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Chance beim Kollegen oder ist er einfach nur freundlich?

8. Oktober um 15:53

Hallo, ich bin eigentlich kein Typ der seine Probleme mit der ganzen Welt teilt, aber es gibt eine Sache, die mich seit Wochen beschäftigt und mit der ich vollkommen überfordert bin. Ich bin im Umgang mit Männern sehr unbeholfen. Nun gibt es aber einen Kollegen aus einer anderen Abteilung (ich nenne ihn der Einfachheit "K."), den ich sehr mag und ich weiß nicht, ob dies auf Gegenseitigkeit beruht oder beruht hat. Meine Freunde können mir da auch nicht wirklich weiterhelfen, deshalb wende ich mich an Euch hier im Forum. Vielleicht könnt mir mir sagen, wie die Dinge liegen. Allgemein:K. arbeitet bei uns im Café. Dort habe ich ihn auch das erste Mal gesehen. Er spendiert mir immer wieder Kaffee und sagt dabei "lass stecken". Er wirkt ganz cool und entspannt, daher kann ich ihn nicht einordnen. Ende Juli/Anfang August:Nachdem mir ein, mir noch nicht namentlich bekannter, Mitarbeiter des Cafés schon mehrere Kaffees ausgegeben hatte (und mich ein paar Mal begrüßte, indem er die Augenbrauen hochzog, wenn er mich sah und lächelte), habe ich ihn in der Raucherecke getroffen - K. ist Raucher, ich nicht, komme dort aber oft vorbei. Als sich also die Gelegenheit ergab, habe ich ihn darauf angesprochen, dass ich nicht einmal seinen Namen wüsste, er mir aber schon so oft einen Kaffee ausgegeben hatte. Er stellte sich vor und antwortet darauf "Ist schon okay. Für dich ist es ja nicht selbstverständlich, andere kommen und erwarten dann immer, dass sie einen kostenlosen Kaffee kriegen. Außerdem ist es ja nicht mein Geld (oder so ähnlich)". Da ich nicht wusste, was ich noch sagen soll, schaute ich schüchtern auf den Boden und wollte schon gehen. Darauf hielt K. das Gespräch am Laufen, indem er mich über meine Tätigkeiten ausfragte. Wir unterhielten uns dann noch ca. 5 Minuten bis er wieder gehen musste. Ein paar Tage später traf ich ihn morgens vor der Arbeit wieder in der Raucherecke. Er freute sich mich zu sehen, wir haben uns gut unterhalten (K. saß, ich stand ihm gegenüber) und dabei lange in die Augen geschaut (das ging primär von ihm aus). Wir waren auch auf einer Wellenlänge - jedenfalls hatte ich das Gefühl. Nachdem er fertig mit rauchen war, ging er nicht sofort, sondern stellte sich leicht schräg und dicht neben mich und wir redet noch kurz, dann erst ging er. Als ich ihm am selben Tag nochmals begegnete (irgendwann am Nachmittag), unterbrach K. extra seine Raucherpause, als ich ihm sagte, dass ich mir wieder einen Kaffee holen wollte. Er begleitete mich und fragte, wie lange ich heute noch arbeiten werde. Darauf antwortete ich, dass ich erst spät gekommen sei und bis 19 Uhr arbeiten müsste. Er machte Witze über mein spätes Aufstehen, fragte aber nicht weiter. Ich bekam wieder meinen Kaffee umsonst. In den kommenden Tagen sahen wir uns öfter. Ich dachte ich würde ihn nerven (weil wir uns wirklich oft über den Weg liefen, was von mir nicht ganz unbeabsichtigt war), deshalb zog ich mich zurück und behandelte ihn völlig neutral, was von meinen Mitmenschen gern als abweisend wahrgenommen wird. K. sprach mich nicht an und ich hatte halt das Gefühl, er würde mich meiden. Vielleicht dachte er aber auch (durch meine Art), ich würde ihn meiden und ging mir deshalb aus dem Weg. Das weiß ich leider nicht. Als ich ihn ein paar Tage darauf wieder sah, saßen wir mit etwas Abstand nebeneinander (er auf der Bank, ich auf der daneben liegenden Fensterbank) und haben normal geredet. Ich sagte ihm, dass wenn ich ihn nerve, er mir das ruhig sagen kann. Darauf antwortete K. "keine Sorge, ich sag's schon". Dann deutete er auf den Platz neben sich und sagte "du kannst dich auch ruhig hierhin setzen" (ich traute mich aber nicht und blieb da sitzen, wo ich war). Wir plauderten weiter. Am Ende seiner Raucherpause, stand er auf, drehte sich komplett zu mir und schaute mir beim Reden wieder lange in die Augen. Da mir das aber etwas unangenehm war (er hat mich total verunsichert), wich ich seinen Blicken aus. Das wirkte vermutlich wieder abweisend (zumal ich mit verschränkten Armen da saß). Er wirkte etwas verunsichert (so als habe er schlechte Beziehungserfahrungen erlebt), aber vielleicht war das auch nur mein Empfinden. Ende August:1-2 Wochen später kümmerte ich mich dort mit anderen Kollegen um eine Kollegin, die in der Raucherecke ohnmächtig geworden war. Das hatte K. auch mitbekommen, hat sich aber dezent im Hintergrund gehalten (was gut war). Ca. 1,5 Stunden später saß ich alleine und nachdenklich in der Raucherecke, als ich ihn telefonierend näherkommen sah. Ich blickte wieder nach unten, bevor er mich dort sitzen sah. K. setzte sich nicht zu mir, sondern weiter weg und telefonierte weiter. Ich weiß nicht, ob er mich meiden wollte oder nur Rücksicht genommen hat. Auf jeden Fall kam ich danach noch ins Café und holte mir einen Kaffee. K. bediente mich natürlich. Während K. also meinen Kaffee machte, unterhielt ich mich mit einem seiner Kollegen (ich nenne ihn "M."). M. fragte mich, was ich heute noch vor hätte (in der Nähe war ein Straßenfest). Da fragte K. diesen plötzlich, ob M.'s Freundin dieses Wochenende wieder kommt und warf mir dabei einen kurzen Seitenblick zu (wenn ich das richtig registriert habe). Da ich nicht wusste, wie ich das zu beurteilen hatte und wir nicht alleine im Café waren, verabschiedete ich mich und ging. Nach ein paar Tagen sah ich ihn wieder in der Raucherecke. Ich begrüßt ihn herzlich, er freute sich sichtlich mich zu sehen und setzte sich neben mich (mit der Frage "Na, was hast du denn da leckeres?"). Da ich Angst hatte meine Gefühle zu zeigen, habe ich ihn ganz neutral behandelt, vermutlich wirkte auch das wieder etwas zu desinteressiert. Ich fragte ihn recht neutral, wie es denn mit seiner Bachelorarbeit läuft. Darauf reagierte er leicht gereizt und ging. Ich weiß nur nicht, ob es an der Thematik lag oder daran, dass ich so neutral und desinteressiert wirkte. Ich war im Anschluss noch kurz im Café (ich hatte was zu klären) und er war, wie immer, freundlich und höflich. Anfang Septemberanach sah ich ihn einige Wochen nicht mehr in der Raucherecke. Entweder ich habe ihn immer verpasst oder er mied den Ort. Auch das weiß ich nicht. Ab und zu sah ich ihn im Café (dort bin ich häufig). Ich bekam meinen Kaffee weiter umsonst, aber irgendwie ist es anders. Wir unterhalten uns weiter gut miteinander und schauen uns auch ab und zu in die Augen. Aber K. wirkt distanzierter und mehr kollegial oder freundschaftlich (außerdem wirkt er irgendwie "kleiner"). So ging das ca. vier Wochen. Eines Abends traf ich ihn und einen Kollegen (ich nenne ihn "A."), den ich bereits seit 7 Jahren kenne und der auch im Café arbeitet, kurz bevor sie gehen wollten. Als ich sagte, dass ich noch bis 21 Uhr arbeiten werde, machten beide unabhängig voneinander Späße, dass das ja der Fall wäre, wenn man "erst um 2 Uhr anfängt zu arbeiten". K. grinste dabei und machte ein neckendes Gesicht. A. machte sich dann auf den Weg und K. blieb noch so lange, bis er seine Zigarette zu Ende geraucht hatte - wie immer vollkommen entspannt. Dabei erklärte ich ihm, dass ich oft abweisender wirke, als es gemeint ist und dass er das bitte nicht falsch verstehen soll (damit sprach ich unsere Unterhaltung an, als er mir versuchte lange in die Augen zu schauen und ich eben diesen Blicken auswich). Ende September:Nach diesem Abend sah ich K. erstmals wieder in der Raucherecke. Wir unterhielten uns - aber ohne viel Blickkontakt (er band seine Schürze neu und anderes). Ich naschte dabei Süßes. Als ich mir am selben Tag wieder einen Kaffee holte, den ich, wie immer, nicht bezahlen musste, packte er mir zwei kleine Süßigkeiten dazu. Generell ist er sehr aufmerksam was meine Kaffeevorlieben angeht (er machte mir Empfehlungen oder setzt einfach Milch dazu - ohne, dass ich ihm um etwas bitte). Jedoch habe ich das Gefühl, das seine Körperhaltung etwas lockerer ist (er sich also darum keine Sorgen mehr macht). Sooooo, das war jetzt sehr lang, aber es ist auch viel und es ist vor allem sehr verwirrend für mich. Wie bereits erwähnt, bin ich auf diesem Gebiet sehr unerfahren. Wie habe ich sein Verhalten zu verstehen? Hatte er Interesse an mir und wenn ja, habe ich es mit meiner abwesenden Art zunichte gemacht? Oder habe ich noch eine Chance, falls es je eine gab?Vielleicht könnt ihr mir helfen, sein Verhalten zu verstehen und wie der aktuelle Stand ist. Sieht er mich nur als Kollegin oder könnte da mehr sein? Ich wäre wirklich unendlich dankbar, wenn sich irgendwer diesen langen Aufsatz (mit vermutlich vielen Fehlern, die ich jetzt nicht alle nochmals prüfen kann) durchliest und mir Tipps geben könnte. Danke!!!

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8. Oktober um 16:45
In Antwort auf bibl

Da es irgendwie Fehler in der Anzeige gibt und ich nicht weiß,  ob und wie man diese beheben kann, hier nochmal der gleiche Text, nur übersichtlicher:


Hallo,

ich bin eigentlich kein Typ der seine Probleme mit der ganzen Welt teilt, aber es gibt eine Sache, die mich seit Wochen beschäftigt und mit der ich vollkommen überfordert bin. Ich bin im Umgang mit Männern sehr unbeholfen. Nun gibt es aber einen Kollegen aus einer anderen Abteilung (ich nenne ihn der Einfachheit "K.", den ich sehr mag und ich weiß nicht, ob dies auf Gegenseitigkeit beruht oder beruht hat. Meine Freunde können mir da auch nicht wirklich weiterhelfen, deshalb wende ich mich an Euch hier im Forum. Vielleicht könnt mir mir sagen, wie die Dinge liegen.

Allgemein:
K. arbeitet bei uns im Café. Dort habe ich ihn auch das erste Mal gesehen. Er spendiert mir immer wieder Kaffee und sagt dabei "lass stecken". Er wirkt ganz cool und entspannt, daher kann ich ihn nicht einordnen.

Ende Juli/Anfang August:
Nachdem mir ein, mir noch nicht namentlich bekannter, Mitarbeiter des Cafés schon mehrere Kaffees ausgegeben hatte (und mich ein paar Mal begrüßte, indem er die Augenbrauen hochzog, wenn er mich sah und lächelte), habe ich ihn in der Raucherecke getroffen - K. ist Raucher, ich nicht, komme dort aber oft vorbei. Als sich also die Gelegenheit ergab, habe ich ihn darauf angesprochen, dass ich nicht einmal seinen Namen wüsste, er mir aber schon so oft einen Kaffee ausgegeben hatte. Er stellte sich vor und antwortet darauf "Ist schon okay. Für dich ist es ja nicht selbstverständlich, andere kommen und erwarten dann immer, dass sie einen kostenlosen Kaffee kriegen. Außerdem ist es ja nicht mein Geld (oder so ähnlich)". Da ich nicht wusste, was ich noch sagen soll, schaute ich schüchtern auf den Boden und wollte schon gehen. Darauf hielt K. das Gespräch am Laufen, indem er mich über meine Tätigkeiten ausfragte. Wir unterhielten uns dann noch ca. 5 Minuten bis er wieder gehen musste.

Ein paar Tage später traf ich ihn morgens vor der Arbeit wieder in der Raucherecke. Er freute sich mich zu sehen, wir haben uns gut unterhalten (K. saß, ich stand ihm gegenüber) und dabei lange in die Augen geschaut (das ging primär von ihm aus). Wir waren auch auf einer Wellenlänge - jedenfalls hatte ich das Gefühl. Nachdem er fertig mit rauchen war, ging er nicht sofort, sondern stellte sich leicht schräg und dicht neben mich und wir redet noch kurz, dann erst ging er.

Als ich ihm am selben Tag nochmals begegnete (irgendwann am Nachmittag), unterbrach K. extra seine Raucherpause, als ich ihm sagte, dass ich mir wieder einen Kaffee holen wollte. Er begleitete mich und fragte, wie lange ich heute noch arbeiten werde. Darauf antwortete ich, dass ich erst spät gekommen sei und bis 19 Uhr arbeiten müsste. Er machte Witze über mein spätes Aufstehen, fragte aber nicht weiter. Ich bekam wieder meinen Kaffee umsonst.

In den kommenden Tagen sahen wir uns öfter. Ich dachte ich würde ihn nerven (weil wir uns wirklich oft über den Weg liefen, was von mir nicht ganz unbeabsichtigt war), deshalb zog ich mich zurück und behandelte ihn völlig neutral, was von meinen Mitmenschen gern als abweisend wahrgenommen wird. K. sprach mich nicht an und ich hatte halt das Gefühl, er würde mich meiden. Vielleicht dachte er aber auch (durch meine Art), ich würde ihn meiden und ging mir deshalb aus dem Weg. Das weiß ich leider nicht.

Als ich ihn ein paar Tage darauf wieder sah, saßen wir mit etwas Abstand nebeneinander (er auf der Bank, ich auf der daneben liegenden Fensterbank) und haben normal geredet. Ich sagte ihm, dass wenn ich ihn nerve, er mir das ruhig sagen kann. Darauf antwortete K. "keine Sorge, ich sag's schon". Dann deutete er auf den Platz neben sich und sagte "du kannst dich auch ruhig hierhin setzen" (ich traute mich aber nicht und blieb da sitzen, wo ich war). Wir plauderten weiter. Am Ende seiner Raucherpause, stand er auf, drehte sich komplett zu mir und schaute mir beim Reden wieder lange in die Augen. Da mir das aber etwas unangenehm war (er hat mich total verunsichert), wich ich seinen Blicken aus. Das wirkte vermutlich wieder abweisend (zumal ich mit verschränkten Armen da saß. Er wirkte etwas verunsichert (so als habe er schlechte Beziehungserfahrungen erlebt), aber vielleicht war das auch nur mein Empfinden.

Ende August:
1-2 Wochen später kümmerte ich mich dort mit anderen Kollegen um eine Kollegin, die in der Raucherecke ohnmächtig geworden war. Das hatte K. auch mitbekommen, hat sich aber dezent im Hintergrund gehalten (was gut war). Ca. 1,5 Stunden später saß ich alleine und nachdenklich in der Raucherecke, als ich ihn telefonierend näherkommen sah. Ich blickte wieder nach unten, bevor er mich dort sitzen sah. K. setzte sich nicht zu mir, sondern weiter weg und telefonierte weiter. Ich weiß nicht, ob er mich meiden wollte oder nur Rücksicht genommen hat. Auf jeden Fall kam ich danach noch ins Café und holte mir einen Kaffee. K. bediente mich natürlich. Während K. also meinen Kaffee machte, unterhielt ich mich mit einem seiner Kollegen (ich nenne ihn "M.". M. fragte mich, was ich heute noch vor hätte (in der Nähe war ein Straßenfest). Da fragte K. diesen plötzlich, ob M.'s Freundin dieses Wochenende wieder kommt und warf mir dabei einen kurzen Seitenblick zu (wenn ich das richtig registriert habe). Da ich nicht wusste, wie ich das zu beurteilen hatte und wir nicht alleine im Café waren, verabschiedete ich mich und ging.

Nach ein paar Tagen sah ich ihn wieder in der Raucherecke. Ich begrüßt ihn herzlich, er freute sich sichtlich mich zu sehen und setzte sich neben mich (mit der Frage "Na, was hast du denn da leckeres?". Da ich Angst hatte meine Gefühle zu zeigen, habe ich ihn ganz neutral behandelt, vermutlich wirkte auch das wieder etwas zu desinteressiert. Ich fragte ihn recht neutral, wie es denn mit seiner Bachelorarbeit läuft. Darauf reagierte er leicht gereizt und ging. Ich weiß nur nicht, ob es an der Thematik lag oder daran, dass ich so neutral und desinteressiert wirkte. Ich war im Anschluss noch kurz im Café (ich hatte was zu klären) und er war, wie immer, freundlich und höflich.

Anfang September:
Danach sah ich ihn einige Wochen nicht mehr in der Raucherecke. Entweder ich habe ihn immer verpasst oder er mied den Ort. Auch das weiß ich nicht.

Ab und zu sah ich ihn im Café (dort bin ich häufig). Ich bekam meinen Kaffee weiter umsonst, aber irgendwie ist es anders. Wir unterhalten uns weiter gut miteinander und schauen uns auch ab und zu in die Augen. Aber K. wirkt distanzierter und mehr kollegial oder freundschaftlich (außerdem wirkt er irgendwie "kleiner".

So ging das ca. vier Wochen. Eines Abends traf ich ihn und einen Kollegen (ich nenne ihn "A.", den ich bereits seit 7 Jahren kenne und der auch im Café arbeitet, kurz bevor sie gehen wollten. Als ich sagte, dass ich noch bis 21 Uhr arbeiten werde, machten beide unabhängig voneinander Späße, dass das ja der Fall wäre, wenn man "erst um 2 Uhr anfängt zu arbeiten". K. grinste dabei und machte ein neckendes Gesicht. A. machte sich dann auf den Weg und K. blieb noch so lange, bis er seine Zigarette zu Ende geraucht hatte - wie immer vollkommen entspannt. Dabei erklärte ich ihm, dass ich oft abweisender wirke, als es gemeint ist und dass er das bitte nicht falsch verstehen soll (damit sprach ich unsere Unterhaltung an, als er mir versuchte lange in die Augen zu schauen und ich eben diesen Blicken auswich).

Ende September:
Nach diesem Abend sah ich K. erstmals wieder in der Raucherecke. Wir unterhielten uns - aber ohne viel Blickkontakt (er band seine Schürze neu und anderes). Ich naschte dabei Süßes. Als ich mir am selben Tag wieder einen Kaffee holte, den ich, wie immer, nicht bezahlen musste, packte er mir zwei kleine Süßigkeiten dazu. Generell ist er sehr aufmerksam was meine Kaffeevorlieben angeht (er machte mir Empfehlungen oder setzt einfach Milch dazu - ohne, dass ich ihm um etwas bitte). Jedoch habe ich das Gefühl, das seine Körperhaltung etwas lockerer ist (er sich also darum keine Sorgen mehr macht).

Sooooo, das war jetzt sehr lang, aber es ist auch viel und es ist vor allem sehr verwirrend für mich. Wie bereits erwähnt, bin ich auf diesem Gebiet sehr unerfahren.

Wie habe ich sein Verhalten zu verstehen? Hatte er Interesse an mir und wenn ja, habe ich es mit meiner abwesenden Art zunichte gemacht? Oder habe ich noch eine Chance, falls es je eine gab?Vielleicht könnt ihr mir helfen, sein Verhalten zu verstehen und wie der aktuelle Stand ist. Sieht er mich nur als Kollegin oder könnte da mehr sein?

Ich wäre wirklich unendlich dankbar, wenn sich irgendwer diesen langen Aufsatz (mit vermutlich vielen Fehlern, die ich jetzt nicht alle nochmals prüfen kann) durchliest und mir Tipps geben könnte. Danke!!!

boah... jetzt hab ich den ganzen text gelesen, in der hoffnung, da passiert irgendwann doch noch irgendwas spannendes... aber nichts! nichts als banalitäten und ödestes alltagsgeplänkel!

wenigstens aus dem stadtfest hätte man doch ein gemeinsames besäufnis mit anschließender kurzer affäre machen können!

echtes interesse sieht anders aus. und zwar auf beiden seiten!

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8. Oktober um 16:27

mein Rat wäre:

nichts mit Kollegen anfangen.
Niemals.
Auf keinen Fall.
Unter keinen Umständen.
Nichts, was auch nur einen Hauch über das Berufliche hinaus geht.

Egal wie deren Verhalten zu verstehen ist, einfach die Tatzen davon lassen.

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8. Oktober um 16:12

Da es irgendwie Fehler in der Anzeige gibt und ich nicht weiß,  ob und wie man diese beheben kann, hier nochmal der gleiche Text, nur übersichtlicher:


Hallo,

ich bin eigentlich kein Typ der seine Probleme mit der ganzen Welt teilt, aber es gibt eine Sache, die mich seit Wochen beschäftigt und mit der ich vollkommen überfordert bin. Ich bin im Umgang mit Männern sehr unbeholfen. Nun gibt es aber einen Kollegen aus einer anderen Abteilung (ich nenne ihn der Einfachheit "K.", den ich sehr mag und ich weiß nicht, ob dies auf Gegenseitigkeit beruht oder beruht hat. Meine Freunde können mir da auch nicht wirklich weiterhelfen, deshalb wende ich mich an Euch hier im Forum. Vielleicht könnt mir mir sagen, wie die Dinge liegen.

Allgemein:
K. arbeitet bei uns im Café. Dort habe ich ihn auch das erste Mal gesehen. Er spendiert mir immer wieder Kaffee und sagt dabei "lass stecken". Er wirkt ganz cool und entspannt, daher kann ich ihn nicht einordnen.

Ende Juli/Anfang August:
Nachdem mir ein, mir noch nicht namentlich bekannter, Mitarbeiter des Cafés schon mehrere Kaffees ausgegeben hatte (und mich ein paar Mal begrüßte, indem er die Augenbrauen hochzog, wenn er mich sah und lächelte), habe ich ihn in der Raucherecke getroffen - K. ist Raucher, ich nicht, komme dort aber oft vorbei. Als sich also die Gelegenheit ergab, habe ich ihn darauf angesprochen, dass ich nicht einmal seinen Namen wüsste, er mir aber schon so oft einen Kaffee ausgegeben hatte. Er stellte sich vor und antwortet darauf "Ist schon okay. Für dich ist es ja nicht selbstverständlich, andere kommen und erwarten dann immer, dass sie einen kostenlosen Kaffee kriegen. Außerdem ist es ja nicht mein Geld (oder so ähnlich)". Da ich nicht wusste, was ich noch sagen soll, schaute ich schüchtern auf den Boden und wollte schon gehen. Darauf hielt K. das Gespräch am Laufen, indem er mich über meine Tätigkeiten ausfragte. Wir unterhielten uns dann noch ca. 5 Minuten bis er wieder gehen musste.

Ein paar Tage später traf ich ihn morgens vor der Arbeit wieder in der Raucherecke. Er freute sich mich zu sehen, wir haben uns gut unterhalten (K. saß, ich stand ihm gegenüber) und dabei lange in die Augen geschaut (das ging primär von ihm aus). Wir waren auch auf einer Wellenlänge - jedenfalls hatte ich das Gefühl. Nachdem er fertig mit rauchen war, ging er nicht sofort, sondern stellte sich leicht schräg und dicht neben mich und wir redet noch kurz, dann erst ging er.

Als ich ihm am selben Tag nochmals begegnete (irgendwann am Nachmittag), unterbrach K. extra seine Raucherpause, als ich ihm sagte, dass ich mir wieder einen Kaffee holen wollte. Er begleitete mich und fragte, wie lange ich heute noch arbeiten werde. Darauf antwortete ich, dass ich erst spät gekommen sei und bis 19 Uhr arbeiten müsste. Er machte Witze über mein spätes Aufstehen, fragte aber nicht weiter. Ich bekam wieder meinen Kaffee umsonst.

In den kommenden Tagen sahen wir uns öfter. Ich dachte ich würde ihn nerven (weil wir uns wirklich oft über den Weg liefen, was von mir nicht ganz unbeabsichtigt war), deshalb zog ich mich zurück und behandelte ihn völlig neutral, was von meinen Mitmenschen gern als abweisend wahrgenommen wird. K. sprach mich nicht an und ich hatte halt das Gefühl, er würde mich meiden. Vielleicht dachte er aber auch (durch meine Art), ich würde ihn meiden und ging mir deshalb aus dem Weg. Das weiß ich leider nicht.

Als ich ihn ein paar Tage darauf wieder sah, saßen wir mit etwas Abstand nebeneinander (er auf der Bank, ich auf der daneben liegenden Fensterbank) und haben normal geredet. Ich sagte ihm, dass wenn ich ihn nerve, er mir das ruhig sagen kann. Darauf antwortete K. "keine Sorge, ich sag's schon". Dann deutete er auf den Platz neben sich und sagte "du kannst dich auch ruhig hierhin setzen" (ich traute mich aber nicht und blieb da sitzen, wo ich war). Wir plauderten weiter. Am Ende seiner Raucherpause, stand er auf, drehte sich komplett zu mir und schaute mir beim Reden wieder lange in die Augen. Da mir das aber etwas unangenehm war (er hat mich total verunsichert), wich ich seinen Blicken aus. Das wirkte vermutlich wieder abweisend (zumal ich mit verschränkten Armen da saß. Er wirkte etwas verunsichert (so als habe er schlechte Beziehungserfahrungen erlebt), aber vielleicht war das auch nur mein Empfinden.

Ende August:
1-2 Wochen später kümmerte ich mich dort mit anderen Kollegen um eine Kollegin, die in der Raucherecke ohnmächtig geworden war. Das hatte K. auch mitbekommen, hat sich aber dezent im Hintergrund gehalten (was gut war). Ca. 1,5 Stunden später saß ich alleine und nachdenklich in der Raucherecke, als ich ihn telefonierend näherkommen sah. Ich blickte wieder nach unten, bevor er mich dort sitzen sah. K. setzte sich nicht zu mir, sondern weiter weg und telefonierte weiter. Ich weiß nicht, ob er mich meiden wollte oder nur Rücksicht genommen hat. Auf jeden Fall kam ich danach noch ins Café und holte mir einen Kaffee. K. bediente mich natürlich. Während K. also meinen Kaffee machte, unterhielt ich mich mit einem seiner Kollegen (ich nenne ihn "M.". M. fragte mich, was ich heute noch vor hätte (in der Nähe war ein Straßenfest). Da fragte K. diesen plötzlich, ob M.'s Freundin dieses Wochenende wieder kommt und warf mir dabei einen kurzen Seitenblick zu (wenn ich das richtig registriert habe). Da ich nicht wusste, wie ich das zu beurteilen hatte und wir nicht alleine im Café waren, verabschiedete ich mich und ging.

Nach ein paar Tagen sah ich ihn wieder in der Raucherecke. Ich begrüßt ihn herzlich, er freute sich sichtlich mich zu sehen und setzte sich neben mich (mit der Frage "Na, was hast du denn da leckeres?". Da ich Angst hatte meine Gefühle zu zeigen, habe ich ihn ganz neutral behandelt, vermutlich wirkte auch das wieder etwas zu desinteressiert. Ich fragte ihn recht neutral, wie es denn mit seiner Bachelorarbeit läuft. Darauf reagierte er leicht gereizt und ging. Ich weiß nur nicht, ob es an der Thematik lag oder daran, dass ich so neutral und desinteressiert wirkte. Ich war im Anschluss noch kurz im Café (ich hatte was zu klären) und er war, wie immer, freundlich und höflich.

Anfang September:
Danach sah ich ihn einige Wochen nicht mehr in der Raucherecke. Entweder ich habe ihn immer verpasst oder er mied den Ort. Auch das weiß ich nicht.

Ab und zu sah ich ihn im Café (dort bin ich häufig). Ich bekam meinen Kaffee weiter umsonst, aber irgendwie ist es anders. Wir unterhalten uns weiter gut miteinander und schauen uns auch ab und zu in die Augen. Aber K. wirkt distanzierter und mehr kollegial oder freundschaftlich (außerdem wirkt er irgendwie "kleiner".

So ging das ca. vier Wochen. Eines Abends traf ich ihn und einen Kollegen (ich nenne ihn "A.", den ich bereits seit 7 Jahren kenne und der auch im Café arbeitet, kurz bevor sie gehen wollten. Als ich sagte, dass ich noch bis 21 Uhr arbeiten werde, machten beide unabhängig voneinander Späße, dass das ja der Fall wäre, wenn man "erst um 2 Uhr anfängt zu arbeiten". K. grinste dabei und machte ein neckendes Gesicht. A. machte sich dann auf den Weg und K. blieb noch so lange, bis er seine Zigarette zu Ende geraucht hatte - wie immer vollkommen entspannt. Dabei erklärte ich ihm, dass ich oft abweisender wirke, als es gemeint ist und dass er das bitte nicht falsch verstehen soll (damit sprach ich unsere Unterhaltung an, als er mir versuchte lange in die Augen zu schauen und ich eben diesen Blicken auswich).

Ende September:
Nach diesem Abend sah ich K. erstmals wieder in der Raucherecke. Wir unterhielten uns - aber ohne viel Blickkontakt (er band seine Schürze neu und anderes). Ich naschte dabei Süßes. Als ich mir am selben Tag wieder einen Kaffee holte, den ich, wie immer, nicht bezahlen musste, packte er mir zwei kleine Süßigkeiten dazu. Generell ist er sehr aufmerksam was meine Kaffeevorlieben angeht (er machte mir Empfehlungen oder setzt einfach Milch dazu - ohne, dass ich ihm um etwas bitte). Jedoch habe ich das Gefühl, das seine Körperhaltung etwas lockerer ist (er sich also darum keine Sorgen mehr macht).

Sooooo, das war jetzt sehr lang, aber es ist auch viel und es ist vor allem sehr verwirrend für mich. Wie bereits erwähnt, bin ich auf diesem Gebiet sehr unerfahren.

Wie habe ich sein Verhalten zu verstehen? Hatte er Interesse an mir und wenn ja, habe ich es mit meiner abwesenden Art zunichte gemacht? Oder habe ich noch eine Chance, falls es je eine gab?Vielleicht könnt ihr mir helfen, sein Verhalten zu verstehen und wie der aktuelle Stand ist. Sieht er mich nur als Kollegin oder könnte da mehr sein?

Ich wäre wirklich unendlich dankbar, wenn sich irgendwer diesen langen Aufsatz (mit vermutlich vielen Fehlern, die ich jetzt nicht alle nochmals prüfen kann) durchliest und mir Tipps geben könnte. Danke!!!

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8. Oktober um 16:27

mein Rat wäre:

nichts mit Kollegen anfangen.
Niemals.
Auf keinen Fall.
Unter keinen Umständen.
Nichts, was auch nur einen Hauch über das Berufliche hinaus geht.

Egal wie deren Verhalten zu verstehen ist, einfach die Tatzen davon lassen.

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8. Oktober um 16:44
In Antwort auf avarrassterne1

mein Rat wäre:

nichts mit Kollegen anfangen.
Niemals.
Auf keinen Fall.
Unter keinen Umständen.
Nichts, was auch nur einen Hauch über das Berufliche hinaus geht.

Egal wie deren Verhalten zu verstehen ist, einfach die Tatzen davon lassen.

Er ist aber auch nur noch 2 Monate mein Kollege, dann läuft mein Vertrag aus. Und mir ist vorerst wichtig, ob überhaupt Interesse seinerseits besteht. 

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8. Oktober um 16:45
In Antwort auf bibl

Da es irgendwie Fehler in der Anzeige gibt und ich nicht weiß,  ob und wie man diese beheben kann, hier nochmal der gleiche Text, nur übersichtlicher:


Hallo,

ich bin eigentlich kein Typ der seine Probleme mit der ganzen Welt teilt, aber es gibt eine Sache, die mich seit Wochen beschäftigt und mit der ich vollkommen überfordert bin. Ich bin im Umgang mit Männern sehr unbeholfen. Nun gibt es aber einen Kollegen aus einer anderen Abteilung (ich nenne ihn der Einfachheit "K.", den ich sehr mag und ich weiß nicht, ob dies auf Gegenseitigkeit beruht oder beruht hat. Meine Freunde können mir da auch nicht wirklich weiterhelfen, deshalb wende ich mich an Euch hier im Forum. Vielleicht könnt mir mir sagen, wie die Dinge liegen.

Allgemein:
K. arbeitet bei uns im Café. Dort habe ich ihn auch das erste Mal gesehen. Er spendiert mir immer wieder Kaffee und sagt dabei "lass stecken". Er wirkt ganz cool und entspannt, daher kann ich ihn nicht einordnen.

Ende Juli/Anfang August:
Nachdem mir ein, mir noch nicht namentlich bekannter, Mitarbeiter des Cafés schon mehrere Kaffees ausgegeben hatte (und mich ein paar Mal begrüßte, indem er die Augenbrauen hochzog, wenn er mich sah und lächelte), habe ich ihn in der Raucherecke getroffen - K. ist Raucher, ich nicht, komme dort aber oft vorbei. Als sich also die Gelegenheit ergab, habe ich ihn darauf angesprochen, dass ich nicht einmal seinen Namen wüsste, er mir aber schon so oft einen Kaffee ausgegeben hatte. Er stellte sich vor und antwortet darauf "Ist schon okay. Für dich ist es ja nicht selbstverständlich, andere kommen und erwarten dann immer, dass sie einen kostenlosen Kaffee kriegen. Außerdem ist es ja nicht mein Geld (oder so ähnlich)". Da ich nicht wusste, was ich noch sagen soll, schaute ich schüchtern auf den Boden und wollte schon gehen. Darauf hielt K. das Gespräch am Laufen, indem er mich über meine Tätigkeiten ausfragte. Wir unterhielten uns dann noch ca. 5 Minuten bis er wieder gehen musste.

Ein paar Tage später traf ich ihn morgens vor der Arbeit wieder in der Raucherecke. Er freute sich mich zu sehen, wir haben uns gut unterhalten (K. saß, ich stand ihm gegenüber) und dabei lange in die Augen geschaut (das ging primär von ihm aus). Wir waren auch auf einer Wellenlänge - jedenfalls hatte ich das Gefühl. Nachdem er fertig mit rauchen war, ging er nicht sofort, sondern stellte sich leicht schräg und dicht neben mich und wir redet noch kurz, dann erst ging er.

Als ich ihm am selben Tag nochmals begegnete (irgendwann am Nachmittag), unterbrach K. extra seine Raucherpause, als ich ihm sagte, dass ich mir wieder einen Kaffee holen wollte. Er begleitete mich und fragte, wie lange ich heute noch arbeiten werde. Darauf antwortete ich, dass ich erst spät gekommen sei und bis 19 Uhr arbeiten müsste. Er machte Witze über mein spätes Aufstehen, fragte aber nicht weiter. Ich bekam wieder meinen Kaffee umsonst.

In den kommenden Tagen sahen wir uns öfter. Ich dachte ich würde ihn nerven (weil wir uns wirklich oft über den Weg liefen, was von mir nicht ganz unbeabsichtigt war), deshalb zog ich mich zurück und behandelte ihn völlig neutral, was von meinen Mitmenschen gern als abweisend wahrgenommen wird. K. sprach mich nicht an und ich hatte halt das Gefühl, er würde mich meiden. Vielleicht dachte er aber auch (durch meine Art), ich würde ihn meiden und ging mir deshalb aus dem Weg. Das weiß ich leider nicht.

Als ich ihn ein paar Tage darauf wieder sah, saßen wir mit etwas Abstand nebeneinander (er auf der Bank, ich auf der daneben liegenden Fensterbank) und haben normal geredet. Ich sagte ihm, dass wenn ich ihn nerve, er mir das ruhig sagen kann. Darauf antwortete K. "keine Sorge, ich sag's schon". Dann deutete er auf den Platz neben sich und sagte "du kannst dich auch ruhig hierhin setzen" (ich traute mich aber nicht und blieb da sitzen, wo ich war). Wir plauderten weiter. Am Ende seiner Raucherpause, stand er auf, drehte sich komplett zu mir und schaute mir beim Reden wieder lange in die Augen. Da mir das aber etwas unangenehm war (er hat mich total verunsichert), wich ich seinen Blicken aus. Das wirkte vermutlich wieder abweisend (zumal ich mit verschränkten Armen da saß. Er wirkte etwas verunsichert (so als habe er schlechte Beziehungserfahrungen erlebt), aber vielleicht war das auch nur mein Empfinden.

Ende August:
1-2 Wochen später kümmerte ich mich dort mit anderen Kollegen um eine Kollegin, die in der Raucherecke ohnmächtig geworden war. Das hatte K. auch mitbekommen, hat sich aber dezent im Hintergrund gehalten (was gut war). Ca. 1,5 Stunden später saß ich alleine und nachdenklich in der Raucherecke, als ich ihn telefonierend näherkommen sah. Ich blickte wieder nach unten, bevor er mich dort sitzen sah. K. setzte sich nicht zu mir, sondern weiter weg und telefonierte weiter. Ich weiß nicht, ob er mich meiden wollte oder nur Rücksicht genommen hat. Auf jeden Fall kam ich danach noch ins Café und holte mir einen Kaffee. K. bediente mich natürlich. Während K. also meinen Kaffee machte, unterhielt ich mich mit einem seiner Kollegen (ich nenne ihn "M.". M. fragte mich, was ich heute noch vor hätte (in der Nähe war ein Straßenfest). Da fragte K. diesen plötzlich, ob M.'s Freundin dieses Wochenende wieder kommt und warf mir dabei einen kurzen Seitenblick zu (wenn ich das richtig registriert habe). Da ich nicht wusste, wie ich das zu beurteilen hatte und wir nicht alleine im Café waren, verabschiedete ich mich und ging.

Nach ein paar Tagen sah ich ihn wieder in der Raucherecke. Ich begrüßt ihn herzlich, er freute sich sichtlich mich zu sehen und setzte sich neben mich (mit der Frage "Na, was hast du denn da leckeres?". Da ich Angst hatte meine Gefühle zu zeigen, habe ich ihn ganz neutral behandelt, vermutlich wirkte auch das wieder etwas zu desinteressiert. Ich fragte ihn recht neutral, wie es denn mit seiner Bachelorarbeit läuft. Darauf reagierte er leicht gereizt und ging. Ich weiß nur nicht, ob es an der Thematik lag oder daran, dass ich so neutral und desinteressiert wirkte. Ich war im Anschluss noch kurz im Café (ich hatte was zu klären) und er war, wie immer, freundlich und höflich.

Anfang September:
Danach sah ich ihn einige Wochen nicht mehr in der Raucherecke. Entweder ich habe ihn immer verpasst oder er mied den Ort. Auch das weiß ich nicht.

Ab und zu sah ich ihn im Café (dort bin ich häufig). Ich bekam meinen Kaffee weiter umsonst, aber irgendwie ist es anders. Wir unterhalten uns weiter gut miteinander und schauen uns auch ab und zu in die Augen. Aber K. wirkt distanzierter und mehr kollegial oder freundschaftlich (außerdem wirkt er irgendwie "kleiner".

So ging das ca. vier Wochen. Eines Abends traf ich ihn und einen Kollegen (ich nenne ihn "A.", den ich bereits seit 7 Jahren kenne und der auch im Café arbeitet, kurz bevor sie gehen wollten. Als ich sagte, dass ich noch bis 21 Uhr arbeiten werde, machten beide unabhängig voneinander Späße, dass das ja der Fall wäre, wenn man "erst um 2 Uhr anfängt zu arbeiten". K. grinste dabei und machte ein neckendes Gesicht. A. machte sich dann auf den Weg und K. blieb noch so lange, bis er seine Zigarette zu Ende geraucht hatte - wie immer vollkommen entspannt. Dabei erklärte ich ihm, dass ich oft abweisender wirke, als es gemeint ist und dass er das bitte nicht falsch verstehen soll (damit sprach ich unsere Unterhaltung an, als er mir versuchte lange in die Augen zu schauen und ich eben diesen Blicken auswich).

Ende September:
Nach diesem Abend sah ich K. erstmals wieder in der Raucherecke. Wir unterhielten uns - aber ohne viel Blickkontakt (er band seine Schürze neu und anderes). Ich naschte dabei Süßes. Als ich mir am selben Tag wieder einen Kaffee holte, den ich, wie immer, nicht bezahlen musste, packte er mir zwei kleine Süßigkeiten dazu. Generell ist er sehr aufmerksam was meine Kaffeevorlieben angeht (er machte mir Empfehlungen oder setzt einfach Milch dazu - ohne, dass ich ihm um etwas bitte). Jedoch habe ich das Gefühl, das seine Körperhaltung etwas lockerer ist (er sich also darum keine Sorgen mehr macht).

Sooooo, das war jetzt sehr lang, aber es ist auch viel und es ist vor allem sehr verwirrend für mich. Wie bereits erwähnt, bin ich auf diesem Gebiet sehr unerfahren.

Wie habe ich sein Verhalten zu verstehen? Hatte er Interesse an mir und wenn ja, habe ich es mit meiner abwesenden Art zunichte gemacht? Oder habe ich noch eine Chance, falls es je eine gab?Vielleicht könnt ihr mir helfen, sein Verhalten zu verstehen und wie der aktuelle Stand ist. Sieht er mich nur als Kollegin oder könnte da mehr sein?

Ich wäre wirklich unendlich dankbar, wenn sich irgendwer diesen langen Aufsatz (mit vermutlich vielen Fehlern, die ich jetzt nicht alle nochmals prüfen kann) durchliest und mir Tipps geben könnte. Danke!!!

boah... jetzt hab ich den ganzen text gelesen, in der hoffnung, da passiert irgendwann doch noch irgendwas spannendes... aber nichts! nichts als banalitäten und ödestes alltagsgeplänkel!

wenigstens aus dem stadtfest hätte man doch ein gemeinsames besäufnis mit anschließender kurzer affäre machen können!

echtes interesse sieht anders aus. und zwar auf beiden seiten!

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8. Oktober um 16:46
In Antwort auf avarrassterne1

mein Rat wäre:

nichts mit Kollegen anfangen.
Niemals.
Auf keinen Fall.
Unter keinen Umständen.
Nichts, was auch nur einen Hauch über das Berufliche hinaus geht.

Egal wie deren Verhalten zu verstehen ist, einfach die Tatzen davon lassen.

"nichts mit Kollegen anfangen."

grundsätzliche zustimmung, wenn man gemeinsam arbeiten muß... aber mein eindruck ist, dass die beiden, außer das sie im gleichen betrieb sind, nichts miteinander zu tun haben! da würde ich das nicht so eng sehen.

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8. Oktober um 16:50
In Antwort auf derspieltdochblos

boah... jetzt hab ich den ganzen text gelesen, in der hoffnung, da passiert irgendwann doch noch irgendwas spannendes... aber nichts! nichts als banalitäten und ödestes alltagsgeplänkel!

wenigstens aus dem stadtfest hätte man doch ein gemeinsames besäufnis mit anschließender kurzer affäre machen können!

echtes interesse sieht anders aus. und zwar auf beiden seiten!

Ich habe Interesse, aber sehr viel Angst, meine Gefühle zu zeigen, weshalb von meiner Seite nie mehr kam. 

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8. Oktober um 17:00
In Antwort auf bibl

Er ist aber auch nur noch 2 Monate mein Kollege, dann läuft mein Vertrag aus. Und mir ist vorerst wichtig, ob überhaupt Interesse seinerseits besteht. 

der einzige Mensch auf der Welt, der diese Frage beantworten kann - wäre Dein Noch-Kollege.

So ist es eben, wenn man jemanden kennen lernt, man weiß NIE, was dessen Interessen sind - das gehört dazu. Immer.

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8. Oktober um 17:04
In Antwort auf derspieltdochblos

"nichts mit Kollegen anfangen."

grundsätzliche zustimmung, wenn man gemeinsam arbeiten muß... aber mein eindruck ist, dass die beiden, außer das sie im gleichen betrieb sind, nichts miteinander zu tun haben! da würde ich das nicht so eng sehen.

selbst dann würde ich es lassen. Unter allen Umständen.
"ja, weißt Du, der hat ja auch was mit der xxx aus der Finanzabteilung, kein Wunder, dass der immer die besten Aufgaben kriegt" muss ich auch nicht haben. Nicht bei mir und nicht in Bezug auf einen Kollegen in meiner Abteilung. Zumal man das nie wirklich vermeiden kann, denn selbst wenn derjenige ganz bestimmt NICHT die besten Aufgaben kriegt - sondern wie jeder andere auch, mal Mist, mal richtig Mist und mal ein Bonbon - und / oder die Bonbons halt, weil er es am besten kann - es gibt immer Kollegen für die es gefühlt anders ist. Bringt Unfrieden ohne Ende und ist sachlich fast gar nicht gegen anzukommen.

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8. Oktober um 17:05

So viel raucht er nicht über den Tag verteilt, ich seh ihn halt meistens nur da. Und das Rauchverhalten sagt nichts über einen Menschen aus. Sollte er Interesse haben und wir ein Paar werden, kann man übers Rauchen immer noch reden, noch habe ich kein Recht. 

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8. Oktober um 17:42
In Antwort auf bibl

So viel raucht er nicht über den Tag verteilt, ich seh ihn halt meistens nur da. Und das Rauchverhalten sagt nichts über einen Menschen aus. Sollte er Interesse haben und wir ein Paar werden, kann man übers Rauchen immer noch reden, noch habe ich kein Recht. 

wo arbeitest du wenn du ihn nur dort siehst?

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8. Oktober um 17:49
In Antwort auf avarrassterne1

der einzige Mensch auf der Welt, der diese Frage beantworten kann - wäre Dein Noch-Kollege.

So ist es eben, wenn man jemanden kennen lernt, man weiß NIE, was dessen Interessen sind - das gehört dazu. Immer.

Ja, so ist das wohl oder übel. Irgendwelche Tipps, wie ich hier geschickt vorgehen kann? Ich bin wirklich sehr schüchtern... 

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8. Oktober um 17:52
In Antwort auf theola

wo arbeitest du wenn du ihn nur dort siehst?

Wir arbeiten schon im gleichen Haus, nur ist die Firma mit über 200 Mitarbeitern recht groß und verzweigt. Und wir arbeiten halt auch in komplett verschiedenen Bereichen, weshalb ich ihn halt nur dort sehe (die Raucherecke ist direkt vor dem Ausgang meiner Abteilung). 

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8. Oktober um 18:03
In Antwort auf bibl

Wir arbeiten schon im gleichen Haus, nur ist die Firma mit über 200 Mitarbeitern recht groß und verzweigt. Und wir arbeiten halt auch in komplett verschiedenen Bereichen, weshalb ich ihn halt nur dort sehe (die Raucherecke ist direkt vor dem Ausgang meiner Abteilung). 

 nicht dass er noch seinen Job verliert wegen den vielen gratis Kaffees

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8. Oktober um 18:09
In Antwort auf theola

 nicht dass er noch seinen Job verliert wegen den vielen gratis Kaffees

*lach* ja, das sind schon viele gewesen. Wenn er da ist, brauch ich nie was zahlen. Das finde ich aber auch nicht gut, weil ich keine Möglichkeit habe, mich zu revanchieren. 

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8. Oktober um 19:27
In Antwort auf bibl

So viel raucht er nicht über den Tag verteilt, ich seh ihn halt meistens nur da. Und das Rauchverhalten sagt nichts über einen Menschen aus. Sollte er Interesse haben und wir ein Paar werden, kann man übers Rauchen immer noch reden, noch habe ich kein Recht. 

omg ^^
Das hatte ich ja völlig überlesen.

Also ehrlich: ich bin Raucher - ein Typ, der nicht raucht, wäre bei mir auch gleich disqualifiziert. Genau aus dem Grunde.
"Sollte er Interesse haben und wir ein Paar werden, kann man übers Rauchen immer noch reden, noch habe ich kein Recht." Ach, aber dann? Ja, eines, was ungefähr genauso groß ist, wie sein Recht, von Dir zu erwarten, damit anzufangen

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8. Oktober um 19:32
In Antwort auf avarrassterne1

omg ^^
Das hatte ich ja völlig überlesen.

Also ehrlich: ich bin Raucher - ein Typ, der nicht raucht, wäre bei mir auch gleich disqualifiziert. Genau aus dem Grunde.
"Sollte er Interesse haben und wir ein Paar werden, kann man übers Rauchen immer noch reden, noch habe ich kein Recht." Ach, aber dann? Ja, eines, was ungefähr genauso groß ist, wie sein Recht, von Dir zu erwarten, damit anzufangen

Touché. Das stimmt aber ganz ehrlich, ich bin niemand, der anderen Vorschriften macht. Es wäre immer die Entscheidung des Partners und hätte ich so ein Problem mit dem Rauchen, würde ich mich nicht für ihn interessieren oder auf jeden Fall die Finger von ihm lassen. 

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8. Oktober um 21:50
In Antwort auf bibl

Touché. Das stimmt aber ganz ehrlich, ich bin niemand, der anderen Vorschriften macht. Es wäre immer die Entscheidung des Partners und hätte ich so ein Problem mit dem Rauchen, würde ich mich nicht für ihn interessieren oder auf jeden Fall die Finger von ihm lassen. 

naja, nach meiner Erfahrung gibt es dennoch immer irgendwelche Mißstimmungen in der Raucher - Nichtraucher-Konstellation.
Und sei es, dass ich im November, bei Windstärke 7, 3° Außentemperatur um 23:50 Uhr raus gehen müsste zum Rauchen, weil ich in meiner eigenen Wohnung nicht rauchen darf... ahm... sorry, aber nein, Danke! Ich tapse in mein Zimmer, kann ich auch im November im Schlafzeug, ohne mir was abzufrieren, was ich eigentlich gar nicht habe und ohne die Nachbarn zu pikieren und dann wieder ins Bett

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9. Oktober um 9:18
In Antwort auf bibl

Touché. Das stimmt aber ganz ehrlich, ich bin niemand, der anderen Vorschriften macht. Es wäre immer die Entscheidung des Partners und hätte ich so ein Problem mit dem Rauchen, würde ich mich nicht für ihn interessieren oder auf jeden Fall die Finger von ihm lassen. 

also verbietest du es ihm erst falls er dein freund ist

ehrlich?
ihr sprecht nun schon so lange miteinander und er ist NULL AKTIV geworden....

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9. Oktober um 9:38
In Antwort auf theola

also verbietest du es ihm erst falls er dein freund ist

ehrlich?
ihr sprecht nun schon so lange miteinander und er ist NULL AKTIV geworden....

Ich würde ihm das Rauchen nicht verbieten, aber darum geht es ja eigentlich auch nicht.  

Warum er nicht aktiv geworden ist, verstehe ich ja nicht. Ich hatte das Gefühl, dass auch er Interesse hat, aber seine Signale waren so widersprüchlich (wie meine vermutlich auch - ich wirke oft sehr abweisend).  

Aber Blickkontakt über mehrere Minuten ohne Unterbrechung ist nicht normal oder? Erst nachdem ich beim 2. Treffen so distanziert wirkte, wurden unsere Unterhaltung irgendwie anders. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. 

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Von: anonym98
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