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Bin ich zu emphatisch?

28. September um 8:52

Ich weiß, diese Eigenschaft ist eigentlich sehr gut, aber ich habe das Gefühl, dass es bei mir zu viel ist.

Die Frau von einem Bekannten von mir hatte Krebs, die ich drei mal gesehen habe. Wir hatten viel miteinander geredet und sie war eine ganz Liebe. 
Gestern Nacht ist sie leider nicht wegen dem Krebs verstorben. 
Jetzt sitze ich hier und heule wie ein Schlosshund weil sie gestorben ist und ich mache mir Gedanken wegen ihm. Weil er mir so leid tut, weil er wirklich für sie gekämpft hat und alles mögliche getan hat.
Ich heule wirklich als wären sie ein Teil meiner Familie.. 

Und nicht nur da, selbst wenn ich fremde im Fernseher sehe und denen ist etwas schlimmes zugestoßen, dann fange ich auch ganz schlimm an zu weinen. 
Ich schäme mich dann immer weil ich mich dann so reinsteigere..

Was ist los mit mir? Das ist doch nicht normal.. 

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28. September um 8:55

Emotional ist das... nicht empathisch....

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28. September um 9:03

Mann kann sich auch alles als ausserordentlich, extraordinär schönreden. Ich finds nur peinlich und hyper-emotional...

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28. September um 9:09
In Antwort auf molly714

Mann kann sich auch alles als ausserordentlich, extraordinär schönreden. Ich finds nur peinlich und hyper-emotional...

Vielen Dank.
Ich finds auch nicht gerade cool, aber ich kann mich da echt nicht zurückhalten, so sehr ich es auch versuche. 

Keine Ahnung was ich dagegen machen soll. 

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28. September um 9:17
Beste Antwort
In Antwort auf claus_18605807

Ich weiß, diese Eigenschaft ist eigentlich sehr gut, aber ich habe das Gefühl, dass es bei mir zu viel ist.

Die Frau von einem Bekannten von mir hatte Krebs, die ich drei mal gesehen habe. Wir hatten viel miteinander geredet und sie war eine ganz Liebe. 
Gestern Nacht ist sie leider nicht wegen dem Krebs verstorben. 
Jetzt sitze ich hier und heule wie ein Schlosshund weil sie gestorben ist und ich mache mir Gedanken wegen ihm. Weil er mir so leid tut, weil er wirklich für sie gekämpft hat und alles mögliche getan hat.
Ich heule wirklich als wären sie ein Teil meiner Familie.. 

Und nicht nur da, selbst wenn ich fremde im Fernseher sehe und denen ist etwas schlimmes zugestoßen, dann fange ich auch ganz schlimm an zu weinen. 
Ich schäme mich dann immer weil ich mich dann so reinsteigere..

Was ist los mit mir? Das ist doch nicht normal.. 

Gefühlsreichtum ist Segen und Fluch gleichermaßen. Wer nämlich die Gefühle aller Menschen in seiner Nähe fühlt oder mit ihnen leidet wird sich in deren Leid verstricken auch wenn es prinzipiell nichts mit ihm selbst zu tun hat. Mitgefühl für die Frau deines Bekannten macht dich liebenswert. Zunächst eine sehr emathische Eigenschaft. Ist es ihr Tod, der dich berührt oder der Kampf bis dorthin. Manche Menschen erinnern sich an schlimme Augenblicke ihres eigenen Lebens, wenn sie etwas sehen oder hören entsteht die Erinnerung und wird mit dem aktuellen Geschehen verknüpft. Lerne dich abzugrenzen von den Gefühlen anderer und unterscheide zwischen fremden und eigenen Gefühlen. 

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28. September um 9:20
In Antwort auf sisteronthefly

Gefühlsreichtum ist Segen und Fluch gleichermaßen. Wer nämlich die Gefühle aller Menschen in seiner Nähe fühlt oder mit ihnen leidet wird sich in deren Leid verstricken auch wenn es prinzipiell nichts mit ihm selbst zu tun hat. Mitgefühl für die Frau deines Bekannten macht dich liebenswert. Zunächst eine sehr emathische Eigenschaft. Ist es ihr Tod, der dich berührt oder der Kampf bis dorthin. Manche Menschen erinnern sich an schlimme Augenblicke ihres eigenen Lebens, wenn sie etwas sehen oder hören entsteht die Erinnerung und wird mit dem aktuellen Geschehen verknüpft. Lerne dich abzugrenzen von den Gefühlen anderer und unterscheide zwischen fremden und eigenen Gefühlen. 

Ja, bei dem Thema Tod werde ich immer sehr sentimental, da ich selbst sehr früh meinen Vater verloren habe.. 
bei anderen Themen ist das nicht all zu stark mit den Emotionen. 

Mir selbst ist das oft zu viel! Ich verstehe dann auch nicht warum ich mich so mitreißen lasse.. 
Nur abstellen ist sehr schwer.. 

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28. September um 10:07
In Antwort auf claus_18605807

Ich weiß, diese Eigenschaft ist eigentlich sehr gut, aber ich habe das Gefühl, dass es bei mir zu viel ist.

Die Frau von einem Bekannten von mir hatte Krebs, die ich drei mal gesehen habe. Wir hatten viel miteinander geredet und sie war eine ganz Liebe. 
Gestern Nacht ist sie leider nicht wegen dem Krebs verstorben. 
Jetzt sitze ich hier und heule wie ein Schlosshund weil sie gestorben ist und ich mache mir Gedanken wegen ihm. Weil er mir so leid tut, weil er wirklich für sie gekämpft hat und alles mögliche getan hat.
Ich heule wirklich als wären sie ein Teil meiner Familie.. 

Und nicht nur da, selbst wenn ich fremde im Fernseher sehe und denen ist etwas schlimmes zugestoßen, dann fange ich auch ganz schlimm an zu weinen. 
Ich schäme mich dann immer weil ich mich dann so reinsteigere..

Was ist los mit mir? Das ist doch nicht normal.. 

damit solltest du aufhören.... schadet dir nur selbst

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28. September um 10:19
Beste Antwort
In Antwort auf claus_18605807

Ja, bei dem Thema Tod werde ich immer sehr sentimental, da ich selbst sehr früh meinen Vater verloren habe.. 
bei anderen Themen ist das nicht all zu stark mit den Emotionen. 

Mir selbst ist das oft zu viel! Ich verstehe dann auch nicht warum ich mich so mitreißen lasse.. 
Nur abstellen ist sehr schwer.. 

Dann hat das Problem anscheinend weniger mit Empathie zu tun und mehr damit, dass du den Tod deines Vaters nie so richtig verwunden hast? Und jetzt quasi stellvertretend bei "fremden" Todesfällen nochmal um deinen Vater mittrauerst?

lg
cefeu

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28. September um 10:21
In Antwort auf claus_18605807

Ich weiß, diese Eigenschaft ist eigentlich sehr gut, aber ich habe das Gefühl, dass es bei mir zu viel ist.

Die Frau von einem Bekannten von mir hatte Krebs, die ich drei mal gesehen habe. Wir hatten viel miteinander geredet und sie war eine ganz Liebe. 
Gestern Nacht ist sie leider nicht wegen dem Krebs verstorben. 
Jetzt sitze ich hier und heule wie ein Schlosshund weil sie gestorben ist und ich mache mir Gedanken wegen ihm. Weil er mir so leid tut, weil er wirklich für sie gekämpft hat und alles mögliche getan hat.
Ich heule wirklich als wären sie ein Teil meiner Familie.. 

Und nicht nur da, selbst wenn ich fremde im Fernseher sehe und denen ist etwas schlimmes zugestoßen, dann fange ich auch ganz schlimm an zu weinen. 
Ich schäme mich dann immer weil ich mich dann so reinsteigere..

Was ist los mit mir? Das ist doch nicht normal.. 

Möchtest du sein wie viele andere ?
Die empfinden nämlich genau nichts . Da wird weiter gegangen zum Ausgangspunkt, man nimmt es wahr und gut ist . 

Wenn jemand stirbt den ich 3 Mal gesehen habe und den ich in guter Erinnerung habe - dann schmerzt mich das auch und würde nicht an mir vorbei gehen, als wenn ich die Zeitung aufschlagen würde. 

Ich bin da ähnlich gestrickt und kann bei gewissen Bildern (wie das sinnlose Sterben von Tieren udgl. verursacht durch den Menschen) - auch nicht abstellen - sondern empfinde dabei etwas und es tut mir im Herzen weh . 

Es gibt Menschen die empfinden einfach mehr - die haben eine weitaus vielfältigere Gefühlswelt und so etwas kann man auch nicht abstellen . Eine hohe Sensibiliät nennen wir das in meinem Umfeld . Das muss man nicht therapieren - sondern hat auch sein Gutes !

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28. September um 11:06

Ich würde sagen dass Du bist zu empfindlich(emotional), so zu sagen hast
''zu düne Haut''.Andere extreme ist ''zu dicke Haut'',wenn ein Person reagiert zu
gar nichts emotional.
Um ''das Haut dicke zu machen'' hilft konzentrations Übungen.
Konzentration ist die ganze Wisenschaft in sich und gibt es viele verschiedene
Arten Übungen Schulen ,Lehren usw. Da muss Du selber reschaschieren,falls
dich es interesiert.

Tod ist ganz normale Sache der Welt. alle lebendige Wesen am Ende sterben.
Und wir alle werden sterben.Und Du, und Ich,und alle Usern dieses Forums,
wenn die Zeit kommt. Wenn ein Mensch schon gestorben ist ,mit ihm ist alles
OKi.
LG

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28. September um 17:29

Hallo,
Du bist vielleicht ein HSP (Hochempath oder hochsensitiver Mensch). Lies dich mal in die Thematik ein, man kann auch diverse Tests dazu online machen. 
Alles Gute!

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28. September um 17:29

Hallo,
Du bist vielleicht ein HSP (Hochempath oder hochsensitiver Mensch). Lies dich mal in die Thematik ein, man kann auch diverse Tests dazu online machen. 
Alles Gute!

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28. September um 18:56
In Antwort auf cefeu1

Dann hat das Problem anscheinend weniger mit Empathie zu tun und mehr damit, dass du den Tod deines Vaters nie so richtig verwunden hast? Und jetzt quasi stellvertretend bei "fremden" Todesfällen nochmal um deinen Vater mittrauerst?

lg
cefeu

So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber das kann definitiv sein. Habe den Tod leider nie wirklich verarbeiten können. Wie zb mit einem Psychologe o.ä. 

Vielen Dank! ♥️

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28. September um 18:58

Ich will nicht sagen, dass ich diese Eigenschaft schlecht finde, ich finde es nur sehr unangenehm.. 
Andere sind da viel stärker als ich und heulen nicht direkt drauf los.. Oder lassen es gar nicht erst so an sich heran. Das ist oft sehr belastend, weil man sich stundenlang über dieses Thema den Kopf zerbricht. Es ist sehr extrem manchmal. 

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28. September um 18:59
In Antwort auf mel_brit69

Hallo,
Du bist vielleicht ein HSP (Hochempath oder hochsensitiver Mensch). Lies dich mal in die Thematik ein, man kann auch diverse Tests dazu online machen. 
Alles Gute!

Oje, schon bei den ersten Fragen sind es Volltreffer 😒

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29. September um 9:28
In Antwort auf claus_18605807

Ich will nicht sagen, dass ich diese Eigenschaft schlecht finde, ich finde es nur sehr unangenehm.. 
Andere sind da viel stärker als ich und heulen nicht direkt drauf los.. Oder lassen es gar nicht erst so an sich heran. Das ist oft sehr belastend, weil man sich stundenlang über dieses Thema den Kopf zerbricht. Es ist sehr extrem manchmal. 

wie gesagt... das solltest du abstellen...  keine Ahnung wieso GeistundSinn es gut findet wenn man sich mit solchen Dingen selbst belastet?

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29. September um 10:38
In Antwort auf jasmin7190

wie gesagt... das solltest du abstellen...  keine Ahnung wieso GeistundSinn es gut findet wenn man sich mit solchen Dingen selbst belastet?

Weil es im Grunde genommen doch auch ein Segen ist
Empathische Menschen erfühlen oft Dinge bevor sie eintreffen . Ihr Gefühl ist sensibilisiert und sie bemerken sofort wenn etwas nicht in Ordnung ist . Man kann ihnen auf gut Deutsch nix vormachen . 

Es geht nicht darum - dass andere da viel stärker sind - wir sind nicht alle gleich . So wie mir das fremd ist - dass jemand die Situation anderer nicht "verstehen, empfinden" kann - ist es eben vielen fremd, dass es Menschen gibt die das können .

Man ist gut wie man ist !

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29. September um 16:01
In Antwort auf beulah_12891185

Weil es im Grunde genommen doch auch ein Segen ist
Empathische Menschen erfühlen oft Dinge bevor sie eintreffen . Ihr Gefühl ist sensibilisiert und sie bemerken sofort wenn etwas nicht in Ordnung ist . Man kann ihnen auf gut Deutsch nix vormachen . 

Es geht nicht darum - dass andere da viel stärker sind - wir sind nicht alle gleich . So wie mir das fremd ist - dass jemand die Situation anderer nicht "verstehen, empfinden" kann - ist es eben vielen fremd, dass es Menschen gibt die das können .

Man ist gut wie man ist !

ja aber man sollte nicht alles emotional so an sich ranlassen!!  also wenn es einen nicht unmittelbar betrifft.  Da macht man sich doch selbst fertig

wenn ein Arzt so wäre könnte er seinen Job auch nicht ausüben

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29. September um 18:11
In Antwort auf jasmin7190

ja aber man sollte nicht alles emotional so an sich ranlassen!!  also wenn es einen nicht unmittelbar betrifft.  Da macht man sich doch selbst fertig

wenn ein Arzt so wäre könnte er seinen Job auch nicht ausüben

Leider kann man das nicht so einfach abstellen. Da gibt es keinen Schalter im Hirn, den man umlegen könnte. Diese Veranlagung hat man, oder auch nicht. Die Wissenschaft forscht erst seit den 90er Jahren auf diesem Gebiet, und leider ist das Bewusstsein dafür sowohl bei vielen  Betroffenen als auch Angehörigen schlicht nicht vorhanden.

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