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Chaos auf allen ebenen ._.

1. Juni 2014 um 14:51

ich wende mich schon wieder an euch
vielleicht nur, um das mal aufzuschreiben, damit es für den moment aus meinem kopf verschwindet

also, zuerst gibt es da diesen mann, den ich seit zwei jahren will. wir sind anfang/mitte 20, waren als wir uns kennenlernten beide total unsicher in uns selbst. ich wollte ihn damals unbedingt an mich binden, weil ich ihn wirklich gebraucht habe, es hat zum glück nicht funktioniert. seitdem haben wir einzeln und miteinander riesige transformationen durchgemacht und heute haben wir eine sehr stabile bindung mit für uns beide unfassbarer emotionaler intimität, auch, wenn wir (immernoch nicht ganz) zusammen sind. aber wir wollen wohl beide dorthin.

wir werden einfach in uns selbst immer freier, alte blockaden lösen sich nach und nach auf. es fühlt sich so wundervoll an, wir haben ein zuhause im anderen gefunden. nach und nach lerne ich jetzt endlich seinen freundeskreis kennen, und es war bis vor ein paar wochen unvorstellbar für mich, einfach zu einer neuen gruppe von leuten zu stoßen, die sich schon ewig kennen, und dort kontakte zu knüpfen. anfangs hat er mich dort auch ziemlich alleine gelassen, aber ich bin einfach viel offener geworden und es läuft unglaublich gut. ich bin den ganzen abend unterwegs bei x fremden menschen, und egal was kommt, er sucht momentan ständig meine nähe und in genau diesen momenten spüre ich, wie stark wir sind

aber neue kontakte bieten natürlich auch neue impulse
ich komme sowieso besser mit männern als mit frauen zurecht, und es ist mir jetzt an zwei abenden mit zwei verschiedenen männern passiert, dass ich mich sehr mädchenhaft gegeben habe und entsprechende positive reaktionen bekam. am zweiten abend hätte ich mich wohler gefühlt, wenn ich den mann vom ersten abend wiedergesehen hätte, und kurz drauf lief mir der andere über den weg...und an ihn denk ich gerade

es ist total verwirrend. vielleicht einfach nur, weil es so neu für mich ist und ich mich damit erst zurechtfinden muss. ich spüre einerseits, dass diese dinge überhaupt nichts mit der beziehung zu diesem einen mann oder meinen gefühlen für ihn zu tun haben. ich möchte dieses leben an seiner seite leben, ich möchte irgendwann eine familie mit ihm gründen
aber ich bin so neugierig auf diese anderen beiden, bzw auf einen von ihnen, dass ich nicht sagen kann, wie weit ich gehen wollen würde, wenn ich alleine mit ihm wäre. ich traue mir sogar zu, mich soweit aus dem fenster zu lehnen, bis er mehr wollen würde, und vielleicht würde ich mich sogar darauf einlassen

vielleicht ist es wirklich nur eine nebenerscheinung dieses inneren umbruchs, der in mir stattfindet? vielleicht ist es einfach nur, dass ich mich zum ersten mal traue, offen auf männer zuzugehen und so überrascht bin von den positiven reaktionen, dass mein kopf alles überbewertet? denn wie gesagt, mit diesem mann hat das überhaupt nichts zu tun. und wenn ich mit diesem fremden typen schlafen würde, würd ich wahrscheinlich anschließend seine nähe suchen, mich bei ihm ausruhen und von meinem "abenteuer" erzählen wollen. wie von einer neuen erfahrung, die mir in diesem einen moment wichtig war.

aber es verwirrt mich gerade ohne ende
und als wäre das nicht schlimm genug, ist dieser typ mit einer langjährigen, sehr guten freundin dieses mannes zusammen

könnt ihr mich vielleicht beruhigen? mir sagen, dass das wirklich nur die neuheit sein kann? oder ist das für euch so abstrus, dass ihr meine gefühle für diesen mann anzweifeln wollt? für mich sind das wirklich zwei verschiedene welten

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1. Juni 2014 um 15:42

Nein, wir haben keine ausgesprochene liebesbeziehung
aber wir steuern geradewegs drauf zu

klar lass ich die finger von ihm. aber in meinem kopf treib ich es soweit, und das verwirrt mich eben. und ich werde es wahrscheinlich sowieso nie tun, weil ich nicht bereit wäre, diesen mann mit anderen menschen zu teilen. aber wie bescheuert ist das denn? wenn ich selbst lust auf solche abenteuer hab, wieso würde mich so verletzen, wenn er sie auch wollte? das weiß ich nicht, aber ich weiß, dass ich zutiefst verletzt wäre

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3. Juni 2014 um 15:51

Und die lektion daraus...
ist, dass ich auf die bremse treten und innehalten muss
weil ich seit einer weile nur aufs gas trete und kopfüber in jede emotion springe, die sich mir bietet
deshalb fühlt sich das mit ihm so anders an
und deshalb war ich emotional so ausgelastet und so angespannt, dass ich gestern abend innerlich fast zerrissen wäre

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