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Christlich-muslimische Ehe!!??

16. August 2007 um 13:28

Hallo ich bin katholisch und mit meinem Mann standesamtlich verheiratet, er ist Moslem, er möchte gerne vor Gott heiraten weil er sagt er müsste sonst in Sünde leben, ich würde meine Religion behalten, wie läuft die Eheschließung zwischen einer Katholikin und einen Moslem vorm Hoger ab? Was muss ich sagen , muss ich ein Kopftuch tragen wenn der Hoger zu uns nachhause kommt obwohl ich keine Muslime bin?

Über Anzworten wär ich wirklich dankbar!
L.G Dana

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16. August 2007 um 13:32

Ist da erlaubt??
darf mann eigentlich religioes heiraten ohne rechtlisch verheiratet zu sein ?

In Frankreich ist es verboten (nur Muslims erlauben sich es trotzdem aber da wird jetzt strenger bestrafft)

Yeawe

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16. August 2007 um 13:35
In Antwort auf yeawefr

Ist da erlaubt??
darf mann eigentlich religioes heiraten ohne rechtlisch verheiratet zu sein ?

In Frankreich ist es verboten (nur Muslims erlauben sich es trotzdem aber da wird jetzt strenger bestrafft)

Yeawe

Rechtlich?
Sie sind doch standesamtlich verheiratet. Also ist es doch rechtens.

Was ist denn ein Hoger?

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16. August 2007 um 13:56
In Antwort auf nicole9123

Rechtlich?
Sie sind doch standesamtlich verheiratet. Also ist es doch rechtens.

Was ist denn ein Hoger?

Standesamtlich verheiratet,
du hast recht! standesamtlich verheiratet sind die eigentlich! ich habs es nicht richtig verstanden.

so gut ist noch nicht mein hochdeutsch!

Yeawe

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16. August 2007 um 14:04

...
Heiratet doch einfach in einer christlichen Kirche. Viele Kirchen führen Trauungen zwischen Christen und Moslems durch. Dann hast dein Mann seine Ehe vor Gott und du musst nicht etwas unverständliches in arabisch nachplappern.

Und nein, du musst kein Kopftuch tragen schon gar nicht bei dir zu Haus. Wo kämen wir denn da hin. Ein Hodscha ist kein Gott, sondern ein ganz normaler Mann (Lehrer).

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16. August 2007 um 14:12
In Antwort auf nicole9123

Rechtlich?
Sie sind doch standesamtlich verheiratet. Also ist es doch rechtens.

Was ist denn ein Hoger?

Hoger
Ja wir sind bereits 2 Jahre glücklich standesamtlich verheiratet, doch das Thema das er gerne vor Gott heiraten möchte kommt immer wieder auf, wie gesagt ich würde Katholikin bleiben, nur wüsste ich gerne wie so eine Traung ausschaut, ein Hoger (wobei ich nicht weiß ob ich das richtig geschrieben habe) ist die Person der die Gottesdienste in der Moschee leitet und es besteht auch die Möglichkeit das er zu uns nachhause kommt und bei uns die Ehe vor Gott geschlossen wird,
aber wie würde das ablaufen?

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16. August 2007 um 14:16

Hoffe kann dir weiterhelfen....
Heirat nach sunnitischer Tradition

Die Heirat gilt lebenslänglich. Nach islamischem Recht ist zwar eine Scheidung möglich, aber sie gilt nur als allerletzte Möglichkeit, wenn das Zusammenleben wirklich nicht geht. Vor der islamischen Zeremonie muss das Brautpaar standesamtlich geheiratet haben und die Papiere vorweisen können.

Der Hodscha (oder Imam; Vorbeter) stellt das Eheformular (Türkisch: Nikah Akdi, Albanisch: Formular per kunore te marteses) zusammen mit allen Angaben der Braut, des Bräutigams und der zwei Trauzeugen, das heisst, zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen. Bei Albanern sind zusätzlich beide Väter dabei. Bei Türken wird auch das sofortige Brautgeschenk (türk.: kleine Mehir) vermerkt, das in Geld, Goldschmuck oder auch einer Immobilie bestehen kann. Der albanische Bräutigam schenkt seiner Braut einen Ring.

Die Zeremonie findet meist in einer Privatwohnung oder in einer Mescid (Moschee, Gebetsraum) statt. Der Hodscha klärt über die Rechte und Pflichten für die Familiengründung auf. Dann fragt er drei Mal die Braut und den Bräutigam, ob sie einander als Mann und Frau annehmen wollen und kein Zwang zur Heirat vorliegt. Dann fragt er drei Mal die Trauzeugen, ob sie die klaren Aussagen bezeugen können. Dann unterschreiben der Mann, die Frau und die Trauzeugen das Formular, bei Albanern zusätzlich die beiden Väter. Der Hodscha fragt nun die Frau, ob sie mit der Mehir, respektive dem Betrag für den Fall einer Scheidung einverstanden sei. Diese Summe wird fällig beim Tod des Mannes oder bei einer Scheidung und soll der Frau für mindestens die nächsten paar Monate das Überleben sichern.

Nun unterschreibt auch der Hodscha. Anschliessend spricht er ein Dua: Ein Segensgebet für das Brautpaar, für ihre Gesundheit und ihre zukünftigen Kinder. Anschliessend gibt es ein gemeinsames Essen oder Apéro. Meist sind nur die engsten Familienangehörigen beteiligt. Das heisst, es werden zwischen sechs bis höchsten etwa dreissig Personen anwesend sein.

Später findet meist ein grosses gesellschaftliches Fest statt in einem gemieteten Saal mit mehreren Hundert bis manchmal über Tausend Gästen. Die Gäste bringen ausser Glückwünschen Geschenke und Geld für das junge Paar, damit sie einen guten Start in das Familienleben haben.



Interreligiöse Partnerschaft

Ein Muslim darf eine Christin heiraten, aber ein Christ darf keine Muslimin heiraten. Ein Muslim, der eine Christin geheiratet hat, muss ein Vorbild sein und seiner Frau helfen, dass sie ihren Glauben leben kann. So muss er sie zum Beispiel auch mit dem Auto zur Kirche fahren. Die Kinder werden Muslime. Damit ein Christ eine muslimische Frau heiraten kann, muss er zum Islam übertreten. Dies ist zwar sehr einfach, muss aber gut überlegt werden, da es nur einen Ein- aber keinen Austritt aus dem Islam gibt! Von islamischer Seite wird ein Übertritt der Frau sehr empfohlen.



Möglichkeiten der interreligiösen Heirat

Wenn ein Muslim eine Christin heiratet, kann die Ehezeremonie wie oben beschrieben durchgeführt werden. Zusätzlich erklärt der Hodscha die Schwierigkeiten einer interreligiösen Ehe und die speziellen Pflichten des Mannes und der Rechte der Religionsausübung der Frau. Weiter erklärt er ihnen, dass ein einvernehmliches Zusammenleben dann gehen wird, wenn beide sich damit einverstanden erklären, die Verantwortung zu übernehmen.

Von christlicher Seite spricht grundsätzlich nichts gegen eine Heirat eines religionsverschiedenen Paares. Wenn eine Person der Römisch-katholischen Kirche angehört, braucht es einen Dispens vom Bischof. Die erste Ehe gilt immer als eine gültige Ehe, bei Getauften wie bei Ungetauften. Für getaufte Christen ist sie immer ein Sakrament, während sie bei Nichtgetauften als eine gültige Naturehe gilt. Wesentliche Merkmale beider Formen sind die Einheit und die Unauflöslichkeit. Bei der reformierten Kirche braucht es keinen Dispens.

Kopftuch würde ich tragen schon aus respekt

lg iridina

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16. August 2007 um 14:18
In Antwort auf amylaia

...
Heiratet doch einfach in einer christlichen Kirche. Viele Kirchen führen Trauungen zwischen Christen und Moslems durch. Dann hast dein Mann seine Ehe vor Gott und du musst nicht etwas unverständliches in arabisch nachplappern.

Und nein, du musst kein Kopftuch tragen schon gar nicht bei dir zu Haus. Wo kämen wir denn da hin. Ein Hodscha ist kein Gott, sondern ein ganz normaler Mann (Lehrer).

Das ist schonmal gut
Ja ich würde es ja für ihn tun, mir ist es egal ob ich kirchlich verheiratet bin oder nicht, ja wenn der Hodscha kommt und ich kein Kopftuch tragen ,,muss" bin ich schonmal erleichtert (wobei es ja auch Quatsch gewesen wäre da ich ja katholisch bin) ich weiß nur das der Hodscha was vorließt und mein Mann und ich das 3 Mal nachsprechen müssen, ist das alles? Und was müsste man sagen?
Wie gesagt ich will ihn eifach den Gefallen tun weil ich merke das ihn das immer wieder beschäftigt und ich eigentlich keinen grund sehe wieso ich Nein sagen sollte wenn ich meine Religiuon behalte

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16. August 2007 um 14:28
In Antwort auf iridina

Hoffe kann dir weiterhelfen....
Heirat nach sunnitischer Tradition

Die Heirat gilt lebenslänglich. Nach islamischem Recht ist zwar eine Scheidung möglich, aber sie gilt nur als allerletzte Möglichkeit, wenn das Zusammenleben wirklich nicht geht. Vor der islamischen Zeremonie muss das Brautpaar standesamtlich geheiratet haben und die Papiere vorweisen können.

Der Hodscha (oder Imam; Vorbeter) stellt das Eheformular (Türkisch: Nikah Akdi, Albanisch: Formular per kunore te marteses) zusammen mit allen Angaben der Braut, des Bräutigams und der zwei Trauzeugen, das heisst, zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen. Bei Albanern sind zusätzlich beide Väter dabei. Bei Türken wird auch das sofortige Brautgeschenk (türk.: kleine Mehir) vermerkt, das in Geld, Goldschmuck oder auch einer Immobilie bestehen kann. Der albanische Bräutigam schenkt seiner Braut einen Ring.

Die Zeremonie findet meist in einer Privatwohnung oder in einer Mescid (Moschee, Gebetsraum) statt. Der Hodscha klärt über die Rechte und Pflichten für die Familiengründung auf. Dann fragt er drei Mal die Braut und den Bräutigam, ob sie einander als Mann und Frau annehmen wollen und kein Zwang zur Heirat vorliegt. Dann fragt er drei Mal die Trauzeugen, ob sie die klaren Aussagen bezeugen können. Dann unterschreiben der Mann, die Frau und die Trauzeugen das Formular, bei Albanern zusätzlich die beiden Väter. Der Hodscha fragt nun die Frau, ob sie mit der Mehir, respektive dem Betrag für den Fall einer Scheidung einverstanden sei. Diese Summe wird fällig beim Tod des Mannes oder bei einer Scheidung und soll der Frau für mindestens die nächsten paar Monate das Überleben sichern.

Nun unterschreibt auch der Hodscha. Anschliessend spricht er ein Dua: Ein Segensgebet für das Brautpaar, für ihre Gesundheit und ihre zukünftigen Kinder. Anschliessend gibt es ein gemeinsames Essen oder Apéro. Meist sind nur die engsten Familienangehörigen beteiligt. Das heisst, es werden zwischen sechs bis höchsten etwa dreissig Personen anwesend sein.

Später findet meist ein grosses gesellschaftliches Fest statt in einem gemieteten Saal mit mehreren Hundert bis manchmal über Tausend Gästen. Die Gäste bringen ausser Glückwünschen Geschenke und Geld für das junge Paar, damit sie einen guten Start in das Familienleben haben.



Interreligiöse Partnerschaft

Ein Muslim darf eine Christin heiraten, aber ein Christ darf keine Muslimin heiraten. Ein Muslim, der eine Christin geheiratet hat, muss ein Vorbild sein und seiner Frau helfen, dass sie ihren Glauben leben kann. So muss er sie zum Beispiel auch mit dem Auto zur Kirche fahren. Die Kinder werden Muslime. Damit ein Christ eine muslimische Frau heiraten kann, muss er zum Islam übertreten. Dies ist zwar sehr einfach, muss aber gut überlegt werden, da es nur einen Ein- aber keinen Austritt aus dem Islam gibt! Von islamischer Seite wird ein Übertritt der Frau sehr empfohlen.



Möglichkeiten der interreligiösen Heirat

Wenn ein Muslim eine Christin heiratet, kann die Ehezeremonie wie oben beschrieben durchgeführt werden. Zusätzlich erklärt der Hodscha die Schwierigkeiten einer interreligiösen Ehe und die speziellen Pflichten des Mannes und der Rechte der Religionsausübung der Frau. Weiter erklärt er ihnen, dass ein einvernehmliches Zusammenleben dann gehen wird, wenn beide sich damit einverstanden erklären, die Verantwortung zu übernehmen.

Von christlicher Seite spricht grundsätzlich nichts gegen eine Heirat eines religionsverschiedenen Paares. Wenn eine Person der Römisch-katholischen Kirche angehört, braucht es einen Dispens vom Bischof. Die erste Ehe gilt immer als eine gültige Ehe, bei Getauften wie bei Ungetauften. Für getaufte Christen ist sie immer ein Sakrament, während sie bei Nichtgetauften als eine gültige Naturehe gilt. Wesentliche Merkmale beider Formen sind die Einheit und die Unauflöslichkeit. Bei der reformierten Kirche braucht es keinen Dispens.

Kopftuch würde ich tragen schon aus respekt

lg iridina

DANKE!!
Hallo erstmal Danke für die hilfreiche Anzwort
Also der Hodscha würde zu uns kommen, ich müsste kein Kopftuch tragen und wir bräuchten 2 Zeugen, ok und der Hoodscha wird bestimmt arabisch sprechen und ich werde kein Wort verstehen dann wüsste ich auch nicht wann und was ich antworten soll, ich mein ich müsste ja arabisch was sagen oder nicht?

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16. August 2007 um 14:59
In Antwort auf dana934

Das ist schonmal gut
Ja ich würde es ja für ihn tun, mir ist es egal ob ich kirchlich verheiratet bin oder nicht, ja wenn der Hodscha kommt und ich kein Kopftuch tragen ,,muss" bin ich schonmal erleichtert (wobei es ja auch Quatsch gewesen wäre da ich ja katholisch bin) ich weiß nur das der Hodscha was vorließt und mein Mann und ich das 3 Mal nachsprechen müssen, ist das alles? Und was müsste man sagen?
Wie gesagt ich will ihn eifach den Gefallen tun weil ich merke das ihn das immer wieder beschäftigt und ich eigentlich keinen grund sehe wieso ich Nein sagen sollte wenn ich meine Religiuon behalte

...
Sagen muss man eigentlich gar nix, sondern es wird ggf. aus dem Koran vorgelesen. 3x sprechen tut man die Shahada (das Glaubensbekenntnis) und wenn sowas wie

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh

oder so vorkommt, wär ich misstrauisch. *g*

Frag doch einfach deinen Mann, wie er sich eine isl. Trauungszeremonie genau vorstellt. Es gibt diesbezüglich so viele unterschiede, je nachdem wo dein Mann genau herkommt, daß es eigentlich unmöglich ist, dir genaue Prognosen zu geben, wie das abläuft.

Meine Freundin hat z.B. einen Iraner geheiratet und da war es eine simple Unterschrift vor zwei Zeugen unter dem Ehevertrag. Diesen musste sie aufsetzen, da ihr Mann noch Verwandtschaft im Iran hat und damit sie mitfahren kann, musste sie die islamische Ehe schliessen und sogar konvertieren (jedoch nur Proforma, sie ist weiterhin Christin). Den Ehevertrag braucht sie, damit sie, falls ihrem Mann mal was passiert, wenn sie grad im Iran zu Besuch sind, freies Reiserecht geniesst (sowas muss man sich im Ehevertrag sichern, genau wie das Sorgerecht für die Kinder).

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16. August 2007 um 15:10
In Antwort auf amylaia

...
Sagen muss man eigentlich gar nix, sondern es wird ggf. aus dem Koran vorgelesen. 3x sprechen tut man die Shahada (das Glaubensbekenntnis) und wenn sowas wie

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh

oder so vorkommt, wär ich misstrauisch. *g*

Frag doch einfach deinen Mann, wie er sich eine isl. Trauungszeremonie genau vorstellt. Es gibt diesbezüglich so viele unterschiede, je nachdem wo dein Mann genau herkommt, daß es eigentlich unmöglich ist, dir genaue Prognosen zu geben, wie das abläuft.

Meine Freundin hat z.B. einen Iraner geheiratet und da war es eine simple Unterschrift vor zwei Zeugen unter dem Ehevertrag. Diesen musste sie aufsetzen, da ihr Mann noch Verwandtschaft im Iran hat und damit sie mitfahren kann, musste sie die islamische Ehe schliessen und sogar konvertieren (jedoch nur Proforma, sie ist weiterhin Christin). Den Ehevertrag braucht sie, damit sie, falls ihrem Mann mal was passiert, wenn sie grad im Iran zu Besuch sind, freies Reiserecht geniesst (sowas muss man sich im Ehevertrag sichern, genau wie das Sorgerecht für die Kinder).

Shahada??
Ja und was sagt man bei der Shahada?
Also wie ich das jetzt so höre ist es ja wirklich nicht so schlimm wie ich dachte, so würde man Mann endlich in Ruhe leben und das Thema wäre für mich vom Tisch, ich vertehe nicht wieso man aus Respekt ein Kopftuch vor dem Hodscha tragen soll wenn man doch keine Muslime ist das wiederspricht sich doch wieder total!
Der Hodscha kann garkein türkisch er ist Afrikaner und kann nur Deutsch und natürlich Arabisch, also es würde bei uns auch keine Festlichkeit geben es wären wirklich nur 2 Leute dabei und das wars, nur ich möchte auf alles vorbeireitet sein bevor ich meinem Mann endgültig sage das ich das mache, denn für mich ist der wichtigste Punkt das ich in meiner Religion bleibe!

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16. August 2007 um 15:17
In Antwort auf dana934

Hoger
Ja wir sind bereits 2 Jahre glücklich standesamtlich verheiratet, doch das Thema das er gerne vor Gott heiraten möchte kommt immer wieder auf, wie gesagt ich würde Katholikin bleiben, nur wüsste ich gerne wie so eine Traung ausschaut, ein Hoger (wobei ich nicht weiß ob ich das richtig geschrieben habe) ist die Person der die Gottesdienste in der Moschee leitet und es besteht auch die Möglichkeit das er zu uns nachhause kommt und bei uns die Ehe vor Gott geschlossen wird,
aber wie würde das ablaufen?

Aha
... ich dachte es ist mit "Hoger" etwas anderes gemeint, darum fragte ich.

Den Typen in der Moschee kenne ich als Hoxha.

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16. August 2007 um 15:30
In Antwort auf dana934

Shahada??
Ja und was sagt man bei der Shahada?
Also wie ich das jetzt so höre ist es ja wirklich nicht so schlimm wie ich dachte, so würde man Mann endlich in Ruhe leben und das Thema wäre für mich vom Tisch, ich vertehe nicht wieso man aus Respekt ein Kopftuch vor dem Hodscha tragen soll wenn man doch keine Muslime ist das wiederspricht sich doch wieder total!
Der Hodscha kann garkein türkisch er ist Afrikaner und kann nur Deutsch und natürlich Arabisch, also es würde bei uns auch keine Festlichkeit geben es wären wirklich nur 2 Leute dabei und das wars, nur ich möchte auf alles vorbeireitet sein bevor ich meinem Mann endgültig sage das ich das mache, denn für mich ist der wichtigste Punkt das ich in meiner Religion bleibe!

Shahada
UPS ne das wollte ich ja nicht:

Das islamische Glaubensbekenntnis oder -zeugnis lautet in deut-scher Sprache: "Ich bezeuge, daß keine Gottheit ist außer Gott; ich bezeuge. daß Mohammad Gottes Diener und Gesandter ist".
Das Bekenntnis des Islam ist also nicht nur ein Ausdruck des Glaubens. Der Moslem bezeugt vielmehr gleichzeitig, daß es einen ewigen und unsichtbaren, lebendigen Gott gibt, der der Schöpfer allen Seins ist und der allein diese Welt regiert ("tauhidi" = Glaube an die Einheit Gottes). Der Moslem ist also ein Gotteiszeuge, ein Mensch, der sich und seine Mitmenschen an die Existenz Gottes erinnert

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16. August 2007 um 15:43
In Antwort auf dana934

Shahada??
Ja und was sagt man bei der Shahada?
Also wie ich das jetzt so höre ist es ja wirklich nicht so schlimm wie ich dachte, so würde man Mann endlich in Ruhe leben und das Thema wäre für mich vom Tisch, ich vertehe nicht wieso man aus Respekt ein Kopftuch vor dem Hodscha tragen soll wenn man doch keine Muslime ist das wiederspricht sich doch wieder total!
Der Hodscha kann garkein türkisch er ist Afrikaner und kann nur Deutsch und natürlich Arabisch, also es würde bei uns auch keine Festlichkeit geben es wären wirklich nur 2 Leute dabei und das wars, nur ich möchte auf alles vorbeireitet sein bevor ich meinem Mann endgültig sage das ich das mache, denn für mich ist der wichtigste Punkt das ich in meiner Religion bleibe!

Darum aus respekt
spielt keine rolle ob er afrikaner, chinese oder türke ist. er ist muslim das hat mit nationalität nichts zu tun. du bedeckst auch deine schultern wenn du in die kirche geht. aus respekt der religion gegenüber denn ihr heiratet nun mal islamisch!!! vielleicht solltest du deinen mann darauf hinweisen dass es du nur ihm zu liebe tust und es für dich keinerlei bedeutung hat.

ich finde man nur immer aus überzeugung handeln.... überleg dir das gut.... ich ahne da wird es noch konflikte geben.

ich musste nur drei mal ja sagen im iran aber wie es bei türken ist keine ahnung hat natürlich auch viel mit kultur zu tun.

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16. August 2007 um 15:52
In Antwort auf iridina

Darum aus respekt
spielt keine rolle ob er afrikaner, chinese oder türke ist. er ist muslim das hat mit nationalität nichts zu tun. du bedeckst auch deine schultern wenn du in die kirche geht. aus respekt der religion gegenüber denn ihr heiratet nun mal islamisch!!! vielleicht solltest du deinen mann darauf hinweisen dass es du nur ihm zu liebe tust und es für dich keinerlei bedeutung hat.

ich finde man nur immer aus überzeugung handeln.... überleg dir das gut.... ich ahne da wird es noch konflikte geben.

ich musste nur drei mal ja sagen im iran aber wie es bei türken ist keine ahnung hat natürlich auch viel mit kultur zu tun.

Wieso Respekt??!!
Ja wieso sollte es ein Konflikt geben? Mein Mann hat nie Probleme damit gehabt das ich keine Muslime bin und ich würde es für ihn tun damit er nicht in Sünde lebt und ein ruhiges Gewissen hat und wenn ich in die Kirche gehe ziehe ich meine ganz normalen Klamotten an, ich würde ja von meinem Mann auch nie verlangen das er ein Kreuz trägt auch wenns nur für 10min wär, also ich verstehe nun wirklich nicht was das mit Respekt zu tun hat und wie gesagt wiederspricht sich das meiner Meinung total,denn das Kopftuch ist nunmal eine Sache des Islam und ich bin und bleibe katholisch und wir werden auch nicht in einer Moschee sein sondern bei uns zuhause!Und das der Hodschar Afrikaner ist hatte ich nur erwähnt weil ich hoffe das er auch deutsch reden könnte damit ich auch was verstehe, wenn er eine Türke gewesen wäre hätte er ja türkisch gesprochen.

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16. August 2007 um 16:07
In Antwort auf iridina

Darum aus respekt
spielt keine rolle ob er afrikaner, chinese oder türke ist. er ist muslim das hat mit nationalität nichts zu tun. du bedeckst auch deine schultern wenn du in die kirche geht. aus respekt der religion gegenüber denn ihr heiratet nun mal islamisch!!! vielleicht solltest du deinen mann darauf hinweisen dass es du nur ihm zu liebe tust und es für dich keinerlei bedeutung hat.

ich finde man nur immer aus überzeugung handeln.... überleg dir das gut.... ich ahne da wird es noch konflikte geben.

ich musste nur drei mal ja sagen im iran aber wie es bei türken ist keine ahnung hat natürlich auch viel mit kultur zu tun.

Kirche
Schultern bedecken in der Kirche? Oh je, dann haben aber schon viele viele Frauen eine derart grosse Sünde begangen... wenn man nur an die vielen schönen Hochzeitskleider denkt, die zum Teil ärmellos sind, oder einen schönene Carmenausschnitt haben...

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16. August 2007 um 16:20
In Antwort auf dana934

Wieso Respekt??!!
Ja wieso sollte es ein Konflikt geben? Mein Mann hat nie Probleme damit gehabt das ich keine Muslime bin und ich würde es für ihn tun damit er nicht in Sünde lebt und ein ruhiges Gewissen hat und wenn ich in die Kirche gehe ziehe ich meine ganz normalen Klamotten an, ich würde ja von meinem Mann auch nie verlangen das er ein Kreuz trägt auch wenns nur für 10min wär, also ich verstehe nun wirklich nicht was das mit Respekt zu tun hat und wie gesagt wiederspricht sich das meiner Meinung total,denn das Kopftuch ist nunmal eine Sache des Islam und ich bin und bleibe katholisch und wir werden auch nicht in einer Moschee sein sondern bei uns zuhause!Und das der Hodschar Afrikaner ist hatte ich nur erwähnt weil ich hoffe das er auch deutsch reden könnte damit ich auch was verstehe, wenn er eine Türke gewesen wäre hätte er ja türkisch gesprochen.

...
Wie du schon selbst bemerkt hast. Es gibt keinen Grund bei DIR zu Haus aus "Respekt" ein Kopftuch zu tragen.

Wie gesagt, frag deinen Mann oder wenn du dir bezüglich des Hodschas nicht sicher bist (wenn er kein Deutsch könnte wär mir persönlich das nicht Recht, da ich nix sage was ich nicht verstehen kann), dann heiratet eben vor anderen Zeugen islamisch. Im Grunde ist eine islamische Eheschliessung ein reiner Vertragsabschluss.

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16. August 2007 um 16:32
In Antwort auf amylaia

...
Wie du schon selbst bemerkt hast. Es gibt keinen Grund bei DIR zu Haus aus "Respekt" ein Kopftuch zu tragen.

Wie gesagt, frag deinen Mann oder wenn du dir bezüglich des Hodschas nicht sicher bist (wenn er kein Deutsch könnte wär mir persönlich das nicht Recht, da ich nix sage was ich nicht verstehen kann), dann heiratet eben vor anderen Zeugen islamisch. Im Grunde ist eine islamische Eheschliessung ein reiner Vertragsabschluss.

Mein ich auch
Ja ich denke da hast du Recht und ich finde es vollkommen ok wenn ich das für meinen Mann mache, also mit dem Respekt finde ich echt wiedersprüchlich aber naja, ja mal schauen mein Mann wird sich schonmal heute Abend freuen wenn er von der Arbeit kommt das ich dafür bin und wenn er ein Termin macht kann er ja nochmal die Einzelheiten abklären,vielleicht kann man das ja auf deutsch machen!!

bin aber schon vieeeeeeelllllll beruhigter als vorher!!
DANKE!!

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16. August 2007 um 17:24
In Antwort auf dana934

Wieso Respekt??!!
Ja wieso sollte es ein Konflikt geben? Mein Mann hat nie Probleme damit gehabt das ich keine Muslime bin und ich würde es für ihn tun damit er nicht in Sünde lebt und ein ruhiges Gewissen hat und wenn ich in die Kirche gehe ziehe ich meine ganz normalen Klamotten an, ich würde ja von meinem Mann auch nie verlangen das er ein Kreuz trägt auch wenns nur für 10min wär, also ich verstehe nun wirklich nicht was das mit Respekt zu tun hat und wie gesagt wiederspricht sich das meiner Meinung total,denn das Kopftuch ist nunmal eine Sache des Islam und ich bin und bleibe katholisch und wir werden auch nicht in einer Moschee sein sondern bei uns zuhause!Und das der Hodschar Afrikaner ist hatte ich nur erwähnt weil ich hoffe das er auch deutsch reden könnte damit ich auch was verstehe, wenn er eine Türke gewesen wäre hätte er ja türkisch gesprochen.

Kurz
zum Kopftuch bei Katholiken
Abgesehen von den Hochzeitskleidern ist es sehr wohl noch üblich, sich nicht zu freizügig in einer Kirche zu zeigen.
Und je katholischer die Nation, desto selbstverständlicher. Schon in Italien oder Polen gibt es stengste Kleidervorschriften, was Rocklänge und Dekoltes angeht.
In indischen Kirchen (zumindest auf dem Land) zieht man sich zusätzlich noch ein Tuch über den Kopf. Im Falle einer Hochzeit jedoch auch nicht, soweit ich weiß.
Ich hätte kein Problem mich der Kleidergaderobe anzupassen, solange es toll aussieht
Aber frag doch, wie es in der Kultur deines Mannes üblich ist, bzw. was er und der Hodschar davon halten ohne Kopftuch, vielleicht haben sie ja gar kein Problem damit!?!?

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16. August 2007 um 17:25
In Antwort auf amylaia

...
Sagen muss man eigentlich gar nix, sondern es wird ggf. aus dem Koran vorgelesen. 3x sprechen tut man die Shahada (das Glaubensbekenntnis) und wenn sowas wie

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh

oder so vorkommt, wär ich misstrauisch. *g*

Frag doch einfach deinen Mann, wie er sich eine isl. Trauungszeremonie genau vorstellt. Es gibt diesbezüglich so viele unterschiede, je nachdem wo dein Mann genau herkommt, daß es eigentlich unmöglich ist, dir genaue Prognosen zu geben, wie das abläuft.

Meine Freundin hat z.B. einen Iraner geheiratet und da war es eine simple Unterschrift vor zwei Zeugen unter dem Ehevertrag. Diesen musste sie aufsetzen, da ihr Mann noch Verwandtschaft im Iran hat und damit sie mitfahren kann, musste sie die islamische Ehe schliessen und sogar konvertieren (jedoch nur Proforma, sie ist weiterhin Christin). Den Ehevertrag braucht sie, damit sie, falls ihrem Mann mal was passiert, wenn sie grad im Iran zu Besuch sind, freies Reiserecht geniesst (sowas muss man sich im Ehevertrag sichern, genau wie das Sorgerecht für die Kinder).

L ilha illa llh Muhammadun rasulu illh
Was heißt das denn?

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