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DAS GEHEIMNIS DER PARTNERWAHL

10. November um 18:58

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"? Wie kommen wir zusammen? Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben? Welche Rolle spielen Kommunikation, welche das soziale Umfeld, welche die Erotik - und vieles andere mehr?

So viele Fragen um das Thema, das uns immer wieder beschäftigt und worauf so oft die Sprache kommt. So wie in einen anderen Thread, der mit einem Thema anfing, bei dem Frau und Mann nicht zusammenbleiben konnten.

Fangen wir doch mal mit der einen(!) Frage an: Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen, mit der ihr gerade liebt und lebt? Oder gegenteilig: Warum seid ihr nicht mehr zusammen?

Und dann schauen wir mal, was sich entwickelt bei der Diskussion umd Liebe und Leben von Frau und Mann.
 

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10. November um 19:08

Ich denke es ist von der persönlichen Prägung abhängig. Wenn eine Beziehung gescheitert ist, suchen wir uns als nächstes oft jemanden, der in den Punkten, die zum Scheitern führten, anders ist als der letzte Partner. Das habe ich zumindest an mir beobachtet. Oder wir wurden verlassen und suchen uns dann um Gegenteil wieder jemanden, der dem ähnelt, den wir noch wollen, aber nicht mehr haben können.

Das ist für mich auch ein Grund, inzwischen keine Beziehung mehr zu suchen und einzugehen, bevor ich die Letzte nicht verarbeitet habe. Generell glaube ich aber, dass wir alle durch Prägung schon aus der Kindheit bestimmte Bilder und Eigenschaften bei einem potentiellen Partner im Kopf haben, was wir anziehend und attraktiv finden. Optisch, aber auch was Mimik, Gestik, Humor, Stimmlage, Charakterzüge etc. betrifft.

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10. November um 19:27

Ja, allschewants, die Bilder unserer Kindheit und Jugend(-lieben) prägen ganz bestimmt auch unsere Partnerwahlen. Wobei ich, wenn ich mir die Partnerinnen seit meiner Frühadoleszenz anschaue, waren die von  Erscheinung und oft auch vom Wesen recht unterschiedlich. Was dann für deine erste These sprechen würde. 

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10. November um 19:29

ups .. sorry .. natürlich all...she...wants 

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10. November um 20:26
In Antwort auf arkajuassuak

Ja, allschewants, die Bilder unserer Kindheit und Jugend(-lieben) prägen ganz bestimmt auch unsere Partnerwahlen. Wobei ich, wenn ich mir die Partnerinnen seit meiner Frühadoleszenz anschaue, waren die von  Erscheinung und oft auch vom Wesen recht unterschiedlich. Was dann für deine erste These sprechen würde. 

Nicht schlimm mit dem Namen 😁 Ich habe das mal bei einem Freund sehr krass beobachten können. Seine große Liebe hatte ihn verlassen, er hat ihr lange nachgetrauert, noch Jahre später, hatte nur lose Bettgeschichten danach, bis er irgendwann sagte, er hat sich neu verliebt, plötzlich was Ernstes, große Liebe, 7. Himmel. Als ich sie kennenlernte bin ich fast umgefallen. Sie sah aus wie die Zwillingsschwester seiner Ex, das war so krass, genau derselbe Typ Frau (Haare, Augen, Nase, Mund, Figur, sogar wie sie sprach und lachte). 

Dasselbe mit einer Freundin, deren Jugendliebe bei einem Unfall verstorben war. Die stand auch irgendwann mit ihrem Neuen auf der Matte, und ihre Mutter bekam fast einen Herzinfarkt, als sie ihm die Tür öffnete, als wäre er von den Toten auferstanden stand ein Abbild des Verunglückten vor der Tür. Meiner Freundin war die Ähnlichkeit bis da nicht bewusst gewesen.

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10. November um 20:27

In der Theorie gibt es mehrere konkurrierende Aspekte:

1. Die biologischen Ansätze von Helen Fischer:

ausgehend von den Botenstoffen und den sich daraus ergebenden möglichen Paarkombinationen:

Siehe http://www.helenfisher.com/downloads/articles/Brown_et_al_2013.pdf
  
In absoluter Vereinfachung:

Testosteron-Östrogen-Paar
Serotonin-Serotonin-Paar
Dopamin-Dompamin-Paar
noch andere Kombis denkbar, aber schwierig.

Letztendlich ist aus biologischer Sicht für alle gesorgt.

2. Veraltete biologische Ansätze einer Selektion nach Immunsystemdifferenz, die bisher nicht hinreichend falsifizierbar sind

3. Die Überlagerung des Biologischen durch Soziales und Umwelt bzw. eine Kombination von 1.+2.+3.

Dummerweise sind wir nach alledem nicht klüger. Denn egal ob Biologie und Umwelt und Soziales, die Wahrscheinlichkeit, den oder die "falsche" abzukriegen ist bei allen diesen Aspekten nicht ausgeschlossen.

Meine Erfahrung ist wie bei allshewants: Zweite Ehe mit einer Persönlichkeit anders als bei erster Ehe.

Geträumt hätte ich mir immer eine hoch-intelligente, hoch-intellektuelle Partnerin. Meinetwegen klüger als ich. Einmal im Leben für eine bestimmte Zeit gefunden, dann ist sie ins Ausland entschwunden, um ihrer Karriere nachzugehen. Und heute thront sie einsam an der Spitze einer internationalen Organisation.
 

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11. November um 9:08
In Antwort auf arkajuassuak

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"? Wie kommen wir zusammen? Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben? Welche Rolle spielen Kommunikation, welche das soziale Umfeld, welche die Erotik - und vieles andere mehr?

So viele Fragen um das Thema, das uns immer wieder beschäftigt und worauf so oft die Sprache kommt. So wie in einen anderen Thread, der mit einem Thema anfing, bei dem Frau und Mann nicht zusammenbleiben konnten.

Fangen wir doch mal mit der einen(!) Frage an: Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen, mit der ihr gerade liebt und lebt? Oder gegenteilig: Warum seid ihr nicht mehr zusammen?

Und dann schauen wir mal, was sich entwickelt bei der Diskussion umd Liebe und Leben von Frau und Mann.
 

komische frage....

weil ich ihn liebe & wir gut harmonieren

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11. November um 11:02
In Antwort auf arkajuassuak

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"? Wie kommen wir zusammen? Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben? Welche Rolle spielen Kommunikation, welche das soziale Umfeld, welche die Erotik - und vieles andere mehr?

So viele Fragen um das Thema, das uns immer wieder beschäftigt und worauf so oft die Sprache kommt. So wie in einen anderen Thread, der mit einem Thema anfing, bei dem Frau und Mann nicht zusammenbleiben konnten.

Fangen wir doch mal mit der einen(!) Frage an: Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen, mit der ihr gerade liebt und lebt? Oder gegenteilig: Warum seid ihr nicht mehr zusammen?

Und dann schauen wir mal, was sich entwickelt bei der Diskussion umd Liebe und Leben von Frau und Mann.
 

"Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen"

ohne viel wissenschaft und kurz und knapp: es war der wow-effekt. 

 

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11. November um 12:07

Sehr interessant, was da Brown et.al. berichten. Doch sind wir alle chemiegesteuert? Ich glaube nicht. Dann wären "Systemfehler" wohl seltener. Oder aber das System" macht keine Fehler und wir wollen es nicht wahrhaben (Ups ... hatten wir das nicht schon mal vor gerade mal 31 Jahren .

Ich denke, ähnlich wie Schnell, dass Partnerwahl (und Beziehungs[in]stabilität) ein komplexes Geschehen im psycho-sozialen Raum mit biologischen Komponenten ist, in dem mal diese und mal jene Seite das Zünglein an der Waage ist. Und das Geschehen ist so komplex, dass zumindest bei der Partnerwahl definitiv der Zufall die am weitesten größte Rolle spielt, wen wir treffen und ob wir uns dann auch noch riechen können. Dies ist aber alles sehr akademisch.

Lass uns doch mal weiter konkrete Beispiel sammeln und diskutieren.

@allshewants: Warum denkst du, dass dein/e Freund/in sich das "Spiegelbild" des ehemaligen Partners gesucht haben? Oder ist es nicht doch einfach nur Zufall?

@schnell: Warum glaubst du, dass zweitbeschriebene entschwunden ist? Hat sie bewusst Karriere (eine kleine bittere Tönung mag ich da erkennen: Sie thront einsam) gegen Mann eingetauscht? Hat sich die (Karriere-) Chance zufällig ergeben und du warst nicht kompatibel? Oder warst du nicht willens mitzugehen? Oder ist Sie gar geflohen - und die Karriere kam über sie? 

Mir hat mal eine gestandene weise Psychologin - nachdem ich ihr von den argen Schwierigkeiten vor der Trennung von der vorherigen Freundin erzählt hatte -, gesagt, dass es in unserer Welt Vampire (Frauen wie Männer) gibt. Die schwirren herum und haben ein feines Näschen für Beute. Sie "riechen" auf größte Distanz ihre Beute, docken an und saugen sie aus, emotional und/oder finanziell. Wir alle müssten damit leben, dass es diese Menschen gibt. Was wir jedoch tun können, um diesen zu entgehen, ist, dass wir lernen müssen, sie schnell zu erkennen und wenn sie uns aussaugen wollen (manchmal wie die Dementoren), müssen wir sie schnell und heftig von uns entfernen, damit sie bestenfalls nicht einmal zum Biss kommen.  Ich fand, das war ein schönes Bild für ganz "besondere Menschen", die uns nicht gut tun.
 

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11. November um 12:16
In Antwort auf arkajuassuak

Sehr interessant, was da Brown et.al. berichten. Doch sind wir alle chemiegesteuert? Ich glaube nicht. Dann wären "Systemfehler" wohl seltener. Oder aber das System" macht keine Fehler und wir wollen es nicht wahrhaben (Ups ... hatten wir das nicht schon mal vor gerade mal 31 Jahren .

Ich denke, ähnlich wie Schnell, dass Partnerwahl (und Beziehungs[in]stabilität) ein komplexes Geschehen im psycho-sozialen Raum mit biologischen Komponenten ist, in dem mal diese und mal jene Seite das Zünglein an der Waage ist. Und das Geschehen ist so komplex, dass zumindest bei der Partnerwahl definitiv der Zufall die am weitesten größte Rolle spielt, wen wir treffen und ob wir uns dann auch noch riechen können. Dies ist aber alles sehr akademisch.

Lass uns doch mal weiter konkrete Beispiel sammeln und diskutieren.

@allshewants: Warum denkst du, dass dein/e Freund/in sich das "Spiegelbild" des ehemaligen Partners gesucht haben? Oder ist es nicht doch einfach nur Zufall?

@schnell: Warum glaubst du, dass zweitbeschriebene entschwunden ist? Hat sie bewusst Karriere (eine kleine bittere Tönung mag ich da erkennen: Sie thront einsam) gegen Mann eingetauscht? Hat sich die (Karriere-) Chance zufällig ergeben und du warst nicht kompatibel? Oder warst du nicht willens mitzugehen? Oder ist Sie gar geflohen - und die Karriere kam über sie? 

Mir hat mal eine gestandene weise Psychologin - nachdem ich ihr von den argen Schwierigkeiten vor der Trennung von der vorherigen Freundin erzählt hatte -, gesagt, dass es in unserer Welt Vampire (Frauen wie Männer) gibt. Die schwirren herum und haben ein feines Näschen für Beute. Sie "riechen" auf größte Distanz ihre Beute, docken an und saugen sie aus, emotional und/oder finanziell. Wir alle müssten damit leben, dass es diese Menschen gibt. Was wir jedoch tun können, um diesen zu entgehen, ist, dass wir lernen müssen, sie schnell zu erkennen und wenn sie uns aussaugen wollen (manchmal wie die Dementoren), müssen wir sie schnell und heftig von uns entfernen, damit sie bestenfalls nicht einmal zum Biss kommen.  Ich fand, das war ein schönes Bild für ganz "besondere Menschen", die uns nicht gut tun.
 

wow... Vampire, die auf große Distanz Beute riechen, erkennen, damit sie nicht andocken können
Ich hätte ja gesagt: Die Verantwortung für das eigene Glück nicht in fremde Hände legen - und schon ist es aus mit "Beute".

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11. November um 12:31
In Antwort auf avarrassterne1

wow... Vampire, die auf große Distanz Beute riechen, erkennen, damit sie nicht andocken können
Ich hätte ja gesagt: Die Verantwortung für das eigene Glück nicht in fremde Hände legen - und schon ist es aus mit "Beute".

Die hatte einen Hang zur Dramatik  Ich hatte schon aus "wegschlagen" entfernen gemacht, damit es hier nicht falsch verstanden wird. 

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11. November um 12:51
In Antwort auf arkajuassuak

Die hatte einen Hang zur Dramatik  Ich hatte schon aus "wegschlagen" entfernen gemacht, damit es hier nicht falsch verstanden wird. 

einen ziemlichen Hang zur Dramatik, ja

Aber von einer Psychologin hätte ich auch erwartet, die Ursache anzugehen und nicht die Symptome

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11. November um 12:55
In Antwort auf arkajuassuak

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"? Wie kommen wir zusammen? Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben? Welche Rolle spielen Kommunikation, welche das soziale Umfeld, welche die Erotik - und vieles andere mehr?

So viele Fragen um das Thema, das uns immer wieder beschäftigt und worauf so oft die Sprache kommt. So wie in einen anderen Thread, der mit einem Thema anfing, bei dem Frau und Mann nicht zusammenbleiben konnten.

Fangen wir doch mal mit der einen(!) Frage an: Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen, mit der ihr gerade liebt und lebt? Oder gegenteilig: Warum seid ihr nicht mehr zusammen?

Und dann schauen wir mal, was sich entwickelt bei der Diskussion umd Liebe und Leben von Frau und Mann.
 

Wir entwickeln, im Bezug auf unsere (früh-) kindlichen Prägungen, unterschiedliche Bindungstypen. Diese bestimmen in erheblichem Ausmasse, zu wem wir uns hingezogen fühlen und ob und wie wir später Beziehungen eingehen und führen. Hochkomplex das ganze, und schon gar nicht das Handbuch für ein erfolgreiches Zusammenkommen bzw. Zusammenbleiben.
Womit ich gleichzeitig kritisch hinterfrage , wie wichtig und erstrebenswert ein solches überhaupt ist bzw. wäre. Interessant ist doch, dass wir in unserer steten Lebensentwicklung in Anspruch nehmen, Erfahrungen zu sammeln und zu verfeinern.
Wir wechseln Wohnorte und Arbeitsplätze, Stellungen und Hirarchien. Freundeskreise wandeln sich, Beziehungen ebenso. Was völlig natürlich und normal erscheint, wird ausgerechnet beim grossen Thema Liebe und Sexualität in Abrede gestellt und als Bedrohung gesehen. Für mich eine krasse Überbewertung dieser Themen im Kontext zu einer Kulturdoktrin, die der Wissenschaft längst nicht mehr Stand hält. Und wohl auch das Eingeständnis des einzelnen, sich in erster Linie selber nicht zu genügen. Insbesondere letzteres war noch nie die Idealvoraussetzung, um auf andere zuzugehen.
Du fragst nach dem Warum? Weil wir glauben, zu zweit weniger einsam zu sein. Weil es den Ort gab an dem wir uns begenet sind. Weil wir die Zeit hatten uns kennen zu lernen. Weil wir um uns und unsere Gefühle kein Geheimnis gemacht haben und weil wir uns nicht für die Ewigkeit versprochen haben sondern für eine gute, gemeinsame Zeit.   
  

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11. November um 13:19
In Antwort auf avarrassterne1

einen ziemlichen Hang zur Dramatik, ja

Aber von einer Psychologin hätte ich auch erwartet, die Ursache anzugehen und nicht die Symptome

Sie war ja nicht meine Therapeutin.  Ansonsten hast du ja Recht - in einem therapeutischen Setting hätte sie das wohl nicht so an den/die Patient/en/in gebracht. 

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11. November um 14:37
In Antwort auf arkajuassuak

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"? Wie kommen wir zusammen? Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben? Welche Rolle spielen Kommunikation, welche das soziale Umfeld, welche die Erotik - und vieles andere mehr?

So viele Fragen um das Thema, das uns immer wieder beschäftigt und worauf so oft die Sprache kommt. So wie in einen anderen Thread, der mit einem Thema anfing, bei dem Frau und Mann nicht zusammenbleiben konnten.

Fangen wir doch mal mit der einen(!) Frage an: Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen, mit der ihr gerade liebt und lebt? Oder gegenteilig: Warum seid ihr nicht mehr zusammen?

Und dann schauen wir mal, was sich entwickelt bei der Diskussion umd Liebe und Leben von Frau und Mann.
 

Bei mir und meinem Partner (beide 27) war es die Verbundenheit, die uns letztendlich zusammengeführt hat. 

Als wir uns in einem Club kennenlernten, war ich noch in einer Beziehung und er genoss sein Singleleben in vollen Zügen. Wir unterhielten uns, er machte mir auf social media eine Freundschaftsanfrage und wir schrieben ein bisschen hin her.. Es war, als würden wir uns schon ewig kennen, haben den selben Humor, ähnliches erlebt, die gleichen Lasten (Bandscheibenvorfall), die selben Interessen. Immer wieder gab es ein neues Thema und wir schrieben und schrieben und schrieben. 

Diese Freundschaft ging über 2 Jahre ohne, dass jemals irgendetwas passiert ist zwischen uns. Mit meinem Ex ging es jedoch extrem berg ab.. Er wurde drogenabhängig, hat mich oft belogen und betrogen. Mein jetziger Partner war immer da für mich, hat mich unterstützt, mich wieder aufgebaut wenn ich am Boden war und merkte eben, dass ich bald nicht mehr kann. Ich habe mich dann für die Trennung entschieden. Mir ging es wirklich wirklich mies. Er unterstützte mich, holte mit mir meine Möbel aus unserer Wohnung, nahm meine Katze bei sich auf die mein Ex einfach auf die Strasse stellte usw. 

Nach eine weiteren Jahr Freundschaft ging es mir wieder gut. Ich hatte Zeit, mich von der Beziehung und Trennung zu erholen und konnte mich auf mein weiteres Leben konzentrieren. Ich lud meinen Partner zum Abendessen als Dankeschön ein und als wir uns da gegenüber sassen schaute ich ihn an und bemerkte plötzlich, was für eine wunderschöne Ausstrahlung dieser Mann eigentlich hat. Wie toll sein Lachen war, wie süss seine Grübchen sind und wie perfekt sein Charkter ist. 

In all dieser Zeit hatte er sein 'ich möchte frei sein und alles v*geln was nicht bei drei auf den Bäumen ist an den Nagel gehängt und sehnte ich nach einer schönen Beziehung. Ich verliebte mich von einer Sekunde in die andere in ihn und ihm ging es genaus. In all diesen Jahren, habe ich ihn gar nicht wirklich als Mann der mir gefallen könnte wahrgenommen. Plötzlich war dieser Moment da. Wir versuchten es, sind nund schon lange glücklich, wohnen in einem Haus und planen gerade unsere Zukunft mit Kind und Kegel

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11. November um 14:59
In Antwort auf steinundwasser

Wir entwickeln, im Bezug auf unsere (früh-) kindlichen Prägungen, unterschiedliche Bindungstypen. Diese bestimmen in erheblichem Ausmasse, zu wem wir uns hingezogen fühlen und ob und wie wir später Beziehungen eingehen und führen. Hochkomplex das ganze, und schon gar nicht das Handbuch für ein erfolgreiches Zusammenkommen bzw. Zusammenbleiben.
Womit ich gleichzeitig kritisch hinterfrage , wie wichtig und erstrebenswert ein solches überhaupt ist bzw. wäre. Interessant ist doch, dass wir in unserer steten Lebensentwicklung in Anspruch nehmen, Erfahrungen zu sammeln und zu verfeinern.
Wir wechseln Wohnorte und Arbeitsplätze, Stellungen und Hirarchien. Freundeskreise wandeln sich, Beziehungen ebenso. Was völlig natürlich und normal erscheint, wird ausgerechnet beim grossen Thema Liebe und Sexualität in Abrede gestellt und als Bedrohung gesehen. Für mich eine krasse Überbewertung dieser Themen im Kontext zu einer Kulturdoktrin, die der Wissenschaft längst nicht mehr Stand hält. Und wohl auch das Eingeständnis des einzelnen, sich in erster Linie selber nicht zu genügen. Insbesondere letzteres war noch nie die Idealvoraussetzung, um auf andere zuzugehen.
Du fragst nach dem Warum? Weil wir glauben, zu zweit weniger einsam zu sein. Weil es den Ort gab an dem wir uns begenet sind. Weil wir die Zeit hatten uns kennen zu lernen. Weil wir um uns und unsere Gefühle kein Geheimnis gemacht haben und weil wir uns nicht für die Ewigkeit versprochen haben sondern für eine gute, gemeinsame Zeit.   
  

Es gibt Menschen, die stetig nach einem Wechsel streben und solche, die das nicht tun. 

Für mich ist ein Wechsel immer dann notwendig, wenn ich unzufrieden werde, wenn mich etwa mein Job nicht mehr hundertprozentig auslastet oder wenn mir meine Wohnung zu klein wird. Es gibt Menschen, die stetig nach danach streben zu wechseln und nie mit sich selbst und ihrem Leben zufrieden sind. Das finde ich bedenklich, vor allem da uns diese ständigen Job- und Wohnortwechsel heutzutage als Normalität präsentiert werden. Das müssen sie aber überhaupt nicht sein, insbesondere in einer Partnerschaft kann ich neue Erfahrungen sammeln, ohne die Konstante - also meinen Partner, zu wechseln. Im Job kann ich neue Aufgaben annehmen und mich persönliche weiterentwickeln, ohne eine neue Stelle in einem ganz anderen Unternehmen annehmen zu müssen. Durch wechselnde Dekoration, kann ich mein Zuhause, meine Konstante, ganz nebenbei immer wieder neu erfinden, ohne dass ich dafür einen Umzug in Kauf nehmen muss. Kleine Veränderungen können oft viel mehr bewirken, als der Wechsel zu etwas Neuem. Veränderungen sind unausweichlich, aber so wie du das darstellst, also ich finde es auch in der heutigen Zeit ganz und gar nicht normal ständig den Job oder den Wohnort zu wechseln (außer man hat einen Job, der das voraussetzt). Ich finde es zeugt ansonsten eher von Unzufriedenheit. Anstatt sich mit dem Alten auseinanderzusetzen, wird etwas Neues herbeigeschafft, das dann solange seinen Zweck erfüllt, bis auch das wieder langweilig wird.

Wer mit sich und seinem Leben grundsätzlich zufrieden ist, der braucht keinen Partner, um weniger einsam zu sein, sondern sieht seinen Partner als Bereicherung. Wer die Möglichkeiten erkannt hat sich mit seinem Partner gemeinsam weiterentwickeln zu können, muss nicht ständig der Erfahrung wegen den Partner wechseln. Für mich sind Konstanten in meinem Leben wertvoll und große Veränderungen nehme ich nur dann vor, wenn ich wirklich unzufrieden bin und nicht aus einer Laune heraus oder um "neue Erfahrungen" zu sammeln. Denn das kann ich wie gesagt auch mit und trotz einer gleichbleibenden Konstante in meinem Leben. Ich bin zwar gleichermaßen auch offen für Veränderungen, aber ich erzwinge sie nicht. 

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11. November um 15:17
In Antwort auf arkajuassuak

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"? Wie kommen wir zusammen? Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben? Welche Rolle spielen Kommunikation, welche das soziale Umfeld, welche die Erotik - und vieles andere mehr?

So viele Fragen um das Thema, das uns immer wieder beschäftigt und worauf so oft die Sprache kommt. So wie in einen anderen Thread, der mit einem Thema anfing, bei dem Frau und Mann nicht zusammenbleiben konnten.

Fangen wir doch mal mit der einen(!) Frage an: Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen, mit der ihr gerade liebt und lebt? Oder gegenteilig: Warum seid ihr nicht mehr zusammen?

Und dann schauen wir mal, was sich entwickelt bei der Diskussion umd Liebe und Leben von Frau und Mann.
 

Bei uns ist es einfach eine tiefe Verbundenheit, die uns aus Verliebtheit zusammengebracht hat und die uns aus Liebe nun zusammenhält. Mein Partner ist für mich eine Bereicherung, wir haben dieslben Vorstellungen einer gemeinsamen Zukunft, vertrauen uns und können uns hundertprozentig aufeinander verlassen. Warum ausgerechnet "er" und kein anderer? Keine Ahnung. Ob Schicksal oder Zufall, unsere Wege haben sich gekreuzt, wir haben ineinander die Liebe gefunden und sind glücklich miteinander.

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11. November um 15:33
In Antwort auf arkajuassuak

Sehr interessant, was da Brown et.al. berichten. Doch sind wir alle chemiegesteuert? Ich glaube nicht. Dann wären "Systemfehler" wohl seltener. Oder aber das System" macht keine Fehler und wir wollen es nicht wahrhaben (Ups ... hatten wir das nicht schon mal vor gerade mal 31 Jahren .

Ich denke, ähnlich wie Schnell, dass Partnerwahl (und Beziehungs[in]stabilität) ein komplexes Geschehen im psycho-sozialen Raum mit biologischen Komponenten ist, in dem mal diese und mal jene Seite das Zünglein an der Waage ist. Und das Geschehen ist so komplex, dass zumindest bei der Partnerwahl definitiv der Zufall die am weitesten größte Rolle spielt, wen wir treffen und ob wir uns dann auch noch riechen können. Dies ist aber alles sehr akademisch.

Lass uns doch mal weiter konkrete Beispiel sammeln und diskutieren.

@allshewants: Warum denkst du, dass dein/e Freund/in sich das "Spiegelbild" des ehemaligen Partners gesucht haben? Oder ist es nicht doch einfach nur Zufall?

@schnell: Warum glaubst du, dass zweitbeschriebene entschwunden ist? Hat sie bewusst Karriere (eine kleine bittere Tönung mag ich da erkennen: Sie thront einsam) gegen Mann eingetauscht? Hat sich die (Karriere-) Chance zufällig ergeben und du warst nicht kompatibel? Oder warst du nicht willens mitzugehen? Oder ist Sie gar geflohen - und die Karriere kam über sie? 

Mir hat mal eine gestandene weise Psychologin - nachdem ich ihr von den argen Schwierigkeiten vor der Trennung von der vorherigen Freundin erzählt hatte -, gesagt, dass es in unserer Welt Vampire (Frauen wie Männer) gibt. Die schwirren herum und haben ein feines Näschen für Beute. Sie "riechen" auf größte Distanz ihre Beute, docken an und saugen sie aus, emotional und/oder finanziell. Wir alle müssten damit leben, dass es diese Menschen gibt. Was wir jedoch tun können, um diesen zu entgehen, ist, dass wir lernen müssen, sie schnell zu erkennen und wenn sie uns aussaugen wollen (manchmal wie die Dementoren), müssen wir sie schnell und heftig von uns entfernen, damit sie bestenfalls nicht einmal zum Biss kommen.  Ich fand, das war ein schönes Bild für ganz "besondere Menschen", die uns nicht gut tun.
 

@arkajuassuac.

Der Thread hat sich so interessant weiter entwickelt, dass ein Rückbezug auf Deinen Beitrag von 12:07 ihn nicht unterbrechen soll. Daher nur in Kurzform, dass ich im Thread "Der Feminismus von heute" etwas über die Beziehung zu der Frau steht, die jetzt "einsam thront". Irgendwo mittendrin.

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11. November um 16:30
In Antwort auf arkajuassuak

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"? Wie kommen wir zusammen? Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben? Welche Rolle spielen Kommunikation, welche das soziale Umfeld, welche die Erotik - und vieles andere mehr?

So viele Fragen um das Thema, das uns immer wieder beschäftigt und worauf so oft die Sprache kommt. So wie in einen anderen Thread, der mit einem Thema anfing, bei dem Frau und Mann nicht zusammenbleiben konnten.

Fangen wir doch mal mit der einen(!) Frage an: Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen, mit der ihr gerade liebt und lebt? Oder gegenteilig: Warum seid ihr nicht mehr zusammen?

Und dann schauen wir mal, was sich entwickelt bei der Diskussion umd Liebe und Leben von Frau und Mann.
 

um nochmal die eigentlichen Fragen zu beantworten:

Warum haben wir den/die Partner/in, den/die wir lieben oder zusammen leben?
=> weil es mit dem richtigen Partner zusammen schöner ist

Warum sind es dann oft doch nicht die "richtigen" PartnerInnen?
=> Nach meiner Erfahrung denken sehr wenige darüber nach, dass Verliebtheit allein noch keine Beziehung möglich macht - oder wollen nicht darüber nachdenken. Gilt genauso für die Fragen, ob man überhaupt kompatibel ist, wie man die Beziehung erhalten will, wenn der Hormonfasching durch ist, usw.

Warum suchen wir uns den/die eine/n aus? Oder warum werden wir "erwählt"?
Weiß ich nicht, ob man das allgemein beantworten kann. Da hat jeder seine "mustHave" und "NoGo"-Listen, da muss der andere rein passen, außerdem (und nicht zwingend völlig abhängig davon) spielt mit Glück die Biochemie mit und "es funkt"

Wie kommen wir zusammen?
ganz stark vereinfacht; man verliebt sich, es ist nicht einseitig, beide wünschen sich eine Beziehung und auf dem Weg dahin trampelt keiner in zu große Fettnäpfchen.

Und warum klappt es dann doch nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder erhofft haben?
zu wenig Verstand / Ratio bei der Entscheidung und im ganzen Prozess dabei gewesen? Manchmal auch einfach dumm gelaufen.

Welche Rolle spielen Kommunikation,
eine riesen große. Wobei Kommunikation sich für mich nicht nur darauf bezieht, dass man kommuniziert, das wie ist ebenso entscheidend
welche das soziale Umfeld,
das kommt ganz darauf an, welche Rolle das soziale Umfeld für die beteiligten spielt
welche die Erotik
schon eine zentrale - wenn sich einer von beiden hier zurückgesetzt fühlt, wird die Beziehung nicht dauerhaft halten können

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11. November um 17:38
In Antwort auf schnell91

In der Theorie gibt es mehrere konkurrierende Aspekte:

1. Die biologischen Ansätze von Helen Fischer:

ausgehend von den Botenstoffen und den sich daraus ergebenden möglichen Paarkombinationen:

Siehe http://www.helenfisher.com/downloads/articles/Brown_et_al_2013.pdf
  
In absoluter Vereinfachung:

Testosteron-Östrogen-Paar
Serotonin-Serotonin-Paar
Dopamin-Dompamin-Paar
noch andere Kombis denkbar, aber schwierig.

Letztendlich ist aus biologischer Sicht für alle gesorgt.

2. Veraltete biologische Ansätze einer Selektion nach Immunsystemdifferenz, die bisher nicht hinreichend falsifizierbar sind

3. Die Überlagerung des Biologischen durch Soziales und Umwelt bzw. eine Kombination von 1.+2.+3.

Dummerweise sind wir nach alledem nicht klüger. Denn egal ob Biologie und Umwelt und Soziales, die Wahrscheinlichkeit, den oder die "falsche" abzukriegen ist bei allen diesen Aspekten nicht ausgeschlossen.

Meine Erfahrung ist wie bei allshewants: Zweite Ehe mit einer Persönlichkeit anders als bei erster Ehe.

Geträumt hätte ich mir immer eine hoch-intelligente, hoch-intellektuelle Partnerin. Meinetwegen klüger als ich. Einmal im Leben für eine bestimmte Zeit gefunden, dann ist sie ins Ausland entschwunden, um ihrer Karriere nachzugehen. Und heute thront sie einsam an der Spitze einer internationalen Organisation.
 

Hast du dich da nicht versehen mit der Helen(e) Fischer?

Die biologischen An(b)sätze. 

Du meinst bestimmt den Emil Fischer, FischerVeresterung meine ich, das kommt der Realität schon eher nahe, riecht super diese chemische Reaktion. 

 

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11. November um 18:12
In Antwort auf autumn

Hast du dich da nicht versehen mit der Helen(e) Fischer?

Die biologischen An(b)sätze. 

Du meinst bestimmt den Emil Fischer, FischerVeresterung meine ich, das kommt der Realität schon eher nahe, riecht super diese chemische Reaktion. 

 

Es ist mir nur der kleine Schreibfehler "Fischer" statt "Fisher" unterlaufen.

Sonst ist alles korrekt.

Ich spreche von Helen E. Fisher vom "Department of Anthropology der Rutgers University."

Der verehrte Emil Fischer gehört zwar zu den ganz großen Chemikern des vorletzten und letzten Jahrhunderts, dürfte sich aber wohl kaum für die "Chemie der geschlechtlichen Verbindung" im engeren Sinne interessiert haben.

Mir fällt übrigens gerade ein, dass Goethes Roman "Wahlverwandtschaften" genau um dieses Thema von Mann-Frau-Beziehungen analog zu chemischen Reaktionen aus der Sicht des 18. Jahrhunderts ("Bindungsaffinität" kreist.

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11. November um 18:12
In Antwort auf gomaskulinteam

"Warum seid ihr mit dem/der Partner/in zusammen"

ohne viel wissenschaft und kurz und knapp: es war der wow-effekt. 

 

So war es bei mir auch. Kennengelernt, innerhalb einer halben Stunde geflasht voneinander mit extremer erotischer Anziehung. Musste dann gleich ausgelebt werden. Seitdem können wir nicht mehr voneinander lassen. Sonstige wichtige Dinge stimmten auch überein, vor allem Humor, Freude am Kochen und Essen, Freiheitsbedürfnis.
Ganz einfach. Ohne wissenschaftliches/biologisches/soziologisches Tamtam.

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11. November um 19:27
In Antwort auf zahrakhan

So war es bei mir auch. Kennengelernt, innerhalb einer halben Stunde geflasht voneinander mit extremer erotischer Anziehung. Musste dann gleich ausgelebt werden. Seitdem können wir nicht mehr voneinander lassen. Sonstige wichtige Dinge stimmten auch überein, vor allem Humor, Freude am Kochen und Essen, Freiheitsbedürfnis.
Ganz einfach. Ohne wissenschaftliches/biologisches/soziologisches Tamtam.

Der Grund für das ganze wissenschaftliche Tamtam kommt doch nur daher, dass alle verunsichert sind und selten etwas so funktioniert wie bei Dir.

Dann sucht man nach dem "Stein des Weisen" in Psychologie, Biologie oder sonstwo. Die können zwar alle irgendetwas "Richtiges" berichten, aber das ist nur immer ein winziger Mosaikstein.

"Liebe" ist sowas wie eine Spielhölle und lässt sich bisher nicht eindeutig kalkulieren. Verschiedene Partnervermittlungsdienste mit psychologischer Profilanamnese versprechen zwar "Erfolg", aber genau die Paarungen kommen dann gerade nicht zusammen.

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11. November um 19:43
In Antwort auf zahrakhan

So war es bei mir auch. Kennengelernt, innerhalb einer halben Stunde geflasht voneinander mit extremer erotischer Anziehung. Musste dann gleich ausgelebt werden. Seitdem können wir nicht mehr voneinander lassen. Sonstige wichtige Dinge stimmten auch überein, vor allem Humor, Freude am Kochen und Essen, Freiheitsbedürfnis.
Ganz einfach. Ohne wissenschaftliches/biologisches/soziologisches Tamtam.

also die, von denen ich "binnen einer halben Stunde geflasht" war, waren immer die, deren Gegenwart ich 3 Wochen später nicht mehr ertragen konnte
Deswegen nennt man das ja auch "flash"

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12. November um 4:21
In Antwort auf schnell91

Der Grund für das ganze wissenschaftliche Tamtam kommt doch nur daher, dass alle verunsichert sind und selten etwas so funktioniert wie bei Dir.

Dann sucht man nach dem "Stein des Weisen" in Psychologie, Biologie oder sonstwo. Die können zwar alle irgendetwas "Richtiges" berichten, aber das ist nur immer ein winziger Mosaikstein.

"Liebe" ist sowas wie eine Spielhölle und lässt sich bisher nicht eindeutig kalkulieren. Verschiedene Partnervermittlungsdienste mit psychologischer Profilanamnese versprechen zwar "Erfolg", aber genau die Paarungen kommen dann gerade nicht zusammen.

All dieses Rumanalysieren, Theoretisieren usw. führt aber doch zu nichts. Scheint wohl eine Krankheit zu sein, die vorwiegend Akademiker bzw. srark Intellektuelle befällt. Kenne ich von meinen Eltern. Seit ich denken kann, verschlingen die jeden Bericht, Talkshow und was es sonst noch so gibt, in erster Linie politische Themen betreffend, aber auch andere, da wird sich aufgeregt, hin und her gewälzt, ohne dass es Missstände, Probleme etc. in irgendeiner Weise ändert oder gar beseitigt. Dazu müsste man nämlich aktiv werden und sich engagieren(bei politischen und geamtgesellschaftlichen Themen)bzw. reflektieren und dann aktiv angehen(persönliche Dinge wie Beziehung, Partnerwahl u.ä.). Das ist ihnen aber zu unbequem und würde sehr Unerfreuliches zutage fördern, z. B. dass man eigentlich die falsche Wahl getroffen hat und seit Jahrzehnten unglücklich ist. All diese Lektüre und das sich Beschäftigen mit solchen Artikeln, Thesen und dergleichen hält nämlich ziemlich erfolgreich davon ab, sich ernsthaft mit seinen ganz persönlichen Problemen bezüglich Partnerwahl, Einstellungen, unreflektiert übernommene Werte usw. zu beschäftigen und zum Positiven zu verändern. Reflexion und echte aktive Veränderungen scheinen unzählige Menschen, Männlein wie Weiblein, zu scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Absolut unverständlich. Klar ist es anstrengend und fördert nicht nur freundliche Aspekte der eigenen Persönlichkeit zutage, aber man kann da nur bei gewinnen.

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12. November um 4:28
In Antwort auf avarrassterne1

also die, von denen ich "binnen einer halben Stunde geflasht" war, waren immer die, deren Gegenwart ich 3 Wochen später nicht mehr ertragen konnte
Deswegen nennt man das ja auch "flash"

Da hab ich wohl Glück gehabt. Nach nunmehr im achten Jahr empfinden wir beide immer noch so.
Das, was du beschreibst, hatte ich früher aber auch schonmal. Macht aber doch nichts, dann beendet man es eben wieder. 
Jedenfalls würde ich ohne dieses Gefühl der absoluten Leidenschaft und Verliebtheit niemals eine Beziehung eingehen. Aber das ist wohl Typsache. Diejenigen, die vorwiegend Kopfmenschen sind, werden das nicht verstehen. Und natürlich hängt es auch sehr stark davon ab, was man von einer Beziehung erwartet bzw. sich wünscht. Wer in erster Linie auf Familiengründung aus ist oder Sicherung/Erhöhung des Lebensstandards oder beides, oder wem freindschaftliche Gefühle und Verbundenheit wichtiger sind, findet das vielleicht zweitrangig oder gänzlich unwichtig. Deshalb kann man das alles nicht pauschalisieren, das ist schon sehr individuell. 

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12. November um 4:39
In Antwort auf avarrassterne1

also die, von denen ich "binnen einer halben Stunde geflasht" war, waren immer die, deren Gegenwart ich 3 Wochen später nicht mehr ertragen konnte
Deswegen nennt man das ja auch "flash"

P.S. Geflasht sein muss ja auch nicht heißen, dass das Gehirn sich komplett verabschiedet .
Vielleicht ist mein Glück immer gewesen, dass ich diese rosarote Brille, von der so oft die Rede ist, in dieser Form nicht kenne. Auch bei noch so leidenschaftlicher Verliebtheit habe ich die Macken immer ganz schnell als solche erkannt und gewusst, dass manches problematisch werden könnte. Hat mich aber nicht davon abgehalten, es trotzdem zu tun und zu probieren. Hätte ich sonst bitter bereut, auch wenn zwei eher negative Erfahrungen bzw. Abstürze dabei waren.

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12. November um 8:22
In Antwort auf zahrakhan

Da hab ich wohl Glück gehabt. Nach nunmehr im achten Jahr empfinden wir beide immer noch so.
Das, was du beschreibst, hatte ich früher aber auch schonmal. Macht aber doch nichts, dann beendet man es eben wieder. 
Jedenfalls würde ich ohne dieses Gefühl der absoluten Leidenschaft und Verliebtheit niemals eine Beziehung eingehen. Aber das ist wohl Typsache. Diejenigen, die vorwiegend Kopfmenschen sind, werden das nicht verstehen. Und natürlich hängt es auch sehr stark davon ab, was man von einer Beziehung erwartet bzw. sich wünscht. Wer in erster Linie auf Familiengründung aus ist oder Sicherung/Erhöhung des Lebensstandards oder beides, oder wem freindschaftliche Gefühle und Verbundenheit wichtiger sind, findet das vielleicht zweitrangig oder gänzlich unwichtig. Deshalb kann man das alles nicht pauschalisieren, das ist schon sehr individuell. 

ich gehe im Gefühl der Verliebtheit nie eine Beziehung ein, ich warte immer, bis der Hormonrausch durch ist, die rosa Wölckchen sich wieder verzogen haben - und die Verliebtheit sich in Liebe gewandelt hat.

Mit "dann beendet man es eben wieder" komme ich nicht klar. Zum ersten, weil ich mich nicht für paar Wochen Hormonrausch so weit auf jemanden einlassen will, zum anderen, weil ich es ziemlich häßlich finde, ihn dann mit dem "eben wieder beenden" zu verletzen - ja, mehr, als wenn ich abwarte und es nichts wird.
Ich bin Kopfmensch, aber ohne zu lieben gehe ich keine Beziehung ein. Aber Kopfmensch heißt auch: auch wenn ich liebe / verliebt bin, denke ich erst nach, ob das auch funktionieren kann und DANN entscheide ich mich für / gegen eine Beziehung. I

Familiengründung war bei mir nie dabei, eigentlich wollte ich nie Kinder und Sicherung / Erhöhung des Lebensstandardes ... ahm, tja, der wäre DEUTLICH höher, wenn ich Single geblieben wäre

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12. November um 9:06
In Antwort auf avarrassterne1

also die, von denen ich "binnen einer halben Stunde geflasht" war, waren immer die, deren Gegenwart ich 3 Wochen später nicht mehr ertragen konnte
Deswegen nennt man das ja auch "flash"

War bei mir auch immer so, das waren dann meistens die ganzen Selbstdarsteller mit der besten Optik.
Das 1. Date mit meinem Mann war beispielsweise totlangweilig und ich wusste nicht warum ich mir das antue, letztendlich hab ich ihn wieder getroffen um ihn naeher kennen zu lernen. Letztendlich war er in seinen 4 Waenden ganz anders, es kann nicht jeder "gut daten". Es kommt eher darauf an ob man dem Anderen die Chance gibt denn Liebe entwickelt sich erst. Wir sind jetzt ueber 10 Jahre verheiratet und es war die beste Entscheidung meines Lebens.

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12. November um 10:55
In Antwort auf zahrakhan

So war es bei mir auch. Kennengelernt, innerhalb einer halben Stunde geflasht voneinander mit extremer erotischer Anziehung. Musste dann gleich ausgelebt werden. Seitdem können wir nicht mehr voneinander lassen. Sonstige wichtige Dinge stimmten auch überein, vor allem Humor, Freude am Kochen und Essen, Freiheitsbedürfnis.
Ganz einfach. Ohne wissenschaftliches/biologisches/soziologisches Tamtam.

"Musste dann gleich ausgelebt werden"

ashaa? 

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12. November um 10:58
In Antwort auf avarrassterne1

also die, von denen ich "binnen einer halben Stunde geflasht" war, waren immer die, deren Gegenwart ich 3 Wochen später nicht mehr ertragen konnte
Deswegen nennt man das ja auch "flash"

wir waren von der ersten milisekunde an geflasht und das hält nach 9 jahren immer noch an. mein kopf setzt schon ein und kommuniziert mit meinen gefühlen, so isses nicht. alles andere hat aber auch gepasst. anders oder so wie bei den meisten (kopf, kopf, kopf) könnt ichs mir auch nicht vorstellen. so würd ich höchstens ne firma aufbauen. klar, hätte auch anders und ne entäuschung sein können.

 

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13. November um 3:49
In Antwort auf gomaskulinteam

"Musste dann gleich ausgelebt werden"

ashaa? 

Jep. Wurde zwischenzeitlich mal gelöscht, weil ich angeblich was Unerlaubtes geschrieben habe

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13. November um 3:51
In Antwort auf gomaskulinteam

wir waren von der ersten milisekunde an geflasht und das hält nach 9 jahren immer noch an. mein kopf setzt schon ein und kommuniziert mit meinen gefühlen, so isses nicht. alles andere hat aber auch gepasst. anders oder so wie bei den meisten (kopf, kopf, kopf) könnt ichs mir auch nicht vorstellen. so würd ich höchstens ne firma aufbauen. klar, hätte auch anders und ne entäuschung sein können.

 

Da empfinden wir wohl ähnlich. 
Avarrassterne tickt halt anders, wir sind eben alle verschieden und deshalb gibt's auch tausend verschiedene Antworten auf die Frage.

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13. November um 4:03
In Antwort auf avarrassterne1

ich gehe im Gefühl der Verliebtheit nie eine Beziehung ein, ich warte immer, bis der Hormonrausch durch ist, die rosa Wölckchen sich wieder verzogen haben - und die Verliebtheit sich in Liebe gewandelt hat.

Mit "dann beendet man es eben wieder" komme ich nicht klar. Zum ersten, weil ich mich nicht für paar Wochen Hormonrausch so weit auf jemanden einlassen will, zum anderen, weil ich es ziemlich häßlich finde, ihn dann mit dem "eben wieder beenden" zu verletzen - ja, mehr, als wenn ich abwarte und es nichts wird.
Ich bin Kopfmensch, aber ohne zu lieben gehe ich keine Beziehung ein. Aber Kopfmensch heißt auch: auch wenn ich liebe / verliebt bin, denke ich erst nach, ob das auch funktionieren kann und DANN entscheide ich mich für / gegen eine Beziehung. I

Familiengründung war bei mir nie dabei, eigentlich wollte ich nie Kinder und Sicherung / Erhöhung des Lebensstandardes ... ahm, tja, der wäre DEUTLICH höher, wenn ich Single geblieben wäre

Ist doch auch total in Ordnung, du empfindest eben anders.
Allerdings finde ich die Praxis dieser klaren Abgrenzung zwischen Verliebtheits/Kennenlernphase und Eingehen einer festen Beziehung seltsam. Kenne ich weder von mir selbst noch von anderen in meinem Alter. Wenn man sich verliebt hat mit Sex und allem und es beruhte auf Gegenseitigkeit, war man 'zusammen '. Entweder auf Dauer oder solange, bis einer oder beide aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr wollte. Explizit proklamiert, dass man jetzt in einer festen Beziehung ist, so wie das heute anscheinend üblich ist, wurde nie. 
Damit machen sich viele das Leben schwer, wie mir scheint. Anstatt einfach mal entspannt diese Anfangsgefühle zu genießen und danach sich mal ernsthafter unterhalten, wie und ob überhaupt es weitergehen soll. 
Deinem letzten Absatz kann ich nur beipflichten. Kind ist wie bei dir trotzdem da(und ich bin glücklich, dass es ihn gibt; Beziehung zum Vater ist aber lange vorbei), Einkommen/Lebensstandard durch Verzicht auf lukrativeren Beruf aber dadurch eindeutig geringer. Macht aber nichts.

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13. November um 4:10
In Antwort auf avarrassterne1

ich gehe im Gefühl der Verliebtheit nie eine Beziehung ein, ich warte immer, bis der Hormonrausch durch ist, die rosa Wölckchen sich wieder verzogen haben - und die Verliebtheit sich in Liebe gewandelt hat.

Mit "dann beendet man es eben wieder" komme ich nicht klar. Zum ersten, weil ich mich nicht für paar Wochen Hormonrausch so weit auf jemanden einlassen will, zum anderen, weil ich es ziemlich häßlich finde, ihn dann mit dem "eben wieder beenden" zu verletzen - ja, mehr, als wenn ich abwarte und es nichts wird.
Ich bin Kopfmensch, aber ohne zu lieben gehe ich keine Beziehung ein. Aber Kopfmensch heißt auch: auch wenn ich liebe / verliebt bin, denke ich erst nach, ob das auch funktionieren kann und DANN entscheide ich mich für / gegen eine Beziehung. I

Familiengründung war bei mir nie dabei, eigentlich wollte ich nie Kinder und Sicherung / Erhöhung des Lebensstandardes ... ahm, tja, der wäre DEUTLICH höher, wenn ich Single geblieben wäre

Nachtrag. Vielleicht ist es deshalb anders, weil es bei mir kein reiner Hormonrausch war(die spielen anscheinend auch eine eher geringe Rolle bei mir, wie es aussieht), sondern auch gefühlsmäßig. Leidenschaft auf allen Ebenen halt, auch wenn die körperliche eine überragende Bedeutung hatte und immer noch hat. Deshalb vielleicht (!)auch unsere gegensätzlichen Positionen zum Thema offene Beziehung/sexuelle Treue. Ist eben direkt ein ganz tiefes extremes Gefühl gewesen. 
Egal, trotz in dieser Hinsicht kontroverser Ansichten finde ich dich sympathisch und interessant und herrlich direkt.

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13. November um 9:00
In Antwort auf zahrakhan

Ist doch auch total in Ordnung, du empfindest eben anders.
Allerdings finde ich die Praxis dieser klaren Abgrenzung zwischen Verliebtheits/Kennenlernphase und Eingehen einer festen Beziehung seltsam. Kenne ich weder von mir selbst noch von anderen in meinem Alter. Wenn man sich verliebt hat mit Sex und allem und es beruhte auf Gegenseitigkeit, war man 'zusammen '. Entweder auf Dauer oder solange, bis einer oder beide aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr wollte. Explizit proklamiert, dass man jetzt in einer festen Beziehung ist, so wie das heute anscheinend üblich ist, wurde nie. 
Damit machen sich viele das Leben schwer, wie mir scheint. Anstatt einfach mal entspannt diese Anfangsgefühle zu genießen und danach sich mal ernsthafter unterhalten, wie und ob überhaupt es weitergehen soll. 
Deinem letzten Absatz kann ich nur beipflichten. Kind ist wie bei dir trotzdem da(und ich bin glücklich, dass es ihn gibt; Beziehung zum Vater ist aber lange vorbei), Einkommen/Lebensstandard durch Verzicht auf lukrativeren Beruf aber dadurch eindeutig geringer. Macht aber nichts.

huh?
einfach mal entspannt diese Anfangsgefühle zu genießen und danach sich mal ernsthafter unterhalten, wie und ob überhaupt es weitergehen soll

na genau das ist es doch mit
"Verliebtheits/Kennenlernphase und Eingehen einer festen Beziehung"

Ich hatte auch nie irgendwo verstanden, dass Dein oder mein Weg nicht ok sein soll

Ich habe auch nicht auf den lukrativen Beruf verzichtet, ich übe den aus - nur halt als Alleinverdiener, wäre das Geld alles für mich und nicht das Einkommen meiner Familie, wäre da schon deutlich mehr drin.

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13. November um 9:01
In Antwort auf zahrakhan

Nachtrag. Vielleicht ist es deshalb anders, weil es bei mir kein reiner Hormonrausch war(die spielen anscheinend auch eine eher geringe Rolle bei mir, wie es aussieht), sondern auch gefühlsmäßig. Leidenschaft auf allen Ebenen halt, auch wenn die körperliche eine überragende Bedeutung hatte und immer noch hat. Deshalb vielleicht (!)auch unsere gegensätzlichen Positionen zum Thema offene Beziehung/sexuelle Treue. Ist eben direkt ein ganz tiefes extremes Gefühl gewesen. 
Egal, trotz in dieser Hinsicht kontroverser Ansichten finde ich dich sympathisch und interessant und herrlich direkt.

Danke, ebenso *Blümchen reichendes Emotji sucht*

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12:21

@ alle

Eure detaillreichen und umfangreichen Beiträge spiegeln wider, was uns doch so oft umtreibt und uns beschäftigt. Von meiner Seite hier schon mal einen Dank dafür. Vielleicht geht es auch noch weiter mit der Diskussion


@zahrakhan und @avarrasterne

Eure Beiträge geben das wieder, was ich mir so vorstellte, als ich den Thread eröffnete. Die Diskussion über die verschieden Wege, die das (eigene) Leben so geht. Wie sie geprägt sind durch die Beteiligten, deren Wünsche und Vorstellungen.

 

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12:45
In Antwort auf sunny921

Bei mir und meinem Partner (beide 27) war es die Verbundenheit, die uns letztendlich zusammengeführt hat. 

Als wir uns in einem Club kennenlernten, war ich noch in einer Beziehung und er genoss sein Singleleben in vollen Zügen. Wir unterhielten uns, er machte mir auf social media eine Freundschaftsanfrage und wir schrieben ein bisschen hin her.. Es war, als würden wir uns schon ewig kennen, haben den selben Humor, ähnliches erlebt, die gleichen Lasten (Bandscheibenvorfall), die selben Interessen. Immer wieder gab es ein neues Thema und wir schrieben und schrieben und schrieben. 

Diese Freundschaft ging über 2 Jahre ohne, dass jemals irgendetwas passiert ist zwischen uns. Mit meinem Ex ging es jedoch extrem berg ab.. Er wurde drogenabhängig, hat mich oft belogen und betrogen. Mein jetziger Partner war immer da für mich, hat mich unterstützt, mich wieder aufgebaut wenn ich am Boden war und merkte eben, dass ich bald nicht mehr kann. Ich habe mich dann für die Trennung entschieden. Mir ging es wirklich wirklich mies. Er unterstützte mich, holte mit mir meine Möbel aus unserer Wohnung, nahm meine Katze bei sich auf die mein Ex einfach auf die Strasse stellte usw. 

Nach eine weiteren Jahr Freundschaft ging es mir wieder gut. Ich hatte Zeit, mich von der Beziehung und Trennung zu erholen und konnte mich auf mein weiteres Leben konzentrieren. Ich lud meinen Partner zum Abendessen als Dankeschön ein und als wir uns da gegenüber sassen schaute ich ihn an und bemerkte plötzlich, was für eine wunderschöne Ausstrahlung dieser Mann eigentlich hat. Wie toll sein Lachen war, wie süss seine Grübchen sind und wie perfekt sein Charkter ist. 

In all dieser Zeit hatte er sein 'ich möchte frei sein und alles v*geln was nicht bei drei auf den Bäumen ist an den Nagel gehängt und sehnte ich nach einer schönen Beziehung. Ich verliebte mich von einer Sekunde in die andere in ihn und ihm ging es genaus. In all diesen Jahren, habe ich ihn gar nicht wirklich als Mann der mir gefallen könnte wahrgenommen. Plötzlich war dieser Moment da. Wir versuchten es, sind nund schon lange glücklich, wohnen in einem Haus und planen gerade unsere Zukunft mit Kind und Kegel

Euer zusammen kommen ist sehr schön zu lesen und ich wünsche euch noch eine lange und gute Zukunft 
Sowas liest und hört man nicht alle Tage. 

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12:54

Bei mir waren es meist Zufälle, in denen sich die Wege zu den Frauen so kreuzten, dass sie zu einem Weg zusammenführten. Die Sprache hat dafür viele Begriffe: von geflasht, verguckt, verliebt, verknallt, gezoomt ... Es ist aber der Zafall, der das hervorbringt. Und ob es dann mehr wird als ein einzelle(r) Tag(e) oder eine einzelne Nacht, das hängt von vielen Faktoren ab. Erstens muss mann und frau sich riechen können.  Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Erste Meilenstein. Der Zweite war, ob man körperlich harmonierte.

Dann kam über Tage bis Monate das "Abgleichen" der Wesensarten. Der dritte Meilenstein. Nachdem der passiert war, gab es dann auch schon so etwas wie eine "Zukunftsplanung". Der vierte Meilenstein ist das Zusammenleben. Wenn der genommen wird, dann konnte sich die Partnerschaft etablieren.

So habe ich in meinem Leben verschiedene Techtelmechtel bis Partnerschften gehabt, die jeweils an den einzelenen Meilensteinen gescheitert sind. Und dann aber auch Partnerschaften, die zerbrachen, nachdem der vierte Meilenstein schon vor Jahren passiert wurde. Die "letzte Hürde" genommen zu haben, das ist keine Gewähr für eine lebenslange Partnerschaft. Wie lange eine Partnerschaft andauert hängt natürlich von der Zuneigung ab. Bestimmt ist die Liebe ein wichtiger Faktor - vorallem der notwendige. Erotik, Entwickungsfähigkeit, Zugewandtheit, ähnliche Lebensmodelle und Kinder waren auch wichtige Faktoren. Für mich war jedoch das hinreichende für eine lange Partnerschaft und Liebe, dass ich versuchte, gnädig zu sein mit der Wesensart meiner Partnerinnen. Ich konnte sie (sein) lassen. Und als die Trennung kam, da konnte ich auch loslassen und ziehen lassen. Warum sollte es einem Menschen, den ich liebte nicht gut gehen - auch über mich hinaus.

Was kommt in der (langen) Liebe dazwischen? Menschen entwickeln sich! Hoffentlich! Und wenn sie sich so entwickeln, dass entweder eine/r nicht mitkommt, nicht mit will, etwas gegen die Entwicklung des/r anderen hat oder die/den andere/n nicht mitnehmen will, dann suchen sich Partner schon mal neue Wege. Oder ganz einfach, was nicht selten vorkommt, führt der Zufall die eine oder den anderen wieder zu einem "Flash". Und das Spiel beginnt von neuem.

 

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13:00
In Antwort auf arkajuassuak

@ alle

Eure detaillreichen und umfangreichen Beiträge spiegeln wider, was uns doch so oft umtreibt und uns beschäftigt. Von meiner Seite hier schon mal einen Dank dafür. Vielleicht geht es auch noch weiter mit der Diskussion


@zahrakhan und @avarrasterne

Eure Beiträge geben das wieder, was ich mir so vorstellte, als ich den Thread eröffnete. Die Diskussion über die verschieden Wege, die das (eigene) Leben so geht. Wie sie geprägt sind durch die Beteiligten, deren Wünsche und Vorstellungen.

 

naja, prägend in dem Sinne waren dafür meine erste Beziehung.

Da war ich naive 16 (bzw. 18 bei No. 2 ), fest davon überzeugt, dass es keine Hindernisse auf der Welt gibt, wenn man sich nur liebt...
Nun... es hat so nicht funktioniert. Und die Trennung hat beide übel verletzt, das wollte ich nie wieder erleben.

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14:27
In Antwort auf arkajuassuak

@ alle

Eure detaillreichen und umfangreichen Beiträge spiegeln wider, was uns doch so oft umtreibt und uns beschäftigt. Von meiner Seite hier schon mal einen Dank dafür. Vielleicht geht es auch noch weiter mit der Diskussion


@zahrakhan und @avarrasterne

Eure Beiträge geben das wieder, was ich mir so vorstellte, als ich den Thread eröffnete. Die Diskussion über die verschieden Wege, die das (eigene) Leben so geht. Wie sie geprägt sind durch die Beteiligten, deren Wünsche und Vorstellungen.

 

Schön, dass von dir doch noch Feedback kommt. Ich dachte schon, das wäre einer der vielen Threads, die jemand einstellt und sich dann nie wieder dazu meldet. Obwohl das eher die Ratsuchenden sind, die kritische Antworten bekommen und diese nicht hören wollen.
Mich hat eigentlich gewundert, dass dieser Thread doch recht wenig Resonanz bekam und sich schell totlief. Wäre interessant zu wissen, warum das so war. Zufall, einfach übersehen oder Unwille, sich mit so einer grundlegenden Frage zu beschäftigen?
Und du hast ja gesehen, wie unterschiedlich die Meinungen und Auffassungen dazu sind. Schon bei avarrassterne und mir sind das ja ganz verschiedene Auffassungen und Prioritäten bezüglich Liebesbeziehung bzw. Partnerschaft. Obwohl wir uns in vieler Hinsicht sonst recht ähnlich sind, glaube ich.
Fazit ist jedenfalls, dass Wünsche und Erwartungen an eine Beziehung höchst verschieden sind. Abhängig in erster Linie wohl von der Persönlichkeitsstruktur und dem Temperament, ob eher emotional und leidenschaftlich, oder eher rational, ob leicht beeinflussbar vom Mainstream und Elternhaus, oder eher Freidenker, und natürlich von den eigenen Lebenserfahrungen. Bei meinen Eltern habe ich jedenfalls gesehen, wie ich auf gar keinen Fall eine Beziehung haben will.

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