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Das Glück ist eine leichte Dirne...

28. Juli 2008 um 9:52

Dieses Gedicht las ich in der Straßenbahn an der Wand, und es hat mich so amüsiert, dass ich es auf der Stelle auswendig gelernt habe. Der gute alte Heinrich Heine...

Das Glück ist eine leichte Dirne
Und weilt nicht gern am selben Ort;
Sie streicht das Haar dir von der Stirne,
Und küßt dich rasch und flattert fort.

Frau Unglück hat im Gegenteile
Dich liebefest ans Herz gedrückt;
Sie sagt, sie habe keine Eile,
Setzt sich zu dir ans Bett und strickt.

Heinrich Heine

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28. Juli 2008 um 10:56

Echt
...witzig!
Aber wohl auch wahr! Da ist was dran.

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28. Juli 2008 um 11:03
In Antwort auf sauberfrau

Echt
...witzig!
Aber wohl auch wahr! Da ist was dran.

Ich fand einfach nur dieses Bild...
... der strickenden Frau Unglück köstlich. Wenn das Glück wirklich eine Dirne ist, bin ich wohl ein Bordell, denn bei mir ist sie meistens geblieben. *lach* Na, Heine war schon ein Könner.

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28. Juli 2008 um 11:06
In Antwort auf britta_12100163

Ich fand einfach nur dieses Bild...
... der strickenden Frau Unglück köstlich. Wenn das Glück wirklich eine Dirne ist, bin ich wohl ein Bordell, denn bei mir ist sie meistens geblieben. *lach* Na, Heine war schon ein Könner.

Na das
hört man ja selten. Schön, dass es dir so gut geht.
Gruß..

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28. Juli 2008 um 11:21
In Antwort auf sauberfrau

Na das
hört man ja selten. Schön, dass es dir so gut geht.
Gruß..

Witzig, neulich...
... stand ich in einem Geschäft und wollte was kaufen, da meinte der Verkäufer: Oh, einen Augenblick, es dauert noch etwas, ich habe hier grade ein kleines Problem mit der Kasse. - Darauf ich: Kein Stress, ich habe Zeit. - Und er: Du meine Güte, DIESEN Satz höre ich aber wirklich selten.

Schade eigentlich, dass man sich so selten Zeit nimmt. Ich hetzte auch oft genug durch die Gegend. Aber auch da fällt mir ein Gedicht aus der Straßenbahn ein, diesmal von Paul Maar:

Die Zukunft kommt
schon morgen früh?
Kann man die nicht verschieben?
Ich wär so gern
und zwar mit dir
im Heute hier geblieben.

Ironischerweise les ich das in der Bahn oft Montagmorgens um sechs, wenn ich mich von zu Hause aufmache und mit dem Zug wegfahre, weil ich an einem anderen Ort arbeite. Ja, da wünscht man sich manchmal, dass es Sonntag geblieben wäre... *lach*

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28. Juli 2008 um 11:24
In Antwort auf britta_12100163

Witzig, neulich...
... stand ich in einem Geschäft und wollte was kaufen, da meinte der Verkäufer: Oh, einen Augenblick, es dauert noch etwas, ich habe hier grade ein kleines Problem mit der Kasse. - Darauf ich: Kein Stress, ich habe Zeit. - Und er: Du meine Güte, DIESEN Satz höre ich aber wirklich selten.

Schade eigentlich, dass man sich so selten Zeit nimmt. Ich hetzte auch oft genug durch die Gegend. Aber auch da fällt mir ein Gedicht aus der Straßenbahn ein, diesmal von Paul Maar:

Die Zukunft kommt
schon morgen früh?
Kann man die nicht verschieben?
Ich wär so gern
und zwar mit dir
im Heute hier geblieben.

Ironischerweise les ich das in der Bahn oft Montagmorgens um sechs, wenn ich mich von zu Hause aufmache und mit dem Zug wegfahre, weil ich an einem anderen Ort arbeite. Ja, da wünscht man sich manchmal, dass es Sonntag geblieben wäre... *lach*

Ja...
...das wünsche ich mir insbesondere HEUTE auch. Ich meine damit den Wunsch, dass es Sonntag geblieben wäre.
Ich fahre auch mit dem Auto zum Bahnhof und von dort mit der Bahn in eine andere Stadt zum Arbeiten. Allerdings nicht mit der Straßenbahn, sondern mit dem "richtigen Zug". Leider ist es da drin totlangweilig - es steht NICHTS an den Wänden

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28. Juli 2008 um 11:28
In Antwort auf sauberfrau

Ja...
...das wünsche ich mir insbesondere HEUTE auch. Ich meine damit den Wunsch, dass es Sonntag geblieben wäre.
Ich fahre auch mit dem Auto zum Bahnhof und von dort mit der Bahn in eine andere Stadt zum Arbeiten. Allerdings nicht mit der Straßenbahn, sondern mit dem "richtigen Zug". Leider ist es da drin totlangweilig - es steht NICHTS an den Wänden

Ja, ich fahr auch mit dem Zug...
... und zwar 150 Kilometer - deshalb auch Wochenendbeziehung. Mit der Straßenbahn fahr ich nur bis zum Bahnhof. *lach* Aber die machen da so schöne Gedichte rein, ich find das voll Klasse. Aber wenn du ICE fährst, dann hast du da wenigstens die DB mobil. Die finde ich für ne kostenlose Zeitschrift richtig gut, vor allem, weil sie oft so außergewöhnliche Leute vorstellen. Ganz einfache Menschen, die irgendwo in einem Stellwerk oder so arbeiten, und die haben echt spannende Sachen zu erzählen. Das lese ich immer mit Vergnügen.

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28. Juli 2008 um 11:29
In Antwort auf britta_12100163

Ja, ich fahr auch mit dem Zug...
... und zwar 150 Kilometer - deshalb auch Wochenendbeziehung. Mit der Straßenbahn fahr ich nur bis zum Bahnhof. *lach* Aber die machen da so schöne Gedichte rein, ich find das voll Klasse. Aber wenn du ICE fährst, dann hast du da wenigstens die DB mobil. Die finde ich für ne kostenlose Zeitschrift richtig gut, vor allem, weil sie oft so außergewöhnliche Leute vorstellen. Ganz einfache Menschen, die irgendwo in einem Stellwerk oder so arbeiten, und die haben echt spannende Sachen zu erzählen. Das lese ich immer mit Vergnügen.

Leider
trifft auch DAS nicht zu. Ich fahre Nahverkehr, die Strecke dauert maximal 15 Min.
Also wieder nix mit Unterhaltung
Aber halb so schlimm, diese Zeit kriege ich auch so rum.

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28. Juli 2008 um 11:33
In Antwort auf sauberfrau

Leider
trifft auch DAS nicht zu. Ich fahre Nahverkehr, die Strecke dauert maximal 15 Min.
Also wieder nix mit Unterhaltung
Aber halb so schlimm, diese Zeit kriege ich auch so rum.

Achso...
... na, da musst du wohl immer dein eigenes Sprüchebuch mitnehmen. *grins* Oder Leute beobachten. Wen trifft man wann und wo immer wieder? - Das funktioniert sogar auf Langstrecken. Am Ende hat man so eine richtige kleine "Fahrgemeinschaft". Man kennt sich. Man weiß, wer welchen Platz bevorzugt und wer welche Macken hat. Ist echt erstaunlich. Trotzdem möchte ich die Pendelei nicht zu meinem Lebensinhalt machen. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird hoffentlich Schluss sein damit.

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28. Juli 2008 um 11:41
In Antwort auf britta_12100163

Achso...
... na, da musst du wohl immer dein eigenes Sprüchebuch mitnehmen. *grins* Oder Leute beobachten. Wen trifft man wann und wo immer wieder? - Das funktioniert sogar auf Langstrecken. Am Ende hat man so eine richtige kleine "Fahrgemeinschaft". Man kennt sich. Man weiß, wer welchen Platz bevorzugt und wer welche Macken hat. Ist echt erstaunlich. Trotzdem möchte ich die Pendelei nicht zu meinem Lebensinhalt machen. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird hoffentlich Schluss sein damit.

Ja klar
Ich stelle mir das bei DER Entfernung auch äußerst lästig vor, die Pendelei.
Ich werde jetzt gleich auf meinen Zug rasen, kurz heim, um halb drei wieder los zur nächsten Baustelle. (Die ist dann nur paar Autominuten entfernt).
Schönen stressfreien Tag noch!

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28. Juli 2008 um 11:55
In Antwort auf sauberfrau

Ja klar
Ich stelle mir das bei DER Entfernung auch äußerst lästig vor, die Pendelei.
Ich werde jetzt gleich auf meinen Zug rasen, kurz heim, um halb drei wieder los zur nächsten Baustelle. (Die ist dann nur paar Autominuten entfernt).
Schönen stressfreien Tag noch!

Ja, was tut man nicht alles...
... für die Kombination Liebe UND Arbeit, die einem Spaß macht und unbefristet ist. (Beides, hoffe ich) . Aber auch da wird sich bald eine Lösung finden. Im Übrigen hat die Pendelei auch paar Vorteile. Unter anderem der, dass die Bahn auch Bonuspunkte für Vielfahrer verteilt. Damit können wir Gutscheine einlösen und werden im September in unsere Flitterwochen nach Holland fahren - erster Klasse hin und zurück. Nur durch die Bonuspunkte. Letztes Jahr haben wir unsere Bonuspunkte für ein paar Hotelübernachtungen in Berlin ausgegeben. Steigenberger und Radisson. In solchen momenten LIEBT man seine Bahn. Ist eine kleine Entschädigung für viele einsame Nächte und auch den ein oder anderen Ärger, den einem die Bahn beschert. Ich könnte Bücher füllen mit verrückten Durchsagen, die im Zug gemacht werden. Neulich fiel im ICE die Klimaanlage aus. Der Zugbegleiter sagte durch, dass jeder Fahrgast als Entschädigung eine Erfrischung bekommt. Diese sei doch bitte im bordbistro abzuholen. - Oh man, so laut habe ich die Leute um mich rum noch nie lachen hören. Ich meine, wenn sich ALLE Fahrgäste in diesem Moment zum Bordbistro begeben, haben wir noch ganz andere Probleme als die ausgefallene Klimaanlage. *grins* Einmal auf einer Kurzstrecke in der Pampa in Sachsen sagte ein zugbegleiter folgenden Text durch: Werte Passagiere, bitte schnallen Sie sich jetzt an, stellen die Rückenlehnen hoch und klappen die Tische ein, wir heben in Kürze ab. - Ich schätze, der hatte ne Wette oder sowas verloren. Das war einfach sehr witzig in so einem Bummelzug.

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