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Das fünfte Rad am Wagen...

6. Juli 2016 um 9:25

Liebe Forenmitglieder,

auch, wenn ich weiß, dass so manch einer bei meinem Beitrag nun wieder das kalte Grauen bekommt oder aus der Haut fährt...ich brauche Hilfe, Ratschläge und muss mich vor allem einmal "ausquatschen", denn ich erfahre zwar viel Verständnis in meinem Umfeld, jedoch kann ich mir vermutlich nur selbst weiterhelfen (und das ist nicht so einfach, wie gesagt).

Folgende Geschichte:

Ich, 34 Jahre alt, bin seit 2,5 Jahren mit meinem Partner zusammen. Er ist ein Jahr jünger als ich, hat eine 9jährige Tochter, ist seit 4 Jahren geschieden (glücklich geschieden beiderseits, zwischen den beiden gibts keinerlei Gemeinsamkeiten mehr außer dem Kind).

Um gewisse Vorurteile gleich aus dem Weg zu räumen, die als Ursache grundsätzlich kommen: Nein, ich bin nicht eifersüchtig auf die Exfrau, im Gegenteil, ich bin mir durchaus bewusst, dass ich ihr in sämtlichen Belangen haushoch überlegen bin.
Nein, ich verfüge auch nicht über eigenen Kinderwunsch, zumindest aktuell.
Und nein, ich habe kein Problem mit dem Alleinsein, ich stehe sehr fest im Leben, bin beruflich etabliert, finanziell abgesichert und bekomme auch handwerklich und allgemein alles ganz gut allein auf die Reihe.

Trotzdem quält mich eins gewaltig...die Frage, ob die Partnerschaft noch einen Sinn hat, ich zweifele gerade sehr und bin mir trotzdem unschlüssig, ob ich gehen oder bleiben soll.

Das Problem ist so ziemlich alles, was sich um das Kind dreht...leider. Sie wird von allen Familienmitgliedern behandelt, wie die Prinzessin auf der Erbse. Es gab bei uns schon Vorfälle, die könnte ich gar nicht alle aufzählen: einmal kochte ich Essen für uns drei, musste dann aber, als es eben fertig war, dringend telefonieren und bat die beiden, schonmal ohne mich anzufangen. Als ich dann nach 30 Minuten und dem Telefonat zurück kam, war das ganze Essen bis auf ein paar klägliche Krümel verschwunden - auf Nachfrage sagte mir mein Freund, er hätte seiner Mutter (die auch im Haus, aber in Ihrer eigenen Wohnung lebt) noch etwas abgegeben, er solle sich bedanken, hätte super geschmeckt...was ich nun essen sollte, darüber hatte sich nur leider niemand Gedanken gemacht. Natürlich packte ich meine Sachen und fuhr an diesem Abend noch nach Hause in meine Wohnung (und das war nicht die einzige Situation, wie ihr euch sicher vorstellen könnt, nur ein Beispiel).

Grundsätzlich hat er sie sehr unregelmäßig, aber mindestens 2 Tage die Woche. Öfter im Jahr mehrere Wochen hintereinander, weil die Mutter gern mal auf Kosten des Staates und Exmanns alleine in den Urlaub fliegt oder irgendwelche gravierenden Krankheiten, sei es ein Herzinfarkt oder ähnliches, samt Krankenhausaufenthalt, erfindet.

In letzter Zeit ist sie wieder öfter da gewesen und ich habe wirklich oft Bauchschmerzen, zu den beiden zu stoßen und mit ihnen meinen Abend zu verbringen. Man muss auch dazu sagen, dass mein Freund selten an den Wochenenden frei hat und ich quasi eh nur die "Feierabendfreundin" darstelle, deshalb fordere ich auch regelmäßig kinderfreie Abende, Wochenenden und vor allem eine Woche Urlaub im Jahr - wie ich finde, auch berechtigt, auch wenn da jetzt alle Mütter vermutlich wieder aufschreien möchten. Aber Patchwork-Familien, in denen beide Partner eigene Kinder haben oder alleinerziehende Mütter können diese Probleme meiner Meinung nach eben NICHT nachvollziehen, sie befinden sich ja nun auch in völlig unterschiedlichen Situationen!

Jedenfalls war es in den letzten Wochen so, dass ich an jedem Abend, an dem ich dazustieß, wirklich auch nach Hause fahren musste...einmal kam sie nach 22 Uhr noch 6-7 Mal aus ihrem Zimmer, einmal brauchte sie Wasser, dann ein Taschentuch, dann noch was zu essen, eine Wärmflasche, immer wieder etwas neues. Dass ich Morgens um 5 Uhr aufstehen muss und meinen Schlaf ebenso benötige wie alle anderen und man auch mal ein Machtwort sprechen oder schimpfen könnte, kommt meinem Partner da gar nicht in den Sinn...

In der Woche darauf war es dann so, dass sie Nachts um 3 Uhr zu uns kam, sie könne nicht mehr schlafen. Da ist natürlich klar, dass der Papa bei ihr schläft oder sie bei ihm, ich aber weichen muss (sie ist doch keine 3 mehr!!!).

Ich habe daraufhin auch mal mit ihm gesprochen, wie so oft versteht er alles nur als Vorwurf. Das Kind wird weder von der unfähigen Mutter erzogen, noch von ihm...und bekomme nur die Antwort, dass ers doch so oder so falsch macht in meinen Augen, wie er es nur anstellt. Nein, das stimmt nicht, ich erwarte nur ein Zusammenspiel, jeder muss eine Rolle spielen dürfen. Zudem finde ich schon, dass Kinder in dem Alter sehr wohl auch sehr intrigant reagieren können, man muss ihnen aber auch schon erklären, dass es Regeln gibt und nicht alles nach ihrer Nase läuft.

Naja nach all diesen Dingen und weiteren Vorwürfen hat uns die Mutter dann recht kurzfristig auch noch mitgeteilt, dass sie (arbeitlos) sich mal wieder ausruhen und kindlos 2 Wochen in den Urlaub fahren muss, da sich ihr Freund von ihr getrennt hat. Natürlich spielen wieder alle mit, alle Hebel werden in Bewegung gesetzt, damit das Kind versorgt ist. Verstehe ja, dass man sie ja nicht einfach nicht versorgen kann, aber wieso spielen da alle so mit? Ich bin aus der Sache übrigens seit gut einem Jahr raus mit dem allein-um-sie-kümmern. Man hat das schamlos ausgenutzt, es wurde zur Selbstverständlichkeit, ich hab dafür keinen Dank oder irgendwas bekommen und mir wurde nur noch auf der Nase herum getanzt. Auch habe ich eh nichts zu melden, wenn es um Dinge geht, wie, dass sie oft nur mit den Händen und ohne Besteck isst. Eigentlich darf ich garnichts zu dem armen Kind sagen, sie macht doch nichts falsch und ich übertreibe.

Also wurden meine geplanten freien Tage, die mir versprochen wurden, mal wieder gestrichen. Aber es kommt noch schlimmer...die Exfrau kommt zurück vom Urlaub und hat entschieden, ihr Kind erstmal nicht, auch nicht mal für eine Nacht, zurückzunehmen, sie hätte mal wieder Probleme, weswegen mein Freund das Kind jetzt natürlich erstmal ganz übernimmt. Wie lange, kann mir niemand sagen und es interessiert auch niemanden, wie ich mich dabei fühle. Er hat mir das auch nicht etwa schonend beigebracht, kein Stück. In zwei Sätzen und eiskalt.

Auch werde ich von der Familie ganz gerne kritisiert, lache ich auf Familienfeiern z.B. nicht mit, wenn alle amüsiert sind über eine Aktion des Kindes, die ich einfach nicht lustig oder süß finde, werde ich auch mal darauf angesprochen. Dass ich mich aber in den Mann verliebt habe und nicht in das Kind (das ich auch erst nach 8 Monaten kennen lernen durfte, man müsse sich ja erst der Beziehung sicher sein), wird gern ausgeblendet und zu viel von mir erwartet. Nein, eine Frau, die sich auf so etwas einlässt, weiß NICHT, worauf sie sich einlässt! Bevor jetzt auch dieser Satz kommt. Woher auch? Ich hatte vor ihm nur 2 sehr lange Beziehungen und diese waren komplett kinderlos, zudem hatte man ja gewartet, bis ich ihm und der Beziehung komplett verfallen war, bis ich das Kind kennenlernte. Und ich empfinde sie eben nicht als Engel und tollstes Kind der Welt.

Auch können wir nicht zusammenziehen...meinem Freund fehlt es an den Finanzen, weil er seit der Scheidung zu viel für das Kind an die Exfrau zahlt (die sie aber auch nur abschiebt, max. 6 Nächte im Monat hat und aber alles an Geld einkassiert). Zum Anwalt zu gehen, um den Unterhalt anpassen zu lassen, ist ihm aber auch zu lästig. So können wir uns aber keine gemeinsame Wohnung leisten, ich bestehe darauf, die Kosten zu teilen und auch ein eigenes Zimmer in einer Wohnung zu bekommen, denn auch ich brauche einen Rückzugsort (auch für meine Sachen, denn ihr wird ja immer beigebracht, alles, was sich in der Wohnung befindet, gehöre ebenfalls ihr und wenn etwas kaputt geht, was regelmäßg passiert, wird das einfach neu gekauft).

Ich bin gerade am verzweifeln, habe ihm nun die Pistole auf die Brust gesetzt und verlange eine Regelung, klare Verhältnisse und Regeln. Ist das denn zu viel verlangt? Ich finde, ich bin ebenfalls in einer sehr schwierigen Situation, da hat er es doch noch am Einfachsten...andernfalls werde ich gehen. Das fällt mir nicht leicht, aber ich möchte so mein Leben auch nicht verschwenden, ich bin noch jung und wenn wir 3mal im Jahr etwas trinken und dann noch 2mal ins Kino gehen, ist das schon viel...so habe ich mir eine Beziehung nach nicht einmal 3 Jahren halt nicht vorgestellt...

Gibt es unter euch jemanden mit ähnlichen Erfahrungen? Bei dem es besser funktioniert? Was ratet ihr mir? Ich bin hin und her gerissen im Moment, ich kann schon gar nicht mehr klar denken, zudem bin ich extrem gefühlsarm...ich bin so abgeflacht inzwischen, dass ich generell wirklich kaum noch Freude empfinden kann. Trauer und Wut bzw. Gleichgültigkeit herrscht vor. Ich brauche definitiv Hilfe.

Liebe Grüße

Geri

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6. Juli 2016 um 10:02

Naja
Entschuldige wenn das vielleicht hart klingt, aber meiner Meinung nach klingst du sehr egoistisch. Ich glaube auch nicht, dass du ein richtiges Verständlnis dafür hast, was die Verantwortung für ein Kind bedeutet.

Wenn man sich für ein Kind entscheidet, dann ist man - auch nach einer Trennung - für dieses Verantwortlich. Man ist genauso Elternteil, wie der/ oder die Ex. Da sollte es selbstverständlich sein, das Kind aufzunehmen wenn der andere Elternteil sich nicht mehr kümmern kann oder will. Und ja, das weiß man, wenn man sich einen Partner mit "Altlasten" sucht. Wenn man dazu nicht bereit ist, dann sollte man das lassen.

Aber schauen wir uns mal deine beschriebenen Situationen an:

1. Das Essen
Finde ich insgesamt seltsam, hat aber nichts mit dem Kind zu tun, sondern mit deinem Partner. Da hätte ich tatsächlich gefragt, wie er dazu kommt, mich zu vergessen und verlangt, dass er sich nun hinstellt und mir aufgrund seiner egoistischen Aktion etwas zu essen macht.
Ich wäre jedoch an deiner Stelle auch nicht auf die Idee gekommen, meine "Familie" am Tisch sitzen und essen zu lassen um Telefonieren zu gehen. Bei uns wird gemeinsam gegessen.

2. Aus dem Bett kommen
Ist bei 9 Jährigen nun nicht völlig unnormal. Da muss man kein Theater machen, sondern das Kind konsequent wieder ins Bett bringen wenn es einmal nicht mehr schlafen kann. Das ist halt so, wenn Kinder da sind. Da kann man als Next nun nicht mehr verlangen als als Elternteil. Wenn man mit Kindern zusammen lebt, dann muss man mit Einschränkungen leben.... schließlich sind die weder kleine Erwachsene, noch Maschinen.

3. Bei Papa schlafen
Ja, manchmal brauchen Kinder das. Auch wenn sie älter als 3 sind. Das ist auch ihr gutes Recht. Warum sollten sie das nicht mehr dürfen, nur weil ihre Eltern sich getrennt haben? Da können sie nun einmal nichts für. Wenn sie ins Elternbett kämen würde da ja auch niemand etwas zu sagen.


Auch finde ich es ehrlich gesagt völlig in Ordnung, dass du das Kind erst nach 8 Monaten kennengelernt hast. Ist das ein Problem? Es sollte doch selbstverständlich sein, dass man die Kinder erst in einer etwas gefestigten Partnerschaft vorstellt.

Alles was du schreibst ist, was du willst und verlangst. Dafür hast du dir aber definitiv den falschen Partner gesucht. Freie Wochenenden, Kurztripps, keine Verantwortung, Spontanität, finanzielle Flexibilität etc. kriegst du eben nicht mit so einem Partner. Und ja, ich finde schon, dass man das vorher weiß.
Wenn du damit nicht leben kannst, dann solltest du dich trennen. Dann wirst du in dieser Beziehung nämlich nicht glücklich.
Sagt dir eine selbst (noch) Kinderlose Frau in deinem Alter, die selbst Next mit Kind war

PS: Das heißt übrigens NICHT, dass du alles schlucken musst und nicht sagen darfst, wenn dir etwas nicht gefällt. Ich würde - wenn an meinem Tisch mit den Händen gegessen wird - auch immer etwas sagen. (Egal ob zu einem Kind oder einem Erwachsenen)

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6. Juli 2016 um 10:26
In Antwort auf cathain

Naja
Entschuldige wenn das vielleicht hart klingt, aber meiner Meinung nach klingst du sehr egoistisch. Ich glaube auch nicht, dass du ein richtiges Verständlnis dafür hast, was die Verantwortung für ein Kind bedeutet.

Wenn man sich für ein Kind entscheidet, dann ist man - auch nach einer Trennung - für dieses Verantwortlich. Man ist genauso Elternteil, wie der/ oder die Ex. Da sollte es selbstverständlich sein, das Kind aufzunehmen wenn der andere Elternteil sich nicht mehr kümmern kann oder will. Und ja, das weiß man, wenn man sich einen Partner mit "Altlasten" sucht. Wenn man dazu nicht bereit ist, dann sollte man das lassen.

Aber schauen wir uns mal deine beschriebenen Situationen an:

1. Das Essen
Finde ich insgesamt seltsam, hat aber nichts mit dem Kind zu tun, sondern mit deinem Partner. Da hätte ich tatsächlich gefragt, wie er dazu kommt, mich zu vergessen und verlangt, dass er sich nun hinstellt und mir aufgrund seiner egoistischen Aktion etwas zu essen macht.
Ich wäre jedoch an deiner Stelle auch nicht auf die Idee gekommen, meine "Familie" am Tisch sitzen und essen zu lassen um Telefonieren zu gehen. Bei uns wird gemeinsam gegessen.

2. Aus dem Bett kommen
Ist bei 9 Jährigen nun nicht völlig unnormal. Da muss man kein Theater machen, sondern das Kind konsequent wieder ins Bett bringen wenn es einmal nicht mehr schlafen kann. Das ist halt so, wenn Kinder da sind. Da kann man als Next nun nicht mehr verlangen als als Elternteil. Wenn man mit Kindern zusammen lebt, dann muss man mit Einschränkungen leben.... schließlich sind die weder kleine Erwachsene, noch Maschinen.

3. Bei Papa schlafen
Ja, manchmal brauchen Kinder das. Auch wenn sie älter als 3 sind. Das ist auch ihr gutes Recht. Warum sollten sie das nicht mehr dürfen, nur weil ihre Eltern sich getrennt haben? Da können sie nun einmal nichts für. Wenn sie ins Elternbett kämen würde da ja auch niemand etwas zu sagen.


Auch finde ich es ehrlich gesagt völlig in Ordnung, dass du das Kind erst nach 8 Monaten kennengelernt hast. Ist das ein Problem? Es sollte doch selbstverständlich sein, dass man die Kinder erst in einer etwas gefestigten Partnerschaft vorstellt.

Alles was du schreibst ist, was du willst und verlangst. Dafür hast du dir aber definitiv den falschen Partner gesucht. Freie Wochenenden, Kurztripps, keine Verantwortung, Spontanität, finanzielle Flexibilität etc. kriegst du eben nicht mit so einem Partner. Und ja, ich finde schon, dass man das vorher weiß.
Wenn du damit nicht leben kannst, dann solltest du dich trennen. Dann wirst du in dieser Beziehung nämlich nicht glücklich.
Sagt dir eine selbst (noch) Kinderlose Frau in deinem Alter, die selbst Next mit Kind war

PS: Das heißt übrigens NICHT, dass du alles schlucken musst und nicht sagen darfst, wenn dir etwas nicht gefällt. Ich würde - wenn an meinem Tisch mit den Händen gegessen wird - auch immer etwas sagen. (Egal ob zu einem Kind oder einem Erwachsenen)

Gesunder Egoismus...
Hallo,

danke für deinen Beitrag.

Zum ersten Punkt: ich MUSS auch ein wenig egoistisch sein, denn ich werde ja überwiegend auch ausgegrenzt und muss mich allein um mein Leben kümmern.

Einmal war er so, dass ich z.B. ambulant operiert wurde, aus dem Krankenhaus geholt werden hätte müssen und das meinem Freund einmal die Woche erzählt hab, schon Wochen vorher. Das ist ihm dann aber leider entfallen, er hat das Kind an diesem Tag genommen (und hätte es nicht müssen, es hätte Alternativen gegeben). Ich wäre schon glücklich gewesen, wenn er sie nur für eine Stunde für die Oma gegeben, mich abgeholt und nach Hause gebracht hätte, aber auch das kam ihm ja gar nicht erst in den Sinn. Was soll man da denn sonst machen, außer einen gesunden Egoismus zu entwickeln? Ich gebe mich doch sicher nicht für ein fremdes Kind auf, versetze du dich mal in die Lage, würdest du das tun? Und NEIN; man MUSS das auch nicht machen. Ich muss dieses Kind nicht lieben und behandeln, wie es alle aus der Familie tun, für mich ist es kein Fleisch und Blut.

Ich habe mir auch keinen Partner mit Altlasten gesucht, wo die Liebe hinfällt, weiß man bekanntlich ja nicht. Zudem wurde mir das, wie bereits beschrieben, anders dargestellt. Jede Frau läuft doch sonst sofort davon. Wenn einem aber 8 Monate lang dargestellt wird, die Mutter mache das ganz gut mit dem Kind und da auch noch die 2 Tage in der Woche (an denen ich damals noch nicht anwesend war) eingehalten werden, alles aber ab dem Moment, wo du "öffentlich gemacht" wirst, gebrochen wird, kommst du dir da nicht auch ein wenig vera...t vor???

zu 1.:
bei euch gibts sicher Ausnahmen, auch bei uns wird gemeinsam gegessen, inzwischen sogar am Tisch und nicht mehr auf der Couch (dank mir...). Aber hin und wieder gibt es halt auch mal Termine, bei denen ich keine Rücksicht drauf nehmen kann, wann das Essen fertig sein muss und wann ich zu telefonieren habe.

zu 2.:
an jedem Abend, an dem ich anwesend bin? Das soll normal sein? Also ich war selber Patchworkkind, wir waren 5 Kinder und das hätte sich keines von uns erlaubt! Zudem WIRD sie ja nicht konsequent wieder ins Bett gebracht...das ist ja das Problem. Auch mit dieser "Einschränkung" muss ich, finde ich, nicht leben.

zu 3.:
also ich finde, dass ein Kind in dem Alter nicht mehr im Ehebett schlafen muss, sie hat ein eigenes Zimmer und zudem muss ich dann immer aus dem Bett, wenn ich nicht gehe, werde ich "rausgewälzt"...also auch da bist du der Meinung, das sei gerecht? Sorry, aber da fehlts mir echt an Verständnis dir gegenüber.

Ja, das mag hinsichtlich des Kindes in Ordnung sein, aber woher soll Frau da denn wissen, worauf sie sich einlässt? Nach 8 Monaten ist man oft Hals über Kopf verliebt und schon so in Zukunftsplänen dass es eine gewaltige Katastrophe auslösen kann, wenn dann mit Kennenlernen des Kindes auf einmal alles anders ist!

Es wäre auch alles kein Problem, wenn es wirklich nicht andauernd und täglich solche Situationen gäbe. Wirklich nicht. Aber sie ist wirklich vollkommen unerzogen und vor allem VERZOGEN, das ist nunmal so. Ich würde auch mein eigenes Kind nicht so verhätscheln, wirklich nicht. Und auch ich habe eine andere Erziehung genossen, streng, aber gut und ich bin meiner Stiefmutter und meinem Vater sehr dankbar dafür.



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6. Juli 2016 um 10:27

Huhu
Sag mal, wo siehst du da die Provokation durch das Kind? Und wie kommst du darauf, dass die Kleine 11 ist? Ich hab oben gelesen, dass sie 9 Jahre alt ist.

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6. Juli 2016 um 10:35

Das wäre ja alles ganz schön...
...wenn ich denn dürfte. Aber ich darf es nicht. Mir wird der Mund verboten und oft habe ich Mühe, mich zurückzuhalten. Mein Partner möchte nicht, dass ich mich einbringe und sagt ihr auch immer wieder, dass sie auf niemanden hören muss, außer die Familie...streng genommen und in ihren Augen gehöre ich da aber nicht dazu.

Ist auch egal, ob sie 11 oder 9 ist, es kommt aufs selbe raus und das Verhalten gibt es im einen und im anderen Alter.

Wenn ich mit ihr allein bin, hört sie auch auf mich, lässt sich gut beschäftigen und ich zeige da durchaus Kreativität. Nur durfte ich mir dann auch schon anhören, dass er sie "ja eh schon so wenig hat und dann außen vor ist", also wurde das alleinsein mit ihr auch abgestellt...

Aufräumen...nächstes Thema...also sie muss garnichts aufräumen. Auch den Teller nicht zur Spüle bringen. Der Papa entschuldigt sich bei ihr, wenn er nach einem 13stündigen Arbeitstag keine Zeit mehr hatte, ihr Zimmer aufzuräumen...sie muss da garnichts machen und wird das auch nie müssen.

Den Unterhalt darf er nicht einfach kürzen. Das geht auch nicht mit einem Gang zum Jugendamt, sowas muss immer über den Anwalt laufen. Und das ist ihm zu mühsam.

Ich bin da, sobald das Kind da ist, nur Gast. Einer von mehreren Gründen, wie z.B. Platzmangel, warum ich mich da nicht wohl fühle und auch nicht dazuziehen würde.

In mir entwickelt sich halt schon hier und da einfach Wut...z.B. können wir jetzt die nächsten Monate, in denen er sie fest nimmt, nie zu mir nach Hause...ich habe eine kleine Galeriewohnung, es wäre nicht mal annähernd möglich, dort einen Schlafplatz für sie zu schaffen.

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6. Juli 2016 um 10:35

Die wird schon noch früh genug
an die realitäten kommen.
- laß ihn doch bei seiner tochter und such nen andren.
wenn du weiter mitspielst, wird es auch so weitergehen, völlig klar.
Das ist halt so, Leute, die selbst nicht viel zustandebringen, heben dann ein kind , das sie irgendwie zustandegebracht haben, in den Himmel.
also such dir doch nen andren als diesen Kleinmafiosi.....

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6. Juli 2016 um 10:36
In Antwort auf cathain

Huhu
Sag mal, wo siehst du da die Provokation durch das Kind? Und wie kommst du darauf, dass die Kleine 11 ist? Ich hab oben gelesen, dass sie 9 Jahre alt ist.

Die Provokation...
...findet statt. Das kann ich beurteilen sowie außenstehende aus meinem Umfeld auch. Es gibt keinen Grund, dem zu widersprechen. Auch, wenn manche Menschen denken, Kinder seien grundsätzlich Engel, nein, sie haben es auch faustdick hinter den Ohren...

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6. Juli 2016 um 10:36
In Antwort auf gosse_12854278

Gesunder Egoismus...
Hallo,

danke für deinen Beitrag.

Zum ersten Punkt: ich MUSS auch ein wenig egoistisch sein, denn ich werde ja überwiegend auch ausgegrenzt und muss mich allein um mein Leben kümmern.

Einmal war er so, dass ich z.B. ambulant operiert wurde, aus dem Krankenhaus geholt werden hätte müssen und das meinem Freund einmal die Woche erzählt hab, schon Wochen vorher. Das ist ihm dann aber leider entfallen, er hat das Kind an diesem Tag genommen (und hätte es nicht müssen, es hätte Alternativen gegeben). Ich wäre schon glücklich gewesen, wenn er sie nur für eine Stunde für die Oma gegeben, mich abgeholt und nach Hause gebracht hätte, aber auch das kam ihm ja gar nicht erst in den Sinn. Was soll man da denn sonst machen, außer einen gesunden Egoismus zu entwickeln? Ich gebe mich doch sicher nicht für ein fremdes Kind auf, versetze du dich mal in die Lage, würdest du das tun? Und NEIN; man MUSS das auch nicht machen. Ich muss dieses Kind nicht lieben und behandeln, wie es alle aus der Familie tun, für mich ist es kein Fleisch und Blut.

Ich habe mir auch keinen Partner mit Altlasten gesucht, wo die Liebe hinfällt, weiß man bekanntlich ja nicht. Zudem wurde mir das, wie bereits beschrieben, anders dargestellt. Jede Frau läuft doch sonst sofort davon. Wenn einem aber 8 Monate lang dargestellt wird, die Mutter mache das ganz gut mit dem Kind und da auch noch die 2 Tage in der Woche (an denen ich damals noch nicht anwesend war) eingehalten werden, alles aber ab dem Moment, wo du "öffentlich gemacht" wirst, gebrochen wird, kommst du dir da nicht auch ein wenig vera...t vor???

zu 1.:
bei euch gibts sicher Ausnahmen, auch bei uns wird gemeinsam gegessen, inzwischen sogar am Tisch und nicht mehr auf der Couch (dank mir...). Aber hin und wieder gibt es halt auch mal Termine, bei denen ich keine Rücksicht drauf nehmen kann, wann das Essen fertig sein muss und wann ich zu telefonieren habe.

zu 2.:
an jedem Abend, an dem ich anwesend bin? Das soll normal sein? Also ich war selber Patchworkkind, wir waren 5 Kinder und das hätte sich keines von uns erlaubt! Zudem WIRD sie ja nicht konsequent wieder ins Bett gebracht...das ist ja das Problem. Auch mit dieser "Einschränkung" muss ich, finde ich, nicht leben.

zu 3.:
also ich finde, dass ein Kind in dem Alter nicht mehr im Ehebett schlafen muss, sie hat ein eigenes Zimmer und zudem muss ich dann immer aus dem Bett, wenn ich nicht gehe, werde ich "rausgewälzt"...also auch da bist du der Meinung, das sei gerecht? Sorry, aber da fehlts mir echt an Verständnis dir gegenüber.

Ja, das mag hinsichtlich des Kindes in Ordnung sein, aber woher soll Frau da denn wissen, worauf sie sich einlässt? Nach 8 Monaten ist man oft Hals über Kopf verliebt und schon so in Zukunftsplänen dass es eine gewaltige Katastrophe auslösen kann, wenn dann mit Kennenlernen des Kindes auf einmal alles anders ist!

Es wäre auch alles kein Problem, wenn es wirklich nicht andauernd und täglich solche Situationen gäbe. Wirklich nicht. Aber sie ist wirklich vollkommen unerzogen und vor allem VERZOGEN, das ist nunmal so. Ich würde auch mein eigenes Kind nicht so verhätscheln, wirklich nicht. Und auch ich habe eine andere Erziehung genossen, streng, aber gut und ich bin meiner Stiefmutter und meinem Vater sehr dankbar dafür.



Hey Geri
Natürlich gibt es gesunden Egoismus und ohne einen solchen wirst du in so einer Situation komplett untergehen.

Ganz ehrlich, nach deinem zweiten Post sieht das schon etwas anders aus. Allerdings weniger im Hinblick auf das Kind.

Entschuldige, aber du hast dir einfach eine Pflaume als Partner gesucht..... Der hätte dich nicht wegen des Kindes versetzt, sondern weil er keine zwei Sekunden daran gedacht hat, dich aus dem Krankenhaus abzuholen.

Mit nicht Konsequentem Verhalten würde ich auch nicht leben. Da hast du Recht.
Im Elternbett würde ich sie - wenn irgendwas ist - tatsächlich schlafen lassen. (Heißt aber auch: nicht regelmäßig) Ich würde mich aber absolut nicht daraus vertreiben lassen. Du hast genauso einen Platz im Familienleben, wie die Kleine. Kann er das nicht akzeptieren, dann lauf und zwar schnell. Wenn er meint, dass du da keinen Platz hast, dann soll er halt im Kinderzimmer/Kinderbett pennen. (Dann würde ich mir aber bei 2,5 Jahren Beziehung anfangen die Frage zu stellen, ob ich da jemals einen PLatz habe)

Ganz im Ernst..... nach dem zweiten Post würde ich sagen..... der wird dir auch nicht gerecht, wenn sich dein Verhältnis zu der Tochter normalisiert....

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6. Juli 2016 um 10:36

Heilige Kinder
Dagegen kommt man als Frau nicht an, und ich meine das nicht negativ. Ich habe selbst keine Kinder, aber es liegt in der Natur der Sache, dass das Kind IMMER Priorität hat.

Du wusstest ja relativ lange, dass er ein Vater ist, das birgt Verpflichtungen und bedeutet weniger gemeinsame Freizeit. Auch wenn Du das Kind erst nach 8 Monaten kennengelernt hast, so war es ja vorher trotzdem da.

Du möchtest Dich mit dem Kind nicht arrangieren, ihr findet keine gemeinsame Basis. Du empfindest sie als Störfaktor, was ich in Ordnung finde. Dann müssen aber die Konsequenzen gezogen werden und Du entscheidest für Dich, dass Du die Beziehung zu Mann und Kind beenden möchtest. Die Alternative wäre, sich mehr mit dem Kind zu beschäftigen, positiv auf das Kind einzuwirken, sich zu beteiligen. Im Grund genommen schließt Du Dich durch Deine "anti"-Haltung ja auch ein bisschen selber aus.

Denk einfach nochmal über Eure familiäre Situation nach. Wenn es wirklich nichts mehr für Dich ist, dann solltest Du entsprechend handeln.

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6. Juli 2016 um 10:39
In Antwort auf azeton1

Die wird schon noch früh genug
an die realitäten kommen.
- laß ihn doch bei seiner tochter und such nen andren.
wenn du weiter mitspielst, wird es auch so weitergehen, völlig klar.
Das ist halt so, Leute, die selbst nicht viel zustandebringen, heben dann ein kind , das sie irgendwie zustandegebracht haben, in den Himmel.
also such dir doch nen andren als diesen Kleinmafiosi.....

Das Schlimme ist...
...dass ich grade wirklich hätte glauben können, deine Antwort, Azeton, käme von ihm. Er ist sich wohl bewusst, dass dem so ist, bekommt es aber nicht auf die Reihe, dauerhaft etwas zu ändern. Und ich bin schon der Meinung, dass sich das die Waage halten muss, das Kind eben NICHT über dem Partner, sondern (wenn auch in anderen Verhältnissen) beides auf einer Stufe stehen muss. Sonst zieht doch immer einer den Kürzeren!
Er ist auch alles andere als ein Kleinmafiosi...weiß nicht, woher du das aus meinen Beiträgen hast

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6. Juli 2016 um 10:43

Das geht nicht so einfach
den Unterhalt nach eigenem ermessen "kürzen".
auch wenn die 2 Wochen allein wegfährt.
Da gibts nix zu kürzen, solang der Wohnsitz des kindes bei ihr ist.
da kürzt du garnichts.
du kannst es im beidseitigen Einverständnis probieren aber vor gericht kommste damit im Leben nicht durch.

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6. Juli 2016 um 10:44

Das sehe ich eben anders...
...so wie du es als Mutter auch anders siehst. Du kannst dich nicht in meine Lage versetzen und ich nicht in deine.

Deine Kinder waren von Anfang an bei dir, da ist das klar. Aber mir wurden 2 Tage die Woche vorgegaukelt, die waren auch ok und damit war plötzlich Schluß, als ich offiziell dazu kam. Und das empfinde ich schon als Betrug in der Beziehung.

Du kennst auch nur die Liebe zu deinen eigenen Kindern ,dein Partner hat ja keine mitgebracht. Wie kannst du dann über meine Situation so sprechen? Es geht hier nicht um ein paar Stunden, ich würde mal sagen, dass sie übers Jahr verteilt gut 3/5 bei ihm/uns ist und oft halt wirklich sehr spontan, d.h. ich plane etwas für freie Tage oder wir sind eingeladen und haben fest zugesagt, da fällt der Ex wieder iwas ein, weswegen sie sie abschieben musst. Sorry, aber du hast keine Ahnung, wie man das in meiner Situation empfindet!

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6. Juli 2016 um 10:46
In Antwort auf gosse_12854278

Die Provokation...
...findet statt. Das kann ich beurteilen sowie außenstehende aus meinem Umfeld auch. Es gibt keinen Grund, dem zu widersprechen. Auch, wenn manche Menschen denken, Kinder seien grundsätzlich Engel, nein, sie haben es auch faustdick hinter den Ohren...

Du...
das war kein Zweifel daran, dass du es so empfindest und nicht einmal einer daran, dass sie dich provoziert. Es war die Nachfrage an Muglinatar, was er von dem was du oben geschrieben hast als solche interpretiert

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6. Juli 2016 um 10:47
In Antwort auf casparia

Heilige Kinder
Dagegen kommt man als Frau nicht an, und ich meine das nicht negativ. Ich habe selbst keine Kinder, aber es liegt in der Natur der Sache, dass das Kind IMMER Priorität hat.

Du wusstest ja relativ lange, dass er ein Vater ist, das birgt Verpflichtungen und bedeutet weniger gemeinsame Freizeit. Auch wenn Du das Kind erst nach 8 Monaten kennengelernt hast, so war es ja vorher trotzdem da.

Du möchtest Dich mit dem Kind nicht arrangieren, ihr findet keine gemeinsame Basis. Du empfindest sie als Störfaktor, was ich in Ordnung finde. Dann müssen aber die Konsequenzen gezogen werden und Du entscheidest für Dich, dass Du die Beziehung zu Mann und Kind beenden möchtest. Die Alternative wäre, sich mehr mit dem Kind zu beschäftigen, positiv auf das Kind einzuwirken, sich zu beteiligen. Im Grund genommen schließt Du Dich durch Deine "anti"-Haltung ja auch ein bisschen selber aus.

Denk einfach nochmal über Eure familiäre Situation nach. Wenn es wirklich nichts mehr für Dich ist, dann solltest Du entsprechend handeln.

Ja...
...das ist schon richtig, sie war vorher schon da, nur hat man das so arrangiert, dass ich von den 2 geregelten Tagen in der Woche ausging und damit hätte ich leben können.

Ich darf mich nicht mehr einbringen. Das ist das Problem. Wenn ich es tue, also mich mit ihr beschäftige, fühlt er sich immer ausgeschlossen und reagiert dann auch so. Er selbst setzt sie oft aber einfach nur vor den Fernseher...und sobald ich mal nicht da bin, werden Dinge wie am Tisch essen sofort wieder missachtet, er sagt dann auch, wenn ich nicht da bin, kann er doch mit ihr machen, was er will

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6. Juli 2016 um 10:49
In Antwort auf azeton1

Das geht nicht so einfach
den Unterhalt nach eigenem ermessen "kürzen".
auch wenn die 2 Wochen allein wegfährt.
Da gibts nix zu kürzen, solang der Wohnsitz des kindes bei ihr ist.
da kürzt du garnichts.
du kannst es im beidseitigen Einverständnis probieren aber vor gericht kommste damit im Leben nicht durch.

Danke...
...Azeton, genau so siehts aus. Oft fehlt den Leuten wirklich das Verständnis oder die Kompetenz in solchen Themen. Das meine ich gar nicht böse, aber deshalb habe ich gleich in meinem ersten Beitrag ein paar Dinge erklärt/geklärt. Nicht jeder kann sich in meine oder die Lage meines Partners versetzen

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6. Juli 2016 um 10:51
In Antwort auf cathain

Du...
das war kein Zweifel daran, dass du es so empfindest und nicht einmal einer daran, dass sie dich provoziert. Es war die Nachfrage an Muglinatar, was er von dem was du oben geschrieben hast als solche interpretiert

Ach so...
...dann habe ich falsch verstanden, sorry. Ich bekomm da auch ehrlich gesagt inzwischen auch gleich immer eine Antihaltung, weil ich wirklich oft angegriffen werde, ich sei herz- und verständnislos, egoistisch, keine Ahnung, was noch alles. Aber ich bin wirklich ein fast schon selbstloser Mensch, auch wenn das für manche nicht so klingen mag

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6. Juli 2016 um 10:55
In Antwort auf cathain

Hey Geri
Natürlich gibt es gesunden Egoismus und ohne einen solchen wirst du in so einer Situation komplett untergehen.

Ganz ehrlich, nach deinem zweiten Post sieht das schon etwas anders aus. Allerdings weniger im Hinblick auf das Kind.

Entschuldige, aber du hast dir einfach eine Pflaume als Partner gesucht..... Der hätte dich nicht wegen des Kindes versetzt, sondern weil er keine zwei Sekunden daran gedacht hat, dich aus dem Krankenhaus abzuholen.

Mit nicht Konsequentem Verhalten würde ich auch nicht leben. Da hast du Recht.
Im Elternbett würde ich sie - wenn irgendwas ist - tatsächlich schlafen lassen. (Heißt aber auch: nicht regelmäßig) Ich würde mich aber absolut nicht daraus vertreiben lassen. Du hast genauso einen Platz im Familienleben, wie die Kleine. Kann er das nicht akzeptieren, dann lauf und zwar schnell. Wenn er meint, dass du da keinen Platz hast, dann soll er halt im Kinderzimmer/Kinderbett pennen. (Dann würde ich mir aber bei 2,5 Jahren Beziehung anfangen die Frage zu stellen, ob ich da jemals einen PLatz habe)

Ganz im Ernst..... nach dem zweiten Post würde ich sagen..... der wird dir auch nicht gerecht, wenn sich dein Verhältnis zu der Tochter normalisiert....

Doch...
...wegen des Kindes. Sobald nämlich der Name fällt oder eine Bitte kommt, würde der sogar Dinge wie seinen eigenen Geburtstag vergessen. Mein Ernst. Was das angeht, ist er so. Hauptsache, er hat sie. Der achtet nicht drauf, wann er vielleicht arbeiten muss oder wir/er was vorhaben, nein, es wird sofort zugesagt, hauptsache, er hat das Kind. Kein Witz.

Es ist DAUERND irgendwas. Und wenns nur nicht schlafen können ist, dann hat sie halt irgendwelche Schmerzen, weswegen sie kommen muss. Und er schickt sie auch nicht wieder weg.

Und sie schläft auch, das hat er mir gesagt, überwiegend bei ihm im Bett, wenn ich nicht da bin. Ich weiß, dass alles an seiner Unfähigkeit, konsequent zu sein, liegt, aber was können wir dagegen denn tun? Was hilft in so einer Situation, außer, gehen zu müssen?

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6. Juli 2016 um 10:59
In Antwort auf gosse_12854278

Ach so...
...dann habe ich falsch verstanden, sorry. Ich bekomm da auch ehrlich gesagt inzwischen auch gleich immer eine Antihaltung, weil ich wirklich oft angegriffen werde, ich sei herz- und verständnislos, egoistisch, keine Ahnung, was noch alles. Aber ich bin wirklich ein fast schon selbstloser Mensch, auch wenn das für manche nicht so klingen mag

=(
Mit der ganzen Geschichte, die sich über deine Posts hier jetzt ergibt, klingt das für die meisten hier sicherlich schon ganz anders. (Ich schließe dann mal von mir auf andere)

Letztlich leidest du wohl weniger darunter, dass es das Kind gibt und dass er die Verantwortung dafür übernimmt, als darunter, dass er eben keine Verantwortung übernehmen kann oder will.
Das würde ich mir nicht weiter antun. Wenn er keine Konsequenzen ziehen kann, dann musst du es wohl tun.

Lg Cat

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6. Juli 2016 um 11:02
In Antwort auf gosse_12854278

Doch...
...wegen des Kindes. Sobald nämlich der Name fällt oder eine Bitte kommt, würde der sogar Dinge wie seinen eigenen Geburtstag vergessen. Mein Ernst. Was das angeht, ist er so. Hauptsache, er hat sie. Der achtet nicht drauf, wann er vielleicht arbeiten muss oder wir/er was vorhaben, nein, es wird sofort zugesagt, hauptsache, er hat das Kind. Kein Witz.

Es ist DAUERND irgendwas. Und wenns nur nicht schlafen können ist, dann hat sie halt irgendwelche Schmerzen, weswegen sie kommen muss. Und er schickt sie auch nicht wieder weg.

Und sie schläft auch, das hat er mir gesagt, überwiegend bei ihm im Bett, wenn ich nicht da bin. Ich weiß, dass alles an seiner Unfähigkeit, konsequent zu sein, liegt, aber was können wir dagegen denn tun? Was hilft in so einer Situation, außer, gehen zu müssen?

=(
Du kannst das gar nicht ändern. Leider.... Wenn das jemand ändern kann, dann nur er. So wie sich das Darstellt, ist er aber nicht bereit dazu....

Scheinbar geben beide Eltern dem Kind keinerlei Struktur. Und das leide,r obwohl das für Trennungskinder - aus eigener Erfahrung - unglaublich wichtig ist.

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6. Juli 2016 um 11:02
In Antwort auf gosse_12854278

Das Schlimme ist...
...dass ich grade wirklich hätte glauben können, deine Antwort, Azeton, käme von ihm. Er ist sich wohl bewusst, dass dem so ist, bekommt es aber nicht auf die Reihe, dauerhaft etwas zu ändern. Und ich bin schon der Meinung, dass sich das die Waage halten muss, das Kind eben NICHT über dem Partner, sondern (wenn auch in anderen Verhältnissen) beides auf einer Stufe stehen muss. Sonst zieht doch immer einer den Kürzeren!
Er ist auch alles andere als ein Kleinmafiosi...weiß nicht, woher du das aus meinen Beiträgen hast

Ne die familie verhält sich wie Mafia
das hab ich gemeint. so richtige Spießer.
- kinder stehen für mich unter Erwachsenen.
es hat gar kinen Sinn , sie so wichtigzustellen.
Kinder haben das zu tun was ihnen gesagt wird.
wenn du sagst, meine Antwort käme von ihm , dann ist das schon klar, wie es läuft.
er behandelt dich als 5tes Rad - weil du es ja zuläßt.
also, wenn du das so zuläßt, dann darfste dich auch nicht beschweren.

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6. Juli 2016 um 11:03
In Antwort auf cathain

=(
Mit der ganzen Geschichte, die sich über deine Posts hier jetzt ergibt, klingt das für die meisten hier sicherlich schon ganz anders. (Ich schließe dann mal von mir auf andere)

Letztlich leidest du wohl weniger darunter, dass es das Kind gibt und dass er die Verantwortung dafür übernimmt, als darunter, dass er eben keine Verantwortung übernehmen kann oder will.
Das würde ich mir nicht weiter antun. Wenn er keine Konsequenzen ziehen kann, dann musst du es wohl tun.

Lg Cat

Danke...
...du hast mich verstanden. Das färbt halt hin und wieder dann aufs Kind ab und das ist ja auch menschlich. Ich behandele sie dann aber nicht schlecht. Entweder, ich ziehe mich bisschen zurück oder fahre halt nach Hause, aber ich lasse es nicht an ihr aus.
Ich bin selbst unter meiner Stiefmutter aufgewachsen und kenne die Situation. Bei uns war es bis ich volljährig war alles andere als einfach, da würde ich die Situation jetzt schon fast als harmonisch dagegen bezeichnen Aber es gab auch Regeln und vor allem Konsequenzen, heute verstehen wir uns fast so gut, als sei nie etwas gewesen und über meine heutigen Erfahrungen kann ich mich gut mit ihr austauschen, sie diskutiert auch darüber mit mir und ist für mich da. Dafür bin ich sehr dankbar und nun verstehe ich auch viele ihrer Aktionen in der Vergangenheit, für die ich früher kein Verständnis hatte.

Vielleicht hast du recht. Auch, wenn es schwer fällt. Aber wie gesagt, ich stehe momentan zwischen den Stühlen und werde mir mit mir selbst nicht einig.

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6. Juli 2016 um 11:06

Ok
einige von den Situationen, die Du beschrieben hast, gehen wirklich nicht und Dein Partner scheint auch ne ziemliche Pfeife zu sein.

ABER: Du kannst das Gefühl einem Kind gegenüber einfach nicht beurteilen und knallhart gesagt: Du wirst immer die Nummer drei bleiben. Hinter dem Kind und hinter der Ex, die sich nicht ändern wird. Wenn Du Dich damit die nächsten 10 Jahre abfinden kannst, dann jammer nicht. Wenn nicht, lass die beiden in Ruhe und suche Dir jemanden, der besser passt. WENN er etwas ändern wollte, müsste er es aktiv tun, sowohl der Ex als auch dem Kind gegenüber. Will er aber scheinbar nicht. Sie wird FÜR immer dazwischen funken. Die Ex von meinem Freund ist auch so, aber ER hat sein Verhalten auf ihre Mätzchen geändert, knallhart und das ist das einzige, was funktioniert.

Ich kann Deine Situation nachempfinden und mich rein versetzen, lebe selber Patchwork seit 6 Jahren und kann im Ansatz verstehen, was Du meinst (abgesehen davon, dass meine eigene Tochter auch immer Nummer eins bleiben wird.) Ich aber möchte klare Regeln und kann mich auch zu 100% um meine Tochter kümmern, ohne meinen Partner derart zu vernachlässigen, wie Dein Freund es tut.

Du bist in ihn verliebt und magst vermutlich die gemeinsame Zeit, die ihr alleine verbringt. So ist das Leben aber für Dich leider nicht. Die Kleine wird immer da sein und jede kurze kinderfreie Zeit geht zu Ende und der Alltag holt Euch wieder ein. Seine Familie steht nicht hinter Dir, er auch nicht, das Kind auch nicht. Was willst Du da? Du bist hier nur der Störfaktor und ich habe mit keinem Wort raushören können, was Dich hält.

Mein Partner hat auch Kinder (und nicht nur eins) aber wenn ich ihn brauche, setzt er Himmel und Hölle in Bewegung für mich. Er macht auch alles für seine Kinder natürlich, aber ich stehe nicht hinten an.

Das Verhalten Deines Partners UND Deine mehr als negative Einstellung zu dem Kind - das passt nicht. Sorry. Knallhart: Eure Beziehung übersteht das nicht. Du nörgelst und nörgelst, er ist genervt, da ändert sich nichts. Spar Dir die kostbare Zeit, es kann eh nur auf eins rauslaufen. Und wie man ein bisschen raushört, eigene Kinder hättest Du ja irgendwann vielleicht mal gerne. Dann verschwende keine Zeit.

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6. Juli 2016 um 11:08

So...
...ist es leider. Irgendwo hast du mit deiner Antwort Recht. Er lebt halt nach dem "Schauen-wir-mal-Prinzip"....und das ist nichts für mich. Jegliche Versuche, da eine Einigung zu finden, schlagen halt immer fehl...das kostet mich so unglaublich viel Energie. Ohne von meinem schwindenden Selbstwertgefühl anzufangen. Ich weiß gerade wirklich weder ein, noch aus.

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6. Juli 2016 um 11:12
In Antwort auf easy1980

Ok
einige von den Situationen, die Du beschrieben hast, gehen wirklich nicht und Dein Partner scheint auch ne ziemliche Pfeife zu sein.

ABER: Du kannst das Gefühl einem Kind gegenüber einfach nicht beurteilen und knallhart gesagt: Du wirst immer die Nummer drei bleiben. Hinter dem Kind und hinter der Ex, die sich nicht ändern wird. Wenn Du Dich damit die nächsten 10 Jahre abfinden kannst, dann jammer nicht. Wenn nicht, lass die beiden in Ruhe und suche Dir jemanden, der besser passt. WENN er etwas ändern wollte, müsste er es aktiv tun, sowohl der Ex als auch dem Kind gegenüber. Will er aber scheinbar nicht. Sie wird FÜR immer dazwischen funken. Die Ex von meinem Freund ist auch so, aber ER hat sein Verhalten auf ihre Mätzchen geändert, knallhart und das ist das einzige, was funktioniert.

Ich kann Deine Situation nachempfinden und mich rein versetzen, lebe selber Patchwork seit 6 Jahren und kann im Ansatz verstehen, was Du meinst (abgesehen davon, dass meine eigene Tochter auch immer Nummer eins bleiben wird.) Ich aber möchte klare Regeln und kann mich auch zu 100% um meine Tochter kümmern, ohne meinen Partner derart zu vernachlässigen, wie Dein Freund es tut.

Du bist in ihn verliebt und magst vermutlich die gemeinsame Zeit, die ihr alleine verbringt. So ist das Leben aber für Dich leider nicht. Die Kleine wird immer da sein und jede kurze kinderfreie Zeit geht zu Ende und der Alltag holt Euch wieder ein. Seine Familie steht nicht hinter Dir, er auch nicht, das Kind auch nicht. Was willst Du da? Du bist hier nur der Störfaktor und ich habe mit keinem Wort raushören können, was Dich hält.

Mein Partner hat auch Kinder (und nicht nur eins) aber wenn ich ihn brauche, setzt er Himmel und Hölle in Bewegung für mich. Er macht auch alles für seine Kinder natürlich, aber ich stehe nicht hinten an.

Das Verhalten Deines Partners UND Deine mehr als negative Einstellung zu dem Kind - das passt nicht. Sorry. Knallhart: Eure Beziehung übersteht das nicht. Du nörgelst und nörgelst, er ist genervt, da ändert sich nichts. Spar Dir die kostbare Zeit, es kann eh nur auf eins rauslaufen. Und wie man ein bisschen raushört, eigene Kinder hättest Du ja irgendwann vielleicht mal gerne. Dann verschwende keine Zeit.

Ich will...
...wirklich nicht unbedingt welche. Aktuell sogar gar nicht. Es kommt leider hinzu, dass mein alternder Vater mir Druck macht, ich leide sehr darunter und versuche ihm immer wieder zu verstehen zu geben, dass ich keine Kinder bekommen kann jetzt, damit er seinen Enkel bekommt. Er ist sehr enttäuscht von mir und ich sehe ihm das auch bei jedem Mal, das ich ihn besuche, an. Aber das kann ich nicht machen, das entspricht nicht dem, was ich mir aktuell für mein Leben wünsche.
Irgendwie bleibt halt für mich nichts übrig...drei Geburtstage, einmal hab ich ein Geschenk bekommen. Das macht einen schon sehr traurig, wirklich. Aber vermutlich sollte ich mich wirklich einfach lösen...

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6. Juli 2016 um 11:24

Ich...
...finde auch nicht, dass Erziehung so funktioniert. Er sieht es nur so nicht, er denkt, sie freue sich, wenn ich komme und ich würde das alles überbewerten.

Ich finde schon, dass man sowas sagen darf. Auch über die eigenen Kinder darf man einer Vertrauten auch mal sagen, dass sie einem gehörig auf den S... gehen...meine Meinung.

Und ja, die ist ein Früchtchen. Also aktuell sieht es so aus, als würde sie sie irgendwann (hoffentlich) wieder zurück nehmen, aber das macht sie größtenteils denke ich auch nur des Geldes wegen - schließlich fehlten ihr sonst ja um die 600 Euro jeden Monat, die sie aktuell ja auch nur für sich ausgibt.

Danke dir. Ich weiß auch so, was du sagen willst.

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6. Juli 2016 um 11:27
In Antwort auf azeton1

Ne die familie verhält sich wie Mafia
das hab ich gemeint. so richtige Spießer.
- kinder stehen für mich unter Erwachsenen.
es hat gar kinen Sinn , sie so wichtigzustellen.
Kinder haben das zu tun was ihnen gesagt wird.
wenn du sagst, meine Antwort käme von ihm , dann ist das schon klar, wie es läuft.
er behandelt dich als 5tes Rad - weil du es ja zuläßt.
also, wenn du das so zuläßt, dann darfste dich auch nicht beschweren.

Eben...
...nicht! Ganz das Gegenteil ist der Fall. Ich würde mir manchmal echt mehr "Spießigkeit" wünschen, das kannst du dir gar nicht vorstellen! Es gibt kein Konzept, keine Regeln, nichts, was einen "Spießer" ausmachen würde. Gerade das ist meiner Meinung nach das Problem.

Ich lasse das auch gar nicht zu, wie oft wir Diskussionen führen, kann man sich kaum vorstellen. Meistens finden die jedoch übers Handy statt, sie ist ja dauernd da und wenn sie da ist, wenn auch in einem anderen Raum, darf nicht diskutiert werden. Sie könnte Streit mitbekommen und davor soll sie geschützt werden. Sprich, geht auch spätabends nicht, weil sie da ja auch dauernd aus dem Zimmer kommt. Genauso, wie anfassen. Anfassen zwischen uns beiden geht gar nicht, wenn sie da ist nicht, weil sie es eklig findet und wenn sie schläft nicht, weil sie reinkommen könnte...

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6. Juli 2016 um 11:39
In Antwort auf gosse_12854278

Gesunder Egoismus...
Hallo,

danke für deinen Beitrag.

Zum ersten Punkt: ich MUSS auch ein wenig egoistisch sein, denn ich werde ja überwiegend auch ausgegrenzt und muss mich allein um mein Leben kümmern.

Einmal war er so, dass ich z.B. ambulant operiert wurde, aus dem Krankenhaus geholt werden hätte müssen und das meinem Freund einmal die Woche erzählt hab, schon Wochen vorher. Das ist ihm dann aber leider entfallen, er hat das Kind an diesem Tag genommen (und hätte es nicht müssen, es hätte Alternativen gegeben). Ich wäre schon glücklich gewesen, wenn er sie nur für eine Stunde für die Oma gegeben, mich abgeholt und nach Hause gebracht hätte, aber auch das kam ihm ja gar nicht erst in den Sinn. Was soll man da denn sonst machen, außer einen gesunden Egoismus zu entwickeln? Ich gebe mich doch sicher nicht für ein fremdes Kind auf, versetze du dich mal in die Lage, würdest du das tun? Und NEIN; man MUSS das auch nicht machen. Ich muss dieses Kind nicht lieben und behandeln, wie es alle aus der Familie tun, für mich ist es kein Fleisch und Blut.

Ich habe mir auch keinen Partner mit Altlasten gesucht, wo die Liebe hinfällt, weiß man bekanntlich ja nicht. Zudem wurde mir das, wie bereits beschrieben, anders dargestellt. Jede Frau läuft doch sonst sofort davon. Wenn einem aber 8 Monate lang dargestellt wird, die Mutter mache das ganz gut mit dem Kind und da auch noch die 2 Tage in der Woche (an denen ich damals noch nicht anwesend war) eingehalten werden, alles aber ab dem Moment, wo du "öffentlich gemacht" wirst, gebrochen wird, kommst du dir da nicht auch ein wenig vera...t vor???

zu 1.:
bei euch gibts sicher Ausnahmen, auch bei uns wird gemeinsam gegessen, inzwischen sogar am Tisch und nicht mehr auf der Couch (dank mir...). Aber hin und wieder gibt es halt auch mal Termine, bei denen ich keine Rücksicht drauf nehmen kann, wann das Essen fertig sein muss und wann ich zu telefonieren habe.

zu 2.:
an jedem Abend, an dem ich anwesend bin? Das soll normal sein? Also ich war selber Patchworkkind, wir waren 5 Kinder und das hätte sich keines von uns erlaubt! Zudem WIRD sie ja nicht konsequent wieder ins Bett gebracht...das ist ja das Problem. Auch mit dieser "Einschränkung" muss ich, finde ich, nicht leben.

zu 3.:
also ich finde, dass ein Kind in dem Alter nicht mehr im Ehebett schlafen muss, sie hat ein eigenes Zimmer und zudem muss ich dann immer aus dem Bett, wenn ich nicht gehe, werde ich "rausgewälzt"...also auch da bist du der Meinung, das sei gerecht? Sorry, aber da fehlts mir echt an Verständnis dir gegenüber.

Ja, das mag hinsichtlich des Kindes in Ordnung sein, aber woher soll Frau da denn wissen, worauf sie sich einlässt? Nach 8 Monaten ist man oft Hals über Kopf verliebt und schon so in Zukunftsplänen dass es eine gewaltige Katastrophe auslösen kann, wenn dann mit Kennenlernen des Kindes auf einmal alles anders ist!

Es wäre auch alles kein Problem, wenn es wirklich nicht andauernd und täglich solche Situationen gäbe. Wirklich nicht. Aber sie ist wirklich vollkommen unerzogen und vor allem VERZOGEN, das ist nunmal so. Ich würde auch mein eigenes Kind nicht so verhätscheln, wirklich nicht. Und auch ich habe eine andere Erziehung genossen, streng, aber gut und ich bin meiner Stiefmutter und meinem Vater sehr dankbar dafür.



....
Du musst dich trennen.

Das Kind ist nicht das Problem, sondern dein Partner. Er hätte auch das Kind ins Auto stecken können und dich mit ihr im Krankenhaus abholen können. Aber du bist ihm eben scheiß egal....kann aber auch daran liegen, dass du es eben immer mitmachst....ich könnte nach solchen aktionen kein normales Familienleben mehr führen.

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6. Juli 2016 um 11:48
In Antwort auf gosse_12854278

Ich will...
...wirklich nicht unbedingt welche. Aktuell sogar gar nicht. Es kommt leider hinzu, dass mein alternder Vater mir Druck macht, ich leide sehr darunter und versuche ihm immer wieder zu verstehen zu geben, dass ich keine Kinder bekommen kann jetzt, damit er seinen Enkel bekommt. Er ist sehr enttäuscht von mir und ich sehe ihm das auch bei jedem Mal, das ich ihn besuche, an. Aber das kann ich nicht machen, das entspricht nicht dem, was ich mir aktuell für mein Leben wünsche.
Irgendwie bleibt halt für mich nichts übrig...drei Geburtstage, einmal hab ich ein Geschenk bekommen. Das macht einen schon sehr traurig, wirklich. Aber vermutlich sollte ich mich wirklich einfach lösen...

Ja, JETZT
willst Du nicht unbedingt welche. Aber mal ehrlich, Du bist 34 oder? Wann denn? Wenn Du jetzt noch drei, vier Jahre zögerst, ist der Zug vielleicht abgefahren und Du hast die Zeit an ihn verschwendet. Man findet ja auch nicht sofort einen Partner, bei dem alles passt (wenn überhaupt) und dann muss es ja auch klappen. Natürlich sollst Du nicht für Deinen Vater Kinder bekommen, aber unter Umständen kommt der Kinderwunsch, und dann? Wie steht er dem Thema gegenüber?

Ein Geschenk an drei Geburtstagen? Nett. Ich kann Deine Einstellung dem Kind gegenüber zwar nachvollziehen, aber seine dem Kind gegenüber natürlich auch. Aber seine Einstellung Dir gegenüber nicht. Und darum geht es. DA stimmt es nicht, sonst würde er Kompromisse finden.

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6. Juli 2016 um 12:02
In Antwort auf easy1980

Ja, JETZT
willst Du nicht unbedingt welche. Aber mal ehrlich, Du bist 34 oder? Wann denn? Wenn Du jetzt noch drei, vier Jahre zögerst, ist der Zug vielleicht abgefahren und Du hast die Zeit an ihn verschwendet. Man findet ja auch nicht sofort einen Partner, bei dem alles passt (wenn überhaupt) und dann muss es ja auch klappen. Natürlich sollst Du nicht für Deinen Vater Kinder bekommen, aber unter Umständen kommt der Kinderwunsch, und dann? Wie steht er dem Thema gegenüber?

Ein Geschenk an drei Geburtstagen? Nett. Ich kann Deine Einstellung dem Kind gegenüber zwar nachvollziehen, aber seine dem Kind gegenüber natürlich auch. Aber seine Einstellung Dir gegenüber nicht. Und darum geht es. DA stimmt es nicht, sonst würde er Kompromisse finden.

Vielleicht...
...will ich auch gar keine, muss ja auch nicht sein, ich hasse es, so einpauschalisiert zu werden. Ich lebe nicht nach dem Sinn des Lebens, der es ist, sich unbedingt und auf Teufel komm raus fortpflanzen zu müssen. Jedem das seine, aber es gibt genug Kinder, für die es besser gewesen wäre, nicht in die Welt gesetzt zu werden. Und das nur, weil irgendwelche Unfähigen sich dachten, das müsse sein.

Selbst wenn, heutzutage ist es auch kein Problem, mit 40 oder nochn paar Jährchen später welche zu bekommen, ich hab grade ne Freundin, die hat mit 42 ihr erstes bekommen, die ist jetzt 3 und sie alleinerziehend und selbständig - läuft super und wenn ich das teilweise mit anderen Müttern vergleiche...
also ich persönlich hab und mach mir da gar keinen Stress. Wenn nicht, dann nicht. Kein Weltuntergang.

Worans liegt, dass alles grade nicht stimmt, weiß ich ja. Ich suche aber nach Lösungen, nach jemandem, der eine ähnliche Situation hat lösen können mit seinem Partner. Deshalb bin ich hier.

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6. Juli 2016 um 12:06

Viele...
...haben sich bereits erfüllt. Ich bin beruflich erfolgreich, muss mir finanziell fürs erste keine Sorgen machen. Ich wünsche mir weiterhin viel reisen zu können, das mache ich auch jetzt allein, mit Freunden oder dem Partner, weil ich natürlich Verständnis habe, dass die finanziellen und zeitlichen Mittel bei meinem Freund einfach fehlen. Zudem hätte ich gern irgendwann einmal mein "eigenes" zu Hause...ob sich das jetzt auf eine größere Wohnung oder ein Haus bezieht, wird man sehen. Angekommen bin ich ja noch nicht, so lange ich in meiner Mietwohnung und ohne meinen Freund wohne. Vor allem aber möchte ich eine glückliche Beziehung führen, den "Fels an meiner Brandung" haben, auf den ich mich verlassen kann und mit dem man eine schöne Zeit hat. Wegen der "Kinderzeit" halt mal mehr, mal weniger Zeit, aber überhaupt schöne Zeiten. Wer wünscht sich das nicht?

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6. Juli 2016 um 12:08

Ach...
...jetzt fällt mir da noch etwas ganz gravierendes ein. Erst vor ein paar Tagen bei einem klärenden Gespräch bat ich ihn darum, doch der Tochter und natürlich auch mir zu Liebe ein größeres Augenmerk auf die Erziehung zu legen...Antwort: "Nein, dass ist doch Aufgabe der Mutter, ich habe da eh keinen Einfluss"...eine solche Ablehung erhalte ich oft und wie komme ich da denn weiter? Er bricht dann Gespräche oft einfach ab und damit ist das Thema dann für ihn auch erledigt

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6. Juli 2016 um 12:09
In Antwort auf gosse_12854278

Vielleicht...
...will ich auch gar keine, muss ja auch nicht sein, ich hasse es, so einpauschalisiert zu werden. Ich lebe nicht nach dem Sinn des Lebens, der es ist, sich unbedingt und auf Teufel komm raus fortpflanzen zu müssen. Jedem das seine, aber es gibt genug Kinder, für die es besser gewesen wäre, nicht in die Welt gesetzt zu werden. Und das nur, weil irgendwelche Unfähigen sich dachten, das müsse sein.

Selbst wenn, heutzutage ist es auch kein Problem, mit 40 oder nochn paar Jährchen später welche zu bekommen, ich hab grade ne Freundin, die hat mit 42 ihr erstes bekommen, die ist jetzt 3 und sie alleinerziehend und selbständig - läuft super und wenn ich das teilweise mit anderen Müttern vergleiche...
also ich persönlich hab und mach mir da gar keinen Stress. Wenn nicht, dann nicht. Kein Weltuntergang.

Worans liegt, dass alles grade nicht stimmt, weiß ich ja. Ich suche aber nach Lösungen, nach jemandem, der eine ähnliche Situation hat lösen können mit seinem Partner. Deshalb bin ich hier.

Ich wünsche Dir viel Glück
Wir hatten extrem viele Probleme auch ähnlich geartet wie Deine. Aber die konnten wir alle lösen, weil es zwischen uns gestimmt hat und unsere Einstellung gegenüber dem Partner gut war. Bei Euch ist da einiges im Argen, Desinteresse ist da ja echt noch nett formuliert. Wenn es nach so kurzer Zeit DA schon Probleme gibt, auch in Sachen Aufmerksamkeit (Geschenke, Dein Beispiel mit dem Essen usw. ) dann Prost Mahlzeit. Alles Gute.

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6. Juli 2016 um 12:10
In Antwort auf lachendefrau

....
Du musst dich trennen.

Das Kind ist nicht das Problem, sondern dein Partner. Er hätte auch das Kind ins Auto stecken können und dich mit ihr im Krankenhaus abholen können. Aber du bist ihm eben scheiß egal....kann aber auch daran liegen, dass du es eben immer mitmachst....ich könnte nach solchen aktionen kein normales Familienleben mehr führen.

Er...
...hat weder Führerschein, noch Auto und hätte mich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln holen bzw. mich dann halt mit dem Taxi heimbringen müssen. Das ist natürlich wieder zu anstrengend für das Kind. Deshalb bin ich dann allein mit dem Taxi gefahren

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6. Juli 2016 um 12:12
In Antwort auf easy1980

Ich wünsche Dir viel Glück
Wir hatten extrem viele Probleme auch ähnlich geartet wie Deine. Aber die konnten wir alle lösen, weil es zwischen uns gestimmt hat und unsere Einstellung gegenüber dem Partner gut war. Bei Euch ist da einiges im Argen, Desinteresse ist da ja echt noch nett formuliert. Wenn es nach so kurzer Zeit DA schon Probleme gibt, auch in Sachen Aufmerksamkeit (Geschenke, Dein Beispiel mit dem Essen usw. ) dann Prost Mahlzeit. Alles Gute.

Wie...
...konntet ihr die Probleme denn lösen? Hast du Beispiele für mich? Ich würde ja gern etwas retten und bin dankbar über Ratschläge erfahrener Leute.

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6. Juli 2016 um 12:13
In Antwort auf easy1980

Ich wünsche Dir viel Glück
Wir hatten extrem viele Probleme auch ähnlich geartet wie Deine. Aber die konnten wir alle lösen, weil es zwischen uns gestimmt hat und unsere Einstellung gegenüber dem Partner gut war. Bei Euch ist da einiges im Argen, Desinteresse ist da ja echt noch nett formuliert. Wenn es nach so kurzer Zeit DA schon Probleme gibt, auch in Sachen Aufmerksamkeit (Geschenke, Dein Beispiel mit dem Essen usw. ) dann Prost Mahlzeit. Alles Gute.

Und...
...vielen Dank!

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6. Juli 2016 um 12:18
In Antwort auf cathain

=(
Du kannst das gar nicht ändern. Leider.... Wenn das jemand ändern kann, dann nur er. So wie sich das Darstellt, ist er aber nicht bereit dazu....

Scheinbar geben beide Eltern dem Kind keinerlei Struktur. Und das leide,r obwohl das für Trennungskinder - aus eigener Erfahrung - unglaublich wichtig ist.

Nein,
Struktur gibt es da tatsächlich nicht. Wie gesagt, was finanziell drin ist, bekommt sie auch, wenn sie es sich wünscht. Für sie ist er auch täglich aktuell fast 3 Stunden unterwegs. In die Schule bringen (die ist natürlich in der Nähe der Mutter, nicht in seiner), wieder zurück fahren, nachmittags dann wieder hin und wieder zurück. Wir haben ja schon kleine Fortschritte gemacht, aber mit was für einem Aufwasch das halt dann immer verbunden ist...eine Zeitlang z.B. wollte sie unbedingt immer, dass der Papa mit hinten in meinem Auto mitfährt, ich also quasi nicht nur den Chauffeur spiele, sondern auch noch so wirke. Das hab ich augenblicklich unterbunden. Sehe ich doch gar nicht ein. Zudem gibt es jetzt wenn ich komme auch mal etwas anderes zu essen, als das, was sonst so Programm ist, wenn sie da ist (ausschließlich das, was sie will und das ist fast täglich dasselbe).

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6. Juli 2016 um 12:21

Unglaublich...
....aber seit Eröffnung meines Threads habe ich tatsächlich sogar ein riesengroßes schlechtes Gewissen, weil ich mich hier so öffentlich auskotze, verbunden mit geringer Panik, jemand aus der Familie oder er könnte das lesen...das ist doch alles zum k..... grade...sorry...

Ich möchte wirklich gerne retten, was zu retten ist, besser machen, was ich verbessern kann. Was ich brauche, ist Rat.

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6. Juli 2016 um 12:26

Dass er...
a) trotzdem der Vater und für sie verantwortlich ist
b) allseits bekannt die Mutter ja auch nichts auf die Reihe bekommt, wenn sie sich überhaupt mal um sie kümmert
c) er sich mal Gedanken gemacht hat, was denn aus ihr werden soll, wenn sie jetzt schon völlig unselbständig ist und ja jetzt schon Probleme mit den Noten hat.

Und spätestens da haut er ab und macht dicht. Jedes Mal dasselbe

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6. Juli 2016 um 12:33

Das...
...kann ich vermutlich selbst gar nicht beurteilen, weil man sich selbst ja doch immer anders wahrnimmt, als die anderen (wenn nicht total depressiv, dann meist positiver )

Nein, Scherz beiseite. Ich labere da nicht einfach wild gestikulierend drauflos und versuche schon, emotional so gut, wie es eben geht, zurückzustecken, um Themen dann auch sachlich zu behandeln und weiterführende Fragen zu stellen oder sachlich zu antworten. Aber er ist nicht der große Redner, generell nicht und wenns um Probleme geht, schon gar nicht. Widerspricht sich auch hier und da oder folgt dem Fähnchen-im-Wind-Prinzip. Was er allerdings inzwischen begriffen hat, ist, mir keine Versprechen mehr zu machen. Im Großteil der Fälle löst er die eh nicht ein

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6. Juli 2016 um 12:38

Das wäre ich...
...auch sehr gerne. Möglichst ja auch mit diesem Mann.

Aber wirklich, ich brauche keine eigene Familie. Ehrlich nicht. Ich bin nicht so der Typ Frau, der unbedingt Kinder und Familie braucht. Wie schon geschrieben, für mich ist nicht Sinn des Lebens, mich fortzupflanzen und in diese Schublade lasse ich mich auch grundsätzlich nicht stecken. War ich noch nie.

PS: Der Großteil meiner langjährigen Freundinnen und Freunde hat Kinder, die meisten sogar 3. Und ich neide es ihnen nicht, in keinem Moment

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6. Juli 2016 um 12:41

Hab ich auch schon....
...versucht, nur haut das mit "jedem Tag" nicht hin, wir sehen uns ja nicht täglich. Und dann macht er oft so dicht, dass er mich nicht sehen möchte.

Aktuell hat er ja "Bedenkzeit", wie er sich das vorstellt. Ich bin auf Abstand. Die haben mich so erschlagen mit dem Thema, sie könne jetzt eventuell für immer bei ihm bleiben, dass mir nichts anderes übrig blieb. Sonst geh ich ja kaputt. DAs will ich zu vermeiden wissen.

Ich bin jetzt seit fast 3 Jahren geduldig...nur allein mit Geduld komme ich hier offensichtlich auch nicht weiter

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6. Juli 2016 um 12:52
In Antwort auf gosse_12854278

Das wäre ich...
...auch sehr gerne. Möglichst ja auch mit diesem Mann.

Aber wirklich, ich brauche keine eigene Familie. Ehrlich nicht. Ich bin nicht so der Typ Frau, der unbedingt Kinder und Familie braucht. Wie schon geschrieben, für mich ist nicht Sinn des Lebens, mich fortzupflanzen und in diese Schublade lasse ich mich auch grundsätzlich nicht stecken. War ich noch nie.

PS: Der Großteil meiner langjährigen Freundinnen und Freunde hat Kinder, die meisten sogar 3. Und ich neide es ihnen nicht, in keinem Moment

Ah...
...und noch ein PS für alle, die immernoch der Meinung sind, ich hätte es besser wissen müssen etc.: Das wusste mein Freund auch von Anfang an! Dass ich möglicherweise nicht so der Riesenkinderfreund bin und es daher möglicherweise auch nicht zu so ner überschwenglich herzlichen Beziehung mit seiner Tochter kommen könnte. Nicht nur die Frauen, die sich auf sowas einlassen, hätten die Schlaueren sein müssen...was das angeht, war zumindest ich fair zu Beginn. Und bin es auch weiterhin

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6. Juli 2016 um 12:57

Nein,
ganz so ist es nicht.

Ich habe meine eigene Wohnung. In der sind wir nie zu dritt, weil kein Platz für alle drei ist. Das ist auch gut so, da herrscht nämlich alles so, wie ICHs gerne hätte und momentan fungiert die ja hauptsächlich auch als Rückzugsort - also alles gut.

In seiner Wohnung mache ich nicht sauber. Ich räume auch dem Kind nicht hinterher. Seitdem er mir sagte, er möchte nicht, dass ich sie, wie ers nennt, "kritisiere" (also versuche, Erziehung auszuüben), halte ich mich auch komplett aus der Verantwortung. D.h. den Dreck hat am Ende er, nicht ich.

Es ist auch nicht alles an ihm schlecht, ich liebe ihn ja auch. Wir haben auch tolle Tage zusammen (wenn es mal zu Tagen kommt), ansonsten Abende, wir waren vor ein paar Wochen im Urlaub, das war auch eine gute Zeit, nicht alles ist schlecht. Nur gabs bisher auch die Situation so nicht, sie war bisher nicht immer da und ich fürchte mich davor, was passiert, wenn sie nun wirklich für immer bleibt. Ich werde mich vermutlich so nicht anpassen können, es gibt aktuell ja kein "unser", nur ein "Papa und Kind" und halt Geri dazu. Hätten wir wenigstens die Möglichkeit, gemeinsam zu wohnen, hätte ich auch mehr Kraft und mehr Einfluss. Aber das lässt sich momentan nicht umsetzen, auf keinen Fall.

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6. Juli 2016 um 12:58

Ja...
...aktuell überwiegend nicht, nein. Da hast du schon Recht

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6. Juli 2016 um 13:10
In Antwort auf gosse_12854278

Wie...
...konntet ihr die Probleme denn lösen? Hast du Beispiele für mich? Ich würde ja gern etwas retten und bin dankbar über Ratschläge erfahrener Leute.

Ich habe für mich beschlossen
mich NULL in die Erziehung einzumischen. Nur, was meine Tochter betrifft und sie kann es gut unterscheiden, dass für sie andere Regeln gelten. Keiner muss Zähne putzen? Ok. Nicht mein Problem, wenn sie Probleme kriegen. Er ist nicht konsequent? Ok, die Folgen trägt er. Denn unsere Stile unterscheiden sich ziemlich voneinander und wenn wir uns streiten deswegen hab ich gar nichts davon. Er handhabt es umgekehrt genau so.

Wird es mir doch zu bunt, habe ich immer noch meine eigene Wohnung. Wir sehen uns täglich abends. An den Kinderwochenenden sind wir bei ihm und an den Kinderfreien Wochenenden bei mir. In der Woche wechseln wir, wie es gerade passt (ein Kind lebt komplett bei ihm). Nicht ideal, aber ich habe meinen Rückzugsort für mich aber auch für meine Tochter, denn wenn man nicht zusammen in die Elternrolle reingewachsen ist und die Kinder sich nicht komplett an die Regeln halten, wie man das selber möchte, ist das halt ein Kompromiss und wichtig, sich zurückziehen zu können räumlich. Und wir sind uns einig, dass wir uns nicht aufgeben wollen und dann halt beide Kompromisse eingehen, um zusammen bleiben zu können. Irgendwann wollen wir zusammen wohnen und auch noch ein gemeinsames Kind, aber dazu muss erst Platz und alles geregelt sein. Langweilig wird es jedenfalls nicht.

Ich mag die Kinder (nicht so wie meins natürlich, los, werft Steine ) und bin immer für ihn und die Kinder da, wenn sie auf mich zukommen und versuche mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Er hat eine Therapie gemacht um sein Verhalten der Ex gegenüber in den Griff zu bekommen. SIE ändert man nicht, aber seine Reaktionen sehr wohl (aber nur wenn er will) und jetzt gibt es konsequente Regeln in Sachen Kinder oder Kinderfrei nahezu ohne Ausnahme (außer im Notfall natürlich). Wir haben z.B. jedes zweite Wochenende komplett kinderfrei. Ohne diese Zeit wäre es für uns sehr schwer gewesen die letzten Jahre. Ich weiß, dass ist auch Deine Wunschvorstellung. Aber wenn es nicht seine ist...?!

Aber wir hatten keine Probleme mit UNS, wenn Du das so auf diesem Weg verstehst, was ich meine. Er hat mich immer als Partnerin behandelt und sagt mir jeden Tag, was er für mich fühlt und was er an mir hat. Und er gibt mir nicht das Gefühl, hinten an zu stehen. Er ist immer für mich da und tut alles, was er kann für mich und auch für meine Tochter.

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6. Juli 2016 um 13:13

Hallo Daphne,
das mag ein Vorschlag sein, für Menschen, die den Weg des geringsten Widerstandes gehen und sich selbst schnell aufgeben. Aber so bin ich nicht. Ich habe hier mehrfach geschrieben, dass ich diesen Mann ja auch liebe und etwas an der Situation verändert haben möchte, wozu ich Ratschläge brauche und diese hier einholen möchte.

Auch gehe ich nicht in eine Beziehung, um es "einfach mal zu probieren", sondern schon, weil ich, wenn möglich den Rest meines Lebens, mit dem Menschen verbringen möchte. Wenn du andere Ansichten im Leben hast, ist das ja in Ordnung, aber solche Art Ratschläge nützen mir nichts

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6. Juli 2016 um 13:17

Daran liegt es...
...meiner Meinung nach auch. Die Kommunikation. Wir sitzen auch selten zu dritt zusammen und diskutieren oder sprechen über Konfliktsituationen. Nicht, weil ich das nicht möchte. Sie ist zu sowas nicht fähig, man hat es ihr nicht beigebracht und der Vater geht dem weitestgehend aus dem Weg. So wünsche ich mir das ja auch. Ich finde auch, dass es genug ist, sobald sie im Bett ist und sie zu respektieren hat, dass dann eben Elternzeit ist. Mit diesem Ansatz habe ich es auch versucht, aber ich persönlich hab ja nichts zu melden und darf ja auch nix sagen, wenn sie zum 5. Mal rein kommt. Er ist dann halt immernoch zu zurückhaltend, wie ich finde, bittet sie darum, zurück zu gehen und dort zu bleiben, aber es fehlen grundsätzlich einfach klare Anweisungen. Ich habe hohen Respekt vor dem, was ihr da geschafft habt. Aber eben auch Angst vor meiner Situation

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6. Juli 2016 um 13:19

Naja mit leeren...
Versprechungen kommt er nicht mehr weiter. Das mache ich nicht mehr mit und das weiß er auch. Ich hab ihm ja gesagt, was ich mir vorstelle und da sind Kompromisse beider Seiten bereits mit einkalkuliert, wenn man das so sagen kann. Muss ja auch. Ich bin schon auch bereit, mich z.T. anzupassen bzw. tu ich das ja die ganze Zeit schon.
Sollte er sich dafür entscheiden, die Beziehung weiterzuführen und die "Mühe" auf sich zu nehmen, wird sich viel ändern müssen.

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6. Juli 2016 um 13:26
In Antwort auf easy1980

Ich habe für mich beschlossen
mich NULL in die Erziehung einzumischen. Nur, was meine Tochter betrifft und sie kann es gut unterscheiden, dass für sie andere Regeln gelten. Keiner muss Zähne putzen? Ok. Nicht mein Problem, wenn sie Probleme kriegen. Er ist nicht konsequent? Ok, die Folgen trägt er. Denn unsere Stile unterscheiden sich ziemlich voneinander und wenn wir uns streiten deswegen hab ich gar nichts davon. Er handhabt es umgekehrt genau so.

Wird es mir doch zu bunt, habe ich immer noch meine eigene Wohnung. Wir sehen uns täglich abends. An den Kinderwochenenden sind wir bei ihm und an den Kinderfreien Wochenenden bei mir. In der Woche wechseln wir, wie es gerade passt (ein Kind lebt komplett bei ihm). Nicht ideal, aber ich habe meinen Rückzugsort für mich aber auch für meine Tochter, denn wenn man nicht zusammen in die Elternrolle reingewachsen ist und die Kinder sich nicht komplett an die Regeln halten, wie man das selber möchte, ist das halt ein Kompromiss und wichtig, sich zurückziehen zu können räumlich. Und wir sind uns einig, dass wir uns nicht aufgeben wollen und dann halt beide Kompromisse eingehen, um zusammen bleiben zu können. Irgendwann wollen wir zusammen wohnen und auch noch ein gemeinsames Kind, aber dazu muss erst Platz und alles geregelt sein. Langweilig wird es jedenfalls nicht.

Ich mag die Kinder (nicht so wie meins natürlich, los, werft Steine ) und bin immer für ihn und die Kinder da, wenn sie auf mich zukommen und versuche mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Er hat eine Therapie gemacht um sein Verhalten der Ex gegenüber in den Griff zu bekommen. SIE ändert man nicht, aber seine Reaktionen sehr wohl (aber nur wenn er will) und jetzt gibt es konsequente Regeln in Sachen Kinder oder Kinderfrei nahezu ohne Ausnahme (außer im Notfall natürlich). Wir haben z.B. jedes zweite Wochenende komplett kinderfrei. Ohne diese Zeit wäre es für uns sehr schwer gewesen die letzten Jahre. Ich weiß, dass ist auch Deine Wunschvorstellung. Aber wenn es nicht seine ist...?!

Aber wir hatten keine Probleme mit UNS, wenn Du das so auf diesem Weg verstehst, was ich meine. Er hat mich immer als Partnerin behandelt und sagt mir jeden Tag, was er für mich fühlt und was er an mir hat. Und er gibt mir nicht das Gefühl, hinten an zu stehen. Er ist immer für mich da und tut alles, was er kann für mich und auch für meine Tochter.

Das fehlt bei uns eben...
...für mich ist dann gar keine Zeit oder Raum, mir dann mal was liebes zu sagen oder mich zu überraschen. Im Gegenteil, oft ist sie nicht mal 30 Minuten im Bett und er döst auch schon aufm Sofa ein...
Ich finde, es macht es sicher nicht einfacher, wenn auch noch beide Kinder haben, ganz sicher nicht. Aber es ist wieder eine andere Situation. Ich bin allein und sie sind zu zweit. Von mir wird auch mehr Kompromissbereitschaft verlangt. Und er hat nicht das Gefühl dafür, herauszufiltern, was von dem, was ich für beide tu, eben NICHT selbstverständlich ist. Der sieht das einfach gar nicht.

Und ich würde niemals mit Steinen nach dir werfen nach diesem Kommentar Ich kann dich verstehen. Ich mag auch die meisten Kinder aus meinem Freundeskreis lieber als das meines Freundes. Und ehrlich, wäre sie die Tochter einer Freundin wäre sie entweder besser erzogen oder sie würde auch zu den paar wenigen gehören, die ich halt weniger mag als den Rest. So ist das halt im Leben und deshalb finde ich auch gerecht, dass man das sagen und so empfinden darf. Punkt

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6. Juli 2016 um 13:28

Ich hab keine Ahnung...
...ob ich alles probiert habe und vor allem richtig mache. Woher weiß man das auch? Ich kenne niemanden, der in einer ähnlichen Situation lebt, persönlich und bin aktuell schon noch bereit, daran zu arbeiten und darum zu kämpfen. Wenn ich dafür auch "Gegenleistungen" bekomme

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