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Das glaubt dir kein Mensch

20. April um 18:27

Ich möchte nun auch meine Geschichte erzählen und hoffe, hier ein wenig Rat und Unterstützung zu finden.


2016 lernte ich einen Mann kennen, optisch war er nicht so mein Typ, ein wenig zu pummelig und viel zu klein. Noch während der ersten gemeinsamen Nacht (ich dachte, es würde ein ONS) sagte er Dinge wie „ich hab mich mit noch keiner Frau so gut unterhalten wie mit dir, du küsst wahnsinnig toll“ etc. Er wollte auch nicht direkt vögeln, sondern erst ins Vapiano essen und gemütlich was trinken. Nach dieser Nacht hatten wir noch ein paar Tage Kontakt per WhatsApp, den er jedoch abbrach. Einige Wochen später, an Silvester wünschte ich ihm ein schönes neues Jahr und er antwortet sofort, schrieb, wie toll die Nacht für ihn war usw. und wir begannen, uns ab Januar regelmäßig zu treffen. Er erzählte, er lebe in Berlin, sei seit 4 Jahren Single (weil er so viel arbeite und so viel in seiner Freizeit unternehme), sei von Frauen oft verletzt worden, weil er so laut schnarche, sein Schwanz so klein sei und er so schnell beim Sex komme. Er tat mir wahnsinnig leid und ich dachte „wie gemein Frauen doch sein können. Mir vertraut er all das an, das mit uns ist was ganz Besonderes.“ Da ich im Rhein Main Gebiet lebe und er als Vetriebsleiter bundesweit unterwegs ist, sahen wir uns 2-3 Mal die Woche (verbrachten 1-2 Nächte pro Woche miteinander). Im Februar machte er Schluss mit der Begründung „du setzt mich zu sehr unter Druck“, dieser Satz wurde zum ständigen Begleiter unserer Beziehung. Einige Tage später stellte ich fest, dass ich meine Periode nicht bekam. Das schrieb ich ihm, er meldete sich. Wir redeten und schrieben viel, sahen uns die Woche drauf wieder und landeten wieder im Bett, er sagte, er habe nachgedacht und will eine Beziehung mit mir beginnen, aber ohne Kind. Wenn ich das Kind abtreiben lasse, bleibe es, wenn nicht, stünde ich alleine da. Ich war geschockt. Im April wollten wir übers Wochenende an den Bodensee fahren, er rief von unterwegs an und sagte, er fahre los und brach das Gespräch ab, weil er seinen Vater anrufen müsse. Rief kurz danach wieder an und sagte mit weinerlicher Stimme „mein Vater hat eben erzählt, dass meine Oma gestorben ist“. Er wolle dennoch zu mir kommen und wir führen zum Bodensee. Er kam auch und sagte jedoch, er müsse zurück zu seiner Familie. Ich war am Ende, heulte tagelang und machte mir Vorwürfe, dass er mich in dieser Situation nicht um sich haben wollte. Drei Tage später hatte ich eine Fehlgeburt und musste zur Ausschabung, er reagierte kaum darauf. Schrieb nur, er habe Fieber. Ich war maßlos enttäuscht und wütend. Wir sahen uns Mitte April wieder und es lief bis Anfang Mai, er machte wieder Schluss wegen des „Drucks“, bis heute hat er nie konkret gesagt, was er als Druck empfindet. Ich sagte ihm „okay, das war’s dann“ und legte auf. Er rief zurück, ich drückte ihn weg, ging irgendwann dran und er weinte, es täte ihm leid, er habe Ärger auf der Arbeit, evtl. kündige man ihm und er habe das an mir ausgelassen, am besten wäre, er würde sich vor einen Zug werfen und umbringen. Wir redeten stundenlang und er versprach, sich nichts anzutun, wir würden uns am nächsten Tag sehen. Das taten wir, er sagte, er würde ab sofort über alles mit mir reden, damit kein Druck mehr entstehe für ihn. Im Juni war er für eine Woche mit Freunden aus Abizeiten auf Mallorca sagte er, wir telefonierten täglich und schrieben stundenlang auch nachts. Das ging bis Ende Juli, er machte wieder Schluss, Begründung der Druck.
Diesmal für zwei Tage, wir sahen uns, hatten wieder Sex. Und eine Woche später sagte er zum ersten Mal „ich liebe dich“, ich war so glücklich, diese Worte endlich von ihm zu hören. Streit war immer wieder die Tatsache, dass ich ihn fast nie spontan erreichen konnte. Er sagte, er habe sein Handy lautlos und zwar immer. Wir telefonierten täglich 1-2 Stunden und schrieben über WhatsApp. Als ich in Berlin beruflich war, schlief er bei mir im Hotel, weil er in dieser Zeit seine Wohnung vermietet hatte, von dem Geld wollten wir in Urlaub, sagte er. Ende August war es endlich soweit, wir fuhren an den Bodensee und es war wunderschön, er war so liebevoll und zärtlich, wollte die ganze Zeit rumknutschen und kuscheln, ich fühlte mich wie ein frisch verliebter Teenie. Wir hatte beide etliche Cuba Libre getrunken, als er im Burger King an der Kasse sagte „das ist meine Frau, meine beste Freundin und meine Liebhaberin“, ich schmolz dahin. Anfang September ging es mir urplötzlich schlecht, im Krankenhaus wurde die Diagnose MS gestellt, er kam aus Berlin geflogen und sofort ins Krankenhaus. Er kümmerte sich rührend um mich, buchte sein Hotel für die nächsten Tage um, um bei mir sein zu können. Ich war mir sicher, er meint es ernst, er ist in dieser schweren Zeit da, ich kann ihm vertrauen. Am 20.09. stand ich auf und er sagte, er habe noch einen Schwangerschaftstest, den solle ich machen. Tat ich, ging unter die Dusche. Als ich raus kam, hielt er ihn mir hin und sagte „positiv“, wir waren geschickt.
 

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20. April um 19:12
In Antwort auf searching.

Das war mittwochs, wie sahen uns montags wieder und er blieb bis Donnerstag. Er war auch in dieser Zeit der perfekte Gentleman, am 28.09. weckte er mich ganz früh, weil er Lust auf Sex hatte, er holte Gleitgel, was wir sonst nie benutzen, weil er’s mal „ausprobieren will“, wie er sagte. Ich sagte zu ihm „da brauch man doch nicht so viel“, er sagte, doch, das sei schon in Ordnung so. Wir hatten Sex und ca. 1 Stunde danach hatte ich wahnsinnige Krämpfe, ging auf die Toilette und alles war voller Blut. Mein ganzer Unterkörper, ich sagte ihm, ich denke, ich habe ein Fehlgeburt und dass ich duschen muss. In der Duschwanne fand ich dann zwei teilweise aufgelöste Tabletten und mir war rational sofort klar „der hat dir Abtreibungstabletten gegeben“. Ich öffnete die Duschtür und hielt ihm die Tabletten hin und fragte, was er getan habe. Er sagte, er habe nichts getan und wisse nicht, was das sei. Ich kam aus der Dusche und sagte, ich brauche Tampons oder Binden. Er sagte, er gehe zur Tankstelle gegenüber, das tat er, kam zurück, zog sich aus, legte sich ins Bett und schnarchte. Ich war fertig. 


Er fuhr mich gegen 09:00 Uhr nach Hause und rief immer wieder an, ich drückte ihn weg. Letztlich ging ich dran und er gestand, was er getan hatte. Er hatte „Druck“ verspürt. Ich sagte ihm, es sei vorbei und dass ich ihn anzeigen werde. Daraufhin sagte er, sein Leben sei dann vorbei und er bringe sich um. Ich wusste nicht mehr weiter, war fertig, heulte tagelang und lag nur im Bett. Er war ab da total bemüht und nahezu perfekt, wir flogen gemeinsam nach Griechenland, hatten dort aber einen richtig großen Krach, als ich sagte, ich möchte sehen, mit wem er schreibt. Da schrie er mich an „das ist mein Leben, das geht niemanden was an.“ Spätestens da hätte ich wissen müssen, er lügt. 


Montags war er mit mir auf einer Weihnachtsfeier und zwei Tage später fing er am Telefon wieder vom Druck zu reden an. Ich hatte es satt, ich sagte ihm, sollte er sich bis zum nächsten Tag nicht einkriegen, war es das endgültig. Donnerstags dann eine Nachricht von ihm, sein Verhalten erlaube ihm keinen Platz in meinem Leben und ihm tue es leid. Ich war völlig unfähig, etwas zu tun. Letztlich zeigte ich ihn noch am selben Tag an und eine Woche später erfuhr ich von seinem besten Freund, dass er mit seiner Freundin für 4,5 Wochen im Urlaub in Neuseeland ist.
 

stimmt. ich hab wirklich probleme, die geschichte zu glauben.
was für ominöse tabletten waren das, die er dir eingeführt hat?
wie kommt er als medizinischer laie an diese tabletten?
wieo fährst du nach diesem körperlichen übergriff mit ihm in urlaub???
wieso wirst du andauernd schwanger?

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20. April um 19:33
In Antwort auf apfelsine8

sorry, wenn die geschichte doch stimmen sollte. aber für mich ist es absolut unverständlich, dass eine frau jegliche schutzmechanismen aufgibt, sogar dann noch, wenn ein mann so dermassen in deine körperliche unversehrtheit eingreifft, indem er dir irgendwelche tabletten einführt.



 

Kein Problem, was denkst du, was mich die Polizei gefragt hat? Alles gut, darum ja auch die Aufnahme, nun weiß jeder, ich denke mir das nicht aus. Und ja, jeder halbwegs „normale“ Mensch hätte ihn noch am 28.09. verlassen. Die Realität ist nur anders, wieviele Frauen bleiben bei schlagenden, vergewaltigenden Männern? Dumm war ich. 

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20. April um 18:48
In Antwort auf searching.

Ich möchte nun auch meine Geschichte erzählen und hoffe, hier ein wenig Rat und Unterstützung zu finden.


2016 lernte ich einen Mann kennen, optisch war er nicht so mein Typ, ein wenig zu pummelig und viel zu klein. Noch während der ersten gemeinsamen Nacht (ich dachte, es würde ein ONS) sagte er Dinge wie „ich hab mich mit noch keiner Frau so gut unterhalten wie mit dir, du küsst wahnsinnig toll“ etc. Er wollte auch nicht direkt vögeln, sondern erst ins Vapiano essen und gemütlich was trinken. Nach dieser Nacht hatten wir noch ein paar Tage Kontakt per WhatsApp, den er jedoch abbrach. Einige Wochen später, an Silvester wünschte ich ihm ein schönes neues Jahr und er antwortet sofort, schrieb, wie toll die Nacht für ihn war usw. und wir begannen, uns ab Januar regelmäßig zu treffen. Er erzählte, er lebe in Berlin, sei seit 4 Jahren Single (weil er so viel arbeite und so viel in seiner Freizeit unternehme), sei von Frauen oft verletzt worden, weil er so laut schnarche, sein Schwanz so klein sei und er so schnell beim Sex komme. Er tat mir wahnsinnig leid und ich dachte „wie gemein Frauen doch sein können. Mir vertraut er all das an, das mit uns ist was ganz Besonderes.“ Da ich im Rhein Main Gebiet lebe und er als Vetriebsleiter bundesweit unterwegs ist, sahen wir uns 2-3 Mal die Woche (verbrachten 1-2 Nächte pro Woche miteinander). Im Februar machte er Schluss mit der Begründung „du setzt mich zu sehr unter Druck“, dieser Satz wurde zum ständigen Begleiter unserer Beziehung. Einige Tage später stellte ich fest, dass ich meine Periode nicht bekam. Das schrieb ich ihm, er meldete sich. Wir redeten und schrieben viel, sahen uns die Woche drauf wieder und landeten wieder im Bett, er sagte, er habe nachgedacht und will eine Beziehung mit mir beginnen, aber ohne Kind. Wenn ich das Kind abtreiben lasse, bleibe es, wenn nicht, stünde ich alleine da. Ich war geschockt. Im April wollten wir übers Wochenende an den Bodensee fahren, er rief von unterwegs an und sagte, er fahre los und brach das Gespräch ab, weil er seinen Vater anrufen müsse. Rief kurz danach wieder an und sagte mit weinerlicher Stimme „mein Vater hat eben erzählt, dass meine Oma gestorben ist“. Er wolle dennoch zu mir kommen und wir führen zum Bodensee. Er kam auch und sagte jedoch, er müsse zurück zu seiner Familie. Ich war am Ende, heulte tagelang und machte mir Vorwürfe, dass er mich in dieser Situation nicht um sich haben wollte. Drei Tage später hatte ich eine Fehlgeburt und musste zur Ausschabung, er reagierte kaum darauf. Schrieb nur, er habe Fieber. Ich war maßlos enttäuscht und wütend. Wir sahen uns Mitte April wieder und es lief bis Anfang Mai, er machte wieder Schluss wegen des „Drucks“, bis heute hat er nie konkret gesagt, was er als Druck empfindet. Ich sagte ihm „okay, das war’s dann“ und legte auf. Er rief zurück, ich drückte ihn weg, ging irgendwann dran und er weinte, es täte ihm leid, er habe Ärger auf der Arbeit, evtl. kündige man ihm und er habe das an mir ausgelassen, am besten wäre, er würde sich vor einen Zug werfen und umbringen. Wir redeten stundenlang und er versprach, sich nichts anzutun, wir würden uns am nächsten Tag sehen. Das taten wir, er sagte, er würde ab sofort über alles mit mir reden, damit kein Druck mehr entstehe für ihn. Im Juni war er für eine Woche mit Freunden aus Abizeiten auf Mallorca sagte er, wir telefonierten täglich und schrieben stundenlang auch nachts. Das ging bis Ende Juli, er machte wieder Schluss, Begründung der Druck.
Diesmal für zwei Tage, wir sahen uns, hatten wieder Sex. Und eine Woche später sagte er zum ersten Mal „ich liebe dich“, ich war so glücklich, diese Worte endlich von ihm zu hören. Streit war immer wieder die Tatsache, dass ich ihn fast nie spontan erreichen konnte. Er sagte, er habe sein Handy lautlos und zwar immer. Wir telefonierten täglich 1-2 Stunden und schrieben über WhatsApp. Als ich in Berlin beruflich war, schlief er bei mir im Hotel, weil er in dieser Zeit seine Wohnung vermietet hatte, von dem Geld wollten wir in Urlaub, sagte er. Ende August war es endlich soweit, wir fuhren an den Bodensee und es war wunderschön, er war so liebevoll und zärtlich, wollte die ganze Zeit rumknutschen und kuscheln, ich fühlte mich wie ein frisch verliebter Teenie. Wir hatte beide etliche Cuba Libre getrunken, als er im Burger King an der Kasse sagte „das ist meine Frau, meine beste Freundin und meine Liebhaberin“, ich schmolz dahin. Anfang September ging es mir urplötzlich schlecht, im Krankenhaus wurde die Diagnose MS gestellt, er kam aus Berlin geflogen und sofort ins Krankenhaus. Er kümmerte sich rührend um mich, buchte sein Hotel für die nächsten Tage um, um bei mir sein zu können. Ich war mir sicher, er meint es ernst, er ist in dieser schweren Zeit da, ich kann ihm vertrauen. Am 20.09. stand ich auf und er sagte, er habe noch einen Schwangerschaftstest, den solle ich machen. Tat ich, ging unter die Dusche. Als ich raus kam, hielt er ihn mir hin und sagte „positiv“, wir waren geschickt.
 

Das war mittwochs, wie sahen uns montags wieder und er blieb bis Donnerstag. Er war auch in dieser Zeit der perfekte Gentleman, am 28.09. weckte er mich ganz früh, weil er Lust auf Sex hatte, er holte Gleitgel, was wir sonst nie benutzen, weil er’s mal „ausprobieren will“, wie er sagte. Ich sagte zu ihm „da brauch man doch nicht so viel“, er sagte, doch, das sei schon in Ordnung so. Wir hatten Sex und ca. 1 Stunde danach hatte ich wahnsinnige Krämpfe, ging auf die Toilette und alles war voller Blut. Mein ganzer Unterkörper, ich sagte ihm, ich denke, ich habe ein Fehlgeburt und dass ich duschen muss. In der Duschwanne fand ich dann zwei teilweise aufgelöste Tabletten und mir war rational sofort klar „der hat dir Abtreibungstabletten gegeben“. Ich öffnete die Duschtür und hielt ihm die Tabletten hin und fragte, was er getan habe. Er sagte, er habe nichts getan und wisse nicht, was das sei. Ich kam aus der Dusche und sagte, ich brauche Tampons oder Binden. Er sagte, er gehe zur Tankstelle gegenüber, das tat er, kam zurück, zog sich aus, legte sich ins Bett und schnarchte. Ich war fertig. 


Er fuhr mich gegen 09:00 Uhr nach Hause und rief immer wieder an, ich drückte ihn weg. Letztlich ging ich dran und er gestand, was er getan hatte. Er hatte „Druck“ verspürt. Ich sagte ihm, es sei vorbei und dass ich ihn anzeigen werde. Daraufhin sagte er, sein Leben sei dann vorbei und er bringe sich um. Ich wusste nicht mehr weiter, war fertig, heulte tagelang und lag nur im Bett. Er war ab da total bemüht und nahezu perfekt, wir flogen gemeinsam nach Griechenland, hatten dort aber einen richtig großen Krach, als ich sagte, ich möchte sehen, mit wem er schreibt. Da schrie er mich an „das ist mein Leben, das geht niemanden was an.“ Spätestens da hätte ich wissen müssen, er lügt. 


Montags war er mit mir auf einer Weihnachtsfeier und zwei Tage später fing er am Telefon wieder vom Druck zu reden an. Ich hatte es satt, ich sagte ihm, sollte er sich bis zum nächsten Tag nicht einkriegen, war es das endgültig. Donnerstags dann eine Nachricht von ihm, sein Verhalten erlaube ihm keinen Platz in meinem Leben und ihm tue es leid. Ich war völlig unfähig, etwas zu tun. Letztlich zeigte ich ihn noch am selben Tag an und eine Woche später erfuhr ich von seinem besten Freund, dass er mit seiner Freundin für 4,5 Wochen im Urlaub in Neuseeland ist.
 

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20. April um 19:00

Oh Gott, was für ein A****! 

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20. April um 19:02

Von seiner Schwester erfuhr ich, die Oma lebt und ist gesund. Wie verlogen dieser Mann ist, wurde mir da bewusst. 


Ich hatte meine Periode wieder nicht, der Test war positiv und er nicht da, nicht zu erreichen. Am 13.01. kam er zurück, inzwischen wusste ich, er lebt in Hamburg, ich fuhr nach Hamburg. Wir trafen uns. Er sagte, die Nachrichten, die ich über Facebook und WhatsApp an seine Freundin geschrieben hatte, hatte er abgefangen und gelesen. Sie wusste bis 13. nichts von mir, dann sagte er ihr angeblich alles und sie hatte Schluss gemacht. Ich solle eine Abtreibung machen lassen, dann würden wir einen Neuanfang machen. Ich stimmte zu, ich wollte ein Geständnis von ihm aufnehmen beim nächsten Treffen, denn die Polizei und meine Anwältin sagten mir, ohne Beweise hätte ich schlechte Karten. Wir sahen uns, ich sagte ihm, ich ginge zum Arzt, er wartete vor der Praxis und dachte, ich hätte eine Abtreibung machen lassen. Im Hotel angekommen nahm ich sein Geständnis auf. Ich sagte ihm danach, ich habe es aufgenommen, er sagte, ich solle es löschen, wir würden doch von vorne anfangen. Dann googlte er und sagte, man könne gelöschte Aufnahmen wiederherstellen, es sei also egal. 


Wir telefonierten noch zwei Wochen miteinander aber durch sein Verhalten war mir klar, er ist nicht von seiner Freundin getrennt. Er hatte mal wieder gelogen. Seitdem herrscht Funkstille. Es ist mir unbegreiflich, wie seine Freundin bei ihm bleiben kann, wenn sie die Wahrheit kennt, daher denke ich, er hat sie weiterhin belogen. Was sein Kind angeht, so bin ich noch nicht sicher, wie ich mich verhalten werde, wenn es geboren ist. 


Ich habe psychologische Betreuung, immer wieder Alpträume von der Tat und hoffe, es gibt endlich einen Gerichtstermin, in dem er zur Verantwortung gezogen wird. 


Sorry, dass ich so viel geschrieben habe, aber das musste raus. Danke!
 

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20. April um 19:08

Ich hoffe, er bekommt seine gerechte Strafe.

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20. April um 19:12
In Antwort auf searching.

Das war mittwochs, wie sahen uns montags wieder und er blieb bis Donnerstag. Er war auch in dieser Zeit der perfekte Gentleman, am 28.09. weckte er mich ganz früh, weil er Lust auf Sex hatte, er holte Gleitgel, was wir sonst nie benutzen, weil er’s mal „ausprobieren will“, wie er sagte. Ich sagte zu ihm „da brauch man doch nicht so viel“, er sagte, doch, das sei schon in Ordnung so. Wir hatten Sex und ca. 1 Stunde danach hatte ich wahnsinnige Krämpfe, ging auf die Toilette und alles war voller Blut. Mein ganzer Unterkörper, ich sagte ihm, ich denke, ich habe ein Fehlgeburt und dass ich duschen muss. In der Duschwanne fand ich dann zwei teilweise aufgelöste Tabletten und mir war rational sofort klar „der hat dir Abtreibungstabletten gegeben“. Ich öffnete die Duschtür und hielt ihm die Tabletten hin und fragte, was er getan habe. Er sagte, er habe nichts getan und wisse nicht, was das sei. Ich kam aus der Dusche und sagte, ich brauche Tampons oder Binden. Er sagte, er gehe zur Tankstelle gegenüber, das tat er, kam zurück, zog sich aus, legte sich ins Bett und schnarchte. Ich war fertig. 


Er fuhr mich gegen 09:00 Uhr nach Hause und rief immer wieder an, ich drückte ihn weg. Letztlich ging ich dran und er gestand, was er getan hatte. Er hatte „Druck“ verspürt. Ich sagte ihm, es sei vorbei und dass ich ihn anzeigen werde. Daraufhin sagte er, sein Leben sei dann vorbei und er bringe sich um. Ich wusste nicht mehr weiter, war fertig, heulte tagelang und lag nur im Bett. Er war ab da total bemüht und nahezu perfekt, wir flogen gemeinsam nach Griechenland, hatten dort aber einen richtig großen Krach, als ich sagte, ich möchte sehen, mit wem er schreibt. Da schrie er mich an „das ist mein Leben, das geht niemanden was an.“ Spätestens da hätte ich wissen müssen, er lügt. 


Montags war er mit mir auf einer Weihnachtsfeier und zwei Tage später fing er am Telefon wieder vom Druck zu reden an. Ich hatte es satt, ich sagte ihm, sollte er sich bis zum nächsten Tag nicht einkriegen, war es das endgültig. Donnerstags dann eine Nachricht von ihm, sein Verhalten erlaube ihm keinen Platz in meinem Leben und ihm tue es leid. Ich war völlig unfähig, etwas zu tun. Letztlich zeigte ich ihn noch am selben Tag an und eine Woche später erfuhr ich von seinem besten Freund, dass er mit seiner Freundin für 4,5 Wochen im Urlaub in Neuseeland ist.
 

stimmt. ich hab wirklich probleme, die geschichte zu glauben.
was für ominöse tabletten waren das, die er dir eingeführt hat?
wie kommt er als medizinischer laie an diese tabletten?
wieo fährst du nach diesem körperlichen übergriff mit ihm in urlaub???
wieso wirst du andauernd schwanger?

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20. April um 19:14
In Antwort auf silvesterqueen

Ich hoffe, er bekommt seine gerechte Strafe.

Danke, das hoffe ich auch. Ist aber echt der Horror, wenn du jeden Tag auf Neuigkeiten wartest und nicht weißt, wie es weitergeht. Vor allem kann ich nichts tun. 

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20. April um 19:22
In Antwort auf apfelsine8

stimmt. ich hab wirklich probleme, die geschichte zu glauben.
was für ominöse tabletten waren das, die er dir eingeführt hat?
wie kommt er als medizinischer laie an diese tabletten?
wieo fährst du nach diesem körperlichen übergriff mit ihm in urlaub???
wieso wirst du andauernd schwanger?

Hallo und danke für deinen kritischen Beitrag! 

Welche Tabletten es waren, weiß ich nicht. Inzwischen wird eine Haaranalyse durchgeführt, Ergebnisse liegen noch nicht vor. Er sagte, er wisse nicht mehr, wie das Medikament heiße und sein Anwalt habe gesagt, er dürfe niemandem sagen, wie er sie beschafft hat, weil auch das schon illegal war. Google mal, es gab zwei Fälle, die ähnlich waren, einer 2016, einer 2018 in Ansbach. Er sagte, er habe es online bestellt. Keine Ahnung, ob das wahr ist. Dieser rechtsmediziner sagte, bei einem Fall sei das Medikament aus Tschechien gewesen.

andauernd schwanger? Zweimal. Beim ersten Mal trotz hormoneller Verhütung (vermutlich wegen eines Hypophysenadenoms) und beim zweiten Mal Kondom abgerutscht und Pille danach offensichtlich nicht gewirkt. 

Was den urlaub angeht, so sagte meine Psychologin „Sie konnten sich nicht lösen, er hat Ihnen in dem mowmnt etwas gegeben, was Sie brauchten. Sie waren neben sich wegen dem, was er getan hat auch, dazu die MS Diagnose“.

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20. April um 19:23

Klar kann ich nur mich ändern. Aber das, was er getan hat, ist seine Schuld und er muss dafür die Verantwortung tragen.

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20. April um 19:30
In Antwort auf searching.

Hallo und danke für deinen kritischen Beitrag! 

Welche Tabletten es waren, weiß ich nicht. Inzwischen wird eine Haaranalyse durchgeführt, Ergebnisse liegen noch nicht vor. Er sagte, er wisse nicht mehr, wie das Medikament heiße und sein Anwalt habe gesagt, er dürfe niemandem sagen, wie er sie beschafft hat, weil auch das schon illegal war. Google mal, es gab zwei Fälle, die ähnlich waren, einer 2016, einer 2018 in Ansbach. Er sagte, er habe es online bestellt. Keine Ahnung, ob das wahr ist. Dieser rechtsmediziner sagte, bei einem Fall sei das Medikament aus Tschechien gewesen.

andauernd schwanger? Zweimal. Beim ersten Mal trotz hormoneller Verhütung (vermutlich wegen eines Hypophysenadenoms) und beim zweiten Mal Kondom abgerutscht und Pille danach offensichtlich nicht gewirkt. 

Was den urlaub angeht, so sagte meine Psychologin „Sie konnten sich nicht lösen, er hat Ihnen in dem mowmnt etwas gegeben, was Sie brauchten. Sie waren neben sich wegen dem, was er getan hat auch, dazu die MS Diagnose“.

sorry, wenn die geschichte doch stimmen sollte. aber für mich ist es absolut unverständlich, dass eine frau jegliche schutzmechanismen aufgibt, sogar dann noch, wenn ein mann so dermassen in deine körperliche unversehrtheit eingreifft, indem er dir irgendwelche tabletten einführt.



 

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20. April um 19:33
In Antwort auf apfelsine8

sorry, wenn die geschichte doch stimmen sollte. aber für mich ist es absolut unverständlich, dass eine frau jegliche schutzmechanismen aufgibt, sogar dann noch, wenn ein mann so dermassen in deine körperliche unversehrtheit eingreifft, indem er dir irgendwelche tabletten einführt.



 

Kein Problem, was denkst du, was mich die Polizei gefragt hat? Alles gut, darum ja auch die Aufnahme, nun weiß jeder, ich denke mir das nicht aus. Und ja, jeder halbwegs „normale“ Mensch hätte ihn noch am 28.09. verlassen. Die Realität ist nur anders, wieviele Frauen bleiben bei schlagenden, vergewaltigenden Männern? Dumm war ich. 

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20. April um 20:06

Als er mir die Story mit dem Tod der Oma erzählte, dachte ich kurz „das ist nur ne Ausrede“ und hab mich über mich selbst erschrocken, dass ich das dachte. Das habe ich meiner Psychologin erzählt, die sagte, ich solle daraus lernen, mehr auf mein Gefühl zu hören. Es ärgert mich, dass ich die Warnzeichen nicht sehen konnte und wollte. Alle, meine Freunde und Familie hielten uns für „das perfekte Paar“. Niemand hätte gedacht, dass er ein Doppelleben führt. Was meinst du konkret mit „deinem Fehlverhalten“?

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20. April um 20:18
In Antwort auf searching.

Ich möchte nun auch meine Geschichte erzählen und hoffe, hier ein wenig Rat und Unterstützung zu finden.


2016 lernte ich einen Mann kennen, optisch war er nicht so mein Typ, ein wenig zu pummelig und viel zu klein. Noch während der ersten gemeinsamen Nacht (ich dachte, es würde ein ONS) sagte er Dinge wie „ich hab mich mit noch keiner Frau so gut unterhalten wie mit dir, du küsst wahnsinnig toll“ etc. Er wollte auch nicht direkt vögeln, sondern erst ins Vapiano essen und gemütlich was trinken. Nach dieser Nacht hatten wir noch ein paar Tage Kontakt per WhatsApp, den er jedoch abbrach. Einige Wochen später, an Silvester wünschte ich ihm ein schönes neues Jahr und er antwortet sofort, schrieb, wie toll die Nacht für ihn war usw. und wir begannen, uns ab Januar regelmäßig zu treffen. Er erzählte, er lebe in Berlin, sei seit 4 Jahren Single (weil er so viel arbeite und so viel in seiner Freizeit unternehme), sei von Frauen oft verletzt worden, weil er so laut schnarche, sein Schwanz so klein sei und er so schnell beim Sex komme. Er tat mir wahnsinnig leid und ich dachte „wie gemein Frauen doch sein können. Mir vertraut er all das an, das mit uns ist was ganz Besonderes.“ Da ich im Rhein Main Gebiet lebe und er als Vetriebsleiter bundesweit unterwegs ist, sahen wir uns 2-3 Mal die Woche (verbrachten 1-2 Nächte pro Woche miteinander). Im Februar machte er Schluss mit der Begründung „du setzt mich zu sehr unter Druck“, dieser Satz wurde zum ständigen Begleiter unserer Beziehung. Einige Tage später stellte ich fest, dass ich meine Periode nicht bekam. Das schrieb ich ihm, er meldete sich. Wir redeten und schrieben viel, sahen uns die Woche drauf wieder und landeten wieder im Bett, er sagte, er habe nachgedacht und will eine Beziehung mit mir beginnen, aber ohne Kind. Wenn ich das Kind abtreiben lasse, bleibe es, wenn nicht, stünde ich alleine da. Ich war geschockt. Im April wollten wir übers Wochenende an den Bodensee fahren, er rief von unterwegs an und sagte, er fahre los und brach das Gespräch ab, weil er seinen Vater anrufen müsse. Rief kurz danach wieder an und sagte mit weinerlicher Stimme „mein Vater hat eben erzählt, dass meine Oma gestorben ist“. Er wolle dennoch zu mir kommen und wir führen zum Bodensee. Er kam auch und sagte jedoch, er müsse zurück zu seiner Familie. Ich war am Ende, heulte tagelang und machte mir Vorwürfe, dass er mich in dieser Situation nicht um sich haben wollte. Drei Tage später hatte ich eine Fehlgeburt und musste zur Ausschabung, er reagierte kaum darauf. Schrieb nur, er habe Fieber. Ich war maßlos enttäuscht und wütend. Wir sahen uns Mitte April wieder und es lief bis Anfang Mai, er machte wieder Schluss wegen des „Drucks“, bis heute hat er nie konkret gesagt, was er als Druck empfindet. Ich sagte ihm „okay, das war’s dann“ und legte auf. Er rief zurück, ich drückte ihn weg, ging irgendwann dran und er weinte, es täte ihm leid, er habe Ärger auf der Arbeit, evtl. kündige man ihm und er habe das an mir ausgelassen, am besten wäre, er würde sich vor einen Zug werfen und umbringen. Wir redeten stundenlang und er versprach, sich nichts anzutun, wir würden uns am nächsten Tag sehen. Das taten wir, er sagte, er würde ab sofort über alles mit mir reden, damit kein Druck mehr entstehe für ihn. Im Juni war er für eine Woche mit Freunden aus Abizeiten auf Mallorca sagte er, wir telefonierten täglich und schrieben stundenlang auch nachts. Das ging bis Ende Juli, er machte wieder Schluss, Begründung der Druck.
Diesmal für zwei Tage, wir sahen uns, hatten wieder Sex. Und eine Woche später sagte er zum ersten Mal „ich liebe dich“, ich war so glücklich, diese Worte endlich von ihm zu hören. Streit war immer wieder die Tatsache, dass ich ihn fast nie spontan erreichen konnte. Er sagte, er habe sein Handy lautlos und zwar immer. Wir telefonierten täglich 1-2 Stunden und schrieben über WhatsApp. Als ich in Berlin beruflich war, schlief er bei mir im Hotel, weil er in dieser Zeit seine Wohnung vermietet hatte, von dem Geld wollten wir in Urlaub, sagte er. Ende August war es endlich soweit, wir fuhren an den Bodensee und es war wunderschön, er war so liebevoll und zärtlich, wollte die ganze Zeit rumknutschen und kuscheln, ich fühlte mich wie ein frisch verliebter Teenie. Wir hatte beide etliche Cuba Libre getrunken, als er im Burger King an der Kasse sagte „das ist meine Frau, meine beste Freundin und meine Liebhaberin“, ich schmolz dahin. Anfang September ging es mir urplötzlich schlecht, im Krankenhaus wurde die Diagnose MS gestellt, er kam aus Berlin geflogen und sofort ins Krankenhaus. Er kümmerte sich rührend um mich, buchte sein Hotel für die nächsten Tage um, um bei mir sein zu können. Ich war mir sicher, er meint es ernst, er ist in dieser schweren Zeit da, ich kann ihm vertrauen. Am 20.09. stand ich auf und er sagte, er habe noch einen Schwangerschaftstest, den solle ich machen. Tat ich, ging unter die Dusche. Als ich raus kam, hielt er ihn mir hin und sagte „positiv“, wir waren geschickt.
 

Das ist der Horror. Du warst absolut abhängig von ihm. Ich denke, der Umgang mit Manipulationskünstlern ist für die meisten von uns sehr schwierig und aus ihnen die Wahrheit zu ermitteln erst recht. Warst du auch beim Weissen Ring oder der Frauenhilfe?

Nächstes Mal lässt du dir - nach dieser Erfahrung - ein Führungszeugnis, den Schul- und Ausbildungsabschluss zeigen und die Anmeldung vom Einwohnermeldeamt. Nicht zu vergessen die Schufa Auskunft und den Gesundheitscheck. ...Ich habe eine Nachbarin, die ähnlich absurde Dinge erlebt hat. Ihr Ex hatte am Ende drei Frauen, zwei Kinder und zwei Häuser und zwei Wohnsitze...
 

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20. April um 20:23
In Antwort auf searching.

Als er mir die Story mit dem Tod der Oma erzählte, dachte ich kurz „das ist nur ne Ausrede“ und hab mich über mich selbst erschrocken, dass ich das dachte. Das habe ich meiner Psychologin erzählt, die sagte, ich solle daraus lernen, mehr auf mein Gefühl zu hören. Es ärgert mich, dass ich die Warnzeichen nicht sehen konnte und wollte. Alle, meine Freunde und Familie hielten uns für „das perfekte Paar“. Niemand hätte gedacht, dass er ein Doppelleben führt. Was meinst du konkret mit „deinem Fehlverhalten“?

ja, da hat die Psychologin recht - du musst auf deine innere Stimme hören. Man weiss eigentlich immer, was Sache ist. Man will es nur nicht wahrhaben, weil man sich etwas wünscht, weil andere Leute einem etwas einreden etc. 

Du hast gefühlt, dass was nicht stimmt und du hast auch die normalen Schutzmechanismen nicht ausgefahren. Bei allem, was du erzählst, wird mir schon ganz von Anfang an schlecht. Da liest sich nichts nach einem tollen Mann, Verliebtheit, Harmonie. Ich lese nur etwas von einem total egozentrischen Mann, der dich scheisse behandelt und du aber krampfhaft versuchst, eine Beziehung mit ihm zu haben. 

Also - h¨ore auf dein Bauchgefühlt. Und lass dich nie wieder so wie ein Fussabtreter behandeln. Schon nach dem ersten Mal "Druck" oder dem ersten Mal "alleine lassen in für dich wichtigen Situationen" ... schon da hättest du die Reissleine ziehen müssen. 

Du hast es ja gefühlt! Aber leider hat dein Wunsch nach Beziehung dir das alles vermasselt. 

Alles Gute dir. Sei stark und freu dich, dass dieser Fehler hinter dir liegt. Es wäre doch schlimmer, wenn das noch auf dich zukäme. 

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20. April um 20:32
In Antwort auf searching.

Ich möchte nun auch meine Geschichte erzählen und hoffe, hier ein wenig Rat und Unterstützung zu finden.


2016 lernte ich einen Mann kennen, optisch war er nicht so mein Typ, ein wenig zu pummelig und viel zu klein. Noch während der ersten gemeinsamen Nacht (ich dachte, es würde ein ONS) sagte er Dinge wie „ich hab mich mit noch keiner Frau so gut unterhalten wie mit dir, du küsst wahnsinnig toll“ etc. Er wollte auch nicht direkt vögeln, sondern erst ins Vapiano essen und gemütlich was trinken. Nach dieser Nacht hatten wir noch ein paar Tage Kontakt per WhatsApp, den er jedoch abbrach. Einige Wochen später, an Silvester wünschte ich ihm ein schönes neues Jahr und er antwortet sofort, schrieb, wie toll die Nacht für ihn war usw. und wir begannen, uns ab Januar regelmäßig zu treffen. Er erzählte, er lebe in Berlin, sei seit 4 Jahren Single (weil er so viel arbeite und so viel in seiner Freizeit unternehme), sei von Frauen oft verletzt worden, weil er so laut schnarche, sein Schwanz so klein sei und er so schnell beim Sex komme. Er tat mir wahnsinnig leid und ich dachte „wie gemein Frauen doch sein können. Mir vertraut er all das an, das mit uns ist was ganz Besonderes.“ Da ich im Rhein Main Gebiet lebe und er als Vetriebsleiter bundesweit unterwegs ist, sahen wir uns 2-3 Mal die Woche (verbrachten 1-2 Nächte pro Woche miteinander). Im Februar machte er Schluss mit der Begründung „du setzt mich zu sehr unter Druck“, dieser Satz wurde zum ständigen Begleiter unserer Beziehung. Einige Tage später stellte ich fest, dass ich meine Periode nicht bekam. Das schrieb ich ihm, er meldete sich. Wir redeten und schrieben viel, sahen uns die Woche drauf wieder und landeten wieder im Bett, er sagte, er habe nachgedacht und will eine Beziehung mit mir beginnen, aber ohne Kind. Wenn ich das Kind abtreiben lasse, bleibe es, wenn nicht, stünde ich alleine da. Ich war geschockt. Im April wollten wir übers Wochenende an den Bodensee fahren, er rief von unterwegs an und sagte, er fahre los und brach das Gespräch ab, weil er seinen Vater anrufen müsse. Rief kurz danach wieder an und sagte mit weinerlicher Stimme „mein Vater hat eben erzählt, dass meine Oma gestorben ist“. Er wolle dennoch zu mir kommen und wir führen zum Bodensee. Er kam auch und sagte jedoch, er müsse zurück zu seiner Familie. Ich war am Ende, heulte tagelang und machte mir Vorwürfe, dass er mich in dieser Situation nicht um sich haben wollte. Drei Tage später hatte ich eine Fehlgeburt und musste zur Ausschabung, er reagierte kaum darauf. Schrieb nur, er habe Fieber. Ich war maßlos enttäuscht und wütend. Wir sahen uns Mitte April wieder und es lief bis Anfang Mai, er machte wieder Schluss wegen des „Drucks“, bis heute hat er nie konkret gesagt, was er als Druck empfindet. Ich sagte ihm „okay, das war’s dann“ und legte auf. Er rief zurück, ich drückte ihn weg, ging irgendwann dran und er weinte, es täte ihm leid, er habe Ärger auf der Arbeit, evtl. kündige man ihm und er habe das an mir ausgelassen, am besten wäre, er würde sich vor einen Zug werfen und umbringen. Wir redeten stundenlang und er versprach, sich nichts anzutun, wir würden uns am nächsten Tag sehen. Das taten wir, er sagte, er würde ab sofort über alles mit mir reden, damit kein Druck mehr entstehe für ihn. Im Juni war er für eine Woche mit Freunden aus Abizeiten auf Mallorca sagte er, wir telefonierten täglich und schrieben stundenlang auch nachts. Das ging bis Ende Juli, er machte wieder Schluss, Begründung der Druck.
Diesmal für zwei Tage, wir sahen uns, hatten wieder Sex. Und eine Woche später sagte er zum ersten Mal „ich liebe dich“, ich war so glücklich, diese Worte endlich von ihm zu hören. Streit war immer wieder die Tatsache, dass ich ihn fast nie spontan erreichen konnte. Er sagte, er habe sein Handy lautlos und zwar immer. Wir telefonierten täglich 1-2 Stunden und schrieben über WhatsApp. Als ich in Berlin beruflich war, schlief er bei mir im Hotel, weil er in dieser Zeit seine Wohnung vermietet hatte, von dem Geld wollten wir in Urlaub, sagte er. Ende August war es endlich soweit, wir fuhren an den Bodensee und es war wunderschön, er war so liebevoll und zärtlich, wollte die ganze Zeit rumknutschen und kuscheln, ich fühlte mich wie ein frisch verliebter Teenie. Wir hatte beide etliche Cuba Libre getrunken, als er im Burger King an der Kasse sagte „das ist meine Frau, meine beste Freundin und meine Liebhaberin“, ich schmolz dahin. Anfang September ging es mir urplötzlich schlecht, im Krankenhaus wurde die Diagnose MS gestellt, er kam aus Berlin geflogen und sofort ins Krankenhaus. Er kümmerte sich rührend um mich, buchte sein Hotel für die nächsten Tage um, um bei mir sein zu können. Ich war mir sicher, er meint es ernst, er ist in dieser schweren Zeit da, ich kann ihm vertrauen. Am 20.09. stand ich auf und er sagte, er habe noch einen Schwangerschaftstest, den solle ich machen. Tat ich, ging unter die Dusche. Als ich raus kam, hielt er ihn mir hin und sagte „positiv“, wir waren geschickt.
 

Stimmt..das glaubt Dir kein Mensch..riecht nach Fake..

Bist nicht wirklich mit einem Typ zusammen...lässt Dich aber gleich schwängern

Das Drumherum kling nach "nicht alltagstauglich-nicht belastbar".

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20. April um 20:37
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Ich möchte nun auch meine Geschichte erzählen und hoffe, hier ein wenig Rat und Unterstützung zu finden.


2016 lernte ich einen Mann kennen, optisch war er nicht so mein Typ, ein wenig zu pummelig und viel zu klein. Noch während der ersten gemeinsamen Nacht (ich dachte, es würde ein ONS) sagte er Dinge wie „ich hab mich mit noch keiner Frau so gut unterhalten wie mit dir, du küsst wahnsinnig toll“ etc. Er wollte auch nicht direkt vögeln, sondern erst ins Vapiano essen und gemütlich was trinken. Nach dieser Nacht hatten wir noch ein paar Tage Kontakt per WhatsApp, den er jedoch abbrach. Einige Wochen später, an Silvester wünschte ich ihm ein schönes neues Jahr und er antwortet sofort, schrieb, wie toll die Nacht für ihn war usw. und wir begannen, uns ab Januar regelmäßig zu treffen. Er erzählte, er lebe in Berlin, sei seit 4 Jahren Single (weil er so viel arbeite und so viel in seiner Freizeit unternehme), sei von Frauen oft verletzt worden, weil er so laut schnarche, sein Schwanz so klein sei und er so schnell beim Sex komme. Er tat mir wahnsinnig leid und ich dachte „wie gemein Frauen doch sein können. Mir vertraut er all das an, das mit uns ist was ganz Besonderes.“ Da ich im Rhein Main Gebiet lebe und er als Vetriebsleiter bundesweit unterwegs ist, sahen wir uns 2-3 Mal die Woche (verbrachten 1-2 Nächte pro Woche miteinander). Im Februar machte er Schluss mit der Begründung „du setzt mich zu sehr unter Druck“, dieser Satz wurde zum ständigen Begleiter unserer Beziehung. Einige Tage später stellte ich fest, dass ich meine Periode nicht bekam. Das schrieb ich ihm, er meldete sich. Wir redeten und schrieben viel, sahen uns die Woche drauf wieder und landeten wieder im Bett, er sagte, er habe nachgedacht und will eine Beziehung mit mir beginnen, aber ohne Kind. Wenn ich das Kind abtreiben lasse, bleibe es, wenn nicht, stünde ich alleine da. Ich war geschockt. Im April wollten wir übers Wochenende an den Bodensee fahren, er rief von unterwegs an und sagte, er fahre los und brach das Gespräch ab, weil er seinen Vater anrufen müsse. Rief kurz danach wieder an und sagte mit weinerlicher Stimme „mein Vater hat eben erzählt, dass meine Oma gestorben ist“. Er wolle dennoch zu mir kommen und wir führen zum Bodensee. Er kam auch und sagte jedoch, er müsse zurück zu seiner Familie. Ich war am Ende, heulte tagelang und machte mir Vorwürfe, dass er mich in dieser Situation nicht um sich haben wollte. Drei Tage später hatte ich eine Fehlgeburt und musste zur Ausschabung, er reagierte kaum darauf. Schrieb nur, er habe Fieber. Ich war maßlos enttäuscht und wütend. Wir sahen uns Mitte April wieder und es lief bis Anfang Mai, er machte wieder Schluss wegen des „Drucks“, bis heute hat er nie konkret gesagt, was er als Druck empfindet. Ich sagte ihm „okay, das war’s dann“ und legte auf. Er rief zurück, ich drückte ihn weg, ging irgendwann dran und er weinte, es täte ihm leid, er habe Ärger auf der Arbeit, evtl. kündige man ihm und er habe das an mir ausgelassen, am besten wäre, er würde sich vor einen Zug werfen und umbringen. Wir redeten stundenlang und er versprach, sich nichts anzutun, wir würden uns am nächsten Tag sehen. Das taten wir, er sagte, er würde ab sofort über alles mit mir reden, damit kein Druck mehr entstehe für ihn. Im Juni war er für eine Woche mit Freunden aus Abizeiten auf Mallorca sagte er, wir telefonierten täglich und schrieben stundenlang auch nachts. Das ging bis Ende Juli, er machte wieder Schluss, Begründung der Druck.
Diesmal für zwei Tage, wir sahen uns, hatten wieder Sex. Und eine Woche später sagte er zum ersten Mal „ich liebe dich“, ich war so glücklich, diese Worte endlich von ihm zu hören. Streit war immer wieder die Tatsache, dass ich ihn fast nie spontan erreichen konnte. Er sagte, er habe sein Handy lautlos und zwar immer. Wir telefonierten täglich 1-2 Stunden und schrieben über WhatsApp. Als ich in Berlin beruflich war, schlief er bei mir im Hotel, weil er in dieser Zeit seine Wohnung vermietet hatte, von dem Geld wollten wir in Urlaub, sagte er. Ende August war es endlich soweit, wir fuhren an den Bodensee und es war wunderschön, er war so liebevoll und zärtlich, wollte die ganze Zeit rumknutschen und kuscheln, ich fühlte mich wie ein frisch verliebter Teenie. Wir hatte beide etliche Cuba Libre getrunken, als er im Burger King an der Kasse sagte „das ist meine Frau, meine beste Freundin und meine Liebhaberin“, ich schmolz dahin. Anfang September ging es mir urplötzlich schlecht, im Krankenhaus wurde die Diagnose MS gestellt, er kam aus Berlin geflogen und sofort ins Krankenhaus. Er kümmerte sich rührend um mich, buchte sein Hotel für die nächsten Tage um, um bei mir sein zu können. Ich war mir sicher, er meint es ernst, er ist in dieser schweren Zeit da, ich kann ihm vertrauen. Am 20.09. stand ich auf und er sagte, er habe noch einen Schwangerschaftstest, den solle ich machen. Tat ich, ging unter die Dusche. Als ich raus kam, hielt er ihn mir hin und sagte „positiv“, wir waren geschickt.
 

Ich würde das Kind von so jemand nicht bekommen wollen. Wenn du das gut trennen kannst, ist das okay. Ich könnte das nicht.

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20. April um 20:47

Das tut mir sehr leid.
Aber es wundert mich rein gar nicht.
Ich wohne in deiner Nähe und ich habe auch schon etliche Verrückte, Irre und kaputte Typen kennen gelernt. Nicht nur ich.

Hier im Forum gibt man den Frauen selbst gerne die Schuld. Dann kann es ja quasi nur an dir und deinem falschen Beuteschema liegen usw. wird gesagt.

Wie hast du ihn kennen gelernt? Internet?

Gerade so kaputte Typen aus Berlin sind mir auch unter gekommen, per Internet ...
Die halbwegs Normalen sind vergriffen und hier im Umfeld läuft ohnehin nichts Gescheites frei umher.

Wie alt bist du?

Wenn es Dir schlecht geht, melde dich. Wir können uns auch mal gerne auf einen Kaffee treffen und quatschen. 
Du hörst dich mitgenommen an.

LG

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20. April um 21:04
In Antwort auf sonnenwind3

Das ist der Horror. Du warst absolut abhängig von ihm. Ich denke, der Umgang mit Manipulationskünstlern ist für die meisten von uns sehr schwierig und aus ihnen die Wahrheit zu ermitteln erst recht. Warst du auch beim Weissen Ring oder der Frauenhilfe?

Nächstes Mal lässt du dir - nach dieser Erfahrung - ein Führungszeugnis, den Schul- und Ausbildungsabschluss zeigen und die Anmeldung vom Einwohnermeldeamt. Nicht zu vergessen die Schufa Auskunft und den Gesundheitscheck. ...Ich habe eine Nachbarin, die ähnlich absurde Dinge erlebt hat. Ihr Ex hatte am Ende drei Frauen, zwei Kinder und zwei Häuser und zwei Wohnsitze...
 

Ja, beim Weißen Ring war ich im Dezember, die waren total nett. Habe mich mit zwei Damen getroffen, die mir auch die Anwältin vermittelt haben.

Der Punkt ist, er wird es wieder tun. Am liebsten würde ich seinen Namen nennen und alle warnen.

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20. April um 21:06
In Antwort auf annaan3

ja, da hat die Psychologin recht - du musst auf deine innere Stimme hören. Man weiss eigentlich immer, was Sache ist. Man will es nur nicht wahrhaben, weil man sich etwas wünscht, weil andere Leute einem etwas einreden etc. 

Du hast gefühlt, dass was nicht stimmt und du hast auch die normalen Schutzmechanismen nicht ausgefahren. Bei allem, was du erzählst, wird mir schon ganz von Anfang an schlecht. Da liest sich nichts nach einem tollen Mann, Verliebtheit, Harmonie. Ich lese nur etwas von einem total egozentrischen Mann, der dich scheisse behandelt und du aber krampfhaft versuchst, eine Beziehung mit ihm zu haben. 

Also - h¨ore auf dein Bauchgefühlt. Und lass dich nie wieder so wie ein Fussabtreter behandeln. Schon nach dem ersten Mal "Druck" oder dem ersten Mal "alleine lassen in für dich wichtigen Situationen" ... schon da hättest du die Reissleine ziehen müssen. 

Du hast es ja gefühlt! Aber leider hat dein Wunsch nach Beziehung dir das alles vermasselt. 

Alles Gute dir. Sei stark und freu dich, dass dieser Fehler hinter dir liegt. Es wäre doch schlimmer, wenn das noch auf dich zukäme. 

Hab vielen Dank für deinen Beitrag. Das trifft genau das, was ich empfinde.

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20. April um 21:08
In Antwort auf coleen41

Stimmt..das glaubt Dir kein Mensch..riecht nach Fake..

Bist nicht wirklich mit einem Typ zusammen...lässt Dich aber gleich schwängern

Das Drumherum kling nach "nicht alltagstauglich-nicht belastbar".

Schön, dass du der Ansicht bist, ich sei ein Fake. Weshalb denkst du das? Nochmals: Ich habe hormonell verhütet, wegen eines Hypophysenadenoms jedoch vermutlich wirkungslos. Was daran verstehst du nicht?🤦🏼‍♀️

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