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Bleibe auf der Strecke

20. Februar um 17:30

Hallo, ich möchte von euch wissen ob es Menschen gibt die von Haus aus auf der Strecke bleiben. Ich werde in nicht allzu langer Zeit 23 Jahre alt und kam bis jetzt noch nie in den Genuss einer Beziehung. Ich versuche euch ein paar Details aus meinem Leben zu schildern die euch als Input vielleicht weiterbringen. Ich hatte eigentlich eine sehr schöne Kindheit. Anzumerken ist, dass mich meine Eltern bis zum meinem 10. Lebensjahr sehr behüteten (leider jetzt auch noch) und mir beinahe alles erfüllten, da ich in dieser Zeit noch ein Einzelkind war. Als ich mit 10 Jahren in die nächsthöhere Schulform aufstieg, wurde ich in eine Klasse gewürfelt, die mir das Leben zur Hölle machten. Ich wurde 4 Jahre lang schwer gemobbt und traktiert und mein Freundeskreis beschränkte sich phasenweise auf 0 Personen. Ich litt damals schon unter Depressionen, ließ mir aber nichts anmerken und hoffte auf Besserung. Ich zog mich immer mehr zurück, verschanzte mich zu Hause vor meiner Playstation und fraß mich auf 95 kg hinauf. Die erste Klasse der Oberstufe wiederholte ich 2-mal, vermutlich auch wegen diesen schlimmen Ereignissen. Ließ mir aber nie etwas anmerken. Nach meinem Wechsel in eine andere höhere Schule wurde das Umfeld wesentlich besser. Im zweiten Jahr, in dem ich 18 Jahre alt wurde, nahm ich schlussendlich in 4 Monaten 20 kg ab und wurde plötzlich von allen Menschen ganz anders behandelt. Intelligent wie ich mir dachte zu sein, wurde ich misstrauisch, warum sollten alle Är*** auf einmal freundlich sein? Auch für Frauen war ich fortan sehr interessant. Ich verbrachte/verbringe außerdem sehr viel Zeit für Sport/Ernährung. Mit meinen 22 Jahren kann ich Sex und „Aufrisse“ auf einer Hand abzählen, einmal sogar im Bordell und kein einziges Mal nüchtern. Jeder fragt sich warum ich noch nie in einer Beziehung gewesen bin, bzw. mir beim Fortgehen nie eine schnappe. Nun, beim saufen sich wen Aufreißen ist schlichtweg nicht meine Art, ich denke ich bin eher der Beziehungstyp, was auch viele Leute in meinem Umfeld ansprechen. Jedenfalls fehlen mir sämtliche Grundkompetenzen was diese Schiene angeht. Während meiner Zeit, als ich noch dick und nicht schön war, konnten alle anderen einige Erfahrungen sammeln, ich blieb auf der Strecke. Einige Leute aus meinem Umfeld schätzen meine Attraktivität als sehr extrem hoch ein, ich sei auch freundlich, nett und bringe eigentlich jede Eigenschaft mit, die es nur geben soll. Leider weisen meine sozialen Kompetenzen so enorm große Lücken auf das ich extrem hilflos dastehe. Ich habe mir durch vergangene Ereignisse sehr viele negative Eigenschaften angeeignet. Ich bin extrem vorsichtig, misstrauisch, emotionslos, kalt, sehe alles mit einer gewissen Distanz und bin das Leben alleine schon so gewohnt. Oft glaube ich, dass ich aus meiner eigenen Welt gar nicht mehr raus komme. Leute die mich nicht (gut) kennen, wissen das auch nicht, bzw. wundern sich extrem, wenn ich etwas über mein Privatleben preisgebe. Ich verschanze mich auch nicht daheim, sondern gehe regelmäßig fort, oder gemütlich was trinken, bin auch so öfter unterwegs und versuche konstant was gegen diese Probleme zu unternehmen… Gestern habe ich mich z.B. auch mit einer Frau getroffen, die ich vom Fortgehen kannte, die auch im Rausch was von mir wollte, aber ich eben nicht dazu in der Lage bin (bis auf sehr seltene Ausnahmen), wir gingen spazieren, redeten, aber meine ganzen negativen Eigenschaften halten mich immer zurück richtig „normal“, fröhlich, zufrieden, usw.. zu erscheinen. Ich leide auch etwas unter meinem Familienleben. Ich wohne als Student noch zu Hause, deshalb sieht es finanziell und materiell auch sehr mager aus. Das Thema Frauen ist für mich wie eine sehr schwere Prüfung ohne jegliche Vorbereitung Was kann ich eurer Meinung nach noch versuchen? Oder ist bereits alles verloren? Liebe Grüße

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20. Februar um 19:30

Naja, es kann schon hilfreich sein, auf eigenen Beinen zu stehen und sich so als selbstwirksam und selbstbestimmt zu erleben. Das ist ein grosser Egoboost.

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20. Februar um 19:56

Es mangelt ihm sowas von an Selbstbewusstsein. Und das ist auch absolut kein Wunder, Mobbing kann das vollständig zerstören.
Wenn er sein Leben eigenständig in die Hand nimmt, wird ihm das viel Spass und Freude machen, zu sehen, was er alles kann. Er wird stolz und glücklich mit sich sein und das wird er auch ausstrahlen dann.

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20. Februar um 21:04
In Antwort auf beyourself

Hallo, ich möchte von euch wissen ob es Menschen gibt die von Haus aus auf der Strecke bleiben. Ich werde in nicht allzu langer Zeit 23 Jahre alt und kam bis jetzt noch nie in den Genuss einer Beziehung. Ich versuche euch ein paar Details aus meinem Leben zu schildern die euch als Input vielleicht weiterbringen. Ich hatte eigentlich eine sehr schöne Kindheit. Anzumerken ist, dass mich meine Eltern bis zum meinem 10. Lebensjahr sehr behüteten (leider jetzt auch noch) und mir beinahe alles erfüllten, da ich in dieser Zeit noch ein Einzelkind war. Als ich mit 10 Jahren in die nächsthöhere Schulform aufstieg, wurde ich in eine Klasse gewürfelt, die mir das Leben zur Hölle machten. Ich wurde 4 Jahre lang schwer gemobbt und traktiert und mein Freundeskreis beschränkte sich phasenweise auf 0 Personen. Ich litt damals schon unter Depressionen, ließ mir aber nichts anmerken und hoffte auf Besserung. Ich zog mich immer mehr zurück, verschanzte mich zu Hause vor meiner Playstation und fraß mich auf 95 kg hinauf. Die erste Klasse der Oberstufe wiederholte ich 2-mal, vermutlich auch wegen diesen schlimmen Ereignissen. Ließ mir aber nie etwas anmerken. Nach meinem Wechsel in eine andere höhere Schule wurde das Umfeld wesentlich besser. Im zweiten Jahr, in dem ich 18 Jahre alt wurde, nahm ich schlussendlich in 4 Monaten 20 kg ab und wurde plötzlich von allen Menschen ganz anders behandelt. Intelligent wie ich mir dachte zu sein, wurde ich misstrauisch, warum sollten alle Är*** auf einmal freundlich sein? Auch für Frauen war ich fortan sehr interessant. Ich verbrachte/verbringe außerdem sehr viel Zeit für Sport/Ernährung. Mit meinen 22 Jahren kann ich Sex und „Aufrisse“ auf einer Hand abzählen, einmal sogar im Bordell und kein einziges Mal nüchtern. Jeder fragt sich warum ich noch nie in einer Beziehung gewesen bin, bzw. mir beim Fortgehen nie eine schnappe. Nun, beim saufen sich wen Aufreißen ist schlichtweg nicht meine Art, ich denke ich bin eher der Beziehungstyp, was auch viele Leute in meinem Umfeld ansprechen. Jedenfalls fehlen mir sämtliche Grundkompetenzen was diese Schiene angeht. Während meiner Zeit, als ich noch dick und nicht schön war, konnten alle anderen einige Erfahrungen sammeln, ich blieb auf der Strecke. Einige Leute aus meinem Umfeld schätzen meine Attraktivität als sehr extrem hoch ein, ich sei auch freundlich, nett und bringe eigentlich jede Eigenschaft mit, die es nur geben soll. Leider weisen meine sozialen Kompetenzen so enorm große Lücken auf das ich extrem hilflos dastehe. Ich habe mir durch vergangene Ereignisse sehr viele negative Eigenschaften angeeignet. Ich bin extrem vorsichtig, misstrauisch, emotionslos, kalt, sehe alles mit einer gewissen Distanz und bin das Leben alleine schon so gewohnt. Oft glaube ich, dass ich aus meiner eigenen Welt gar nicht mehr raus komme. Leute die mich nicht (gut) kennen, wissen das auch nicht, bzw. wundern sich extrem, wenn ich etwas über mein Privatleben preisgebe. Ich verschanze mich auch nicht daheim, sondern gehe regelmäßig fort, oder gemütlich was trinken, bin auch so öfter unterwegs und versuche konstant was gegen diese Probleme zu unternehmen… Gestern habe ich mich z.B. auch mit einer Frau getroffen, die ich vom Fortgehen kannte, die auch im Rausch was von mir wollte, aber ich eben nicht dazu in der Lage bin (bis auf sehr seltene Ausnahmen), wir gingen spazieren, redeten, aber meine ganzen negativen Eigenschaften halten mich immer zurück richtig „normal“, fröhlich, zufrieden, usw.. zu erscheinen. Ich leide auch etwas unter meinem Familienleben. Ich wohne als Student noch zu Hause, deshalb sieht es finanziell und materiell auch sehr mager aus. Das Thema Frauen ist für mich wie eine sehr schwere Prüfung ohne jegliche Vorbereitung Was kann ich eurer Meinung nach noch versuchen? Oder ist bereits alles verloren? Liebe Grüße

Hast du schon mal dran gedacht dir therapeutische Hilfe zu holen um die Geschehnisse deiner Kindheit aufzuarbeiten? 

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21. Februar um 8:57
In Antwort auf sphinxkitten1

Hast du schon mal dran gedacht dir therapeutische Hilfe zu holen um die Geschehnisse deiner Kindheit aufzuarbeiten? 

Ja, aber ich wollte immer durch eigene Kraft aus dieser Situation kommen. Ich konnte die letzen 4-5 Jahre auch Verbesserungen spüren, aber so ganz will es eben nicht funktionieren.

Inwiefern würde mir dies helfen? Was einmal geschehen ist kann man ja nicht mehr vergessen..

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21. Februar um 9:01
In Antwort auf jara

Es mangelt ihm sowas von an Selbstbewusstsein. Und das ist auch absolut kein Wunder, Mobbing kann das vollständig zerstören.
Wenn er sein Leben eigenständig in die Hand nimmt, wird ihm das viel Spass und Freude machen, zu sehen, was er alles kann. Er wird stolz und glücklich mit sich sein und das wird er auch ausstrahlen dann.

Das stimmt, Selbstbewusstsein hab ich leider auch nicht ausreichend. 

Das mit dem eigenständig in die Hand nehmen ist auch so eine Sache. Ich studiere in der selben Stadt in der ich vorher schon gewohnt habe, und wir haben uns geeinigt, das ich während der Bachelorausbildung noch zu hause wohne, da sich eine WG oä. in dieser Situation finanziell nicht wirklich auszahlt.

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21. Februar um 9:08
In Antwort auf beyourself

Hallo, ich möchte von euch wissen ob es Menschen gibt die von Haus aus auf der Strecke bleiben. Ich werde in nicht allzu langer Zeit 23 Jahre alt und kam bis jetzt noch nie in den Genuss einer Beziehung. Ich versuche euch ein paar Details aus meinem Leben zu schildern die euch als Input vielleicht weiterbringen. Ich hatte eigentlich eine sehr schöne Kindheit. Anzumerken ist, dass mich meine Eltern bis zum meinem 10. Lebensjahr sehr behüteten (leider jetzt auch noch) und mir beinahe alles erfüllten, da ich in dieser Zeit noch ein Einzelkind war. Als ich mit 10 Jahren in die nächsthöhere Schulform aufstieg, wurde ich in eine Klasse gewürfelt, die mir das Leben zur Hölle machten. Ich wurde 4 Jahre lang schwer gemobbt und traktiert und mein Freundeskreis beschränkte sich phasenweise auf 0 Personen. Ich litt damals schon unter Depressionen, ließ mir aber nichts anmerken und hoffte auf Besserung. Ich zog mich immer mehr zurück, verschanzte mich zu Hause vor meiner Playstation und fraß mich auf 95 kg hinauf. Die erste Klasse der Oberstufe wiederholte ich 2-mal, vermutlich auch wegen diesen schlimmen Ereignissen. Ließ mir aber nie etwas anmerken. Nach meinem Wechsel in eine andere höhere Schule wurde das Umfeld wesentlich besser. Im zweiten Jahr, in dem ich 18 Jahre alt wurde, nahm ich schlussendlich in 4 Monaten 20 kg ab und wurde plötzlich von allen Menschen ganz anders behandelt. Intelligent wie ich mir dachte zu sein, wurde ich misstrauisch, warum sollten alle Är*** auf einmal freundlich sein? Auch für Frauen war ich fortan sehr interessant. Ich verbrachte/verbringe außerdem sehr viel Zeit für Sport/Ernährung. Mit meinen 22 Jahren kann ich Sex und „Aufrisse“ auf einer Hand abzählen, einmal sogar im Bordell und kein einziges Mal nüchtern. Jeder fragt sich warum ich noch nie in einer Beziehung gewesen bin, bzw. mir beim Fortgehen nie eine schnappe. Nun, beim saufen sich wen Aufreißen ist schlichtweg nicht meine Art, ich denke ich bin eher der Beziehungstyp, was auch viele Leute in meinem Umfeld ansprechen. Jedenfalls fehlen mir sämtliche Grundkompetenzen was diese Schiene angeht. Während meiner Zeit, als ich noch dick und nicht schön war, konnten alle anderen einige Erfahrungen sammeln, ich blieb auf der Strecke. Einige Leute aus meinem Umfeld schätzen meine Attraktivität als sehr extrem hoch ein, ich sei auch freundlich, nett und bringe eigentlich jede Eigenschaft mit, die es nur geben soll. Leider weisen meine sozialen Kompetenzen so enorm große Lücken auf das ich extrem hilflos dastehe. Ich habe mir durch vergangene Ereignisse sehr viele negative Eigenschaften angeeignet. Ich bin extrem vorsichtig, misstrauisch, emotionslos, kalt, sehe alles mit einer gewissen Distanz und bin das Leben alleine schon so gewohnt. Oft glaube ich, dass ich aus meiner eigenen Welt gar nicht mehr raus komme. Leute die mich nicht (gut) kennen, wissen das auch nicht, bzw. wundern sich extrem, wenn ich etwas über mein Privatleben preisgebe. Ich verschanze mich auch nicht daheim, sondern gehe regelmäßig fort, oder gemütlich was trinken, bin auch so öfter unterwegs und versuche konstant was gegen diese Probleme zu unternehmen… Gestern habe ich mich z.B. auch mit einer Frau getroffen, die ich vom Fortgehen kannte, die auch im Rausch was von mir wollte, aber ich eben nicht dazu in der Lage bin (bis auf sehr seltene Ausnahmen), wir gingen spazieren, redeten, aber meine ganzen negativen Eigenschaften halten mich immer zurück richtig „normal“, fröhlich, zufrieden, usw.. zu erscheinen. Ich leide auch etwas unter meinem Familienleben. Ich wohne als Student noch zu Hause, deshalb sieht es finanziell und materiell auch sehr mager aus. Das Thema Frauen ist für mich wie eine sehr schwere Prüfung ohne jegliche Vorbereitung Was kann ich eurer Meinung nach noch versuchen? Oder ist bereits alles verloren? Liebe Grüße

Vielleicht solltest du es mal mit kognitiver Verhaltenstherapie versuchen.
Dabei sprichst du mit einem Therapeuten und spiegelst dein eigenes Verhalten in bestimmten Situationen wieder und erarbeitest verschiedene Herangehensweisen an dieses Problem.
Hat mir damals sehr geholfen und überlege auch, es erneut in Anspruch zu nehmen.

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21. Februar um 9:08

Aus diesem Teufelskreis auszubrechen ist leider alles andere als einfach, vor allem wenn man jahrelang in allen Bereichen immer wieder eine auf den Deckel bekommt.

Das stimmt leider, ich hab mir auch ein gewisses Gedankengut angeeignet, an welches ich oft festhalte.

Das mit dem Job und dem ausziehen hab ich im Post oberhalb schon erklärt. Die nächsten 2-3 Jahre gibt's da nicht viel zu ändern.

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21. Februar um 9:13
In Antwort auf beyourself

Ja, aber ich wollte immer durch eigene Kraft aus dieser Situation kommen. Ich konnte die letzen 4-5 Jahre auch Verbesserungen spüren, aber so ganz will es eben nicht funktionieren.

Inwiefern würde mir dies helfen? Was einmal geschehen ist kann man ja nicht mehr vergessen..

Es geht nicht um vergessen, es geht um verarbeiten und akzeptieren. Es geht darum, dass dich diese Geschehnisse in deinem heutigen und zukünftigen Leben nicht mehr beeinträchtigen. Wenn man das alleine nicht hinbekommt, was ich verstehe, dann sollte man sich professionelle Hilfe suchen. Wenn man das nicht schafft hängt man wie du in Verhaltensmustern fest, die einem den Lebensweg erschweren.

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21. Februar um 9:17
In Antwort auf angelofloneliness

Vielleicht solltest du es mal mit kognitiver Verhaltenstherapie versuchen.
Dabei sprichst du mit einem Therapeuten und spiegelst dein eigenes Verhalten in bestimmten Situationen wieder und erarbeitest verschiedene Herangehensweisen an dieses Problem.
Hat mir damals sehr geholfen und überlege auch, es erneut in Anspruch zu nehmen.

Inwiefern hat diese Therapie geholfen, wenn du sie erneut in Anspruch nehmen willst(nicht böse gemeint)? Wie oft und wie lange dauert so eine Therapie in der Regel?
Um so eine Art der Hilfe werde ich wohl nicht herum kommen

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21. Februar um 9:25
In Antwort auf beyourself

Inwiefern hat diese Therapie geholfen, wenn du sie erneut in Anspruch nehmen willst(nicht böse gemeint)? Wie oft und wie lange dauert so eine Therapie in der Regel?
Um so eine Art der Hilfe werde ich wohl nicht herum kommen

Ich habe sie vor 10 Jahren ca. in Anspruch genommen und zu der Zeit hat sie wirklich sehr geholfen, mich selbst zu reflektieren. Viele in meinem Umkreis haben auch gesagt, dass ich viel offener geworden bin und mehr selbstbewusstsein ausstrahle.

In den letzten Jahren sind bei mir halt leider ein paar einschneidende Ereignisse gewesen, die den Erfolg wieder kaputt gemacht haben.

Ich bin einmal wöchentlich für eine Stunde zu dem Therapeuten gegangen und das für ungefähr 4 Monate, glaube ich.
Es kommt natürlich auf einen selbst an, wie lange man sie braucht.

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21. Februar um 9:53
In Antwort auf angelofloneliness

Ich habe sie vor 10 Jahren ca. in Anspruch genommen und zu der Zeit hat sie wirklich sehr geholfen, mich selbst zu reflektieren. Viele in meinem Umkreis haben auch gesagt, dass ich viel offener geworden bin und mehr selbstbewusstsein ausstrahle.

In den letzten Jahren sind bei mir halt leider ein paar einschneidende Ereignisse gewesen, die den Erfolg wieder kaputt gemacht haben.

Ich bin einmal wöchentlich für eine Stunde zu dem Therapeuten gegangen und das für ungefähr 4 Monate, glaube ich.
Es kommt natürlich auf einen selbst an, wie lange man sie braucht.

Ich werd mich heute mit einem guten Freund austauschen, der weiß zwar vieles, aber nicht alles über mich. Auch der hat bereits gemeint das ich mich seit wir uns kennen stark verändert habe, aber eben nicht so sehr wie gewollt. In den nächsten Tagen werde ich mich wohl zum ersten mal stark mit dem Thema Therapie außeinandersetzen müssen, um vielleicht mein Potential doch etwas abrufen zu können.

Aufjedenfall muss ich meinen Einsatz noch weiter steigern, bis ich endlich dort ankomme wo ich hin will!

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21. Februar um 9:56
In Antwort auf beyourself

Ich werd mich heute mit einem guten Freund austauschen, der weiß zwar vieles, aber nicht alles über mich. Auch der hat bereits gemeint das ich mich seit wir uns kennen stark verändert habe, aber eben nicht so sehr wie gewollt. In den nächsten Tagen werde ich mich wohl zum ersten mal stark mit dem Thema Therapie außeinandersetzen müssen, um vielleicht mein Potential doch etwas abrufen zu können.

Aufjedenfall muss ich meinen Einsatz noch weiter steigern, bis ich endlich dort ankomme wo ich hin will!

Das ist doch schonmal ein Weg in die richtige Richtung!

Natürlich erfordert es viel Arbeit von einem Selbst. Man kann alte Gewohnheiten bzw. Verhaltensweisen nicht mal gerade so abwerfen, als wären sie nie da gewesen.
Aber es lohnt sich wirklich!

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21. Februar um 9:59
In Antwort auf sphinxkitten1

Es geht nicht um vergessen, es geht um verarbeiten und akzeptieren. Es geht darum, dass dich diese Geschehnisse in deinem heutigen und zukünftigen Leben nicht mehr beeinträchtigen. Wenn man das alleine nicht hinbekommt, was ich verstehe, dann sollte man sich professionelle Hilfe suchen. Wenn man das nicht schafft hängt man wie du in Verhaltensmustern fest, die einem den Lebensweg erschweren.

Ich weiß, ich habe Jahre lang die Leute verallgemeinert und hatte zu Unrecht Vorurteile bei Personen an denen eigentlich nichts auszusetzen war. Und so bin ich eben immer weiter in diese Schiene geraten. Ich habe mir oft eingeredet, dass dies der richtige Weg ist, was sich leider als falsch erwiesen hat.
Vielleicht helfen auch Gespräche mit meinem engeren Umfeld, das würde mich nicht stören.

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21. Februar um 10:00

Du hast halt viele viele schlechte Erfahrungen gemacht, die haben sich in dein Gehirn gegraben und du schützt dich jetzt. Das ist soweit normal. Eine Therapie würde dir helfen, diese negativen Muster durch positive zu überschreiben. Du musst auch einsehen, dass du dich zwar schützt, indem du dich jetzt so verhältst, aber unterm Strich dir trotzdem schadest, weil du so auch viele positive Erfahrungen nicht machen kannst, wenn du den Schutz aufrecht erhältst. Und da wäre es schade drum.

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21. Februar um 10:36
In Antwort auf angelofloneliness

Das ist doch schonmal ein Weg in die richtige Richtung!

Natürlich erfordert es viel Arbeit von einem Selbst. Man kann alte Gewohnheiten bzw. Verhaltensweisen nicht mal gerade so abwerfen, als wären sie nie da gewesen.
Aber es lohnt sich wirklich!

Genau
Ich kenne genug Leute in ähnlichen Situationen, bzw. anderen Situationen mit ähnlichem Ausmaß, die sich aber nur zu hause verstecken und alles runterschlucken. So wie ich damals. Ich kenne aber auch mein wahres Potential und will dieses um jeden Preis abrufen!

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21. Februar um 10:40
In Antwort auf jara

Du hast halt viele viele schlechte Erfahrungen gemacht, die haben sich in dein Gehirn gegraben und du schützt dich jetzt. Das ist soweit normal. Eine Therapie würde dir helfen, diese negativen Muster durch positive zu überschreiben. Du musst auch einsehen, dass du dich zwar schützt, indem du dich jetzt so verhältst, aber unterm Strich dir trotzdem schadest, weil du so auch viele positive Erfahrungen nicht machen kannst, wenn du den Schutz aufrecht erhältst. Und da wäre es schade drum.

Das stimmt, an und für sich habe ich ja durch Selbstschutz wenige Probleme gehabt, durch meine Herangehensweise sind aber Probleme mit weit größerem Ausmaß entstanden. Ich weiß was ich habe und kann, aber diese Mauer die ich mir aufgebaut habe muss ich leider erst durchbrechen, und da fehlt mir leider die Herangehensweise

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21. Februar um 11:03
In Antwort auf beyourself

Das stimmt, an und für sich habe ich ja durch Selbstschutz wenige Probleme gehabt, durch meine Herangehensweise sind aber Probleme mit weit größerem Ausmaß entstanden. Ich weiß was ich habe und kann, aber diese Mauer die ich mir aufgebaut habe muss ich leider erst durchbrechen, und da fehlt mir leider die Herangehensweise

Du siehst zumindest ja schonmal ein, dass deine Schutzstrategien kontraproduktiv fpr dich sind. Ein guter Anfang. Jetzt brauchst du bessere Strategien. Dich schützen ist gut und wichtig, aber es gibt Wege, dich zu schützen ohne andere auszuschliessen und wegzustossen. Wer ein gutes Selbstbewusstsein hat, zu sich und seiner Meinung stehen kann, sich gut und richtig zu finden und anzunehmen unabhängig von der Meinung anderer, der hat ein gutes Standing, ist nicht leicht zu verunsichern und gut geschützt, auch wenn andere ihm mal wieder blöd kommen sollten.
Denn das wird passieren, hey die Welt ist nicht perfekt, aber sie geht auch nicht für dich unter, wenn einige Leute oder Frauen dich nicht mögen sollten. Man kann es nicht allen recht machen, nur einem selber, nicht jeder kann einen mögen, nur man selber und wenn man sich selber gut und ok findet, schützt man sich ausreichend und kann über zukünftigen Ablehungen und zurückweisungen drüber stehen und drüber lachen.

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21. Februar um 11:50
In Antwort auf jara

Du siehst zumindest ja schonmal ein, dass deine Schutzstrategien kontraproduktiv fpr dich sind. Ein guter Anfang. Jetzt brauchst du bessere Strategien. Dich schützen ist gut und wichtig, aber es gibt Wege, dich zu schützen ohne andere auszuschliessen und wegzustossen. Wer ein gutes Selbstbewusstsein hat, zu sich und seiner Meinung stehen kann, sich gut und richtig zu finden und anzunehmen unabhängig von der Meinung anderer, der hat ein gutes Standing, ist nicht leicht zu verunsichern und gut geschützt, auch wenn andere ihm mal wieder blöd kommen sollten.
Denn das wird passieren, hey die Welt ist nicht perfekt, aber sie geht auch nicht für dich unter, wenn einige Leute oder Frauen dich nicht mögen sollten. Man kann es nicht allen recht machen, nur einem selber, nicht jeder kann einen mögen, nur man selber und wenn man sich selber gut und ok findet, schützt man sich ausreichend und kann über zukünftigen Ablehungen und zurückweisungen drüber stehen und drüber lachen.

Ich muss einfach postiver Denken und mit einer besseren Einstellung durchs Leben marschieren, das wird sich sicher auch auf meine sichtlich geknickte Ausstrahlung auswirken. Leute die mich gut kennen schätze sehr wie ich bin, nicht ohne Grund kommen auch ein paar von ihnen mit ihren Problemen zu mir. Leute die mich nicht kennen werden mich durch meine Ausstrahlung und passive Art eher als unsymathisch einordnet, das darf mich aber nicht weiter stöhren.
Ein Partner würde mir sicher sehr gut tun, dafür muss ich wohl oder übel noch einiges an mir verändern

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