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Brauche Rat: Frau will 3. Kind -nach langem Beziehungsstillstand

11. Oktober 2007 um 10:59

Meine Frau überraschte mich mit dem drängenden und innigen Wunsch nach einem weitere Kind und ich weiss gerade nicht, wie damit umzugehen.

Kurzer Hintergrund:
Wie kürzlich geschildert hatten, wir uns über fast 8 Jahre Ehe und zwei sehr lieben Kindern (5/7) stark auseinander gelebt und auch unser Liebesleben ist total eingeschlafen. Nun hatte ich vor einiger Zeit damit begonnen, mein Verhalten zu ändern und es auch nach einigen Wochen kürzlich geschafft, auf meine Frau zuzugehen ein sehr gute Gefühl.

Schon beim zweiten Gespräch, nach einem schönen ersten Date ohne Sex, überraschte mich meine Frau damit, dass sie gerne noch ein drittes Kind haben will. Für mich war dieses Kapitel jedoch ziemlich abgehakt.
Wegen folgender Gründe:

1. zum einen weil bei der 2. Schwangerschaft eine Blutunvertäglichkeit diagnostiziert wurde und jede weitere Schwangerschaft zu einer Gefahr für Mutter und Kind sein kann, schon die 2. war trotz aller Glücksgefühle überschattet von zig zusätzlichen Untersuchungen/Hoffen/Bangen etc.

2. Mir persönlich reichen zwei Kinder. Unsere Mädels sind gesund, wahre Sonnenscheine, was will ich als Papa mehr

3. War ich mir unsicher, ob unsere Beziehung stabil genug ist

4. Denke ich, dass meine Frau auch mal wieder was anderes sehen sollte und auch will, als Haushalt und durch eine erneute Schwangerschaft würde sie auf die 40 zugehen, was den (Wieder)Einstieg nicht leichter macht

5. Neu hinzu kam nun der Grund, dass ich erst einmal die Beziehung zu meiner Frau intensiveren will und Sex der Liebe wegen haben will ich bin ein sehr auf Zärtlichkeiten bedachter Mann, und nicht nur der reinen Fortpflanzung wegen.

Nun spüre ich jedoch immer mehr, wie sehr meine Frau das Kind will und nach ihrer Rücksprache mit der FA sei auch die Rhesusunverträglichkeit kein KO-Kriterium was uns bei der 2. Schwangerschaft anders erzählt wurde.

Leider hatte ich beim nächsten Gespräch dazu als typischer Mann reagiert, und erst mal Fakten kontra einem 3. Kind aufgeführt, wie:
-Gästezimmer opfern
-finanzielle Belastung (obwohl ich gut verdiene)
-weniger Urlaube mit mehr Kosten (meine Frau legt da viel wert drauf)
-Altersabstand zu groß
-3. Rad am Wagen.

Im Nachhinein wurde mir natürlich klar, wie sehr das meine Frau runterziehen musste Venus/Mars lassen grüßen.

Nun bin ich ständig am Überlegen, was zu tun ist!
Und mir fehlt ehrlich gesagt der bzw. vor allem DIE SparringspartnerIN, um zu erörtern, ob ich meine tlw. Egoistischen Bedenken ausräumen soll, meiner Frau das notwendige Vertrauen schenken kann, um auf unserem gemeinsamen Weg hin zu einer erfüllten Partnerschaft ein 3. Kind mit zu integrieren.

Daher die Bitte an euch, mir eure Meinungen mitzuteilen oder mir Fragen zu stellen, die mich weiterbringen.
Vielen Dank im voraus für eure Unterstützung!

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11. Oktober 2007 um 11:33

Feedback
Mein Eindruck:

Du hast dich vom Wunsch deiner Frau überrumpelt gefühlt und vor allem deshalb zunächst so ablehnend reagiert. Irgendwie relativierst du auch bereits deine Ablehnungsgründe. Was du sagst begründet zwar dass du mit den bisherigen beiden Kindern dich bereits glücklich fühlst, aber ich kann nicht wirklich ein absolutes NEIN zu einem dritten Kind herauslesen.

Noch kurz zu deiner Frau: Sie wird sich das nicht leicht gemacht haben. Eine Entscheidung, zusammen mit dir noch ein drittes Kind zu wollen, spricht eigentlich deutlich FÜR ihr gutes Verhältnis zu deiner Person.

Du kommst hier nachdenklich und umsichtig rüber. Sicherlich kann man/sie mit dir sinnvoll über Entscheidungen diskutieren. Nehmt euch die Zeit dazu, vereinbart vielleicht zunächst Ergebnisoffenheit, aber bitte sprecht über eure Gefühle und Beweggründe, aber auch über die Veränderungen, die sich aus einem dritten Kind für euer Leben ergeben würden. Ich glaube kaum, dass du ausgeprägt egoistisch bist.


LG
Daniness




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11. Oktober 2007 um 11:44

Mein Eindruck
Du scheinst dich intensiv damit beschäftig zu haben. Der Kernpunkt scheint zu sein, dass dir die Nähe in der Beziehung fehlt; dass deine Frau dir fehlt.

Einerseits kann ich gut verstehen, dass sie es eilig hat, wenn sie noch ein drittes Kind will. Andererseits sollte ein Kind tatsächlich aus einem tiefen beiderseitigen Wunsch entstehen. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass bei ihre auch Angst zu dem Kinderwunsch führt. Angst wieder ins Berufleben einzusteigen. Angst weniger als Mutter gebraucht zu werden und Angst sich eurer Beziehung zu stellen. Das ist natürlich nur eine Spekulation bezogen auf deine Schilderungen.

Wenn du deiner Frau die von dir geschilderten Bedenken erklärst und ihr klar machst, dass du sie vermisst und dass du an eurer Beziehung arbeiten möchtest, wird sie dich sicher besser verstehen. Egoistisch wäre es sich vor der Lösung der Probleme zu drücken und deine Frau damit allein zu lassen. Aber du machst dir ja Gedanken.

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11. Oktober 2007 um 11:47

Hallo rocksolid
ich denke auch, dass du dich übergangen gefühlt hast durch ihre wunschäusserung, und deshalb gleich abgeblockt hast...

ihr solltet euch zusammensetzen, pro - contra...wie das eben so ist.

was deine frau angeht.. mein erster gedanke war, dass sie die entfremdung wieder aus der welt schaffen will....und na ja, ich weiss nicht, aber gibt es etwas, das zwei menschen näher einander bringt als ein gemeinsames kind?
...das ist natürlich nur eine vermutung...

LG lioba

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11. Oktober 2007 um 11:52
In Antwort auf jamile23

Mein Eindruck
Du scheinst dich intensiv damit beschäftig zu haben. Der Kernpunkt scheint zu sein, dass dir die Nähe in der Beziehung fehlt; dass deine Frau dir fehlt.

Einerseits kann ich gut verstehen, dass sie es eilig hat, wenn sie noch ein drittes Kind will. Andererseits sollte ein Kind tatsächlich aus einem tiefen beiderseitigen Wunsch entstehen. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass bei ihre auch Angst zu dem Kinderwunsch führt. Angst wieder ins Berufleben einzusteigen. Angst weniger als Mutter gebraucht zu werden und Angst sich eurer Beziehung zu stellen. Das ist natürlich nur eine Spekulation bezogen auf deine Schilderungen.

Wenn du deiner Frau die von dir geschilderten Bedenken erklärst und ihr klar machst, dass du sie vermisst und dass du an eurer Beziehung arbeiten möchtest, wird sie dich sicher besser verstehen. Egoistisch wäre es sich vor der Lösung der Probleme zu drücken und deine Frau damit allein zu lassen. Aber du machst dir ja Gedanken.

Eine Sache schließe ich eher aus
Die Kinder sind 5 und 7 Jahre alt. Ist dann eine Angst, wieder ins Berufsleben einzusteigen überhaupt gegeben? Es ist lange nicht zwingend, wieder beruflich aktiv sein zu müssen, wenn die Kinder noch in diesem jungen Alter sind. Vor allem, wenn der Partner gut verdient und keine finanziellen Zwänge vorliegen.

LG
Daniness

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11. Oktober 2007 um 12:02
In Antwort auf ysabel_12056370

Eine Sache schließe ich eher aus
Die Kinder sind 5 und 7 Jahre alt. Ist dann eine Angst, wieder ins Berufsleben einzusteigen überhaupt gegeben? Es ist lange nicht zwingend, wieder beruflich aktiv sein zu müssen, wenn die Kinder noch in diesem jungen Alter sind. Vor allem, wenn der Partner gut verdient und keine finanziellen Zwänge vorliegen.

LG
Daniness

Naja...
... nicht nur der Berufseinstieg, aber generell die Suche nach einem neuen Lebensschwerpunkt. Ich meine nicht, dass die Kinder keine Betreuung mehr brauchen, aber bald sind beide in der Schule und es ist absehbarer, dass sie mehr und mehr ihr eigenes Leben führen werden (klar, noch nicht mit 6 und auch nicht mit 10 aber Stück für Stück). Und Ich schätze, sie hat die Entfremdung auch gespürt und will möglichweise durch ein Kind wieder eine engere Verbindung schaffen. Aber das ist alles Spekulation....

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11. Oktober 2007 um 12:08
In Antwort auf jamile23

Naja...
... nicht nur der Berufseinstieg, aber generell die Suche nach einem neuen Lebensschwerpunkt. Ich meine nicht, dass die Kinder keine Betreuung mehr brauchen, aber bald sind beide in der Schule und es ist absehbarer, dass sie mehr und mehr ihr eigenes Leben führen werden (klar, noch nicht mit 6 und auch nicht mit 10 aber Stück für Stück). Und Ich schätze, sie hat die Entfremdung auch gespürt und will möglichweise durch ein Kind wieder eine engere Verbindung schaffen. Aber das ist alles Spekulation....

Denkbare These
Vielen Dank für die Erklärung. In dieser Form könnte die These durchaus denkbar sein.

Und was sagt Rocksolid (noch wird sein Status als ONLINE signalisiert) zu den Annahmen?

LG
Daniness

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11. Oktober 2007 um 12:13

Seit wann hat sie den Wunsch?
Vielleicht könnte Rocksolid mitteilen, WANN der Wunsch bei seiner Frau entstanden ist.

WANN sie ihn geäußert hat, wissen wir in etwa. Das ist noch nicht lange her, aber seit wann hegt sie diesen Wunsch tatsächlich?

LG
Daniness

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11. Oktober 2007 um 12:23

Euer Feedback
... hilft mir schon mal weiter. Danke!

Nun zu euren Fragen/Anregungen/meinungen:

Der Wunsch nach einem 3. Kind bestand schon vor 1-2 Jahren, damals waren wir überein gekommen es aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter zu verfolgen. Im Nachhinein muss ich mir eingestehen, dass mir das als unangreifbaren Hauptgrund nur billig war, um meine Zweifel/Bedenken nicht mit meiner Frau diskutieren zu müssen.

Was das Arbeiten anbelangt, glaube ich mitgenommen zu haben, dass es meiner Frau, die einen perfekten Haushalt führt, was ich ihr auch (immer wieder mal)so sagte, an Bestätigung und neuen Herausforderungen mangelt und darunter ihr Selbstwertgefühln leidet. Gerne würde ich ihr dazu mehr mitgeben! Andererseits glaube ich jedoch, dass es auch eine sehr lehrreiche Erfahrung wäre mal wieder zu Arbeiten, da, wieder mal egoistisch, sie dann hoffentlich auch (wieder) besser nachvollziehen kann, wie es mir nach einem langen Arbeitstag so geht.

Ob meine Frau das Kind ursächlich als Mittel zum Zweck ansieht... gestern hatten wir eine Situation wo wir uns ganz nahe gekommen sind und sie hätte mich da locker rumkriegen können, sie hat die Pille aus gesundheitlichen und sowie-nix-los Gründen jüngst vor meinem Neustartversuch abgesetzt, wollte sie jedoch von sich aus nicht -war auch so sehr sehr schön und intensiv.

Schwierig in der Kommunikation über das Thema hat sich erwiesen, dass ich eher ein Mensch bin der gerne, ich nenns mal die 360 Grad rund um die Litfasssäule macht, und da ecke ich sehr sehr häufig mit meiner Frau an. Sie wirft mir dann, zurecht?, vor, ich würde das Thema zerreden wollen.
Klar ist mir, dass es wohl besser gelaufen wäre, wenn ich mich intensiver mit Ihren Gefühlen/Beweggrunden auseinandergesetzt hätte. Ob ich das beim 2. Anlauf plausibel rüberbringen kann...
Meine Frau ist da für mich sehr schwierig zu nehmen und immer wieder eine gerne gesuchte Herausforderung, aber auch Inspiration, für mich!

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11. Oktober 2007 um 12:30
In Antwort auf ysabel_12056370

Denkbare These
Vielen Dank für die Erklärung. In dieser Form könnte die These durchaus denkbar sein.

Und was sagt Rocksolid (noch wird sein Status als ONLINE signalisiert) zu den Annahmen?

LG
Daniness

Meine Antwort steht ganz oben..
Ich habe immer noch Schwierigkeiten mich an die eigenartige Sortierungen in diesem Forum zu gewöhnen!

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11. Oktober 2007 um 12:35
In Antwort auf luigi_12259133

Euer Feedback
... hilft mir schon mal weiter. Danke!

Nun zu euren Fragen/Anregungen/meinungen:

Der Wunsch nach einem 3. Kind bestand schon vor 1-2 Jahren, damals waren wir überein gekommen es aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter zu verfolgen. Im Nachhinein muss ich mir eingestehen, dass mir das als unangreifbaren Hauptgrund nur billig war, um meine Zweifel/Bedenken nicht mit meiner Frau diskutieren zu müssen.

Was das Arbeiten anbelangt, glaube ich mitgenommen zu haben, dass es meiner Frau, die einen perfekten Haushalt führt, was ich ihr auch (immer wieder mal)so sagte, an Bestätigung und neuen Herausforderungen mangelt und darunter ihr Selbstwertgefühln leidet. Gerne würde ich ihr dazu mehr mitgeben! Andererseits glaube ich jedoch, dass es auch eine sehr lehrreiche Erfahrung wäre mal wieder zu Arbeiten, da, wieder mal egoistisch, sie dann hoffentlich auch (wieder) besser nachvollziehen kann, wie es mir nach einem langen Arbeitstag so geht.

Ob meine Frau das Kind ursächlich als Mittel zum Zweck ansieht... gestern hatten wir eine Situation wo wir uns ganz nahe gekommen sind und sie hätte mich da locker rumkriegen können, sie hat die Pille aus gesundheitlichen und sowie-nix-los Gründen jüngst vor meinem Neustartversuch abgesetzt, wollte sie jedoch von sich aus nicht -war auch so sehr sehr schön und intensiv.

Schwierig in der Kommunikation über das Thema hat sich erwiesen, dass ich eher ein Mensch bin der gerne, ich nenns mal die 360 Grad rund um die Litfasssäule macht, und da ecke ich sehr sehr häufig mit meiner Frau an. Sie wirft mir dann, zurecht?, vor, ich würde das Thema zerreden wollen.
Klar ist mir, dass es wohl besser gelaufen wäre, wenn ich mich intensiver mit Ihren Gefühlen/Beweggrunden auseinandergesetzt hätte. Ob ich das beim 2. Anlauf plausibel rüberbringen kann...
Meine Frau ist da für mich sehr schwierig zu nehmen und immer wieder eine gerne gesuchte Herausforderung, aber auch Inspiration, für mich!

Du kannst das
Danke für deine Erläuterungen! Du bist ehrlich. Aber auch SIE hat einen soliden Charakter, wie die gestrige Situation beweist.

Das Problem der Litfasssäule könnt ihr umgehen, wenn ihr eure Bedenken und Vorteile eines dritten Kindes auf Papier notiert, und bei Bedarf ergänzt. Das kann eine gute Gesprächsgrundlage sein. Oder auch Mindmapping.

Allerdings wäre es sinnvoll, schwierige (?) Diskussionen laufen mit gutem Willen besser auf eher neutralem Boden ab. Vermeidet bitte, im Schlafzimmer zu diskutieren.

Aber bringe bitte ihre Gefühle ins Gespräch mit ein. Ich bin mir sicher, du kannst das.


LG
Daniness



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11. Oktober 2007 um 12:38
In Antwort auf ysabel_12056370

Du kannst das
Danke für deine Erläuterungen! Du bist ehrlich. Aber auch SIE hat einen soliden Charakter, wie die gestrige Situation beweist.

Das Problem der Litfasssäule könnt ihr umgehen, wenn ihr eure Bedenken und Vorteile eines dritten Kindes auf Papier notiert, und bei Bedarf ergänzt. Das kann eine gute Gesprächsgrundlage sein. Oder auch Mindmapping.

Allerdings wäre es sinnvoll, schwierige (?) Diskussionen laufen mit gutem Willen besser auf eher neutralem Boden ab. Vermeidet bitte, im Schlafzimmer zu diskutieren.

Aber bringe bitte ihre Gefühle ins Gespräch mit ein. Ich bin mir sicher, du kannst das.


LG
Daniness



Sehr gute Tipps
Hast du mir da gegeben. Ich werde das verwerten
Vielen Dank dafür!

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11. Oktober 2007 um 13:07
In Antwort auf luigi_12259133

Sehr gute Tipps
Hast du mir da gegeben. Ich werde das verwerten
Vielen Dank dafür!

Bin ebenfalls optimistisch
Gerne.

Und wenn ich als zusätzliches kleines Feedback einen Tipp wagen darf:

So gut und solide wie ihr beide drauf seid, stehen die Chancen der Einigung bei mindestens 60 zu 40 PRO Nummer 3. Könnte denn ein drittes Kind überhaupt eure Beziehung stören? Du liebst sie, sie liebt dich. Gegenseitige Erfüllung.

Wohl jedes Kind würde sich glücklich schätzen, wenn es solche Eltern wie euch hätte.

LG
Daniness

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11. Oktober 2007 um 13:41
In Antwort auf jamile23

Naja...
... nicht nur der Berufseinstieg, aber generell die Suche nach einem neuen Lebensschwerpunkt. Ich meine nicht, dass die Kinder keine Betreuung mehr brauchen, aber bald sind beide in der Schule und es ist absehbarer, dass sie mehr und mehr ihr eigenes Leben führen werden (klar, noch nicht mit 6 und auch nicht mit 10 aber Stück für Stück). Und Ich schätze, sie hat die Entfremdung auch gespürt und will möglichweise durch ein Kind wieder eine engere Verbindung schaffen. Aber das ist alles Spekulation....

Auch ein Punkt
den sie mir gegenüber erwähnt hat. Meine Frau sieht sich selbst lieber als KLeinkind-Mama und unsere Kids sind schon sooo selbstständig.

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11. Oktober 2007 um 13:47
In Antwort auf ysabel_12056370

Bin ebenfalls optimistisch
Gerne.

Und wenn ich als zusätzliches kleines Feedback einen Tipp wagen darf:

So gut und solide wie ihr beide drauf seid, stehen die Chancen der Einigung bei mindestens 60 zu 40 PRO Nummer 3. Könnte denn ein drittes Kind überhaupt eure Beziehung stören? Du liebst sie, sie liebt dich. Gegenseitige Erfüllung.

Wohl jedes Kind würde sich glücklich schätzen, wenn es solche Eltern wie euch hätte.

LG
Daniness

Daniness = Orakel?
Solltest du bis dahin noch in diesem Forum sein, werde ich dich über den Ausgang informieren .-)
Deine positive Einstellung tut auf jeden Fall gut zu lesen.

Und an mangelnder Liebe wird es wohl wahrlich nicht scheitern!

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11. Oktober 2007 um 14:20

Lasst Euch noch ein kleines bisschen Zeit!
Hallo Rocksolid,

aus medizinischer Sicht gibt es tatsächlich keine Probleme, man kann sogar 4 Kinder haben bei verschiedenem Rhesusfaktor. Gästezimmer usw. sind alles Ausreden, aber das ist Dir ja auch schon klar. Und der Altersabstand würde eher dafür sorgen, dass die beiden Grossen das Nesthäkchen nach Kräften verwöhnen.

Das Problem scheint mir Eure Beziehung zu sein, und insofern kann ich cefeu's Skepsis gut verstehen. Ich würde dazu raten, die Entscheidung zu verschieben (aber nur Monate, nicht Jahre) und unterdessen intensiv an Eurer 'Haupt-Baustelle' zu arbeiten.

Was Deine Bedürfnisse nach Zärtlichkeiten betrifft, so kann ich aus Erfahrung sagen, dass diese auch ab 40 keineswegs geringer werden - ein kleiner Trost für alle, die Angst haben vor dem Aelterwerden. Ihr müsst Euch selbst gegenüber ehrlich sein, dass dies ein Risikofaktor wird, wenn man sich dem nicht offen stellt. Deine Frau sollte sich darüber klar werden, was sie sich in dieser Hinsicht auf Dauer vorstellt. Vielleicht will sie in Wirklichkeit auch viel mehr, aber hat Schwierigkeiten, die Initiative zu ergreifen. Damit habe ich permanent zu kämpfen, ich zB bin dabei mich damit abzufinden, dass ich zu 98% initiativ werden muss (es nervt manchmal, aber es gibt schlimmeres). Auf keinen Fall darf man vor dem Problem weglaufen.
Hinzu kommt das "Auseinanderleben". Das kann natürlich alles Mögliche bedeuten. Einfacher Rat: Fernsehfreie Abende definieren, einmal mindestens alle 2 Wochen völlig "zweckfrei" ausgehen + miteinander reden, versuchen wenigstens ein gemeinsames Hobby (oder Sport) zu pflegen. Wenn Ihr keinen Babysitter habt, sofort einen suchen.
Viel Glück!


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11. Oktober 2007 um 14:23
In Antwort auf luigi_12259133

Daniness = Orakel?
Solltest du bis dahin noch in diesem Forum sein, werde ich dich über den Ausgang informieren .-)
Deine positive Einstellung tut auf jeden Fall gut zu lesen.

Und an mangelnder Liebe wird es wohl wahrlich nicht scheitern!

Orakel? Noch nicht ganz
Aber eure Chancen stehen bestimmt nicht schlecht. Erst ausreichend miteinander reden (dazu seid ihr glücklicherweise fähig), dann entscheiden. Und dann vielleicht neun Monate Geduld genießen dürfen und das Leben leben...


LG
Daniness


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11. Oktober 2007 um 14:30
In Antwort auf fraser_11878638

Lasst Euch noch ein kleines bisschen Zeit!
Hallo Rocksolid,

aus medizinischer Sicht gibt es tatsächlich keine Probleme, man kann sogar 4 Kinder haben bei verschiedenem Rhesusfaktor. Gästezimmer usw. sind alles Ausreden, aber das ist Dir ja auch schon klar. Und der Altersabstand würde eher dafür sorgen, dass die beiden Grossen das Nesthäkchen nach Kräften verwöhnen.

Das Problem scheint mir Eure Beziehung zu sein, und insofern kann ich cefeu's Skepsis gut verstehen. Ich würde dazu raten, die Entscheidung zu verschieben (aber nur Monate, nicht Jahre) und unterdessen intensiv an Eurer 'Haupt-Baustelle' zu arbeiten.

Was Deine Bedürfnisse nach Zärtlichkeiten betrifft, so kann ich aus Erfahrung sagen, dass diese auch ab 40 keineswegs geringer werden - ein kleiner Trost für alle, die Angst haben vor dem Aelterwerden. Ihr müsst Euch selbst gegenüber ehrlich sein, dass dies ein Risikofaktor wird, wenn man sich dem nicht offen stellt. Deine Frau sollte sich darüber klar werden, was sie sich in dieser Hinsicht auf Dauer vorstellt. Vielleicht will sie in Wirklichkeit auch viel mehr, aber hat Schwierigkeiten, die Initiative zu ergreifen. Damit habe ich permanent zu kämpfen, ich zB bin dabei mich damit abzufinden, dass ich zu 98% initiativ werden muss (es nervt manchmal, aber es gibt schlimmeres). Auf keinen Fall darf man vor dem Problem weglaufen.
Hinzu kommt das "Auseinanderleben". Das kann natürlich alles Mögliche bedeuten. Einfacher Rat: Fernsehfreie Abende definieren, einmal mindestens alle 2 Wochen völlig "zweckfrei" ausgehen + miteinander reden, versuchen wenigstens ein gemeinsames Hobby (oder Sport) zu pflegen. Wenn Ihr keinen Babysitter habt, sofort einen suchen.
Viel Glück!


Klingt vielversprechend
und danke für deinen Zuspruch!
Deinen Ratschlag habe ich auch schon versucht umzusetzen. Ich stehe dabei jedoch immer vor der Herausforderung, dass jeglicher Versuch in Richtung einer Planung Zweisamkeit von meiner Frau als, wie soll ich mich ausdrücken, Zwang/gekünstelt/aufgesetzt angesehen wird -außer bei der Urlaubsplanung, der kann nicht früh genug gebucht werden.

Auch wenn ich mich ansonsten nicht als auf den Kopf gefallen ansehen würde, finde ich da echt nicht die richtige Strategie. Aktuell lege ich mir schon Terminserien in Outlook an, ums danach als spontaner Einfall hinzustellen .-)

Wenn ich diese Nuß knacken könnte, Wow, das wäre mal was!

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11. Oktober 2007 um 14:35

Da hast du sicher recht...
nun geht es mir nicht schnell genug mit dem Beziehung stabilisieren und meiner Frau eben mit dem Kinderwunsch -und sie hätte gerne wieder ein Sommerkind -und dafür ist gerade die richtige Zeit.

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11. Oktober 2007 um 15:25
In Antwort auf luigi_12259133

Klingt vielversprechend
und danke für deinen Zuspruch!
Deinen Ratschlag habe ich auch schon versucht umzusetzen. Ich stehe dabei jedoch immer vor der Herausforderung, dass jeglicher Versuch in Richtung einer Planung Zweisamkeit von meiner Frau als, wie soll ich mich ausdrücken, Zwang/gekünstelt/aufgesetzt angesehen wird -außer bei der Urlaubsplanung, der kann nicht früh genug gebucht werden.

Auch wenn ich mich ansonsten nicht als auf den Kopf gefallen ansehen würde, finde ich da echt nicht die richtige Strategie. Aktuell lege ich mir schon Terminserien in Outlook an, ums danach als spontaner Einfall hinzustellen .-)

Wenn ich diese Nuß knacken könnte, Wow, das wäre mal was!

Kein drittes Kind
Wenn Du ehrlich bist, ist für Dich die Entscheidung schon gefallen. Kein drittes Kind.
Eine Beziehung wird dadurch nicht gerettet, die Zärtlichkeiten werden definitiv auch nicht mehr (ich weiss, von was ich spreche) und die Mann-Frau-Beziehung wird erst mal wieder für ein paar Jahre auf Eis gelegt. Gute Zusprüche wie "Das schafft ihr schon" oder "Holt doch euch doch mal nen Babysitter, und geniesst einen Abend zu zweit" oder "Die Älteren können doch auf das Baby aufpassen", ich habe da ganz grosse Zweifel. Das alles müsse beide wollen und nicht nur einer!

Frag Dich doch mal, WARUM Deine Frau plötzlich noch ein Kind haben will. Wirklich um des Kindes Willen oder ist sind da andere Gedanken im Spiel?

Gruss, Kirsten

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11. Oktober 2007 um 15:28
In Antwort auf luigi_12259133

Klingt vielversprechend
und danke für deinen Zuspruch!
Deinen Ratschlag habe ich auch schon versucht umzusetzen. Ich stehe dabei jedoch immer vor der Herausforderung, dass jeglicher Versuch in Richtung einer Planung Zweisamkeit von meiner Frau als, wie soll ich mich ausdrücken, Zwang/gekünstelt/aufgesetzt angesehen wird -außer bei der Urlaubsplanung, der kann nicht früh genug gebucht werden.

Auch wenn ich mich ansonsten nicht als auf den Kopf gefallen ansehen würde, finde ich da echt nicht die richtige Strategie. Aktuell lege ich mir schon Terminserien in Outlook an, ums danach als spontaner Einfall hinzustellen .-)

Wenn ich diese Nuß knacken könnte, Wow, das wäre mal was!

Zweisamkeit
Zweisamkeit brauchst du nicht komplett durchplanen. Reicht es nicht, wenn ihr nur Rahmen plant, innerhalb dessen sich schöne Erlebnisse ergeben können?

Abends zufällig mit dem Auto auf einer Anhöhe mit Aussicht vorbeizukommen und anzuhalten kann das Erleben eines schönen Sonnenuntergangs bedeuten. Ein Abend im Restaurant ein schönes Gespräch. Ein Abend im Theater/Kino ein nettes "Händchenhalten" von deutlich über einer Stunde. Nutzt einfach Gelegenheiten die sich ergeben, sobald ihr etwas gemeinsam unternehmt. Selbst wenn die Kinder beim Wochenendausflug dabei sind, können eure Hände oft den Kontakt der Zweisamkeit halten.


LG
Daniness

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11. Oktober 2007 um 15:34
In Antwort auf sana_12949330

Kein drittes Kind
Wenn Du ehrlich bist, ist für Dich die Entscheidung schon gefallen. Kein drittes Kind.
Eine Beziehung wird dadurch nicht gerettet, die Zärtlichkeiten werden definitiv auch nicht mehr (ich weiss, von was ich spreche) und die Mann-Frau-Beziehung wird erst mal wieder für ein paar Jahre auf Eis gelegt. Gute Zusprüche wie "Das schafft ihr schon" oder "Holt doch euch doch mal nen Babysitter, und geniesst einen Abend zu zweit" oder "Die Älteren können doch auf das Baby aufpassen", ich habe da ganz grosse Zweifel. Das alles müsse beide wollen und nicht nur einer!

Frag Dich doch mal, WARUM Deine Frau plötzlich noch ein Kind haben will. Wirklich um des Kindes Willen oder ist sind da andere Gedanken im Spiel?

Gruss, Kirsten

Konstellationen ändern sich manchmal
Sicher hatte er sich damit angefreundet, kein weiteres Kind mehr zu haben, aber wenn es neue Konstellationen gibt, so kann man auch alte Meinungen revidieren. Ich denke, BEIDE sind fähig, sich in den nächsten Wochen/Monaten die Sachlage (und auch deine Kritik) genau durch den Kopf gehen zu lassen und gemeinsam zu diskutieren, um zum richtigen Ergebnis zu kommen.


LG
Daniness

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11. Oktober 2007 um 16:24
In Antwort auf sana_12949330

Kein drittes Kind
Wenn Du ehrlich bist, ist für Dich die Entscheidung schon gefallen. Kein drittes Kind.
Eine Beziehung wird dadurch nicht gerettet, die Zärtlichkeiten werden definitiv auch nicht mehr (ich weiss, von was ich spreche) und die Mann-Frau-Beziehung wird erst mal wieder für ein paar Jahre auf Eis gelegt. Gute Zusprüche wie "Das schafft ihr schon" oder "Holt doch euch doch mal nen Babysitter, und geniesst einen Abend zu zweit" oder "Die Älteren können doch auf das Baby aufpassen", ich habe da ganz grosse Zweifel. Das alles müsse beide wollen und nicht nur einer!

Frag Dich doch mal, WARUM Deine Frau plötzlich noch ein Kind haben will. Wirklich um des Kindes Willen oder ist sind da andere Gedanken im Spiel?

Gruss, Kirsten

Du hast fast recht...
Ja, die Entscheidung war! für mich gefallen. Allerdings ist sie nicht unumstößlich -wie fast nix im leben. Aus rein rationalen Gründen (Finanzen, Gesundheit -das wurde ja ausgeräumt, Umfeld) spricht ja nix gegen ein 3. Kind.

Das größte Kontraargument hast du auch gut erkannt, nämlich, dass die Mann-Frau-Beziehung auf Eis gelegt wird. Das macht mir schwer zu schaffen.

Klar ist mir auch, dass ich es wollen und bereit dafür sein muss.

Hilfreich wäre mir von dir zu wissen, welche anderen Gedanken für dich im Spiel sein könnten -außer zu den bereits aufgeführten!
Hättest du mir dazu noch ein paar Anregungen?

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11. Oktober 2007 um 17:03
In Antwort auf luigi_12259133

Du hast fast recht...
Ja, die Entscheidung war! für mich gefallen. Allerdings ist sie nicht unumstößlich -wie fast nix im leben. Aus rein rationalen Gründen (Finanzen, Gesundheit -das wurde ja ausgeräumt, Umfeld) spricht ja nix gegen ein 3. Kind.

Das größte Kontraargument hast du auch gut erkannt, nämlich, dass die Mann-Frau-Beziehung auf Eis gelegt wird. Das macht mir schwer zu schaffen.

Klar ist mir auch, dass ich es wollen und bereit dafür sein muss.

Hilfreich wäre mir von dir zu wissen, welche anderen Gedanken für dich im Spiel sein könnten -außer zu den bereits aufgeführten!
Hättest du mir dazu noch ein paar Anregungen?

Ungebundenheit zurückgewinnen
Denkbar wäre, mit einem dritten Kind verschieben sich alle anderen Lebensphasen (auf die du dich vielleicht gefreut hast) ebenfalls in die Zukunft. Damit meine ich Phasen, in denen die Kinder so groß sind, dass du und deine Partnerin wieder (zu zweit?) mehr Freiraum habt.

LG
Daniness

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11. Oktober 2007 um 18:54
In Antwort auf luigi_12259133

Du hast fast recht...
Ja, die Entscheidung war! für mich gefallen. Allerdings ist sie nicht unumstößlich -wie fast nix im leben. Aus rein rationalen Gründen (Finanzen, Gesundheit -das wurde ja ausgeräumt, Umfeld) spricht ja nix gegen ein 3. Kind.

Das größte Kontraargument hast du auch gut erkannt, nämlich, dass die Mann-Frau-Beziehung auf Eis gelegt wird. Das macht mir schwer zu schaffen.

Klar ist mir auch, dass ich es wollen und bereit dafür sein muss.

Hilfreich wäre mir von dir zu wissen, welche anderen Gedanken für dich im Spiel sein könnten -außer zu den bereits aufgeführten!
Hättest du mir dazu noch ein paar Anregungen?

Lass mich mal so beginnen!
Ich sehe durchaus auch die "bösen" Seiten eines Menschen. Ich sage jetzt bewusst nicht Frau oder Mann. Sondern einfach "Mensch". Was würde ich tun (?), wenn meine Ehe am einschlafen ist, Männe ist unzufrieden, tut dies auch kund, man denkt schon ab und an an Scheidung, wünscht sich sein altes Leben zurück, ist gestresst, von allem genervt, no Sex, bzw. Sex ist scheisse, frau hat Angst. Es sind 2 kleine Kinder da, alleinerziehend sein ist nicht schön! Oder die Gefahr, dass Männe sich ne Geliebte sucht.

Ich würde mir ein drittes Kind, also sozusagen, ein weiteres Schloss mit Schlüssel, anschaffen. Nein, ich glaube nicht, dass Deine Frau dies deshalb tut, weil sie Dich liebt. Eine Dame weiter unten meinte doch, "wenn sie ein Kind von Dir haben will, dann musst Du doch schon ganz was Besonderes sein". Die Tatsachen sprechen da das Gegenteil.

Wenn ich jetzt mal ganz böse bin, dann will Deine Frau ganz einfach nicht arbeiten und weiterhin die "perfekte Hausfrau" spielen, wie Du schriebst, als "Kleinkind-Mama". Na Mahlzeit. Ich persönlich kann das gar nicht nachvollziehen. Ich bin in den Job zurückgekehrt, als mein Sohn in den Kindergarten kam. Und aus dem Haushalt und der Kinderbetreuung alleine kann ich leider keine Befriedigung ziehen. Aber jedem das seine.

Wenn ich in Deine Haut stecken würde, würde ich mich schon fragen: Werde ich als Mensch (also Supersexyman, mit dem ich auch gerne ins Bett gehe) wahrgenommen oder nur als Versorger und Samenspender? Ich kann manche Männer echt verstehen, ich möchte keiner sein! Jetzt kommt dann vielleicht wirklich ein "Sommerbaby" (sowas albernes, wirklich, es ist doch scheissegal, wann so ein Kind kommt, Hauptsache gesund und munter..), und Mutti ist glücklich und sie möchte auch gar nix anderes mehr sein als Mutti. Und dann ist sie vielleicht wirklich zu alt für den Arbeitsmarkt und mit über 40 und mehreren Kindern ist sie nicht grad der attraktivste Arbeitnehmer.

Ich denke, das hast Du Dir alles schon durch den Kopf gehen lassen. So schnell nach einer derartigen Krise würde ICH kein Kind in die Welt setzen. Denk drüber nach!

Gruss, Kirsten

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11. Oktober 2007 um 19:05
In Antwort auf sana_12949330

Lass mich mal so beginnen!
Ich sehe durchaus auch die "bösen" Seiten eines Menschen. Ich sage jetzt bewusst nicht Frau oder Mann. Sondern einfach "Mensch". Was würde ich tun (?), wenn meine Ehe am einschlafen ist, Männe ist unzufrieden, tut dies auch kund, man denkt schon ab und an an Scheidung, wünscht sich sein altes Leben zurück, ist gestresst, von allem genervt, no Sex, bzw. Sex ist scheisse, frau hat Angst. Es sind 2 kleine Kinder da, alleinerziehend sein ist nicht schön! Oder die Gefahr, dass Männe sich ne Geliebte sucht.

Ich würde mir ein drittes Kind, also sozusagen, ein weiteres Schloss mit Schlüssel, anschaffen. Nein, ich glaube nicht, dass Deine Frau dies deshalb tut, weil sie Dich liebt. Eine Dame weiter unten meinte doch, "wenn sie ein Kind von Dir haben will, dann musst Du doch schon ganz was Besonderes sein". Die Tatsachen sprechen da das Gegenteil.

Wenn ich jetzt mal ganz böse bin, dann will Deine Frau ganz einfach nicht arbeiten und weiterhin die "perfekte Hausfrau" spielen, wie Du schriebst, als "Kleinkind-Mama". Na Mahlzeit. Ich persönlich kann das gar nicht nachvollziehen. Ich bin in den Job zurückgekehrt, als mein Sohn in den Kindergarten kam. Und aus dem Haushalt und der Kinderbetreuung alleine kann ich leider keine Befriedigung ziehen. Aber jedem das seine.

Wenn ich in Deine Haut stecken würde, würde ich mich schon fragen: Werde ich als Mensch (also Supersexyman, mit dem ich auch gerne ins Bett gehe) wahrgenommen oder nur als Versorger und Samenspender? Ich kann manche Männer echt verstehen, ich möchte keiner sein! Jetzt kommt dann vielleicht wirklich ein "Sommerbaby" (sowas albernes, wirklich, es ist doch scheissegal, wann so ein Kind kommt, Hauptsache gesund und munter..), und Mutti ist glücklich und sie möchte auch gar nix anderes mehr sein als Mutti. Und dann ist sie vielleicht wirklich zu alt für den Arbeitsmarkt und mit über 40 und mehreren Kindern ist sie nicht grad der attraktivste Arbeitnehmer.

Ich denke, das hast Du Dir alles schon durch den Kopf gehen lassen. So schnell nach einer derartigen Krise würde ICH kein Kind in die Welt setzen. Denk drüber nach!

Gruss, Kirsten

Nachtrag...
Daniness schreibt so schön und romantisch, aber leider an der Realität vorbei. Klaro wäre es schön, "mal den Augenblick zu geniessen", nett ins Kino oder ne Bar, händchenhaltend, knutschen, oder was auch immer. Wie lange habe ich das nicht mehr gemacht?
Nur: Meiner Meinung nach kann man alte Gefühle nicht mehr wiederbeleben. Also zumindest die Verliebtheit. Begehren, mein Gott, was für ein Wort. Mein Mann und ich hatten gestern mal wieder den Versuch eines "geilen Geschlechtsverkehrs". Ich habe mir imaginär die Fingernägel gefeilt. Er war so lieb und hat versucht, mich scharf zu machen. Hat nicht geklappt. Er und ich finden einfach keinen gemeinsamen Nenner mehr. Und ich habe eine Wut, eine derartige Wut auf mich selber. Vielleicht bin ich deshalb so pessimistisch? Kann es irgendwie nicht glauben, dass es Menschen gibt, die ein Kind wirklich des Kindes wegen wollen und nicht, weil sie den Partner halten wollen, oder nicht arbeiten gehen wollen oder sonstewas.

Aber wenn so ein Winz da ist, dann muss man sich auch kümmern. Und die Paarbeziehung bleibt wieder auf der Strecke. Und um mich rum überall das Gleiche! Unzufriedene Paare. Ich hör jetzt lieber auf....

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12. Oktober 2007 um 12:45
In Antwort auf sana_12949330

Nachtrag...
Daniness schreibt so schön und romantisch, aber leider an der Realität vorbei. Klaro wäre es schön, "mal den Augenblick zu geniessen", nett ins Kino oder ne Bar, händchenhaltend, knutschen, oder was auch immer. Wie lange habe ich das nicht mehr gemacht?
Nur: Meiner Meinung nach kann man alte Gefühle nicht mehr wiederbeleben. Also zumindest die Verliebtheit. Begehren, mein Gott, was für ein Wort. Mein Mann und ich hatten gestern mal wieder den Versuch eines "geilen Geschlechtsverkehrs". Ich habe mir imaginär die Fingernägel gefeilt. Er war so lieb und hat versucht, mich scharf zu machen. Hat nicht geklappt. Er und ich finden einfach keinen gemeinsamen Nenner mehr. Und ich habe eine Wut, eine derartige Wut auf mich selber. Vielleicht bin ich deshalb so pessimistisch? Kann es irgendwie nicht glauben, dass es Menschen gibt, die ein Kind wirklich des Kindes wegen wollen und nicht, weil sie den Partner halten wollen, oder nicht arbeiten gehen wollen oder sonstewas.

Aber wenn so ein Winz da ist, dann muss man sich auch kümmern. Und die Paarbeziehung bleibt wieder auf der Strecke. Und um mich rum überall das Gleiche! Unzufriedene Paare. Ich hör jetzt lieber auf....

Danke für die offenen Worte
und ich würde mir sehr für dich wünschen, dass du es schaffst deine Wut in positive Gefühle zu transformieren.

Gestern abend hatte ich mit meiner Frau wieder ein gutes Gespräch und das hat mich/uns im gegenseitigen Verständnis weitergebracht. Sicher bin ich mir, dass sie nur dann noch ein Kind will, wenn auch ich zu 100% dahinterstehen kann und das es ihr nur ums Kind geht.
Und mit dem Kopf ist sie auch eher gegen eine weitere Schwangerschaft. Ihr Bauch sagt jedoch was anderes und da sie sich in wenigen Wochen der für sie als Limit gesetzten Altergrenze nähert ist es halt gerade besonders schlimm.
S
ie meinte noch es wäre einfacher wenn sie wüsste, dass es einfach nicht mehr geht. Das heisst für mich, ich würde mich ggf. sterilisieren lassen.

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15. Oktober 2007 um 11:07
In Antwort auf sana_12949330

Nachtrag...
Daniness schreibt so schön und romantisch, aber leider an der Realität vorbei. Klaro wäre es schön, "mal den Augenblick zu geniessen", nett ins Kino oder ne Bar, händchenhaltend, knutschen, oder was auch immer. Wie lange habe ich das nicht mehr gemacht?
Nur: Meiner Meinung nach kann man alte Gefühle nicht mehr wiederbeleben. Also zumindest die Verliebtheit. Begehren, mein Gott, was für ein Wort. Mein Mann und ich hatten gestern mal wieder den Versuch eines "geilen Geschlechtsverkehrs". Ich habe mir imaginär die Fingernägel gefeilt. Er war so lieb und hat versucht, mich scharf zu machen. Hat nicht geklappt. Er und ich finden einfach keinen gemeinsamen Nenner mehr. Und ich habe eine Wut, eine derartige Wut auf mich selber. Vielleicht bin ich deshalb so pessimistisch? Kann es irgendwie nicht glauben, dass es Menschen gibt, die ein Kind wirklich des Kindes wegen wollen und nicht, weil sie den Partner halten wollen, oder nicht arbeiten gehen wollen oder sonstewas.

Aber wenn so ein Winz da ist, dann muss man sich auch kümmern. Und die Paarbeziehung bleibt wieder auf der Strecke. Und um mich rum überall das Gleiche! Unzufriedene Paare. Ich hör jetzt lieber auf....

Die Kritik nehme ich gerne an
Es mag stimmen, wenn meine Ansichten in diesem Fall nicht das beschreiben, was man normalerweise bei den meisten Paaren in solch einer Situation annehmen/prognostizieren sollte. Aber irgendwie lese ich bei der beschriebenen Konstellation noch eine mögliche Chance heraus, die ich bei anderen Paaren von Beginn an ausschließen würde.

Natürlich wäre es nicht "normal", nochmal das Verliebtsein erzeugen zu können, aber entsprechen denn die Beteiligten dem "normalen" Bevölkerungquerschnitt? Vielmehr glaube ich bei den Beteiligten ein enormes Maß an Besonnenheit, Verantwortungsbewusstsein und andere positive Charaktermerkmale erkennen zu können. Unter diesen Umständen denke ich, ist daher mehr möglich, als in einem Durchschnittsfall. Ob es sich dann aber auch als realisierbar herausstellt, das sollte sich in den nächsten Monaten klären lassen.


LG
Daniness

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