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Das fünfte Rad am Wagen...

6. Juli 2016 um 13:43

Die Hoffnung...
...ist da, dass er das auch tut und seinen Teil dazu beiträgt. Aber ich halte euch auf dem Laufenden...egal, in welche Richtung es weitergehen mag

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6. Juli 2016 um 13:54

Auch über deinen Partner?
In welchem Verhältnis steht der denn, gemessen zu deiner Tochter?

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6. Juli 2016 um 13:57
In Antwort auf gosse_12854278

Auch über deinen Partner?
In welchem Verhältnis steht der denn, gemessen zu deiner Tochter?

Oh, falsch adressiert...
...außer, du hast auch ein Kind mit neuem Partner

Aber deine Kinder sind irgendwann fort. Und dein Partner soll ja bleiben. DAs tut er ja aber nicht von allein, dafür muss man ja schon auch etwas tun. Oder siehst du das anders? Bei euch mag das eine andere Situation sein. Ihr habt beide eigene Kinder. Das ist eine völlig andere Situation

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6. Juli 2016 um 14:16

Huhu
Danke dir für deine Antwort =)

Ich habe leider inzwischen eher das Gefühl, dass nicht die Kleine, sondern der Vater sie als Eindringling in die Familienstruktur betrachtet. Die Kleine reagiert dann lediglich darauf.

Dass der Mann eine partnerschaftliche und erzieherische Katastrophe ist da sind wir uns völlig einig!

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6. Juli 2016 um 14:20

Das ist aber halt auch das..
...was ich mir für die Zukunft eben NICHT vorstelle. Dieses ständig getrennt wohnen. Ich akzeptiere, dass das für den ein oder anderen etwas ist, aber für mich nach einer gewissen Zeit eben nicht mehr.

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6. Juli 2016 um 14:40

Dass er sich Gedanken macht...
...und mir diese auch mitteilen wird. Er möchte ja auch nicht, dass ich gehe. Ich nehme das sehr ernst. Ich hoffe, er auch. Wir müssen für verschiedene Punkte eine Einigung finden. Nicht ich allein. Und da erwarte ich einiges von ihm und hoffe, er bemüht sich

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6. Juli 2016 um 14:57

Also...
1. bin ich 34
2. gehörst du wohl offensichtlich auch zu den Hinterwäldlern, die denken, ein Kind sei das Maß aller Dinge und müsse auf Biegen und Brechen sein im Leben

Soviel zum Thema Vorurteile...was soll das denn? Ja, es gibt Frauen mit anderen Vorstellungen im Leben und die soll es ja auch geben dürfen, was spricht dagegen?

Welche Alarmglocken gehen da bei dir an? Die der Nicht-Fortpflanzungspflicht?

Ich schleppe keinen Sack mit mir rum und hab es, würde ich jetzt mal behaupten, wohl schon zu etwas gebracht, da bin ich auch stolz drauf. Sowohl beruflich, als auch allgemein im Leben würde ich sagen, bin ich jetzt nicht grad die Nullnummer schlechthin.

Und eine sooo übertrieben große Rolle spielt beides nicht, ich arbeite nicht mehr, als ich muss, ich hab mich nur in eine Position gebracht, die mich eben glücklich macht. Sowohl finanziell, als was die Auslastung betrifft. Und die ist bei 36 Stunden in der Woche wohl nicht zu viel...also wenn ich mal wirklich viel arbeite und zeitlichen Stress habe, dann werdens ausnahmsweise mal max. 42 Stunden. Und das ist nicht die Regel

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6. Juli 2016 um 17:26
In Antwort auf gosse_12854278

Das fehlt bei uns eben...
...für mich ist dann gar keine Zeit oder Raum, mir dann mal was liebes zu sagen oder mich zu überraschen. Im Gegenteil, oft ist sie nicht mal 30 Minuten im Bett und er döst auch schon aufm Sofa ein...
Ich finde, es macht es sicher nicht einfacher, wenn auch noch beide Kinder haben, ganz sicher nicht. Aber es ist wieder eine andere Situation. Ich bin allein und sie sind zu zweit. Von mir wird auch mehr Kompromissbereitschaft verlangt. Und er hat nicht das Gefühl dafür, herauszufiltern, was von dem, was ich für beide tu, eben NICHT selbstverständlich ist. Der sieht das einfach gar nicht.

Und ich würde niemals mit Steinen nach dir werfen nach diesem Kommentar Ich kann dich verstehen. Ich mag auch die meisten Kinder aus meinem Freundeskreis lieber als das meines Freundes. Und ehrlich, wäre sie die Tochter einer Freundin wäre sie entweder besser erzogen oder sie würde auch zu den paar wenigen gehören, die ich halt weniger mag als den Rest. So ist das halt im Leben und deshalb finde ich auch gerecht, dass man das sagen und so empfinden darf. Punkt

Du hast
mit deiner Einstellung sicher in vielen Punkten recht. was mir ein bisschen fehlt,ist Zuneigung zum Kind. Es mag sein,dass du nett zu ihr bist und Interesse zeigst,wenn sie da ist und es hier im Geschriebenen nicht rüber kommt. Aber der Weg zum Herzen Deines Freundes führt ganz klar auch über die kleine. Und auch wenn Kinder Biester sein können ist sie sicher kein Vollzeit Monster. Sie ist ein Kind was durch die Trennung und ihre komische Mutter auch sein Päckchen zu tragen hat. Sicher wünscht sie sich neben ihrem Papa ein harmonisches Leben und wenn du NUR kritisierst,wird es sicher nicht besser. Vielleicht könnte er seinen Einfluss besser gelten lassen,wenn sie immer bei ihm ist? Aber er ist auch so verantwortlich für die Erziehung. Die Kinder meines Freundes sind auch nicht so gut erzogen wie meins,aber bei uns herrschen klare Regeln und ich bin der Meinung auch das bringt was auch wenn sie nicht immer da sind. Dafür darfst du natürlich auch zeit zu zweit verlangen in eurer Zweisamkeit mehr Aufmerksamkeit fordern. Wenn er eine Beziehung führen will muss er auch Zeit und "Arbeit" investieren können und wollen.

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6. Juli 2016 um 17:27

Ich glaube irgendwie,
du kannst einfach nicht akzeptieren, dass er ein Kind hat. Ja, ich weiß, du akzeptierst es schon, aber nicht richtig. Denn ein Kind zu haben, bedeutet halt nun mal, dass es für das Kind da ist und dass das Kind sich in seinem Haus auch frei bewegen darf und nicht ins Zimmer geparkt wird, damit du einen Kind-freien Abend hast. Und ein Kind haben bedeutet auch, dass es Geld kostet. Und auch wenn dir das nicht gefällt: Je älter das Kind wird, um so mehr Geld wird es kosten.

Und was das Essen angeht: Das hat doch nichts mit dem Kind zu tun, sondern ist einfach eine bodenlose Frechheit von ihm. Da hätte ich ihn gefragt, wo es denn bei ihm hakt.

Alles in allem glaube ich, willst du ein wirkliches Familienleben zu dritt einfach nicht. Das ist in Ordnung, aber ihn gibt es eben nur mit Kind.

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7. Juli 2016 um 7:40
In Antwort auf coquette164

Ich glaube irgendwie,
du kannst einfach nicht akzeptieren, dass er ein Kind hat. Ja, ich weiß, du akzeptierst es schon, aber nicht richtig. Denn ein Kind zu haben, bedeutet halt nun mal, dass es für das Kind da ist und dass das Kind sich in seinem Haus auch frei bewegen darf und nicht ins Zimmer geparkt wird, damit du einen Kind-freien Abend hast. Und ein Kind haben bedeutet auch, dass es Geld kostet. Und auch wenn dir das nicht gefällt: Je älter das Kind wird, um so mehr Geld wird es kosten.

Und was das Essen angeht: Das hat doch nichts mit dem Kind zu tun, sondern ist einfach eine bodenlose Frechheit von ihm. Da hätte ich ihn gefragt, wo es denn bei ihm hakt.

Alles in allem glaube ich, willst du ein wirkliches Familienleben zu dritt einfach nicht. Das ist in Ordnung, aber ihn gibt es eben nur mit Kind.

Natürlich
kann ich das akzeptieren, dass es da ist wusste ich ja von Beginn an...Ich kann nicht akzeptieren, dass jeder versucht, die Verantwortung und Erziehung zu umgehen. Und ich bin hier auch nicht mit meinem Thema aufgrund der Ursachenforschung, wie das alles so entstanden ist, ist mir klar. Ich benötige aber keine Westentaschenpsychologie, sondern wünsche mir Ratschläge von Frauen, die ähnliches erlebt haben.

Im Zimmer geparkt stimmt so allerdings auch nicht, es gibt so etwas wie Nachtruhe, meiner Meinung nach gehört es auch zu einer Erziehung, einem Kind beizubringen, dass es diese einzuhalten hat.

Zudem hab ich nichts davon geschrieben, dass das Kind Geld kostet und mich das stört - keine Ahnung, wie du jetzt auf sowas kommst.

Nein, natürlich will ich das nicht, zumindest nicht in "Vollzeit", weil es so auch nie angedacht war. Ist ja auch nicht so schwierig zu verstehen. Sorry, aber für mich geht das am Thema vorbei

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7. Juli 2016 um 7:44

Du hast da aber vergessen,
dass ich dazu gehören sollte als Partnerin.

Alles andere empfinde ich als konservativ. Meine Stiefmutter gehört auch zu unserer Familie, stell dir vor. Und zwar so richtig.

Und die ging es wohl etwas an, mich zu erziehen, sie musste ja auch mit uns allen zusammenleben, also hatte sie auch das Recht zur Erziehung. In Abstimmung mit meinem Vater. Wenn du schon so konservativ denkst, wundert mich, warum du es in der Hinsicht dann nicht tust.

Und man springt auch nicht einfach ständig ein, wenn der Mutter 6-8 mal im Jahr einfällt, dass sie das Kind ab in drei Tagen mal für längere Zeit abgibt, wir haben auch ein Leben und sind, teilweise in Wechselschicht, vollständig berufstätig. Wie stellst du dir das vor? Du bist auch eine, die mit Kind daheim sitzt und keine Vorstellung hat, dass auch ein Leben als Berufstätiger Verantwortung hat. Wir können nicht einfach sagen "oh, sind Ferien und wir müssen ab morgen spontan das Kind nehmen, na, da geht einer von uns einfach nicht arbeiten"...wie stellst du dir das denn vor???? 6 Wochen Sommerferien und es kann sich nur eine Woche Urlaub genommen werden und jetzt??? Wohin die 10 Std am Tag mit dem Kind??? Erklärung bitte - da bin ich mal auf den Lösungsvorschlag gespannt, echt!

Modell - Realität - da haste wohl von dir gesprochen, tut mir leid...

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7. Juli 2016 um 7:50

Für dich vielleicht...
...und ich denke auch, dass du da eine sehr konservative Einstellung hast. Kannst du auch haben, ist mir aber ziemlich Banane. Für mich sind sie es eben nicht, ich kenne auch, stell dir vor, wirklich weitere Mädels, die das genauso empfinden und die haben nicht gleich was an der Psyche, nein, die WOLLEN halt einfach keine Kinder, wie ich. Ist das denn so schwer zu verstehen? Ich bin doch nicht als geplante Gebärmaschine in die Welt gesetzt worden, echt.

Und nein, ich hab auch andere Dinge geschrieben, ich bin kein materiell eingestellter Mensch. Garnicht. Ich bin auch handwerklich begabt, kann meiner Reifen z.B. in Windeseile und ohne Hilfe allein wechseln, streiche auch mal in ner Nacht und Nebel Aktion meine Wohnung, wenn ich Lust drauf habe und bin ganz stolz, dass ich solche Dinge eben kann, das macht mich auch sehr glücklich und macht mir Spaß.

Es soll auch unabhängige, selbständige Frauen geben - und ich bin gerne so! Wieviele Frauen sind denn in jeglicher Hinsicht, emotional, finanziell und generell, abhängig von ihren Männern? Die Mehrzahl würde ich jetzt mal sagen. Und was machen die Frauen, wenn sie direkt nach Schule oder Ausbildung Kinder bekommen, der Mann sich um alles kümmert und es dann mal zu einer Trennung kommt? Dann sind die völlig überfordert, wirklich, ich kenne Mütter, die kriegen nicht mal eine Onlineüberweisung hin, weil die Männer wirklich alles für die machen außer die normalen Hausfrauentätigkeiten. Und dann? Ne, so will ich nicht enden, echt nicht.

Und ich habe mir, zum 10. Mal, diesen Mann nicht "gesucht"...die Liebe fällt halt hin, wo sie hinfällt, grundsätzlich suche ich auch nicht danach, weil sie eh kommt, wenn mans nicht erwartet.

Ich habe jedenfalls keinen großen Sack Ich hab aktuell Probleme in der Beziehung, das ja, aber führe ansonsten ein sehr glückliches Leben, das kannst du mir glauben

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7. Juli 2016 um 7:55
In Antwort auf easy1980

Du hast
mit deiner Einstellung sicher in vielen Punkten recht. was mir ein bisschen fehlt,ist Zuneigung zum Kind. Es mag sein,dass du nett zu ihr bist und Interesse zeigst,wenn sie da ist und es hier im Geschriebenen nicht rüber kommt. Aber der Weg zum Herzen Deines Freundes führt ganz klar auch über die kleine. Und auch wenn Kinder Biester sein können ist sie sicher kein Vollzeit Monster. Sie ist ein Kind was durch die Trennung und ihre komische Mutter auch sein Päckchen zu tragen hat. Sicher wünscht sie sich neben ihrem Papa ein harmonisches Leben und wenn du NUR kritisierst,wird es sicher nicht besser. Vielleicht könnte er seinen Einfluss besser gelten lassen,wenn sie immer bei ihm ist? Aber er ist auch so verantwortlich für die Erziehung. Die Kinder meines Freundes sind auch nicht so gut erzogen wie meins,aber bei uns herrschen klare Regeln und ich bin der Meinung auch das bringt was auch wenn sie nicht immer da sind. Dafür darfst du natürlich auch zeit zu zweit verlangen in eurer Zweisamkeit mehr Aufmerksamkeit fordern. Wenn er eine Beziehung führen will muss er auch Zeit und "Arbeit" investieren können und wollen.

Die geht irgendwann
flöten. Die Situation macht das ja alles kaputt. Klar leidet dann auch die Zuneigung drunter. Aber es gab auch vorher schon Kinder, die ich lieber mochte. Geht aber denke ich jedem so, dass man verschiedene Kinder auch verschieden gern mag, oder? Muss ich sie jetzt mehr mögen, nur weil sie das Kind meines Partners ist? Nein, sicher nicht. Das ist eine Farce.

Mein Freund liebt mich und ich werde ihm nicht vorgaukeln, dass ich mich liebevoll ständig und immer um das Kind kümmere und sie liebe, nur, damit ich damit was retten kann. Wer bin ich denn?

Ich kritisiere auch nicht nur. Aber Erziehung findet nicht statt. Und da ist meine mit jedem Wort dann auch zu viel.

Naja, mein Freund ist, was das angeht, ein fauler Hund. So wenig Aufwand wie möglich. Da bin ich anders. Und trotzdem passen wir doch zueinander. Man wird sehen. Am Plan wird aktuell gearbeitet.

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7. Juli 2016 um 7:56

Hä und was
hat das jetzt mit meinem Thema zu tun?

Ich habe keine Probleme mit meinem Vater. Und ich werde ihn nicht anlügen, das hat er nicht verdient. Ich will, zumindest aktuell, keine und das kann ich ihm auch offen sagen. Für mich wäre es noch schlimmer, seinen Lebenstraum komplett zu zerschlagen, indem ich ihn anlüge

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7. Juli 2016 um 8:01

Ich finde es sehr schade
dass der ein oder andere Mitschreiber mich hier jetzt als die olle, frustrierte Nicht-Mutti darstellt, die unzufrieden durchs Leben läuft, angeblich, weil sie selbst gern Kinder hätte, ihr aber etwas im Weg steht.

NIemand von euch kennt mich persönlich, viele wissen auch nicht, wie man sich in meiner Situation fühlt und ich bitte darum, solche Posts einfach sein zu lassen, die sind vergeudete Zeit, denn ich gehe da nicht weiter drauf ein.

Ich bin an einer Lösung interessiert, nicht an Hobbypsychologie oder Ursachenforschung und würde gerne an meiner Beziehung arbeiten. Das ist der Grund, warum ich mich hier angemeldet und das Thema eröffnet habe.

Manch einer, der hier munter mitschreibt, ist grundsätzlich mit mindestens 20 Posts am Tag im Forum unterwegs - das ist dann wohl DER SACK, den DIESE Leute mit sich rumschleppen...da habe ich wirklich besseres zu tun.

Danke allen, die konstruktiv unterstützen und mir helfen wollen bzw. mir ihre Erfahrungen mitteilen, auch das ist ja Hilfe für mich.

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7. Juli 2016 um 8:37

Das ist auch richtig,
da geht es mir aber vielmehr darum, dass die Gute jetzt schon die ganze Zeit Geld kassiert, das ihr nicht zusteht (Düsseldorfer Tabelle, Mindesterhalt). Und ich empfinde es als Frechheit, dass Männer da das Nachsehen haben, er müsste zum Anwalt, was ihn wieder viel kostet, während das bei der Hartz 4 Dame ja über die Gerichtskostenbeihilfe wieder völlig umsonst ist. Man muss sich mal vorstellen, dass sie monatlich etwa 1100 Euro netto bekommt, ohne etwas dafür tun zu müssen oder noch Miete zu bezahlen (die ja auch die Arge übernimmt). Da hat er ja abzüglich des Unterhalts schon weniger und muss davon aber noch Miete zahlen. Das ist einfach ungerecht.

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7. Juli 2016 um 8:39
In Antwort auf gosse_12854278

Das ist auch richtig,
da geht es mir aber vielmehr darum, dass die Gute jetzt schon die ganze Zeit Geld kassiert, das ihr nicht zusteht (Düsseldorfer Tabelle, Mindesterhalt). Und ich empfinde es als Frechheit, dass Männer da das Nachsehen haben, er müsste zum Anwalt, was ihn wieder viel kostet, während das bei der Hartz 4 Dame ja über die Gerichtskostenbeihilfe wieder völlig umsonst ist. Man muss sich mal vorstellen, dass sie monatlich etwa 1100 Euro netto bekommt, ohne etwas dafür tun zu müssen oder noch Miete zu bezahlen (die ja auch die Arge übernimmt). Da hat er ja abzüglich des Unterhalts schon weniger und muss davon aber noch Miete zahlen. Das ist einfach ungerecht.

Ich hätte auch weniger Probleme damit,
wenn das Kind denn etwas davon hätte, aber für das Kind wird das Geld ja nicht ausgegeben

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7. Juli 2016 um 9:40

Das bin ich nicht und
genau das meine ich. Woher diese Vorurteile? Niemand hier kennt mich persönlich, das nur aus meinen Posts lesen zu wollen, finde ich persönlich auch nicht fair.

Ich bin nicht gefrustet. Es gibt nur Dinge, die einfach nicht gehen, weil sie nicht umsetzbar sind. Ich bin gespannt, wer auf die Tochter aufpassen soll die ganzen Sommerferien lang, weil nämlich außer ihrer Mutter niemand arbeitslos ist und sie somit auch niemand nehmen kann. Da spricht nicht mein angeblicher Frust, den ich eh nicht besitze, sondern mein Sinn für Verantwortung. Aber egal.

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7. Juli 2016 um 9:48

Mitleid ist auch nicht,
was ich brauche. Das will ich grundsätzlich nie, ich bin auch der Meinung, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und sicher könnte ich jetzt einfach der Situation davon laufen und es sein lassen, die Beziehung beenden. Aber ich liebe meinen Partner und bin bereit, an mir und der Beziehung zu arbeiten. Das ist aber nicht gleichbedeutend mit Frustration, auch wenn du das vielleicht so verstehen willst. Ich sitze nicht den ganzen Tag grübelnd und am Ende noch heulend herum, nein, ich führe trotzdem ein fröhliches Leben aktuell, treffe mich mit Freunden und unternehme viel, also ich bin wirklich alles andere als frustriert

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7. Juli 2016 um 10:15

Er muss keinen...
...Unterhalt an die Exfrau zahlen, aber auch nicht den Regelsatz fürs Kind, der in der Düsseldorfer Tabelle steht, weil er somit unter den Selbsterhalt fallen würde.

Wenn dem so ist, muss der Vater jeweils die Differenz zw. dem eigentlichen Unterhalt und dem, was ihm noch überbleiben muss, zahlen.

Anpassen darf er das aber nicht einfach so und auch das Jugendamt hat nicht die Macht, da etwas anzugleichen. Das machen die erst nach einem gültigen Urteil oder einer beidseitigen Einigung, da diese aber seitens der Kindsmutter natürlich nicht gewünscht ist (im Gegenteil, die behauptet inzwischen, ihr stünden max. 800 im Monat für das Kind von ihm zu ), müsste er zum Anwalt und sich das erstreiten. Einfach kürzen geht auch nicht. Alles nicht einfach.

Die lässt sich auch gern versorgen, glaubs mir. Arbeitet nix und fordert nur.

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7. Juli 2016 um 10:18

Mag in Normalfällen so sein,
da widerspreche ich nicht. Kein Stück. Jedoch hat die Mutter das Kind ja eh überwiegend nicht, Klamotten werden überwiegend von den Großeltern/Tanten/Onkels/Papa bezahlt, so wie auch das Schulzeug, nicht mal das geht sie besorgen. Sie hat sogar einen Hortplatz, viel zu wenige gibts davon und nun gibt es berufstätige Eltern, die ihr Kind dort nicht unterbringen konnten, weil Kinder, für die das Geld von der Arge kommt, bevorzugt werden (nicht widersprechen jetzt bitte, dem ist so. Ich bin mit mehreren Horterzieherinnen befreundet, die können das alle bestätigen). Die Mutter könnte ihr Kind ja jedoch jeden Tag nehmen, kein Problem. Nur fliegt sie da nun auch bald raus, wenn der Papa nicht wieder die Schulden von mehreren hundert Euro übernimmt, weil die Mama nämlich das Essensgeld dort monatelang nicht gezahlt hat...soviel zum Thema. Die gibt das für sich aus. Fast vollständig. Punkt.

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7. Juli 2016 um 10:38

Namastè Geri
Da dein Thread ja gar so große Wellen schlägt, muss ich mich auch mal einbringen und meinen Senf dazu geben. Ich habe zwar nicht alle Antworten gelesen, aber doch so einiges mit bekommen.

Also mal zu allererst: ich hoffe, du nimmst so manche Kritik hier nicht zu ernst. Ich finde es sehr löblich, dass du versuchst, an dieser Beziehung zu arbeiten, obwohl dir ständig Steine in den Weg gelegt werden.

Ich hatte nahezu die gleiche Situation wie du, deswegen musste ich ein wenig schmunzeln. Habe meinen Ex-Freund damals mit gut 23 Jahren kennen gelernt, die Zwergin hat gerade mit der Schule begonnen. Wir hatten genau die selbe Story. Die Mutter war ebenso asozial, es spielten im Laufe der Jahre auch Drogen immer wieder eine Rolle, die Kleine hatte es defacto auch nicht leicht. Diese Erkenntnis erlangte ich jedoch erst Jahre später. Jedenfalls hatten wir auch das große Schlafthema. Sie wollte dann mit ca. 11 Jahren zu uns ziehen. Konnte bis sie 12 war nicht alleine schlafen. Kannte keine Grenzen, durfte einfach so gut wie alles. Allerdings hatte ich ein grundsätzlich gutes Verhältnis zu ihr. Ich habe versucht mit bestem Wissen und Gewissen erzieherisch einzugreifen. Klappte manchmal, meistens nicht. Denn wenn Papa es doch erlaubte, verlor mein Wort seine Gültigkeit. Die Beziehung beendete ich vor gut 2 Jahren, die Tochter war aber nicht der Grund für. Im Gegenteil, mit ihren heute 17 Jahren haben wir sogar ein sehr gutes Verhältnis und stehen immer noch in Kontakt. Wenigstens das zeigt mir, dass ich nicht so viel falsch gemacht habe

Jedenfalls kann ich deine Emotionen sehr gut nachempfinden.
Der Lösungsansatz liegt tatsächlich in der Abstimmung und Zusammenarbeit mit deinem Partner. Wenn er einsieht, dass gewisse Regelungen getroffen werden müssen, um ein harmonisches Zusammensein möglich zu machen, hast du gute Chancen, dass diese Beziehung an der Situation reift. Du wirst dann mit der Zeit die Kleine viel weniger als Störfaktor betrachten, wenn du auch eingebunden - und nicht außen vor - gelassen wirst.

Ich verstehe auch, dass dich das Finanzielle aufregt. Hier kannst du leider nichts ändern, wenn dein Freund so doof ist und freiwillig zahlt. Ich verstehe auch, dass dich die Ex aufregt. In beiden Fällen versuche die Sache gelassen zu sehen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, die Kleine wird älter und diese Probleme lösen sich von selbst.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute, Kraft und Gelassenheit! Wenn du dich mal austauschen möchtest, stehe ich gerne zur Verfügung.


Saluti ))

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7. Juli 2016 um 11:00
In Antwort auf baridani

Namastè Geri
Da dein Thread ja gar so große Wellen schlägt, muss ich mich auch mal einbringen und meinen Senf dazu geben. Ich habe zwar nicht alle Antworten gelesen, aber doch so einiges mit bekommen.

Also mal zu allererst: ich hoffe, du nimmst so manche Kritik hier nicht zu ernst. Ich finde es sehr löblich, dass du versuchst, an dieser Beziehung zu arbeiten, obwohl dir ständig Steine in den Weg gelegt werden.

Ich hatte nahezu die gleiche Situation wie du, deswegen musste ich ein wenig schmunzeln. Habe meinen Ex-Freund damals mit gut 23 Jahren kennen gelernt, die Zwergin hat gerade mit der Schule begonnen. Wir hatten genau die selbe Story. Die Mutter war ebenso asozial, es spielten im Laufe der Jahre auch Drogen immer wieder eine Rolle, die Kleine hatte es defacto auch nicht leicht. Diese Erkenntnis erlangte ich jedoch erst Jahre später. Jedenfalls hatten wir auch das große Schlafthema. Sie wollte dann mit ca. 11 Jahren zu uns ziehen. Konnte bis sie 12 war nicht alleine schlafen. Kannte keine Grenzen, durfte einfach so gut wie alles. Allerdings hatte ich ein grundsätzlich gutes Verhältnis zu ihr. Ich habe versucht mit bestem Wissen und Gewissen erzieherisch einzugreifen. Klappte manchmal, meistens nicht. Denn wenn Papa es doch erlaubte, verlor mein Wort seine Gültigkeit. Die Beziehung beendete ich vor gut 2 Jahren, die Tochter war aber nicht der Grund für. Im Gegenteil, mit ihren heute 17 Jahren haben wir sogar ein sehr gutes Verhältnis und stehen immer noch in Kontakt. Wenigstens das zeigt mir, dass ich nicht so viel falsch gemacht habe

Jedenfalls kann ich deine Emotionen sehr gut nachempfinden.
Der Lösungsansatz liegt tatsächlich in der Abstimmung und Zusammenarbeit mit deinem Partner. Wenn er einsieht, dass gewisse Regelungen getroffen werden müssen, um ein harmonisches Zusammensein möglich zu machen, hast du gute Chancen, dass diese Beziehung an der Situation reift. Du wirst dann mit der Zeit die Kleine viel weniger als Störfaktor betrachten, wenn du auch eingebunden - und nicht außen vor - gelassen wirst.

Ich verstehe auch, dass dich das Finanzielle aufregt. Hier kannst du leider nichts ändern, wenn dein Freund so doof ist und freiwillig zahlt. Ich verstehe auch, dass dich die Ex aufregt. In beiden Fällen versuche die Sache gelassen zu sehen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, die Kleine wird älter und diese Probleme lösen sich von selbst.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute, Kraft und Gelassenheit! Wenn du dich mal austauschen möchtest, stehe ich gerne zur Verfügung.


Saluti ))

Buongiorno Baridani

und danke für deine Worte. Das klingt ja echt nach Ähnlichkeiten, da fühlt man sich gleich besser. Wirklich.

Wie hat sich denn bei euch der Konflikt gelöst? War dein (Ex)Freund auch so uneinsichtig bzw. war es denn ähnlich schwer, ihm das irgendwie begreiflich zu machen? Da ist der Punkt, an dem ich aktuell scheitere, eine Hürde, die ich nicht zu überspringen schaffe.

Dass der große Wellen schlägt, war mir klar. Viele Menschen sind halt der Meinung, das Non-Plus-Ultra im Leben sind eigene Kinder und immer nur die armen Scheidungskinder seien die Leidenden, die getrennten Eltern hätten die Probleme und Schuldgefühle aber die neuen Partner, für die sei ja alles ganz easy...dass du in dieser Position dein Leben komplett umkrempelst, für deinen Partner UND dann auch noch ein Kind, zu dem du plötzlich und auf der stelle Zuneigung haben sollst (beim Kind dagegen hat jeder immer Verständnis, wenn es das nicht/nicht gleich kann oder will), dein "altes" Leben und dich selbst ein stückweit aufgibst und eigentlich die einzige bist, die wirklich aktiv sein und sich anpassen muss, wird gern vergessen. Oder einfach nicht beachtet.

Wegen der "freiwilligen doofen Zahlungen": meistens redet er sich damit raus, dass das Kind es ja wieder abbekommen würde, wenn er der Mutter "Schaden" zufügt. Indem sie sich halt weniger um sie kümmert oder was auch immer. Ääääh...macht sie eh nicht?!? Was soll da noch schlimmer werden?! Oft sind diese Ausreden eben absolut absurd, wenn man ihm das auch sagt, ist die Reaktion eine Dementsprechende Da steh ich drüber, aber ich finds halt lächerlich manchmal.

Ich danke dir recht herzlich für dein Angebot und komme auch gern darauf zurück

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7. Juli 2016 um 11:05

Hallo santiago
die restliche Familie bemüht sich grundsätzlich um den Platz, den ich auch haben sollte, teilweise sogar sehr, die haben mich komplett aufgenommen, da gehöre ich dazu.

Das Problem kommt auf, sobald das Kind UND ich da sind - da ist eine zu viel und das bin immer ich. Das empfinde ich auch nicht nur so, ich werde dann auch anders behandelt. Also nicht, dass ich mir das einfach einbilden würde, ich denke, meine Wahrnehmung funktioniert auch ganz gut und meine Fühler ebenso.

Natürlich ists nicht die Schuld des Kindes, aber man muss irgendwann damit aufhören. Und dass ich das als "Fremde" noch viel weniger ertragen kann, ist doch nur menschlich! Auf manche Situationen sag ich dann auch "stellt euch mal folgendes vor: das Kind sei jetzt gar nicht eures, sondern das einer Bekannten oder jemand ganz Fremden. Wie würdet ihr das dann jetzt sehen? Wäre eure Meinung dieselbe?" Oft denken sie dann nicht drüber nach, ab und an oder schon - ob sie dann verstehen, was ich meine, weiß ich allerdings nicht.

Das Kind ist ja dauernd da. Ich kann ja nicht gar keine Ansprüche stellen, was meinst du?

Aktuell lasse ich ihm ein wenig Zeit, sich Gedanken zu machen und mir dann, wenn ihm etwas eingefallen ist, seine Kompromisse "vorzulegen". Meine habe ich geäußert, ebenso meine Wünsche. Nun sehen wir, was passiert

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7. Juli 2016 um 11:23
In Antwort auf gosse_12854278

Natürlich
kann ich das akzeptieren, dass es da ist wusste ich ja von Beginn an...Ich kann nicht akzeptieren, dass jeder versucht, die Verantwortung und Erziehung zu umgehen. Und ich bin hier auch nicht mit meinem Thema aufgrund der Ursachenforschung, wie das alles so entstanden ist, ist mir klar. Ich benötige aber keine Westentaschenpsychologie, sondern wünsche mir Ratschläge von Frauen, die ähnliches erlebt haben.

Im Zimmer geparkt stimmt so allerdings auch nicht, es gibt so etwas wie Nachtruhe, meiner Meinung nach gehört es auch zu einer Erziehung, einem Kind beizubringen, dass es diese einzuhalten hat.

Zudem hab ich nichts davon geschrieben, dass das Kind Geld kostet und mich das stört - keine Ahnung, wie du jetzt auf sowas kommst.

Nein, natürlich will ich das nicht, zumindest nicht in "Vollzeit", weil es so auch nie angedacht war. Ist ja auch nicht so schwierig zu verstehen. Sorry, aber für mich geht das am Thema vorbei

......
"Nein, natürlich will ich das nicht, zumindest nicht in "Vollzeit", weil es so auch nie angedacht war. Ist ja auch nicht so schwierig zu verstehen." - Siehste, das meine ich: Kinder sind in dem Alter halt nun mal eine "Vollzeit"-Aufgabe. Das wird irgendwann weniger, aber was erwartet man bei einem Kind in dem Alter?

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7. Juli 2016 um 11:40

Huch,
viel zu beantworten

du hast Recht, ich bin mir dessen auch bewusst und nehme oder ziehe mich, wenn es so ist, auch einfach zurück. Damit mache ich, wie ich finde, auch nichts falsch. Alles andere was mir übrig bliebe wäre dann die Konfrontation und daran erleidet wieder irgendjemand Schaden.

Also meine Beziehung war mal wirklich dicke. Ich hab mich richtig bemüht und reingehängt, viele Dinge übernommen und das funktionierte auch hier und da ganz gut, allerdings wurde das dann schnell ausgenutzt, als selbstverständlich hingenommen und irgendwann hatte ich, ehrlich gesagt, die Schnauze voll. Es wurde zu viel von mir erwartet. Seitdem ist das Verhältnis nicht mehr so herzlich, das war es aber vorher auch nur oberflächlich, zumindest von meiner Seite aus. Ich hab mich halt bemüht. Aber Liebe gegenüber ihr hab ich nie empfunden. Das kann man auch nicht erzwingen. Und ich muss sie auch nicht lieben.

In der Situation bin ich meiner Meinung nach, weil ich Anfangs den Fehler machte, zu viel durchgehen zu lassen, mich zu wenig zu Dingen, die mir mißfielen, äußerte und mich, das meine ich Ernst, zu sehr bemühte. Ich hätte mich von Beginn an nicht so zurückstellen dürfen. Das war für alle anderen natürlich die beste und einfachste Lösung, aber falsch.

Nein, solche Situationen hatte ich nicht schon. Andersrum vielleicht, ja. Da war ich das Stiefkind, aber bei mir gab es keine getrennten Eltern, sondern meine verstorbene Mutter. Übrigens im selben Alter. Ich war 8.

Daraus lerne ich bereits. Fast jeden Tag. Den größten Lerneffekt hatte ich bislang gegenüber meiner Stiefmutter: seit ich selbst meine Erfahrungen als "Stiefmutter" machen konnte, verstehen wir uns sehr viel besser, als vorher schon und können viel offener miteinander sprechen.
Und ich habe gelernt, dass mein Selbstwertgefühl nicht darunter leiden darf. Ich mich nicht aufgeben darf für andere und ab und zu egoistisch sein muss. Weil die beiden sich immer haben werden, aber ich bin ersetzbar und möchte mich nicht emotional abhängig machen.

Ich habe sogar vorgeschlagen, dass wir

a) gemeinsam zur Therapie gehen
b) er vor allem auch mit dem Kind gehen müsste, denn offensichtlich spricht in der Familie keiner mit ihr, wie sie es bräuchte und hier tut meiner Meinung nach Hilfe Not.

Selbst war ich jahrelang in Therapie, in der Kindheit wegen des Todes meiner Mama, wegen der Schwierigkeiten die dann mit der neuen Partnerschaft meines Vaters usw. aufkamen, auch bis vor 5 Jahren etwa bin ich regelmäßig in Gesprächstherapie gewesen. Ich hole mir Hilfe, wenn ich muss. Und darf. Für mich allein bekäme ich die nicht mehr, es gab vor Jahren wohl eine Änderung der Therapieformen und Zahlungen der Krankenkassen und ich gelte als geistig gesund und falle damit auch aus dem Raster.

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7. Juli 2016 um 11:42
In Antwort auf coquette164

......
"Nein, natürlich will ich das nicht, zumindest nicht in "Vollzeit", weil es so auch nie angedacht war. Ist ja auch nicht so schwierig zu verstehen." - Siehste, das meine ich: Kinder sind in dem Alter halt nun mal eine "Vollzeit"-Aufgabe. Das wird irgendwann weniger, aber was erwartet man bei einem Kind in dem Alter?

Du verstehst das irgendwie falsch.
Mit "Vollzeit" meine ich nicht, dass man sich um sie kümmern muss, sobald man sie hat, das ist ja völlig klar.

Es war nie die Rede davon, dass die Mutter unfähig ist und es möglich ist, dass sie mal vollständig bei ihm lebt. Der Fall ist jetzt aktuell aber eingetreten, mir wurde aber jahrelang versichert, dies würde so nie zustande kommen. Das meine ich mit "Vollzeit"

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7. Juli 2016 um 11:52

Nimm das Ruder in der Hand
Ciao Geri,

ich kann leider nicht direkt auf deinen Thread antworten, keine Ahnung warum.

Ja, bei uns war es auch so. Zu Beginn ließ mein Partner noch mit sich reden und gelobte Besserung. Letzten Endes hatte er jedoch nicht die Konsequenz an den Tag gelegt, um gewünschte Änderungen zu bewirken. Meist kamen dann Aussagen wie: ist nun mal so, sei nicht so egoistisch, ergibt sich eh von alleine usw.

Wenn du bei deinem Partner, ähnlich wie ich, gegen eine Mauer redest, dann probier doch ne andere Strategie:

Ich würde versuchen, die Kleine auf meine Seite zu ziehen. Gib ihr das Gefühl (du solltest es jedoch auch so empfinden), dass du sie gerne um dich hast. Bring dich aktiv ein und verlasse den passiven Part. Versuche es spielerisch. Blödle rum mit der Kleinen, macht eine Kissenschlacht, seht euch Filme an, kocht Pizza zusammen, was auch immer dir einfällt. Sie wird sich dir gegenüber öffnen und es lieben mit dir Zeit zu verbringen. Wenn dir dies gelingt und du einen guten Stand bei der Kleinen hast, wird sie auch anfangen, dich als Mitglied der Familie zu akzeptieren. Sie wird auch auf dich hören und akzeptieren, wenn du Regeln aufstellst. Lies ihr du doch mal die Gute-Nacht-Geschichte vor, lass Körpernähe zu, nimm sie mal in den Arm. In Wahrheit brauchen Kinder nicht nur Freunde zur Bespaßung, sondern auch jemanden, auf den sie aufsehen können. Es kann mitunter passieren, dass sie dann mit der Zeit mehr auf dich hört als auf Papa. Und vola: die Probleme lösen sich dann von selbst. Dein Freund wird dir mitunter vielleicht dankbar sein, dass du den erzieherischen Part übernimmst, immerhin haben ja alles was davon und aus der Kleinen soll ja auch mal was werden, oder? Und wenn er nicht die Willensstärke bzw. die Durchsetzungskraft aufbringt...wäre eine Option jedenfalls.

Mein neuer Freund hat übrigens gleich 3 Kids (10, 13 + 16). Diese sind jedoch Gott sei Dank gut erzogen. Mein Freund hat mir auch noch nie das Gefühl gegeben, mich hintenan stellen zu müssen. Ich liebe die Kids und freu mich immer wenn sie kommen. Diese Situation wünsche ich dir auch jedenfalls von ganzem Herzen!

Saluti

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7. Juli 2016 um 12:48

Mein Selbstwert...
...schrumpft tatsächlich auch. Mir ist schon auch bewusst, warum. Da fehlt es an vielen Ecken und Enden.

Ja, das ging mal. Aber da hat er mir dann allen Ernstes jedes mal vorgeworfen, ich würde ihm das Kind "entziehen" oder wenn wir im selben Raum waren, ich mit ihr gebastelt hab, sei er außen vor und fühle sich so, so wurde ich dann den ganzen restlichen Tag auch noch behandelt. Abweisend. Das ist krankhaft, ich sage es doch.

Ich habe mich in jeglicher Hinsicht bemüht und funktioniert hat es ja auch bis auf Ausnahmen mit ihr allein. Vorgeworfen, dass mich mich zwischen sie werfe oder er gegen mich abstinkt wurde es mir eigentlich nur nicht, wenns im allgemeinen Nutzen war. Also sie niemand anders in die Schule bringen, abholen oder auf sie aufpassen konnte. Dann wars natürlich ok. Wurde mir aber auch nie besonders gedankt. Nachdem ich das angesprochen hatte und um ein Gespräch deswegen gebeten hatte, aber nie eins zustande kam, habe ich meine Bemühungen dann auch eingestellt

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7. Juli 2016 um 12:55
In Antwort auf baridani

Nimm das Ruder in der Hand
Ciao Geri,

ich kann leider nicht direkt auf deinen Thread antworten, keine Ahnung warum.

Ja, bei uns war es auch so. Zu Beginn ließ mein Partner noch mit sich reden und gelobte Besserung. Letzten Endes hatte er jedoch nicht die Konsequenz an den Tag gelegt, um gewünschte Änderungen zu bewirken. Meist kamen dann Aussagen wie: ist nun mal so, sei nicht so egoistisch, ergibt sich eh von alleine usw.

Wenn du bei deinem Partner, ähnlich wie ich, gegen eine Mauer redest, dann probier doch ne andere Strategie:

Ich würde versuchen, die Kleine auf meine Seite zu ziehen. Gib ihr das Gefühl (du solltest es jedoch auch so empfinden), dass du sie gerne um dich hast. Bring dich aktiv ein und verlasse den passiven Part. Versuche es spielerisch. Blödle rum mit der Kleinen, macht eine Kissenschlacht, seht euch Filme an, kocht Pizza zusammen, was auch immer dir einfällt. Sie wird sich dir gegenüber öffnen und es lieben mit dir Zeit zu verbringen. Wenn dir dies gelingt und du einen guten Stand bei der Kleinen hast, wird sie auch anfangen, dich als Mitglied der Familie zu akzeptieren. Sie wird auch auf dich hören und akzeptieren, wenn du Regeln aufstellst. Lies ihr du doch mal die Gute-Nacht-Geschichte vor, lass Körpernähe zu, nimm sie mal in den Arm. In Wahrheit brauchen Kinder nicht nur Freunde zur Bespaßung, sondern auch jemanden, auf den sie aufsehen können. Es kann mitunter passieren, dass sie dann mit der Zeit mehr auf dich hört als auf Papa. Und vola: die Probleme lösen sich dann von selbst. Dein Freund wird dir mitunter vielleicht dankbar sein, dass du den erzieherischen Part übernimmst, immerhin haben ja alles was davon und aus der Kleinen soll ja auch mal was werden, oder? Und wenn er nicht die Willensstärke bzw. die Durchsetzungskraft aufbringt...wäre eine Option jedenfalls.

Mein neuer Freund hat übrigens gleich 3 Kids (10, 13 + 16). Diese sind jedoch Gott sei Dank gut erzogen. Mein Freund hat mir auch noch nie das Gefühl gegeben, mich hintenan stellen zu müssen. Ich liebe die Kids und freu mich immer wenn sie kommen. Diese Situation wünsche ich dir auch jedenfalls von ganzem Herzen!

Saluti

Ciao,
hätte meiner sein können. Wirklich. Exakt dieselben Aussagen.

Das ist eine super Idee! Nur scheitert es am wirklichen empfinden - kann ich aktuell nicht. Innere Blockade.

Das hatten wir auch alles bereits, da durfte ich mir dann vom Vater anhören, ich würde zu viel Zeit mit ihr verbringen und er sei dann außen vor. Und auch da ist sie, trotzdem, dass es echt gut lief, ab und an mal ausgerastet und es sind auch da Sätze gefallen wie "ich bin hier zu Hause und darf hier alles und du hast nichts zu melden" oder "der Papa sagt, ich muss auf keinen hören, außer auf meine Familie".

kleines PS: was mich auch total auf die Palme bringt, ist dass sie durchgehend in einer gekünstelten Piepsestimme einer 4jährigen spricht. Wenn sie gebracht wird, schreit sie mit dieser schon "Papa, papa, papa", da brauchst du keine Klingel mehr, geschlossenes Fenster, egal, wird so oft gekreischt, bis er kommt. Sie hat aber auch eine "normale" Stimme, selten, aber ab und zu, rutscht ihr die mal raus. Nicht mal das darf man ansprechen. Sonst erntet das auch gleich Kritik und 3 Tage Donnerwetter vom Papa.

Ich danke dir. Und freue mich sehr, dass du in solch einer eigentlich schwierigen Situation einen trotzdem so tollen Mann gefunden hast! Allerdings fürchte ich, dass ich einfach auf einen viel zu sturen Menschen getroffen bin. Auch, was das Thema Egoismus betrifft, was mir hier ja schon vorgeworfen wurde: Ist es denn nicht eher total egoistisch vom Vater, sich jeglicher Verantwortung aus bloßer Faulheit zu entziehen und nur den Weg zu gehen, der für ihn am Einfachsten ist, ohne Rücksicht auf Verluste? Ich finde schon. Das ist der Punkt, unter dem ich aktuell eigentlich am Meisten leide. Manchmal frage ich mich, warum er mich überhaupt "behält"...

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7. Juli 2016 um 15:24

Genau so...
...fühlt sich das an, ja, und so ists am Ende ja auch. Das meine ich mit der nicht vorhandenen Wertschätzung und mit der Selbstverständlichkeit, die sich da einschleicht und auch DARF, aber halt nur dann, wenns grade praktisch ist.

Wie gesagt, hab ich auch das schon vorgeschlagen und durchaus ernst gemeint. Wie immer wurde mir zugehört aber wieder mit einem "schauen wir dann" geantwortet...dieses kenn ich schon, das endet im Regelfall im "machen wir eh nicht". Und wenn ich weiter"nerve", kommen Dinge wie die Schichtarbeit usw., die das dann angeblich so dermaßen schwierig machen, dass man dann eh nicht hin kann.

Mir blüht es schon selber dauernd beim Schreiben. Manchmal ists allein schon gut, wenn man alles mal in einen Computer tippt und es gehen einem die Augen weiter auf, als man dachte...also so komplett betriebsblind war ich ja nie, dass er um Ausreden verlegen ist, ist nichts neues, aber doch, es läuft schon irgendwie immer so...

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8. Juli 2016 um 9:55

Warum er dich behält...
Guten Morgen Geri,

na da bin ich mal baff. Es klingt ja so, als wenn dein Freund gar nicht möchte dass du dich eingliederst in seine Familie, wenn er dir sogar vorwirft, er fühle sich außen vor gelassen dabei.

Das würde ich in erste Linie mal mit ihm besprechen.
Du drehst dich seit längerem im Kreis. Der üble Nachgeschmack dabei ist der, dass dein Selbstwert von Tag zu Tag sinkt. Ich meine, du bist ja keine Sache die man behält oder nicht.

Eingangs hast du dich als selbstbewusste Frau beschrieben die fest im Leben steht. Je mehr ich von dir lese, desto mehr fällt mir auf, wie rapide dieser Selbstwert in diesem Bereich sinkt. Das geht oft schleichend und irgendwann wirst du dich fragen, wie es nur so weit kommen konnte bzw. an deiner eigenen Einstellung zweifeln. Das darfst du keinesfalls zulassen. Verstehst du was ich meine?

Wenn dein Freund ein Teamplayer sein würde, dann würde dich zB das Gepiepse der Kleinen gar nicht so stören. Darauf das Donnerwetter vom Papa....pfffhhhhh, also ich meine, das geht ja gar nicht.

Ich weiß nicht ob ihm bewusst ist, wie sehr diese Dinge an dir nagen. Aber so lange es bei dir "hineingeht", du runterschluckst und er den Weg des geringsten Widerstandes mit der Kleinen gehen kann, wieso sollte er daran dann was ändern

Denk doch mal darüber nach.

Liebe Grüße!

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8. Juli 2016 um 10:07
In Antwort auf gosse_12854278

Ciao,
hätte meiner sein können. Wirklich. Exakt dieselben Aussagen.

Das ist eine super Idee! Nur scheitert es am wirklichen empfinden - kann ich aktuell nicht. Innere Blockade.

Das hatten wir auch alles bereits, da durfte ich mir dann vom Vater anhören, ich würde zu viel Zeit mit ihr verbringen und er sei dann außen vor. Und auch da ist sie, trotzdem, dass es echt gut lief, ab und an mal ausgerastet und es sind auch da Sätze gefallen wie "ich bin hier zu Hause und darf hier alles und du hast nichts zu melden" oder "der Papa sagt, ich muss auf keinen hören, außer auf meine Familie".

kleines PS: was mich auch total auf die Palme bringt, ist dass sie durchgehend in einer gekünstelten Piepsestimme einer 4jährigen spricht. Wenn sie gebracht wird, schreit sie mit dieser schon "Papa, papa, papa", da brauchst du keine Klingel mehr, geschlossenes Fenster, egal, wird so oft gekreischt, bis er kommt. Sie hat aber auch eine "normale" Stimme, selten, aber ab und zu, rutscht ihr die mal raus. Nicht mal das darf man ansprechen. Sonst erntet das auch gleich Kritik und 3 Tage Donnerwetter vom Papa.

Ich danke dir. Und freue mich sehr, dass du in solch einer eigentlich schwierigen Situation einen trotzdem so tollen Mann gefunden hast! Allerdings fürchte ich, dass ich einfach auf einen viel zu sturen Menschen getroffen bin. Auch, was das Thema Egoismus betrifft, was mir hier ja schon vorgeworfen wurde: Ist es denn nicht eher total egoistisch vom Vater, sich jeglicher Verantwortung aus bloßer Faulheit zu entziehen und nur den Weg zu gehen, der für ihn am Einfachsten ist, ohne Rücksicht auf Verluste? Ich finde schon. Das ist der Punkt, unter dem ich aktuell eigentlich am Meisten leide. Manchmal frage ich mich, warum er mich überhaupt "behält"...

"der Papa sagt, ich muss auf keinen hören, außer auf meine Familie"
Das ist echt grausam

Klar gehörst du zur Familie und so sollte dein Partner dich auch behandeln, aber du bist immer nur zu Gast und hast garnichts zu melden. Ich glaube, er wertschätzt dich so gar nicht.

Ich kann nur sagen, dass meine Mama damals auch einen neuen Partner gefunden hat und ich immer auf ihn hören musste. Er ist der Erwachsene, der ja auch Verantwortung für mich übernommen hatte, wenn er da war. Also darf man ihm auch nicht auf der Nase rumtanzen.

Aber dein Freund scheint ein echter Waschlappen zu sein und brauch das anscheinend, von seiner Tochter ununterbrochen vergöttert zu werden. Hat Angst ein Machwort zu sprechen, da die Tochter ja dann mal 10 Minuten traurig wäre....

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