Home / Forum / Liebe & Beziehung / Bitte durchlesen: die heutige Rollenverteilung aus der Sicht eines Mannes

Bitte durchlesen: die heutige Rollenverteilung aus der Sicht eines Mannes

22. Januar 2007 um 15:29 Letzte Antwort: 25. Januar 2007 um 15:29

Ich finde die Emanzipation ist an manchen Stellen über die Welle geschlagen.


ich würde mich selber als etwas sensibler als andere Männer einschätzen und habe zeit

meines lebens schon sehr viel erdulden müssen deshalb möchte ich dies hier einmal von

mir geben.
Wie der titel schon sagt geht es um die heutige ROLLENVERTEILUNG zwischen Mann und

Frau. Ich bin selber erst 18 und bin lange nach der großen Emanzipationswelle auf die

Welt gekommen, von der ich allerdings noch viele Auswüchse zu spüren bekommen habe.


Ich möchte im Folgenden aus meinen eigenen Erfahrungen berichten, diese sind natürlich

NICHT allgemeingültig sondern geben nur die Probleme aus meiner perspektive wieder.

Ich habe die Erfahrung gemacht dass Männer oftmals als weniger wertig als Frauen

gesehen werden.
Schon in der Erziehung fing dies an. Jungen werden in unserer Gesellschaft oftmals mit

Problemen allein gelassen. Von ihnen wird eher erwartet probleme alleine anzugehen und

sie bekommen weniger schutz von ihren Erziehern. Dabei wird ihnen auch oft die

emotionale Wärme verwehrt welche den mädchen erbracht wird.
Gleichzeitig geniessen Frauen zahlreiche kulturell bedingte Privilegien. Ich brauche

nicht sämtliche Regeln des Anstands gegenüber Frauen aufzählen, ein wichtiger aus

meiner Sicht ist jedenfalls das Anstehen der Männer bei den Frauen. Ich empfand es

häufig als sehr ungerecht dass die Frau das objekt der Begierde sein soll und der Mann

sich um diese bemühen muss. Es gibt zwar schon eine Tendenz dazu dass Frauen beginnen

bei den Männern anzustehen, die traditionelle Rollenverteilung ist allerdings, trotz

scheinbarer "gleichberechtigung" geblieben. Für mich als eher schüchternen Menschen ist

es deshalb sehr schwer eine Partnerin zu finden, was auch darin liegt dass viele Frauen

bei Anmachversuchen so tun als ob sie belästigt würden. Als Mann wird man sehr schnell

als primitiv und triebgesteuert oder sogar als potentieller Vergewaltiger denunziert.

Das schlimme daran finde ich, dass Frauen im Trieb den männern um wenig nachstehen udn

es trotzdem oftmals so dargestellt wird.
Ein anderer Punkt ist die Frauenförderung.
Ich halte Frauenförderung zwar für wichtig und verleugne auch keinesfalls die Nachteile

welche sie, schon aus rein biologischer Sicht, in ihrem leben zu tragen haben,

allerdings kann ich mit vielen Maßnahmen der Frauenförderung nciht übereinstimmen.

Während meiner Schulzeit stand es an der Tagesordnung dass Frauen offensichtlich

bevorzugt wurden. In vielen Fächern wurden ihnen aufgrund ihrer als "benachtteiligt"

gesehenen Stellung bessere Noten gegeben und sie wurden häufig beruflich gefördert.

Beispielsweise fanden ständig Berufsinformationstage statt, welche für mein berufliches

Vorankommen ebenfalls wirklich wichtig gewesen wären, allerdings nur für Frauen

veranstaltet wurden (beispiel Girlsday, Frauentechniktag, Naturwissenschaftler

informieren Mädchen etc.).
Eine andere Sache ist der Wehrdienst. Ich finde wenn Frauen schon nach

gleichberechtigung schreien sollten sie auch die negativen Punkte davon in Kauf nehmen.

Die Rechtfertigung heißt ja momentan noch dass sie ja für die Kindererziehung zuständig

seihen. Ich finde diese Argumentation allerdings etwas schwach, da Männer sich ja

heutzutage auch an der Erziehung beteiligen und bei Geburtsraten von nur 1,3 Kinder pro

Frau sich viele Frauen vor dem Kinderkriegen komplett drücken. Der Wehrdienst ist

allerdings ZWANG, dann müsste man,mal etwas sarkastisch gesagt, die Frauen mit

eintreten der Volljährigkeit ja auch vor die Wahl stellen: entweder Wehrdienst oder du

lässt dich jetzt befruchten!
Noch eine Sache die ich nicht verstehe sind Frauenquoten. Ich halte es ja für

Grundsätzlich sinnvoll eine solche Quote einzuführen, jedoch sollte man schon allein

aus Gründen der von Frauen propagierten Gleichberechtigung eine Quote einführen welche

sich allgemein auf "Geschlechter" bezieht und nicht bloß auf Frauen.
Das gleiche gilt für geschlechterunspezifische Angaben bei Jobausschreibungen. Wieso

muss man z.B. kauffrau neben den Kaufmann schreiben, darf aber gleichzeitig nach einer

Sekretärin suchen, mit deutlicher Angabe dass Männer nicht gebraucht werden.
Eine Sache die mich vor einer Weile am meisten geärgert hat war ein Nachtclub welcher

mich nicht reinlassen wollte nur aus dem Grund weil ich ein Mann bin. Es steht bei

Clubs zurzeit an der Tagesordnung Männer den Einlass zu verwehren oder mehr bezahlen zu

lassen, nur damit sie sich mit einem hohen Frauenanteil rühmen können.
Es gibt zurzeit sehr viele Frauenrechtlerinnen welche nicht die Emanzipation der Frau, sondern die Unterdrückung der Männer fordern. Allerdings kann man sich auch nicht dagegen wehren weil man dann gleich als "Frauenhasser" dargestellt wird.
ich könnte noch seeeehr viele andere Dinge nennen, aber ich denke ihr habt meine

Ansicht bis hierhin erfasst.
Ich möchte einfach mal dazu anregen das Thema

"gleichberechtigung" nicht nur einseitig anzugehen. ich glaube auch dass es sehr viele

Männer gibt die genauso denken, sich aber nicht trauen sich darüber auszusprechen. Ich möchte dazu anregen dass man wieder kontrovers über dieses Thema diskutieren kann

Mehr lesen

22. Januar 2007 um 15:46

Gut dass du es erwähnst
mein bruder lebt in einer Studenten-WG. Er teilt die Wohnung mit einem Professor der Uni. Der Professor muss in einem kleinen billigen WG-Zimmer hausen weil seine Frau sich von ihm getrennt hat. Er darf seine Kinder nur sehr selten sehen und wurde vor Gericht fast vollständig enteignet und muss auch weiterhin hohe Summen an seine Ehefrau zahlen. Er wird weiterhin in der Bruchbude wohnen müssen, obwohl er sich eigentlich in einer hohen Gehaltsklasse befindet...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:16

Also:
Ich will nur auf ein paar Dinge eingehen, da viele Probleme vermutlich in deiner Person liegen (z.Bsp. keine Partnerin liegt wohl kaum an der Emanzipation, sonst gäbe es ja keine unglücklichen Single-Frauen).

Dann zum Begehrtsein, Anstehen und Clubs:
Das liegt in der Natur des Mannes und hat nicht mit der Frau zu tun! Und dass in Clubs Frauen eher um sonst rein kommen, liegt daran, dass sich das unter dem Strich für den Club lohnt. Und da er privat ist, kann ihm das auch keiner verbieten. Wenn du daheim eine "Männerparty" veranstalten willst, kann dir ja auch niemand vorschreiben,Frauen reinzulassen.

Dann dazu,dass Männer "potentielle Vergewaltiger" sind: Das liegt daran, dass Vergewaltiger eben Männer sind und hat nichts damit zu tun, dass die riesige Mehrheit der Männer keine sind. Männliche Frauenärzte z.Bsp. haben im OP-Raum immer eine MTA als Zeugin, damit ihnen ja nichts unterstellt werden kann .Und du lässt deinen Geldbeutel ja auch nicht einfach in der Umkleidekabine liegen, wo noch zehn deiner Sportkameraden Zugang haben, obwohl wahrscheinlich keiner von denen etwas nehmen würde. Und genau aus dem Grund passen Frauen auf, wenn ihnen nachts ein fremder Mann entgegenkommt oder steigt bei einem Fremden nicht ins Auto. Das ist Selbstschutz und macht jeder so (auch Männer).


Und dann noch zwei Punkte, wo ich dir rechtgebe:

Die Wehrpflicht für Männer ist sexistisch. Sie muss komplett abgeschafft werden, da weder Mann noch Frau dazu gezwungen werden dürfen, den Militärdienst mit all seinen Facetten abzuleisten.

Die Frauenquoten und Frauenförderungen sind abzuschaffen. Sie sind nämlich in sich schon frauenfeindlich. Sie suggerieren einerseits und stabilisieren andrerseits sogar ein System, in dem Frauen nicht aufgrund ihrer Leistungen einen Job bekommen, befördert werden, etc., sondern sie haben es nötig, Almosen zu bekommen, und das zumeist auch noch von verantwortlichen Männern; so wie die Entwicklungsländer, denen man regelmäßig "Entwicklungshilfe" zukommen lässt, damit sich das System dort stabilisiert.


Ansonsten leben wir in einem Rechtsstaat, in dem sich niemand, weder Frau noch Mann, unterdrücken lassen muss. Wenn du dich das lässt, bist du im Zweifel selber schuld.

LG Spinny

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:28

Bei Kindern ist er noch nicht
er versucht ja gerade erst, in die Disco zu kommen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:30

O.K.,
es liegt in der Natur DIESER Männer!
Aber wenn sich eben viel mehr Männer um die Gunst der Frau bemühen als umgekehrt, dann ist da ja wohl kaum die Emanzipation schuld, sondern liegt ausschließlich in der Natur DIESER Männer, denen die Annäherung - egal auf welcher Ebene - anscheinend wichtiger ist als den allermeisten Frauen.

Kannst mir jetzt aber nicht widersprechen, oder? Ich meine Gleichberechtigung kann doch nicht bedeuten, dass eine Frau, die keinen Bock auf ein Abenteuer hat, in der Disko einen Mann ansprechen muss, damit beide Geschlechter vom jeweiligen anderen Geschlecht gleich häudig angesprochen worden sind!?

LG Spinny

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:33
In Antwort auf jewel_12455484

Also:
Ich will nur auf ein paar Dinge eingehen, da viele Probleme vermutlich in deiner Person liegen (z.Bsp. keine Partnerin liegt wohl kaum an der Emanzipation, sonst gäbe es ja keine unglücklichen Single-Frauen).

Dann zum Begehrtsein, Anstehen und Clubs:
Das liegt in der Natur des Mannes und hat nicht mit der Frau zu tun! Und dass in Clubs Frauen eher um sonst rein kommen, liegt daran, dass sich das unter dem Strich für den Club lohnt. Und da er privat ist, kann ihm das auch keiner verbieten. Wenn du daheim eine "Männerparty" veranstalten willst, kann dir ja auch niemand vorschreiben,Frauen reinzulassen.

Dann dazu,dass Männer "potentielle Vergewaltiger" sind: Das liegt daran, dass Vergewaltiger eben Männer sind und hat nichts damit zu tun, dass die riesige Mehrheit der Männer keine sind. Männliche Frauenärzte z.Bsp. haben im OP-Raum immer eine MTA als Zeugin, damit ihnen ja nichts unterstellt werden kann .Und du lässt deinen Geldbeutel ja auch nicht einfach in der Umkleidekabine liegen, wo noch zehn deiner Sportkameraden Zugang haben, obwohl wahrscheinlich keiner von denen etwas nehmen würde. Und genau aus dem Grund passen Frauen auf, wenn ihnen nachts ein fremder Mann entgegenkommt oder steigt bei einem Fremden nicht ins Auto. Das ist Selbstschutz und macht jeder so (auch Männer).


Und dann noch zwei Punkte, wo ich dir rechtgebe:

Die Wehrpflicht für Männer ist sexistisch. Sie muss komplett abgeschafft werden, da weder Mann noch Frau dazu gezwungen werden dürfen, den Militärdienst mit all seinen Facetten abzuleisten.

Die Frauenquoten und Frauenförderungen sind abzuschaffen. Sie sind nämlich in sich schon frauenfeindlich. Sie suggerieren einerseits und stabilisieren andrerseits sogar ein System, in dem Frauen nicht aufgrund ihrer Leistungen einen Job bekommen, befördert werden, etc., sondern sie haben es nötig, Almosen zu bekommen, und das zumeist auch noch von verantwortlichen Männern; so wie die Entwicklungsländer, denen man regelmäßig "Entwicklungshilfe" zukommen lässt, damit sich das System dort stabilisiert.


Ansonsten leben wir in einem Rechtsstaat, in dem sich niemand, weder Frau noch Mann, unterdrücken lassen muss. Wenn du dich das lässt, bist du im Zweifel selber schuld.

LG Spinny

@spinny
Danke, es liegt glaub ich kaum an meiner person (ich habe eine patnerin), ich denke ich spreche hier für alle männer. Es liegt meiner ansicht vor allem an den unten genannten Punkten, einerseits dem traditionellen Bild, Mann muss Anstehen, Frau wählt aus und wahrscheinlich sogar an dem insgesamt höheren Männeranteil in Deutschland.

Klar, bei der Sache mit dem Selbstschutz geb ich dir Recht. Mein Beitrag gilt eigentlichen den Frauen welche sich fälschlicherweise als

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:34

Du hast vollkommen recht!
Das hab ich oben ganz vergessen, weil es nicht im Thread stand.
Männer werden im Familienrecht viel zu sehr benachteiligt. Allerdings ausgehend natürlich - bedenke das - dass Erziehung und Familie Muttersache wäre. Und dort, wo die Mutter die Kinder großgezogen hat (und das ist in den allermeisten Fällen noch immer so) muss sie im Trennungsfall auch das Sorgerecht bekommen. Oder nicht?

LG Spinny

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:39
In Antwort auf jewel_12455484

Also:
Ich will nur auf ein paar Dinge eingehen, da viele Probleme vermutlich in deiner Person liegen (z.Bsp. keine Partnerin liegt wohl kaum an der Emanzipation, sonst gäbe es ja keine unglücklichen Single-Frauen).

Dann zum Begehrtsein, Anstehen und Clubs:
Das liegt in der Natur des Mannes und hat nicht mit der Frau zu tun! Und dass in Clubs Frauen eher um sonst rein kommen, liegt daran, dass sich das unter dem Strich für den Club lohnt. Und da er privat ist, kann ihm das auch keiner verbieten. Wenn du daheim eine "Männerparty" veranstalten willst, kann dir ja auch niemand vorschreiben,Frauen reinzulassen.

Dann dazu,dass Männer "potentielle Vergewaltiger" sind: Das liegt daran, dass Vergewaltiger eben Männer sind und hat nichts damit zu tun, dass die riesige Mehrheit der Männer keine sind. Männliche Frauenärzte z.Bsp. haben im OP-Raum immer eine MTA als Zeugin, damit ihnen ja nichts unterstellt werden kann .Und du lässt deinen Geldbeutel ja auch nicht einfach in der Umkleidekabine liegen, wo noch zehn deiner Sportkameraden Zugang haben, obwohl wahrscheinlich keiner von denen etwas nehmen würde. Und genau aus dem Grund passen Frauen auf, wenn ihnen nachts ein fremder Mann entgegenkommt oder steigt bei einem Fremden nicht ins Auto. Das ist Selbstschutz und macht jeder so (auch Männer).


Und dann noch zwei Punkte, wo ich dir rechtgebe:

Die Wehrpflicht für Männer ist sexistisch. Sie muss komplett abgeschafft werden, da weder Mann noch Frau dazu gezwungen werden dürfen, den Militärdienst mit all seinen Facetten abzuleisten.

Die Frauenquoten und Frauenförderungen sind abzuschaffen. Sie sind nämlich in sich schon frauenfeindlich. Sie suggerieren einerseits und stabilisieren andrerseits sogar ein System, in dem Frauen nicht aufgrund ihrer Leistungen einen Job bekommen, befördert werden, etc., sondern sie haben es nötig, Almosen zu bekommen, und das zumeist auch noch von verantwortlichen Männern; so wie die Entwicklungsländer, denen man regelmäßig "Entwicklungshilfe" zukommen lässt, damit sich das System dort stabilisiert.


Ansonsten leben wir in einem Rechtsstaat, in dem sich niemand, weder Frau noch Mann, unterdrücken lassen muss. Wenn du dich das lässt, bist du im Zweifel selber schuld.

LG Spinny

@spinny
ups, beitrag wurde abgeschnitten, hier nochmal


Danke, es liegt glaub ich kaum an meiner person (ich habe eine patnerin), ich denke ich spreche hier für alle männer. Es liegt meiner ansicht vor allem an den unten genannten Punkten, einerseits dem traditionellen Bild, Mann muss Anstehen, Frau wählt aus und wahrscheinlich sogar an dem insgesamt höheren Männeranteil in Deutschland.

Klar, bei der Sache mit dem Selbstschutz geb ich dir Recht. Mein Beitrag gilt eigentlichen den Frauen welche sich fälschlicherweise als "opfer" von Anmachversuchen der Männer darstellen und so tun als ob sie von ihnen belästigt worden seien. Ich glaube diese Frauen fühlen sich insgeheim durch solche "anmache" bestätigt, stellen es aber nach außen hin so dar. Ich glaube auch nicht dass ich dabei von einer Minderheit der Frauen spreche.

Dein Beitrag über Frauenquoten finde ich auch einseitig. Du stellst wieder nur die perspektive der Frauen dar und lässt Männer welche durch diese Fördermaßnahmen benachteiligt werden außen vor. Ich kann mri denken dass dies vielleicht etwas übertrieben dargestellt ist, jedoch möchte ich, wie bereits erwähnt, zu einer kontroversen Diskussion anregen bei der auch die Männer berücksichtigt werden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:48
In Antwort auf an0N_1194876099z

@spinny
ups, beitrag wurde abgeschnitten, hier nochmal


Danke, es liegt glaub ich kaum an meiner person (ich habe eine patnerin), ich denke ich spreche hier für alle männer. Es liegt meiner ansicht vor allem an den unten genannten Punkten, einerseits dem traditionellen Bild, Mann muss Anstehen, Frau wählt aus und wahrscheinlich sogar an dem insgesamt höheren Männeranteil in Deutschland.

Klar, bei der Sache mit dem Selbstschutz geb ich dir Recht. Mein Beitrag gilt eigentlichen den Frauen welche sich fälschlicherweise als "opfer" von Anmachversuchen der Männer darstellen und so tun als ob sie von ihnen belästigt worden seien. Ich glaube diese Frauen fühlen sich insgeheim durch solche "anmache" bestätigt, stellen es aber nach außen hin so dar. Ich glaube auch nicht dass ich dabei von einer Minderheit der Frauen spreche.

Dein Beitrag über Frauenquoten finde ich auch einseitig. Du stellst wieder nur die perspektive der Frauen dar und lässt Männer welche durch diese Fördermaßnahmen benachteiligt werden außen vor. Ich kann mri denken dass dies vielleicht etwas übertrieben dargestellt ist, jedoch möchte ich, wie bereits erwähnt, zu einer kontroversen Diskussion anregen bei der auch die Männer berücksichtigt werden.

Frauenquoten
Natürlich hab ich meine Sicht der Dinge dargestellt. Du hast ja auch deine Sicht der Dinge dargestellt.

Natürlich kann es nicht sein, dass ein/e Arbeitgeber/in dazu verpflichtet ist, eine Frau einzustellen, obwohl der Mann evtl. besser qualifiziert sein könnte. Überhaupt finde ich es auch nicht richtig, dass ein Mann eine Frau einstellen muss, wenn er ein Problem mit Frauen hat. Das liegt zudem nämlich auch nicht im Interesse der Frau.
Ausnahmen bilden hier der öffentliche Dienst und das Beamtenwesen (Klassifizierung nach objektiven Maßstäben)!

Allerdings bin ich mir bei diesem Frauenförderungs- und quotensystem nicht wirklich sicher, dass es im Interesse der Frauen ist. Es wurde von Männern eingeführt, die damals das alte patriarchische System vertreten haben. Und bis heute hab ich noch nie von einer Quotenchefin oder Ähnlichem gehört oder gesehen. Diese Quotenfrauen sind allesamt unter der Kontrolle derjenigen, die sie als Quptenfrauen angestellt hatten. Das kannst du nicht übersehen.

LG Spinny

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:48
In Antwort auf an0N_1194876099z

@spinny
ups, beitrag wurde abgeschnitten, hier nochmal


Danke, es liegt glaub ich kaum an meiner person (ich habe eine patnerin), ich denke ich spreche hier für alle männer. Es liegt meiner ansicht vor allem an den unten genannten Punkten, einerseits dem traditionellen Bild, Mann muss Anstehen, Frau wählt aus und wahrscheinlich sogar an dem insgesamt höheren Männeranteil in Deutschland.

Klar, bei der Sache mit dem Selbstschutz geb ich dir Recht. Mein Beitrag gilt eigentlichen den Frauen welche sich fälschlicherweise als "opfer" von Anmachversuchen der Männer darstellen und so tun als ob sie von ihnen belästigt worden seien. Ich glaube diese Frauen fühlen sich insgeheim durch solche "anmache" bestätigt, stellen es aber nach außen hin so dar. Ich glaube auch nicht dass ich dabei von einer Minderheit der Frauen spreche.

Dein Beitrag über Frauenquoten finde ich auch einseitig. Du stellst wieder nur die perspektive der Frauen dar und lässt Männer welche durch diese Fördermaßnahmen benachteiligt werden außen vor. Ich kann mri denken dass dies vielleicht etwas übertrieben dargestellt ist, jedoch möchte ich, wie bereits erwähnt, zu einer kontroversen Diskussion anregen bei der auch die Männer berücksichtigt werden.

Ist ja schon...
...dass du dir mit 18 schon so viel gedanken machst...du sprichst für alle männer? das ist aber sehr anmaßend und sicherlich nicht richtig.

ich bin eine frau von 35 jahren und ich habe bwl-studiert. was glaubst du, wie schwer es zum teil ist, gerade durch die biologischen gegebenheiten einen job in einer besseren position zu bekommen, wenn du den stempel "weiblich und gebährfähig" hast. das passiert dir als mann z.b. nicht.

wehrpflicht? ich finde eine berufsarmee sowieso besser. aber wieviele männer müssen wirklich zum bund.

ach und was die beteilung der männer bei der erziehung angeht. gerade mal 2% der männer nimmt die elternzeit in anspruch, die es für sie seit 1986 gibt. soviel dazu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:49
In Antwort auf an0N_1189532999z

Bei Kindern ist er noch nicht
er versucht ja gerade erst, in die Disco zu kommen

Beim schreiben konstuktiver Beiträge ist sie noch nicht
sie versucht ja gerade erst auf armselige und störende sätze zu kommen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:56
In Antwort auf jaana_11887320

Ist ja schon...
...dass du dir mit 18 schon so viel gedanken machst...du sprichst für alle männer? das ist aber sehr anmaßend und sicherlich nicht richtig.

ich bin eine frau von 35 jahren und ich habe bwl-studiert. was glaubst du, wie schwer es zum teil ist, gerade durch die biologischen gegebenheiten einen job in einer besseren position zu bekommen, wenn du den stempel "weiblich und gebährfähig" hast. das passiert dir als mann z.b. nicht.

wehrpflicht? ich finde eine berufsarmee sowieso besser. aber wieviele männer müssen wirklich zum bund.

ach und was die beteilung der männer bei der erziehung angeht. gerade mal 2% der männer nimmt die elternzeit in anspruch, die es für sie seit 1986 gibt. soviel dazu.

Viele Probleme sind hausgemacht.
Du bist eine Frau, hast BWL studiert und hochqualifiziert! Dann mach dich mit irgendwas selbstständig. Dass wir Frauen auf diesem Gebiet (insb BWL!) noch von den Männern abhängig sind, liegt daran, dass Frauen sich leider viel zu selten trauen, sich selbstständig zu machen und selbst die Initiative ergreifen. Dann sind in allen Arbeitsplatverteilungspositionen Männer, auf deren Gunst wir dann angewiesen sind. Muss doch auch nicht sein, oder?

Und dass mit der Elternzeit ist auch ein hausgemachtes (politisches und gesellschaftliches) Problem. Es würden sich viel mehr Männer um die Kinder kümmern wollen, wenn sie könnten (nicht 50%, aber deutlich mehr als 2%). Nur Männer werden sofort schief angesehen und (meist von Männern) noch viel weniger Verständnis entgegengebracht , wenn sie das beim Arbeitgeber beantragen. Da braucht es einfach Vorreiter.

LG Spinny

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:59
In Antwort auf jaana_11887320

Ist ja schon...
...dass du dir mit 18 schon so viel gedanken machst...du sprichst für alle männer? das ist aber sehr anmaßend und sicherlich nicht richtig.

ich bin eine frau von 35 jahren und ich habe bwl-studiert. was glaubst du, wie schwer es zum teil ist, gerade durch die biologischen gegebenheiten einen job in einer besseren position zu bekommen, wenn du den stempel "weiblich und gebährfähig" hast. das passiert dir als mann z.b. nicht.

wehrpflicht? ich finde eine berufsarmee sowieso besser. aber wieviele männer müssen wirklich zum bund.

ach und was die beteilung der männer bei der erziehung angeht. gerade mal 2% der männer nimmt die elternzeit in anspruch, die es für sie seit 1986 gibt. soviel dazu.

@tigerle
meinetwegen ziehe ich die aussage zurück. Ich spreche NICHT für alle männer, allerdings glaube ich dass viele Männer dies so empfinden. Das männer bei den Frauen anstehen müssen ist ja größtenteils auch Tatsache.

ja, da geb ich dir voll und ganz recht. Frauen sind, schon rein anatomisch, im Nachtteil, das hab ich in meinen Ausführungen auch erwähnt. Ich wollte nur mal einen Denkanstoß geben dass auch Männer benachtteiligt sind.

ICH muss zum Bund, bzw. mache ich nun Zivildienst. Trotzdem hatte ich das eigentlich anderst geplant.

Ich glaube nicht dass die 2% repräsentativ für die beteiligung an der Erziehung stehen. Ich kenne sehr viele Väter die sich genauso um ihre Kinder kümmern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 16:59

Ich weiß,
dass es Frauen gibt, die die Kinder als Druckmittel für andere Interessen einsetzen. Das sind aber eine kleine Minderheit.

Und wer die Kinder großgezogen hat, der/ die muss bei der Trennung auch das primäre Sorgerecht bekommen. Was wäre die Alternative?

LG Spinny

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 17:00
In Antwort auf jewel_12455484

Viele Probleme sind hausgemacht.
Du bist eine Frau, hast BWL studiert und hochqualifiziert! Dann mach dich mit irgendwas selbstständig. Dass wir Frauen auf diesem Gebiet (insb BWL!) noch von den Männern abhängig sind, liegt daran, dass Frauen sich leider viel zu selten trauen, sich selbstständig zu machen und selbst die Initiative ergreifen. Dann sind in allen Arbeitsplatverteilungspositionen Männer, auf deren Gunst wir dann angewiesen sind. Muss doch auch nicht sein, oder?

Und dass mit der Elternzeit ist auch ein hausgemachtes (politisches und gesellschaftliches) Problem. Es würden sich viel mehr Männer um die Kinder kümmern wollen, wenn sie könnten (nicht 50%, aber deutlich mehr als 2%). Nur Männer werden sofort schief angesehen und (meist von Männern) noch viel weniger Verständnis entgegengebracht , wenn sie das beim Arbeitgeber beantragen. Da braucht es einfach Vorreiter.

LG Spinny

Ähm...
...ich will mich aber nicht selbständig machen. ich habe ja inzwischen einen guten job und das auch noch in einer männerdomäne (it).

es sind alles hausgemachte, gesellschaftliche probleme...darüber reden wir doch gerade.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 17:05
In Antwort auf an0N_1194876099z

@tigerle
meinetwegen ziehe ich die aussage zurück. Ich spreche NICHT für alle männer, allerdings glaube ich dass viele Männer dies so empfinden. Das männer bei den Frauen anstehen müssen ist ja größtenteils auch Tatsache.

ja, da geb ich dir voll und ganz recht. Frauen sind, schon rein anatomisch, im Nachtteil, das hab ich in meinen Ausführungen auch erwähnt. Ich wollte nur mal einen Denkanstoß geben dass auch Männer benachtteiligt sind.

ICH muss zum Bund, bzw. mache ich nun Zivildienst. Trotzdem hatte ich das eigentlich anderst geplant.

Ich glaube nicht dass die 2% repräsentativ für die beteiligung an der Erziehung stehen. Ich kenne sehr viele Väter die sich genauso um ihre Kinder kümmern.

Also...
...ich denke, dass ich schon sehr viele männer in meinem leben kennegelernt habe und einigen war ich auch zusammen. aber, tut mir leid, benachteiligt in diesem sinne hat sich noch keiner gefühlt.

das "anstehen" bei frauen. es gibt männer denen macht es spass. jäger und sammler, um die gunst der frau buhlen. machtkämpfe, usw.

es sind 2% die die elternzeit in anspruch nehmen. ich habe nicht gesagt, dass sich 98% nicht um ihre kinder kümmern, mir ging es um die volle verantwortung mit ausstieg aus dem beruf und nicht am abend und am wochenende. die gründe sind verschieden. aber vorallem ist es die angst den arbeitsplatz zuverlieren. tja, was sollte ich da sagen. ich verdiene genauso viel wie mein freund und müsste dieses risiko eingehen....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 17:05
In Antwort auf jaana_11887320

Ähm...
...ich will mich aber nicht selbständig machen. ich habe ja inzwischen einen guten job und das auch noch in einer männerdomäne (it).

es sind alles hausgemachte, gesellschaftliche probleme...darüber reden wir doch gerade.

Ich will doch nicht
irgendeine Frau persönlich dazu überreden, sich selbsständig zu machen.

Ich hoffe halt nur, dass sich in der Gesamtheit mehr Mut und Eigeninitiative bei den Frauen durchsetzt, weil dann verteilen auch die Frauen die Arbeitsplätze und das ganze Problem mit der Job-Benachteiligung löst sich von alleine.

LG Spinny

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 17:06
In Antwort auf jewel_12455484

Ich will doch nicht
irgendeine Frau persönlich dazu überreden, sich selbsständig zu machen.

Ich hoffe halt nur, dass sich in der Gesamtheit mehr Mut und Eigeninitiative bei den Frauen durchsetzt, weil dann verteilen auch die Frauen die Arbeitsplätze und das ganze Problem mit der Job-Benachteiligung löst sich von alleine.

LG Spinny

Ach so...
...jetzt habe ich es auch verstanden

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 17:14

Also, ich
kann dir Grundsätzlich eigentlich geben, aber ich glaube das Größte Problem liegt bei den Männern selber, denn es gibt immer noch den Anspruch, dass die Männer im Gegensatz zu den Frauen das starke Geschlecht sein müssen. Männer haben es imho viel schwerer, sich von ihren Rollenvorstellungen zu lösen als wir Frauen. Natürlich machen Männer auch bei der Kindererziehun mit, ABER: in wievieln Familien wird überhaubt ernsthaft die Frage gestlellt, wer von beiden Zuhause bleibt und sich um das Kind kümmert? na ja, und wenn man sich die Frage doch stellt, gehen viele davon aus, wer mehr verdient.. da aber die Frauen in Beziehungen meißt die Jüngeren und häufig auch die mit dem geringeren Bildungsstand sind, ist es doch die Frau, die Zuhause bleibt.
Ich z.B. habe es satt, nur weil ich es mir unter keinen umständen Vorstellen kann, länger als 2 Monate nach der Geburt eines Kindes, nicht zu Arbeiten, als Rabenmutter bezeichnet zu werden, der dazugehörige Mann aber, wenn er gleich handelt, nicht.
Dann zu Berufsbezeichnungen ist leider so, dass es häufig bei "minderwertigeren" Berufen nur die Typische weibliche bezeichnung gibt (Putzfrau, Krankenschwester, Serkäterin, Kindergärtnerin), bei Berufen die allgemein ein höheres Ansehen genießen (Ingenieur, Kaufmann, Arzt) die männliche- ich finde rade hier zeigt zich die ungerechtigkeit besonders.
Na ja, und das Frauen in Clubs umsonst rein kommen, ist natürlich für die Männer nachteilig - aber das liegt imho am ehesten daran, dass Frauen, grade wenn es Partys oder ähnliches geht, immer noch als sexobjekte gesehen werden - man muss sich einfach mal Partyplakate ansehen - wie oft sieht man nackte Frauen und wie oft nackte Männer? Daher muss ein Club, der Inn sein will, viel Frischfleisch bieten - da schließt sich der Kreis.
Was quoten angeht, bin ich sehr geteilter Meinung - aber durch die Erfahrung in politischen Ämter und Berufungsausschüssen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Männer (die immer noch die meißen Führungspostitionen haben) am liebsten Männer einstellen. Von daher finde ich es immer noch wichtig, dass bei gleicher/ vergleichbarer Qualifikation das unterpräsentierte Geschlecht eingestellt wird.
Allerdings sind das in Führungsetagen immer die Frauen - auch in Bereichen, in denen Frauen eigentlich überpräsentiert sind und das seit Jahren (ich rede z.B. von Sozial und Politikwissenschaften)
na ja, und was diese Technikangebote angeht - ich glaube, dass liegt daran, dass einfach Leute mit technikverständnis gesucht werden- und da man bei Männern einfach davon ausgeht, dass das eh schon da ist
(genau so wie man oft von Lehrern hören muss: Jungen können einfach keine Aufsätze schreiben und sind nicht fleißig), versucht man die Frauen zu gewinnen.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es die diskremierung auf beiden Seiten gibt - aber Frauen meißtens die benachteiligten sind, wenn es um Beruf und Karriere geht - Männer dagegen, wenn es um Familie und Gefühle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 17:35
In Antwort auf jaana_11887320

Ist ja schon...
...dass du dir mit 18 schon so viel gedanken machst...du sprichst für alle männer? das ist aber sehr anmaßend und sicherlich nicht richtig.

ich bin eine frau von 35 jahren und ich habe bwl-studiert. was glaubst du, wie schwer es zum teil ist, gerade durch die biologischen gegebenheiten einen job in einer besseren position zu bekommen, wenn du den stempel "weiblich und gebährfähig" hast. das passiert dir als mann z.b. nicht.

wehrpflicht? ich finde eine berufsarmee sowieso besser. aber wieviele männer müssen wirklich zum bund.

ach und was die beteilung der männer bei der erziehung angeht. gerade mal 2% der männer nimmt die elternzeit in anspruch, die es für sie seit 1986 gibt. soviel dazu.

Hi tigerle
meld mich hier aus dem krankenstand auch mal wieder zu wort.. (hatte letzten montag einen bandscheibenvorfall )

wir habens ja eigentlich schon zig mal durchgekaut (du erinnerst dich an "http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f13039_-couple1-Wieviel-Gleichberechtigung-vertragt-das-Lan-d.html" ? - wie gesagt ist ein wenig "rest-herbie" immer da ) - aber meines erachtens geht es bei der kernfrage ausschliesslich um den unmut der frau wg. der "ungerechtigkeit der natur", dass nur sie kinder gebären kann. eine last, die sehr viele frauen mittlerweile gerne an die männer abgeben würden. obwohl empirisch, ist dies dennoch immer wieder das einzige "gegenargument", das viele in diesen (letztendlich sinnlosen) diskussionen hervorbringen.
du beschwerst dich z.b. über die ungerechten bedingungen bei deiner einstellung bzw. jobsuche und es hat den anschein, als ob die männer dafür verantworlich sind. dem ist aber nicht so! schau dir doch mal an, wie viele frauen eben genau diesen weg wählen - besonders heutzutage, wo man oft bis mitte 30 noch mit selbst-findung und verwirklichung beschäftigt ist. schule, ausbildung, erst-, zweit-, dritt-studium, dann jobsuche und danach die sofortige familiengründung, weil der frau keine "zeit" mehr bleibt.. & das ganz besonders auch bei den "obern schichten" wie z.b. doktoranten etc. schon so oft selbst erlebt: frau lässt sich einstellen, um sozial gesichert zu sein und 3 monate später wird sie schwanger. kannst du nun ernsthaft den HR-entscheidern (die beileibe nicht alle männlich sind, wenn nicht gar weiblich dominiert) eine unberechtigte voreingenommenheit vorwerfen??
aber eben ganau das wird gemacht - als ob wir männer beim lieben gott in auftrag gegeben hätten, dass nur frauen mit dieser oberlästigen aufgabe des kinderkriegens gestraft sein sollen.. & wieder einmal sind wir männer die verständnislosen und ungerechten - ein kreis von vorwürfen, der absolut sinnlos ist und trotzdem nie enden wird..
deshalb müssen halt wir mäner bei allen anderen die "gleichberchtigung" tangierenden themen für diese zum himmel schreiende, aber leider nicht revidierbare ungerechtigkeit gottes büssen

hoffe, alles OK bei dir im neuen jahr?!
lg,
c

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 17:49
In Antwort auf andra_12440639

Also, ich
kann dir Grundsätzlich eigentlich geben, aber ich glaube das Größte Problem liegt bei den Männern selber, denn es gibt immer noch den Anspruch, dass die Männer im Gegensatz zu den Frauen das starke Geschlecht sein müssen. Männer haben es imho viel schwerer, sich von ihren Rollenvorstellungen zu lösen als wir Frauen. Natürlich machen Männer auch bei der Kindererziehun mit, ABER: in wievieln Familien wird überhaubt ernsthaft die Frage gestlellt, wer von beiden Zuhause bleibt und sich um das Kind kümmert? na ja, und wenn man sich die Frage doch stellt, gehen viele davon aus, wer mehr verdient.. da aber die Frauen in Beziehungen meißt die Jüngeren und häufig auch die mit dem geringeren Bildungsstand sind, ist es doch die Frau, die Zuhause bleibt.
Ich z.B. habe es satt, nur weil ich es mir unter keinen umständen Vorstellen kann, länger als 2 Monate nach der Geburt eines Kindes, nicht zu Arbeiten, als Rabenmutter bezeichnet zu werden, der dazugehörige Mann aber, wenn er gleich handelt, nicht.
Dann zu Berufsbezeichnungen ist leider so, dass es häufig bei "minderwertigeren" Berufen nur die Typische weibliche bezeichnung gibt (Putzfrau, Krankenschwester, Serkäterin, Kindergärtnerin), bei Berufen die allgemein ein höheres Ansehen genießen (Ingenieur, Kaufmann, Arzt) die männliche- ich finde rade hier zeigt zich die ungerechtigkeit besonders.
Na ja, und das Frauen in Clubs umsonst rein kommen, ist natürlich für die Männer nachteilig - aber das liegt imho am ehesten daran, dass Frauen, grade wenn es Partys oder ähnliches geht, immer noch als sexobjekte gesehen werden - man muss sich einfach mal Partyplakate ansehen - wie oft sieht man nackte Frauen und wie oft nackte Männer? Daher muss ein Club, der Inn sein will, viel Frischfleisch bieten - da schließt sich der Kreis.
Was quoten angeht, bin ich sehr geteilter Meinung - aber durch die Erfahrung in politischen Ämter und Berufungsausschüssen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Männer (die immer noch die meißen Führungspostitionen haben) am liebsten Männer einstellen. Von daher finde ich es immer noch wichtig, dass bei gleicher/ vergleichbarer Qualifikation das unterpräsentierte Geschlecht eingestellt wird.
Allerdings sind das in Führungsetagen immer die Frauen - auch in Bereichen, in denen Frauen eigentlich überpräsentiert sind und das seit Jahren (ich rede z.B. von Sozial und Politikwissenschaften)
na ja, und was diese Technikangebote angeht - ich glaube, dass liegt daran, dass einfach Leute mit technikverständnis gesucht werden- und da man bei Männern einfach davon ausgeht, dass das eh schon da ist
(genau so wie man oft von Lehrern hören muss: Jungen können einfach keine Aufsätze schreiben und sind nicht fleißig), versucht man die Frauen zu gewinnen.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es die diskremierung auf beiden Seiten gibt - aber Frauen meißtens die benachteiligten sind, wenn es um Beruf und Karriere geht - Männer dagegen, wenn es um Familie und Gefühle

...
"Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es die diskremierung auf beiden Seiten gibt - aber Frauen meißtens die benachteiligten sind, wenn es um Beruf und Karriere geht - Männer dagegen, wenn es um Familie und Gefühle"

guter Beitrag.
Kann deine Ansichten auch nachvollziehen, teilweise bin ich etwas anderer Ansicht aber das hab ich ja auch schon ausführlich ausgeführt.
Ich finde der letzte Satz bringts ziemlich auf den Punkt. Die Benachteiligung liegt auf beiden Seiten, allerdings in ganz unterschiedlichen Bereichen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 18:05

Und
das ganz perverse an der sache ist, dass dies (nicht nur bei "feministinnen") als erfolg gefeiert wird !!

..das gleiche thema - von der basis ausgehend und umso bedeutsamer - bei den heutigen scharen allein erziehenden mütter, wo die kinder gar keine männliche bezugsperson mehr haben. weder in der familie noch im bildungswesen.

& was "dürfen" wir männer: zahlen, klappe halten und ja nicht beschweren..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 18:23
In Antwort auf nevil_11961815

Und
das ganz perverse an der sache ist, dass dies (nicht nur bei "feministinnen") als erfolg gefeiert wird !!

..das gleiche thema - von der basis ausgehend und umso bedeutsamer - bei den heutigen scharen allein erziehenden mütter, wo die kinder gar keine männliche bezugsperson mehr haben. weder in der familie noch im bildungswesen.

& was "dürfen" wir männer: zahlen, klappe halten und ja nicht beschweren..

Vom Patriarchat zum Matriarchat
so kommts mir langsam vor. Und das ganze spielt sich heimlich und unendeckt im fundament unserer Gesellschaft ab..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 18:36

Richtig, richtig und nochmals richtig
Also: 52% der Deutschen sind Frauen; bei den Wahlberechtigten sind es wohl noch mehr (demographischer Faktor).

Mal davon abgesehen, dass ich die Logik, MinisterInnen & Co. nicht nach politischen Inhalten und Programmatik zu wählen, sondern nach Geschlecht, für sehr gefährlich halte, ist es doch sehr interessant, dass Frauen sich über die Männerdominanz in der Politik beschweren und andrerseits genau diese wählen.

Und noch ein kleines Affront: Früher, und ich rede vom Patriarchat - was passierte, wenn ein Mann das Patriarchat in Frage stellte oder relativierte? Genau, er wurde demontiert und ins Abseits gestellt. Andere Frage: Was passiert heute mit einer Eva Hermann?

Nachdenken!

MFG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 18:36

Hast
vielleicht recht, einerseits aber was ich noch dazu sagen wollte ist es dass frauen es auch nicht grade leicht haben in der so emanzipatierten welt. viele unternhemen wollen lieber männer für die 'männer berufe' wenn eine frau den traum hat dort zu arbeiten wird es schwer oder wenn sie es geschafft hat wird siesexuell belästigt oder ähnliches. und wenn männer sex mit mehreren frauen haben ist das ok, aber wenn eine frau sich so einen spaß erlauben will ist sie direkt eine schlampe. männer bekommen auch keine tage und das ist manchmal ein leiden. und wer muss befruchtet werden und dann das kind zur welt bringen? die frau und ich glaube das ist eine größere qual als bundeswehr...wenn es um die 'elternliebe und probleme behandeln' geht finde ich dass die männer einfach zu stolz sind um um hilfe zu fragen, weil sie nicht über eigenen schatten springen können. nicht alle männer sind gleich, das gilt auch für frauen und ich muss sagen 'die welt wird dein ganzes leben ungerecht sein egal ob es um dieses oder ein anderes thema handelt' so ist es und es hat nichts mit der frau ansicht sondern mit der ganzen gesellschft und die ist halt ungerecht =)

gruß mali

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 18:40

Das ist ja schön und gut...
aber dann schauen wir doch mal weiter, wieviel Frauen dann anfangen zu studieren... wieviel Prozent einen Abschluss machen, wieviele Promovieren und wieviele am Ende dann Professorin werden....
da liegt das viel größere Problem...und generell wie hoch der Prozentsatz an besserverdienenden bei Männer und bei Frauen ist...
in der Schule zählt das fleißige Lieschen, das brav ist, in der "wahren Welt" der Mann, der gelernt hat, sich durchzubeißen und nicht mehr brav zu sein...
diese Bildungschere ist weit bekannt... und wenn man sich kohortendiagramme anschaut, sieht man, dass es nicht nur heute so ist...
da liegt meiner Meinung nach das Problem.
Ein Abitur alleine brint keine Karriere und kein Geld

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 18:43
In Antwort auf sindy_12487316

Hast
vielleicht recht, einerseits aber was ich noch dazu sagen wollte ist es dass frauen es auch nicht grade leicht haben in der so emanzipatierten welt. viele unternhemen wollen lieber männer für die 'männer berufe' wenn eine frau den traum hat dort zu arbeiten wird es schwer oder wenn sie es geschafft hat wird siesexuell belästigt oder ähnliches. und wenn männer sex mit mehreren frauen haben ist das ok, aber wenn eine frau sich so einen spaß erlauben will ist sie direkt eine schlampe. männer bekommen auch keine tage und das ist manchmal ein leiden. und wer muss befruchtet werden und dann das kind zur welt bringen? die frau und ich glaube das ist eine größere qual als bundeswehr...wenn es um die 'elternliebe und probleme behandeln' geht finde ich dass die männer einfach zu stolz sind um um hilfe zu fragen, weil sie nicht über eigenen schatten springen können. nicht alle männer sind gleich, das gilt auch für frauen und ich muss sagen 'die welt wird dein ganzes leben ungerecht sein egal ob es um dieses oder ein anderes thema handelt' so ist es und es hat nichts mit der frau ansicht sondern mit der ganzen gesellschft und die ist halt ungerecht =)

gruß mali

Also
zumindest in einem Punkt muss ich dir total widersprechen, weil es immer wieder das gleiche Klischee ist: Männer, die ständig mit anderen Frauen rumpoppen, werden NICHT bewundert dafür. Ich kenne niemanden, auch in meinem männlichen Bekannten nicht, der so denkt. Es ist das alte Klischee.

Naja und das mit der Bundeswehr ist auch immer das gleiche: Frauen bekommen die Kinder, obwohl das auf jede zweite schon gar nicht mehr zutrifft. Außerdem: Habe ich als Mann die Möglichkeit, die Kinder zu bekommen) Eben nicht!
AAAber dann: Einerseits Männer per Gesetz zu verpflichte,n Kriegsdienst zu machen und in den Krieg schicken, um sich "fürs Vaterland" erschießen zu lasse; und DANN: "Die Männer sind es, die Kriege führen!" Vielen Dank! Ich würde gerne tauschen!

MFG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 18:44
In Antwort auf andra_12440639

Das ist ja schön und gut...
aber dann schauen wir doch mal weiter, wieviel Frauen dann anfangen zu studieren... wieviel Prozent einen Abschluss machen, wieviele Promovieren und wieviele am Ende dann Professorin werden....
da liegt das viel größere Problem...und generell wie hoch der Prozentsatz an besserverdienenden bei Männer und bei Frauen ist...
in der Schule zählt das fleißige Lieschen, das brav ist, in der "wahren Welt" der Mann, der gelernt hat, sich durchzubeißen und nicht mehr brav zu sein...
diese Bildungschere ist weit bekannt... und wenn man sich kohortendiagramme anschaut, sieht man, dass es nicht nur heute so ist...
da liegt meiner Meinung nach das Problem.
Ein Abitur alleine brint keine Karriere und kein Geld

Und...
genau so lange noch keine Macht... also finde ich es albern, im Moment von einem Matrichart zu sprechen...
nur damit niemand das falsch versteht:
meiner Meinung nach gibt es einen klaren unterschied zwischen Sex und Gender.. Sex ist angeboren, Gender annerzogen.. Männer und Frauen können grundsätzlich das gleich ... nur leider wird schon in der Erziehung... dann in den Medien bei beiden Geschlechtern audf völlo verschiedene Dinge ein Schwerpunkt gelegt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 19:01
In Antwort auf nevil_11961815

Hi tigerle
meld mich hier aus dem krankenstand auch mal wieder zu wort.. (hatte letzten montag einen bandscheibenvorfall )

wir habens ja eigentlich schon zig mal durchgekaut (du erinnerst dich an "http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f13039_-couple1-Wieviel-Gleichberechtigung-vertragt-das-Lan-d.html" ? - wie gesagt ist ein wenig "rest-herbie" immer da ) - aber meines erachtens geht es bei der kernfrage ausschliesslich um den unmut der frau wg. der "ungerechtigkeit der natur", dass nur sie kinder gebären kann. eine last, die sehr viele frauen mittlerweile gerne an die männer abgeben würden. obwohl empirisch, ist dies dennoch immer wieder das einzige "gegenargument", das viele in diesen (letztendlich sinnlosen) diskussionen hervorbringen.
du beschwerst dich z.b. über die ungerechten bedingungen bei deiner einstellung bzw. jobsuche und es hat den anschein, als ob die männer dafür verantworlich sind. dem ist aber nicht so! schau dir doch mal an, wie viele frauen eben genau diesen weg wählen - besonders heutzutage, wo man oft bis mitte 30 noch mit selbst-findung und verwirklichung beschäftigt ist. schule, ausbildung, erst-, zweit-, dritt-studium, dann jobsuche und danach die sofortige familiengründung, weil der frau keine "zeit" mehr bleibt.. & das ganz besonders auch bei den "obern schichten" wie z.b. doktoranten etc. schon so oft selbst erlebt: frau lässt sich einstellen, um sozial gesichert zu sein und 3 monate später wird sie schwanger. kannst du nun ernsthaft den HR-entscheidern (die beileibe nicht alle männlich sind, wenn nicht gar weiblich dominiert) eine unberechtigte voreingenommenheit vorwerfen??
aber eben ganau das wird gemacht - als ob wir männer beim lieben gott in auftrag gegeben hätten, dass nur frauen mit dieser oberlästigen aufgabe des kinderkriegens gestraft sein sollen.. & wieder einmal sind wir männer die verständnislosen und ungerechten - ein kreis von vorwürfen, der absolut sinnlos ist und trotzdem nie enden wird..
deshalb müssen halt wir mäner bei allen anderen die "gleichberchtigung" tangierenden themen für diese zum himmel schreiende, aber leider nicht revidierbare ungerechtigkeit gottes büssen

hoffe, alles OK bei dir im neuen jahr?!
lg,
c

Huhu gofello
...schön von dir zu lesen. ups, in deinem alter schon einen bandscheibenvorfall?? du machst doch auch sport. dann mal gute besserung!!

das was du beschreibst, sehe ich etwas anders. ich gehöre ja auch zu den frauen, die erst abi gemacht haben, dann lehre, dann studium und jetzt eben etwas karriere machen und das im hinblick auch noch ein kind in die welt zusetzen. was wäre denn die altenative gewesen? sich mit 20 schwängern lassen und heute vielleicht mit 35 hartz iv empfänger zu sein? ist das besser für die gesellschaft?

die meisten akademikerinnen bekommen garkeine kinder mehr (nur noch jede vierte!). ich kenne keine fälle, die du beschreibst, dass frauen nach so kurzer zeit in einem betrieb schwanger wurden. ich habe das glück, dass in meiner firma das kinderbekommen ohne karrierverlust zu bewältigen ist und viele frauen kommen schon freiwillig nach ca. einem jahr wieder (zumindest für teilzeit) und andere schaffen auch wieder vollzeit. aber das auch nur weil von home-office bis variablen arbeitszeiten bei uns sowas geht. aber das ist ein glücksfall.

und wenn es um biologische unterschiede geht, dann zucken die männer mit den schultern und sagen, es ist eben so.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 19:05
In Antwort auf an0N_1194876099z

Vom Patriarchat zum Matriarchat
so kommts mir langsam vor. Und das ganze spielt sich heimlich und unendeckt im fundament unserer Gesellschaft ab..

Sorry...
...aber ich muss etwas schmunzeln wenn sowas ein 18jähriger schreibt. du kennst doch so viele sachen nur vom hören sagen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 19:17

@Männer
Der gesamte (zu damaligen zeitpunkt noch berechtigte) Erfolg der Frauenbewegung grundierte in der Erkenntnis der Frauen, dass sie nicht auf Männer angewiesen sind und auch gut ohne sie zurechtkommen.

DAS GLEICHE gilt aber auch für Männer: Männer sind weder sexuell, noch emotional, noch irgendwie anders, auf Frauen angewiesen.

Also: glückliche Beziehungen in Liebe sind das schönste der Welt; aber Beziehungen oder Sex um jeden Preis das Schlimmste. Evtl. One-Night-Stands NUR mit Verhütung (eigentlich aus mehreren Gründen eh klar).

Was damals für sich unterdrückenlassende Frauen galt, gilt heute für betroffene Männer genauso: Wer mitmacht ist selber schuld!

MFG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 19:20
In Antwort auf jaana_11887320

Sorry...
...aber ich muss etwas schmunzeln wenn sowas ein 18jähriger schreibt. du kennst doch so viele sachen nur vom hören sagen.

Ahja...
wer schon so kommt, dem nehm ich auch mit meinen wenigen 18 Jahren mal vorweg dass er selber nicht in der Lage ist seine Meinung konstruktiv zu äußern. Ziemlich armeselig find ich das..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 19:29
In Antwort auf an0N_1194876099z

Ahja...
wer schon so kommt, dem nehm ich auch mit meinen wenigen 18 Jahren mal vorweg dass er selber nicht in der Lage ist seine Meinung konstruktiv zu äußern. Ziemlich armeselig find ich das..

Ganz ruhig...
...ich habe dir weiter unten geantwortet, aber keine antwort von dir erhalten und bis jetzt kommen mir deine argumente wie auswendig gelerntes und irgendwo angelesenes halbwissen vor.

ok, dann sag mir mal, was du von der arbeitswelt weisst? in wievielen firmen hast du schon erfahrung mit der ungerechtigkeit gemacht? was weisst du von der einstellung von personalleitern? wie sieht es mit der familiengründung, mit kindern und der arbeitsteilung bei dir und deine frau aus? weisst du, in der theorie wie du so vieles beschreibst, ist vieles möglich...aber die realität sieht dann doch oft anders aus.

und wenn du mein schmunzeln als angriff wertes, sorry, dann tut es mir leid. aber ich konnte es mir nicht verkneifen. besonders weil ich hier dieselbe diskussion schon mit gefello geführt habe....da warst du....wahrscheinlich gerade mal 16 oder so.


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 19:30

...
Aber was mir auch aufgefallen ist, dass die Männer uns immer versichern: bei der männlichen Form, z.B. Inhaber, der Deutsche - die DEUTSCHEN seid ihr Frauen natürlich IMMER mitgemeint. Auch Wörter wie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 19:58
In Antwort auf jaana_11887320

Ganz ruhig...
...ich habe dir weiter unten geantwortet, aber keine antwort von dir erhalten und bis jetzt kommen mir deine argumente wie auswendig gelerntes und irgendwo angelesenes halbwissen vor.

ok, dann sag mir mal, was du von der arbeitswelt weisst? in wievielen firmen hast du schon erfahrung mit der ungerechtigkeit gemacht? was weisst du von der einstellung von personalleitern? wie sieht es mit der familiengründung, mit kindern und der arbeitsteilung bei dir und deine frau aus? weisst du, in der theorie wie du so vieles beschreibst, ist vieles möglich...aber die realität sieht dann doch oft anders aus.

und wenn du mein schmunzeln als angriff wertes, sorry, dann tut es mir leid. aber ich konnte es mir nicht verkneifen. besonders weil ich hier dieselbe diskussion schon mit gefello geführt habe....da warst du....wahrscheinlich gerade mal 16 oder so.


Ich hab schon eine derartige Antwort erwartet...
...und deshalb hab ich gezögert als ich mein Alter dazugeschrieben habe. Ich hab gehofft die Leute seien hier weniger oberflächlich und würden jeden Beitrag für voll nehmen.

Ich hab deinen Beitrag nicht beantwortet weil die Topic grade von Antworten überquillt und ich deine Argumente auch nicht grade so überzeugend fand.
Aber meinetwegen...

"...ich denke, dass ich schon sehr viele männer in meinem leben kennegelernt habe und einigen war ich auch zusammen. aber, tut mir leid, benachteiligt in diesem sinne hat sich noch keiner gefühlt."
gut das kann schon sein, aber was soll ich jetzt darauf antworten? hab ich etwa einen Einblick in dein Liebesleben? Nur weil du davon sprichst dass du schon mit vielen Männern zusammen warst und sich von denen keiner beschwert hat nimmst du dir jetzt vorweg genau das richtige Bild der Lage zu haben?! ziemlich naiv wenn du mich fragst...

"das "anstehen" bei frauen. es gibt männer denen macht es spass. jäger und sammler, um die gunst der frau buhlen. machtkämpfe, usw."

ja toll, solche Ausnahmefälle wie du sie beschreibst gibt es natürlich immer. ich find auch interessant was du für eine Klischeevorstellung von Männern im Kopf hast.

"es sind 2% die die elternzeit in anspruch nehmen. ich habe nicht gesagt, dass sich 98% nicht um ihre kinder kümmern, mir ging es um die volle verantwortung mit ausstieg aus dem beruf und nicht am abend und am wochenende. die gründe sind verschieden. aber vorallem ist es die angst den arbeitsplatz zuverlieren. tja, was sollte ich da sagen. ich verdiene genauso viel wie mein freund und müsste dieses risiko eingehen...."

Wie zuvor schon geschrieben wurde, kann ich mir gut vorstellen dass man als Mann eher schief angeguckt wird wenn man sich eine Auszeit nehmen will. Das scheint ja auch nicht üblich zu sein. Trotzdem, bestreite ich dabei aber auch garnicht dass es einen Nachteil für die Frauen gibt, sie sind immerhin in fast allen Fällen für die Kindererziehung zuständig.

"Irgendwo angelerntes halbwissen"... ich habe eigene Erfahrungen in Sachen Erziehung, Schule und traditionellen Rollenverteilung wiedergegeben. Sowas hat man auch mit 18! Zu Frauenförderung habe ich auch beispiele aus eigener Erfahrung wiedergegeben. Ich habe mir garnicht "angemaßt" über Ärger mit dem Chef oder ähnliches zu berichten, woher auch? Dieser Vorwurf ist einfach völlig aus der Luft gegriffen.
Und den beitrag entwicklung zum Matriarchat... Das ist nunmal mein Eindruck, Frauen gewinnen immer mehr an Einfluss, sie werden in der Schule gefördert, übertreffen allmählich schon an können ihre männlichen Mitschüler und all das wird als große Errungenschaft dargestellt. Deshalb glaube ich dass wir auf ein matriarchat zusteuern. Und ich habe auch schon mit 16 gewusst was das ist, es gibt auch Menschen die sich auch schon in jungen jahren einen gewissen Bildungsstand angeeignet haben.
soviel dazu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:01

Hast du mit deinen 18 jahren denn schon so ausreichende erfahrungen...
um derart zu reden?
du beschreibst, dass du als mann nur vernachlässigt und frauen stets und überall bevorzugt würden.
hast du mit deinen 18 jahren schon einmal eine ernsthafte beziehung geführt und mit dieser zusammen gelebt und bist arbeiten gegangen und hast somit die verantwortung für euch beide getragen?
ich arbeite als grafikerin und rate mal: ich verdiene weniger als mein männlicher kollege der ein jahr nach mir angefangen hat dort zu arbeiten. während er gemütlich in seine "wohlverdiente" pause geht muss ich noch arbeiten und überstunden machen wie gesagt für weniger lohn als er.
Berufsinformationstage: Die IHK sowie das Arbeitsamt veranstalten regelmäßig Berufsinformationstage für bei de geschlechter. zu denen kannst du gerne gehen, du musst dich nur informieren. oder tage der offenen tür, was manche firmen heute machen, sind meist nicht geschlechtsspezifisch ausgerichtet sondern für jeden zugänglich informiere dich einmal.
Und Frauen drücken sich ums Kinderkriegen:
Das würde ich so nicht sagen. Es ist heutzutage einfach schwer eine Familie als Frau gründen zu können ohne sich gleich aus dem restlichen Leben verabschieden zu müssen. Das heißt: es gibt immernoch zu wenige Hortstellen und sonstige Unterstützungen damit dies leichter wird.
Hast du schon einmal überlegt was eine Frau heutzutage leisten muss um anerkannt zu werden?
Als, ich beispielsweise:
Ich muss härter arbeiten als manch anderer mann, bekomme für die gleiche arbeit mit denselben qualifikationen weniger lohn. das heißt: ich muss härter arbeiten und mehr leistung bringen für dieselbe anerkennung. daheim bin ich putzfrau und köchin und versorgerin. und das rund um die uhr. nun stell dir einmal vor so eine frau ist dann auch noch mutter. klar, die unterstützung des mannes. der mann kommt heim, legt die füße hoch (er hat ja 10 stunden gearbeitet). die frau kommt heim. darf est mal den hasuhalt machen, putzen kochen und dem mann dann jeden wunsch von den augen ablesen. der mann leistet ab und an seine notwendige pflicht (einmal die woche staubsauegen und geschirr spülen) den rest macht die frau. hat sie nun noch ein kind oder mehrere, muss sie in ihrem job 200% geben, die kinder pünktlich zur kita bringen und wieder abholen, dem mann pünktlich das essen hinstellen und dann abends noch aufräumen und putzen während der mann mit den kleinen spielt.
so siht meist die emanzipation von heute aus.
junge werde erwachsen sammle lebenserfahrung und dann sehen wir weiter.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:09
In Antwort auf an0N_1194876099z

Ich hab schon eine derartige Antwort erwartet...
...und deshalb hab ich gezögert als ich mein Alter dazugeschrieben habe. Ich hab gehofft die Leute seien hier weniger oberflächlich und würden jeden Beitrag für voll nehmen.

Ich hab deinen Beitrag nicht beantwortet weil die Topic grade von Antworten überquillt und ich deine Argumente auch nicht grade so überzeugend fand.
Aber meinetwegen...

"...ich denke, dass ich schon sehr viele männer in meinem leben kennegelernt habe und einigen war ich auch zusammen. aber, tut mir leid, benachteiligt in diesem sinne hat sich noch keiner gefühlt."
gut das kann schon sein, aber was soll ich jetzt darauf antworten? hab ich etwa einen Einblick in dein Liebesleben? Nur weil du davon sprichst dass du schon mit vielen Männern zusammen warst und sich von denen keiner beschwert hat nimmst du dir jetzt vorweg genau das richtige Bild der Lage zu haben?! ziemlich naiv wenn du mich fragst...

"das "anstehen" bei frauen. es gibt männer denen macht es spass. jäger und sammler, um die gunst der frau buhlen. machtkämpfe, usw."

ja toll, solche Ausnahmefälle wie du sie beschreibst gibt es natürlich immer. ich find auch interessant was du für eine Klischeevorstellung von Männern im Kopf hast.

"es sind 2% die die elternzeit in anspruch nehmen. ich habe nicht gesagt, dass sich 98% nicht um ihre kinder kümmern, mir ging es um die volle verantwortung mit ausstieg aus dem beruf und nicht am abend und am wochenende. die gründe sind verschieden. aber vorallem ist es die angst den arbeitsplatz zuverlieren. tja, was sollte ich da sagen. ich verdiene genauso viel wie mein freund und müsste dieses risiko eingehen...."

Wie zuvor schon geschrieben wurde, kann ich mir gut vorstellen dass man als Mann eher schief angeguckt wird wenn man sich eine Auszeit nehmen will. Das scheint ja auch nicht üblich zu sein. Trotzdem, bestreite ich dabei aber auch garnicht dass es einen Nachteil für die Frauen gibt, sie sind immerhin in fast allen Fällen für die Kindererziehung zuständig.

"Irgendwo angelerntes halbwissen"... ich habe eigene Erfahrungen in Sachen Erziehung, Schule und traditionellen Rollenverteilung wiedergegeben. Sowas hat man auch mit 18! Zu Frauenförderung habe ich auch beispiele aus eigener Erfahrung wiedergegeben. Ich habe mir garnicht "angemaßt" über Ärger mit dem Chef oder ähnliches zu berichten, woher auch? Dieser Vorwurf ist einfach völlig aus der Luft gegriffen.
Und den beitrag entwicklung zum Matriarchat... Das ist nunmal mein Eindruck, Frauen gewinnen immer mehr an Einfluss, sie werden in der Schule gefördert, übertreffen allmählich schon an können ihre männlichen Mitschüler und all das wird als große Errungenschaft dargestellt. Deshalb glaube ich dass wir auf ein matriarchat zusteuern. Und ich habe auch schon mit 16 gewusst was das ist, es gibt auch Menschen die sich auch schon in jungen jahren einen gewissen Bildungsstand angeeignet haben.
soviel dazu.

@lonias
Ein Matriarchat lässt sich immer nur dort errichten, wo sich die Männer das gefallen lassen. Und das fängt nun mal in den Beziehungen an. Wenn sich ein Mann dem "neuen Rollenbild" anpasst, ist er selbst schuld.

Du sagtest, du hast eine Freundin. Wenn die nicht so ist, bist du auch nicht gefährdet, unterdrückt zu werden. Frauen können ihr "neues Rollenbild" nur dann verwirklichen, wenn sie eine Lobby haben, sprich "den Ehemann/ Partner", ohne den kann es nicht funktionieren. Das damalige Patriarchat hat auch nur deshalb funktioniert, weil die braven Ehefrauen mitgespielt hatten.

Es gibt nach wie vor Patriarchen in unserer Gesellschaft, die Frauen haben, die es sich gefallen lassen und die dies auch auf die Politik projezieren würden, wenn sie die Möglichkeiten hätten. Und genauso gibt es eben Matriarchistinnen, die so etwas wollen.

Aber viel viel häufiger sind Männer und Frauen, die das nicht so sehen, die Partnerschaften in Liebe und gegenseitigem Geben und Nehmen haben wollen - und eine Politik, die auf wahre Emanzipation aus ist. Ich hab mich mit vielen Frauen und Männern unterhalten und weiß, dass es so ist; deshalb lass dich einfach auf irgendwelche SpinnerInnen gar nicht ein. Wie gesagt: Ohne Lobby haben die keine Chance.

MFG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:09

...
ich kann auch einige Punkte aus deiner Sicht verstehen.
Ich bin nicht der intolerante "ach ich bin so furchtbar benachteiligte" Mensch wie das jetzt scheinbar viele von mir denken. Ich wollte lediglich etwas kontroverse um die ewige Diskussion um gleichberechtigung reinbringen, indem ich mal einen ganz neuen Blickwinkel, nämlich den eines MANNES, mit hineingebracht habe. Und damit wollte ich nicht etws vorheulen sondern das "Denken" mal in eine etwas neuere Richtung lenken. Und dass man heutzutage nicht nur vom "Mensch" als Wesen sprechen kann hast du ja selber schon gesagt. Schön wärs, aber Mädchen werden nunmal als Mädchen erzogen und Jungs als Jungs. Wie sollte ich denn Mißstände in dieser Beziehung anprangern wenn ich dabei nicht unterscheiden könnte?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:14
In Antwort auf an0N_1194876099z

Ich hab schon eine derartige Antwort erwartet...
...und deshalb hab ich gezögert als ich mein Alter dazugeschrieben habe. Ich hab gehofft die Leute seien hier weniger oberflächlich und würden jeden Beitrag für voll nehmen.

Ich hab deinen Beitrag nicht beantwortet weil die Topic grade von Antworten überquillt und ich deine Argumente auch nicht grade so überzeugend fand.
Aber meinetwegen...

"...ich denke, dass ich schon sehr viele männer in meinem leben kennegelernt habe und einigen war ich auch zusammen. aber, tut mir leid, benachteiligt in diesem sinne hat sich noch keiner gefühlt."
gut das kann schon sein, aber was soll ich jetzt darauf antworten? hab ich etwa einen Einblick in dein Liebesleben? Nur weil du davon sprichst dass du schon mit vielen Männern zusammen warst und sich von denen keiner beschwert hat nimmst du dir jetzt vorweg genau das richtige Bild der Lage zu haben?! ziemlich naiv wenn du mich fragst...

"das "anstehen" bei frauen. es gibt männer denen macht es spass. jäger und sammler, um die gunst der frau buhlen. machtkämpfe, usw."

ja toll, solche Ausnahmefälle wie du sie beschreibst gibt es natürlich immer. ich find auch interessant was du für eine Klischeevorstellung von Männern im Kopf hast.

"es sind 2% die die elternzeit in anspruch nehmen. ich habe nicht gesagt, dass sich 98% nicht um ihre kinder kümmern, mir ging es um die volle verantwortung mit ausstieg aus dem beruf und nicht am abend und am wochenende. die gründe sind verschieden. aber vorallem ist es die angst den arbeitsplatz zuverlieren. tja, was sollte ich da sagen. ich verdiene genauso viel wie mein freund und müsste dieses risiko eingehen...."

Wie zuvor schon geschrieben wurde, kann ich mir gut vorstellen dass man als Mann eher schief angeguckt wird wenn man sich eine Auszeit nehmen will. Das scheint ja auch nicht üblich zu sein. Trotzdem, bestreite ich dabei aber auch garnicht dass es einen Nachteil für die Frauen gibt, sie sind immerhin in fast allen Fällen für die Kindererziehung zuständig.

"Irgendwo angelerntes halbwissen"... ich habe eigene Erfahrungen in Sachen Erziehung, Schule und traditionellen Rollenverteilung wiedergegeben. Sowas hat man auch mit 18! Zu Frauenförderung habe ich auch beispiele aus eigener Erfahrung wiedergegeben. Ich habe mir garnicht "angemaßt" über Ärger mit dem Chef oder ähnliches zu berichten, woher auch? Dieser Vorwurf ist einfach völlig aus der Luft gegriffen.
Und den beitrag entwicklung zum Matriarchat... Das ist nunmal mein Eindruck, Frauen gewinnen immer mehr an Einfluss, sie werden in der Schule gefördert, übertreffen allmählich schon an können ihre männlichen Mitschüler und all das wird als große Errungenschaft dargestellt. Deshalb glaube ich dass wir auf ein matriarchat zusteuern. Und ich habe auch schon mit 16 gewusst was das ist, es gibt auch Menschen die sich auch schon in jungen jahren einen gewissen Bildungsstand angeeignet haben.
soviel dazu.

Klischeevorstellung?
tja, da muss ich dich enttäuschen. ich lebe in einer sehr ausgeglichenen partnerschaft. ich habe die initiative bei meinem freund ergriffen, wie bei anderen männern auch. ich halte nicht viel von alten rollenklischee...deshalb wird auch mein freund einen teil er elternzeit übernehmen. und das egal was andere denken.

verstehst du eigentlich worauf ich raus will?? ich möchte weder ein matriarchat, noch ein patrarchat. ich möchte gleichheit, so weit es möglich ist.

aber dazu gehört eben auch, dass nicht die männer hinstehen und jammern wie ungerecht das alles ist (was sie meinen das ungerecht ist), sondern hin stehen und es ändern.

was tust du denn dagegen??? und wenn du schief angeschaut wirst, na und? was glaubst du wie es mir in meiner männerdomäne geht und wenn ich geschäftstermine habe, meist die einzige frau bin und dabei nicht die sekräterin bin. morgen halte ich z.b. eine präsentation vor nur männern. da muss man eben durch!

ach je, und bis wirklich die frauen mehr einfluss haben wie männer, vergeht noch etwas. noch sind die meisten politiker, verstände, chefs oder ähnliches männer und keine frauen.



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:18
In Antwort auf mneme_12682586

Hast du mit deinen 18 jahren denn schon so ausreichende erfahrungen...
um derart zu reden?
du beschreibst, dass du als mann nur vernachlässigt und frauen stets und überall bevorzugt würden.
hast du mit deinen 18 jahren schon einmal eine ernsthafte beziehung geführt und mit dieser zusammen gelebt und bist arbeiten gegangen und hast somit die verantwortung für euch beide getragen?
ich arbeite als grafikerin und rate mal: ich verdiene weniger als mein männlicher kollege der ein jahr nach mir angefangen hat dort zu arbeiten. während er gemütlich in seine "wohlverdiente" pause geht muss ich noch arbeiten und überstunden machen wie gesagt für weniger lohn als er.
Berufsinformationstage: Die IHK sowie das Arbeitsamt veranstalten regelmäßig Berufsinformationstage für bei de geschlechter. zu denen kannst du gerne gehen, du musst dich nur informieren. oder tage der offenen tür, was manche firmen heute machen, sind meist nicht geschlechtsspezifisch ausgerichtet sondern für jeden zugänglich informiere dich einmal.
Und Frauen drücken sich ums Kinderkriegen:
Das würde ich so nicht sagen. Es ist heutzutage einfach schwer eine Familie als Frau gründen zu können ohne sich gleich aus dem restlichen Leben verabschieden zu müssen. Das heißt: es gibt immernoch zu wenige Hortstellen und sonstige Unterstützungen damit dies leichter wird.
Hast du schon einmal überlegt was eine Frau heutzutage leisten muss um anerkannt zu werden?
Als, ich beispielsweise:
Ich muss härter arbeiten als manch anderer mann, bekomme für die gleiche arbeit mit denselben qualifikationen weniger lohn. das heißt: ich muss härter arbeiten und mehr leistung bringen für dieselbe anerkennung. daheim bin ich putzfrau und köchin und versorgerin. und das rund um die uhr. nun stell dir einmal vor so eine frau ist dann auch noch mutter. klar, die unterstützung des mannes. der mann kommt heim, legt die füße hoch (er hat ja 10 stunden gearbeitet). die frau kommt heim. darf est mal den hasuhalt machen, putzen kochen und dem mann dann jeden wunsch von den augen ablesen. der mann leistet ab und an seine notwendige pflicht (einmal die woche staubsauegen und geschirr spülen) den rest macht die frau. hat sie nun noch ein kind oder mehrere, muss sie in ihrem job 200% geben, die kinder pünktlich zur kita bringen und wieder abholen, dem mann pünktlich das essen hinstellen und dann abends noch aufräumen und putzen während der mann mit den kleinen spielt.
so siht meist die emanzipation von heute aus.
junge werde erwachsen sammle lebenserfahrung und dann sehen wir weiter.

...
Ich habe keine Lust immerwieder die gleiche Antwort zu geben bei leuten die mein Anliegen nicht verstanden haben.
Außerdem kann ich in deinem Fall sowieso nicht antworten weil du es scheinbar bisher nicht in den griff gekriegt hast dein Leben nach deinen Ansprüchen zu organsieren.
ich dachte mir schon dass ich mich beim ansprechen eines solchen Themas auf extrem dünnes eis begebe. Das hat sich jetzt bestätigt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:23
In Antwort auf an0N_1194876099z

...
Ich habe keine Lust immerwieder die gleiche Antwort zu geben bei leuten die mein Anliegen nicht verstanden haben.
Außerdem kann ich in deinem Fall sowieso nicht antworten weil du es scheinbar bisher nicht in den griff gekriegt hast dein Leben nach deinen Ansprüchen zu organsieren.
ich dachte mir schon dass ich mich beim ansprechen eines solchen Themas auf extrem dünnes eis begebe. Das hat sich jetzt bestätigt.

@lonias
Du bist nicht allein, und hier haben jetzt auch schon mehrere Männer geschrieben, die deine Ansichten teilen.

Ich hab dir unten schon mal geschrieben. Lies und beherzige das und du weißt, dass es gar nicht so schlimm ist, wie du malst.

MFG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:24
In Antwort auf jaana_11887320

Klischeevorstellung?
tja, da muss ich dich enttäuschen. ich lebe in einer sehr ausgeglichenen partnerschaft. ich habe die initiative bei meinem freund ergriffen, wie bei anderen männern auch. ich halte nicht viel von alten rollenklischee...deshalb wird auch mein freund einen teil er elternzeit übernehmen. und das egal was andere denken.

verstehst du eigentlich worauf ich raus will?? ich möchte weder ein matriarchat, noch ein patrarchat. ich möchte gleichheit, so weit es möglich ist.

aber dazu gehört eben auch, dass nicht die männer hinstehen und jammern wie ungerecht das alles ist (was sie meinen das ungerecht ist), sondern hin stehen und es ändern.

was tust du denn dagegen??? und wenn du schief angeschaut wirst, na und? was glaubst du wie es mir in meiner männerdomäne geht und wenn ich geschäftstermine habe, meist die einzige frau bin und dabei nicht die sekräterin bin. morgen halte ich z.b. eine präsentation vor nur männern. da muss man eben durch!

ach je, und bis wirklich die frauen mehr einfluss haben wie männer, vergeht noch etwas. noch sind die meisten politiker, verstände, chefs oder ähnliches männer und keine frauen.



Wir wollen doch das gleiche
was tue ich dagegen? Ich pranger die sachen nunmal an wie ich sie erlebe. Damit tue ich schon einmal mehr als der Rest der Männer.
Wenn eine Frau sagt sie ist mit der jetztigen Rollenverteilung unzufrieden, ist das natürlich gleich etwas gaaanz anderes. Denkst du ich will eine patriarchalische Gesellschaft?? Da liegst du völlig falsch ich bin für gleichberechtigung für ALLE und das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen! Manche Frauen kommen scheinbar damit nicht klar wenn auch mal einen Mann sich in manchen dingen benachteiligt fühlt...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:27
In Antwort auf tobi2000

@lonias
Du bist nicht allein, und hier haben jetzt auch schon mehrere Männer geschrieben, die deine Ansichten teilen.

Ich hab dir unten schon mal geschrieben. Lies und beherzige das und du weißt, dass es gar nicht so schlimm ist, wie du malst.

MFG

Danke
ich will hier auch keine schwarzmalerei betreiben, ich wollte nur auf ein thema aufmachen bei dem offenbar noch viel Handlungsbedarf besteht und das so von der Gesellschaft wenig Beachtung findet.
Danke dass dies wenigstens ein paar in diesem Forum verstehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:30
In Antwort auf an0N_1194876099z

Danke
ich will hier auch keine schwarzmalerei betreiben, ich wollte nur auf ein thema aufmachen bei dem offenbar noch viel Handlungsbedarf besteht und das so von der Gesellschaft wenig Beachtung findet.
Danke dass dies wenigstens ein paar in diesem Forum verstehen.

Die meisten Frauen sehen das genauso.
Die sind selbstbewusst, führen ein erfolgreiches Leben und für die ist beidseitige Gleichberechtigung selbstverständlich.

Nur denen ist das Thema hier halt zu uninteressant und posten deshalb nicht/ kaum.

MFG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:35

Genau meine Meinung
Ich stimme dir annähend in allem was du schreibst vollkommen zu das Thema ist jedoch derart Komplex, dass ich noch einiges Hinzufügen möchte.
Der "Geschlechterkampf" ist eine komplizierte Sache wobei schon allein das Wort derart abstoßend ist dass man sich fragt wie es wohl zustande kam. Und hier glaube ich liegt der Ursprung bei über die Stränge geschlagenen Feministen die plötzlich meinten nach dem Vorbild von Martin Luther King die vermeindliche Minderheit Frau aus dem Joch der Unterdrückung durch die Männer zu befreien.

Und auch wenn das jetzt vielleicht etwas Sarkastisch klang so finde ich die ursprüngliche Frauenbewegung durchaus gut und sie war in meinen Augen wichtig für die Entstehung unserer heutigen modernen Gesellschaft. Wie schlimm Frauendiskriminierung sein kann, dass sieht man ja in vielen Arabischen Staaten ganz deutlich. Aber wie es bei einem Massenkonflikt so ist es gibt immer welche die über die Stänge schlagen. Und das sind eben die, die lonias2 kritisiert hat, und die auch ich kritisiere. Frauen der "Kampf" ist vorbei ihr werdet nicht mehr Unterdrückt. Ihr seid den Männern rechtlich gesehen absolut gleichgestellt und das steht euch auch zu. Wenn ihr Karriere machen wollt, so steht euch das selbstverständlich genauso zu jedoch müsst ihr euch dafür genauso anstrengen wie die Männer und könnt euch nicht auf eine Frauenquote stützen.

Aber ich bin mir auch sicher, dass zumindest die meisten Frauen das auch garnicht wollen. Was mich zum nächsten Problem bringt. Das Bild eines jeden Einzelnen vom anderen Geschlecht wird ja durch persöhnliche Erfahrungen. Und oft sind es eben schlechte Erfahrungen die einen zum Chovi-bezw. zur Feministin werden lassen.

Viele verstehen die Gleichstellung bzw. Gleichberechtigung auch ganz falsch. Nämlich als "Gleichmachung".

Männer und Frauen sind nunmal nicht gleich, und das ist ja auch gut so. Wenn sie gleich wären hätten wir ja nur ein Geschlecht und ich könnte genauso gut schwul sein.
Nein im Ernst die Geschlechter sind unterschiedlich und der Erste Schritt für ein gutes Miteinander ist sich dessen buwusst zu werden. Wenn man die Frau zum Mann und den Mann zur Frau machen will gibt es unweigerlich Konflikte. Gleichberechtigung oder besser Gleichstellung (Gleichstellung gefällt mir besser, da Gleichberechtigung nur Gleichstellung vor dem Gesetz ist, wahre Gleichstellung aber auch in den Köpfen stattfinden muss) - also Gleichstellung sagt aus, dass wir zwar verschieden sind aber wir stehen auf der Gleichen Stufe und es gibt kein "besser" und kein "schlechter" oder auch "minderwertig" was Geschichtlich oft in diesem Zusammenhang verwendet wurde.

Eine Frau will genauso eie Frau sein wie ein Mann ein Mann sein will. Sie möchte nicht zum Mann mutieren damit sie als gleichwertig betrachtet wird, und sie muss es auch nicht, auch wenn sich das mache einbilden.

Die Sache von der Förderung von Frauen für technische Berufe ist ein tolles Beispiel. Da hat sich irgendwer beschwert, dass Frauen in gewissen Berufszweigen drastisch unterrepräsetiert sind und hat der Gesellschaft die Schuld gegeben. Die "Schuld" liegt hier aber größtenteils bei den Frauen, wobei man nicht von Schuld sprechen kann, da es eigentlich gar kein Problem gibt. Die Frauen wollen eben einfach nicht in diese Berufszweige. Ich gehe zur Zeit auf ein Technisches Gymnasuim und wir haben in der Klasse ein Verhältniss M:W von 21:1. Und hier kann niemand behaupten das keine Chanchengleichheit herrscht. Frauen interressieren sich nunmal im Schnitt nicht für diese Art Beruf (wohl gemerkt im Schnitt - es gibt ausnahmen). Nebenann ist eine Erzieherschule da ist das Verhältniss M:W fast genauso krass nur eben verkehrt herum. Und zwar aus genau den gleichen Gründen. Und Gleichstellung bedeutet nun, dass der/die Erzieher/in genauso hoch angesehen ist wie der/die "Technikerin" aber das muss im Kopf jedes einzelnen passiern und kann nicht erzwungen werden.

Hierbei kommt ein weiterer Faktor zur geltung der den Geschlechterkonflikt anheizt. Nämlich, dass man das für das man selbst steht und macht als richtig erachtet. Manche Männer halten Frauen für gefühlsduselig weil sie selbst mit Gefühlen anders umgehen und ihren Weg selbstverständlich als den richtigen sehen, sonnst würden sie ihn ja nicht beschreiten. Im Gegenzug sagen Frauen von Männern sie wären oberflächlich. Was ich übrigens ziemlich lachhaft finde wenn man bedenkt wie viel Zeit viele Frauen in die Beschaffenheit ihrer Oberfläche investieren.

Aber das ist sowiso so ein ganz leidliches Thema. Einerseitz beschweren sie sich, dass Männer sie für Sexobjekte halten (was nicht der Fall ist) und andererseits benutzen sie die sogenannten "Waffen der Frau" was ja nichts anderes bedeutet, dass sie selbst vortäuschen sie wären ein Sexobjekt um die Männer zu beeinflussen. Frauen bei denen mir das auffällt haben bei mir jeglichen Respekt verloren.

Aber das ist wohl genauso ein kleiner Anteil wie der kleine Anteil an Männern für die Frauen wirklich nur Sexobjekte sind.

Ich möchte auf jedenfall Frauen die Gleichgestellt sind , suche sie jedoch oft vergebens. Gerade ind der Partnerschaft (ein Partner ist ja jemandem mit dem man sich auf einer Stufe befindet)ist es wichtig,dass man absolut Gleichgestellt ist. Wer aber Respektiert werden will muss sich den Respekt auch verdienen. Und grade wennn es um Liebe/Partnerschaft/Beziehung geht so muss ich sagen, dass viele Frauen in diesen Bereichen mit Methoden arbeiten bei denen es mir schwer fällt sie zu respektieren.

Es gäbe noch einiges zu sagen aber wer soll das denn dann alles lesen^^

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:42
In Antwort auf jaana_11887320

Ganz ruhig...
...ich habe dir weiter unten geantwortet, aber keine antwort von dir erhalten und bis jetzt kommen mir deine argumente wie auswendig gelerntes und irgendwo angelesenes halbwissen vor.

ok, dann sag mir mal, was du von der arbeitswelt weisst? in wievielen firmen hast du schon erfahrung mit der ungerechtigkeit gemacht? was weisst du von der einstellung von personalleitern? wie sieht es mit der familiengründung, mit kindern und der arbeitsteilung bei dir und deine frau aus? weisst du, in der theorie wie du so vieles beschreibst, ist vieles möglich...aber die realität sieht dann doch oft anders aus.

und wenn du mein schmunzeln als angriff wertes, sorry, dann tut es mir leid. aber ich konnte es mir nicht verkneifen. besonders weil ich hier dieselbe diskussion schon mit gefello geführt habe....da warst du....wahrscheinlich gerade mal 16 oder so.


Jeder sieht nur sein kleine Welt
Hallo tigerle31,
zunächst mal kann man ziemlich klar sehen, das er mit seinen 18 Jahren eine Abstraktionsfähigkeit besitzt, die ich bei Dir nicht erkennen kann. Ich(Mann), habe schon in vielen Firmen gearbeitet, habe schon viele Erfahrungen in BEIDE RICHTUNGEN gemacht. FAST jeder sieht nur seine kleine Welt, aber wenn Du Dir seine Argumente UND seine ARGUMENTATIONSWEISE nochmal genau durchliest, wirst Du feststellen, das da sehr viel Hintergründiges (bemerkenswert für einen 18 jährigen, Hut ab!) drinsteht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:53

Ach, verdammt...
mein ganzer Text war futsch -ärgerlich-

Aber was mir auch aufgefallen ist, dass die Männer uns immer versichern: bei der männlichen Form, z.B. Inhaber, der Deutsche - die DEUTSCHEN seid ihr Frauen natürlich IMMER mitgemeint. Auch Wörter wie "Menschen" oder sogar "jeder" meint auch immer die Frauen mit. Damit sollen wir uns also zufrieden geben. Aber, wenn wir aufmerksam der deutschen Sprache lauschen, dann stimmt das nicht.

Beispiele: Ab dem 18. Lebensjahr kann jeder wählen gehen. Stimmt!
Die Woche der Brüderlichkeit hat begonnen. - Sind wir Frauen mitgemeint?
Vereinsbruderschaften - keine Frauen.
Jeder kann Papst werden. - hier sind nur die Männer mit "jeder" gemeint.
Die Bürger sind wahlmüde.
Immer weniger Deutsche entscheiden sich für die Bundeswehr

Also: Frauen wissen NIE genau, bin ich auch gemeint oder nicht? Psychologisch gesehen verunsichert das uns Frauen, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Neben dieser ständigen Verunsicherung werden wir auch noch mit "minderwertigen" Namen und Wörtern belegt.

Das muss aufhören. Wir sollten endlich auch eine gleichberechtigte Sprache einfordern!

Was meint ihr, wie lange die Männer das stillschweigend hinnehmen würden?

Ausserdem haben Frauen alle 28 Tage ihre (oft schmerzhafte) Periode.
Frauen müssen öfter zum Arzt (Frauenonkel) um dort minds. 2x mal im Jahr ihre 10 Euro Praxisgebühr hinzublättern. Frauen werden in den Versicherungen mit höheren Pauschalen bestraft (weil sie ja schwanger werden könnten). Ihr geht 9 Monate zum Bund oder drückt euch und wir haben 9 Monate ein Würmchen im Leib (was auch nicht immer angenehm ist). Ausserdem würde ich auch so manchesmal gern im stehen pinkel (wenn keine andere Möglichkeit in Sicht ist). Männer werden (auch heute noch) für die selbe Leistung besser bezahlt als Frauen.
Frauen sind nach einer gewissen Anzahl an Sexualpartnern "Schlampen", bei Männern sieht das anscheinend anders aus. Männer dürfen sich daneben benehmen.
Es wird nie diese "Gleichberechtigung" zwischen Mann und Frau geben... es ist, wie es ist!
Es hat schließlich alles seine Vor- und Nachteile!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:57
In Antwort auf agrona_12358725

Ach, verdammt...
mein ganzer Text war futsch -ärgerlich-

Aber was mir auch aufgefallen ist, dass die Männer uns immer versichern: bei der männlichen Form, z.B. Inhaber, der Deutsche - die DEUTSCHEN seid ihr Frauen natürlich IMMER mitgemeint. Auch Wörter wie "Menschen" oder sogar "jeder" meint auch immer die Frauen mit. Damit sollen wir uns also zufrieden geben. Aber, wenn wir aufmerksam der deutschen Sprache lauschen, dann stimmt das nicht.

Beispiele: Ab dem 18. Lebensjahr kann jeder wählen gehen. Stimmt!
Die Woche der Brüderlichkeit hat begonnen. - Sind wir Frauen mitgemeint?
Vereinsbruderschaften - keine Frauen.
Jeder kann Papst werden. - hier sind nur die Männer mit "jeder" gemeint.
Die Bürger sind wahlmüde.
Immer weniger Deutsche entscheiden sich für die Bundeswehr

Also: Frauen wissen NIE genau, bin ich auch gemeint oder nicht? Psychologisch gesehen verunsichert das uns Frauen, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Neben dieser ständigen Verunsicherung werden wir auch noch mit "minderwertigen" Namen und Wörtern belegt.

Das muss aufhören. Wir sollten endlich auch eine gleichberechtigte Sprache einfordern!

Was meint ihr, wie lange die Männer das stillschweigend hinnehmen würden?

Ausserdem haben Frauen alle 28 Tage ihre (oft schmerzhafte) Periode.
Frauen müssen öfter zum Arzt (Frauenonkel) um dort minds. 2x mal im Jahr ihre 10 Euro Praxisgebühr hinzublättern. Frauen werden in den Versicherungen mit höheren Pauschalen bestraft (weil sie ja schwanger werden könnten). Ihr geht 9 Monate zum Bund oder drückt euch und wir haben 9 Monate ein Würmchen im Leib (was auch nicht immer angenehm ist). Ausserdem würde ich auch so manchesmal gern im stehen pinkel (wenn keine andere Möglichkeit in Sicht ist). Männer werden (auch heute noch) für die selbe Leistung besser bezahlt als Frauen.
Frauen sind nach einer gewissen Anzahl an Sexualpartnern "Schlampen", bei Männern sieht das anscheinend anders aus. Männer dürfen sich daneben benehmen.
Es wird nie diese "Gleichberechtigung" zwischen Mann und Frau geben... es ist, wie es ist!
Es hat schließlich alles seine Vor- und Nachteile!

Dieser Thread hier
wurde bisher eigentlich überraschend (relativ) sachlich geführt und jetzt wirds primitiv und nievaulos. Dein gesamter Beitrag lebt von Klischees.

MFG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 20:57
In Antwort auf agrona_12358725

Ach, verdammt...
mein ganzer Text war futsch -ärgerlich-

Aber was mir auch aufgefallen ist, dass die Männer uns immer versichern: bei der männlichen Form, z.B. Inhaber, der Deutsche - die DEUTSCHEN seid ihr Frauen natürlich IMMER mitgemeint. Auch Wörter wie "Menschen" oder sogar "jeder" meint auch immer die Frauen mit. Damit sollen wir uns also zufrieden geben. Aber, wenn wir aufmerksam der deutschen Sprache lauschen, dann stimmt das nicht.

Beispiele: Ab dem 18. Lebensjahr kann jeder wählen gehen. Stimmt!
Die Woche der Brüderlichkeit hat begonnen. - Sind wir Frauen mitgemeint?
Vereinsbruderschaften - keine Frauen.
Jeder kann Papst werden. - hier sind nur die Männer mit "jeder" gemeint.
Die Bürger sind wahlmüde.
Immer weniger Deutsche entscheiden sich für die Bundeswehr

Also: Frauen wissen NIE genau, bin ich auch gemeint oder nicht? Psychologisch gesehen verunsichert das uns Frauen, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Neben dieser ständigen Verunsicherung werden wir auch noch mit "minderwertigen" Namen und Wörtern belegt.

Das muss aufhören. Wir sollten endlich auch eine gleichberechtigte Sprache einfordern!

Was meint ihr, wie lange die Männer das stillschweigend hinnehmen würden?

Ausserdem haben Frauen alle 28 Tage ihre (oft schmerzhafte) Periode.
Frauen müssen öfter zum Arzt (Frauenonkel) um dort minds. 2x mal im Jahr ihre 10 Euro Praxisgebühr hinzublättern. Frauen werden in den Versicherungen mit höheren Pauschalen bestraft (weil sie ja schwanger werden könnten). Ihr geht 9 Monate zum Bund oder drückt euch und wir haben 9 Monate ein Würmchen im Leib (was auch nicht immer angenehm ist). Ausserdem würde ich auch so manchesmal gern im stehen pinkel (wenn keine andere Möglichkeit in Sicht ist). Männer werden (auch heute noch) für die selbe Leistung besser bezahlt als Frauen.
Frauen sind nach einer gewissen Anzahl an Sexualpartnern "Schlampen", bei Männern sieht das anscheinend anders aus. Männer dürfen sich daneben benehmen.
Es wird nie diese "Gleichberechtigung" zwischen Mann und Frau geben... es ist, wie es ist!
Es hat schließlich alles seine Vor- und Nachteile!

Beruf
Was ich dem Beruflichen noch hinzufügen wollte. Frauen werden häufiger sexuell am Arbeitsplatz belästigt. Ich habe diesbezüglich schon zwei Mal meinen Job verloren (weil es jeweils der Vorgesetzte war) ...
Also wenn die Mehrzahl der Männer dem zustimmen, was du da von dir gibst. Dann solltet ihr alle den Kopp in den Sand stecken!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. Januar 2007 um 21:01
In Antwort auf tobi2000

Dieser Thread hier
wurde bisher eigentlich überraschend (relativ) sachlich geführt und jetzt wirds primitiv und nievaulos. Dein gesamter Beitrag lebt von Klischees.

MFG

...
so wie es in den Wald hinein schalt...!
Was heisst denn hier Niveaulos? Ist sein Text etwas sachlich oder ebenfalls ein Topf voll Klischees.
Ich wüsste auch gar nicht wie ich bei so einem Thema sachlich bleiben sollte. Da Mann und Frau nun mal unterschiedlicher nicht sein könnten. Darum sage ich ja, dass es "diese Gleichberechtigung" zwischen unseren Geschlechtern nie geben wird. Was wir Frauen anscheinend nicht wahrhaben wollen und nach wie vor kämpfen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Noch mehr Inspiration?
pinterest