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Das Leben ist unleistbar.

21. Januar um 13:23 Letzte Antwort: 22. Januar um 13:30

Hi,

muss mal Gedanken loswerden die ich derzeit habe.

Ich wohne in Österreich bzw. in Tirol - die Preise für das Leben dort sind der Horror.
Mein Freund möchte nicht weggehen (ich fühle mich dort auch wohl..es ist mein Zuhause aber wenn er nicht wäre wäre ich vermutlich schon lange weg).

Mein Partner verdient gut (das doppelte von mir) und ich relativ normal, bin gerade erst in diesen Job eingestiegen also gehaltsmäßig noch eher am unteren Rand - es steigt aber vor zu.

Unsere Wünsche für die Zukunft wären eigentlich Eigentumswohnung, Hochzeit und 2 Kinder.
Jedoch habe ich derzeit immer Angst, dass wir in Armut leben müssen bzw uns das eh nicht leisten können und garnichts von dem umsetzen.
Damit ihr es versteht.. wir möchten 30km um die Landeshauptstadt herum wohnen da wir beide dort arbeiten.
Eine Eigentumswohnung im Umkreis sprich auch am Land würde mind. 350.000€ - 500.000€ kosten.
Beide Familien sind absolute Mittelschicht daher gibt es weder Erbe noch sonstiges Geld. Wir müssen uns das alles erst aufbauen.

Meinen Freund stresst das überhaupt nicht.. bin ich da so unnormal?
Ich fühle mich fast schon lästig bei ihm (obwohl er das nie geäußert hat)

 

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21. Januar um 13:32

Ich kann dich ganz gut verstehen - lebe derzeit in Salzburg

Mittlerweile denke ich, man muss sich entscheiden:
Entweder man beharrt auf GENAU den Lebensentwurf der optimal scheint (also ETW in der Nähe der Stadt, usw.) und geht dafür das Risiko ein a) sich dafür kaputt zu arbeiten und dafür dann Familie/Beziehung zu riskieren, b) sich bis ans Lebensende zu verschulden mit dem dadurch entstehenden Druck dass nur ja nix sein darf, c) alles zu verlieren wenn zb. die Beziehung zerbricht weil einer allein sich das nicht leisten kann.

Oder aber man geht Kompromisse ein. Ich träum von einem eigenen kleinen Häuschen. Das werde ich sicher nicht in der näheren Umgebung von Salzburg suchen weil siehe oben. Also werde ich mir eben langfristig einen neuen Job außerhalb suchen (weit außerhalb, haha) und dann wird es ein kleines und älteres Haus das ich selber renoviere um den Kaufpreis gering zu halten. Dafür wird es mich dann nicht ruinieren, ich kanns mir auch alleine leisten und ich kann dann in Ruhe einige Jahre bei meinen Kindern daheim bleiben ohne sie gleich abgeben zu müssen

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21. Januar um 13:35
In Antwort auf melonchen1

Ich kann dich ganz gut verstehen - lebe derzeit in Salzburg

Mittlerweile denke ich, man muss sich entscheiden:
Entweder man beharrt auf GENAU den Lebensentwurf der optimal scheint (also ETW in der Nähe der Stadt, usw.) und geht dafür das Risiko ein a) sich dafür kaputt zu arbeiten und dafür dann Familie/Beziehung zu riskieren, b) sich bis ans Lebensende zu verschulden mit dem dadurch entstehenden Druck dass nur ja nix sein darf, c) alles zu verlieren wenn zb. die Beziehung zerbricht weil einer allein sich das nicht leisten kann.

Oder aber man geht Kompromisse ein. Ich träum von einem eigenen kleinen Häuschen. Das werde ich sicher nicht in der näheren Umgebung von Salzburg suchen weil siehe oben. Also werde ich mir eben langfristig einen neuen Job außerhalb suchen (weit außerhalb, haha) und dann wird es ein kleines und älteres Haus das ich selber renoviere um den Kaufpreis gering zu halten. Dafür wird es mich dann nicht ruinieren, ich kanns mir auch alleine leisten und ich kann dann in Ruhe einige Jahre bei meinen Kindern daheim bleiben ohne sie gleich abgeben zu müssen

Ein Häuschen wollte ich früher auch aber das ist leider in ganz Tirol nicht leistbar. Daher war eine Wohnung dann der Kompromiss.

Ich finde deine Planung mit dem Häuschen weit außerhalb sehr schön.

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21. Januar um 13:37
In Antwort auf joomzy

Hi,

muss mal Gedanken loswerden die ich derzeit habe.

Ich wohne in Österreich bzw. in Tirol - die Preise für das Leben dort sind der Horror.
Mein Freund möchte nicht weggehen (ich fühle mich dort auch wohl..es ist mein Zuhause aber wenn er nicht wäre wäre ich vermutlich schon lange weg).

Mein Partner verdient gut (das doppelte von mir) und ich relativ normal, bin gerade erst in diesen Job eingestiegen also gehaltsmäßig noch eher am unteren Rand - es steigt aber vor zu.

Unsere Wünsche für die Zukunft wären eigentlich Eigentumswohnung, Hochzeit und 2 Kinder.
Jedoch habe ich derzeit immer Angst, dass wir in Armut leben müssen bzw uns das eh nicht leisten können und garnichts von dem umsetzen.
Damit ihr es versteht.. wir möchten 30km um die Landeshauptstadt herum wohnen da wir beide dort arbeiten.
Eine Eigentumswohnung im Umkreis sprich auch am Land würde mind. 350.000€ - 500.000€ kosten.
Beide Familien sind absolute Mittelschicht daher gibt es weder Erbe noch sonstiges Geld. Wir müssen uns das alles erst aufbauen.

Meinen Freund stresst das überhaupt nicht.. bin ich da so unnormal?
Ich fühle mich fast schon lästig bei ihm (obwohl er das nie geäußert hat)

 

Auch wenn ich in Deutschland lebe. Tja, so ist das heute eben. Entweder man verdient exorbitant gut oder hat reiche Verwandte. Aber der Normalo kann sich heutzutage eben kein Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Man kann Kinder aber auch in einer Mietwohnung groß ziehen.

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21. Januar um 13:39

Wir haben uns auch alles selbst aufgebaut... doch gestresst hat bei uns deswegen niemand... sondern wir haben uns dafür weitergebildet und gearbeitet... und das tun wir immernoch... Ich hab keine Ahnung wie alt ihr seit ich schätze auch auf Anfang/Mitte 20... was mir auffällt das bei dir anscheinend schon alles durchgeplant ist... doch ich kann dir versichern das es so einfach garnicht ist... und ich meine damit weniger die Planung als das du wohl noch in einem alter bist wo man sich noch orientiert... mal ernsthaft... immer einen Schritt nach dem anderen...

Genießt das leben... ich arbeite um zu leben, aber ich lebe nicht um zu arbeiten... und das letzte Hemd... hat keine Taschen... du sprichst von Armut... das du Angst hast immer in Armut leben zu müssen, also abgesehen davon das Geld alleine auch nicht Glücklich macht... was stellst du dir unter Armut denn bitte vor? Nagst du am Hungertuch? Musst du Angst darum haben morgen kein Dach mehr übern Kopf zu haben? Ich frag mich woher deine Ängste diesbezüglich kommen, musstest du als Kind in Armut leben, hattest du Tagelang nichts zu essen kein fließend Wasser und keine Heizung im Winter?

Weist du überhaupt was Armut ist? Ich koche auf meine Kasse 1-2 mal im Monat in einer Obdachtlosen Küche... und als ich in das Leben gestoßen wurde... hatte ich kein Dach übern Kopf... und keinerlei Unterstützung... ich war komplett bei 0 und ich war allein... da war nichtmal ne Familie die mir hätte Ratschläge oder Zuspruch geben können... ich hatte keine Zeit mir über meine Zukunft gedanken zu machen... meine Gedanken drehten sich um das unmittelbare... also hab ich gearbeitet... damit ich überhaupt leben kann... also was glaubst du was ist Armut? Also ich hab zumindest eine grobe Vorstellung davon...

Gruß
Pav

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21. Januar um 13:40

Wo siehst du da Schwierigkeiten? Wenn ihr euch kein Eigentum leisten könnt, dann müsst ihr in einer Mietwohnung leben.  Dann eben ein Kind, statt zwei, weiter draussen wohnen. 

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21. Januar um 13:54
In Antwort auf parvus

Wir haben uns auch alles selbst aufgebaut... doch gestresst hat bei uns deswegen niemand... sondern wir haben uns dafür weitergebildet und gearbeitet... und das tun wir immernoch... Ich hab keine Ahnung wie alt ihr seit ich schätze auch auf Anfang/Mitte 20... was mir auffällt das bei dir anscheinend schon alles durchgeplant ist... doch ich kann dir versichern das es so einfach garnicht ist... und ich meine damit weniger die Planung als das du wohl noch in einem alter bist wo man sich noch orientiert... mal ernsthaft... immer einen Schritt nach dem anderen...

Genießt das leben... ich arbeite um zu leben, aber ich lebe nicht um zu arbeiten... und das letzte Hemd... hat keine Taschen... du sprichst von Armut... das du Angst hast immer in Armut leben zu müssen, also abgesehen davon das Geld alleine auch nicht Glücklich macht... was stellst du dir unter Armut denn bitte vor? Nagst du am Hungertuch? Musst du Angst darum haben morgen kein Dach mehr übern Kopf zu haben? Ich frag mich woher deine Ängste diesbezüglich kommen, musstest du als Kind in Armut leben, hattest du Tagelang nichts zu essen kein fließend Wasser und keine Heizung im Winter?

Weist du überhaupt was Armut ist? Ich koche auf meine Kasse 1-2 mal im Monat in einer Obdachtlosen Küche... und als ich in das Leben gestoßen wurde... hatte ich kein Dach übern Kopf... und keinerlei Unterstützung... ich war komplett bei 0 und ich war allein... da war nichtmal ne Familie die mir hätte Ratschläge oder Zuspruch geben können... ich hatte keine Zeit mir über meine Zukunft gedanken zu machen... meine Gedanken drehten sich um das unmittelbare... also hab ich gearbeitet... damit ich überhaupt leben kann... also was glaubst du was ist Armut? Also ich hab zumindest eine grobe Vorstellung davon...

Gruß
Pav

Ja das könnte von meiner Kindheit herkommen.
Wir hatten als Kinder nie viel Geld.. ein Dach überm Kopf hatten wir gottseidank. Essen war zwar immer wenig aber ausreichend, Heizung hat uns ab und zu gefehlt aber als Kind fand ich das alles nicht schlimm. Ich war noch so jung, dass das eher ein Abenteuer war.
Das Haus in dem wir gewohnt haben (das meinen Großeltern gehört hat) wurde allerdings vor ein paar Jahren zwangsversteigert.

Ich kann Armut ganz gut einschätzen denke ich.. habe ebenfalls Erfahrung mit der Obdachlosenküche. Gottseidank nicht als Bedürftige aber eben als Aushilfe & wenn ich mal 100€ zu viel habe spendiere ich auch eine Mahlzeit für alle. Ich bin wahnsinnig froh ein Dach über dem Kopf zu haben & schätze das sehr.

Derzeit ist es so, dass wir in einer Mietwohnung wohnen und ich nach Abzug aller Kosten ca. 400€ für mich habe. Davon spare ich so viel als möglich.. ich drehe jeden Euro mehrmals um und überlege mir jede Ausgabe 3mal.
Ich bin also relativ weit weg von der Armut aber trotzdem habe ich immer im Hinterkopf diesen Druck und diese Angst.

 

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21. Januar um 13:58
In Antwort auf muc-089

Wo siehst du da Schwierigkeiten? Wenn ihr euch kein Eigentum leisten könnt, dann müsst ihr in einer Mietwohnung leben.  Dann eben ein Kind, statt zwei, weiter draussen wohnen. 

Das Ding ist, dass wenn ich in der Pension bin schon gerne mal etwas haben möchte damit ich keine Miete zahlen muss.
Ich sehe es bei diversen Verwandten.. niedrige Pensionen und davon noch Miete bezahlen müssen. Klar müssen die auch nicht alle am Hungertuch nagen aber wenn ich jetzt schon dafür sorgen kann, dass es mir mal anders geht möchte ich tun was ich kann.

Weiter draußen wohnen wird nicht den Unterschied machen da mein Freund seine arbeit nicht wechseln kann..sprich das was wir uns in der Miete sparen geht dann halt für Benzinkosten drauf.

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21. Januar um 14:11
In Antwort auf joomzy

Ja das könnte von meiner Kindheit herkommen.
Wir hatten als Kinder nie viel Geld.. ein Dach überm Kopf hatten wir gottseidank. Essen war zwar immer wenig aber ausreichend, Heizung hat uns ab und zu gefehlt aber als Kind fand ich das alles nicht schlimm. Ich war noch so jung, dass das eher ein Abenteuer war.
Das Haus in dem wir gewohnt haben (das meinen Großeltern gehört hat) wurde allerdings vor ein paar Jahren zwangsversteigert.

Ich kann Armut ganz gut einschätzen denke ich.. habe ebenfalls Erfahrung mit der Obdachlosenküche. Gottseidank nicht als Bedürftige aber eben als Aushilfe & wenn ich mal 100€ zu viel habe spendiere ich auch eine Mahlzeit für alle. Ich bin wahnsinnig froh ein Dach über dem Kopf zu haben & schätze das sehr.

Derzeit ist es so, dass wir in einer Mietwohnung wohnen und ich nach Abzug aller Kosten ca. 400€ für mich habe. Davon spare ich so viel als möglich.. ich drehe jeden Euro mehrmals um und überlege mir jede Ausgabe 3mal.
Ich bin also relativ weit weg von der Armut aber trotzdem habe ich immer im Hinterkopf diesen Druck und diese Angst.

 

Heute muss ich mir keine Sorgen mehr darum machen kein Dach übern Kopf zu haben... das ist sicher... ich hab jedoch mir den den Popo dafür aufgerissen (metaphorisch) was meine Partnerin und ich erwirtschaftet haben... haben wir genutzt... und wir haben uns abgesichert... doch das brauchte seine Zeit...

Du bist frisch in den Job eingestiegen und es ist nunmal so das auch mit Arbeitserfahrung das Gehalt steigt... man bildet sich mit der Zeit weiter... und bekommt dadurch zusätzliche Qualifikationen... was ebenfalls Einfluss auf das Gehalt hat...

Ihr steht noch am Anfang, ihr müsst nichts übereilen nichts überstürzen es ist nicht schlimm eine Wohnung zu mieten ich kenne Leute die sind Glücklich in ihrer Mietwohnung... in größeren Städten ist das völlig normal... auch mit Kindern... und ja Kinder kosten Geld... das war schon immer so...

Zeit... du musst euch und dir selbst Zeit geben... deine Kindheit war keine Wohlhabende, ok... aber dennoch stehst du jetzt in deinem Leben... du bist selbst dafür verantwortich... doch wird es niemandem erstrecht nicht dir selbst helfen wenn du dich deswegen verrückt machst... Heiraten muss nicht teuer sein, Kinderplanung muss auch nicht unmittelbar ausgeführt werden...

Versuch nicht alles aufeinmal, einen Schritt nach dem anderen... 

Gruß
Pav

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21. Januar um 14:17
In Antwort auf parvus

Heute muss ich mir keine Sorgen mehr darum machen kein Dach übern Kopf zu haben... das ist sicher... ich hab jedoch mir den den Popo dafür aufgerissen (metaphorisch) was meine Partnerin und ich erwirtschaftet haben... haben wir genutzt... und wir haben uns abgesichert... doch das brauchte seine Zeit...

Du bist frisch in den Job eingestiegen und es ist nunmal so das auch mit Arbeitserfahrung das Gehalt steigt... man bildet sich mit der Zeit weiter... und bekommt dadurch zusätzliche Qualifikationen... was ebenfalls Einfluss auf das Gehalt hat...

Ihr steht noch am Anfang, ihr müsst nichts übereilen nichts überstürzen es ist nicht schlimm eine Wohnung zu mieten ich kenne Leute die sind Glücklich in ihrer Mietwohnung... in größeren Städten ist das völlig normal... auch mit Kindern... und ja Kinder kosten Geld... das war schon immer so...

Zeit... du musst euch und dir selbst Zeit geben... deine Kindheit war keine Wohlhabende, ok... aber dennoch stehst du jetzt in deinem Leben... du bist selbst dafür verantwortich... doch wird es niemandem erstrecht nicht dir selbst helfen wenn du dich deswegen verrückt machst... Heiraten muss nicht teuer sein, Kinderplanung muss auch nicht unmittelbar ausgeführt werden...

Versuch nicht alles aufeinmal, einen Schritt nach dem anderen... 

Gruß
Pav

Du hast schon recht.. ich sollte das alles nicht so gestresst und auf längere Sicht sehen.

Danke für deine lieben Antworten.

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21. Januar um 14:27
In Antwort auf whitecookie

Auch wenn ich in Deutschland lebe. Tja, so ist das heute eben. Entweder man verdient exorbitant gut oder hat reiche Verwandte. Aber der Normalo kann sich heutzutage eben kein Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Man kann Kinder aber auch in einer Mietwohnung groß ziehen.

Ich weiß ja wie frustriert du im Moment sein musst, trotzdem möcht ich dir sagen dass das so nicht stimmt.
Es kommt halt auch immer auf die Ansprüche bzw. Prioritäten an.

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21. Januar um 14:30
In Antwort auf joomzy

Du hast schon recht.. ich sollte das alles nicht so gestresst und auf längere Sicht sehen.

Danke für deine lieben Antworten.

Aus meiner Sicht möcht ich noch zu bedenken geben:
Arbeitet und spart. Aber reibt euch nicht dafür auf, einen total spezifischen Plan zu erfüllen!
Mein Papa hat zeitlebens viel gearbeitet und gespart, nebenbei noch Haus gebaut. Damit er in der Pension dann mal was davon hat, dann reisen kann usw.
Mit 55 starb er dann an Lungenkrebs. Meine Mama hat nun ein Haus mit dem sie fürs Alter versorgt ist, ja. Aber es ist auch riesengroß und bedeutet finanziellen Erhaltungsaufwand den sie jetzt allein bestreiten muss.

Vergesst nicht zu leben, zu genießen, euch um euch und eure Beziehung zu kümmern. Legt euch nicht fest auf einen Ort, einen Job oder was weiß ich.
Es kann zu schnell vorbei sein und dann soll sich das Leben doch gelohnt haben

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21. Januar um 14:34
In Antwort auf joomzy

Du hast schon recht.. ich sollte das alles nicht so gestresst und auf längere Sicht sehen.

Danke für deine lieben Antworten.

Solange du nicht behauptest das ich Nett bin ist ja alles gut... denn Nett ist die kleine Schwester von... A-A

Ich weiß nicht ob es dir hilft... doch eines hat mir geholfen... ich weiß wo ich herkomme... das weiß ich ganz genau... und weder leugne ich es noch schäme ich mich dafür... ich weiß auch das ich mir das für die Zukunft nicht wünsche, also gehe ich ganz einfach die Schritte einem nach dem anderen durch und zwar ganz nüchtern, damit nicht meine Familie oder ich, in die selbe Situation gerät in der ich eben war...

Das Leben kann einen förmlich erschlagen... grade wenn man frisch ausgezogen ist... wichtig ist sich nicht davon unterkriegen zu lassen sich nicht Wahnsinnig davon machen zu lassen... ausserdem bietet das Leben Dinge welche sich in Geld garnicht aufwiegen lassen... welche einfach so viel mehr wert sind... einfach Zeit...

Ich wünsch dir und deinem Menne alles gute...

Gruß
Pav

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21. Januar um 14:35
In Antwort auf melonchen1

Aus meiner Sicht möcht ich noch zu bedenken geben:
Arbeitet und spart. Aber reibt euch nicht dafür auf, einen total spezifischen Plan zu erfüllen!
Mein Papa hat zeitlebens viel gearbeitet und gespart, nebenbei noch Haus gebaut. Damit er in der Pension dann mal was davon hat, dann reisen kann usw.
Mit 55 starb er dann an Lungenkrebs. Meine Mama hat nun ein Haus mit dem sie fürs Alter versorgt ist, ja. Aber es ist auch riesengroß und bedeutet finanziellen Erhaltungsaufwand den sie jetzt allein bestreiten muss.

Vergesst nicht zu leben, zu genießen, euch um euch und eure Beziehung zu kümmern. Legt euch nicht fest auf einen Ort, einen Job oder was weiß ich.
Es kann zu schnell vorbei sein und dann soll sich das Leben doch gelohnt haben

Stimmt. Wow.. das zeigt einem wie wertvoll das Leben ist und wie sehr man sich das als Mensch täglich vor die Augen halten sollte.

Vielen Dank

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21. Januar um 14:38
In Antwort auf parvus

Solange du nicht behauptest das ich Nett bin ist ja alles gut... denn Nett ist die kleine Schwester von... A-A

Ich weiß nicht ob es dir hilft... doch eines hat mir geholfen... ich weiß wo ich herkomme... das weiß ich ganz genau... und weder leugne ich es noch schäme ich mich dafür... ich weiß auch das ich mir das für die Zukunft nicht wünsche, also gehe ich ganz einfach die Schritte einem nach dem anderen durch und zwar ganz nüchtern, damit nicht meine Familie oder ich, in die selbe Situation gerät in der ich eben war...

Das Leben kann einen förmlich erschlagen... grade wenn man frisch ausgezogen ist... wichtig ist sich nicht davon unterkriegen zu lassen sich nicht Wahnsinnig davon machen zu lassen... ausserdem bietet das Leben Dinge welche sich in Geld garnicht aufwiegen lassen... welche einfach so viel mehr wert sind... einfach Zeit...

Ich wünsch dir und deinem Menne alles gute...

Gruß
Pav

Haha stimmt..

Oh ja das stimmt.. das Leben erschlägt einen definitiv.
Ich bin eh so ein Mensch der sich leicht wahnsinnig machen lässt
Ich sollte mehr an das heute als an das morgen oder in 10 Jahren denken.

Danke, dir auch alles Gute

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21. Januar um 15:23

Ich hab mich von dem Traum verabschiedet weil ich erkannt habe: ich kann nicht alles haben 😁 Bin alleinerziehend mit 2 Kindern, verdiene zwar gut, aber... Einerseits hätte ich gerne eine schöne ETW, will mich allerdings nicht bis zur Rente verschulden oder meinen Kindern quasi "Betongold" vererben und auch nicht jeden Cent umdrehen, sondern weitehrin mein Leben leben, mal auch unnütze Sachen kaufen, in den Urlaub fahren etc. Also zahl ich weiterhin Miete. Zudem mir dir ganzen Wohnungen, die ich mir leisten könnte, eh nicht gefallen und die Wohnungen, die mir gefallen, sind utopisch. Die Kosten hat man im Alter ja so oder so und ob ich da noch hier leben will, weiß ich auch nucht. Und, wer weiß, vllt wirds ja irgendwann mal auch wieder günstiger😅

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21. Januar um 16:32
In Antwort auf joomzy

Hi,

muss mal Gedanken loswerden die ich derzeit habe.

Ich wohne in Österreich bzw. in Tirol - die Preise für das Leben dort sind der Horror.
Mein Freund möchte nicht weggehen (ich fühle mich dort auch wohl..es ist mein Zuhause aber wenn er nicht wäre wäre ich vermutlich schon lange weg).

Mein Partner verdient gut (das doppelte von mir) und ich relativ normal, bin gerade erst in diesen Job eingestiegen also gehaltsmäßig noch eher am unteren Rand - es steigt aber vor zu.

Unsere Wünsche für die Zukunft wären eigentlich Eigentumswohnung, Hochzeit und 2 Kinder.
Jedoch habe ich derzeit immer Angst, dass wir in Armut leben müssen bzw uns das eh nicht leisten können und garnichts von dem umsetzen.
Damit ihr es versteht.. wir möchten 30km um die Landeshauptstadt herum wohnen da wir beide dort arbeiten.
Eine Eigentumswohnung im Umkreis sprich auch am Land würde mind. 350.000€ - 500.000€ kosten.
Beide Familien sind absolute Mittelschicht daher gibt es weder Erbe noch sonstiges Geld. Wir müssen uns das alles erst aufbauen.

Meinen Freund stresst das überhaupt nicht.. bin ich da so unnormal?
Ich fühle mich fast schon lästig bei ihm (obwohl er das nie geäußert hat)

 

Falls du umziehen wirst, zieh nicht nach Wien oder Niederösterreich - da kosten die Wohnungen nämlich genausoviel. Schon allein für einen Baugrund hat mein Nachbar 200.000 Euro bezahlt. 

Einzig im Burgenland oder in Waldviertel ist das Wohnen in Österreich noch günstig, vielleicht auch in sehr ländlichen Teilen der Steiermark. Dafür hast du aber dort keine Arbeitsplätze.

Leider ist das heute normal, dass das Gehalt nicht zum Leben reicht und für Eigentum schon mal gar nicht. Dein Freund hat leicht reden, weil er das Doppelte verdient wie du - aber wenn ihr euch jemals eine Eigentumswohnung kaufen wollt, geht das ohnehin nur, wenn ihr beide voll verdient und einen Kredit aufnehmt. Zusammensparen kann man sich heute keine Wohnung mehr.

Mach dir nicht zu viele Sorgen, denn das bringt nichts. Es ist, wie es ist, ändern kannst du es sowieso nicht und günstiger wird das Leben in den kommenden Jahren nicht werden. 

Du schreibst, du bist Berufsanfängerin. Das heißt, dass du in einigen Jahren sicher mehr verdienen wirst. Dann könnt ihr ja mal schauen, was sich mit euren Gehältern ausgeht. 

Falls es dich tröstet: es geht den meisten Leuten so wie euch. Ist halt leider so, man muss mit dem auskommen, was man hat, auch wenn man bei seinen Wünschen dann Abstriche machen muss. 

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21. Januar um 16:34
In Antwort auf joomzy

Das Ding ist, dass wenn ich in der Pension bin schon gerne mal etwas haben möchte damit ich keine Miete zahlen muss.
Ich sehe es bei diversen Verwandten.. niedrige Pensionen und davon noch Miete bezahlen müssen. Klar müssen die auch nicht alle am Hungertuch nagen aber wenn ich jetzt schon dafür sorgen kann, dass es mir mal anders geht möchte ich tun was ich kann.

Weiter draußen wohnen wird nicht den Unterschied machen da mein Freund seine arbeit nicht wechseln kann..sprich das was wir uns in der Miete sparen geht dann halt für Benzinkosten drauf.

Naja, auch eine Eigentumswohnung ist nicht kostenlos.

Du zahlst Betriebskosten und du musst für die Reparaturen aufkommen. Das können auch 500 Euro im Monat oder mehr sein. Braucht ja nur mal das Dach oder die Heizung erneuert werden müssen oder es müssen im ganzen Haus die Fenster getauscht werden. 

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21. Januar um 16:42
In Antwort auf joomzy

Das Ding ist, dass wenn ich in der Pension bin schon gerne mal etwas haben möchte damit ich keine Miete zahlen muss.
Ich sehe es bei diversen Verwandten.. niedrige Pensionen und davon noch Miete bezahlen müssen. Klar müssen die auch nicht alle am Hungertuch nagen aber wenn ich jetzt schon dafür sorgen kann, dass es mir mal anders geht möchte ich tun was ich kann.

Weiter draußen wohnen wird nicht den Unterschied machen da mein Freund seine arbeit nicht wechseln kann..sprich das was wir uns in der Miete sparen geht dann halt für Benzinkosten drauf.

Schaut doch weiter Außerhalb entlang einer gut ausgebauten Bahnstrecke, dann kann er öffentlich in due Arbeit. Ist viel günstiger.

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21. Januar um 16:50
In Antwort auf ogden_18837382

Ich hab mich von dem Traum verabschiedet weil ich erkannt habe: ich kann nicht alles haben 😁 Bin alleinerziehend mit 2 Kindern, verdiene zwar gut, aber... Einerseits hätte ich gerne eine schöne ETW, will mich allerdings nicht bis zur Rente verschulden oder meinen Kindern quasi "Betongold" vererben und auch nicht jeden Cent umdrehen, sondern weitehrin mein Leben leben, mal auch unnütze Sachen kaufen, in den Urlaub fahren etc. Also zahl ich weiterhin Miete. Zudem mir dir ganzen Wohnungen, die ich mir leisten könnte, eh nicht gefallen und die Wohnungen, die mir gefallen, sind utopisch. Die Kosten hat man im Alter ja so oder so und ob ich da noch hier leben will, weiß ich auch nucht. Und, wer weiß, vllt wirds ja irgendwann mal auch wieder günstiger😅

Und ich würde gerne in der Stadt bleiben - aufs Land zu ziehen und womöglich noch ständig aufs Auto angewiesen sein und Taxi für die Kinder zu spielen wäre der Horror für mich. Hab ich schon hinter mir, will ich nicht mehr. Ich mag es, hier quasi alles fußläufig erreichen zu können.

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21. Januar um 17:10
In Antwort auf joomzy

Hi,

muss mal Gedanken loswerden die ich derzeit habe.

Ich wohne in Österreich bzw. in Tirol - die Preise für das Leben dort sind der Horror.
Mein Freund möchte nicht weggehen (ich fühle mich dort auch wohl..es ist mein Zuhause aber wenn er nicht wäre wäre ich vermutlich schon lange weg).

Mein Partner verdient gut (das doppelte von mir) und ich relativ normal, bin gerade erst in diesen Job eingestiegen also gehaltsmäßig noch eher am unteren Rand - es steigt aber vor zu.

Unsere Wünsche für die Zukunft wären eigentlich Eigentumswohnung, Hochzeit und 2 Kinder.
Jedoch habe ich derzeit immer Angst, dass wir in Armut leben müssen bzw uns das eh nicht leisten können und garnichts von dem umsetzen.
Damit ihr es versteht.. wir möchten 30km um die Landeshauptstadt herum wohnen da wir beide dort arbeiten.
Eine Eigentumswohnung im Umkreis sprich auch am Land würde mind. 350.000€ - 500.000€ kosten.
Beide Familien sind absolute Mittelschicht daher gibt es weder Erbe noch sonstiges Geld. Wir müssen uns das alles erst aufbauen.

Meinen Freund stresst das überhaupt nicht.. bin ich da so unnormal?
Ich fühle mich fast schon lästig bei ihm (obwohl er das nie geäußert hat)

 

Ich kann jetzt nur von unserem Landkreis sprechen, Deutschland, südliches NRW. Der qm Bauland kostet hier 400 Euro. ETW mit 90 qm kosten locker 450 000 Euro. Wir haben damals ein Grundstück geerbt und haben dieses bebaut. Da waren wir Anfang 20. Wir mussten also "nur" einen Kredit fürs Haus aufnehmen. Wir haben sehr günstige Konditionen und zahlen monatlich (inkl. aller Nebenkosten) DEUTLICH weniger an Abtragung, als unser Nachbar in einer 100qm Mietwohnung.
Will sagen: man muss Miete und Abtragung ins Verhältnis setzen. Und ganz ehrlich, wenn die Beziehung scheitert oder einer seinen Job verliert, oder oder oder...verkaufen kann man immer. Je früher man sich Eigentum anschafft, desto besser! Miete ist für mich rausgeschmissen Geld, womit ich andere nur reicher mache. Mein Haus bezahle ich für MICH. 

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21. Januar um 17:34
In Antwort auf joomzy

Das Ding ist, dass wenn ich in der Pension bin schon gerne mal etwas haben möchte damit ich keine Miete zahlen muss.
Ich sehe es bei diversen Verwandten.. niedrige Pensionen und davon noch Miete bezahlen müssen. Klar müssen die auch nicht alle am Hungertuch nagen aber wenn ich jetzt schon dafür sorgen kann, dass es mir mal anders geht möchte ich tun was ich kann.

Weiter draußen wohnen wird nicht den Unterschied machen da mein Freund seine arbeit nicht wechseln kann..sprich das was wir uns in der Miete sparen geht dann halt für Benzinkosten drauf.

du denkst jetzt schon an deine Pension bevor du dein leben (eben mit Häuschen...) überhaupt gelebt hast? 

Machst du dir eigentlich um alles so unnötige Gedanken?

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21. Januar um 17:36
In Antwort auf joomzy

Das Ding ist, dass wenn ich in der Pension bin schon gerne mal etwas haben möchte damit ich keine Miete zahlen muss.
Ich sehe es bei diversen Verwandten.. niedrige Pensionen und davon noch Miete bezahlen müssen. Klar müssen die auch nicht alle am Hungertuch nagen aber wenn ich jetzt schon dafür sorgen kann, dass es mir mal anders geht möchte ich tun was ich kann.

Weiter draußen wohnen wird nicht den Unterschied machen da mein Freund seine arbeit nicht wechseln kann..sprich das was wir uns in der Miete sparen geht dann halt für Benzinkosten drauf.

ja auch bloß was eigenes anschaffen!!!!  bloß nicht ewig Miete zahlen!  rausgeworfenes Geld!

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21. Januar um 17:37
In Antwort auf sommerkind1-1

Ich kann jetzt nur von unserem Landkreis sprechen, Deutschland, südliches NRW. Der qm Bauland kostet hier 400 Euro. ETW mit 90 qm kosten locker 450 000 Euro. Wir haben damals ein Grundstück geerbt und haben dieses bebaut. Da waren wir Anfang 20. Wir mussten also "nur" einen Kredit fürs Haus aufnehmen. Wir haben sehr günstige Konditionen und zahlen monatlich (inkl. aller Nebenkosten) DEUTLICH weniger an Abtragung, als unser Nachbar in einer 100qm Mietwohnung.
Will sagen: man muss Miete und Abtragung ins Verhältnis setzen. Und ganz ehrlich, wenn die Beziehung scheitert oder einer seinen Job verliert, oder oder oder...verkaufen kann man immer. Je früher man sich Eigentum anschafft, desto besser! Miete ist für mich rausgeschmissen Geld, womit ich andere nur reicher mache. Mein Haus bezahle ich für MICH. 

deiner Meinung!!

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21. Januar um 20:39
In Antwort auf melonchen1

Aus meiner Sicht möcht ich noch zu bedenken geben:
Arbeitet und spart. Aber reibt euch nicht dafür auf, einen total spezifischen Plan zu erfüllen!
Mein Papa hat zeitlebens viel gearbeitet und gespart, nebenbei noch Haus gebaut. Damit er in der Pension dann mal was davon hat, dann reisen kann usw.
Mit 55 starb er dann an Lungenkrebs. Meine Mama hat nun ein Haus mit dem sie fürs Alter versorgt ist, ja. Aber es ist auch riesengroß und bedeutet finanziellen Erhaltungsaufwand den sie jetzt allein bestreiten muss.

Vergesst nicht zu leben, zu genießen, euch um euch und eure Beziehung zu kümmern. Legt euch nicht fest auf einen Ort, einen Job oder was weiß ich.
Es kann zu schnell vorbei sein und dann soll sich das Leben doch gelohnt haben

Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte früher auch recht konkrete Vorstellungen davon, was ich später mal alles haben und besitzen möchte und wie meine Familie so aussehen soll und schon Existenzängste.

Die letzten Jahre ist so viel passiert, junge Menschen um mich herum sind verstorben, ich plane nichts mehr. Ich möchte mein Leben genießen und der Rest lenkt sich doch von selbst irgendwie in seine Bahnen. Ich bin für die kleinen Dinge schon dankbar aber am aller wichtigsten ist für mich mittlerweile einfach Gesundheit. Dass niemand ernsthaft krank ist, dass ist für mich das Schönste.

Wir planen auch ein Kind, wohnen noch zur Miete im ländlichen Raum, das ist ganz gut erschwinglich. Jetzt erstmal hoffentlich ein gesundes Kind, der Rest ist total offen, da plane ich nix mehr.

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21. Januar um 22:52
In Antwort auf joomzy

Hi,

muss mal Gedanken loswerden die ich derzeit habe.

Ich wohne in Österreich bzw. in Tirol - die Preise für das Leben dort sind der Horror.
Mein Freund möchte nicht weggehen (ich fühle mich dort auch wohl..es ist mein Zuhause aber wenn er nicht wäre wäre ich vermutlich schon lange weg).

Mein Partner verdient gut (das doppelte von mir) und ich relativ normal, bin gerade erst in diesen Job eingestiegen also gehaltsmäßig noch eher am unteren Rand - es steigt aber vor zu.

Unsere Wünsche für die Zukunft wären eigentlich Eigentumswohnung, Hochzeit und 2 Kinder.
Jedoch habe ich derzeit immer Angst, dass wir in Armut leben müssen bzw uns das eh nicht leisten können und garnichts von dem umsetzen.
Damit ihr es versteht.. wir möchten 30km um die Landeshauptstadt herum wohnen da wir beide dort arbeiten.
Eine Eigentumswohnung im Umkreis sprich auch am Land würde mind. 350.000€ - 500.000€ kosten.
Beide Familien sind absolute Mittelschicht daher gibt es weder Erbe noch sonstiges Geld. Wir müssen uns das alles erst aufbauen.

Meinen Freund stresst das überhaupt nicht.. bin ich da so unnormal?
Ich fühle mich fast schon lästig bei ihm (obwohl er das nie geäußert hat)

 

ja dann halt Alternativen überlegen.

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22. Januar um 0:28
In Antwort auf joomzy

Hi,

muss mal Gedanken loswerden die ich derzeit habe.

Ich wohne in Österreich bzw. in Tirol - die Preise für das Leben dort sind der Horror.
Mein Freund möchte nicht weggehen (ich fühle mich dort auch wohl..es ist mein Zuhause aber wenn er nicht wäre wäre ich vermutlich schon lange weg).

Mein Partner verdient gut (das doppelte von mir) und ich relativ normal, bin gerade erst in diesen Job eingestiegen also gehaltsmäßig noch eher am unteren Rand - es steigt aber vor zu.

Unsere Wünsche für die Zukunft wären eigentlich Eigentumswohnung, Hochzeit und 2 Kinder.
Jedoch habe ich derzeit immer Angst, dass wir in Armut leben müssen bzw uns das eh nicht leisten können und garnichts von dem umsetzen.
Damit ihr es versteht.. wir möchten 30km um die Landeshauptstadt herum wohnen da wir beide dort arbeiten.
Eine Eigentumswohnung im Umkreis sprich auch am Land würde mind. 350.000€ - 500.000€ kosten.
Beide Familien sind absolute Mittelschicht daher gibt es weder Erbe noch sonstiges Geld. Wir müssen uns das alles erst aufbauen.

Meinen Freund stresst das überhaupt nicht.. bin ich da so unnormal?
Ich fühle mich fast schon lästig bei ihm (obwohl er das nie geäußert hat)

 

Ich finde zugegeben deine Ansprüche krass hoch.

Hochzeit? Kann auch klein ausfallen oder allein/Mit Eltern beim Standesamt.

Kinder? sind zwar teuer, aber man kann auch vieles gebraucht bekommen, etc. und "ärmere" Menschen die schlecht verdienen bringen ihre Kids auch durch.

Eigentum? In meinen Augen großer Luxus wenn man nicht sehr gut verdient und/oder mega gespart hat.

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22. Januar um 2:43
In Antwort auf purplemoon

Naja, auch eine Eigentumswohnung ist nicht kostenlos.

Du zahlst Betriebskosten und du musst für die Reparaturen aufkommen. Das können auch 500 Euro im Monat oder mehr sein. Braucht ja nur mal das Dach oder die Heizung erneuert werden müssen oder es müssen im ganzen Haus die Fenster getauscht werden. 

Da hast du recht aber das kann man auch nach und nach machen. Wir wohnen seit 12 Jahren im Eigenheim, das wir nach 10 Jahren abbezahlt hatten und haben vor einigen Jahren 1/4 des Daches erneuert (haben noch Eternitplatten als Dach) und eine Haustür plus 1 Fenster. Demnächst wird die andere Haustür erneuert, das Küchenfenster oben und unten mal umgebaut und saniert (wir wohnen oben), wovon wir einiges mal nicht in Eigenregie machen, sondern eine Firma beauftragen. Man muss/will/kann nicht alles auf einmal und sofort machen (lassen). 
An der 30 Jahre alten Heizung kann mein Mann vieles selbst reparieren aber sie war noch nie zu schlimm kaputt, regelmäßig sauber machen bezweckt viel und wir heizen fast ausschließlich mit zwei Kaminöfen (an Holz kommen wir kostenlos ran, bzw durch Eigenregie) und heißes Wasser wird mit Solarenergie produziert (= einmalige Anschaffung von ~5000Euro).
Aber klar, man hat als Hausbesitzer immer irgendwelche (Un)kosten aber was man wann investiert entscheidet man dann selbst, keiner, der einem reinredet, was ich wann zu erledigen habe!

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22. Januar um 2:53
In Antwort auf ogden_18837382

Und ich würde gerne in der Stadt bleiben - aufs Land zu ziehen und womöglich noch ständig aufs Auto angewiesen sein und Taxi für die Kinder zu spielen wäre der Horror für mich. Hab ich schon hinter mir, will ich nicht mehr. Ich mag es, hier quasi alles fußläufig erreichen zu können.

So unterschiedlich ist das! Für mich wäre der blanke Horror mitten in einer Stadt zu leben, womöglich noch in einem Mehrfamilienhaus, auf öffentliche 
Verkersmittel angewiesen zu sein, keinen Garten um mich rum,  meine Pferde und andere Tiere nicht bei mir zu haben, und nicht vom Fenster aus auf der Weide beobachten zu können usw.!
Dann fahre ich lieber etwas mehr Auto aber bin unabhängig und frei von Fahrplänen oder während 
der Erkältungs- und Grippewellen womöglich in Bus oder Bahn sitzen zu müssen! Absolute Horrorvorstellung für mich!

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22. Januar um 6:29
In Antwort auf skadiru

So unterschiedlich ist das! Für mich wäre der blanke Horror mitten in einer Stadt zu leben, womöglich noch in einem Mehrfamilienhaus, auf öffentliche 
Verkersmittel angewiesen zu sein, keinen Garten um mich rum,  meine Pferde und andere Tiere nicht bei mir zu haben, und nicht vom Fenster aus auf der Weide beobachten zu können usw.!
Dann fahre ich lieber etwas mehr Auto aber bin unabhängig und frei von Fahrplänen oder während 
der Erkältungs- und Grippewellen womöglich in Bus oder Bahn sitzen zu müssen! Absolute Horrorvorstellung für mich!

So unterschiedlich sind wir Menschen, aber das ist doch auch völlig okay so. Es kann zum Glück jeder dort leben, wo man es mag 👍

 

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22. Januar um 9:22
In Antwort auf skadiru

So unterschiedlich ist das! Für mich wäre der blanke Horror mitten in einer Stadt zu leben, womöglich noch in einem Mehrfamilienhaus, auf öffentliche 
Verkersmittel angewiesen zu sein, keinen Garten um mich rum,  meine Pferde und andere Tiere nicht bei mir zu haben, und nicht vom Fenster aus auf der Weide beobachten zu können usw.!
Dann fahre ich lieber etwas mehr Auto aber bin unabhängig und frei von Fahrplänen oder während 
der Erkältungs- und Grippewellen womöglich in Bus oder Bahn sitzen zu müssen! Absolute Horrorvorstellung für mich!

ja für mich auch!!!
habe 2 jahre mitten in wien gewohnt ... m nie wieder!!!!!!!!  FURCHTBAR

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22. Januar um 11:28
In Antwort auf skadiru

Da hast du recht aber das kann man auch nach und nach machen. Wir wohnen seit 12 Jahren im Eigenheim, das wir nach 10 Jahren abbezahlt hatten und haben vor einigen Jahren 1/4 des Daches erneuert (haben noch Eternitplatten als Dach) und eine Haustür plus 1 Fenster. Demnächst wird die andere Haustür erneuert, das Küchenfenster oben und unten mal umgebaut und saniert (wir wohnen oben), wovon wir einiges mal nicht in Eigenregie machen, sondern eine Firma beauftragen. Man muss/will/kann nicht alles auf einmal und sofort machen (lassen). 
An der 30 Jahre alten Heizung kann mein Mann vieles selbst reparieren aber sie war noch nie zu schlimm kaputt, regelmäßig sauber machen bezweckt viel und wir heizen fast ausschließlich mit zwei Kaminöfen (an Holz kommen wir kostenlos ran, bzw durch Eigenregie) und heißes Wasser wird mit Solarenergie produziert (= einmalige Anschaffung von ~5000Euro).
Aber klar, man hat als Hausbesitzer immer irgendwelche (Un)kosten aber was man wann investiert entscheidet man dann selbst, keiner, der einem reinredet, was ich wann zu erledigen habe!

Ja, wenn du ein Einfamilienhaus hast und keine Miteigentümer außer deinem Mann, dann könnt ihr das so machen, wie ihr wollt. Wenn das ein Mehrparteienhaus ist, dann schon nicht mehr! Die TE spricht ja von einer Eigentumswohnung und nicht einem Haus.

In Österreich läuft das so (ich hatte mal ein Reihenhaus in einer Wiener Wohnanlage, daher weiß ich das): Es tritt irgendwo ein Mangel auf (undichtes Dach, undichte Fenster, Heizung funktioniert nicht mehr etc.) und dann muss das repariert werden. Der Vorsitzende der Eigentümergemeinschaft beauftragt die Hausverwaltung, Angebote einzuholen. Dann wird abgestimmt und es zählt die Mehrheit der Eigentümergemeinschaft. Jeder bezahlt seinen Anteil an den Reparaturkosten nach Nutzwert, je größer also die Wohnung, desto mehr bezahlt man.

Bei dringenden Reparaturen wird nicht gewartet, das wird sofort erledigt. Wenn es bloß Verbesserungen sind wie eine neue Fassadenfarbe, dann werden mehr Eigentümer dagegenstimmen. Was auch meistens Zustimmung bei Umlaufbeschlüssen bekommt, sind die Dinge, die man für seine eigene Einheit macht und auch selbst bezahlt wie bspw. nachträgliches Anbringen von Rolläden oder Sonnensegeln. Da gibts zwar auch Leute, die sich aufregen, weil sie das nicht schön finden, aber auch da bestimmt dann die Mehrheit.

Das ist halt der Nachteil an einer Eigentumswohnung: man ist nicht alleiniger Eigentümer und muss für jede Veränderung im Außenbereich alle Eigentümer fragen, ob ihnen diese auch recht ist (eben mittels Umlaufbeschluss). Ein weiterer Nachteil ist auch, dass man für Schäden an anderen Wohnungen und den Allgemeinbereichen mitzahlen muss (natürlich nur, wenn sie nicht vorsätzlich verursacht wurden).

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22. Januar um 11:30
In Antwort auf skadiru

So unterschiedlich ist das! Für mich wäre der blanke Horror mitten in einer Stadt zu leben, womöglich noch in einem Mehrfamilienhaus, auf öffentliche 
Verkersmittel angewiesen zu sein, keinen Garten um mich rum,  meine Pferde und andere Tiere nicht bei mir zu haben, und nicht vom Fenster aus auf der Weide beobachten zu können usw.!
Dann fahre ich lieber etwas mehr Auto aber bin unabhängig und frei von Fahrplänen oder während 
der Erkältungs- und Grippewellen womöglich in Bus oder Bahn sitzen zu müssen! Absolute Horrorvorstellung für mich!

Das ist auch meine persönliche Horrorvorstellung. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, in der Stadt mit mehreren Menschen unter einem Dach zu wohnen. Wir haben ein freistehendes Einfamilienhaus mit Grund rundherum und teilen keine Wand mit einem Nachbarn. 

Mir reicht schon, dass ich in die Stadt zum Arbeiten pendeln muss. Wenn ich dann aus dem Zug zu Hause aussteige und alles ist ruhig und die Luft stinkt nicht, dann geht es mir sofort wieder gut. 

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22. Januar um 11:32
In Antwort auf carina2019

ja für mich auch!!!
habe 2 jahre mitten in wien gewohnt ... m nie wieder!!!!!!!!  FURCHTBAR

Hehe, ich hab das noch ein paar Jahre länger durchgehalten (8 Jahre).

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22. Januar um 11:39

Ist das im Endeffekt nicht viel teurer, auf die Gesamtsumme gerechnet?

Es ist ja ein Unterschied, ob ich einmal 400.000 Euro bezahle oder erst 200.000, dann 300.000 und fürs Haus dann 400.000. 

Hängt natürlich davon ab, wie gut man die alte Wohnung weiterverkaufen kann - bei uns ist es derzeit so, dass einem Objekte unter 300.000 Euro aus der Hand gerissen werden und Objekte mit mehr als 400.000 Euro lange liegenbleiben. Das liegt daran, dass die Banken ungern hohe Kredite geben, wenn man nur zwei normale Gehälter und wenig bis keine Eigenmittel hat. Gibt es keine Finanzierung, kann keiner das Objekt kaufen. In meiner Nachbarschaft gab es ein Zweifamilienhaus, das um 460.000 Euro verkauft werden sollte. Niemand hat es gekauft, es war zweieinhalb Jahre lang inseriert. Dabei ist das Haus von Bildern her wirklich schön! Im Endeffekt sind die Verkäufer dann wieder selbst eingezogen mit ihrer Tochter und deren Kind. Dafür wurde es eigentlich auch gebaut, nur wollten die Tochter und ihr Partner eine eigene Wohnung haben und den Eltern war das Haus dann alleine zu groß.

Das Problem ist halt, dass man sich zu Zweit mit einem Bruttolohn von je 2000 Euro nicht wirklich viel zusammensparen kann. In Österreich sind die Abzüge für Einkommenssteuer und Sozialversicherung recht hoch, im Endeffekt werden von den 2000 Euro brutto wohl in etwa 1300 Euro übrig bleiben.

Wenn du in Österreich 3000 Euro brutto verdienst, ist das schon gut, darüber ist sehr gut. 

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22. Januar um 11:59
In Antwort auf purplemoon

Das ist auch meine persönliche Horrorvorstellung. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, in der Stadt mit mehreren Menschen unter einem Dach zu wohnen. Wir haben ein freistehendes Einfamilienhaus mit Grund rundherum und teilen keine Wand mit einem Nachbarn. 

Mir reicht schon, dass ich in die Stadt zum Arbeiten pendeln muss. Wenn ich dann aus dem Zug zu Hause aussteige und alles ist ruhig und die Luft stinkt nicht, dann geht es mir sofort wieder gut. 

Ja so unterschiedlich sind die Leute eben. Stell dir mal vir, alle wollen aufs Land - das würd auch nucht gehen.


Wobei ich jetzt auch nicht ständig an der Kreuzung stehe und Abgase einatme 😁  ich lebe trotz Stadt sehr grün und habe auch einen schönen Blick ins Grüne und auf einen See. sogar einen tollen Garten hab ich. Nicht jede Stadt ist gleich ein Moloch.

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22. Januar um 12:07
In Antwort auf ogden_18837382

Ja so unterschiedlich sind die Leute eben. Stell dir mal vir, alle wollen aufs Land - das würd auch nucht gehen.


Wobei ich jetzt auch nicht ständig an der Kreuzung stehe und Abgase einatme 😁  ich lebe trotz Stadt sehr grün und habe auch einen schönen Blick ins Grüne und auf einen See. sogar einen tollen Garten hab ich. Nicht jede Stadt ist gleich ein Moloch.

Leider wollen das immer mehr Leute in der Umgebung von Wien. Rundherum wird alles zugebaut - mit hässlichen Würfelhäusern ohne Garten, mit gepflasterter Einfahrt, einem hohen Zaun rundherum und keinem Fuzerl Grün.

Ich frag mich dann immer, wieso diese Leute nicht gleich in der Stadt geblieben sind - auf Mauern und Zäune schauen können sie dort auch. 

Aber natürlich hast du recht und es gibt auch schöne Viertel in einer Stadt. Ich könnte mir auch vorstellen, in Grinzing, am Schafberg, in Döbling bei der Boku, in Neuwaldegg zu wohnen, das sind dei alten Villengegenden in Wien. Das kann man sich halt nicht leisten, wenn man die Villa nicht geerbt hat. Die schönen Viertel sind halt leider auch entsprechend teuer. 

Es ist aber schon so, dass die Luft in den innerstädtischen Gebieten allgemein schlechter ist, weil da eben die ganzen Zeit sehr viele Autos fahren - also auch wenn man nicht direkt an der Kreuzung steht.

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22. Januar um 13:16
In Antwort auf purplemoon

Das ist auch meine persönliche Horrorvorstellung. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, in der Stadt mit mehreren Menschen unter einem Dach zu wohnen. Wir haben ein freistehendes Einfamilienhaus mit Grund rundherum und teilen keine Wand mit einem Nachbarn. 

Mir reicht schon, dass ich in die Stadt zum Arbeiten pendeln muss. Wenn ich dann aus dem Zug zu Hause aussteige und alles ist ruhig und die Luft stinkt nicht, dann geht es mir sofort wieder gut. 

genau wie bei uns!
wohnen nun 25km südlich von Wien

Haus mit großen Garten + schööööön ruhig

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22. Januar um 13:16
In Antwort auf purplemoon

Hehe, ich hab das noch ein paar Jahre länger durchgehalten (8 Jahre).

na bum    respekt

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22. Januar um 13:28
In Antwort auf ogden_18837382

So unterschiedlich sind wir Menschen, aber das ist doch auch völlig okay so. Es kann zum Glück jeder dort leben, wo man es mag 👍

 

Da hast du vollkommen Recht 👍🏻

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22. Januar um 13:30
In Antwort auf purplemoon

Ja, wenn du ein Einfamilienhaus hast und keine Miteigentümer außer deinem Mann, dann könnt ihr das so machen, wie ihr wollt. Wenn das ein Mehrparteienhaus ist, dann schon nicht mehr! Die TE spricht ja von einer Eigentumswohnung und nicht einem Haus.

In Österreich läuft das so (ich hatte mal ein Reihenhaus in einer Wiener Wohnanlage, daher weiß ich das): Es tritt irgendwo ein Mangel auf (undichtes Dach, undichte Fenster, Heizung funktioniert nicht mehr etc.) und dann muss das repariert werden. Der Vorsitzende der Eigentümergemeinschaft beauftragt die Hausverwaltung, Angebote einzuholen. Dann wird abgestimmt und es zählt die Mehrheit der Eigentümergemeinschaft. Jeder bezahlt seinen Anteil an den Reparaturkosten nach Nutzwert, je größer also die Wohnung, desto mehr bezahlt man.

Bei dringenden Reparaturen wird nicht gewartet, das wird sofort erledigt. Wenn es bloß Verbesserungen sind wie eine neue Fassadenfarbe, dann werden mehr Eigentümer dagegenstimmen. Was auch meistens Zustimmung bei Umlaufbeschlüssen bekommt, sind die Dinge, die man für seine eigene Einheit macht und auch selbst bezahlt wie bspw. nachträgliches Anbringen von Rolläden oder Sonnensegeln. Da gibts zwar auch Leute, die sich aufregen, weil sie das nicht schön finden, aber auch da bestimmt dann die Mehrheit.

Das ist halt der Nachteil an einer Eigentumswohnung: man ist nicht alleiniger Eigentümer und muss für jede Veränderung im Außenbereich alle Eigentümer fragen, ob ihnen diese auch recht ist (eben mittels Umlaufbeschluss). Ein weiterer Nachteil ist auch, dass man für Schäden an anderen Wohnungen und den Allgemeinbereichen mitzahlen muss (natürlich nur, wenn sie nicht vorsätzlich verursacht wurden).

Ah, ok. Wieder was gelernt. 

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