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Das erste gemeinsame... leben?

30. Mai 2005 um 10:37

Hallo zusammen!


Mein Leben ist momentan etwas aus den Fugen geraten. Ich bin mit meinem Freund jetzt 16 Monate zusammen. Wir haben viele Hochs und Tiefs gehabt, aber darum geht es momentan nicht.

Ich bin alleinerziehend, mein Kind ist vier, und studiere. Wohne noch bei meinen Eltern, wo ich jedoch eine Wohnung für mich im Haus hab. Ist aber alles ein wenig offener, also nicht wirklich abgetrennt. Ich versteh mich mit meinen Eltern so gut wie gar nicht mehr. Mag schon gar nicht mehr zu Haus sein... das ist nicht mehr mein zu Haus.

Ich müsste ausziehen, da es so nicht weitergeht, da ich machen kann, was ich will, es ist in den Augen meiner Mutter immer falsch. Lange Geschichte, jedenfalls wurde es mir von meiner Therapeutin dringendst empfohlen mich von hier abzuwenden, da ich durch meine Eltern nur Probleme hab.

Bisher sah es so aus, dass ich meinen Sohn abends ins Bett gebracht hab und bin dann zu meinem Freund gefahren (er wohnt in der Nähe der FH, die von mir aus 40 km weit ist), morgens dann zur FH, danach nach Haus und hab mich mit meinem Sohn beschäftigt und abends dann wieder zu meinem Freund. Wenn ich Klausuren hab, dann noch bis in die Nacht lernen. Ich fühl mich bei ihm sehr wohl und würd schon sagen, dass dort mein zu Haus ist. Bin jedoch immer traurig, da mein Sohn nicht da ist.

Puh, etwas verwirrend und ihr fragt euch sicherlich, worauf ich hinaus will. Aber ich denk, das musste ich im Vorfeld schreiben.

So, das eigentliche, worauf ich nicht klar komm ist, dass ich gern mit meinem Freund zusammenziehen mag, er aber nicht mit mir. Er hat eine Eigentumswohnung, die jedoch sehr klein ist, für zwei Personen auch schon fast zu klein um dort auf Dauer zusammen zu wohnen.

Als wir auf das Thema kamen, sagte er nur, mit ihm bräuchte ich in den nächsten Jahren da nicht zu rechnen. Er will noch nicht mit mir zusammen wohnen. Er hat seine Arbeit und dann hat er nebenbei noch sein Studium und muss immer lernen und hat dann keine Zeit und mein Kind würd ihn dann nur nerven und er würd mich dann nach nem halben Jahr wieder rauswerfen.

Es wär so eine riesige Umstellung für ihn (für mich natürlich nicht...) und ich sollt erstmal allein wohnen. Denn dann würd er öfter zu mir kommen und er würd sich dann langsam daran gewöhnen auch mit meinem Kind zusammen zu leben (er versteht sich eigentlich sehr gut mit ihm). Könnt mir natürlich nicht versprechen, dass es klappt.

Als ich ihn fragte, was er denn machen würd, wenn ich schwanger werden würde, da kann er dann auch nicht einfach sagen, nö ich muss mich erst dran gewöhnen, dann kann er sich auch nicht einfach aus dem Staub machen. Aber er sagte nur, er hätt dann ja neun Monate Zeit. Moment mal, seh ich das falsch, dass er jetzt auch so Zeit hat sich an mein Kind zu gewöhnen (wenn er das schon so vergleicht)?

Ich aber will nicht allein wohnen. Er aber würd anders nicht mit mir zusammenziehen wollen. Und das ja sowieso erst in ein paar Jahren. So hab ich mir das alles nicht vorgestellt, nicht so hart. Und auch nicht, dass ich darunter so leiden würd.

Er sagte auch, dann könnte er ja nicht mehr machen was er wollte, müsste immer Kompromisse eingehen. Und ausserdem würd er dann wieder einen SCHRITT ZURÜCK machen!

Ich müsste mir ja vorstellen, was er denn schon alles erreicht hat, seinen guten Job, seine tolle Eigentumswohnung und das wolle er nicht einfach so aufgeben. Er könnt sich keine grössere Wohnung leisten (dabei verdient er sehr gut und ausserdem würd man sich ja alles teilen).
Ich hab das Gefühl, dass er meint, ich würd mich dann von ihm aushalten lassen oder so. Weil ich ja nicht ganz so viel Geld hab, wie er monatlich. Dabei sollte er wissen, wenn er mal zurückschaut, dass ich immer Arbeit hatte oder sonstwas. Und ausserdem hat es bis jetzt bei uns finanziell auch immer gut und ausgeglichen funktioniert.

Das macht mich alles so fertig, da er so egoistisch ist. Ich versteh ihn ja auch einerseits, aber so das Salz in die Wunde streuen: wenn Du kein Kind hättest, dann könntest Du bei mir einziehen, aber so musst Du Dir erst eine eigene Wohnung nehmen.
Das schmerzt und gibt mir das Gefühl, dass ich alles falsch mache.

Und er würd einen SCHRITT ZURÜCK machen. Hallo? Was soll das? Das hat mich so sehr getroffen. Hab schon das Gefühl, er steht eigentlich gar nicht zu mir. Würd er sonst solche Sätze benutzen? Ich könnt nur noch heulen. Für andere hört sich das vielleicht gar nicht mal so schlimm an. Aber für mich ist eine Welt zusammengebrochen.

Er macht sich ja auch darüber lustig, dass ich gesagt hab, ich möcht nicht so spät heiraten und so spät erst mit ihm zusammenleben. Ich bin übrigens fast 25 und mein Freund wird 30.

Vielleicht hat irgendjemand ja ein Statement abzugeben oder einen Tip für mich? Wär sehr dankbar...

Mehr lesen

30. Mai 2005 um 10:51

Erwachsen werden
Gleich zu Anfang: Ich finde die Einstellung deines Freundes sehr erwachsen und sehr vernünftig.
Es ist keineswegs egoistisch, die eigenen Wünsche und die eigenen Befürchtungen zu formulieren, womit er ja auch nicht unbedingt unrecht hat.

Ich denke, kurz und knapp, du solltest endlich damit beginnen, dich abzunabeln. Versuchen, auf eigenen Füßen zu stehen, spricht, von zuhause ausziehen, wenn es dort einfach nicht funktioniert.
Meines Erachtens willst du nur mit deinem Liebsten zusammenziehen, weil du Angst hast, dein eigenes Leben zu leben, selbständig und erwachsen zu werden. Aber er spielt da nicht mit, was sehr klug von ihm ist.

Warum willst du dich partout nicht von Abhängigkeiten lösen und dich stattdessen gleich in die nächste stürzen?
Ich denke, wenn du es erst einmal allein geschafft hast, ohne dich an einen anderen Menschen zu klammern, wenn du weißt, ja, ich KANN es auch alleine, dann MUSST du auf einmal auch nicht mehr alleine. Und das wird auch er merken.

Emanzipier dich! Auf!
Passion

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30. Mai 2005 um 10:54

Mach ein Schritt nach vorne.
Hallo Sunrise.

Du hast zwei Problemkreise:
1. Deine Eltern
2. Dein Freund

Für den Problemkreis 1 hast du psychologische Ünterstützung, das ist gut und hilft Dir sicher weiter.

Die lösung für den Problemkreis 2 ist: Trennung ohne wenn und aber.

Was hast Du von Deinem "sogenannten" Freund? Merkst Du nicht, dass er ein Egoist ist?
Hast Du überhaupt Unterstützung von seiner Seite??? Letztendlich nützt er dich aus.

Daher sofortige Trennung.

Alles Gute wünscht Dir

sixforever

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30. Mai 2005 um 11:00
In Antwort auf mollie_12569194

Erwachsen werden
Gleich zu Anfang: Ich finde die Einstellung deines Freundes sehr erwachsen und sehr vernünftig.
Es ist keineswegs egoistisch, die eigenen Wünsche und die eigenen Befürchtungen zu formulieren, womit er ja auch nicht unbedingt unrecht hat.

Ich denke, kurz und knapp, du solltest endlich damit beginnen, dich abzunabeln. Versuchen, auf eigenen Füßen zu stehen, spricht, von zuhause ausziehen, wenn es dort einfach nicht funktioniert.
Meines Erachtens willst du nur mit deinem Liebsten zusammenziehen, weil du Angst hast, dein eigenes Leben zu leben, selbständig und erwachsen zu werden. Aber er spielt da nicht mit, was sehr klug von ihm ist.

Warum willst du dich partout nicht von Abhängigkeiten lösen und dich stattdessen gleich in die nächste stürzen?
Ich denke, wenn du es erst einmal allein geschafft hast, ohne dich an einen anderen Menschen zu klammern, wenn du weißt, ja, ich KANN es auch alleine, dann MUSST du auf einmal auch nicht mehr alleine. Und das wird auch er merken.

Emanzipier dich! Auf!
Passion

Ich
kann sehr wohl auf eigenen Beinen stehen. Ist es denn so verwerflich wenn man mit seinem Freund zusammen leben will? Warum soll das heissen, dass ich nicht allein klar kommen sollte oder will? Ich wollt damals schon ausziehen. Aber da hatte ich noch nicht die finanziellen Mittel.

Ich seh das so, dass er vielleicht nicht ganz zu mir steht. Denn was ändert es, ob wir jetzt oder später zusammen ziehen. Er sieht nur seine Bedürfnisse, nicht aber meine. Wenn ich doch sowieso in seinen Ort zieh, warum dann nicht gleich mit ihm zusammen?! Es wär ausserdem auch finanziell (obwohl ich da wohlgemerkt auch allein kein Problem mit hätte!) für beide günstiger. So seh ich das nunmal.

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30. Mai 2005 um 11:04
In Antwort auf sari_12146807

Mach ein Schritt nach vorne.
Hallo Sunrise.

Du hast zwei Problemkreise:
1. Deine Eltern
2. Dein Freund

Für den Problemkreis 1 hast du psychologische Ünterstützung, das ist gut und hilft Dir sicher weiter.

Die lösung für den Problemkreis 2 ist: Trennung ohne wenn und aber.

Was hast Du von Deinem "sogenannten" Freund? Merkst Du nicht, dass er ein Egoist ist?
Hast Du überhaupt Unterstützung von seiner Seite??? Letztendlich nützt er dich aus.

Daher sofortige Trennung.

Alles Gute wünscht Dir

sixforever

Ja,
er unterstützt mich in sehr vielen Dingen. Jedoch bei den Sachen, die auch noch ihn betreffen, da ist er dann egoistisch, s.o., sobald er was aufgeben soll und sich aus seinem sicheren Gefilde bewegen soll. Aber ist es in einer Partnerschaft nicht so, dass man zwangsläufig etwas aufgeben muss um weiterzukommen? Es muss ja nicht schlechter sein.
Warum geht er dann einen Schritt zurück, wenn er doch mit einem Menschen das Leben teilt, den er (angeblich) liebt?

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30. Mai 2005 um 11:12
In Antwort auf sunnrise

Ich
kann sehr wohl auf eigenen Beinen stehen. Ist es denn so verwerflich wenn man mit seinem Freund zusammen leben will? Warum soll das heissen, dass ich nicht allein klar kommen sollte oder will? Ich wollt damals schon ausziehen. Aber da hatte ich noch nicht die finanziellen Mittel.

Ich seh das so, dass er vielleicht nicht ganz zu mir steht. Denn was ändert es, ob wir jetzt oder später zusammen ziehen. Er sieht nur seine Bedürfnisse, nicht aber meine. Wenn ich doch sowieso in seinen Ort zieh, warum dann nicht gleich mit ihm zusammen?! Es wär ausserdem auch finanziell (obwohl ich da wohlgemerkt auch allein kein Problem mit hätte!) für beide günstiger. So seh ich das nunmal.

Du...
kannst aber einfach nicht verlangen, das ein anderer mensch so funktioniert wie du dir das vorstellst, das ist kindisch, sorry. er hat dir gegenüber klar seine bedenken geäußert und ich finde das auch sehr erwachsen und keineswegs egoistisch von ihm. er will eben so nicht leben, das muß du akzeptieren.

stell dir vor du "überredest" ihn nun doch dazu und es geht schief... dann mußt du auch alleine leben und hast noch einen freund dabei eingebüßt...

lg die sefi

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30. Mai 2005 um 11:20
In Antwort auf lyric_12355544

Du...
kannst aber einfach nicht verlangen, das ein anderer mensch so funktioniert wie du dir das vorstellst, das ist kindisch, sorry. er hat dir gegenüber klar seine bedenken geäußert und ich finde das auch sehr erwachsen und keineswegs egoistisch von ihm. er will eben so nicht leben, das muß du akzeptieren.

stell dir vor du "überredest" ihn nun doch dazu und es geht schief... dann mußt du auch alleine leben und hast noch einen freund dabei eingebüßt...

lg die sefi

Das
weiss ich schon. Sicherlich, von ihm ist es ja sooo erwachsen seine Bedenken zu äussern. Ist es denn auch erwachsen mit einer Partnerin zusammen zu leben. Sie ja so sehr zu lieben und aber nicht dazu zu stehen, dass man eine Freundin hat? Die dann auch noch ein Kind hat?
Er sagte mal, in seinem Leben müsste alles gradlienig laufen. Schön! Er plant alles ganz toll. Jedoch nicht, dass es auch mal anders laufen könnt. Das ist sein Problem! Mein Kind passt da einfach nicht rein, in sein gradlinieges Leben.
Das egoistische ist ja auch, dass er kein bisschen von seinem Weg abweichen will. Und das geht in ner Partnerschaft nicht. Ich hab genauso Bedenken und für mich ist es weitaus schwieriger in eine neue Stadt zu ziehen, weit weg von den Freunden. Für mein Kind ist es noch am schwersten. Aber er denkt dabei an sich und sein Image. Super erwachsen, wirklich!

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30. Mai 2005 um 11:26
In Antwort auf sunnrise

Das
weiss ich schon. Sicherlich, von ihm ist es ja sooo erwachsen seine Bedenken zu äussern. Ist es denn auch erwachsen mit einer Partnerin zusammen zu leben. Sie ja so sehr zu lieben und aber nicht dazu zu stehen, dass man eine Freundin hat? Die dann auch noch ein Kind hat?
Er sagte mal, in seinem Leben müsste alles gradlienig laufen. Schön! Er plant alles ganz toll. Jedoch nicht, dass es auch mal anders laufen könnt. Das ist sein Problem! Mein Kind passt da einfach nicht rein, in sein gradlinieges Leben.
Das egoistische ist ja auch, dass er kein bisschen von seinem Weg abweichen will. Und das geht in ner Partnerschaft nicht. Ich hab genauso Bedenken und für mich ist es weitaus schwieriger in eine neue Stadt zu ziehen, weit weg von den Freunden. Für mein Kind ist es noch am schwersten. Aber er denkt dabei an sich und sein Image. Super erwachsen, wirklich!

Wieso...
bist du dann mit ihm zusammen, wenn du sowenig in sein leben paßt?

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30. Mai 2005 um 11:27

Mir gefallen folgende Dinge nicht:
Hallo Sunnrise,

mir gefallen 2 Dinge nicht bei Deinem Thraed:

1) Warum möchtest Du von einer Abhängigkeit (Eltern) in die nächste (Eigentunswohnung des Freundes)?

2) Du sprichst Du ziemlich wenig von Deinem Sohn. Du sprichst nur von Dir und Deinem Freund. Wo bleibt Dein Sohn? Er müsste eigentlich bei Dir an aller erstern Stelle stehen. Das Gefühl habe ich allerdings nicht!!!

Dein Freund hat irgendwo recht, wenn er sagt, dass Du erst mal eine eigene Wohnung nehmen solltest. NUR SO kannst Du richtig selbständig werden! Denn Selbständig bist Du nicht wirlich.
Denn jetzt bei Deinem Eltern hast Du es ja ziemlich gut als Alleinerziehende, wenn Du abends abhauen kannst.
Ich kenne Alleinerziehende, die sitzen nur zu Hause, müssen arbeiten gehen, alles unter einen Hut bekommen und haben nicht das Privileg studieren zu können oder alleine zum Freund zu fahren! Also so schlecht gehts Dir bei Deinen Eltern m. M. nach nicht. Da hast Du einen ziemlichen Vorteil gegenüber anderen; nicht nur die NAchteile sehen.

Ich kann Euch ja beide verstehen. Sein Nein zum zusammenziehen interpretierst Du als Ablehnung gegen Dich selber (und gegen Deinen Sohn???).
Ihn kann ich allerdings auch verstehen. Es gibt Menschen, die brauchen viel Freiraum für sich selber. Mit 2 (oder mit Sohn???) in einer Wohnung wäre es in einer kleinen Wohnung wirklich zu eng. Da hat man dann nicht die Möglichkeit mal zu entfliehen.
Das Argument mit der Schwangerschaft finde ich da auch etwas unpassend. Du bist nicht schwanger... Die Tatsachen, die JETZT bestehen müssen betrachtet werden. Nicht das, was kommen könnte.
Wenn er noch nicht dazu bereit ist, hast Du 2 Möglichkeiten. 1. es zu akzeptieren, selbständig zu werden und zu "warten" bis er auch will. Vielleicht möchte er dann eher als er sagt oder Du denkat.
2. Du kommst damit nicht zu recht; er kann / will Dir nicht geben, was Du (und Dein Sohn???) brauchst; trennst Dich; wirst selbständig und suchst Dir dann einen Mann, der zu Dir UND Deinem Sohn steht....

Nur wenn Du schreist "ich will aber " und strampelst dabei noch mit Armen und Beinen, wirst Du Deinen Willen sicher nicht bekommen.


LG
Pluster

PS. mich iteressiert noch:
1) Warum verträgst Du Dich mit Deinem Eltern nicht? Was machen sie, was Dich stört? Was machst Du, was sie stört?
2) Warum wirst Du therapiert?
3) Warum willst Du nicht alleine sein? Bist Du dann überfordert mit Dir, Deinem Leben und Deinem Sohn?

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30. Mai 2005 um 11:35
In Antwort auf sunnrise

Ich
kann sehr wohl auf eigenen Beinen stehen. Ist es denn so verwerflich wenn man mit seinem Freund zusammen leben will? Warum soll das heissen, dass ich nicht allein klar kommen sollte oder will? Ich wollt damals schon ausziehen. Aber da hatte ich noch nicht die finanziellen Mittel.

Ich seh das so, dass er vielleicht nicht ganz zu mir steht. Denn was ändert es, ob wir jetzt oder später zusammen ziehen. Er sieht nur seine Bedürfnisse, nicht aber meine. Wenn ich doch sowieso in seinen Ort zieh, warum dann nicht gleich mit ihm zusammen?! Es wär ausserdem auch finanziell (obwohl ich da wohlgemerkt auch allein kein Problem mit hätte!) für beide günstiger. So seh ich das nunmal.

Ich sehe es auch so, ...
... dass Du nicht alleine leben möchtest.

Du genießt jetzt die Vorzüge bei den Eltern zu wohnen... und willst direkt zu Deinem Freund ziehen.
Sicher ist es nicht verwerflich mit der Person zusammen wohnen zu möchten, die man liebt. Aber weißt Du wie viel Selbstbewusstsein es Dir gibt, alleine zu wohnen? ICh persönlich finde es für JEDE Person wichtig mal alleiune gelbt zu haben.
ALLES in der Wohnung gehört Dir. Du regelt Dein Leben und das Deines Sohnes alleine.
Mit 25 Jahren gehörst Du eigentlich schon lange aus der "Abhut" Deiner Elter raus....

Es ist m. M. nahc wirklich so, dass Du von einer Abhängigkeit in die nächste gehst.
Wenn Du alleine leben kannst und Deinen Freund dazu nicht brauchst, dann wird er es auch merken. Dann werden die Fronten zwischen Euch beiden wieder ganz neu definiert....

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30. Mai 2005 um 11:50
In Antwort auf sunnrise

Das
weiss ich schon. Sicherlich, von ihm ist es ja sooo erwachsen seine Bedenken zu äussern. Ist es denn auch erwachsen mit einer Partnerin zusammen zu leben. Sie ja so sehr zu lieben und aber nicht dazu zu stehen, dass man eine Freundin hat? Die dann auch noch ein Kind hat?
Er sagte mal, in seinem Leben müsste alles gradlienig laufen. Schön! Er plant alles ganz toll. Jedoch nicht, dass es auch mal anders laufen könnt. Das ist sein Problem! Mein Kind passt da einfach nicht rein, in sein gradlinieges Leben.
Das egoistische ist ja auch, dass er kein bisschen von seinem Weg abweichen will. Und das geht in ner Partnerschaft nicht. Ich hab genauso Bedenken und für mich ist es weitaus schwieriger in eine neue Stadt zu ziehen, weit weg von den Freunden. Für mein Kind ist es noch am schwersten. Aber er denkt dabei an sich und sein Image. Super erwachsen, wirklich!

Willst Du denn....
... von Deinem Weg abweichen? Du stellst Dir das zusammenleben ja auch ganz toll vor und möchtest es so haben. Es geht aber nicht und Du bist unglücklich darüber...vielleicht auch darüber, dass er seine Vorstellungen verwirklicht und Du nicht...

Wenn er außerdem nichtzu Deinem Sohn steth, was sillst Du dann noch von ihm? Dein Sohn müsste Deine Nummer 1 sein.
Wenn ein Mann mein Kind nicht möchte, würde ich ihn auch nciht wollen!

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30. Mai 2005 um 12:01
In Antwort auf alanis_12681975

Mir gefallen folgende Dinge nicht:
Hallo Sunnrise,

mir gefallen 2 Dinge nicht bei Deinem Thraed:

1) Warum möchtest Du von einer Abhängigkeit (Eltern) in die nächste (Eigentunswohnung des Freundes)?

2) Du sprichst Du ziemlich wenig von Deinem Sohn. Du sprichst nur von Dir und Deinem Freund. Wo bleibt Dein Sohn? Er müsste eigentlich bei Dir an aller erstern Stelle stehen. Das Gefühl habe ich allerdings nicht!!!

Dein Freund hat irgendwo recht, wenn er sagt, dass Du erst mal eine eigene Wohnung nehmen solltest. NUR SO kannst Du richtig selbständig werden! Denn Selbständig bist Du nicht wirlich.
Denn jetzt bei Deinem Eltern hast Du es ja ziemlich gut als Alleinerziehende, wenn Du abends abhauen kannst.
Ich kenne Alleinerziehende, die sitzen nur zu Hause, müssen arbeiten gehen, alles unter einen Hut bekommen und haben nicht das Privileg studieren zu können oder alleine zum Freund zu fahren! Also so schlecht gehts Dir bei Deinen Eltern m. M. nach nicht. Da hast Du einen ziemlichen Vorteil gegenüber anderen; nicht nur die NAchteile sehen.

Ich kann Euch ja beide verstehen. Sein Nein zum zusammenziehen interpretierst Du als Ablehnung gegen Dich selber (und gegen Deinen Sohn???).
Ihn kann ich allerdings auch verstehen. Es gibt Menschen, die brauchen viel Freiraum für sich selber. Mit 2 (oder mit Sohn???) in einer Wohnung wäre es in einer kleinen Wohnung wirklich zu eng. Da hat man dann nicht die Möglichkeit mal zu entfliehen.
Das Argument mit der Schwangerschaft finde ich da auch etwas unpassend. Du bist nicht schwanger... Die Tatsachen, die JETZT bestehen müssen betrachtet werden. Nicht das, was kommen könnte.
Wenn er noch nicht dazu bereit ist, hast Du 2 Möglichkeiten. 1. es zu akzeptieren, selbständig zu werden und zu "warten" bis er auch will. Vielleicht möchte er dann eher als er sagt oder Du denkat.
2. Du kommst damit nicht zu recht; er kann / will Dir nicht geben, was Du (und Dein Sohn???) brauchst; trennst Dich; wirst selbständig und suchst Dir dann einen Mann, der zu Dir UND Deinem Sohn steht....

Nur wenn Du schreist "ich will aber " und strampelst dabei noch mit Armen und Beinen, wirst Du Deinen Willen sicher nicht bekommen.


LG
Pluster

PS. mich iteressiert noch:
1) Warum verträgst Du Dich mit Deinem Eltern nicht? Was machen sie, was Dich stört? Was machst Du, was sie stört?
2) Warum wirst Du therapiert?
3) Warum willst Du nicht alleine sein? Bist Du dann überfordert mit Dir, Deinem Leben und Deinem Sohn?

Zunächst
zu Deinen Fragen: an meinen Eltern "stört" mich sehr vieles. Beispiel: hab zwei Geschwister, ein Bruder hat sich den Lebenstraum meines Vaters erfüllt, wohnt jetzt im Ausland. Mein Vater natürlich grundauf begeistert und mein Bruder der allertollste und allerbeste und ich interessier ihn gar nicht. Mein anderer Bruder, hat die Ausbildung geschmissen (so, wie der andere auch), gibt zu Haus kein Geld ab (ich schon), muss zu Haus gar nichts machen, weder putzen noch Kochen oder was reparieren oder sonstwas. Ist sehr mies zu meiner Mutter (brüllt die nur an, Schimpfworte usw.), kauft sich nur Sachen fürs Auto (was meine Eltern ihm bezahlen) und muss sich dann für Zigaretten und so wieder Geld bei meinen Eltern leihen. Die wiederum, da mein Vater Schulden hat und meine Mutter nur ne kleine Putzstelle, leihen sich dann das Geld bei mir oder bei meinem Sohn, was ich wahrscheinlich nicht mal zurück bekomm. Das zum ersten.
Ich hab eine abgeschlossene Ausbildung, Abitur, Studium. Kann sehr gut mit meinem Geld umgehen. Bezahle alles allein und noch für die anderen mit! Hatte ich ne zwei auf dem Zeugnis kam: Warum hast Du keine eins? Als ich studieren wollt hiess es: Was willst Du mit nem Studium, geh arbeiten. Als ich mein Abi gemacht hab und nebenbei gearbeitet hiess es ich hätt keine Zeit für das Kind. Als ich dann aufhörte nebenbei zu arbeiten, weil mein Kind drunter litt, musste ich mir anhören ich mach nichts.
Wenn ich jetzt lernen muss, dann werden die Augen verdreht, ich würd nichts mit meinem Kind machen. Ich hab nicht wirklich viel Zeit, aber die ich hab, die nutze ich intensiv mit meinem Kind. Gehen weg, Eis essen, zum Spielplatz, fahren in Urlaub usw., aber es ist immer zu wenig in den Augen meiner Mutter.
Sie sagt mir immer, was ich zu tun und zu lassen hab. Will mich mit meinem Kind bevormunden. Immer und überall redet die rein. Ich komm nach Haus und werd angebrüllt. Das die Zimmer schmutzig sind, ist nur mein Kind dran schuld und ich ja auch. Aber das liegt nicht an ihrer schlamperei... sicherlich nicht. Die ist nur nett zu mir, wenn die was haben will. Noch fragen? Ach ja, und mein Vater redet ürbigens auch nur mit mir, wenn er etwas will und wenn ich das nicht sofort mach, dann gibt es wieder Gebrüll und ärger. Was ich mach, ist falsch...

Bin in Therapie, wegen Panikattacken, rühren von der Kindheit her... Klasse!

Mir geht es sogar noch besser, wenn ich allein bin mit meinem Sohn. Ich werd auf jeden Fall ausziehen, jedoch möcht ich gern schon mit meinem Freund zusammen wohnen. Ist das denn so verwerflich?

So, zum anderen. Du hast was falsch verstanden. Ich will nicht mit in seine Wohnung ziehen, die wär viel zu klein. Ich möcht mit ihm eine Wohnung zusammen haben, da wir da die gleichen Vorstellungen und auch das gleiche Ziel haben.

Mein Sohn steht bei mir an erster Stelle! Da ist ein weiteres Problem, denn ich weiss nicht, wie er damit zurecht kommt, wenn wir ausziehen, dass wir aber müssen und wenn wir dann ausziehen, müssen wir in die Nähe der FH ziehen, also ca. 40 km von hier.

Ich weiss, dass ich es einerseits noch ganz gut hab. Aber ich bekomm es auch immer wieder deutlich vor Augen gehalten und zu spüren, wie gut ich es doch hab... Immer nur Ärger macht einen ganz schön fertig. Kann man sehen wie man will, wer es denn nun "besser" hat.

Ausserdem ist ein Studium auch kein locker Leben (warum studieren dürfen?)! Zu dem andere würden arbeiten und hätten nen Kind. Ich komm nach Haus und muss noch lernen. Müssen die, die arbeiten gehen nicht. Und die anderen Sachen hab ich auch noch zusätzlich. Ich hab nen kompletten Haushalt. Meine Mutter passt meinen Sohn über Nacht auf. Ansonsten ist er bei mir. Ich lern auch nur, wenn er schläft. Anders ist es nicht möglich. Das zu dem erstmal. Vielleicht verstehst mich jetzt besser.

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30. Mai 2005 um 13:32
In Antwort auf sunnrise

Ja,
er unterstützt mich in sehr vielen Dingen. Jedoch bei den Sachen, die auch noch ihn betreffen, da ist er dann egoistisch, s.o., sobald er was aufgeben soll und sich aus seinem sicheren Gefilde bewegen soll. Aber ist es in einer Partnerschaft nicht so, dass man zwangsläufig etwas aufgeben muss um weiterzukommen? Es muss ja nicht schlechter sein.
Warum geht er dann einen Schritt zurück, wenn er doch mit einem Menschen das Leben teilt, den er (angeblich) liebt?

"Ja,....."
Hallo Sunrise.

Partnershaft heißt nehmen und geben. Bekommst Du das alles was Du brauchst in Deiner Partnerschaft???? Ich sage, er liebt Dich nicht, sondern er benutzt dich.

LG sixforever

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30. Mai 2005 um 15:02
In Antwort auf sari_12146807

"Ja,....."
Hallo Sunrise.

Partnershaft heißt nehmen und geben. Bekommst Du das alles was Du brauchst in Deiner Partnerschaft???? Ich sage, er liebt Dich nicht, sondern er benutzt dich.

LG sixforever

Wofür
meinst Du benutzt er mich? Das glaub ich nicht. Vielleicht ist das alles auch ein wenig überbewertet.

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30. Mai 2005 um 15:29

Dann
ist dieser Partner wohl kaum der Richtige für Dich. Du schreibst,in den nächsten Jahren ist ein zusammenleben für ihn einfach tabu. Das heißt, dass auch alles weitere wie zb Heirat und Kinder für ihn noch lange nicht auf den Plan stehen. Ihr habt beide völlig verschiedene Zukunftspläne. Entweder steckst Du zurück und lebst so weiter,wie Du es Dir nicht wünscht, oder Du trennst Dich und suchst Dir einen Partner, der Deine Einstellung teilt. Herrlich wie sich Dein Freund zum zusammenleben mit Dir und Deinem Sohn geäußert hat. Dein Kind würde ihn nerven und er müsste euch dann spätestens nach nem halben Jahr auf die Straße setzen. Er kann Dir auch nicht versprechen, dass ein zusammenleben mit Dir+Kind funktionieren würde?Und dann noch der Spruch,wenn Du kein Kind hättest... Spätestens jetzt würde ich die Notbremse ziehen. Wer mein Kind nicht voll und ganz akzeptieren kann, der bekommt auch mich nicht!Punkt,aus!Und das wusste er vorher. Er ist nicht bereit für Kompromisse sagt er Dir? Und er kann nicht mehr alles machen was er will? Was hält Dich bei so einem schrecklich egoistischen Mann? Der will alle Vorzüge einer Partnerschaft und seinen Freiraum. Mit diesem Mann wirst Du auf Dauer nicht glücklich. Entweder gibst Du Deine Träume von einem Familien Leben auf, oder Du trennst Dich. Du weißt, dass es nur diese beiden Wege für Dich gibt.
Viel Kraft für Deine Entscheidung.

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30. Mai 2005 um 16:06
In Antwort auf tropic7

Dann
ist dieser Partner wohl kaum der Richtige für Dich. Du schreibst,in den nächsten Jahren ist ein zusammenleben für ihn einfach tabu. Das heißt, dass auch alles weitere wie zb Heirat und Kinder für ihn noch lange nicht auf den Plan stehen. Ihr habt beide völlig verschiedene Zukunftspläne. Entweder steckst Du zurück und lebst so weiter,wie Du es Dir nicht wünscht, oder Du trennst Dich und suchst Dir einen Partner, der Deine Einstellung teilt. Herrlich wie sich Dein Freund zum zusammenleben mit Dir und Deinem Sohn geäußert hat. Dein Kind würde ihn nerven und er müsste euch dann spätestens nach nem halben Jahr auf die Straße setzen. Er kann Dir auch nicht versprechen, dass ein zusammenleben mit Dir+Kind funktionieren würde?Und dann noch der Spruch,wenn Du kein Kind hättest... Spätestens jetzt würde ich die Notbremse ziehen. Wer mein Kind nicht voll und ganz akzeptieren kann, der bekommt auch mich nicht!Punkt,aus!Und das wusste er vorher. Er ist nicht bereit für Kompromisse sagt er Dir? Und er kann nicht mehr alles machen was er will? Was hält Dich bei so einem schrecklich egoistischen Mann? Der will alle Vorzüge einer Partnerschaft und seinen Freiraum. Mit diesem Mann wirst Du auf Dauer nicht glücklich. Entweder gibst Du Deine Träume von einem Familien Leben auf, oder Du trennst Dich. Du weißt, dass es nur diese beiden Wege für Dich gibt.
Viel Kraft für Deine Entscheidung.

Ja,
leider. Denn er will noch nicht heiraten. Ich aber schon. Nicht dieses oder vielleicht auch noch nicht nächstes Jahr. Aber wenn es nach ihm geht, dann erst in fünf Jahren oder so. Hört sich vielleicht mega dämlich an, aber ich mag nicht so spät heiraten. Er meint, er müsst erstmal sein Studium (macht neben seinem regulären Job noch ein Studium) fertig machen und dann hätt er auch mehr Zeit. Das wär ihm jetzt alles zu stressig. Ich mag auch nicht erst in fünf Jahren ein zweites Kind bekommen, wenn ich noch eines bekomm. Denn dann ist mein Kleiner schon 10. Das find ich auch nciht so toll. Und er ist dann immerhin auch schon 35. Ich weiss gar nicht, dass er da nicht jetzt mal weiter denkt, anstatt immer nur seine Arbeit (die ist ihm sowieso sicher) und sein Studium. Ich studier auch und muss noch mindestens 3 Jahre, aber soll das Studium mich von zusammenleben und Heirat abhalten? Das ist doch voll der sch*****.
Irgendwie versteh ich schon, dass er da vielleicht ein wenig bedenken hat. Aber er kennt mich (und meinen Kleinen) ja auch nicht erst grad, sondern schon über 16 Monate. Bei meinem Cousin sieht das anders aus. Der ist auch mit seiner Freundin zusammen gezogen, obwohl die ein kind von jemand anders hat.

Warum kann mein Freund nicht auch mal an mich denken! Und vor allem, warum meint er, er könnte mir sagen, dass ich allein wohnen soll, sonst könnten wir nicht zusammen wohnen. Er muss ja erstmal schauen, dass er sich dran gewöhnt. Macht er sich das nicht ein wenig einfach?

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30. Mai 2005 um 16:36
In Antwort auf sunnrise

Ja,
leider. Denn er will noch nicht heiraten. Ich aber schon. Nicht dieses oder vielleicht auch noch nicht nächstes Jahr. Aber wenn es nach ihm geht, dann erst in fünf Jahren oder so. Hört sich vielleicht mega dämlich an, aber ich mag nicht so spät heiraten. Er meint, er müsst erstmal sein Studium (macht neben seinem regulären Job noch ein Studium) fertig machen und dann hätt er auch mehr Zeit. Das wär ihm jetzt alles zu stressig. Ich mag auch nicht erst in fünf Jahren ein zweites Kind bekommen, wenn ich noch eines bekomm. Denn dann ist mein Kleiner schon 10. Das find ich auch nciht so toll. Und er ist dann immerhin auch schon 35. Ich weiss gar nicht, dass er da nicht jetzt mal weiter denkt, anstatt immer nur seine Arbeit (die ist ihm sowieso sicher) und sein Studium. Ich studier auch und muss noch mindestens 3 Jahre, aber soll das Studium mich von zusammenleben und Heirat abhalten? Das ist doch voll der sch*****.
Irgendwie versteh ich schon, dass er da vielleicht ein wenig bedenken hat. Aber er kennt mich (und meinen Kleinen) ja auch nicht erst grad, sondern schon über 16 Monate. Bei meinem Cousin sieht das anders aus. Der ist auch mit seiner Freundin zusammen gezogen, obwohl die ein kind von jemand anders hat.

Warum kann mein Freund nicht auch mal an mich denken! Und vor allem, warum meint er, er könnte mir sagen, dass ich allein wohnen soll, sonst könnten wir nicht zusammen wohnen. Er muss ja erstmal schauen, dass er sich dran gewöhnt. Macht er sich das nicht ein wenig einfach?

Daran
gewöhnen? Ich glaube, dass sind nur faule Ausreden. Mensch, der Mann ist jetzt 30 (aus Deinem Schreiben so entnommen) Er hat ja gesagt, wenn Du kein Kind hättest, dann könntest Du bei ihm wohnen. Das sind ja Widersprüche in die er sich verwickelt.Ich denke, er hält Dich hin, weil es so bequem für ihn ist. Das deckt sich aber leider nicht mit Deinen Zukunftsplänen. Dir bleibt gar nichts anderes übrig, als Dich zu trennen, denn was Du Dir wünscht, wird Dir dieser Mann nicht geben können und auch nicht geben wollen.

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30. Mai 2005 um 17:15
In Antwort auf sunnrise

Wofür
meinst Du benutzt er mich? Das glaub ich nicht. Vielleicht ist das alles auch ein wenig überbewertet.

Wofür
Hallo Sunrise,

Du schreibst selber, dass er dann kiebig wird, wenn es um seine Belange geht, warum macht er das????
Warum will er nicht, dass Du bei Ihm einziehst? Er hat Angst, dass er dann etwas von seinen "Freiheiten" einbüßen wird.

Wie groß ist seine Bindungsfähigkeit überhaupt??
Wenn Du willst, kannst Du auch eine PN schreiben.

LG sixforever

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30. Mai 2005 um 19:00
In Antwort auf sari_12146807

Wofür
Hallo Sunrise,

Du schreibst selber, dass er dann kiebig wird, wenn es um seine Belange geht, warum macht er das????
Warum will er nicht, dass Du bei Ihm einziehst? Er hat Angst, dass er dann etwas von seinen "Freiheiten" einbüßen wird.

Wie groß ist seine Bindungsfähigkeit überhaupt??
Wenn Du willst, kannst Du auch eine PN schreiben.

LG sixforever

Was
meinst Du mit Bindungsfähigkeit? In welcher Art? Also, er sagte mal, er hätt Bindungsangst. Das sagt er aber immer nur, wenn wir Streit haben. Also, das hat er zwei mal gesagt, weil er dann seine Ruhe haben wollt. Er geht solchen Gesprächen, insgeheim die, wo er dann nicht weiss was er sagen soll oder wo er dann mal zurückstecken müsst oder zuviel von sich preisgeben müsst meist aus dem Weg. Aber ich denk, er hat Angst,d ass ich ihn irgendwan mal verletzen könnt.

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30. Mai 2005 um 19:12
In Antwort auf sunnrise

Was
meinst Du mit Bindungsfähigkeit? In welcher Art? Also, er sagte mal, er hätt Bindungsangst. Das sagt er aber immer nur, wenn wir Streit haben. Also, das hat er zwei mal gesagt, weil er dann seine Ruhe haben wollt. Er geht solchen Gesprächen, insgeheim die, wo er dann nicht weiss was er sagen soll oder wo er dann mal zurückstecken müsst oder zuviel von sich preisgeben müsst meist aus dem Weg. Aber ich denk, er hat Angst,d ass ich ihn irgendwan mal verletzen könnt.

Ich
sehe mich bestätigt in meiner Annahme, dass Dein Freund nicht bindungsfähig ist.
Diskussionen lehnt er ab mit dem Hinweis, dass er seine Ruhe haben will. Das finde toll.Er ist eben nicht kommunikationsfähig.
Warum lasst Du dir das bieten, hast Du das nötig???? Mehr Selbstachtung und Selbstvertrauen ist angesagr.

LG sixforever

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30. Mai 2005 um 20:25

Liebe Sunnrise,
deine Situation klingkt ja wirklich schwierig. Du musst nicht nur für dich selbst entscheiden, sondern auch für dein Kind. Daher möchte ich dir erstmal mein Mitgefühl und Verständnis aussprechen.

Ich denke, in diesem thread gibt es vor allem zwei Antworten: Erstens: Lass deinem Freund die Freiheit und hab Verstndnis für ihn. Und Zweitens: Trenn dich von ihm, denn er richtet sich nicht genug nach dir, und das beweist, dass er dich nicht richtig liebt. Und das ist wohl die Wahl, die du hast. Dass du dich auf jeden Fall von deinen Eltern trennen musst, scheint wohl klar zu sein (kurz dazu: ja, es wird sicherlich schwer für deinen Sohn, umzuziehen, aber: es wird für ihn sicher auch besser sein, wenn er in einem spannungsärmeren Umfeld aufwächst, ein Umfeld, in dem seine Mutter nicht angeschriehen und fertiggemacht wird).

Ich möchte hier weder sagen, du musst Verständnis haben noch du musst dich von ihm trennen. Vielmehr finde ich, du solltest dir erstmal überlegen, ob du nicht auch mit deinem Freund zusammen bist, gerade weil er nicht 100%ig hinter dir steht. Ich denke, wenn du in der Familie schon der Fußabtreter warst und bist, dann hast du dieses Muster vielleicht fortgesetzt und dir jemanden gesucht, der auch nur bedingt nett zu dir ist? Wenn du schon in Therapie bist, vielleicht sprichst du das mal bei deinem Psychologen an?

Nun zu der Frage, ob du Verständnis haben musst oder nicht: Sicher sollte man Verständnis haben, den anderen nicht bedrängen und ihm seine Freiheit lassen. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist: Klammerst du nicht vielleicht ein bisschen, hoffst dass er eines Tages so sein wird, wie du dir das wünscht und bist dabei blind gegenüber der Realität?
Er ist bestimmt bindungsunfähig (s. u., dein Austausch mit sixforever), oder genauer hat er Angst vor Bindung. Er hat Angst davor, dich nahe an ihn heranzulassen und volle Verantwortung für dich zu tragen. Nun heißt das aber nciht unbedingt, dass du dafür Verständnis haben musst. Es klingt, als nutze er diese Selbsterkenntnis als Ausrede: Es ist so und das entschluldigt nun alles. Nein, tut es nicht. Er müsste sich schon bemühen, an sich arbeiten und eventuell auch eine Therapie machen... Denn sonst ist er deine Liebe nicht wert, du sagst richtigerweise es müssen sich schon beide ein bisschen bemühen, ein bisschen was aufgeben. Und außerdem: Wenn er nicht versucht, an sich zu arbeiten, wirst du dir auf Dauer mit ihm sehr weh tun, denn du wirst immer wieder vor die Wand laufen, die er sich aufgebaut hat und nicht zu ihm durchdringen.

Daher würde ich dir raten: Überlege dir erstens, ob dieser Mann wirklich gut ist für dich oder du doch unterm Strich eher leidest oder dich an eine Utopie klammerst, die nicht Realität werden wird. Schau also zunächst auf dich selbst. Und darauf, ob sich dein Beziehungsverhalten nicht auch ändern sollte. Dann schau auf ihn, sprich mit ihm: Ist er bereit, mit dir über dein Problem zu reden, nimmt er dich ernst und ist er eventuell bereit, an sich zu arbeiten? Und schließlich, überleg dir, ob du seine Launen aushalten kannst, ob du dich davon freimachen können wirst. Denn wenn du jedesmal leidest, wenn er dich zurückweist (aus welchem Grund auch immer), dann wirst du vermutlich nciht sehr glücklich sein. Und ein letzter Hinweis: Sicher möchtest du bald ein Geschwisterchen für deinen Sohn, aber sieh deinen Freund nicht als letzte Chance, vor 30 noch ein Kind zu bekommen. Es gibt auch andere.

Ich wünsch dir alles Gute für deine Entscheidungsfindung und die Umsetzung.

Liebe Grüße

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