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Bin ratlos zugemeinsamer Zukunft

29. Oktober um 22:55

Hallo zusammen


Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben.


Ich bin männlich, 50 Jahre alt, seit 2014 getrennt (ging von Seiten meiner Ex Frau aus) seit Dez. 2015 geschieden und habe 2 wunderbare Töchter aus meiner ersten Ehe. Meine Ehe hielt 9 Jahre, elf Jahre kannten wir uns. Meine Kinder und ich sehen uns regelmäßig, obwohl wir inzwischen rund 500 km voneinander entfernt wohnen. wir fahren zusammen in den Urlaub, ich hole Sie wenn möglich auch zwischendurch zu mir. Das funktioniert somit recht gut, wenn auch mit viel Fahrerei von mir. Das ist aber der Preis den ich gern zahle.


Kurz nach meiner Trennung habe ich eine neue Frau kennengelernt. Ich war damals 48 und Sie 32 Jahre alt. Sie hatte noch keine Kinder, war bisher nicht verheiratet. Auch sie hatte gerade erst eine 11 jährige Beziehung hinter sich, in der sie sehr geprägt wurde. Es hat sich langsam entwickelt mit uns. Wir haben viel gemeinsam unternommen, sind ein Jahr später in den ersten gemeinsamen Urlaub geflogen, es fühlte sich alles wirklich sehr sehr schön an. Sie wusste auch von Anfang an um meine Vergangenheit, auch dass ich zwei Kinder habe. Ich habe immer offen darüber gesprochen, auch wie wichtig mir meine Beziehung zu meinen Kindern ist und bleiben wird. Diese Tatsache hielt sie nicht davon ab, auch von ihrer Seite unsere Beziehung zu vertiefen. Sie sagte damals jedoch, dass sie mit meinen Kindern erst einmal keinen Kontakt möchte, was auch kein Problem war, da dazwischen gut 750 lagen. Sie hatte Angst davor, und dass sie etwas falsch machen könnte. Ich hatte es ihr freigestellt wie sie damit umgehen möchte. Ihre Mutter hingegen hatte versucht ihr ins Gewissen zu reden, mit dem Ziel sich das mit einem, geschiedenen Mann besser zweimal zu überlagen. Sie wollten Sie davon abhalten, sich darauf einzulassen. Über die Zeit jedoch kam sie von allein auf die Idee meine Kinder kennenlernen zu wollen. Das hat mich natürlich gefreut, da sie es von selbst wollte. Sie lernten sich kennen und alle verstanden sich bestens. Mehr noch, es wurde in Ansätzen fast schon innig zwischen Ihnen. Ich war sehr glücklich, dass hier langsam und vor allein freiwillig etwas heran wächst, was eine gute Perspektive für die gemeinsame Zukunft in Aussicht stellt. Irgendwann dann wurde meine Freundin schwanger, was auch gewollt war. Wir haben damit jedoch so schnell nicht gerechnet, da ihr Doc ihr attestierte, sie würde so einfach und so schnell nicht schwanger werden können. Hat was mit ihrer Psyche zu tun, da sie seit mehreren Jahren keinen Zyklus mehr hatte. Das änderte sich dann durch unsere Beziehung, es regelte sich wieder der Normalfall“ bei ihr. Somit hat unserer Beziehung ihr offensichtlich doch sehr gut getan. Mit der Schwangerschaft ergaben sich dann ein paar Veränderungen, damit wir gemeinsam in Zukunft mehr Zeit für unser Kind haben. Mein Plan war sie zu mir zu holen, da ich eine zum großen Teil bereits bezahlte Eigentumswohnung mit ausreichend hatte. Jedoch haben mich alle um mich herum bequatscht, inklusive meiner Familie, dass dies keine gute Idee sei. Sie müsse in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, da sie nicht für die Großstadt geschaffen sei. Alle vertraten die Auffassung, sie würde in der Großstadt nicht klarkommen. Ich hab das zwar anders gesehen, habe mich dennoch bequatschen lassen, und habe einen anderen Weg gesucht. Ich hatte das Glück, dass mich mein Arbeitgeber woanders hin versetzen konnte, sodass wir dadurch räumlich etwas näher zusammenrücken konnten. Vorher 750 km, nachher 300 km. Es war jedoch uns beiden von Anfang an immer klar und bewusst, dass wir in den kommenden Jahren eine gemeinsame 7 Tage Woche nicht haben werden, wie es klassisch der Fall ist. Das war ihr und auch mir von Anfang an bewusst, wir könnten auch beide sehr gut damit leben. Für mich ist das stand heute eine vollkommen akzeptable Situation. Es war somit beiden klar, dass wir uns nur an den Wochenenden sehen werden. Ich muss dazu sagen, dass es in der Regel lange Wochenenden sind, die Donnerstag Abend beginnen, bis Sonntag Abend, manchmal sogar bis Montag Abend. Ein Wochenende im Monat jedoch fahre ich zu meinen Kindern aus meiner ersten Ehe. Das ist dann Freitag bis Sonntag. Auch das war von Anfang an beiden bewusst. Aus meiner Sicht funktionierte das bisher auch gut, sodass ich den Eindruck hatte es wäre alles in Ordnung. Im Laufe der Zeit kam dann das Thema Heirat immer häufiger auf den Tisch. Sie wollte unbedingt heiraten, lieber heute als morgen. Sie fing also an Druck zu machen zu diesem Thema. Ich denke ihr war das nicht bewusst, dass Sie dieses Thema über Maß strapazierte. Um ihrem Ziel näher zu kommen fing sie dann mit dem Thema Verlobung an. Ich muss dazu sagen, dass Verlobung für mich keine tiefgreifende Bedeutung hat, somit meine Meinung dazu eher verhalten war. Damit sie ihrem Ziel jedoch näher kommt, fing sie an diese Verlobung durchdrücken zu wollen, in der Form, dass sie mir Fristen setzen wollte, frei nach dem Motto wenn bis zum gesetzen Datum nichts geschehen sei, dann würde sie und unsere Tochter bei einer späteren Heirat nicht meinen Namen bekommen. Da ich das natürlich nicht wollte, habe ich nach langem zögern ihr einen Ring an den Finger gesteckt. Aus heutiger Sicht war das keine gute Idee. Sie fühlte sich in ihrem Handeln dadurch bestätigt, fing danach wieder an Druck zum Thema Heirat zu machen. Am besten morgen Termin beim Standesamt und Einladungen verschicken. Das war mir dann aber doch zu schnell, was ich ihr auch gesagt hatte. Danach wollte sie dann wieder Fristen setzen. Darauf habe ich mich dann aber nicht eingelassen.


Ganz zum Anfang unseres Kennenlernens, also als mein Scheidungskrieg gerade lief, und es war ein echter Rosenkrieg, fragte meine Freundin mich, ob ich bei einer neuen Heirat meine Kinder mit einladen würde. Man muss dazu sagen, dass es mir zu dieser Zeit dich den Rosenkrieg emotional und psychisch außerordentlich schlecht ging.
Somit teilte ich ihr mit, dass ich unter den damals vorliegenden Umständen meine Kinder wahrscheinlich nicht dabei haben würde, vor allem weil sie sich ja damals noch gar nicht kannten. Da sich im Laufe der Zeit jedoch die Umstände sehr erfreulich verändert haben, sie und meine Kinder sich inzwischen kannten und sehr gut verstanden haben, meine Scheidung irgendwann auch hinter mir lag, ich mich emotional wieder stabilisiert hatte, teile ich meiner Freundin mit, dass ich im Falle einer neuen Heirat meine Kinder gern dabei haben möchte, da sie zu mir gehören, ein Teil von mir sind. Auch könne ich Ihnen nicht reinen Gewissens in die Augen schauen, würde ich sie nicht einladen. Also habe ich zu diesem Punkt meine Meinung geändert, auch mit dem Hintergrund dass sie sich kennen und bisher bestens verstanden haben. Mein Wunsch hat dann eine eine richtige Katastrophe ausgelöst. Man könnte das fast schon Krieg nennen. Ich wurde von ihrer Familie und auch von meiner Freundin beschimpft und aufs Tiefste kritisiert dafür. Wie ich darauf komme, meine Kinder hätten auf der Hochzeit ihrer Tochter nichts verloren. So etwas käme absolut nicht in Frage. Auch meine Freundin vertritt die Auffassung, dass meine Kinder da nichts verloren haben, da es ihr Tag sei. Ich muss dazu sagen, dass ihre Familie sich in so gut wie alle unsere Themen eingemischt hat. Ich sehe das anders. Es ist schließlich ein Brautpaar, somit der Tag von Beiden. Somit sollten auch die Wünsche Beider entsprechend berücksichtigt werden. Es wäre aus meiner Sicht fatal, wenn Einer von Beiden leer ausginge, da seine Wünsche nicht berücksichtigt werden. Schließlich und nach langem Überlegen, und nachdem etliche gütliche Vorschläge von meiner Seite von allen abgelehnt wurden, habe ich meiner Freundin dann mitgeteilt, dass ich unter diesen Umständen nicht heiraten werde. Entweder mit meinen Kindern, oder eben gar nicht. Das hat sie natürlich ohne Kompromissbereitschaft abgelehnt, sodass ich das Thema Hochzeit in diesem Moment für mich begraben haben.


Seit dem ist alles anders bei uns. Sie lehnt meine Kinder nun seit Monaten vollständig ab. Der Kontakt ist vollständig abgebrochen, was ich meinen Kindern bis heute nicht so richtig erklären kann. Sie akzeptiert zwar das meine Kinder existieren, aber sie haben keinen Kontakt mehr zueinander. Meine Freundin hat auch deren Rufnummern gelöscht, womit sie vorher ab und an Nachrichten ausgetauscht haben.
Meine Kinder würden sehr gern den Kontakt weiterhin pflegen, fragen oft nach meiner Freundin und ihrer kleinen Schwester. Meine Freundin jedoch lehnt das kompromisslos und vollständig ab. Selbst zuvor angestimmte Vereinbarungen wie, dass meine Kinder zu Ostern und im Sommerferien zu uns nach Haus kommen, werden inzwischen vollständig boykottiert, sodass ich für mich und meine Kinder in den Ferien Unterkünfte buchen muss, statt gemeinsam die Zeit verbringen zu können. Das kostet natürlich gerade in den Ferien zusätzlich und unnötig Geld, was dann woanders wieder fehlt. Meine Kinder fragen auch immer wieder nach ihrer kleinen Schwester, und wann sie sie Wiedersehen werden. Meine Freundin hingegen schießt zurück, sie seien ja nur Halbschwestern und eigentlich sei es unnötig sich zu sehen, das sie eh nie eine Beziehung zueinander aufbauen werden. Ich habe immer wieder versucht zu vermitteln und mit meiner Freundin zu reden. Ich bin der Meinung dass alle Kinder es verdient haben sich zu sehen, auch wenn es nur unregelmäßig ist. Meine Freundin sieht das anders, sie hält bis heute daran fest, (ein Dreiviertel Jahr) sodass sich bis heute nichts geändert hat.


Schlimmer noch. Ich bin in diesem Jahr das erste mal in meinem Leben allein in den Urlaub gefolgen, weil sie nicht mit mir verreisen wollte. Es sollten Retourkutsche dafür sein, weil ich die Heiratspläne begraben habe. Sie ist offensichtlich fest davon ausgegangen dass ich dann wohl auch auf meine Reise verzichten würde.
Das habe ich aber nicht getan. Ich bin also allein verreist. Urlaub ist mir sehr wichtig. Einmal im Jahr muss das sein, um aus dem Alltag einmal aussteigen zu können. Sie sieht das anders. Sie kann auch ohne Urlaub leben, was für mich unvorstellbar ist.
Ich reise seit 20 Jahren in den Urlaub, sie ist zuvor noch nie im Urlaub gewesen.


Unsere ersten gemeinsamen 5 Urlaubsreisen haben ihr dennoch sehr gefallen. Sie musste sich daran finanziell auch nicht beteiligen. Später ist sie dann wohl davon ausgegangen dass es immer so sein wird. Da auf Dauer für mich allein das aber nicht zu stemmen ist, habe ich ihr in der aktuellen schwierigen Situation mitgeteilt, dass sie sich bei zukünftigen Urlaubsreisen doch bitte mit einbringen möge. Immer ihren Möglichkeiten entsprechend. Darauf kam dann die Antwort, sie brauche eigentlich keinen Urlaub. Den könne man auch zu Haus verbringen. Statt auf einen Urlaub würde sie lieber auf eine schöne Handtasche eines Luxuslabels sparen. Eigenartige Priorität finde ich das, da es doch signalisiert dass ihr eine Handtasche wichtiger ist als ein gemeinsamer Urlaub.


Ich bin mir nicht sicher wie es mit uns in Zukunft weitergehen soll. Es fühlt sich aktuell und unter den aktuellen Umständen alles sehr schwer an und hat meine Gefühle zu meiner Freundin sehr tief erschüttert. Ich kann ihr im Moment nicht einmal mehr sagen dass ich Sie liebe. Ich bekomme das im Moment nicht über meine Lippen, was mir sehr zu denken gibt. Auch körperlich sind wir seitdem auf ein Minimum reduziert. Sie würde ja gern weiterhin und intensiv. Bei mir jedoch steht der Kopf im Weg, sodass ich wenig Bedürfnis danach verspüre. Aus dem Gemeinschaftsdenken ist zwischen uns wieder ein Mein und Dein geworden. Das ist ein Stückweit auch dem geschuldet, dass meine Freundin einen extrem schlechten Umgang mit Geld hat. Wir hatten unser Konto zusammengelegt. Es war ihr Wunsch, da sie das als Gemeinsamkeit wertet. Also haben wir das dann getan, wobei ich weiterhin noch ein eigenes Konto hatte. Nachdem das mit dem gemeinsamen Gehaltskonto aber nicht funktioniert hatte, habe ich die Konten wieder trennen lassen. Das hatte folgenden Grund: Ich bin zu der Zeit der alleinige Zahler unserer gemeinsamen Fixkosten gewesen. Sie war ja auch in Elternzeit und danach musste sie sich erst einmal wieder im Job einarbeiten. Während dieser Zeit hat Sie dennoch finanziell weit über ihre eigenen Verhältnisse gelebt, mehr ausgegeben als da war. Das war mir dann irgendwann zu viel, ich sprach sie darauf an und sie war erst einmal beleidigt. Ich habe versucht mit ihr einen Plan aufzustellen. Von der Idee ein Kassenbuch zu führen, bis hin sich ein wöchentliches festes Budget zu setzen. Schon nach kurzer Zeit glitt ihr das wieder vollständig aus den Händen, sie konnte nich einmal sagen wofür das Geld draufgegangen ist. So konnte das aber auf Dauer nicht funktionieren, ich zeigte ihr auf was da falsch läuft. Z.B. mtl. Über 200 EURO beim Bäcker zu lassen, was schon ein echtes Brett. Das war dann der Grund die Konten wieder zu trennen. Mit der Kontentrennung wollte sie dann unsere Beziehung beenden. Das habe ich bis heute nicht verstanden, ich konnte das jedoch abwenden. Schlimm genug, aus diesem Grund eine Beziehung in Frage zu stellen.


Nach ihrer Elternzeit ist sie dann wieder in den Job eingestiegen, hat sich jedoch einen neuen Job gesucht, da sie in ihren alten Job nicht zurück wollte. Da gab es danach heftigen Streit zum Thema der zukünftigen Wochenarbeitszeit, obwohl von Anfang an vereinbart war, wieder in Vollzeit zu gehen. Allein schon da ich meine finanziellen Verpflichtungen gegenüber meinen Kindern haben, somit mein Einkommen allein auf Dauer den Wohlstand nicht sicher stellen würde. Sie ist dann auf 30 Stunden wieder in ihren Job eingestiegen. Nach ihrer neuen bestandenen Probezeit habe ich mit ihr gesprochen, dass es nun Zeit wird, dass auch sie sich wieder an den Gemeinschaftskosten beteiligt. Wir haben zusätzlich zu meiner beruflichen Wohnung eine gemeinsame Wohnung, stehen auch beide im Mietvertrag. Daraufhin musste ich mir mal wieder etliche Beschimpfungen anhören, wie ich darauf kommen würde, dass sie dafür zahlen solle. Sie habe doch bisher auch nicht für die gemeinsamen Fixkosten zahlen müssen. Ich muss dazu sagen, dass wir die Vereinbarung getroffen hatten, dass ich während der Elternzeit für die Kosten allein aufkommen werde, da das Elterngeld bekanntlich zur ca. 68 % des ursprünglichen Nettoeinkommens beträgt. Nach der Elternzeit ging sie wieder in den Beruf zurück. Für Sie war es also inzwischen selbstverständlich geworden, dass ich den Lebensunterhalt allein finanziere, sie ihr Einkommen vollständig für sich allein beansprucht. Plus Kindergeld versteht sich. Sieh hat Monat für Monat ihr gesamtes Gehalt plus Kindergeld auf den Kopf gehauen, ihr Konto ist kronisch im Minus, der neu eingerichtete Dispo entsprechend belastet.


Das ist nun seit inzwischen Monaten, neben meinen Kindern und der nicht stattfindenden Hochzeit, auch immer wieder ein echtes Streitthema. Ich muss dazu sagen, dass ich seit gut einem Dreiviertel Jahr sie gebeten habe, von ihrem Gehalt sich was auf die Seite zu legen, so ein kleines Polster. Das ist bis heute nicht geschehen. Sie ist in der Regel 3 Wochen nach ihrem Gehalt pleite und wartet auf meinen Teil der Fixkosten, der Miete, Nebenkosten, Strom und Telefon abdeckt. Den zahle ich jedoch immer erst zum Monatsende, damit ich auch sicher sein kann, dass die Miete und Nebenkosten sicher bezahlt werden können. Es wäre auch fatal wenn dadurch Mietrückstände entstehen würden. Meine Freundin arbeitet aktuell 30 Stunden die Woche, könnte jederzeit auf 40 Stunden aufstocken, um ihrer finanzielle Situation zu verbessern. Das möchte sie eigenen Ausführungen zufolge aber nicht. Also steht das Thema Geld Monat für Monat auf der Tagesordnung. Sie kauft aus meiner Sicht viel unnötiges Zeug. Viele Kinderklamotten nebenbei, für mtl. bestimmt 300 Euro. Lebensunterhalt nicht berücksichtigt. Undinen dann Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können, dann bittet sie mich darum diese Rechnungen zu begleichen. Ich versuche ihr immer wieder klar zu machen, dassdas so nicht auf Dauer funktioniert, sie solle etwas für sich sparen, für den Fall das z. B. eine Reparatur an ihrem Auto anstehen könnte. Sie tut es einfach nicht. Das macht mich total fertig, dass eine Frau mit immerhin 36 Jahren so Beratungsresistent sein kann. Im kommenden Jahr läuft ihr aktueller KFZ Leasingvertrag aus. Anstatt den finanziellen Möglichkeiten entsprechend ein kleineres Auto zu suchen, darf es gern etwas größer sein. Und es muss natürlich auch ein entsprechendes Markenfabrikat sein. Anstatt darüber wenigstens mal nachzudenken, ein kleineres Auto in Erwägung zuziehen, lehnt sie das kategorisch ab. Man kann ein neues Auto schon für unter 100 Euro Leasing Rate bekommen. Davon will sie aber nichts hören, da es nicht ein Fabrikat Ihrer Vorstellungen ist. Und wenn nicht mehr geht, dann werden Mama und Papa heran gezogen, die dann ihre eigenen Vorschläge haben.


All diese Dinge haben unsere Beziehung in den letzten Monaten sehr strapaziert und verändert. Meine Gefühle ihr gegenüber haben sich stark verändert, da mir zur Zeit die Gemeinsamkeiten und Zukunftsperspektiven fehlen. Ich kann im Moment nicht erkennen, wie sich unsere Beziehung in Zukunft entwickelt. Es fällt mir inzwischen schwer ihr zu sagen dass ich sie liebe. Es beklemmt mich wenn ich darüber nachdenke. Sie hingegen sagt mir immer wieder, dass sie mich noch liebt. Nur stelle ich mir die Frage warum sie dann alles so konsequent ablehnt, obwohl sie weiß dass es mir so sehr wichtig ist. Es geht doch schließlich auch um ihre finanzielle Sicherheit, was mit einem Kind doch so unendlich wichtig ist. Das passt aus meiner Sicht irgendwie alles nicht mehr zusammen.


Ich weiß nicht was ich aktuell tun soll, damit sich in unserer Beziehung wieder etwas bessert. Ich kann doch nicht zu all den Themen nur Ja und Ahmen sagen. Dann würde ich doch nie etwas ändern.

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30. Oktober um 11:21

Hallo deisatz_2018

Wieso durch den Kakao ziehen?

Das ist kein Fake, das ist eine Schilderung einer privaten Sitution, die sehr real ist.
Also bitte hier keine Diskriminierung. Dann besser gar keinen Kommentar, statt meinen Post zu verunglimpfen. 

Danke

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30. Oktober um 12:26
In Antwort auf user29164

Hallo zusammen 


Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben. 


Ich bin männlich, 50 Jahre alt, seit 2014 getrennt (ging von Seiten meiner Ex Frau aus) seit Dez. 2015 geschieden und habe 2 wunderbare Töchter aus meiner ersten Ehe. Meine Ehe hielt 9 Jahre, elf Jahre kannten wir uns. Meine Kinder und ich sehen uns regelmäßig, obwohl wir inzwischen rund 500 km voneinander entfernt wohnen. wir fahren zusammen in den Urlaub, ich hole Sie wenn möglich auch zwischendurch zu mir. Das funktioniert somit recht gut, wenn auch mit viel Fahrerei von mir. Das ist aber der Preis den ich gern zahle.


Kurz nach meiner Trennung habe ich eine neue Frau kennengelernt. Ich war damals 48 und Sie 32 Jahre alt. Sie hatte noch keine Kinder, war bisher nicht verheiratet. Auch sie hatte gerade erst eine 11 jährige Beziehung hinter sich, in der sie sehr geprägt wurde. Es hat sich langsam entwickelt mit uns. Wir haben viel gemeinsam unternommen, sind ein Jahr später in den ersten gemeinsamen Urlaub geflogen, es fühlte sich alles wirklich sehr sehr schön an. Sie wusste auch von Anfang an um meine Vergangenheit, auch dass ich zwei Kinder habe. Ich habe immer offen darüber gesprochen, auch wie wichtig mir meine Beziehung zu meinen Kindern ist und bleiben wird. Diese Tatsache hielt sie nicht davon ab, auch von ihrer Seite unsere Beziehung zu vertiefen. Sie sagte damals jedoch, dass sie mit meinen Kindern erst einmal keinen Kontakt möchte, was auch kein Problem war, da dazwischen gut 750 lagen. Sie hatte Angst davor, und dass sie etwas falsch machen könnte. Ich hatte es ihr freigestellt wie sie damit umgehen möchte. Ihre Mutter hingegen hatte versucht ihr ins Gewissen zu reden, mit dem Ziel sich das mit einem, geschiedenen Mann besser zweimal zu überlagen. Sie wollten Sie davon abhalten, sich darauf einzulassen. Über die Zeit jedoch kam sie von allein auf die Idee meine Kinder kennenlernen zu wollen. Das hat mich natürlich gefreut, da sie es von selbst wollte. Sie lernten sich kennen und alle verstanden sich bestens. Mehr noch, es wurde in Ansätzen fast schon innig zwischen Ihnen. Ich war sehr glücklich, dass hier langsam und vor allein freiwillig etwas heran wächst, was eine gute Perspektive für die gemeinsame Zukunft in Aussicht stellt. Irgendwann dann wurde meine Freundin schwanger, was auch gewollt war. Wir haben damit jedoch so schnell nicht gerechnet, da ihr Doc ihr attestierte, sie würde so einfach und so schnell nicht schwanger werden können. Hat was mit ihrer Psyche zu tun, da sie seit mehreren Jahren keinen Zyklus mehr hatte. Das änderte sich dann durch unsere Beziehung, es regelte sich wieder der Normalfall“ bei ihr. Somit hat unserer Beziehung ihr offensichtlich doch sehr gut getan. Mit der Schwangerschaft ergaben sich dann ein paar Veränderungen, damit wir gemeinsam in Zukunft mehr Zeit für unser Kind haben. Mein Plan war sie zu mir zu holen, da ich eine zum großen Teil bereits bezahlte Eigentumswohnung mit ausreichend hatte. Jedoch haben mich alle um mich herum bequatscht, inklusive meiner Familie, dass dies keine gute Idee sei. Sie müsse in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, da sie nicht für die Großstadt geschaffen sei. Alle vertraten die Auffassung, sie würde in der Großstadt nicht klarkommen. Ich hab das zwar anders gesehen, habe mich dennoch bequatschen lassen, und habe einen anderen Weg gesucht. Ich hatte das Glück, dass mich mein Arbeitgeber woanders hin versetzen konnte, sodass wir dadurch räumlich etwas näher zusammenrücken konnten. Vorher 750 km, nachher 300 km. Es war jedoch uns beiden von Anfang an immer klar und bewusst, dass wir in den kommenden Jahren eine gemeinsame 7 Tage Woche nicht haben werden, wie es klassisch der Fall ist. Das war ihr und auch mir von Anfang an bewusst, wir könnten auch beide sehr gut damit leben. Für mich ist das stand heute eine vollkommen akzeptable Situation. Es war somit beiden klar, dass wir uns nur an den Wochenenden sehen werden. Ich muss dazu sagen, dass es in der Regel lange Wochenenden sind, die Donnerstag Abend beginnen, bis Sonntag Abend, manchmal sogar bis Montag Abend. Ein Wochenende im Monat jedoch fahre ich zu meinen Kindern aus meiner ersten Ehe. Das ist dann Freitag bis Sonntag. Auch das war von Anfang an beiden bewusst. Aus meiner Sicht funktionierte das bisher auch gut, sodass ich den Eindruck hatte es wäre alles in Ordnung. Im Laufe der Zeit kam dann das Thema Heirat immer häufiger auf den Tisch. Sie wollte unbedingt heiraten, lieber heute als morgen. Sie fing also an Druck zu machen zu diesem Thema. Ich denke ihr war das nicht bewusst, dass Sie dieses Thema über Maß strapazierte. Um ihrem Ziel näher zu kommen fing sie dann mit dem Thema Verlobung an. Ich muss dazu sagen, dass Verlobung für mich keine tiefgreifende Bedeutung hat, somit meine Meinung dazu eher verhalten war. Damit sie ihrem Ziel jedoch näher kommt, fing sie an diese Verlobung durchdrücken zu wollen, in der Form, dass sie mir Fristen setzen wollte, frei nach dem Motto wenn bis zum gesetzen Datum nichts geschehen sei, dann würde sie und unsere Tochter bei einer späteren Heirat nicht meinen Namen bekommen. Da ich das natürlich nicht wollte, habe ich nach langem zögern ihr einen Ring an den Finger gesteckt. Aus heutiger Sicht war das keine gute Idee. Sie fühlte sich in ihrem Handeln dadurch bestätigt, fing danach wieder an Druck zum Thema Heirat zu machen. Am besten morgen Termin beim Standesamt und Einladungen verschicken. Das war mir dann aber doch zu schnell, was ich ihr auch gesagt hatte. Danach wollte sie dann wieder Fristen setzen. Darauf habe ich mich dann aber nicht eingelassen.


Ganz zum Anfang unseres Kennenlernens, also als mein Scheidungskrieg gerade lief, und es war ein echter Rosenkrieg, fragte meine Freundin mich, ob ich bei einer neuen Heirat meine Kinder mit einladen würde. Man muss dazu sagen, dass es mir zu dieser Zeit dich den Rosenkrieg emotional und psychisch außerordentlich schlecht ging. 
Somit teilte ich ihr mit, dass ich unter den damals vorliegenden Umständen meine Kinder wahrscheinlich nicht dabei haben würde, vor allem weil sie sich ja damals noch gar nicht kannten. Da sich im Laufe der Zeit jedoch die Umstände sehr erfreulich verändert haben, sie und meine Kinder sich inzwischen kannten und sehr gut verstanden haben, meine Scheidung irgendwann auch hinter mir lag, ich mich emotional wieder stabilisiert hatte, teile ich meiner Freundin mit, dass ich im Falle einer neuen Heirat meine Kinder gern dabei haben möchte, da sie zu mir gehören, ein Teil von mir sind. Auch könne ich Ihnen nicht reinen Gewissens in die Augen schauen, würde ich sie nicht einladen. Also habe ich zu diesem Punkt meine Meinung geändert, auch mit dem Hintergrund dass sie sich kennen und bisher bestens verstanden haben. Mein Wunsch hat dann eine eine richtige Katastrophe ausgelöst. Man könnte das fast schon Krieg nennen. Ich wurde von ihrer Familie und auch von meiner Freundin beschimpft und aufs Tiefste kritisiert dafür. Wie ich darauf komme, meine Kinder hätten auf der Hochzeit ihrer Tochter nichts verloren. So etwas käme absolut nicht in Frage. Auch meine Freundin vertritt die Auffassung, dass meine Kinder da nichts verloren haben, da es ihr Tag sei. Ich muss dazu sagen, dass ihre Familie sich in so gut wie alle unsere Themen eingemischt hat. Ich sehe das anders. Es ist schließlich ein Brautpaar, somit der Tag von Beiden. Somit sollten auch die Wünsche Beider entsprechend berücksichtigt werden. Es wäre aus meiner Sicht fatal, wenn Einer von Beiden leer ausginge, da seine Wünsche nicht berücksichtigt werden. Schließlich und nach langem Überlegen, und nachdem etliche gütliche Vorschläge von meiner Seite von allen abgelehnt wurden, habe ich meiner Freundin dann mitgeteilt, dass ich unter diesen Umständen nicht heiraten werde. Entweder mit meinen Kindern, oder eben gar nicht. Das hat sie natürlich ohne Kompromissbereitschaft abgelehnt, sodass ich das Thema Hochzeit in diesem Moment für mich begraben haben. 


Seit dem ist alles anders bei uns. Sie lehnt meine Kinder nun seit Monaten vollständig ab. Der Kontakt ist vollständig abgebrochen, was ich meinen Kindern bis heute nicht so richtig erklären kann. Sie akzeptiert zwar das meine Kinder existieren, aber sie haben keinen Kontakt mehr zueinander. Meine Freundin hat auch deren Rufnummern gelöscht, womit sie vorher ab und an Nachrichten ausgetauscht haben.
Meine Kinder würden sehr gern den Kontakt weiterhin pflegen, fragen oft nach meiner Freundin und ihrer kleinen Schwester. Meine Freundin jedoch lehnt das kompromisslos und vollständig ab. Selbst zuvor angestimmte Vereinbarungen wie, dass meine Kinder zu Ostern und im Sommerferien zu uns nach Haus kommen, werden inzwischen vollständig boykottiert, sodass ich für mich und meine Kinder in den Ferien Unterkünfte buchen muss, statt gemeinsam die Zeit verbringen zu können. Das kostet natürlich gerade in den Ferien zusätzlich und unnötig Geld, was dann woanders wieder fehlt. Meine Kinder fragen auch immer wieder nach ihrer kleinen Schwester, und wann sie sie Wiedersehen werden. Meine Freundin hingegen schießt zurück, sie seien ja nur Halbschwestern und eigentlich sei es unnötig sich zu sehen, das sie eh nie eine Beziehung zueinander aufbauen werden. Ich habe immer wieder versucht zu vermitteln und mit meiner Freundin zu reden. Ich bin der Meinung dass alle Kinder es verdient haben sich zu sehen, auch wenn es nur unregelmäßig ist. Meine Freundin sieht das anders, sie hält bis heute daran fest, (ein Dreiviertel Jahr) sodass sich bis heute nichts geändert hat.


Schlimmer noch. Ich bin in diesem Jahr das erste mal in meinem Leben allein in den Urlaub gefolgen, weil sie nicht mit mir verreisen wollte. Es sollten Retourkutsche dafür sein, weil ich die Heiratspläne begraben habe. Sie ist offensichtlich fest davon ausgegangen dass ich dann wohl auch auf meine Reise verzichten würde.
Das habe ich aber nicht getan. Ich bin also allein verreist. Urlaub ist mir sehr wichtig. Einmal im Jahr muss das sein, um aus dem Alltag einmal aussteigen zu können. Sie sieht das anders. Sie kann auch ohne Urlaub leben, was für mich unvorstellbar ist.
Ich reise seit 20 Jahren in den Urlaub, sie ist zuvor noch nie im Urlaub gewesen.


Unsere ersten gemeinsamen 5 Urlaubsreisen haben ihr dennoch sehr gefallen. Sie musste sich daran finanziell auch nicht beteiligen. Später ist sie dann wohl davon ausgegangen dass es immer so sein wird. Da auf Dauer für mich allein das aber nicht zu stemmen ist, habe ich ihr in der aktuellen schwierigen Situation mitgeteilt, dass sie sich bei zukünftigen Urlaubsreisen doch bitte mit einbringen möge. Immer ihren Möglichkeiten entsprechend. Darauf kam dann die Antwort, sie brauche eigentlich keinen Urlaub. Den könne man auch zu Haus verbringen. Statt auf einen Urlaub würde sie lieber auf eine schöne Handtasche eines Luxuslabels sparen. Eigenartige Priorität finde ich das, da es doch signalisiert dass ihr eine Handtasche wichtiger ist als ein gemeinsamer Urlaub.


Ich bin mir nicht sicher wie es mit uns in Zukunft weitergehen soll. Es fühlt sich aktuell und unter den aktuellen Umständen alles sehr schwer an und hat meine Gefühle zu meiner Freundin sehr tief erschüttert. Ich kann ihr im Moment nicht einmal mehr sagen dass ich Sie liebe. Ich bekomme das im Moment nicht über meine Lippen, was mir sehr zu denken gibt. Auch körperlich sind wir seitdem auf ein Minimum reduziert. Sie würde ja gern weiterhin und intensiv. Bei mir jedoch steht der Kopf im Weg, sodass ich wenig Bedürfnis danach verspüre. Aus dem Gemeinschaftsdenken ist zwischen uns wieder ein Mein und Dein geworden. Das ist ein Stückweit auch dem geschuldet, dass meine Freundin einen extrem schlechten Umgang mit Geld hat. Wir hatten unser Konto zusammengelegt. Es war ihr Wunsch, da sie das als Gemeinsamkeit wertet. Also haben wir das dann getan, wobei ich weiterhin noch ein eigenes Konto hatte. Nachdem das mit dem gemeinsamen Gehaltskonto aber nicht funktioniert hatte, habe ich die Konten wieder trennen lassen. Das hatte folgenden Grund: Ich bin zu der Zeit der alleinige Zahler unserer gemeinsamen Fixkosten gewesen. Sie war ja auch in Elternzeit und danach musste sie sich erst einmal wieder im Job einarbeiten. Während dieser Zeit hat Sie dennoch finanziell weit über ihre eigenen Verhältnisse gelebt, mehr ausgegeben als da war. Das war mir dann irgendwann zu viel, ich sprach sie darauf an und sie war erst einmal beleidigt. Ich habe versucht mit ihr einen Plan aufzustellen. Von der Idee ein Kassenbuch zu führen, bis hin sich ein wöchentliches festes Budget zu setzen. Schon nach kurzer Zeit glitt ihr das wieder vollständig aus den Händen, sie konnte nich einmal sagen wofür das Geld draufgegangen ist. So konnte das aber auf Dauer nicht funktionieren, ich zeigte ihr auf was da falsch läuft. Z.B. mtl. Über 200 EURO beim Bäcker zu lassen, was schon ein echtes Brett. Das war dann der Grund die Konten wieder zu trennen. Mit der Kontentrennung wollte sie dann unsere Beziehung beenden. Das habe ich bis heute nicht verstanden, ich konnte das jedoch abwenden. Schlimm genug, aus diesem Grund eine Beziehung in Frage zu stellen. 


Nach ihrer Elternzeit ist sie dann wieder in den Job eingestiegen, hat sich jedoch einen neuen Job gesucht, da sie in ihren alten Job nicht zurück wollte. Da gab es danach heftigen Streit zum Thema der zukünftigen Wochenarbeitszeit, obwohl von Anfang an vereinbart war, wieder in Vollzeit zu gehen. Allein schon da ich meine finanziellen Verpflichtungen gegenüber meinen Kindern haben, somit mein Einkommen allein auf Dauer den Wohlstand nicht sicher stellen würde. Sie ist dann auf 30 Stunden wieder in ihren Job eingestiegen. Nach ihrer neuen bestandenen Probezeit habe ich mit ihr gesprochen, dass es nun Zeit wird, dass auch sie sich wieder an den Gemeinschaftskosten beteiligt. Wir haben zusätzlich zu meiner beruflichen Wohnung eine gemeinsame Wohnung, stehen auch beide im Mietvertrag. Daraufhin musste ich mir mal wieder etliche Beschimpfungen anhören, wie ich darauf kommen würde, dass sie dafür zahlen solle. Sie habe doch bisher auch nicht für die gemeinsamen Fixkosten zahlen müssen. Ich muss dazu sagen, dass wir die Vereinbarung getroffen hatten, dass ich während der Elternzeit für die Kosten allein aufkommen werde, da das Elterngeld bekanntlich zur ca. 68 % des ursprünglichen Nettoeinkommens beträgt. Nach der Elternzeit ging sie wieder in den Beruf zurück. Für Sie war es also inzwischen selbstverständlich geworden, dass ich den Lebensunterhalt allein finanziere, sie ihr Einkommen vollständig für sich allein beansprucht. Plus Kindergeld versteht sich. Sieh hat Monat für Monat ihr gesamtes Gehalt plus Kindergeld auf den Kopf gehauen, ihr Konto ist kronisch im Minus, der neu eingerichtete Dispo entsprechend belastet.


Das ist nun seit inzwischen Monaten, neben meinen Kindern und der nicht stattfindenden Hochzeit, auch immer wieder ein echtes Streitthema. Ich muss dazu sagen, dass ich seit gut einem Dreiviertel Jahr sie gebeten habe, von ihrem Gehalt sich was auf die Seite zu legen, so ein kleines Polster. Das ist bis heute nicht geschehen. Sie ist in der Regel 3 Wochen nach ihrem Gehalt pleite und wartet auf meinen Teil der Fixkosten, der Miete, Nebenkosten, Strom und Telefon abdeckt. Den zahle ich jedoch immer erst zum Monatsende, damit ich auch sicher sein kann, dass die Miete und Nebenkosten sicher bezahlt werden können. Es wäre auch fatal wenn dadurch Mietrückstände entstehen würden. Meine Freundin arbeitet aktuell 30 Stunden die Woche, könnte jederzeit auf 40 Stunden aufstocken, um ihrer finanzielle Situation zu verbessern. Das möchte sie eigenen Ausführungen zufolge aber nicht. Also steht das Thema Geld Monat für Monat auf der Tagesordnung. Sie kauft aus meiner Sicht viel unnötiges Zeug. Viele Kinderklamotten nebenbei, für mtl. bestimmt 300 Euro. Lebensunterhalt nicht berücksichtigt. Undinen dann Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können, dann bittet sie mich darum diese Rechnungen zu begleichen. Ich versuche ihr immer wieder klar zu machen, dassdas so nicht auf Dauer funktioniert, sie solle etwas für sich sparen, für den Fall das z. B. eine Reparatur an ihrem Auto anstehen könnte. Sie tut es einfach nicht. Das macht mich total fertig, dass eine Frau mit immerhin 36 Jahren so Beratungsresistent sein kann. Im kommenden Jahr läuft ihr aktueller KFZ Leasingvertrag aus. Anstatt den finanziellen Möglichkeiten entsprechend ein kleineres Auto zu suchen, darf es gern etwas größer sein. Und es muss natürlich auch ein entsprechendes Markenfabrikat sein. Anstatt darüber wenigstens mal nachzudenken, ein kleineres Auto in Erwägung zuziehen, lehnt sie das kategorisch ab. Man kann ein neues Auto schon für unter 100 Euro Leasing Rate bekommen. Davon will sie aber nichts hören, da es nicht ein Fabrikat Ihrer Vorstellungen ist. Und wenn nicht mehr geht, dann werden Mama und Papa heran gezogen, die dann ihre eigenen Vorschläge haben. 


All diese Dinge haben unsere Beziehung in den letzten Monaten sehr strapaziert und verändert. Meine Gefühle ihr gegenüber haben sich stark verändert, da mir zur Zeit die Gemeinsamkeiten und Zukunftsperspektiven fehlen. Ich kann im Moment nicht erkennen, wie sich unsere Beziehung in Zukunft entwickelt. Es fällt mir inzwischen schwer ihr zu sagen dass ich sie liebe. Es beklemmt mich wenn ich darüber nachdenke. Sie hingegen sagt mir immer wieder, dass sie mich noch liebt. Nur stelle ich mir die Frage warum sie dann alles so konsequent ablehnt, obwohl sie weiß dass es mir so sehr wichtig ist. Es geht doch schließlich auch um ihre finanzielle Sicherheit, was mit einem Kind doch so unendlich wichtig ist. Das passt aus meiner Sicht irgendwie alles nicht mehr zusammen. 


Ich weiß nicht was ich aktuell tun soll, damit sich in unserer Beziehung wieder etwas bessert. Ich kann doch nicht zu all den Themen nur Ja und Ahmen sagen. Dann würde ich doch nie etwas ändern.
 

was soll denn da besser werden? sie hat offenbar einen mann gesucht, der ihr vor allem ein schönes leben nach ihren vorstellungen bietet. jetzt offenbart sich aber, dass eben nicht alles nach ihren vorstellungen läuft, und dass du auch vorstellungen hast. also gibts stress und sanktionen.

wäre nicht dass, was ich mir unter einer zukunftsfähigen partnerschaft vorstelle. sei froh, dass du es noch vor der hochzeit gecheckt hast, und zieh deine konsequenzen!

p.s. die story mit dem "kann ja eh nicht so schnell schwanger werden..." - hast du die von ihr, oder warst du dabei, als ihr der arzt das erklärt hat? mein gefühl sagt mir, dass du ihr da schon auf den leim gegangen bist... 

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30. Oktober um 12:42
In Antwort auf derspieltdochblos

was soll denn da besser werden? sie hat offenbar einen mann gesucht, der ihr vor allem ein schönes leben nach ihren vorstellungen bietet. jetzt offenbart sich aber, dass eben nicht alles nach ihren vorstellungen läuft, und dass du auch vorstellungen hast. also gibts stress und sanktionen.

wäre nicht dass, was ich mir unter einer zukunftsfähigen partnerschaft vorstelle. sei froh, dass du es noch vor der hochzeit gecheckt hast, und zieh deine konsequenzen!

p.s. die story mit dem "kann ja eh nicht so schnell schwanger werden..." - hast du die von ihr, oder warst du dabei, als ihr der arzt das erklärt hat? mein gefühl sagt mir, dass du ihr da schon auf den leim gegangen bist... 

Das mit der schwierigen Empfängnis ist in der Tat in meinem Beisein von ihrer Ärztin gesagt worden. Sie hatte die letzten 3 Jahre keinen Zyklus mehr, was laut Ärztin auf ihre Psyche zurück zu führen war. Das ist also wirklich keine „vorgeschobene“ Geschichte. Ich war dabei und habe es aus erster Hand mitgeteilt bekommen.

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30. Oktober um 13:40
In Antwort auf derspieltdochblos

was soll denn da besser werden? sie hat offenbar einen mann gesucht, der ihr vor allem ein schönes leben nach ihren vorstellungen bietet. jetzt offenbart sich aber, dass eben nicht alles nach ihren vorstellungen läuft, und dass du auch vorstellungen hast. also gibts stress und sanktionen.

wäre nicht dass, was ich mir unter einer zukunftsfähigen partnerschaft vorstelle. sei froh, dass du es noch vor der hochzeit gecheckt hast, und zieh deine konsequenzen!

p.s. die story mit dem "kann ja eh nicht so schnell schwanger werden..." - hast du die von ihr, oder warst du dabei, als ihr der arzt das erklärt hat? mein gefühl sagt mir, dass du ihr da schon auf den leim gegangen bist... 

Hut ab dass du den roman gelesen hast

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30. Oktober um 19:14

Es ist ein absolutes No-Go, dass sie Deine Kinder bei Eurer Hochzeit nicht dabei haben wollte!!!!! Genau so wie die Tatsache, dass sie seither jeden Kontakt zu ihnen verweigert und der Ansicht ist, die komplette Finanzierung Eures gemeinsamen Lebens obliege Dir ganz allein. Gottseidank hast Du darauf bestanden, die Hochzeit davon abhängig zu machen, dass Deine Kinder dabei sein dürfen. 

Ich empfinde das, was Du über die schreibst, so, dass sie eine extremst verwöhnte Person ist, die immer bekommen hat, was sie wollte, und in den Zickenmodus verfällt, wenn sich ihr jemand widersetzt. Das sind sehr unschöne Eigenschaften an einer Person, die ich persönlich nicht mehr zum Partner haben wollte. 


 

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