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Bitte helft mir, langsam verzweifle ich in meiner Beziehung..

20. Dezember 2014 um 20:24

Hallo,

ich bin Florian, 20 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meiner 18-jährigen Freundin zusammen.

An sich ist alles wunderschön, wir waren zusammen in Urlaub, verstehen uns bestens, beenden die Sätze des jeweils anderen .. doch seit einigen Monaten häufen sich gewisse Streitereien und Distanzen zwischen uns, die mir große Sorgen bereiten..

Man muss erwähnen, dass wir menschlich relativ verschieden sind. Sie wird später eher karriereorientiert und ich-bezogen denken, wohingegen sich mein ganzes Leben um sie dreht.. Ich hänge den ganzen Tag vor meinem Handy und warte, bis sie mir schreibt.. sie lässt sich gerne mal einige Stunden Zeit, ich hingegen freue mich unfassbar, wenn sie mir schreibt und antworte sofort begeistert. Dem hinzu kommt, dass sie generell sehr wenig Lust auf Sex hat. Mir ist das Thema sehr wichtig, vor allem auf der Gefühlsebene, aber sie will es nur aller zwei Wochen und auch nur, wenn wir beieinander schlafen, nicht irgendwann mal zwischendurch.. sie fängt nie an, verführt mich nie und genießt es auch von Mal zu Mal immer weniger.. was ich aber nicht verstehen kann, denn ich gebe mir größte Mühe! Ich massiere sie mit Massageöl, kenne all' ihre erogenen Stellen, weiß genau, wie ich sie befriedigen kann.. Wenn wir Sex haben, kommt sie JEDES Mal, das ist mit sehr wichtig! Und trotzdem wird es von ihrer Seite immer weniger und sie zeigt immer weniger Einsatz.. sie kommt zwar zum Höhepunkt, aber das war's auch; keine Leidenschaft, keine tiefen Blicke mehr..

Das ganze gibt mir einfach das Gefühl, dass sie mich nicht mehr so sehr liebt, wie am Anfang der Beziehung..aber ich mache wirklich alles! Ich bringe ihr Rosen mit, schenke ihr Schmuck, verreise oft mit ihr, ihre Eltern lieben mich und ich sie, wir kommen alle super miteinander zurecht! Ich helfe ihr immer in der Schule, höre ihr immer zu, erzähle ihr Geschichten und genieße einfach nur jeden Moment mit ihr. Aber ich glaube, sie zunehmend nicht mehr..

Was soll ich tun!? Sie ist die Liebe meines Lebens, keine andere Frau könnte sie je ersetzen! Ich weiß nicht mehr weiter..

Ich danke euch für eure Hilfe!

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20. Dezember 2014 um 21:53

Ahhh, ich kenne das Problem
So war das noch bis vor 1.5 Jahren zwischen mir und meinem Freund, dass er sich richtig viel Muehe gegeben hat, der beste Freund zu sein und war richtig aufmerksam und hat sich genau so wie du richtig angestrengt. Habe dann aber nach kurzer Zeit Schluss gemacht, weil er mir persoenlich auch zu langweilig wurde.
Erst nach 3 Monaten stille, haben wir mal ueber den richtigen Schlussmachgrund geredet. Es stellte sich einfacb heraus, dass mir das alles zu viel wurde und ich manchmal auf so ein "Macho"-Gehabe abfahre

Was ich dir letztendlicb rate ist, rede mit ihr, was los ist, denn sonst kommt es vielleicht (hoffentlich nicht!) zu einem Beziehungsende. Wir Maedchen wissen meistens selbst nicht genau was wir wollen und wenn wir es wissen, dann trauen wir es uns nicht dem Partner zu sagen.
Also rede mit ihr persoenlich mal darueber und arbeitet dran

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20. Dezember 2014 um 21:57

Geh ein wenig auf Abstand
Ich habe das Gefühl, dass du sehr klammerst, sie mit deiner Liebe erdrückst. Für dich ist sie dein Lebensinhalt - hast du eigentlich auch ein Leben nebenher? Ich meine, triffst du dich zB. mit Freunden, unternimmst etwas ohne sie? Wenn nicht, solltest du das öfter mal tun.

Ihr seid beide jung und nun schon 2 Jahre zusammen. Vielleicht hat sie sich bereits in eine andere Richtung entwckelt und strebt von dir fort.

Ich denke, dass sie ihre Freiräume und Freigänge braucht und du sie einfach zu sehr einengst.

Hast du sie eigentlich mal auf all das, was du hier schreibst, angesprochen? Sie kann dir am ehesten eine Antwort geben - hier können indes nur Vermutungen angestellt werden.

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20. Dezember 2014 um 22:08

Danke für eure Antoworten!
Ja, wir haben schon unzählige Male darüber geredet und gestritten, bis wir über alles hinweggesehen haben und gesagt haben 'Ach scheiß drauf, wir lieben uns und das zählt'. Sprich, jeder Streit bringt uns kein bisschen vorwärts, weil wir es immer nur aufschieben und keine konkrete Lösung finden..

Ich bin ihr erster Freund, der so etwas für sie macht. Sonst wurde sie nur hintergangen und sie war diejenige, die hinterher rannte..

Sie meint, ihre Unlust beschäftigt sie selber und sie kann sie sich nicht erklären. Sie kann sich vorstellen, dass ich mich dadurch ungeliebt fühle, aber sie weiß laut eigener Aussage selbst nicht, was die Ursache des Ganzen ist.

Ich habe sie auch schon oft gefragt, ob ich sie einenge, aber jedes Mal meinte sie, bis auf manche Aktionen, die ich eingesehen und 'behoben' habe, dass ich sie nicht einengen würde.

Alle Probleme lassen sich auf ein Grundproblem zurückführen, so denke ich. Und zwar komme ich einfach nicht damit klar, dass es nicht mehr so ist, wie am Anfang. Sie meinte letztens zu mir, dass es normal ist, dass alles nach 2 Jahren ein wenig nachlässt. Doch da frage ich mich, wie soll es dann nach 5 Jahren sein? Einmal Sex im Quartal und selbstverständlicher, gewohnter und alltäglicher Umgang? Ich liebe sie wie am ersten Tag, wenn nicht gar mehr, aber ihrerseits scheint das nicht so sein.. Kann es sein, dass ich einfach durch die vielen Handlungen eine Selbstverständlichkeit darstelle? So, als müsse sie sich nicht mehr anstrengen, um mich zu bewahren? Das wäre ziemlich ironisch, wenn ich mit Dingen, die sie eigentlich glücklich machen sollen, das Gegenteil bezwecke..

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20. Dezember 2014 um 22:25
In Antwort auf skadi_12121846

Danke für eure Antoworten!
Ja, wir haben schon unzählige Male darüber geredet und gestritten, bis wir über alles hinweggesehen haben und gesagt haben 'Ach scheiß drauf, wir lieben uns und das zählt'. Sprich, jeder Streit bringt uns kein bisschen vorwärts, weil wir es immer nur aufschieben und keine konkrete Lösung finden..

Ich bin ihr erster Freund, der so etwas für sie macht. Sonst wurde sie nur hintergangen und sie war diejenige, die hinterher rannte..

Sie meint, ihre Unlust beschäftigt sie selber und sie kann sie sich nicht erklären. Sie kann sich vorstellen, dass ich mich dadurch ungeliebt fühle, aber sie weiß laut eigener Aussage selbst nicht, was die Ursache des Ganzen ist.

Ich habe sie auch schon oft gefragt, ob ich sie einenge, aber jedes Mal meinte sie, bis auf manche Aktionen, die ich eingesehen und 'behoben' habe, dass ich sie nicht einengen würde.

Alle Probleme lassen sich auf ein Grundproblem zurückführen, so denke ich. Und zwar komme ich einfach nicht damit klar, dass es nicht mehr so ist, wie am Anfang. Sie meinte letztens zu mir, dass es normal ist, dass alles nach 2 Jahren ein wenig nachlässt. Doch da frage ich mich, wie soll es dann nach 5 Jahren sein? Einmal Sex im Quartal und selbstverständlicher, gewohnter und alltäglicher Umgang? Ich liebe sie wie am ersten Tag, wenn nicht gar mehr, aber ihrerseits scheint das nicht so sein.. Kann es sein, dass ich einfach durch die vielen Handlungen eine Selbstverständlichkeit darstelle? So, als müsse sie sich nicht mehr anstrengen, um mich zu bewahren? Das wäre ziemlich ironisch, wenn ich mit Dingen, die sie eigentlich glücklich machen sollen, das Gegenteil bezwecke..

Was den Sex betrifft...
kann ihre Unlust ev. an der Verhütungsmethode liegen? Da könnte sie mit ihrem FA darüber reden.

Ich denke, dass sich Beziehungen im Laufe der Zeit verändern. Irgendwann kehrt der Alltag ein, doch das muss nicht negativ sein. Man fühlt sich so angenommen und geliebt, wie man ist. Natürlich sollte man sich nicht gehen lassen, aber man muss seine Liebe auch nicht ständig beweisen.

Ihr seid wohl ziemlich unterschiedliche Typen. Du kannst nicht all das, was du nur zu bereitwillig gibst, auch von ihr einfordern. Damit setzt du sie unter Druck.
Wenn sie sagt, dass sie dich liebt, dann nimm es so hin und fordere nicht laufend Beweise und mach ihr auf keinen Fall Vorwürfe!

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21. Dezember 2014 um 22:26

Spieß umdrehen.
Zeige ihr einfach die Art, die sie dir zeigt. Dreh den Spieß einfach mal um, so schwer es auch ist..
Entweder sie wird es komplett genießen oder sie wird anfangen nach deiner Aufmerksamkeit zu rufen. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und auch sie wird merken, dass plötzlich etwas anders ist. Vielleicht wird ihr dadurch klar, was sie an dir hat.
Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Ich bin auch seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen und da bin ich eher die klammernde Person.
Lg

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22. Dezember 2014 um 22:03

Du tust alles
Kennst du den goldenen Käfig? Wenn du immer springst und schreibst dann kann das langweilig oder sogar einengend wirken. Du könntest dein Leben erstmal aufbauen. Du bist jung und solltest Spaß haben, sitz nicht auf der Couch geh surfen oder inliner fahren und lad sie dazu ein, wenn ihr zusammen Spaß habt wird alles etwas leichter und ihr habt mehr über das ihr reden könnt. Und der sex kommt evtl von alleine ansonsten Versuch was neues .. Auch hier kann man aus Langeweile träge werden .. Ein Höhepunkt kann auch andtrengend sein und Nerven weil man sich als Frau dazu gedrängt fühlt.. Es nervt wenn Männer zuviel tun und lass sie mal was arbeiten, wünsch dir halt was und sei einfach ein bisschen normaler wie soll sie dich lieben wenn du die erdrückst?

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23. Dezember 2014 um 15:47

Gefälligkeitsfalle
Das ist eine typische Beziehungsfalle, in die die netten Männer gerne geraten und sich wundern, dass es so nicht funktioniert wie sie sich das erdacht haben. Es basiert auf dem Gedanken, ich tue ALLES für dich, ich akzeptiere alles und richte mich nach dir. Ich lese dir jeden Wunsch von den Lippen und mache alles was du möchtest. Im Gegenzug erwarten sie dafür die volle Liebe, ich gebe alles und kann dafür alles erwarten. Quasi ein Kauf, ein unbewusster Tauschhandel. Und Mann wundert sich dann, dass der Handel nicht aufgeht, im schlimmsten Fall sogar der Macho den Vorzug bekommt.
Diese Strategie, des nett-und-lieb-seins, wird man gerne zu erzogen und kann im Leben durchaus auch sinnvoll sein, nur funktioniert das Prinzip auf Dauer nicht in einer Beziehung. Ein netter Mann wird einfach langweilig, und damit die Beziehung. Es fehlt die Reibung, die eigene Meinung, der eigene Standpunkt, die eigenen Wünsche, Ziele, Erlebnisse uvm. ...
Du stellst deine eigenen Wünsche hinten an und verwechselst das mit Liebe. Zum Teil wirst du gar nicht wissen, was du selbst wünschst, da dein Fokus auf dem Partner und der Erfüllung seiner Wünsche liegt.
Der 2. Trugschluss wird sein, zu glauben, das Gegenteil sei der Macho. Der Macho ist aber genauso verunsichert und überspielt seine Verletzungen mit seinem Machogehabe.
Das Ziel ist also eine eigene gesunde Identität als Mann zu finden, nicht Macho und auch nicht Nice-Guy. Dazu gibt es auch Bücher, die das Prinzip "Mann sein", vermitteln und auch diese unterschwelligen Gedankengänge aufdecken können.
Mann unterliegt ansonsten dem Eindruck, man muss es nur allen recht machen, dann bekommt man alles was man möchte.
Diese Strategie funktioniert nur leider nicht.

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