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Forum / Liebe & Beziehung

Bin völlig verunsichert - Freundin schläft mit ihrem Ex

Letzte Nachricht: 25. April 2022 um 9:03
S
sophos75
19.04.22 um 19:52

Du implizierst aber damit, dass sie ihm hörig sei weil sie sich zwar Dir ohne Probleme verweigern kann, ihm aber nicht und das wo sie sich getrennt hat?

Wie soll es denn Deiner Meinung nach weitergehen?

Ratschläge im Forum sind oft schwarz weiß also sehr rigoros, aber was Du wirklich tun solltest, ist die Hochzeit erstmal absagen und hier klar Position beziehen. Hochzeit ja, aber erst wenn die Gegebenheiten geklärt sind, also dieses Geflecht mit dem Ex geklärt ist.
Wenn man die Beschreibung so liest kommt mir variiert Die Schöne und das Biest in den Sinn, sie muss ihm das Kind vorbeibringen damit er Vater sein kann, ihn aber unterstützen und ihn besänftigen indem sie sich opfert.

Eigentlich gibt es nur die zwei Erklärungen, entweder manupuliert sie Euch beide oder sie ist ihm hörig

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det92
det92
19.04.22 um 20:54
In Antwort auf seko1

Nein das ist kein Fake. Ich stecke wirklich in einem Dilemma. Vielleicht habe ich mich ein Dreiviertel Jahr in der Frau getäuscht, die mit mir das Bett teilt. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, so wenig Menschenkenntnis zu haben.

Wenn ich als Außenstehender das hier gelesen hätte, würde ich wohl ein ebenso radikales Urteil fällen wie alle, die hier kommentiert haben. Aber wenn Du die Frau kennst und Gefühle im Spiel sind, ist es doch nicht so einfach. Ich weiß, dass das nicht leicht zu erklären ist. Ich bin tatsächlich hin- und hergerissen. Ich kann einfach nicht glauben, dass sie so abgebrüht sein soll, wie das hier alle unterstellen.

Und zu ihrer vorherigen Beziehung: Nicht er hat sich getrennt. Sie hat Schluss gemacht.

Und dass Sie sich getrennt hat, dafür gab es hauptsächlich zwei Gründe: Erstens sah sie keine Zukunft mehr in dieser Beziehung, nachdem ihr Ex nach sechs Jahren Beziehung und einem gemeinsamen Kind eine Heirat kategorisch ausgeschlossen hat.

Und zweitens fühlte sie sich von ihm sexuell benutzt, um nicht zu sagen ausgenutzt. Ihren Worten zufolge ist er im Bett rücksichtslos und egoistisch gewesen. Beispielsweise war ihr sein ständiges Verlangen nach GV schon lange zu viel. Aber er hat es nicht akzeptiert, wenn sie keine Lust hatte. Selbst nach der Geburt hat er sie nicht lange in Ruhe gelassen. Sein Argument war, sie hatte das Kind per Kaiserschnitt entbunden, also gab es keinen Grund, lange auf Verkehr zu verzichten. Dass die meisten Frauen mit einem Kleinkind monatelang und manchmal sogar jahrelang nicht die geringste Lust auf Verkehr haben, war für ihn kein Diskussionsthema. Er hatte schließlich Lust, also war das Grund genug wieder zu verkehren.

Aus diesem Grund glaube ich auf gar keinen Fall, dass sie den Sex mit dem Ex "besser" fand bzw. findet. Ich bin mir sicher, dass sie es gehasst hat, wie er ihre Wünsche missachtet und nur an sich selbst gedacht hat.

Warum sie das so lange mitgemacht hat, ist ein anderes Thema. Die Länge der Beziehung mag eine Rolle gespielt haben (sechs Jahre sind keine Kleinigkeit). Dann war sie finanziell abhängig von ihm und hatte noch die Verantwortung für ein kleines Kind. Um in einer solchen Situation aus der Beziehung auszubrechen, dafür braucht man schon starke Gründe. Nein, ich bin wirklich sicher, dass sie an dieser sexuellen Beziehung gar nichts gut fand und sich das auch sicher nicht zurück wünscht.

Warum sie sich ihm trotzdem an den Besuchswochenenden hingibt, ist mir gerade deswegen ein großes Rätsel. Ich hätte das niemals gedacht. Vielleicht hat sie Angst, sich zu widersetzen. Eine andere Erklärung habe ich nicht.

Und wenn das zutreffen sollte, wäre es geradezu schweinisch von mir, sie jetzt fallen zu lassen. Sie ist völlig mittellos und kann nirgendwo sonst hin als zu ihm zurück. Der Gedanke, ihr das anzutun, ist für mich unerträglich. Egal was ist oder was war - ich will auf keinen Fall, dass es ihr schlecht geht.


  

Versprich wenigstens, dass du nicht so schnell heiratest ! 

Und was heißt Mittellos ? Kindergeld, Unterhalt, Sozialhilfe, Frauenhaus. Wir leben in einem Sozialstaat. Da kommt schon was zusammen. Und es gibt ja auch noch ihre Familie. Du bist nicht für sie verantwortlich finanziell. Auch wenn sie das sicher gerne wollen würde.

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mannausbw
mannausbw
19.04.22 um 21:00

Ist das eine Cuckold/Femdom Story?

Wenn nicht, dann mein Beleid. Das ist mehr als nur brutal. Da sind andere schon wegen weniger Amok gelaufen.

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I
irit_27400838
19.04.22 um 21:28
In Antwort auf seko1

Wenn ich als Außenstehender diesen Bericht gelesen hätte, würde ich wohl spontan ebenso radikal darüber urteilen. Aber so einfach ist es eben nicht. Ich bin ganz sicher, dass sie sich ihm nicht aus Vergnügen weiterhin hingibt. Ich vermute mittlerweile, dass sie Angst vor ihm hat. Weil sie weiß, worauf er abfährt, hat sie ihn zwar sexuell in der Hand. Aber das funktioniert eben nur so lange, wie es Sex zwischen den beiden gibt. Wer weiß wie er reagiert, wenn das für ihn nicht mehr möglich ist. Vielleicht fürchtet sie auch, dass er in diesem Fall seinen Frust an dem Kind ablässt, sie anschreit oder schlecht behandelt oder was weiß ich. Es muss ja einen Grund dafür geben, weshalb sie ihre Tochter nicht am Besuchswochenende alleine bei ihm lässt.

Natürlich sind das alles nur Vermutungen von mir. Aber es liegt eben ziemlich nahe, dass sie tatsächlich Angst davor hat, sich ihm zu widersetzen.

Wenn diese Vermutung stimmen sollte, wäre es eine Katastrophe, wenn ich sie nun fallen lassen würde. Sie ist völlig mittellos und hat ein kleines Kind. Sie hätte nur die Möglichkeit, zu ihm zurück zu kehren. Es wäre wohl klar, dass ihr Ex das erst recht als Beweis dafür auffassen waürde, dass er mit ihr alles machen kann. Das würde ich mir nie verzeihen, denn egal was ist und was war, ich möchte auf keinen Fall, dass es ihr schlecht geht.

Ich denke auch, dass der Abstand irgendwann helfen wird. Vielleicht hilft dir mein Weg: Ich habe mich vor einem Jahr von einem toxischen Partner getrennt und auch, wenn ich viel im Herzen schon gesehen hatte, wollte ich viel nicht sehen: dass meine Wünsche nicht berücksichtigt wurden, die Person sein Leben ohne Rücksicht auf mich gelebt hat, usw. Zu stark waren meine Gefühle. Ich bin eine starke Person, die sich untergeordnet hat. Schräg!! Deshalb kann ich dich sehr gut verstehen. Ich habe gelernt, meine Grenzen zu setzen, meinem Bauchgefühl zu folgen, keine Kompromisse nur auf Kosten von einer Seite. Darüber bin ich sehr dankbar. Der Loslass-Prozess dauert sogar noch an, ich habe manchmal Gefühlsrückfälle, aber ich stehe immer wieder auf. Es ist ein Prozess. Das sind die folgen von emotionalen Missbrauch, wenn du mich fragst. Ich hoffe, du erkennst, dass du auch deine Bedürfnisse äußern darfst und dass man in einer Beziehung auf Augenhöhe gemeinsam an Lösungen arbeitet. Alles Gute!

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S
seko1
19.04.22 um 22:25
In Antwort auf maja99

Vielleicht helfen Dir ehrliche aber harte Antworten. Vielleicht ist der Ex so klug erkannt zu haben, was für ein schlimmer Charakter sie ist und lehnt deshalb eine Heirat kategorisch ab. Du willst sie dann also aus Mitleid heiraten? Alles total absurd!  Am besten baust Du jetzt gleich das Türschloss um und gibst ihr einen Arschtritt, sobald sie von ihrem Oster-Sexwochenende zurück kommt. 

Ja, ich habe viele Antworten und viele klare Worte zu meinem Bericht bekommen. Erstmal allen Antwortenden vielen Dank dafür.

Ich wollte eigentlich nicht so weit ausholen, aber nachdem viele Leser den Eindruck haben, dass meine Freundin egoistisch, berechnend, eine Betrügerin oder sogar ein schlimmer Charakter ist, möchte ich doch auch kurz auf die Vorgeschichte eingehen.

Als Antwort auf einen anderen Kommentar habe ich heute schon beschrieben, weshalb sich meine Freundin aus ihrer alten Beziehung gelöst hat, obwohl sie selbst mittellos und mit ihrem Kleinkind finanziell völlig von ihm abhängig war. Erstens sah sie keinen Sinn mehr in der Beziehung, nachdem er auch nach sechs Jahren Beziehung und einem gemeinsamen Kind eine Heirat kategorisch ausgeschlossen hatte. Und zweitens fühlte sie sich von ihm sexuell ausgenutzt. Er hat mit ihr nach Belieben geschlafen und sich nicht darum geschert, dass ihr sein ständiges Verlangen nach GV längst zuviel geworden war. Wie schon in meiner anderen Antwort geschrieben, hat er ihr nicht mal nach der Geburt etwas Zeit  gelassen, da sie per Kaiserschnitt entbunden hatte und er deshalb keinen Grund gesehen hat, lange mit GV zu warten. Sie hat mir erzählt, dass ihre Narbe und ihr Unterleib dabei geschmerzt haben und er sich nicht darum geschert hat. 

Ich denke, dass sie aus dieser Beziehung ausgebrochen ist, ist nachvollziehbar. Aber sie ist mittellos, hatte keine Ersparnisse und war mit ihrem kleinen Kind finanziell abhängig von ihm. Zunächst ist sie zu ihrer Mutter geflüchtet, die aber selbst Witwe ist und nur von einer schmalen Witwenrente (und Wohngeld) in einer winzigen Einzimmerwohnung lebt. Dort war kaum Platz, und noch dazu hat ihr die Mutter ständig Vorwürfe gemacht, weil sie den Mann verlassen hatte. Mit ihm sei sie "abgesichert", und wer sollte sie mit einem fremden Kind noch nehmen usw. Es muss unerträglich gewesen sein.

Also ist sie zu ihrer besten Freundin geflüchtet, die aber auch nur zusammen mit ihrem Freund eine Zweizimmer-Wohnung hat. Das Pärchen schlief im Schlafzimmer, und Mutter und Kind auf dem Ausziehsofa im Wohnzimmer. Es war klar, dass das nur übergangsweise für sehr kurze Zeit ging.

Tatsächlich habe ich meine Freundin nur vier Wochen nach der Trennung kennengelernt, und nur weitere drei Wochen später ist sie bei mir eingezogen. Obwohl es meinerseits Liebe auf den ersten Blick war, war mir das eigentlich auch zu früh. Aber sie konnte nicht mehr länger bei den beiden bleiben, und ins Frauenhaus wollte sie mit der Kleinen auf keinen Fall. 

Als sie bei mir einzog, waren wir noch nicht miteinander im Bett gewesen. Aber es war auch klar, dass ich da Verantwortung übernommen hatte und sie nicht wieder einfach auf die Straße setzen konnte, wenn es nicht geklappt hätte. Zum Glück ging es gut. Ich habe sie nicht bedrängt und ihr die Zeit gelassen, die sie brauchte. 

Wenn ich ein Schwein gewesen wäre, hätte ich die Situation ausnutzen können. Aber ich hatte gleich gemerkt, dass ich endlich gefunden hatte, was ich mir immer gewünscht hatte. Für sie war es ungewohnt, nicht sexuell ausgenutzt zu werden. Sie hat kaum glauben können, dass ich es respektiere, wenn sie Zeit braucht und sie auch später nie zu etwas gedrängt habe, was sie nicht wollte. 

Weil jemand in einem anderem Kommentar unterstellt hat, dass sie "zwei Ligen" über mir stehen könnte, ein paar Sätze über Äußerlichkeiten:

Sie ist zweifellos ein Hingucker, vor allem deswegen, weil sie jederzeit gepflegt ist und wirklich Stil hat. Trotz ihrer 1,82 m wirkt sie mit ihren langen blonden Haaren sehr feminin. Ob man sie als schön bezeichnen will, liegt im Auge des Betrachters. Für mich verkörpert sie mein Ideal. Aber es geht mir weniger um Äußerlichkeit. Vor allem ist sie ungeheuer einfühlsam und zärtlich. Und sie beschäftigt sich nicht mit Tussi-Themen wie Instagram oder Facebook, sondern man kann sich mit ihr über alles unterhalten, nicht nur über Tratsch und Klatsch. So ein Gesamtpaket ist selten.

Von ihrem Ex habe ich mal ein Foto gesehen. Er ist vier Jahre älter als meine Freundin und sah auf dem Foto genauso aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte: Groß, muskulös, zerrissene Jeans, Machoblick. Eindeutig ein Typ, auf den bestimmte Frauen abfahren. Ich glaube, er hätte keine Probleme, eine neue Freundin zu finden. Warum er nach fast einem Jahr immer noch Single ist, kann ich mir nur damit erklären, dass er dieser Frau genauso verfallen ist wie ich. Ich weiß, dass er sie wieder haben will.

Ich würde mich selbst auch nicht gerade als hässlich bezeichnen. Aber ich bin zwölf Jahre älter als sie und verbringe meine Zeit nicht in der Muckibude, um den perfekten Sixpack zu züchten. Trotzdem glaube ich, dass ich schon etwas zu bieten habe, was mich konkurrenzfähig macht. Rein äußerlich und natürlich vom Altersunterschied her dürfte aber ihr Ex die Nase vorn haben. So realistisch bin ich.      

Eine große Schwäche hat sie: Sie kann nicht mit Geld umgehen. Sie hat kofferweise teure Kleider mitgebracht und bergeweise Schuhe, einige davon sicherlich mehrere Hundert Euro teuer. Die Schuhe hat sämtlich ihr Ex gesponsort, der einen sehr extremen Fuß- und Schuhfetisch hat. Trotzdem habe ich gestaunt, wie man soviel Geld dafür ausgeben und es auf so eine Sammlung bringen kann. Ihre Kleidung ist ebenso stilvoll, und das ist auch der Grund dafür, dass sie keine Ersparnisse hat. Wenn sie Geld hatte, wurde es für Mode und Schönheit ausgegeben. Und das waren keine 20-Euro-Billigjeans aus China, sondern nur Edelklamotten. 

Wie schon gesagt, sie hat Stil. Aber eben einen ziemlich teuren Stil.

Als ihre Tochter zwei wurde, wollte sie einen neuen Kinderwagen für die Kleine kaufen. Der alte Babywagen passte in der Tat nicht mehr. Also gab ich ihr meine Kreditkarte. Sie bestellte damit einen Kinderwagen von Stokke für 1200 Euro. Ich war geschockt. Aber sie hatte sich gar nichts dabei gedacht. Geld hat für sie keine Bedeutung. Wenn man es hat, gibt man es sofort aus. 

Dann kam das Thema Auto auf. Ich fuhr einen Fiat 124 Spider Roadster. Ich liebte dieses Auto, aber es ist ein Zweisitzer und damit untauglich für zwei Erwachsene und ein Kleinkind. Wo ich wohne, ist man ohne Auto aufgeschmissen. Also war klar, dass sie auch ein Auto brauchte. Es war klar, dass ich das Auto bezahlen musste. Ich schlug ihr einen VW Polo als Jahreswagen vor. Sie kam als Gegenvorschlag mit einem 10 Monate alten Mini Cooper Cabrio für 38.000 Euro an. Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Aber sie meint das nicht böse. Sie hat einfach kein Gefühl für Geld.

Jedenfalls brauchten wir ein familientaugliches Gefährt. Also habe ich für mich einen VW Golf Sportsvan als Vorführwagen gekauft. Für mich war das eine große Umstellung von meinem frechen Roadster auf diese Familienkutsche umzusteigen. Und das Auto war auch kein Schnäppchen. Ich wollte also den Fiat Spider verkaufen und schlug ihr nochmal einen Polo vor. Und wie reagierte sie? Wenn Sie keinen Mini bekäme, wolle sie den Fiat übernehmen. Ich gab mich geschlagen. 

Jetzt fahre ich also die biedere Familienkutsche, und Mutter und Kind den Roadster. Für beide Autos trage ich die Kosten, und die Anschaffung des Sportsvan hatte ich natürlich auch nicht geplant. 

Und wenn es jemand genau wissen will: Wir waren nicht mal zwei Monate zusammen, als die Autofrage geklärt wurde. 

Ihr könnt mich jetzt alle einen Vollidioten nennen, weil meine Freundin in meinem früher so heiß geliebten Roadster zu ihrem Ex fuhr und an diesen Besuchswochenenden mit ihm geschlafen hat. Aber anders ging es nicht. Er wohnt über 100 km entfernt, und angesichts der Entfernung habe ich mir auch nie etwas dabei gedacht, dass sie dort übernachtet. Ich hätte nicht im Traum damit gerechnet, dass sie ihn nachts in ihr Zimmer lässt.

Natürlich kann man jetzt auch vermuten, weshalb sie so selten mit mir schläft. Wenn ihr Ex sich mehr oder weniger nach Belieben nimmt, worauf er Lust hat, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn eine Frau das Interesse am Liebe machen verliert. Klar bin ich der Dumme in diesem Spiel. Auf der anderen Seite wäre es für mich undenkbar, Sex zu verlangen, wenn meine Partnerin keine Lust auf Verkehr hat. Dass ihr Ex in dieser Hinsicht weniger Skrupel hat, ist klar. Aber auch wenn mir das weh tut, möchte ich mich nicht auf dieselbe Stufe stellen wie er.

So, und jetzt zum Thema Heirat: Dass ich ihr aus Liebe diesen Wunsch erfüllen wollte, habe ich schon erwähnt.

Aber es geht noch darüber hinaus. Ihr Ex hat im letzten Herbst sein Elternhaus geerbt. Ich kenne die Bude nicht. Ich weiß nur, dass es einen großen Garten geben soll, und das Haus soll renovierungsbedürftig gewesen sein. Meine Freundin hat mir erzählt, dass ihr Ex das Haus mittlerweile komplett renoviert und modernisiert hat, inklusive einem tollen Kinderzimmer für die Kleine.

Ich habe keine Ahnung, was diese Renovierung gekostet hat, das Haus soll schuldenfrei gewesen sein und er soll außer dem Haus auch noch einige Barmittel geerbt haben. Möglicherweise hat dieses Geld für die Renovierung gereicht, so dass er jetzt ein schuldenfreies, renoviertes Haus besitzt. Finanziell ging es ihm angeblich nie schlecht. Er ist Meister in einem Großbetrieb und hat angeblich ein ziemlich gutes Einkommen. Mit dem etwas verschwenderischen Lebensstil seiner Freundin hat er offenbar auch wenig Pronleme gehabt. Also darf man vermuten, dass er materiell genau das zu bieten hat, was eine mittellose Frau mit Kleinkind sich normalerweise wünschen würde.

Und dann soll er meiner Freundin vor kurzem das Angebot gemacht haben, dass sie zu ihm zurückkehren soll. Das Kinderzimmer stünde bereit, der große Garten sei ideal für die Kleine, und ihr altes Umfeld mit ihren Freundinnen sei auch hier.

Als sie mir das erzählt hatte, war ich unter Druck. Ich verdiene auch gut, aber rein materiell gesehen hatte ihr Ex zweifellos die besseren Voraussetzungen. Ich fühlte, dass meine Freundin schwankte. Einerseits wollte sie nicht mehr in die alte Beziehung zurück, aber andererseits gab es bei ihm den besten Platz für das Kind und materielle Sicherheit für sie.

Was tat ich nun? Ich habe schon lange ein Baugrundstück, aber ich hatte nie den Gedanken, zu bauen. Ich hatte keine Lust, mich hemmungslos zu verschulden und jahrzehntelang abzahlen zu müssen.

Aber jetzt war alles anders. Ich wollte meine Freundin nicht verlieren und wusste, dass es ernstzunehmende Konkurrenz gab.

Also bat ich sie, mich zu heiraten und versprach ihr, nach der Hochzeit auf dem Grundstück zu bauen. Ich wusste, dass ich damit die besseren Karten haben würde, weil ihr Ex keine Heirat wollte. 

Sie stimmte zu, und ich war bisher glücklich. Hochzeit und Baubeginn waren für Juni geplant.

Und dann kam raus, was ich beschrieben hatte. Und seitdem weiß ich einfach nicht mehr, was ich tun soll.

Aber der Hammer kommt jetzt noch: 

Gestern Abend kam sie vom langen Osterwochenende von ihrem Ex zurück. Als die Kleine im Bett war und schlief, ging es um die Wurst. Ich sagte ihr, dass ich es nicht akzeptieren könne, wenn die beiden weiter miteinander schliefen. Und ich fragte, was am Osterwochenende gelaufen war. 

Jetzt hätte sie natürlich lügen können. Aber ich bin mir sicher, dass sie die Wahrheit gesagt hat. In den ersten beiden Nächten soll er wieder in ihr Zimmer gekommen sein. Sie soll ihm gesagt haben, dass sie nicht will. Aber er hat es ignoriert. Sie hat sich nicht getraut, sich zu verweigern und hat wie immer still gehalten. 

In der letzten Nacht von Ostersonntag auf Ostermonat soll sie dagegen die Tür abgeschlossen haben. Er wollte rein, und als er merkte, dass die Tür abgeschlossen war, soll er erst gebettelt und dann gesagt haben, dass er etwas mit ihr besprechen wolle, was alles ändern werde. Aber sie soll die Tür nicht geöffnet haben.

Am nächsten Morgen soll die Stimmung ganz seltsam gewesen sein. Sie wollte sofort wegfahren, aber er hatte ihr den Autoschlüssel weggenommen und ihr nochmal gesagt, dass er vorher noch etwas wichtiges zu bereden habe. Mittags soll er dann mit der Sprache rausgekommen sein: Er sei jetzt doch bereit, sie zu heiraten. Und dann kamen die Sprüche von dem gemeinsamen Kind, von seiner großen Liebe zu ihr und dass er das Haus nur für sie und die Kleine so toll hergerichtet habe.

Sie soll sich Bedenkzeit erbeten haben. Danach ließ er sie fahren.

BEDENKZEIT. Sie zog also ernsthaft in Erwägung, sein Angebot anzunehmen. Trotz allem, was sich der Kerl jahrelang rausgenommen hatte. 

Ich war sprachlos. Da war plötzlich die ganz reelle Gefahr, dass ich sie tatsächlich verlieren könnte. Sie war unsicher und schwankte tatsächlich zwischen ihm und mir. Ich war am Boden zerstört.

Plötzlich schlug sie etwas völlig Unerwartetes vor: Sie fragte mich, ob ich mir vorstellen könne, ihr noch vor der Hochzeit die Hälfte des Grundstücks zu überschreiben. Sie wolle ein gleichberechtigtes Verhältnis und nicht immer das Gefühl haben, abhängig zu sein.  

Warum vor der Hochzeit? Das verstand ich nicht. Aber nachdem ich heute den ganzen Tag darüber nachgedacht hatte, ist mir der Grund klar: Wenn ich anschließend auf dem Grundstück baue, wird ihr nach der Fertigstellung nicht nur das Grundstück zur Hälfte gehören, sondern auch die Hälfte des Hauses. Nur mit dem Unterschied, dass ich die vollen Baukosten und zudem noch die Kosten der Überschreibung zu tragen hätte. Ich habe etwas Kapital, aber es reicht bei weitem nicht für das alles aus. Ich müsste mich also hoch verschulden und jahrzehntelang abbezahlen.

Ehrlich gesagt, hätte ich ohne diese Beziehung nicht im Traum daran gedacht, ausgerechnet jetzt zu bauen, wo alle Kosten astronomisch in die Höhe geschossen sind. Ich habe das jetzt nur angeleiert, um mit ihrem Ex mithalten zu können.

Jetzt weiß ich erst recht nicht mehr, was ich tun soll. Allerdings ist mir eins klar geworden: Sie VERHANDELT. Ihr Ex will sie jetzt auch heiraten. Er hat ein Haus. Ich werde bauen und werde somit spätestens Ende des Jahres auch ein Haus haben. Soweit also materiell halbwegs Gleichstand. Allerdings mit dem Unterschied, dass ich jeden Monat die Kreditraten am Hals habe und ihr deshalb nicht mehr einfach sorglos zum Shopping meine Kreditkarte in die Hand drücken kann. Ob sie damit klar kommen wird?

Und wie soll ich das bewerten, dass sie jetzt offensichtlich nicht mehr sicher ist, wer von uns beiden die richtige Wahl wäre?

Nach unserem langen Gespräch gestern Abend hat sie mit mir geschlafen. Aber richtig mit Emotion. Da war nichts gespielt. Ich will das nicht mehr verlieren...

   

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S
seko1
19.04.22 um 22:41
In Antwort auf det92

Versprich wenigstens, dass du nicht so schnell heiratest ! 

Und was heißt Mittellos ? Kindergeld, Unterhalt, Sozialhilfe, Frauenhaus. Wir leben in einem Sozialstaat. Da kommt schon was zusammen. Und es gibt ja auch noch ihre Familie. Du bist nicht für sie verantwortlich finanziell. Auch wenn sie das sicher gerne wollen würde.

Sie ist Einzelkind und Halbwaise. Ihre Mutter war die klassische Hausfrau und lebt heute von der Hand in den Mund von ihrer schmalen Witwenrente und Wohngeld. Sie gibt es nicht zu, aber ich glaube, die Mutter bezieht Hartz 4. Von dieser Seite ist jedenfalls keine finanzielle Unterstützung zu erwarten. Außerdem ist das Verhältnis zur Mutter schlecht. Die Mutter bedrängt sie, zu ihrem Ex-Freund zurückzukehren. Diese Parteinahme ist eine Grenzüberschreitung der Mutter.  

Ja, Unterhalt und Sozialhilfe gibt es natürlich. Aber davon abhängig zu sein, ist auf eine besondere Weise demütigend. Ich könnte das nicht. 

Und ins Frauenhaus mit ihrer kleinen Tochter? Das geht gar nicht. Erstens sind echte Frauenhäuser für echte Notfälle gedacht. So etwas liegt hier nicht vor. Und zweitens würde weder sie noch ich das der Kleinen antun wollen. Das ist für mich absolut undenkbar. Dazu steht mir die Kleine längst zu nah.

Ja, die Hochzeit erstmal abzusagen, wäre - rational gesehen - sicher am vernünftigsten. Aber die Situation hat sich geändert. Ihr Ex soll ihr am Ostermontag gesagt haben, dass er sie doch heiraten würde, wenn sie noch will. Damit hätte ich nie gerechnet. Sie hat ihm gesagt, dass siew Bedenkzeit braucht. Das heißt, sie zieht es tatsächlich in Erwägung. Wenn ich jetzt zurückziehe, ist sie weg. Der Gedanke macht mich wahnsinnig. 

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kaschperle1111
kaschperle1111
19.04.22 um 22:41

"Ich bin ein Mann..."

Definitiv nein !

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bissfest
bissfest
19.04.22 um 22:41
In Antwort auf seko1

Ja, ich habe viele Antworten und viele klare Worte zu meinem Bericht bekommen. Erstmal allen Antwortenden vielen Dank dafür.

Ich wollte eigentlich nicht so weit ausholen, aber nachdem viele Leser den Eindruck haben, dass meine Freundin egoistisch, berechnend, eine Betrügerin oder sogar ein schlimmer Charakter ist, möchte ich doch auch kurz auf die Vorgeschichte eingehen.

Als Antwort auf einen anderen Kommentar habe ich heute schon beschrieben, weshalb sich meine Freundin aus ihrer alten Beziehung gelöst hat, obwohl sie selbst mittellos und mit ihrem Kleinkind finanziell völlig von ihm abhängig war. Erstens sah sie keinen Sinn mehr in der Beziehung, nachdem er auch nach sechs Jahren Beziehung und einem gemeinsamen Kind eine Heirat kategorisch ausgeschlossen hatte. Und zweitens fühlte sie sich von ihm sexuell ausgenutzt. Er hat mit ihr nach Belieben geschlafen und sich nicht darum geschert, dass ihr sein ständiges Verlangen nach GV längst zuviel geworden war. Wie schon in meiner anderen Antwort geschrieben, hat er ihr nicht mal nach der Geburt etwas Zeit  gelassen, da sie per Kaiserschnitt entbunden hatte und er deshalb keinen Grund gesehen hat, lange mit GV zu warten. Sie hat mir erzählt, dass ihre Narbe und ihr Unterleib dabei geschmerzt haben und er sich nicht darum geschert hat. 

Ich denke, dass sie aus dieser Beziehung ausgebrochen ist, ist nachvollziehbar. Aber sie ist mittellos, hatte keine Ersparnisse und war mit ihrem kleinen Kind finanziell abhängig von ihm. Zunächst ist sie zu ihrer Mutter geflüchtet, die aber selbst Witwe ist und nur von einer schmalen Witwenrente (und Wohngeld) in einer winzigen Einzimmerwohnung lebt. Dort war kaum Platz, und noch dazu hat ihr die Mutter ständig Vorwürfe gemacht, weil sie den Mann verlassen hatte. Mit ihm sei sie "abgesichert", und wer sollte sie mit einem fremden Kind noch nehmen usw. Es muss unerträglich gewesen sein.

Also ist sie zu ihrer besten Freundin geflüchtet, die aber auch nur zusammen mit ihrem Freund eine Zweizimmer-Wohnung hat. Das Pärchen schlief im Schlafzimmer, und Mutter und Kind auf dem Ausziehsofa im Wohnzimmer. Es war klar, dass das nur übergangsweise für sehr kurze Zeit ging.

Tatsächlich habe ich meine Freundin nur vier Wochen nach der Trennung kennengelernt, und nur weitere drei Wochen später ist sie bei mir eingezogen. Obwohl es meinerseits Liebe auf den ersten Blick war, war mir das eigentlich auch zu früh. Aber sie konnte nicht mehr länger bei den beiden bleiben, und ins Frauenhaus wollte sie mit der Kleinen auf keinen Fall. 

Als sie bei mir einzog, waren wir noch nicht miteinander im Bett gewesen. Aber es war auch klar, dass ich da Verantwortung übernommen hatte und sie nicht wieder einfach auf die Straße setzen konnte, wenn es nicht geklappt hätte. Zum Glück ging es gut. Ich habe sie nicht bedrängt und ihr die Zeit gelassen, die sie brauchte. 

Wenn ich ein Schwein gewesen wäre, hätte ich die Situation ausnutzen können. Aber ich hatte gleich gemerkt, dass ich endlich gefunden hatte, was ich mir immer gewünscht hatte. Für sie war es ungewohnt, nicht sexuell ausgenutzt zu werden. Sie hat kaum glauben können, dass ich es respektiere, wenn sie Zeit braucht und sie auch später nie zu etwas gedrängt habe, was sie nicht wollte. 

Weil jemand in einem anderem Kommentar unterstellt hat, dass sie "zwei Ligen" über mir stehen könnte, ein paar Sätze über Äußerlichkeiten:

Sie ist zweifellos ein Hingucker, vor allem deswegen, weil sie jederzeit gepflegt ist und wirklich Stil hat. Trotz ihrer 1,82 m wirkt sie mit ihren langen blonden Haaren sehr feminin. Ob man sie als schön bezeichnen will, liegt im Auge des Betrachters. Für mich verkörpert sie mein Ideal. Aber es geht mir weniger um Äußerlichkeit. Vor allem ist sie ungeheuer einfühlsam und zärtlich. Und sie beschäftigt sich nicht mit Tussi-Themen wie Instagram oder Facebook, sondern man kann sich mit ihr über alles unterhalten, nicht nur über Tratsch und Klatsch. So ein Gesamtpaket ist selten.

Von ihrem Ex habe ich mal ein Foto gesehen. Er ist vier Jahre älter als meine Freundin und sah auf dem Foto genauso aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte: Groß, muskulös, zerrissene Jeans, Machoblick. Eindeutig ein Typ, auf den bestimmte Frauen abfahren. Ich glaube, er hätte keine Probleme, eine neue Freundin zu finden. Warum er nach fast einem Jahr immer noch Single ist, kann ich mir nur damit erklären, dass er dieser Frau genauso verfallen ist wie ich. Ich weiß, dass er sie wieder haben will.

Ich würde mich selbst auch nicht gerade als hässlich bezeichnen. Aber ich bin zwölf Jahre älter als sie und verbringe meine Zeit nicht in der Muckibude, um den perfekten Sixpack zu züchten. Trotzdem glaube ich, dass ich schon etwas zu bieten habe, was mich konkurrenzfähig macht. Rein äußerlich und natürlich vom Altersunterschied her dürfte aber ihr Ex die Nase vorn haben. So realistisch bin ich.      

Eine große Schwäche hat sie: Sie kann nicht mit Geld umgehen. Sie hat kofferweise teure Kleider mitgebracht und bergeweise Schuhe, einige davon sicherlich mehrere Hundert Euro teuer. Die Schuhe hat sämtlich ihr Ex gesponsort, der einen sehr extremen Fuß- und Schuhfetisch hat. Trotzdem habe ich gestaunt, wie man soviel Geld dafür ausgeben und es auf so eine Sammlung bringen kann. Ihre Kleidung ist ebenso stilvoll, und das ist auch der Grund dafür, dass sie keine Ersparnisse hat. Wenn sie Geld hatte, wurde es für Mode und Schönheit ausgegeben. Und das waren keine 20-Euro-Billigjeans aus China, sondern nur Edelklamotten. 

Wie schon gesagt, sie hat Stil. Aber eben einen ziemlich teuren Stil.

Als ihre Tochter zwei wurde, wollte sie einen neuen Kinderwagen für die Kleine kaufen. Der alte Babywagen passte in der Tat nicht mehr. Also gab ich ihr meine Kreditkarte. Sie bestellte damit einen Kinderwagen von Stokke für 1200 Euro. Ich war geschockt. Aber sie hatte sich gar nichts dabei gedacht. Geld hat für sie keine Bedeutung. Wenn man es hat, gibt man es sofort aus. 

Dann kam das Thema Auto auf. Ich fuhr einen Fiat 124 Spider Roadster. Ich liebte dieses Auto, aber es ist ein Zweisitzer und damit untauglich für zwei Erwachsene und ein Kleinkind. Wo ich wohne, ist man ohne Auto aufgeschmissen. Also war klar, dass sie auch ein Auto brauchte. Es war klar, dass ich das Auto bezahlen musste. Ich schlug ihr einen VW Polo als Jahreswagen vor. Sie kam als Gegenvorschlag mit einem 10 Monate alten Mini Cooper Cabrio für 38.000 Euro an. Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Aber sie meint das nicht böse. Sie hat einfach kein Gefühl für Geld.

Jedenfalls brauchten wir ein familientaugliches Gefährt. Also habe ich für mich einen VW Golf Sportsvan als Vorführwagen gekauft. Für mich war das eine große Umstellung von meinem frechen Roadster auf diese Familienkutsche umzusteigen. Und das Auto war auch kein Schnäppchen. Ich wollte also den Fiat Spider verkaufen und schlug ihr nochmal einen Polo vor. Und wie reagierte sie? Wenn Sie keinen Mini bekäme, wolle sie den Fiat übernehmen. Ich gab mich geschlagen. 

Jetzt fahre ich also die biedere Familienkutsche, und Mutter und Kind den Roadster. Für beide Autos trage ich die Kosten, und die Anschaffung des Sportsvan hatte ich natürlich auch nicht geplant. 

Und wenn es jemand genau wissen will: Wir waren nicht mal zwei Monate zusammen, als die Autofrage geklärt wurde. 

Ihr könnt mich jetzt alle einen Vollidioten nennen, weil meine Freundin in meinem früher so heiß geliebten Roadster zu ihrem Ex fuhr und an diesen Besuchswochenenden mit ihm geschlafen hat. Aber anders ging es nicht. Er wohnt über 100 km entfernt, und angesichts der Entfernung habe ich mir auch nie etwas dabei gedacht, dass sie dort übernachtet. Ich hätte nicht im Traum damit gerechnet, dass sie ihn nachts in ihr Zimmer lässt.

Natürlich kann man jetzt auch vermuten, weshalb sie so selten mit mir schläft. Wenn ihr Ex sich mehr oder weniger nach Belieben nimmt, worauf er Lust hat, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn eine Frau das Interesse am Liebe machen verliert. Klar bin ich der Dumme in diesem Spiel. Auf der anderen Seite wäre es für mich undenkbar, Sex zu verlangen, wenn meine Partnerin keine Lust auf Verkehr hat. Dass ihr Ex in dieser Hinsicht weniger Skrupel hat, ist klar. Aber auch wenn mir das weh tut, möchte ich mich nicht auf dieselbe Stufe stellen wie er.

So, und jetzt zum Thema Heirat: Dass ich ihr aus Liebe diesen Wunsch erfüllen wollte, habe ich schon erwähnt.

Aber es geht noch darüber hinaus. Ihr Ex hat im letzten Herbst sein Elternhaus geerbt. Ich kenne die Bude nicht. Ich weiß nur, dass es einen großen Garten geben soll, und das Haus soll renovierungsbedürftig gewesen sein. Meine Freundin hat mir erzählt, dass ihr Ex das Haus mittlerweile komplett renoviert und modernisiert hat, inklusive einem tollen Kinderzimmer für die Kleine.

Ich habe keine Ahnung, was diese Renovierung gekostet hat, das Haus soll schuldenfrei gewesen sein und er soll außer dem Haus auch noch einige Barmittel geerbt haben. Möglicherweise hat dieses Geld für die Renovierung gereicht, so dass er jetzt ein schuldenfreies, renoviertes Haus besitzt. Finanziell ging es ihm angeblich nie schlecht. Er ist Meister in einem Großbetrieb und hat angeblich ein ziemlich gutes Einkommen. Mit dem etwas verschwenderischen Lebensstil seiner Freundin hat er offenbar auch wenig Pronleme gehabt. Also darf man vermuten, dass er materiell genau das zu bieten hat, was eine mittellose Frau mit Kleinkind sich normalerweise wünschen würde.

Und dann soll er meiner Freundin vor kurzem das Angebot gemacht haben, dass sie zu ihm zurückkehren soll. Das Kinderzimmer stünde bereit, der große Garten sei ideal für die Kleine, und ihr altes Umfeld mit ihren Freundinnen sei auch hier.

Als sie mir das erzählt hatte, war ich unter Druck. Ich verdiene auch gut, aber rein materiell gesehen hatte ihr Ex zweifellos die besseren Voraussetzungen. Ich fühlte, dass meine Freundin schwankte. Einerseits wollte sie nicht mehr in die alte Beziehung zurück, aber andererseits gab es bei ihm den besten Platz für das Kind und materielle Sicherheit für sie.

Was tat ich nun? Ich habe schon lange ein Baugrundstück, aber ich hatte nie den Gedanken, zu bauen. Ich hatte keine Lust, mich hemmungslos zu verschulden und jahrzehntelang abzahlen zu müssen.

Aber jetzt war alles anders. Ich wollte meine Freundin nicht verlieren und wusste, dass es ernstzunehmende Konkurrenz gab.

Also bat ich sie, mich zu heiraten und versprach ihr, nach der Hochzeit auf dem Grundstück zu bauen. Ich wusste, dass ich damit die besseren Karten haben würde, weil ihr Ex keine Heirat wollte. 

Sie stimmte zu, und ich war bisher glücklich. Hochzeit und Baubeginn waren für Juni geplant.

Und dann kam raus, was ich beschrieben hatte. Und seitdem weiß ich einfach nicht mehr, was ich tun soll.

Aber der Hammer kommt jetzt noch: 

Gestern Abend kam sie vom langen Osterwochenende von ihrem Ex zurück. Als die Kleine im Bett war und schlief, ging es um die Wurst. Ich sagte ihr, dass ich es nicht akzeptieren könne, wenn die beiden weiter miteinander schliefen. Und ich fragte, was am Osterwochenende gelaufen war. 

Jetzt hätte sie natürlich lügen können. Aber ich bin mir sicher, dass sie die Wahrheit gesagt hat. In den ersten beiden Nächten soll er wieder in ihr Zimmer gekommen sein. Sie soll ihm gesagt haben, dass sie nicht will. Aber er hat es ignoriert. Sie hat sich nicht getraut, sich zu verweigern und hat wie immer still gehalten. 

In der letzten Nacht von Ostersonntag auf Ostermonat soll sie dagegen die Tür abgeschlossen haben. Er wollte rein, und als er merkte, dass die Tür abgeschlossen war, soll er erst gebettelt und dann gesagt haben, dass er etwas mit ihr besprechen wolle, was alles ändern werde. Aber sie soll die Tür nicht geöffnet haben.

Am nächsten Morgen soll die Stimmung ganz seltsam gewesen sein. Sie wollte sofort wegfahren, aber er hatte ihr den Autoschlüssel weggenommen und ihr nochmal gesagt, dass er vorher noch etwas wichtiges zu bereden habe. Mittags soll er dann mit der Sprache rausgekommen sein: Er sei jetzt doch bereit, sie zu heiraten. Und dann kamen die Sprüche von dem gemeinsamen Kind, von seiner großen Liebe zu ihr und dass er das Haus nur für sie und die Kleine so toll hergerichtet habe.

Sie soll sich Bedenkzeit erbeten haben. Danach ließ er sie fahren.

BEDENKZEIT. Sie zog also ernsthaft in Erwägung, sein Angebot anzunehmen. Trotz allem, was sich der Kerl jahrelang rausgenommen hatte. 

Ich war sprachlos. Da war plötzlich die ganz reelle Gefahr, dass ich sie tatsächlich verlieren könnte. Sie war unsicher und schwankte tatsächlich zwischen ihm und mir. Ich war am Boden zerstört.

Plötzlich schlug sie etwas völlig Unerwartetes vor: Sie fragte mich, ob ich mir vorstellen könne, ihr noch vor der Hochzeit die Hälfte des Grundstücks zu überschreiben. Sie wolle ein gleichberechtigtes Verhältnis und nicht immer das Gefühl haben, abhängig zu sein.  

Warum vor der Hochzeit? Das verstand ich nicht. Aber nachdem ich heute den ganzen Tag darüber nachgedacht hatte, ist mir der Grund klar: Wenn ich anschließend auf dem Grundstück baue, wird ihr nach der Fertigstellung nicht nur das Grundstück zur Hälfte gehören, sondern auch die Hälfte des Hauses. Nur mit dem Unterschied, dass ich die vollen Baukosten und zudem noch die Kosten der Überschreibung zu tragen hätte. Ich habe etwas Kapital, aber es reicht bei weitem nicht für das alles aus. Ich müsste mich also hoch verschulden und jahrzehntelang abbezahlen.

Ehrlich gesagt, hätte ich ohne diese Beziehung nicht im Traum daran gedacht, ausgerechnet jetzt zu bauen, wo alle Kosten astronomisch in die Höhe geschossen sind. Ich habe das jetzt nur angeleiert, um mit ihrem Ex mithalten zu können.

Jetzt weiß ich erst recht nicht mehr, was ich tun soll. Allerdings ist mir eins klar geworden: Sie VERHANDELT. Ihr Ex will sie jetzt auch heiraten. Er hat ein Haus. Ich werde bauen und werde somit spätestens Ende des Jahres auch ein Haus haben. Soweit also materiell halbwegs Gleichstand. Allerdings mit dem Unterschied, dass ich jeden Monat die Kreditraten am Hals habe und ihr deshalb nicht mehr einfach sorglos zum Shopping meine Kreditkarte in die Hand drücken kann. Ob sie damit klar kommen wird?

Und wie soll ich das bewerten, dass sie jetzt offensichtlich nicht mehr sicher ist, wer von uns beiden die richtige Wahl wäre?

Nach unserem langen Gespräch gestern Abend hat sie mit mir geschlafen. Aber richtig mit Emotion. Da war nichts gespielt. Ich will das nicht mehr verlieren...

   

Ich habe nicht alles gelesen. 

Bitte sei mir nicht böse. Du bist komplett verblendet. Sie nutzt dich nach Strich und Faden aus. 

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S
seko1
19.04.22 um 22:43
In Antwort auf kaschperle1111

"Ich bin ein Mann..."

Definitiv nein !

Na danke. Es gibt auch Männer, die sensibel und verletzlich und trotzdem Männer sind. Dafür schäme ich mich nicht. 

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S
suzu_20114093
19.04.22 um 23:20
In Antwort auf seko1

Ja, ich habe viele Antworten und viele klare Worte zu meinem Bericht bekommen. Erstmal allen Antwortenden vielen Dank dafür.

Ich wollte eigentlich nicht so weit ausholen, aber nachdem viele Leser den Eindruck haben, dass meine Freundin egoistisch, berechnend, eine Betrügerin oder sogar ein schlimmer Charakter ist, möchte ich doch auch kurz auf die Vorgeschichte eingehen.

Als Antwort auf einen anderen Kommentar habe ich heute schon beschrieben, weshalb sich meine Freundin aus ihrer alten Beziehung gelöst hat, obwohl sie selbst mittellos und mit ihrem Kleinkind finanziell völlig von ihm abhängig war. Erstens sah sie keinen Sinn mehr in der Beziehung, nachdem er auch nach sechs Jahren Beziehung und einem gemeinsamen Kind eine Heirat kategorisch ausgeschlossen hatte. Und zweitens fühlte sie sich von ihm sexuell ausgenutzt. Er hat mit ihr nach Belieben geschlafen und sich nicht darum geschert, dass ihr sein ständiges Verlangen nach GV längst zuviel geworden war. Wie schon in meiner anderen Antwort geschrieben, hat er ihr nicht mal nach der Geburt etwas Zeit  gelassen, da sie per Kaiserschnitt entbunden hatte und er deshalb keinen Grund gesehen hat, lange mit GV zu warten. Sie hat mir erzählt, dass ihre Narbe und ihr Unterleib dabei geschmerzt haben und er sich nicht darum geschert hat. 

Ich denke, dass sie aus dieser Beziehung ausgebrochen ist, ist nachvollziehbar. Aber sie ist mittellos, hatte keine Ersparnisse und war mit ihrem kleinen Kind finanziell abhängig von ihm. Zunächst ist sie zu ihrer Mutter geflüchtet, die aber selbst Witwe ist und nur von einer schmalen Witwenrente (und Wohngeld) in einer winzigen Einzimmerwohnung lebt. Dort war kaum Platz, und noch dazu hat ihr die Mutter ständig Vorwürfe gemacht, weil sie den Mann verlassen hatte. Mit ihm sei sie "abgesichert", und wer sollte sie mit einem fremden Kind noch nehmen usw. Es muss unerträglich gewesen sein.

Also ist sie zu ihrer besten Freundin geflüchtet, die aber auch nur zusammen mit ihrem Freund eine Zweizimmer-Wohnung hat. Das Pärchen schlief im Schlafzimmer, und Mutter und Kind auf dem Ausziehsofa im Wohnzimmer. Es war klar, dass das nur übergangsweise für sehr kurze Zeit ging.

Tatsächlich habe ich meine Freundin nur vier Wochen nach der Trennung kennengelernt, und nur weitere drei Wochen später ist sie bei mir eingezogen. Obwohl es meinerseits Liebe auf den ersten Blick war, war mir das eigentlich auch zu früh. Aber sie konnte nicht mehr länger bei den beiden bleiben, und ins Frauenhaus wollte sie mit der Kleinen auf keinen Fall. 

Als sie bei mir einzog, waren wir noch nicht miteinander im Bett gewesen. Aber es war auch klar, dass ich da Verantwortung übernommen hatte und sie nicht wieder einfach auf die Straße setzen konnte, wenn es nicht geklappt hätte. Zum Glück ging es gut. Ich habe sie nicht bedrängt und ihr die Zeit gelassen, die sie brauchte. 

Wenn ich ein Schwein gewesen wäre, hätte ich die Situation ausnutzen können. Aber ich hatte gleich gemerkt, dass ich endlich gefunden hatte, was ich mir immer gewünscht hatte. Für sie war es ungewohnt, nicht sexuell ausgenutzt zu werden. Sie hat kaum glauben können, dass ich es respektiere, wenn sie Zeit braucht und sie auch später nie zu etwas gedrängt habe, was sie nicht wollte. 

Weil jemand in einem anderem Kommentar unterstellt hat, dass sie "zwei Ligen" über mir stehen könnte, ein paar Sätze über Äußerlichkeiten:

Sie ist zweifellos ein Hingucker, vor allem deswegen, weil sie jederzeit gepflegt ist und wirklich Stil hat. Trotz ihrer 1,82 m wirkt sie mit ihren langen blonden Haaren sehr feminin. Ob man sie als schön bezeichnen will, liegt im Auge des Betrachters. Für mich verkörpert sie mein Ideal. Aber es geht mir weniger um Äußerlichkeit. Vor allem ist sie ungeheuer einfühlsam und zärtlich. Und sie beschäftigt sich nicht mit Tussi-Themen wie Instagram oder Facebook, sondern man kann sich mit ihr über alles unterhalten, nicht nur über Tratsch und Klatsch. So ein Gesamtpaket ist selten.

Von ihrem Ex habe ich mal ein Foto gesehen. Er ist vier Jahre älter als meine Freundin und sah auf dem Foto genauso aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte: Groß, muskulös, zerrissene Jeans, Machoblick. Eindeutig ein Typ, auf den bestimmte Frauen abfahren. Ich glaube, er hätte keine Probleme, eine neue Freundin zu finden. Warum er nach fast einem Jahr immer noch Single ist, kann ich mir nur damit erklären, dass er dieser Frau genauso verfallen ist wie ich. Ich weiß, dass er sie wieder haben will.

Ich würde mich selbst auch nicht gerade als hässlich bezeichnen. Aber ich bin zwölf Jahre älter als sie und verbringe meine Zeit nicht in der Muckibude, um den perfekten Sixpack zu züchten. Trotzdem glaube ich, dass ich schon etwas zu bieten habe, was mich konkurrenzfähig macht. Rein äußerlich und natürlich vom Altersunterschied her dürfte aber ihr Ex die Nase vorn haben. So realistisch bin ich.      

Eine große Schwäche hat sie: Sie kann nicht mit Geld umgehen. Sie hat kofferweise teure Kleider mitgebracht und bergeweise Schuhe, einige davon sicherlich mehrere Hundert Euro teuer. Die Schuhe hat sämtlich ihr Ex gesponsort, der einen sehr extremen Fuß- und Schuhfetisch hat. Trotzdem habe ich gestaunt, wie man soviel Geld dafür ausgeben und es auf so eine Sammlung bringen kann. Ihre Kleidung ist ebenso stilvoll, und das ist auch der Grund dafür, dass sie keine Ersparnisse hat. Wenn sie Geld hatte, wurde es für Mode und Schönheit ausgegeben. Und das waren keine 20-Euro-Billigjeans aus China, sondern nur Edelklamotten. 

Wie schon gesagt, sie hat Stil. Aber eben einen ziemlich teuren Stil.

Als ihre Tochter zwei wurde, wollte sie einen neuen Kinderwagen für die Kleine kaufen. Der alte Babywagen passte in der Tat nicht mehr. Also gab ich ihr meine Kreditkarte. Sie bestellte damit einen Kinderwagen von Stokke für 1200 Euro. Ich war geschockt. Aber sie hatte sich gar nichts dabei gedacht. Geld hat für sie keine Bedeutung. Wenn man es hat, gibt man es sofort aus. 

Dann kam das Thema Auto auf. Ich fuhr einen Fiat 124 Spider Roadster. Ich liebte dieses Auto, aber es ist ein Zweisitzer und damit untauglich für zwei Erwachsene und ein Kleinkind. Wo ich wohne, ist man ohne Auto aufgeschmissen. Also war klar, dass sie auch ein Auto brauchte. Es war klar, dass ich das Auto bezahlen musste. Ich schlug ihr einen VW Polo als Jahreswagen vor. Sie kam als Gegenvorschlag mit einem 10 Monate alten Mini Cooper Cabrio für 38.000 Euro an. Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Aber sie meint das nicht böse. Sie hat einfach kein Gefühl für Geld.

Jedenfalls brauchten wir ein familientaugliches Gefährt. Also habe ich für mich einen VW Golf Sportsvan als Vorführwagen gekauft. Für mich war das eine große Umstellung von meinem frechen Roadster auf diese Familienkutsche umzusteigen. Und das Auto war auch kein Schnäppchen. Ich wollte also den Fiat Spider verkaufen und schlug ihr nochmal einen Polo vor. Und wie reagierte sie? Wenn Sie keinen Mini bekäme, wolle sie den Fiat übernehmen. Ich gab mich geschlagen. 

Jetzt fahre ich also die biedere Familienkutsche, und Mutter und Kind den Roadster. Für beide Autos trage ich die Kosten, und die Anschaffung des Sportsvan hatte ich natürlich auch nicht geplant. 

Und wenn es jemand genau wissen will: Wir waren nicht mal zwei Monate zusammen, als die Autofrage geklärt wurde. 

Ihr könnt mich jetzt alle einen Vollidioten nennen, weil meine Freundin in meinem früher so heiß geliebten Roadster zu ihrem Ex fuhr und an diesen Besuchswochenenden mit ihm geschlafen hat. Aber anders ging es nicht. Er wohnt über 100 km entfernt, und angesichts der Entfernung habe ich mir auch nie etwas dabei gedacht, dass sie dort übernachtet. Ich hätte nicht im Traum damit gerechnet, dass sie ihn nachts in ihr Zimmer lässt.

Natürlich kann man jetzt auch vermuten, weshalb sie so selten mit mir schläft. Wenn ihr Ex sich mehr oder weniger nach Belieben nimmt, worauf er Lust hat, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn eine Frau das Interesse am Liebe machen verliert. Klar bin ich der Dumme in diesem Spiel. Auf der anderen Seite wäre es für mich undenkbar, Sex zu verlangen, wenn meine Partnerin keine Lust auf Verkehr hat. Dass ihr Ex in dieser Hinsicht weniger Skrupel hat, ist klar. Aber auch wenn mir das weh tut, möchte ich mich nicht auf dieselbe Stufe stellen wie er.

So, und jetzt zum Thema Heirat: Dass ich ihr aus Liebe diesen Wunsch erfüllen wollte, habe ich schon erwähnt.

Aber es geht noch darüber hinaus. Ihr Ex hat im letzten Herbst sein Elternhaus geerbt. Ich kenne die Bude nicht. Ich weiß nur, dass es einen großen Garten geben soll, und das Haus soll renovierungsbedürftig gewesen sein. Meine Freundin hat mir erzählt, dass ihr Ex das Haus mittlerweile komplett renoviert und modernisiert hat, inklusive einem tollen Kinderzimmer für die Kleine.

Ich habe keine Ahnung, was diese Renovierung gekostet hat, das Haus soll schuldenfrei gewesen sein und er soll außer dem Haus auch noch einige Barmittel geerbt haben. Möglicherweise hat dieses Geld für die Renovierung gereicht, so dass er jetzt ein schuldenfreies, renoviertes Haus besitzt. Finanziell ging es ihm angeblich nie schlecht. Er ist Meister in einem Großbetrieb und hat angeblich ein ziemlich gutes Einkommen. Mit dem etwas verschwenderischen Lebensstil seiner Freundin hat er offenbar auch wenig Pronleme gehabt. Also darf man vermuten, dass er materiell genau das zu bieten hat, was eine mittellose Frau mit Kleinkind sich normalerweise wünschen würde.

Und dann soll er meiner Freundin vor kurzem das Angebot gemacht haben, dass sie zu ihm zurückkehren soll. Das Kinderzimmer stünde bereit, der große Garten sei ideal für die Kleine, und ihr altes Umfeld mit ihren Freundinnen sei auch hier.

Als sie mir das erzählt hatte, war ich unter Druck. Ich verdiene auch gut, aber rein materiell gesehen hatte ihr Ex zweifellos die besseren Voraussetzungen. Ich fühlte, dass meine Freundin schwankte. Einerseits wollte sie nicht mehr in die alte Beziehung zurück, aber andererseits gab es bei ihm den besten Platz für das Kind und materielle Sicherheit für sie.

Was tat ich nun? Ich habe schon lange ein Baugrundstück, aber ich hatte nie den Gedanken, zu bauen. Ich hatte keine Lust, mich hemmungslos zu verschulden und jahrzehntelang abzahlen zu müssen.

Aber jetzt war alles anders. Ich wollte meine Freundin nicht verlieren und wusste, dass es ernstzunehmende Konkurrenz gab.

Also bat ich sie, mich zu heiraten und versprach ihr, nach der Hochzeit auf dem Grundstück zu bauen. Ich wusste, dass ich damit die besseren Karten haben würde, weil ihr Ex keine Heirat wollte. 

Sie stimmte zu, und ich war bisher glücklich. Hochzeit und Baubeginn waren für Juni geplant.

Und dann kam raus, was ich beschrieben hatte. Und seitdem weiß ich einfach nicht mehr, was ich tun soll.

Aber der Hammer kommt jetzt noch: 

Gestern Abend kam sie vom langen Osterwochenende von ihrem Ex zurück. Als die Kleine im Bett war und schlief, ging es um die Wurst. Ich sagte ihr, dass ich es nicht akzeptieren könne, wenn die beiden weiter miteinander schliefen. Und ich fragte, was am Osterwochenende gelaufen war. 

Jetzt hätte sie natürlich lügen können. Aber ich bin mir sicher, dass sie die Wahrheit gesagt hat. In den ersten beiden Nächten soll er wieder in ihr Zimmer gekommen sein. Sie soll ihm gesagt haben, dass sie nicht will. Aber er hat es ignoriert. Sie hat sich nicht getraut, sich zu verweigern und hat wie immer still gehalten. 

In der letzten Nacht von Ostersonntag auf Ostermonat soll sie dagegen die Tür abgeschlossen haben. Er wollte rein, und als er merkte, dass die Tür abgeschlossen war, soll er erst gebettelt und dann gesagt haben, dass er etwas mit ihr besprechen wolle, was alles ändern werde. Aber sie soll die Tür nicht geöffnet haben.

Am nächsten Morgen soll die Stimmung ganz seltsam gewesen sein. Sie wollte sofort wegfahren, aber er hatte ihr den Autoschlüssel weggenommen und ihr nochmal gesagt, dass er vorher noch etwas wichtiges zu bereden habe. Mittags soll er dann mit der Sprache rausgekommen sein: Er sei jetzt doch bereit, sie zu heiraten. Und dann kamen die Sprüche von dem gemeinsamen Kind, von seiner großen Liebe zu ihr und dass er das Haus nur für sie und die Kleine so toll hergerichtet habe.

Sie soll sich Bedenkzeit erbeten haben. Danach ließ er sie fahren.

BEDENKZEIT. Sie zog also ernsthaft in Erwägung, sein Angebot anzunehmen. Trotz allem, was sich der Kerl jahrelang rausgenommen hatte. 

Ich war sprachlos. Da war plötzlich die ganz reelle Gefahr, dass ich sie tatsächlich verlieren könnte. Sie war unsicher und schwankte tatsächlich zwischen ihm und mir. Ich war am Boden zerstört.

Plötzlich schlug sie etwas völlig Unerwartetes vor: Sie fragte mich, ob ich mir vorstellen könne, ihr noch vor der Hochzeit die Hälfte des Grundstücks zu überschreiben. Sie wolle ein gleichberechtigtes Verhältnis und nicht immer das Gefühl haben, abhängig zu sein.  

Warum vor der Hochzeit? Das verstand ich nicht. Aber nachdem ich heute den ganzen Tag darüber nachgedacht hatte, ist mir der Grund klar: Wenn ich anschließend auf dem Grundstück baue, wird ihr nach der Fertigstellung nicht nur das Grundstück zur Hälfte gehören, sondern auch die Hälfte des Hauses. Nur mit dem Unterschied, dass ich die vollen Baukosten und zudem noch die Kosten der Überschreibung zu tragen hätte. Ich habe etwas Kapital, aber es reicht bei weitem nicht für das alles aus. Ich müsste mich also hoch verschulden und jahrzehntelang abbezahlen.

Ehrlich gesagt, hätte ich ohne diese Beziehung nicht im Traum daran gedacht, ausgerechnet jetzt zu bauen, wo alle Kosten astronomisch in die Höhe geschossen sind. Ich habe das jetzt nur angeleiert, um mit ihrem Ex mithalten zu können.

Jetzt weiß ich erst recht nicht mehr, was ich tun soll. Allerdings ist mir eins klar geworden: Sie VERHANDELT. Ihr Ex will sie jetzt auch heiraten. Er hat ein Haus. Ich werde bauen und werde somit spätestens Ende des Jahres auch ein Haus haben. Soweit also materiell halbwegs Gleichstand. Allerdings mit dem Unterschied, dass ich jeden Monat die Kreditraten am Hals habe und ihr deshalb nicht mehr einfach sorglos zum Shopping meine Kreditkarte in die Hand drücken kann. Ob sie damit klar kommen wird?

Und wie soll ich das bewerten, dass sie jetzt offensichtlich nicht mehr sicher ist, wer von uns beiden die richtige Wahl wäre?

Nach unserem langen Gespräch gestern Abend hat sie mit mir geschlafen. Aber richtig mit Emotion. Da war nichts gespielt. Ich will das nicht mehr verlieren...

   

Sorry, wenn ich das so deutlich und nach nicht mal ein Drittel Deines hier von mir kommentierten Beitrages schreibe aber; Diese Frau hat Dir die Eier abgeschnitten und hängt sich diese um den Hals.
Kauft Dich mit "echten Emotinen" beim Sex? 
Ich bitte Dich...Da musste ich echt schmunzeln. Ist Mittellos? 
Noch mehr ich bitte Dich?! 

Grade mit Kind...Frauenhaus doch nicht...Sie hatte wahrscheinlich nur keinen Bock auf Ämter! 

Du versuchst Dir alles schön zu reden! 
Sie sucht sich den einfachsten Weg!

Was Du alles beschrieben hast, ist definitiv keine WoW Frau, sondern eine Frau die weiss wie Sie andere an sich bindet und das Beste für sich selbst herrausholt. 

🙃

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M
michael197799
19.04.22 um 23:29

Hey Seko

ja, es gibt Männer mit Gefühlen. Das schließt männlichkeit aber nicht aus.
Mein Vorschlag an dich:
Überschreibe ihr das gesamte Grundstück.
Baue das Haus und lass nur sie im Grundbuch stehen.
Nimm den Kredit nur auf dich vor der Ehe auf.
Wenn das erledigt ist, macht ihr einen Ehevertrag mit Gütertrennung.
Wenn sie Sonntagsabends nach Hause kommt, bitte sie nicht zu duschen und leck sie sauber.
Während du das tust soll sie den Namen vom Ex sagen.

Ironie off:
Entweder bist du ein fake oder mit dir stimmt was nicht.
Ihr Ex nimmt sie in alle Löcher und dir holt sie einen runter?
Gibts für 20 Euro an jedem Straßenstrich. Ohne Auto, Kinderwagen und so zu bezahlen.

Kann mir nicht vorstellen das ein erwachsener Mann so etwas mit sich machen lässt.
Ihr Zwei seid nicht auf Augenhöhe. Du bist ein Opfer.

Habt Spaß!

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S
seko1
19.04.22 um 23:43
In Antwort auf irit_27400838

Ich denke auch, dass der Abstand irgendwann helfen wird. Vielleicht hilft dir mein Weg: Ich habe mich vor einem Jahr von einem toxischen Partner getrennt und auch, wenn ich viel im Herzen schon gesehen hatte, wollte ich viel nicht sehen: dass meine Wünsche nicht berücksichtigt wurden, die Person sein Leben ohne Rücksicht auf mich gelebt hat, usw. Zu stark waren meine Gefühle. Ich bin eine starke Person, die sich untergeordnet hat. Schräg!! Deshalb kann ich dich sehr gut verstehen. Ich habe gelernt, meine Grenzen zu setzen, meinem Bauchgefühl zu folgen, keine Kompromisse nur auf Kosten von einer Seite. Darüber bin ich sehr dankbar. Der Loslass-Prozess dauert sogar noch an, ich habe manchmal Gefühlsrückfälle, aber ich stehe immer wieder auf. Es ist ein Prozess. Das sind die folgen von emotionalen Missbrauch, wenn du mich fragst. Ich hoffe, du erkennst, dass du auch deine Bedürfnisse äußern darfst und dass man in einer Beziehung auf Augenhöhe gemeinsam an Lösungen arbeitet. Alles Gute!

Danke. Beziehung auf Augenhöhe finde ich auch absolut wichtig. Ich weiß auch, dass ich anfällig für emotionalen Missbrauch bin, weil ich bereit bin, weit in Vorleistung zu gehen und nichts zurück "verlange", sondern nur erhoffe. Wenn dann dauerhaft nicht das zurück kommt, was ich mir wünsche, dann habe ich nicht genug gegeben oder der andere hat kein echtes Interesse an mir. Das herauszufinden wird jetzt meine Aufgabe sein. Aber sie hat einen großen Kredit bei mir und kann sich wahrscheinlich einiges erlauben, bis ich aufhöre zu kämpfen.

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S
seko1
19.04.22 um 23:49
In Antwort auf sophos75

Du implizierst aber damit, dass sie ihm hörig sei weil sie sich zwar Dir ohne Probleme verweigern kann, ihm aber nicht und das wo sie sich getrennt hat?

Wie soll es denn Deiner Meinung nach weitergehen?

Ratschläge im Forum sind oft schwarz weiß also sehr rigoros, aber was Du wirklich tun solltest, ist die Hochzeit erstmal absagen und hier klar Position beziehen. Hochzeit ja, aber erst wenn die Gegebenheiten geklärt sind, also dieses Geflecht mit dem Ex geklärt ist.
Wenn man die Beschreibung so liest kommt mir variiert Die Schöne und das Biest in den Sinn, sie muss ihm das Kind vorbeibringen damit er Vater sein kann, ihn aber unterstützen und ihn besänftigen indem sie sich opfert.

Eigentlich gibt es nur die zwei Erklärungen, entweder manupuliert sie Euch beide oder sie ist ihm hörig

Hm. Das habe ich noch nie so gesehen, dass sie sich ihm nicht verweigern kann, weil sie ihm hörig ist. Ich vermute eher, dass sie im jahrelang erlebten Schema gefangen ist: Er kommt zu ihr ins Bett und nimmt sich, was er will. So war es immer, und jetzt weiß sie nicht, wie sie sich dem widersetzen soll. Vielleicht hat sie Angst vor seiner Reaktion, wenn sie sich ihm verweigern würde.

Bei mir hat sie diese Angst nicht, weil sie von Anfang an wusste, dass ich ihr jederzeit das Recht zugestehe, Nein zu sagen. Dafür schäme ich mich nicht, auch wenn ich hier schon lesen musste, dass ich "kein Mann" oder ein "Cuckold" sei. 

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det92
det92
19.04.22 um 23:50

Nach dem letzten langen Beitrag glaube ich auch immer mehr an einen Fake/Troll.

Die Geschichte mit den zwei (!) Autos ist schon harter Tobak. Auch wie ihr die Modelle untereinander aufteilt. 

Den Vogel schießt sie ab mit dem Grundbucheintrag. Mit welchem Recht fordert sie das bitte ? Was tut sie bitte dafür ?

Entweder bist du ein Fake, der langsam übertreibt.

Oder du wirst von den beiden systematisch über den Tisch gezogen. Du sollst gemolken werden.

Oder aber du bist echt so verblendet, dass du alles tust um ihr vermeintlich gerecht zi werden. So funktioniert Liebe und Verführung aber nicht ! Es ist kein Wettbewerb ! Wenn das alles echt ist, brauchst du dringend Hilfe. Rede mit Familie und Freunden. Oder einem Psychologen.

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bissfest
bissfest
19.04.22 um 23:51
In Antwort auf det92

Nach dem letzten langen Beitrag glaube ich auch immer mehr an einen Fake/Troll.

Die Geschichte mit den zwei (!) Autos ist schon harter Tobak. Auch wie ihr die Modelle untereinander aufteilt. 

Den Vogel schießt sie ab mit dem Grundbucheintrag. Mit welchem Recht fordert sie das bitte ? Was tut sie bitte dafür ?

Entweder bist du ein Fake, der langsam übertreibt.

Oder du wirst von den beiden systematisch über den Tisch gezogen. Du sollst gemolken werden.

Oder aber du bist echt so verblendet, dass du alles tust um ihr vermeintlich gerecht zi werden. So funktioniert Liebe und Verführung aber nicht ! Es ist kein Wettbewerb ! Wenn das alles echt ist, brauchst du dringend Hilfe. Rede mit Familie und Freunden. Oder einem Psychologen.

Genau, kann nur ein Fakebeitrag sein.

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S
seko1
20.04.22 um 0:10
In Antwort auf michael197799

Hey Seko

ja, es gibt Männer mit Gefühlen. Das schließt männlichkeit aber nicht aus.
Mein Vorschlag an dich:
Überschreibe ihr das gesamte Grundstück.
Baue das Haus und lass nur sie im Grundbuch stehen.
Nimm den Kredit nur auf dich vor der Ehe auf.
Wenn das erledigt ist, macht ihr einen Ehevertrag mit Gütertrennung.
Wenn sie Sonntagsabends nach Hause kommt, bitte sie nicht zu duschen und leck sie sauber.
Während du das tust soll sie den Namen vom Ex sagen.

Ironie off:
Entweder bist du ein fake oder mit dir stimmt was nicht.
Ihr Ex nimmt sie in alle Löcher und dir holt sie einen runter?
Gibts für 20 Euro an jedem Straßenstrich. Ohne Auto, Kinderwagen und so zu bezahlen.

Kann mir nicht vorstellen das ein erwachsener Mann so etwas mit sich machen lässt.
Ihr Zwei seid nicht auf Augenhöhe. Du bist ein Opfer.

Habt Spaß!

Das ist niveaulos. Macht es Dir Spaß, andere auf diese Art zu beleidigen? Naja, ist mir egal.

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S
seko1
20.04.22 um 0:24
In Antwort auf det92

Nach dem letzten langen Beitrag glaube ich auch immer mehr an einen Fake/Troll.

Die Geschichte mit den zwei (!) Autos ist schon harter Tobak. Auch wie ihr die Modelle untereinander aufteilt. 

Den Vogel schießt sie ab mit dem Grundbucheintrag. Mit welchem Recht fordert sie das bitte ? Was tut sie bitte dafür ?

Entweder bist du ein Fake, der langsam übertreibt.

Oder du wirst von den beiden systematisch über den Tisch gezogen. Du sollst gemolken werden.

Oder aber du bist echt so verblendet, dass du alles tust um ihr vermeintlich gerecht zi werden. So funktioniert Liebe und Verführung aber nicht ! Es ist kein Wettbewerb ! Wenn das alles echt ist, brauchst du dringend Hilfe. Rede mit Familie und Freunden. Oder einem Psychologen.

Sie fordert nicht. Sie hat lediglich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Und nein, ich habe mich bereits entscheiden, dass ich darauf nicht eingehen werde. Morgen teile ich ihr das mit.

Doch, es ist ein Wettbewerb. Oder nennen wir es eher Konkurrenzkampf zweier Männer um dieselbe Frau. So selten ist das garantiert nicht. Aber ich habe mein Gebot abgegeben und er seins. Weiter werde ich nicht mehr gehen. Sie wird sich entscheiden müssen, aber über den Tisch ziehen lassen werde ich mich nicht. Wenn es gut ausgeht, kann ich ihr in einigen Jahren immer noch einen Anteil schenken. Das wird zwar mehr Schenkungssteuer kosten als das unbebaute Grundstück, aber als Ehepaar hat man auch einen Freibetrag. 

Dass sie offenbar verhandelt, um das beste "Angebot" für sich herauszuholen, desillusioniert mich. Ich hätte erwartet, dass sie dem späten Angebot ihres Ex sofort eine Absage erteilt.     

Das Grundstück hatte ich mir übrigens vor langer Zeit als Kapitalanlage zugelegt. Selbst wenn ich baue und die Beziehung nicht gut geht, habe ich jederzeit die Möglichkeit, das Haus wieder zu veräußern und wieder schuldenfrei zu sein.     

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I
irit_27400838
20.04.22 um 6:49
In Antwort auf seko1

Danke. Beziehung auf Augenhöhe finde ich auch absolut wichtig. Ich weiß auch, dass ich anfällig für emotionalen Missbrauch bin, weil ich bereit bin, weit in Vorleistung zu gehen und nichts zurück "verlange", sondern nur erhoffe. Wenn dann dauerhaft nicht das zurück kommt, was ich mir wünsche, dann habe ich nicht genug gegeben oder der andere hat kein echtes Interesse an mir. Das herauszufinden wird jetzt meine Aufgabe sein. Aber sie hat einen großen Kredit bei mir und kann sich wahrscheinlich einiges erlauben, bis ich aufhöre zu kämpfen.

Lieber Seko1, Ich denke, Selbstliebe und Grenzen zeigen wäre der erste Weg für die Lösung, wie das schon, glaube ich, hier vorgeschlagen wurde. Nicht "genug geben" gibt es nicht. Liebe und eine Beziehung ist kein Wettbewerb. Kein Kampf. Aus deinen Beschreibungen hört sich das so an, als würdest nur du dafür kämpfen, dass sich die Situation verändert. Findest du das für dich fair? 

Die Hoffnung ist was ganz furchtbares in einer solchen Konstellation. Denn es gibt Menschen, die nichts ändern wollen, wenn auch "wir" sensiblen das nicht verstehen können. Du kannst nicht mehr machen, als die Hand reichen. Du musst sie nicht retten, sie achtet offensichtlich ziemlich gut auf ihre Bedürfnisse- auf deine Kosten.

Wenn du die Verlobung auflösen würdest und sie würde verschwinden- ist dann die Verbindung wirklich so stark? Redet man nicht erstmal rüber, was in den anderen vorgeht? Oder ist das Manipulation, damit du hinterherrennst? Ich erkenne einige Verhaltensweisen meiner toxischen Beziehung wieder. Du musst für dich rausfinden, wie das bei euch ist. 

Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir weiter.

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det92
det92
20.04.22 um 8:04
In Antwort auf seko1

Sie fordert nicht. Sie hat lediglich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Und nein, ich habe mich bereits entscheiden, dass ich darauf nicht eingehen werde. Morgen teile ich ihr das mit.

Doch, es ist ein Wettbewerb. Oder nennen wir es eher Konkurrenzkampf zweier Männer um dieselbe Frau. So selten ist das garantiert nicht. Aber ich habe mein Gebot abgegeben und er seins. Weiter werde ich nicht mehr gehen. Sie wird sich entscheiden müssen, aber über den Tisch ziehen lassen werde ich mich nicht. Wenn es gut ausgeht, kann ich ihr in einigen Jahren immer noch einen Anteil schenken. Das wird zwar mehr Schenkungssteuer kosten als das unbebaute Grundstück, aber als Ehepaar hat man auch einen Freibetrag. 

Dass sie offenbar verhandelt, um das beste "Angebot" für sich herauszuholen, desillusioniert mich. Ich hätte erwartet, dass sie dem späten Angebot ihres Ex sofort eine Absage erteilt.     

Das Grundstück hatte ich mir übrigens vor langer Zeit als Kapitalanlage zugelegt. Selbst wenn ich baue und die Beziehung nicht gut geht, habe ich jederzeit die Möglichkeit, das Haus wieder zu veräußern und wieder schuldenfrei zu sein.     

Sehr gut, dass du das nicht machst. Und auch in Jahren wäre ich vorsichtig mit schenken. Wie schon geschrieben, das Prinzip Hoffnung ist ein schlechter Ratgeber wenns um so viel Geld geht.

Ja das sieht sie so und du. Für mich gehört zur Entscheidung für eine Verlobung eher: ähnliche Denkweisen und Werte, tiefe, gegenseitige Liebe (wie man sie vielleicht noch nie für wen anders empfunden hat), gemeinsame, passende Vorstellungen von einer Zukunft, hohe sexuelle Anziehungskraft gegenseitig, guter Sex und Harmonie im Bett... Nicht: "was bieten er mir im Vergleich materiell ?" Und "Ihr Aussehen macht mot verrückt." Glaubst du sie kann einfach den Schalter umlegen und dann liebt sie den, für den sie sich entscheidet ? Es gehört mehr dazu, das Herz einer Frau zu erobern. Also nachhaltig. Eine Verlobung und ein Golf Plus gehören eher nicht dazu.

Ja solange du das sauber regelst juristisch. Lass dich beraten. Und mach zur not nen Ehevertrag. Wenn du das wiklich immer noch magst mkt der Hochzeit

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S
sophos75
20.04.22 um 8:39

Es gab vor ein paar Wochen einen Thread in dem sich der TE über alle Maßen von seiner Freundin demütigen und betrügen ließ und der keine persönlichen (Schmerz)grenzen kannte. Dein Fall scheint dem nicht unähnlich zu sein.
Ich nehme das mit dem hörig zurück, ich glaube eher dass sie aus ihrer Lebensgeschichte heraus zu einem berechnenden, manipulierenden Wesen wurde das sich für materielle Güter prostituiert. Denn ursprünglich dachte ich, sie würde von ihrem Ex missbraucht und vergewaltigt, aber mittlerweile habe ich das Gefühl sie wählt einfach den meistbietenden aus.
Dazu hat sie es geschafft, zwei sehr unterschiedliche Männer von sich abhängig zu machen: Den Brutalo (Macho wäre eine Beleidigung für alle anderen Machos) und den unterwürfigen Softie. Ersterer ist deswegen Single weil er eben so schnell nicht wieder eine Frau finden würde, die so von seinem geld abhängig wäre und sich gleichzeitig so von ihm missbrauchen liesse bzw. für ihn verfügbar wäre. Du hast Deine Beweggründe ja ausführlich dargelegt wobei für mich ganz klar ist, dass sie eben scheinbar zu attraktiv für Dich ist und Du sie durch Unterwürfigkeit und ruinöse Spendabilität kaufen möchtest.
Deine Probleme liegen so tief, dass der Thread null bei Dir bewirkt zu haben scheint. Die beiden Aspekte, Äußerlichkeiten vergehen mit der Zeit und zweckgerichtete Zuwendung ist schnell vorbei wenn sie ihr Ziel erreicht hat. Du musst unbedingt an Deinem Selbstwertgefühl, Deiner Abgrenzung und an Deinen Maßstäben an mögliche Partnerinnen arbeiten sonst endest Du im Unglück. Wenn es so weiterläuft wie es aktuell ausschaut hat sich Dich bald finanziell (und emotional) ausgesaugt, hat wahrscheinlich auch mit Dir ein Kind und irgendwie wird es mit Euch beiden weiterlaufen, damit sie von Euch beiden profitiert

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C
coolesocke76
20.04.22 um 9:34

Wow...das ist ja echt krass. Hier hat nur Eine die Zügel in der hand und entscheidet, wie es ihr gefällt und in den Kram passt und redet das dann noch schön.
Eine Trennung ist eine Trennung.
Leider lese ich da sehr viel nur sexuelles raus. Wo ist das Herz/Gefühl/ dem Kind ein "neues" zu Hause geben.
Die Tochter wird ja da auch einer Situation ausgesetzt. Da Du, und auf der anderen Seite der Papa.
Patchwork gibt es zu hauf. Kinder arrangieren sich mit den neuen Gegebenheiten.
Die Frau hat beim EX nichts zu suchen, denn aktuell sehe ich den Beinamen Ex hier nicht.
Ein Schmerz direkt, indem Du Dich trennst. Es wird dann etwas dauern, da Du sie liebst.
Aber es wird vorbei gehen.
Das ist ja echt die Hörner aufgesetzt.
Mir fehlen die Worte.
Übelste Frau und sorry, schlechte Mutter, was sie auch dem Kind antut.

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E
edla_27058924
20.04.22 um 9:51

Hallo Seko, du bist sehr fürsorglich und deine Liebe ist aufrichtig, dennoch kann ich mir deine Situation nur schwer vorstellen. Immer wieder versuche ich mich in deine Situation zu versetzten, aber ich schaffe es nicht. Wenn ich mir ausmale, mein Arbeitskollege, der an seiner linken Pfote einen goldenen Ehering trägt , noch mit seiner Frau oder Exfrau schläft, wird mir kotzübel. 

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S
sharly
20.04.22 um 10:20

Ich habe ein wenig den Eindruck, dass hier in erster Linie sexuelle Themen im Fordergrund stehen. Du betonst immer wieder, dass es dich verletzt, dass sie mit ihm schläft, während sie dir so häufig eine Abfuhr verpasst etc. Ich lese allerdings wenig darüber, was ihren Charakter, eure Beziehung unabhängig eurer Sexualität verläuft, etc. All die alltäglichen Dinge wie Kind, allgemeines Zusammenleben - vielleicht ist es nur mein subjektiver Eindruck, aber scheint Sexualität hier allgemein eine sehr übergeordnete Rolle zu spielen, während alles andere mehr im Hintergrund abläuft?

Zudem haben dir nun so viele Leute nahezu einstimmig geschrieben, was von ihrem Verhalten dir gegenüber zu denken und auch künftig wahrscheinlich zu erwarten ist. Dass die Beziehung absolut toxisch ist, für alle Beteiligten in eurer abgedrehten Konstellation deine Bedürfnisse das allerletzte Schlusslicht bilden, etc. Aber mir scheint, du suchst immer wieder Ausflüchte und Entschuldigungen, um das Verhalten deiner Freundin zu rechtfertigen und zu erklären. Sagst, du hast mit solchen Reaktionen gerechnet, und verteidigst deine Freundin weiter und weiter. Ganz ehrlich: Dann verstehe ich die Intention deines Beitrages nicht wirklich. Wenn du scheinbar nicht bereit und willig bist einzusehen, dass deine Freundin nicht der absolut arme Unschuldsengel ist, den du in ihr scheinbar so krampfhaft sehen willst, dann ist eigentlich jede Diskussion, jeder Ratschlag, der nicht in deine hoffnungsvolle heile Welt-Illusion passt, vollkommen nutzlos. Was sonst wolltest du denn hören?

In meinen Augen benötigt ihr wirklich alle eine Therapie - du, weil du scheinbar keinerlei Selbstliebe und Selbstachtung hast und total realitätsfern deine Freundin in den Himmel hebst. Dein Freundin, wenn sie wirklich glaubt ihr Verhalten sei normal und sie absolut nicht verstehen kann, weshalb es dich stört, ebenso, wenn sie das ganze wirklich einfach mit sich machen lässt, dann hat sie in gewisser Weise nämlich genauso wenig Selbstachtung wie du. Und wahrscheinlich irgendwann auch das arme Kind, wenn es in diesen abgedrehten Verhältnissen aufwachsen muss.

Am meisten leid tut mir hier einfach das Kind, sowohl du als auch vor allem ihre Mutter solltet euch wirklich mal fragen, was für Werte und Signale ihr dem armen Ding da vorlebt. Jemand will über deinen Körper bestimmen und wird pissig (sorry), wenn du dich wehrst? Tja, dann musst du das wohl über dich ergehen lassen, solange er will, immerhin könnte es ja sonst Stress geben. DAS wird der Kleinen von der eigenen Mutter so vorgelebt. Ihr schadet dem Kind mehr, als dass ihr ihm guttut, auch, wenn ihr ihm eine heile Familienwelt vorspielen wollt, die es nicht gibt. Kinder sind nicht dumm und sie wird irgendwann merken, was für komische Abgründe sich da bei euch aufgetan haben.

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det92
det92
20.04.22 um 11:06

Naja über ihren Charakter hat er wenig geschrieben, vielleicht weil es hier einfach wenig zu erzählen gibt ? Und wie wird die Beziehung wohl aussehen im Alltag, wenn solche Demütigungen und Entscheidungen (Autothema !) Dazugehören ? Respektvoll und emphatisch sicher nicht. Und sehe ich es nicht so das nur über Sex geschrieben wurde. Es ging auch um das Kind, Immobilien, Verlobung, Kaufsucht, Relation zum Geld...

Zum Rest: 👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼
Einer der besten Beiträge ! Das Kind leidet hier am allermeisten und wird von Anfang an ein gestörtes Verhältnis zur Männerwelt haben. 

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holzmichel
20.04.22 um 12:34
In Antwort auf seko1

Nein das ist kein Fake. Ich stecke wirklich in einem Dilemma. Vielleicht habe ich mich ein Dreiviertel Jahr in der Frau getäuscht, die mit mir das Bett teilt. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, so wenig Menschenkenntnis zu haben.

Wenn ich als Außenstehender das hier gelesen hätte, würde ich wohl ein ebenso radikales Urteil fällen wie alle, die hier kommentiert haben. Aber wenn Du die Frau kennst und Gefühle im Spiel sind, ist es doch nicht so einfach. Ich weiß, dass das nicht leicht zu erklären ist. Ich bin tatsächlich hin- und hergerissen. Ich kann einfach nicht glauben, dass sie so abgebrüht sein soll, wie das hier alle unterstellen.

Und zu ihrer vorherigen Beziehung: Nicht er hat sich getrennt. Sie hat Schluss gemacht.

Und dass Sie sich getrennt hat, dafür gab es hauptsächlich zwei Gründe: Erstens sah sie keine Zukunft mehr in dieser Beziehung, nachdem ihr Ex nach sechs Jahren Beziehung und einem gemeinsamen Kind eine Heirat kategorisch ausgeschlossen hat.

Und zweitens fühlte sie sich von ihm sexuell benutzt, um nicht zu sagen ausgenutzt. Ihren Worten zufolge ist er im Bett rücksichtslos und egoistisch gewesen. Beispielsweise war ihr sein ständiges Verlangen nach GV schon lange zu viel. Aber er hat es nicht akzeptiert, wenn sie keine Lust hatte. Selbst nach der Geburt hat er sie nicht lange in Ruhe gelassen. Sein Argument war, sie hatte das Kind per Kaiserschnitt entbunden, also gab es keinen Grund, lange auf Verkehr zu verzichten. Dass die meisten Frauen mit einem Kleinkind monatelang und manchmal sogar jahrelang nicht die geringste Lust auf Verkehr haben, war für ihn kein Diskussionsthema. Er hatte schließlich Lust, also war das Grund genug wieder zu verkehren.

Aus diesem Grund glaube ich auf gar keinen Fall, dass sie den Sex mit dem Ex "besser" fand bzw. findet. Ich bin mir sicher, dass sie es gehasst hat, wie er ihre Wünsche missachtet und nur an sich selbst gedacht hat.

Warum sie das so lange mitgemacht hat, ist ein anderes Thema. Die Länge der Beziehung mag eine Rolle gespielt haben (sechs Jahre sind keine Kleinigkeit). Dann war sie finanziell abhängig von ihm und hatte noch die Verantwortung für ein kleines Kind. Um in einer solchen Situation aus der Beziehung auszubrechen, dafür braucht man schon starke Gründe. Nein, ich bin wirklich sicher, dass sie an dieser sexuellen Beziehung gar nichts gut fand und sich das auch sicher nicht zurück wünscht.

Warum sie sich ihm trotzdem an den Besuchswochenenden hingibt, ist mir gerade deswegen ein großes Rätsel. Ich hätte das niemals gedacht. Vielleicht hat sie Angst, sich zu widersetzen. Eine andere Erklärung habe ich nicht.

Und wenn das zutreffen sollte, wäre es geradezu schweinisch von mir, sie jetzt fallen zu lassen. Sie ist völlig mittellos und kann nirgendwo sonst hin als zu ihm zurück. Der Gedanke, ihr das anzutun, ist für mich unerträglich. Egal was ist oder was war - ich will auf keinen Fall, dass es ihr schlecht geht.


  

Wenn du sie nicht auf der Stelle stelle verlassen willst, was hier zwar keiner verstehen wird dann solltest du  dringend
1. deine Arschbacken zusammenkneifen und dich gerade machen.
2. Zeige ihr dein Genzen, ganz klar (keine Übernachtbesuche, kein Fremdgehen auch wenn es keinen Spaß macht  usw..)
3. sage ihr die Konsequenzen die geschehen wenn diese Grenzen überschritten werden
4. höre auf für sie Rechtfertigungen zu suchen
 

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S
seko1
20.04.22 um 12:51
In Antwort auf sophos75

Es gab vor ein paar Wochen einen Thread in dem sich der TE über alle Maßen von seiner Freundin demütigen und betrügen ließ und der keine persönlichen (Schmerz)grenzen kannte. Dein Fall scheint dem nicht unähnlich zu sein.
Ich nehme das mit dem hörig zurück, ich glaube eher dass sie aus ihrer Lebensgeschichte heraus zu einem berechnenden, manipulierenden Wesen wurde das sich für materielle Güter prostituiert. Denn ursprünglich dachte ich, sie würde von ihrem Ex missbraucht und vergewaltigt, aber mittlerweile habe ich das Gefühl sie wählt einfach den meistbietenden aus.
Dazu hat sie es geschafft, zwei sehr unterschiedliche Männer von sich abhängig zu machen: Den Brutalo (Macho wäre eine Beleidigung für alle anderen Machos) und den unterwürfigen Softie. Ersterer ist deswegen Single weil er eben so schnell nicht wieder eine Frau finden würde, die so von seinem geld abhängig wäre und sich gleichzeitig so von ihm missbrauchen liesse bzw. für ihn verfügbar wäre. Du hast Deine Beweggründe ja ausführlich dargelegt wobei für mich ganz klar ist, dass sie eben scheinbar zu attraktiv für Dich ist und Du sie durch Unterwürfigkeit und ruinöse Spendabilität kaufen möchtest.
Deine Probleme liegen so tief, dass der Thread null bei Dir bewirkt zu haben scheint. Die beiden Aspekte, Äußerlichkeiten vergehen mit der Zeit und zweckgerichtete Zuwendung ist schnell vorbei wenn sie ihr Ziel erreicht hat. Du musst unbedingt an Deinem Selbstwertgefühl, Deiner Abgrenzung und an Deinen Maßstäben an mögliche Partnerinnen arbeiten sonst endest Du im Unglück. Wenn es so weiterläuft wie es aktuell ausschaut hat sich Dich bald finanziell (und emotional) ausgesaugt, hat wahrscheinlich auch mit Dir ein Kind und irgendwie wird es mit Euch beiden weiterlaufen, damit sie von Euch beiden profitiert

mittlerweile habe ich das Gefühl sie wählt einfach den Meistbietenden aus

Boah, das ist krass. Aber möglich wäre es vielleicht. Bisher hätte ich so etwas nicht gedacht, aber seitdem ihr Ex sein "Angebot abgegeben" und sie nicht sofort abgelehnt hat, sondern "Bedenkzeit" haben wollte, bin ich ziemlich desillusioniert. Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass sie ernsthaft nochmal eine Rückkehr in diese Beziehung in Erwägung ziehen könnte. Und schon gar nicht, nachdem wir nun seit bald einem Dreiviertel Jahr zusammen sind.

Deine anderen Aspekte, naja, dazu kann ich eigentlich nichts sagen. Ja, sie sieht gut aus, aber perfekt ist sie auch nicht. Millionen andere sehen auch gut aus. Ich glaube, dass es ab einem gewissen Alter nicht nur um Äußerlichkeiten geht. Man wird definitiv kritischer. Ich bin jetzt 36 und möchte nicht mit einer Hohlbirne zusammen sein, deren Lebensinhalt sich auf Instagram und Tratsch über Freundinnen beschränkt. Ich muss mich auch mal über Politik, Wirtschaft oder Wissenschaftsthemen unterhalten können, aber ich will auch keine staubtrockene, humorbefreite Spießerin an meiner Seite haben, sondern eine, die auch locker ist und mit der man befreit Spaß haben und lachen kann. Und das ist natürlich nicht alles. Ich glaube, je älter man wird, desto wichtiger ist das Gesamtpaket und nicht nur Äußerlichkeiten.

Ich unterstelle mal, dass Frauen (ab einem gewissen Alter) noch weniger Äußerlichkeiten priorisieren. Da werden ganz rationale Überlegungen wichtiger, also ob der Typ finanziell stabil ist, ob er treu ist und ob er dafür geeignet ist, langfristig miteinander etwas aufzubauen. 

Abgesehen davon: Ihr Ex hat äußerlich sicherlich die Nase vorn. Außerdem ist der acht Jahre jünger als ich und verbringt wohl viel Zeit in der Muckibude. Aber dass ich als Gesamtpaket nicht mit ihm mithalten kann, würde ich nicht so sehen.

"durch Unterwürfigkeit und ruinöse Spendabilität kaufen"

Ernsthaft? Komme ich wirklich unterwürfig rüber? Das schockiert mich. Ich würde mich als rücksichtsvoll und fair bezeichnen. Es kann doch nicht ungewöhnlich sein, für die Partnerin, die man liebt, möglichst viel tun zu wollen. Es schockiert mich wirklich, wenn ich diesen Eindruck hinterlassen habe. Das mit der "ruinösen Spendabilität" kann ich nicht so ganz von der Hand weisen. Das kann nicht so weitergehen, irgendwo habe ich auch meine finanzielle Belastungsgrenze. Kinderwagen für 1200 Euro, das war extrem und muss natürlich eine Ausnahme bleiben. Aber wenn jemand überhaupt kein Gefühl für den Umgang mit Geld hat, ist das ein schwieriges Thema. 
 

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S
sophos75
20.04.22 um 13:19

Bislang scheintst Du keine echte Schmerzgrenze bei Dir zu kennen was sie noch machen muss damit Du den Schalter drückst und aussteigst.
Ich finde das mit dem halben Grundstück ja wirklich krass und hätte bei mir schon für Konsequenzen gelangt. Das mit dem Dauerfremdgehen will ich gar nicht groß erwähnen, ausser Cuckolds und Dir wären da alle Männer raus.
Ja, Du wirkst wie ihr Sklave/Diener der ihr Gefallen will. Auch dass Du Dich in einem Wettbewerb mit ihm siehst und sie das auch noch befeuert sagt wohl einiges. Normalerweise ist es so, wenn mich eine Frau demütigt und ausbeutet trenne ich mich, verarbeite das Desaster und wenn ich wieder bereit bin schaue ich mich nach für mich interessanten Frauen um. Warum gibt es bei Dir diese Reaktion nicht, sie ist ja nicht so die Hammerfrau laut Deiner Aussage

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H
holzmichel
20.04.22 um 13:41
In Antwort auf seko1

mittlerweile habe ich das Gefühl sie wählt einfach den Meistbietenden aus

Boah, das ist krass. Aber möglich wäre es vielleicht. Bisher hätte ich so etwas nicht gedacht, aber seitdem ihr Ex sein "Angebot abgegeben" und sie nicht sofort abgelehnt hat, sondern "Bedenkzeit" haben wollte, bin ich ziemlich desillusioniert. Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass sie ernsthaft nochmal eine Rückkehr in diese Beziehung in Erwägung ziehen könnte. Und schon gar nicht, nachdem wir nun seit bald einem Dreiviertel Jahr zusammen sind.

Deine anderen Aspekte, naja, dazu kann ich eigentlich nichts sagen. Ja, sie sieht gut aus, aber perfekt ist sie auch nicht. Millionen andere sehen auch gut aus. Ich glaube, dass es ab einem gewissen Alter nicht nur um Äußerlichkeiten geht. Man wird definitiv kritischer. Ich bin jetzt 36 und möchte nicht mit einer Hohlbirne zusammen sein, deren Lebensinhalt sich auf Instagram und Tratsch über Freundinnen beschränkt. Ich muss mich auch mal über Politik, Wirtschaft oder Wissenschaftsthemen unterhalten können, aber ich will auch keine staubtrockene, humorbefreite Spießerin an meiner Seite haben, sondern eine, die auch locker ist und mit der man befreit Spaß haben und lachen kann. Und das ist natürlich nicht alles. Ich glaube, je älter man wird, desto wichtiger ist das Gesamtpaket und nicht nur Äußerlichkeiten.

Ich unterstelle mal, dass Frauen (ab einem gewissen Alter) noch weniger Äußerlichkeiten priorisieren. Da werden ganz rationale Überlegungen wichtiger, also ob der Typ finanziell stabil ist, ob er treu ist und ob er dafür geeignet ist, langfristig miteinander etwas aufzubauen. 

Abgesehen davon: Ihr Ex hat äußerlich sicherlich die Nase vorn. Außerdem ist der acht Jahre jünger als ich und verbringt wohl viel Zeit in der Muckibude. Aber dass ich als Gesamtpaket nicht mit ihm mithalten kann, würde ich nicht so sehen.

"durch Unterwürfigkeit und ruinöse Spendabilität kaufen"

Ernsthaft? Komme ich wirklich unterwürfig rüber? Das schockiert mich. Ich würde mich als rücksichtsvoll und fair bezeichnen. Es kann doch nicht ungewöhnlich sein, für die Partnerin, die man liebt, möglichst viel tun zu wollen. Es schockiert mich wirklich, wenn ich diesen Eindruck hinterlassen habe. Das mit der "ruinösen Spendabilität" kann ich nicht so ganz von der Hand weisen. Das kann nicht so weitergehen, irgendwo habe ich auch meine finanzielle Belastungsgrenze. Kinderwagen für 1200 Euro, das war extrem und muss natürlich eine Ausnahme bleiben. Aber wenn jemand überhaupt kein Gefühl für den Umgang mit Geld hat, ist das ein schwieriges Thema. 
 

Um mal auf deine Frage zu antworten, ja du kommst total unterwürfig rüber.
Überleg mal, dich lässt sie sexuell am langen Arm verhungern, während sie sich von ihrem Ex jederzeit vögeln lässt wenn er es braucht und sie verfügbar ist. Und du weißt davon, tollerierst es, suchst noch nach Erklärungen und Rechtfertigungen für sie.

Geht`s noch viel unterwürfiger?

Du machst ihr den Hampelmann

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mannausbw
mannausbw
20.04.22 um 13:42
In Antwort auf seko1

mittlerweile habe ich das Gefühl sie wählt einfach den Meistbietenden aus

Boah, das ist krass. Aber möglich wäre es vielleicht. Bisher hätte ich so etwas nicht gedacht, aber seitdem ihr Ex sein "Angebot abgegeben" und sie nicht sofort abgelehnt hat, sondern "Bedenkzeit" haben wollte, bin ich ziemlich desillusioniert. Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass sie ernsthaft nochmal eine Rückkehr in diese Beziehung in Erwägung ziehen könnte. Und schon gar nicht, nachdem wir nun seit bald einem Dreiviertel Jahr zusammen sind.

Deine anderen Aspekte, naja, dazu kann ich eigentlich nichts sagen. Ja, sie sieht gut aus, aber perfekt ist sie auch nicht. Millionen andere sehen auch gut aus. Ich glaube, dass es ab einem gewissen Alter nicht nur um Äußerlichkeiten geht. Man wird definitiv kritischer. Ich bin jetzt 36 und möchte nicht mit einer Hohlbirne zusammen sein, deren Lebensinhalt sich auf Instagram und Tratsch über Freundinnen beschränkt. Ich muss mich auch mal über Politik, Wirtschaft oder Wissenschaftsthemen unterhalten können, aber ich will auch keine staubtrockene, humorbefreite Spießerin an meiner Seite haben, sondern eine, die auch locker ist und mit der man befreit Spaß haben und lachen kann. Und das ist natürlich nicht alles. Ich glaube, je älter man wird, desto wichtiger ist das Gesamtpaket und nicht nur Äußerlichkeiten.

Ich unterstelle mal, dass Frauen (ab einem gewissen Alter) noch weniger Äußerlichkeiten priorisieren. Da werden ganz rationale Überlegungen wichtiger, also ob der Typ finanziell stabil ist, ob er treu ist und ob er dafür geeignet ist, langfristig miteinander etwas aufzubauen. 

Abgesehen davon: Ihr Ex hat äußerlich sicherlich die Nase vorn. Außerdem ist der acht Jahre jünger als ich und verbringt wohl viel Zeit in der Muckibude. Aber dass ich als Gesamtpaket nicht mit ihm mithalten kann, würde ich nicht so sehen.

"durch Unterwürfigkeit und ruinöse Spendabilität kaufen"

Ernsthaft? Komme ich wirklich unterwürfig rüber? Das schockiert mich. Ich würde mich als rücksichtsvoll und fair bezeichnen. Es kann doch nicht ungewöhnlich sein, für die Partnerin, die man liebt, möglichst viel tun zu wollen. Es schockiert mich wirklich, wenn ich diesen Eindruck hinterlassen habe. Das mit der "ruinösen Spendabilität" kann ich nicht so ganz von der Hand weisen. Das kann nicht so weitergehen, irgendwo habe ich auch meine finanzielle Belastungsgrenze. Kinderwagen für 1200 Euro, das war extrem und muss natürlich eine Ausnahme bleiben. Aber wenn jemand überhaupt kein Gefühl für den Umgang mit Geld hat, ist das ein schwieriges Thema. 
 

"Abgesehen davon: Ihr Ex hat äußerlich sicherlich die Nase vorn. Außerdem ist der acht Jahre jünger als ich und verbringt wohl viel Zeit in der Muckibude. Aber dass ich als Gesamtpaket nicht mit ihm mithalten kann, würde ich nicht so sehen."

Dein Parasit sieht das offensichtlich anders. Monatlicher Handjob vs Sexwochenende sprechen eine klare Sprache.

 

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S
seko1
20.04.22 um 13:48
In Antwort auf det92

Sehr gut, dass du das nicht machst. Und auch in Jahren wäre ich vorsichtig mit schenken. Wie schon geschrieben, das Prinzip Hoffnung ist ein schlechter Ratgeber wenns um so viel Geld geht.

Ja das sieht sie so und du. Für mich gehört zur Entscheidung für eine Verlobung eher: ähnliche Denkweisen und Werte, tiefe, gegenseitige Liebe (wie man sie vielleicht noch nie für wen anders empfunden hat), gemeinsame, passende Vorstellungen von einer Zukunft, hohe sexuelle Anziehungskraft gegenseitig, guter Sex und Harmonie im Bett... Nicht: "was bieten er mir im Vergleich materiell ?" Und "Ihr Aussehen macht mot verrückt." Glaubst du sie kann einfach den Schalter umlegen und dann liebt sie den, für den sie sich entscheidet ? Es gehört mehr dazu, das Herz einer Frau zu erobern. Also nachhaltig. Eine Verlobung und ein Golf Plus gehören eher nicht dazu.

Ja solange du das sauber regelst juristisch. Lass dich beraten. Und mach zur not nen Ehevertrag. Wenn du das wiklich immer noch magst mkt der Hochzeit

Ja, Du hast recht. Das Dilemma besteht darin, dass sie zu meiner Überraschung nicht völlig mit ihrem Ex abgeschlossen hat. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber in gewisser Weise scheint sie zwischen uns zu stehen und weiß nicht, für wen sie sich entscheiden soll. Sechs Beziehungsjahre und ein gemeinsames Kind kann wohl nicht so einfach wegwischen. 

So gesehen ist für mich nachvollziehbar, dass sie nicht nur emotional, sondern auch rational abwägt. Dass mich das unerwartet trifft und auch zum Teil ziemlich desillusionert, das muss ich erstmal verarbeiten. Ich habe gerade erst realisiert, dass es einen echtewn Konkurrenzkampf um die Frau gibt, mit der ich da zusammen bin. Mit den Autos wollte ich mir übrigens nichts erkaufen. Das war ein Muss, weil man sonst in meiner Gegend aufgeschmissen ist. 

Noch ein Wort zum Thema Ehevertrag: Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass ein Ehevertrag den wirtschaftlich stärkeren im Trennungsfall vor Nachteilen bewahrt. Wenn dieser Ehevertrag nämlich einer Seite offenkundig Vorteile verschafft, dann wird der ganz schnell vom Familiengericht für sittenwidrig und damit als unwirksam erklärt. Da hat es schon manch böses Erwachen vor Gericht gegeben. Im Grund genommen ist ein Ehevertrag allenfalls unter wirtschaftlich gleichwertigen Partnern sinnvoll, wenn man für den Fall der Fälle die Verhältnisse proaktiv geklärt haben will. 

In meinem Fall macht ein Ehevertrag ohnehin wenig Sinn, weil ohne Vertrag automatisch Zugewinngemeinschaft gilt, d. h. der Wert meiner Besitztümer vor der Ehe bleibt auch im Scheidungsfall außen vor. Nur das, was während der Ehe als Zugewinn (z. B. auch Wertsteigerung von Immobilien oder Aktien) hinzukam, wird im Scheidungsfalle aufgeteilt. Da auch das Kind nicht von mir ist, gehe ich mit einer Heirat kein unangemessen großes Risiko ein.

Ich mag eigentlich über solche Themen wie Ehevertrag oder Scheidung gar nicht nachdenken. Aber ich bin auch kein naiver Blödian, der vor lauter Blauäugigkeit die Folgen seines Tuns nicht abschätzen kann. Ich weiß schon, welches Risiko die Heirat bedeutet. In meinem Fall ist es materiell überschaubar. 

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S
seko1
20.04.22 um 14:47
In Antwort auf sophos75

Bislang scheintst Du keine echte Schmerzgrenze bei Dir zu kennen was sie noch machen muss damit Du den Schalter drückst und aussteigst.
Ich finde das mit dem halben Grundstück ja wirklich krass und hätte bei mir schon für Konsequenzen gelangt. Das mit dem Dauerfremdgehen will ich gar nicht groß erwähnen, ausser Cuckolds und Dir wären da alle Männer raus.
Ja, Du wirkst wie ihr Sklave/Diener der ihr Gefallen will. Auch dass Du Dich in einem Wettbewerb mit ihm siehst und sie das auch noch befeuert sagt wohl einiges. Normalerweise ist es so, wenn mich eine Frau demütigt und ausbeutet trenne ich mich, verarbeite das Desaster und wenn ich wieder bereit bin schaue ich mich nach für mich interessanten Frauen um. Warum gibt es bei Dir diese Reaktion nicht, sie ist ja nicht so die Hammerfrau laut Deiner Aussage

Definiere "Hammerfrau". Was soll das sein? Ronaldo ist vielleicht ein Hammertyp und hat deswegen auch eine Hammerfreundin. Zumindest äußerlich. Wie sie charakterlich ist, wissen wir nicht. Ob jemand eine Hammerfrau oder ein Hammertyp ist, dafür sind Äußerlichkeiten sicherlich wichtig, aber ebenso sicher nicht alles. Für mich persönlich ist sie das, was ich mir immer gewünscht habe. Aber ich sehe auch ihre Schwächen, z. B. im Umgang mit Geld. Und es verletzt mich, dass sie sich offenbar nicht sicher ist, zu welchem Mann sie gehört.

In einer privaten Nachricht wurde ich gefragt, wie lange ich vorher Single war und wie ich sie kennengelernt habe. Das ist kein Geheimnis, deshalb will ich es für diejenigen, die es vielleicht interessiert, kurz erzählen:

Ich war beinahe fünf Jahre lang alleine. Ich bin nicht der Aufreißertyp, der locker-flockig mal eine anflirten kann. Und ich habe ein enges Beuteschema. Ich weiß nicht warum, aber groß muss sie eben sein. Und blond habe ich mir immer gewünscht, obwohl ich zuvor noch nie eine Blondine hatte. Das ist aber kein Muß. Das mit der Größe (so ab mindestens 1,78 m) allerdings schon. Keine Ahnung warum; vielleicht weil meine erste ernsthafte Freundin 1,86 m maß und ich selbst auch über 1,90 m groß bin.

In meiner Altersgruppe sind große Frauen, die noch nicht vergeben sind, allerdings rar. Und wenn sie noch frei sind, haben sie einen Haken. Entweder sind sie groß mit Kugelstoßerinnenfigur oder groß und Mannweib oder groß und spaßbefreiter Nerd oder groß und anstrengend etc. etc. Irgendwas ist immer. In meiner Firma gab es eine Kandidatin, die ich mir hätte vorstellen können. Aber ich folge dem Grundsatz "Never fuck the company", und damit war diese Kollegin außen vor. Und da ich auch keinen Bock auf diese Online-Dating-Börsen (pure Geldmacherei) habe, ist es nicht so ganz einfach, eine mit den gewünschten Eigenschaften kennenzulernen.  

Auf offener Straße oder in einem Café hätte ich die Frau übrigens nie angesprochen. Ich wäre zu schüchtern gewesen.

Wie ich sie kennengelernt habe, ist kurz erzählt: Einer meiner besten Freunde ist der Freund ihrer besten Freundin. Das Pärchen, bei dem sie nach der Trennung vorübergehend Unterschlupf gefunden hatte. Mein Freund hatte mich zu seinem Geburtstag eingeladen, und so kamen wir auf der Bowlingbahn und später am Tisch ins Gespräch. 

Ich bin kein aufdringlicher Typ. Ich mag es nicht, eine Frau einseitig zuzutexten. Wenn ich merke, da kommt nichts von ihr, beende ich so ein Gespräch rasch. Bei ihr war das nicht so. Sie stellte mir jede Menge Fragen, auch persönliche, und am besten war, dass sie total locker war und wir miteinander lachen konnten. Ich fand sie super. Aber ich hätte mir keine Chancen bei ihr ausgerechnet. 

Zwei Tage später rief mich mein Freund an und erzählte mir, dass sie ihn gründlich über mich ausgeforscht hat. Sie hat sogar Fragen zu meinen vorherigen Beziehungen gestellt. Okay, das war eindeutig. Da lag Interesse vor. Am nächsten Wochenende fuhr ich wieder hin. Aber diesmal nicht, um meinen Freund zu besuchen, sondern um mit der Frau auszugehen. Zwei Wochen später ist sie mit ihrer Tochter bei mir eingezogen.

Dass ich nach so einer Vorgeschichte und fünf beziehungslosen Jahren viel zu geben bereit war, bestreite ich nicht. Aber ich sehe mich nicht als ihr "Sklave/Diener", wie Du es ausgedrückt hast. Ja, sexuell läuft das nicht ganz so, wie ich mir das gewünscht hätte. Aber seit ich weiß, was an den Wochenenden mit ihrem Ex abläuft, wundert mich das auch nicht mehr. Das muss geklärt werden und kann in dieser Form nicht weitergehen. Das sehe ich mittlerweile auch so. 

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det92
det92
20.04.22 um 15:12

Es hätte ein Auto für beide gereicht ! Insbesondere da sie NICHT zum malochen fahren möchte/muss. 

Wie schon geschrieben, wenn das partout noch nicht reicht für dich, sie wieder rausszuschmeißen, setze Grenzen. Auch sie muss liefern, wenn sie weiter "umsonst" bei dir wohnen mag. Nicht nur du! Wir sind hier nicht bei der Bachelorette. Sie ist auch nicht die Prinzessin von Monaco. Sondern eine alleinerziehende, arbeitslose Mutter. Normalerweise haben die es eher schwer auf dem Beziehungsmarkt...

1)Die als Papawochenende getarnten Sextreffen müssen aufhören. Entweder er holt sie ab oder man trifft sich in der Stadt. KEINE Übernachtungen mehr. Wenn sie Angst hat, dass er mit ihrem Kind nicht zurechtkommt, muss er es halt nach und nach lernen. Da sie nicht verheiratet sind, kann sie ihm das vermutlich ohnehin verweigern.

2)Den Zeitpunkt der Hochzeit bestimmst du. Er ist auf keinen Fall diesen Sommer. Dann wenn du dir absolut sicher bist und die Beziehung entscheidend gewachsen ist. Da gehört auch Sex dazu ! Und das sie anfängt zu arbeiten. Einfach ein harmonisches Zusammenleben. In zwei Jahren ist für genug. Du machst dasalles ein bischen zu schnell. Kennenlernen, Verlieben, zusammenzuziehen, heiraten/kinder kriegen. So etwas wächst normal über Jahre 😐
 3) kein gemeinsames Konto, solange sie nicht arbeitet. Mach auch später lieber
ein Haushaltskonto, in das beide einzahlen.
 4) fordere dein Auto zurück !  Du wirst sehen wie gut es dir tut. Wenn es ihr der Golf nicht passt, muss sie halt Rad und Bus fahren.

Mach dich schrittweise zum Lockführer des Zuges. Wenn sie nicjt mitspielt 
Soe hat wesentlich mhr zu verlieren als du. Auc wenn sie das nicht erkennt.

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S
silur_23482715
20.04.22 um 18:26
In Antwort auf edla_27058924

Hallo Seko, du bist sehr fürsorglich und deine Liebe ist aufrichtig, dennoch kann ich mir deine Situation nur schwer vorstellen. Immer wieder versuche ich mich in deine Situation zu versetzten, aber ich schaffe es nicht. Wenn ich mir ausmale, mein Arbeitskollege, der an seiner linken Pfote einen goldenen Ehering trägt , noch mit seiner Frau oder Exfrau schläft, wird mir kotzübel. 

Ich kenne auch einen Kollegen, der an seiner linken Pfote einen goldenen Ring trug. Ob er noch verheiratet ist? Ich weiß es nicht, würde er aber zum Nein tendieren.An den Fragesteller: deine Geschichte ist unglaublich. Sie hat Sex mit ihm und du schaust traurig zu. Ich kann mir so eine Situation gar nicht ausmalen. Wie kann eine Frau sowas tun? 

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S
seko1
20.04.22 um 20:18
In Antwort auf silur_23482715

Ich kenne auch einen Kollegen, der an seiner linken Pfote einen goldenen Ring trug. Ob er noch verheiratet ist? Ich weiß es nicht, würde er aber zum Nein tendieren.An den Fragesteller: deine Geschichte ist unglaublich. Sie hat Sex mit ihm und du schaust traurig zu. Ich kann mir so eine Situation gar nicht ausmalen. Wie kann eine Frau sowas tun? 

"Wie kann eine Frau sowas tun?" 

Diese Frage stelle ich mir nun auch schon die ganze Zeit. Ihre Begründung, sich ihrem Ex hinzugeben, damit er an den "Daddy Weekends" zufrieden und ausgeglichen ist, ist auch für mich ein Schlag ins Gesicht. Auch Ihre Aussage, ganz passiv dabei zu sein und nichts zu empfinden, löst mein Problem nicht. Die Vorstellung, dass er bekommt, was mir verwehrt ist,  löst trotzdem bei mir beißenden Schmerz aus. Ich empfinde es so, dass mir etwas vorenthalten wird, was er sich einfach ohne Widerstand Ihrerseits nimmt.

Eigentlich unvorstellbar für mich. Deshalb glaube ich auch mittlerweile, dass die Dinge in Wahrheit vielleicht ganz anders liegen. Erst dachte ich, sie hat vielleicht Angst vor seiner Reaktion, wenn sie sich verweigern würde. Aber nun vermute ich, dass sie in Wirklichkeit zwischen ihm und mir steht und sich nicht mehr sicher ist, zu wem sie gehört. Das würde wohl auch erklären, weshalb sie selten mit mir schlafen mag: Möglicherweise hat sie unterbewusst das Gefühl, ihren Ex zu betrügen. Das klingt absurd, denn schließlich war sie es, die aus dieser Beziehung geflüchtet ist und dann mit mir zusammen sein wollte. Aber ihr Ex ist nun mal der Vater ihres Kindes, und nun lockt er sie mit Haus und Garten und einem schönen Kinderzimmer für die Kleine und betont ihr gegenüber, wie viel sie und die kleine Familie ihm bedeuten.

Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass sie sich deswegen sexuell bei mir so zurück hält: Weil sie ihrem Ex gegenüber ein schlechtes Gewissen hat.

 

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S
seko1
20.04.22 um 22:11
In Antwort auf det92

Es hätte ein Auto für beide gereicht ! Insbesondere da sie NICHT zum malochen fahren möchte/muss. 

Wie schon geschrieben, wenn das partout noch nicht reicht für dich, sie wieder rausszuschmeißen, setze Grenzen. Auch sie muss liefern, wenn sie weiter "umsonst" bei dir wohnen mag. Nicht nur du! Wir sind hier nicht bei der Bachelorette. Sie ist auch nicht die Prinzessin von Monaco. Sondern eine alleinerziehende, arbeitslose Mutter. Normalerweise haben die es eher schwer auf dem Beziehungsmarkt...

1)Die als Papawochenende getarnten Sextreffen müssen aufhören. Entweder er holt sie ab oder man trifft sich in der Stadt. KEINE Übernachtungen mehr. Wenn sie Angst hat, dass er mit ihrem Kind nicht zurechtkommt, muss er es halt nach und nach lernen. Da sie nicht verheiratet sind, kann sie ihm das vermutlich ohnehin verweigern.

2)Den Zeitpunkt der Hochzeit bestimmst du. Er ist auf keinen Fall diesen Sommer. Dann wenn du dir absolut sicher bist und die Beziehung entscheidend gewachsen ist. Da gehört auch Sex dazu ! Und das sie anfängt zu arbeiten. Einfach ein harmonisches Zusammenleben. In zwei Jahren ist für genug. Du machst dasalles ein bischen zu schnell. Kennenlernen, Verlieben, zusammenzuziehen, heiraten/kinder kriegen. So etwas wächst normal über Jahre 😐
 3) kein gemeinsames Konto, solange sie nicht arbeitet. Mach auch später lieber
ein Haushaltskonto, in das beide einzahlen.
 4) fordere dein Auto zurück !  Du wirst sehen wie gut es dir tut. Wenn es ihr der Golf nicht passt, muss sie halt Rad und Bus fahren.

Mach dich schrittweise zum Lockführer des Zuges. Wenn sie nicjt mitspielt 
Soe hat wesentlich mhr zu verlieren als du. Auc wenn sie das nicht erkennt.

Danke für Deinen Plan. In so einem Forum bekommt man durchaus sehr direkt, ungeschminkte Antworten auf eine Frage, das muss ich schon sagen. 

Aber das gibt auf jeden Fall Denkanstöße. Es ist gar nicht verkehrt, solche Meinungen mal von Außenstehenden zu lesen.

So, jetzt will ich ganz frisch von der heutigen Aussprache berichten. Ja, Aussprache. Ich habe zum ersten Mal klar gesagt, dass es für mich Grenzen gibt. Das ist neu. Bisher habe ich es vermieden, so klar mit ihr zu reden. Die Anregungen der Kommentatoren hier habe ich durchaus aufgenommen.

Zuerst habe ich ihr gesagt, dass ich mir das mit der Grundstücksüberschreibung jetzt noch nicht vorstellen kann, weil ich nicht mehr sicher bin, ob sie wirklich zu mir steht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir das nachholen. Ihre Antwort war: Ich hätte doch immer gesagt, dass sie genau das sei, was ich mir immer gewünscht hätte. Weshalb ich darauf nicht weiter vertrauen und einfach mal etwas riskieren wolle. Das wäre auch ein Zeichen für sie, wer wirklich zu ihr steht.

Ich habe mit genau derselben Frage geantwortet: "Und Du? Weshalb willst Du nicht mal etwas riskieren und auf meine Zusage vertrauen, dass wir das später nachholen werden. Für mich wäre das nämlich auch ein Zeichen."

Sie schwieg. 

Also kam ich zum nächsten Thema. Ich sagte ihr, dass ich die Vorstellung nicht länger ertragen kann, dass sie mit ihrem Ex schläft. Und ich sagte ihr auch, dass mich die Schilderung besonders belastet, wie sie bei ihm einfach alles geschehen lässt, während ich jederzeit ihren Willen respektiere, obwohl ich mir so sehr mehr wünschen würde.

Sie entgegnete, dass ihr das wirklich leid täte. Sie wisse, was sie in dieser Hinsicht an mir habe.

Ich wartete. Aber das war alles, was sie dazu sagte. Sonst kam nichts von ihr.

Also machte ich weiter. Ich sagte ihr, dass ich das nicht länger akzeptieren könne. Sie müsse aufhören, dort zu übernachten.

Ihre Antwort. "Das geht nicht. Wir wollen beide nicht, dass ihm sein Kind fremd wird. Deshalb bleibt es dabei, dass ich alle 14 Tage hinfahre. Aber ich lasse sie dort nicht allein. Aber ab sofort bleibt meine Tür nachts zu. Keine Ausnahme mehr. Wir werden sehen, ob er damit zurecht kommt. Er muss damit klar kommen."

Ich sagte ihr, dass mir das nicht reicht. Wie kann ich sicher sein, dass sie auch Wort hält? Sie antwortete, dass es nie völlige Sicherheit gebe. Nur Vertrauen. Und wenn ich das nicht hätte, dann sehe sie in unserer Beziehung auch keine Zukunft. Hier sei ihre rote Linie. Wenn ich damit nicht einverstanden sei, sei sie bei mir falsch.

Rote Linie. Okay. Also klare Aussage: Wenn ich damit nicht einverstanden bin und ihr nicht vertrauen will, dann war's das für sie.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie vor ein paar Tagen, auch schon so klar reagiert hätte. Aber nachdem auch das Angebot ihres Ex auf dem Tisch liegt, riskiert sie nichts mehr, wenn sie rote Linien zieht. So einfach ist das.

Ich fragte sie, wie ich das alles glauben sollte, nachdem ich erst jetzt erfahren hatte, dass sie nie aufgehört hatte, mit ihrem Ex ins Bett zu gehen, obwohl wir längst zusammen waren. Wie soll ich da einfach vertrauen?

Sie überlegte kurz und sagte dann: "Gut. Du willst einen Beweis. Ich beweise es Dir. Ich schlafe jetzt allein. Und zwar hier und auch dort. Keine Ausnahme, weder bei ihm noch bei Dir. Solange, bis alles geklärt ist."

Damit war das Gespräch beendet. Geklärt ist also eigentlich gar nichts. Indirekt hat sie mir durch dieses Gespräch meinen Verdacht bestätigt, dass sie wirklich nicht weiß, wohin sie gehört.

Jedenfalls liegt nun vor der Schlafzimmertür liegt meine Bettdecke und mein Kopfkissen. Ich werde also aufs Sofa geschickt.

Wie soll ich mit dieser Situation nun umgehen? In zwei Monaten soll (oder sollte?) die Hochzeit sein. Aber wie soll das unter diesen Umständen gehen? Und wenn nicht? Wenn ich das nun absage, wird sie mir das nicht verzeihen. Da bin ich sicher. Dann wird sie gehen. Und es ist klar, zu wem. 

Jetzt bin ich ratloser als jemals zuvor. Was hatte sie in dem Gespräch verlangt? Dass ich ihr einfach vertrauen und einfach mal etwas riskieren soll. Ich weiß es nicht.   

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S
seko1
20.04.22 um 22:33
In Antwort auf det92

Es hätte ein Auto für beide gereicht ! Insbesondere da sie NICHT zum malochen fahren möchte/muss. 

Wie schon geschrieben, wenn das partout noch nicht reicht für dich, sie wieder rausszuschmeißen, setze Grenzen. Auch sie muss liefern, wenn sie weiter "umsonst" bei dir wohnen mag. Nicht nur du! Wir sind hier nicht bei der Bachelorette. Sie ist auch nicht die Prinzessin von Monaco. Sondern eine alleinerziehende, arbeitslose Mutter. Normalerweise haben die es eher schwer auf dem Beziehungsmarkt...

1)Die als Papawochenende getarnten Sextreffen müssen aufhören. Entweder er holt sie ab oder man trifft sich in der Stadt. KEINE Übernachtungen mehr. Wenn sie Angst hat, dass er mit ihrem Kind nicht zurechtkommt, muss er es halt nach und nach lernen. Da sie nicht verheiratet sind, kann sie ihm das vermutlich ohnehin verweigern.

2)Den Zeitpunkt der Hochzeit bestimmst du. Er ist auf keinen Fall diesen Sommer. Dann wenn du dir absolut sicher bist und die Beziehung entscheidend gewachsen ist. Da gehört auch Sex dazu ! Und das sie anfängt zu arbeiten. Einfach ein harmonisches Zusammenleben. In zwei Jahren ist für genug. Du machst dasalles ein bischen zu schnell. Kennenlernen, Verlieben, zusammenzuziehen, heiraten/kinder kriegen. So etwas wächst normal über Jahre 😐
 3) kein gemeinsames Konto, solange sie nicht arbeitet. Mach auch später lieber
ein Haushaltskonto, in das beide einzahlen.
 4) fordere dein Auto zurück !  Du wirst sehen wie gut es dir tut. Wenn es ihr der Golf nicht passt, muss sie halt Rad und Bus fahren.

Mach dich schrittweise zum Lockführer des Zuges. Wenn sie nicjt mitspielt 
Soe hat wesentlich mhr zu verlieren als du. Auc wenn sie das nicht erkennt.

Ach ja, ich wollte noch auf etwas eingehen, was Du geschriben hattest:

"Den Zeitpunkt der Hochzeit bestimmst du. Er ist auf keinen Fall diesen Sommer. Dann wenn du dir absolut sicher bist und die Beziehung entscheidend gewachsen ist. Da gehört auch Sex dazu!"

Du magst damit natürlich recht haben. Aber wie soll so eine Forderung umgesetzt werden? Im Grunde genommen rätst Du mir, ihr zu sagen, dass eine Hochzeit erst dann in Frage kommt, wenn ich den Sex bekomme, den ich mir vorstelle. 

Findest Du nicht, dass das eine Art Nötigung ist? Ich kann doch nicht meiner Freundin sinngemäß sagen, dass sie sich die Heirat erst im Bett ervö...n muss!

Und was die Sache mit den Autos betrifft: Warum soll ich daraus so ein großes Ding machen, wer welches Auto fährt? Wenn sie der Fiat glücklich macht, dann kann ich auch die Größe haben, mich in die Familienkutsche zu setzen und sie mit offenem Dach im Roadster herumfahren zu lassen. Was soll's (Seufz). Finanziell bringt es mich nicht um, Sprit, Steuer  und Versicherung für zwei Gefährte zu bezahlen. Jedenfalls wollte ich nicht, dass sie, die Stadtfrau, sich in meiner ländlichen Gegend eingesperrt fühlt. Jetzt hat sie die Freiheit, tagsüber jederzeit mit ihrer Tochter in die Stadt zu fahren und unter die Leute zu kommen. Das ist doch besser, als einen Landkoller zu bekommen und deswegen zu flüchten.

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mannausbw
mannausbw
20.04.22 um 22:46
In Antwort auf seko1

Danke für Deinen Plan. In so einem Forum bekommt man durchaus sehr direkt, ungeschminkte Antworten auf eine Frage, das muss ich schon sagen. 

Aber das gibt auf jeden Fall Denkanstöße. Es ist gar nicht verkehrt, solche Meinungen mal von Außenstehenden zu lesen.

So, jetzt will ich ganz frisch von der heutigen Aussprache berichten. Ja, Aussprache. Ich habe zum ersten Mal klar gesagt, dass es für mich Grenzen gibt. Das ist neu. Bisher habe ich es vermieden, so klar mit ihr zu reden. Die Anregungen der Kommentatoren hier habe ich durchaus aufgenommen.

Zuerst habe ich ihr gesagt, dass ich mir das mit der Grundstücksüberschreibung jetzt noch nicht vorstellen kann, weil ich nicht mehr sicher bin, ob sie wirklich zu mir steht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir das nachholen. Ihre Antwort war: Ich hätte doch immer gesagt, dass sie genau das sei, was ich mir immer gewünscht hätte. Weshalb ich darauf nicht weiter vertrauen und einfach mal etwas riskieren wolle. Das wäre auch ein Zeichen für sie, wer wirklich zu ihr steht.

Ich habe mit genau derselben Frage geantwortet: "Und Du? Weshalb willst Du nicht mal etwas riskieren und auf meine Zusage vertrauen, dass wir das später nachholen werden. Für mich wäre das nämlich auch ein Zeichen."

Sie schwieg. 

Also kam ich zum nächsten Thema. Ich sagte ihr, dass ich die Vorstellung nicht länger ertragen kann, dass sie mit ihrem Ex schläft. Und ich sagte ihr auch, dass mich die Schilderung besonders belastet, wie sie bei ihm einfach alles geschehen lässt, während ich jederzeit ihren Willen respektiere, obwohl ich mir so sehr mehr wünschen würde.

Sie entgegnete, dass ihr das wirklich leid täte. Sie wisse, was sie in dieser Hinsicht an mir habe.

Ich wartete. Aber das war alles, was sie dazu sagte. Sonst kam nichts von ihr.

Also machte ich weiter. Ich sagte ihr, dass ich das nicht länger akzeptieren könne. Sie müsse aufhören, dort zu übernachten.

Ihre Antwort. "Das geht nicht. Wir wollen beide nicht, dass ihm sein Kind fremd wird. Deshalb bleibt es dabei, dass ich alle 14 Tage hinfahre. Aber ich lasse sie dort nicht allein. Aber ab sofort bleibt meine Tür nachts zu. Keine Ausnahme mehr. Wir werden sehen, ob er damit zurecht kommt. Er muss damit klar kommen."

Ich sagte ihr, dass mir das nicht reicht. Wie kann ich sicher sein, dass sie auch Wort hält? Sie antwortete, dass es nie völlige Sicherheit gebe. Nur Vertrauen. Und wenn ich das nicht hätte, dann sehe sie in unserer Beziehung auch keine Zukunft. Hier sei ihre rote Linie. Wenn ich damit nicht einverstanden sei, sei sie bei mir falsch.

Rote Linie. Okay. Also klare Aussage: Wenn ich damit nicht einverstanden bin und ihr nicht vertrauen will, dann war's das für sie.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie vor ein paar Tagen, auch schon so klar reagiert hätte. Aber nachdem auch das Angebot ihres Ex auf dem Tisch liegt, riskiert sie nichts mehr, wenn sie rote Linien zieht. So einfach ist das.

Ich fragte sie, wie ich das alles glauben sollte, nachdem ich erst jetzt erfahren hatte, dass sie nie aufgehört hatte, mit ihrem Ex ins Bett zu gehen, obwohl wir längst zusammen waren. Wie soll ich da einfach vertrauen?

Sie überlegte kurz und sagte dann: "Gut. Du willst einen Beweis. Ich beweise es Dir. Ich schlafe jetzt allein. Und zwar hier und auch dort. Keine Ausnahme, weder bei ihm noch bei Dir. Solange, bis alles geklärt ist."

Damit war das Gespräch beendet. Geklärt ist also eigentlich gar nichts. Indirekt hat sie mir durch dieses Gespräch meinen Verdacht bestätigt, dass sie wirklich nicht weiß, wohin sie gehört.

Jedenfalls liegt nun vor der Schlafzimmertür liegt meine Bettdecke und mein Kopfkissen. Ich werde also aufs Sofa geschickt.

Wie soll ich mit dieser Situation nun umgehen? In zwei Monaten soll (oder sollte?) die Hochzeit sein. Aber wie soll das unter diesen Umständen gehen? Und wenn nicht? Wenn ich das nun absage, wird sie mir das nicht verzeihen. Da bin ich sicher. Dann wird sie gehen. Und es ist klar, zu wem. 

Jetzt bin ich ratloser als jemals zuvor. Was hatte sie in dem Gespräch verlangt? Dass ich ihr einfach vertrauen und einfach mal etwas riskieren soll. Ich weiß es nicht.   

Sieh der Realität ins Auge. Du hast die Wahl zwischen:

a) Versorger sein gegen bisschen Zärtlichkeiten, die tendenziell noch zurückgehen werden. Vermutlich nie eigene Kinder.
Alles unter Vorbehalt, dass sie nicht einen besseren Versorger findet oder beim Ex einzieht.


b) harten Strich ziehen. Du bist über 1,90mm weiß und finanziell stabil. In Südamerika oder Asien wärst du sehr gefragt, hier offenbar nicht (5 Jahre alleine)

Ich denke Option b) ist besser, aber das musst letztendlich du wissen.

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S
sharly
20.04.22 um 23:02
In Antwort auf seko1

Danke für Deinen Plan. In so einem Forum bekommt man durchaus sehr direkt, ungeschminkte Antworten auf eine Frage, das muss ich schon sagen. 

Aber das gibt auf jeden Fall Denkanstöße. Es ist gar nicht verkehrt, solche Meinungen mal von Außenstehenden zu lesen.

So, jetzt will ich ganz frisch von der heutigen Aussprache berichten. Ja, Aussprache. Ich habe zum ersten Mal klar gesagt, dass es für mich Grenzen gibt. Das ist neu. Bisher habe ich es vermieden, so klar mit ihr zu reden. Die Anregungen der Kommentatoren hier habe ich durchaus aufgenommen.

Zuerst habe ich ihr gesagt, dass ich mir das mit der Grundstücksüberschreibung jetzt noch nicht vorstellen kann, weil ich nicht mehr sicher bin, ob sie wirklich zu mir steht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir das nachholen. Ihre Antwort war: Ich hätte doch immer gesagt, dass sie genau das sei, was ich mir immer gewünscht hätte. Weshalb ich darauf nicht weiter vertrauen und einfach mal etwas riskieren wolle. Das wäre auch ein Zeichen für sie, wer wirklich zu ihr steht.

Ich habe mit genau derselben Frage geantwortet: "Und Du? Weshalb willst Du nicht mal etwas riskieren und auf meine Zusage vertrauen, dass wir das später nachholen werden. Für mich wäre das nämlich auch ein Zeichen."

Sie schwieg. 

Also kam ich zum nächsten Thema. Ich sagte ihr, dass ich die Vorstellung nicht länger ertragen kann, dass sie mit ihrem Ex schläft. Und ich sagte ihr auch, dass mich die Schilderung besonders belastet, wie sie bei ihm einfach alles geschehen lässt, während ich jederzeit ihren Willen respektiere, obwohl ich mir so sehr mehr wünschen würde.

Sie entgegnete, dass ihr das wirklich leid täte. Sie wisse, was sie in dieser Hinsicht an mir habe.

Ich wartete. Aber das war alles, was sie dazu sagte. Sonst kam nichts von ihr.

Also machte ich weiter. Ich sagte ihr, dass ich das nicht länger akzeptieren könne. Sie müsse aufhören, dort zu übernachten.

Ihre Antwort. "Das geht nicht. Wir wollen beide nicht, dass ihm sein Kind fremd wird. Deshalb bleibt es dabei, dass ich alle 14 Tage hinfahre. Aber ich lasse sie dort nicht allein. Aber ab sofort bleibt meine Tür nachts zu. Keine Ausnahme mehr. Wir werden sehen, ob er damit zurecht kommt. Er muss damit klar kommen."

Ich sagte ihr, dass mir das nicht reicht. Wie kann ich sicher sein, dass sie auch Wort hält? Sie antwortete, dass es nie völlige Sicherheit gebe. Nur Vertrauen. Und wenn ich das nicht hätte, dann sehe sie in unserer Beziehung auch keine Zukunft. Hier sei ihre rote Linie. Wenn ich damit nicht einverstanden sei, sei sie bei mir falsch.

Rote Linie. Okay. Also klare Aussage: Wenn ich damit nicht einverstanden bin und ihr nicht vertrauen will, dann war's das für sie.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie vor ein paar Tagen, auch schon so klar reagiert hätte. Aber nachdem auch das Angebot ihres Ex auf dem Tisch liegt, riskiert sie nichts mehr, wenn sie rote Linien zieht. So einfach ist das.

Ich fragte sie, wie ich das alles glauben sollte, nachdem ich erst jetzt erfahren hatte, dass sie nie aufgehört hatte, mit ihrem Ex ins Bett zu gehen, obwohl wir längst zusammen waren. Wie soll ich da einfach vertrauen?

Sie überlegte kurz und sagte dann: "Gut. Du willst einen Beweis. Ich beweise es Dir. Ich schlafe jetzt allein. Und zwar hier und auch dort. Keine Ausnahme, weder bei ihm noch bei Dir. Solange, bis alles geklärt ist."

Damit war das Gespräch beendet. Geklärt ist also eigentlich gar nichts. Indirekt hat sie mir durch dieses Gespräch meinen Verdacht bestätigt, dass sie wirklich nicht weiß, wohin sie gehört.

Jedenfalls liegt nun vor der Schlafzimmertür liegt meine Bettdecke und mein Kopfkissen. Ich werde also aufs Sofa geschickt.

Wie soll ich mit dieser Situation nun umgehen? In zwei Monaten soll (oder sollte?) die Hochzeit sein. Aber wie soll das unter diesen Umständen gehen? Und wenn nicht? Wenn ich das nun absage, wird sie mir das nicht verzeihen. Da bin ich sicher. Dann wird sie gehen. Und es ist klar, zu wem. 

Jetzt bin ich ratloser als jemals zuvor. Was hatte sie in dem Gespräch verlangt? Dass ich ihr einfach vertrauen und einfach mal etwas riskieren soll. Ich weiß es nicht.   

Dass sich dir die Frage nach dem, was du nun tun solltest, immernoch stellt...

Was du da von eurer "Aussprache" beschreibst untersteeicht für mich eigentlich nur, was die meisten hier ohnehin schon gesagt haben. 
1. Sie beharrt verdächtig sehr auf die Grundstücksüberschreibung, findest du nicht? DU sollst hier laut ihr ein Risiko eingehen, während sie dir als voraussichtlich zukünftigen Ehemann scheinbar nicht vertraut? Das ist derart verdächtig und zeigt für mich nur, dass sie nach wie vor sehr auf ihren finanziellen/materiellen Vorteil aus ist. 

2. Du sollst ihr einfach vertrauen, dass sie nicht weiter mit ihrem Ex in die Kiste springt. Nachdem sie dich Wochen/ Monate ver*rscht hat und erst mit dir geredet hat, nachdem du nachgebohrt hast? Ich hoffe, SO gutgläubig bist du nicht. 
Sie kommt dir absolut 0 entgegen, im Gegenteil, sie setzt dich jetzt auch noch unter Druck, indem sie sich dir wohl nun ganz entzieht. Was genau will sie mit dem von dir getrennt schlafen beweisen? Absolut gar nichts - denn du achtest im Gegensatz zu ihrem Ex ihre Grenzen. Sie beweist hier überhaupt nichts, sondern zeigt nur erneut, wie berechnend sie ist, indem sie ihre Sexualität (in dem Fall die Nähe, die sie dir nun scheinbar ganz entzieht) Mal wieder für ihren Vorteil nutzt und mit den Männern spielt. Die ganze Absprache hat genau eine Sache gebracht: Sie hat nur unterstrichen, was etliche Leute hier dir schon seit Tagen versuchen klar zu machen. 
In meinen Augen sollte hier nur eine Option für dich möglich sein: Trenn dich von ihr. Hör auf, dich weiter ver*rschen und ausnutzen zu lassen. Sie kommt dir nicht im geringsten entgegen, sondern fordert nur und genießt. Sie wird genauso weiter machen, wie bisher, wenn du sie lässt. 

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P
peterlll
20.04.22 um 23:28

Der Beitrag kann nur Fake sein. Es gibt ja viele verstörte Menschen auf der Welt. Aber gibt es wirklich solch dumme, blinde naive Menschen wie den Threadersteller? Nein das liegt ausserhalb meines Vorstellungsbereiches.
Aber man muss schon sagen du hälst den Thread gut am laufen, besonders wie du Sie immer noch verteidigst obwohl du damit komplett alleine da stehst und somit alle Leute nochmehr anstachelst.

Für den Fakethread gibt es eine 8/10
 

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det92
det92
20.04.22 um 23:59
In Antwort auf seko1

Ach ja, ich wollte noch auf etwas eingehen, was Du geschriben hattest:

"Den Zeitpunkt der Hochzeit bestimmst du. Er ist auf keinen Fall diesen Sommer. Dann wenn du dir absolut sicher bist und die Beziehung entscheidend gewachsen ist. Da gehört auch Sex dazu!"

Du magst damit natürlich recht haben. Aber wie soll so eine Forderung umgesetzt werden? Im Grunde genommen rätst Du mir, ihr zu sagen, dass eine Hochzeit erst dann in Frage kommt, wenn ich den Sex bekomme, den ich mir vorstelle. 

Findest Du nicht, dass das eine Art Nötigung ist? Ich kann doch nicht meiner Freundin sinngemäß sagen, dass sie sich die Heirat erst im Bett ervö...n muss!

Und was die Sache mit den Autos betrifft: Warum soll ich daraus so ein großes Ding machen, wer welches Auto fährt? Wenn sie der Fiat glücklich macht, dann kann ich auch die Größe haben, mich in die Familienkutsche zu setzen und sie mit offenem Dach im Roadster herumfahren zu lassen. Was soll's (Seufz). Finanziell bringt es mich nicht um, Sprit, Steuer  und Versicherung für zwei Gefährte zu bezahlen. Jedenfalls wollte ich nicht, dass sie, die Stadtfrau, sich in meiner ländlichen Gegend eingesperrt fühlt. Jetzt hat sie die Freiheit, tagsüber jederzeit mit ihrer Tochter in die Stadt zu fahren und unter die Leute zu kommen. Das ist doch besser, als einen Landkoller zu bekommen und deswegen zu flüchten.

Äh... Strengennommen ja. In der heutigen Zeit ist "kein Sex vor der Ehe" antiqutiert. Einer von vielen Sachen die passen müssen, damit eine Ehe hält ist Sex. Ähnliche Vorlieben, Harmonieren im Schlafzimmer und gute Kommunikation darüber. Sonst "kaufst" du ja die Katze im Sack ! Und Eheleute sollten sich schon sexuell anziehend finden. Das sehe ich bisher nur bei dir. 😐

Wo anders schreibst du, sie wäre weg, wenn die Hochzeit nicht stattfindet in 60 Tagen. Das ist Erpressung und hat mit einer Heirat aus Liebe nichts zu tun. Nur weil ihr das der Grund der Trennung vom Ex war, heißt das nicht das die Heirat gleichbedeutend mit Liebe von IHR zu DIR ist. Eure Aussprache zeigt einmal mehr, dass du vor allem für ihre wirtschaftliche Absicherung interessant bist. Soe schmeißt dich aus DEINEM eigenen Bett und Schlafzimmer. Benützt aber Morgen wieder DEIN Auto. Ich seh hier NULL Commitment gegenüber dir. 

Sorry, aber trenne dich. Sie hat dich nicht verdient

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S
seko1
21.04.22 um 0:22
In Antwort auf sharly

Dass sich dir die Frage nach dem, was du nun tun solltest, immernoch stellt...

Was du da von eurer "Aussprache" beschreibst untersteeicht für mich eigentlich nur, was die meisten hier ohnehin schon gesagt haben. 
1. Sie beharrt verdächtig sehr auf die Grundstücksüberschreibung, findest du nicht? DU sollst hier laut ihr ein Risiko eingehen, während sie dir als voraussichtlich zukünftigen Ehemann scheinbar nicht vertraut? Das ist derart verdächtig und zeigt für mich nur, dass sie nach wie vor sehr auf ihren finanziellen/materiellen Vorteil aus ist. 

2. Du sollst ihr einfach vertrauen, dass sie nicht weiter mit ihrem Ex in die Kiste springt. Nachdem sie dich Wochen/ Monate ver*rscht hat und erst mit dir geredet hat, nachdem du nachgebohrt hast? Ich hoffe, SO gutgläubig bist du nicht. 
Sie kommt dir absolut 0 entgegen, im Gegenteil, sie setzt dich jetzt auch noch unter Druck, indem sie sich dir wohl nun ganz entzieht. Was genau will sie mit dem von dir getrennt schlafen beweisen? Absolut gar nichts - denn du achtest im Gegensatz zu ihrem Ex ihre Grenzen. Sie beweist hier überhaupt nichts, sondern zeigt nur erneut, wie berechnend sie ist, indem sie ihre Sexualität (in dem Fall die Nähe, die sie dir nun scheinbar ganz entzieht) Mal wieder für ihren Vorteil nutzt und mit den Männern spielt. Die ganze Absprache hat genau eine Sache gebracht: Sie hat nur unterstrichen, was etliche Leute hier dir schon seit Tagen versuchen klar zu machen. 
In meinen Augen sollte hier nur eine Option für dich möglich sein: Trenn dich von ihr. Hör auf, dich weiter ver*rschen und ausnutzen zu lassen. Sie kommt dir nicht im geringsten entgegen, sondern fordert nur und genießt. Sie wird genauso weiter machen, wie bisher, wenn du sie lässt. 

Es ist ein Hammer, was Du schreibst. Und auch einige andere. Ein Hammer deswegen, weil Ihr Dinge benennt, die ich selbst so nie gesehen hätte.

Ich würde nicht sagen, dass sie auf der Grundstücksschenkung beharrt. Sie hat doch verstanden, dass ich dazu jetzt nicht bereit bin. Sonst hätte sie doch nicht geschwiegen, nachdem ich die Gegenfrage gestellt habe. Aber klar, es sieht so aus, als ob sie mir misstraut und gleichzeitig verlangt, dass ich ihr vertrauen soll. Wäre ich an ihrer Stelle, hätte ich es wohl unangemessen gefunden, so eine Frage (eine Forderung war es ja nicht) überhaupt aufzuwerfen. Und mir mit dem Begriff "Vertrauen" zu kommen, war manipulativ. Solche Mittel sollte man aus dem Spiel lassen. Du hast zweifellos recht damit, dass ihr die eigene Absicherung sehr wichtig ist. Aber angesichts ihrer Vorgeschichte - letztendlich war sie bisher immer von irgendjemandem finanziell abhängig - kann ich sogar irgendwo verstehen, das man so wird.  

Zu Punkt 2: Ja, mein Vertrauen ist stark angeknackst. Ich vermute, dass sie tatsächlich wahrscheinlich nie damit aufgehört hat, ihren Ex in ihr Bett zu lassen, wenn sie bei ihm war. Diese Vermutung ist hart, denn so etwas ein Dreiviertel Jahr lang vor einem neuen Partner zu verbergen, hätte ich nicht fertig gebracht. Aber immerhin war sie nicht abgebrüht genug, sich beiden Männern bedenkenlos hinzugeben. Irgendetwas muss sie gehemmt haben, sonst hätte sie keinen Grund gehabt, bei mir so zurückhaltend in Sachen GV zu sein. Ich denke, sie wird wohl wegen dieser Zweigleisigkeit die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen und deswegen bei uns beiden keinen Spaß am GV gehabt haben. Anders kann ich mir das einfach nicht vorstellen.

Ich weiß auch nicht, was ich von ihrem "Beweis" halten soll. Wenn sie mich aus dem Schlafzimmer aussperrt, belegt das natürlich nicht, dass sie es bei ihrem Ex auch so halten wird. Es ist einfach kein Beweis. Also, was will sie damit erreichen? Natürlich tut mir das weh. Auch wenn sie nicht viel mit mir geschlafen hat, war es superschön, nachts bei ihr zu sein.

Leute, bitte versetzt Euch mal in meine Situation: Ich war vor ihr fünf Jahre lang alleine. Ich war ausgehungert und hatte die Hoffnung schon ausgegeben, nochmal jemanden zu finden, die mich glücklich machen könnte. Und ich bin 36 und sie ist 24. Es ist nicht selbstverständlich, nochmal so eine junge Frau an der Seite genießen zu dürfen. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass diese Frau Interesse an mir haben könnte. Nach fünf frustrierenden Singlejahren war sie der  Jackpot für mich. Es ist doch klar, dass ich von dieser neuen Situation völlig berauscht vor Glücksgefühl war. Da will man Negatives wie den limitierten Sex oder ihren lockeren Umgang mit Geld gar nicht sehen.  

Aber zurück zum Thema. Wenn ich Dich richtig verstehe, gehst Du davon aus, dass sie mit dem Entzug ihrer Nähe etwas erreichen will. Das ist ein interessanter Gedanke. Wenn er zutrifft, wäre das in der Tat ziemlich berechnend gehandelt. Sie weiß natürlich, wie sehr ich ihre Nähe vermisse. Der Gedanke, dass sie hinter der Schlafzimmertür ist und ich nicht zu ihr darf, ist natürlich brutal. Vielleicht will sie aber auch im Hinblick auf ihren Ex nur testen, wie ein Mann mit so einer Situation umgeht. Ich will nicht glauben, dass sie mich mit dem Entzug ihrer Nähe weichkochen will, um irgendetwas dadurch zu erreichen. Dann wäre sie extrem abgebrüht. Ich glaube das nicht.

Aber in meinem Kopf ist auf jeden Fall etwas in Bewegung geraten. Ich fühle mich zunehmend unwohl mit dem Gedanken an eine Heirat in zwei Monaten. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, wenn ich nun anfange, ihr zu misstrauen. 

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S
seko1
21.04.22 um 0:55
In Antwort auf mannausbw

Sieh der Realität ins Auge. Du hast die Wahl zwischen:

a) Versorger sein gegen bisschen Zärtlichkeiten, die tendenziell noch zurückgehen werden. Vermutlich nie eigene Kinder.
Alles unter Vorbehalt, dass sie nicht einen besseren Versorger findet oder beim Ex einzieht.


b) harten Strich ziehen. Du bist über 1,90mm weiß und finanziell stabil. In Südamerika oder Asien wärst du sehr gefragt, hier offenbar nicht (5 Jahre alleine)

Ich denke Option b) ist besser, aber das musst letztendlich du wissen.

Du siehst die Dinge aber extrem rational. Gefühle gibt's für Dich nicht?

Zu Punkt b: Ich hab's ausprobiert, war 2018 in Thailand im Urlaub. Nicht mein Frauentyp. Zu klein, zu zierlich, und diese quäkende Sprache ging mir so was von auf die Nerven. Außerdem sind die Asiatinnen absolut materiell eingestellt. Dagegen ist die abgefuckteste Deutsche Bitch ein Waisenkind. In Südamerika war ich noch nie, aber ich hatte einen Arbeitskollegen, der von seiner brasilianischen Importbraut bei der Scheidung nach Strich und Faden derart ausgenommen wurde, dass der Typ zum Alkoholiker geworden ist und jetzt in irgendeiner Plattenbaubutze seinen Tag im Promillenebel verdämmert. 

Nee, danke. Dann lieber eine, deren Mentalität ich wenigstens verstehe, auch wenn ich von ihr langfristig vielleicht tatsächlich nur "bisschen Zärtlichkeiten" zu erwarten habe. 

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H
harper_25120979
21.04.22 um 6:12
In Antwort auf seko1

Es ist ein Hammer, was Du schreibst. Und auch einige andere. Ein Hammer deswegen, weil Ihr Dinge benennt, die ich selbst so nie gesehen hätte.

Ich würde nicht sagen, dass sie auf der Grundstücksschenkung beharrt. Sie hat doch verstanden, dass ich dazu jetzt nicht bereit bin. Sonst hätte sie doch nicht geschwiegen, nachdem ich die Gegenfrage gestellt habe. Aber klar, es sieht so aus, als ob sie mir misstraut und gleichzeitig verlangt, dass ich ihr vertrauen soll. Wäre ich an ihrer Stelle, hätte ich es wohl unangemessen gefunden, so eine Frage (eine Forderung war es ja nicht) überhaupt aufzuwerfen. Und mir mit dem Begriff "Vertrauen" zu kommen, war manipulativ. Solche Mittel sollte man aus dem Spiel lassen. Du hast zweifellos recht damit, dass ihr die eigene Absicherung sehr wichtig ist. Aber angesichts ihrer Vorgeschichte - letztendlich war sie bisher immer von irgendjemandem finanziell abhängig - kann ich sogar irgendwo verstehen, das man so wird.  

Zu Punkt 2: Ja, mein Vertrauen ist stark angeknackst. Ich vermute, dass sie tatsächlich wahrscheinlich nie damit aufgehört hat, ihren Ex in ihr Bett zu lassen, wenn sie bei ihm war. Diese Vermutung ist hart, denn so etwas ein Dreiviertel Jahr lang vor einem neuen Partner zu verbergen, hätte ich nicht fertig gebracht. Aber immerhin war sie nicht abgebrüht genug, sich beiden Männern bedenkenlos hinzugeben. Irgendetwas muss sie gehemmt haben, sonst hätte sie keinen Grund gehabt, bei mir so zurückhaltend in Sachen GV zu sein. Ich denke, sie wird wohl wegen dieser Zweigleisigkeit die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen und deswegen bei uns beiden keinen Spaß am GV gehabt haben. Anders kann ich mir das einfach nicht vorstellen.

Ich weiß auch nicht, was ich von ihrem "Beweis" halten soll. Wenn sie mich aus dem Schlafzimmer aussperrt, belegt das natürlich nicht, dass sie es bei ihrem Ex auch so halten wird. Es ist einfach kein Beweis. Also, was will sie damit erreichen? Natürlich tut mir das weh. Auch wenn sie nicht viel mit mir geschlafen hat, war es superschön, nachts bei ihr zu sein.

Leute, bitte versetzt Euch mal in meine Situation: Ich war vor ihr fünf Jahre lang alleine. Ich war ausgehungert und hatte die Hoffnung schon ausgegeben, nochmal jemanden zu finden, die mich glücklich machen könnte. Und ich bin 36 und sie ist 24. Es ist nicht selbstverständlich, nochmal so eine junge Frau an der Seite genießen zu dürfen. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass diese Frau Interesse an mir haben könnte. Nach fünf frustrierenden Singlejahren war sie der  Jackpot für mich. Es ist doch klar, dass ich von dieser neuen Situation völlig berauscht vor Glücksgefühl war. Da will man Negatives wie den limitierten Sex oder ihren lockeren Umgang mit Geld gar nicht sehen.  

Aber zurück zum Thema. Wenn ich Dich richtig verstehe, gehst Du davon aus, dass sie mit dem Entzug ihrer Nähe etwas erreichen will. Das ist ein interessanter Gedanke. Wenn er zutrifft, wäre das in der Tat ziemlich berechnend gehandelt. Sie weiß natürlich, wie sehr ich ihre Nähe vermisse. Der Gedanke, dass sie hinter der Schlafzimmertür ist und ich nicht zu ihr darf, ist natürlich brutal. Vielleicht will sie aber auch im Hinblick auf ihren Ex nur testen, wie ein Mann mit so einer Situation umgeht. Ich will nicht glauben, dass sie mich mit dem Entzug ihrer Nähe weichkochen will, um irgendetwas dadurch zu erreichen. Dann wäre sie extrem abgebrüht. Ich glaube das nicht.

Aber in meinem Kopf ist auf jeden Fall etwas in Bewegung geraten. Ich fühle mich zunehmend unwohl mit dem Gedanken an eine Heirat in zwei Monaten. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, wenn ich nun anfange, ihr zu misstrauen. 

"Leute, bitte versetzt Euch mal in meine Situation: Ich war vor ihr fünf Jahre lang alleine. Ich war ausgehungert und hatte die Hoffnung schon ausgegeben, nochmal jemanden zu finden, die mich glücklich machen könnte."

Und genau dann rennt man in sein Unglück, weil man nicht rational genug, locker genug und realistisch in eine Beziehung geht. Du bist völlig vernebelt von" Liebe " das du alles verteidigst was sie macht. Viel Spaß beim aufwachen in ein paar Jahren in der Realität, der Fall wird tief. 

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S
sophos75
21.04.22 um 8:22

Sorry für meine Assoziationen aber ich muss an den Film eine "Eine Nacht bei McCools" denken, in dem Liv Tyler alle möglichen Männervor ihren Karren spannt, sie manipuliert und gegeneinander aufhetzt.
So ähnlich kommt es mir hier vor, sie nutzt Euch beide aus, spielt Euch gegeneinander aus und versucht das Maximum aus der Situation rauszuholen.
Nur mal so ein Gedanke, sie ist jung und gesund, sie müsste nicht von anderen abhängig sein, aber da sie es auf größere Jackpots abgesehen hat stellt sie sich so dar als sei sie das hilflose Wesen. Das hat bei Dir sehr gut funktioniert dass Du ihr das Märchen mit der Gosse und Du als großer Retter abgekauft hast. Wieviele Frauen trennen sich von ihren Männern und kriegen es mit entsprechendem Engagement hin wieder auf die Beine zu kommen.
Ich habe das Gefühl, dass Dein langes Singleleben auch mit Deinen Ansprüchen zu tun hat wie eine Partnerin zu sein hat. Sie hat die günstige Konstellation erkannt und spielt jetzt ihre Karten aus.
Du sagst, sie sei hingebungsvoll zu Dir, aber Du siehst ja, was passiert, wenn es nicht so läuft wie sie es will. Dann bist Du nicht mehr Herr in Deinem Haus.
Aber Deine Bedürftigkeit bzw. Abhängigkeit läßt Dich ins Unglück rennen bis sie Dich ausgesaugt hat, dann wirst Du allein dastehen

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H
holzmichel
21.04.22 um 8:38
In Antwort auf seko1

Danke für Deinen Plan. In so einem Forum bekommt man durchaus sehr direkt, ungeschminkte Antworten auf eine Frage, das muss ich schon sagen. 

Aber das gibt auf jeden Fall Denkanstöße. Es ist gar nicht verkehrt, solche Meinungen mal von Außenstehenden zu lesen.

So, jetzt will ich ganz frisch von der heutigen Aussprache berichten. Ja, Aussprache. Ich habe zum ersten Mal klar gesagt, dass es für mich Grenzen gibt. Das ist neu. Bisher habe ich es vermieden, so klar mit ihr zu reden. Die Anregungen der Kommentatoren hier habe ich durchaus aufgenommen.

Zuerst habe ich ihr gesagt, dass ich mir das mit der Grundstücksüberschreibung jetzt noch nicht vorstellen kann, weil ich nicht mehr sicher bin, ob sie wirklich zu mir steht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir das nachholen. Ihre Antwort war: Ich hätte doch immer gesagt, dass sie genau das sei, was ich mir immer gewünscht hätte. Weshalb ich darauf nicht weiter vertrauen und einfach mal etwas riskieren wolle. Das wäre auch ein Zeichen für sie, wer wirklich zu ihr steht.

Ich habe mit genau derselben Frage geantwortet: "Und Du? Weshalb willst Du nicht mal etwas riskieren und auf meine Zusage vertrauen, dass wir das später nachholen werden. Für mich wäre das nämlich auch ein Zeichen."

Sie schwieg. 

Also kam ich zum nächsten Thema. Ich sagte ihr, dass ich die Vorstellung nicht länger ertragen kann, dass sie mit ihrem Ex schläft. Und ich sagte ihr auch, dass mich die Schilderung besonders belastet, wie sie bei ihm einfach alles geschehen lässt, während ich jederzeit ihren Willen respektiere, obwohl ich mir so sehr mehr wünschen würde.

Sie entgegnete, dass ihr das wirklich leid täte. Sie wisse, was sie in dieser Hinsicht an mir habe.

Ich wartete. Aber das war alles, was sie dazu sagte. Sonst kam nichts von ihr.

Also machte ich weiter. Ich sagte ihr, dass ich das nicht länger akzeptieren könne. Sie müsse aufhören, dort zu übernachten.

Ihre Antwort. "Das geht nicht. Wir wollen beide nicht, dass ihm sein Kind fremd wird. Deshalb bleibt es dabei, dass ich alle 14 Tage hinfahre. Aber ich lasse sie dort nicht allein. Aber ab sofort bleibt meine Tür nachts zu. Keine Ausnahme mehr. Wir werden sehen, ob er damit zurecht kommt. Er muss damit klar kommen."

Ich sagte ihr, dass mir das nicht reicht. Wie kann ich sicher sein, dass sie auch Wort hält? Sie antwortete, dass es nie völlige Sicherheit gebe. Nur Vertrauen. Und wenn ich das nicht hätte, dann sehe sie in unserer Beziehung auch keine Zukunft. Hier sei ihre rote Linie. Wenn ich damit nicht einverstanden sei, sei sie bei mir falsch.

Rote Linie. Okay. Also klare Aussage: Wenn ich damit nicht einverstanden bin und ihr nicht vertrauen will, dann war's das für sie.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie vor ein paar Tagen, auch schon so klar reagiert hätte. Aber nachdem auch das Angebot ihres Ex auf dem Tisch liegt, riskiert sie nichts mehr, wenn sie rote Linien zieht. So einfach ist das.

Ich fragte sie, wie ich das alles glauben sollte, nachdem ich erst jetzt erfahren hatte, dass sie nie aufgehört hatte, mit ihrem Ex ins Bett zu gehen, obwohl wir längst zusammen waren. Wie soll ich da einfach vertrauen?

Sie überlegte kurz und sagte dann: "Gut. Du willst einen Beweis. Ich beweise es Dir. Ich schlafe jetzt allein. Und zwar hier und auch dort. Keine Ausnahme, weder bei ihm noch bei Dir. Solange, bis alles geklärt ist."

Damit war das Gespräch beendet. Geklärt ist also eigentlich gar nichts. Indirekt hat sie mir durch dieses Gespräch meinen Verdacht bestätigt, dass sie wirklich nicht weiß, wohin sie gehört.

Jedenfalls liegt nun vor der Schlafzimmertür liegt meine Bettdecke und mein Kopfkissen. Ich werde also aufs Sofa geschickt.

Wie soll ich mit dieser Situation nun umgehen? In zwei Monaten soll (oder sollte?) die Hochzeit sein. Aber wie soll das unter diesen Umständen gehen? Und wenn nicht? Wenn ich das nun absage, wird sie mir das nicht verzeihen. Da bin ich sicher. Dann wird sie gehen. Und es ist klar, zu wem. 

Jetzt bin ich ratloser als jemals zuvor. Was hatte sie in dem Gespräch verlangt? Dass ich ihr einfach vertrauen und einfach mal etwas riskieren soll. Ich weiß es nicht.   

Meinen herzlich Glückwunsch zu deiner Reaktion, ein riesiger Schritt den du gemacht hast. Jetzt heißt es weiter so.
Ich nehme den Hampelmann ein Stückweit zurück. 

Zuerst zu deinen Fragen:
Sie will dich nicht im Bett haben, was unter den Umständen in meinen Augen völliger Blödsinn ist, wenn du es erstmal so akzeptierst, dann so sie doch aufs Sofa gehen. Du hast nix falsch gemacht, warum sollst du dann büßen?

Hochzeit..wie bitte, niemals!!!!!, nicht mit so einem Menschen.
 
Ihr habt überhaupt keine Basis für eine gesunde Beziehung.
Hier geht es nicht darurm das sie dir verzeihen müsste, wenn du die Hochzeit absagst. Du musst ihr verzeihen!!!
Sie muss dir beweisen das sie dich und deine Gefühle respektiert und eure Absprachen einhält.
Wenn du schon an ihr festhalten willst, was ich persönlich nicht verstehe, dann aber niemals heiraten, niemals.
Vielleicht in 3 Jahren, wenn ihr das ganze im Griff habt und sie dich respektiert.
Wenn du die Hochzeit absagt und sie geht, dann ist sie das ganze nicht wert was du auf dich genommen hast.
Im Grunde wäre es das beste für dich und ein Ausweg aus dieser total kranken Beziehung.

Du riskerst unheimlich viel, du schenkst ihr deine Zeit und Liebe. Und das nach der ganzen Sch.. die sie gemacht hat.
Mehr Vertrauen kann ein Mensch nicht zeigen und auch nicht mehr Risiko eingehen.
Das sie überhaupt noch etwas von dir fordert ist eine bodenlose Frecheit und soll nur von ihren Fehlern ablenken.

Ich würde ihr niemals etwas überschreiben, niemals. Nach dem was sie alles gebracht hat müsstest du sie sie raus schmeissen.
Das solltest du ihr mal ganz deutlich sagen.

Sie versuchte jetzt den Spieß umzudrehen, versucht dich in die Pflicht zu nehmem, fordert Vertrauen ein. Fall bloß nicht darauf rein, sie ist einzug und allein in der Pflicht zu beweisen das sie es erst meint.

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U
user1261163904
21.04.22 um 9:36

Krass! Wenn du ihr das jetzt durchgehen lässt, sieht sie das als Legitimation für zukünftige Affären. Sie wird dich inmer wieder betrügenn und es in Ordnung finden, weil du ja bei ihrem Ex azch kein Drama gemacht hast. So verlierst du sie erst recht. Sie wird machen was sie will und deine Gefühle nicht ernst nehmen.

Reagiwre hart, zeig ihr deutlich deine Grenzen. Wenn sie deine Grenzen verletzt, verlasse sie! So hast du sie nämlich schon verloren!

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S
sharly
21.04.22 um 10:11
In Antwort auf seko1

Es ist ein Hammer, was Du schreibst. Und auch einige andere. Ein Hammer deswegen, weil Ihr Dinge benennt, die ich selbst so nie gesehen hätte.

Ich würde nicht sagen, dass sie auf der Grundstücksschenkung beharrt. Sie hat doch verstanden, dass ich dazu jetzt nicht bereit bin. Sonst hätte sie doch nicht geschwiegen, nachdem ich die Gegenfrage gestellt habe. Aber klar, es sieht so aus, als ob sie mir misstraut und gleichzeitig verlangt, dass ich ihr vertrauen soll. Wäre ich an ihrer Stelle, hätte ich es wohl unangemessen gefunden, so eine Frage (eine Forderung war es ja nicht) überhaupt aufzuwerfen. Und mir mit dem Begriff "Vertrauen" zu kommen, war manipulativ. Solche Mittel sollte man aus dem Spiel lassen. Du hast zweifellos recht damit, dass ihr die eigene Absicherung sehr wichtig ist. Aber angesichts ihrer Vorgeschichte - letztendlich war sie bisher immer von irgendjemandem finanziell abhängig - kann ich sogar irgendwo verstehen, das man so wird.  

Zu Punkt 2: Ja, mein Vertrauen ist stark angeknackst. Ich vermute, dass sie tatsächlich wahrscheinlich nie damit aufgehört hat, ihren Ex in ihr Bett zu lassen, wenn sie bei ihm war. Diese Vermutung ist hart, denn so etwas ein Dreiviertel Jahr lang vor einem neuen Partner zu verbergen, hätte ich nicht fertig gebracht. Aber immerhin war sie nicht abgebrüht genug, sich beiden Männern bedenkenlos hinzugeben. Irgendetwas muss sie gehemmt haben, sonst hätte sie keinen Grund gehabt, bei mir so zurückhaltend in Sachen GV zu sein. Ich denke, sie wird wohl wegen dieser Zweigleisigkeit die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen und deswegen bei uns beiden keinen Spaß am GV gehabt haben. Anders kann ich mir das einfach nicht vorstellen.

Ich weiß auch nicht, was ich von ihrem "Beweis" halten soll. Wenn sie mich aus dem Schlafzimmer aussperrt, belegt das natürlich nicht, dass sie es bei ihrem Ex auch so halten wird. Es ist einfach kein Beweis. Also, was will sie damit erreichen? Natürlich tut mir das weh. Auch wenn sie nicht viel mit mir geschlafen hat, war es superschön, nachts bei ihr zu sein.

Leute, bitte versetzt Euch mal in meine Situation: Ich war vor ihr fünf Jahre lang alleine. Ich war ausgehungert und hatte die Hoffnung schon ausgegeben, nochmal jemanden zu finden, die mich glücklich machen könnte. Und ich bin 36 und sie ist 24. Es ist nicht selbstverständlich, nochmal so eine junge Frau an der Seite genießen zu dürfen. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass diese Frau Interesse an mir haben könnte. Nach fünf frustrierenden Singlejahren war sie der  Jackpot für mich. Es ist doch klar, dass ich von dieser neuen Situation völlig berauscht vor Glücksgefühl war. Da will man Negatives wie den limitierten Sex oder ihren lockeren Umgang mit Geld gar nicht sehen.  

Aber zurück zum Thema. Wenn ich Dich richtig verstehe, gehst Du davon aus, dass sie mit dem Entzug ihrer Nähe etwas erreichen will. Das ist ein interessanter Gedanke. Wenn er zutrifft, wäre das in der Tat ziemlich berechnend gehandelt. Sie weiß natürlich, wie sehr ich ihre Nähe vermisse. Der Gedanke, dass sie hinter der Schlafzimmertür ist und ich nicht zu ihr darf, ist natürlich brutal. Vielleicht will sie aber auch im Hinblick auf ihren Ex nur testen, wie ein Mann mit so einer Situation umgeht. Ich will nicht glauben, dass sie mich mit dem Entzug ihrer Nähe weichkochen will, um irgendetwas dadurch zu erreichen. Dann wäre sie extrem abgebrüht. Ich glaube das nicht.

Aber in meinem Kopf ist auf jeden Fall etwas in Bewegung geraten. Ich fühle mich zunehmend unwohl mit dem Gedanken an eine Heirat in zwei Monaten. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, wenn ich nun anfange, ihr zu misstrauen. 

"Ich würde nicht sagen, dass sie auf der Grundstücksschenkung beharrt. Sie hat doch verstanden, dass ich dazu jetzt nicht bereit bin. Sonst hätte sie doch nicht geschwiegen, nachdem ich die Gegenfrage gestellt habe."
- Was hätte sie denn weiter sagen sollen? Sie wollte dich überreden, "mal ein Risiko" einzugehen, was nun wirklich absolut kein vernünftiges Argument war, sondern eher wie ein verzweifelter Strohhalm wirkt, den sie ergriffen hat. Das zeigt, dass sie keine vernünftigen Argumente hat diesbezüglich, und auch in dem Moment wahrscheinlich nicht wusste, was sie darauf noch antworten soll. Sie hat es nicht verstanden, sondern in dem Moment keine Antwort darauf gefunden, wie sie dich anderweitig überzeugen kann.

"Weißt Du, wie sie es geschafft hat, dass er ihr ziemlich stolze Unterhaltszahlungen (für die Mutter) mindestens bis zum 3. Geburtstag ihrer Tochter schriftlich zugesichert hat? Ihr Ex hat einen extremen Fußfetisch. Sie hat sich für das Treffen mit ihm entsprechend aufgebrezelt, goldene High Heels, Minirock, das volle Programm. Und dann hat sie bei der Besprechung auf der Couch ihren Fuß in seinen Schritt wandern lassen. Und als er schon am Japsen war, hat sie ihn auf den Boden beordert und ihn dann mit ihren Füßen so fertig gemacht, dass er mit hochrotem Kopf und einem Riesenständer unterschrieben hat, was sie ihm vorgelegt hat."
"Ich will nicht glauben, dass sie mich mit dem Entzug ihrer Nähe weichkochen will, um irgendetwas dadurch zu erreichen. Dann wäre sie extrem abgebrüht. Ich glaube das nicht."

- Lies dir vielleicht nochmal deine eigenen Worte durch, wie sie ihren Ex zu Unterhaltszahlungen gebracht hat...und geh dann nochmal in dich, ob du dir WIRKLICH nicht vorstellen kannst, dass sie dir ihre Nähe nicht absolut berechnend vorenthält? Ich sag nur soviel: Sie weiß, wie sie ihre Marionetten zu spielen hat.

"Aber immerhin war sie nicht abgebrüht genug, sich beiden Männern bedenkenlos hinzugeben. Irgendetwas muss sie gehemmt haben, sonst hätte sie keinen Grund gehabt, bei mir so zurückhaltend in Sachen GV zu sein. Ich denke, sie wird wohl wegen dieser Zweigleisigkeit die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen und deswegen bei uns beiden keinen Spaß am GV gehabt haben. Anders kann ich mir das einfach nicht vorstellen."
- und wieder suchst du Ausflüchte und in gewisser Weise Entschuldigungen für sie. Ich halte deine Vermutung persönlich für eine absolute Traumblase deinerseits, so leid es mir tut. Nochmal: Sie weiß, wie sie ihre Marionetten spielen muss. Dich kann sie derzeit regelrecht leermelken, ohne sich selbst großartig hingeben zu müssen, geschweige denn in irgendeiner Form dir entgegen kommen zu müssen. Sie geht halt den einfachsten Weg, da der ihr ja auch ermöglicht wird.
Zudem: Ist dir jemals in den Sinn gekommen dass sie dir gegenüber so zurückhaltend und abweisend in Sachen GV ist, weil sie dich sexuell gar nicht so attraktiv findet? Ich weiß, das ist ein grausamer Gedanke, aber wundern würde es mich nicht bei ihrer Abgebrühtheit. Die paar male, die sie dir Intimität zugestanden hat, waren aus reiner Berechnung, um dich warm zu halten und weiter an sie zu binden, dir den Kopf zu verdrehen. Geklappt hat es ja scheinbar, wieso sollte sie da mehr Mühe und Einsatz bringen, wenn das gar nicht nötig ist.  (Und bitte nicht falsch verstehen, das heißt nicht, dass du keine charakterlich tolle, sexuell attraktiver Person sein sollst. Nur vielleicht eben nicht FÜR SIE.)
Wo ich dir vielleicht Recht geben könnte sind, dass sie dem Ex gegenüber noch Gefühle haben könnte. Aber: Das macht ihr ganzes Verhalten DIR gegenüber in meinen Augen noch schlimmer. Das zeigt dann nur wirklich, dass sie dich ausnutzt. Alleine schon die Tatsache, dass sie das Angebot des Ex nicht direkt ausgeschlagen hat zeigt doch, dass sie entweder genau abwägt, wo für sie der größte Vorteil rausspringt, oder dass sie von ihm noch nicht losgekommen ist. 
Die Frage nach dem größten Vorteil würde sich für sie übrigens gar nicht stellen, wenn ihr so viel an DEINER Person liegen würde - denn sie ist bei dir scheinbar gut versorgt, ihr scheint es an nichts zu mangeln. Wenn man dann ernsthaft darüber nachdenkt, vielleicht doch die Person zu nehmen die materiell und finanziell vielleicht noch etwas mehr zu bieten hat, kann einem die andere Person ja nicht so sehr wichtig sein... Und wenn der nächste, noch wohlhabendere lockt, lässt sie sowohl den Ex als auch dich abblitzen. 

"Aber in meinem Kopf ist auf jeden Fall etwas in Bewegung geraten. Ich fühle mich zunehmend unwohl mit dem Gedanken an eine Heirat in zwei Monaten. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, wenn ich nun anfange, ihr zu misstrauen. "
- Es ist absolut gut, dass du anfängst ihr misstraust. Denn faktisch bietet sie dir absolut keine Basis, auf der du ihr vertrauen solltest. Wichtig ist nur, dass du dich nicht weiter von ihr einlullen lässt. Mach dir bewusst, dass sich für dich unter den momentan Umständen nichts im positiven ändern wird, wahrscheinlich eher das Gegenteil. Meine Prognose, solltest du wirklich immernoch  in Betracht ziehen, sie zu heiraten: Sie springt weiter mit ihrem Ex ins Bett, während sie dir noch weniger oder gar keine Intimität mehr zugestehen wird, da sie von dir ja nun hat, was sie wollte. Bei jeder Uneinigkeit, die ihr in eurer Ehe haben werdet und die nicht zu ihren Gunsten verläuft, wird sie wieder zu den altbekannten, für dich schmerzhaften Mitteln greifen. Oder sich halt ganz was neues ausdenken.
Abschließend zwei wichtige Punkte: Werde dir klar darüber, dass sie absolut nicht unschuldig und machtlos an und in ihrer Situation ist. Sie ist jung, und auch als junge Mutter kann man finanziell auf eigenen Beinen stehen, indem man arbeitet. Das macht sie nicht, da sie ja ihren/ ihre Versorger hat. Es gibt diverse Möglichkeiten auch Kleinkinder betreuen zu lassen, um in der Zwischenzeit arbeiten zu gehen, und wenn es nur Halbtags ist. Sie ist nur von dir abhängig, weil sie selbst in Sachen Arbeit bisher untätig war und du es zulässt, dass sie von dir abhängig ist.      
Und das absolut Wichtigste für mich: Bitte werdet euch klar, was ihr ihrem Kind vorlebt! Ihr habt da die Verantwortung für einen kleinen Menschen! Bei eurer Konstellation wird dem Kind nur ein völlig gestörtes Verhältnis zur Männerwelt, zu Sexualität, und zum Bezug zum eigenen Körper vorgelebt. Geschweige denn vom "sich abhängig machen". Zumindest du kannst sie davor ein stückweit schützen, indem du dich weigerst, in diesen Mustern zu bleiben und ihr diese Rolle nicht weiter vorlebst.
 

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E
elias123
21.04.22 um 10:50

Hallo,
ich habe deine Zeilen sehr aufmerksam gelesen. Du bist, ohne es selbst zu bemerken in einer Cuckold Beziehung.
Deine zufünftige Frau schläft mit ihrem Ex Freund der sehr Dominant ist und ich glaube sie genießt ihre passive devote Rolle bei dem dominanten Mann. Du mußt dich bedanken wenn sie dich mit der Hand befriedigt und du befriedigst sie oral
nachdem sie bei ihrem Exmann war. Ein typisches Verhalten eines Cuckolds seine Frau oral nach dem Verkehr mit ihrem
"Bullen" zu befriedigen und auch ein typisches Verhalten der Frau die möglicherweise von ihrem Bullen aufgetragen bekommt sich oral befriedigen zu lassen nachdem er mit ihr geschlafen hat. Irgendwie scheint mir auch, dass du deine devote Rolle etwas genießt. Sorry, dass ich dich so direkt damit konfrontiere aber wenn es so ist wie du beschreibst, wird sich die Situation wohl eher verschärfen. Also noch weniger Verkehr mit deiner Frau....irgendwann ein gemeinsamer Urlaub...und deine Frau verbringt die Nacht bei ihrem Lover und du wirst erniedrigt.....wobei ein Cuckold auch etwas erniedrigt werden möchte. So das ist wohl genug für den anfang....wenn du das nicht so empfindest, dann nicht wie weg. Wenn dich diese Art der Sexualität mit all den Konsequenzen reizt...dann versuche damit umzugehen.

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M
mara071234
21.04.22 um 10:53

Mit sind die beiden Threads fast etwas zu ähnlich.  

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M
mara071234
21.04.22 um 10:55
In Antwort auf mara071234

Mit sind die beiden Threads fast etwas zu ähnlich.  

Sollte ne Reaktion auf Sophos Beitrag weiter oben sein... 

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