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Bin in einer Beziehung mit einer Borderlinerin

26. Februar um 18:09

Hallo, ich bin mit einer depressiven Borderlinerin zusammen und weiß nicht mehr weiter. Nach mehrmaligem abhauen werde ich von ihr ignoriert, sie hat mich ohne erdenklichen Grund aus ihrer Freundschaftsliste in Facebook genommen. Sie hat nachts in meinem Handy geschnüffelt und gesehen dass ich mit diversen Freunden von ihr geschrieben habe, als sie das letzte mal verschwand und hat mir dies zum Vorwurf gemacht. Am nächsten Tag wurde ich ignoriert und sie hatte sich mega mit ihrer Mutter in den Haaren, worauf sie wiedermal verschwand. Seither Schweigen wir uns alle an. Ich unterstütze ihre Mutter in der Zeit. Kann vielleicht jemand von euch mir/uns ein paar Tipps geben 

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26. Februar um 18:13

Und warum machst du das, was erhoffst du dir für eure Zukunft?🤷‍♀️

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26. Februar um 18:57

Hallo herbstblume6, du fragst warum ich das mache? Ganz einfach, weil ich sie liebe und noch nie aufgegeben habe nur weil es schwer ist. Was ich mir erhoffe ist, das sie langsam merkt wer ihr gut tut und sie nicht allein ihren harten Weg gehen muss. Das sie erkennt wer es ehrlich mit ihr meint und sie nicht nur benutzen will. Ich kenne mittlerweile ihre Geschichte und von daher kämpfe ich weiter um sie und ihre Kinder, denn sie ist es mir wert - Aus Liebe 

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26. Februar um 19:00

Tja, sie hat über lovoo regelmäßig gestreamt und dort Leute kennen gelernt. Jetzt ist sie bei einem in saw wo sie denkt gut aufgehoben zu sein 

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26. Februar um 19:21
In Antwort auf user22511

Tja, sie hat über lovoo regelmäßig gestreamt und dort Leute kennen gelernt. Jetzt ist sie bei einem in saw wo sie denkt gut aufgehoben zu sein 

Jedoch muss ich sagen das es ihr überhaupt nicht gut geht, was ihre Statusmeldungen bei WhatsApp belegen und sie sich sogar jetzt einen Leistenbruch zugezogen hat. Keiner weiß ob sie überhaupt zum Arzt war damit, denn davor drückt sie sich ja auch. 

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26. Februar um 20:18

Schau mal, wenn sie Borderline hat, und du trotzdem bei ihr bleiben willst, musst du ihr Verhalten akzeptieren, darfst es unter keinen Umständen persönlich nehmen, sondern als Teil ihrer Krankheit ansehen. Warte einfach ab, bis sie sich beruhigt und wiederkommt, in der Zwischenzeit lenke dich mit anderen Dingen in deinem Leben ab. Sei dir aber bewusst, solche "Ausbrüche"werden immer wieder vorkommen, da musst du dann schon drüber stehen. Hat mit dir ja nix zu tun, es ist eine Krankheit.

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26. Februar um 20:27
In Antwort auf jara

Schau mal, wenn sie Borderline hat, und du trotzdem bei ihr bleiben willst, musst du ihr Verhalten akzeptieren, darfst es unter keinen Umständen persönlich nehmen, sondern als Teil ihrer Krankheit ansehen. Warte einfach ab, bis sie sich beruhigt und wiederkommt, in der Zwischenzeit lenke dich mit anderen Dingen in deinem Leben ab. Sei dir aber bewusst, solche "Ausbrüche"werden immer wieder vorkommen, da musst du dann schon drüber stehen. Hat mit dir ja nix zu tun, es ist eine Krankheit.

Ich und der Rest ihrer Familie haben große Angst das sie sich noch weiter kaputt machen lässt wie sie es jetzt schon ist. Wenn man sich die Fotos anschaut die sie im Status postet, tut es einem in der Seele weh sie so zu sehen. Sie ist Mutter von zwei boldhübschen Mädels, die bei ihrer Schwester leben, damit sie endlich eine Therapie machen kann und somit besser klar kommt mit der Krankheit. 

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26. Februar um 20:29
In Antwort auf jara

Schau mal, wenn sie Borderline hat, und du trotzdem bei ihr bleiben willst, musst du ihr Verhalten akzeptieren, darfst es unter keinen Umständen persönlich nehmen, sondern als Teil ihrer Krankheit ansehen. Warte einfach ab, bis sie sich beruhigt und wiederkommt, in der Zwischenzeit lenke dich mit anderen Dingen in deinem Leben ab. Sei dir aber bewusst, solche "Ausbrüche"werden immer wieder vorkommen, da musst du dann schon drüber stehen. Hat mit dir ja nix zu tun, es ist eine Krankheit.

Das is viel zu leicht gedacht. Man kann mit einer krankheit nicht alles entschuldigen.  Eine krankheit nimmt einen nicht den freien willen. Sie muss in der lage sein ihr falsches verhalten (selbstreflexion) als solches zu erkennen und mit einer therapie zu kontrollieren 

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26. Februar um 21:08
In Antwort auf actimel

Das is viel zu leicht gedacht. Man kann mit einer krankheit nicht alles entschuldigen.  Eine krankheit nimmt einen nicht den freien willen. Sie muss in der lage sein ihr falsches verhalten (selbstreflexion) als solches zu erkennen und mit einer therapie zu kontrollieren 

Nein es ist nicht zu leicht gedacht. Es ist klar das damit nix zu entschuldigen ist, das will auch keiner. Ich bzw. wir haben ihr ihre Fehler aufgezeigt und darauf hin haute sie ab. Sie sagt sie will eine Therapie machen für sich und die Kinder, aber sie hört lieber auf falsche Freunde, als auf die Menschen die ehrliches Interesse an ihr und ihr Leben haben. Ich habe sogar eine Paartherapie vorgeschlagen. Aber sie will alles alleine machen und macht dann doch nix. Und dadurch lässt sie ihre Gesundheit auch außer Acht. 

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26. Februar um 21:23
In Antwort auf user22511

Nein es ist nicht zu leicht gedacht. Es ist klar das damit nix zu entschuldigen ist, das will auch keiner. Ich bzw. wir haben ihr ihre Fehler aufgezeigt und darauf hin haute sie ab. Sie sagt sie will eine Therapie machen für sich und die Kinder, aber sie hört lieber auf falsche Freunde, als auf die Menschen die ehrliches Interesse an ihr und ihr Leben haben. Ich habe sogar eine Paartherapie vorgeschlagen. Aber sie will alles alleine machen und macht dann doch nix. Und dadurch lässt sie ihre Gesundheit auch außer Acht. 

Wenn Sie keine Therapie aus eigenen freien Stücken beginnt, wird es kein Happy End geben. Sie muss einsehen, dass sie krank ist und dringend Hilfe braucht. Wenn Sie das nicht tut, wird sie euch alle kaputt machen mit ihrem Verhalten. Da hilft auch keine Paartherapie, denn die Beziehung ist nicht das Problem sondern ihre psychische Erkrankung. Du oder ihre Familie können da nix machen, es muss alles von ihr kommen. 

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26. Februar um 22:02
In Antwort auf sphinxkitten1

Wenn Sie keine Therapie aus eigenen freien Stücken beginnt, wird es kein Happy End geben. Sie muss einsehen, dass sie krank ist und dringend Hilfe braucht. Wenn Sie das nicht tut, wird sie euch alle kaputt machen mit ihrem Verhalten. Da hilft auch keine Paartherapie, denn die Beziehung ist nicht das Problem sondern ihre psychische Erkrankung. Du oder ihre Familie können da nix machen, es muss alles von ihr kommen. 

Das ist uns bewusst. Ich war bis sie abgehauen ist ihr größter Halt und daher machte ich den Vorschlag für die Paartherapie, damit sie sich immer in Sicherheit fühlen kann und damit war sie ja auch einverstanden. Ich hätte auch zeitgleich besser mit allem umzugehen gelernt, was ich auch möchte. Ich habe noch nie aufgegeben wenn es schwer wurde und das bleibt auch so. Nur sie muss erkennen das es nicht ohne geht, egal in welcher Art und Weise. Sie braucht dringend eine Therapie daran gibt's nix zu rütteln. 

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26. Februar um 22:03
In Antwort auf user22511

Ich und der Rest ihrer Familie haben große Angst das sie sich noch weiter kaputt machen lässt wie sie es jetzt schon ist. Wenn man sich die Fotos anschaut die sie im Status postet, tut es einem in der Seele weh sie so zu sehen. Sie ist Mutter von zwei boldhübschen Mädels, die bei ihrer Schwester leben, damit sie endlich eine Therapie machen kann und somit besser klar kommt mit der Krankheit. 

Evtl.muss sie sich erst ganz kaputt machen, um den eigenen Willen zur Therapie zu entwickeln. Auf euch wird und kann sie, krankheitsbedingt, nicht hören. Wie gesagt, es ist eine schwere, komplexe Krankheit und Therapien können jahrelang, wenn nicht sogar lebenslang andauern, bei evtl.keiner nennenswerten Verbesserung. Das muss dir bewusst sein. Es ist vergleichbar mit ner Behinderung. Im emotionalen Bereich.

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26. Februar um 22:31
In Antwort auf jara

Evtl.muss sie sich erst ganz kaputt machen, um den eigenen Willen zur Therapie zu entwickeln. Auf euch wird und kann sie, krankheitsbedingt, nicht hören. Wie gesagt, es ist eine schwere, komplexe Krankheit und Therapien können jahrelang, wenn nicht sogar lebenslang andauern, bei evtl.keiner nennenswerten Verbesserung. Das muss dir bewusst sein. Es ist vergleichbar mit ner Behinderung. Im emotionalen Bereich.

Das weiß ich und bin mir dessen bewusst. Ich habe sehr lange und ausführlich darüber nachgedacht und ich kann sie dabei nicht alleine lassen, so wie meine Vorgänger. Sie braucht einen halt und den gebe ich ihr wenn sie mich lässt - irgendwann. Darum versuche ich auch soviel wie es geht zu erfahren zu dieser komplexen Krankheit, weil ich ihr helfen will so gut ich kann. Ausserdem spielt das Thema Liebe auch noch eine große Rolle dabei. 

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26. Februar um 22:57
In Antwort auf user22511

Das ist uns bewusst. Ich war bis sie abgehauen ist ihr größter Halt und daher machte ich den Vorschlag für die Paartherapie, damit sie sich immer in Sicherheit fühlen kann und damit war sie ja auch einverstanden. Ich hätte auch zeitgleich besser mit allem umzugehen gelernt, was ich auch möchte. Ich habe noch nie aufgegeben wenn es schwer wurde und das bleibt auch so. Nur sie muss erkennen das es nicht ohne geht, egal in welcher Art und Weise. Sie braucht dringend eine Therapie daran gibt's nix zu rütteln. 

Das du ihr größter Halt warst mag stimmen, kann aber bei Menschen mit psychischen Erkrankungen recht schnell ins Gegenteil umschlagen... Was hätte denn eine Paartherapie bringen sollen? Nichts, denn wie gesagt, die Beziehung ist nicht das Problem. Du hast doch Verständnis für sie, wahrscheinlich sogar zu viel. Aber das was sie tut, vor allem euch an tut, ist zerstörerisch. Und dann bringt es auch nichts aufopferungsvoll zu meinen, ich hab nie aufgegeben und werde es auch weiterhin nicht. Man muss einsehen können, wann der Zeitpunkt gekommen ist an dem man selbst eben nichts mehr tun kann. Es liegt alles bei ihr. Du kannst betteln, flehen, drohen, vor ihr weinen, ihr mit Vernunft kommen, das alles wird nix bringen wenn sie nicht die Notwendigkeit sieht, sich ihrer Krankheit zu stellen. Und manche Menschen tun das leider erst, wenn sie sehr weit unten sind.  Ich verstehe sehr gut, dass du unbedingt helfen willst, denn ich selbst bin mit einem Mann verheiratet, der an einer psychischen Erkrankung leidet. Und es war einanstrengender Weg für uns beide bis er eingesehen hat, dass er Hilfe braucht. Weder seine Familie noch ich konnten ihm bei der Erkenntnis helfen und wir haben viel versucht es ihm klar zu machen. Ihr werdet ebenso scheitern wie wir, denn sie erkennt noch immer nicht die Notwendigkeit... 

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26. Februar um 23:25

Du hast ja recht. Ich habe nach ihrem letzten verschwinden endlich dem anraten der Familie mal meinem Arzt aufgesucht, der sagte ich hätte einen stillen Nervenzusammenbruch mindestens gehabt, ich aber auf Grund meines Kampfes sie zurück zur Familie zu bekommen nix gemerkt habe. Wir waren dabei unser gemeinsames Leben zu planen mit Wohnung und das wir die Kinder zurück bekommen. Und dann von jetzt auf gleich ist sie spurlos verschwunden. Sie will ja die Therapie machen, aber weil sie soviel Baustellen hat, schiebt sie alles vor sich her und vergisst das wichtigste, sich selbst und ihre Gesundheit. 

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26. Februar um 23:37
In Antwort auf user22511

Du hast ja recht. Ich habe nach ihrem letzten verschwinden endlich dem anraten der Familie mal meinem Arzt aufgesucht, der sagte ich hätte einen stillen Nervenzusammenbruch mindestens gehabt, ich aber auf Grund meines Kampfes sie zurück zur Familie zu bekommen nix gemerkt habe. Wir waren dabei unser gemeinsames Leben zu planen mit Wohnung und das wir die Kinder zurück bekommen. Und dann von jetzt auf gleich ist sie spurlos verschwunden. Sie will ja die Therapie machen, aber weil sie soviel Baustellen hat, schiebt sie alles vor sich her und vergisst das wichtigste, sich selbst und ihre Gesundheit. 

Wenn sei es wollen würde, also eingesehen hätte, dass es absolut nötig ist eine Therapie zu machen, dann hätte sie diese längst begonnen. Sie vertröstet dich nur. Jede andere Baustelle ist jetzt unwichtig, denn sie wird nichts auf die Reihe bekommen, wenn sie ihre Krankheit nicht in den Griff bekommen hat. Eine Therapie ist der erste und wichtigste Schritt! Alles andere kommt dann im Anschluss. Mein dringender Rat an dich, achte mehr auf dich! Es bringt niemanden etwas, wenn du deine Gesundheit aufs Spiel setzt. Einen Warnschuss hat dir dein Körper offenbar schon verpasst, darauf solltest du hören. Nimm dich bisschen da raus. Wenn sie ehrlich bereit ist was zu tun dann unterstütze sie wieder aber der erste Schritt muss von ihr kommen. So lange das nicht passiert machst du dich kaputt wenn du weiter meinst ihr unbedingt helfen zu müssen, zu können, zu wollen... 

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27. Februar um 0:11

Im Gegensatz zu dir bin ich ein Mensch der Gefühle, Emotionen, Hoffnungen hat und an das Gute im Menschen vlaubt

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27. Februar um 0:33
In Antwort auf sphinxkitten1

Wenn sei es wollen würde, also eingesehen hätte, dass es absolut nötig ist eine Therapie zu machen, dann hätte sie diese längst begonnen. Sie vertröstet dich nur. Jede andere Baustelle ist jetzt unwichtig, denn sie wird nichts auf die Reihe bekommen, wenn sie ihre Krankheit nicht in den Griff bekommen hat. Eine Therapie ist der erste und wichtigste Schritt! Alles andere kommt dann im Anschluss. Mein dringender Rat an dich, achte mehr auf dich! Es bringt niemanden etwas, wenn du deine Gesundheit aufs Spiel setzt. Einen Warnschuss hat dir dein Körper offenbar schon verpasst, darauf solltest du hören. Nimm dich bisschen da raus. Wenn sie ehrlich bereit ist was zu tun dann unterstütze sie wieder aber der erste Schritt muss von ihr kommen. So lange das nicht passiert machst du dich kaputt wenn du weiter meinst ihr unbedingt helfen zu müssen, zu können, zu wollen... 

Im Moment ignorieren wir alles von ihr, damit sie endlich mal merkt was passiert wenn keiner da ist. Es fällt uns allen schwer, aber es geht nicht anders. Und sie will es allem Anschein auch nicht kapieren wer das beste für sie und die Kinder will und wer nicht. Wir wissen das wir da sind und sie auffangen werden wenn es soweit ist. Aber sie muss erstmal auf die schnauze fallen um zu verstehen und wach zu werden. 

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27. Februar um 0:38

So ein Leben wie du wahrscheinlich führst will keiner. Menschen funktionieren unterschiedlich, Maschinen eher so wie du. Im Umgang mit Menschen die Probleme haben, geht man nicht mit sturmhaube und Brechstange, machst ja beim fensterputzen auch nicht 

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27. Februar um 6:42
In Antwort auf user22511

Im Moment ignorieren wir alles von ihr, damit sie endlich mal merkt was passiert wenn keiner da ist. Es fällt uns allen schwer, aber es geht nicht anders. Und sie will es allem Anschein auch nicht kapieren wer das beste für sie und die Kinder will und wer nicht. Wir wissen das wir da sind und sie auffangen werden wenn es soweit ist. Aber sie muss erstmal auf die schnauze fallen um zu verstehen und wach zu werden. 

Genauso ist es. Das ist eine harte Zeit für euch aber der einzige Weg damit sich was ändert. Ich hoffe für euch, vor allem aber für ihre Kinder, dass sie bald aufwacht und sich helfen lässt! 

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27. Februar um 7:42
In Antwort auf sphinxkitten1

Genauso ist es. Das ist eine harte Zeit für euch aber der einzige Weg damit sich was ändert. Ich hoffe für euch, vor allem aber für ihre Kinder, dass sie bald aufwacht und sich helfen lässt! 

Ja da hast du leider recht. Es ist verdammt hart und wir helfen uns gegenseitig in dieser Zeit und reden sehr viel. Wir geben nicht auf, aber wir haben auch kaum noch Kraft. Wir wünschen uns alle das sie schnell zur Vernunft kommt und endlich wach wird. Die ganze Familie ist für sie da, jedoch muss sie uns erstmal wieder als diese erkennen. 

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27. Februar um 8:20

Sie wird euch derzeit als die Feinde empfinden, die sich alle gegen sie verschworen haben. Ein bisschen liest es sich auch so, wenn ich höre, du schreibst mit ihren Freunden über sie und stehst ihrer Mutter bei, mit der sie sich verkracht hat. Ich weiss, du meinst es warscheinlich nur gut, aber könntest du etwas mehr deutlich machen, dass du zu IHR stehst, wenn es hart auf hart kommt? Ich meine, sie ist die Kranke, nicht ihre Mutter. Würde mich da etwas distanzieren. Und dass sie aufwacht, auch das liest sich so, als wäre sie nur kurz mal ein bisschen eingeschnappt. Sie KANN nicht aufwachen, sie ist schwer krank. Wenn sie könnte, würde sie sich helfen lassen, aber mit solchen Massstäben kannst du da nicht rangehen und die Situation bewerten. Sie denkt und fühlt völlig anders als ein normaler Mensch und kann das nicht einfach mal so abstellen und ihr Gehirn austauschen. Das sind lange schmerzvolle Prozesse, auf die du oder ihre Familie keinen Einfluss haben.

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27. Februar um 8:25
In Antwort auf user22511

Ja da hast du leider recht. Es ist verdammt hart und wir helfen uns gegenseitig in dieser Zeit und reden sehr viel. Wir geben nicht auf, aber wir haben auch kaum noch Kraft. Wir wünschen uns alle das sie schnell zur Vernunft kommt und endlich wach wird. Die ganze Familie ist für sie da, jedoch muss sie uns erstmal wieder als diese erkennen. 

Kann ich absolut nachvollziehen, dass euch die Kraft ausgeht. Deswegen achtet auf euch. Ihr alle habt psychische und physische Grenzen, die solltet ihr niemals dauerhaft überschreiten. 

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27. Februar um 8:35
In Antwort auf jara

Sie wird euch derzeit als die Feinde empfinden, die sich alle gegen sie verschworen haben. Ein bisschen liest es sich auch so, wenn ich höre, du schreibst mit ihren Freunden über sie und stehst ihrer Mutter bei, mit der sie sich verkracht hat. Ich weiss, du meinst es warscheinlich nur gut, aber könntest du etwas mehr deutlich machen, dass du zu IHR stehst, wenn es hart auf hart kommt? Ich meine, sie ist die Kranke, nicht ihre Mutter. Würde mich da etwas distanzieren. Und dass sie aufwacht, auch das liest sich so, als wäre sie nur kurz mal ein bisschen eingeschnappt. Sie KANN nicht aufwachen, sie ist schwer krank. Wenn sie könnte, würde sie sich helfen lassen, aber mit solchen Massstäben kannst du da nicht rangehen und die Situation bewerten. Sie denkt und fühlt völlig anders als ein normaler Mensch und kann das nicht einfach mal so abstellen und ihr Gehirn austauschen. Das sind lange schmerzvolle Prozesse, auf die du oder ihre Familie keinen Einfluss haben.

Wo ich dir recht gebe ist, dass sie ihr eigentliches soziales Umfeld momentan als Feinde empfinden wird. Da nutzt es aber nichts wenn der TE ihr versichert auf ihrer Seite zu stehen... Sie wird ihn trotzdem nicgt als "Verbündeten" sehen.  Und sie muss und kann aufwachen! Sie muss für sich selbst akzeptieren, dass sie krank ist und Hilfe braucht. Sie ist weder dumm noch minderbemittelt oder sonst irgendwie im denken eingeschränkt,si dass sie selbst nicht feststellen könnte, dass ihr Verhalten einer Klärung bedarf. Sie kann und muss das alleine begreifen. Dazu ist man auch trotz Krankheit fähig. Alles andere ist eine Ausrede.

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27. Februar um 8:47
In Antwort auf sphinxkitten1

Wo ich dir recht gebe ist, dass sie ihr eigentliches soziales Umfeld momentan als Feinde empfinden wird. Da nutzt es aber nichts wenn der TE ihr versichert auf ihrer Seite zu stehen... Sie wird ihn trotzdem nicgt als "Verbündeten" sehen.  Und sie muss und kann aufwachen! Sie muss für sich selbst akzeptieren, dass sie krank ist und Hilfe braucht. Sie ist weder dumm noch minderbemittelt oder sonst irgendwie im denken eingeschränkt,si dass sie selbst nicht feststellen könnte, dass ihr Verhalten einer Klärung bedarf. Sie kann und muss das alleine begreifen. Dazu ist man auch trotz Krankheit fähig. Alles andere ist eine Ausrede.

Keine Ausrede, es ist ein Schutzmechanismus einer schwer geschädigten Seele, zu verdrängen, zu fliehen, die Augen fest zu verschliessen. Es ist leider alles andere als einfach, wie gesagt, Borderline ist eine heftige Krankheit. Ich sah schon Leute völlig zusammenbrechen und in die Geschlossene kommen, und die haben sich noch immer gegen jede Hilfe gesträubt. Es wird teilweise als Angriff empfunden, genau wie die Hilfe der eigentlich geliebten Familie. 

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27. Februar um 9:25
In Antwort auf jara

Sie wird euch derzeit als die Feinde empfinden, die sich alle gegen sie verschworen haben. Ein bisschen liest es sich auch so, wenn ich höre, du schreibst mit ihren Freunden über sie und stehst ihrer Mutter bei, mit der sie sich verkracht hat. Ich weiss, du meinst es warscheinlich nur gut, aber könntest du etwas mehr deutlich machen, dass du zu IHR stehst, wenn es hart auf hart kommt? Ich meine, sie ist die Kranke, nicht ihre Mutter. Würde mich da etwas distanzieren. Und dass sie aufwacht, auch das liest sich so, als wäre sie nur kurz mal ein bisschen eingeschnappt. Sie KANN nicht aufwachen, sie ist schwer krank. Wenn sie könnte, würde sie sich helfen lassen, aber mit solchen Massstäben kannst du da nicht rangehen und die Situation bewerten. Sie denkt und fühlt völlig anders als ein normaler Mensch und kann das nicht einfach mal so abstellen und ihr Gehirn austauschen. Das sind lange schmerzvolle Prozesse, auf die du oder ihre Familie keinen Einfluss haben.

Jara, ich bin immer für Sie da unddas weiß Sie ganz genau. Das wir momentan alle Ihre Feinde sind ist auch klar. Aber wenn Sie sich nicht on sich aus meldet, kann ich leider nix machen, so gerne ich wollte. Sie blockt mich überall. Ich weiß nicht wie es ihr geht ausser von den Fotos die ich zwischendurch mal von ihrer Familie bekomme. Morgen muss ihre Wohnung geräumt sein und sie tut garnix. Ich hingegen habe mit dem Vermieter gesprochen wegen meiner Sachen und er hat sie informiert. Aber noch nicht mal da kommt eine Reaktion von ihr. Keine Ahnung was man da noch machen kann um ihr den Ernst der Lage deutlich zu machen 

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27. Februar um 9:31
In Antwort auf user22511

Jara, ich bin immer für Sie da unddas weiß Sie ganz genau. Das wir momentan alle Ihre Feinde sind ist auch klar. Aber wenn Sie sich nicht on sich aus meldet, kann ich leider nix machen, so gerne ich wollte. Sie blockt mich überall. Ich weiß nicht wie es ihr geht ausser von den Fotos die ich zwischendurch mal von ihrer Familie bekomme. Morgen muss ihre Wohnung geräumt sein und sie tut garnix. Ich hingegen habe mit dem Vermieter gesprochen wegen meiner Sachen und er hat sie informiert. Aber noch nicht mal da kommt eine Reaktion von ihr. Keine Ahnung was man da noch machen kann um ihr den Ernst der Lage deutlich zu machen 

Lass sie einfach, nimm ihr auch bezüglich der Wohnung nichts ab, das soll der Vermieter mit ihr klären. Ihr das vom Hals zu halten wäre kontraproduktiv.

Ich meine nur, du solltest den Kontakt mit der Mutter und den Freunden zurückschrauben. Das könnte sie in den falschen Hals kriegen, wenn sie diese Personen als Feinde sieht und du immer bei denen hockst.

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27. Februar um 9:32
In Antwort auf sphinxkitten1

Wo ich dir recht gebe ist, dass sie ihr eigentliches soziales Umfeld momentan als Feinde empfinden wird. Da nutzt es aber nichts wenn der TE ihr versichert auf ihrer Seite zu stehen... Sie wird ihn trotzdem nicgt als "Verbündeten" sehen.  Und sie muss und kann aufwachen! Sie muss für sich selbst akzeptieren, dass sie krank ist und Hilfe braucht. Sie ist weder dumm noch minderbemittelt oder sonst irgendwie im denken eingeschränkt,si dass sie selbst nicht feststellen könnte, dass ihr Verhalten einer Klärung bedarf. Sie kann und muss das alleine begreifen. Dazu ist man auch trotz Krankheit fähig. Alles andere ist eine Ausrede.

Sie ruht sich auch auf der Krankheit aus, stimmt. Sie weiß es aber nicht besser, leider. Sie wurde früher viel gemobbt, verprügelt und auch vergewaltigt. Sie stellt dadurch alles ständig in Frage und kapselt sich ab. Wenn man mit ihr reden will und sie anfängt innerlich zu kochen ergreift sie die Fluch, so wie letzten Montag erst wieder. Sie weiß das sie eine Therapie braucht, aber sie kriegt es allein nicht hin und lässt sich auch nicht helfen, aus stolz

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27. Februar um 9:37
In Antwort auf jara

Lass sie einfach, nimm ihr auch bezüglich der Wohnung nichts ab, das soll der Vermieter mit ihr klären. Ihr das vom Hals zu halten wäre kontraproduktiv.

Ich meine nur, du solltest den Kontakt mit der Mutter und den Freunden zurückschrauben. Das könnte sie in den falschen Hals kriegen, wenn sie diese Personen als Feinde sieht und du immer bei denen hockst.

Das mit der Wohnung ist ihre Baustelle, da halte ich mich raus, da sie meine Hilfe nicht wollte. Ich kann aber Freunden und Familie nicht vor den Kopf stoßen weil sie angepisst sein könnte. Ihre mom und ihr Bruder laden mich ein und besuchen mich. Sie möchten mich in ihrer Nähe wissen weil sie Angst haben das ich in mein altes ich zurückkehren könnte. Als sie abgehauen ist vor ner Woche hat sie ihrer Mutter an den Kopf geworfen das sie mich jetzt haben kann, soviel dazu. 

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27. Februar um 9:41
In Antwort auf user22511

Sie ruht sich auch auf der Krankheit aus, stimmt. Sie weiß es aber nicht besser, leider. Sie wurde früher viel gemobbt, verprügelt und auch vergewaltigt. Sie stellt dadurch alles ständig in Frage und kapselt sich ab. Wenn man mit ihr reden will und sie anfängt innerlich zu kochen ergreift sie die Fluch, so wie letzten Montag erst wieder. Sie weiß das sie eine Therapie braucht, aber sie kriegt es allein nicht hin und lässt sich auch nicht helfen, aus stolz

Solche Aussagen wie, sie ruht sich auf der Krankheit aus, lässt sich nicht helfen, aus STOLZ, mag ich garnicht gerne. Sie ist KRANK, das hat mit Stolz nix zu tun. Bitte begreift das, das man als normal denkender und fühlender Mensch sich nicht in so eine Lage versetzen kann. Sie ist nicht zu stolz, sie ist schwer krank und innerlich völlig zerstört.

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27. Februar um 9:46
In Antwort auf user22511

Das mit der Wohnung ist ihre Baustelle, da halte ich mich raus, da sie meine Hilfe nicht wollte. Ich kann aber Freunden und Familie nicht vor den Kopf stoßen weil sie angepisst sein könnte. Ihre mom und ihr Bruder laden mich ein und besuchen mich. Sie möchten mich in ihrer Nähe wissen weil sie Angst haben das ich in mein altes ich zurückkehren könnte. Als sie abgehauen ist vor ner Woche hat sie ihrer Mutter an den Kopf geworfen das sie mich jetzt haben kann, soviel dazu. 

Warum kannst du die Familie nicht vor den Kopf stossen, bist du mit denen zusammen? Sie hat wohl, berechtigte, Angst, ihre Familie könnte dich auf ihre Seite ziehen, gegen sie. Borderline und Familie ist ebenfalls ein heikles Thema, das beste wäre warscheinlich wenn ihr Abstand zur restlichen Familie gewinnt und für euch zur Ruhe kommt. Das Einmischen der Familie, wo offenbar auch schon tiefe Zerwürfnisse vorhanden sind, vetschlimmert alles nur noch mehr.

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27. Februar um 9:49

Wurde sie in der Familie verprügelt und missbraucht, oder war das anderswo?

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27. Februar um 9:51

Nö, helfen sowieso nicht, ich möchte nur, dass er versteht, dass das alles nicht so einfach ist, wie er sich vorstellt und vorallem, dass sie sich nicht in böser Absicht gegen Hilfe sträubt, sondern das Teil des Krankheitsbildes ist.

Er möchte trotzdem zu ihr halten. Mehr kann er nicht tun und Dank wird er dafür auch nicht kriegen, eher Vorwürfe. Aber so ist Borderline. Das muss er wissen.

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27. Februar um 10:03

Es gibt auch Selbsthilfegruppen speziell für Angehörige, evtl.wäre das eine Idee.

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27. Februar um 10:04
In Antwort auf jara

Solche Aussagen wie, sie ruht sich auf der Krankheit aus, lässt sich nicht helfen, aus STOLZ, mag ich garnicht gerne. Sie ist KRANK, das hat mit Stolz nix zu tun. Bitte begreift das, das man als normal denkender und fühlender Mensch sich nicht in so eine Lage versetzen kann. Sie ist nicht zu stolz, sie ist schwer krank und innerlich völlig zerstört.

Auch kranke Menschen haben ihren Stolz und der steht ihnen durchaus im Weg, nämlich genau dann wenn es ans begreifen geht, dass man krank ist und Hilfe braucht. Dann hört man viel zu oft Dinge wie, ich bin nicht krank, ich bin auf Hilfe nicht angewiesen, ich brauch das nicht, komme damit alleine klar etc. Es ist ein Prozess den sie durchlaufen muss und am Ende steht hoffentlich die Akzeptanz und Einsicht sich einem Arzt anzuvertrauen.
Dass diese Menschen eine verdrehte Gefühlswelt haben, sich gedanklich oft im Kreis drehen, kann man verstehen wenn man sich mit derartigen Krankheiten beschäftigt und wenn man mit Menschen zu tun hat, die von einer psychischen Krankheit betroffen sind. Das Leben mit ihnen ist ein völlig anderes und man selbst muss lernen, nicht immer alles zu entschuldigen, sich selbst zu schützen wenn es negative Phasen gibt und auch Selbstverantwortung von den Erkrankten zu verlangen.

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27. Februar um 10:05
In Antwort auf jara

Keine Ausrede, es ist ein Schutzmechanismus einer schwer geschädigten Seele, zu verdrängen, zu fliehen, die Augen fest zu verschliessen. Es ist leider alles andere als einfach, wie gesagt, Borderline ist eine heftige Krankheit. Ich sah schon Leute völlig zusammenbrechen und in die Geschlossene kommen, und die haben sich noch immer gegen jede Hilfe gesträubt. Es wird teilweise als Angriff empfunden, genau wie die Hilfe der eigentlich geliebten Familie. 

Wir achten auf uns, deswegen halten wir ja als Familie zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Ich habe selber extrem viel Scheiße erlebt und aus Schutz mir gegenüber ist sie immer wieder abgehauen um sich runter zufahren, kam aber dann sofort wieder und hat sich entschuldigt. Ich bin seit 19 Jahren trockener Alkoholiker (Stress und Problemtrinker). Ich habe habe mich mit 6 Jahren angefangen im Alkohol zu verstecken und habe den hang Leute transparent zu machen, einfach durch sie durch zu schauen. Sie hat mich so genommen wie ich bin und ich sie. Aber seit sie ihren alten Freundeskreis zurück hatte (Drogen, Prügel und Vergewaltigung) geht es mit ihr bergab und das sieht sie nicht. Sie lässt sich von denen den Himmel auf Erden versprechen und glaubt daran. Ich würde dir ja gerne ein paar Bilder schicken, aber nicht hier,damit du mal siehst was ich meine mit unserer Angst. 

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27. Februar um 10:07

Nein, es sind "alte Freunde" von ihr, das wissen wir schon. Es geht darum das sie lieber mit wildfremden über alles reden tut, als mit ihrem Partner und der Familie 

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27. Februar um 10:09
In Antwort auf jara

Warum kannst du die Familie nicht vor den Kopf stossen, bist du mit denen zusammen? Sie hat wohl, berechtigte, Angst, ihre Familie könnte dich auf ihre Seite ziehen, gegen sie. Borderline und Familie ist ebenfalls ein heikles Thema, das beste wäre warscheinlich wenn ihr Abstand zur restlichen Familie gewinnt und für euch zur Ruhe kommt. Das Einmischen der Familie, wo offenbar auch schon tiefe Zerwürfnisse vorhanden sind, vetschlimmert alles nur noch mehr.

Das ist Quatsch. Es würde weder ihm noch ihr helfen, wenn sie sich völlig verschanzen vor allen anderen. Ihn würde das nur psychisch ebenso kaputt machen wie sie und ihr Problem würde das nicht aus der Welt schaffen. 

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27. Februar um 10:13
In Antwort auf sphinxkitten1

Auch kranke Menschen haben ihren Stolz und der steht ihnen durchaus im Weg, nämlich genau dann wenn es ans begreifen geht, dass man krank ist und Hilfe braucht. Dann hört man viel zu oft Dinge wie, ich bin nicht krank, ich bin auf Hilfe nicht angewiesen, ich brauch das nicht, komme damit alleine klar etc. Es ist ein Prozess den sie durchlaufen muss und am Ende steht hoffentlich die Akzeptanz und Einsicht sich einem Arzt anzuvertrauen.
Dass diese Menschen eine verdrehte Gefühlswelt haben, sich gedanklich oft im Kreis drehen, kann man verstehen wenn man sich mit derartigen Krankheiten beschäftigt und wenn man mit Menschen zu tun hat, die von einer psychischen Krankheit betroffen sind. Das Leben mit ihnen ist ein völlig anderes und man selbst muss lernen, nicht immer alles zu entschuldigen, sich selbst zu schützen wenn es negative Phasen gibt und auch Selbstverantwortung von den Erkrankten zu verlangen.

Ich störe mich halt sehr an dem Wort Stolz, denn nicht Stolz ist es, was diese Menschen abhält, sondern ein Schutzmechanismus. Und dieser ist oft das einzige, was die Person noch aufrecht erhält, ohne würde sie zusammenbrechen und glauben, zu sterben. Ohne diesen Schutzmechanismus hätte sie früher nicht überlebt und glaubt, es auch jetzt nicht zu können. 
Und, noch wichtiger, damit man Hilfe annehmen kann, braucht man erstmal Vertrauen. Und das ist eben bei diesen Patienten schon meistens fast völlig zerstört worden, überhaupt die Fähigkeit, zu vertrauen und sich anzuvertrauen. 
Du siehst, bevor man Hilfe suchen KANN muss erstmal ganz viel passieren und das ist verzwickt und verworren und hat nichts aber auch garnichts mit falschem Stolz zu tun. Es ist einfach nur schlimm.

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27. Februar um 10:16
In Antwort auf jara

Schau mal, wenn sie Borderline hat, und du trotzdem bei ihr bleiben willst, musst du ihr Verhalten akzeptieren, darfst es unter keinen Umständen persönlich nehmen, sondern als Teil ihrer Krankheit ansehen. Warte einfach ab, bis sie sich beruhigt und wiederkommt, in der Zwischenzeit lenke dich mit anderen Dingen in deinem Leben ab. Sei dir aber bewusst, solche "Ausbrüche"werden immer wieder vorkommen, da musst du dann schon drüber stehen. Hat mit dir ja nix zu tun, es ist eine Krankheit.

sehe ich (als Borderliner...) völlig anders.
Also ja: nicht persönlich nehmen, weil es nicht persönlich ist - ja, stimmt ein Stück weit.

ABER:
Gerade wenn man mit jemandem zusammen ist, der nicht so die Leuchte darin ist, die Grenzen der anderen zu wahren (und überhaupt wahrzunehmen) - ist es wichtig, dass die Menschen ihre eigenen Grenzen ziehen, deutlich machen und ggf. verteidigen.
Also NIE, NIE, NIEMALS immer Rücksicht nehmen, bis man nicht mehr kann und dann noch weiter, bis alles zusammenbricht. Sondern klar und deutlich: bis hierhin und nicht weiter - und zwar bevor die Grenzen überschritten sind und alles zu spät ist!

Rücksicht ist bei jeder Krankheit wichtig und richtig, ABER
- nie generell, sondern an den Punkten, wo sie wirklich nötig ist
- wie immer gilt: die Dosis macht das Gift! (und zu viel an der falschen Stelle ist Gift für beide! )
- niemals über die eigenen Möglichkeiten und Grenzen hinaus!
- Rücksicht besteht nicht zwingend aus nachgeben. Rücksicht kann auch sein "sie sieht die Grenze nicht, ich muss die ganz dick und klar zeigen und vllt. einmal mehr darauf hinweisen".

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27. Februar um 10:17
In Antwort auf user22511

Das ist uns bewusst. Ich war bis sie abgehauen ist ihr größter Halt und daher machte ich den Vorschlag für die Paartherapie, damit sie sich immer in Sicherheit fühlen kann und damit war sie ja auch einverstanden. Ich hätte auch zeitgleich besser mit allem umzugehen gelernt, was ich auch möchte. Ich habe noch nie aufgegeben wenn es schwer wurde und das bleibt auch so. Nur sie muss erkennen das es nicht ohne geht, egal in welcher Art und Weise. Sie braucht dringend eine Therapie daran gibt's nix zu rütteln. 

als ob die helfen würden...

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27. Februar um 10:18
In Antwort auf sphinxkitten1

Das ist Quatsch. Es würde weder ihm noch ihr helfen, wenn sie sich völlig verschanzen vor allen anderen. Ihn würde das nur psychisch ebenso kaputt machen wie sie und ihr Problem würde das nicht aus der Welt schaffen. 

Das kann man so generell nicht sagen. Manchmal ist die Familie Gift für Erkrankte, weil dort schon zuvil vorgefallen ist, die Fronten verhärtet sind, und alles viel viel zu emotional aufgeladen und verstrickt ist. Da ich den Fall nicht kenne, weiss ich es hier natürlich nicht genau, aber Abstand kann da sehr gut tun. Es hat mich einfach hellhörig gemacht, dass er so eng mit ihrer Mutter ist, mit der sie sich ja verkracht hat. Hier scheint mir ein grosser Konfliktherd zu sein, der evtl erst mal ausgeschaltet werden muss.

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27. Februar um 10:20
In Antwort auf jara

Solche Aussagen wie, sie ruht sich auf der Krankheit aus, lässt sich nicht helfen, aus STOLZ, mag ich garnicht gerne. Sie ist KRANK, das hat mit Stolz nix zu tun. Bitte begreift das, das man als normal denkender und fühlender Mensch sich nicht in so eine Lage versetzen kann. Sie ist nicht zu stolz, sie ist schwer krank und innerlich völlig zerstört.

Entschuldige bitte, aber das waren ihre Worte. Wir wissen das sie schwer krank und innerlich zerstört ist. Wir machen ihr ja auch keinen Vorwurf daraus, weil sie so ist wie sie ist. Wir sagen ihr ja, bzw haben ihr immer wieder gesagt das es nicht so weiter gehen kann und sie dringend Hilfe braucht. Sie weiß es ja auch, dennoch passiert nix und dann ist für sie aber das Thema auch wieder erledigt. Sie möchte ja nicht das ich oder wir ihr helfen. Sie sagt selbst das sie dafür zu stolz ist, nicht wir. Das haben wir auch bereits versucht ihr zu erklären 

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27. Februar um 10:24
In Antwort auf avarrassterne1

sehe ich (als Borderliner...) völlig anders.
Also ja: nicht persönlich nehmen, weil es nicht persönlich ist - ja, stimmt ein Stück weit.

ABER:
Gerade wenn man mit jemandem zusammen ist, der nicht so die Leuchte darin ist, die Grenzen der anderen zu wahren (und überhaupt wahrzunehmen) - ist es wichtig, dass die Menschen ihre eigenen Grenzen ziehen, deutlich machen und ggf. verteidigen.
Also NIE, NIE, NIEMALS immer Rücksicht nehmen, bis man nicht mehr kann und dann noch weiter, bis alles zusammenbricht. Sondern klar und deutlich: bis hierhin und nicht weiter - und zwar bevor die Grenzen überschritten sind und alles zu spät ist!

Rücksicht ist bei jeder Krankheit wichtig und richtig, ABER
- nie generell, sondern an den Punkten, wo sie wirklich nötig ist
- wie immer gilt: die Dosis macht das Gift! (und zu viel an der falschen Stelle ist Gift für beide! )
- niemals über die eigenen Möglichkeiten und Grenzen hinaus!
- Rücksicht besteht nicht zwingend aus nachgeben. Rücksicht kann auch sein "sie sieht die Grenze nicht, ich muss die ganz dick und klar zeigen und vllt. einmal mehr darauf hinweisen".

Die Grenze wäre, dass er sie fallen lässt. Das schliesst er aber für sich aus. Also kann er nicht mehr tun als sein Leben zu leben und für sie eben da zu sein.

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27. Februar um 10:26
In Antwort auf jara

Warum kannst du die Familie nicht vor den Kopf stossen, bist du mit denen zusammen? Sie hat wohl, berechtigte, Angst, ihre Familie könnte dich auf ihre Seite ziehen, gegen sie. Borderline und Familie ist ebenfalls ein heikles Thema, das beste wäre warscheinlich wenn ihr Abstand zur restlichen Familie gewinnt und für euch zur Ruhe kommt. Das Einmischen der Familie, wo offenbar auch schon tiefe Zerwürfnisse vorhanden sind, vetschlimmert alles nur noch mehr.

Ich habe keine Familie mehr seit einigen Wochen und ich habe dort meinen Halt damit ich nicht mehr so bin, denn ich habe mich von allen abgekapselt und in Arbeit versteckt bis ich fast zusammen gebrochen bin. Nein ich bin nicht mit denen zusammen, aber wer meinen Lebenslauf kennt weiß was ich schon durch habe und nicht allein damit sein kann. 

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27. Februar um 10:28
In Antwort auf user22511

Entschuldige bitte, aber das waren ihre Worte. Wir wissen das sie schwer krank und innerlich zerstört ist. Wir machen ihr ja auch keinen Vorwurf daraus, weil sie so ist wie sie ist. Wir sagen ihr ja, bzw haben ihr immer wieder gesagt das es nicht so weiter gehen kann und sie dringend Hilfe braucht. Sie weiß es ja auch, dennoch passiert nix und dann ist für sie aber das Thema auch wieder erledigt. Sie möchte ja nicht das ich oder wir ihr helfen. Sie sagt selbst das sie dafür zu stolz ist, nicht wir. Das haben wir auch bereits versucht ihr zu erklären 

Dann respektiert das und helft ihr nicht. Gar nicht.

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27. Februar um 10:31
In Antwort auf user22511

Ich habe keine Familie mehr seit einigen Wochen und ich habe dort meinen Halt damit ich nicht mehr so bin, denn ich habe mich von allen abgekapselt und in Arbeit versteckt bis ich fast zusammen gebrochen bin. Nein ich bin nicht mit denen zusammen, aber wer meinen Lebenslauf kennt weiß was ich schon durch habe und nicht allein damit sein kann. 

Könnte sie halt stören, wenn sie mit ihrer Family Probleme hat und du jetzt bei denen bist und quasi mit ihnen gemeinsame Sache machst. Hilfreich ist es bestimmt nicht, verstehst du?

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27. Februar um 10:32
In Antwort auf user22511

Ich habe keine Familie mehr seit einigen Wochen und ich habe dort meinen Halt damit ich nicht mehr so bin, denn ich habe mich von allen abgekapselt und in Arbeit versteckt bis ich fast zusammen gebrochen bin. Nein ich bin nicht mit denen zusammen, aber wer meinen Lebenslauf kennt weiß was ich schon durch habe und nicht allein damit sein kann. 

Bist du eigentlich in Therapie?

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27. Februar um 10:35
In Antwort auf jara

Das kann man so generell nicht sagen. Manchmal ist die Familie Gift für Erkrankte, weil dort schon zuvil vorgefallen ist, die Fronten verhärtet sind, und alles viel viel zu emotional aufgeladen und verstrickt ist. Da ich den Fall nicht kenne, weiss ich es hier natürlich nicht genau, aber Abstand kann da sehr gut tun. Es hat mich einfach hellhörig gemacht, dass er so eng mit ihrer Mutter ist, mit der sie sich ja verkracht hat. Hier scheint mir ein grosser Konfliktherd zu sein, der evtl erst mal ausgeschaltet werden muss.

Mag sein, dass das manchmal der Fall ist aber ob es hier so ist, weißt du nicht. Und ich persönlich glaube es nicht, denn ansonsten hätte der TE, wenn er wissen würde dass ihre Familie Teil des Problems ist, sich nicht weiter deren Nähe gesucht. Ich kann nur sagen, dass es mir sehr geholfen hat, mich mit der Familie meines Mannes austauschen zu können, als sein psychischer Zustand immer mehr außer Kontrolle geraten ist. Das waren für mich die einzigen die verstehen konnten, wie hilflos ich mich gefühlt habe. Wir haben uns gegenseitig Kraft gegeben und das war auch gut so. 

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27. Februar um 10:37
In Antwort auf jara

Das kann man so generell nicht sagen. Manchmal ist die Familie Gift für Erkrankte, weil dort schon zuvil vorgefallen ist, die Fronten verhärtet sind, und alles viel viel zu emotional aufgeladen und verstrickt ist. Da ich den Fall nicht kenne, weiss ich es hier natürlich nicht genau, aber Abstand kann da sehr gut tun. Es hat mich einfach hellhörig gemacht, dass er so eng mit ihrer Mutter ist, mit der sie sich ja verkracht hat. Hier scheint mir ein grosser Konfliktherd zu sein, der evtl erst mal ausgeschaltet werden muss.

Sie hat sich mit ihrer Mutter in den Haaren gehabt weil sie nicht erkennt was alles auf dem Spiel steht und ihre Mutter sie am liebsten zwangseinweisen lassen würde bevor was schlimmeres passiert. Ihre Mutter hat ihr aufgezeigt was alles auf dem Spiel steht. Ich war auch kurz vor'm Plätzen, habe meine Kopfhörer genommen und bin gegangen weil sie mich eh ignoriert hat seit der Nacht davor, als sie in meinem Handy rum geschnüffelt hat. Als sie das erste Mal abgehauen war, kriegte ich unkontrollierte Heulanfälle, kotzte Blut und war völlig im Eimer. Ich merkte das ich keinen mehr an mich ran ließ und deswegen bin ich auch mit ihrer Mutter so eng weil diese Angst hat ich könnte in alte Muster zurückkehren. 

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