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Co-abhängigkeit

11. November um 12:31

Hallo ihr Lieben,
Ich möchte hier mit euch über ein sehr sensibles Thema reden. Ich bin dieses Jahr in eine sehr komplizierte und schmerzhafte Geschichte reingerutscht, aus der ich nicht so einfach wieder herauskomme.

Ich habe mich in einen sehr labilen, drogensüchtigen Mann verliebt. Er war von Anfang an immer sehr launisch mir gegenüber. Er hat aber sehr viel an sich, was ich unglaublich anziehend finde. Zu Anfang waren wir einfach zwei sehr eigenständige Personen, die sich sehen, um gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Und dann wider ihr eigenes Ding machen.

Was zuerst leicht erschien, wurde immer komplizierter. Wir entschieden uns füreinander. Ich war inzwischen im bilde über seinen Konsum von leichten Drogen bis hin zu Partydrogen am Wochenende. Natürlich leide ich darunter. Mir ist aber auch bewusst, dass er aus sich heraus eine Entscheidung treffen muss, wenn er sich für einen Entzug entscheidet. In dieser zweiten Phase unseres Kennenlernens, blieb er phasenweise für sich und für mich abstinent. Diese Zeit war magisch. Alle unsere Bekannten dachten, dass wir jetzt fest zusammenkommen würden. Ich unterstützte ihn sehr und war auch stolz, dass er sich in eine so positive Richtung entwickelte.

Dann kam der Rückschlag. Wir hatten uns ein paar Tage nicht gesehen. Er hatte in der Zeit gefühlt den ganzen Konsum nachgeholt, den er verpasst hatte mit mir. Bei unserem Wiedersehen schlief er mit mir und trennte sich ansschließend. Am Tag davor war die Beerdigung einer Angehörigen von mir. Ich war zu ihm gefahren, um mich trösten zu lassen.

Bis hier hin kann mir bestimmt jeder folgen. Jeder normale Mensch würde sich jetzt weinend einschließen, wütend und entteuscht sein. Ich konnte ihm nicht böse sein, wo ich doch wusste, dass er das nur aus eigener Schwäche gemacht hat.

Wir sehen uns immer noch jeden zweiten dritten Tag genau wie vorher. Er spricht aber immer davon, wie froh er ist ungebunden zu sein und dass er es gut findet eine "fick"-Freundschaft zu führen.
Ich habe ihn nie irgendwie eingeschränkt und war immer hundertprozentig für ihn da. Vorwürfe habe ich immer so gut es ging unterdrückt.
Ich habe wirklich an ihn geglaubt. Ich weiss nicht wie ich aus dieser Konstellation der permanente Erniedrigung herauskomme. Es ist als wäre ich emotional ausgepresst worden wie eine Zitrone und jetzt ist nur noch die Hülle übrig. Ich habe so viel von mir aufgegeben für diesen Menschen und tue es immer noch. Ich hänge am Handy und warte nur auf Nachrichten von ihm. Wenn er da ist möchte ich ihm alles Recht machen aus Angst er macht noch mal mit mir Schluss. Ich bin blind gegenüber seinem Drogenkonsum und traue mich nicht mich zu beschweren, weil ich weiß er wäre sofort weg.

Wie komme ich nur von dieser Abhängigkeit weg?

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Top 3 Antworten

11. November um 13:45

Wo ist dein Selbstwert? Dein Gesundes Ich? Wo sind deine Ansprüche? Was erwartest du von uns für eine Antwort, dass wir dir Tipps geben, wie du ihn doch noch ändern kannst? Das wirst du nicht, denn er schätzt dich jetzt bereits kaum und nutzt dich wie ein kostenloses Fickobjekt aus. Eine  Nutte verlangt wenigstens Geld dafür und du machst es kostenlos. Mein Tipp ist, dass du dich von ihm schleunigst fern halten solltest bevor du noch schwanger von ihm wirst oder selber da rein rutschst. Die Frage, die du dir stellen solltest ist eher, warum du für einen normalen Mann und eine normale gesunde Beziehung nicht geeignet bist und daran solltest du arbeiten, anstatt an seinen Eiern zu kleben. Die schönen Augenblicke der Zweisamkeit kannst du auch mit jedem anderen Mann haben. Du redest es dir nur schön ein, was ihn angeht und flüchtest davor an dir selbst zu arbeiten. Bleibst du bei ihm sieht deine Zukunft jedenfalls nicht rosig aus. Du liebst dich nicht selbst und weißt nicht deinen wahren Wert zu schätzen. Mit Selbstaufopferung kommst du nicht weit im Leben und wirst ausgenutzt, wo es nur geht. 

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11. November um 12:53

Er spricht aber immer davon, wie froh er ist ungebunden zu sein und dass er es gut findet eine "fick"-">Freundschaft zu führen.

Sage mir, für wen so eine "Beziehung" denn erstrebenswert ist. Du fühlst dich elend dabei, vermutlich elender als eine Nutte, die wenigstens noch Geld von ihrem Begatter kassiert. 
Woran ich denke bei all den Ängsten, verlassen zu werden, ist hormonelle Abhängigkeit bei dir. Deine Gedanken kreisen nur um sein Wohlergehen, aber deins interessiert ihn doch nur, soweit seine persönlichen Bedürfnisse bedient werden. 

Du müsstes wesentlich konsequenter mit ihm umgehen, ihm geradezu die Pistole auf die Brust setzen: Entscheide dich, sonst bin ich weg. Es gibt nämlich mehrere Männer.

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11. November um 13:18
In Antwort auf user30814

Hallo ihr Lieben,
Ich möchte hier mit euch über ein sehr sensibles Thema reden. Ich bin dieses Jahr in eine sehr komplizierte und schmerzhafte Geschichte reingerutscht, aus der ich nicht so einfach wieder herauskomme.

Ich habe mich in einen sehr labilen, drogensüchtigen Mann verliebt. Er war von Anfang an immer sehr launisch mir gegenüber. Er hat aber sehr viel an sich, was ich unglaublich anziehend finde. Zu Anfang waren wir einfach zwei sehr eigenständige Personen, die sich sehen, um gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Und dann wider ihr eigenes Ding machen.

Was zuerst leicht erschien, wurde immer komplizierter. Wir entschieden uns füreinander. Ich war inzwischen im bilde über seinen Konsum von leichten Drogen bis hin zu Partydrogen am Wochenende. Natürlich leide ich darunter. Mir ist aber auch bewusst, dass er aus sich heraus eine Entscheidung treffen muss, wenn er sich für einen Entzug entscheidet. In dieser zweiten Phase unseres Kennenlernens, blieb er phasenweise für sich und für mich abstinent. Diese Zeit war magisch. Alle unsere Bekannten dachten, dass wir jetzt fest zusammenkommen würden. Ich unterstützte ihn sehr und war auch stolz, dass er sich in eine so positive Richtung entwickelte.

Dann kam der Rückschlag. Wir hatten uns ein paar Tage nicht gesehen. Er hatte in der Zeit gefühlt den ganzen Konsum nachgeholt, den er verpasst hatte mit mir. Bei unserem Wiedersehen schlief er mit mir und trennte sich ansschließend. Am Tag davor war die Beerdigung einer Angehörigen von mir. Ich war zu ihm gefahren, um mich trösten zu lassen.

Bis hier hin kann mir bestimmt jeder folgen. Jeder normale Mensch würde sich jetzt weinend einschließen, wütend und entteuscht sein. Ich konnte ihm nicht böse sein, wo ich doch wusste, dass er das nur aus eigener Schwäche gemacht hat.

Wir sehen uns immer noch jeden zweiten dritten Tag genau wie vorher. Er spricht aber immer davon, wie froh er ist ungebunden zu sein und dass er es gut findet eine "fick"-Freundschaft zu führen.
Ich habe ihn nie irgendwie eingeschränkt und war immer hundertprozentig für ihn da. Vorwürfe habe ich immer so gut es ging unterdrückt.
Ich habe wirklich an ihn geglaubt. Ich weiss nicht wie ich aus dieser Konstellation der permanente Erniedrigung herauskomme. Es ist als wäre ich emotional ausgepresst worden wie eine Zitrone und jetzt ist nur noch die Hülle übrig. Ich habe so viel von mir aufgegeben für diesen Menschen und tue es immer noch. Ich hänge am Handy und warte nur auf Nachrichten von ihm. Wenn er da ist möchte ich ihm alles Recht machen aus Angst er macht noch mal mit mir Schluss. Ich bin blind gegenüber seinem Drogenkonsum und traue mich nicht mich zu beschweren, weil ich weiß er wäre sofort weg.

Wie komme ich nur von dieser Abhängigkeit weg?

 

Ich kann dir nur raten, dich selbst zu retten...Er wertet dich durch sein Verhalten ab, auch wenn er das im Moment wohl schon gar nicht mehr bewusst registriert..Er hat sicher auch Umgang mit weniger angenehmen Menschen, denn er muss ja an die Drogen kommen usw. Du kommst in eine Lage, die einfach nicht gut für dich ist...Wenn er an dir hängen würde, würde er alles versuchen, um dich später zurückzuerobern, aber grad unterstützt du ihn, indem du immer verfügbar bist und alles gibst, was er braucht...Das erhält in gewisser Weise ja auch seine Sucht...Ich würde gucken, ob es jemanden gibt, der auf Augenhöhe mit dir ist und dich auch zu schätzen weiß...Es kann dir ja auch niemand sagen, mit wem er noch so "verkehrt"

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11. November um 13:45

Wo ist dein Selbstwert? Dein Gesundes Ich? Wo sind deine Ansprüche? Was erwartest du von uns für eine Antwort, dass wir dir Tipps geben, wie du ihn doch noch ändern kannst? Das wirst du nicht, denn er schätzt dich jetzt bereits kaum und nutzt dich wie ein kostenloses Fickobjekt aus. Eine  Nutte verlangt wenigstens Geld dafür und du machst es kostenlos. Mein Tipp ist, dass du dich von ihm schleunigst fern halten solltest bevor du noch schwanger von ihm wirst oder selber da rein rutschst. Die Frage, die du dir stellen solltest ist eher, warum du für einen normalen Mann und eine normale gesunde Beziehung nicht geeignet bist und daran solltest du arbeiten, anstatt an seinen Eiern zu kleben. Die schönen Augenblicke der Zweisamkeit kannst du auch mit jedem anderen Mann haben. Du redest es dir nur schön ein, was ihn angeht und flüchtest davor an dir selbst zu arbeiten. Bleibst du bei ihm sieht deine Zukunft jedenfalls nicht rosig aus. Du liebst dich nicht selbst und weißt nicht deinen wahren Wert zu schätzen. Mit Selbstaufopferung kommst du nicht weit im Leben und wirst ausgenutzt, wo es nur geht. 

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11. November um 15:17
In Antwort auf user30814

Hallo ihr Lieben,
Ich möchte hier mit euch über ein sehr sensibles Thema reden. Ich bin dieses Jahr in eine sehr komplizierte und schmerzhafte Geschichte reingerutscht, aus der ich nicht so einfach wieder herauskomme.

Ich habe mich in einen sehr labilen, drogensüchtigen Mann verliebt. Er war von Anfang an immer sehr launisch mir gegenüber. Er hat aber sehr viel an sich, was ich unglaublich anziehend finde. Zu Anfang waren wir einfach zwei sehr eigenständige Personen, die sich sehen, um gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Und dann wider ihr eigenes Ding machen.

Was zuerst leicht erschien, wurde immer komplizierter. Wir entschieden uns füreinander. Ich war inzwischen im bilde über seinen Konsum von leichten Drogen bis hin zu Partydrogen am Wochenende. Natürlich leide ich darunter. Mir ist aber auch bewusst, dass er aus sich heraus eine Entscheidung treffen muss, wenn er sich für einen Entzug entscheidet. In dieser zweiten Phase unseres Kennenlernens, blieb er phasenweise für sich und für mich abstinent. Diese Zeit war magisch. Alle unsere Bekannten dachten, dass wir jetzt fest zusammenkommen würden. Ich unterstützte ihn sehr und war auch stolz, dass er sich in eine so positive Richtung entwickelte.

Dann kam der Rückschlag. Wir hatten uns ein paar Tage nicht gesehen. Er hatte in der Zeit gefühlt den ganzen Konsum nachgeholt, den er verpasst hatte mit mir. Bei unserem Wiedersehen schlief er mit mir und trennte sich ansschließend. Am Tag davor war die Beerdigung einer Angehörigen von mir. Ich war zu ihm gefahren, um mich trösten zu lassen.

Bis hier hin kann mir bestimmt jeder folgen. Jeder normale Mensch würde sich jetzt weinend einschließen, wütend und entteuscht sein. Ich konnte ihm nicht böse sein, wo ich doch wusste, dass er das nur aus eigener Schwäche gemacht hat.

Wir sehen uns immer noch jeden zweiten dritten Tag genau wie vorher. Er spricht aber immer davon, wie froh er ist ungebunden zu sein und dass er es gut findet eine "fick"-Freundschaft zu führen.
Ich habe ihn nie irgendwie eingeschränkt und war immer hundertprozentig für ihn da. Vorwürfe habe ich immer so gut es ging unterdrückt.
Ich habe wirklich an ihn geglaubt. Ich weiss nicht wie ich aus dieser Konstellation der permanente Erniedrigung herauskomme. Es ist als wäre ich emotional ausgepresst worden wie eine Zitrone und jetzt ist nur noch die Hülle übrig. Ich habe so viel von mir aufgegeben für diesen Menschen und tue es immer noch. Ich hänge am Handy und warte nur auf Nachrichten von ihm. Wenn er da ist möchte ich ihm alles Recht machen aus Angst er macht noch mal mit mir Schluss. Ich bin blind gegenüber seinem Drogenkonsum und traue mich nicht mich zu beschweren, weil ich weiß er wäre sofort weg.

Wie komme ich nur von dieser Abhängigkeit weg?

 

du kommst von dieser abhängigkeit nur weg, indem du das tust, was du dir von ihm wünscht. einen kompletten entzug machst
dir verbietest, jemals wieder auf ihn zu reagieren.
wenn du erstmal abstand gewonnen hast, wirst du auch in der lage sein, ihn realistisch zu sehen, nämlich einfach als süchtigen, dem die drogen weit wichtiger sind als soziale kontakte. im moment bist du selber so auf droge, dass du ih  romantisch verklärst.
und wenn du jetzt sagst, "das schaff ich nicht", dann weisst du, wieso soviele süchtige völlig den bach runtergehen.

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11. November um 16:20

er sieht dich nur als *ick-Freundin und du sorgst dich um ihn? 

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11. November um 17:04

Sofort den Kontakt abbrechen! Du musst wieder klar denken. Macht dich nicht von ihm abhängig. Der Typ ist verloren. Er nutzt dich nur körperlich aus und scheint auch noch stolz darauf zu sein, dass du das mit dir machen lässt. Hat so ein Mensch dich verdient? Nein, sicher nicht! Er hat deinen Verstand gedrillt, damit du für ihn die Beine breit machst. Eine Beziehung mit dir will er nicht führen. Das kann er auch nicht, weil er ein Junkie ist. Du hast zu wenig Selbstachtung vor dir. Das ist so einer, der hat seine Seele längst dem Teufel verkauft. Den kannst du nicht retten. Du alleine sowieso nicht. Du sprichst von Erniedrigung. Bist du ihm auch hörig? Sei vorsichtig vor solchen Menschen, die weder um ihr eigenes, noch das Wohlbefinden anderer schert.

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11. November um 17:20

Warum kämpfst du überhaupt um ihn obwohl er für sich längst entschieden hat, dass du nicht mehr als für Sex geeignet bist. Du bist nicht die Frau mit der er eine Beziehung aufbauen will, sondern eine für zwischendurch und ich denke (so wie du schreibst) willst du sicherlich mehr. 

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11. November um 19:04

Du solltest dir psychologische Hilfe suchen.

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11. November um 19:23
In Antwort auf apfelsine8

du kommst von dieser abhängigkeit nur weg, indem du das tust, was du dir von ihm wünscht. einen kompletten entzug machst
dir verbietest, jemals wieder auf ihn zu reagieren.
wenn du erstmal abstand gewonnen hast, wirst du auch in der lage sein, ihn realistisch zu sehen, nämlich einfach als süchtigen, dem die drogen weit wichtiger sind als soziale kontakte. im moment bist du selber so auf droge, dass du ih  romantisch verklärst.
und wenn du jetzt sagst, "das schaff ich nicht", dann weisst du, wieso soviele süchtige völlig den bach runtergehen.

Ich glaube du hast es ziemlich gut damit auf den Punkt gebracht. Emotionale Abhängigkeit wirkt genau so. Danke für die ehrlichen Worte.

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11. November um 19:30
In Antwort auf haumichhaha

Sofort den Kontakt abbrechen! Du musst wieder klar denken. Macht dich nicht von ihm abhängig. Der Typ ist verloren. Er nutzt dich nur körperlich aus und scheint auch noch stolz darauf zu sein, dass du das mit dir machen lässt. Hat so ein Mensch dich verdient? Nein, sicher nicht! Er hat deinen Verstand gedrillt, damit du für ihn die Beine breit machst. Eine Beziehung mit dir will er nicht führen. Das kann er auch nicht, weil er ein Junkie ist. Du hast zu wenig Selbstachtung vor dir. Das ist so einer, der hat seine Seele längst dem Teufel verkauft. Den kannst du nicht retten. Du alleine sowieso nicht. Du sprichst von Erniedrigung. Bist du ihm auch hörig? Sei vorsichtig vor solchen Menschen, die weder um ihr eigenes, noch das Wohlbefinden anderer schert.

Danke für die Antwort. Es hllft auch mal relativ objektive Antworten zu hören - nicht mehr nur von Familie und Freunden, die schon längst nur noch den Kopf schütteln.
Ich glaube auch, dass du vollkommen Recht hast, dass ich unbedingt den Kontakt abbrechen muss. Den Absprung muss ich noch finden.

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11. November um 19:44
In Antwort auf theola

er sieht dich nur als *ick-Freundin und du sorgst dich um ihn? 

Ich sorge mich um alle Menschen, die ich gern habe. Und vor zwei Monaten hat er mir ja noch gesagt, dass er mich liebt. Seine Aussagen sind alle sehr kontrovers und das liegt an seiner Sucht und den einhergehenden Depressionen. Dieser Mensch hat einfach sehr viele Probleme.
Ich sehe halt immer noch die Person hinter diesem ganzem Leid. Aber ich glaube deswegen kam auch diese anonyme Verzweiflungsnachricht von mir... weil ich genau solche Fragen, die du stellst vielleicht brauche, um aufzuwachen. LG

 

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11. November um 20:26
In Antwort auf user30814

Danke für die Antwort. Es hllft auch mal relativ objektive Antworten zu hören - nicht mehr nur von Familie und Freunden, die schon längst nur noch den Kopf schütteln.
Ich glaube auch, dass du vollkommen Recht hast, dass ich unbedingt den Kontakt abbrechen muss. Den Absprung muss ich noch finden.

Meinen Kommentar hätte ich netter formulieren müssen. Dafür entschuldige ich mich bei dir.
Du bist ein guter Mensch und willst ihm helfen von den Drogen loszukommen.
und ich denke, dass du wirklich alles vrsucht hast, mehr kannst du für diesen Menschen nicht tun.
Mich stört es, dass er deine Hilfe und Aufopferungsbereitschaft nicht wertgeschätzt hat - stattdessen schadet er dir und beutet dich sexuell aus.
Manchmal muss man akzeptieren, dass ein Mensch verloren ist, weil er es selbst so will. Und er benötigt größere Hilfe, um daraus zu kommen, du bist nicht mehr die richtige Person dafür.

Metaphorisch würde ich das so deuten: Ein weiblicher Engel(Du) möchte ein besessenes Wesen(Er) von den finsteren Mächten befreien - aus Liebe und aus Mitgefühl. Aber das Wesen ist zu stark für den Engel, es schadet und missbraucht den Engel. Der Engel hat sich unglücklicherweise in Gefahr gebracht und muss sich von dem Wesen befreien.
 

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11. November um 20:32

Mich würden deine Erwartungen und Hoffnungen an ihn interessieren. Du hast ja sicher nicht vor, bei ihm zu bleiben, wenn sich nichts verändert, oder? Was stellt er für dich da? Was zieht dich an?

Du sorgst dich um alle Menschen, die du gern hast... die Formulierung lässt mich aufhorchen. Ich interessiere mich für alle Menschen, die ich gern hab, ich freue mich auf sie. Aber sorgen? Das klingt nicht gesund. Aber vielleicht meintest du das auch anders.

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11. November um 20:50
In Antwort auf schmetterlingaufreisen

Mich würden deine Erwartungen und Hoffnungen an ihn interessieren. Du hast ja sicher nicht vor, bei ihm zu bleiben, wenn sich nichts verändert, oder? Was stellt er für dich da? Was zieht dich an?

Du sorgst dich um alle Menschen, die du gern hast... die Formulierung lässt mich aufhorchen. Ich interessiere mich für alle Menschen, die ich gern hab, ich freue mich auf sie. Aber sorgen? Das klingt nicht gesund. Aber vielleicht meintest du das auch anders.

Ich wünsche mir, dass er mich respektiert, mich wertschätzt und für mich da ist. In vielen Situationen habe ich ihn ja auch so erlebt. Das ist ja das schwierige. Mich zieht sein Freiheitsgedanke an, seine Unkonventionalität und seine unglaubliche Energie (die aber ins positive, wie ins negative gehen kann). Ich bin selber ein kreativer, sensibler und emotional eher schwankender Mensch. In vielem kann ich ihn einfach verstehen. Nur das ich nie als Konsequenz einen anderen Menschen so ausnutzen würde.

Ich wünsche mir bei ihm zu bleiben. Aber ich weiß nicht wie das gehen soll. Vorhin habe ich ihn gebeten, dass wir uns nicht mehr treffen. Da weiß ich, dass er wirklich weg ist und sich nicht mehr meldet.

Ich glaube ich habe hier nur geschriebe, um den letzten Anschubser zu bekommen. Das war sehr gut.

 

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12. November um 9:10
In Antwort auf user30814

Ich sorge mich um alle Menschen, die ich gern habe. Und vor zwei Monaten hat er mir ja noch gesagt, dass er mich liebt. Seine Aussagen sind alle sehr kontrovers und das liegt an seiner Sucht und den einhergehenden Depressionen. Dieser Mensch hat einfach sehr viele Probleme.
Ich sehe halt immer noch die Person hinter diesem ganzem Leid. Aber ich glaube deswegen kam auch diese anonyme Verzweiflungsnachricht von mir... weil ich genau solche Fragen, die du stellst vielleicht brauche, um aufzuwachen. LG

 

dass er dich liebt?
nach wievielen wochen hat er dir das gesagt?
ziemlich früh nehm ich an...
da würde ich davon ausgehen dass er es NUR so gesagt hat...

auf jeden fall sagt er JETZT dass du nur eine *ickfreundin bist.

also hab spaß mit ihm oder lass es bleiben wenn du zu viel gefühle hast

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12. November um 9:11
In Antwort auf user30814

Ich wünsche mir, dass er mich respektiert, mich wertschätzt und für mich da ist. In vielen Situationen habe ich ihn ja auch so erlebt. Das ist ja das schwierige. Mich zieht sein Freiheitsgedanke an, seine Unkonventionalität und seine unglaubliche Energie (die aber ins positive, wie ins negative gehen kann). Ich bin selber ein kreativer, sensibler und emotional eher schwankender Mensch. In vielem kann ich ihn einfach verstehen. Nur das ich nie als Konsequenz einen anderen Menschen so ausnutzen würde.

Ich wünsche mir bei ihm zu bleiben. Aber ich weiß nicht wie das gehen soll. Vorhin habe ich ihn gebeten, dass wir uns nicht mehr treffen. Da weiß ich, dass er wirklich weg ist und sich nicht mehr meldet.

Ich glaube ich habe hier nur geschriebe, um den letzten Anschubser zu bekommen. Das war sehr gut.

 

ja ich hoffe auch dass er sich dran hält und sich nicht mehr meldet

der typ tut dir bei Gott nicht gut

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Von: dth95
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