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Blöde Arbeitszeiten + Beziehung & Freizeit

13. Februar 2014 um 20:59 Letzte Antwort: 19. Februar 2014 um 19:47

Aus aktuellem Anlass, verfasse ich nun auch mal ein Thema.

Ich bin seit ein paar Wochen in einer neuen Anstellung und merke immer mehr, wie schwer es doch ist, sich an lange Arbeitszeiten zu gewöhnen. Ich hatte vorher einen normalen 8-Std.-Job mit geregelten Arbeitszeiten, jetzt sind es 9-10 Std. /tägl mit längerer Anfahrtszeit. Dazu muss man sagen, dass die Arbeit anspruchsvoller und auch abwechslungsreicher ist.

Bei uns arbeiten viele Frauen, die alle so zwischen 25 und 35 sind. Mit so einem Job kann man doch niemals eine Familie gründen und dann so weiter arbeiten, oder?

Wie ist das bei euch? Arbeitet ihr lange oder mit Absicht gerade nicht? Habt ihr Bock auf Karriere und Geld und verzichtet auf Freizeit? Gebt ihr euch mit weniger Arbeit zufrieden und habt dafür mehr Zeit für die schönen Dinge? Was sind so eure Arbeitszeiten? Kommt ihr vielleicht sogar gestresst nach Hause und lasst es an eurem Liebsten aus? Ist euer Liebster vielleicht der Ernährer im Haushalt?

Immer her mit den Erfahrungen! ich bin zur Zeit einfach so zwiegespalten und unsicher, was wirklich richtig ist.

Einerseits ist Karriere ja geil, andererseits ist die Freizeit doch die Zeit, die das Leben eines Menschen ausmacht. Aber was bringt mir die Freizeit, wenn alles Ar***-teuer ist und ich jeden Monat ne 0 auf dem Konto habe? Ich brauch ne objektive Meinung!

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14. Februar 2014 um 1:42

Ich
Arbeite zu viel und würde am liebsten gar nicht mehr arbeiten

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14. Februar 2014 um 8:21

Mir ist es sehr wichtig mir bestimmte Dinge leisten zu können...
... auch wenn es für andere unsinnige Dinge sind.

Wärend meiner zweiten Ausbildung musste ich sehr zurückstecken. Klar ich bin vom Gesellengehalt zurück auf Ausbildungsvergütung gefallen. In der Zeit habe ich mir kaum etwas leisten können, habe auf fast alles verzichtet. Bin die ganzen Jahre wenns hoch kommt 5 mal am Wochenende weg gegangen. Nur mein Mercedes habe ich erhalten, da ich am Tag wegen der Arbeit min. 120 km fahre und ich das mit einem Kleinwaagen absolut unerträglich finde.

Mir und meinem Patner ist es wichtig usere Hobby auszuüben, die nunmal Geld kosten unser Ferienhaus am Atlantik halten zukönnen (frühzeitig geerbt) und bald auch hier unsere eigenen vier Wände mit Garten zuhaben.

Um soetwas halten zu können muss man schon etwas besser verdienen. Karriere ist mir nicht so wichtig gehört aber ein Stück weit dazu. Dennoch haben wir klare Grenzen wie weit wir gehen würden und wie viel Freizeit wir opfern. Wir wollen uns vieles Leisten aber nicht um jeden Preis.

Ich habe mir für die zweite Ausbildungen einen Beruf gesucht wo ich auch mit 8 Stunden Arbeit am Tag ein gutes Einkommen habe. Nebenbei bilde ich mich noch etwas weiter damit der einen oder andere mehr rausspringt. Und Überstunden kommen zwar vor sind aber nicht die Regel und außerdem kann ich sie Abfeiern und bekommen meine Freizeit dadurch ja zurück.

LG

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14. Februar 2014 um 9:10

Ich hatte früher das Bedürfniss nach Karriere
Spannender Job, internationaler Bereich, Reisen, Verhandeln, lange Arbeitszeiten, viel Verantwortung. Außer Job gab es da aber nichts mehr.
Heute arbeite ich ganz normal in einem "langweiligen" Bürojob, habe feste Arbeitszeiten und ein Privatleben. Man kann leider nicht alle haben und muss Prioritäten setzen. Allerdings ist es ja nicht so, dass alles in Stein gemeißelt und für die Ewigkeit ist. Wenn es dir augenblicklich Spaß macht, dann mach es, bis sich das Blatt wendet. Oder eben auch nicht.

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14. Februar 2014 um 13:42

Freizeit / Privatleben geht vor.
Bock auf Karriere hab ich nicht. Auf Geld schon.

Das Verhältnis muss stimmen. Für 100 netto mehr, würde ich keine 15-Stunden-Tage auf mich nehmen.
Wenn ich wirklich so viel mehr verdienen würde, dass ich mir regelmäßig genug Geld weglegen kann, um dann früher als andere sagen zu können, ich schalt jetzt mal zurück, arbeite nur noch Teilzeit oder gar nicht mehr und geb mein gescheffeltes Geld aus vielleicht schon.
Leidet aber die Beziehung und sonstiges Privatleben darunter, geht das Privatleben immer vor.

Karriere ist für mich nur wegen dem finanziellen Aspekt notwendig. Persönlich ist mir eine hohe Position total schnuppe. Ich muss mir oder anderen nichts beweisen. Beschäftigung und Auslastung könnt ich mir, wenn der finanzielle Aspekt nicht wäre, auch auf anderem Wege beschaffen.
Mit dieser Einstellung werd ich daher auch niemals wirklich die Karriereleiter erklimmen. Ich bin nicht dumm und könnte wahrscheinlich mehr, als ich jetzt mache.

Aber ich will einfach nur nen Job, bei dem ich 7-8 Stunden meine Arbeit mache ohne dass mir jmd auf die Nerven geht und dannach Hause fahre.
Mit nem Gehalt im oberen Durchschnitt, sodass es mir möglich ist 1-2 mal im Jahr in Urlaub zu fahren und ich keine Angst haben muss, wenn mal ne unerwartete Ausgabe ansteht.

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14. Februar 2014 um 20:43

Das
ist nicht so einfach zu beantwortet.
Es kommt ganz darauf an mit was man zufrieden ist und wo man generell seine Prioritäten setzt.
Man kann z.B. auch mit etwas weniger Geld trotzdem viele Freizeitaktivitäten erleben und ein schönes Leben führen, wenn man nicht auf besonders expliziten Luxus setzt.

Ansonsten wäre es für mich immer wichtig, dass der Job nicht so weit ausartet, dass er
a) die Beziehung/Familie vollständig in den Hintergrund treten lässt (tempörär kann das mal vorkommen)
oder
b) meine Gesundheit gefährdet.
Ich denke da muss jeder seinen eigenen Mittelweg finden und schauen was ihm/ihr im Moment wichtig ist.

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14. Februar 2014 um 22:51

Im Prinzip
kann man in dem Job, den ich ausübe, immer arbeiten. Und je mehr man arbeitet, desto mehr verdient man. Man könnte also auch 24 Std. am Tag nur mit Arbeit verbringen.

Überstunden wurden so zwar angekündigt, aber es ist wirklich so, dass die Leute dort 48 Std. und mehr (Teamleiter bis zu 60 Std./ Wo.) arbeiten. Ich komme vielleicht auf 45 und fühle mich schon schlecht gegenüber den anderen.

Der Job ist an sich schön, ne coole aufgabe, sehr viel Abwechlung. Man lernt für's Fach und für's Leben. Der Umgangston ist jedoch irgendwie rau (es kommt mir so vor) und die Kollegen wirken unzufrieden. Es ist nicht so, dass man sich hasst, aber jeder interessiert sich nur für sich selbst. Es gibt kein Miteinander.

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14. Februar 2014 um 22:55
In Antwort auf an0N_1224640899z

Das
ist nicht so einfach zu beantwortet.
Es kommt ganz darauf an mit was man zufrieden ist und wo man generell seine Prioritäten setzt.
Man kann z.B. auch mit etwas weniger Geld trotzdem viele Freizeitaktivitäten erleben und ein schönes Leben führen, wenn man nicht auf besonders expliziten Luxus setzt.

Ansonsten wäre es für mich immer wichtig, dass der Job nicht so weit ausartet, dass er
a) die Beziehung/Familie vollständig in den Hintergrund treten lässt (tempörär kann das mal vorkommen)
oder
b) meine Gesundheit gefährdet.
Ich denke da muss jeder seinen eigenen Mittelweg finden und schauen was ihm/ihr im Moment wichtig ist.

Du hast schon recht
mir ist Freizeit auch wichtig. Aber ich möchte keine Geldsorgen haben. Ich wohne in einer Großstadt und das Leben ist - wie ihr wisst - verdammt teuer. Hier ne Wurzelbehandlung, da ein Busfahrticket und plötzlich ist man mal eben 600 EUR los (nur ein Beispiel).

Sicherlich müsste man einfach lernen, Abstriche zu machen.

Gesundheit ist ein gutes Stichwort. Wenn die leidet, würde ich sofort etwas ändern.

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14. Februar 2014 um 23:01
In Antwort auf gamal_12913098

Mir ist es sehr wichtig mir bestimmte Dinge leisten zu können...
... auch wenn es für andere unsinnige Dinge sind.

Wärend meiner zweiten Ausbildung musste ich sehr zurückstecken. Klar ich bin vom Gesellengehalt zurück auf Ausbildungsvergütung gefallen. In der Zeit habe ich mir kaum etwas leisten können, habe auf fast alles verzichtet. Bin die ganzen Jahre wenns hoch kommt 5 mal am Wochenende weg gegangen. Nur mein Mercedes habe ich erhalten, da ich am Tag wegen der Arbeit min. 120 km fahre und ich das mit einem Kleinwaagen absolut unerträglich finde.

Mir und meinem Patner ist es wichtig usere Hobby auszuüben, die nunmal Geld kosten unser Ferienhaus am Atlantik halten zukönnen (frühzeitig geerbt) und bald auch hier unsere eigenen vier Wände mit Garten zuhaben.

Um soetwas halten zu können muss man schon etwas besser verdienen. Karriere ist mir nicht so wichtig gehört aber ein Stück weit dazu. Dennoch haben wir klare Grenzen wie weit wir gehen würden und wie viel Freizeit wir opfern. Wir wollen uns vieles Leisten aber nicht um jeden Preis.

Ich habe mir für die zweite Ausbildungen einen Beruf gesucht wo ich auch mit 8 Stunden Arbeit am Tag ein gutes Einkommen habe. Nebenbei bilde ich mich noch etwas weiter damit der einen oder andere mehr rausspringt. Und Überstunden kommen zwar vor sind aber nicht die Regel und außerdem kann ich sie Abfeiern und bekommen meine Freizeit dadurch ja zurück.

LG

Kenn ich

Habe auch lange genug studiert, um zu wissen, wie sich Armut anfühlt

Ich hatte auch einfach keinen Bock mehr, jeden Cent umzudrehen. Es war einfach lange genug ätzend mit so wenig Geld, auch wenn die Studienzeit wunderschön war.

Sicherlich habt ihr recht, man muss für sich ne Art Waage finden. Wenn die Arbeit zu viel wird, stimmt was nicht.

Überstunden abfeiern? a Traum...

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14. Februar 2014 um 23:09


Nicht wirklich Konkurrenzdruck. Mitarbeiter können sich nicht gegenseitig Erfolge wegnehmen oder so, aber sie können mehr arbeiten, um Erfolge zu erzielen (oder ihre eigenen Erfolge zu beschleunigen), die entsprechend vergütet werden können.

Manche - so hab ich das Gefühl - sind schon in einem regelrechten Geldrausch und merken gar nicht mehr, dass sie fix und fertig sind. Es ist nun auch ein Job, der innerlichen Druck verursacht. I

ch könnte auch damit leben, meine Erfolge langsamer zu erzielen, aber aufgrund dieses "Gruppenzwangs" machen sich alle 10 Std.-Tage und arbeiten sogar wenn die krank sind....

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14. Februar 2014 um 23:13


Da klingst du mir eher wie die Ausnahme.

Selbstständigkeit ist noch mal was anderes, da du ja dein eigenes "Baby" großziehst.

Kann man sich an einem Tag überhaupt richtig erholen? auch mit super-omega-hyper-wellness-Tag?

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14. Februar 2014 um 23:14

Ja
unsere Lana hat von allem immer nur das beste. Wir haben verstanden

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15. Februar 2014 um 19:38

Hallöchen
Ja, du bist nun wieder das umgekehrte Beispiel. Kann ich aber auch irgendwo verstehen.

Ich bin ja nicht mal so anspruchsvoll, dass ich unbedingt in Teilzeit will, aber 40 Std. und flexible Arbeitszeiten - sodass man in dem Job auch planen kann, mal ne Familie zu gründen. Unter den aktuellen Umständen geht das nie und nimmer. Arbeite ja auch gern mal länger, wenn ich dafür dann auch freitags mal vor 18 Uhr gehen kann

Die Führung in dem Unternehmen ist auch etwas komisch. Sicher fühle ich mich deswegen auch so unwohl.

Ich schicke dann mal wieder Bewerbungen raus

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15. Februar 2014 um 20:18


Gleitzeiten haben wir offiziell auch. Bringt nur nix, wenn du eh 10 Std. da bist, da sind es eh immer dieselben Zeiten, zu denen du kommst oder gehst.

Gott sei Dank stellen ja immer mehr Firmen auf Gleitzeiten um. Ich sag nur eins: Nie wieder Agentur

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16. Februar 2014 um 13:41

Oha
krass, kenne es eher so, dass man im Sales gerade nicht flexible Arbeitszeiten hat.

Tja, Vertrieb ist ja auch nicht gleich Vertrieb...

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18. Februar 2014 um 11:45

Klar ist das Einstellungsache
Aber wenn ich mir weniger Dinge leisten kann brauche ich die Zeit eig. auch nicht. Die wenigsten Dinge im Leben sind umsonst. Ich habe nicht ein Hobby wofür ich nicht unmengen an Geld brauche und sei es nur für eine Ausrüstung aber selbst die muss hin und wieder neu.

Und wenn ich was aufschiebe dann eher seltener weger der Arbeit meistens einfach aus Faulheit.

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18. Februar 2014 um 13:05

Arbeitszeit
Steh um 4 auf und fange um 5:30 an und komm meist spät heim.
Da bleibt nicht viel Freizeit vor allem ständig müde und ko.
Am Anfang gings,man gewöhnt sich auch dran.Aber wir werden ja alle nicht jünger. Daher auf dauer eher nix.Auch wegen späterer Familienplanung unmöglich.
Obwohl hier viele Tagesmütter ab 530 anbieten. Aber dafür bekommt man ja kein Nachwuchs um die dann dort abzugeben und abends spät wieder abzuholen....

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18. Februar 2014 um 20:05


Hey Leute,

ihr habt mir nur das bestätigt, was ich selbst schon wusste. Danke dafür.

Agenturleben ist ein hartes Brot, v.a. wenn die Stimmung der, wie beim Untergang der Titanic, gleicht.

Habe demnächst 2 Vorstellungsgespräche bei Firmen mit flexiblen AZ. Die Positionen haben zwar nicht denselben "Status" und die Firmen sind auch weniger bekannt, aber das ist es mir wert

Gestern waren schon wieder welche 11,5 Std. im Büro nee, dass muss nicht sein. Für kein Geld der Welt

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19. Februar 2014 um 19:47

Ja klar
!

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Nach 17 Jahren ist Sie mit einen Anderen weg
Von: indigo_12551759
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19. Februar 2014 um 18:39
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