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Blockiert Zusammenwohnen die Entwicklung einer Beziehung??

5. März 2007 um 19:23

Mein Freund und ich hatten gestern eine Diskussion...

er ist der Meinung, dass es für eine Beziehung besser ist, wenn beide Partner zumindest am Anfang (die ersten 2-3Jahre) getrennte Wohnungen haben..

Das, so meint er, gibt einer Beziehung die Chance, sich besser zu entwickeln, als sie es täte, wenn man von Anfang an ständig aufeinanderhockte..

mich würde eure Meinung dazu interessieren...

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5. März 2007 um 19:38

...
kommt auf die Chemie drauf an. Wenn Ihr Euch von Anfang an richtig gut versteht, warum dann Zeit verlieren. Zwei Paerchen in meinem Bekanntenkreis sind jeweils nach etwa 2 Monaten zusammengezogen und wohnen nach 5 Jahren immer noch zusammen und bei einem ist schon das zweite Kind unterwegs.

Der Wunsch muss aber von beiden kommen! Wenn die Beziehung 'holpriger' anfaengt und es noch Barrieren zu ueberwinden gilt, wuerde ich mir schon noch etwas Zeit lassen mit dem Zusammenziehen.

Muss auch ehrlich sagen, dass es meiner Meinung nach auch aufs Alter ankommt. Mit 20 wuerde ich das noch nicht so schnell tun, man ist ja noch jung und muss sich erstmal orientieren, was man eigentlich so moechte. Mit 30 oder aelter wuerde ich das nach ein paar Monaten dann schon forcieren.

Wichtig ist: Du kannst den Wunsch aeussern, draeng ihn aber nicht. Gerade das Zusammenziehen ist fuer manche Jungs ein heikles Thema.

Gruss

D.

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5. März 2007 um 19:42

@cefeu
hallo cefeu,

danke für deine Antwort!

es ging dabei um ein befreundetes Päarchen, die ständig aufeinanderhocken und eben zusammenwohnen..

aber natürlich finde ich dieses thema auch grundsätzlich spannend, da ja auch ich mal mit meinem Freund zusammenziehen will und ich daran sehe, dass es wohl noch dauern wird...was nicht weiter tragisch ist aber dennoch hat mich seine Meinung zum NAchdenken über Entwicklung in Beziehungen angeregt..

lg
traubenkern

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5. März 2007 um 19:45
In Antwort auf dauz

...
kommt auf die Chemie drauf an. Wenn Ihr Euch von Anfang an richtig gut versteht, warum dann Zeit verlieren. Zwei Paerchen in meinem Bekanntenkreis sind jeweils nach etwa 2 Monaten zusammengezogen und wohnen nach 5 Jahren immer noch zusammen und bei einem ist schon das zweite Kind unterwegs.

Der Wunsch muss aber von beiden kommen! Wenn die Beziehung 'holpriger' anfaengt und es noch Barrieren zu ueberwinden gilt, wuerde ich mir schon noch etwas Zeit lassen mit dem Zusammenziehen.

Muss auch ehrlich sagen, dass es meiner Meinung nach auch aufs Alter ankommt. Mit 20 wuerde ich das noch nicht so schnell tun, man ist ja noch jung und muss sich erstmal orientieren, was man eigentlich so moechte. Mit 30 oder aelter wuerde ich das nach ein paar Monaten dann schon forcieren.

Wichtig ist: Du kannst den Wunsch aeussern, draeng ihn aber nicht. Gerade das Zusammenziehen ist fuer manche Jungs ein heikles Thema.

Gruss

D.

@dauz
hallo dauz!

danke für deine Antwort!!!

Du schreibst: "Wenn die Beziehung 'holpriger' anfaengt und es noch Barrieren zu ueberwinden gilt, wuerde ich mir schon noch etwas Zeit lassen mit dem Zusammenziehen."

ich würde gerne wissen, ob du denkst, dass es Unterschiede in der Qualität anfänglich entweder holpriger gegenüber von anfang an sehr harmonischen Beziehungen gibt..

hat erstere weniger Chancen auf ein Happy end als letztere oder bietet erstere im Gegensatz zur letzteren mehr Entwicklungschancen für beide Beteiligten..???

Bin gespannt auf deine Meinung!!

schonmal vielen Dank!
traubenkern


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5. März 2007 um 19:57

Im Falle von Zusammenwohnen
ist es jedenfalls schwierig, sich der Beziehungsarbeit zu entziehen. Hockt man ständig aufeinander, wie Du es nennst, geht es nicht so einfach, seine Launen und probleme und Fragen und auch Freude für sich zu behalten. Der andere merkt, was los ist.
D.h. wohl auch, daß sich das Paar schneller findet und schneller ein richtiges Paar wird.
Eignet sich für Leute, die sich nicht scheuen, an einer Beziehung zu arbeiten

Nicht Zusammenwohnen verlangsamt den prozeß etwas. Man kann sich auch schon mal "verstekcne", wenns nicht so gut geht im Moment und sogesehen besser flüchten vor Problemen.
Es sei denn, man ist problemorientiert eingestellt.
Das Vermissen gehört natürlich dazu ud die Wiedersehensfreude. Kann die Spannung und das Kribbeln verlängern, wobei das auch mit Zusammenwohnen immer wieder entfacht werden könnte, wenn es schon mal echt geklappt hat und wirklich Liebe im Spiel ist.

Da gibts echt noch viel, was man daz schreiben könnte, aber mehr fällt mir grad nicht ein

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5. März 2007 um 20:14

Am ersten tag
Wir sind erst zusammen gezogen und dan haben wir uns richtig kennen gelernt.War manches mal harte arbeit hat sich für beide seiten gelont.Freie meinungseuserung genaue defination von was will ich und was nicht sowie freireume fur beide.Wir sind jetzt 11jahre zusammen und haben zwei kinder.

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5. März 2007 um 20:25

Aber
dass man zusammen wohnt heisst doch nicht gleich, dass man aufeinander hockt.
Mein Freund und ich sind damals zusammengezogen und sehen uns seltener als vorher.
Wir haben extra fast 3 Jahre gewartet, ehe wir zusammengezogen sind - hätte nicht sein brauchen; es klappt genauso gut wie vorher. Deswegen denke ich, dass es nicht auf die Zeit sondern auf den Freund (oder euch beide) ankommt, ob es klappt oder nicht.

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5. März 2007 um 20:32

Also,
eine Freundin von mir wohnt mit ihrem Freund seit dem Tag, an dem sie sich kennengelernt haben, zusammen... Das ist zwar wahrscheinlich nicht das Übliche, aber sie sind jetzt immerhin seit einem Jahr glücklich zusammen. Und die Gefahr des "Aufeinanderhockens" gibt es ja auch nach 2-3 Jahren noch.
Mir persönlich wäre das zu früh, aber ich denke nicht, dass es da eine Patentlösung gibt. Das kommt doch immer auf den Partner, dessen Lebensweise, die Arbeitszeiten und 100 andere Faktoren an...

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19. März 2007 um 7:07
In Antwort auf traubenkern

@dauz
hallo dauz!

danke für deine Antwort!!!

Du schreibst: "Wenn die Beziehung 'holpriger' anfaengt und es noch Barrieren zu ueberwinden gilt, wuerde ich mir schon noch etwas Zeit lassen mit dem Zusammenziehen."

ich würde gerne wissen, ob du denkst, dass es Unterschiede in der Qualität anfänglich entweder holpriger gegenüber von anfang an sehr harmonischen Beziehungen gibt..

hat erstere weniger Chancen auf ein Happy end als letztere oder bietet erstere im Gegensatz zur letzteren mehr Entwicklungschancen für beide Beteiligten..???

Bin gespannt auf deine Meinung!!

schonmal vielen Dank!
traubenkern


Hey
sorry, hab jetzt erst gesehen, dass Du geantwortet hast. Wieso bekommt man eigentlich nie 'ne mail... hmm ok

Also ich finde, das mit dem Zusammenziehen kann man nicht berechnen. Es ist wie eine Beziehung. Wenn Du mit jemandem zusammenkommst, kannst Du nie voraussagen, ob es funktionieren wird. Beim zusammenwohnen ist es das Gleiche. Man muss halt wissen, ob man es wirklich moechte.

Und mit dem holpriger Beziehungsstart - damit mein ich folgendes. Es gibt ja Beziehungen, da fliegen von Anfang an die Fetzen bzw. es gibt Dinge, die einen so richtig stoeren. In dem Falle wuerd ich erstmal versuchen, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Wenn man dann erstmal zusammenwohnt, geht die Beziehung in 'ne ganz neue Phase. Und damit kommen natuerlich auch wieder andere Probleme. Deshalb immer eins nach dem anderen

Irgendwie les ich auch aus Deinen Saetzen raus, dass Du versuchst, die rational richtige Entscheidung zu treffen. Es gibt bei der Frage nach dem Zeitpunkt fuers Zusammenziehen keine richtige Antwort. Ich finde, wenn man sich wirklich liebt, dann wird man frueher oder spaeter automatisch darauf zusteuern.

beste Gruesse

D.

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19. März 2007 um 11:08

Zusammenwohnen
Hallo!
Mein Freund und ich sind jetzt ein gutes halbes Jahr zusammen und werden jetzt zusammenziehen. Anfangs hat er noch weiter weggewohnt und wir haben uns nur alle paar Tage gesehen bzw. er hat mehr oder weniger bei mir gewohnt. Er hat sich dann hier in der Nähe eine Wohnung gesucht und seitdem sehen wir uns täglich. Entweder bin ich bei ihm oder er ist bei mir. Da er aber oft abends noch arbeiten muss und ich schon ins Bett gehe haben wir beschlossen uns eine gemeinsame Wohnung mit einem gemeinsamen Arbeitszimmer zu nehmen. Wenn ich dann nachmittags am Computer sitze und Unterrichtsvorbereitungen mache, sitzen wir wenigstens gemeinsam da und können uns unterhalten und nicht nur in der kurzen Zeit in der wir gemeinsam zu Abend essen.
Anfangs dachte ich auch, dass ich nicht so schnell zusammenziehen möchte, aber es ist ja auch ein zeitlicher und finazieller Aspekt.
LG
Karla

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19. März 2007 um 11:11
In Antwort auf karlafromhell

Zusammenwohnen
Hallo!
Mein Freund und ich sind jetzt ein gutes halbes Jahr zusammen und werden jetzt zusammenziehen. Anfangs hat er noch weiter weggewohnt und wir haben uns nur alle paar Tage gesehen bzw. er hat mehr oder weniger bei mir gewohnt. Er hat sich dann hier in der Nähe eine Wohnung gesucht und seitdem sehen wir uns täglich. Entweder bin ich bei ihm oder er ist bei mir. Da er aber oft abends noch arbeiten muss und ich schon ins Bett gehe haben wir beschlossen uns eine gemeinsame Wohnung mit einem gemeinsamen Arbeitszimmer zu nehmen. Wenn ich dann nachmittags am Computer sitze und Unterrichtsvorbereitungen mache, sitzen wir wenigstens gemeinsam da und können uns unterhalten und nicht nur in der kurzen Zeit in der wir gemeinsam zu Abend essen.
Anfangs dachte ich auch, dass ich nicht so schnell zusammenziehen möchte, aber es ist ja auch ein zeitlicher und finazieller Aspekt.
LG
Karla

Und übrigens
mit meinem Ex-Freund bin ich nach ungefähr 8 1/2 Jahren Beziehung zusammengezogen und nach 3 Monaten war die Beziehung futsch. Ich glaube da gibt es keine Regel wan man zusammenziehen sollte. Es muss einfach passen!

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20. März 2007 um 15:36
In Antwort auf traubenkern

@cefeu
hallo cefeu,

danke für deine Antwort!

es ging dabei um ein befreundetes Päarchen, die ständig aufeinanderhocken und eben zusammenwohnen..

aber natürlich finde ich dieses thema auch grundsätzlich spannend, da ja auch ich mal mit meinem Freund zusammenziehen will und ich daran sehe, dass es wohl noch dauern wird...was nicht weiter tragisch ist aber dennoch hat mich seine Meinung zum NAchdenken über Entwicklung in Beziehungen angeregt..

lg
traubenkern

Kommt auf jeden
auch selbst drauf an.

Ich persönlich bin gerne mit meinem Freund zusammen, aber dennoch froh das ich auch unabhängig bin. Unsere Beziehung war am Anfang auch teilweise sehr holprig, denn "Mann" hat immer Angst um seine Freiheiten, das es bei uns Frauen auch so ist.....denken die mal nicht drüber nach.

Aber wichtig ist das beide es wollen und ich für mich persönlich sage das es zur Zeit super klappt (wohnen aber auch nebenbeinander) und dann muss das nicht wirklich sein ....

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20. März 2007 um 15:49

Wie schön.
endlich hier mal soetwas zu lesen.
Du schreibst mir aus der Seele.

Aber: auch ich musste das erst lernen - hat fast drei Jahre gedauert, war eine harte Schule, und nur mein unerschütterliche Glaube an die Liebe und mein Dickkopf hat mich daran gehindert, aufzugeben.

Anfang November ist dann endlich der "Knoten" bei uns geplatzt - schon vorher war es gut so wie es war, mein super-freiheitsliebender und -brauchender Partner und ich (ehemals sehr sehr anhänglich) hatten uns gut an einander angenährt...
jetzt hat er vor zwei Tagen seine Wohnung gekündigt und zieht zu mir.

und ich bin soooo glücklich darüber!

Das wollte ich immer - und als er es am Telefon ansprach, wie ich das fände, war ich unsicher, ob ich das wollte - weil ich mich sooo an meine eigene Wohnung, meine eigene "Freiheit" gewöhnt hab.

Lustig oder?
Mittlerweile ist er anhänglicher und ich freiheitsliebender - aber das wichtigste: wir lassen uns, wie wir sind, akzeptieren die Bedürfnisse des anderen und versuchen uns weiterzuentwickelt und uns gegenseitig zu fördern.

Ich kann echt sagen: das ist die große Liebe für mich, die eine große Beziehung, über die ich später noch sprechen werde...
und das, obwohl ich vorher schon einmal verheiratet war - aber die Partnerschaft war lange nicht so gehaltvoll, auf dem Niveau wie meine jetzige.

Positive Grüße!

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