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Bitte, lasst mal HOFFNUNG regnen

20. August 2003 um 11:44 Letzte Antwort: 24. August 2003 um 8:29

hi ihr lieben,

hier im forum stehen logischer weise immer die stories, die irgendwie klemmen, meist kommt dann der rat, vergiss ihn oder sie ganz schnell, das wird nix mehr.

gibt es denn auch anscheinend hoffnungslose geschichten, die dann doch noch ein happy-end gefunden haben????

so ab und an mal sonne am horizont sehen, obwohl es gerade bei einem selbst dunkel ist oder mal positive nachrichten hören, statt immer nur katastrophenmeldungen hören, wäre soooooo schön.

ich bitte um eine gehörige portion balsam für meine (und sicher nicht nur meine) seele.

liebe grüße---kittekatt

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20. August 2003 um 12:06

Hier was positives..
Hallo Kittekatt,

vielleicht hast Du meine Geschichte damals verfolgt, sie hieß: die Ex ist das Problem, oder so.
Auf jeden Fall hatte ich mich im Dez. verliebt, wir waren 4 Mon. zusammen, da beichtet er mir, dass er immer noch an seiner Ex hängt. Nach einigen harten Monaten, incl. einer Beziehungspause meinerseits (ich will Dich erst wieder sehen, wenn Du Dich entschieden hast..) Paarberatung und Einzeltherapie seinerseits (er erkannte, dass er ein ernsthaftes Problem hat) haben wir uns wieder gefunden und es ist wirklich traumhaft.
Wir haben im Sept. Urlaub gebucht, freuen uns riesig drauf, es ist einfach wunderbar.

Ich wüsch Dir bei Deinem Problem alles Gute.
lg
neele

P.S. Ich hab die Erfahrung gemacht, nicht mehr auf die anderen zu hören, sondern nur noch auf mein Gefühl. 98 % aller haben mir damals geraten, Schluss zu machen, und haben gemeint, er würde mich nur verarschen u.ä. Das kam auch von richtig guten Freunden....

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20. August 2003 um 14:20

Wer hofft....
kann enttäuscht werden.

-wer liebt kann dabei auf die nase fallen, aber auch den himmel auf erden finden.

-wer sich auf den weg macht, kann den falschen weg gehen, aber wer sich gar nicht erst auf den weg macht, wird niemals ankommen.

-wer sich in gefahr begibt, kann darin umkommen, aber er kann auch sich selbst dabei finden, lebendig sein.

-sprichwort: der vogel der am morgen singt, den holt abends die katze. aber soll der vogel deshalb aufs singen, aufs lebndig sein verzichten??? oder doch hoffen, am nächsten morgen wieder das licht zu sehen, eben nicht von der katze geholt zu werden??

-wer es wagt, der kann verlieren, aber wer nichts wagt, der hat bereits verloren.

hoffnung ist das, was uns alle am leben hält, was jeden olympiasieger schon zu wettkampfbeginn antreibt, höchstleistungen zu vollbringen, immer das ziel, ja schon fast das wissen in sich, auch zu gewinnen.

ich würde mir oft wünschen, wir alle würden das licht der hoffnung und der zuversicht, viel mehr leuchten lassen.

die hoffnung stirbt zuletzt und das ist gut so

liebe grüße--kittekatt

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20. August 2003 um 14:40
In Antwort auf kittekatt

Wer hofft....
kann enttäuscht werden.

-wer liebt kann dabei auf die nase fallen, aber auch den himmel auf erden finden.

-wer sich auf den weg macht, kann den falschen weg gehen, aber wer sich gar nicht erst auf den weg macht, wird niemals ankommen.

-wer sich in gefahr begibt, kann darin umkommen, aber er kann auch sich selbst dabei finden, lebendig sein.

-sprichwort: der vogel der am morgen singt, den holt abends die katze. aber soll der vogel deshalb aufs singen, aufs lebndig sein verzichten??? oder doch hoffen, am nächsten morgen wieder das licht zu sehen, eben nicht von der katze geholt zu werden??

-wer es wagt, der kann verlieren, aber wer nichts wagt, der hat bereits verloren.

hoffnung ist das, was uns alle am leben hält, was jeden olympiasieger schon zu wettkampfbeginn antreibt, höchstleistungen zu vollbringen, immer das ziel, ja schon fast das wissen in sich, auch zu gewinnen.

ich würde mir oft wünschen, wir alle würden das licht der hoffnung und der zuversicht, viel mehr leuchten lassen.

die hoffnung stirbt zuletzt und das ist gut so

liebe grüße--kittekatt

Du hast ja soooo recht
mit was du alles an "Zitaten" augeführt hast. Ich habe derzeit auch ein Problem, und es gibt da etwas kleines nicht wirklich großes, etwas ganz unscheinbares was mir die Kraft gibt weiter zu machen für das zu kämpfen was mir wichtig ist, es nennt sich HOFFNUNG. Hört sich vielleicht kitschig an, meine Mutter hat mir mal bei meinem ersten großen Liebskummer gesagt: "Kind, es ist keine Schande hinzufallen, aber liegen zu bleiben". Man sollte die Hoffnung niiie aufgeben. Sicher kann man entäuscht werden. Aber wenn wir das Hoffen aufgeben, dann geben wir uns auch auf. Es gibt für nichts die Sicherheit auf Ewig.

Was soll ich sagen,meine Ma hat recht.

Ich habe erfahren, das es zwei wichtige "Wundermittel" (weiß es nicht besser aus zudrücken) gibt, die jedet für sich und auch in jeder Lebenssituation nutzen kann.

Zum einen die HOFFNUNG: Denn sie stirbt zu letzt.

Und die ZEIT: Denn nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.

Viele Grüße an euch alle
Maiglöckchen

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20. August 2003 um 14:42

Ich hab' was mit Happy End
Im Februar hab' ich hier mal geschrieben, dass ich mich auf eine Affäre eingelassen habe und mich deswegen schlecht fühle. Weil ich wusste, dass er sich in mich verknallt hatte, ich mich aber nur auf Sex einlassen wollte. Habe mir ziemlich den Kopf darüber zerbrochen, ob ich ihm damit weh tue, weil für mich eine Beziehung nicht in Frage kam. Dank Eurer aufmunternden Worte habe ich das ganze NICHT beendet - und hab' irgendwann gemerkt, dass ich mich ganz schrecklich in ihn verliebt habe! Jetzt bin ich nur noch happy... sooooo schön

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20. August 2003 um 21:43

Liebe ute....
ja es hat mich mächtig in der pranke
das leben nämlich mit all seinen seiten, zu der auch liebe und hoffnung gehören, aber eben auch schmerz.

der sinn meines threads lag darin, mal die frage aufzuwerfen, ob wir nicht aus angst vor enttäuschung viel zu schnell hoffnungen aufgeben, das verdrängen, was wir in uns fühlen.

klar kann enttäuscht werden, wer hofft und es geht schief.

aber wer keine hoffnung mehr hat, der ist innerlich bereits tot.

glaube, liebe, hoffnung...diese drei...aber die größte unter ihnen ist die liebe.

....und liebe kann ganz sicher berge versetzen

danke nochmal für deine lieben worte---kittekatt

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21. August 2003 um 8:53
In Antwort auf kittekatt

Liebe ute....
ja es hat mich mächtig in der pranke
das leben nämlich mit all seinen seiten, zu der auch liebe und hoffnung gehören, aber eben auch schmerz.

der sinn meines threads lag darin, mal die frage aufzuwerfen, ob wir nicht aus angst vor enttäuschung viel zu schnell hoffnungen aufgeben, das verdrängen, was wir in uns fühlen.

klar kann enttäuscht werden, wer hofft und es geht schief.

aber wer keine hoffnung mehr hat, der ist innerlich bereits tot.

glaube, liebe, hoffnung...diese drei...aber die größte unter ihnen ist die liebe.

....und liebe kann ganz sicher berge versetzen

danke nochmal für deine lieben worte---kittekatt

"aus angst vor enttäuschung"
das glaube ich allerdings auch. enttäuschung... das ende einer täuschung.

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21. August 2003 um 17:00
In Antwort auf payton_12341738

"aus angst vor enttäuschung"
das glaube ich allerdings auch. enttäuschung... das ende einer täuschung.

Du hast recht...
besser wäre hier das gewesen zu schreiben "aus angst vor schmerz".

denn das liebe auch weh tun kann, egal ob es eine erfüllte oder unerfüllte liebe ist, steht wohl außer zweifel.

aber deshalb auf liebe und hoffnung/zuversicht verzichten??

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21. August 2003 um 17:25
In Antwort auf kittekatt

Du hast recht...
besser wäre hier das gewesen zu schreiben "aus angst vor schmerz".

denn das liebe auch weh tun kann, egal ob es eine erfüllte oder unerfüllte liebe ist, steht wohl außer zweifel.

aber deshalb auf liebe und hoffnung/zuversicht verzichten??

Ich bin völlig deiner meinung...
... aber mitunter ist etwas auch hoffnungsLOS. mitunter muss man LOSlassen.

zu dem spruch "wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren" möchte ich noch sagen, man sollte auch erkennen wenn man bereits verloren hat.


deine geschichte würde mich interessieren... magst du erzählen?

LG
kathia

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21. August 2003 um 18:11
In Antwort auf payton_12341738

Ich bin völlig deiner meinung...
... aber mitunter ist etwas auch hoffnungsLOS. mitunter muss man LOSlassen.

zu dem spruch "wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren" möchte ich noch sagen, man sollte auch erkennen wenn man bereits verloren hat.


deine geschichte würde mich interessieren... magst du erzählen?

LG
kathia

Hi kathia..
das ganze hat sich nicht so sehr auf meinen aktuellen kummer bezogen, mehr auf ne alte story, damals hab ich eben nicht gekämpft, weil ich dachte, es ist aussichtslos. hab dann viele jahre später erfahren, dass es durchaus wert gewesen wäre, nicht gleich aufzugeben.
tja so kann das leben spielen.

ich hab in meinem aktuellen leben, endlich wieder angefangen zu kämpfen, auch hoffnung zu haben und ich fühl mich endlich wieder lebendig, auch wenns noch oft weh tut.

all die jahre, in denen ich die hoffnung aufgegeben hatte, bin ich nur noch dahin vegetiert, jetzt lebe ich wieder, auch wenns schon mal ne blutige nase dabei gegeben hat.

aber "no risk, no fun".

das mit dem "man sollte auch erkennen, wenn man bereits verloren hat", da hast du sicher grundsätzlich recht, aber es gibt einfach auch situationen, die sind einem so wichtig, dass man einfach nicht aufgeben kann/will/darf.

nur darf dieses kämpfen nicht die ganze kraft kosten, an die seelensubstanz gehen, da geb ich dir recht. sonst ist loslassen sicher besser, um nicht daran zugrunde zu gehen.

ist also immer eine frage der jeweiligen situation.

ich frage mich, warum wir menschen uns immer an den negativen dingen/erlebnissen/nachrichten orientieren. musst nur mal den fernseher anmachen, nix als negatives. positives bekommt man immer nur so am rande mit.
irgendwie bekommen wir so langsam alle ne mehr oder weniger negative lebenseinstellung eingetrichtert, wenn was nicht auf anhieb rund läuft, dann gibt man auf, oder rechnet eh schon vorbeugend mal mit dem schlimmsten, damit es dann halt im erstfall, wenns schief geht, nicht so weh tun soll.

ist irgendwie nicht so ganz meine lebenseinstellung, think positiv!!! finde ich besser und auch, wenns mir nicht immer gelingt, bin ich dran am arbeiten

liebe grüße---kitty

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21. August 2003 um 21:54

Liebe kittekatt
ich finde deinen thread sehr schön. du hast in vielem
recht und es ist auch schön zu lesen zwischen den ganzen "katastrophenmeldungen" hier (meine blöde eingeschlossen )
was ich noch wichtig finde zu sagen: manchmal muß man
zwar eine sache beenden, aber was man dann nicht aufgeben darf, ist, dass eine neue sache anfangen wird. eine freundin von mir hat sich sehr schmerzhaft
von ihrem freund getrennt und jetzt ist sie seit zwei
wochen überglücklich neu verliebt.

alles liebe
solveig

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22. August 2003 um 16:12
In Antwort auf kittekatt

Hi kathia..
das ganze hat sich nicht so sehr auf meinen aktuellen kummer bezogen, mehr auf ne alte story, damals hab ich eben nicht gekämpft, weil ich dachte, es ist aussichtslos. hab dann viele jahre später erfahren, dass es durchaus wert gewesen wäre, nicht gleich aufzugeben.
tja so kann das leben spielen.

ich hab in meinem aktuellen leben, endlich wieder angefangen zu kämpfen, auch hoffnung zu haben und ich fühl mich endlich wieder lebendig, auch wenns noch oft weh tut.

all die jahre, in denen ich die hoffnung aufgegeben hatte, bin ich nur noch dahin vegetiert, jetzt lebe ich wieder, auch wenns schon mal ne blutige nase dabei gegeben hat.

aber "no risk, no fun".

das mit dem "man sollte auch erkennen, wenn man bereits verloren hat", da hast du sicher grundsätzlich recht, aber es gibt einfach auch situationen, die sind einem so wichtig, dass man einfach nicht aufgeben kann/will/darf.

nur darf dieses kämpfen nicht die ganze kraft kosten, an die seelensubstanz gehen, da geb ich dir recht. sonst ist loslassen sicher besser, um nicht daran zugrunde zu gehen.

ist also immer eine frage der jeweiligen situation.

ich frage mich, warum wir menschen uns immer an den negativen dingen/erlebnissen/nachrichten orientieren. musst nur mal den fernseher anmachen, nix als negatives. positives bekommt man immer nur so am rande mit.
irgendwie bekommen wir so langsam alle ne mehr oder weniger negative lebenseinstellung eingetrichtert, wenn was nicht auf anhieb rund läuft, dann gibt man auf, oder rechnet eh schon vorbeugend mal mit dem schlimmsten, damit es dann halt im erstfall, wenns schief geht, nicht so weh tun soll.

ist irgendwie nicht so ganz meine lebenseinstellung, think positiv!!! finde ich besser und auch, wenns mir nicht immer gelingt, bin ich dran am arbeiten

liebe grüße---kitty

*zustimmend mit dem kopf nick*
da kann ich dir jetzt wirklich nur noch in allen punkten zustimmen

das die meisten menschen sich an dem negativen orientieren habe ich auch beobachtet. und auch was die nachrichten angeht. es ist wohl so, dass die "katastrophen" die grössere anziehung ausüben. warum das so ist, das frage ich mich auch.

was mir bei meinen kollegen vor allem auffällt- sie haben 30kunden am telefon die nett/ normal sind und einen unmöglichen. alles worüber sie reden ist der unmögliche kunde. irgendwie fällt das viel schwerer in gewicht. nur WARUM?

LG
kathia

by the way- ich habe nebenan über dein (gelöstes) dessou problem gelesen... meine oma hat genau das gleiche gesagt wie deine damals... und es hat auch mich beeinflusst *lach*

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22. August 2003 um 18:59
In Antwort auf payton_12341738

*zustimmend mit dem kopf nick*
da kann ich dir jetzt wirklich nur noch in allen punkten zustimmen

das die meisten menschen sich an dem negativen orientieren habe ich auch beobachtet. und auch was die nachrichten angeht. es ist wohl so, dass die "katastrophen" die grössere anziehung ausüben. warum das so ist, das frage ich mich auch.

was mir bei meinen kollegen vor allem auffällt- sie haben 30kunden am telefon die nett/ normal sind und einen unmöglichen. alles worüber sie reden ist der unmögliche kunde. irgendwie fällt das viel schwerer in gewicht. nur WARUM?

LG
kathia

by the way- ich habe nebenan über dein (gelöstes) dessou problem gelesen... meine oma hat genau das gleiche gesagt wie deine damals... und es hat auch mich beeinflusst *lach*

Dessous....
yepp, recht hatten unsere omas, gelle

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23. August 2003 um 20:50

Juhu *wink*
also ich hatte auch ziemliche probs und alle rieten weg .... abhaken .... nur mein herz war stärker als der verstand und die vernunft .....

und wir sind trotzdem wieder zusammen .....
und ich könnte meinen süßen zwar immer noch oft zum mond schicken, aber meistens bin ich froh , daß er hier auf der erde ist *kicher*

naja im moment jedenfalls ..... *lach*

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24. August 2003 um 8:29

Damit kann ich dienen
...wie mein Posting welches ich gleich mache zeigen wird. Ich habe kaum noch damit gerechnet.

LG
Detlef

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