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"Das kann uns doch nicht passieren..."

15. Februar 2007 um 9:35

Hallo,
seit über 15 Jahren bin ich nun mit meinem Mann zusammen, seit über 11 Jahren mit ihm verheiratet. In dem Jahr, in welchem wir geheiratet haben, bin ich fremdgegangen, weil unsere Beziehung damals kurz vorm Exidus stand. Heute denke ich, das hat uns damals gerettet. Mein Männe denkt das übrigens auch. Doch jetzt, nach all diesen Jahren ist es wieder kurz vorm Ende.
Kurze Erklärung dazu: Wir haben zwei Söhne, der Grosse wird 9, der Kleine 6. Unser Grosser hat ADHS und das ist für meinen Mann ein riesiges Problem. Er hat den Jungen immer von sich fern gehalten, keine Zuneigung aufgebaut. Zu hohe Erwartungen gesteckt. Da mein Kind darunter leidet, hab ich immer wieder mit meinem Mann über dieses Problem gesprochen, ihm tausend und einmal gesagt, dass er mich mit dieser Haltung von sich wegtreibt, dass er eine Therapie braucht und wir alle danach zusammen. Ich hab (meiner Meinung nach) alles getan um unsere Familie zusammen zu halten. Doch vor anderthalb Wochen ging nichts mehr und ich hab mich getrennt. Momentan wohnt mein Mann noch bei uns, da ich aktiv daran mitarbeiten will, dass das Verhältnis zwischen meinem Mann und unserem Grossen endlich auf ein Normalmass kommt. Und seit ich mich "offiziell" von meinem Mann getrennt hab, kommen die beiden auch besser miteinander aus. Aber wir wissen beide, dass dies kein Dauerzustand ist, da es uns beiden verflucht weh tut. Aber ich hab so eine verfluchte Angst vor dem alleinsein.
Unser Nachbar sagt zwar dann immer, dass ich nicht allein bin,und er hat ja Recht, die Kinder sind ja da. Ich bin froh, dass unser Nachbar da ist. Uns verbindet ein freundschaftliches Verhältnis. Er tröstet mich, wenn ich zum Häufchen Elend mutiere. Aber mehr? - Nein, mehr ist da nicht. Auch wenn mein Mann uns das seit einigen Monaten unterstellt. Darüber könnte ich glatt lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Seit drei Jahren geh ich anschaffen, da unser Geld von vorn bis hinten nicht reicht. Keine Sekunde davon war mein Mann eifersüchtig, hat den Job einfach als das akzeptiert was er ist, ein Job. Aber bei unserem Nachbarn klinkt er aus weil wir reden.
Jahrelang haben wir auch PT beim Sex praktiziert, das alles hat ihn nie eifersüchtig werden lassen... aber reden... da mutiert er zum wilden Affen...
Gestern abend haben wir mit unseren Kiddys gesprochen. Das war hart. Sehr, sehr hart. Zu guter Letzt saßen wir alle um den Esstisch herum und haben geheult wie die Schlosshunde. Ich weiß, dass er leidet. Wie ein Hund leidet. Und das tut mir weh. Denn ich hatte nie vor, unsere gemeinsamen Jahre einfach so weg zu werfen. Aber ich bin in erster Linie für das Wohlergehen unserer Kinder verantwortlich und konnte der emotionalen Zerstörung unseres Grossen einfach nicht mehr zusehen. Trotzdem sind da immer noch die Gefühle zwischen meinem Mann und mir. Ich leide, weil er leidet. Mein Herz schmilzt wie ein Eis in der Sonne, wenn ich ihn anschaue, und diese wahnsinnige Traurigkeit in seinen Augen sehe. Ob ich ihn noch liebe? - Das stand nie zur Debatte. Er ist mein Leben, meine einzig wahre Liebe, mein Partner, meine andere Hälfte, mein alles... aber ich hab Angst, dass er den Grossen wieder von sich stösst, wenn ich zu ihm zurückkehre, wieder im Schlafzimmer einziehe, ihn emotional an mich ranlasse. So war es nämlich bisher immer. Und mein Vertrauen, dass er es dieses Mal wirklich begriffen hat, ist einfach zu geschädigt von den tausend Versuchen ihm das vorher begreiflich zu machen. Immer ging es ein paar Wochen gut, und dann wurde unser Grosser von ihm abserviert.
"Erstens kommt immer alles anders, und zweitens als man denkt..." wie gesagt, ich hätte nie gedacht, dass wir mal auseinander gehen. Mit ihm wollte ich alt und grau werden... und er mit mir auch. Wir lieben uns, doch hätten wir zusammen niemals Kinder haben dürfen, denn mit den dadurch entstehenden Problemen ist er überfordert... Leider.
So, jetzt hab ich mal hier mein Herz ausgeschüttet, und mir gehts wieder ein kleines bisschen besser.
lg
wetwhore

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16. Februar 2007 um 11:11

Hm, das ist schwierig
hast Du mal versucht herauszufinden, warum er Euren Sohn von sich fern hält? Gerade wenn ein Kind eine dauernde Erkrankung hat, so ist es doch noch viel mehr auf Liebe durch die Eltern angewiesen. Sicher ist es schwierig mit so einem Kind umzugehen. Ich selber habe keine Erfahrung mit dieser Erkrankung, kenne es nur vom Hören-Sagen. Wie kommt Dein Sohn damit klar, dass der Vater ihn von sich fern hält. Wie verhält sich denn Dein Mann Eurem anderen Sohn gegenüber. Gibt es da vielleicht auch Eifersüchteleien zwischen den Kindern? Ich finde es toll, dass Du Deine Bedürfnisse zurückgestellt hast und Dich zuliebe Deines Kindes von Deinem Mann getrennt hast. Aber wieso nähert sich Dein Mann jetzt wieder Eurem Sohn? Tut er das nur, damit Du bei ihm bleibst? Das wäre der falsche Weg. Vielleicht sollten Vater und Sohn mal etwas zusammen unternehmen. Eine Fahrradtour z.B. Das macht Spaß und kostet nichts. Oder auch mal zelten gehen oder so. Eben ein richtiges "Männerabenteuer". Vielleicht kommen die beiden sich dann näher.
LG, Mondschein64

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16. Februar 2007 um 15:33
In Antwort auf mondschein64

Hm, das ist schwierig
hast Du mal versucht herauszufinden, warum er Euren Sohn von sich fern hält? Gerade wenn ein Kind eine dauernde Erkrankung hat, so ist es doch noch viel mehr auf Liebe durch die Eltern angewiesen. Sicher ist es schwierig mit so einem Kind umzugehen. Ich selber habe keine Erfahrung mit dieser Erkrankung, kenne es nur vom Hören-Sagen. Wie kommt Dein Sohn damit klar, dass der Vater ihn von sich fern hält. Wie verhält sich denn Dein Mann Eurem anderen Sohn gegenüber. Gibt es da vielleicht auch Eifersüchteleien zwischen den Kindern? Ich finde es toll, dass Du Deine Bedürfnisse zurückgestellt hast und Dich zuliebe Deines Kindes von Deinem Mann getrennt hast. Aber wieso nähert sich Dein Mann jetzt wieder Eurem Sohn? Tut er das nur, damit Du bei ihm bleibst? Das wäre der falsche Weg. Vielleicht sollten Vater und Sohn mal etwas zusammen unternehmen. Eine Fahrradtour z.B. Das macht Spaß und kostet nichts. Oder auch mal zelten gehen oder so. Eben ein richtiges "Männerabenteuer". Vielleicht kommen die beiden sich dann näher.
LG, Mondschein64

Warum?
Ich denke, dass hat mit seiner eigenen Kindheit zu tun. Seine Mutter war Alkoholikerin, sein jüngerer Bruder dadurch geistig und körperlich behindert. Sein Vater ist deshalb abgehauen, als mein Mann etwas über zwei Jahre alt war, und hat sich nie um ihn gekümmert.

Mein Grosser leidet darunter, dass er weggeschoben wird. Der Kleine ist ganz und gar Papas Liebling und wird von ihm auch total verwöhnt. Was natürlich die Eifersucht fördert und meinen Grossen noch mehr schmerzt.

Tut er es nur, damit ich bleibe? - Eben das weiß ich nicht. Er sagt, der Knoten sei bei ihm ein paar Tage vorher geplatzt. Aber ich glaube nicht daran. Wie könnte ich auch. Hat er doch in der Vergangenheit immer wieder ein paar Tage - Wochen durchgehalten, und ist dann wieder ins alte Verhaltensmuster gefallen. Deshalb warte ich einfach mal ab. Unternommen haben die beiden immer mal was. Ich hab vor vier Jahren aus eben diesen Problemen eine Familienhilfe beim JA beantragt und dort wurde genau das ja immer wieder gefordert. Aber bisher hat das alles nichts gebracht.

lg
wetwhore

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18. Februar 2007 um 11:16
In Antwort auf hinata_12845286

Warum?
Ich denke, dass hat mit seiner eigenen Kindheit zu tun. Seine Mutter war Alkoholikerin, sein jüngerer Bruder dadurch geistig und körperlich behindert. Sein Vater ist deshalb abgehauen, als mein Mann etwas über zwei Jahre alt war, und hat sich nie um ihn gekümmert.

Mein Grosser leidet darunter, dass er weggeschoben wird. Der Kleine ist ganz und gar Papas Liebling und wird von ihm auch total verwöhnt. Was natürlich die Eifersucht fördert und meinen Grossen noch mehr schmerzt.

Tut er es nur, damit ich bleibe? - Eben das weiß ich nicht. Er sagt, der Knoten sei bei ihm ein paar Tage vorher geplatzt. Aber ich glaube nicht daran. Wie könnte ich auch. Hat er doch in der Vergangenheit immer wieder ein paar Tage - Wochen durchgehalten, und ist dann wieder ins alte Verhaltensmuster gefallen. Deshalb warte ich einfach mal ab. Unternommen haben die beiden immer mal was. Ich hab vor vier Jahren aus eben diesen Problemen eine Familienhilfe beim JA beantragt und dort wurde genau das ja immer wieder gefordert. Aber bisher hat das alles nichts gebracht.

lg
wetwhore

Hallo wetwhore,
bekommt denn dein Sohn Medikamente? Ich weiß über ADHS, dass dem Körper ein bestimmter Stoff fehlt. Und wenn er ein bestimmtes Medikament nimmt, sich sein Verhalten sofort ändert. Menschen mit ADHS, die das Medikament nehmen, merken sofort selbst die Veränderung und fühlen sich total wohl. Leider gibt es wohl nicht sehr viele Ärzte, die sich mit dieser Krankheit auskennen. Aber sicher gibt es einen in deiner Nähe. Wenn Ihr die Krankheit Eures Sohnes in den Griff bekommt, dann wird sich auch das Verhalten deines Mannes gegenüber Eures großen Sohnes ändern. Er soll sich vielleicht auch mal über diese Krankheit erkundigen, dann wird er seinen Sohn und auch sein Verhalten verstehen. Veilleicht kann er dann besser damit umgehen.

Viel Glück
Strandnixe

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21. Februar 2007 um 10:51
In Antwort auf strandnixe

Hallo wetwhore,
bekommt denn dein Sohn Medikamente? Ich weiß über ADHS, dass dem Körper ein bestimmter Stoff fehlt. Und wenn er ein bestimmtes Medikament nimmt, sich sein Verhalten sofort ändert. Menschen mit ADHS, die das Medikament nehmen, merken sofort selbst die Veränderung und fühlen sich total wohl. Leider gibt es wohl nicht sehr viele Ärzte, die sich mit dieser Krankheit auskennen. Aber sicher gibt es einen in deiner Nähe. Wenn Ihr die Krankheit Eures Sohnes in den Griff bekommt, dann wird sich auch das Verhalten deines Mannes gegenüber Eures großen Sohnes ändern. Er soll sich vielleicht auch mal über diese Krankheit erkundigen, dann wird er seinen Sohn und auch sein Verhalten verstehen. Veilleicht kann er dann besser damit umgehen.

Viel Glück
Strandnixe

Medikinet
Mein Großer bekommt seit zwei Jahren Medikinet. Bei ADHS ist der Dopaminhaushalt im Ungleichgewicht, deshalb die Konzentrationsprobleme. Trotzdem hat mein Mann sein Verhalten erst in den letzten beiden Wochen geändert. Seit diesem Wochenende haben wir uns wieder zusammengerauft. Doch ich hab ihm auch direkt gesagt: Ein Rückfall in sein altes Verhaltensmuster bedeutet, dass er sich unverzüglich VOR der Tür wiederfindet.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass wir es schaffen können, wenn er ein wenig an seinem Verhalten arbeitet. Und ich hoffe wirklich, dass er das begriffen hat. Ansonsten werde ich ihn definitiv rauswerfen. Lieber meinen Mann verlieren, als zusehen, wie mein Kind vor die Hunde geht.
lg
wetwhore

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23. Februar 2007 um 13:02
In Antwort auf hinata_12845286

Medikinet
Mein Großer bekommt seit zwei Jahren Medikinet. Bei ADHS ist der Dopaminhaushalt im Ungleichgewicht, deshalb die Konzentrationsprobleme. Trotzdem hat mein Mann sein Verhalten erst in den letzten beiden Wochen geändert. Seit diesem Wochenende haben wir uns wieder zusammengerauft. Doch ich hab ihm auch direkt gesagt: Ein Rückfall in sein altes Verhaltensmuster bedeutet, dass er sich unverzüglich VOR der Tür wiederfindet.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass wir es schaffen können, wenn er ein wenig an seinem Verhalten arbeitet. Und ich hoffe wirklich, dass er das begriffen hat. Ansonsten werde ich ihn definitiv rauswerfen. Lieber meinen Mann verlieren, als zusehen, wie mein Kind vor die Hunde geht.
lg
wetwhore


Das ist eine sehr gute Einstellung! Ich denke, dass er es jetzt kapiert hat. Manchmal muss man auch Männer Grenzen setzen, weil sie förmlich danach schreien Du hast richtig reagiert. Es ist schwer für eine Mutter mitanzusehen, wie das Kind leidet. Ich denke, ihr habt noch eine Chance. Und dein Mann wird diese Chance sicherlich nutzen!

Alles Gute und liebe Grüße
Strandnixe

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12. März 2007 um 8:30
In Antwort auf strandnixe


Das ist eine sehr gute Einstellung! Ich denke, dass er es jetzt kapiert hat. Manchmal muss man auch Männer Grenzen setzen, weil sie förmlich danach schreien Du hast richtig reagiert. Es ist schwer für eine Mutter mitanzusehen, wie das Kind leidet. Ich denke, ihr habt noch eine Chance. Und dein Mann wird diese Chance sicherlich nutzen!

Alles Gute und liebe Grüße
Strandnixe

Mal was positives... *gg*
Also im Moment gibt er sich ja wirklich jede Mühe. Wenn die letzten Jahre so gelaufen wären, hätte ich nie irgendwelche Probleme mit seinem Verhalten gehabt. Und der über Wahnsinn: Seit meinem Auszug aus dem Bett auf die Couch, und mittlerweile wieder zurück ins Bett, läuft bei uns, erziehungstechnisch gesehen, endlich mal alles Rund.
Strandnixe, du hast ja sooo recht. Männer sind wie kleine Kinder, und kleine Kinder brauchen Grenzen. *lach*
lg wetwhore

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13. März 2007 um 1:08
In Antwort auf hinata_12845286

Mal was positives... *gg*
Also im Moment gibt er sich ja wirklich jede Mühe. Wenn die letzten Jahre so gelaufen wären, hätte ich nie irgendwelche Probleme mit seinem Verhalten gehabt. Und der über Wahnsinn: Seit meinem Auszug aus dem Bett auf die Couch, und mittlerweile wieder zurück ins Bett, läuft bei uns, erziehungstechnisch gesehen, endlich mal alles Rund.
Strandnixe, du hast ja sooo recht. Männer sind wie kleine Kinder, und kleine Kinder brauchen Grenzen. *lach*
lg wetwhore

Aber im Moment gibt er sich Mühe.....
Hallo,aber lass Dich nicht blenden.
Du solltest Dir mal Gedanken machen
von wem seiner Eltern Dein Sohn das
ADHS mitbekommen hat und ich nehme
doch sehr an,von seinem Vater.
Du solltest Dich mal über ADHS im
Erwachsenenalter informieren. Du
hast da einige Dinge über ihn be-
richtet, die typisch sind von solchen Männern.Es passiert in der
Reihenfolge,dass sie aus der Schule
gehen mit einem unzufriedenstellen-
den Abschluss, was zur Folge hat,das
sie mit ihrer Berufstätigkeit nie
zufrieden sind und den Frauen alles
überlassen.Da hast Du leider recht,
dass ihr nie Kinder haben solltet,
denn mit denen kann er eigentlich nichts anfangen.Ich würde sagen,dass
du ihm hörig bist.ADHSler sind lei- der gut im Bett,aber dann ist Schluss.Ihr wollt zusammen alt werden, aber aus völlig verschied -enen Gründen,nämlich Du, weil Du
denkst,Du liebst ihn und er, weil er
jemand braucht, der ihn versorgt.
Im Grunde genommen,mal abgesehen vom
Sex, ist er Dein drittes, Dein grö-
ßtes Sorgenkind, das Dich noch aus-
nutzt.Es ist vielleicht hart,was ich da schreibe, aber wenn Du ihn so
in Schutz nimmst,das Du schon an-
schaffen gegangen bist,um die Familie durchzubringen,dann hat er Dich ja dort, wo er Dich haben will.

Ich schreibe dies Dir, weil ich Dir
ersparen will, dass Du Jahre später erkennst, dass die Trennung doch besser gewessen wäre.

Oder Du bringst Deinen Mann soweit,
dass er sich behandeln läßt auf ADHS, denn es ist typisch, dass sie
die Arbeitstellen einfach "fallen lassen",weil sie keine Arbeitsaus-
dauer haben.
Ich hoffe,ich konnte Dir einige
Hinweise geben,denn ich habe dies
auch durchgemacht.

LG Mary

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14. März 2007 um 19:52
In Antwort auf izumi_12523588

Aber im Moment gibt er sich Mühe.....
Hallo,aber lass Dich nicht blenden.
Du solltest Dir mal Gedanken machen
von wem seiner Eltern Dein Sohn das
ADHS mitbekommen hat und ich nehme
doch sehr an,von seinem Vater.
Du solltest Dich mal über ADHS im
Erwachsenenalter informieren. Du
hast da einige Dinge über ihn be-
richtet, die typisch sind von solchen Männern.Es passiert in der
Reihenfolge,dass sie aus der Schule
gehen mit einem unzufriedenstellen-
den Abschluss, was zur Folge hat,das
sie mit ihrer Berufstätigkeit nie
zufrieden sind und den Frauen alles
überlassen.Da hast Du leider recht,
dass ihr nie Kinder haben solltet,
denn mit denen kann er eigentlich nichts anfangen.Ich würde sagen,dass
du ihm hörig bist.ADHSler sind lei- der gut im Bett,aber dann ist Schluss.Ihr wollt zusammen alt werden, aber aus völlig verschied -enen Gründen,nämlich Du, weil Du
denkst,Du liebst ihn und er, weil er
jemand braucht, der ihn versorgt.
Im Grunde genommen,mal abgesehen vom
Sex, ist er Dein drittes, Dein grö-
ßtes Sorgenkind, das Dich noch aus-
nutzt.Es ist vielleicht hart,was ich da schreibe, aber wenn Du ihn so
in Schutz nimmst,das Du schon an-
schaffen gegangen bist,um die Familie durchzubringen,dann hat er Dich ja dort, wo er Dich haben will.

Ich schreibe dies Dir, weil ich Dir
ersparen will, dass Du Jahre später erkennst, dass die Trennung doch besser gewessen wäre.

Oder Du bringst Deinen Mann soweit,
dass er sich behandeln läßt auf ADHS, denn es ist typisch, dass sie
die Arbeitstellen einfach "fallen lassen",weil sie keine Arbeitsaus-
dauer haben.
Ich hoffe,ich konnte Dir einige
Hinweise geben,denn ich habe dies
auch durchgemacht.

LG Mary

Hmmmm...
Mein Mann und ich haben uns beide, nachdem mein Grosser das Testergebnis ADHS mit positiv hatte, testen lassen.

Ich bin der Hyperaktive bei uns. Mein Mann ist eigentlich die Ruhe in Person... Nur in Bezug auf unseren Grossen ist er nicht mehr so ruhig. Leider... Bei mir ist allerdings schon in der Grundschule aufgefallen, dass ich ein "Zappelphillipp" bin, doch meine Mutter hat sich komplett gegen eine Behandlung gewehrt... "Sie ist doch nur wild, ein richtiges Kind eben..." Sie hätte mir einige Probleme ersparen können, aber ich hab es ja trotzdem geschafft.
Meinem Sohn wollte ich das ersparen, deshalb wird er auch mit einem Rundumprogramm behandelt. Wobei ich mir regelmäßig Vorwürfe meiner Mom anhören muß, dass ich ihm Medikinet gebe. Aber, das ist wohl eine Einstellungssache. Ich seh das mittlerweile einfach lockerer wie sie. Ich gebe ihm die Medikamente ja nicht, damit die Lehrer es einfacher haben, oder gar ich... sondern weil er mir sagt, dass er sich dann wesentlich besser konzentrieren kann.

Mein Mann ist seit 14 Jahren in ein und derselben Firma beschäftigt. Ich hab in 5 Jahren 3 Stellen gehabt... wie gesagt, das hyperaktive hat mein grosser von mir... leider...

Meinem Mann hat es nie gepasst, dass ich anschaffen gegangen bin. Aber ich hab ihn da nicht nach gefragt. Das Geld hat hinten und vorn nicht gereicht, wir haben uns immer weiter in Schulden verstrickt, und weil sein AG die Gehälter nicht überweisen konnte hatte ich irgendwann kein Brot mehr im Schrank. Also bin ich mit einer Freundin in den nächsten Saunaclub... Meinen Mann hat die Situation eine ganze Zeit ziemlich fertig gemacht. Bis er mitbekam, dass ich das wegstecke. Das ich mit der Situation weder überfordert war, noch das sie mich belastet hätte. Das fing dann erst nach drei Jahren Job an. Deshalb arbeite ich im Moment auch wieder grundsolide. Denn wie mein Mann merkte, dass ich nicht mehr kann, hat er mir regelrecht verboten weiter zu arbeiten.

lg wetwhore

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16. März 2007 um 9:00
In Antwort auf hinata_12845286

Hmmmm...
Mein Mann und ich haben uns beide, nachdem mein Grosser das Testergebnis ADHS mit positiv hatte, testen lassen.

Ich bin der Hyperaktive bei uns. Mein Mann ist eigentlich die Ruhe in Person... Nur in Bezug auf unseren Grossen ist er nicht mehr so ruhig. Leider... Bei mir ist allerdings schon in der Grundschule aufgefallen, dass ich ein "Zappelphillipp" bin, doch meine Mutter hat sich komplett gegen eine Behandlung gewehrt... "Sie ist doch nur wild, ein richtiges Kind eben..." Sie hätte mir einige Probleme ersparen können, aber ich hab es ja trotzdem geschafft.
Meinem Sohn wollte ich das ersparen, deshalb wird er auch mit einem Rundumprogramm behandelt. Wobei ich mir regelmäßig Vorwürfe meiner Mom anhören muß, dass ich ihm Medikinet gebe. Aber, das ist wohl eine Einstellungssache. Ich seh das mittlerweile einfach lockerer wie sie. Ich gebe ihm die Medikamente ja nicht, damit die Lehrer es einfacher haben, oder gar ich... sondern weil er mir sagt, dass er sich dann wesentlich besser konzentrieren kann.

Mein Mann ist seit 14 Jahren in ein und derselben Firma beschäftigt. Ich hab in 5 Jahren 3 Stellen gehabt... wie gesagt, das hyperaktive hat mein grosser von mir... leider...

Meinem Mann hat es nie gepasst, dass ich anschaffen gegangen bin. Aber ich hab ihn da nicht nach gefragt. Das Geld hat hinten und vorn nicht gereicht, wir haben uns immer weiter in Schulden verstrickt, und weil sein AG die Gehälter nicht überweisen konnte hatte ich irgendwann kein Brot mehr im Schrank. Also bin ich mit einer Freundin in den nächsten Saunaclub... Meinen Mann hat die Situation eine ganze Zeit ziemlich fertig gemacht. Bis er mitbekam, dass ich das wegstecke. Das ich mit der Situation weder überfordert war, noch das sie mich belastet hätte. Das fing dann erst nach drei Jahren Job an. Deshalb arbeite ich im Moment auch wieder grundsolide. Denn wie mein Mann merkte, dass ich nicht mehr kann, hat er mir regelrecht verboten weiter zu arbeiten.

lg wetwhore

Ja wenn das so ist....
dann habe ich die Sache richtig ge-
sehen, aber den Beteiligten die fal-
sche Rolle zugeordnet.
Es kann ja auch ein Segen sein, wenn
man hyperaktiv ist,manchmal beneide ich solche Leute, weil sie so viel
Elan haben ,aber wie gesagt,es muss richtig eingesetzt werden.
Überwiegend ist es so wie bei Dir,
dass man heiratet und nicht darüber
spricht, aber bei den Kindern muss
man dann darüber sprechen.
Aber solange man auf der ehrlichen
Ebene sich darüber beschäftigt,gibt
es eine große Chance, dass man die
Partnerschaft retten kann, nur wenn
ADHSler heiraten, um den Partner zu
schröpfen, dann kommt es zur Katast-rophe und die habe ich erlebt.
Aber das schlimmste daran ist, erst Jahre später selbst dahinter kommen
zu müssen.
Es war bei meiner Scheidung sogar
ein Gutachter am Werk, der mich
fragte, ob mein Mann sich irgend-
wann eine"Kopfverletzung" zugezogen
habe......, weil er sich so agres- siv benommen hatte und heute habe
ich die ....... überführt, wie man
noch im Scheidungsverfahren von den
...... gelinkt wird.Das es da auch
um Kinderschicksale geht, das intr- ssiert keinen von diesen Entscheid-
ungsträger...

LG Mary

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