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Ca. 1,5 Jahre Fernbeziehung..

13. November 2010 um 18:57

Also..
Mein Name ist Tatjana. Bin 15 Jahre alt (werde im Mai 16) und komme aus Dortmund.
Seit guten 1 1/2Jahren bin ich mit meinem Freund Björn (17) zusammen. Leider wohnt er in Gernsbach
Somit sind wir über 300 km getrennt und sehen uns in den Ferien, die ich noch habe, weil ich noch zur Schule gehe und ab und zu am Wochenende. Und hier bin ich einfach nicht mehr glücklich. Mit meinem Dad läuft eigentlich fast alles ganz gut und mit meinen Freunden auch. Meine Freunde stehen auch vollkommen hinter mir. Sie sehen oft, dass es mir nicht gut geht.

Mein Freund und ich fangen auch an, an unsere Zukunft zu denken. Also an zusammen ziehen zu denken.
Ich denke sehr viel darüber nach und würde das Risiko auch eingehen. Na klar. Ein wenig Angst begleitet mich bei dem Gedanken auch, doch ich finde das ist normal.

Am liebsten würde ich schon nächstes Jahr, nach meinem Abschluss (mittlere Reife) zu ihm ziehen.
Vielleicht auch einfach nur auf Probe, um zu schauen, ob es überhaupt klappen würde.
Ich würde echt alles tun dafür! .. Und ja jetzt sagt mir nicht, dass es naiv ist. Das weiß ich auch.. doch ich möchte es nicht unprobiert lassen, sonst bereue ich es noch.

Also nochmal im Ganzen:
1. Möglichkeit:
- Ich ziehe nach meinem Abschluss zur Probe zu Ihm (in sein Elternhaus.. seine Eltern hätten auch kein großes Problem damit, die freuen sich immer riesig und gehöre auch schon zur Familie). Suche mir natürlich auch eine Ausbildung dort.

oder...
2. Möglichkeit:
- Ich mache eine Ausbildung, nach meinem Abschluss, hier in Dortmund. Spare das ganze Geld + Taschengeld und ziehe danach in eine kleine Wohnung bei Ihm in der Nähe.

Meine Frage jetzt:
Was denkt Ihr? Möglichkeit 1 oder 2? .. Bitte mit Begründung.
Tipps oder eigene Erfahrungen wären auch sehr hilfreich und motivierend.
PS: Das ist ziemlich wichtig für mich. Habe schon wirklich ziemlich viel drüber nachgedacht, auch an die Pro und Contra's gedacht.

LG
Tatjana

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13. November 2010 um 19:59

...
Ich würde mir einen Ausbildungsplatz und eine kleine Wohnung/WG-Zimmer in seiner Nähe suchen und dann mal schauen wie sich die Beziehung entwickelt, wenn man sich regelmäßig und vor allem mehrmals pro Woche sehen kann (allerdings vorher mal durchrechnen, ob das finanziell machbar ist, Ausbildungsvergütung + Kindergeld bekommst du, ggf. noch BAB, wobei das bei Minderjährigen an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, deshalb unbedingt vorher klären!)

Was ich nicht tun würde: in sein Elternhaus ziehen. Stell mir das ziemlich seltsam vor, mit meinem Freund in seinem Kinderzimmer zu leben Außerdem solltest du eins bedenken: Zusammenziehen ist ein sehr großer Schritt in einer Beziehung, es kann durchaus passieren, dass ihr relativ schnell feststellt, dass ihr im Alltag nicht zusammenpasst. Dann bist du diejenige, die auf der Straße steht und innerhalb kürzester Zeit eine Bleibe finden muss. Ansonsten ist nämlich noch etwas weg: dein Ausbildungsplatz und du fängst komplett bei Null an.

Deshalb erst einmal diese "Probephase" mit eigener Wohnung und regelmäßigen Treffen. Wenn nach einem Jahr immernoch alles fein ist, würde ich über eine gemeinsame Wohnung nachdenken.

So ähnlich hab ich das auch gemacht. Nur eben dass ich meinen Freund noch nicht kannte, als ich 300 Kilometer Richtung Süden gezogen bin. Hab ihn erst kurz nach meinem Umzug kennengelernt und bin nach knapp 7 Monaten Beziehung die 400 Meter weiter zu ihm gezogen.

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13. November 2010 um 20:45
In Antwort auf kuon86

...
Ich würde mir einen Ausbildungsplatz und eine kleine Wohnung/WG-Zimmer in seiner Nähe suchen und dann mal schauen wie sich die Beziehung entwickelt, wenn man sich regelmäßig und vor allem mehrmals pro Woche sehen kann (allerdings vorher mal durchrechnen, ob das finanziell machbar ist, Ausbildungsvergütung + Kindergeld bekommst du, ggf. noch BAB, wobei das bei Minderjährigen an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, deshalb unbedingt vorher klären!)

Was ich nicht tun würde: in sein Elternhaus ziehen. Stell mir das ziemlich seltsam vor, mit meinem Freund in seinem Kinderzimmer zu leben Außerdem solltest du eins bedenken: Zusammenziehen ist ein sehr großer Schritt in einer Beziehung, es kann durchaus passieren, dass ihr relativ schnell feststellt, dass ihr im Alltag nicht zusammenpasst. Dann bist du diejenige, die auf der Straße steht und innerhalb kürzester Zeit eine Bleibe finden muss. Ansonsten ist nämlich noch etwas weg: dein Ausbildungsplatz und du fängst komplett bei Null an.

Deshalb erst einmal diese "Probephase" mit eigener Wohnung und regelmäßigen Treffen. Wenn nach einem Jahr immernoch alles fein ist, würde ich über eine gemeinsame Wohnung nachdenken.

So ähnlich hab ich das auch gemacht. Nur eben dass ich meinen Freund noch nicht kannte, als ich 300 Kilometer Richtung Süden gezogen bin. Hab ihn erst kurz nach meinem Umzug kennengelernt und bin nach knapp 7 Monaten Beziehung die 400 Meter weiter zu ihm gezogen.

Danke
.. für deinen lieben Tipp.
Ich denke, ich werde schon einmal schauen, wie teuer so Ein-Zimmer-Wohnungen dort unten sind.
Zum Glück telefoniere ich heute noch mit Ihm, dann kann ich Ihm das vorschlagen.

Nur dann wär da die nächste Frage:
- Wie soll ich es meinem Vater erklären?

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14. November 2010 um 9:02

Ich hatte auch eine Fernbeziehung.
Allerdings über die doppelte Entfernung wie bei dir. Knapp 700km trennten uns. Wir sahen uns im Schnitt alle 2-3 Monate.
Ich war etwa im selben Alter wie du als wir auch ca. ein Jahr zusammen waren. Zu dem Zeitpunkt bereitete ich mich auch auf die Mittlere Reife vor. Für mich stand nie außer Frage meine Ausbildung in meiner Gegend zu machen und erst danach zu meinem Freund zu ziehen. Klar, Liebe ist schön, aber was, wenn es in die Brüche geht? Als Azubi verdient man jetzt nicht so viel und Lebensunterhaltungskosten sind teuer. Noch dazu eine fremde Umgebung, in der man hauptsächlich Leute kennt, die mit dem Freund zu tun haben, aber kaum bis keine eigenen Kontakte hat.
Die Mutter meines Freundes hatte mir auch mal vorgeschlagen zu ihnen ins Elternhaus zu ziehen. Aber das wollte ich auf keinen Fall. Ich wollte nicht von meinem Freund "abhängig sein".
Ich habe also meine Ausbildung fertiggemacht, Geld gespart und bin danach mit ihm zusammen gezogen. Klar ist eine Fernbeziehung über lange Zeit anstrengend (4 Jahre waren es bei mir), aber es lohnt sich. Wir haben jetzt eine wunderschöne Wohnung mit tollen Möbeln und einer super Küche, aber ohne die 3 Jahre zum Geld sparen hätten wir uns das nie leisten können.


Von deiner Möglichkeit 1 rate ich dir auch gänzlich ab. Ihr wohnt dann zwar zusamnen, aber auf engstem Raum und habt nicht wirklich was eigenes, außer ein Zimmer. Das hört sich für die erste Zeit zwar toll an, ist aber auf Dauer gesehen (+/- 3 Jahre) eine Belastung.
Deshalb empfehle ich dir Möglichkeit 2. Mach deine Ausbildung bei dir. Spar Geld und mach dich nach und nach mit dem Gedanken vertraut in Zukunft zu ihm zu ziehen. Da hängt viel dran. Du siehst deine Famile und Freunde nicht mehr so oft und bist, wie oben erwähnt, in einer gänzlich neuen Umgebung, die du nur über deinen Freund kennen gelernt hast.


LG

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14. November 2010 um 17:46
In Antwort auf syala

Ich hatte auch eine Fernbeziehung.
Allerdings über die doppelte Entfernung wie bei dir. Knapp 700km trennten uns. Wir sahen uns im Schnitt alle 2-3 Monate.
Ich war etwa im selben Alter wie du als wir auch ca. ein Jahr zusammen waren. Zu dem Zeitpunkt bereitete ich mich auch auf die Mittlere Reife vor. Für mich stand nie außer Frage meine Ausbildung in meiner Gegend zu machen und erst danach zu meinem Freund zu ziehen. Klar, Liebe ist schön, aber was, wenn es in die Brüche geht? Als Azubi verdient man jetzt nicht so viel und Lebensunterhaltungskosten sind teuer. Noch dazu eine fremde Umgebung, in der man hauptsächlich Leute kennt, die mit dem Freund zu tun haben, aber kaum bis keine eigenen Kontakte hat.
Die Mutter meines Freundes hatte mir auch mal vorgeschlagen zu ihnen ins Elternhaus zu ziehen. Aber das wollte ich auf keinen Fall. Ich wollte nicht von meinem Freund "abhängig sein".
Ich habe also meine Ausbildung fertiggemacht, Geld gespart und bin danach mit ihm zusammen gezogen. Klar ist eine Fernbeziehung über lange Zeit anstrengend (4 Jahre waren es bei mir), aber es lohnt sich. Wir haben jetzt eine wunderschöne Wohnung mit tollen Möbeln und einer super Küche, aber ohne die 3 Jahre zum Geld sparen hätten wir uns das nie leisten können.


Von deiner Möglichkeit 1 rate ich dir auch gänzlich ab. Ihr wohnt dann zwar zusamnen, aber auf engstem Raum und habt nicht wirklich was eigenes, außer ein Zimmer. Das hört sich für die erste Zeit zwar toll an, ist aber auf Dauer gesehen (+/- 3 Jahre) eine Belastung.
Deshalb empfehle ich dir Möglichkeit 2. Mach deine Ausbildung bei dir. Spar Geld und mach dich nach und nach mit dem Gedanken vertraut in Zukunft zu ihm zu ziehen. Da hängt viel dran. Du siehst deine Famile und Freunde nicht mehr so oft und bist, wie oben erwähnt, in einer gänzlich neuen Umgebung, die du nur über deinen Freund kennen gelernt hast.


LG

Danke
Ich denk so werde ich das auch machen..
Habe viel nachgedacht über dieses Thema.

Wir wollen dann auch zusammen ziehen, wenn ich meine Ausbildung fertig hat und er anfängt zu studieren.

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