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Charakter vs Körper - meine tragische Geschichte

28. Juni um 2:26 Letzte Antwort: 28. Juni um 22:41

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

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28. Juni um 5:17

Du machst es dir ziemlich leicht. Du bist sauer auf ihn? Weswegen? Dieser Mann liebt dich und unterstützt dich. Dank ihm bist du das was du heute bist. Du machst ihm Vorwürfe,  dass er nicht so aussieht wie du es wünscht. Das ist so bitter. Bitte trenne dich! Er soll jemand finden, der ihn wirklich schätzt. 

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28. Juni um 5:17

Du machst es dir ziemlich leicht. Du bist sauer auf ihn? Weswegen? Dieser Mann liebt dich und unterstützt dich. Dank ihm bist du das was du heute bist. Du machst ihm Vorwürfe,  dass er nicht so aussieht wie du es wünscht. Das ist so bitter. Bitte trenne dich! Er soll jemand finden, der ihn wirklich schätzt. 

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28. Juni um 6:18
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

Liebe selimiye,

Nachdem du gefragt hast: unbedingt trennen! Kein Mann der Welt verdient eine solche Abwägung, wie du sie hier dargestellt hast.

Die Details sind unerheblich, aber bitte lass den Mann in Ruhe!

Danke und freundliche Grüße, Christoph

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28. Juni um 7:19
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

"deine" tragische geschichte?

du solltest deinen egoismus etwas zügeln. wenn schon das wort "tragisch" in den raum geworfen wird, dann betrifft es wohl eher seine person.

du hast ihn einfach für deine zwecke benutzt, bist durch ihn eine stabilere person geworden. von liebe deinerseits seh ich da nichts.
du lässt dich viel zu sehr von äusserlichkeiten bestimmen, kannst keinen sex mit ihm haben, "obwohl sein gesicht sehr hübsch ist, sein körper jedoch überhaupt nicht deinen vorstellungen entspricht"
das nenn ich nach 3 jahren beziehung wirklich tragisch, wenn jemand eine beziehung faked und überhaupt nicht weiss, was liebe eigentlich ist.

 

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28. Juni um 7:40
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

Okay, du hast ihn für deine Zwecke benutzt und nun bist du neugierig auf andere Männer. Ersteres hat er selbst zu verantworten, er ist schließlich 10 Jahre älter, er hätte es besser wissen müssen, das als Psychologe. Letzteres kommt wohl auch oft vor. 

Also ja, rede mit ihm offen, gib ihm das Geld zurück, das er für dich ausgegeben hat und verdufte in die Ungewissheit.

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28. Juni um 7:58

Tragisch finde ich die Geschichte nicht, wenn dann für ihn. Du hast ihn als Sprungbrett genutzt und seine Vorteile ausgenutzt, dich durchfüttern lassen und faul abgewartet, bis es dir irgendwann besser geht. Das hättest du auch anders machen können. Sehr tragisch und ich hoffe für dich, dass du nicht auf die Nase fällst.

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28. Juni um 13:02

Mich wundert es, dass dein Freund Psychologe ist aber deine narzistischen Wesenszüge nicht erkennt? Wow, Liebe macht wohl sogar Psychologen blind.

Beim Lesen deiner "tragischen" Geschichte bekam ich kotzreiz, dein Selbstmitleid ist schwer zu ertragen, du bist ein schlechter Mensch, ich hoffe für dich, dass du für dich das Ruder noch rumreißen kannst.

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28. Juni um 13:05
In Antwort auf ketura_20447089

Mich wundert es, dass dein Freund Psychologe ist aber deine narzistischen Wesenszüge nicht erkennt? Wow, Liebe macht wohl sogar Psychologen blind.

Beim Lesen deiner "tragischen" Geschichte bekam ich kotzreiz, dein Selbstmitleid ist schwer zu ertragen, du bist ein schlechter Mensch, ich hoffe für dich, dass du für dich das Ruder noch rumreißen kannst.

Das Frage ich mich auch die ganze Zeit. Wo ist ihre Geschichte tragisch? Wo?

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28. Juni um 13:05
In Antwort auf ketura_20447089

Mich wundert es, dass dein Freund Psychologe ist aber deine narzistischen Wesenszüge nicht erkennt? Wow, Liebe macht wohl sogar Psychologen blind.

Beim Lesen deiner "tragischen" Geschichte bekam ich kotzreiz, dein Selbstmitleid ist schwer zu ertragen, du bist ein schlechter Mensch, ich hoffe für dich, dass du für dich das Ruder noch rumreißen kannst.

Das Frage ich mich auch die ganze Zeit. Wo ist ihre Geschichte tragisch? Wo?

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28. Juni um 13:11
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

Ich kann mich den anderen nur anschließen. 

Du hast deinen Freund für deine Zwecke benutzt und hast nicht den Mut und das Gesäß, in der Hose, dich auf eigene Füße zu stellen. Das soll tragisch sein? Wenn, dann ist dein Freund in einer traurigen Position. 

Liebe macht Menschen einzigartig. Sicher kann es auch passieren, dass man jemanden trifft und sich denkt: "Das ist es!" So muss Liebe aber gar nicht entstehen. Wer ist denn schon perfekt? So selten ist es doch gar nicht, dass man jemanden trifft und dass der auf den ersten Blick eigentlich gar nicht oder nur teilweise unseren Vorstellungen, unserem Typ entspricht, aber keinesweg hässlich ist und objektiv betrachtet allemal attraktiv ist. Dann lernt man einander kennen und lieben und der Mensch wird einzigartig und man möchte sie auf einmal gar nicht mehr anders haben. Dass dir das nach all den Jahren mit deinem Freund nicht passiert ist, ist in der Tat ein Indikator dafür, dass du ihn nicht liebst. 

Die Antwort auf deine Frage: Ja, dann solltest du dich wirklich trennen. Denn wenn du deinen Freund nach all den Jahren nicht liebst, wirst du auch jetzt wohl nicht mehr damit anfangen. Und er kann, wenn du ihn freigibst, endlich jemanden treffen, der ihn wertschätzt, anstatt nach so vielen Jahren immer noch das Haar in der Suppe zu sehen, obwohl das Restmenü offenbar sehr gut ist. 

Zu dir: Es gibt aber Menschen, die man liebt, aber freundschaftlich. Obwohl diese Menschen gut aussehen, verliebt man sich einfach nicht, man begehrt sie nicht so, wie es in einer Beziehung erforderlich ist. Diese Menschen sind aber nicht im falschen Körper. Sie sind richtig, wie sie sind. Das wären Kandidaten für eine Freundschaft. Man geht mit ihnen aber keine Beziehung ein, weil die körperliche Ebene fehlt oder nicht ausreichend vorhanden ist. Es mag auch vorkommen, dass man sich anfangs nicht sicher ist, in welche Richtung es geht, dass man das erst herausfinden muss. Aber sobald man weiß, dass der zündende Funke im Schlafzimmer fehlt, sollte man im Interesse aller Beteiligten die Konsequenz ziehen und nicht in der Beziehung verbleiben, sich gelegentlich zum Sex zwingen oder in schwülstigen Szenen zelebrieren, dass man nicht intim werden kann und dem anderen noch unter die Nase reiben, dass er für einen gefühlt im falschen Körper steckt.

Warum das ganze Theater, wie du ja unumwunden zugibst? Aus Lebensangst und weil man den anderen braucht! Das ist charakterlich wirklich grenzwertig, wenn nicht unterirdisch! Es tut mir leid. Vielleicht warst du irgendwann wirklich so verzweifelt und allein, dass dir gar nichta aufgefallen ist, wie mies deine Vorgehensweise objektiv betrachtet ist. Jetzt aber ist es schlichtweg an der Zeit, die Konsequenzen zu ziehen. Stell dich auf deine Füße, beende die freundschaftliche Beziehung zu deinem Freund, die nie eine Liebesbeziehung war. Entschuldige dich dafür, dass du ihm das Gefühl gegeben hast, falsch zu sein (dass du in einer Beziehung mit einem Freund bist, ist deine Schuld, nicht seine, du musst diese Situation für dich ändern). Erweise dich erkenntlich, wo du nur kannst. Vergiss ihm nie, was er für dich getan hat, und hab den Mut und die Stärke und die charakterliche Konsequenz, dein Leben in die Hand zu nehmen. Dann ist das hysterische Theater, weil du in der falschen Beziehung steckst, nicht mehr nötig. 
 

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28. Juni um 13:43

Leute, vielen Dank für eure Kommentare. 

@bissfest
Ja ich finde dein Post trifft es wirklich am Besten. 

Ich möchte an dieser Stelle nur noch hinzufügen, dass ich nie eine Beziehung gefaked oder ihm was vorgemacht habe. Er wusste von Anfang an, dass ich ihn nicht anziehend finde und habe das offen kommuniziert. Er hat mich immer ermuntert uns noch ein bisschen und noch ein bisschen Zeit zu geben und Sachen auszuprobieren.


Das tragische, was viele anhand meines zum Teil zurecht beschimpften Egoismus ist, dass ich ihn auf einer bestimmten Art und Weise wirklich Liebe und es so schwer fällt ihn aus meinem Leben rauszuradieren. 

Wir sprechen immer über alles offen und ehrlich und schon oft genug habe ich ihn auch gefragt, warum er sich das mit mir antut. Das Ergebnis: Er hat immer noch mehr geklammert, was es mir immer schwieriger gemacht hat zu gehen. Der Grund ist, er ist psychisch auch ziemlich labil, wie ich es am Anfang war und hat mich zu seinem einzigen Lebensmittelpunkt gemacht, ohne eigene Freunde und Familie oder sonstige Hobbys.

Ich bin mittlerweile gesattelt genug, um ernsthaft über eine Trennung nachdenken zu können, was ich bisher einfach nicht konnte, da ich zu schwach war. Ich bitte euch, mich nicht ganz so als kaltherzig zu sehen. 🙇🏻‍♂️ 

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28. Juni um 14:40
In Antwort auf selimiye

Leute, vielen Dank für eure Kommentare. 

@bissfest
Ja ich finde dein Post trifft es wirklich am Besten. 

Ich möchte an dieser Stelle nur noch hinzufügen, dass ich nie eine Beziehung gefaked oder ihm was vorgemacht habe. Er wusste von Anfang an, dass ich ihn nicht anziehend finde und habe das offen kommuniziert. Er hat mich immer ermuntert uns noch ein bisschen und noch ein bisschen Zeit zu geben und Sachen auszuprobieren.


Das tragische, was viele anhand meines zum Teil zurecht beschimpften Egoismus ist, dass ich ihn auf einer bestimmten Art und Weise wirklich Liebe und es so schwer fällt ihn aus meinem Leben rauszuradieren. 

Wir sprechen immer über alles offen und ehrlich und schon oft genug habe ich ihn auch gefragt, warum er sich das mit mir antut. Das Ergebnis: Er hat immer noch mehr geklammert, was es mir immer schwieriger gemacht hat zu gehen. Der Grund ist, er ist psychisch auch ziemlich labil, wie ich es am Anfang war und hat mich zu seinem einzigen Lebensmittelpunkt gemacht, ohne eigene Freunde und Familie oder sonstige Hobbys.

Ich bin mittlerweile gesattelt genug, um ernsthaft über eine Trennung nachdenken zu können, was ich bisher einfach nicht konnte, da ich zu schwach war. Ich bitte euch, mich nicht ganz so als kaltherzig zu sehen. 🙇🏻‍♂️ 

Nachdem ihr über alles offen und ehrlich sprecht, hast du ihm ja sicher gesagt, dass du ihn total unattraktiv findest? Dass du ihn sexuell nicht interessant findest, dass du findest er hat dich ausgenutzt?

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28. Juni um 15:28
In Antwort auf selimiye

Leute, vielen Dank für eure Kommentare. 

@bissfest
Ja ich finde dein Post trifft es wirklich am Besten. 

Ich möchte an dieser Stelle nur noch hinzufügen, dass ich nie eine Beziehung gefaked oder ihm was vorgemacht habe. Er wusste von Anfang an, dass ich ihn nicht anziehend finde und habe das offen kommuniziert. Er hat mich immer ermuntert uns noch ein bisschen und noch ein bisschen Zeit zu geben und Sachen auszuprobieren.


Das tragische, was viele anhand meines zum Teil zurecht beschimpften Egoismus ist, dass ich ihn auf einer bestimmten Art und Weise wirklich Liebe und es so schwer fällt ihn aus meinem Leben rauszuradieren. 

Wir sprechen immer über alles offen und ehrlich und schon oft genug habe ich ihn auch gefragt, warum er sich das mit mir antut. Das Ergebnis: Er hat immer noch mehr geklammert, was es mir immer schwieriger gemacht hat zu gehen. Der Grund ist, er ist psychisch auch ziemlich labil, wie ich es am Anfang war und hat mich zu seinem einzigen Lebensmittelpunkt gemacht, ohne eigene Freunde und Familie oder sonstige Hobbys.

Ich bin mittlerweile gesattelt genug, um ernsthaft über eine Trennung nachdenken zu können, was ich bisher einfach nicht konnte, da ich zu schwach war. Ich bitte euch, mich nicht ganz so als kaltherzig zu sehen. 🙇🏻‍♂️ 

Ich glaube schon, dass es mehr als genug Männer gibt, die sich eine Frau/Beziehung erkaufen. Das kann ich gut bestätigen, wobei ich das höchst abstoßend finde und mich weder freundschaftlich noch sonstwie kaufen lasse.

Er wollte es, du hast dich darauf eingelassen. Nun passt es dir nicht mehr, also löse dich von ihm in Freundschaft und gib ihm sein Geld zurück. Wirst du ihn finanziell entlasten? Obwohl er für sich selbst verantwortlich ist, hast du es aus- und genutzt, dass er dir nachgeeifert ist. 

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28. Juni um 15:45

Gehts noch? Was bitte bitte kann er dafür das du als Landei keine Vergleiche hattest, dass du ihn nicht liebst und nicht attraktiv findest und dir überhaupt was anderes vorgestellt hast? Dich aber gerne auf ihn eingelassen hast-über Jahre! und von ihm profitiert hast?
Gib ihn frei er hat was besseres verdient und wird's mit Sicherheit finden.

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28. Juni um 16:05
Beste Antwort

Danke nochmals für die weiteren Post

@smitee3 

ja genau er wusste es von Anfang an und hat trotzdem nicht aufgehört sich um mich zu bemühen. Er hat alles gemacht für mich und ich habe ihm auch anfangs Grenzen gesetzt, dass vieles einfach zu viel des Guten ist, aber irgendwann bin ich schwach geworden. Ja das ist nicht richtig, ich weiß.

@sonnenwind4 

ja du triffst es auf den Punkt. Er hat auch zugegeben, dass es meine emotionale Bedürftigkeit war, die mich in seinen Augen so attraktiv gemacht hat. Er hat jdm gebraucht zum Aufpassen und Versorgen und nun ist diese "Funktion" nicht mehr nötig. 


Und ich möchte mich nochmal wiederholen, warum ich mich auch selbstbemitleide, bzw. ihn beschuldige: Ich war 17 als wir unseren ersten Kontakt hatten und er 29. Ich finde, er trägt auch eine sehr große Verantwortung an allem, einfach durch die 12 Jahre mehr Lebenserfahrung die er hat. Hatte schon 2 Beziehungen vor mir und ich war gerade mal in der Schule und hatte noch nie eine ernsthafte Beziehung. Ich finde es nicht ganz korrekt, mir vorzuwerfen ich wäre super opportunistisch. Nein ich habe 6 Monate mit aller Deutlichkeit seinen Bemühungen aus der Freundschaft mehr zu machen standgehalten, weil ich ihn nicht enttäuschen und mich zu gar nichts verpflichten wollte, aber er hat es mir so bequem und einfach gemacht, dass ich mich irgendwann darauf eingelassen habe. 

Für mich war es das erste Mal, dass ich einem Forum hier eine Beziehung versuche zu erklären und ich merke, dass es unmöglich ist wirklich zu beschreiben, wie es sich zwischen uns anfühlt. Mittlerweile sind eben Gefühle da, aber es ist alles so kompliziert und wir beide leiden an unseren Gefühle. Ich habe mir für den kompletten Juli nun eine eigene Bleibe besorgt und werde so aus der Distanz nochmal über alles nachdenken.
 

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28. Juni um 17:00
In Antwort auf selimiye

Danke nochmals für die weiteren Post

@smitee3 

ja genau er wusste es von Anfang an und hat trotzdem nicht aufgehört sich um mich zu bemühen. Er hat alles gemacht für mich und ich habe ihm auch anfangs Grenzen gesetzt, dass vieles einfach zu viel des Guten ist, aber irgendwann bin ich schwach geworden. Ja das ist nicht richtig, ich weiß.

@sonnenwind4 

ja du triffst es auf den Punkt. Er hat auch zugegeben, dass es meine emotionale Bedürftigkeit war, die mich in seinen Augen so attraktiv gemacht hat. Er hat jdm gebraucht zum Aufpassen und Versorgen und nun ist diese "Funktion" nicht mehr nötig. 


Und ich möchte mich nochmal wiederholen, warum ich mich auch selbstbemitleide, bzw. ihn beschuldige: Ich war 17 als wir unseren ersten Kontakt hatten und er 29. Ich finde, er trägt auch eine sehr große Verantwortung an allem, einfach durch die 12 Jahre mehr Lebenserfahrung die er hat. Hatte schon 2 Beziehungen vor mir und ich war gerade mal in der Schule und hatte noch nie eine ernsthafte Beziehung. Ich finde es nicht ganz korrekt, mir vorzuwerfen ich wäre super opportunistisch. Nein ich habe 6 Monate mit aller Deutlichkeit seinen Bemühungen aus der Freundschaft mehr zu machen standgehalten, weil ich ihn nicht enttäuschen und mich zu gar nichts verpflichten wollte, aber er hat es mir so bequem und einfach gemacht, dass ich mich irgendwann darauf eingelassen habe. 

Für mich war es das erste Mal, dass ich einem Forum hier eine Beziehung versuche zu erklären und ich merke, dass es unmöglich ist wirklich zu beschreiben, wie es sich zwischen uns anfühlt. Mittlerweile sind eben Gefühle da, aber es ist alles so kompliziert und wir beide leiden an unseren Gefühle. Ich habe mir für den kompletten Juli nun eine eigene Bleibe besorgt und werde so aus der Distanz nochmal über alles nachdenken.
 

sei mir nicht böse, aber wie du die Angelegenheit darstellst, hört es sich so an, als wärest du da völlig unfreiwillig hineingeschlittert. Und er als der ältere hätte gefälligst alles schön für dich organisieren sollen. Hört sich für mich alles sehr abstoßend an.

"Er hat es dir so bequem und einfach gemacht, dass du dich irgendwann darauf eingelassen hast"...? Okay, also schön. Aber du stimmst mir hoffentlich zu, dass es deine Aufgabe als erwachsener Mensch gewesen wäre, eine Beziehung, die du niemals eingehen wolltest, dann auch tatsächlich niemals einzugehen?

Ich werfe dir nichts vor, nur damit das nicht falsch herüber kommt. Ich empfehle dir allerdings dringend dich zu trennen, wenn du wider besseres Wissen mit einem Menschen zusammen bist, mit dem du eigentlich nicht zusammen sein möchtest. Das hat zuallererst ER nicht verdient. Wie ich bereits geschrieben habe.

Alles andere magst du danach gerne organisieren, aber als erstes trenne dich bitte von dem Mann! Über was du in deiner Situation noch großartig nachdenken möchtest, erschließt sich mir nicht. Falls es die finanziellen Vorteile sein sollten, welche dich schon in den vergangenen Jahren bei ihm gehalten haben (Liebe war es deinen eigenen Worten zufolge ja nicht), dann hat das mit eurer sogenannten Beziehung nichts zu tun. Andere Leute jedoch würden für diese Art von Beziehung allerdings schon mal das böse P-Wort verwenden...

Freundliche Grüße, Christoph

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28. Juni um 18:01

Also ich glaub ja du dramatisierst gehörig. Ja du warst jung, liebesbedürftig und hast in ihm die Karte in die Freiheit gesehen. 

Hand aufs Herz,  liebe Forumsgemeinde, war jeder mit 17 nur mit der allergrößten Liebe zusammen? Oder waren da auch hie und da mal ein paar Zweckgemeinschaften dabei,  so im Nachhinein gesehen. 

Und zum Rest, bist du schon viel zu lange mit ihm zusammen, es reicht. Aufhören mit Drama,  eigenes Leben leben. 
 

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28. Juni um 19:20
In Antwort auf frauevi

Also ich glaub ja du dramatisierst gehörig. Ja du warst jung, liebesbedürftig und hast in ihm die Karte in die Freiheit gesehen. 

Hand aufs Herz,  liebe Forumsgemeinde, war jeder mit 17 nur mit der allergrößten Liebe zusammen? Oder waren da auch hie und da mal ein paar Zweckgemeinschaften dabei,  so im Nachhinein gesehen. 

Und zum Rest, bist du schon viel zu lange mit ihm zusammen, es reicht. Aufhören mit Drama,  eigenes Leben leben. 
 

Also, gerade mit 17 wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich auf eine zweckgebundene Beziehung einzulassen. Da war alles himmelhochjauchzende Schwärmerei, ganz viel Gefühlsduselei.

Nein, sie ist nicht zulange mit ihm zusammen, sie hätte sich nie auf die Beziehung einlassen dürfen, eben weil sie ihn von Anfang an nur als Mittel zum Zweck gesehen hat und ihn damit ausgenutzt hat.
Der Mann tut mir von Anfang an leid.

Auch die Sache, wie sie schildert, als sie von zu Hause ausgezogen ist, war ihr klar, dass sie zu ihm ziehen würde, auch hier hat sie ihn schon ausgenutzt, wie bei allem auch, und sicher auf der gefühlsmässigen Ebene.
Das finde ich mehr als ausgekocht für so ein junges Mädchen.

Sie schreibt auch, mittlerweile wären Gefühle da. Damit gibt sie ja auch zu, dass sie sehr lange keine Gefühle für ihn hatte.
Und auch sonst, wie abfällig sie sich über ihn und seine Äusserlichkeit äussert, wie kalt abwägend verrät schon der Threadtitel.

Und ich bin mir sicher, dass sie in der Beziehung finanziell wohl auch nicht gross was beigesteuert hat.
Miete zahlen? Lebensunterhalt?

Wie lief das denn? Vielleicht äussert sie sich ja dazu noch.





 

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28. Juni um 19:27
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

Tragisch ist, wie du als so junges Ding diesen Mann über Jahre hinweg kaltblütig für deine Zwecke ausgenutzt hast und jetzt einfach so wegwirfst, auch wieder alles völlig eigennützig.

Das sagt sehr viel über deinen Charakter aus.

Allerdings ist es das Beste, was diesem Mann überhaupt passieren kann.

Ich wünsche dir, wenn du nun mit der Erfahrung, die er dich gelehrt hat, dass du auf jemanden triffst in deiner grenzenlosen und auch sexuell erfüllenden neuen Freiheit, dass du auf jemanden triffst, der mit dir genauso verfährt.

Vielleicht gehst du ja dann mal in dich, wenn du selbst so herz- und gefühllos ausgenutzt wurdest.

Diese Erfahrung scheint dir noch zu fehlen.





 

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28. Juni um 20:14
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

"Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe"

Dein Ernst?  Du hast nur Vorteile aus ihm gezogen, ihn genau genommen für dein eigenes Wohl genutzt, bist bequem bei ihm eingezogen, hast mit Sex versucht in so zu manipulieren das er sich keine sucht, die wirklich auf ihn steht, dir den Hintern nach tragen lassen, dein Ego poliert bekommen und nun ist Prinzesschen sauer? 

Ich finde das was du hier raus haust echt unmöglich.

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28. Juni um 20:14
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

"Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe"

Dein Ernst?  Du hast nur Vorteile aus ihm gezogen, ihn genau genommen für dein eigenes Wohl genutzt, bist bequem bei ihm eingezogen, hast mit Sex versucht in so zu manipulieren das er sich keine sucht, die wirklich auf ihn steht, dir den Hintern nach tragen lassen, dein Ego poliert bekommen und nun ist Prinzesschen sauer? 

Ich finde das was du hier raus haust echt unmöglich.

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28. Juni um 22:41
In Antwort auf selimiye

Hallo Zusammen,

eigentlich ist mir klar, dass ich mich trennen muss. Dennoch möchte ich bevor ich diesen Schritt einfach gehe, eure (kritische) Meinung hören.

Ich bin nun gefühlt am Ende meiner ersten, rund 3 jährigen Beziehung angekommen. Er ist äußerlich nicht mein Traumtyp (sehr hübsches Gesicht und attraktiv, ich aber wollte immer jmd Größeren, Stärkeren und er ist gefühlt noch dünner und schmaler als ich. Sowohl die Statur, als auch das Gewicht), sodass ich nach dem ersten Treffen ihn eigentlich gar nicht wiedersehen wollte, da er mich mit seinem Körper und Stil überhaupt nicht angeturnt hatte. Er hat mich dann darum gebeten ihm eine weitere Chance zu geben, sodass ich mir dachte „Hmm, was habe ich schon so verlieren?“, denn Ihr müsst bedenken, ich komme aus einem ganz ganz kleinen Dorf und man lernt hier so schwer jemand Neuen kennen, den man nicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Gut und so nahm das ganze seinen Lauf, wir trafen uns immer öfter.
Mir tat es zu dem Zeitpunkt so gut einen Menschen zu haben, der sich bedingungslos für mich interessiert und ich konnte dem langweiligen Alltag in meinem Dorf und meinem Elternhaus entfliehen, weil wir intellektuell (er ist Psychologe und 10 Jahre älter als ich) emotional wirklich gut zueinander passten. Irgendwann kam der Punkt, dass er nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Ich hatte Panik nie wieder so jmd zu finden, da ich mit gerade mal 18 Jahre so unerfahren war. Da sich dann doch die Frage stellte, was wir nun füreinander sind, beantwortete ich die Frage mit einer Beziehung und wir fingen an auch an miteinander intim zu werden (nach ca. 6 Monaten). Zu groß war meine Angst, dass er jmd Anderen findet und der Kontakt zwischen uns abbricht. Wie Ihr sehr war ich also nie aus voller Überzeugung bei der Sache und weil ich ihn heiß fand, sondern weil ich mich emotional so sehr an ihn gebunden hatte.

- Ich merke gerade beim Schreiben selber, auf was für einer sagen wir mal unguten Basis meine Beziehung aufgebaut wurde und schäme mich dafür, aber es hilft nichts, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, mir ging es damals so schlecht, ich hatte keine wirklichen Freunde, kaum Selbstbewusstsein und auch keine emotionale Unterstützung von meinen Eltern. Bei ihnen hatte ich sogar das Gefühl sie sind froh, wenn ich so schnell wie möglich aus dem Haus und fort bin -

Ein paar Monate später musste ich dann berufsbedingt in die Stadt umziehen, in der er bereits wohnte. So war es für mich nur logisch, dass wir zusammenziehen, statt extra nach einer eigenen Wohnung Ausschau zu halten.

Seit nun 2 Jahren leben wir zusammen und der Alltag verläuft super. Naja relativ, denn er will mich nicht verlieren und klammert an mir. Er liebt mich über alles, trägt mich auf den Händen und holt mir die Sterne von Himmel, lässt mich immer gewähren und wir unternehmen immer was ich möchte, er drängt mich zu nichts und passt sich mir in allem zu 1000%. Deswegen gibt es auch kein Streitpotential, aber darum geht es hier gaderade nicht. Nachdem ich seine Liebe und Fürsorge nun so lange Zeit genossen habe, bin ich nun gesättigt. Ich bin mittlerweile vom Abiturient zum Erwachsenen herangereift und sehe die Welt vollkommen anders. Bin viel selbstbewusster und weiß mittlerweile auch, dass es da draußen ganz viele andere tolle Männer gibt, mit denen ich auch ein ordentliches Sexleben führen könnte und das er nicht der Einzige auf der Welt ist. Es gibt Tage, da bin ich manchmal so wütend auf ihn. Fühle mich, wie wenn er meine damalige Unreife für sich ausgenutzt hat (er ist schließlich 10 Jahre älter) und ganz genau gewusst habe, wie verzweifelt ich einen emotionalen Anker gebraucht habe in der damaligen Lebenssituation. Andererseits ist er so lieb zu mir und ich fühle mich ihm gegenüber so schlecht, weil er einfach alles tut und alles tun würde für mich und ich trotzdem verlasse. Er ist einfach so ein Teil von mir geworden und hat sich immer gut um mich gekümmert, mir als einziger in sehr schwierigen Situationen beigestanden und mich über Monate durchgefüttert, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ah ja es ist so schwierig der bitteren Realität ins Auge zu schauen. Manchmal lagen wir auch nächtelang zusammen und haben einfach geweint, dass er einfach die falsche Person im falschen Körper ist, mit dem ich einfach keinen Sex haben kann, egal wie wir es wenden und drehen.

Aber sich so jung mit einem unerfülltem Sexleben in der sonst perfekten Beziehung abfinden?

Muss ich mich wirklich trennen?

Beste Grüße

Irgendwo habe ich gelesen. dass Du sehr wütend bist auf ihn, warum bist Du wütend auf ihn? Er hat Dir von Anfang an gesagt und gezeigt in welcher Position er Eure Beziehung für ihn sieht und Du hast Dich auf diese Sache 
( Pseudo-Beziehung ) eingelassen, nicht aus Liebe sondern wegen irgendwelchen Vorteilen, die Du aus dieser Angelegenheit ziehen wolltest.
Du solltest wütend auf Dich sein, weil Du ihn als Sprungbrett missbraucht hast, aus einer kleinbürgerlichen, spießigen und langweiligen Idylle zu entfliehen.
Weil Du es so gemacht hast kannst Du wütend sein , aber auf Dich selber, dass Du nicht aus eigener Kraft diesen Absprung aus der von mir eben genannten Idylle geschafft hast. 
Jetzt gibt es nur noch eines, beweise Mut und Kraft, Dich zu Deinem Tun zu bekennen und ein Schlusstrich zu ziehen, um deine Selbstachtung wieder herzustellen oder zu finden, etwas aus eigener Kraft auf die Beine zu bringen und nicht dass ihr beide sonst frustriert Euren Alltag aus Angst vor den Konsequenzen verbringen müsst. Auch für ihn ist es besser so um emontional wieder Fuß im Leben zu fassen. Das müsste er doch als Psychologe am besten wissen. Er wird darüber hinwegkommen, denn Mitleid ist keine Basis für eine Beziehung . Und das musst Du erkennen!!    

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