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Christlich-muslimische Ehe!!??

16. August 2007 um 13:28

Hallo ich bin katholisch und mit meinem Mann standesamtlich verheiratet, er ist Moslem, er möchte gerne vor Gott heiraten weil er sagt er müsste sonst in Sünde leben, ich würde meine Religion behalten, wie läuft die Eheschließung zwischen einer Katholikin und einen Moslem vorm Hoger ab? Was muss ich sagen , muss ich ein Kopftuch tragen wenn der Hoger zu uns nachhause kommt obwohl ich keine Muslime bin?

Über Anzworten wär ich wirklich dankbar!
L.G Dana

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16. August 2007 um 13:32

Ist da erlaubt??
darf mann eigentlich religioes heiraten ohne rechtlisch verheiratet zu sein ?

In Frankreich ist es verboten (nur Muslims erlauben sich es trotzdem aber da wird jetzt strenger bestrafft)

Yeawe

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16. August 2007 um 13:35
In Antwort auf janika_12960631

Ist da erlaubt??
darf mann eigentlich religioes heiraten ohne rechtlisch verheiratet zu sein ?

In Frankreich ist es verboten (nur Muslims erlauben sich es trotzdem aber da wird jetzt strenger bestrafft)

Yeawe

Rechtlich?
Sie sind doch standesamtlich verheiratet. Also ist es doch rechtens.

Was ist denn ein Hoger?

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16. August 2007 um 13:56
In Antwort auf nicole9123

Rechtlich?
Sie sind doch standesamtlich verheiratet. Also ist es doch rechtens.

Was ist denn ein Hoger?

Standesamtlich verheiratet,
du hast recht! standesamtlich verheiratet sind die eigentlich! ich habs es nicht richtig verstanden.

so gut ist noch nicht mein hochdeutsch!

Yeawe

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16. August 2007 um 14:04

...
Heiratet doch einfach in einer christlichen Kirche. Viele Kirchen führen Trauungen zwischen Christen und Moslems durch. Dann hast dein Mann seine Ehe vor Gott und du musst nicht etwas unverständliches in arabisch nachplappern.

Und nein, du musst kein Kopftuch tragen schon gar nicht bei dir zu Haus. Wo kämen wir denn da hin. Ein Hodscha ist kein Gott, sondern ein ganz normaler Mann (Lehrer).

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16. August 2007 um 14:12
In Antwort auf nicole9123

Rechtlich?
Sie sind doch standesamtlich verheiratet. Also ist es doch rechtens.

Was ist denn ein Hoger?

Hoger
Ja wir sind bereits 2 Jahre glücklich standesamtlich verheiratet, doch das Thema das er gerne vor Gott heiraten möchte kommt immer wieder auf, wie gesagt ich würde Katholikin bleiben, nur wüsste ich gerne wie so eine Traung ausschaut, ein Hoger (wobei ich nicht weiß ob ich das richtig geschrieben habe) ist die Person der die Gottesdienste in der Moschee leitet und es besteht auch die Möglichkeit das er zu uns nachhause kommt und bei uns die Ehe vor Gott geschlossen wird,
aber wie würde das ablaufen?

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16. August 2007 um 14:16

Hoffe kann dir weiterhelfen....
Heirat nach sunnitischer Tradition

Die Heirat gilt lebenslänglich. Nach islamischem Recht ist zwar eine Scheidung möglich, aber sie gilt nur als allerletzte Möglichkeit, wenn das Zusammenleben wirklich nicht geht. Vor der islamischen Zeremonie muss das Brautpaar standesamtlich geheiratet haben und die Papiere vorweisen können.

Der Hodscha (oder Imam; Vorbeter) stellt das Eheformular (Türkisch: Nikah Akdi, Albanisch: Formular per kunore te marteses) zusammen mit allen Angaben der Braut, des Bräutigams und der zwei Trauzeugen, das heisst, zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen. Bei Albanern sind zusätzlich beide Väter dabei. Bei Türken wird auch das sofortige Brautgeschenk (türk.: kleine Mehir) vermerkt, das in Geld, Goldschmuck oder auch einer Immobilie bestehen kann. Der albanische Bräutigam schenkt seiner Braut einen Ring.

Die Zeremonie findet meist in einer Privatwohnung oder in einer Mescid (Moschee, Gebetsraum) statt. Der Hodscha klärt über die Rechte und Pflichten für die Familiengründung auf. Dann fragt er drei Mal die Braut und den Bräutigam, ob sie einander als Mann und Frau annehmen wollen und kein Zwang zur Heirat vorliegt. Dann fragt er drei Mal die Trauzeugen, ob sie die klaren Aussagen bezeugen können. Dann unterschreiben der Mann, die Frau und die Trauzeugen das Formular, bei Albanern zusätzlich die beiden Väter. Der Hodscha fragt nun die Frau, ob sie mit der Mehir, respektive dem Betrag für den Fall einer Scheidung einverstanden sei. Diese Summe wird fällig beim Tod des Mannes oder bei einer Scheidung und soll der Frau für mindestens die nächsten paar Monate das Überleben sichern.

Nun unterschreibt auch der Hodscha. Anschliessend spricht er ein Dua: Ein Segensgebet für das Brautpaar, für ihre Gesundheit und ihre zukünftigen Kinder. Anschliessend gibt es ein gemeinsames Essen oder Apéro. Meist sind nur die engsten Familienangehörigen beteiligt. Das heisst, es werden zwischen sechs bis höchsten etwa dreissig Personen anwesend sein.

Später findet meist ein grosses gesellschaftliches Fest statt in einem gemieteten Saal mit mehreren Hundert bis manchmal über Tausend Gästen. Die Gäste bringen ausser Glückwünschen Geschenke und Geld für das junge Paar, damit sie einen guten Start in das Familienleben haben.



Interreligiöse Partnerschaft

Ein Muslim darf eine Christin heiraten, aber ein Christ darf keine Muslimin heiraten. Ein Muslim, der eine Christin geheiratet hat, muss ein Vorbild sein und seiner Frau helfen, dass sie ihren Glauben leben kann. So muss er sie zum Beispiel auch mit dem Auto zur Kirche fahren. Die Kinder werden Muslime. Damit ein Christ eine muslimische Frau heiraten kann, muss er zum Islam übertreten. Dies ist zwar sehr einfach, muss aber gut überlegt werden, da es nur einen Ein- aber keinen Austritt aus dem Islam gibt! Von islamischer Seite wird ein Übertritt der Frau sehr empfohlen.



Möglichkeiten der interreligiösen Heirat

Wenn ein Muslim eine Christin heiratet, kann die Ehezeremonie wie oben beschrieben durchgeführt werden. Zusätzlich erklärt der Hodscha die Schwierigkeiten einer interreligiösen Ehe und die speziellen Pflichten des Mannes und der Rechte der Religionsausübung der Frau. Weiter erklärt er ihnen, dass ein einvernehmliches Zusammenleben dann gehen wird, wenn beide sich damit einverstanden erklären, die Verantwortung zu übernehmen.

Von christlicher Seite spricht grundsätzlich nichts gegen eine Heirat eines religionsverschiedenen Paares. Wenn eine Person der Römisch-katholischen Kirche angehört, braucht es einen Dispens vom Bischof. Die erste Ehe gilt immer als eine gültige Ehe, bei Getauften wie bei Ungetauften. Für getaufte Christen ist sie immer ein Sakrament, während sie bei Nichtgetauften als eine gültige Naturehe gilt. Wesentliche Merkmale beider Formen sind die Einheit und die Unauflöslichkeit. Bei der reformierten Kirche braucht es keinen Dispens.

Kopftuch würde ich tragen schon aus respekt

lg iridina

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16. August 2007 um 14:18
In Antwort auf page_12135386

...
Heiratet doch einfach in einer christlichen Kirche. Viele Kirchen führen Trauungen zwischen Christen und Moslems durch. Dann hast dein Mann seine Ehe vor Gott und du musst nicht etwas unverständliches in arabisch nachplappern.

Und nein, du musst kein Kopftuch tragen schon gar nicht bei dir zu Haus. Wo kämen wir denn da hin. Ein Hodscha ist kein Gott, sondern ein ganz normaler Mann (Lehrer).

Das ist schonmal gut
Ja ich würde es ja für ihn tun, mir ist es egal ob ich kirchlich verheiratet bin oder nicht, ja wenn der Hodscha kommt und ich kein Kopftuch tragen ,,muss" bin ich schonmal erleichtert (wobei es ja auch Quatsch gewesen wäre da ich ja katholisch bin) ich weiß nur das der Hodscha was vorließt und mein Mann und ich das 3 Mal nachsprechen müssen, ist das alles? Und was müsste man sagen?
Wie gesagt ich will ihn eifach den Gefallen tun weil ich merke das ihn das immer wieder beschäftigt und ich eigentlich keinen grund sehe wieso ich Nein sagen sollte wenn ich meine Religiuon behalte

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16. August 2007 um 14:28
In Antwort auf kanya_11847798

Hoffe kann dir weiterhelfen....
Heirat nach sunnitischer Tradition

Die Heirat gilt lebenslänglich. Nach islamischem Recht ist zwar eine Scheidung möglich, aber sie gilt nur als allerletzte Möglichkeit, wenn das Zusammenleben wirklich nicht geht. Vor der islamischen Zeremonie muss das Brautpaar standesamtlich geheiratet haben und die Papiere vorweisen können.

Der Hodscha (oder Imam; Vorbeter) stellt das Eheformular (Türkisch: Nikah Akdi, Albanisch: Formular per kunore te marteses) zusammen mit allen Angaben der Braut, des Bräutigams und der zwei Trauzeugen, das heisst, zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen. Bei Albanern sind zusätzlich beide Väter dabei. Bei Türken wird auch das sofortige Brautgeschenk (türk.: kleine Mehir) vermerkt, das in Geld, Goldschmuck oder auch einer Immobilie bestehen kann. Der albanische Bräutigam schenkt seiner Braut einen Ring.

Die Zeremonie findet meist in einer Privatwohnung oder in einer Mescid (Moschee, Gebetsraum) statt. Der Hodscha klärt über die Rechte und Pflichten für die Familiengründung auf. Dann fragt er drei Mal die Braut und den Bräutigam, ob sie einander als Mann und Frau annehmen wollen und kein Zwang zur Heirat vorliegt. Dann fragt er drei Mal die Trauzeugen, ob sie die klaren Aussagen bezeugen können. Dann unterschreiben der Mann, die Frau und die Trauzeugen das Formular, bei Albanern zusätzlich die beiden Väter. Der Hodscha fragt nun die Frau, ob sie mit der Mehir, respektive dem Betrag für den Fall einer Scheidung einverstanden sei. Diese Summe wird fällig beim Tod des Mannes oder bei einer Scheidung und soll der Frau für mindestens die nächsten paar Monate das Überleben sichern.

Nun unterschreibt auch der Hodscha. Anschliessend spricht er ein Dua: Ein Segensgebet für das Brautpaar, für ihre Gesundheit und ihre zukünftigen Kinder. Anschliessend gibt es ein gemeinsames Essen oder Apéro. Meist sind nur die engsten Familienangehörigen beteiligt. Das heisst, es werden zwischen sechs bis höchsten etwa dreissig Personen anwesend sein.

Später findet meist ein grosses gesellschaftliches Fest statt in einem gemieteten Saal mit mehreren Hundert bis manchmal über Tausend Gästen. Die Gäste bringen ausser Glückwünschen Geschenke und Geld für das junge Paar, damit sie einen guten Start in das Familienleben haben.



Interreligiöse Partnerschaft

Ein Muslim darf eine Christin heiraten, aber ein Christ darf keine Muslimin heiraten. Ein Muslim, der eine Christin geheiratet hat, muss ein Vorbild sein und seiner Frau helfen, dass sie ihren Glauben leben kann. So muss er sie zum Beispiel auch mit dem Auto zur Kirche fahren. Die Kinder werden Muslime. Damit ein Christ eine muslimische Frau heiraten kann, muss er zum Islam übertreten. Dies ist zwar sehr einfach, muss aber gut überlegt werden, da es nur einen Ein- aber keinen Austritt aus dem Islam gibt! Von islamischer Seite wird ein Übertritt der Frau sehr empfohlen.



Möglichkeiten der interreligiösen Heirat

Wenn ein Muslim eine Christin heiratet, kann die Ehezeremonie wie oben beschrieben durchgeführt werden. Zusätzlich erklärt der Hodscha die Schwierigkeiten einer interreligiösen Ehe und die speziellen Pflichten des Mannes und der Rechte der Religionsausübung der Frau. Weiter erklärt er ihnen, dass ein einvernehmliches Zusammenleben dann gehen wird, wenn beide sich damit einverstanden erklären, die Verantwortung zu übernehmen.

Von christlicher Seite spricht grundsätzlich nichts gegen eine Heirat eines religionsverschiedenen Paares. Wenn eine Person der Römisch-katholischen Kirche angehört, braucht es einen Dispens vom Bischof. Die erste Ehe gilt immer als eine gültige Ehe, bei Getauften wie bei Ungetauften. Für getaufte Christen ist sie immer ein Sakrament, während sie bei Nichtgetauften als eine gültige Naturehe gilt. Wesentliche Merkmale beider Formen sind die Einheit und die Unauflöslichkeit. Bei der reformierten Kirche braucht es keinen Dispens.

Kopftuch würde ich tragen schon aus respekt

lg iridina

DANKE!!
Hallo erstmal Danke für die hilfreiche Anzwort
Also der Hodscha würde zu uns kommen, ich müsste kein Kopftuch tragen und wir bräuchten 2 Zeugen, ok und der Hoodscha wird bestimmt arabisch sprechen und ich werde kein Wort verstehen dann wüsste ich auch nicht wann und was ich antworten soll, ich mein ich müsste ja arabisch was sagen oder nicht?

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16. August 2007 um 14:59
In Antwort auf yoshi_12055649

Das ist schonmal gut
Ja ich würde es ja für ihn tun, mir ist es egal ob ich kirchlich verheiratet bin oder nicht, ja wenn der Hodscha kommt und ich kein Kopftuch tragen ,,muss" bin ich schonmal erleichtert (wobei es ja auch Quatsch gewesen wäre da ich ja katholisch bin) ich weiß nur das der Hodscha was vorließt und mein Mann und ich das 3 Mal nachsprechen müssen, ist das alles? Und was müsste man sagen?
Wie gesagt ich will ihn eifach den Gefallen tun weil ich merke das ihn das immer wieder beschäftigt und ich eigentlich keinen grund sehe wieso ich Nein sagen sollte wenn ich meine Religiuon behalte

...
Sagen muss man eigentlich gar nix, sondern es wird ggf. aus dem Koran vorgelesen. 3x sprechen tut man die Shahada (das Glaubensbekenntnis) und wenn sowas wie

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh

oder so vorkommt, wär ich misstrauisch. *g*

Frag doch einfach deinen Mann, wie er sich eine isl. Trauungszeremonie genau vorstellt. Es gibt diesbezüglich so viele unterschiede, je nachdem wo dein Mann genau herkommt, daß es eigentlich unmöglich ist, dir genaue Prognosen zu geben, wie das abläuft.

Meine Freundin hat z.B. einen Iraner geheiratet und da war es eine simple Unterschrift vor zwei Zeugen unter dem Ehevertrag. Diesen musste sie aufsetzen, da ihr Mann noch Verwandtschaft im Iran hat und damit sie mitfahren kann, musste sie die islamische Ehe schliessen und sogar konvertieren (jedoch nur Proforma, sie ist weiterhin Christin). Den Ehevertrag braucht sie, damit sie, falls ihrem Mann mal was passiert, wenn sie grad im Iran zu Besuch sind, freies Reiserecht geniesst (sowas muss man sich im Ehevertrag sichern, genau wie das Sorgerecht für die Kinder).

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16. August 2007 um 15:10
In Antwort auf page_12135386

...
Sagen muss man eigentlich gar nix, sondern es wird ggf. aus dem Koran vorgelesen. 3x sprechen tut man die Shahada (das Glaubensbekenntnis) und wenn sowas wie

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh

oder so vorkommt, wär ich misstrauisch. *g*

Frag doch einfach deinen Mann, wie er sich eine isl. Trauungszeremonie genau vorstellt. Es gibt diesbezüglich so viele unterschiede, je nachdem wo dein Mann genau herkommt, daß es eigentlich unmöglich ist, dir genaue Prognosen zu geben, wie das abläuft.

Meine Freundin hat z.B. einen Iraner geheiratet und da war es eine simple Unterschrift vor zwei Zeugen unter dem Ehevertrag. Diesen musste sie aufsetzen, da ihr Mann noch Verwandtschaft im Iran hat und damit sie mitfahren kann, musste sie die islamische Ehe schliessen und sogar konvertieren (jedoch nur Proforma, sie ist weiterhin Christin). Den Ehevertrag braucht sie, damit sie, falls ihrem Mann mal was passiert, wenn sie grad im Iran zu Besuch sind, freies Reiserecht geniesst (sowas muss man sich im Ehevertrag sichern, genau wie das Sorgerecht für die Kinder).

Shahada??
Ja und was sagt man bei der Shahada?
Also wie ich das jetzt so höre ist es ja wirklich nicht so schlimm wie ich dachte, so würde man Mann endlich in Ruhe leben und das Thema wäre für mich vom Tisch, ich vertehe nicht wieso man aus Respekt ein Kopftuch vor dem Hodscha tragen soll wenn man doch keine Muslime ist das wiederspricht sich doch wieder total!
Der Hodscha kann garkein türkisch er ist Afrikaner und kann nur Deutsch und natürlich Arabisch, also es würde bei uns auch keine Festlichkeit geben es wären wirklich nur 2 Leute dabei und das wars, nur ich möchte auf alles vorbeireitet sein bevor ich meinem Mann endgültig sage das ich das mache, denn für mich ist der wichtigste Punkt das ich in meiner Religion bleibe!

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16. August 2007 um 15:17
In Antwort auf yoshi_12055649

Hoger
Ja wir sind bereits 2 Jahre glücklich standesamtlich verheiratet, doch das Thema das er gerne vor Gott heiraten möchte kommt immer wieder auf, wie gesagt ich würde Katholikin bleiben, nur wüsste ich gerne wie so eine Traung ausschaut, ein Hoger (wobei ich nicht weiß ob ich das richtig geschrieben habe) ist die Person der die Gottesdienste in der Moschee leitet und es besteht auch die Möglichkeit das er zu uns nachhause kommt und bei uns die Ehe vor Gott geschlossen wird,
aber wie würde das ablaufen?

Aha
... ich dachte es ist mit "Hoger" etwas anderes gemeint, darum fragte ich.

Den Typen in der Moschee kenne ich als Hoxha.

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16. August 2007 um 15:30
In Antwort auf yoshi_12055649

Shahada??
Ja und was sagt man bei der Shahada?
Also wie ich das jetzt so höre ist es ja wirklich nicht so schlimm wie ich dachte, so würde man Mann endlich in Ruhe leben und das Thema wäre für mich vom Tisch, ich vertehe nicht wieso man aus Respekt ein Kopftuch vor dem Hodscha tragen soll wenn man doch keine Muslime ist das wiederspricht sich doch wieder total!
Der Hodscha kann garkein türkisch er ist Afrikaner und kann nur Deutsch und natürlich Arabisch, also es würde bei uns auch keine Festlichkeit geben es wären wirklich nur 2 Leute dabei und das wars, nur ich möchte auf alles vorbeireitet sein bevor ich meinem Mann endgültig sage das ich das mache, denn für mich ist der wichtigste Punkt das ich in meiner Religion bleibe!

Shahada
UPS ne das wollte ich ja nicht:

Das islamische Glaubensbekenntnis oder -zeugnis lautet in deut-scher Sprache: "Ich bezeuge, daß keine Gottheit ist außer Gott; ich bezeuge. daß Mohammad Gottes Diener und Gesandter ist".
Das Bekenntnis des Islam ist also nicht nur ein Ausdruck des Glaubens. Der Moslem bezeugt vielmehr gleichzeitig, daß es einen ewigen und unsichtbaren, lebendigen Gott gibt, der der Schöpfer allen Seins ist und der allein diese Welt regiert ("tauhidi" = Glaube an die Einheit Gottes). Der Moslem ist also ein Gotteiszeuge, ein Mensch, der sich und seine Mitmenschen an die Existenz Gottes erinnert

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16. August 2007 um 15:43
In Antwort auf yoshi_12055649

Shahada??
Ja und was sagt man bei der Shahada?
Also wie ich das jetzt so höre ist es ja wirklich nicht so schlimm wie ich dachte, so würde man Mann endlich in Ruhe leben und das Thema wäre für mich vom Tisch, ich vertehe nicht wieso man aus Respekt ein Kopftuch vor dem Hodscha tragen soll wenn man doch keine Muslime ist das wiederspricht sich doch wieder total!
Der Hodscha kann garkein türkisch er ist Afrikaner und kann nur Deutsch und natürlich Arabisch, also es würde bei uns auch keine Festlichkeit geben es wären wirklich nur 2 Leute dabei und das wars, nur ich möchte auf alles vorbeireitet sein bevor ich meinem Mann endgültig sage das ich das mache, denn für mich ist der wichtigste Punkt das ich in meiner Religion bleibe!

Darum aus respekt
spielt keine rolle ob er afrikaner, chinese oder türke ist. er ist muslim das hat mit nationalität nichts zu tun. du bedeckst auch deine schultern wenn du in die kirche geht. aus respekt der religion gegenüber denn ihr heiratet nun mal islamisch!!! vielleicht solltest du deinen mann darauf hinweisen dass es du nur ihm zu liebe tust und es für dich keinerlei bedeutung hat.

ich finde man nur immer aus überzeugung handeln.... überleg dir das gut.... ich ahne da wird es noch konflikte geben.

ich musste nur drei mal ja sagen im iran aber wie es bei türken ist keine ahnung hat natürlich auch viel mit kultur zu tun.

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16. August 2007 um 15:52
In Antwort auf kanya_11847798

Darum aus respekt
spielt keine rolle ob er afrikaner, chinese oder türke ist. er ist muslim das hat mit nationalität nichts zu tun. du bedeckst auch deine schultern wenn du in die kirche geht. aus respekt der religion gegenüber denn ihr heiratet nun mal islamisch!!! vielleicht solltest du deinen mann darauf hinweisen dass es du nur ihm zu liebe tust und es für dich keinerlei bedeutung hat.

ich finde man nur immer aus überzeugung handeln.... überleg dir das gut.... ich ahne da wird es noch konflikte geben.

ich musste nur drei mal ja sagen im iran aber wie es bei türken ist keine ahnung hat natürlich auch viel mit kultur zu tun.

Wieso Respekt??!!
Ja wieso sollte es ein Konflikt geben? Mein Mann hat nie Probleme damit gehabt das ich keine Muslime bin und ich würde es für ihn tun damit er nicht in Sünde lebt und ein ruhiges Gewissen hat und wenn ich in die Kirche gehe ziehe ich meine ganz normalen Klamotten an, ich würde ja von meinem Mann auch nie verlangen das er ein Kreuz trägt auch wenns nur für 10min wär, also ich verstehe nun wirklich nicht was das mit Respekt zu tun hat und wie gesagt wiederspricht sich das meiner Meinung total,denn das Kopftuch ist nunmal eine Sache des Islam und ich bin und bleibe katholisch und wir werden auch nicht in einer Moschee sein sondern bei uns zuhause!Und das der Hodschar Afrikaner ist hatte ich nur erwähnt weil ich hoffe das er auch deutsch reden könnte damit ich auch was verstehe, wenn er eine Türke gewesen wäre hätte er ja türkisch gesprochen.

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16. August 2007 um 16:07
In Antwort auf kanya_11847798

Darum aus respekt
spielt keine rolle ob er afrikaner, chinese oder türke ist. er ist muslim das hat mit nationalität nichts zu tun. du bedeckst auch deine schultern wenn du in die kirche geht. aus respekt der religion gegenüber denn ihr heiratet nun mal islamisch!!! vielleicht solltest du deinen mann darauf hinweisen dass es du nur ihm zu liebe tust und es für dich keinerlei bedeutung hat.

ich finde man nur immer aus überzeugung handeln.... überleg dir das gut.... ich ahne da wird es noch konflikte geben.

ich musste nur drei mal ja sagen im iran aber wie es bei türken ist keine ahnung hat natürlich auch viel mit kultur zu tun.

Kirche
Schultern bedecken in der Kirche? Oh je, dann haben aber schon viele viele Frauen eine derart grosse Sünde begangen... wenn man nur an die vielen schönen Hochzeitskleider denkt, die zum Teil ärmellos sind, oder einen schönene Carmenausschnitt haben...

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16. August 2007 um 16:20
In Antwort auf yoshi_12055649

Wieso Respekt??!!
Ja wieso sollte es ein Konflikt geben? Mein Mann hat nie Probleme damit gehabt das ich keine Muslime bin und ich würde es für ihn tun damit er nicht in Sünde lebt und ein ruhiges Gewissen hat und wenn ich in die Kirche gehe ziehe ich meine ganz normalen Klamotten an, ich würde ja von meinem Mann auch nie verlangen das er ein Kreuz trägt auch wenns nur für 10min wär, also ich verstehe nun wirklich nicht was das mit Respekt zu tun hat und wie gesagt wiederspricht sich das meiner Meinung total,denn das Kopftuch ist nunmal eine Sache des Islam und ich bin und bleibe katholisch und wir werden auch nicht in einer Moschee sein sondern bei uns zuhause!Und das der Hodschar Afrikaner ist hatte ich nur erwähnt weil ich hoffe das er auch deutsch reden könnte damit ich auch was verstehe, wenn er eine Türke gewesen wäre hätte er ja türkisch gesprochen.

...
Wie du schon selbst bemerkt hast. Es gibt keinen Grund bei DIR zu Haus aus "Respekt" ein Kopftuch zu tragen.

Wie gesagt, frag deinen Mann oder wenn du dir bezüglich des Hodschas nicht sicher bist (wenn er kein Deutsch könnte wär mir persönlich das nicht Recht, da ich nix sage was ich nicht verstehen kann), dann heiratet eben vor anderen Zeugen islamisch. Im Grunde ist eine islamische Eheschliessung ein reiner Vertragsabschluss.

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16. August 2007 um 16:32
In Antwort auf page_12135386

...
Wie du schon selbst bemerkt hast. Es gibt keinen Grund bei DIR zu Haus aus "Respekt" ein Kopftuch zu tragen.

Wie gesagt, frag deinen Mann oder wenn du dir bezüglich des Hodschas nicht sicher bist (wenn er kein Deutsch könnte wär mir persönlich das nicht Recht, da ich nix sage was ich nicht verstehen kann), dann heiratet eben vor anderen Zeugen islamisch. Im Grunde ist eine islamische Eheschliessung ein reiner Vertragsabschluss.

Mein ich auch
Ja ich denke da hast du Recht und ich finde es vollkommen ok wenn ich das für meinen Mann mache, also mit dem Respekt finde ich echt wiedersprüchlich aber naja, ja mal schauen mein Mann wird sich schonmal heute Abend freuen wenn er von der Arbeit kommt das ich dafür bin und wenn er ein Termin macht kann er ja nochmal die Einzelheiten abklären,vielleicht kann man das ja auf deutsch machen!!

bin aber schon vieeeeeeelllllll beruhigter als vorher!!
DANKE!!

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16. August 2007 um 17:24
In Antwort auf yoshi_12055649

Wieso Respekt??!!
Ja wieso sollte es ein Konflikt geben? Mein Mann hat nie Probleme damit gehabt das ich keine Muslime bin und ich würde es für ihn tun damit er nicht in Sünde lebt und ein ruhiges Gewissen hat und wenn ich in die Kirche gehe ziehe ich meine ganz normalen Klamotten an, ich würde ja von meinem Mann auch nie verlangen das er ein Kreuz trägt auch wenns nur für 10min wär, also ich verstehe nun wirklich nicht was das mit Respekt zu tun hat und wie gesagt wiederspricht sich das meiner Meinung total,denn das Kopftuch ist nunmal eine Sache des Islam und ich bin und bleibe katholisch und wir werden auch nicht in einer Moschee sein sondern bei uns zuhause!Und das der Hodschar Afrikaner ist hatte ich nur erwähnt weil ich hoffe das er auch deutsch reden könnte damit ich auch was verstehe, wenn er eine Türke gewesen wäre hätte er ja türkisch gesprochen.

Kurz
zum Kopftuch bei Katholiken
Abgesehen von den Hochzeitskleidern ist es sehr wohl noch üblich, sich nicht zu freizügig in einer Kirche zu zeigen.
Und je katholischer die Nation, desto selbstverständlicher. Schon in Italien oder Polen gibt es stengste Kleidervorschriften, was Rocklänge und Dekoltes angeht.
In indischen Kirchen (zumindest auf dem Land) zieht man sich zusätzlich noch ein Tuch über den Kopf. Im Falle einer Hochzeit jedoch auch nicht, soweit ich weiß.
Ich hätte kein Problem mich der Kleidergaderobe anzupassen, solange es toll aussieht
Aber frag doch, wie es in der Kultur deines Mannes üblich ist, bzw. was er und der Hodschar davon halten ohne Kopftuch, vielleicht haben sie ja gar kein Problem damit!?!?

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16. August 2007 um 17:25
In Antwort auf page_12135386

...
Sagen muss man eigentlich gar nix, sondern es wird ggf. aus dem Koran vorgelesen. 3x sprechen tut man die Shahada (das Glaubensbekenntnis) und wenn sowas wie

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh

oder so vorkommt, wär ich misstrauisch. *g*

Frag doch einfach deinen Mann, wie er sich eine isl. Trauungszeremonie genau vorstellt. Es gibt diesbezüglich so viele unterschiede, je nachdem wo dein Mann genau herkommt, daß es eigentlich unmöglich ist, dir genaue Prognosen zu geben, wie das abläuft.

Meine Freundin hat z.B. einen Iraner geheiratet und da war es eine simple Unterschrift vor zwei Zeugen unter dem Ehevertrag. Diesen musste sie aufsetzen, da ihr Mann noch Verwandtschaft im Iran hat und damit sie mitfahren kann, musste sie die islamische Ehe schliessen und sogar konvertieren (jedoch nur Proforma, sie ist weiterhin Christin). Den Ehevertrag braucht sie, damit sie, falls ihrem Mann mal was passiert, wenn sie grad im Iran zu Besuch sind, freies Reiserecht geniesst (sowas muss man sich im Ehevertrag sichern, genau wie das Sorgerecht für die Kinder).

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh
Was heißt das denn?

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16. August 2007 um 17:50
In Antwort auf yoshi_12055649

DANKE!!
Hallo erstmal Danke für die hilfreiche Anzwort
Also der Hodscha würde zu uns kommen, ich müsste kein Kopftuch tragen und wir bräuchten 2 Zeugen, ok und der Hoodscha wird bestimmt arabisch sprechen und ich werde kein Wort verstehen dann wüsste ich auch nicht wann und was ich antworten soll, ich mein ich müsste ja arabisch was sagen oder nicht?

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Ich habe auch nochmal ein paar Fragen hierzu. Wär schön, wenn sie jemand beantworten kann.
Wir werden uns evtl. später in der gleichen Situation befinden wie Dana:
Ich Katholikin, möchte es auch bleiben, er (indischer) Muslim, möchte auch vor Gott heiraten, jedoch (auch) auf islamischer Art.

Ein selbst aufgestellter, bzw. veränderter Ehevertrag bei einer islamischen Hochzeit ist möglich?
Man hört doch immer, dass nach dem islamischen Recht die Kinder dem Mann 'gehören' z.B. nach einer Scheidung. Stimmt das? Und dies könnte man im Ehevertrag ändern? Genauso, dass die Kinder NICHT automatisch muslime werden?
Gibt es denn diesen Standartvertrag und was gehört noch dazu?
Eine standesamtliche Hochzeit muss bereits vorausgegangen sein? Zumindest hier in D?
Gibt es für diese Dinge eine zuverlässige Quelle, oder wo kann man es sonst nachlesen?

Ich würde jedoch auch eine christliche Hochzeit haben wollen. Was spricht dagegen? 2 Religionen 2 Hochzeiten )
Ich finde es schön zu wissen, dass manche Prister der Religionen auch andersgläubige trauen. Das spricht für die Toleranz der Religionen (wie sie auch sein KANN).

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16. August 2007 um 20:28
In Antwort auf dorota_12235119

Kurz
zum Kopftuch bei Katholiken
Abgesehen von den Hochzeitskleidern ist es sehr wohl noch üblich, sich nicht zu freizügig in einer Kirche zu zeigen.
Und je katholischer die Nation, desto selbstverständlicher. Schon in Italien oder Polen gibt es stengste Kleidervorschriften, was Rocklänge und Dekoltes angeht.
In indischen Kirchen (zumindest auf dem Land) zieht man sich zusätzlich noch ein Tuch über den Kopf. Im Falle einer Hochzeit jedoch auch nicht, soweit ich weiß.
Ich hätte kein Problem mich der Kleidergaderobe anzupassen, solange es toll aussieht
Aber frag doch, wie es in der Kultur deines Mannes üblich ist, bzw. was er und der Hodschar davon halten ohne Kopftuch, vielleicht haben sie ja gar kein Problem damit!?!?

Nochmal Kopftuch
Ja ich bin selber Polin, ich würde auch nicht freizügig mit Riesenausschnitt in die Kirche gehen da ich auch denke das gehört sich einfach nicht, aber ein Kopftuch wie Muslime es tragen ist nochmal ein ganz anderes Thema, wenn ein Hodschar kommt um uns zu Trauen würe ich mich auch ,,ordentlich" anziehen ist ja klar, aber ein Kopftuch würde ich nunmal nicht tragen und mein Mann würde das auch garnicht von mir verlangen, ich werde morgen einfach mal zur Moschee traben und schauen was der Hodschar dazu sagt, da bin ich ja echt gespannt!!

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16. August 2007 um 20:32

Hab ganz vergessen!!
Ohhhhhhhh ich habe noch was vergessen!!
Ich bin im 9 Monat schwanger das steht der Trauung aus islamischer Seite nicht im Wege oder?

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16. August 2007 um 23:50

Hoger???
So nennen die Türken den Imam, oder? Na ja, darum geht's jetzt nicht.
Ich habe meinen Mann in der Moschee geheiratet, als ich noch nicht bedeckt war, etc. Aber aus Respekt vor dem Imam habe ich mein Haar ein wenig bedeckt und auch meine Arme nicht gezeigt, es war mir einfach unangenehm, zumal auch zwei männliche Zeugen dabei waren- die müssen nämlich bei der Trauung dabei sein. Ansonsten ist das kein großer Akt, es wird geredet, und so viel ich weiß muss man auch unterschreiben, das haben wir allerding damals nicht gemacht, wir waren auch nicht standesamtlich verheiratet...
Deine Eltern und Familie können so viel ich weiß auch mit.
Aber wenn er ohnehin zu euch nach Hause kommt, ist das ja eh hinfällig, dann sind ja alle anwesend...

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17. August 2007 um 0:09
In Antwort auf dorota_12235119

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Ich habe auch nochmal ein paar Fragen hierzu. Wär schön, wenn sie jemand beantworten kann.
Wir werden uns evtl. später in der gleichen Situation befinden wie Dana:
Ich Katholikin, möchte es auch bleiben, er (indischer) Muslim, möchte auch vor Gott heiraten, jedoch (auch) auf islamischer Art.

Ein selbst aufgestellter, bzw. veränderter Ehevertrag bei einer islamischen Hochzeit ist möglich?
Man hört doch immer, dass nach dem islamischen Recht die Kinder dem Mann 'gehören' z.B. nach einer Scheidung. Stimmt das? Und dies könnte man im Ehevertrag ändern? Genauso, dass die Kinder NICHT automatisch muslime werden?
Gibt es denn diesen Standartvertrag und was gehört noch dazu?
Eine standesamtliche Hochzeit muss bereits vorausgegangen sein? Zumindest hier in D?
Gibt es für diese Dinge eine zuverlässige Quelle, oder wo kann man es sonst nachlesen?

Ich würde jedoch auch eine christliche Hochzeit haben wollen. Was spricht dagegen? 2 Religionen 2 Hochzeiten )
Ich finde es schön zu wissen, dass manche Prister der Religionen auch andersgläubige trauen. Das spricht für die Toleranz der Religionen (wie sie auch sein KANN).

Kurz zu deinen Fragen
1. Eine standesamtliche Hochzeit sollte vorausgegangen sein, der Imam kriegt sonst Probleme mit dem Gesetz in Deutschland. Da er aber die Pflicht hat vom Islam her, eine Ehe zu schließen, wenn er darum gebeten wird, weil er sonst mit Schuld trägt, falls das Paar Sünden begeht (unehelicher Sex etc.), macht er es meist trotzdem, aber eben ohne Unterschrift (wie bei uns)- wir bekamen etwas Schriftliches aus der Moschee erst, als wir auch beim Standesamt gewesen waren.
2. Zum Thema Ehevertrag. Aus islamischer Sicht ist sowas nicht vorgesehen, und dabei haben wir es auch belassen, obwohl wir beim Standesamt gefragt wurden. Wenn es zwischen Ehepartnern Probleme gibt, entscheidet Allah, aso das islamische Gesetz, man kann mit einem Ehevertrag keine Sünden umgehen. Es ist Sünde, wenn eine Frau alleine reist, bzw. wenn hr Mann das zulässt. Und Kinder müssen die Religion des Vaters, also den Islam annehmen. Bei einer nicht reinen muslimischen Ehe (also die Frau ist Christin) macht der Mann in diesem Fall Sünden, wenn er zulässt, dass seine Frau alleine reist, oder eben die Kinder nicht islamisch erzieht. Und die Kinder "gehören" nicht automatisch dem Mann, das ist vom Alter der Kinder abhängig und unterliegt keiner Pflicht. Solange es sich um Kleinkinder handelt, die eventuell sogar noch gestillt werden, sollen sie bei der Mutter bleiben. Sobald sie (ich bin nicht ganz sicher) 7 oder 8 sind (bei Mädchen glaube ich 10...bin nicht ganz sicher) leben sie nach der Scheidung oftmals beim Mann, weil es für die Frau so leichter ist, wieder zu heiraten. So ist das gedacht- praktiziert wird es meist wie in Deutschland, so kenne ich es aus muslimischen Familien, wo es zur Scheidung kam, dass die Kinder bei der Mutter bleiben. Das kann man eventuell vor der Eheschließung festlegen, dennoch kann sich der Mann immer auf islamisches Recht berufen, falls er defintiv will, dass die Kinder bei ihm leben. Und ein Ehevertrag hat nach islamischem Recht keine Bedeutung, weil ma sich auf Qur'an und Sunnah beruft. Was man vor der islamischen Eheschließung aber beispielsweise als Frau sagen kann, ist, dass man nicht möchte, dass der Mann keine zweite Frau heiraten soll, wenn die Frau das nicht möchte. Es steht zwar dem Mann frei, mehrere Frauen zu heiraten, aber in diesem Fall heiratet er die Frau unter Berücksichtigung, dass sie eine Mehrehe nicht möchte.
Ich hoffe, ich konnte einiges klären
lg
Faizah

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17. August 2007 um 0:12
In Antwort auf abena_11904963

Kurz zu deinen Fragen
1. Eine standesamtliche Hochzeit sollte vorausgegangen sein, der Imam kriegt sonst Probleme mit dem Gesetz in Deutschland. Da er aber die Pflicht hat vom Islam her, eine Ehe zu schließen, wenn er darum gebeten wird, weil er sonst mit Schuld trägt, falls das Paar Sünden begeht (unehelicher Sex etc.), macht er es meist trotzdem, aber eben ohne Unterschrift (wie bei uns)- wir bekamen etwas Schriftliches aus der Moschee erst, als wir auch beim Standesamt gewesen waren.
2. Zum Thema Ehevertrag. Aus islamischer Sicht ist sowas nicht vorgesehen, und dabei haben wir es auch belassen, obwohl wir beim Standesamt gefragt wurden. Wenn es zwischen Ehepartnern Probleme gibt, entscheidet Allah, aso das islamische Gesetz, man kann mit einem Ehevertrag keine Sünden umgehen. Es ist Sünde, wenn eine Frau alleine reist, bzw. wenn hr Mann das zulässt. Und Kinder müssen die Religion des Vaters, also den Islam annehmen. Bei einer nicht reinen muslimischen Ehe (also die Frau ist Christin) macht der Mann in diesem Fall Sünden, wenn er zulässt, dass seine Frau alleine reist, oder eben die Kinder nicht islamisch erzieht. Und die Kinder "gehören" nicht automatisch dem Mann, das ist vom Alter der Kinder abhängig und unterliegt keiner Pflicht. Solange es sich um Kleinkinder handelt, die eventuell sogar noch gestillt werden, sollen sie bei der Mutter bleiben. Sobald sie (ich bin nicht ganz sicher) 7 oder 8 sind (bei Mädchen glaube ich 10...bin nicht ganz sicher) leben sie nach der Scheidung oftmals beim Mann, weil es für die Frau so leichter ist, wieder zu heiraten. So ist das gedacht- praktiziert wird es meist wie in Deutschland, so kenne ich es aus muslimischen Familien, wo es zur Scheidung kam, dass die Kinder bei der Mutter bleiben. Das kann man eventuell vor der Eheschließung festlegen, dennoch kann sich der Mann immer auf islamisches Recht berufen, falls er defintiv will, dass die Kinder bei ihm leben. Und ein Ehevertrag hat nach islamischem Recht keine Bedeutung, weil ma sich auf Qur'an und Sunnah beruft. Was man vor der islamischen Eheschließung aber beispielsweise als Frau sagen kann, ist, dass man nicht möchte, dass der Mann keine zweite Frau heiraten soll, wenn die Frau das nicht möchte. Es steht zwar dem Mann frei, mehrere Frauen zu heiraten, aber in diesem Fall heiratet er die Frau unter Berücksichtigung, dass sie eine Mehrehe nicht möchte.
Ich hoffe, ich konnte einiges klären
lg
Faizah

Ups
richtig muss es heißen:
"dass man nicht möchte, dass der Mann eine zweite Frau heiratet"
sorry

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17. August 2007 um 1:53
In Antwort auf yoshi_12055649

Hab ganz vergessen!!
Ohhhhhhhh ich habe noch was vergessen!!
Ich bin im 9 Monat schwanger das steht der Trauung aus islamischer Seite nicht im Wege oder?

Da würde
ich in einem muslimischen Forum fragen.
Ich habe vor kurzem auf eine ähnliche Frage die Antwort gehört, dass man bis nach der Entbindung warten solle. Ich war der Meinung, dass man eigentlich so schnell wie möglich heiraten sollte, darüber fehlt mir aber das Wissen.
Eine standesamtliche Heirat hat für einen Muslim islamisch gesehen keine wirkliche Bedeutung, er darf nur mit Dir zusammensein wenn Ihr islamisch heiratet.

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17. August 2007 um 1:57
In Antwort auf kanya_11847798

Hoffe kann dir weiterhelfen....
Heirat nach sunnitischer Tradition

Die Heirat gilt lebenslänglich. Nach islamischem Recht ist zwar eine Scheidung möglich, aber sie gilt nur als allerletzte Möglichkeit, wenn das Zusammenleben wirklich nicht geht. Vor der islamischen Zeremonie muss das Brautpaar standesamtlich geheiratet haben und die Papiere vorweisen können.

Der Hodscha (oder Imam; Vorbeter) stellt das Eheformular (Türkisch: Nikah Akdi, Albanisch: Formular per kunore te marteses) zusammen mit allen Angaben der Braut, des Bräutigams und der zwei Trauzeugen, das heisst, zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen. Bei Albanern sind zusätzlich beide Väter dabei. Bei Türken wird auch das sofortige Brautgeschenk (türk.: kleine Mehir) vermerkt, das in Geld, Goldschmuck oder auch einer Immobilie bestehen kann. Der albanische Bräutigam schenkt seiner Braut einen Ring.

Die Zeremonie findet meist in einer Privatwohnung oder in einer Mescid (Moschee, Gebetsraum) statt. Der Hodscha klärt über die Rechte und Pflichten für die Familiengründung auf. Dann fragt er drei Mal die Braut und den Bräutigam, ob sie einander als Mann und Frau annehmen wollen und kein Zwang zur Heirat vorliegt. Dann fragt er drei Mal die Trauzeugen, ob sie die klaren Aussagen bezeugen können. Dann unterschreiben der Mann, die Frau und die Trauzeugen das Formular, bei Albanern zusätzlich die beiden Väter. Der Hodscha fragt nun die Frau, ob sie mit der Mehir, respektive dem Betrag für den Fall einer Scheidung einverstanden sei. Diese Summe wird fällig beim Tod des Mannes oder bei einer Scheidung und soll der Frau für mindestens die nächsten paar Monate das Überleben sichern.

Nun unterschreibt auch der Hodscha. Anschliessend spricht er ein Dua: Ein Segensgebet für das Brautpaar, für ihre Gesundheit und ihre zukünftigen Kinder. Anschliessend gibt es ein gemeinsames Essen oder Apéro. Meist sind nur die engsten Familienangehörigen beteiligt. Das heisst, es werden zwischen sechs bis höchsten etwa dreissig Personen anwesend sein.

Später findet meist ein grosses gesellschaftliches Fest statt in einem gemieteten Saal mit mehreren Hundert bis manchmal über Tausend Gästen. Die Gäste bringen ausser Glückwünschen Geschenke und Geld für das junge Paar, damit sie einen guten Start in das Familienleben haben.



Interreligiöse Partnerschaft

Ein Muslim darf eine Christin heiraten, aber ein Christ darf keine Muslimin heiraten. Ein Muslim, der eine Christin geheiratet hat, muss ein Vorbild sein und seiner Frau helfen, dass sie ihren Glauben leben kann. So muss er sie zum Beispiel auch mit dem Auto zur Kirche fahren. Die Kinder werden Muslime. Damit ein Christ eine muslimische Frau heiraten kann, muss er zum Islam übertreten. Dies ist zwar sehr einfach, muss aber gut überlegt werden, da es nur einen Ein- aber keinen Austritt aus dem Islam gibt! Von islamischer Seite wird ein Übertritt der Frau sehr empfohlen.



Möglichkeiten der interreligiösen Heirat

Wenn ein Muslim eine Christin heiratet, kann die Ehezeremonie wie oben beschrieben durchgeführt werden. Zusätzlich erklärt der Hodscha die Schwierigkeiten einer interreligiösen Ehe und die speziellen Pflichten des Mannes und der Rechte der Religionsausübung der Frau. Weiter erklärt er ihnen, dass ein einvernehmliches Zusammenleben dann gehen wird, wenn beide sich damit einverstanden erklären, die Verantwortung zu übernehmen.

Von christlicher Seite spricht grundsätzlich nichts gegen eine Heirat eines religionsverschiedenen Paares. Wenn eine Person der Römisch-katholischen Kirche angehört, braucht es einen Dispens vom Bischof. Die erste Ehe gilt immer als eine gültige Ehe, bei Getauften wie bei Ungetauften. Für getaufte Christen ist sie immer ein Sakrament, während sie bei Nichtgetauften als eine gültige Naturehe gilt. Wesentliche Merkmale beider Formen sind die Einheit und die Unauflöslichkeit. Bei der reformierten Kirche braucht es keinen Dispens.

Kopftuch würde ich tragen schon aus respekt

lg iridina

Standesamtliche Heirat
hat islamisch gesehen keine Bedeutung, darum ist es auch nicht wichtig, dass man vorher standesamtlich verheiratet ist. Ich habe auch schon gehört, dass manche Moscheen dies neuerdings so handhaben,
jedoch wirst Du dafür keinen Beweis aus dem Islam finden.

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17. August 2007 um 19:19
In Antwort auf jacqui_12479416

Standesamtliche Heirat
hat islamisch gesehen keine Bedeutung, darum ist es auch nicht wichtig, dass man vorher standesamtlich verheiratet ist. Ich habe auch schon gehört, dass manche Moscheen dies neuerdings so handhaben,
jedoch wirst Du dafür keinen Beweis aus dem Islam finden.

Natürlich nicht
denn zu Zeiten Mohammeds gab's wohl auch noch keine Standesämter )
Ich denke, diese Regelung soll vor Betrug schützen, dass Man(n) z.B. nicht unendlich viele Frauen heiraten kann, oder auch umgekehrt.

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18. August 2007 um 18:55

Ehevertrag
Der Ehevertrag ist im Islam ein Vertrag, der von den Ehepartnern zumindest mündlich, idealerweise aber schriftlich mit Zeugen abgeschlossen werden muss vor der Heirat und ist Voraussetzung für die Gültigkeit der Ehe. Er beinhaltet neben dem Eheversprechen vor Gott eine Reihe weiterer von den Ehepartnern individuell ausgehandelte Aspekte, die im Fall der Nichtbehandlung jeweils im Islam eine Art "Voreinstellung" haben. Auch Vereinbarung für eine eventuelle Scheidung können vorgesehen werden. Ein wichtiger und unumgänglicher Aspekt des Ehevertrages ist die Brautgabe. Viele Teile islamischer Eheverträge können in Deutschland auch notariell beurkundet werden, damit sie auch vor dem deutschen Gesetz wirksam sind.
Wie bei jedem anderen Vertrag, so ist insbesondere beim Ehevertrag die freiwillige Zustimmung der beiden Ehepartner unabdingbare Voraussetzung.

Da im Islam der Mann verpflichtet ist, die gesamte Familie zu versorgen, gehört es zu seinen Rechten in der Ehe, den Aufenthaltsort zu bestimmen. Legt die Ehefrau aber einen Wert auf einen bestimmten Aufenthaltsort, kann sie das in den Ehevertrag mit aufnehmen, wenn der Ehemann zustimmt.

U.a. können auch folgende Aspekte Gegenstand für Überlegungen im Ehevertrag sein:

Freie Ortswahl bei der Ausbildung. Die Ehefrau kann das Eheheim nicht ohne Erlaubnis des Ehemannes verlassen, es sei denn es werden Ausnahmen vereinbart, wie z.B. die Ausbildung. Der gesegneten Zainab bint Ali wird z.B. zugeschrieben, dass sie in ihrem Ehevertrag die Freiheit, mit ihrem Bruder Imam Husain (a.) auf Reisen gehen zu dürfen verankert hatte, wodurch sie zur überlebenden Heldin von Aschura wurde.
Berufstätigkeit der Ehefrau: Zwar geht der Islam von der klassischen Rollenverteilung aus, bei dem die Ehefrau die Kinder in den ersten Jahren groß zieht. Der Wunsch nach einer Berufstätigkeit der Ehefrau sollte daher im Vorfeld geklärt werden.
Der Güterstand: Im Islam gibt es eine einseitige Gütertrennung. Während der Ehemann sein Vermögen dafür aufbringen muss, die Familie zu versorgen, darf die Ehefrau uneingeschränkt über ihr eigenes Vermögen verfügen und muss nichts zum Familiengüterstand beitragen. Da diese Voreinstellung mit den Regelungen in verschiedenen Ländern nicht unbedingt übereinstimmt (z.B. Zugewinngemeinschaft in Deutschland), ist eine Behandlung des Themas im Vorfeld angebracht.
Hausfrauengehalt: In der Regel steht der Ehefrau für alle Tätigkeiten im Haushalt (selbst für das Nähren der eigenen Kinder) eine Art Hausfrauengalt nach den Möglichkeiten des Ehemannes zu. Dieses kann bei Bedarf im Vorfeld geklärt werden.
Im Islam kann ein Mann unter sehr begrenzten Umständen mehrere Ehefrauen heiraten (bis zu vier). Hier muss die Ehefrau überlegen, ob sie damit einverstanden sein kann, und sich womöglich dagegen absichern, indem sie z.B. ihren Mann zu einem Rechtsverzicht bewegt, oder sich für den Fall, dass ihr Mann darauf besteht, eine zweite Frau zu heiraten, im Ehevertrag das Scheidungsrecht vorbehält.
Das Scheidungsrecht sieht eine erleichterte Scheidung für den Mann bei allerdings vollständiger Versorgungsverpflichtung für die Nachkommen und begrenzter Versorgung der geschiedenen Ehefrau vor. Das Scheidungsrecht für Frauen unterliegt hingegen Einschränkungen. Obwohl man bei einer Heirat nicht gern an die Möglichkeit einer Scheidung denkt, ist es angeraten, sich intensiv mit diesem Punkt auseinander zu setzen, da es im nicht strittigen Zustand leichter ist, und entsprechende Vereinbarungen in den Ehevertrag aufzunehmen.
Sorgerecht: Im Islam muss ab der Entwöhnung der Ehemann im Fall eine Scheidung das Sorgerecht und -pflicht der Kinder übernehmen und sie versorgen, so dass die Ehefrau unbelastet von Kindern ggf. eine neue Ehe eingehen kann. Um Konflikte in diesem Bereich zu vermeiden ist es angebracht, im Bedarfsfall Vereinbarungen dazu zu treffen, u.a. zum Besuchsrecht.

Bei der ersten Heirat einer Frau ist die Zustimmung ihres Vaters (nicht aber anderer Verwandter) zum Ehevertrag ratsam und bei manchen Rechtsschulen Pflicht.

Alle Regeln sollen den Rahmen dafür schaffen, dass in der idealen Ehe die Wiedervereinigung der beiden getrennten Seelenhälften erfolgen kann.

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18. August 2007 um 19:24
In Antwort auf kanya_11847798

Ehevertrag
Der Ehevertrag ist im Islam ein Vertrag, der von den Ehepartnern zumindest mündlich, idealerweise aber schriftlich mit Zeugen abgeschlossen werden muss vor der Heirat und ist Voraussetzung für die Gültigkeit der Ehe. Er beinhaltet neben dem Eheversprechen vor Gott eine Reihe weiterer von den Ehepartnern individuell ausgehandelte Aspekte, die im Fall der Nichtbehandlung jeweils im Islam eine Art "Voreinstellung" haben. Auch Vereinbarung für eine eventuelle Scheidung können vorgesehen werden. Ein wichtiger und unumgänglicher Aspekt des Ehevertrages ist die Brautgabe. Viele Teile islamischer Eheverträge können in Deutschland auch notariell beurkundet werden, damit sie auch vor dem deutschen Gesetz wirksam sind.
Wie bei jedem anderen Vertrag, so ist insbesondere beim Ehevertrag die freiwillige Zustimmung der beiden Ehepartner unabdingbare Voraussetzung.

Da im Islam der Mann verpflichtet ist, die gesamte Familie zu versorgen, gehört es zu seinen Rechten in der Ehe, den Aufenthaltsort zu bestimmen. Legt die Ehefrau aber einen Wert auf einen bestimmten Aufenthaltsort, kann sie das in den Ehevertrag mit aufnehmen, wenn der Ehemann zustimmt.

U.a. können auch folgende Aspekte Gegenstand für Überlegungen im Ehevertrag sein:

Freie Ortswahl bei der Ausbildung. Die Ehefrau kann das Eheheim nicht ohne Erlaubnis des Ehemannes verlassen, es sei denn es werden Ausnahmen vereinbart, wie z.B. die Ausbildung. Der gesegneten Zainab bint Ali wird z.B. zugeschrieben, dass sie in ihrem Ehevertrag die Freiheit, mit ihrem Bruder Imam Husain (a.) auf Reisen gehen zu dürfen verankert hatte, wodurch sie zur überlebenden Heldin von Aschura wurde.
Berufstätigkeit der Ehefrau: Zwar geht der Islam von der klassischen Rollenverteilung aus, bei dem die Ehefrau die Kinder in den ersten Jahren groß zieht. Der Wunsch nach einer Berufstätigkeit der Ehefrau sollte daher im Vorfeld geklärt werden.
Der Güterstand: Im Islam gibt es eine einseitige Gütertrennung. Während der Ehemann sein Vermögen dafür aufbringen muss, die Familie zu versorgen, darf die Ehefrau uneingeschränkt über ihr eigenes Vermögen verfügen und muss nichts zum Familiengüterstand beitragen. Da diese Voreinstellung mit den Regelungen in verschiedenen Ländern nicht unbedingt übereinstimmt (z.B. Zugewinngemeinschaft in Deutschland), ist eine Behandlung des Themas im Vorfeld angebracht.
Hausfrauengehalt: In der Regel steht der Ehefrau für alle Tätigkeiten im Haushalt (selbst für das Nähren der eigenen Kinder) eine Art Hausfrauengalt nach den Möglichkeiten des Ehemannes zu. Dieses kann bei Bedarf im Vorfeld geklärt werden.
Im Islam kann ein Mann unter sehr begrenzten Umständen mehrere Ehefrauen heiraten (bis zu vier). Hier muss die Ehefrau überlegen, ob sie damit einverstanden sein kann, und sich womöglich dagegen absichern, indem sie z.B. ihren Mann zu einem Rechtsverzicht bewegt, oder sich für den Fall, dass ihr Mann darauf besteht, eine zweite Frau zu heiraten, im Ehevertrag das Scheidungsrecht vorbehält.
Das Scheidungsrecht sieht eine erleichterte Scheidung für den Mann bei allerdings vollständiger Versorgungsverpflichtung für die Nachkommen und begrenzter Versorgung der geschiedenen Ehefrau vor. Das Scheidungsrecht für Frauen unterliegt hingegen Einschränkungen. Obwohl man bei einer Heirat nicht gern an die Möglichkeit einer Scheidung denkt, ist es angeraten, sich intensiv mit diesem Punkt auseinander zu setzen, da es im nicht strittigen Zustand leichter ist, und entsprechende Vereinbarungen in den Ehevertrag aufzunehmen.
Sorgerecht: Im Islam muss ab der Entwöhnung der Ehemann im Fall eine Scheidung das Sorgerecht und -pflicht der Kinder übernehmen und sie versorgen, so dass die Ehefrau unbelastet von Kindern ggf. eine neue Ehe eingehen kann. Um Konflikte in diesem Bereich zu vermeiden ist es angebracht, im Bedarfsfall Vereinbarungen dazu zu treffen, u.a. zum Besuchsrecht.

Bei der ersten Heirat einer Frau ist die Zustimmung ihres Vaters (nicht aber anderer Verwandter) zum Ehevertrag ratsam und bei manchen Rechtsschulen Pflicht.

Alle Regeln sollen den Rahmen dafür schaffen, dass in der idealen Ehe die Wiedervereinigung der beiden getrennten Seelenhälften erfolgen kann.

Macha allah
schöner Beitrag- ist eigentlich alles drinnen, was dazu gesagt werden kann.
Soviel ich weiß, macht man den "Ehevertrag" nur mündlich, es ist nicht vom Islam, vorher was schriftlich festzulegen, weil es ja ohnehin Qur'an und Sunnah gibt zum Nachlesen der Rechte.
Also, es sind ja Zeugen dabei, die bestätigen können, was ausgemacht ist, bezüglich der Brautgabe und wenn die Frau die Mehrehe des Mannes nicht möchte und er ihr verspricht ihren Wunsch zu berücksichtgen...
Also, reicht ja ein mündliches "Abkommen".
Wie du schon geschrieben hast, bezüglich des Reisens, einige Muslime glauben, wenn man vorher ausmacht die Frau darf alleeine reisen sei das okay. Aber es ist immer Sünde. Zainab bint Ali (ra) reiste auch nur in Begleitung ihres Bruders und mit der Zustimmung ihres Mannes- nur so ist es erlaubt.

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18. August 2007 um 21:39
In Antwort auf abena_11904963

Macha allah
schöner Beitrag- ist eigentlich alles drinnen, was dazu gesagt werden kann.
Soviel ich weiß, macht man den "Ehevertrag" nur mündlich, es ist nicht vom Islam, vorher was schriftlich festzulegen, weil es ja ohnehin Qur'an und Sunnah gibt zum Nachlesen der Rechte.
Also, es sind ja Zeugen dabei, die bestätigen können, was ausgemacht ist, bezüglich der Brautgabe und wenn die Frau die Mehrehe des Mannes nicht möchte und er ihr verspricht ihren Wunsch zu berücksichtgen...
Also, reicht ja ein mündliches "Abkommen".
Wie du schon geschrieben hast, bezüglich des Reisens, einige Muslime glauben, wenn man vorher ausmacht die Frau darf alleeine reisen sei das okay. Aber es ist immer Sünde. Zainab bint Ali (ra) reiste auch nur in Begleitung ihres Bruders und mit der Zustimmung ihres Mannes- nur so ist es erlaubt.

....
"Wie du schon geschrieben hast, bezüglich des Reisens, einige Muslime glauben, wenn man vorher ausmacht die Frau darf alleeine reisen sei das okay. Aber es ist immer Sünde."

Oh, du weisst mehr als ein Großayatollah was Sünde ist und was nicht?

Im übrigen sollte ein Ehevertrag, wenn die Frau sich auch nur etwas wert ist, IMMER schriftlich fixiert werden, denn auch die Zeugen können mal nicht vor Ort sein, wenn es drauf ankommt oder versterben.

Weisst du übrigens, warum soviele muslimische Männer gern auf deutsche Frauen zurückgreifen? Die bekommen sie für lau und können den Oberpascha ausleben. Bei ihren Landsfrauen würde sie in vielen Dingen auf Granit beissen, bzw. die Ehe würde gar nicht erst zustande kommen.

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18. August 2007 um 21:59
In Antwort auf page_12135386

....
"Wie du schon geschrieben hast, bezüglich des Reisens, einige Muslime glauben, wenn man vorher ausmacht die Frau darf alleeine reisen sei das okay. Aber es ist immer Sünde."

Oh, du weisst mehr als ein Großayatollah was Sünde ist und was nicht?

Im übrigen sollte ein Ehevertrag, wenn die Frau sich auch nur etwas wert ist, IMMER schriftlich fixiert werden, denn auch die Zeugen können mal nicht vor Ort sein, wenn es drauf ankommt oder versterben.

Weisst du übrigens, warum soviele muslimische Männer gern auf deutsche Frauen zurückgreifen? Die bekommen sie für lau und können den Oberpascha ausleben. Bei ihren Landsfrauen würde sie in vielen Dingen auf Granit beissen, bzw. die Ehe würde gar nicht erst zustande kommen.

...
Das mag in einigen Ehen so laufen, aber "Oberpascha raushängen lassen" hat in einer islmaischen Ehe nichts zu suchen.
Ein Ehevertrag ist aus islamischer Sicht meist gar nicht von Nöten, weil man sich bei Auseinandersetzungen auf Qur'an und Sunnah beruft. Mündlich kann man vorher die Brautgabe festlegen. Punkt. Mehr braucht es im Grunde nicht, weil alle Rechte und Pflichten in Qur'an und Sunnah erfasst sind.

Und ich weiß nicht mehr als allah, aber ich weiß durch dieses Hadith bezüglich des Reisens was Sünde ist:

Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Kein (fremder) Mann darf sich mit einer (fremden) Frau in Zweisamkeit zurückziehen und eine Frau darf nur mit einem Mahram * reisen. "Ein Mann stand auf und sagte: "O Gesandter Allahs, ich habe mich zur Teilnahme an den Schlachten von Soundso und Soundso gemeldet, und meine Frau ist bereits als Pilgerin aufgebrochen!"Der Prophet sagte zum ihm:"Gehe (ihr nach) und vollziehe die Pilgerfahrt mit deiner Frau!"(* Mahram ist ein Mann aus dem Personenkreis, aus dem die Heirat mit der Frau ausgeschlossen ist, wie Vater, Bruder, Onkel, Sohn, Enkel usw.)

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18. August 2007 um 22:32
In Antwort auf abena_11904963

...
Das mag in einigen Ehen so laufen, aber "Oberpascha raushängen lassen" hat in einer islmaischen Ehe nichts zu suchen.
Ein Ehevertrag ist aus islamischer Sicht meist gar nicht von Nöten, weil man sich bei Auseinandersetzungen auf Qur'an und Sunnah beruft. Mündlich kann man vorher die Brautgabe festlegen. Punkt. Mehr braucht es im Grunde nicht, weil alle Rechte und Pflichten in Qur'an und Sunnah erfasst sind.

Und ich weiß nicht mehr als allah, aber ich weiß durch dieses Hadith bezüglich des Reisens was Sünde ist:

Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Kein (fremder) Mann darf sich mit einer (fremden) Frau in Zweisamkeit zurückziehen und eine Frau darf nur mit einem Mahram * reisen. "Ein Mann stand auf und sagte: "O Gesandter Allahs, ich habe mich zur Teilnahme an den Schlachten von Soundso und Soundso gemeldet, und meine Frau ist bereits als Pilgerin aufgebrochen!"Der Prophet sagte zum ihm:"Gehe (ihr nach) und vollziehe die Pilgerfahrt mit deiner Frau!"(* Mahram ist ein Mann aus dem Personenkreis, aus dem die Heirat mit der Frau ausgeschlossen ist, wie Vater, Bruder, Onkel, Sohn, Enkel usw.)

...
"Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte:..."

Abgelehnt! Hörensagen

Das fällt unter die Rubrik "Papa Charlie hat gesagt, Charlies Vater hat gesagt, daß der Vater von Egon..."

Zudem haben Hadithe nicht für alle Muslime eine Bedeutung. Es gibt mindestens so viele unterschiedliche Ausrichtungen wie im Christentum...Sunniten, Shiiten, Wahabiten, Salafi, Sufi, Ibaditen...uvm.

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19. August 2007 um 2:37

Frag ihn..
hallo dana,
frag ihn als erstes doch einmal, ob ihr dann auch in einer katholischen kirche heiraten könntet, kann ja zusätzlich sein. wenn er dagegen ist, hätte ich gewisse bedenken und würde mal hier ein wenig lesen:
http://www.1001geschichte.de/
wenn er einverstanden ist, würde ich mit ihm schriftlich aushandeln, wie euer leben nach einer islamischen hochzeit aussehen wird, viel diskutieren und ihn festnageln, schriflich und vor deutschen zeugen, damit du deine eigenen werte in der ehe weiterleben kannst. viel glück!

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20. August 2007 um 15:05

.....
was soll das heissen shiiten sind keine muslime, bist du des wahnsinns?????

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20. August 2007 um 16:04
In Antwort auf kanya_11847798

.....
was soll das heissen shiiten sind keine muslime, bist du des wahnsinns?????

???
Der Beitrag von lissyloo ist Gehirnwäsche in höchster Form. Zum brechen.

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20. August 2007 um 17:27

-Und es gibt nur EINEN Weg, nicht viele Richtungen...-???
Wie kann man nur soooooooo intolerant sein?
Was für ein Gottesbild hast denn du? DU und eine Handvoll anderer Menschen sind die einzigen, hinter denen Gott steht,und alle anderen seien Sündiger, weil sie nicht EXAKT das Selbe glauben wie du?
Sämtlichen guten sowie schlechten Taten eines andersgläubigen Menschen sollen irrelevant sein vor Gott, einzig diese Religionsrichtung, die man wortwörtlich 100% einhalten muss soll der richtige Weg sein?
Poste doch besser in Foren von anderen Extremisten deinesgleichen, anstatt in diesem für binationale Geschichten.
Solche Beiträge können hier kein Thema bereichern, genauso wenig wie Beiträge von Faschos, oder anderen die nichts von Toleranz zwischen Völkern und Religionen halten.
Abgesehen davon geht's doch hier doch simpel um Heirat ZWISCHEN CHRISTEN UND MUSLIMEN!

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20. August 2007 um 17:47
In Antwort auf abena_11904963

Kurz zu deinen Fragen
1. Eine standesamtliche Hochzeit sollte vorausgegangen sein, der Imam kriegt sonst Probleme mit dem Gesetz in Deutschland. Da er aber die Pflicht hat vom Islam her, eine Ehe zu schließen, wenn er darum gebeten wird, weil er sonst mit Schuld trägt, falls das Paar Sünden begeht (unehelicher Sex etc.), macht er es meist trotzdem, aber eben ohne Unterschrift (wie bei uns)- wir bekamen etwas Schriftliches aus der Moschee erst, als wir auch beim Standesamt gewesen waren.
2. Zum Thema Ehevertrag. Aus islamischer Sicht ist sowas nicht vorgesehen, und dabei haben wir es auch belassen, obwohl wir beim Standesamt gefragt wurden. Wenn es zwischen Ehepartnern Probleme gibt, entscheidet Allah, aso das islamische Gesetz, man kann mit einem Ehevertrag keine Sünden umgehen. Es ist Sünde, wenn eine Frau alleine reist, bzw. wenn hr Mann das zulässt. Und Kinder müssen die Religion des Vaters, also den Islam annehmen. Bei einer nicht reinen muslimischen Ehe (also die Frau ist Christin) macht der Mann in diesem Fall Sünden, wenn er zulässt, dass seine Frau alleine reist, oder eben die Kinder nicht islamisch erzieht. Und die Kinder "gehören" nicht automatisch dem Mann, das ist vom Alter der Kinder abhängig und unterliegt keiner Pflicht. Solange es sich um Kleinkinder handelt, die eventuell sogar noch gestillt werden, sollen sie bei der Mutter bleiben. Sobald sie (ich bin nicht ganz sicher) 7 oder 8 sind (bei Mädchen glaube ich 10...bin nicht ganz sicher) leben sie nach der Scheidung oftmals beim Mann, weil es für die Frau so leichter ist, wieder zu heiraten. So ist das gedacht- praktiziert wird es meist wie in Deutschland, so kenne ich es aus muslimischen Familien, wo es zur Scheidung kam, dass die Kinder bei der Mutter bleiben. Das kann man eventuell vor der Eheschließung festlegen, dennoch kann sich der Mann immer auf islamisches Recht berufen, falls er defintiv will, dass die Kinder bei ihm leben. Und ein Ehevertrag hat nach islamischem Recht keine Bedeutung, weil ma sich auf Qur'an und Sunnah beruft. Was man vor der islamischen Eheschließung aber beispielsweise als Frau sagen kann, ist, dass man nicht möchte, dass der Mann keine zweite Frau heiraten soll, wenn die Frau das nicht möchte. Es steht zwar dem Mann frei, mehrere Frauen zu heiraten, aber in diesem Fall heiratet er die Frau unter Berücksichtigung, dass sie eine Mehrehe nicht möchte.
Ich hoffe, ich konnte einiges klären
lg
Faizah

Danke
ich denke, du konntest mir helfen.
Wenn das tatsächlich alles stimmt, werde ich unter Umständen mal Probleme bekommen, da ich hinter dem Vertrag stehen möchte, den ich unterschreibe. Und keineswegs würde ich mir das Allein-Reisen verbieten lassen, was auch immer daran sündhaft sein soll. Schade.
Auf das islamische Recht kann man sich in den islamischen Nationen berufen, nehme ich an!??

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20. August 2007 um 22:56

Sag mal Namla
kannst du auch in einen Worten argumentieren?
Es ist immer sehr bequem ein paar Worte aus einem Buch zu kopieren, welche unreflektiert einfach gelaubt werden, weil sie einfach richtig sind, weil sie genau in diesem Buch stehen...
Denkst du nicht mit?
Ich meine wie begründet man die "Sünde" Alleine-Reisen einer Ehefrau, heute und hier, wenn es sich um eine reiseerfahrene Frau handelt und der Partner 'an sich' gar kein Problem damit hätte?
Ist's nunmal eine Sünde, weil sie als Sünde aufgeführt ist, oder gibt es denn irgendeine halbwegs plausible Erklärung hierfür???
Der richtige Weg ist (für euch extremen Sonstwas) demnach nur als extremer Sonstwas zu gehen, und jeder der nicht das Gleiche glaubt, kommt in die Hölle, natürlich auch M.L.King, M.Gandhi, Mutter Theresa, Dalai Lama.............???? Denkt ihr wirklich so?

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20. August 2007 um 22:56
In Antwort auf kanya_11847798

.....
was soll das heissen shiiten sind keine muslime, bist du des wahnsinns?????

Fangen wir jetzt wieder damit an?
Ich dachte das Thema wäre jetzt so langsam mal durch, über Shiiten habe ich mich an anderer Stelle schon genug ausgelassen.
Ich kenne Shiiten persönlich, habe auch letztlich wieder eine Homepage besucht. Das ist eine Sekte. Und es gibt bestimmte Sünden, die bringen aus dem Islam heraus. Die größte darunter: Shirk. Shiiten begehen shirk, sie sind Heuchler, tun viele gottesdienstliche Handlungen, damit Menschen sie sehen, nicht etwa für Allah.
Nicht ich habe mir diese Dinge ausgedacht, ich weiß das was ich weiß von Gelehrten.
Wir brauchen darüber nicht zu diskutieren- die Shiiten werden immer behaupten sie seien Muslime, sie sind es deswegen trotzdem nicht, das sagen die Gelehrten, das sagt uns die Lehre aus Qur'an und Sunnah. Shirk macht einen Muslim zum Kafir. Shirk führt in die Hölle. Direkt.
Erst vor kurzem habe ich in dem Buch "Zeichen des jüngsten Tages" gelesen, dass der Prophet (sas) voraussagte, es wird eine Zeit kommen, in der sich zwei Gruppen bekämpfen: Beide Gruppen nennen sich Muslime, nur eine Gruppe davon hat damit auch Recht. Mehr sagte er dazu nicht, aber die meisten Gelehrten sind sich einig, dass diese Zeit schon gekommen ist, das damit der Krieg zwischen Sunniten und Shiiten gemeint ist, dass damit auch ausgesagt wird, dass Shiiten keine Muslime sind, sich lediglich so nennen.

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20. August 2007 um 23:06
In Antwort auf dorota_12235119

Sag mal Namla
kannst du auch in einen Worten argumentieren?
Es ist immer sehr bequem ein paar Worte aus einem Buch zu kopieren, welche unreflektiert einfach gelaubt werden, weil sie einfach richtig sind, weil sie genau in diesem Buch stehen...
Denkst du nicht mit?
Ich meine wie begründet man die "Sünde" Alleine-Reisen einer Ehefrau, heute und hier, wenn es sich um eine reiseerfahrene Frau handelt und der Partner 'an sich' gar kein Problem damit hätte?
Ist's nunmal eine Sünde, weil sie als Sünde aufgeführt ist, oder gibt es denn irgendeine halbwegs plausible Erklärung hierfür???
Der richtige Weg ist (für euch extremen Sonstwas) demnach nur als extremer Sonstwas zu gehen, und jeder der nicht das Gleiche glaubt, kommt in die Hölle, natürlich auch M.L.King, M.Gandhi, Mutter Theresa, Dalai Lama.............???? Denkt ihr wirklich so?

Sammle gute Taten
habe übrigens ein sehr schönes Buch über Mutter Theresa gelesen. Sie hat nicht Menschen aufgrund ihrer Religion verabscheut.

Was das Reisen betrifft, so gibt es wie für alles im Islam Regeln, die für Muslime zutreffend sind. Und wir hören und gehorchen. Und so erlangst Du Frieden so Gott will.

Wir glauben daran, dass es ein Paradies und eine Hölle gibt. Und Allah weiß am besten wohin uns unser Weg letztendlich führt. Es lohnt sich immer das Beste zu tun. Aber allein mit seinen guten Taten kommt man nicht ins Paradies, nur durch die Barmherzigkeit Allahs.

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20. August 2007 um 23:14
In Antwort auf jacqui_12479416

Sammle gute Taten
habe übrigens ein sehr schönes Buch über Mutter Theresa gelesen. Sie hat nicht Menschen aufgrund ihrer Religion verabscheut.

Was das Reisen betrifft, so gibt es wie für alles im Islam Regeln, die für Muslime zutreffend sind. Und wir hören und gehorchen. Und so erlangst Du Frieden so Gott will.

Wir glauben daran, dass es ein Paradies und eine Hölle gibt. Und Allah weiß am besten wohin uns unser Weg letztendlich führt. Es lohnt sich immer das Beste zu tun. Aber allein mit seinen guten Taten kommt man nicht ins Paradies, nur durch die Barmherzigkeit Allahs.

Hahaha
Sorry, aber ich muss immer lachen wenn ich solche "weisen" Beiträge von dir lese.

Oftmals schreibst du ja auch ätzende Berichte, aber dieser hier ist mal wieder herzerfrischend komisch. Ich stell mir dann immer vor, wie eine normale Unterhaltung zwischen dir und deinem Mann stattfindet.

Wenn du einkaufen gehst, so rät er dir bestimmt:"Fatma (oder wie du heisst) ich wünsche dir das du mit Allah gehst und vielleicht hilft er dir auch beim tragen".

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20. August 2007 um 23:15
In Antwort auf dorota_12235119

Danke
ich denke, du konntest mir helfen.
Wenn das tatsächlich alles stimmt, werde ich unter Umständen mal Probleme bekommen, da ich hinter dem Vertrag stehen möchte, den ich unterschreibe. Und keineswegs würde ich mir das Allein-Reisen verbieten lassen, was auch immer daran sündhaft sein soll. Schade.
Auf das islamische Recht kann man sich in den islamischen Nationen berufen, nehme ich an!??

...
Da muss man sich die Gesetze des einzelnen, jeweiligen Landes ansehen. Länder wie Marokko (ich denke auch Tunesien) haben nicht komplett die Sharia- es gibt dort zum Beispiel keine Todesstrafe.

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20. August 2007 um 23:18
In Antwort auf jacqui_12479416

Sammle gute Taten
habe übrigens ein sehr schönes Buch über Mutter Theresa gelesen. Sie hat nicht Menschen aufgrund ihrer Religion verabscheut.

Was das Reisen betrifft, so gibt es wie für alles im Islam Regeln, die für Muslime zutreffend sind. Und wir hören und gehorchen. Und so erlangst Du Frieden so Gott will.

Wir glauben daran, dass es ein Paradies und eine Hölle gibt. Und Allah weiß am besten wohin uns unser Weg letztendlich führt. Es lohnt sich immer das Beste zu tun. Aber allein mit seinen guten Taten kommt man nicht ins Paradies, nur durch die Barmherzigkeit Allahs.

........
Ok, Gott weiß es- ist es sein Geheimnis, oder wieso hast du dann keinen Schimmer?
Wieso sollte Gott aus reiner Willkür IRGENDWELCHE beliebigen Regeln aufstellen, die kein Mensch nachvollziehen kann, aber daran halten tun sie sich trotzdem? Wieso sollte er denn sowas tun?
Du kannst mir wohl keinen Grund nennen, wieso Gott das Alleine-Reisen der Frau für alle Zeiten als Sünde verteufelt haben soll- z.B.

Ja, Mutter Theresa hat niemanden aufgrund seiner Religion verabscheut- wieso sollte es Gott dann tun?

Hast du eine eigene Erklärung hierfür oder musst du schnell nach einer vorgefertigten Antwort oder einem bestimmten Vers suchen, den du dann kopieren kannst?

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20. August 2007 um 23:19
In Antwort auf dorota_12235119

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Ich habe auch nochmal ein paar Fragen hierzu. Wär schön, wenn sie jemand beantworten kann.
Wir werden uns evtl. später in der gleichen Situation befinden wie Dana:
Ich Katholikin, möchte es auch bleiben, er (indischer) Muslim, möchte auch vor Gott heiraten, jedoch (auch) auf islamischer Art.

Ein selbst aufgestellter, bzw. veränderter Ehevertrag bei einer islamischen Hochzeit ist möglich?
Man hört doch immer, dass nach dem islamischen Recht die Kinder dem Mann 'gehören' z.B. nach einer Scheidung. Stimmt das? Und dies könnte man im Ehevertrag ändern? Genauso, dass die Kinder NICHT automatisch muslime werden?
Gibt es denn diesen Standartvertrag und was gehört noch dazu?
Eine standesamtliche Hochzeit muss bereits vorausgegangen sein? Zumindest hier in D?
Gibt es für diese Dinge eine zuverlässige Quelle, oder wo kann man es sonst nachlesen?

Ich würde jedoch auch eine christliche Hochzeit haben wollen. Was spricht dagegen? 2 Religionen 2 Hochzeiten )
Ich finde es schön zu wissen, dass manche Prister der Religionen auch andersgläubige trauen. Das spricht für die Toleranz der Religionen (wie sie auch sein KANN).

Ich habs geschafft
Am Wochenende haben wir nun vor Gott islamisch geheiratet, es war total einfach, der Hodschar kam zu meinen Schwiegereltern nachhause in Begleitung eines Übersetzers, naja ich musste nur 3 Mal Ja sagen das ich meinen Mann zum Mann nehme dann wurde ein Vertrag auf einen gewöhnlichen Blatt geschrieben mit Vor-und Nachnamen der Eltern,Namen der Zeugen und es wurde Festgelegt was ich im Falle einer Trennung haben möchte, naja dann wurde noch gebetet wo ich nicht mitgemahct habe und ein Kopftuch habe ich auch nicht getragen das ganze hat 15min gedauert, naja ich bin erleichtert das ich es hinter mir habe und mein Mann ist endlich glücklich und zufrieden!!!
L.G Dana

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20. August 2007 um 23:22
In Antwort auf yoshi_12055649

Ich habs geschafft
Am Wochenende haben wir nun vor Gott islamisch geheiratet, es war total einfach, der Hodschar kam zu meinen Schwiegereltern nachhause in Begleitung eines Übersetzers, naja ich musste nur 3 Mal Ja sagen das ich meinen Mann zum Mann nehme dann wurde ein Vertrag auf einen gewöhnlichen Blatt geschrieben mit Vor-und Nachnamen der Eltern,Namen der Zeugen und es wurde Festgelegt was ich im Falle einer Trennung haben möchte, naja dann wurde noch gebetet wo ich nicht mitgemahct habe und ein Kopftuch habe ich auch nicht getragen das ganze hat 15min gedauert, naja ich bin erleichtert das ich es hinter mir habe und mein Mann ist endlich glücklich und zufrieden!!!
L.G Dana

Glückwunsch!!!
stand auf diesem Vertrag nichts weiter?

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20. August 2007 um 23:40
In Antwort auf dorota_12235119

........
Ok, Gott weiß es- ist es sein Geheimnis, oder wieso hast du dann keinen Schimmer?
Wieso sollte Gott aus reiner Willkür IRGENDWELCHE beliebigen Regeln aufstellen, die kein Mensch nachvollziehen kann, aber daran halten tun sie sich trotzdem? Wieso sollte er denn sowas tun?
Du kannst mir wohl keinen Grund nennen, wieso Gott das Alleine-Reisen der Frau für alle Zeiten als Sünde verteufelt haben soll- z.B.

Ja, Mutter Theresa hat niemanden aufgrund seiner Religion verabscheut- wieso sollte es Gott dann tun?

Hast du eine eigene Erklärung hierfür oder musst du schnell nach einer vorgefertigten Antwort oder einem bestimmten Vers suchen, den du dann kopieren kannst?

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Vorraussetzung für das Verständnis der Aqidah (Glaubensinhalt) ist das Befolgen von Allahs Gesetzen. Erst anschließend kommt das Verständnis- und Allah hat in allen Geboten und Verboten eine Logik: Er alleine weiß, was uns zum vollkommenen Wohlbefinden führt, was wir brauchen und was gut für uns ist.
Ich habe mich nie mit dem Thema "alleine reisen" beschäftigt, demnach auch keine Fatua von Gelehrten gelesen. Ich persönlich kann dazu mein Empfinden schreiben, was sicher nicht ganz falsch ist aus islamischer Sicht:
Ich bin aus Unwissenheit ganz am Anfang mal alleine vereist, also mit meiner Mutter habe ich 2 Tage lang meine Schwester besucht. Erlaubt ist das Reisen jedoch nur in männlicher Begleitung, und zwar mit einem mahram (Männern, die nicht geheiratet werden können: also der eigene Ehemann, oder der Bruder, Vater), und diese männliche Begleitung muss Muslim sein- ich dürfte also mit meinem Vater auch nicht alleine reisen. Reisen bedeutet über nacht wegzubleiben, mit der Einverständnis des Mannes kann man beispielweise einen Abend in eine etwas entfernte Stadt zur Schwester oder so.
Ich weiß jetzt warum es verboten ist, ich weiß einfach wie ich mich gefühlt habe, als ich alleine mit meiner Mutter in Berlin war. Ich würde es nie wieder tun incha allah. Ich habe mich schrecklich unwohl gefühlt- es war ein Gefühl das ich schlecht beschreiben kann.
Zumindest nehme ich mal an, ist es zum Schutz der Frau verboten, und der Mann hat eine Verantwortung zu tragen, der er nicht mehr nachkommen kann, wenn er seine Frau eben länger nicht sieht, wenn er sie alleine weggehen lässt. Anders ist es wenn er verreist und seine Frau in der eigenen Wohnung zurücklässt.
Es geht wohl auch nicht nur um die Verantwortung, sondern auch um das Reisen an sich, mit Zug, Auto, etc. Die Frau ist immer auf sich gestellt, und eventuell gezwungen mit fremden Männern zu reden, oder beispielsweise sich mit einem fremden Mann alleine in einem Zugabteil aufzuhalten- was auch wiederum verboten ist.
Es wird für Nichtmuslime, geprägt durch eine komplett andere Lebensweise nicht verständlich sein, aber Allah weiß, warum es so das Beste ist,
und al hamdu lillah hatte ich für diese Sache sehr schnell Verständnis als ich mit dem Islam näher vertraut war...

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20. August 2007 um 23:58
In Antwort auf abena_11904963

Fangen wir jetzt wieder damit an?
Ich dachte das Thema wäre jetzt so langsam mal durch, über Shiiten habe ich mich an anderer Stelle schon genug ausgelassen.
Ich kenne Shiiten persönlich, habe auch letztlich wieder eine Homepage besucht. Das ist eine Sekte. Und es gibt bestimmte Sünden, die bringen aus dem Islam heraus. Die größte darunter: Shirk. Shiiten begehen shirk, sie sind Heuchler, tun viele gottesdienstliche Handlungen, damit Menschen sie sehen, nicht etwa für Allah.
Nicht ich habe mir diese Dinge ausgedacht, ich weiß das was ich weiß von Gelehrten.
Wir brauchen darüber nicht zu diskutieren- die Shiiten werden immer behaupten sie seien Muslime, sie sind es deswegen trotzdem nicht, das sagen die Gelehrten, das sagt uns die Lehre aus Qur'an und Sunnah. Shirk macht einen Muslim zum Kafir. Shirk führt in die Hölle. Direkt.
Erst vor kurzem habe ich in dem Buch "Zeichen des jüngsten Tages" gelesen, dass der Prophet (sas) voraussagte, es wird eine Zeit kommen, in der sich zwei Gruppen bekämpfen: Beide Gruppen nennen sich Muslime, nur eine Gruppe davon hat damit auch Recht. Mehr sagte er dazu nicht, aber die meisten Gelehrten sind sich einig, dass diese Zeit schon gekommen ist, das damit der Krieg zwischen Sunniten und Shiiten gemeint ist, dass damit auch ausgesagt wird, dass Shiiten keine Muslime sind, sich lediglich so nennen.

Gröhl!
Wenn auch nur ein Paar Menschen wie Lissyklo im Irak leben, sollte es uns wirklich nicht mehr wundern, warum die sich da im Dauertakt gegenseitig ins Nirvana blastern.

Gibt auch Shiiten von der Sorte.

Lissyklo + shiitischen Antipoden = Bumm

Da brauchts wahrscheinlich noch nicht mal Sprengstoff, da reicht es wenn das Vakuum im Kopf implodiert. *rofl*

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21. August 2007 um 0:04
In Antwort auf dorota_12235119

........
Ok, Gott weiß es- ist es sein Geheimnis, oder wieso hast du dann keinen Schimmer?
Wieso sollte Gott aus reiner Willkür IRGENDWELCHE beliebigen Regeln aufstellen, die kein Mensch nachvollziehen kann, aber daran halten tun sie sich trotzdem? Wieso sollte er denn sowas tun?
Du kannst mir wohl keinen Grund nennen, wieso Gott das Alleine-Reisen der Frau für alle Zeiten als Sünde verteufelt haben soll- z.B.

Ja, Mutter Theresa hat niemanden aufgrund seiner Religion verabscheut- wieso sollte es Gott dann tun?

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Der Grund ist
dass Allah es so möchte. So ist es auch verboten Schweinefleisch zu essen und Alkohol zu trinken.
Wir denken uns hunderte Gründe es warum Allah es so gewollt haben könnte.

Ich kann Dir hier viel erzählen. Und ich kann Dich auch gut verstehen wenn Du es nicht nachvollziehen kannst, es ist eine für Dich fremde Welt. Ich selber kenne beide Seiten, obwohl vieles für mich auch schon früher von gleicher Wichtigkeit war.

Und ich kann Dir sagen, manches hat gedauert bis ich es für mich annehmen konnte. Aber mit dem Wissen wächst das Bedürfnis dieses umzusetzen. Manche wollen z. B. erst Kopftuch tragen obwohl sie ganz neu sind und machen sich so viele Gedanken ob sie das überhaupt schaffen. Jedoch wenn man sich näher mit dem Islam befaßt so wächst das Wissen und der Iman steigert sich und mit diesem hat man dann den Wunsch das erworbene umzusetzen.

Du kannst es nicht nachfühlen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl wenn Du erst mal eine Weile praktizierst.

Aber Du mußt es ja nicht praktizieren. Für uns gibt es darüber keine Zweifel, Allah gebietet uns das Rechte und verbietet und das was nicht gut für uns ist.

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