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Brauche nach der Trennung dringend Rat, wie ich mich verhalten soll. Ich will sie zurück.

15. April 2017 um 12:03 Letzte Antwort: 15. April 2017 um 15:59

Hallo zusammen

Ich weiß gerade gar nicht richtig, wo ich anfangen soll, da ich bisher solche Foren für so etwas nicht genutzt habe.

Meine Freundin hat sich am 02.04. nach 4,5 Jahren von mir getrennt. Am Tag, als sie mir das sagte, bin ich gerade zu ihr gefahren, da wir noch getrennt leben/lebten. Sie meinte zu mir sie könnte das so nicht mehr und ich fragte, was sie meinte. Sie erzählte mir, dass wir am Wochenende keine Zeit mehr zusammen haben. Zur Info, ich arbeite seit 7 Monaten in einer neuen Firma mit Dreischichtsystem, das heißt eine Woche Früh, eine Nacht und eine Spätschicht. Ich hatte das halt so gehandhabt, dass ich unter der Woche so ziemlich jeden Tag von ihr aus zu der Arbeit gefahren bin und auch wieder zu ihr zurück. Dafür hatte ich dann am Anfang des Wochenendes meine Zeit in meiner Wohnung gebraucht und so kam ich oft erst Samstag Abend, was im nachhinein wirklich Mist war. Trotzdem war ich der Meinung, dass die Tatsache, dass ich jeden Tag die Doppeltestrecke fahre (meine Wohnung liegt auf halber Strecke zwischen ihr und meiner Arbeitsstelle) ihr zeigt, wie wichtig sie für mich ist. Ich habe so viel Energie und Zeit in diese Beziehung gesteckt. Habe sie bei allen ihren Problemen unterstützt und war immer da, wenn sie mich brauchte und sie knickt nach 7 Monaten Schichtdienst ein und beendet ist. Ich war sauer und sagte ihr, ich mach es dir leichter, ich fahre jetzt wieder und hole meine restlichen Sachen die Tage ab. Ich war verletzt. Eigentlich wollte ich damit erreichen, dass sie merkt, dass sie gerade einen Fehler macht, aber irgendwie passierte das nicht.
Ich habe dann Zuhause gesessen und mir Gedanken gemacht, was da gerade passiert ist. Am nächsten Tag, ich hatte Spätschicht und war noch am schlafen, klingelte um 07:30 das Telefon. Es wäre die richtige Entscheidung gewesen, denn bei Facebook würde ja stehen, dass ich in einer Beziehung bin und wann ich meine Sachen abholen will. Ich sagte ihr, dass das da steht, weil sie ihren Status da gelöscht hat und ich noch nicht und bedankte mich für das frühe Wecken wegen so einem Quatsch. Wir schrieben noch etwas, ich natürlich etwas mehr gereizt und es kamen Sachen von ihr, dass ich mich ändern und am Wochenende für sie da sein soll, was ich irgendwie nicht wirklich wargenommen habe, bei dem wilden schreiben. Im Endeffekt haben wir uns dann wohl etwas gestritten. Naja, am Mittwoch kam dann wieder bei Whatsapp eine Nachricht, dass wir uns wirklich trennen sollten und ich bescheid sagen soll, wann ich die Sachen abhole. Wir schrieben etwas hin und her und sie schrieb, dass ihr Gefühle zu mir weg sind und es für eine Beziehung nicht mehr reichen würde. Unsere Wochenenden wäre nichts gewesen, weil ich immer so spät kam, außerdem bin ich halt öfters Abends auf dem Sofa eingeschlafen und nicht mit hr hoch ins Bett. Zudem hätte sie bei Facebook jemanden kennengelernt, den sie nett findet. Das hatte reingehauen und die restlichen Tage war ich wirklich fertig. Ich sah sie die ganze Zeit online und sie schrieb nicht mit mir. Tja vor lauter Verzweiflung schrieb ich ihr am Freitag als ich sah, dass sie morgens um 6 Uhr noch online war, ob sie nicht schlafen könne. SIe fragte warum und ich sagte ihr, dass sie ja nur online wäre. Damit hatte ich das Fass wohl endgültig zum überlaufen gebracht. Sie meinte nur, ich solle aufhören ihr hinterzuspionieren, sollte akzeptieren, dass es vorbei ist etc.  Das brachte mich die Woche dazu, intensiv einmal über alles nachzudenken, was sie so alles die letzte Zeit gesagt hat und ich merkte, dass ich mich zwar um alles in und außerhalb der Beziehung gekümmert habe, aber meine Freundin /Ex in Sachen Liebe und Zuneigung zu kurz kam. Ich weiß nicht warum, aber manchmal merkt man erst etwas, wenn es knallt oder man es verliert. Am Sonntag habe ich nun meine Sachen abgeholt. Wir waren beide höflich, es gab keinen Streit. Ich sagte ihr, dass ich mir die Woche Gedanken gemacht habe, was ich falsch gemacht habe und gab ihr einen Brief in dem ich unsere Beziehung meine Wohnung und die Schichten so geplant habe, dass wir jedes Wochenende zusammen haben und was ich halt noch bereit wäre zu ändern. Zumindest das, was möglich ist. Eigentlich waren es alles Sachen, wofür ich mich nicht verdrehen müsste. Ich sagte ihr, dass ich keine Szene mache, dass ich nicht auf die Knie falle und auch keine Blumen mitgebracht habe, da ich noch mein restliches Gesicht waren wolle, nachdem ich mich die Woche schon zum eifersüchtigen Affen gemacht habe. Danach stieg ich ins Auto, sie blieb mit traurigem Blick an der Tür stehen, bis ich weggefahren bin. Seitdem habe ich sie in Ruhe gelassen, habe mich von Arbeitskollegen und Freunden etwas aufbauen lassen und es ging mir etwas besser. Vorgestern kam dann auf einmal ein "Hey" von ihr. Sie fragte was ich mache und wie es mir geht. Sie fragte ob sie anrufen kann und wir telefonierten eine Stunde. Sie erklärte mir, was ihr in der Beziehung gefehlt hat, was ihr nicht gepasst hat, sie sich verknallt hat (wenn ich das Bild von dem sehen, frage ich mich echt wieso). Dann fragte sie mich, wie es mir nun damit ginge, dass sie es mir ehrlich gesagt hat. WOZU FRAGT MAN DAS? Ich sagte ihr, dass es weh tut, ich aber weiß, dass ich keine Gefühle bei ihr erzwingen kann.

Ich würde ihr so gerne zeigen, dass die Beziehung eine Chance hat. Dass ich die Sachen, die sich nicht mochte, abstellen kann, ohne mich verdrehen zu müssen. Ich muss dafür kein anderer Mensch werden. Dass sie einen Tag nachdem ich da weggefahren bin, aufgebracht bei mir anruft, weil ich angeblich in einer Beziehung wäre oder dass sie vorgestern bei mir anruft, zeigt mir doch, dass die Gefühle nicht ganz weg sind.

Man kennt den Spruch: Frauen verlieben sich und fragen dann erst, ob es der richtige ist. Männer merken erst, dass es die richtige war, wenn sie es vermasselt haben.

Das passt momentan so richtig zu uns beiden.

Einerseits steht überall, dass man die Kontaktsperre einhalten soll, andererseits bin ich ein Kämpfer. Ich habe Angst, dass sie zwischen ihr und dem andere mehr entwickelt, weil ich nicht alles versuche. Ich würde so gerne einen großen Strauß Blumen holen, zu ihr fahren und sie in einem vernünften Gespräch davon überzeugen, dass ich mich ändern will und dass es zu schade wäre, die vielen Jahre so wegzuwerfen.

Vermutlich habe ich bisher schon alles falsch gemacht und muss mit den Konsequenzen leben, aber ich liebe sie über alles und will sie zurück. Ich will ihr zeigen, dass es sich lohnt.

Ich wäre für Hilfe echt dankbar.

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15. April 2017 um 13:30

"Zudem hätte sie bei Facebook jemanden kennengelernt, den sie nett findet"

Wenn Du mich fragst, hat sie den nicht erst zufällig nach der Trennung kennengelernt.
Also musste sie Dir fix die Schuld in die Schuhe schieben, was ja auch bestens gelungen ist...

Normalerweise ist es für meine Begriffe so, dass wenn man ein Problem in der Beziehung sieht, dies anspricht und versucht zu lösen. Sie macht dies aber nicht und gleich mit Dir Schluss. Dies zeigt mir ganz klar, dass sie gar nicht an einer Lösung interessiert ist und war.

Deine ganze Fehlersuche, Schichtwechsel und sonstiges kannst Du Dir sparen. Dafür ist es zu spät. Blos keine Blumen!

Du musst Dich nicht ändern. Bleib, wie Du bist.

 

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15. April 2017 um 13:40
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Zudem hätte sie bei Facebook jemanden kennengelernt, den sie nett findet"

Wenn Du mich fragst, hat sie den nicht erst zufällig nach der Trennung kennengelernt.
Also musste sie Dir fix die Schuld in die Schuhe schieben, was ja auch bestens gelungen ist...

Normalerweise ist es für meine Begriffe so, dass wenn man ein Problem in der Beziehung sieht, dies anspricht und versucht zu lösen. Sie macht dies aber nicht und gleich mit Dir Schluss. Dies zeigt mir ganz klar, dass sie gar nicht an einer Lösung interessiert ist und war.

Deine ganze Fehlersuche, Schichtwechsel und sonstiges kannst Du Dir sparen. Dafür ist es zu spät. Blos keine Blumen!

Du musst Dich nicht ändern. Bleib, wie Du bist.

 

Die Gefühle bei ihr wurden mit der Zeit immer weniger, weil ich nicht zugehört habe. Sie hat öfters gesagt, was sie stört, dass ich zwar unter der Woche da bin, aber da nicht viel Zeit für einander ist. Dass ich öfters auf dem Sofa einschlafe, sie sich ihre Blumen selbst holen muss. Ich gebe zu, ich kann als Romantiker eine Niete sein. Sie sagte, sie hätte schon länger das Gefühl gehabt, dass wir in einer WG leben. Ich habe das immer als Genörgel abgetan und dachte egoistisch nur, dass wenn ich es mit der Arbeit und der Fahrerei schon schwer habe, dann können ihre Sachen nicht so wild sein. Keine Ahnung, warum ich so gedacht habe. Sicherlich hätte ich mir ein früheres Gespräch gewünscht. Vielleicht hätte es das auch gegeben, wenn ich darauf eingegangen wäre, was sie gesagt hat. Dadurch, dass die Gefühle wegblieben, war sie halt sehr empfänglich für nette Sachen. Den einen Tag, vor der Trennung, lagen einmal Mozart Kugeln vor der Haustür. Irgendwie hat sie es dann herausbekommen, von wem die waren und die haben anfangs nur wegen den Essensfotos bei Facebook geschrieben. Die Komplimente, die sie von mir nicht bekam, bekam sie halt da. Ich denke einmal, dass nicht der Typ der Grund ist, es passte halt zeitlich, da eh wenig Gefühle für mich da waren.
 

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15. April 2017 um 13:42
In Antwort auf denzel79

Die Gefühle bei ihr wurden mit der Zeit immer weniger, weil ich nicht zugehört habe. Sie hat öfters gesagt, was sie stört, dass ich zwar unter der Woche da bin, aber da nicht viel Zeit für einander ist. Dass ich öfters auf dem Sofa einschlafe, sie sich ihre Blumen selbst holen muss. Ich gebe zu, ich kann als Romantiker eine Niete sein. Sie sagte, sie hätte schon länger das Gefühl gehabt, dass wir in einer WG leben. Ich habe das immer als Genörgel abgetan und dachte egoistisch nur, dass wenn ich es mit der Arbeit und der Fahrerei schon schwer habe, dann können ihre Sachen nicht so wild sein. Keine Ahnung, warum ich so gedacht habe. Sicherlich hätte ich mir ein früheres Gespräch gewünscht. Vielleicht hätte es das auch gegeben, wenn ich darauf eingegangen wäre, was sie gesagt hat. Dadurch, dass die Gefühle wegblieben, war sie halt sehr empfänglich für nette Sachen. Den einen Tag, vor der Trennung, lagen einmal Mozart Kugeln vor der Haustür. Irgendwie hat sie es dann herausbekommen, von wem die waren und die haben anfangs nur wegen den Essensfotos bei Facebook geschrieben. Die Komplimente, die sie von mir nicht bekam, bekam sie halt da. Ich denke einmal, dass nicht der Typ der Grund ist, es passte halt zeitlich, da eh wenig Gefühle für mich da waren.
 

Ich erinnere mich daran, dass ich einmal im Winter ein 1,5x1,5m Schneeherz für sie in den Vorgarten gebaut habe, statt einen Schneemann, ich kann es also doch, wenn ich mir Mühe gebe.

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15. April 2017 um 13:50
In Antwort auf denzel79

Die Gefühle bei ihr wurden mit der Zeit immer weniger, weil ich nicht zugehört habe. Sie hat öfters gesagt, was sie stört, dass ich zwar unter der Woche da bin, aber da nicht viel Zeit für einander ist. Dass ich öfters auf dem Sofa einschlafe, sie sich ihre Blumen selbst holen muss. Ich gebe zu, ich kann als Romantiker eine Niete sein. Sie sagte, sie hätte schon länger das Gefühl gehabt, dass wir in einer WG leben. Ich habe das immer als Genörgel abgetan und dachte egoistisch nur, dass wenn ich es mit der Arbeit und der Fahrerei schon schwer habe, dann können ihre Sachen nicht so wild sein. Keine Ahnung, warum ich so gedacht habe. Sicherlich hätte ich mir ein früheres Gespräch gewünscht. Vielleicht hätte es das auch gegeben, wenn ich darauf eingegangen wäre, was sie gesagt hat. Dadurch, dass die Gefühle wegblieben, war sie halt sehr empfänglich für nette Sachen. Den einen Tag, vor der Trennung, lagen einmal Mozart Kugeln vor der Haustür. Irgendwie hat sie es dann herausbekommen, von wem die waren und die haben anfangs nur wegen den Essensfotos bei Facebook geschrieben. Die Komplimente, die sie von mir nicht bekam, bekam sie halt da. Ich denke einmal, dass nicht der Typ der Grund ist, es passte halt zeitlich, da eh wenig Gefühle für mich da waren.
 

Das hört sich ja schon ein wenig anders an.
Trotzdem hätte sie viel deutlicher mit Dir reden müssen. Scheint mir ein typisches Sender-Empfänger-Problem zu sein...

Was ich nicht verstehe ist, wieso die gemeinsame Zeit zB an einem Dienstag weniger wichtig sein soll als an einem Samstag.

Blumen bringen nun nichts mehr. Ich fürchte wirklich, dass es nun zu spät ist für so etwas...

Wie oft ist "öfters auf dem Sofa einschlafen" und wieso liegst Du da überhaupt alleine?
Wie sah euer Freizeitgestaltung aus?
Wie weit ist es zu ihr?

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15. April 2017 um 14:09
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Das hört sich ja schon ein wenig anders an.
Trotzdem hätte sie viel deutlicher mit Dir reden müssen. Scheint mir ein typisches Sender-Empfänger-Problem zu sein...

Was ich nicht verstehe ist, wieso die gemeinsame Zeit zB an einem Dienstag weniger wichtig sein soll als an einem Samstag.

Blumen bringen nun nichts mehr. Ich fürchte wirklich, dass es nun zu spät ist für so etwas...

Wie oft ist "öfters auf dem Sofa einschlafen" und wieso liegst Du da überhaupt alleine?
Wie sah euer Freizeitgestaltung aus?
Wie weit ist es zu ihr?

Naja, hatte ich Frühschicht, bin ich um 04:30 hoch, dann zur Arbeit (40km von ihr), dann von 06:00 bis 14:00 gearbeitet und war um 14:45 wieder bei ihr. Dann haben wir gegessen und ich habe mich etwas hingelegt (zwei bis drei Stunden) damit wir den Abend zusammen haben. Habe dann noch einmal von 00:00 bis 04:30 geschlafen. Hatte gedacht, dass es besser wäre, den Schlaf aufzuteilen, damit wir zusammen etwas vom Abend haben. Sonst hätte ich um 20-21 Uhr ins Bett gemusst und wir hätten nicht einmal einen Film schauen können. Spätschicht geht von 14-22 Uhr. War dann erst um 22:45 bei ihr. Vorher und nacher passierte halt nicht viel. Und die Nachtschicht ging halt bis 06:00 morgens, war dann um 06:45 bei ihr. Bis ich ins Bad konnte und die Kinder zur Schule sind, war es fast 8 Uhr. Habe mich halt dann hingelegt und bis ca. 15 Uhr geschlafen. Ich hätte unter der Woche ein bis zwei Tage zu mir fahren sollen und wäre dann zum Wochenende direkt zu ihr gefahren. Dass es möglich ist, fällt mir jetzt erst auf. Mit dem Sofa einschlafen ist so eine Sache. Es ist öfters (vielleicht 20 mal) passiert. Sie wollte ins Bett, weil sie müde war, ich war noch nicht müde und habe dann noch etwas im Fernsehen geguckt. Bin dann halt meistens dort eingeschlafen und dann später zu ihr ins Bett nachgekommen. Dadurch, dass die Wochenenden so bescheuert von mir geplant waren, passierte hat das letzte halbe Jahr nicht wirklich viel. Waren ab und zu draußen spazieren, mal im Kino (nur zweimal), zwei drei mal in der Eisdiele, haben ihre Eltern besucht und waren auf dem Geburtstag ihres Bruders. Nichts wildes. EIn Problem, was noch war, was ich vergessen habe, zu erwähnen ist der Sex. Der kam auch zu kurz. Sie hat zwei Kinder, Tochter 13 und Sohn 17. Ich hatte immer ein Problem damit, vernünftig abzuschalten, wenn ich wusste, dass die Kinder noch wach sind und andauernd vorm Schlafzimmer auf dem Flur herumrennen. Beide Kinderzimmer waren vom Schlafzimmer nicht weit weg. Das der Tochter war direkt nebenan und das des Sohnes schräg gegenüber.
Es ist nicht so, dass ich es nicht wollte, aber ich kann mich nicht gehen lassen, wenn ich weiß, dass da wer vor der Tür langläuft und ab und zu auch noch stehen bleibt und lauscht, was man bei dem Holzboden gut hören konnte. Sicherlich gab es Situationen, bei denen man es probieren konnte, aber das waren solche wie. Die Kinder sind aus dem Haus, jetzt schnell. Irgendwie muss man in dem Moment auch Lust haben.

Man ich wünschte mir, ich hätte da eher einmal meinen Kopf mehr eingeschaltet. Ich dachte echt, dass "ich bin da und kümmer mich um alles" reicht. Das tut es nicht.

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15. April 2017 um 14:20
In Antwort auf denzel79

Naja, hatte ich Frühschicht, bin ich um 04:30 hoch, dann zur Arbeit (40km von ihr), dann von 06:00 bis 14:00 gearbeitet und war um 14:45 wieder bei ihr. Dann haben wir gegessen und ich habe mich etwas hingelegt (zwei bis drei Stunden) damit wir den Abend zusammen haben. Habe dann noch einmal von 00:00 bis 04:30 geschlafen. Hatte gedacht, dass es besser wäre, den Schlaf aufzuteilen, damit wir zusammen etwas vom Abend haben. Sonst hätte ich um 20-21 Uhr ins Bett gemusst und wir hätten nicht einmal einen Film schauen können. Spätschicht geht von 14-22 Uhr. War dann erst um 22:45 bei ihr. Vorher und nacher passierte halt nicht viel. Und die Nachtschicht ging halt bis 06:00 morgens, war dann um 06:45 bei ihr. Bis ich ins Bad konnte und die Kinder zur Schule sind, war es fast 8 Uhr. Habe mich halt dann hingelegt und bis ca. 15 Uhr geschlafen. Ich hätte unter der Woche ein bis zwei Tage zu mir fahren sollen und wäre dann zum Wochenende direkt zu ihr gefahren. Dass es möglich ist, fällt mir jetzt erst auf. Mit dem Sofa einschlafen ist so eine Sache. Es ist öfters (vielleicht 20 mal) passiert. Sie wollte ins Bett, weil sie müde war, ich war noch nicht müde und habe dann noch etwas im Fernsehen geguckt. Bin dann halt meistens dort eingeschlafen und dann später zu ihr ins Bett nachgekommen. Dadurch, dass die Wochenenden so bescheuert von mir geplant waren, passierte hat das letzte halbe Jahr nicht wirklich viel. Waren ab und zu draußen spazieren, mal im Kino (nur zweimal), zwei drei mal in der Eisdiele, haben ihre Eltern besucht und waren auf dem Geburtstag ihres Bruders. Nichts wildes. EIn Problem, was noch war, was ich vergessen habe, zu erwähnen ist der Sex. Der kam auch zu kurz. Sie hat zwei Kinder, Tochter 13 und Sohn 17. Ich hatte immer ein Problem damit, vernünftig abzuschalten, wenn ich wusste, dass die Kinder noch wach sind und andauernd vorm Schlafzimmer auf dem Flur herumrennen. Beide Kinderzimmer waren vom Schlafzimmer nicht weit weg. Das der Tochter war direkt nebenan und das des Sohnes schräg gegenüber.
Es ist nicht so, dass ich es nicht wollte, aber ich kann mich nicht gehen lassen, wenn ich weiß, dass da wer vor der Tür langläuft und ab und zu auch noch stehen bleibt und lauscht, was man bei dem Holzboden gut hören konnte. Sicherlich gab es Situationen, bei denen man es probieren konnte, aber das waren solche wie. Die Kinder sind aus dem Haus, jetzt schnell. Irgendwie muss man in dem Moment auch Lust haben.

Man ich wünschte mir, ich hätte da eher einmal meinen Kopf mehr eingeschaltet. Ich dachte echt, dass "ich bin da und kümmer mich um alles" reicht. Das tut es nicht.

"aber ich kann mich nicht gehen lassen, wenn ich weiß, dass da wer vor der Tür langläuft und ab und zu auch noch stehen bleibt und lauscht, was man bei dem Holzboden gut hören konnt"

Glaub mir, Kinder WOLLEN so etwas nicht hören...die gehen eher schnell weiter als noch zu lauschen.

Das mit dem auf dem Sofa schlafen ist doch Blödsinn...wenn sie denn wirklich müde war und nicht doch was anderes von Dir wollte.

Hat sie keinen Job?

Zur Freizeit:
Ihr hattet doch den Samstag abend und den kompletten Sonntag...Habt ihr da fast nichts gemacht?

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15. April 2017 um 14:21

Ich weiß nicht genau, ob es wirklich die Arbeitszeiten direkt waren oder die Art und Weise wie ich die Beziehung und die Arbeit geplant habe. Ich habe auf der Arbeit halt die ganze Zeit alles gegeben, irgendwie will man ja eine Festeinstellung erreichen. Dabei habe ich die Beziehung aus den Augen verloren. Ich hätte es halt so legen können, dass ich unter der Woche ein bis zwei Tage zu mir fahre, meinen Kram da mache und wir das Wochenende für uns haben. Das habe ich nicht gesehen/ geschnallt, wie auch immer. War total auf die Arbeit konzentriert.

Kämpfen würde ich gerne, weil ich diese Frau, auch wenn sie keine 90/60/90 Maße hat, keinen Dr. Titel, nicht reich ist, weil ich sie liebe. Im nachinein muss ich gestehen, dass ich einige Beziehungen hatte, wo ich manchmal gar nicht wusste, was man zusammen machen kann. Man konnte ins Kino, Essen gehen und hatte Sex. Aber ich wusste oft nicht, warüber man reden kann. Diese Frau ist anders. Wir konnten den ganzen Tag über Gott und die Welt reden, Spaß haben, herumalbern und die Sachen wie Sex und ausgehen, auch wenn das halt das letzte halbe Jahr viel zu kurz kam. Es war halt wie eine Frau, die man liebt, mit einem eingebauten besten Freund.

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15. April 2017 um 14:24

Gekocht hat sie für mich, ebenso meine Wäsche gemacht, obwohl sie es nicht musste. Die hat sie sich dann trotzdem immer gemopst, gewaschen und zusammengelegt.

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15. April 2017 um 14:28
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"aber ich kann mich nicht gehen lassen, wenn ich weiß, dass da wer vor der Tür langläuft und ab und zu auch noch stehen bleibt und lauscht, was man bei dem Holzboden gut hören konnt"

Glaub mir, Kinder WOLLEN so etwas nicht hören...die gehen eher schnell weiter als noch zu lauschen.

Das mit dem auf dem Sofa schlafen ist doch Blödsinn...wenn sie denn wirklich müde war und nicht doch was anderes von Dir wollte.

Hat sie keinen Job?

Zur Freizeit:
Ihr hattet doch den Samstag abend und den kompletten Sonntag...Habt ihr da fast nichts gemacht?

Sicherlich wollte sie etwas anderes in dem Moment, ich habe das nur nicht immer gemerkt, bzw. die Kinder waren dann halt auch noch wach (Internet und Handy sei dank). Samstag Abend wurde halt öfters nach 22 Uhr, da brauchte man nichts mehr starten. Gerade wenn ich Nachschicht hatte, die ging ja bis 06:00 Samstag morgen. Habe mich dann hingelegt, meine Wohnung gemacht und dann wars schon spät. Zum Job. Sie ist an SLE erkrannt, Systemischer Lupus Erythematodes. Deswegen ist sie zur Zeit krankgeschrieben. Die Krankheit macht ihr natürlich nebenbei auch noch zu schaffen.

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15. April 2017 um 14:42

Das befürchte ich irgendwie auch. Ich will nicht sagen, dass sie anspruchsvoll ist, aber ich kann es auch nachvollziehen, dass man Gefühle verliert, wenn sich andere (ich) nicht wie ein Partner verhält. Wobei ich sagen muss, ich habe mit ihr jedes Problem mitgemacht, wo andere wegerannt wären. Eine Woche unbezahlten Urlaub, weil ich täglich mit ihr ins Krankenhaus gefahren bin. Wo sie zwei Wochen am Stück im Krankenhaus war, habe ich mich um ihre Wohnung, die Kinder (wobei ja schon älter), um meine Wohnung gekümmert und bin noch alle zwei Tage ins Krankenhaus gefahren. Von dem Sohn, mit dem es nicht einfach war, möchte ich gar nicht sprechen. Ich war halt für solche Sachen da, habe mich um viele Anliegen gekümmert, aber die Beziehung ansich kam dabei zu kurz.

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15. April 2017 um 14:46

Naja sicherlich gibt es längerer Beziehungen, aber 4,5 Jahre finde ich jetzt nicht ganz so kurz. Sie ist zur Zeit aufgrund ihrer Krankheit SLE Systemischer Lupus erythematodes krankgeschrieben.

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15. April 2017 um 15:01

Ob das alles Show war, weiß ich nicht. Ich will nichts schlechtes über sie sagen. Sie hat sich sonst nie etwas zu schulden kommen lassen. Dass man immer das haben möchte, was man nicht bekommt, stimmt. Ob wir auf Augenhöhe waren, keine Ahnung (Ich 1,87m, sie 1,59m ). Ich frage mich nur, ob man das alles rechtzeitig hätte verhindern können. Etwas mehr zuhören, auf den Partner eingehen, das ist das, was ich mir vorwerfe. Sie hat es schon einmal gesagt, dass die Beziehung zu kurz kommt. Habe das halt immer als nörgeln abgetan, hatte es schließlich auch nicht leicht. Vielleicht sind da auch die 12 Jahre als Soldat nicht unschuldig dran, dass ich es gewohnt bin, dass es auch einmal schwer ist und man da durch muss. Ob ich das gleiche von einer Frau erwarten kann, denke nicht.

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15. April 2017 um 15:03

Mit dem Sohn habe ich mich nicht so gut verstanden. Das ist aber eine lange Geschichte. Der Junge ist einfach sehr schwierig. Ist bei der Mutter schon rausgeflogen, beim Vater, bei der Oma und fast von der Schule, weil er vor nichts und niemandem Respekt hat, lügt und was ich am meisten gehasst habe, seine Mutter anschreit. Mit der Tochter kam ich gut klar.

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15. April 2017 um 15:06

Seit ungefähr November letzten Jahres, da wurde die Krankheit diagnostiziert. Vorher waren halt schon gesundheitliche Einschränkungen, aber da hatte man das nie gefunden. Sie war vorher Fleischereifachverkäuferin und musste das aufgeben, da sie mit der Kälte dort nicht mehr klargekommen ist. Die Gefäße in den Fingern zogen sich zusammen und das führte zu Durchblutungsproblemen.

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15. April 2017 um 15:30

Das ist eine gute Frage, die mich auch schon wer anderes gefragt hat. Vielleicht ist man nicht auf die Idee gekommen. Ich kann dir das auch gerade nicht beantworten. Ich habe meine Wohnung auch knapp 15km von ihr entfernt. Das wäre 30km für Sex gewesen. Wäre wohl möglich gewesen, aber ich war ja bei ihr, somit kam man vielleicht deswegen nicht drauf.

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15. April 2017 um 15:35

Dass mit der Krankheit kam mir auch in den Sinn. Sie ist den ganzen Tag alleine Zuhause, ich arbeiten. Wenn ich dann komme, dann schlafe, esse ich auch. Es gibt dann auch hin und wieder Sachen zu erledigen, die sie nicht kann. Wobei ich sagen muss, ich habe alles von mir aus gemacht. Sie kam nicht einmal an, kannst du mir helfen oder dies oder das machen, außer vielleicht einmal nach dem Abwasch gefragt, den ich aber zwischendurch auch von mir aus gemacht habe. Die Kinder haben ja immer nur alles hingestellt.

Ich habe selbst schon dran gedacht, dass sie momentan einfach durchdreht deswegen. Viel zu viel Freizeit, Partner nicht da und wenn hat man auch nicht die Zeit, die man sich wünscht. Da die Krankheit auch tödlich verlaufen kann, macht ihr das natürlich sehr zu schaffen.

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15. April 2017 um 15:41

Ich bin ganz ehrlich, ich konnte mir das mit dem Sohn teilweise schwer vorstellen zusammenzuziehen, hätte es aber gemacht. Dafür hätte wir aber zusammen umziehen müssen, weil ihre Wohnung dafür zu klein gewesen wäre. Wüsste gar nicht wohin mit meinem ganzen Kram. Zudem bräuchte man dafür Zeit und die ist momentan eh schon ziemlich eng gewesen, als das man dann noch einen ganzen Umzug mit Renovierung machen könnte. Heiraten wäre dann nach dem Zusammenziehen gekommen, wollte das aber nicht überstürzen. Noch einmal zu dem öfters sehen, ich war ja von Samstag bis teilweise Donnerstag, Freitag auch ab und zu Samstag bei ihr. Maximal war ich zwei von 7 Tagen be mir in der Wohnung. Deshalb gingen auch die Wochenende kaputt, weil ich erst zum Wochenende in meiner Wohnung war und da die Zeit brauchte.

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15. April 2017 um 15:59
In Antwort auf denzel79

Das befürchte ich irgendwie auch. Ich will nicht sagen, dass sie anspruchsvoll ist, aber ich kann es auch nachvollziehen, dass man Gefühle verliert, wenn sich andere (ich) nicht wie ein Partner verhält. Wobei ich sagen muss, ich habe mit ihr jedes Problem mitgemacht, wo andere wegerannt wären. Eine Woche unbezahlten Urlaub, weil ich täglich mit ihr ins Krankenhaus gefahren bin. Wo sie zwei Wochen am Stück im Krankenhaus war, habe ich mich um ihre Wohnung, die Kinder (wobei ja schon älter), um meine Wohnung gekümmert und bin noch alle zwei Tage ins Krankenhaus gefahren. Von dem Sohn, mit dem es nicht einfach war, möchte ich gar nicht sprechen. Ich war halt für solche Sachen da, habe mich um viele Anliegen gekümmert, aber die Beziehung ansich kam dabei zu kurz.

"Eine Woche unbezahlten Urlaub, weil ich täglich mit ihr ins Krankenhaus gefahren bin. Wo sie zwei Wochen am Stück im Krankenhaus war, habe ich mich um ihre Wohnung, die Kinder (wobei ja schon älter), "

Bitter, aber wie Du siehst zählt das nun gar nichts mehr.
Es gibt, kein "Sparbuch der Liebe", von dem man in schlechten Zeiten etwas abheben kann, was man zuvor eingezahlt hat.

Präsenz zeigen reicht halt nicht. Nimm das als Erfahrung für die nächste Beziehung mit...

Wobei ich schon sagen muss, dass Du für jemanden, der ja noch eine eigene Wohung hatte, schon ziemlich oft da gewesen bist.

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neu
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15. April 2017 um 15:12
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