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Das Fortbestehen der Menschheit

21. August 2009 um 22:15 Letzte Antwort: 23. August 2009 um 0:19

Inspiriert von dem Thread "Eine Frau die keine Kinder will, verleugnet ihr Geschlecht" möchte ich mal eure Meinung wissen.

Angestossen von einer Antwort die besagte, dass Frau kann aber nicht muss und auch anders ihren "Beitrag" zur Gesellschaft als Karrierefrau leisten kann, erinnerte ich mich an diverse Statistiken die besagen, dass Leute mit geringerer Bildung häufiger Sex haben als Leute mit höherer Bildung.

Daraus lässt sich schließen, dass karriereorientierte Frauen mit höherer Bildung weniger Kinder bekommen als geringer gebildete.

Wenn die Intelligenz nun aber teilweise genetisch bedingt ist oder zumindest die Statistik stimmt, dass Akademikerkinder weit häufiger studieren als Kinder ohne Akedemikereltern, dann würde das bedeuten, dass wir unserer Gesellschaft keinen Dienst leisten, da wir das genetische Potenzial der höher Gebildeten "auslaufen lassen" da diese weniger Nachwuchs produzieren und somit die künftigen Generationen eher schwach abschneiden.

Ist das was dran? Trugschluss? Oder einfach falsche Sicht der Dinge. Was meint ihr?

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21. August 2009 um 23:20

...
Bevor die Menschheit ausstirbt, lässt sie sich gewiss sowas wie in "Brave New World" einfallen.

Allerdings, mit der Intelligenz hast du teilweise sicher recht, und zwar gehts ja nicht nur um die Genetik... aber wenn du dir Assideppenfamilien anschaust, glaubst du dass die ihre Kinder irgendwie zu intelligenten Menschen erziehen können?

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21. August 2009 um 23:48

Ich erinnere mich...
... an eine These, die besagte, dass Intelligenz sowieso nur ein bedingt von der Evolution unterstütztes Merkmal ist.

Zitat: "In der Tierwelt ist Beschränktheit meist von Vorteil und Kreativität eher die Sache der Underdogs."

Einfach mal nach "Intelligenz" und "Evolution" googeln...

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22. August 2009 um 0:15
In Antwort auf cheryl_12314718

Ich erinnere mich...
... an eine These, die besagte, dass Intelligenz sowieso nur ein bedingt von der Evolution unterstütztes Merkmal ist.

Zitat: "In der Tierwelt ist Beschränktheit meist von Vorteil und Kreativität eher die Sache der Underdogs."

Einfach mal nach "Intelligenz" und "Evolution" googeln...

...
Naja, aber warum sind dann grade die Menschen jetzt die dominante Spezies?

Ich hab grad vor kurzem einen Bericht gesehen wo es um die Unterschiede zwischen Menschen und Affen geht... und der Hauptgrund warum Menschen weiter gekommen sind war in deren These die Fähigkeit des Menschen, altruistisch zu handeln und langfristig zu planen.

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22. August 2009 um 1:21
In Antwort auf esterya1

...
Naja, aber warum sind dann grade die Menschen jetzt die dominante Spezies?

Ich hab grad vor kurzem einen Bericht gesehen wo es um die Unterschiede zwischen Menschen und Affen geht... und der Hauptgrund warum Menschen weiter gekommen sind war in deren These die Fähigkeit des Menschen, altruistisch zu handeln und langfristig zu planen.

Unser Vorteil...
... ist der oponierbare Daumen und damit eine höhere Geschicklichkeit in der Verwendung von Werkzeugen etc.

Gab es nicht inzwischen Untersuchungen, die so was wie Altuismus auch im Tierreich belegten?

An der langfristigen Planung zweifele ich ein wenig... zumindest mein soziales Umfeld (inklusive meiner Person) scheint damit gelegentlich auch nicht weniger Probleme als ein Durchschnittsprimat zu haben.

In dem Artikel wurde eine interessante These vertreten:

Zitat:
"Aber es gibt durchaus Situationen, in denen Lernen von Vorteil ist. Wenn sich das Lebensumfeld sehr schnell ändert, ist individuelles Lernen die beste Strategie, um mit den neuen Gegebenheiten klarzukommen. Bei mäßig schnellen Änderungen zahlt sich soziales Lernen aus, also das Abschauen beim Artgenossen. Und sofern sich das Umfeld nur ganz langsam umgestaltet, sind vererbte Instinkte optimal."

Sie schlossen daraus, dass die kreative und itelligente Fähigkeit, Dinge anders zu machen, nur dann evelutionär relevant werdel, wenn die Lage der Menschen oder Tiere aussichtslos erscheine. Der Gedanke hat irgendwie was...

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22. August 2009 um 1:24

Aktuell...
... besteht meine Leistungen für die Menschheit darin, andere menschliche Individuen am Leben zu erhalten... zumindest ist dies das, was man mir mal vor Jahren im Studium beigebracht hat.

Vielleicht ist ja eines darunter, dass sich für die Menschheit noch als nützlich erweisen könnte...

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22. August 2009 um 9:26

Das ist der springende Punkt
Hallo,

mit ca. 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, Tendenz weiterhin stark zunehmend, hat diese Erde genug von unserer Spezies.
Angesichts dieser Problematik muss ich mich nicht reproduzieren. In 30 Jahren ist die Biomasse verbraucht, dann gibt es weltweit eine Problematik, die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können.
Für alle, die es interessiert. Lest Euch mal etwas vom Club of Rome durch.
Da sollten viele Ihren Kinderwunsch nochmals überdenken. Ich tue der Menschheit mehr Gutes, wenn ich mich nicht vermehre.

Es wird wirklich allerhöchste Zeit, dass wir Menschen unser effektives Gehirn auch einmal benutzen und den Tatsachen ins Auge sehen.
Zum Wohl aller künftigen Generationen ist es das Beste, wenn die Weltbevölkerung nicht stetig zunimmt.
Das System ist sowieso schon aus dem Gleichgewicht geraten.
Und wenn nicht global etwas passiert, dann vernichtet sich diese Spezies wirklich selbst.

Gruß
Ganesha

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22. August 2009 um 10:56

Vllt.
ist die Intelligenz nicht so stark genetisch abhängig aber die Erziehung und die Wertevermittlung hat viel mit der Intelligenz der Eltern zu tun, der Fähigkeit ein Kind zu einem selbstbestimmten Menschen der zur Selbstreflexion fähig ist zu erziehen. Diese Fähigkeit würde ich doch eindeutig stärker den gebildeteren zuschreiben als beispielsweise Arbeitslosen oder Geringverdienern.
Denn wenn ich mir ansehe wie viele von denen ihren Kinder kaum oder wenig Aufmerksamkeit schenken oder sie spüren lassen, dass sie gerade stören, dann wundert mich nicht, dass diese Kinder keine Genies werden. Ihre Eltern leben ein Lebensbild vor. Und die Lebenseinstellung wird oft grob von den Eltern übernommen. Und Gebildetere haben öfter ein größeres Verständnis für die Dinge im Leben als weniger gebildete und könnten ihre Kinder dementsprechend selbst- und gesellschaftskritischer erziehen. GEsellschaftskritisch heißt aber nicht, wegen eigenen Verfehlungen auf den Staat zu schimpfen.

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22. August 2009 um 11:00
In Antwort auf kuschro

Vllt.
ist die Intelligenz nicht so stark genetisch abhängig aber die Erziehung und die Wertevermittlung hat viel mit der Intelligenz der Eltern zu tun, der Fähigkeit ein Kind zu einem selbstbestimmten Menschen der zur Selbstreflexion fähig ist zu erziehen. Diese Fähigkeit würde ich doch eindeutig stärker den gebildeteren zuschreiben als beispielsweise Arbeitslosen oder Geringverdienern.
Denn wenn ich mir ansehe wie viele von denen ihren Kinder kaum oder wenig Aufmerksamkeit schenken oder sie spüren lassen, dass sie gerade stören, dann wundert mich nicht, dass diese Kinder keine Genies werden. Ihre Eltern leben ein Lebensbild vor. Und die Lebenseinstellung wird oft grob von den Eltern übernommen. Und Gebildetere haben öfter ein größeres Verständnis für die Dinge im Leben als weniger gebildete und könnten ihre Kinder dementsprechend selbst- und gesellschaftskritischer erziehen. GEsellschaftskritisch heißt aber nicht, wegen eigenen Verfehlungen auf den Staat zu schimpfen.

UPS
Das sollte eigentlcih nach ganz oben... naja...
dann auf ein Neues...

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22. August 2009 um 11:01

Vielleicht
ist die Intelligenz nicht so stark genetisch abhängig aber die Erziehung und die Wertevermittlung hat viel mit der Intelligenz der Eltern zu tun, der Fähigkeit ein Kind zu einem selbstbestimmten Menschen der zur Selbstreflexion fähig ist zu erziehen. Diese Fähigkeit würde ich doch eindeutig stärker den gebildeteren zuschreiben als beispielsweise Arbeitslosen oder Geringverdienern.
Denn wenn ich mir ansehe wie viele von denen ihren Kinder kaum oder wenig Aufmerksamkeit schenken oder sie spüren lassen, dass sie gerade stören, dann wundert mich nicht, dass diese Kinder keine Genies werden. Ihre Eltern leben ein Lebensbild vor. Und die Lebenseinstellung wird oft grob von den Eltern übernommen. Und Gebildetere haben öfter ein größeres Verständnis für die Dinge im Leben als weniger gebildete und könnten ihre Kinder dementsprechend selbst- und gesellschaftskritischer erziehen. GEsellschaftskritisch heißt aber nicht, wegen eigenen Verfehlungen auf den Staat zu schimpfen.

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22. August 2009 um 11:02

Re
Hallo,

Lies mal: Die Grenzen des Wachstums
Dann verstehst Du was ich meine. Und schau mal unter dem Begriff Agrarkolonialismus. Die Inder und Chinesen kaufen Land in Afrika, weil sie ihre eigene Bevölkerung nicht mehr ernährt bekommen.
Und wenn Du einfach nur aufmerksam bist, dann kommst Du irgendwann zu dem Punkt, dass es so einfach nicht mehr weitergehen sollte. Es sei denn, Du möchtest, dass diese Spezies in Zukunft nicht mehr existiert.
Ist es nicht erschreckend, dass die Weltbevölkerung sich in den letzten 40 Jahren bereits verdoppelt hat?
Weisst Du heute gibt es noch Nationalparks und Naturschutzgebiete. Aber wenn wir uns weiter so vermehren verdrängen wir all die anderen Lebewesen, die mit uns leben.
Anstatt mit ihnen gemeinsam zu leben.
Wer gibt uns eigentlich das Recht dazu?
So lange ein Papst in Länder reist, in denen Menschen verhungern und denen noch mit gutem Gewissen erzählt, sie sollten keine Verhütungsmittel verwenden, so lange stimmt hier etwas nicht.
Und ich würde mir von allen Ländern mehr Aufklärung wünschen, damit bei vielen mal das Licht aufgeht.
Wir diskutieren über Umweltschutz? Glaub mir in 30 Jahren brauchen wir nicht mehr diskutieren. Dann haben wir alle den Salat.
Als ich in der Schule war und das ist wirklich schon eine Weile her, da sagten alle, dass es fünf vor zwölf wäre.
Seitdem wurden sicher ein paar Dinge in Angriff genommen. Aber global ist rein garnichts passiert, was die Entwicklung aufhalten könnte.
Ich kann nur einen winzigen Beitrag leisten, indem ich versuche so gut es geht Rücksicht zu nehmen, auf ein Auto zu verzichten, nicht in Fast-Food-Ketten zu essen und beim Einkauf ein wenig darauf zu achten bestimmte Anbieter schlicht und ergreifend zu boykottieren.
Und ich verzichte auf Kinder. Damit tue ich der Menschheit etwas Gutes. Das ist meine Sicht der Dinge.

Gruß
Ganesha

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22. August 2009 um 11:13
In Antwort auf cheryl_12314718

Unser Vorteil...
... ist der oponierbare Daumen und damit eine höhere Geschicklichkeit in der Verwendung von Werkzeugen etc.

Gab es nicht inzwischen Untersuchungen, die so was wie Altuismus auch im Tierreich belegten?

An der langfristigen Planung zweifele ich ein wenig... zumindest mein soziales Umfeld (inklusive meiner Person) scheint damit gelegentlich auch nicht weniger Probleme als ein Durchschnittsprimat zu haben.

In dem Artikel wurde eine interessante These vertreten:

Zitat:
"Aber es gibt durchaus Situationen, in denen Lernen von Vorteil ist. Wenn sich das Lebensumfeld sehr schnell ändert, ist individuelles Lernen die beste Strategie, um mit den neuen Gegebenheiten klarzukommen. Bei mäßig schnellen Änderungen zahlt sich soziales Lernen aus, also das Abschauen beim Artgenossen. Und sofern sich das Umfeld nur ganz langsam umgestaltet, sind vererbte Instinkte optimal."

Sie schlossen daraus, dass die kreative und itelligente Fähigkeit, Dinge anders zu machen, nur dann evelutionär relevant werdel, wenn die Lage der Menschen oder Tiere aussichtslos erscheine. Der Gedanke hat irgendwie was...

Altruismus bei Tieren
Ja, gibt es.
Allerdings natürlich keinen ideologisch motivierten.

Es gibt den Begriff "reziproker Altruismus", also: Altruismus den altruistischen
So gibt es eine Vampirfledermausart, die recht sozial lebt. Sie übernachten immer am selben Ort einer Höhle und haben daher auch ganz klare Nachbarn, man "kennt sich" also schonmal. Das ist eine wichtige Grundvorraussetzung.
Nun ist es so, dass eine Fledermaus, die nur zwei Nächte lang erfolglos auf Jagd war und kein Blut trinken konnte, verhungern kann. Verwandte geben sich natürlich gegenseitig am wahrscheinlichsten Blut ab, wenn z.B. der Nachwuchs am Hungern ist (Altruismus unter Verwandten, eine Ausprägung der Verwandtenselektion), immerhin teilt man viele Gene. Überraschenderweise helfen sich aber auch benachbarte Tiere, wobei jedoch Schmarotzer bestraft werden: Sollte sich ein Nachbar bei nächster Gelegenheit nicht revanchieren, wird er nie wieder Hilfe von dem altruistischen Tier erwarten können. Daher "reziprok", also wechselseitig.

Es gibt noch andere soziale Tiere, die reziprok altruistusch handeln, bei den Fledermäusen wurde es aber sehr genau untersucht, so dass auch die Kosten/Nutzen-Rechnung, die dem Altruismus zugrunde liegt, rechnerisch nachvollzogen werden konnte.

Übrigens sind die intelligentesten Tiere meistens sozial und haben ein breites Nahrungsangebot, dass sie sich "kreativ" erschließen.
Das trifft auf Primaten zu, auf Delphine zumindest das Soziale, auf Papageien, Krähen,.... aber wie Kraken so überraschend lernfähig sein können, das frage ich mich schon....

LG
Ele

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22. August 2009 um 11:38

Die Frage habe ich mir auch mal gestellt
Irgendwie ähnelt diese Form der Gesellschaftskritik der, die in "Die Zeitmaschine" von Wells zum Ausdruck gebracht werden sollte (dort war es ja die "Unterschicht", die in den Untergrund gedrängt wurde, gegen die luxusverwöhnte "Oberschicht", die sich auf der Unterschicht ausruhte und zu den verweichlichten Eloys wurde, die von den Unterschicht-achfahren, den Morlocks ab und zu mal "gerissen" wurden )
Zumindest diese Zukunftsaussicht wird sich wohl nicht bewahrheiten, denn der Trend ging letztendlich ja doch eher zur Aufweichung (leider nicht Auflösung) der Schichtengrenzen.

Ich hoffe, dass sich auch bei uns etwas ändern wird.
Vielleicht ist das hier auch der Punkt, an dem das Konzept der Ehe scheitert: Gruppen von Menschen, die sich zusammen schließen und sich gemeinsam um den Nachwuchs kümmern, könnten den Kindern mehr Anreiz bieten und gleichzeitig würde unterdurchschnittliche Intelligenz einer Person nicht ganz so stark ins Gewicht fallen.
Aber das ist sehr theoretisch, auch wenn es womöglich die Art war, wie unsere Vorfahren einst ihre Kinder groß bekamen.

Vielleicht werden auch die Ganztagsschulen etwas an der Problematik ändern: Wenn die Schule Mittelpunkt der Kindheit ist, fallen die Unterschiede im Elternhaus natürlich weniger ins Gewicht.
Dennoch bieten viele gebildete Menschen ihren Kindern tendenziell mehr: Mehr Urlaub, mehr Sportunterricht, mehr Musikunterricht....

Dann ist da halt noch der Faktor Vererbung. Es *gibt* einen Erbfaktor hierbei. Aber inwiefern er größer oder kleiner als der Umweltfaktor ist..... Tja, das ist doch die uralte Diskussion, gelle? Die mit den Zwillingsstudien und den vermeindlichen Erfolgen für eine Seite, die dann eben doch nicht haltbar waren..... bla

Die Frage ist, ob wir daraus eine Konsequenz ziehen *müssen*. Müssen wir das?
Wer sagt denn, dass wir für den Fortbestand der Menschheit "da wären"?
Wir leben und wir können verdammt nochmal mit unserem Leben anstellen, was wir wollen! Wenn die Menschheit ausstirbt, wartet auf uns auch kein Richter, der mit dem Zeigefinger wedelt und "du-du-du!" sagt. Sprich: Es gibt keine Verpflichtung gegenüber der Menschheit. Dass Evolution ein Kampf der Arten ist, ist längst als Unfug abgetan, es ist in erster Linie ein Kampf der Individuen!
Und das bedeutet: Was willst DU? Was will ICH?
WILL ich meine Gene weitergeben?
Und stört es mich, wenn sich die IQ-Elite nicht ebenso fortpflanzt wie die andere Seite der Skala?

Auf sozialer Ebene kann aber gerne einiges getan werden. Es muss nicht sein, dass das Potenzial von "Arbeiterkindern" untergeht, weil die Talentförderung in der Schule nahezu brach liegt!
Wenn in der Schule nur gleich gemacht wird (alle lernen das selbe in der selben Geschwindigkeit und dabei gibt es "Gewinner" und "Verlierer"), kommt es natürlich fast ausschließlich auf das Elternhaus an, ob ein Kind gefördert wird oder nicht. Und da liegt ja, wie viele von euch weiter unten schon geschrieben haben, ein Großteil des Problems!


LG
Ele

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22. August 2009 um 11:49

Warum
wird hier eigentlich immer auf die Frau rumgehackt?

Männer sind auch nicht besser. Sie gehen auch nach 2 Jahren Beziehung einfach so, "weil ja auf einmal das Gefühl fehlt" oder "er es ja schuld ist und nicht die Frau"..

Da kriege ich das würgen..

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22. August 2009 um 11:51

Aber der Ehrgeiz
ist eben oftmals auch von den Eltern abgeschaut.
Ansonsten wäre der Umkehrschluss "Unterschichtler" seien einfach zu faul und daher käme die Satistik zustande, dass Oberschichtler-Kinder erfolgreicher wären.

Ich habe auch gelesen, dass Akademikerkinder in Akademikerberufen erfolgreicher sind: Die akademischen Chefs können sich mit Akamdemikerkindern besser identifizieren (irgendwie merkt man ja in subtilen Dingen wie Haltung und Ausdrucksweise den meisten Leuten auch nach dem Studium noch an, aus welchem Haus sie kommen) und diese werden dann auch eher in den Chefsessel befördert, wenn der ehemalige Chef in Pension/Rente geht.

Also du hast schon Recht, dass man mit Ehrgeiz einiges wett machen kann. Den Ehrgeiz muss man aber eben auch erst mal haben und davon womöglich sogar noch eine ordentliche Portion mehr als die Akademikerkinder.

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22. August 2009 um 12:31

Eben, eben
Du sagst es ja selbst: Akademiker-Kinder haben es oftmals leichter. Förderung, mehr Geld im Rücken... Das heißt auch, dass sie nicht so viel Ehrgeiz brauchen, wie Arbeiterkinder, die alles allein schaffen müssen.

Ich finde es toll, dass du anscheinend den Ehrgeiz gehabt hast
Leider gibt es aber keinen Schalter, den man drücken kann, um Ehrgeiz zu bekommen. Es liegt eben in einem selbst und wenn man gute Vorbilder hatte (fleißige Eltern z.B.), fällt es einem für gewöhnlich leichter, diesen Ehrgeiz zu entdecken.

LG
Ele

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22. August 2009 um 12:33

Tjaaaa....
Wenn das mal nicht daran liegt, dass sie es so viel einfacher beim Fortpflanzen haben? Das geschieht bei denen ja manchmal sogar einfach "nebenbei"

Daraus kann man natürlich den Fehlschluss ziehen, dass Frauen dann wohl für alles, was Fortpflanzung betrifft, zuständig sind.....

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23. August 2009 um 0:16
In Antwort auf mollie_12529085

Warum
wird hier eigentlich immer auf die Frau rumgehackt?

Männer sind auch nicht besser. Sie gehen auch nach 2 Jahren Beziehung einfach so, "weil ja auf einmal das Gefühl fehlt" oder "er es ja schuld ist und nicht die Frau"..

Da kriege ich das würgen..

Weil Frauen
halt eben die Kinder austragen und bekommen und körperlich zum stillen geeignet sind. Dabei bilden sie i.d.R. eine engere Bindung zu dem Kind auf als Männer.

Außerdem ging es bei meiner "Inspiration" um die Frau und ich habe in dem Punkt nicht weiter nachgedacht als ich diesen Thread hier verfasst habe.

Ich denke es ist aber immer noch eine Tatsache, dass meist die Frauen die Kinder großziehen (evtl. weil sie sich stärker mit dem Kind verbunden fühlen) und meiner Beobachtung nach ein besseres "Händchen" dafür haben.

Und rumgehackt habe ich hier auf niemandem.

Wenn du hier im Forum auch mal quer ließt sind es (hier) zumeist die Frauen die wegen mangelnder Gefühle oder sonstiger (teils) Kkleinigkeiten überlegen Schluss zu machen.

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23. August 2009 um 0:19

Meine "Sorge" bestand
auch nciht darin, dass die Menschheit aussterben könnte, sondern ob wir, ganz grob und hart gesagt, die Menschheit nicht weiterentwickeln, bzw. sogar zurückentwickeln wenn sich unsere Hochgebildeten weit weniger fortpflanzen als es die wenig Gebildeten.

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