Home / Forum / Liebe & Beziehung / Brauche einen Rat nach Vertrauensbruch

Brauche einen Rat nach Vertrauensbruch

6. Januar 2015 um 9:06

Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung, dass mir ein objektiver Eindruck von Euch gewährt wird und mir vielleicht einen Rat geben könnt.

Kurz zur Ausgangslage: Ich und meine Frau, sind seit 6 Jahren zusammen und seit 4 Jahren verheiratet. Haben ein Kind, dass ich mit 6 Monaten kennen und lieben gelernt habe. Der Vater hat kein Kontakt zum Kind und spielt keine Rolle. Durch die frühere Beziehung ist sie emotional etwas angeschlagen, behaltet das bitte im Hinterkopf.

Ich habe am 1. Dezember 2014 einen großen Fehler begangen und in ihrem Handy bei den Nachrichten geschnüffelt. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie mit einem Bekannten von ihrer Schwester herum geflirtet hat. Anstatt den direkten Weg zu Ihr zu suchen, habe ich mich bei ihrer besten Freundin und Nichte ausgelassen. Die haben ihr das natürlich erzählt (Die beste Freundin), weil man das so eben macht.

Am Abend eskalierte es dann und meine Frau sagte, sie trennt sich und zieht aus, weil sie keine Gefühle mehr hätte (Der wahre Grund entpuppte sich später). Am gleichen Tag küsste sie mich aber noch und sagte mir, dass sie mich liebt. Ich konnte es nicht verstehen... Sie sagte gleich dazu, sie werde ausziehen und es durchziehen.

Wir waren vor 1 1/2 Jahren schon mal an so einem Punkt. Damals hatte sie auch schon eine Wohnung sicher, aber wir haben wieder zueinander gefunden. Damals ging das alles auch viel schneller.

Wir haben den ganzen Dezember zusammen weiter gelebt in unserer Wohnung und uns arrangiert. Mein Verhalten wurde nicht besser, denn ich habe sie regelrecht kontrolliert und gestalkt. Wenn sie mit dem Lütten weg war, dachte ich, sie ist bei dem Bekannten ihrer Schwester und hakte regelrecht bei der Verwandschaft nach. Das hat sie nur noch wütender gemacht.

Am 25. Dezember hat sie noch mal ein Gespräch mit mir geführt. Sie gab zu, ihr Verhalten in den Nachrichten mit dem Bekannten waren scheiße. Sie bereut das zutiefst und sagte, es war ein Fehler. Warum sie ausziehen will, konnte sie mir in diesem Moment nicht klar machen. Sie sagte nur, sie hätte eine Schutzmauer aufgebaut. Die ersten Argumente (Keine Gefühle mehr), waren plötzlich kein Bestandteil mehr.

Am Samstag, dem 3. Januar 2014 ist es erneut eskaliert und dieses Mal kam ALLES raus. Sie kam etwas angetrunken nach Hause, weil sie noch bei ihrer Schwester war, nach dem sie den Tag mit ihrem Bruder verbracht hat. Ich stellte sie zur Rede und dann kam alles auf den Tisch. Wahrscheinlich hatte ich das Glück, dass sie etwas angetrunken war, weil man dann ja meist die Wahrheit sagt.

Das ganze Gerede wegen Schutzmauer gab es nur, weil sie ihre beste Freundin nicht verpfeifen wollte. Sie wollte sich nicht von mir trennen, aber sie hat am 1. Dezember gleich von ihrer besten Freundin erfahren, dass ich im Handy geschnüffelt habe. Ich habe ihr Vertrauen missbraucht und das hat sie so schockiert, dass sie sich trennen will. Nur das alleine ist der Grund. Und nicht mehr die Argumente mit "Keine Gefühle" etc... Sie hat mir auch gesagt, dass sie weiß, wie ich sie gestalkt habe...

Ich habe am Sonntag, dem 4. Januar noch mal das Gespräch gesucht zu ihr. Ich habe alles gebeichtet und mein vollstes Verständnis ausgedrückt. Es war so emotional, dass mir dabei die Tränen gekommen sind. Sie hat es sehr mitgenommen, sie hätte selber fast geweint und wirkte sehr nachdenklich/traurig. Ich bat sie um Vergebung, Verzeihung und Reue, da ich mich selber für mein Verhalten schäme. Sie nahm - zur Überraschung meinerseits - die Entschuldigung an, weil sie gemerkt hat, dass es diese Mal kein Bla Bla war sondern vom Herzen kommt.

So ist nun der Stand der Dinge... Auszug?!?! Das will sie zwar weiterhin, aber sie hat noch immer keine Wohnung und macht auch nicht anstalten, das schnell zu ändern. Unser Lütter weiß davon noch nichts. Im Januar macht sie jetzt ihr Praktikum in ihrer Ausbildung zur medizinischen Schreibkraft, bei der sie die Chance hat ab März anzufangen. Ich unterstütze sie, wo ich nur kann mit dem Lütten und co. Generell habe ich mich verändert und bin hilfsbereiter etc. Sie sagte auch schon, leider habe ich mich zu spät geändert zum positiven, weil ich immer viel geredet habe in früheren Streits, aber Dinge nie komplett umgesetzt habe, die sie gestört haben.

Sie erwähnte nur, im Februar werde sie dafür sorgen, dass ich den Lütten bekomme, wenn ihr etwas zustößt. Das ist für sie das Wichtigste im Februar. Ich hätte ja gedacht, eine Wohnung zu finden...

Wie geht es nun weiter?!?! Ich liebe diese Frau... Soll ich Distanz wahren oder ab und zu ihr verdeutlichen, dass sie mir noch was bedeutet...

Ich sehe sie selber leiden, sie hat oft Rückenschmerzen und früher habe ich sie dann ganz einfach massiert, von mir aus!!! Am liebsten würde ich ihr das auch anbieten, ohne Hintergedanken, weil ich ihr helfen will!

Aber ich merke auch, dass sie versucht sich alleine durch zu beißen, aber es fällt ihr schwer. Ihr Magen spielt auch schon seit Tagen verrückt....

Was würdet ihr in meiner Lage tun?! Bin für jeden Ratschlag dankbar....

Mehr lesen

6. Januar 2015 um 9:21

Häää???
Äh Moment, sie macht so eine gigantische Welle, weil du in ihr Handy geguckt hast? Ganz richtig ist die Dame aber nicht, oder? Sie tut ja fast so, als hättest du sie ganz fies betrogen.

Worunter leidet sie denn? Fehlen in ihrem Handy jetzt irgendwelche Buchstaben, die du weggelesen hast? Ist das Gerät jetzt kaputt? Ins Handy gucken ist nicht okay. Aber deshalb gleich so ein Theater zu machen auch nicht. Zumal die Gute ja scheinbar lügen kann wie gedruckt. Mal erzählt sie das, mal anderes. Ein Unschuldsengel ist sie also auch nicht. Und mit einem Bekannten zu flirten ist ein dehnbarer Begriff.

An deiner Stelle würde ich nicht so kuschen. Ich finde du hast nichts gemacht, was rechtfertigt, dass du jetzt zu Kreuze kriechen musst! Sie soll ruhig ihren Unmut über den Blick ins Handy äußern, aber dieses Theater ist völlig übertrieben. An deiner Stelle würde ich das auch genauso sagen und ihr nicht hinterher rennen. Sie will mit Kleinkind ausziehen - weil du ins Handy geschaut hast? Na bitte, soll sie doch... Und wird sie sicher nicht tun! Sie scheint gerade nur zu genießen, dass du spurst und sie in den Himmel hebst.

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 9:26
In Antwort auf fusselbine

Häää???
Äh Moment, sie macht so eine gigantische Welle, weil du in ihr Handy geguckt hast? Ganz richtig ist die Dame aber nicht, oder? Sie tut ja fast so, als hättest du sie ganz fies betrogen.

Worunter leidet sie denn? Fehlen in ihrem Handy jetzt irgendwelche Buchstaben, die du weggelesen hast? Ist das Gerät jetzt kaputt? Ins Handy gucken ist nicht okay. Aber deshalb gleich so ein Theater zu machen auch nicht. Zumal die Gute ja scheinbar lügen kann wie gedruckt. Mal erzählt sie das, mal anderes. Ein Unschuldsengel ist sie also auch nicht. Und mit einem Bekannten zu flirten ist ein dehnbarer Begriff.

An deiner Stelle würde ich nicht so kuschen. Ich finde du hast nichts gemacht, was rechtfertigt, dass du jetzt zu Kreuze kriechen musst! Sie soll ruhig ihren Unmut über den Blick ins Handy äußern, aber dieses Theater ist völlig übertrieben. An deiner Stelle würde ich das auch genauso sagen und ihr nicht hinterher rennen. Sie will mit Kleinkind ausziehen - weil du ins Handy geschaut hast? Na bitte, soll sie doch... Und wird sie sicher nicht tun! Sie scheint gerade nur zu genießen, dass du spurst und sie in den Himmel hebst.

Ok..
Guter Einwand.

Man muss aber dazu sagen, dass ihr Handy für sie lebenswichtig ist. Das kann man durchaus kritisieren und muss es nicht nachvollziehen können. Das Problem ist doch aber auch, dass ich nicht das Gespräch zu ihr gesucht habe, sondern immer zu Anderen gegangen bin. Macht man sowas in einer Ehe?

Sie gibt ja selber zu, dass ihr Verhalten auch Mist war und sie scheiße gebaut hat. Da nimmt sich wohl keiner viel. Dennoch darf ich doch nicht einfach, trotz Partnerschaft, das Handy meines Partners nehmen und da rum schnüffeln. Und seit die Trennung feststand, sie regelrecht zu stalken....

So wie du schreibst, denkst du nicht, dass sie ausziehen wird?!?! Sie redet zwar nicht oft davon, aber eigentlich dachte ich, diesen Schritt zieht sie durch. Ich muss dazu sagen, die ganzen Wohnungsangebote sind mittlerweile auch verschwunden. Sie will auch eher in der Nähe bleiben, weil sie unseren Sohn nicht aus seinem Umfeld reißen will.

Zu Ihrer Nichte sagte sie am Samstag Abend noch vor dem Streigespräch, dass sie 100 % ausziehen will...

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 10:21

Naja..
Ich weiß, es heißt nicht viel, aber sie ist nicht der Typ für Fremdgehen und nenne mich naiv, aber das glaube ich ihr auch....

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 10:22
In Antwort auf westbrook13

Ok..
Guter Einwand.

Man muss aber dazu sagen, dass ihr Handy für sie lebenswichtig ist. Das kann man durchaus kritisieren und muss es nicht nachvollziehen können. Das Problem ist doch aber auch, dass ich nicht das Gespräch zu ihr gesucht habe, sondern immer zu Anderen gegangen bin. Macht man sowas in einer Ehe?

Sie gibt ja selber zu, dass ihr Verhalten auch Mist war und sie scheiße gebaut hat. Da nimmt sich wohl keiner viel. Dennoch darf ich doch nicht einfach, trotz Partnerschaft, das Handy meines Partners nehmen und da rum schnüffeln. Und seit die Trennung feststand, sie regelrecht zu stalken....

So wie du schreibst, denkst du nicht, dass sie ausziehen wird?!?! Sie redet zwar nicht oft davon, aber eigentlich dachte ich, diesen Schritt zieht sie durch. Ich muss dazu sagen, die ganzen Wohnungsangebote sind mittlerweile auch verschwunden. Sie will auch eher in der Nähe bleiben, weil sie unseren Sohn nicht aus seinem Umfeld reißen will.

Zu Ihrer Nichte sagte sie am Samstag Abend noch vor dem Streigespräch, dass sie 100 % ausziehen will...


Ja, so wie du es gehandhabt hast, war es nicht richtig. Ins Handy gucken oder Dritte involvieren ist ein Unterschied. Dennoch kann ich das ganze Theater nicht verstehen. Deshalb ausziehen und womöglich Scheidung? Das kann ja nicht ihr Ernst sein. Wenn doch, dann ist ihr ihr Stolz wichtiger als eure Liebe und euer Sohn! Und dann hat die Frau einen behandlungsbedürftigen Sockenschuss.

"Lebenswichtiges Handy" hin oder her. Normal ist das nicht.

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 10:31
In Antwort auf fusselbine


Ja, so wie du es gehandhabt hast, war es nicht richtig. Ins Handy gucken oder Dritte involvieren ist ein Unterschied. Dennoch kann ich das ganze Theater nicht verstehen. Deshalb ausziehen und womöglich Scheidung? Das kann ja nicht ihr Ernst sein. Wenn doch, dann ist ihr ihr Stolz wichtiger als eure Liebe und euer Sohn! Und dann hat die Frau einen behandlungsbedürftigen Sockenschuss.

"Lebenswichtiges Handy" hin oder her. Normal ist das nicht.

Ja!
Die Scheidung steht nicht im Raum. Das hat sie noch mal klar betont. Sie möchte sich nicht scheiden lassen. Das steht auch nicht zur Debatte.

Sie gab ja auch selber zu, dass es in Zukunft sein kann, das man wieder zusammen findet.

Für mich ist ihr Verhalten auch merkwürdig. Da wir schon mal in einer ähmlichen Situation waren, frag ich mich, warum das alles so langsam von statten geht?!?! Eine Trennung ist eine Trennung. Dann sehe ich doch zu, das ich so schnell wie möglich die gemeinsame Wohnung verlasse... Aber das ist eben nicht so!

Es haben auch viele kleine Problemchen eine Rolle gespielt. Ich wurde nie wirklich warm mit ihrem Teil der Familie und habe sie diesbezüglich im Stich gelassen und bin da erst zu spät aufgewacht. Bei ihr hat sich wohl einiges an Frust gesammelt..

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 10:56

Möglich..
Ihre Beste Freundin hat ihr auch vor dem Kopf gestoßen, wie bekloppt sie eigentlich ist mit ihrem Vorhaben alles aufzugeben und auszuziehen.... sie kann es ebenfalls nicht nachvollziehen!

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 11:08

Suizid nein, depressiv ja
Nein, das ist sie nicht, aber depressiv durchaus. Sie nimmt sich vieles zu Herzen. Ihre Vergangenheit als Kind, sowie ihre erste Beziehungen waren grausam. Sie wurde in der Schwangerschaft geschlagen und musste die Hölle durchleben inklusive Frauenhaus. Ich habe sie aus dem Loch "geholt" und ihr enorm geholfen.

Ansonsten ist sie ein sehr launischer Mensch und weiß manchmal auch nicht wohin mit ihrer Wut. Wenn ihr alles zu viel wird, macht sie dicht um dann doch ein paar Tage später eine andere Sichtweise zu haben. Es war nie immer einfach mit ihr bei solchen Konflikten, aber es gibt sehr sehr viele positive Seiten, wo ich sie als Mensch sehr schätze.

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 11:45

Psychologe
Ich habe ihr das schon früher geraten, einen Psychologen aufzusuchen. Dies möchte sie aber nicht. Sie wirkt da sehr beklemmt und festgefahren und lässt auch keine andere Meinung zu.

Finde ich etwas schade, da ich auch der Meinung bin, das sowas viel lösen kann, was sich ggf. angestaut haben kann im Laufe ihres Lebens.

Ich denke nicht, dass sie alleine wirklich besser dran ist. Ich glaube auch, wenn dieser Schritt irgendwann kommen sollte, werden die Zweifel wieder größer und man wird sich dem bewusst. Jetzt kann man natürlich viel von Auszug und Trennung reden, noch ist ja alles wie beim alten.

Gefällt mir

6. Januar 2015 um 12:09

Danke
Ich danke dir. Die werde ich auch brauchen, soviel steht fest. Meine Liebe wird so schnell nicht schwinden und ich kann nur hoffen, dass sie irgendwann einsichtig wird und sich den eigenen Unzulänglichkeiten bewusst. Denn hier steht viel mehr auf dem Spiel, als man von außen denken mag.

Und ja, ich war früher oft der Prellbock... An dieser Rolle gewöhnt man sich irgendwann.

Gefällt mir

7. Januar 2015 um 7:10

Das ist gut
Gestern Abend hat ihr Papa angerufen, der vor zwei Jahren weggezogen ist (50 km entfernt). Sie war zu Weihnachten das erste Mal bei ihm. Gestern rief er an und sagte ihr, er werde sie und den Lütten am Wochenende vom 24/25 Januar entführen. Sie sollen auch dort übernachten und sind ab 9 Uhr unterwegs.

Vielleicht ist das ganz gut so... Sie kommt raus und checkt dann hoffentlich mal, wenn sie eine längere Zeit weg von zu Hause ist, was bei ihr eigentlich los ist.

Die Frau weiß definitiv nicht, was sie will. Interessanterweise kam sie gestern erst 18:15 nach Hause, obwohl ihre Arbeit bis 16:45 ging. Ist ja für mich wieder so ein Ding, in ein Muster zu verfallen und misstrauisch zu werden. Früher hätte ich hinterrher telefoniert oder Nachrichten geschrieben. Das habe ich dann mal gelassen..... Sonst mache ich mich ja komplett unglaubwürdig, wenn ich ihr das vorher noch sagen, dass das nicht mehr passieren wird...

Dennoch mache ich keinen Hehl daraus, dass mir schon Unwohl bei dem Gedanken war. Zumindest kündigte sie schon einen Tag vorher an, durch ihre Arbeit wisse sie nicht, wann sie morgen zu Hause sein wird.

Gefällt mir

7. Januar 2015 um 9:27

Der Spruch
Der Spruch gefällt mir. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich ihn nicht wirklich deuten kann. :/

Gefällt mir

7. Januar 2015 um 11:31
In Antwort auf westbrook13

Ja!
Die Scheidung steht nicht im Raum. Das hat sie noch mal klar betont. Sie möchte sich nicht scheiden lassen. Das steht auch nicht zur Debatte.

Sie gab ja auch selber zu, dass es in Zukunft sein kann, das man wieder zusammen findet.

Für mich ist ihr Verhalten auch merkwürdig. Da wir schon mal in einer ähmlichen Situation waren, frag ich mich, warum das alles so langsam von statten geht?!?! Eine Trennung ist eine Trennung. Dann sehe ich doch zu, das ich so schnell wie möglich die gemeinsame Wohnung verlasse... Aber das ist eben nicht so!

Es haben auch viele kleine Problemchen eine Rolle gespielt. Ich wurde nie wirklich warm mit ihrem Teil der Familie und habe sie diesbezüglich im Stich gelassen und bin da erst zu spät aufgewacht. Bei ihr hat sich wohl einiges an Frust gesammelt..

Ich denke...
... dass Deine Schnüffelei im Handy und die Stalkerei bzw. das Ausfragen ihrer Familie/ Freunde nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Ich vermute, dass Du Dich von heute auf morgen so kontrollsüchtig geworden bist, sondern diesbezüglich schon vorher einiges im Argen lag und Deine Frau sich möglicherweise recht eingeengt gefühlt hat, ohne dass Dir das vermutlich bewusst war. Vielleicht für Dich normal, immer und jederzeit über jeden Schritt des Partners Bescheid zu wissen, für andere kann das aber durchaus belastend und nervig sein.

Dass sie von Ausziehen und räumlicher Trennung gesprochen hat, ist in meinen Augen eine Art Befreiungsschlag, um aus diesem Zustand des "Kontrolliertwerdens" herauszukommen. Sich wieder freier zu fühlen, unbeobachtet. Das muss nicht heißen, dass sie sich wirklich ein Ende der Beziehung wünscht, aber eben eine andere Art und Weise, wie die Beziehung sich gestaltet. Durch die Sache mit Deiner Stalkerei hat sie eine Art "Aufhänger" gefunden, der ihr offiziell erlaubt, sich von Dir zu distanzieren und sich damit auch freier zu fühlen. Würde sie nun sagen, dass ja alles doch nicht so schlimm war, hieße das, sie müsste wieder in die Beziehung zurückkehren, wie sie zuvor war. Aber das scheint etwas zu sein, das sie nicht will. Wie gesagt, meiner Meinung nach musst Du schon vorher irgendwie arg klammerig gewesen sein, dass sie das Bedürfnis hat, so nicht mehr weitermachen zu wollen.

Was mir noch aufgefallen ist: Du redest über Deine Freundin wie über einen Menschen, der nicht voll zurechnungsfähig ist, der ständig Hilfe braucht, ein kleines Mädchen, das einen starken Beschützer nötig hat und mit seinen Sorgen nicht alleine klar kommt. Und Du bist bisher derjenige gewesen, der immer da war für sie, der ihr immer beigestanden und geholfen hat. Vielleicht solltest Du mal überprüfen, inwiefern diese Rollenverteilung notwendig ist, um eure Beziehung weiterzuführen. Könntest Du darauf verzichten, Dich ständig als ihr "Beschützer" zu fühlen und das auch zu zeigen? Könntest Du anfangen, sie als erwachsene Frau zu sehen, die ihr Leben auch alleine im Griff hat und eben nicht ständig Hilfe braucht? Könnte sie anfangen, Dich als jemanden zu sehen, der sie kontrolliert? Der vielleicht auch noch ein eigenes Leben außerhalb der Beziehung hat, Freunde, Hobbys?

Fakt ist in meinen Augen, dass Deine Frau nicht mehr das hilfsbedürftige, kontrollierte kleine Mädchen sein will, als das Du sie die ganze Zeit betrachtet hast. Das ist zumindest
mein Eindruck beim Lesen...

Gefällt mir

7. Januar 2015 um 11:34
In Antwort auf tyche26

Ich denke...
... dass Deine Schnüffelei im Handy und die Stalkerei bzw. das Ausfragen ihrer Familie/ Freunde nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Ich vermute, dass Du Dich von heute auf morgen so kontrollsüchtig geworden bist, sondern diesbezüglich schon vorher einiges im Argen lag und Deine Frau sich möglicherweise recht eingeengt gefühlt hat, ohne dass Dir das vermutlich bewusst war. Vielleicht für Dich normal, immer und jederzeit über jeden Schritt des Partners Bescheid zu wissen, für andere kann das aber durchaus belastend und nervig sein.

Dass sie von Ausziehen und räumlicher Trennung gesprochen hat, ist in meinen Augen eine Art Befreiungsschlag, um aus diesem Zustand des "Kontrolliertwerdens" herauszukommen. Sich wieder freier zu fühlen, unbeobachtet. Das muss nicht heißen, dass sie sich wirklich ein Ende der Beziehung wünscht, aber eben eine andere Art und Weise, wie die Beziehung sich gestaltet. Durch die Sache mit Deiner Stalkerei hat sie eine Art "Aufhänger" gefunden, der ihr offiziell erlaubt, sich von Dir zu distanzieren und sich damit auch freier zu fühlen. Würde sie nun sagen, dass ja alles doch nicht so schlimm war, hieße das, sie müsste wieder in die Beziehung zurückkehren, wie sie zuvor war. Aber das scheint etwas zu sein, das sie nicht will. Wie gesagt, meiner Meinung nach musst Du schon vorher irgendwie arg klammerig gewesen sein, dass sie das Bedürfnis hat, so nicht mehr weitermachen zu wollen.

Was mir noch aufgefallen ist: Du redest über Deine Freundin wie über einen Menschen, der nicht voll zurechnungsfähig ist, der ständig Hilfe braucht, ein kleines Mädchen, das einen starken Beschützer nötig hat und mit seinen Sorgen nicht alleine klar kommt. Und Du bist bisher derjenige gewesen, der immer da war für sie, der ihr immer beigestanden und geholfen hat. Vielleicht solltest Du mal überprüfen, inwiefern diese Rollenverteilung notwendig ist, um eure Beziehung weiterzuführen. Könntest Du darauf verzichten, Dich ständig als ihr "Beschützer" zu fühlen und das auch zu zeigen? Könntest Du anfangen, sie als erwachsene Frau zu sehen, die ihr Leben auch alleine im Griff hat und eben nicht ständig Hilfe braucht? Könnte sie anfangen, Dich als jemanden zu sehen, der sie kontrolliert? Der vielleicht auch noch ein eigenes Leben außerhalb der Beziehung hat, Freunde, Hobbys?

Fakt ist in meinen Augen, dass Deine Frau nicht mehr das hilfsbedürftige, kontrollierte kleine Mädchen sein will, als das Du sie die ganze Zeit betrachtet hast. Das ist zumindest
mein Eindruck beim Lesen...

PS Sollte natürlich heißen...
Könntest sie anfangen, Dich als jemanden zu sehen, der sie nicht mehr kontrolliert? Etc. etc.

Gefällt mir

7. Januar 2015 um 11:40
In Antwort auf tyche26

Ich denke...
... dass Deine Schnüffelei im Handy und die Stalkerei bzw. das Ausfragen ihrer Familie/ Freunde nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Ich vermute, dass Du Dich von heute auf morgen so kontrollsüchtig geworden bist, sondern diesbezüglich schon vorher einiges im Argen lag und Deine Frau sich möglicherweise recht eingeengt gefühlt hat, ohne dass Dir das vermutlich bewusst war. Vielleicht für Dich normal, immer und jederzeit über jeden Schritt des Partners Bescheid zu wissen, für andere kann das aber durchaus belastend und nervig sein.

Dass sie von Ausziehen und räumlicher Trennung gesprochen hat, ist in meinen Augen eine Art Befreiungsschlag, um aus diesem Zustand des "Kontrolliertwerdens" herauszukommen. Sich wieder freier zu fühlen, unbeobachtet. Das muss nicht heißen, dass sie sich wirklich ein Ende der Beziehung wünscht, aber eben eine andere Art und Weise, wie die Beziehung sich gestaltet. Durch die Sache mit Deiner Stalkerei hat sie eine Art "Aufhänger" gefunden, der ihr offiziell erlaubt, sich von Dir zu distanzieren und sich damit auch freier zu fühlen. Würde sie nun sagen, dass ja alles doch nicht so schlimm war, hieße das, sie müsste wieder in die Beziehung zurückkehren, wie sie zuvor war. Aber das scheint etwas zu sein, das sie nicht will. Wie gesagt, meiner Meinung nach musst Du schon vorher irgendwie arg klammerig gewesen sein, dass sie das Bedürfnis hat, so nicht mehr weitermachen zu wollen.

Was mir noch aufgefallen ist: Du redest über Deine Freundin wie über einen Menschen, der nicht voll zurechnungsfähig ist, der ständig Hilfe braucht, ein kleines Mädchen, das einen starken Beschützer nötig hat und mit seinen Sorgen nicht alleine klar kommt. Und Du bist bisher derjenige gewesen, der immer da war für sie, der ihr immer beigestanden und geholfen hat. Vielleicht solltest Du mal überprüfen, inwiefern diese Rollenverteilung notwendig ist, um eure Beziehung weiterzuführen. Könntest Du darauf verzichten, Dich ständig als ihr "Beschützer" zu fühlen und das auch zu zeigen? Könntest Du anfangen, sie als erwachsene Frau zu sehen, die ihr Leben auch alleine im Griff hat und eben nicht ständig Hilfe braucht? Könnte sie anfangen, Dich als jemanden zu sehen, der sie kontrolliert? Der vielleicht auch noch ein eigenes Leben außerhalb der Beziehung hat, Freunde, Hobbys?

Fakt ist in meinen Augen, dass Deine Frau nicht mehr das hilfsbedürftige, kontrollierte kleine Mädchen sein will, als das Du sie die ganze Zeit betrachtet hast. Das ist zumindest
mein Eindruck beim Lesen...

Eingeständnis
Ich muss gestehen, dass sie mir auch oft vorwarf ich würde sie wie ein kleines Kind behandeln. Sie hasst es abhängig zu sein. Dadurch war das Thema Geld auch ein größeres Problem bei uns. Durch ihre Ausbildung bekommt sie nicht so viel und hat sich immer nicht an das gemeinsame Konto heran getreut. Sie hatte zwar ein eigenes für ihren Nebenjob, aber viel Sprünge sind da nicht drin. Sie hat es gehasst mich dann um Geld anzubetteln.

Und hinzu kommt, dass ich vorher oft zu überhart mit dem Lütten war und die gemeinsame Wohnung hab vernachlässigt. Das kann schon sein, dass viele Punkte dann zueinander kamen. Vielleicht war ich ihr "zu nahe"... das kann schon sein, auch wenn ich grundsätzlich nie ein Problem damit hatte, wenn sie weggegangen ist. Doch manchmal bekam sie den Eindruck, als würde es mich irgendwie stören. Sie fragte dann immer nach "ob das wirklich okay ist".

Ich bin auch bereit, meine Fehler einzusehen und zu ändern, da ich mir nichts sehnlicher wünsche als eine Chance, das zu beweisen. Sie nahm ja meine Entschuldigung diesbezüglich auch an, aber ich denke, dass man solche Dinge nicht von heute auf morgen ändern kann.

Viel wird wohl auch davon abhängen, wie es sein wird, wenn sie am WE des 24.25. Janaur bei ihrem Dad ist. Wenn ich da meine Finger still halte und verstehe, dass man auch mal loslassen muss, kann das ein Art Signal sein.

Natürlich möchte ich mit ihr schreiben im Moment, aber ich muss akzeptieren, dass ich mich zurückhalten muss. Wenn sie reden will, wenn sie was loswerden will, darf ich natürlich mit interagieren.

Was würdest du mir denn noch raten? Danke übrigens für deine Antwort, bei der ich beim lesen viele Punkte entdeckt habe, die leider auf mich zutreffen.

Gefällt mir

7. Januar 2015 um 11:42
In Antwort auf tyche26

PS Sollte natürlich heißen...
Könntest sie anfangen, Dich als jemanden zu sehen, der sie nicht mehr kontrolliert? Etc. etc.

Zusatz
Das kann sie. Zum einen, wenn wir nicht mehr zusammen wohnen, und zum anderen wenn ich aufhöre ständig nach zu schreiben.

Sie stört es auch massiv, dass ich frage wo sie ist, wenn sie Abends mal länger weg ist und der Eindruck enstehen könnte, sie würde nicht pünktlich am nächsten Tag auf der Matte stehen, wenn ich Frühschicht habe und der Lütte ja behütet werden muss. Sie nervt es auch, das ich dann immer ein unbegründetes Kopfkino entwickel...

Gefällt mir

7. Januar 2015 um 13:23

Hm
Sie möchte keine Paartherapie nicht machen, obwohl auch andere Freunde ihr das nach Erzählungen vorgeschlagen haben. Das ist ziemlich festgefahren.

Für sie zählt nur ein Auszug und eine Flucht vor der Realität, der man sich aber zwangsläufig stellen muss. Ich fühle mich sehr unsicher, auch wenn eigentlich ihre klare Ansage war, Trennung und Auszug.

Gefällt mir

8. Januar 2015 um 21:45
In Antwort auf westbrook13

Zusatz
Das kann sie. Zum einen, wenn wir nicht mehr zusammen wohnen, und zum anderen wenn ich aufhöre ständig nach zu schreiben.

Sie stört es auch massiv, dass ich frage wo sie ist, wenn sie Abends mal länger weg ist und der Eindruck enstehen könnte, sie würde nicht pünktlich am nächsten Tag auf der Matte stehen, wenn ich Frühschicht habe und der Lütte ja behütet werden muss. Sie nervt es auch, das ich dann immer ein unbegründetes Kopfkino entwickel...

Also...
... ich würde Dir raten, Dich vorrangig nicht mit Deiner Freundin auseinanderzusetzen, sondern mit Dir selbst. Folgende Fragen solltest Du vielleicht versuchen zu beantworten: Wozu ist es notwendig, den Partner so genau zu kontrollieren, wie Du es bisher getan hast? Wie könntest Du es schaffen, diese Kontrolle sein zu lassen? Wodurch könntest Du den Drang, sie/ allgemein jemanden zu kontrollieren, ersetzen? Ablenkung? Hobbys? Freundeskreis ausbauen? Mehr für Dich tun insgesamt?
Weiterer Punkt: Anzuerkennen, dass Deine Freundin eine erwachsene Frau ist. Wie könntest Du Dir das selbst klarmachen? Woran merkst Du, dass jemand mit Dir auf Augenhöhe ist? Was tust Du, um das bei Deiner Freundin zu vermeiden - und wie könntest Du es hinkriegen, dass Du sie als gleichwertig empfindest und das auch zeigen?

Allgemein denke ich, dass es insgesamt bei euch mehr um Respekt, Anerkennung und Vertrauen gehen sollte. Wie behandelst Du beispielsweise Deinen besten Freund/ Kumpel? Würdest Du ihm auch so hinterherstalken, wie Du es bei Deiner Freundin getan hast? Oder auch andere Verhaltensweisen zeigen, die Du bei Deiner Freundin zeigst? Das Argument, natürlich nicht, er ist ja "nur" ein Kumpel, gilt nicht - ich finde, gerade den Menschen, mit dem man eine Partnerschaft führt, sollte man auch so behandeln, wie man seinen besten Freund behandeln würde: Mit Respekt, Anstand, mit einem offenen Ohr, ohne übergriffige Verhaltensweisen...!

Gefällt mir

9. Januar 2015 um 7:08

Update
Es gibt viel zu berichten...

Am Dienstag kam sie verspätet von der Arbeit. Normalerweise hätte ich sie sofort angerufen/geschrieben, wo sie denn bleibt. Ich blieb aber ruhig und locker, habe nichts dergleichen gemacht.

Am Mittwoch sagte sie gleich, sie hätte noch was zu klären und wisse nicht, wann sie komme. Ich habe mich für die Information bedankt. Sie kam dann nach Hause und war richtig angefressen von ihrem Praktikum. Sie redete kaum, zog sich sofort zurück. Ich habe ise gefragt, ob sie reden will. Sie sagte nur, sie will ihre Ruhe haben.

Ich war damit nicht wirklich einverstanden, weil ich ihr ja helfen will, musste es aber akzeptieren. Gestern früh rief sie mich plötzlich an und bat mich um einen Gefallen. Ich solle neue Ärzte raussuchen, bei der sie ein Praktikum machen konnte. Uneigennützig wie ich war, half ich ihr natürlich. Als sie dann nach dem Arzt zu Hause war, entgegnete sie mir, sie habe um 17:30 ein Termi nbeim Vermieter. Daraufhin suchte ich noch mal das Gespräch mit ihr. Es wurde auch ein wenig wilder und bevor es eskaliert haben wir dann aufgehört. Sie brachte noch mal den Standpunkt, dass sie hier festgefahren ist im Kopf und jetzt raus will. Sie braucht das einfach und fühle sich nicht mehr im Moment wohl, so wie es gerade ist. Sie will gehen, bevor wir richtig aneinanderrasseln, so ihre Meinung. Sie hätte ein Jahr gekämpft und möchte das jetzt durchziehen. Ich lies dann noch einen dummen Spruch folgen, wenn sie mich nicht schon lieben kann, soll sie mich halt hassen.

Das war natürlich mit Enttäuschung und Wut verbunden. Nachdem sie dann Abends nach Hause kam - oh Wunder - redeten wir ganz normal. Sie vertraute mir ihre Probleme beim ersten Praktikum an und erzählte mir, wie es beim neuen Praktikumsplatz beim Vorstlelungsgespräch gelaufen ist. Es wirkte alles auf einmal wieder harmonisch, es wurde gescherzt und man nahm sich Zeit. Wir haben 2 Stunden uns unterhalten - mehr als die ganzen letzten Tage zusammen, wo sie sich sofort zurück gezogen hat. Kurz nach 21 Uhr zog sie sich dann aber zurück, weil sie Kopfschmerzen bekommen hatte und erst mal ne Tablette nehmen musste un Ruhe brauche.

Wie es beim Vermieter gelaufen ist? Kein Wort davon! Ich selber habe natürlich auch nicht nachgeharkt, weil es ein kritisches Thema für mich ist. Ich finde es nur merkwürdig, dass sie auf einmal SO offen war, nachdem wir so am Vormittag auseinander gegangen sind.

Habe dann gestern das erste Mal mit meiner Mama wegen der Situation telefoniert. Sie ist der Meinung, ich solle sie gehen lassen und sie wird früher oder später merken, was sie an mir hatte. Damit könnte sie Recht behalten... Mal sehen.

Gefällt mir

9. Januar 2015 um 14:40

@pacjam
"Du bist derzeit und bis auf unabsehbar Weiteres für jede Beziehung ungeeignet."

Und jetzt maße ich mir mal an zu sagen: Pacjam, DU bist derzeit und auf unabsehbar Weiteres denkbar ungeeignet und absolut nicht in der Lage, jemandem hilfreiche Ratschläge zu erteilen.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
14 Jahre alt, keine Freundin etc...
Von: s0ulmat3
neu
22. Februar 2015 um 2:56

Diskussionen dieses Nutzers

Hydro Boost

Teilen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen