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Bin vwerzweifelt, wie komme ich mit Trennung zurecht

29. Oktober 2007 um 7:55

Hallo zusammen,
habe mein Pseudonym geändert. War vorher freundschaft 24.
Nach 19 jahren trennt sich mein Mann von mir, da er sagt, dass er mich nicht mehr liebt. Er meint es wäre ein langer Prozess gewesen und es gebe kein Weg zurück. Das ist schon schlimm genug. Das was es noch schlimmer macht ist dass er schon wieder die totale Liebe wie er sagt bei einer anderen Frau gefunden hat uns sie ihn auch total liebt, obwohl sie sich auch gerade in der Trennung befindet( sie hatte mich angerufen und mir gesagt, dass sie nicht von ihm loskommt).
Da wir drei Kinder haben gibt es etliches zu klären. Auch finanziell. Er geht alles ganz ruhig, sachlich an, aber mich zerreißt es dabei innerlich. ich kann nicht schlafen und essen. Schlimm ist auch diese Hoffnungslosigkeit, dass es kein Weg zurück gibt und die Vorwürfe die ich an mich richte. Warum konnte ich diese Ehe nicht halten und warum habe ich seine Liebe verloren? Wie soll ich es schaffen den KIndern zu liebe einen guten Kontakt zu ihm zu halten. Teilweise werde ich jetzt auch wütend auf ihn. Im Bezug der Forderungen die er stellt.Er will keine genaue Vereinbarung im Umgangsrecht mit den KIndern, sondern wie es kommt und er Zeit und Lust hat will er die KInder sehen.
Ich fühle mich ale Versager. Ich hätte den KIndern gerne eine Familie erhalten. Ich habe Angst vor der Zukunft, auch in finanzieller Hinsicht. Ich habe im Moment nur eine befristete Arbeit, wir wohnen in einem Haus,dass ich alleine nicht halten kann.
Was soll nur werden. Ich vermisse es ihn in den Arm zu nehmen, ich habe Angst davor ihn mit seiner Neuen zu sehen.
Ich merke auch, dass sich mit seiner Entscheidung manche Freunde zurückziehen.
Meine Gedanken sind etwas chaotisch. Aber ich habe kaum geschlafen und musste sie hier erts mal los werden. Vielleicht kann mir jemand sagen wie es besser wird.
Grüße Wolkenfeld

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29. Oktober 2007 um 9:23

Es wird besser werden...
...soviel kann ich dir schon mal sagen! Das allerwichtigste ist, dass du dir selbst die Zeit gibst, um diese Trennung zu verarbeiten, und das geht eben nicht von heute auf morgen. Nach so einer langen Beziehung wirst du jetzt viele verschiedene Phasen durchlaufen, die sich auch immer mal wieder vermischen. Ich hab das alles hinter mir (bin nach 23 Jahren von meiner Frau wegen meines Freundes verlassen worden, Haus ist dabei draufgegangen) und weiß, wie es dir jetzt geht. Gerne kann ich dir detalliert erzählen, wie es mir erging bzw. immer noch ergeht! Nur als Hoffnungsmacher: Ich habe wieder eine Freundin, eine schöne Wohnung, und unsere gemeinsamen Freunde haben zu mir gehalten. Das Leben geht weiter, und auch für dich wird eines die Sonne wieder scheinen, auch wenn du das jetzt nicht glauben magst!

LG,
Rudi

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29. Oktober 2007 um 9:55
In Antwort auf rudi65

Es wird besser werden...
...soviel kann ich dir schon mal sagen! Das allerwichtigste ist, dass du dir selbst die Zeit gibst, um diese Trennung zu verarbeiten, und das geht eben nicht von heute auf morgen. Nach so einer langen Beziehung wirst du jetzt viele verschiedene Phasen durchlaufen, die sich auch immer mal wieder vermischen. Ich hab das alles hinter mir (bin nach 23 Jahren von meiner Frau wegen meines Freundes verlassen worden, Haus ist dabei draufgegangen) und weiß, wie es dir jetzt geht. Gerne kann ich dir detalliert erzählen, wie es mir erging bzw. immer noch ergeht! Nur als Hoffnungsmacher: Ich habe wieder eine Freundin, eine schöne Wohnung, und unsere gemeinsamen Freunde haben zu mir gehalten. Das Leben geht weiter, und auch für dich wird eines die Sonne wieder scheinen, auch wenn du das jetzt nicht glauben magst!

LG,
Rudi

Traurigkeit
Danke für deine aufmunternden Worte. Aber ich kann nur noch heulen. Ich weiß ich sollte stark sein für die Kinder. Aber ich fühle mich so verletzt und Traurig. Und wie soll ich nach so langer Zeit der Beziehung einfach meine Liebe zu ihm abstellen. Er wohnt noch hier, ist noch nicht ausgezogen. Wenn er nach Hause kommt könnt ich ihn in den Arm nehmen. Ich warte regelrecht dass er nach Hause kommt. ich weiß dass es nur wegen der Kinder ist. Ich möchte dass es dann so ist wie früher, möchte mit ihm reden. Er sagt dann aber nur, dass mich sein Leben nichts mehr angeht und geht zu der anderen Frau. Da sie aus dem gleichen Freundeskreis kommt weiß ich gar nciht wie ich damit umgehen soll. Als Schutz würde ich mich gerne komplett zurückziehen. Aber dann werde ich total einsam. manchaml werde ich auch wütend weil er alles für sich in Anspruch nimmt. Die KInder will er sehen wann er es will, am besten ohne genaue Regelung, er will sein neues Leben leben. Finanziell bin ich total abhängig von ihm. Ich weiß dass ich von ganz vielen verschiedenen Themen gleichzeitig anfang. Aber in meinem Kopf ist nur Chaos und Verzweiflung.
Grüße Wolkenfeld

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29. Oktober 2007 um 10:20
In Antwort auf wolkenfeld

Traurigkeit
Danke für deine aufmunternden Worte. Aber ich kann nur noch heulen. Ich weiß ich sollte stark sein für die Kinder. Aber ich fühle mich so verletzt und Traurig. Und wie soll ich nach so langer Zeit der Beziehung einfach meine Liebe zu ihm abstellen. Er wohnt noch hier, ist noch nicht ausgezogen. Wenn er nach Hause kommt könnt ich ihn in den Arm nehmen. Ich warte regelrecht dass er nach Hause kommt. ich weiß dass es nur wegen der Kinder ist. Ich möchte dass es dann so ist wie früher, möchte mit ihm reden. Er sagt dann aber nur, dass mich sein Leben nichts mehr angeht und geht zu der anderen Frau. Da sie aus dem gleichen Freundeskreis kommt weiß ich gar nciht wie ich damit umgehen soll. Als Schutz würde ich mich gerne komplett zurückziehen. Aber dann werde ich total einsam. manchaml werde ich auch wütend weil er alles für sich in Anspruch nimmt. Die KInder will er sehen wann er es will, am besten ohne genaue Regelung, er will sein neues Leben leben. Finanziell bin ich total abhängig von ihm. Ich weiß dass ich von ganz vielen verschiedenen Themen gleichzeitig anfang. Aber in meinem Kopf ist nur Chaos und Verzweiflung.
Grüße Wolkenfeld

Wenn dir nach heulen ist,
dann heule! Das befreit! Ich hab mich irgendwann gefragt, wo denn die ganzen Tränen noch herkommen, eigentlich müssten sie doch mal zur Neige gehen. Du wirst wohl in dieser Phase nicht an ihn herankommen, da er sich bereits in einer ganz anderen Situation befindet. Er ist eigentlich fertig mit dir, hat sein Leben jetzt auf die andere Frau eingestimmt. Du kannst eigentlich nur versuchen, den Kontakt zu ihm so gering wie möglich zu halten. Beschränke ihn nur auf das Notwendigste, was eben wegen der Kinder sein muss. Und geh zu Freunden, heule dich da aus. Wenn es wirkliche Freunde sind, werden sie dir zuhören, auch wenn du deine Story x-mal wiederholst. Reden hilft. Und du wirst sehen, dass die Freunde eher auf deiner Seite stehen werden, denn nicht du hast deinen Mann verlassen, sondern er dich. Und dich mit einer anderen betrogen. Das stößt nirgendswo auf Sympathie...

Und keine Sorge, das Chaos in deinem Kopf ist völlig normal. Das gibt sich mit der Zeit. Aber setzt dich nicht selbst unter Druck. Vielleicht kaufst du dir mal das Buch "Wenn der Partner geht" von Doris Wolf. Da stehen ganz nützliche Dinge drin...

Bis später!

Gruß Rudi

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29. Oktober 2007 um 11:00
In Antwort auf rudi65

Wenn dir nach heulen ist,
dann heule! Das befreit! Ich hab mich irgendwann gefragt, wo denn die ganzen Tränen noch herkommen, eigentlich müssten sie doch mal zur Neige gehen. Du wirst wohl in dieser Phase nicht an ihn herankommen, da er sich bereits in einer ganz anderen Situation befindet. Er ist eigentlich fertig mit dir, hat sein Leben jetzt auf die andere Frau eingestimmt. Du kannst eigentlich nur versuchen, den Kontakt zu ihm so gering wie möglich zu halten. Beschränke ihn nur auf das Notwendigste, was eben wegen der Kinder sein muss. Und geh zu Freunden, heule dich da aus. Wenn es wirkliche Freunde sind, werden sie dir zuhören, auch wenn du deine Story x-mal wiederholst. Reden hilft. Und du wirst sehen, dass die Freunde eher auf deiner Seite stehen werden, denn nicht du hast deinen Mann verlassen, sondern er dich. Und dich mit einer anderen betrogen. Das stößt nirgendswo auf Sympathie...

Und keine Sorge, das Chaos in deinem Kopf ist völlig normal. Das gibt sich mit der Zeit. Aber setzt dich nicht selbst unter Druck. Vielleicht kaufst du dir mal das Buch "Wenn der Partner geht" von Doris Wolf. Da stehen ganz nützliche Dinge drin...

Bis später!

Gruß Rudi

Danke dür deine Antwort
Ich denke das Buch kaufe ich mir. Es tut gut mit Leuten zu reden, denen es genauso ging oder geht wie mir. In meinem Freundeskreis gibt es nur Paare, deren Ehe mehr oder weniger okay läuft.Die sich aber nicht trennen.Warum bin ich eigentlich eher wütend auf mich selbst. Freunde von mir sagen, ich würde ihn in Schutz nehmen und als die andere Frau mich anrief versuchte ich das sogar noch in Schutz zu nehmen. Er stellt jetzt alles so hin als hätte ich versagt, als hätte ich ihn nicht glücklich machen können.Wie kann man nur so schnell von einer Beziehung in die nächste gehen? Ich verstehe das nicht. Wo ist seine Aufarbeitung der leztzten 19 Jahre.Seit einem halben Jahr weiß ich dass er mich nicht mehr liebt und davor hat das mit der Frau schon angefangen. Ich habe das halbe Jahr um diesen Mann und die Beziehung gekämpft. Aber seine Liebe zu mir kam nicht zurück. Zu ihr wurde sie immer stärker.Und jetzt gibt es nichts mehr worum es sich in dieser Partnerschaft zu kämpfen lohnt.
Ich versuche nach vorne zu blicken. Aber ich trauere einfach noch der Vergangenheit nach und ihm.Er möchte dass wir Freunde bleiben. Aber das kann ich noch nicht.
Gruß
Wolkenfeld

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29. Oktober 2007 um 11:06
In Antwort auf rudi65

Wenn dir nach heulen ist,
dann heule! Das befreit! Ich hab mich irgendwann gefragt, wo denn die ganzen Tränen noch herkommen, eigentlich müssten sie doch mal zur Neige gehen. Du wirst wohl in dieser Phase nicht an ihn herankommen, da er sich bereits in einer ganz anderen Situation befindet. Er ist eigentlich fertig mit dir, hat sein Leben jetzt auf die andere Frau eingestimmt. Du kannst eigentlich nur versuchen, den Kontakt zu ihm so gering wie möglich zu halten. Beschränke ihn nur auf das Notwendigste, was eben wegen der Kinder sein muss. Und geh zu Freunden, heule dich da aus. Wenn es wirkliche Freunde sind, werden sie dir zuhören, auch wenn du deine Story x-mal wiederholst. Reden hilft. Und du wirst sehen, dass die Freunde eher auf deiner Seite stehen werden, denn nicht du hast deinen Mann verlassen, sondern er dich. Und dich mit einer anderen betrogen. Das stößt nirgendswo auf Sympathie...

Und keine Sorge, das Chaos in deinem Kopf ist völlig normal. Das gibt sich mit der Zeit. Aber setzt dich nicht selbst unter Druck. Vielleicht kaufst du dir mal das Buch "Wenn der Partner geht" von Doris Wolf. Da stehen ganz nützliche Dinge drin...

Bis später!

Gruß Rudi

Hallo Wolkenfeld,
ich kann dich sehr gut verstehen, weil ich auch schon öfter in meinem Leben durch das Tal der Tränen gegangen bin und glaubte nie wieder aufhören zu können mit weinen. Manchmal glaubte ich der Schmerz bringt mich um. Tut es Gott, sei Dank nicht. Es ist wie in einer Trauer-Abschiedsphase, du wirst vieles durchlaufen alle Gefühlsebenen und Zustände.Da kommt Wut, Trauer, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Gleichgültigkeit usw.
Ich kann dir jetzt schon sagen, das bleibt nicht so. Als erstes möchte ich dir raten,
schaut, dass ihr euch räumlich trennt. Be-
grenze den Kontakt auf ein Minimum. Die
Besuche mit den Kindern müssen klar geregelt
werden. Auch für ihn wird sich was ändern
nicht nur für dich. Er hat sich gegen dich
entschieden, für eine neue Partnerin, das heißt aber auch für ihn Einschränkung gewisser Dinge.Für euch muß finanziell gesorgt werden und er kann dir und den Kindern nicht vorschreiben, dass er aus und eingeht, wie er es will. Da bei euch auch
mit Haus und allem viel zu regeln ist, kann
ich dir nur raten werde aktiv, das tut dir gut. Such dir einen Anwalt/Anwältin, die in Familienrecht sich top auskennen. Mußt immer denken schlechte Anwälte kosten oft mehr wie gute. Laß dich gut beraten und mach deutlich, dass du auch wer bist. Diese Dinge
müssen klar geregelt werden. Die Gefühls-
geschichte ist eine andere und da würde ich
dir raten, geh zu einer Beratungsstelle von
Diakonie oder Caritas oder Pro-Familia, das
ist vorallem auch im Umgang mit den Kindern
wichtig. Das Buch, das dir Rudi empfohlen hat, kann ich dir auch empfehlen. Kannst auch mal bei amazon.de schauen, ob dich da sonst was "anspringt." Und nochwas, mach dir
nicht all zu viele Selbstvorwürfe. Zum Scheitern einer Ehe gehören zwei, dein Mann
hat da gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Ich
neige immer dazu Menschen nicht zu verurteilen. Aber leider hat er es versäumt, Dinge, die für ihn nicht stimmig waren anzu-
sprechen und zu klären. Vielleicht gab es auch für dich Dinge, die nicht stimmig waren
und du hast sie hingenommen. Nach einer Zeit
der Trauer, darfst du dann auch reflektieren, auch das kann dann ganz hilfreich sein. Auch wenn du das im Moment
nicht sehen kannst, du wirst am Ende gestärkt aus der Situation hervorgehen, wenn
du irgendwann vielleicht auch den Sinn erkennen kannst.Ich wünsche dir von ganzem
Herzen alles Gute. Darfst dich gerne melden,
wenn du möchtest.
Gruß Melike

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29. Oktober 2007 um 11:21
In Antwort auf wolkenfeld

Danke dür deine Antwort
Ich denke das Buch kaufe ich mir. Es tut gut mit Leuten zu reden, denen es genauso ging oder geht wie mir. In meinem Freundeskreis gibt es nur Paare, deren Ehe mehr oder weniger okay läuft.Die sich aber nicht trennen.Warum bin ich eigentlich eher wütend auf mich selbst. Freunde von mir sagen, ich würde ihn in Schutz nehmen und als die andere Frau mich anrief versuchte ich das sogar noch in Schutz zu nehmen. Er stellt jetzt alles so hin als hätte ich versagt, als hätte ich ihn nicht glücklich machen können.Wie kann man nur so schnell von einer Beziehung in die nächste gehen? Ich verstehe das nicht. Wo ist seine Aufarbeitung der leztzten 19 Jahre.Seit einem halben Jahr weiß ich dass er mich nicht mehr liebt und davor hat das mit der Frau schon angefangen. Ich habe das halbe Jahr um diesen Mann und die Beziehung gekämpft. Aber seine Liebe zu mir kam nicht zurück. Zu ihr wurde sie immer stärker.Und jetzt gibt es nichts mehr worum es sich in dieser Partnerschaft zu kämpfen lohnt.
Ich versuche nach vorne zu blicken. Aber ich trauere einfach noch der Vergangenheit nach und ihm.Er möchte dass wir Freunde bleiben. Aber das kann ich noch nicht.
Gruß
Wolkenfeld

Das ist alles vollkommen normal!
Auch ich habe meine Ex in Schutz genommen, war immer der Meinung, sie würde irgendwann wach werden und merken, was sie da alles aufgeben würde. Doch vergiss es,diese Leute haben schlicht die rosarote Brille auf und verlieren damit komplett den Blick für die Realität! Meine Ex hat nach nicht mal 2 Jahren diesen Typen geheiratet. Halt mich für verblendet, aber in meinen Augen ist das alles Flucht nach vorne und wird sich eines Tages rächen. Denn auch meine Ex ist kein Android und kann 23 Jahre ohne Aufarbeitung einfach so abhaken. Spätestens, wenn die Schmetterlinge nicht mehr so doll flattern und ihr neuer seine Macken zeigt, wird sie merken, was sie alles weggeworfen hat. Denn eines brauche ich mir nicht nachsagen lassen: das ich sie nicht geliebt hätte! Ich hab zwar meine Fehler gemacht, doch sie ist genauso daran Schuld, dass sie meinte, ihre Liebe zu mir wäre gestorben. So sieht sie es natürlich nicht, aber wie auch. Schließlich muß sie ja ihren Schritt, mich zu verlassen, vor sich selbst rechtfertigen. Und da wäre das Eingeständnis eigener Fehler nicht besonders förderlich für die neue "Beziehung"... Ich glaube, genau das, was ich hier über meine Ex schreibe, trifft 1 zu 1 auch auf deinen Mann zu. Lass ihn, du kannst jetzt eh nichts machen. Wenn du zu sehr klammerst, treibst du ihn nur immer weiter in die Arme der anderen. Wenn du Glück hast, merkt er von alleine, was er aufgibt, und lenkt noch ein. Wenn nicht, dann ist es leider so. Denke du nun erstmal an dich selbst. Und wie gesagt, so wenig Kontakt wie möglich. Das baut eine gewisse Distanz auf und bewahrt dich vor weiteren persönlichen Verletzungen, die manchmal schon durch den Anblick deines Mannes entstehen...

Das mit "Freunde bleiben" ist der immer wieder beteuerte Wunsch er Verlassenden. Das geht höchstens, wenn man sich im beiderseitigen Einvernehmen trennt. So, wie es bei dir und bei mir der Fall ist, geht das nicht! Glaub es mir...

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29. Oktober 2007 um 12:33
In Antwort auf melike13

Hallo Wolkenfeld,
ich kann dich sehr gut verstehen, weil ich auch schon öfter in meinem Leben durch das Tal der Tränen gegangen bin und glaubte nie wieder aufhören zu können mit weinen. Manchmal glaubte ich der Schmerz bringt mich um. Tut es Gott, sei Dank nicht. Es ist wie in einer Trauer-Abschiedsphase, du wirst vieles durchlaufen alle Gefühlsebenen und Zustände.Da kommt Wut, Trauer, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Gleichgültigkeit usw.
Ich kann dir jetzt schon sagen, das bleibt nicht so. Als erstes möchte ich dir raten,
schaut, dass ihr euch räumlich trennt. Be-
grenze den Kontakt auf ein Minimum. Die
Besuche mit den Kindern müssen klar geregelt
werden. Auch für ihn wird sich was ändern
nicht nur für dich. Er hat sich gegen dich
entschieden, für eine neue Partnerin, das heißt aber auch für ihn Einschränkung gewisser Dinge.Für euch muß finanziell gesorgt werden und er kann dir und den Kindern nicht vorschreiben, dass er aus und eingeht, wie er es will. Da bei euch auch
mit Haus und allem viel zu regeln ist, kann
ich dir nur raten werde aktiv, das tut dir gut. Such dir einen Anwalt/Anwältin, die in Familienrecht sich top auskennen. Mußt immer denken schlechte Anwälte kosten oft mehr wie gute. Laß dich gut beraten und mach deutlich, dass du auch wer bist. Diese Dinge
müssen klar geregelt werden. Die Gefühls-
geschichte ist eine andere und da würde ich
dir raten, geh zu einer Beratungsstelle von
Diakonie oder Caritas oder Pro-Familia, das
ist vorallem auch im Umgang mit den Kindern
wichtig. Das Buch, das dir Rudi empfohlen hat, kann ich dir auch empfehlen. Kannst auch mal bei amazon.de schauen, ob dich da sonst was "anspringt." Und nochwas, mach dir
nicht all zu viele Selbstvorwürfe. Zum Scheitern einer Ehe gehören zwei, dein Mann
hat da gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Ich
neige immer dazu Menschen nicht zu verurteilen. Aber leider hat er es versäumt, Dinge, die für ihn nicht stimmig waren anzu-
sprechen und zu klären. Vielleicht gab es auch für dich Dinge, die nicht stimmig waren
und du hast sie hingenommen. Nach einer Zeit
der Trauer, darfst du dann auch reflektieren, auch das kann dann ganz hilfreich sein. Auch wenn du das im Moment
nicht sehen kannst, du wirst am Ende gestärkt aus der Situation hervorgehen, wenn
du irgendwann vielleicht auch den Sinn erkennen kannst.Ich wünsche dir von ganzem
Herzen alles Gute. Darfst dich gerne melden,
wenn du möchtest.
Gruß Melike

Hallo Melike,
danke für deine netten Zeilen.Ich bin im Moment in einem Stadium wo sich alles im Kopf dreht. Vielleicht auch dass ich nach wie vor nicht wahrhaben möchte was da geschieht. Ein halbes Jahr liegt zurück seit er mir sagte, dass er mich nicht mehr liebtund immer mehr Zeit mit ihr verbrachte.Aber auch ein halbes jahr wo ich um ihn gekämpft habe, wo er im gleichen bett mit mir schlief. Wo wir sogar schöne Augenblicke hatten und ich immer wieder neu gehofft hatte. Ich hatte versucht Dinge an mir zu verändern. Er fand es auch ganz toll, meinte aber es sei zu spät für uns beide, Jetzt hat sich die andere eingemischt. Jetzt weiß ich, dass es für immer vorbei ist und ich würde gerne die Zeit zurückdrehen, um meine Fehler in der Beziehung zu verändern. Er hat schon Zeichen gesetzt.Aber die kamen, als ich in einer Prüfungsphase steckte, da ich auch uns zuliebe mit 40 und 3 Kindern noch einaml ein Studium plus Referendariat absolvierte.Ich konnte in dieser Zeit nicht auf ihn eingehen. Jetzt bekomme ich die Quittung und bereue sogar das Studium.
Hast du Erfahrung wie man am besten die Besuche mit den Kindern regelt. Wie schon geschrieben möchte er keine klare Regelung. ich möchte aber eine klare Regelung.

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29. Oktober 2007 um 20:01

Du schaffst es!
Als ich deine Zeilen las fühlte ich mich zurückversetzt in den 16.09.also vor 6 Wochen.Völlig überraschend und ohne Vorwarnung verließ mich mein Mann aus einer meiner Meinung nach guten Ehe!Die ersten beiden Wochen habe ich kaum gegessen und geschlafen, es war die Hölle. Aber jetzt wird es besser.Ich bin dabei zu lernen damit umzugehen, bin viel mit Freunden und mit Bekannten zusammen und suche mir neben dem Job neue Hobbys!Sei stark, du mußt es sein für die Menschen die dich lieben und brauchen! Liebe Grüße Eva

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30. Oktober 2007 um 20:49

Auch Trennung nach vielen Jahren
Hallo, Wolkenfeld,
ich muß mich auch nach vielen Wochen mal wieder in dieses Forum einschreiben. Glaub mir, es gibt viele Frauen die das gleiche durchmachen. Mein Mann hat mich nach 34 (!!!!) Jahren Ehe verlassen. Auch ich glaube manchmal heute noch, ich schaffe es nicht. Ich liebe diesen Mann trotzdem noch, obwohl er mich 2 Jahre lang betrogen hat u.heute mit dieser Frau zusammenlebt. Warum kann ich ihn nicht hassen? Es ist sehr schwer allein zu leben, aber irgendwie geht es doch.Er ist Ende Juli 2007 ausgezogen, aber die Trennung geht eigentlich schon seit Februar. Für mich am schlimmsten ist die Kränkung, besser, er hätte mit offenen Karten gespielt. Außerdem sehe ich die beiden fast täglich. Zum Glück geht es mir finanziell einigermaßen gut, aber geld macht nicht glücklich. Auch ich hoffe, das ich alles mal hinter mir lassen kann, aber im Moment geht es noch nicht. Du siehst also, überall gibt es diese Probleme. Schade, das man sich das Leben so schwer macht. Wenn man, wie ich, mit 52 Jahren aufs Abstellgleis geschoben wird, einfach ätzend! Dabei bin ich beileibe keine Schreckschraube. Ich wünsche meinem Mann im Moment nur Schlechtes, hoffentlich geht er mit seiner Midlife-crisis baden! Wünsche Dir u.allen anderen Leidensgenossen alles Liebe!

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30. Oktober 2007 um 22:23

Warum ich das glaube?
Hallo Tanita,

ganz einfach: Weil ich mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen kann, dass es wohldurchdacht ist, wenn eine Frau, die mit 40 Jahren fest im Leben steht, sich mit ihrem Mann ein Häuschen auf dem Lande gekauft hat und einen netten Freundes- und Nachbarkreis hat, plötzlich innerhalb kürzester Zeit alles, aber auch komplett alles aufgibt! Das in einer Beziehung, die wie bei uns 23 Jahre gedauert hat, nicht mehr alles super aufregend ist, darüber brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren. Aber es zählen andere Werte. Doch dann kommt auf einmal jemand daher, der anfängt zu baggern. Ein Kompliment jagt das nächste, und es kommen die üblichen Sprüche Er kann so toll zuhören! Wir verstehen uns so toll! Glauben diese Menschen denn allen Ernstes, es würde so immer und ewig bleiben? Wird es in der neuen Beziehung keinen Alltag geben? Auch hier werden die Schmetterlinge aufhören zu flattern! Doch sie ist diejenige, die verlassen hat, nicht die, die verlassen wurde. Und diesen Schritt muß sie vor sich selbst rechtfertigen. Und da passen Zweifel am eigenen Handeln einfach nicht. Also wird die Trennung schön geredet, in dem der Ex schlecht gemacht wird, so das auch jeder Außenstehende sagen muß: Gut gemacht, dass du gegangen bist! Mit realistischem Blick geht sowas eben nicht. Daher die rosarote Brille...

Ich hoffe, du kannst mir folgen! Genau so sehe ich das nämlich...!

LG,
Rudi

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31. Oktober 2007 um 9:54
In Antwort auf schnulli40

Auch Trennung nach vielen Jahren
Hallo, Wolkenfeld,
ich muß mich auch nach vielen Wochen mal wieder in dieses Forum einschreiben. Glaub mir, es gibt viele Frauen die das gleiche durchmachen. Mein Mann hat mich nach 34 (!!!!) Jahren Ehe verlassen. Auch ich glaube manchmal heute noch, ich schaffe es nicht. Ich liebe diesen Mann trotzdem noch, obwohl er mich 2 Jahre lang betrogen hat u.heute mit dieser Frau zusammenlebt. Warum kann ich ihn nicht hassen? Es ist sehr schwer allein zu leben, aber irgendwie geht es doch.Er ist Ende Juli 2007 ausgezogen, aber die Trennung geht eigentlich schon seit Februar. Für mich am schlimmsten ist die Kränkung, besser, er hätte mit offenen Karten gespielt. Außerdem sehe ich die beiden fast täglich. Zum Glück geht es mir finanziell einigermaßen gut, aber geld macht nicht glücklich. Auch ich hoffe, das ich alles mal hinter mir lassen kann, aber im Moment geht es noch nicht. Du siehst also, überall gibt es diese Probleme. Schade, das man sich das Leben so schwer macht. Wenn man, wie ich, mit 52 Jahren aufs Abstellgleis geschoben wird, einfach ätzend! Dabei bin ich beileibe keine Schreckschraube. Ich wünsche meinem Mann im Moment nur Schlechtes, hoffentlich geht er mit seiner Midlife-crisis baden! Wünsche Dir u.allen anderen Leidensgenossen alles Liebe!

Antwort
Hallo Schnulli,
wünsche dir ganz viel Kraft.Es ist mir wirklich ein Rätsel, das man nicht auch den Sinn einer langen Beziehung zu schätzen weiß. Die Vertrautheit, eine andere Form von Liebe.Das schlimme ist da hat ein Mensch mit dir 19 Jahre verbracht und erzählt dir dann dass mit der Neuen alles viel besser sei. Man könnte besser reden, sie würde sich immer auf ihn freuen. Ich denke er hat die Realität auch noch nicht völlig durchdacht. Sie hat ja auch 2 Kinder und befindet sich gerade in der Trennung. Und er hat drei eigene. Das schlimmste ist , dass er es nach wie vor so hinstellt als hätte er sich nicht wegen ihr von mir getrennt, sondern weil er seit langer Zeit keine Liebe mehr für mich verspürte. Aber anstatt an uns beiden zu arbeiten, hat er gleich ne Neue, die mich auch noch anruft und um Verständnis für ihre Beziehung bittet.
Grüße Wolkenfeld

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31. Oktober 2007 um 13:13
In Antwort auf wolkenfeld

Antwort
Hallo Schnulli,
wünsche dir ganz viel Kraft.Es ist mir wirklich ein Rätsel, das man nicht auch den Sinn einer langen Beziehung zu schätzen weiß. Die Vertrautheit, eine andere Form von Liebe.Das schlimme ist da hat ein Mensch mit dir 19 Jahre verbracht und erzählt dir dann dass mit der Neuen alles viel besser sei. Man könnte besser reden, sie würde sich immer auf ihn freuen. Ich denke er hat die Realität auch noch nicht völlig durchdacht. Sie hat ja auch 2 Kinder und befindet sich gerade in der Trennung. Und er hat drei eigene. Das schlimmste ist , dass er es nach wie vor so hinstellt als hätte er sich nicht wegen ihr von mir getrennt, sondern weil er seit langer Zeit keine Liebe mehr für mich verspürte. Aber anstatt an uns beiden zu arbeiten, hat er gleich ne Neue, die mich auch noch anruft und um Verständnis für ihre Beziehung bittet.
Grüße Wolkenfeld

Hallo Wolkenfeld...
Denke immer daran, dass niemand sein Glück auf dem Unglück anderer stabil aufbauen kann! Es ist das denkbar schlechteste Fundament, um eine neue Beziehung einzugehen, bevor man die alte nicht beendet und verarbeitet hat. Alte Probleme werden mitgenommen, neue kommen hinzu. Eines Tages werden sie es merken, dann geht ihnen ein Licht auf. Doch dann ist es zu spät. Sei dir sicher, wenn bei denen erstmal der Alltag eingekehrt ist, werden auch die Schmetterlinge ruhiger...

Bis bald... Rudi

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31. Oktober 2007 um 23:06

Weißt du, Tanita,
es ist müßig, darüber nachzudenken, ob meine Ex auch in 10 Jahren noch glücklich ist, wo ich doch noch nicht mal weiß, ob sie es jetzt ist! Wenn es wirklich so ist, dann kann ich nur sagen, "Respekt! Alles richtig gemacht!" Aber, weißt du was? Ich, der Mann in der Beziehung, der, der am Ende dafür verantwortlich ist, dass meine Ex sich nicht mehr "glücklich" gefühlt hat, sage dir: Ja, ich habe Fehler gemacht! Doch bitte, wer von uns sitzt denn in einem Glashaus? Ist eine langjährige Beziehung nicht auch eine Ansammlung von Kompromissen? Ich habe ja schließlich auch sämtliche Macken meiner Ex hingenommen, weil sie mir eben als nicht so dramatisch erschienen, dass ich meine Ehe davon abhängig machen würde. Sie aber schon...

Bist du dir sicher, dass er jetzt wirklich glücklich ist? Was sagt dir, dass er nicht jeden Tag an dich denkt? Kannst du mir das beantworten?

Tanita, ich hoffe so sehr, dass du nicht länger darüber nachdenkst, welche Fehler du gemacht hast. Sondern, was du tun kannst, damit es dir wieder besser geht. Ich wünsche dir viel Kraft...!!

Liebe Grüße,
Rudi

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1. November 2007 um 7:49
In Antwort auf rudi65

Weißt du, Tanita,
es ist müßig, darüber nachzudenken, ob meine Ex auch in 10 Jahren noch glücklich ist, wo ich doch noch nicht mal weiß, ob sie es jetzt ist! Wenn es wirklich so ist, dann kann ich nur sagen, "Respekt! Alles richtig gemacht!" Aber, weißt du was? Ich, der Mann in der Beziehung, der, der am Ende dafür verantwortlich ist, dass meine Ex sich nicht mehr "glücklich" gefühlt hat, sage dir: Ja, ich habe Fehler gemacht! Doch bitte, wer von uns sitzt denn in einem Glashaus? Ist eine langjährige Beziehung nicht auch eine Ansammlung von Kompromissen? Ich habe ja schließlich auch sämtliche Macken meiner Ex hingenommen, weil sie mir eben als nicht so dramatisch erschienen, dass ich meine Ehe davon abhängig machen würde. Sie aber schon...

Bist du dir sicher, dass er jetzt wirklich glücklich ist? Was sagt dir, dass er nicht jeden Tag an dich denkt? Kannst du mir das beantworten?

Tanita, ich hoffe so sehr, dass du nicht länger darüber nachdenkst, welche Fehler du gemacht hast. Sondern, was du tun kannst, damit es dir wieder besser geht. Ich wünsche dir viel Kraft...!!

Liebe Grüße,
Rudi

Hallo Rudi
Ich lese hier schon einige Zeit mit und möchte mich mal einklinken.Erst einmal möchte ich dir sagen das du ein toller Mensch/Mann bist ! Und dann möchte ich zu dem was du da geschrieben hast etwas fragen.
Zitat: Bist du dir sicher, dass er jetzt wirklich glücklich ist? Was sagt dir, dass er nicht jeden Tag an dich denkt? Kannst du mir das beantworten?


Ob unsere Ex jetzt glücklich sind wissen wir nicht,vermuten es aber,weil würden sie sonst dieses Leben führen und nicht versuchen wieder zurück zu kommen? Würden sie nicht wenn sie jeden Tag an uns denken sich ab und zu mal melden? Also gehen wir davon aus das sie jetzt glücklich sind und ihr altes Leben vergessen haben!


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1. November 2007 um 8:26
In Antwort auf lotti66

Hallo Rudi
Ich lese hier schon einige Zeit mit und möchte mich mal einklinken.Erst einmal möchte ich dir sagen das du ein toller Mensch/Mann bist ! Und dann möchte ich zu dem was du da geschrieben hast etwas fragen.
Zitat: Bist du dir sicher, dass er jetzt wirklich glücklich ist? Was sagt dir, dass er nicht jeden Tag an dich denkt? Kannst du mir das beantworten?


Ob unsere Ex jetzt glücklich sind wissen wir nicht,vermuten es aber,weil würden sie sonst dieses Leben führen und nicht versuchen wieder zurück zu kommen? Würden sie nicht wenn sie jeden Tag an uns denken sich ab und zu mal melden? Also gehen wir davon aus das sie jetzt glücklich sind und ihr altes Leben vergessen haben!


Ich schließe mich Lotti an
als verlassene/r ist es nunmal schwer zu verstehen, dass es dem ex(partner) gut geht, er/sie glücklich wirkt und letztendlich auch ist. EINER leidet bei einer trennung immer mehr und das ist der verlassene. das ehepartner auch nach der trennung sich dem einen oder anderen schönen gedanken widmen, finde ich nach vielen jahren des zusammenlebens völlig normal. ich kann mir auch gut vorstellen, dass in sentimentalen stunden nur die schönen dinge gesehen werden, sogar wehmut aufkommt, aber die entscheidung sich getrennt zu haben als einzig richtige angesehen wird.

die schmetterlinge fliegen nach zwei jahren alltag auch nicht mehr wild herum. manchmal ist es einfach an der zeit etwas altes zu beenden und sich neuem zuzuweden, auch wenn man es nur schwer nachempfinden kann, wenn es sich um eine langjährige ehe handelt, die von einem als absolut lebbar gesehen wurde.

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1. November 2007 um 12:16
In Antwort auf rudi65

Hallo Wolkenfeld...
Denke immer daran, dass niemand sein Glück auf dem Unglück anderer stabil aufbauen kann! Es ist das denkbar schlechteste Fundament, um eine neue Beziehung einzugehen, bevor man die alte nicht beendet und verarbeitet hat. Alte Probleme werden mitgenommen, neue kommen hinzu. Eines Tages werden sie es merken, dann geht ihnen ein Licht auf. Doch dann ist es zu spät. Sei dir sicher, wenn bei denen erstmal der Alltag eingekehrt ist, werden auch die Schmetterlinge ruhiger...

Bis bald... Rudi

Hallo Rudi
Heute gehts mir total schlecht. Mein Mann wollte mich gestern in den Arm nehmen, faselte irgend etwas von Freundschaft und ich sei ihm doch weiterhin wichtig, als Mutter seiner KInder. Ich sagte ihm er solle das lassen, obwohl ich ihn am liebsten angefleht hätte uns nicht zu verlassen. Heute morgen sprachen wir über das Vorgehen der nächsten Schritte auch bezüglich der Kinder. Wollte einen gemeinsamen Ausflug machen. Ich sagte wie solle das gehen.Ich wollte ihm noch mal klar machen, dass ich es entwürdigend finde, dass er schon eine neue Liebe hat und warum man nicht noch mal es hätte mit Abstand versuchen können. 19 jahre sind doch ne lange Zeit.Er meinte er hätte mir doch in der V ergangenheit genug Chancen gegeben. Ich hätte sie nicht genutzt. Jetzt sei es zu spät. Jetzt fühle ich mich als Versager und ich könnte wieder nur heulen. Mit dem Ausziehen will er sich Zeit lassen bis er etwas passendes gefunden habe. Finanziell ist es schon ziemlich schwierig bei uns und ich weiß gar nicht wie das mit zwei Wohnungen gehen soll. ich habe ihm auch gesagt, dass ich wegen der Kinder Angst davor habe aus dem haus zu ziehen und ganz realistisch wer gibt so einfach einer Mutter mit drei KIndern mit befristetem Arbeitsvertrag eine Wohnung. Er grinst nur und meinte ich würde wieder den Teufel an die Wand malen und schließlich habe ich mir das selbst zuzuschreiben. Ich fühle mich mies.Der Höhepunkt war, als er mir sagte,dass er wegen der Kinder erst mal hierbleiben würde. ich fange nächste Woche eine Stelle an, bei der ich an einem Tag noch vor meinen KIndern aus dem Haus muss. Er meinte es sei doch gut wenn er dann da wäre. tatsache ist aber dass so lange die KInder da sind, er nie zum frühstücken mit uns aufgestanden ist, sondern erst als die KInder auf dem Weg zur Schule waren. Das finde ich echt der HOhn.Für ihn ist alles komplett easy, ich finde aber nicht richtig durchdacht.Ich weiß grad echt nicht weiter.
Grüße Wolkenfeld

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1. November 2007 um 16:42
In Antwort auf lotti66

Hallo Rudi
Ich lese hier schon einige Zeit mit und möchte mich mal einklinken.Erst einmal möchte ich dir sagen das du ein toller Mensch/Mann bist ! Und dann möchte ich zu dem was du da geschrieben hast etwas fragen.
Zitat: Bist du dir sicher, dass er jetzt wirklich glücklich ist? Was sagt dir, dass er nicht jeden Tag an dich denkt? Kannst du mir das beantworten?


Ob unsere Ex jetzt glücklich sind wissen wir nicht,vermuten es aber,weil würden sie sonst dieses Leben führen und nicht versuchen wieder zurück zu kommen? Würden sie nicht wenn sie jeden Tag an uns denken sich ab und zu mal melden? Also gehen wir davon aus das sie jetzt glücklich sind und ihr altes Leben vergessen haben!


Hallo Lotti
Zuerst: Vielen Dank für die Blumen, um es mal mit den Worten Udo Jürgens zu sagen!Ich weiß zwar nicht, was mir die Ehre verschafft, aber auch ein Mann hört durchaus gerne mal ein Kompliment!

Nun aber back to Topic:

Glaubst du tatsächlich, dass ein Mensch in der Lage ist, eine langjährige Beziehung zu "vergessen" ??? Niemals! In meinem Fall waren es 23 Jahre! Wie soll man das vergessen können? Ich denke nicht, dass das geht. Ich würde sagen, verdrängen trifft es viel mehr. Fakt ist doch, dass in der Beziehung irgendetwas schief gelaufen ist, was die eine Partei dazu gebracht hat, die Beziehung zu beenden. Ich gehe hier von Beziehungen aus, die nicht durch einseitige Gewalt, egal ob seelisch, körperlich oder in irgendeiner anderen Form, zerstört wurden. Sondern um die Beziehungen, in denen es sowohl gute als auch schlechte Zeiten gab. Nehmen wir doch einfach mal meine Geschichte als Beispiel: Ich habe meiner Ex zu jeglichen Jahrestagen, egal ob Kennenlerntag oder Hochzeitstag, langstielige rote Rosen ins Büro geschickt. Bei Geschenken habe ich darauf geachtet, dass es etwas individuelles ist. Ich habe mich mit ihren Hobbies (Flohmärkte, Westernreiten, Fossilien) arrangiert, sie sogar im Urlaub zu den Höhlenmalereien von Lascaux gebracht, was ein Traum von ihr war. Außerdem hatten wir auch gemeinsame Hobbies. Auf der anderen Seite habe ich natürlich auch meine Macken. Ich habe es in den letzten 2 Jahren definitiv mit dem Surfen im Internet übertrieben und darüber hinaus die Hausarbeit vernachlässigt. Nicht, dass ich nichts gemacht hätte, aber es brauchte schon immer einen Tritt in den Allerwertesten, um mal in die Gänge zu kommen. So, genug der Fakten, sie ist am Ende gegangen, weil es da jemanden gab, der ihr fleissig Honig um den Bart geschmiert hat. Er selbst war wohl mit seiner eigenen Ehe auch nicht mehr zufrieden und sah in meiner Frau das ideale Objekt der Begierde, denn von seiner Ex-Frau weiß ich, dass er sie vor inzwischen 10 Jahren schon einmal verlassen hatte wegen einer anderen Frau. Und diese Frau hätte eine Kopie meiner Frau sein können. Lange Rede, kurzer Sinn, er hat angefangen, sie anzugraben, sie ist darauf eingstiegen und letztendlich hat sie mich verlassen. Aber denkst du nun wirklich, dass meine Ex all diese guten Zeiten, die wir gemeinsam hatten, vergessen haben soll? Ich denke eher, sie verdrängt sie bewusst, und auf der anderen Seite macht sie sich die schlechten Zeiten zu ihren Verbündeten, weil es so dann doch viel einfacher ist, seine Entscheidung, die Ehe wegen eines anderen Mannes zu beenden, vor sich selbst zu rechtfertigen. Doch in ihrem Hinterkopf schlummern all diese guten Erinnerungen wie eine Zeitbombe. Denn ich bin mir sicher, dass sie auch in ihrer neuen Beziehung eines Tages schlechte Zeiten erleben wird. Und dann kann es durchaus hart für sie werden, denn in meinen Augen wäre unsere Ehe problemlos zu retten gewesen. Ich hatte sogar eine Paartherapie vorgeschlagen, doch die hat sie kategorisch abgelehnt...

Wehe, er wird losgelassen, jetzt hab ich viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte. Aber das ist so bei mir. Ich hoffe, das Geschreibsel hat dich jetzt nicht erschlagen...

Also, würde mich freuen, deine Meinung dazu zu hören! Bis dann!

Lieben Gruß,
Rudi

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1. November 2007 um 17:17
In Antwort auf rudi65

Hallo Lotti
Zuerst: Vielen Dank für die Blumen, um es mal mit den Worten Udo Jürgens zu sagen!Ich weiß zwar nicht, was mir die Ehre verschafft, aber auch ein Mann hört durchaus gerne mal ein Kompliment!

Nun aber back to Topic:

Glaubst du tatsächlich, dass ein Mensch in der Lage ist, eine langjährige Beziehung zu "vergessen" ??? Niemals! In meinem Fall waren es 23 Jahre! Wie soll man das vergessen können? Ich denke nicht, dass das geht. Ich würde sagen, verdrängen trifft es viel mehr. Fakt ist doch, dass in der Beziehung irgendetwas schief gelaufen ist, was die eine Partei dazu gebracht hat, die Beziehung zu beenden. Ich gehe hier von Beziehungen aus, die nicht durch einseitige Gewalt, egal ob seelisch, körperlich oder in irgendeiner anderen Form, zerstört wurden. Sondern um die Beziehungen, in denen es sowohl gute als auch schlechte Zeiten gab. Nehmen wir doch einfach mal meine Geschichte als Beispiel: Ich habe meiner Ex zu jeglichen Jahrestagen, egal ob Kennenlerntag oder Hochzeitstag, langstielige rote Rosen ins Büro geschickt. Bei Geschenken habe ich darauf geachtet, dass es etwas individuelles ist. Ich habe mich mit ihren Hobbies (Flohmärkte, Westernreiten, Fossilien) arrangiert, sie sogar im Urlaub zu den Höhlenmalereien von Lascaux gebracht, was ein Traum von ihr war. Außerdem hatten wir auch gemeinsame Hobbies. Auf der anderen Seite habe ich natürlich auch meine Macken. Ich habe es in den letzten 2 Jahren definitiv mit dem Surfen im Internet übertrieben und darüber hinaus die Hausarbeit vernachlässigt. Nicht, dass ich nichts gemacht hätte, aber es brauchte schon immer einen Tritt in den Allerwertesten, um mal in die Gänge zu kommen. So, genug der Fakten, sie ist am Ende gegangen, weil es da jemanden gab, der ihr fleissig Honig um den Bart geschmiert hat. Er selbst war wohl mit seiner eigenen Ehe auch nicht mehr zufrieden und sah in meiner Frau das ideale Objekt der Begierde, denn von seiner Ex-Frau weiß ich, dass er sie vor inzwischen 10 Jahren schon einmal verlassen hatte wegen einer anderen Frau. Und diese Frau hätte eine Kopie meiner Frau sein können. Lange Rede, kurzer Sinn, er hat angefangen, sie anzugraben, sie ist darauf eingstiegen und letztendlich hat sie mich verlassen. Aber denkst du nun wirklich, dass meine Ex all diese guten Zeiten, die wir gemeinsam hatten, vergessen haben soll? Ich denke eher, sie verdrängt sie bewusst, und auf der anderen Seite macht sie sich die schlechten Zeiten zu ihren Verbündeten, weil es so dann doch viel einfacher ist, seine Entscheidung, die Ehe wegen eines anderen Mannes zu beenden, vor sich selbst zu rechtfertigen. Doch in ihrem Hinterkopf schlummern all diese guten Erinnerungen wie eine Zeitbombe. Denn ich bin mir sicher, dass sie auch in ihrer neuen Beziehung eines Tages schlechte Zeiten erleben wird. Und dann kann es durchaus hart für sie werden, denn in meinen Augen wäre unsere Ehe problemlos zu retten gewesen. Ich hatte sogar eine Paartherapie vorgeschlagen, doch die hat sie kategorisch abgelehnt...

Wehe, er wird losgelassen, jetzt hab ich viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte. Aber das ist so bei mir. Ich hoffe, das Geschreibsel hat dich jetzt nicht erschlagen...

Also, würde mich freuen, deine Meinung dazu zu hören! Bis dann!

Lieben Gruß,
Rudi

Hi Rudi
Um mich zu erschlagen brauchste noch etwas mehr als ein bischen Geschreibsel. GRINS

Ich weiß was du meinst.Ich denke ja im Prinzip genauso wie du.Doch immer öffter frag ich mich ob es einfach nicht nur unsere Hoffnung ist die uns dieses DEnken bereitet? Was meinst Du?
Im übriegen Rudi ähneln sich unsere Geschichten sehr,bei mir waren es 21 Jahre Beziehung davon 17 Jahre Ehe.

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1. November 2007 um 17:26
In Antwort auf lotti66

Hi Rudi
Um mich zu erschlagen brauchste noch etwas mehr als ein bischen Geschreibsel. GRINS

Ich weiß was du meinst.Ich denke ja im Prinzip genauso wie du.Doch immer öffter frag ich mich ob es einfach nicht nur unsere Hoffnung ist die uns dieses DEnken bereitet? Was meinst Du?
Im übriegen Rudi ähneln sich unsere Geschichten sehr,bei mir waren es 21 Jahre Beziehung davon 17 Jahre Ehe.

Hoffnung?
Ich habe keine Hoffnung mehr, was meine Ex angeht! Die kann meinetwegen bleiben wo der Pfeffer wächst! Aber vielleicht meinst du ja auch die Hoffnung, dass sie nicht glücklich sind oder zumindest mit ihren neuen Beziehungen "auf die Schnauze" fallen? Hmm, kann schon sein! Gönnen würde ich es ihr ja, alleine schon, damit sie selbst einmal fühlt, wie sehr sie mich verletzt hat und was ich für Qualen aushalten musste, bis ich wieder einigermaßen gerade vor war. Dann hättest du sicher einen Punkt getroffen, wo ich jedenfalls nicht klar und deutlich "Nein" sagen könnte. Obwohl, ich persönlich hab ja nichts davon, ob sie nun glücklich ist oder nicht! Für mich ist dieser Mensch gestorben. Aber, ich bin mir auch ganz sicher: Ihr ist es auch egal, was ich denke. Also wozu unnötige Energie verschwenden...

LG,
Rudi

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