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Bitte lesen! Wir brauchen dringend Hilfe! Probleme mit der Kindesmutter!!!

20. März 2009 um 17:08

Mein Freund und ich haben ein großes Problem und hoffen, dass ihr uns weiter helfen könnt. Die Situation ist folgende: Ich bin mit meinen Freund/Verlobten seit 4 1/2 Jahren zusammen. Er hat zwei Kinder aus einer früheren Beziehung im Alter von 5 und 7 Jahren. Die Tochter ist 7, der Sohn 5. Wir haben selber einen 3jährigen Sohn, der bei uns wohnt. Die Kindesmutter mit den zwei Kindern wohnt ca. 50 km entfernt von uns.
Jetzt zu unserem Problem:
Wir hatten es mit der Kindesmutter so geregelt, dass seine Tochter das letzte Wochenende im Monat immer bei uns ist und dann auch bei uns schläft. Sein Sohn wollte keinen Kontakt und wollte auch nicht zu uns. Dann haben wir das meistens so gemacht, dass wir die Tochter abgeholt und auch wieder zurückgebracht haben. Es gab eigentlich immer Schwierigkeiten, z.B. war die Mutter zum vereinbarten Zeitpunkt nicht zu Hause, die Mutter hatte vergessen, den Schlafsack einzupacken (wir wohnen in einer 2-Zimmer-Wohnung und die Kleine hat noch kein eigenes Bett, was sich aber in nächster Zeit geändert hätte) oder sonst irgendwelche Sachen, die schief gegangen sind. Kurzum, man konnte sich auf die Mutter nicht verlassen. Das führte natürlich auch zu Diskussionen zwischen meinem Freund und mir. Nach einem Gespräch mit der Kindesmutter sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass sie die Kleine nunmehr zu uns bringt, und wir sie zurück bringen, damit wir nicht mehr vor verschlossenen Türen stehen.
Vor zwei Wochen wollten wir das das erste Mal so machen. Wir haben am Donnerstag Abend mit der Kindesmutter telefoniert. Sie wollte die Kleine am Samstag um elf vorbei bringen und wir sollten sie dann am Sonntag gegen Abend zurück bringen. So weit so gut.
Samstag morgen stehen wir dann extra früh auf, um noch alles "Kindfertig" zu machen. Wir hatten für das Wochenende was geplant und wollten dann am Samstag natürlich auch zeitig los, weil sich das sonst nicht gelohnt hatte. Als es dann elf wurde, und keiner kam haben wir gegen halb zwölf versucht, bei der Kindesmutter anzurufen. Es ging keiner ran, bzw. das Handy war aus. Wir haben danach noch mehrmals versucht, anzurufen, aber es ging keiner ran. Gegen ein Uhr, also zwei Stunden nach dem vereinbarten Termin, sind wir dann mit unserem Sohn alleine los gefahren, weil er sich auf den Ausflug gefreut hatte. Wir waren schon fast am Ausflugsziel angekommen, als das Handy klingelte, die Kindesmutter dran war und ziemlich wütend fragte, wo wir denn währen, sie stände bei uns vor der Tür mit der Kleinen. Wir haben ihr dann gesagt, wir sind unterwegs, da sie zwei Stunden zu spät wäre und sich nicht gemeldet hat. Daraufhin legte sie einfach auf, ohne dass wir ihr anbieten konnten, zurück zu fahren. Wir haben daraufhin versucht, sie anzurufen, aber das Handy war wieder aus. Also sind wir nicht zurück gefahren. (war auch ca. 150 km Wegstrecke)
Drei Tage später hatte mein Freund dann eine Nachricht von ihr auf der Mailbox, dass es das letzte wäre von uns, dass wir uns nicht an Vereinbarungen halten würden und sie total sauer wäre und uns einen Schlägertrupp auf den Hals hetzt.
Daraufhin haben wir ihr eine SMS geschrieben, dass es nicht unsere Schuld wäre und wir uns auf dieses Niveau nicht runter lassen würden. Ihre Drohungen könnte sie getrost weg lassen. Es geht immerhin um das Kind.
Von ihr kam dann zwei Tage später die Antwort, dass die Kleine total sauer wäre und es so nicht weiter gehen kann. Dass sie immer versucht, meinen Freund vor der Kleinen in Schutz zu nehmen, wenn Papa mal wieder nicht auftaucht (was eine dreiste Lüge ist) usw. Es täte ihr leid, aber sie kann einen weiteren Kontakt nicht aufrechterhalten. Das ganze klang bei ihr allerdings etwas anders.
Seitdem ist Funkstille.
Unsere Frage ist, was können wir jetzt tun, um den Kontakt zu der Tochter bzw. den Kindern wieder herzustellen. Die Kindesmutter stellt auf stur und schiebt die ganze Schuld auf uns, obwohl wir gar nichts dafür können!!! Mein Freund ist total fertig und hat Angst, seine Kinder zu verlieren. Können wir uns da ans Jugendamt wenden oder ist das eher kontraproduktiv? Oder lieber direkt zum Anwalt?
Über eure Hilfe und über ein paar Kommentare, ob wir vielleicht doch etwas falsch gemacht haben, würden wir uns sehr freuen.
Sorry, dass es so lang geworden ist, aber uns beschäftigt die ganze Sache sehr!!!!

Lg Alia 1986

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20. März 2009 um 17:32

Danke
für deinen Rat. Nur leider geht sie ja nicht ans Telefon. Wir werden jetzt ggf. eine oder zwei Wochen warten und dann nochmal das Gespräch suchen.
Das mit dem Schlafsack war auch nicht das einzige. Es gab tausende solcher Vorfälle. Schon als der Sohn noch kleiner war. Dann waren keine Windeln eingepackt, den Kinderwagen rückte sie nicht raus, genug Höschen zum Wechseln waren nicht dabei, die Tochter hatte keine Unterhose an und auch keine mit und lief mit zerrissener Hose rum.
Die Kleine konnte auch nicht bei uns im Bett schlafen, weil wir kein Bett haben. Wir schlafen derzeit auf der Couch, die ist sogar zu klein für uns beide. Wir hatten sie dann in das Bett von unserem Sohn gepackt, obwohl das viel zu kurz für sie war.

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20. März 2009 um 17:33

Jugendamt
ich denke ihr seid vielleicht auf grund eures alters überfordert mit der situation. ihr seid ja noch sehr jung. ich würde euch nicht empfehlen zum anwalt zu gehen. der wird der mutter hatten scharfen brief schreiben so unter dem motto dem vater würde der umgang zustehen usw., und dann macht sie ganz dicht. an eurer stelle würde ich zum jugendamt der stadt gehen wo die mutter wohnt. da gibt es familienhilfen. bittet um einen kurzfristigen termin, denn es geht um das kindeswohl. es sollte ein gespräch stattfinden an dem alle beteiligt sind. und die vom jugendamt sollten auch festhalten was vereinbart wird.
alles gute

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20. März 2009 um 17:42

Die Wohnung ist kindgerecht eingerichtet
Mein Sohn hat sein eigenes Kinderzimmer. Es ist nunmal nur eine 2-Zimmer-Wohnung. Da passt kein eigenes Schlafzimmer rein und mir war es nunmal wichtiger das mein Sohn ein eigenes Zimmer hat, in dem normalerweise auch die Tochter von meinem Freund schläft. Ich weiß nicht, was du unter kindgerecht verstehst. Wenn deine Auffassung über kindgerechtes Wohnen ist, dass jedes Kind, auch wenn es nur einmal im Monat für eine Nacht da ist sein eigenes Zimmer braucht, dann ist wohl kaum eine Wohnung kindgercht.

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20. März 2009 um 21:37

Ist doch eigentlich ganz einfach!
Kinder brauchen strikte Regeln und ihr als Erwachsene auch.
Sagt doch der Kindesmutter, wenn du nicht zwischen 11 und 12 Uhr da bist, dann fahren wir ohne die Tochter los. Die Konsequenzen sieht sie ja dann.Sie wußte anscheinend nicht, dass ihr wegfahren wolltet und dachte wahrscheinlich ihr seid den ganzen Tag zu Hause und deswegen kam sie halt später als vereinbart.
Ihr müßt ihr halt mitteilen, dass ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr zu Hause seit.Dann hättet ihr euch vermutlich den ganzen Ärger erspart.
Ist solch eine Mitteilung aus Höflichkeit gegenüber der Mutter so schwer??

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20. März 2009 um 21:54

Also. dir
als zweite Frau, steht kein Urteil zu. Der Tochter deines Freundes steht es zu, ein eigenes Zimmer zu haben.
Sie sollte sich bei euch zuhause fühlen. Nicht als Besuch. Im SchlafsacK, im Zimmer eures Sohnes!

Jetzt kannst du noch einwerfen, dass das Geld nicht reicht, um eine grössere Wohnung zu finanzieren. Darauf kann ich nur antworten, dass die erste Familie immer ein Vorrecht geniessen sollte. Alles andere ist unverantwortlich und egoistisch. Punkt

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20. März 2009 um 22:21

Also
habe mit meinem freund geredet und er ist ebenfalls vater von zwei kindern und von seiner frau getrennt. Er meinte das ihr auf jedenfall ein recht habt und sogar darauf bestehen könnt die Kinder zu sehen. Und wenn dies nicht funktioniert sollte man auf jeden fall zum Jugendamt gehen. Immer hin sind es auch seine Kinder und nicht nur ihre. Man kann nicht nur darauf hoffen das sie zur vernunft kommt. Normal ist das exfrauen/freundinnen eifersüchtig sind und nicht klarkommen wenn ihre kinder auch wo anders ihren spaß haben können. Von meinem freund die Exfrau hat mieße sms geschrieben die Kinder auf mich aufgehetzt das sie jenes und diess nicht mit mir machen dürfen usw. doch in diesen momenten sollte man den kindern auch erklären wie es ist aber nicht vergessen die mutter nicht vertig zu machen. Er hat ein recht seine Kinder zu sehen macht sie es nicht freiwillig soll er jungendamt benachrichtiegen. Und vorallem ihre nachrichten aufbewahren. Hat meiner auch getan und seiner anweltin gezeigt und sie meinte sie kann euch ncihts und muss euch die kinder geben ihr habt recht.

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21. März 2009 um 11:42

Der Vater hat das Recht das Kind alle zwei Wochen sehen zu können
Wenn dies von der Kindsmutter nicht gewährleistet wird, dann könnt und solltet Ihr Euch erst einmal an das Jugendamt wenden.
Das kann zwischen Euch vermitteln und auch ein Gespräch mit allen Beteiligten führen.
Ihr könnt einen Antrag beim Jugendamt stellen um das Kind wieder sehen zu können. Erst enn das alles nicht hilft, dann sollte man gerichtlich vorgehen.
Man kann per Anwalt einen sog. Eilantrag bei Gericht stellen, mit dem der Richter über die Besuche verfügt und die Kindsmutter dazu verpflichtet wird.

Zum konkreten Fall:
Da habt Ihr aber auch einen Fehler gemacht finde ich. Wenn ihr schon die Mutter dazu verpflichtet, dass sie die kleine zu Euch fährt, dann hättet ihr nicht schon beim ersten mal gleich einen auch noch terminierten Ausflug planen sollen, sondern erst mal alles in Ruhe angehen sollen. Denn da ging es erst mal darum ob das mit der mutter klappt, so dass sie auch sicherheit haben kann, auch wenn sie zu spät kommt. Wenn das die nächsten male paar mal geklappt hätte, dann wäre sie vielleicht auch zugänglicher geworden und damit auch zuverlässiger.
Ich fand es schon nett von ihr dass sie sich bereit erklärt hat das kind hin zu fahren. Dazu wären viele nicht bereit. Daher fand ich das mit dem ausflug daneben. Sowas kann man planen wenn dann schon alles sitzt. So oft sieht er das kind nun eh nicht. Also kann er ja mal etwas auf die Bremse drücken was die Erwartungen angeht und froh sein dass er sie mal zu gesicht bekommt. Da muss nicht gleich ein Ausflug kurz nach der Abgabe geplant werden.

Ich habe den Eindruck dass hier das Problem auf beiden Seiten vorhanden ist.
Für Schlafsack etc. solltet ihr auch selbst Verantwortung übernehmen und vor abfahrt kontrollieren ob sie auch alles dabei hat. Denn das problem mit dem fehlenden bett liegt auf eurer seite und nicht auf ihrer. Daher wäre es echt ein entgegenkommen von ihr gewesen wenn sie ihn einpackt. Wenn sie es nicht tut ist es nicht gleich unzuverlässig, da in erster linie ihr für eure probleme verantwortung tragt und ihr das kind schließlich sehen wollt.
Ich finde ich da echt hart gegenüber der Frau und sie hat wohl auch recht Beleidigt zu sein.
Das sie allerdings nicht da ist wenn ihr vor der tür steht ist ein ziemliches problem. So etwas kann man auch übers Jugendamt klären, das dann Verhaltens-Anleitungen geben kann.

Lieben Gruß

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21. März 2009 um 14:23

Hallo
ich finde, dass die Mutter sich nicht richtig verhält.

Ob ihr nun auch alles da haben solltet wie sie, wenn das Kind ohnehin nur alle zwei Wochen maximal kommt,, ist eine Sache der Prioritäten. Wenn das schon über einen längeren Zeitraum geht, hätte man sicher einen schlafsack anschaffen können.

Für ein Wochenende ist die Wohnung sicher nicht zu klein.

Erstfamilie hat NICHT Prio, da es ja schliesslich auch einen Grund gibt, warum man auseinander ist. Die Kinder aus beiden Beziehungen haben dieselben Rechte.

Es ist euer Recht, das Jugendamt einzuschalten. Dennoch würde ich es nochmal anders versuchen, notfalls per Briefpost, wovon ihr natürlich eine Kopie habt. Eventuell gibt es ja die Möglichkeit, eine neutrale Person mit der Übergabe des Kindes zu beauftragen, eine Bekannte darum zu bitten oder dergleichen. Es sieht schon ein wenig nach Schikane aus, was die Mutter da treibt, um den Zorn des Kindes gegen den Vater anzustacheln. Beim Sohn ist das ja offenbar nicht nötig.

Wenn das Mädel sieben ist, kann der Papa ihr sagen, ich komme am Samstag um 10 Uhr. Wenn dann niemand da ist, bekommt das Mädel mit der Zeit auch mit, dass die Mutter nicht auf Pünktlichkeit achtet. In dem Alter fängt man an, die Uhr zu lernen.

Ich muss dazu sagen, auch ich halte es für etwas kurzsichtig, gleich bei der ersten Vereinbarung einen terminierten Ausflug zu machen, gerade weil ihr ja wisst wie unzuverlässig die Frau ist.

Um den Kontakt wieder herzustellen, würde ich als Vater unanagemeldet hinfahren, möglichst mit einer neutralen Person, damit es einen Zeugen gibt. Kann ja ruhig ein gemeinsamer Bekannter sein, einfach jemand, der ihre Aussagen mitbekommt und im Härtefall, falls es doch vor den Anwalt geht, aussagen kann.

Klingt vielleicht hart, aber leider kapieren es manche Menschen nicht anders. Vielleicht reicht ja dieser eine Besuch ja dann auch schon.
Aber so treibt sie ein Spiel und ihr spielt es mit, wenn auch unfreiwillig. Unternehmt ihr nichts, was ihr die Grenzen aufzeigt, wird sie das Spiel gewinnen und der Vater kann dann vielleicht mit viel Glück den Kontakt wieder aufnehmen, wenn sie erwachsen ist.

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21. März 2009 um 19:18

Ich hab
es keineswegs gutgeheissen, dass nichts da ist, siehe meinen ersten Absatz.

Trotzdem ist es bei gehäufter Unzuverlässigkeit Schikane aus meiner Sicht. Oder wie entschuldigst du ständiges nicht da sein oder gleich beim ersten mal andersrum zu spät kommen, ohne wenigstens Bescheid zu geben?

Nebenbei nettes Vorbild für das Kind.

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