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BITTE HELFT MIR

12. Juni um 10:48 Letzte Antwort: 26. Juni um 15:28

Liebe Leser,
 
Ich habe ein Problem und benötige dringend euren Rat.
Es geht um mein Leben, das Leben meiner Tochter und um meine Beziehung.
Das Thema ist sicher nicht neu, weder sehr originell aber es belastet mich dermaßen das es meine gesamte Beziehung gefährdet.
Es geht um die Schwiegermutter.
Ich habe vollstes Verständnis dafür das einige von euch jetzt nicht mehr weiterlesen werden nicht zuletzt deshalb weil es ein alter Hut ist.
Ich selbst habe unendlich viele Foreneinträge gelesen die meiner Situation sehr ähneln, jedenfalls teilweise.
 
Ich habe vor 3 Jahren einen Mann kennengelernt, sehr nett, sehr einfühlsam, sehr beschützend und sehr Verantwortungsbewusst.
Er machte auf mich den Eindruck von jemandem auf dem man Bauen kann, und ich hatte Recht.
Er stand immer hinter und zu mir, ich fühlte mich mit ihm sehr Verbunden wie schon lange nicht mehr in einer Beziehung.
 
Dazu muss ich sagen dass ich sehr Ungebundene Person bin, ich  habe mein Elternhaus sehr früh verlassen (17), bin mehr oder weniger immer auf eigenen Füßen gestanden und
Habe in verschiedensten Orten gelebt und gearbeitet und bin auch nicht selten alleine gereist, habe Freunde in aller Welt usw. usw.
 
Ich hab mich auf diesen Mann eingelassen, habe erfahren dass er wenige Beziehungen hinter sich hat, wovon die längste ca. 9 Monate hielt.
Ich hab mir meine Gedanken gemacht, aber nicht sehr intensiv, das muss ich zugeben, auch wenn es sehr ungewöhnlich ist dass ein Mann in der Blüte seines Lebens mit dem augenscheinlich alles in Ordnung zu sein scheint noch „ zu haben“ ist und das schon so lange. (er war relativ lange Single)
Nun gut, das erste mal dass ich zu Ihm Nachhause kam, sagte er zu mir er währe gerade dabei eine Wohnung zu Bauen (zeigte mit der Rohbau) und dass seine Mutter bei ihm wohne.
Später stellte sich heraus, dass er bei seiner Mutter und ihren Lebensgefährten wohnt.
 
Schon damals dachte ich, weil es bei uns auf den Bergen nichts ungewöhnliches ist, diese Wohnsituation, wenn gleich auch etwas „merkwürdig“ – Nun Gut! Toll find ich das jetzt nicht, zumal ich den Grund nicht verstehe warum man nicht irgendwann die Koffer packt und bei Hotel Mama auszieht. Aber ich sagte nichts. Ich war verliebt.
Klar, und wollte nicht anecken.
Ich habe dann seine Mutter kennengelernt und war Anfangs begeistert. Ich habe Sie als nette warmherzige Frau kennengelernt mit der ich Anfangs auch gut klar kam.
Je weiter unsere Beziehung ging desto entfremdeter wurde sie.
Zuerst ist es mir nicht richtig aufgefallen, auch seine bzw. Ihre sonderbare Beziehung zu ihren Kinder ist mir anfangs nicht so richtig klar gewesen.
z.B. hatte Sie die Angewohnheit prinzipiell dann ins Badezimmer zu müssen wenn ihr Sohn duscht, auch nach mehreren Aufforderungen dies zu unterlassen, kommt es heute immer noch vor, vielleicht nicht so exzessiv, aber
wenn Sie das Haus verlässt und er gerade unter der Dusche ist kann sie es nicht unterlassen die Badezimmertür einen Spalt weit auf zu schieben und ihm nochmal zu sagen dass sie jetzt das Haus verlassen würde.
Oder die Angewohnheit von Ihren Töchtern, mit Familie 1 bis 3 Mal im Monat bei ihrer Mutter zu schlafen, obwohl ihre Töchter gerade mal 26 Km weit weg wohnen und Seine Mutter eh jede Woche in deren Ort fährt.
 
Nun, da er damals nicht bei mir einziehen wollte solange die Wohnung nicht fertig war, hatte ich mich bereit erklärt zu ihm und seiner Mutter und ihren Lebensgefährten zu ziehen, nach vielen hin und her und langen Überrundungen seiner Seitz, habe ich schließlich eingewilligt.
Schließlich habe ich zu der Zeit die Abendschicht in einer Bar in der Nähe von seinem Wohnort, und die Schließungszeiten waren so gegen 22.00 Uhr Abends, ich hab sie also nicht des Öfteren gesehen da sie um 6.00 Uhr Morgens aufsteht, und deshalb eher früh ins Bett geht. Außerdem war ich ja nicht ausnahmslos bei Ihm, schon auch in meiner Wohnung, aber halt immer seltener.
Irgendwann forderte er mich auf die Wohnung zu Kündigen, da sie im großen und ganzen nur Spesen verursachen würde, und damit hatte er Recht.
In der Zeit in der wir bei Ihr gewohnt haben habe ich mich unauffällig benommen, habe von Kühlschrank nichts angefasst, außer ich habe es mir selbst gekauft, habe ihr 190 Euro Monatlich bezahlt als Miete so zu sagen und habe mein Zimmer bzw. unser Schlafzimmer geputzt uns ausgebettet.
Ich wollte mich so korrekt wie möglich benehmen.
 
Die Frage stand in Raum nicht wirklich ernsthaft ob es mir was ausmachen würde wenn seine Mutter in der neuen Wohnung mitzieht, dazu muss ich sagen das wahr von Anfang an sein Plan, noch bevor er mich kennen gelernt hatte währe das Konzept so gewesen dass Er die Wohnung Bauen lässt und Finanziert und seine Mutter und deren Lebensgefährte dann mit ihm in der Wohnung wohnen.
Dann kam ich und er hat mich des höflichkeitshalber gefragt ob das Ok für mich währe.
Da mir die Hände gebunden sind und wahren habe ich natürlich eingewilligt.
In der Zwischenzeit hatte sich seine Mutter von Ihren Lebensgefährten getrennt der dann Ausgezogen war, zwar immer in einer Wohnung im selben Ort aber immerhin weg.
 
Ich wurde schwanger, wir zogen um und schon nach wenigen Wochen wurde sie sehr missbilligend und abschätzig mit mir wann immer er nicht im Haus war (ich war im Mutterschaft Urlaub) wenige Wochen nach dem Umzug herrschte eine eisige stillen wenn wir alleine waren, kaum kam er Nachhause tat sie so als währen wir dicke freunde.
Langsam begann sie damit dinge zu tun die mich ärgerten, erst heimlich dann erzürnten sie mich zum Schluss kochte ich vor Wut.
Sie gestaltete die Bude um, füllte in den Schränken prinzipiell ihr Zeug rein, bestimmte wo was in welchen Schränken zu sein hatte usw.
Das klassische eben.
 
Jegliches einreden auf meinen Freund führte zu nichts, und als ich Weihnachten explodierte weil ich nicht mehr konnte, verdonnerte er mich zu einem Gespräch mit ihr unter 4 Augen das genau nichts gebracht hat.
Ich sagte ihr dass ich das Gefühl hatte geringschätzig behandelt zu werden sie streitet es ab oder tat es als falsche Auffassung meiner Seitz ab.
Er war in Hörweite.
 
Mittlerweile ist das Kind geboren dass sie total für sich einnimmt, und mir einmal sogar (natürlich war er nicht da) gesagt hatte ich sei eine schlechte Mutter weil ich ein Glas Wein am Vorabend getrunken habe und sie das nicht möchte das ich in (auch meiner) der Wohnung in ihrer Gegenwart trinke.
 
Nun ist es so dass sich dieses ganze drum herum dermaßen gesteigert hatte das ich ihr mein Kind nicht mehr überlassen möchte da ich denke dass sie meine Autorität untergräbt.
Nun ist es so dass ich (ich Weiß das tut man nicht und habe ich nie getan) im Handy von meinen Freund geguckt habe und feststellen musste dass sie ihn min. 4 Mal die Woche Anruft und natürlich immer zu Zeiten in denen sie vermutet ich währe nicht bei ihm.
Auch ist mir aufgefallen dass seine Schwestern regelmäßig anrufen so 4 mal die Woche.
Wenn so ein Anruf kommt und er ihn entgegen nimmt dann entfernt er sich unmittelbar und spricht mit belegter Stimme.
 
Es ist alles so nervenaufreibend. Und seit diese regelmäßigen Anrufe seitens seiner Ursprungsfamilie (so gehäuft wie die Anrufe in letzter Zeit sind waren Sie nie) hat sich sein Verhalten mir gegenüber verändert.
Ihm stören plötzlich dinge die ihm vorher nicht mal aufgefallen sind.  Ich werde für dinge getadelt die vorher kein Thema waren.
Dinge im Haushalt die seine Mutter nicht will dass sie jemand anders macht außer Sie selbst (Kochen + die Wäsche waschen usw.) durfte ich noch zu Weihnachten (zur Not ohne ihr Einverständnis) trotzdem machen laut ihn
Das war bei uns nämlich schon mal Thema.
Seit ein paar Wochen wurde ich von ihm regelmäßig angefeindet wenn ich sowas in ihrer Abwesenheit gemacht habe.
 
Ich hasse es Zuhause zu sein. Ich kann ihr falsches Spiel nicht mehr ertragen, und kann Sie nicht sehen.
Wenn ich etwas Koche isst sie es prinzipiell nicht.  - Wenn ich Gemüse kaufe ist es grundsätzlich schlecht bzw. verfault.
 
Mit ihr reden bringt nichts, das hatten wir schon zu Weihnachten.
Sie will nicht mit mir klarkommen, langsam habe ich das Gefühl sie möchte dass ich gehe und ihr das Kind und den Sohn überlasse.
 
Grundsätzlich glaube ich das er sich nicht abgenabelt hat von seiner Mutter.
 
Aber ich Weiß einfach nicht weiter.
 

Mehr lesen

Beste hilfreiche Antwort

12. Juni um 12:13

Als erstes: eigene Wohnung suchen

Dann könnt ihr versuchen, eine Beziehung in getrennten Wohnungen zu führen. Dieses Zusammenleben mit der Mutter deines Partners hört sich sehr ungesund an. 

Wenn das auch nicht klappt, trenn dich. Du hast es versucht, es funktioniert nicht. Mehr kannst du nicht tun. Wahrscheinlich nimmt dein Partner diese Art zu leben als ganz normal wahr und das wirst du nicht ändern können.

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12. Juni um 11:33

Professionelle Hilfe oder gehen. 

Mit deinem Freund hast du vermutlich schon des Öfteren vergeblich das Gespräch gesucht oder etwa nicht?

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12. Juni um 12:13

Als erstes: eigene Wohnung suchen

Dann könnt ihr versuchen, eine Beziehung in getrennten Wohnungen zu führen. Dieses Zusammenleben mit der Mutter deines Partners hört sich sehr ungesund an. 

Wenn das auch nicht klappt, trenn dich. Du hast es versucht, es funktioniert nicht. Mehr kannst du nicht tun. Wahrscheinlich nimmt dein Partner diese Art zu leben als ganz normal wahr und das wirst du nicht ändern können.

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12. Juni um 12:39

Mir kommt es so vor, als ob du von Vorneherein nur als "Gebärmutter" ausersehen gewesen wärst. 

Ich hoffe, du hast deinem Freund kein gemeinsames Sorgerecht eingeräumt. Wenn nicht, kannst du einfach dein Kind nehmen und in eine neue Wohnung ziehen.

Wie sich das bei einem gemeinsamen Sorgerecht verhält, weiß ich nicht. Da müsstest du ggf. mal beim Jugendamt nachfragen.

Fakt ist; das häusliche Klima bei euch ist so schlecht, dass du dort auf Dauer untergehst.

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13. Juni um 4:05

Ich schließe mich an. Du bist in einer sehr besch..eidenen Situation.

Dein Freund hat sich nicht von seiner Mutter abnabeln können.

Die Situation aufrecht zu erhalten, wird für dich sehr deprimierend werden, vor allem sehe ich dein Kind in einer total beschädigenden Situation aufwachsen.

Der Ratschlag, die Rechtsberatung und Jugendamt,  ist völlig richtig, ebenso der Rat, dir eine eigene Wohnung zu nehmen.

Ich wünsche dir viel Kraft,
Pi



 

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16. Juni um 17:45

Ich habe mit Ihm das Wochenende geredet.
Ich habe ihm alles erzählt was vorgefallen ist. Alles von Anfang an und ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt.
Er hat mir geantwortet dass er vieles selbst nicht gewusst hat, ich denke er hat vieles auch nicht sehen wollen.
Aber natürlich muss ich einräumen dass er viele Sachen nicht wusste, klar, wenn ich etwas sagen wollte dann hat er das Gespräch immer geblockt, also habe ich irgendwann nichts mehr gesagt.
Ich habe ihn gesagt dass ich nicht mehr so weiter machen werde und kann.  
Er hat daraufhin gesagt dass er uns nicht Aufgeben will und dass es ihm dann lieber ist dass für seine Mutter eine neue Bleibe gesucht wird.
Er hat dabei an seine Geschwister gedacht, die sie offen gestanden auch nicht wollen. (sonst hätten Sie sie schon längst nehmen können)
Ich selbst hab ihn ein Zeitfenster von 1 Monat eingeräumt, dann werde ich wohl oder übel gehen.
Außerdem habe ich einen Termin bei einen Paartherapeut vereinbart, dem ich die ganze Geschichte kurz geschildert habe, natürlich ist das Kernthema bei uns nicht das „Wir“ sondern seine Ursprungsfamilie
Aber für diese „Ohrfeige“ ist er noch nicht bereit, bzw. es würde nichts bewirken weil er es absolut nicht wahrhaben will dass er ein etwas „komisches“ Verhältnis zu seiner Mutter (bzw. Der Ablöseprozess nie stattgefunden hat) dass mit seiner „neuen Familie“
Nicht konform geht.
Mehr kann ich zwischenzeitlich nicht machen.
Jedenfalls trotz seines Versprechens sehe ich der Zukunft nun.. mit gemischten Gefühlen entgehen.
 

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16. Juni um 18:11

Bleib auf jeden Fall am Ball.
So eine Situation macht auf Dauer krank!
Nicht unterkriegen lassen!!!

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16. Juni um 19:06
In Antwort auf doll901

Liebe Leser,
 
Ich habe ein Problem und benötige dringend euren Rat.
Es geht um mein Leben, das Leben meiner Tochter und um meine Beziehung.
Das Thema ist sicher nicht neu, weder sehr originell aber es belastet mich dermaßen das es meine gesamte Beziehung gefährdet.
Es geht um die Schwiegermutter.
Ich habe vollstes Verständnis dafür das einige von euch jetzt nicht mehr weiterlesen werden nicht zuletzt deshalb weil es ein alter Hut ist.
Ich selbst habe unendlich viele Foreneinträge gelesen die meiner Situation sehr ähneln, jedenfalls teilweise.
 
Ich habe vor 3 Jahren einen Mann kennengelernt, sehr nett, sehr einfühlsam, sehr beschützend und sehr Verantwortungsbewusst.
Er machte auf mich den Eindruck von jemandem auf dem man Bauen kann, und ich hatte Recht.
Er stand immer hinter und zu mir, ich fühlte mich mit ihm sehr Verbunden wie schon lange nicht mehr in einer Beziehung.
 
Dazu muss ich sagen dass ich sehr Ungebundene Person bin, ich  habe mein Elternhaus sehr früh verlassen (17), bin mehr oder weniger immer auf eigenen Füßen gestanden und
Habe in verschiedensten Orten gelebt und gearbeitet und bin auch nicht selten alleine gereist, habe Freunde in aller Welt usw. usw.
 
Ich hab mich auf diesen Mann eingelassen, habe erfahren dass er wenige Beziehungen hinter sich hat, wovon die längste ca. 9 Monate hielt.
Ich hab mir meine Gedanken gemacht, aber nicht sehr intensiv, das muss ich zugeben, auch wenn es sehr ungewöhnlich ist dass ein Mann in der Blüte seines Lebens mit dem augenscheinlich alles in Ordnung zu sein scheint noch „ zu haben“ ist und das schon so lange. (er war relativ lange Single)
Nun gut, das erste mal dass ich zu Ihm Nachhause kam, sagte er zu mir er währe gerade dabei eine Wohnung zu Bauen (zeigte mit der Rohbau) und dass seine Mutter bei ihm wohne.
Später stellte sich heraus, dass er bei seiner Mutter und ihren Lebensgefährten wohnt.
 
Schon damals dachte ich, weil es bei uns auf den Bergen nichts ungewöhnliches ist, diese Wohnsituation, wenn gleich auch etwas „merkwürdig“ – Nun Gut! Toll find ich das jetzt nicht, zumal ich den Grund nicht verstehe warum man nicht irgendwann die Koffer packt und bei Hotel Mama auszieht. Aber ich sagte nichts. Ich war verliebt.
Klar, und wollte nicht anecken.
Ich habe dann seine Mutter kennengelernt und war Anfangs begeistert. Ich habe Sie als nette warmherzige Frau kennengelernt mit der ich Anfangs auch gut klar kam.
Je weiter unsere Beziehung ging desto entfremdeter wurde sie.
Zuerst ist es mir nicht richtig aufgefallen, auch seine bzw. Ihre sonderbare Beziehung zu ihren Kinder ist mir anfangs nicht so richtig klar gewesen.
z.B. hatte Sie die Angewohnheit prinzipiell dann ins Badezimmer zu müssen wenn ihr Sohn duscht, auch nach mehreren Aufforderungen dies zu unterlassen, kommt es heute immer noch vor, vielleicht nicht so exzessiv, aber
wenn Sie das Haus verlässt und er gerade unter der Dusche ist kann sie es nicht unterlassen die Badezimmertür einen Spalt weit auf zu schieben und ihm nochmal zu sagen dass sie jetzt das Haus verlassen würde.
Oder die Angewohnheit von Ihren Töchtern, mit Familie 1 bis 3 Mal im Monat bei ihrer Mutter zu schlafen, obwohl ihre Töchter gerade mal 26 Km weit weg wohnen und Seine Mutter eh jede Woche in deren Ort fährt.
 
Nun, da er damals nicht bei mir einziehen wollte solange die Wohnung nicht fertig war, hatte ich mich bereit erklärt zu ihm und seiner Mutter und ihren Lebensgefährten zu ziehen, nach vielen hin und her und langen Überrundungen seiner Seitz, habe ich schließlich eingewilligt.
Schließlich habe ich zu der Zeit die Abendschicht in einer Bar in der Nähe von seinem Wohnort, und die Schließungszeiten waren so gegen 22.00 Uhr Abends, ich hab sie also nicht des Öfteren gesehen da sie um 6.00 Uhr Morgens aufsteht, und deshalb eher früh ins Bett geht. Außerdem war ich ja nicht ausnahmslos bei Ihm, schon auch in meiner Wohnung, aber halt immer seltener.
Irgendwann forderte er mich auf die Wohnung zu Kündigen, da sie im großen und ganzen nur Spesen verursachen würde, und damit hatte er Recht.
In der Zeit in der wir bei Ihr gewohnt haben habe ich mich unauffällig benommen, habe von Kühlschrank nichts angefasst, außer ich habe es mir selbst gekauft, habe ihr 190 Euro Monatlich bezahlt als Miete so zu sagen und habe mein Zimmer bzw. unser Schlafzimmer geputzt uns ausgebettet.
Ich wollte mich so korrekt wie möglich benehmen.
 
Die Frage stand in Raum nicht wirklich ernsthaft ob es mir was ausmachen würde wenn seine Mutter in der neuen Wohnung mitzieht, dazu muss ich sagen das wahr von Anfang an sein Plan, noch bevor er mich kennen gelernt hatte währe das Konzept so gewesen dass Er die Wohnung Bauen lässt und Finanziert und seine Mutter und deren Lebensgefährte dann mit ihm in der Wohnung wohnen.
Dann kam ich und er hat mich des höflichkeitshalber gefragt ob das Ok für mich währe.
Da mir die Hände gebunden sind und wahren habe ich natürlich eingewilligt.
In der Zwischenzeit hatte sich seine Mutter von Ihren Lebensgefährten getrennt der dann Ausgezogen war, zwar immer in einer Wohnung im selben Ort aber immerhin weg.
 
Ich wurde schwanger, wir zogen um und schon nach wenigen Wochen wurde sie sehr missbilligend und abschätzig mit mir wann immer er nicht im Haus war (ich war im Mutterschaft Urlaub) wenige Wochen nach dem Umzug herrschte eine eisige stillen wenn wir alleine waren, kaum kam er Nachhause tat sie so als währen wir dicke freunde.
Langsam begann sie damit dinge zu tun die mich ärgerten, erst heimlich dann erzürnten sie mich zum Schluss kochte ich vor Wut.
Sie gestaltete die Bude um, füllte in den Schränken prinzipiell ihr Zeug rein, bestimmte wo was in welchen Schränken zu sein hatte usw.
Das klassische eben.
 
Jegliches einreden auf meinen Freund führte zu nichts, und als ich Weihnachten explodierte weil ich nicht mehr konnte, verdonnerte er mich zu einem Gespräch mit ihr unter 4 Augen das genau nichts gebracht hat.
Ich sagte ihr dass ich das Gefühl hatte geringschätzig behandelt zu werden sie streitet es ab oder tat es als falsche Auffassung meiner Seitz ab.
Er war in Hörweite.
 
Mittlerweile ist das Kind geboren dass sie total für sich einnimmt, und mir einmal sogar (natürlich war er nicht da) gesagt hatte ich sei eine schlechte Mutter weil ich ein Glas Wein am Vorabend getrunken habe und sie das nicht möchte das ich in (auch meiner) der Wohnung in ihrer Gegenwart trinke.
 
Nun ist es so dass sich dieses ganze drum herum dermaßen gesteigert hatte das ich ihr mein Kind nicht mehr überlassen möchte da ich denke dass sie meine Autorität untergräbt.
Nun ist es so dass ich (ich Weiß das tut man nicht und habe ich nie getan) im Handy von meinen Freund geguckt habe und feststellen musste dass sie ihn min. 4 Mal die Woche Anruft und natürlich immer zu Zeiten in denen sie vermutet ich währe nicht bei ihm.
Auch ist mir aufgefallen dass seine Schwestern regelmäßig anrufen so 4 mal die Woche.
Wenn so ein Anruf kommt und er ihn entgegen nimmt dann entfernt er sich unmittelbar und spricht mit belegter Stimme.
 
Es ist alles so nervenaufreibend. Und seit diese regelmäßigen Anrufe seitens seiner Ursprungsfamilie (so gehäuft wie die Anrufe in letzter Zeit sind waren Sie nie) hat sich sein Verhalten mir gegenüber verändert.
Ihm stören plötzlich dinge die ihm vorher nicht mal aufgefallen sind.  Ich werde für dinge getadelt die vorher kein Thema waren.
Dinge im Haushalt die seine Mutter nicht will dass sie jemand anders macht außer Sie selbst (Kochen + die Wäsche waschen usw.) durfte ich noch zu Weihnachten (zur Not ohne ihr Einverständnis) trotzdem machen laut ihn
Das war bei uns nämlich schon mal Thema.
Seit ein paar Wochen wurde ich von ihm regelmäßig angefeindet wenn ich sowas in ihrer Abwesenheit gemacht habe.
 
Ich hasse es Zuhause zu sein. Ich kann ihr falsches Spiel nicht mehr ertragen, und kann Sie nicht sehen.
Wenn ich etwas Koche isst sie es prinzipiell nicht.  - Wenn ich Gemüse kaufe ist es grundsätzlich schlecht bzw. verfault.
 
Mit ihr reden bringt nichts, das hatten wir schon zu Weihnachten.
Sie will nicht mit mir klarkommen, langsam habe ich das Gefühl sie möchte dass ich gehe und ihr das Kind und den Sohn überlasse.
 
Grundsätzlich glaube ich das er sich nicht abgenabelt hat von seiner Mutter.
 
Aber ich Weiß einfach nicht weiter.
 

Wow, unfassbar.
Such dir so schnell wie es nur irgend geht eine eigene Wohnung. Dort kannst du zur Ruhe kommen und er derweil seine Prioritäten sortieren.

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17. Juni um 6:27
In Antwort auf doll901

Liebe Leser,
 
Ich habe ein Problem und benötige dringend euren Rat.
Es geht um mein Leben, das Leben meiner Tochter und um meine Beziehung.
Das Thema ist sicher nicht neu, weder sehr originell aber es belastet mich dermaßen das es meine gesamte Beziehung gefährdet.
Es geht um die Schwiegermutter.
Ich habe vollstes Verständnis dafür das einige von euch jetzt nicht mehr weiterlesen werden nicht zuletzt deshalb weil es ein alter Hut ist.
Ich selbst habe unendlich viele Foreneinträge gelesen die meiner Situation sehr ähneln, jedenfalls teilweise.
 
Ich habe vor 3 Jahren einen Mann kennengelernt, sehr nett, sehr einfühlsam, sehr beschützend und sehr Verantwortungsbewusst.
Er machte auf mich den Eindruck von jemandem auf dem man Bauen kann, und ich hatte Recht.
Er stand immer hinter und zu mir, ich fühlte mich mit ihm sehr Verbunden wie schon lange nicht mehr in einer Beziehung.
 
Dazu muss ich sagen dass ich sehr Ungebundene Person bin, ich  habe mein Elternhaus sehr früh verlassen (17), bin mehr oder weniger immer auf eigenen Füßen gestanden und
Habe in verschiedensten Orten gelebt und gearbeitet und bin auch nicht selten alleine gereist, habe Freunde in aller Welt usw. usw.
 
Ich hab mich auf diesen Mann eingelassen, habe erfahren dass er wenige Beziehungen hinter sich hat, wovon die längste ca. 9 Monate hielt.
Ich hab mir meine Gedanken gemacht, aber nicht sehr intensiv, das muss ich zugeben, auch wenn es sehr ungewöhnlich ist dass ein Mann in der Blüte seines Lebens mit dem augenscheinlich alles in Ordnung zu sein scheint noch „ zu haben“ ist und das schon so lange. (er war relativ lange Single)
Nun gut, das erste mal dass ich zu Ihm Nachhause kam, sagte er zu mir er währe gerade dabei eine Wohnung zu Bauen (zeigte mit der Rohbau) und dass seine Mutter bei ihm wohne.
Später stellte sich heraus, dass er bei seiner Mutter und ihren Lebensgefährten wohnt.
 
Schon damals dachte ich, weil es bei uns auf den Bergen nichts ungewöhnliches ist, diese Wohnsituation, wenn gleich auch etwas „merkwürdig“ – Nun Gut! Toll find ich das jetzt nicht, zumal ich den Grund nicht verstehe warum man nicht irgendwann die Koffer packt und bei Hotel Mama auszieht. Aber ich sagte nichts. Ich war verliebt.
Klar, und wollte nicht anecken.
Ich habe dann seine Mutter kennengelernt und war Anfangs begeistert. Ich habe Sie als nette warmherzige Frau kennengelernt mit der ich Anfangs auch gut klar kam.
Je weiter unsere Beziehung ging desto entfremdeter wurde sie.
Zuerst ist es mir nicht richtig aufgefallen, auch seine bzw. Ihre sonderbare Beziehung zu ihren Kinder ist mir anfangs nicht so richtig klar gewesen.
z.B. hatte Sie die Angewohnheit prinzipiell dann ins Badezimmer zu müssen wenn ihr Sohn duscht, auch nach mehreren Aufforderungen dies zu unterlassen, kommt es heute immer noch vor, vielleicht nicht so exzessiv, aber
wenn Sie das Haus verlässt und er gerade unter der Dusche ist kann sie es nicht unterlassen die Badezimmertür einen Spalt weit auf zu schieben und ihm nochmal zu sagen dass sie jetzt das Haus verlassen würde.
Oder die Angewohnheit von Ihren Töchtern, mit Familie 1 bis 3 Mal im Monat bei ihrer Mutter zu schlafen, obwohl ihre Töchter gerade mal 26 Km weit weg wohnen und Seine Mutter eh jede Woche in deren Ort fährt.
 
Nun, da er damals nicht bei mir einziehen wollte solange die Wohnung nicht fertig war, hatte ich mich bereit erklärt zu ihm und seiner Mutter und ihren Lebensgefährten zu ziehen, nach vielen hin und her und langen Überrundungen seiner Seitz, habe ich schließlich eingewilligt.
Schließlich habe ich zu der Zeit die Abendschicht in einer Bar in der Nähe von seinem Wohnort, und die Schließungszeiten waren so gegen 22.00 Uhr Abends, ich hab sie also nicht des Öfteren gesehen da sie um 6.00 Uhr Morgens aufsteht, und deshalb eher früh ins Bett geht. Außerdem war ich ja nicht ausnahmslos bei Ihm, schon auch in meiner Wohnung, aber halt immer seltener.
Irgendwann forderte er mich auf die Wohnung zu Kündigen, da sie im großen und ganzen nur Spesen verursachen würde, und damit hatte er Recht.
In der Zeit in der wir bei Ihr gewohnt haben habe ich mich unauffällig benommen, habe von Kühlschrank nichts angefasst, außer ich habe es mir selbst gekauft, habe ihr 190 Euro Monatlich bezahlt als Miete so zu sagen und habe mein Zimmer bzw. unser Schlafzimmer geputzt uns ausgebettet.
Ich wollte mich so korrekt wie möglich benehmen.
 
Die Frage stand in Raum nicht wirklich ernsthaft ob es mir was ausmachen würde wenn seine Mutter in der neuen Wohnung mitzieht, dazu muss ich sagen das wahr von Anfang an sein Plan, noch bevor er mich kennen gelernt hatte währe das Konzept so gewesen dass Er die Wohnung Bauen lässt und Finanziert und seine Mutter und deren Lebensgefährte dann mit ihm in der Wohnung wohnen.
Dann kam ich und er hat mich des höflichkeitshalber gefragt ob das Ok für mich währe.
Da mir die Hände gebunden sind und wahren habe ich natürlich eingewilligt.
In der Zwischenzeit hatte sich seine Mutter von Ihren Lebensgefährten getrennt der dann Ausgezogen war, zwar immer in einer Wohnung im selben Ort aber immerhin weg.
 
Ich wurde schwanger, wir zogen um und schon nach wenigen Wochen wurde sie sehr missbilligend und abschätzig mit mir wann immer er nicht im Haus war (ich war im Mutterschaft Urlaub) wenige Wochen nach dem Umzug herrschte eine eisige stillen wenn wir alleine waren, kaum kam er Nachhause tat sie so als währen wir dicke freunde.
Langsam begann sie damit dinge zu tun die mich ärgerten, erst heimlich dann erzürnten sie mich zum Schluss kochte ich vor Wut.
Sie gestaltete die Bude um, füllte in den Schränken prinzipiell ihr Zeug rein, bestimmte wo was in welchen Schränken zu sein hatte usw.
Das klassische eben.
 
Jegliches einreden auf meinen Freund führte zu nichts, und als ich Weihnachten explodierte weil ich nicht mehr konnte, verdonnerte er mich zu einem Gespräch mit ihr unter 4 Augen das genau nichts gebracht hat.
Ich sagte ihr dass ich das Gefühl hatte geringschätzig behandelt zu werden sie streitet es ab oder tat es als falsche Auffassung meiner Seitz ab.
Er war in Hörweite.
 
Mittlerweile ist das Kind geboren dass sie total für sich einnimmt, und mir einmal sogar (natürlich war er nicht da) gesagt hatte ich sei eine schlechte Mutter weil ich ein Glas Wein am Vorabend getrunken habe und sie das nicht möchte das ich in (auch meiner) der Wohnung in ihrer Gegenwart trinke.
 
Nun ist es so dass sich dieses ganze drum herum dermaßen gesteigert hatte das ich ihr mein Kind nicht mehr überlassen möchte da ich denke dass sie meine Autorität untergräbt.
Nun ist es so dass ich (ich Weiß das tut man nicht und habe ich nie getan) im Handy von meinen Freund geguckt habe und feststellen musste dass sie ihn min. 4 Mal die Woche Anruft und natürlich immer zu Zeiten in denen sie vermutet ich währe nicht bei ihm.
Auch ist mir aufgefallen dass seine Schwestern regelmäßig anrufen so 4 mal die Woche.
Wenn so ein Anruf kommt und er ihn entgegen nimmt dann entfernt er sich unmittelbar und spricht mit belegter Stimme.
 
Es ist alles so nervenaufreibend. Und seit diese regelmäßigen Anrufe seitens seiner Ursprungsfamilie (so gehäuft wie die Anrufe in letzter Zeit sind waren Sie nie) hat sich sein Verhalten mir gegenüber verändert.
Ihm stören plötzlich dinge die ihm vorher nicht mal aufgefallen sind.  Ich werde für dinge getadelt die vorher kein Thema waren.
Dinge im Haushalt die seine Mutter nicht will dass sie jemand anders macht außer Sie selbst (Kochen + die Wäsche waschen usw.) durfte ich noch zu Weihnachten (zur Not ohne ihr Einverständnis) trotzdem machen laut ihn
Das war bei uns nämlich schon mal Thema.
Seit ein paar Wochen wurde ich von ihm regelmäßig angefeindet wenn ich sowas in ihrer Abwesenheit gemacht habe.
 
Ich hasse es Zuhause zu sein. Ich kann ihr falsches Spiel nicht mehr ertragen, und kann Sie nicht sehen.
Wenn ich etwas Koche isst sie es prinzipiell nicht.  - Wenn ich Gemüse kaufe ist es grundsätzlich schlecht bzw. verfault.
 
Mit ihr reden bringt nichts, das hatten wir schon zu Weihnachten.
Sie will nicht mit mir klarkommen, langsam habe ich das Gefühl sie möchte dass ich gehe und ihr das Kind und den Sohn überlasse.
 
Grundsätzlich glaube ich das er sich nicht abgenabelt hat von seiner Mutter.
 
Aber ich Weiß einfach nicht weiter.
 

Guten Morgen doll901,

Helfen wird dir niemand können, denn das ist ein Forum. Aber einen Rat darf ich dir vielleicht geben: organisiere dein Leben neu. Mit deinem Partner wird eine normale Beziehung nicht möglich sein, da er nie lernen konnte, wie er sich gegenüber seiner Mutter abgrenzen soll.

Es würde viele Jahre dauern, bis dahin geht dein Kind schon zur Schule. Also kannst du dir besser gleich ein neues Leben aufbauen.

In den amerikanischen Filmen würde irgendwann die Schwiegermutter mit der Pumpgun massakriert und danach würde man von einem Happyend sprechen. Das echte Leben ist leider etwas komplexer. 

Viel Glück für dein weiteres Leben!

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17. Juni um 9:06

Zeih aus, so was tut nicht nicht gut und wird eure Beziehung auf lange Sicht kaputt machen.
 

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17. Juni um 10:15
In Antwort auf doll901

Ich habe mit Ihm das Wochenende geredet.
Ich habe ihm alles erzählt was vorgefallen ist. Alles von Anfang an und ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt.
Er hat mir geantwortet dass er vieles selbst nicht gewusst hat, ich denke er hat vieles auch nicht sehen wollen.
Aber natürlich muss ich einräumen dass er viele Sachen nicht wusste, klar, wenn ich etwas sagen wollte dann hat er das Gespräch immer geblockt, also habe ich irgendwann nichts mehr gesagt.
Ich habe ihn gesagt dass ich nicht mehr so weiter machen werde und kann.  
Er hat daraufhin gesagt dass er uns nicht Aufgeben will und dass es ihm dann lieber ist dass für seine Mutter eine neue Bleibe gesucht wird.
Er hat dabei an seine Geschwister gedacht, die sie offen gestanden auch nicht wollen. (sonst hätten Sie sie schon längst nehmen können)
Ich selbst hab ihn ein Zeitfenster von 1 Monat eingeräumt, dann werde ich wohl oder übel gehen.
Außerdem habe ich einen Termin bei einen Paartherapeut vereinbart, dem ich die ganze Geschichte kurz geschildert habe, natürlich ist das Kernthema bei uns nicht das „Wir“ sondern seine Ursprungsfamilie
Aber für diese „Ohrfeige“ ist er noch nicht bereit, bzw. es würde nichts bewirken weil er es absolut nicht wahrhaben will dass er ein etwas „komisches“ Verhältnis zu seiner Mutter (bzw. Der Ablöseprozess nie stattgefunden hat) dass mit seiner „neuen Familie“
Nicht konform geht.
Mehr kann ich zwischenzeitlich nicht machen.
Jedenfalls trotz seines Versprechens sehe ich der Zukunft nun.. mit gemischten Gefühlen entgehen.
 

Du warst schon bei einem Paartherapeuten oder? Macht wenig Sinn alleine dorthin zu gehen oder den Therapeuten zu briefen. 
Unsere Ursprungsfamilie ist eine wichtige Form der Ich-Umwelt-Grenze. Wir fühlen uns verbunden und manchmal auch gebunden. Oft identifizieren wir uns mit Leistungen unseres Vaters oder der Mutter. Ein wichtiger Schritt ist meiner Meinung nach der Transfer von Loyalität in die neue Familie. Das WIR ist natürlich von großer Bedeutung aber vielleicht auch ein Herausarbeiten von Konflikten, die vielleicht nicht offen ausgetragen wurden, sondern stattdessen zu einem Rückzug in die Ursprungsfamilie führte. Das Kernthema wird eure Beziehung sein und du wirst vor die Frage gestellt, läuft sie wirklich so gut, wie ich denke. Ich wünsche euch viel Erfolg.

VG Sis

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17. Juni um 10:31

Gratulation für diesen ersten Schritt, ich hoffe, er geht die Entwicklungsschritte mit! 

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17. Juni um 13:26
In Antwort auf sisteronthefly

Du warst schon bei einem Paartherapeuten oder? Macht wenig Sinn alleine dorthin zu gehen oder den Therapeuten zu briefen. 
Unsere Ursprungsfamilie ist eine wichtige Form der Ich-Umwelt-Grenze. Wir fühlen uns verbunden und manchmal auch gebunden. Oft identifizieren wir uns mit Leistungen unseres Vaters oder der Mutter. Ein wichtiger Schritt ist meiner Meinung nach der Transfer von Loyalität in die neue Familie. Das WIR ist natürlich von großer Bedeutung aber vielleicht auch ein Herausarbeiten von Konflikten, die vielleicht nicht offen ausgetragen wurden, sondern stattdessen zu einem Rückzug in die Ursprungsfamilie führte. Das Kernthema wird eure Beziehung sein und du wirst vor die Frage gestellt, läuft sie wirklich so gut, wie ich denke. Ich wünsche euch viel Erfolg.

VG Sis

Nein, wir wahren noch nicht bei einem Paartherapeuten.
Kommenden Dienstag haben wir einen Termin.
Ich hab den Termin vereinbart. Er selbst glaubt nicht daran, bzw. geht eigentlich nur mit weil ich das will.
Das kann ich ihm auch nicht verübeln, immerhin verhält er sich gerne wie die drei Äffchen ( nichts sehen, nichts hören, nichts sagen) wenn’s um ein Problem geht dass ihm emotional stark zusetzt.
Ich glaube er sieht mich als Feind, als Gefahr die  die festgefahrene Muster in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen  zum Wanken bringt und dementsprechend behandelt er mich auch so.
Er vertraut sich mir auch nicht mehr an, wenn ich mit ihm reden will dann halte ich mehr oder weniger einen Monolog.
Die Situation ist echt verfahren.
 

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17. Juni um 13:28
In Antwort auf doll901

Ich habe mit Ihm das Wochenende geredet.
Ich habe ihm alles erzählt was vorgefallen ist. Alles von Anfang an und ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt.
Er hat mir geantwortet dass er vieles selbst nicht gewusst hat, ich denke er hat vieles auch nicht sehen wollen.
Aber natürlich muss ich einräumen dass er viele Sachen nicht wusste, klar, wenn ich etwas sagen wollte dann hat er das Gespräch immer geblockt, also habe ich irgendwann nichts mehr gesagt.
Ich habe ihn gesagt dass ich nicht mehr so weiter machen werde und kann.  
Er hat daraufhin gesagt dass er uns nicht Aufgeben will und dass es ihm dann lieber ist dass für seine Mutter eine neue Bleibe gesucht wird.
Er hat dabei an seine Geschwister gedacht, die sie offen gestanden auch nicht wollen. (sonst hätten Sie sie schon längst nehmen können)
Ich selbst hab ihn ein Zeitfenster von 1 Monat eingeräumt, dann werde ich wohl oder übel gehen.
Außerdem habe ich einen Termin bei einen Paartherapeut vereinbart, dem ich die ganze Geschichte kurz geschildert habe, natürlich ist das Kernthema bei uns nicht das „Wir“ sondern seine Ursprungsfamilie
Aber für diese „Ohrfeige“ ist er noch nicht bereit, bzw. es würde nichts bewirken weil er es absolut nicht wahrhaben will dass er ein etwas „komisches“ Verhältnis zu seiner Mutter (bzw. Der Ablöseprozess nie stattgefunden hat) dass mit seiner „neuen Familie“
Nicht konform geht.
Mehr kann ich zwischenzeitlich nicht machen.
Jedenfalls trotz seines Versprechens sehe ich der Zukunft nun.. mit gemischten Gefühlen entgehen.
 

Das finde ich sehr gut! 
Leider ringen sich die wenigsten hier im Forum, die ähnliche Probleme haben wie du dazu durch, Nägel mit Köpfen zu machen und halten es weiterhin stillschweigend aus.

Jetzt musst du nur noch konsequent bleiben und im Falle, dass dein Freund doch nur leere Versprechungen gemacht hat, deine angekündigten Konsequenzen durchziehen!

Ich hoffe aber für dich und euer Kind, dass er sich jetzt wirklich darum bemühen wird, für euch drei eine ruhigere und stressfreiere Umgebung zu schaffen.

Die Oma bleibt ja die Oma, auch wenn sie dann woanders wohnt. 
Damit wird sie klarkommen müssen, denn so, wie die Situation jetzt ist, kann es nicht bleiben. 
Auch Omas und Müttern können und sollten Grenzen aufgezeigt werden, wenn sie diese überschreiten.

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17. Juni um 15:19
In Antwort auf missdalton

Das finde ich sehr gut! 
Leider ringen sich die wenigsten hier im Forum, die ähnliche Probleme haben wie du dazu durch, Nägel mit Köpfen zu machen und halten es weiterhin stillschweigend aus.

Jetzt musst du nur noch konsequent bleiben und im Falle, dass dein Freund doch nur leere Versprechungen gemacht hat, deine angekündigten Konsequenzen durchziehen!

Ich hoffe aber für dich und euer Kind, dass er sich jetzt wirklich darum bemühen wird, für euch drei eine ruhigere und stressfreiere Umgebung zu schaffen.

Die Oma bleibt ja die Oma, auch wenn sie dann woanders wohnt. 
Damit wird sie klarkommen müssen, denn so, wie die Situation jetzt ist, kann es nicht bleiben. 
Auch Omas und Müttern können und sollten Grenzen aufgezeigt werden, wenn sie diese überschreiten.

Ich werde konsequent bleiben müssen, so schmerzlich es auch sein wird.
Ansonsten werde ich nie wieder als respektable Person gelten, zumindest in seinen Augen.
Egal was noch aus uns wird oder ob es mit uns und damit zu Ende geht.
Für mich wirkt mittlerweile ein „Ende mit Schrecken“ sehr verlockend, ich weiß es wird die ersten 3 Monate weh tun aber dann ist es „vorbei“
Wenn ich mich diesen „ganzen Prozess“ entgegensehe, der da auf mich zukommt und ich nicht mal die Gewissheit habe das er erfolgsversprechend wird,
dazu kommt der Umstand dass er mich ja gerade „hasst“ (und sich dieser Zustand in nächster Zeit auch nicht ändern wird) weil ich ja  „Ins Wespennest steche“ wo es bis dato wenn auch ungesund und unter Spannung „ruhig“ war.
Und sei es nur deshalb weil keiner Hinsehen wollte, frage ich mich oft ob es das wehrt ist.
Aber ich liebe ihn, ich möchte dass es ihm gut geht (Auch wenn ich ihm zum Glück zwingen muss) und ich mache es weil er, selbst nach der Aussprache immer noch nicht „einsehen wollen würde“ warum ich jetzt gegangen bin.
Aber vor allem mache ich es wegen unserer Tochter.

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17. Juni um 16:17

Familiensysteme haben oft ein ungesundes Gleichgewicht,  vor allem und so scheint es in eurem Fall,  ein Elternteil die Kinder als Partner-Ersatz her nimmt. 

Die Chancen für deinen Mann, das zu ändern,  stehen dank dir sehr gut. Ob er sie ergreift, steht auf einem anderen Blatt. Ich hoffe für dich und euch das beste!

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17. Juni um 17:54
In Antwort auf frauevi

Familiensysteme haben oft ein ungesundes Gleichgewicht,  vor allem und so scheint es in eurem Fall,  ein Elternteil die Kinder als Partner-Ersatz her nimmt. 

Die Chancen für deinen Mann, das zu ändern,  stehen dank dir sehr gut. Ob er sie ergreift, steht auf einem anderen Blatt. Ich hoffe für dich und euch das beste!

Das schlimme ist ja dass seine Mutter ihn immer wieder mit „der Mitleidstour“ ködert.
Ein harmloses Beispiel: Mein Partner hat es einige Tage versäumt sich bei seiner Mutter bei seiner Ankunft Abends ab bzw. anzumelden.
Das geht dann so von statten dass er ins Zimmer seiner Mutter geht (bevorzugt mit unserer Tochter auf dem Arm) um ihr zu Sagen dass er Zuhause ist und sie nach ihrem Befinden zu fragen.
Nun wie gesagt dieses hat er verpasst, vielleicht vergessen, ich muss auch zugeben dass wir diese Woche relativ harmonisch zueinander wahren. (Was inzwischen zur Seltenheit geworden ist)
Prompt ruft sie am Samstag während seiner Arbeitszeit weinend an um ihn zu fragen ob sie irgendwas falsches getan hat oder ob er wütend mit ihr sei weil sie seit einer Woche nicht mal ihre Enkelin gesehen habe
(dabei hätte sie ja auch aus dem Zimmer gehen können) uns so weiter und sofort.
Ich wieß klingt vielleicht harmlos aber ich schmecke den manipulativen zweck hinter der Aktion.
Schlimm ist ja dass er mein Leid in dieser Situation überhaupt nicht zu sehen scheint, und wenn ich ihn dann damit konfrontiere dann wird er es negieren oder bagatellisieren.
„Deine Loyalität gilt deiner Mutter und nicht mir, so kann ich keine Beziehung führen“ – sagt er das würde nicht stimmen, obwohl seine nonverbale Kommunikation also sein Verhalten etwas anderes sagt. 

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17. Juni um 20:57
In Antwort auf doll901

Das schlimme ist ja dass seine Mutter ihn immer wieder mit „der Mitleidstour“ ködert.
Ein harmloses Beispiel: Mein Partner hat es einige Tage versäumt sich bei seiner Mutter bei seiner Ankunft Abends ab bzw. anzumelden.
Das geht dann so von statten dass er ins Zimmer seiner Mutter geht (bevorzugt mit unserer Tochter auf dem Arm) um ihr zu Sagen dass er Zuhause ist und sie nach ihrem Befinden zu fragen.
Nun wie gesagt dieses hat er verpasst, vielleicht vergessen, ich muss auch zugeben dass wir diese Woche relativ harmonisch zueinander wahren. (Was inzwischen zur Seltenheit geworden ist)
Prompt ruft sie am Samstag während seiner Arbeitszeit weinend an um ihn zu fragen ob sie irgendwas falsches getan hat oder ob er wütend mit ihr sei weil sie seit einer Woche nicht mal ihre Enkelin gesehen habe
(dabei hätte sie ja auch aus dem Zimmer gehen können) uns so weiter und sofort.
Ich wieß klingt vielleicht harmlos aber ich schmecke den manipulativen zweck hinter der Aktion.
Schlimm ist ja dass er mein Leid in dieser Situation überhaupt nicht zu sehen scheint, und wenn ich ihn dann damit konfrontiere dann wird er es negieren oder bagatellisieren.
„Deine Loyalität gilt deiner Mutter und nicht mir, so kann ich keine Beziehung führen“ – sagt er das würde nicht stimmen, obwohl seine nonverbale Kommunikation also sein Verhalten etwas anderes sagt. 

Ich finde dich ehrlich gesagt erstaunlich ruhig, gelassen, reflektiert und abgeklärt. Hut ab!
Ich glaube, dass ich selbst diese Situation nicht so nüchtern betrachten könnte, würde ich selbst darin stecken. 

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18. Juni um 9:41

Jetzt muss ich mal fragen: wie alt seid ihr? Wenn ich richtig schätze, kann seine Mutter doch nicht älter als 60 sein. Wieso muss die denn überhaupt eins der erwachsenen Kinder zu sich nehmen? 

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18. Juni um 10:24
In Antwort auf doll901

Ich habe mit Ihm das Wochenende geredet.
Ich habe ihm alles erzählt was vorgefallen ist. Alles von Anfang an und ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt.
Er hat mir geantwortet dass er vieles selbst nicht gewusst hat, ich denke er hat vieles auch nicht sehen wollen.
Aber natürlich muss ich einräumen dass er viele Sachen nicht wusste, klar, wenn ich etwas sagen wollte dann hat er das Gespräch immer geblockt, also habe ich irgendwann nichts mehr gesagt.
Ich habe ihn gesagt dass ich nicht mehr so weiter machen werde und kann.  
Er hat daraufhin gesagt dass er uns nicht Aufgeben will und dass es ihm dann lieber ist dass für seine Mutter eine neue Bleibe gesucht wird.
Er hat dabei an seine Geschwister gedacht, die sie offen gestanden auch nicht wollen. (sonst hätten Sie sie schon längst nehmen können)
Ich selbst hab ihn ein Zeitfenster von 1 Monat eingeräumt, dann werde ich wohl oder übel gehen.
Außerdem habe ich einen Termin bei einen Paartherapeut vereinbart, dem ich die ganze Geschichte kurz geschildert habe, natürlich ist das Kernthema bei uns nicht das „Wir“ sondern seine Ursprungsfamilie
Aber für diese „Ohrfeige“ ist er noch nicht bereit, bzw. es würde nichts bewirken weil er es absolut nicht wahrhaben will dass er ein etwas „komisches“ Verhältnis zu seiner Mutter (bzw. Der Ablöseprozess nie stattgefunden hat) dass mit seiner „neuen Familie“
Nicht konform geht.
Mehr kann ich zwischenzeitlich nicht machen.
Jedenfalls trotz seines Versprechens sehe ich der Zukunft nun.. mit gemischten Gefühlen entgehen.
 

Ich rate euch wirklich zu professioneller Hilfe. Ich fürchte, ohne dieselbe wird dein Partner das volle Ausmaß der, sagen wir, ungewöhnlichen Familienumstände nicht anerkennen wollen und immer leugnen. Es wäre wirklich wichtig, dass er begreift, dass es alles andere als normal ist, den Hausstand mit der Mutter zu teilen, und deren Einmischung in alle Belange zu dulden. Die Gründe für so ein Verhalten liegen tief und wenn sich etwas verändern soll, wird es nicht ganz einfach werden. Ich rate dir, das Ganze nicht auf sich beruhen zu lassen und auf Besserung zu hoffen. 

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18. Juni um 13:25
In Antwort auf monasmama

Jetzt muss ich mal fragen: wie alt seid ihr? Wenn ich richtig schätze, kann seine Mutter doch nicht älter als 60 sein. Wieso muss die denn überhaupt eins der erwachsenen Kinder zu sich nehmen? 

Die Frage kann ich dir gerne beantworten.
 
Ich bin 30, mein Partner ist 38, seine Mutter ist 64 Jahre alt.
Deine Frage ist durchaus berechtigt. Und ich selbst habe sie mir schon X mal gestellt.
Seine Mutter hat eine lahmen Fuß (Kinderlähmung) hat aber ansonsten keine Gebrechen. Und wenn ich sage keine meine ich keine.
Sie ist 64 Jahre alt und nimmt nicht eine einzige Tablette.
Und selbst mit dem Fuß läuft die Frau Strecken die ich nicht laufen könnte. Sprich, macht also alles ganz normal genau wie andere Menschen auch.
Aber anscheinend ist es in der Familie allgemein eine  unausgesprochenes Unding dass einem Verbrechen gleich kommt würde man von Ihr verlangen alleine zu Leben.
Vielleicht würden hierfür praktische bzw. finanzielle Gründe genannt werden (Sie bezieht die Minimalrente , verdient sich aber schwarz als Frisörin noch was dazu) Allerdings dürfte das zu dritt (die drei Kinder)
zu bewältigen sein wenn sie sich bereit erklären würden etwas zu einer eventuellen Miete dazu zu geben (Vorher hatte sie auch eine Mietwohnung damals habe sie sich (mein Partner, Ihr Lebensabschnittgefährte und Sie) zu dritt geteilt.
Allerdings scheint es so als währe das überhaupt nicht Thema bzw. käme nicht in frage.
Im Grunde glaube ich dass SIE selbst das nicht will. Ganz einfach. Deshalb würden vernünftige Argumente auch nicht helfen.
Nicht umsonst lässt sie es fälschlicherweise immer wieder so durchscheinen als währe sie unbeholfen.
Fragt z.B. meinen Partner ob er ihr dieses und jenes aus dem Keller bringen kann oder ob er ihr ein Stück Speck von der Speckseite abschneidet, interessanterweise kann Sie die dinge wunderbar alleine wenn niemand da ist.
So weckt sie eben den Eindruck jemanden zu brauchen und umgekehrt betont sie wiederum ihr Sohn währe nicht im Stande Maschinensatz zu kaufen (als währe er ein dummer Junge) vielleicht damit er sieht dass Sie immer noch gebraucht wird – soweit meine Theorie.
 
Und was seine Schwestern betreffen: Wieso sollten Sie was an der Situation ändern wollen? Sie müssen für Mutti nichts bezahlen weil sie bei ihren Bruder in der Bude wohnt, sie telefonieren 2 Mal am Tag miteinander, so um Mutti zufrieden zu stellen und wenn sie Rufen dass sie kommen soll um auf deren Kinder auf zu passen dann steigt Mutti in den Bus und fährt in ihr Dorf, auch Kurzfristig. Natürlich wollen die nicht das sich was ändert.
 

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18. Juni um 15:17
In Antwort auf doll901

Nein, wir wahren noch nicht bei einem Paartherapeuten.
Kommenden Dienstag haben wir einen Termin.
Ich hab den Termin vereinbart. Er selbst glaubt nicht daran, bzw. geht eigentlich nur mit weil ich das will.
Das kann ich ihm auch nicht verübeln, immerhin verhält er sich gerne wie die drei Äffchen ( nichts sehen, nichts hören, nichts sagen) wenn’s um ein Problem geht dass ihm emotional stark zusetzt.
Ich glaube er sieht mich als Feind, als Gefahr die  die festgefahrene Muster in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen  zum Wanken bringt und dementsprechend behandelt er mich auch so.
Er vertraut sich mir auch nicht mehr an, wenn ich mit ihm reden will dann halte ich mehr oder weniger einen Monolog.
Die Situation ist echt verfahren.
 

Ja, klingt wirklich verfahren. Ich glaube es wäre hilfreich, wenn er nicht das Gefühl bekäme die Paartherapie funktioniert wie eine Einbahnstraße. Also, mit dem Zweck, dass er sich "allein" verändern muss. Wichtig finde ich, was du geschrieben hast über sein mangelndes Vertrauen in dich. Vielleicht könnt ihr ja bearbeiten, was er braucht um dir vertrauen zu können und wir ihr das erreicht. Feindbild "Ehefrau" sorgt sicher auch nicht für offene und ehrliche Kommunikation. Vielleicht geht´s ja auch nicht darum, etwas ins Wanken bringen zu müssen, sondern daraum einen besseren Weg zu finden. 
VG Sis

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19. Juni um 9:43

Das ist ein guter Tipp, sicherlich liegt einiges auch an mir.
Bei uns gibt es ein Sprichwort das besagt: Ein Scheit Holz brennt selten alleine.
Soweit ist das schon richtig, dass es sicherlich mehr zu besprechen gibt.
Ich hoffe nur dass er sich auf das Gespräch einlässt.
Was Psychologen angeht hat er eine Vorgefestigte Meinung die nicht unbedingt gut ist.
Es ist sozusagen ein „Tabu“ zu einem Psychologen zu gehen, und wenn man das tut dann ist man automatisch „gestört“ jedenfalls ist das sein Stereotyp.
Ich hoffe das beste.
Momentan haben wir „frieden“ zwischen uns, und soll ich euch noch was sagen?
Seit ich mit ihm am Freitag geredet habe ist der Einfluss auf ihn seitens seiner Mutter irgendwie „geschwunden“(?)
Ich kann es mir auch nicht erklären aber er ist besser drauf, nicht mehr so reizbar, will was mit mir unternehmen, redet auch wieder über „belanglose“ dinge, interessiert sich für mich usw.
Sie ist die ganze Woche im Zimmer geblieben, hat sich bedeckt gehalten und uns weitgehend in ruhe gelassen.
Ich Weiß nicht ob er mit ihr geredet hat oder ob sie etwas „merkt“, nichts desto trotz ist das für mich nicht die Dauerlösung.
Und auch für Sie nicht, ich denke nicht das es im ihren Sinne ist.
Ich möchte definitiv bei meinem Standpunkt festhalten.
 

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26. Juni um 15:28

So meine Lieben,
 
Wir wahren am Dienstag bei der Paartherapeutin, und die hat ganz klare Aussagen gemacht.
Die Kurzfassung ist diese:
Wir haben beide etwas zu ändern!
Anscheinend kann er es mir nicht Recht machen, und das liegt, so sagt sie an etwas was in der Vergangenheit vorgefallen ist.
Zweitens haben wir ein Kommunikation Problem allgemein.
Und er, wie ich schon vermutet habe hat sich von seiner Ursprungsfamilie nie Abgelöst.
Als ich ihr sagte dass ich um eine Position kämpfen muss um der ich eigentlich im Normalfall nicht kämpfen müsste hat sie mir recht gegeben.
Sie hat gesagt sie wird auch einzeln mit uns Arbeiten müssen.
Und das es Geduld brauch.
Kurzum war die Sitzung nun Vorbei und er hat sich dazu bereit erklärt mit mir dort auch weiterhin hin zu gehen.
Wir haben einen neunen Termin vereinbart und er hat zugegeben mehr gesagt zu haben als er eigentlich am Anfang wollte.
Nun war das aber nicht alles.
Am selben Tag noch haben wir uns wieder heftig gestritten, es ging nicht mal um meine Schwiegermutter und als ich Nachhause kam, wollte ich das Auto nicht einparken weil ich mir dachte
Ich lass ihn Aussteigen und in die Wohnung gehen und fahr erst nochmal eine Runde vielleicht zu einer Freundin um die Gemüter ab zu kühlen.
Als ich ihn signalisiert haben das ich erstmal nicht mit hoch kommen würde in die Wohnung ist er aus dem Auto gesprungen und hat unsere Tochter aus dem Maxicosi gerissen, und ist hochgegangen.
Und ohne meine Tochter fahr ich natürlich nirgendwo hin, also habe ich das Auto geparkt und bin nach oben, logisch Wutentbrannt.
Habe aber nicht mehr viel dazu gesagt weil seine Mutter keine halbe Stunde später Nachhause kam.
Plötzlich, bzw. in den letzten Tagen war sie (so schien es mir) sehr darauf bedacht IMMER Nachhause zu kommen.
Jedenfalls hat er sich auf ein weiteres Gespräch gar nicht mehr eingelassen und ist ins Bett gegangen, während ich das Abendessen zu bereitet habe, das ja nun dann nicht gegessen wurde.
Ich war so dermaßen verletzt von seinem Verhalten, das ich meine Freundin angerufen habe sie solle doch bitte Vorbeikommen.
Diese kam dann Vorbei und wir haben geredet obwohl ich das nicht „dürfte“ – Er möchte nicht das ich mit Beziehungsproblemen  zu jemand anderen gehe oder das jemand erfährt das wir eine
Paartherapie brauchen.
Wenn er wüsste das ich diesen Text erfasse, er währe arg sauer ( aber ich muss und musste es mal loswerden)
Jedenfalls ist er irgendwann im Laufe des Gesprächs aufgestanden und hat dann doch Angefangen mit mir in ihrem Beisein darüber zu reden, dabei hat sie als Mediator gewirkt.
Ich habe ihn Vor allem gesagt das er nicht alleine währe und das ich ihn Unterstützen würde und auch die Rolle seiner Geschwister haben wir besprochen.
Meine Freundin hat ihm nochmal klar gemacht dass auch sie zur Verantwortung gezogen werden müssten usw.
Sein Plan (von dem ich bis dato nicht wusste) war tatsächlich seiner Mutter eine Wohnung zu organisieren und dann sie und seine Geschwister vor Vollendeten Tatsachen zu stellen.
 
Nun wir haben dann noch geredet bzw. uns Ausgesprochen bis um 02.00 Uhr Morgens und sind dann ins Bett.
 
Am nächsten Tag kam er zur Mittagszeit zu mir und sagte mir : „Ich habe meine Mutter angerufen und ihr gesagt dass sie ausziehen muss, und ich hab ihr auch gesagt weshalb und sie damit Konfrontiert dass sie  zu mir gesagt habe ich sei eine schlechte Mutter usw. Sie hat alles abgestritten aber ich habe ihr dennoch gesagt dass es nicht funktioniert und das es das beste ist wenn sie sich eine andere bleibe sucht.“
 
Ich war ziemlich überrascht. Muss ich zugeben.
 
Keine Stunde später ruft er mich an um zu sagen seine Mutter habe ihn gesagt sie würde heute bei ihren Ex-Freund schlafen (von dem sie immer noch die Wäsche wäscht) und würde sich mit ihm eine Wohnung ansehen gehen.
Offenbar kann sie in seine Wohnung nicht einziehen, warum auch immer.
Seit dem habe ich sie nicht mehr gesehen.
Am Abend hat sie meinen Freund ein SMS geschrieben dass er sie falls er was brauche jederzeit Anrufen kann.
(WTF?)
Sie war auch den darauffolgenden Abend nicht in der Wohnung als wir Nachhause kamen – Tagsüber aber wohl.
Ich habe es gemerkt weil die Wäsche gefehlt hat.
Der Wäschekorb war leer, die Waschmaschine auch, der Wäscheständer ebenfalls und die Bügelwäsche fehlte auch.
Ich frag mich nur eines? Warum tut man sowas?!
(WTF?)
Nun jedenfalls so weit zu unseren Entwicklungen.  
 

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