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Bitte durchlesen: die heutige Rollenverteilung aus der Sicht eines Mannes

22. Januar 2007 um 21:04
In Antwort auf tobi2000

Dieser Thread hier
wurde bisher eigentlich überraschend (relativ) sachlich geführt und jetzt wirds primitiv und nievaulos. Dein gesamter Beitrag lebt von Klischees.

MFG

@toby
mein güte.. hab dem nichts mehr hinzuzufügen *g*

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22. Januar 2007 um 21:14

Jammer-Thread
Das ist mir schon bewusst, dass es sich hier um einen "Unterdrückten" handelt. Ich kann es aber einfach nicht nachvollziehen. Sollen wir unseren Kopp wieder in den Sand stecken, damit er sich wieder vollständig fühlen kann?

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22. Januar 2007 um 21:15
In Antwort auf agrona_12358725

Ach, verdammt...
mein ganzer Text war futsch -ärgerlich-

Aber was mir auch aufgefallen ist, dass die Männer uns immer versichern: bei der männlichen Form, z.B. Inhaber, der Deutsche - die DEUTSCHEN seid ihr Frauen natürlich IMMER mitgemeint. Auch Wörter wie "Menschen" oder sogar "jeder" meint auch immer die Frauen mit. Damit sollen wir uns also zufrieden geben. Aber, wenn wir aufmerksam der deutschen Sprache lauschen, dann stimmt das nicht.

Beispiele: Ab dem 18. Lebensjahr kann jeder wählen gehen. Stimmt!
Die Woche der Brüderlichkeit hat begonnen. - Sind wir Frauen mitgemeint?
Vereinsbruderschaften - keine Frauen.
Jeder kann Papst werden. - hier sind nur die Männer mit "jeder" gemeint.
Die Bürger sind wahlmüde.
Immer weniger Deutsche entscheiden sich für die Bundeswehr

Also: Frauen wissen NIE genau, bin ich auch gemeint oder nicht? Psychologisch gesehen verunsichert das uns Frauen, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Neben dieser ständigen Verunsicherung werden wir auch noch mit "minderwertigen" Namen und Wörtern belegt.

Das muss aufhören. Wir sollten endlich auch eine gleichberechtigte Sprache einfordern!

Was meint ihr, wie lange die Männer das stillschweigend hinnehmen würden?

Ausserdem haben Frauen alle 28 Tage ihre (oft schmerzhafte) Periode.
Frauen müssen öfter zum Arzt (Frauenonkel) um dort minds. 2x mal im Jahr ihre 10 Euro Praxisgebühr hinzublättern. Frauen werden in den Versicherungen mit höheren Pauschalen bestraft (weil sie ja schwanger werden könnten). Ihr geht 9 Monate zum Bund oder drückt euch und wir haben 9 Monate ein Würmchen im Leib (was auch nicht immer angenehm ist). Ausserdem würde ich auch so manchesmal gern im stehen pinkel (wenn keine andere Möglichkeit in Sicht ist). Männer werden (auch heute noch) für die selbe Leistung besser bezahlt als Frauen.
Frauen sind nach einer gewissen Anzahl an Sexualpartnern "Schlampen", bei Männern sieht das anscheinend anders aus. Männer dürfen sich daneben benehmen.
Es wird nie diese "Gleichberechtigung" zwischen Mann und Frau geben... es ist, wie es ist!
Es hat schließlich alles seine Vor- und Nachteile!

Sehr Oberflächlich
Meine Güte das ist genau die art von Feminismus die in meinen Augen über die Stränge schlägt. Eine Sprache entwickelt sich in 1000en von Jahren und es hat sich nunmal eingebürgert und sich über so etwas zu beschweren ist irgendwie lachhaft. Wenn ihr die Sprache änderen wollt, tut es im Gebrauch, so ändern sich Sprachen nunmal. Aber rennt nicht zur Regierung und jammert der Onkel Duden würde euch verbal unterdrücken. Warum heißt es den Freihheit Gleichheit "Brüderlichkeit"? Weil es größtenteils die Männer waren die im Krieg für die Freieit ihr Leben geopfert haben.

Und sich über die lachhaften Traditionen eine verstaubten Organisation wie der Katholischen Kirche aufzuregen ist irgendwie lächerlich. Du willst doch bestimmt garnicht Päpstin werden - oder?

Eine Weitere Sache ist die Endlos-Diskussion über die Körperlichen Nachteile der Frau. Es ist nicht die Aufgabe des Staates die Unterschiede der Evolution zu beheben. Außerdem lässt sich darüber sowiso Streiten. Klar, Periode nervt, Schwangerschaft auch und im stehen pinkeln ist eine feine Sache. Aber solche Dinge sind genauso Oberflächlich wie dein ganzer Beitrag. Und vorallem so einseitig. Frauen haben im Schnitt eine fast 5 Jahre höhere Lebenserwartung. Das finde ich einen echt krassen Vorteil aber ich verlange auch nicht vom Staat mich dafür 5 Jahre früher in den Ruhestand zu entlassen.

Das Männer dürfen sich daneben benehmen ist eine deratig dreiste und falsche Behauptung, dass ich darauf garnicht näher eingehen will.

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22. Januar 2007 um 21:33
In Antwort auf pall_12241203

Jeder sieht nur sein kleine Welt
Hallo tigerle31,
zunächst mal kann man ziemlich klar sehen, das er mit seinen 18 Jahren eine Abstraktionsfähigkeit besitzt, die ich bei Dir nicht erkennen kann. Ich(Mann), habe schon in vielen Firmen gearbeitet, habe schon viele Erfahrungen in BEIDE RICHTUNGEN gemacht. FAST jeder sieht nur seine kleine Welt, aber wenn Du Dir seine Argumente UND seine ARGUMENTATIONSWEISE nochmal genau durchliest, wirst Du feststellen, das da sehr viel Hintergründiges (bemerkenswert für einen 18 jährigen, Hut ab!) drinsteht.

Sorry...
...dass ich nicht meine sichtweise abstrahiert habe und durch verschiedene perspektiven betrachtet habe, aber ich hatte heute nicht die zeit eine dipl.-arbeit mit dem thema "männer und frauen in der arbeitswelt - wer ist gewinner, wer ist verlierer" zu schreiben und das ganze mit these und antithese zu begründen.

lieber cyberfibre, ich habe ganzen tag mich so abstrakten dingen wie software zu tun, da wollte ich hier meine eigenen erfahrungen niederschreiben....mehr nicht. aber wenn ich mal 3 oder 4 tage leerlauf habe, werde ich sicherlich tiefenpsychologisch einsteigen

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22. Januar 2007 um 21:34

...
ich habe keine Lust meine Meinung hier aufs mehrfache verteidigen zu müssen.
Hättet ihr meine Beiträge durchgelesen dann wüsstet ihr dass ich eine benachteiligung von Frauen KEINESFALLS ausschließe. Ich wollte eigentlich dazu anstoßen das Thema gleichberechtigung auch mal von einer anderen Seite zu betrachten und nicht jeden Einzelfall einer benachteiligten Frau nocheinmal aufzurollen

in diesem Fall, bin ich wohl etwas ausfallend geworden, weil ich unterstelle mal dass die Person selber schuld ist oder an einen miserablen ehemann geraten ist.

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22. Januar 2007 um 21:37

Verständnis für die Frauen
So, nachdem ich hier mehrmals heftig meine Ansichten Pro-Unterdrückter-Mann vertreten habe, noch ein bißchen Verständnis für die über-die-Stränge-schlagenden Frauen, damit die Männer, die sich zu Recht in einigen Dingen benachteiligt fühlen etwas Verständnis aufbringen können:

Frauen wurden in der Vergangenheit massivst benachteiligt, in einer Art und Weise, die wir sie uns in unserer heutigen Generation nicht mehr vorstellen können. Die Art und Weise, in der Männer heute in der Familienpolitik und Bundeswehr - und in gewisser Hinsicht auch in öffentlichen Debatten (Männer müssen immer total aufpassen, wie sie was sagen, wenn sie eine Frau kritisieren wollen/ müssen) - benachteiligt werden, ist eben nicht annähernd vergleichbar mit der Benachteiligung der Frauen, wie sie in den 50er Jahren war.

Und aus dieser "Angst, des Unterdrücktwerdens" heraus kann ich schon verstehen, dass eine Frau lieber etwas über die Sträng schlägt als dass sie zu kurz kommt, so nach dem Prinzip: Lieber etwas über dem Ziel liegende Forderungen, dann könnte eine Einigung in der Mitte liegen (das unterstell ich zumindest jetzt mal den MEISTEN (nicht allen) Frauen).

Insofern ist die Diskrepanz zwischen Männerwelt und Frauenwelt vermutlich viel geringer als sie hier an der ein oder anderen Stelle scheinen mag.

MFG

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22. Januar 2007 um 21:44
In Antwort auf tobi2000

Verständnis für die Frauen
So, nachdem ich hier mehrmals heftig meine Ansichten Pro-Unterdrückter-Mann vertreten habe, noch ein bißchen Verständnis für die über-die-Stränge-schlagenden Frauen, damit die Männer, die sich zu Recht in einigen Dingen benachteiligt fühlen etwas Verständnis aufbringen können:

Frauen wurden in der Vergangenheit massivst benachteiligt, in einer Art und Weise, die wir sie uns in unserer heutigen Generation nicht mehr vorstellen können. Die Art und Weise, in der Männer heute in der Familienpolitik und Bundeswehr - und in gewisser Hinsicht auch in öffentlichen Debatten (Männer müssen immer total aufpassen, wie sie was sagen, wenn sie eine Frau kritisieren wollen/ müssen) - benachteiligt werden, ist eben nicht annähernd vergleichbar mit der Benachteiligung der Frauen, wie sie in den 50er Jahren war.

Und aus dieser "Angst, des Unterdrücktwerdens" heraus kann ich schon verstehen, dass eine Frau lieber etwas über die Sträng schlägt als dass sie zu kurz kommt, so nach dem Prinzip: Lieber etwas über dem Ziel liegende Forderungen, dann könnte eine Einigung in der Mitte liegen (das unterstell ich zumindest jetzt mal den MEISTEN (nicht allen) Frauen).

Insofern ist die Diskrepanz zwischen Männerwelt und Frauenwelt vermutlich viel geringer als sie hier an der ein oder anderen Stelle scheinen mag.

MFG

DANKE
ich hab mir an dieser Topic ganz schön die Finger verbrannt.
Ich denke wenn es die Frauenwelt derart irritiert, dass ich etwas von Gleichberechtigung der Männerwelt geschrieben habe, werde ich mich zurückhalten. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben dass man durch ein wenig Einflussnahme auch solche "Kleinigkeiten" noch irgendwann zu beidseitiger Zufriedenheit lösen kann - nicht im offenen Dialog - aber vielleicht in Dingen wie der Erziehung bei dem man als Mann ja auch Einfluss nehmen kann.

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22. Januar 2007 um 21:46

Eben nicht!
Das habe ich hier auch schon mehrfach gepostet. Unterdrückung gibts (zumindest in Deutschland) meistens nur dort, wo sich auch jemand unterdrücken lässt (von Straftaten mal abgesehen, die Fälle für die Gerichte darstellen).

Der Thread - so hab ich ihn aufgefasst - sollte lediglich ein Anstoss zum Nachdenken sein, dass im gesellschaftlichen Bild auf beiden Seiten Defizite bestehen.

MFG

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22. Januar 2007 um 21:53
In Antwort auf an0N_1194876099z

DANKE
ich hab mir an dieser Topic ganz schön die Finger verbrannt.
Ich denke wenn es die Frauenwelt derart irritiert, dass ich etwas von Gleichberechtigung der Männerwelt geschrieben habe, werde ich mich zurückhalten. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben dass man durch ein wenig Einflussnahme auch solche "Kleinigkeiten" noch irgendwann zu beidseitiger Zufriedenheit lösen kann - nicht im offenen Dialog - aber vielleicht in Dingen wie der Erziehung bei dem man als Mann ja auch Einfluss nehmen kann.

Dann mach es besser wie andere männer.
mich stört an solchen beiträgen immer, dass es frau mehr oder minder zum vorwurf gemacht wird, was sie zum teil erreicht haben und dass sie gefälligst wieder einen schritt zurück gehen sollen, dammit sich männer wieder besser fühlen.

ich habe nicht gegen männer, im gegenteil, ich komme mit männern meist besser klar als mit frauen. privat wie beruflich und ich habe hier schon sehr oft gegen schubladendenken und klischees geschrieben (gell gofello *knutsch* ). ich mache unterschiede zwischen menschen, nicht zwischen geschlechtern....aber leider muss ich als frau (wie es als mann ist, kann ich nicht sagen...ich war noch nie einer) was ich nun mal schon erleben durfte. ob nun chauvinistische sprüche oder eben berufliche benachteiligungen.

ich hatte bis jetzt auch immer beziehungen, in denen es noch nie die klassische rollen verteilung gab...vielleicht auch deshalb weil ich in einigen dingen keine typische frau bin (hobby fussball und formel 1 und ich kann auch mit einer bohrmaschine umgehen ). dafür habe ich auch einen freund der genauso kocht, wie auch bügel...also die wäsche meine ich jetzt

so, das war jetzt mein letzter beitrag zu diesem thema....

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22. Januar 2007 um 22:08

Du täuschst dich
Wenn du in ein Männerforum (wenns eins gäbe) gehst und über Gleichberechtigung reden willst, wirst du in der Regel niemanden hören, der abstreitet, dass in der Gleichstellung noch Defizite bestehen, es sei denn du baust dir wieder ein Klischeebild des Proletenmannes auf, der sich die Haare hintergelt und mit den dümmsten Sprüchen in der Disko Frauen aufreißen will. Das hängt dann also vom Männerforum ab.

Wenn es represäntativ zusammengesetzt ist, liegst du mit deiner These des "Auseinandergenommenwerdens" falsch. Die allergrößte Mehrheit der Männer will definitiv Gleichstellung der Frau. Aber viele tun sich im Unterstützen eben schwer, wenn auf der anderen Seite jedesmal, wenn die Themen Gleichberechtigung in der Familienpolitik und Wehrpflicht, eine massive Wand der Ablehnung entsteht, so dass die nachvollziehbare Ansicht entstehen kann, es geht eben NICHT um Gleichberechtigung. DAS ist das Problem.

MFG

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22. Januar 2007 um 22:12

So ungefähr (in Westeuropa)
Kleinere Defizite bestehen natürlich weiterhin und 100%ige Gleichberechtigung (BWL-Jobs für Frauen, Väterrechte, z.Bsp.) lässt sich natürlich niemal komplett richtig ausbalancieren.

Aber im Großen und Ganzen stimmt das schon.

MFG

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22. Januar 2007 um 22:19
In Antwort auf tobi2000

So ungefähr (in Westeuropa)
Kleinere Defizite bestehen natürlich weiterhin und 100%ige Gleichberechtigung (BWL-Jobs für Frauen, Väterrechte, z.Bsp.) lässt sich natürlich niemal komplett richtig ausbalancieren.

Aber im Großen und Ganzen stimmt das schon.

MFG

Sorry, Verbesserung
"(BWL-Jobs für Frauen, Väterrechte, z.Bsp.)" Diese Klammer gehört hinter das Wort "Defizite"; so ist es missverständlich;

MFG

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22. Januar 2007 um 22:25

..
Danke, für einen Schlusspost für dieses Thema.
Die meisten Frauen waren uneinsichtig mir gegenüber und teilweise beleidigend. Verständnis hat es nur auf Seiten weniger Männer gegeben. Das Problem ist dass man mit den wenigsten Frauen hier im Forum konstruktiv diskutieren kann ohne dass bei ihnen Emotionen hochkommen. Was hilfts dann mit ihnen über ein solches Thema zu diskutieren? ich will mich nicht dauernd aufs neue rechtfertigen müssen oder Standpredigten über die ach-nochmal-soviel-mehr-benachteiligten Frauen anhören.
Diese Benachteiligungen sind (diesmal auf Seiten der Männer) nunmal da
Punkt.

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22. Januar 2007 um 22:28

Na,
dann sind wir uns ja doch noch einig geworden. (-:

MFG

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23. Januar 2007 um 8:38

Du hast schon soweit
recht, dass sich die Zeiten gewandelt haben und Frauen jetzt mehr Rechte haben als früher, die sie sich aber selbst erkämpft haben. Dadurch treten für Männer natürlich auch Nachteile auf, wie Du oben aufgezählt hast.
Aber wenn man mal vergleicht: Ist das alles was Du hier geschrieben hast das gleiche Matyrium für die Männer, wie früher für die Frauen?
Noch in der letzten Generation war es so, dass Frauen auf ihre Männer angewiesen waren, sie wurden von ihren eigenen Ehemännern geschlagen und vergewaltigt und konnten sich nicht trennen, weil sie finanziel nicht alleine durchkommen konnten. Und das waren nicht die Ausnahmefälle sondern die Regelfälle. Und wenn man heute noch in andere Länder schaut, wie z.B. Afganistan, da übergießen sich Frauen selbst mit Benzin und zünden sich an, weil sie die Qualen ihrer Ehe nicht mehr aushalten...
Ich finde es ganz gut, dass Männer, sowie auch Frauen gewisse Rechte, aber auch Nachteile haben. Gleichberechtigt werden wir nie sein, jeder hat wie gesagt seine Vor- und Nachteile, seine Stärken und Schwächen und Frauen und Männer sind einfach nicht gleich, jeder hat seine Vorzüge, schon von der Natur gegeben. Ich finde es gut dass es heute möglich ist, dass sich eine Frau beruflich verwirklichen kann und das Recht und die Möglichkeit zur Trennung hat, wenn sie mißhandelt oder unterdrückt wird. Aber ich finde auch dass gewisse Rollenverteilungen von früher auf jeden Fall beibehalten werden sollten und die Männer in IHREN Berufen gefördert werden sollten, wobei der familiäre Zusammenhalt wieder größer geschrieben werden sollte und die Frauen nicht nur nach Ihren Bedürfnissen leben sollten. Aber ich denke über dieses Thema könnte man endlos diskutieren und es hat ja auch jeder seine Einstellung dazu...

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23. Januar 2007 um 10:20

Gleichberechtigung
Jeder versteht das Thema Gleichberechtigung anders. Es ist eine Variable und muss auf bestimmte Umstände angepasst werden. Dein von dir aufgeführtes Beispiel des von Männern zu leistenden Wehrdienstes, will ich hier aufgreifen um dies zu verdeutlichen. Männern und Frauen sind von der Natur andere Aufgaben oder Eigenschaften zugeteilt worden. Frauen sind den Männern in den meisten Fällen körperlich unterlegen. Daher sind sie einfach nicht so gut zum Wehrdienst geeignet. Es wäre also in dem Sinne keine Gleichberechtigung Frauen zum Bund zu schicken, da diese viel grössere Anstrengungen auf sich nehmen müssten als die Männer um diese Zeit durchzustehen. Jetzt könnte mann Sagen, dann gebährt bitte Kinder, die Natur hat es so vorgesehen. Aber wofür sind wir denn Menschen, wenn wir uns den Umständen einfach fügen und unser Schicksal nicht selbst bestimmen? Ich will damit sagen, die Entwicklung der Rollenverteilung, mag einigen Männern ungerecht vorkommen. Auch gibt es bestimmt Frauen die damit noch nicht zufrieden sind, aber wir leben in einer Gesellschaft die es uns ermöglicht unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Und wenn man was ereichen will, hilft kein jammern oder sich beschwehren. Dann muss man einfach dafür kämpfen, das einem der gerechte Lohn zuteil wird.
In dem Sinne
Chaosbeute

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23. Januar 2007 um 10:26
In Antwort auf an0N_1194876099z

Ahja...
wer schon so kommt, dem nehm ich auch mit meinen wenigen 18 Jahren mal vorweg dass er selber nicht in der Lage ist seine Meinung konstruktiv zu äußern. Ziemlich armeselig find ich das..

Natürlich hat macht man sich auch schon mit 18
Sinnvolle Gedaken.. aber wenn ich von mir ausgehe, so habe ich, bevor ich studiert habe, auch noch ernsthaft an eine Welt geglaubt, in der Frauen und Männer auch im Berufsleben gleiche Chancen haben...
aber seit ich arbeite, sehe ich vieles anders
ich habe mein Diplom in Elektrotechnik gemacht, was zu den besten 10% in dem Jahrgang gehörte (und dass, obwohl ich zwischendurch ein Kind bekommen habe...) ich habe mich darauf hin um 5 Promotionstellen vergeblich beworben, während meine männlichen Kommilitionen sich noch nicht mal bewerben brauchten, sondern gleich Stellen angeboten bekommen haben. Dafür durfte ich mir dann aber ständig Sprüche der Art :glauben sie, mit einem Kind ist eine Akademische Karriere das richtige? anhören.. mein Freund hatte da gar keine Probleme.. er wurde sogar dafür bewundert...
Außerdem saß ich während meiner laufbahn in verschiedenen Berufungskomissionen.. und es ist teilweise schon erschreckend, aus welchen Gründen vor allem Frauen abgelehnt werden sollten ... und ich habe mit Professorinen gesprochen, die teilweise sehr krasse Stories zu berichten hatten, wie sie sich durchzubeißen hatten.
Nachdem ich aber den Wunsch zu promovieren frustriert aufgegeben habe, habe ich dennoch einen guten Job in der Industrie bekommen. Neben der Tatsache, dass es sehr, sehr lange gedauert hat, bis ich den nötigen Respekt der anderen Leute hatte und die wußten, dass ich nicht wegen der Quote, sondern weil ich wirklich gut bin, eingestellt worden bin, ist mir auch sehr schnell aufgefalllen, dass ich im vergleich zu meinen männlichen Kollegen geringer bezahlt wurde...aber dafür ich darf mir immer noch laufend Sprüche anhören - vor allem wegen meines Kindes und vor allem wenn es um Beföderung geht - dass ich den glauben an Gleichberechtigung gänzlich verlohren habe.
Ich kenne inzwischen viele Frauen, Akademikerinnen, die ähnlich gut sind und gleiche Dinge erlebt haben-- die sich nie als feministinnen Bezeichnene würden -aber alle sind der Meinun, dass man als Frau mehr leisten muss, um karriere zu machen als als Mann... aber so was merkt man erst, wenn man im Berufsleben steht.
Ich kann dir nur das Buch "die neue F-Klasse" von Thea Dorn empfehlen...

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23. Januar 2007 um 10:30

Ja...
--- aber Männern wird schon als Kindern beigebracht, dass sie Stark sein müssen, während Frauen Gefühle zeigen dürfen.
Zum faschistischen Rollenbild unserer Gesellschaft gehört der Starke, unzerbrechliche Mann, der Beruflich Karriere mach und immer stark sein muss - und Gefühle nicht zeigen darf.
Ich glaube, dass es sehr viele Männer gibt, die unter diesem Kranken Bild von Männlichkeit leiden.

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23. Januar 2007 um 11:09

Männer und Krieg
Jetzt hab ich hier in diesem Thread schon tausend Beiträge geschrieben, über die ich mich schon sachlich auseinandergesetzt hatte und die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Aber bei einem muss ich jedesmal wieder kotzen: "Männer sind diejenigen, die Krieg führen". Führ doch ein Berufsarmee. Dann können die 0,1% der Männer (und übrigens auch 0,05 der Frauen), die Krieg spielen wollen, dort hingehen und die 99.9%, die keinen Bock aufs sich "fürs Vaterland" abschießen lassen haben, nicht.

Kriege werden deshalb "von Männern" geführt, weil Männer gesetzlich dazu verpflichtet werden, mitzumachen, und weil sie sonst - je nach Regime - eingebuchtet oder erschossen werden. Und Kriege wurden deshalb von Männern angezettelt, weil Männer aus vielbesagtem Grund eben traditionell die Regierungen gebildet haben. Schau dort hin, wo heute Faruen in den Regierungen sind: Rice in Amerika; Livni in Israel; Merkel (als potentlielle Kriegshelferin) in Deutschland. Dort sind die Frauen genauso oder sogar noch mehr dabei. Und in Israel müssen Frauen auch zum Wehrdienst und damit in den Krieg. Dort führen genauso die die Kriege.

Wieso wollen Frauen immer mit den alten Klischees aufräumen und vertreten dann immer wieder die Ansicht, dass Kriege von Männern geführt werden. So ein Scheiß. Ich kenne nur Männer, die nicht in den Krieg wollen. Und vondenjenigen, von denen du "Krieg spielen" redest, wollen auch die allerwenigsten in den Krieg.

Und glaub mir noch, dass Männer in Kriegsgefangenschaft genauso vergewaltigt werden und anschließend ein psychisches Frack sind.

Warum ist man/ frau nicht für die Einführung einer Berufsarmee, und sollten tatsächlich für einen möglichen Verteidigungsfall noch mehr SoldatInnen benötigt werden (zum Glück sehr unwahrscheinlich, toi, toi, toi), dann unabhängig vom Geschlecht.

War jetzt etwas aggressiv, aber bei dieser These wird mir immer schlecht. Ich hoffe, dass die Frauen mal kapieren, dass 99,9 % der Männer KEINEN Krieg wollen.

MFG

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23. Januar 2007 um 11:11

Erzklischee: Männer und Krieg: Endlich mal aufräumen
etzt hab ich hier in diesem Thread schon tausend Beiträge geschrieben, über die ich mich schon sachlich auseinandergesetzt hatte und die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Aber bei einem muss ich jedesmal wieder kotzen: "Männer sind diejenigen, die Krieg führen". Führ doch ein Berufsarmee. Dann können die 0,1% der Männer (und übrigens auch 0,05 der Frauen), die Krieg spielen wollen, dort hingehen und die 99.9%, die keinen Bock aufs sich "fürs Vaterland" abschießen lassen haben, nicht.

Kriege werden deshalb "von Männern" geführt, weil Männer gesetzlich dazu verpflichtet werden, mitzumachen, und weil sie sonst - je nach Regime - eingebuchtet oder erschossen werden. Und Kriege wurden deshalb von Männern angezettelt, weil Männer aus vielbesagtem Grund eben traditionell die Regierungen gebildet haben. Schau dort hin, wo heute Faruen in den Regierungen sind: Rice in Amerika; Livni in Israel; Merkel (als potentlielle Kriegshelferin) in Deutschland. Dort sind die Frauen genauso oder sogar noch mehr dabei. Und in Israel müssen Frauen auch zum Wehrdienst und damit in den Krieg. Dort führen genauso die die Kriege.

Wieso wollen Frauen immer mit den alten Klischees aufräumen und vertreten dann immer wieder die Ansicht, dass Kriege von Männern geführt werden. So ein Scheiß. Ich kenne nur Männer, die nicht in den Krieg wollen. Und vondenjenigen, von denen du "Krieg spielen" redest, wollen auch die allerwenigsten in den Krieg.

Und glaub mir noch, dass Männer in Kriegsgefangenschaft genauso vergewaltigt werden und anschließend ein psychisches Frack sind.

Warum ist man/ frau nicht für die Einführung einer Berufsarmee, und sollten tatsächlich für einen möglichen Verteidigungsfall noch mehr SoldatInnen benötigt werden (zum Glück sehr unwahrscheinlich, toi, toi, toi), dann unabhängig vom Geschlecht.

War jetzt etwas aggressiv, aber bei dieser These wird mir immer schlecht. Ich hoffe, dass die Frauen mal kapieren, dass 99,9 % der Männer KEINEN Krieg wollen.

MFG

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23. Januar 2007 um 12:54

Nunja,
dein Beitrag jetzt war ja recht auf Harmonie aus; aber am Thema an sich geht er meistens vorbei.

Wenn jemand ein Verbrechen begeht oder begangen hat, muss er (oder sie) die Verantwortung dafür tragen - unabhängig vom Geschlecht, ist doch klar wir Kloßbrühe. Männer begehen auch mehr Gewalttaten als Frauen, statistischer Fakt. Diese Männer müssen verurteilt werden. Und die weniger Frauen, die Gewalttaten begehen auch. Ist doch einfach.

Ich kapier nur die Überleitung zum Militär nicht: mal davon abgesehen, dass gewaltverliebte Personen eigentlich nichts in einer Verteidigungsarmee zu suchen haben - denjenigen, die ins Militär wollen, will ich es ja nicht verbieten. Die sollen gehen und eine Berufsarmee stellen.

Nur es ist eben auch Fakt, dass die überwältigende Mehrheit der Männer eben nicht gewaltbereit ist, und nicht ins Militär will. Ich meine, sonst würden sich ja wohl kaum so viele drüber aufregen. ich meine: Die Logik: Männer sind gewaltbereiter und spielen lieber Krieg als Begründung dafür, Männer, die eben genau so NICHT sind, ins Militär zu schicken, ist doch schon etwas widersprüchlich in sich, oder?

Na ja, nix für ungut. Aber auf meine Kernfrage, auf die man/ frau sich doch eigentlich einigen könnte, bist du nicht eingegangen:

Was spricht gegen eine Berufsarmee? Es gibt genug Männer und Frauen(!), die sich bereits jetzt bei der Bundeswehr verpflichten.

MFG

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23. Januar 2007 um 13:17

Das mit dem Ersatzdienst
funktioniert halt leider nur in Friedenszeiten. (-:

MFG

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23. Januar 2007 um 13:41

Stimmt
klar so wie du das sagst ist schon richtig. Ich hab deshalb auch betont dass ich nicht den Anspruch von Allgemeingültigkeit habe sondern lediglich aus meinen eigenen Erfahrungen berichte. Und die beziehe ich nunmal auf die heutige Rollenverteilung, welche auf die Emanzipation der Frauen und auf veraltete Wertvorstellungen zurückzuführen ist. Ich denke schon dass ich auch Einfluss nehmen kann, allerdings hat das mit der heutigen Gesellschaft im insgesamten zu tun und nicht bloß mit Einzelpersonen.

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23. Januar 2007 um 18:06
In Antwort auf jaana_11887320

Sorry...
...dass ich nicht meine sichtweise abstrahiert habe und durch verschiedene perspektiven betrachtet habe, aber ich hatte heute nicht die zeit eine dipl.-arbeit mit dem thema "männer und frauen in der arbeitswelt - wer ist gewinner, wer ist verlierer" zu schreiben und das ganze mit these und antithese zu begründen.

lieber cyberfibre, ich habe ganzen tag mich so abstrakten dingen wie software zu tun, da wollte ich hier meine eigenen erfahrungen niederschreiben....mehr nicht. aber wenn ich mal 3 oder 4 tage leerlauf habe, werde ich sicherlich tiefenpsychologisch einsteigen

Tja,
genau das ist heutzutage das Problem in sehr vielen Foren. Alle reden nur noch drauf los (Männer wie Frauen!), und da gehen wirklich fundierte Diskussionen bei denen man merkt das jemand sich ernsthafte Gedanken macht einfach unter.

Ich beschäftige mich AUCH den ganzen Tag mit abstrakten Dingen (Software gehört da übrigens auch dazu), aber egal was man täglich macht und wieviel Hirnschmalz man im Laufe des Tages schon aufwenden musste, denke ich, dass es trotzdem sehr wichtig ist wirklich sachlich(einschliesslich Abstraktion, These und Antithese) Themen zu betrachten (wie gesagt, passiert nicht mehr sehr häufig im Internet).

Und daraus entsteht dann eben genau die Situation die ein bekannten Commedian mal so ausgedrückt hat:

"Das Problem in Deutschland ist, das die Deutschen das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden haben: man KANN eine eigene Meinung haben, MUSS aber nicht"

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23. Januar 2007 um 19:11
In Antwort auf pall_12241203

Tja,
genau das ist heutzutage das Problem in sehr vielen Foren. Alle reden nur noch drauf los (Männer wie Frauen!), und da gehen wirklich fundierte Diskussionen bei denen man merkt das jemand sich ernsthafte Gedanken macht einfach unter.

Ich beschäftige mich AUCH den ganzen Tag mit abstrakten Dingen (Software gehört da übrigens auch dazu), aber egal was man täglich macht und wieviel Hirnschmalz man im Laufe des Tages schon aufwenden musste, denke ich, dass es trotzdem sehr wichtig ist wirklich sachlich(einschliesslich Abstraktion, These und Antithese) Themen zu betrachten (wie gesagt, passiert nicht mehr sehr häufig im Internet).

Und daraus entsteht dann eben genau die Situation die ein bekannten Commedian mal so ausgedrückt hat:

"Das Problem in Deutschland ist, das die Deutschen das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden haben: man KANN eine eigene Meinung haben, MUSS aber nicht"

Ach je...
wenn meine antworten nicht deinem niveau entsprechen, einfach nicht lesen...

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24. Januar 2007 um 19:25

Mal anders gesehen
Guckt mal unter Wikipedia unter Emanzipation! Da steht nämlich: Ziel jedes emanzipatorischen Bestrebens ist ein Zugewinn an Freiheit [...]

Ein Zugewinn an Freiheit! Also ist Emanzipation grundlegend schon mal nichts Schlechtes, oder mag etwa jemand behaupten, dass ein Zugewinn an Freiheit einen Nachteil darstellt?

Emanzipation ist eine Sache, die nicht nur Frauen betreffen sollte. Allerdings sind es in unserer Gesellschaft wohl die Frauen, die nach Gleichberechtigung fordern. Gut, man kann sagen, dass dies im Moment nicht mehr nötig ist, dass Frauen den Männern gleichgestellt sind.

Fakt ist, dass es uns Frauen 2007 wesentlich besser geht als 50 Jahre zuvor. Fakt ist, dass Frauenbewegungen eine Menge erreicht haben. Schön uns Frauen geht es besser. Aber das, wofür Frauenbewegungen arbeiten, dass ist Gleichberechtigung. Feministinnen sind keine Monster, die Männer unterdrücken wollen oder irgendwem irgendwas wegnehmen wollen.

Feministinnen, oder sagen wir mal autonome Frauen wollen einen Partner an ihrer Seite. Einen Partner das heißt, sie wollen weder selbst unterdrückt sein noch jemand anderen unterdrücken.

Das schwierige für eine einigermaßen selbstbewusste Frau ist es aber, genau diesen Partner zu finden, denn irgendwo herrscht in unserer Gesellschaft noch ein ziemlich starkes Rollenklischee, das unser Handeln doch irgendwie beeinflusst.

Denn dieses Klischee macht es Menschen, egal ob Mann oder Frau, schwierig, einfach nur man selbst sein zu können. Es gibt einfach Ansprüche an die Geschlechter. Das fängt schon beim Flirten an. Ok, klar, es gibt Frauen, die auch mal selbst die Initiative ergreifen, aber wenn ich zum Beispiel mit Freundinnen rede, stelle ich einfach ziemlich oft fest, dass ziemlich viele Mädels und Frauen nach wie vor erwarten!, dass Männer den ersten Schritt machen. Genauso werden Typen als Weicheier oder schwul abgestempelt, wenn sie männeruntypische Verhaltensweisen an den Tag legen.

Lesben und Schwule haben in unserer Gesellschaft auch ein Problem. Und Menschen, die obwohl sie körperlich männlich oder weiblich sind, sich aber innerlich eher anders fühlen, stehen erst Recht vor einem Problem: Sie passen nicht in unsere Gesellschaft, fallen aus dem Klischee und bye, das wars.

Ich halte Emanzipation nach wie vor für wichtig, damit eben diese Klischees verschwinden und es Menschen möglich wird, so sein zu können wie sie sein wollen, wie sie sich fühlen! Auf dem Papier haben Frauenbewegungen eine Menge erreicht, aber in den Köpfen herrschen noch viele Blockaden! Die muss man bekämpfen!

Aber das geht nicht, wenn Männer und Frauen sich immer wegen alle möglichen Kleinigkeiten bekriegen. Emanzipation ist eine Sache, die beide Geschlechter betrifft!

So, das wars von mir. Ist jetzt schon zu viel geworden, aber mir fällt zu dem Thema einfach so viel ein.

Denkt mal drüber nach!

Lieben Gruß

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24. Januar 2007 um 20:11
In Antwort auf glaw_12057906

Mal anders gesehen
Guckt mal unter Wikipedia unter Emanzipation! Da steht nämlich: Ziel jedes emanzipatorischen Bestrebens ist ein Zugewinn an Freiheit [...]

Ein Zugewinn an Freiheit! Also ist Emanzipation grundlegend schon mal nichts Schlechtes, oder mag etwa jemand behaupten, dass ein Zugewinn an Freiheit einen Nachteil darstellt?

Emanzipation ist eine Sache, die nicht nur Frauen betreffen sollte. Allerdings sind es in unserer Gesellschaft wohl die Frauen, die nach Gleichberechtigung fordern. Gut, man kann sagen, dass dies im Moment nicht mehr nötig ist, dass Frauen den Männern gleichgestellt sind.

Fakt ist, dass es uns Frauen 2007 wesentlich besser geht als 50 Jahre zuvor. Fakt ist, dass Frauenbewegungen eine Menge erreicht haben. Schön uns Frauen geht es besser. Aber das, wofür Frauenbewegungen arbeiten, dass ist Gleichberechtigung. Feministinnen sind keine Monster, die Männer unterdrücken wollen oder irgendwem irgendwas wegnehmen wollen.

Feministinnen, oder sagen wir mal autonome Frauen wollen einen Partner an ihrer Seite. Einen Partner das heißt, sie wollen weder selbst unterdrückt sein noch jemand anderen unterdrücken.

Das schwierige für eine einigermaßen selbstbewusste Frau ist es aber, genau diesen Partner zu finden, denn irgendwo herrscht in unserer Gesellschaft noch ein ziemlich starkes Rollenklischee, das unser Handeln doch irgendwie beeinflusst.

Denn dieses Klischee macht es Menschen, egal ob Mann oder Frau, schwierig, einfach nur man selbst sein zu können. Es gibt einfach Ansprüche an die Geschlechter. Das fängt schon beim Flirten an. Ok, klar, es gibt Frauen, die auch mal selbst die Initiative ergreifen, aber wenn ich zum Beispiel mit Freundinnen rede, stelle ich einfach ziemlich oft fest, dass ziemlich viele Mädels und Frauen nach wie vor erwarten!, dass Männer den ersten Schritt machen. Genauso werden Typen als Weicheier oder schwul abgestempelt, wenn sie männeruntypische Verhaltensweisen an den Tag legen.

Lesben und Schwule haben in unserer Gesellschaft auch ein Problem. Und Menschen, die obwohl sie körperlich männlich oder weiblich sind, sich aber innerlich eher anders fühlen, stehen erst Recht vor einem Problem: Sie passen nicht in unsere Gesellschaft, fallen aus dem Klischee und bye, das wars.

Ich halte Emanzipation nach wie vor für wichtig, damit eben diese Klischees verschwinden und es Menschen möglich wird, so sein zu können wie sie sein wollen, wie sie sich fühlen! Auf dem Papier haben Frauenbewegungen eine Menge erreicht, aber in den Köpfen herrschen noch viele Blockaden! Die muss man bekämpfen!

Aber das geht nicht, wenn Männer und Frauen sich immer wegen alle möglichen Kleinigkeiten bekriegen. Emanzipation ist eine Sache, die beide Geschlechter betrifft!

So, das wars von mir. Ist jetzt schon zu viel geworden, aber mir fällt zu dem Thema einfach so viel ein.

Denkt mal drüber nach!

Lieben Gruß

Nur eine Sache:
"Feministinnen sind keine Monster, die Männer unterdrücken wollen oder irgendwem irgendwas wegnehmen wollen."

Das trifft auf die meisten Feministinnen wie z.Bsp. Alice Schwarzer zu. Aber es gibt unbestritten welche, die versuchen, die Gunst der Stunde zu nutzen, um etwas "umzudrehen".

Wenn ich z.Bsp. hier in diesem Thread die Benachteiligungen der Männer in Familienpolitik und Militärdienste anspreche - und dann auf Wand von Abhlehnung stoße, so quasi DAS könne ruhig so bleiben, mach ich mir schon so meine Gedanken.

MFG

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24. Januar 2007 um 20:46

Also:
Was den Militärdienst anbelangt, sind wir ja schon mal einer Meinung: Niemand darf dazu gezwungen werden. Abgesehen davon ist Schwangerschaft freiwillig und Militärdienst nicht! Außerdem empfinden es die meisten Frauen als unglaubliches Glücksgefühl, ein Kind zu gebären; dieses Gefühl werden Männer nie erleben können (ja lach nur; ich meine es aber ernst). Andersrum habe ich noch nie einen Mann getroffen, der vom Krieg zurückgekehrt ist (oder auch "nur" Bundeswehr) und gemeint hätte, was für ein tolles Glücksgefühl das gewesen wäre). Auch das mit der Kindererziehung ist insofern Blödsinn, da die Männer, die die Kinder großziehen (in der Tat noch in der Minderheit, aber gar nicht mehr so selten) genauso zum Bund müssen und Frauen, die keine Kinder bekommen (jede Zweite) nicht zum Bund müssen.

Familienpolitik: Z.Bsp. haben Väter überhaupt NULL Recht auf ihr Kind, wenn das Kind während einer Ehe mit einem anderen Mann zur Welt gekommen ist, nicht mal zu erfahren, ob er es überhaupt ist. Das herauszufinde bleibt allein Recht der Mutter, evtl. noch des Ehemannes, wenn er einen verdacht hat.

And.Bsp. haben Männer es im Falle einer Trennung EXTREM schwer, lediglich ein "Recht" auf jedes zweite Wochenende mit dem Kind zu bekommen, wenn die Mutter sich quer stellt. Wenn die Mutter anfängt, Müll über den Vater zu erzählen - beim Kind oder Richter - wird oft genug nicht mal dieses zugesprochen. Mal davon abgesehen, dass man als Vater durch ein weiß wie Gott langes Verfahren mit einstweiligen Verfügungen zum Kindsehen durchquälen darf. Und das alles auch wenn der Vater genauso an der Erziehung beteiligt war. Weil dann auf einmal ist Erziehung plötzlich wieder Muttersache. Sehr glaubwürdig.

MFG

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24. Januar 2007 um 22:51

*Freu*
Und vergiss nicht, dass dieser Punkt in der Familienpolitik dem immernoch konservativen Stimmungsbild der Gesellschaft Kinder&Erziehung = Muttersache geschuldet ist.

Das mit dem Aufwiegen Kinderkriegen gegen Bundeswehr ist sowieso so eine Sache, die nicht funktioniert. Z.Bsp. ist das Gebären von zwei Kindern sicherlich kraftaufreibender als drei Monate Grundausbildung. Und ohne das potentielle Glücksgefühl zu betrachten (weil ich es nicht beurteilen kann) würde ich wohl ein Jahr Zivi oder schlimmstens auch Bund vom Körperlichen her dem Kinderkriegen bestimmt vorziehen. Anders wirds halt dann, wenn die Friedenszeiten mal vorbei sein könnten... (Gott hilf). Also wenn mir jemand Friedenszeiten garantieren könnte und ein Berufsheer auszuschließen, könnt ich mich darauf einlassen, dass nur Männer hin müssen.
Aber zum Glück können wir uns ja auf Abschaffen der Bundeswehr einigen. (-:

Viele Grüße Dir
Tobi

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25. Januar 2007 um 8:44

Emanzipation in Deutschland falsch verstanden
In Deutschland haben wir meines Erachtens überhaupt keine Frauenemanzipation, sondern einen Geschlechterkampf, der formaljuristisch die Männer diskriminiert. Als alleinerziehender Vater fühle ich mich massiv benachteiligt und in vielen Fällen gegenüber den Frauen übergangen. Was mich am meisten aufregt, ist die Diskriminierung gegenüber den kinderlosen Frauen. Emanzipation finde ich auch im Sinne der Männer sehr gut und in vielen Teilen der westlichen Welt funktioniert sie auch so, dass die Gesellschaft davon profitiert. In Deutschland allerdings bedeutet sie Krieg. Sie schafft einseitig Vorteile für das eine Geschlecht, hier die Frauen und erkauft diese durch die Benachteiligung des anderen. Das läßt sich an vielen vielen Beispielen belegen. Die Konsequenzen sind allerdings schlimm: sie führen zur Verweigerung der Männer, die besonders leistungsfähigen und mutigen wandern aus, andere ziehen sich ganz zurück, werden homosexuell oder radikal. Die Art, wie in Deutschland Frauenemanzipatiion propagiert wird, wird zu einer Radikalisierung der Männerwelt führen, die sich eine Tages und vielleicht heute schon in gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen niederschlagen wird (Zuwachs des Islam, Zuwachs der Rechtsextremen u.s.w.) Wer als Mann nicht alleine bleiben will, muss sich sich Frauen aus dem Ausland suchen, sogenannte Katalogfrauen. Männer, die zu solchen Schritten greifen, werden in den Medien als Kotzbrocken, die ausländischen Frauen als Nutten verunglimpft. Realität ist jeodch, dass sehr viele deutsche Akademiker mit guten Umgangsformen davon Gebrauch machen und sich über diesen Weg vorallem ausländische Akademikerinnen suchen, die emanzipierten deutschen Frauen sich dann aber beschweren, keinen "adäuquaten" Partner zu finden.
Ich kann nur warnen: wenn die Benachteiligung eines ganzen Geschlechts, der Männer, so weiter geht, werden sie durch ihr Verhalten und ihre Verweigerung, diese Gesellschaft schwer schädigen. Der Wohlstand geht flöten, der Sozialstaat bricht zusammen und in 20-30 Jahren bleiben vorallem die in grosser Mehrheit an die eigene Heimat gebundenen (weil sie im Ausland keiner mag) verarmten alten deutschen Frauen einsam und allein zurück. Keine Kinder, kein Mann, und vorallem kein Sozialstaat mehr, der sie auffängt. Das kann der Preis sein, den sie für den Krieg, den sie angefangen haben und glauben, gewonnen zu haben, zahlen werden.

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25. Januar 2007 um 11:17

Du hast es nicht ganz verstanden!
Ich habe nicht - hab ich zwei Postings weiter unten bereits erwähnt - die 9 Monate Bund gegenüber dem Austragen der Schwangerschaft gestellt. Ich habe einen möglichen Kriegseinsatz mit dem Kinderkriegen und - erziehen verglichen. Und das ist für mich als Pazifist schon ein ziemlich harter Tobak. Aber das willst du wahrscheinlich nicht nachvollziehen können.

Wenn du Kindererziehen gegen Bund stellen willst als Grund dafür, dass Frauen nicht zum Bund müssen, darfst du anschließend aber auch nicht sagen, dass jetzt mal Männer mit Kindererziehen dran wären, was ganz und gar nicht meine Meinung ist: Ich freu mich aufs Kindergroßziehen, nur nebenbei. Dafür würde ich auch halbtags arbeiten. Den Job aufgeben würde ich von meiner Faru auch nie erwarten und auch nicht wollen!

Ich bin auch absolut gegen Rollenverteilung. Und zwar weder in der Hinsicht "Männer gehen zur Arbeit und schaffen das Geld ran und Frauen ziehen die Kinder groß", noch in der Hinsicht "Männer gehen in den Krieg und Frauen ziehen die Kinder groß". Aber wenns dann um Krieg geht, kann die gute alte Rollenverteilung plötzlich wieder herhalten. Das ist mein Problem. Verstehst du das nicht?

MFG

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25. Januar 2007 um 11:55

Schade, dass ich mich wiederholen muss:
Ich hab doch ausdrücklich gesagt, dass 9 Monate Bund oder Ersatzdienst weniger physische uns psychische Belastung sind als ein Kind auf die Welt zu gebären.

Aber das mit deinem ständig erwähnten Ersatzdienst funktioniert doch nur in Friedenszeiten. enn tatsächlich der Verteidigungsfall eintreten würde, würden natürlich zuerst die Berufssoldaten, dann diejenigen, die Wehrdienst abgeleistet haben und eben dann alle anderen jungen Männer genommen werden. Das ist Fakt!

Und zum x-ten Mal: Mir geht es nicht um die beschissenen 9 Monate Zivi, die ich abgeleistet habe. Mir geht es darum, dass in Kriegszeiten die Männer sich abknallen und verstümmeln lassen müssen. Und hinterher heißt es in der Geschichte dann wieder: Die Männer führen die Kriege; selbst schuld, wenn sie abgeknallt werden. geschieht ihnen recht. Das hab ich wirklich schon total häufig von Frauen gehört; und zwar ausschließlich von Frauen wie dir, die niemals auf die Idee kommen würden, dass auch Frauen das "Vaterland verteidigen" könnten oder sollten.

MFG

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25. Januar 2007 um 12:48

Stichwort Spekulativ!
"wenn ich zu einem krieg gezwungen werden würde, den ich nicht befürworten würde, würde ich eben NEIN sagen."

Nunja; jetzt kann ich dir nicht mehr das Gegenteil beweisen. Aber dieses Posting ist wesentlich spekulativer, als dass im Kriegsfall (Verteidigung oder Angriff, man kann leider NIE wissen, obwohl zur Zeit gott sei dank höchst unwahrscheinlich) Zivildienstleistende eingezogen werden!

Wie gesagt, ich kann dir nicht das Gegenteil beweisen. Aber glaub mir, das hat sich so gut wie jeder Mann mit Familie und Kindern z.Bsp. (!) im zweiten Weltkrieg gedacht. Nur dann steht er vor der Wahl: Sofort von der SA erschossen werden oder evtl. nach ein paar Jahren zumindest die Möglichkeit haben, zur Familie zurückzukehren. Ist klar, du hättest dich erschießen lassen und alle anderen Frauen, die ständig klug daherreden auch. Wie will ich das Gegenteil beweisen?! Nur die Männer sagen da nicht nein, weil ihnen Krieg ja doch insgeheim Spaß macht. Weißt du, da kommen wir jetzt an einen Punkt, da wird es so unglaublich unfair gegenüber den getöteten Soldataten der vergangenen Kriege, wo es keinen Sinn macht weiterzudiskutieren.

Als Frau hast du es halt wirklich einfach zu sagen: ich hätte nein gesagt oder würde nein sagen, weil sich die Situation eben nicht gesetellt hat. Ich bitte dich, da wirklich mal ehrlich drübernachzudenken und dich reinzuversetzen. Ich würde jetzt natürlich auch sagen, dass ich nein sagen würde; aber wenns dann drum geht, ob ich mich vor den Augen meiner Kinder erschießen lasse, ist die Sache halt schon etwas anders. Vielleicht kannst du wenigstens das nachvollziehen.

Und ja, O.K., die Leute von der SA, SS und die Naziregierung waren Männer. Aber bedenke, dass sie nicht mal annähernd "den Mann" an sich represäntiert haben, sondern es waren einige wenige Verbrecher, die mit brutalster Gewalt ihr Macht verteidigt und durchgesetzt haben. Und gewählt wurden sie auch von den Frauen.

MFG

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25. Januar 2007 um 13:49

*Bestätig*
Wobei ich es auch nicht unbedingt schlimm finde, mal vom Thema abzuweichen, wenns interessant wird. (-:

MFG

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25. Januar 2007 um 15:29
In Antwort auf jaana_11887320

Huhu gofello
...schön von dir zu lesen. ups, in deinem alter schon einen bandscheibenvorfall?? du machst doch auch sport. dann mal gute besserung!!

das was du beschreibst, sehe ich etwas anders. ich gehöre ja auch zu den frauen, die erst abi gemacht haben, dann lehre, dann studium und jetzt eben etwas karriere machen und das im hinblick auch noch ein kind in die welt zusetzen. was wäre denn die altenative gewesen? sich mit 20 schwängern lassen und heute vielleicht mit 35 hartz iv empfänger zu sein? ist das besser für die gesellschaft?

die meisten akademikerinnen bekommen garkeine kinder mehr (nur noch jede vierte!). ich kenne keine fälle, die du beschreibst, dass frauen nach so kurzer zeit in einem betrieb schwanger wurden. ich habe das glück, dass in meiner firma das kinderbekommen ohne karrierverlust zu bewältigen ist und viele frauen kommen schon freiwillig nach ca. einem jahr wieder (zumindest für teilzeit) und andere schaffen auch wieder vollzeit. aber das auch nur weil von home-office bis variablen arbeitszeiten bei uns sowas geht. aber das ist ein glücksfall.

und wenn es um biologische unterschiede geht, dann zucken die männer mit den schultern und sagen, es ist eben so.

Alte kriegsverletzung..
ja.. 36 ist zwar noch kein alter für einen bandscheibenprobleme - grad, wenn man sport macht - aber: der sport war leider auch dran schuld, dass ich mir vor ca. 15 jahren eine bandscheibe zerstört habe die macht jetzt halt immer wieder ärger..

lg

ps: bei dieser ganzen neuerlichen diskussion kommen mir einige "argumente" sehr bekannt vor - aber da halt ich mich lieber mal raus..

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