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Bin ich wirklich so schlimm? Oder hat Frau auch mal unrecht?

1. Oktober 2012 um 16:22

Hallo ringsum!
In meiner verzweifelten Lage wage ich mich mal in die "Höhle des Löwen" (oder der Löwinnen). Ich habe entdeckt, dass hier sehr viele mitlesen und es sehr viele Beiträge gibt. Zum Glück darf man als Mann auch hier rein.

Worum geht's?
ich kenne meine Frau seit über zehn Jahren, seit 2002 sind wir verheiratet, haben drei Jahre später einen Sohn und weitere zwei Jahre später eine Tochter bekommen.

Ich bin nun gut 40 Jahre alt und habe lange auf eine echte Beziehung gewartet. Dann lernte ich meine nette und hübsche Frau kennen, die viele ähnliche Interessen hatte wie ich. Schnell merkte ich jedoch, dass sie unter psychischen Problemen und Depressionen litt. Wir verlobten uns mit dem Versprechen, dagegen etwas zu tun denn wenn sie "normal" war, verstanden wir uns super. Ich sah es als meine Aufgabe an, ihr da rauszuhelfen. Ursache war wohl eine schwere Kindheit mit einer sehr dominanten Mutter.

Viele Jahre versuchten wir (bzw. ich) immer wieder neue Anläufe bei Psychologen, Neurologen etc., auch eine psychatrische Klinik wurde besucht. Es wurde langsam aber stetig besser - über Jahre gerechnet. Doch seit der Geburt meiner Tochter ist damit Schluss, sie nimmt nur noch Psychophramaka, lehnt Ärzte ab, weil sie meint, es bringe nichts und sie hätte keine Zeit. Zuletzt war sie bei einer christlichen Psychologin, die m.M. nach sehr gut war aber auch nicht durchkam. Meine Frau lässt einfach niemanden in sich hineinschauen. Ansonsten war es schwierig, gescheite Psychologen zu finden (viele ticken halt selbst nicht richtig).

Mit zwei Kindern war z.T. sehr stressig für sie (und mich) aber sie hat es einigermaßen durchgestanden. Ja, sie ist auch an den Aufgaben gewachsen! Zwischen uns kriselte es leider immer wieder, z.T. täglich und richtig heftig. Und ich dachte, wenn ich mal heirate, streite ich nicht sondern diskutiere allenfalls Meinungsverschiedenheiten sachlich aus. Nichts da. Als Single hatte ich viele Aktivitäten, sportlicher Hinsicht aber auch mir Freunden. Aber das ist vorbei. Ich kämpfe mich nun fast jeden Tag durchs Leben. Wir haben jung verheiratet ein Haus gebaut - für uns, da sie keine Kinder wollte (ich war hier neutral). Als sie dann doch Kinder wollte, war das neue Haus schnell zu klein. Wir entschieden uns, einen alten Kasten zu kaufen unter dem Versprechen von ihr, "das schaffen wir gemeinsam", weil ich ihr sagte, dass da viel Arbeit und Geld reingesteckt werden müsse. Ich glaubte ihr, hoffte aber v.a. dass sie das auch wirklich tut! Ich sagte ihr mehrfach, dass ich das nicht alleine schaffe. Aufgrund der damaligen Rezession mussten wir unser altes Haus mit hohem Verlust verkaufen (und haben deshalb hohe Schulden). Dazu hatten wir schlechte Handwerker und ich musste deshalb vieles selbst machen.Nach bald vier Jahren haben wir (bzw. ich) nach wie vor sehr viel zu renovieren. Mir ist seit Jahren klar, dass es ein Fehler war, aus dem damals kleinen aber neuen Haus auszuziehen. Meine Frau findet die Entscheidung nach wie vor bestens. Sie hat ja schließlich nie wirklich mitarbeiten müssen, so sehr ich es mir gewünscht hatte. Immer wieder bat ich sie aber entweder fehlte es an Lust, Kraft, Ausdauer, Können oder an der Kinderbetreuung. Gerne hätte ich ihr die Kinder mal abgenommen und sie dafür einfache Arbeiten von mir übernommen. So was haben wir quasi noch nie (!) hinbekommen. Andererseits muss ich mir anhören, dass ich mich nie um die Kinder kümmere (was dennoch nicht stimmt). Sie macht quasi den Haushalt und ich den Rest. Ich arbeite 40 h/Woche, Sie die Hälfte. Wir haben beide längere Arbeitswege und unsere Kinder sind in Ganztagsbetreuung. Das ist natürlich nicht unstressig für meine Frau, für mich auch nicht. Ich kam die letzten 4 Jahre des Öfteren an den Rand des Zusammenbruchs und hätte mich lieber mehr um die Kinder gekümmert, aber das war zuweilen gar nicht möglich, weil ich noch um 22 Uhr am Arbeiten war (vieles lief unter Zeitdruck).

Sonntags haben wir immer Familientag und Urlaub machen wir auch jährlich mind. 1x (einfach aber das muss einfach sein). Es ist nun so, dass wir nicht nur viel Arbeit haben sondern auch hoch verschuldet sind. Meine Frau deckt die Familieneinkäufe, ich die Getränke und den Rest (Hausrenovierung, Finanzierung, Versicherungen, Steuern, Urlaub etc.). Es ist nun nicht so, dass ich Dankbarkeit erwarte für das, was ich alles arbeite und finanziere (das ist selbstverständlich) aber ich ertrage es nicht gut, wenn ich mir dennoch immer wieder unbegründete Vorwürfe anhören muss, mich mit Ansprüchen auseinandersetzen muss, die ich nicht erfüllen kann und letztendlich immer wieder Probleme habe, die mich fragen lassen, ob es das wert ist oder ob ich das große Haus (wir haben auch eine Mietwohnung darin) und das große Grundstück nicht einfach sich selbst überlasse. Da spielt die Angst, dass wir uns trennen und sie Ansprüche stellt an den von mir erarbeiteten und (zu 100%) bezahlten Dingen. Sie hat hierzu leider nichts beigesteuert, was auch daran liegt, dass sie u.a. kaufsüchtig ist und permanent 4-stellig im Minus. Selbst in unserer schlimmsten Phase als wir (bzw. ich) zwei Hauskredite bedienen mussten, ging sie fast 1000,- Euro beim H&M in die Kreditlinie (mit fast 14% Sollzins) und hat etliche Kleiderschränke voll. Die Kinder kommen da nicht zu kurz. Ich versuchte jahrelang, darüber einfach hinwegzusehen, obwohl ich mir selbst fast nichts gönnte (und ich verdiene ordentlich).

Von dem Versprechen "das schaffen wir gemeinsam" ist quasi nichts zu merken. Wann immer ich sie freundlich bitte, mir evtl. das eine oder andere zu helfen oder etwas selbst zu tun (auch ganz einfache Haushaltstätigkeiten wie Weg kehren, Fenster putzen), flippt sie aus, wird unfreundlich und nach unseren Gesprächen in den vergangenen Tagen kommt es bei ihr wohl als rüder Befehl an. Das stimmt aber nicht. Ich wüsste nicht, wie man das freundlicher sagen kann. Manchmal macht sie es dann widerwillig, oft muss ich es einfach selbst tun und andere - viel wichtigere Dinge - liegen lassen. Ist wieder ein Part fertig, z.B. Haustüre eingebaut, Terrassenplatten gelegt, Treppe repariert, freut sie sich jedoch - immerhin.

Kommen wir zum Schluss:
Es gibt trotz Tableten fast jeden Tag Streit, sie ist unfreundlich, unfair, kaufsüchtig, hoch verschuldet, die Kinder leiden, sie rupft sich die Haus von Fingern und Füßen, macht mich für alles verantwortlich, schwärzt mich bei Kolleginnen und den Frauen in der Familie als Unmensch an, eindirektionale Beleidigungen der untersten Schublade sind normal, Gemeinheiten wie "dich kann eh keiner leiden" oder "die Kinder würden mit mir zusammenleben wollen", kränken mich zutiefst. So was gehört sich einfach nicht (und stimmt auch nicht aber ich kann meine Freundschaften leider nicht mehr pflegen).

Ich mag nicht mehr! Aber Scheidung??

So, das ist jetzt meine wahre Version. Diejenigen, die mir glauben, dürfen mir gerne Tipps jeder Art geben. Wie soll das weitergehen?

Gruß, Brandon H.

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2. Oktober 2012 um 8:55

Ergänzung
Was wohl noch wichtig ist: Meine Frau meint, ich müsste dringend zum Psychologen, ich meine, es ist andersrum. Ich habe mich aber schon etliche Male bereit erklärt, dass wir beide hingehen und uns durchchecken lassen. Ich habe damit kein Problem (kann ja sein, dass ich auch ne Macke hab). Das lehnt sie aber ab, sie hat spürbar Angst vor der Wahrheit (sie sagt es nicht aber es ist für mich eindeutig). Dabei läuft ja die Psychologie so, dass die Wahrheit erst ans Tageslicht muss, damit man sie bekämpfen und beseitigen kann.

Zu ihren Problemen spielen auch diverse unglückliche Männergeschichten aus der Vergangenheit eine Rolle. Also leicht hat sie es nicht, das muss man einfach anerkennen.

Zuletzt geht es mir auch um die Kinder. Es ist leider so, dass sie in besonders fiesen Zeiten versucht, die Kinder gegen mich aufzuwiegeln. Wenn dann z.B. der Sohn sagt, er möchte (bei einer Trennung) bei Papa bleiben, will sie es nicht wahr haben, denkt, er hätte das nur aus Angst vor mir gesagt etc. . In ruhigen Minuten sage ich dann aber den Kindern, dass sie so was nicht sagen dürfen und auch nicht darüber nachdenken sollen und es doch am Besten wäre, wenn Mama und Papa sich gut verstehen würden. Das wird klar bejaht. Wir haben liebe aber auch anstrengende Kinder.

Würde mich echt freuen, wenn jemand hier ein paar Tipps hätte, wie es weitergehen soll. Ich könnt mich auch mit Fragen löchern, nur zu.

Danke!

Gruß, Brandon H.

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2. Oktober 2012 um 12:01

Danke Lastrada....
...aber so einfach kann ich nicht das Konto meiner Frau sperren.
Aber wir haben gerade einen neuerlichen Versuch gestartet, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen. Offensichtlich haben ihr meine Schwarzmalereien und Befürchtungen den nötigen Schub hierzu gegeben. Jedenfalls hat sie einer Auflistung zugestimmt, wöchentlich ein gewisses Pensum Geld bar zu holen, entsprechend auszugeben, nichts mehr zu bestellen (ohne Rücksprache mit mir) bzw. mir zu sagen, was z.B. die Kinder oder die Wohnung braucht (dann kann ich das zahlen) und zugleich einen Kredit für einen niedrigeren Zinssatz (als die Dispo) aufgenommen mit Ratenzahlung. Diese laufen ca. 12 Monate, dann ist sie auf null. Ab dann versuchen wir, dass sie für ihre Kosten Ansparungen schafft, z.B. für Autoreifen, Inspektionen, Versicherungen.
Hoffen wir mal, dass es diesmal klappt!? Die letzten Male ging es nach spätestens 4 Monaten schief. Hierzu sei aber auch gewarnt, dass die Werbung einen unheimlich verführen kann. Bei Frauen scheint dies u.a. H&M zu sein. Da sie kein Geld hatte, nahm sie Teilzahlung in Anspruch. Wie ich jetzt erst rausbekommen habe für fast 14% Zinsen!! Und das lief schon 4 Jahre! Ich habe hier insbesondere für H&M wenig Verständnis. Einer der reichsten Skandinavier, der für Hungelöhne in China fertigen lässt, muss nicht reihenweise Frauen mit Werbung verführen und dann nach Strich und Faden abzocken. (den Kredit haben wir auch abgelöst)

Kann das jemand nachvollziehen (also H&M, Teilzahlung, Werbung)?

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4. Oktober 2012 um 14:21

@dalocu 2
Ich quotiere mal mit xx:

Zur zweiten Gruppe gehört deine Frau. Die kannst du nicht ändern, das kann sie nur selbst tun. Und so wie du schreibst, hab ich den Eindruck, dass du - gut gemeint! - seit Jahren mehr oder weniger an ihr herumschiebst und -ziehst. So lange SIE aber eigentlich an sich und ihrem Zustand gar nicht WIRKLICH etwas ändern WILL, arbeitest du dich an ihr ab, schiebst und ziehst, bis du irgendwann nicht mehr kannst.

xx: Richtig. ich kann allenfalls unterstützen und auf verschiedenes hinweisen.

Du musst dir wohl oder übel eine Grundsatzfrage stellen: Ist das was zwischen euch ist, Liebe?

xx: Leider nicht mehr! Habe lange durchgehalten und bin überhaupt nicht nachtragend (bin ich froh darüber!). Aber irgendwann ist nichts mehr da.

Ist da tiefes GEGENSEITIGES Vertrauen?

xx: Nicht mal flaches.... Sie kann mir schon vertrauen aber andersrum ist es einfach eine Enttäuschung.

Empfindet ihr für den anderen Achtung, Respekt, ein bisschen Bewunderung?

xx: Sie hat sich vorhin, als wir heefahren sind mit dem Auto (waren heute wegen mir im KH - hab das Bein gebrochen vor 6 Wochen) wieder bei mir ausgelassen. Der Gipfel klang etwa so: "Was hab ich denn von Dir? Du hast kein Geld usw und allenfalls einen schönen Körper und eine attraktive Ausstrahlung." Ich: "Naja, mein Aussehen würde ich allenfalls als mittelmäßig bezeichnen". Sie: "Nö, sonst hätte ich mich ja nicht in Dich verliebt" - und grinst. Aber vom Rest hält sie wohl nichts mehr. Aber immerhin bin ich Prijektleiter in der Entwicklung und verdiene sicher nicht schlecht. Darauf angesprochen meinte sie nur "aber andere verdienen besser" und zielt damit auf Freunde an, wo der Mann Abteilungsleiter ist und die Frau auch vollzeit arbeitet. Die haben auch nur einen Sohn und fleißige Schwiegereltern (die mithelfen und viel Babysitten). Da hab ich dann nichts mehr gesagt. Was soll das denn?

Oder halten euch nur noch die Kinder und die Schulden zusammen? Und natürlich die Angst vor dem Alleinsein, die Gewohnheit, die Bequemlichkeit?

xx: Die Kinder sicher und wohl auch die Erkenntnis, dass sie mich doch irgendwie braucht (ich muss ihr bei etlichen Kleinigkeiten helfen). Aber die Schulden zahle ja ganz alleine ich ab!

Ich denke, du machst es deiner Frau zu einfach, wenn du ihr immer wieder hilfst, alles entschuldigst. Warum sollte sie denn WIRKLICH etwas gegen ihre Depression tun? Dann hätte sie gar keine Ausflüchte mehr!....

xx: Wie Du selbst oben schriebst, kann ich sie aber nicht ändern und auch nicht zwingen. Habe schon über Jugendhaus etc. nachgedacht (die sie etwas unter Druck setzen könnten) aber soviel ich gehört habe, sind die haupsächlich auf Frauen fixiert (wenn Männer durchdrehen oder abhauen!). Ich hab ja auch Angst, dass mir ob der ganzen Gemeinheiten (die ich in diesem Stil nicht beantworte und auf dessen Niveau ich mich nicht begeben möchte!) mir einfach mal die Hand ausrutscht! Dann bin ich wieder der Böse. Das darf einfach nicht sein. Sie kann mich anzeigen, ich sie nicht. Auch das macht mich hilflos.

Es ist wohl an der Zeit für dich - oder besser für euch - Klartext zu reden. Entweder ihr wollt versuchen, eure Ehe zu retten, dann sucht euch Hilfe bei einer Eheberatung und arbeitet an euch, aber BEIDE!

xx: Macht sie nicht - noch nicht.

Oder ihr gesteht euch euer Scheitern ein - was ja auch keine Schande ist - und trennt euch.

xx: Für mich ist das schon eine große Katastrophe! Ich hab mich mehr als 10 Jahre lang bemüht und wahnsinnig viel ausgehalten. Und wenn es ihr gut geht, kommen wir ja auch gut miteinander aus! Aber das muss halt zum Dauerzustand werden.

Was die Kinder betrifft: Die spüren ganz genau, dass es zwischen euch nicht stimmt. ...

xx: Kinder leiden am Meisten unter der Trennung. Und außerdem lieben wir sie beide sehr und sie hängen sehr an uns (beiden!). Aber wenn sie stressig sind, flippt meine Frau auch schnell aus und schreit rum. Sie wäre alleine noch viel mehr mit beiden überfordert und ich möchte keinesfalls von beiden Kindern getrennt werden! Nicht, bevor mir ein Psychologe sagt, dass mit ihr alles ok ist! Und in so einem Fall dürften wir uns auch wieder vertragen.
Deshalb auch die Idee mit dem Jugendamt. Aber das kann auch gefährlich werden! Habe schon oft davon gelesen, wie viele Frauen (und auch Männer - aber bei mir besteht keine Gefahr), die psychisch belastet sind, ihre Kinder und sich selbst töten! Wer sich etwas mit Psychologie und dem "zweiten Ich" beschäftigt hat, weiß, dass Menschen hier völlig außer Kontrolle geraten können. Auch das ist ein Grund gegen die Trennung.

Und ein Haus ist nur ein Haufen Steine - nichts wofür man auf ein glückliches Leben verzichten sollte...

xx: Sagen wir so: Man spart sich jahrzehntelang was zusammen, schafft seiner Familie inkl. den Kindern eigene vier Wände und viel Platz, frische Luft und ruhige Wohnlage, tut alles, dass die Kinder auch später, wenn sie mal eine Familie gründen, gut unterkommen (deshalb die Mietwohnung im DG), alles unter Wohlwollen und Einverständnis mit der Frau, die ja dann auch mietfrei in der Rente leben kann (das ist sehr wichtig!) und dann ist alles weg? Nee, ich hätte in dem alten Haus bleiben sollen, egal ob es dort eng war und meine Frau sich nicht mit den Nachbarn verstanden hat. Ich bin total reingefallen.

Ohnehin ist fraglich, ob mein Leben nach einer Trennung glücklich(er) wäre!? Ohne Eigenheim und in einer besch..eidenen 2-Zimmer-Wohnung sowieso! Ich weiß nicht, ob Ihr Euch das vorstellen könnt aber wenn man viel Blut, Schweiß, Tränen und Geld investiert hat, alles immer schöner wird und es dann einem weggenommen wird, hängt man an seiner "Heimat". Da muss es eine andere Lösung geben.

Danke für Eure Unterstützung!

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9. Oktober 2012 um 16:08

Antworten und Neuigkeiten 09.10.
Sorry für den komischen Betreff aber das Forum hier ist so unübersichtlich, da hab ich mal ein Datum drangemacht.

Hatte viel zu tun, Antwort deshalb erst jetzt.

Ich will natürlich keineswegs die Kinder zwingen, im Haus zu bleiben, später die Wohnung zu mieten oder so. Wenn sie nicht wollen, wird halt weitervermietet oder eine Bibliothek mit Fitness- und Wellnesszimmer eingerichtet.
Klar ist aber, dass die Kinder auf jeden Fall mal davon profitieren werden und sei es erst nach unserem Ableben. Wir könnten auch unser Geld auf den Kopf hauen, so ist es nicht. Wir wohnen jedoch in einer Region mit zahlreichen Möglichkeiten für Ausbildung oder Studium. Ich selbst habe bis 29 Jahren zuhause gewohnt. Ungewöhnlich aber wenn man sich mit den Eltern gut versteht - warum nicht? Und auch da will ich hin. Meine Frau ist mit exakt 18 abgehauen daheim. Da wäre ich schon traurig, wenn das bei uns auch so wäre. Man hängt halt schon an seinen Kindern.

Eure Antworten haben mir jedenfalls unterstützt und bestärkt, dass auch die Finanzen nicht wirklich Privatsache sind und jeder sich so verschulden kann wie er will (und dann dem anderen auf der Tasche liegt). Ich hatte schon oft (leider vergeblich) vorgeschlagen, alle Einkünfte in einen Topf, jeder bekommt Taschengeld und alle Ausgaben gehen wieder aus dem Topf raus. Das ist doch ok, oder?

Wir hatten gestern ein langes Gespräch. Teilweise ordentliche Lautstärke, teilweise wieder Anflüge von Drohungen etc. aber dennoch erstaunlich gut und - ich habe es geschafft, ruhig zu bleiben. Jedenfalls habe ich z.B. erklärt, dass sie bei einer Trennung nicht automatisch die Kinder bekommt. Dass die Trennung nicht einfach mal so erfolgt sondern es eine Trennungszeit gibt. Dass sich ein Scheidungsrichter durchaus anhört, wer welche Argumente hat und diese auch in die Entscheidung des Erziehungsrechts mit einfließen lässt. Da war sie dann erstaunt (ja sie ist so, keine Ahnung und deshalb schnell mit dem Wort Scheidung).
Im weiteren Gesprächsverlauf hat sie dann zugegeben, dass sie mitunter Antworten, die für sie negativ sind, nicht akzeptiert, auch wenn sie der Wahrheit entsprechen (kann nicht mit Geld umgehen z.B.). Auch gab sie zu, geiwsse Leute zu bearbeiten um ihnen zu entlocken, dass eine Person doch nicht recht habe sondern sie. Das läuft dann so, dass sie mir negatives über ihre Kollegin erzählt, andererseits ihr negatives über mich und jeweils eine Bestätigung sucht, dass sie die Beste ist. Ich: "Uff" und sie "ja, ich kann ein richtig fieses A...loch sein, so ist halt mein Charakter!".

Aber ich will keinen Rosenkrieg. Ich werfe jetzt mal die Information in den Ring, dass ich ein gläubiger Christ bin und deshalb durchaus lange in der Hoffnung zum Guten laufen kann. Ich sah es als meine Lebensaufgabe an, ihr zu helfen und habe es leider noch immer nicht geschafft. Ob ich mir den Stress mit Trennung, Abschied/Krieg von den Kindern, Umzug, Rechtsstreitereien etc. antue, bloß weil sie immer solche fiesen Anfälle hat, da bin ich mir nicht so sicher. Eine Scheidung hat immer negative Auswirkungen (für alle beteiligten) und mein Leben ist nicht so wichtig für mich. Wichtig ist aber zu wissen, ob sie immer recht hat und das ist wohl nicht der Fall. Ich habe ihr jedenfalls klar gesagt, dass SIE schuld ist an unseren Problemen, wenn SIE eine gemeinsame Problembehandlung durch Eheberater etc. ablehnt.

Ich habe Hoffnung, dass wir dieses Jahr einen großen Schritt vorankommen. Und bitte nicht vergessen: Hat sie keine Probleme, ist sie ziemlich angenehm. Schafft es ein Psychologe, ihr die Probleme dauerhaft zu nehmen, ist das doch ein toller Hoffnungsschimmer.

Was die Frage des Charakters anbelangt, da weiß ich nicht wirklich. Ich hoffe, das geht auch mit der multiplen Persönlichkeitsstörung etc. zusammen.

Ob sich ihre Bequemlichkeit ändert, weiß ich auch nicht. Seit 7 Wochen wurde das Esszimmer nicht geputzt (und ich kann nicht, weil ich einen Unfall hatte und an Gehstützen gehe). Vieles ist im Argen, stellenweise sieht es aus.... Aber eine Putzfrau möchte sie nicht. Ich hatte ja auch angeboten, dass sie vier statt drei Tage arbeitet und ich z.B. Freitag zuhause bleibe und meine Arbeitszeit dementsprechend verkürze (auf 36 h oder so). Dann könnte ich mich voll um die Kinder kümmern, sie kann morgens relaxt zur Arbeit fahren, ich kann das im Haushalt machen, was sie nicht macht (oder nicht fertig bringt/einsieht) usw. Aber: Auch das hat sie abgelehnt. Sie möchte ihre zwei freie Tage und auch den Samstag noch dazu.

Und sie wirft mir vor, alles müsste nach meinem Kopf gehen dabei ist es doch ganz schön emanzipiert bei uns, oder?

Danke für alles und Gruß!
Brandon

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10. Oktober 2012 um 7:30

Hallo!
Habt ihr das mit dem Kleinkredit mit weniger Zinsen schon umgesetzt?
Mach das bitte nur, wenn dein Frau sämtliche Kreditkarten abgibt und den Dispo streichen lässt oder auf ein minimales Pensum setzt. So passiert das garnicht erst!

Ansonsten verstehe ich nicht wieso man ein kleines fertiges Haus gegen ein Großes tauscht. Wie klein war das denn? Platz ist in der kleinsten Hütte und man bedenke das die Kinder nicht ewig zu Hause wohnen.
Genauso die fatale Folgeentscheidung: mit Verlust verkaufen... warum wurde das nicht vermietet?

Nunja das ist Vergangenheit - du lebst jetzt.
Einige Dinge sind mir unklar. Wie kann ein 7 Jähriger sagen zu wem er lieber möchte. Wie kann er darüber überhaupt nachdenken?

Deine Frau möchte nicht das du weniger arbeitest. Nun vielleicht solltest du aber nochmal wegen des Dispo mit der Faust auf den Tisch hauen. Bis der weg ist, kann sie auch länger arbeiten oder aber wenigstens den Haushalt schmeißen. Das kann sie sich ja raussuchen. Aber da klein bei geben und den Kredit vermutlich auf dich aufnehmen würde ich nicht ohne Gegenleistung. Da es ja schonmal schief ging.

Ich weiß nicht was das für eine Krankheit ist und wie sehr sie sich auf das tägliche Leben auswirkt, aber deiner Frau scheint es ja nichts auszumachen, dass sie dich verliert, wenn sie so weiter macht. Gibt es hierzu gar keine Reaktion?

Gibt es Nachweise über ihre Krankheit? Ärztliche Bescheinigungen und ähnliches?

Um deine Eingangsfrage mal zu beantworten. Nein bis nicht schlimm. Dein Frau hat unrecht, wenn alles so ist wie du schreibst. Allerdings ist das schwierig zu beurteilen, wenn man nur eine Seite hört.
Du erträgst das alles mit einer Engelsgeduld. Das ist beachtlich.

Nur finde ich solltest du dir selber Ziele stecken was diese Ehe betrifft und gegebenenfalls loslassen.
Du bist nun 40. Die Hälfte deines Lebens ist vorbei. Du bist nicht alt, aber auch nicht mehr jung. Es ist für einen Neuanfang noch nicht zu spät. Du solltest darüber nachdenken, wenn sich weiterhin nichts ändert an eurer Ehe.
Sprich mit ihr, dass es so nicht weiter geht und dass sich was ändern muss. Sie kann dir gleichzeitig auch sagen, was du ändern solltest ihrer Ansicht nach.
Auch würde ich an deiner Stelle mal einen Tag in der Woche nur für dich machen. Irgendwie klingst du, als bräuchtest du eine Pause. Einfach deinem Hobby wieder nachgehen. Vielleicht kannst du die Kinder ja auch mit einbeziehen?

Mach was aus deinem Leben und resigniere nicht!

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10. Oktober 2012 um 9:12
In Antwort auf nosara_11850837

Hallo!
Habt ihr das mit dem Kleinkredit mit weniger Zinsen schon umgesetzt?
Mach das bitte nur, wenn dein Frau sämtliche Kreditkarten abgibt und den Dispo streichen lässt oder auf ein minimales Pensum setzt. So passiert das garnicht erst!

Ansonsten verstehe ich nicht wieso man ein kleines fertiges Haus gegen ein Großes tauscht. Wie klein war das denn? Platz ist in der kleinsten Hütte und man bedenke das die Kinder nicht ewig zu Hause wohnen.
Genauso die fatale Folgeentscheidung: mit Verlust verkaufen... warum wurde das nicht vermietet?

Nunja das ist Vergangenheit - du lebst jetzt.
Einige Dinge sind mir unklar. Wie kann ein 7 Jähriger sagen zu wem er lieber möchte. Wie kann er darüber überhaupt nachdenken?

Deine Frau möchte nicht das du weniger arbeitest. Nun vielleicht solltest du aber nochmal wegen des Dispo mit der Faust auf den Tisch hauen. Bis der weg ist, kann sie auch länger arbeiten oder aber wenigstens den Haushalt schmeißen. Das kann sie sich ja raussuchen. Aber da klein bei geben und den Kredit vermutlich auf dich aufnehmen würde ich nicht ohne Gegenleistung. Da es ja schonmal schief ging.

Ich weiß nicht was das für eine Krankheit ist und wie sehr sie sich auf das tägliche Leben auswirkt, aber deiner Frau scheint es ja nichts auszumachen, dass sie dich verliert, wenn sie so weiter macht. Gibt es hierzu gar keine Reaktion?

Gibt es Nachweise über ihre Krankheit? Ärztliche Bescheinigungen und ähnliches?

Um deine Eingangsfrage mal zu beantworten. Nein bis nicht schlimm. Dein Frau hat unrecht, wenn alles so ist wie du schreibst. Allerdings ist das schwierig zu beurteilen, wenn man nur eine Seite hört.
Du erträgst das alles mit einer Engelsgeduld. Das ist beachtlich.

Nur finde ich solltest du dir selber Ziele stecken was diese Ehe betrifft und gegebenenfalls loslassen.
Du bist nun 40. Die Hälfte deines Lebens ist vorbei. Du bist nicht alt, aber auch nicht mehr jung. Es ist für einen Neuanfang noch nicht zu spät. Du solltest darüber nachdenken, wenn sich weiterhin nichts ändert an eurer Ehe.
Sprich mit ihr, dass es so nicht weiter geht und dass sich was ändern muss. Sie kann dir gleichzeitig auch sagen, was du ändern solltest ihrer Ansicht nach.
Auch würde ich an deiner Stelle mal einen Tag in der Woche nur für dich machen. Irgendwie klingst du, als bräuchtest du eine Pause. Einfach deinem Hobby wieder nachgehen. Vielleicht kannst du die Kinder ja auch mit einbeziehen?

Mach was aus deinem Leben und resigniere nicht!

RE: Hallo
Hallo und danke! Ich quotiere wieder mit xx...

Habt ihr das mit dem Kleinkredit mit weniger Zinsen schon umgesetzt?
Mach das bitte nur, wenn dein Frau sämtliche Kreditkarten abgibt und den Dispo streichen lässt oder auf ein minimales Pensum setzt. So passiert das garnicht erst!

xx: Ist umgesetzt. TAN-Liste und EC-Karte hab ich. Visa hat sie zum wöchentlichen Geld holen behalten, wird aber dokumentiert. Wenn was schief läuft, werde ich reagieren.

Ansonsten verstehe ich nicht wieso man ein kleines fertiges Haus gegen ein Großes tauscht. Wie klein war das denn? Platz ist in der kleinsten Hütte und man bedenke das die Kinder nicht ewig zu Hause wohnen.

xx: So klein war es nicht aber die Kinder hätten zu zweit 9 m gehabt und ich hätte später für die Tochter ein zweites bauen müssen aus dem Atelierraum. Aber es war halt Neubaugebiet. Kaum Pufferflächen etc. Wir hätten wirklich ständig Spielgeräte und Fahrräder in den Kellern verteilen müssen. Gegangen wäre es schon.

Genauso die fatale Folgeentscheidung: mit Verlust verkaufen... warum wurde das nicht vermietet?

xx: Das lag auch an den beschäftigten Maklern die davor gewarnt hatten, dass so ein Haus dramatisch abgewohnt werden kann und dann teuer wieder renoviert werden muss. Letztendlich war es aber eine Fehlentscheidung. Auch hier bin ich von meiner Frau "überstimmt" worden, die meinte, die Makler würden sich ja wohl besser auskennen. Ich hätte es vermieten und später zu einem korrekten Preis als vermietet verkaufen sollen. Damit hätte man auch die EUR 10.000,- Maklergebühren sparen können. So ist das nun mal, wenn man - wie ich - alles selbst bezahlt und die Holde nicht einen % dazugeben muss. Aber ich hätte ja auch falsch liegen können. Aber dann kamen ja auch noch die unmöglichen Nachbarinnen dazu, die v.a. meiner Frau das Leben vermiest haben (die waren wirklich doof und dumm gleichermaßen).

Nunja das ist Vergangenheit - du lebst jetzt.
Einige Dinge sind mir unklar. Wie kann ein 7 Jähriger sagen zu wem er lieber möchte. Wie kann er darüber überhaupt nachdenken?

xx: Es wurde darüber gesprochen. Sie war sich so sicher, dass sie gefragt hat - und dann nachher umso enttäuschter.

Deine Frau möchte nicht das du weniger arbeitest. Nun vielleicht solltest du aber nochmal wegen des Dispo mit der Faust auf den Tisch hauen.

xx: Ich habe meine Frau mit 14.000,- DM Schulden kennengelernt, schon damals war es mir mulmig zumute. Als Grund wurde alles Mögliche angegeben, auch der Ex, der ihr wohl ebenfalls auf der Tasche lag (noch schlechter mit Geld umgehen konnte). Wann immer wir mal Teilerfolge erzielen konnten, gönnte sie sich wieder irgendwas überflüssiges, trudelten wieder H&M-, Otto- etc.-Pakete ein, war wieder eine neue Handtasche, Uhr oder neue Schuhe da. Das Dispo hatten wir schon auf 500,- begrenzt. Sie hat es regelmäßig überzogen (zu noch teureren Zinsen) und mittlerweile wieder auf EUR 3000,- eigenmächtig angehoben! Dazu noch EUR 900,- bei H&M in der Kreditlinie... Ich denke, solange sie nicht bereit ist, alles auf ein Konto einzuzahlen und dann korrekt aufzuteilen, wird das nichts. Soll ich das durchziehen?? Wie wenn sie nein sagt??

Bis der weg ist, kann sie auch länger arbeiten oder aber wenigstens den Haushalt schmeißen.

xx: Sie ist aber permanent überfordert, überlastet, will mit den Kindern zusammensein und auch mal ausruhen. Zudem sieht sie diversen Schmutz ja gar nicht. Die Staubfäden von der Decke bemerkt sie erst, wenn sie mit den Haaren dran hängen bleibt.
Das Bürofenster wurde zuletzt vor ca. 2 Jahren geputzt. Es macht ihr nichts aus, mir schon. Also soll ich es auch selbst putzen. Werde ich tun, sobald ich wieder kann. Ansonsten freut sie sich aber immer, wenn ich ihr jeden Herbst und jedes Frühjahr die Reifen wechsle. Vielleicht kann ich da einen Hebel ansetzen!?

Aber da klein bei geben und den Kredit vermutlich auf dich aufnehmen würde ich nicht ohne Gegenleistung.

xx: Das ist von uns beiden aufgenommen mit entsprechender Haftung. Zahlen tut sie es, so ist es nicht. Bislang läuft es (seit 3 Wochen).

Ich weiß nicht was das für eine Krankheit ist und wie sehr sie sich auf das tägliche Leben auswirkt, aber deiner Frau scheint es ja nichts auszumachen, dass sie dich verliert, wenn sie so weiter macht.

xx: Eine psychische Erkrankung ist eine wesensverändernde, hormonell bedingte Erkrankung. Als ich sie kennenlernte, war sie v.a. schwer depressiv. Aktuell ist zumindest das (auch aufgrund der Tabletten) abgemildert. Kaufsucht, soziale Ängste, Selbstzerstümmelungsdrang (abgenagte Fingerkuppen bis aufs Fleisch runter etc.) sind nach wie vor da. Imho geht es nicht ohne Therapie.

Gibt es Nachweise über ihre Krankheit? Ärztliche Bescheinigungen und ähnliches?

xx: Sagen wir so: Kein/e Psychologin oder Neurologe/in hat bislang behauptet, sie sei gesund. Im Gegenteil würde sie nicht 10 Jahre lang Psychophramaka verordnet bekommen, wenn nichts wäre. Einmal hat sie die vergessen, als wir bei einem Tagesausflug am Bodensee waren. Abends fuhr sie dann immer langsamer, wurde immer ängstlicher, ich fragte, was denn sei? "Tabletten vergessen". Oh je, schnell Fahrerwechsel bevor was passiert. Sie selbst ist derart stur (und ich behaupte auch mal faul), dass sie aber so die nächstn 40 Jahre weiterleben würde.

Um deine Eingangsfrage mal zu beantworten. Nein bis nicht schlimm. Dein Frau hat unrecht, wenn alles so ist wie du schreibst. Allerdings ist das schwierig zu beurteilen, wenn man nur eine Seite hört.

xx: Ist die Wahrheit, sie wird es auch bestätigen.

Du erträgst das alles mit einer Engelsgeduld. Das ist beachtlich.

xx: Danke! Tut auch mal gut!!

Nur finde ich solltest du dir selber Ziele stecken was diese Ehe betrifft und gegebenenfalls loslassen.
Du bist nun 40. Die Hälfte deines Lebens ist vorbei. Du bist nicht alt, aber auch nicht mehr jung.

xx: Im Herzen und Geiste schon noch.

Es ist für einen Neuanfang noch nicht zu spät. Du solltest darüber nachdenken, wenn sich weiterhin nichts ändert an eurer Ehe.

xx: Jetzt sagen wir es mal so: Jemand wie ich findet nicht so schnell die richtige Partnerin (ohne jetzt ins Detail zu gehen). Deshalb hatte ich auch eine Kontaktanzeige gesetzt und mich recht genau beschrieben, damit nur diejenigen Interesse zeigen, die auch zu mir passen. Das hat nach jahrelanger erfolgloser Suche dann recht schnell geklappt und anfangs war es tatsächlich sehr harmonisch. Ich hätte bei den ersten Problemen felsenfest sein müssen, das habe ich versäumt. Aber man soll auch Persönlichkeiten nicht verbiegen und zu ändern versuchen. Wenn sie aber sagte, sie arbeite daran und möchte sich verändern und ich warte erst ab, bis es soweit ist, zeugt das auch nicht von viel Vertrauen. Ja, da war ich wohl zu gutgläubig.
Wenn ich jetzt aber wieder eine neue Partnerin suche (eine, die auch einen sportlichen, intelligenten, kultivierten Christen akzeptiert - das sind schon mal nicht so viele!), kann ich wieder jahrelang alleine sitzen. Diese Zeit wird mir wieder viele Freundschaften aber eben keine Freundin einbringen. Und wenn es dann soweit ist, kann ich dennoch wieder (oder noch mehr!) reinfallen. Da fragt man sich doch, ob man nicht lieber seine derzeitige Frau erträgt und dafür die Kinder immer um sich hat, oder?

Sprich mit ihr, dass es so nicht weiter geht und dass sich was ändern muss. Sie kann dir gleichzeitig auch sagen, was du ändern solltest ihrer Ansicht nach.

xx: Ok, das wird kommen.

Auch würde ich an deiner Stelle mal einen Tag in der Woche nur für dich machen.

xx: Das ist gut gemeint aber einen Tag von sieben, von denen an fünfen sowieso voll gearbeitet werden muss und am Samstag der Rest erledigt, ergäbe, den Sonntag zum Vatertag zu machen. Das geht nicht mit Kindern, auch wenn es gut gemeint ist.

Irgendwie klingst du, als bräuchtest du eine Pause.

xx: Seit meinem Unfall im August habe ich die jetzt ausgiebig gehabt. Bald geht es wieder arbeiten - und ich freu mich drauf!

Einfach deinem Hobby wieder nachgehen. Vielleicht kannst du die Kinder ja auch mit einbeziehen?

xx: So habe ich es vor. Hatte sogar schon überlegt, nur mit den Kindern in den Urlaub zu gehen. Aber das würden sie sicher nicht wollen. Hatte sogar überlegt, angesichts der "Gefechte" der letzten Wochen, mir eine Urlaubsbegleitung (eine erotikfreie) zu suchen, die uns begleitet und Mutter einfach mal zuhause zu lassen, die den Urlaub eh nicht bezahlt (sondern lieber zum H&M geht).

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass wir die nächsten Wochen entscheidend voran kommen.

Danke!

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11. Oktober 2012 um 21:36

Es wird wahrscheinlich nicht besser!
Es ist sehr verständlich, dass Du Dich in einer echt miesen Situation siehst.
Für mich tauchen da zwei Dinge auf, die ich auch traurig finde. Zum einen mit einem depressiven Menschen Kinder in die Welt zu setzen, bevor Heilung in Sicht ist. Das soll keine Beschimpfung sein, ich wollte es nur mal "sagen", denn ich sehe das leider im engsten Freundeskreis. Und die Kinder lieben natürlich auch den kranken Elternteil, sie kennen es ja wahrscheinlich nicht anders, aber es ist sehr anstregend.

Was ich auch sehr befremdlich finde sind getrennte Kassen nach der Eheschließung. Warum heiratet man denn, wenn man das nicht teilt? Ich habe vor unseren Kindern viel mehr verdient als mein Mann und dann für gut 4 Jahre gar nichts mehr (außer dem Elterngeld, aber was sind denn 300,00 ?).
Da ist meiner Meinung nach ein großes Streitpotenzial. Entweder man ist eine Familie, oder jeder für sich.
Es ist dann unser Haus, egal wieviel jeder in Euro dazugetan hat. Denn ich denke mal, jeder hat so viel gegeben, wie es ging oder er/sie hatte.

Und die Kinderbetreuung ist nicht zu unterschätzen. Ich musst emir auch anhören: Du arbeitest ja nur 30 Std. Aber, wer bringt und holt die Kinder (Schule, Kita, Sport)? Wer geht einkaufen? Wer kocht? Wer putzt und wer macht die Wäsche?
Das ist eine nicht zu unterschätzenden Menge und ich denke, wenn der Mann davon die Hälfte miterledigt, kann die Frau auch voll arbeiten gehen. Und nebenbei wäre es acuh mehr Geld in der Familienkasse und später bei der Rente. Denn "Hausarbeit" wird im Altern nicht in silber ausgezahlt.

So genug, von der kritischen Seite, ich möchte Dich auch untersützen mit meiner Antwort.

Zu dem Problem Trennung/Scheidung: ich habe es mir auch lange überlegt und fühle mich jetzt schon viel befreiter. Mein Mann leidet zwar nicht an solch starken Depressionen, aber er zog mich mit seinen Launen und seiner Antriebslosigkeit immer weiter mit runter. Und auch ich denke, mit "um die 40" kann man noch mal durchstarten.

Aber ich hätte Angst, die Kinder bei Deiner Frau zu lassen.
Und wenn sie nur durch Medikamente halbwegs erträglich ist, wie ist es, wenn sie die nicht nimmt? Dann sind die Kinder ihr "ausgeliefert". Ich meine nicht, dass sie ihnen was antut, denn ich kenne ja keinen von Euch. Aber ist der eigentliche Zustand dann nicht schon viel zu schlimm, um Kinder damit tagtäglich zu konfrontieren?

Sei ehrlich zu Dir, wärst Du freier, wenn das Haus verkauft wird? Und könntest Du trotzdem noch regelmäßig Deine Kinder sehen?
Ich wünsche Dir das Du eine gute Lösung findest, wobei ich immer hoffe, dass eine Familie gerettet werden kann. Vielleicht findet sich ein besserer Therapieansatz, aber Deine Frau muß es ernsthaft wollen, denn auf Dauer diese Medikamente zu nehmen kann nicht gut sein.

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12. Oktober 2012 um 9:24
In Antwort auf nixnox70

Es wird wahrscheinlich nicht besser!
Es ist sehr verständlich, dass Du Dich in einer echt miesen Situation siehst.
Für mich tauchen da zwei Dinge auf, die ich auch traurig finde. Zum einen mit einem depressiven Menschen Kinder in die Welt zu setzen, bevor Heilung in Sicht ist. Das soll keine Beschimpfung sein, ich wollte es nur mal "sagen", denn ich sehe das leider im engsten Freundeskreis. Und die Kinder lieben natürlich auch den kranken Elternteil, sie kennen es ja wahrscheinlich nicht anders, aber es ist sehr anstregend.

Was ich auch sehr befremdlich finde sind getrennte Kassen nach der Eheschließung. Warum heiratet man denn, wenn man das nicht teilt? Ich habe vor unseren Kindern viel mehr verdient als mein Mann und dann für gut 4 Jahre gar nichts mehr (außer dem Elterngeld, aber was sind denn 300,00 ?).
Da ist meiner Meinung nach ein großes Streitpotenzial. Entweder man ist eine Familie, oder jeder für sich.
Es ist dann unser Haus, egal wieviel jeder in Euro dazugetan hat. Denn ich denke mal, jeder hat so viel gegeben, wie es ging oder er/sie hatte.

Und die Kinderbetreuung ist nicht zu unterschätzen. Ich musst emir auch anhören: Du arbeitest ja nur 30 Std. Aber, wer bringt und holt die Kinder (Schule, Kita, Sport)? Wer geht einkaufen? Wer kocht? Wer putzt und wer macht die Wäsche?
Das ist eine nicht zu unterschätzenden Menge und ich denke, wenn der Mann davon die Hälfte miterledigt, kann die Frau auch voll arbeiten gehen. Und nebenbei wäre es acuh mehr Geld in der Familienkasse und später bei der Rente. Denn "Hausarbeit" wird im Altern nicht in silber ausgezahlt.

So genug, von der kritischen Seite, ich möchte Dich auch untersützen mit meiner Antwort.

Zu dem Problem Trennung/Scheidung: ich habe es mir auch lange überlegt und fühle mich jetzt schon viel befreiter. Mein Mann leidet zwar nicht an solch starken Depressionen, aber er zog mich mit seinen Launen und seiner Antriebslosigkeit immer weiter mit runter. Und auch ich denke, mit "um die 40" kann man noch mal durchstarten.

Aber ich hätte Angst, die Kinder bei Deiner Frau zu lassen.
Und wenn sie nur durch Medikamente halbwegs erträglich ist, wie ist es, wenn sie die nicht nimmt? Dann sind die Kinder ihr "ausgeliefert". Ich meine nicht, dass sie ihnen was antut, denn ich kenne ja keinen von Euch. Aber ist der eigentliche Zustand dann nicht schon viel zu schlimm, um Kinder damit tagtäglich zu konfrontieren?

Sei ehrlich zu Dir, wärst Du freier, wenn das Haus verkauft wird? Und könntest Du trotzdem noch regelmäßig Deine Kinder sehen?
Ich wünsche Dir das Du eine gute Lösung findest, wobei ich immer hoffe, dass eine Familie gerettet werden kann. Vielleicht findet sich ein besserer Therapieansatz, aber Deine Frau muß es ernsthaft wollen, denn auf Dauer diese Medikamente zu nehmen kann nicht gut sein.

@nixnox
Zu den Kindern: Psychologen haben durchaus die Meinung, dass Kinder auch bei der Heilung helfen können. Das war auch der Fall auch wenn mein Erstgeborener ziemlich viel abbekommen hat als Baby (was sie heute zugibt).

Zum Geld: Hast recht, gemeinsame Kasse sollte kein Tabu sein.

Zur Kinderbetreuung: Ich arbeite nicht 30 sondern 40 h/Woche. Dazu muss ich mind. 5 h Fahrzeit dazuzählen, auch mal Überstunden etc. Ich gehe vor 7 Uhr aus dem Haus und komme Mo. bis Do. erst gegen 18 Uhr nach Hause. Freitags dafür früher. Wenn das Haus fertig wäre, würde ich sehr wohl auch viel mehr im Haushalt mithelfen, aber das will Frau nicht. Ich hatte auch angeboten, die Kinder zu den Großeltern zu bringen um 2x/Jahr Frühjahrs- und Herbstputz gemeinsam zu machen. Hat sie auch abgelehnt, will alleine putzen und sich nicht auf die Finger sehen lassen. Im Ernst: Sie kann nicht wirklich gut putzen und ist sehr bequem (shcnellmaldrüberwisch, fertig). Bei uns sieht es nicht schlimm aus aber halt auch nicht sauber. Da meine Frau aber morgens die Kinder bringen und nachmittags wieder von der Ganztagsbetreuung holen muss (weil ich da jeweils nicht da bin), arbeitet sie nur 21 h/Woche. Für den Haushalt sollten dann Donnerstag, Freitag und Samstag durchaus reichen. Reicht aber nicht.

Zu meiner Beteiligung: Ich bin keiner, der sich daheim nach der Arbeit in den Sessel wirft und den Flimmerkasten anknipst. Ich habe meist noch so viel auf der Halde und in der Post, dass ich froh bin, wenigstens zum Abendessen damit für heute fertig zu werden. Und dann kümmere ich mich natürlich auch um die Kinder mit anziehen, Zähneputzen etc.

In Zeiten, wo es darum geht, Mauern zu betonieren, Treppenhausfliesen zu legen, Vordächer zu zimmern, Balkon zu sanieren, Terrassenplatten zu legen, Wände verputzen, Bäume zu fällen, Schornstein abzudichten etc. ist es auch schwierig für mich, die "normalen Männerarbeiten" zu erledigen wie Versicherungs-, Finanzamt-, sonstiger Behördenkram, Autos, Fahrräder, Computer, Fernseher, Waschmaschinen, warten/reparieren, Zählerstände ablesen (inkl. Öl bestellen etc.), uswusw. Und dennoch werde ich auch weiterhin bei zwei Autos 2x im Jahr jeweils Winterreifen und Sommerreifen selbst wechseln, weil wir einfach noch ein paar Jahre sparsam sein müssen. Da gibt es in meinem Bekanntenkreis haufenweise Männer, die nicht annähernd so schaffig sind wie ich. Dennoch tut es mir leid und ich hoffe, ich bin bald fertig!

Wie gesagt, hatte ich ja angeboten, Freitags frei zu nehmen und nur noch 36 h zu arbeiten, wenn sie dafür Freitags voll (7 h) arbeiten würde. An diesem Tag könnte ich mich sowohl um Haushalt als auch um die Kinder kümmern und finanziell würde es nicht viel ausmachen. Will sie aber nicht, sie braucht "ihre Freiräume" oder "auch mal Zeit für sich".

Zu Neuanfang mit 40: Ich lasse mich nun mal nicht von meiner Frau so runterziehen, das ist mein großes Plus ("Gott sei Dank"!!). Ich leide natürlich aber das Leben geht weiter und ich lasse mein grundsätzlich positives und optimistisches Leben nicht verändern. In solchen Fällen schnappe ich mir lieber die Kinder und gehe mit ihnen für ne Stunde in den Wald - prima zum Auftanken. Ich glaube, es ist nicht das Schlechteste, wenn ich alleine durch die Liebe meiner Kinder auftanke. Auch mein Sohn will mir immer beim Arbeiten helfen (ist noch zu klein für vieles aber es tut dennoch gut). Aber die schlechte Stimmung und die Streitereien - das ist nicht gut für die Kinder. Gerade vor ihrer Periode ist das eine Woche Horror. Ja, es ist tatsächlich so, dass ich bald auf die Unterstützung meiner Kinder hoffe!

Wir haben nun bald ein Gespräch mit den Pastoren, dann werden wir mal festlegen, was wir als nächstes machen sollten und ich werde alles tun, dass das diesmal auch eingehalten wird. Auch das mit dem gemeinsamen Konto und den kontrollierten Ausgaben werde ich festlegen. Was aber, wenn sie wieder nein sagt?? Ich kann sie nicht zwingen. Sie ist da sehr schnell mit der Antwort: "Dann lass Dich halt scheiden". Doof aber ich glaube mittlerweile, ich muss da nicht viel drauf geben.

Warum hast Du es NIXNOX, nicht geschafft, Deinen Mann zu "bearbeiten" bzw. zu "bekehren"? War ihm das so zuwider, dass er eher einer Trennung zugestimmt hat? Was ist mit den gemeinsamen Kindern und dem gemeinsamen Besitz?

Danke für alles!

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26. Oktober 2012 um 22:45

"Mann bearbeiten"
Hallo Brandon,

ich wollte meinen Mann nicht bearbeiten, ich wollte mich nur trennen. Ich habe es mir so lange überlegt, und ich hatte auch keine Kraft mehr in diese gestorbenen Liebe zu investieren. Das hat es dann auch eingesehen, war erst geschockt und auch ein bißchen wütend, aber nach 6 Wochen hat er mir gestanden, dass er auch schon länger nicht mehr glücklich war und auch wegen der Kinder geblieben ist.

Da wir im Moment nich unter einem Dach wohnen, sehe ich aber, wie es ihm nun immer besser geht. Und er ist fast wie in den ersten Jahren unserer Beziehung, locker, lustig aber ich sehe bei mir nicht wieder die Liebe aufkeimen. Das bestärkt mich darin, dass mein Entschluß für uns beide der Richtige war. Für die Kinder ist es natürlich traurig, aber wir sind uns da einig, dass die Kinder außer der Trennung keinen Stress haben (oder mitbekommen) werden.
Wir werden die Besuchszeiten großzügig regeln und versuchen auch nah beieinander Wohnungen zu bekommen, damit die Kinder auch außerhalb der Besuchswochenenden einfach mal "rüber" gehen können.

Die Immobilie steht zum Verkauf, denn er braucht sie nicht und ich habe ehrlich gesagt auch ein bißchen Angst, alleine ohne direkte Nachbarn zu wohnen.

Grüße sendet Sarah

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27. Oktober 2012 um 15:39

Nein
ich bin nicht die Frau von Brandon, sondern habe auf seine Antwort vom 12.10.12 (letzter Absatz) geantwortet. War gestern wohl schon so müde, dass ich den Antwort-Button übersehen habe. SORRY

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4. November 2012 um 13:44
In Antwort auf nixnox70

"Mann bearbeiten"
Hallo Brandon,

ich wollte meinen Mann nicht bearbeiten, ich wollte mich nur trennen. Ich habe es mir so lange überlegt, und ich hatte auch keine Kraft mehr in diese gestorbenen Liebe zu investieren. Das hat es dann auch eingesehen, war erst geschockt und auch ein bißchen wütend, aber nach 6 Wochen hat er mir gestanden, dass er auch schon länger nicht mehr glücklich war und auch wegen der Kinder geblieben ist.

Da wir im Moment nich unter einem Dach wohnen, sehe ich aber, wie es ihm nun immer besser geht. Und er ist fast wie in den ersten Jahren unserer Beziehung, locker, lustig aber ich sehe bei mir nicht wieder die Liebe aufkeimen. Das bestärkt mich darin, dass mein Entschluß für uns beide der Richtige war. Für die Kinder ist es natürlich traurig, aber wir sind uns da einig, dass die Kinder außer der Trennung keinen Stress haben (oder mitbekommen) werden.
Wir werden die Besuchszeiten großzügig regeln und versuchen auch nah beieinander Wohnungen zu bekommen, damit die Kinder auch außerhalb der Besuchswochenenden einfach mal "rüber" gehen können.

Die Immobilie steht zum Verkauf, denn er braucht sie nicht und ich habe ehrlich gesagt auch ein bißchen Angst, alleine ohne direkte Nachbarn zu wohnen.

Grüße sendet Sarah

Antwort an Sarah und Co.
Hallo Sarah,
danke für die offenen Worte. Dass Dein Mann aufblüht, lässt den Schluss zu, dass er es mit Dir auch nicht immer so einfach hatte. Es wäre natürlich sehr interessant zu wissen, was Dich an ihm und ihn an Dir so sehr gestört hat, dass immerhin eine jahrelange Liebe völlig erloschen scheint. Wart Ihr denn mal bei einer Beratung?

Im Gegensatz zu meiner Frau kannst Du aber wohl finanziell auf eigenen Füßen stehen. Meine Frau aber schafft es ja nicht mal, trotzdem ich ihr ja eine komplette warme Hütte mit allem PiPaPo hinstelle und trotzdem sie mehr als 600,- Euro Überschuss verdient, damit klar zu kommen. Wir haben jetzt einen Finanzplan gemacht. Im ersten Monat hat sie das Ziel um -50,- Euro verfehlt, weil sie davor noch so viel bestellt hatte. Aber im letzten Monat hatte sie dann sage und schreibe 550,- Euro quasi alleine für sich ausgegeben. DVDs, Kleidung, Frauenzeitungsabo, uswusw. . Wenn ich dann aber eine Anschaffung für die Familie oder für den Haushalt habe (z.B. neuer PC, Lampen, Reparaturen etc.) dann ist sie nicht bereit, auch nur einen Euro dazuzugeben.

Sorry aber da fühle ich mich total ausgenutzt. Dieses Thema verschlechtert meine Laune dann natürlich und wenn sie dann am Rechner sitzt, fürchte ich immer, dass wieder Neues bestellt wird (was alles nicht gebraucht wird, unsere Schränke platzen!!). Diskussionen hierüber nerven sie und mich natürlich auch. Jetzt redet sie wieder davon, sich eine Wohnung zu suchen und die Kinder mitzunehmen. Frage: Wie will sie das denn schaffen? In jeder Hinsicht?? Ich muss ihr - ganz ehrlich gesagt - bei jeder Kleinigkeit helfen, nicht nur finanziell und materiell sondern auch bei Dingen, die man einfach selbst schaffen sollte. Das mache ich jetzt seit über 10 Jahren und jetzt nervt sie es natürlich irgendwann, wenn ich immer mal wieder unterstützend was sage.

Ist es bei Frauen eigentlich normal, dass wenn ich eine Frage stelle, kein ja oder nein sondern Achselnzucken kommt? Oder dass normale Fragen immer erst mal falsch aufgefasst werden (was meint er jetzt schon wieder damit? Was will er mir damit wohl sagen?)?

Unterschied bei uns ist aber, dass wir christlichen Glaubens sind. Wir sind natürlich auch keine Engel sondern normale Menschen. Deshalb haben wir uns in den letzten Wochen 2x vom Pastorenehepaar unserer Gemeinde unterstützen lassen. Schon am nächsten Tag hat sie wieder Dinge gemacht oder gesagt, die einfach nur unchristlich sind. Da war die Stimmung wieder im Keller. Pastor und seine Frau haben auch mehrmals Beispiele von sich genannt, wie sie früher (sie haben 4 Kinder) sehr sparsam leben mussten, die hatten zu sechst weniger als meine Frau alleine. Außerdem betonten sie, dass wenn man sich das Jawort gibt, immer in einem Boot sitzt und zwar bei Einnahmen und Ausgaben gleichermaßen. Deshalb sollte man sich auch abstimmen über die Ausgaben (die die Familie betrifft) und natürlich die Kontostände im Auge behalten.

Gebracht hat das gar nichts!

Immerhin hat sie jetzt einen Termin bei einer Psychotherapeutin. Meine Geduld ist ja unendlich, also hoffe ich halt wieder mal. Kaufsucht ist ja auch ein Teil einer psychischen Erkrankung. Also kann man das auch heilen.

Zum Thema Liebe: Hier scheint es Dir, Sarah, besonders wichtig zu sein, dass das stimmt. Mir ist das nicht ganz so wichtig (schön wäre es natürlich) aber wenn ich mich mit einem Menschen einfach nur gut verstehe und man miteinander anständig umgeht, ist mir das schon viel wert. Da sind meine Herzensangelegenheiten oder auch Sexualität zweitrangig.

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4. November 2012 um 15:19
In Antwort auf nudd_12695532

Antwort an Sarah und Co.
Hallo Sarah,
danke für die offenen Worte. Dass Dein Mann aufblüht, lässt den Schluss zu, dass er es mit Dir auch nicht immer so einfach hatte. Es wäre natürlich sehr interessant zu wissen, was Dich an ihm und ihn an Dir so sehr gestört hat, dass immerhin eine jahrelange Liebe völlig erloschen scheint. Wart Ihr denn mal bei einer Beratung?

Im Gegensatz zu meiner Frau kannst Du aber wohl finanziell auf eigenen Füßen stehen. Meine Frau aber schafft es ja nicht mal, trotzdem ich ihr ja eine komplette warme Hütte mit allem PiPaPo hinstelle und trotzdem sie mehr als 600,- Euro Überschuss verdient, damit klar zu kommen. Wir haben jetzt einen Finanzplan gemacht. Im ersten Monat hat sie das Ziel um -50,- Euro verfehlt, weil sie davor noch so viel bestellt hatte. Aber im letzten Monat hatte sie dann sage und schreibe 550,- Euro quasi alleine für sich ausgegeben. DVDs, Kleidung, Frauenzeitungsabo, uswusw. . Wenn ich dann aber eine Anschaffung für die Familie oder für den Haushalt habe (z.B. neuer PC, Lampen, Reparaturen etc.) dann ist sie nicht bereit, auch nur einen Euro dazuzugeben.

Sorry aber da fühle ich mich total ausgenutzt. Dieses Thema verschlechtert meine Laune dann natürlich und wenn sie dann am Rechner sitzt, fürchte ich immer, dass wieder Neues bestellt wird (was alles nicht gebraucht wird, unsere Schränke platzen!!). Diskussionen hierüber nerven sie und mich natürlich auch. Jetzt redet sie wieder davon, sich eine Wohnung zu suchen und die Kinder mitzunehmen. Frage: Wie will sie das denn schaffen? In jeder Hinsicht?? Ich muss ihr - ganz ehrlich gesagt - bei jeder Kleinigkeit helfen, nicht nur finanziell und materiell sondern auch bei Dingen, die man einfach selbst schaffen sollte. Das mache ich jetzt seit über 10 Jahren und jetzt nervt sie es natürlich irgendwann, wenn ich immer mal wieder unterstützend was sage.

Ist es bei Frauen eigentlich normal, dass wenn ich eine Frage stelle, kein ja oder nein sondern Achselnzucken kommt? Oder dass normale Fragen immer erst mal falsch aufgefasst werden (was meint er jetzt schon wieder damit? Was will er mir damit wohl sagen?)?

Unterschied bei uns ist aber, dass wir christlichen Glaubens sind. Wir sind natürlich auch keine Engel sondern normale Menschen. Deshalb haben wir uns in den letzten Wochen 2x vom Pastorenehepaar unserer Gemeinde unterstützen lassen. Schon am nächsten Tag hat sie wieder Dinge gemacht oder gesagt, die einfach nur unchristlich sind. Da war die Stimmung wieder im Keller. Pastor und seine Frau haben auch mehrmals Beispiele von sich genannt, wie sie früher (sie haben 4 Kinder) sehr sparsam leben mussten, die hatten zu sechst weniger als meine Frau alleine. Außerdem betonten sie, dass wenn man sich das Jawort gibt, immer in einem Boot sitzt und zwar bei Einnahmen und Ausgaben gleichermaßen. Deshalb sollte man sich auch abstimmen über die Ausgaben (die die Familie betrifft) und natürlich die Kontostände im Auge behalten.

Gebracht hat das gar nichts!

Immerhin hat sie jetzt einen Termin bei einer Psychotherapeutin. Meine Geduld ist ja unendlich, also hoffe ich halt wieder mal. Kaufsucht ist ja auch ein Teil einer psychischen Erkrankung. Also kann man das auch heilen.

Zum Thema Liebe: Hier scheint es Dir, Sarah, besonders wichtig zu sein, dass das stimmt. Mir ist das nicht ganz so wichtig (schön wäre es natürlich) aber wenn ich mich mit einem Menschen einfach nur gut verstehe und man miteinander anständig umgeht, ist mir das schon viel wert. Da sind meine Herzensangelegenheiten oder auch Sexualität zweitrangig.

Handeln statt reden
Was die Finanzen betrifft, solltest du halt härter durchgreifen. Klar wirtschaftet ihr zusammen, aber manche Ausgaben sind halt wichtiger als andere.
Vielleicht sollte sie auch mal zur Schuldenberatung? Solange sie noch welche hat, sind auch keine 600 Euro auzugeben. Das passt einfach nicht zusammen.
Selbst wenn sie viel Geld bekommt, dann gib ihr das in bar und nur in bar. Alle ist dann alle und dann geht nichts mehr.
Irgendwie muss sie ein gesundes Verhältnis zu Ausgaben aufbauen und mal Spaß am Sparen finden.
Ohne Kredite und Co. habt ihr ja monatlich mehr über. Das muss mal rein in ihren Schädel.

Zum Thema Liebe denkst du seltsam. Wenn hier eine Frau in dein Leben tritt mit der du dich richtig gut verstehst, dann bist du weg von deiner jetzigen. Ganz sicher
Nichts ist schlimmer als wie Geschwister zu leben und das vielleicht noch den Kindern so zu vermitteln.
Und es muss nicht nur der Sex sein. Mal ne Umarmung, ein Kuss, ein liebes Wort - nichts tut so gut.

Gruß,

Okina

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5. November 2012 um 14:06

Und manchmal trösten auch die Worte des Pfarrers
Hallo Brandon,

auch wir sind gläubig und ich habe es auch deshalb lange ausgehalten: Bis das der Tod Euch scheidet.
Und dann hat mir mein Pfarrer gesagt: es kann auch der Tod der Liebe sein.
Und recht hat er!
Was hat zu dem Sterben geführt: Keine Zeit mehr füeinander! Durch Jobwechsel viel Arbeit und lange Wege, das bißchen Zeit, was man hatte, fast nur den Kindern gegeben (was ich nicht bereue). Und dann war Mann zu erschöpft für das körperliche usw. Man hat sich einfach auseinandergelebt.
Wir habe es auch mit einer Paartherapie versucht (vor 3 Jahren), aber es gibt Menschen die glauben, es nützt eh nichts. Und ich habe keine Interesse mehr an solchen Selbstaufgebern. Ähnlich wie Deine Frau muß mein Mann nun lernen, das Leben allein zu bewältigen. Und ich muß lernen, ihn dabei nicht zu unterstützen, bevor er nicht selber fragt! Aber ich muss wenigstens keine Angst haben, dass er das Geld für die Kinder beim shoppen verprasst.
Deine Frau braucht da massive Hilfe.

Und ja, es war nicht immer einfach mit mir, das weis ich. Ich habe auch gemerkt, je mehr das körperliche gegangen ist, desto weniger hat er mir bedeutet (als Partner, als Freund/Vater ist er immer noch wundervoll).

Ich weis, es ist jetzt sehr anstrengend, aber irgenwann hast Du das Ziel erreicht, und es lohnt sich. Ich bin ja auch noch auf dem Weg ...

Sei ganz lieb gegrüßt
Sarah

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13. November 2012 um 22:43

Du bist völlig ok!!!
hallo Brandon
es tut mir in der Seele weh deine Geschichte zu hören auch wenn ich weiß dass es immer 2 zum Tango braucht. So eine Ehe ändert sich nicht über Nacht und die eigentliche Frage ist nicht ob deine Frau unrecht hat sondern welche Meinung du von Dir selber hast. Niemand darf einen anderen menschen schlecht behandeln, es passiert aber leider, aber eben nur dann wenn es der andere auch zuläßt. Denk nicht soviel über Scheidung nach sondern mehr über Dich und was Dir gut tut, was du von dir erwartest und von deiner frau. Ich weiß das sagt sich so einfach, aber das was du eben lernst ist auf dich zu schauen, wenn du lernst auf dich zu achten wird es deine frau vielleicht auch (wieder) lernen dich zu achten.
Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe du findest zu dir und somit wieder zu deiner Liebe, denn bedenke die Liebe die du für dich selber hast ist die einzige Liebe die du auch verschenken kannst, eine andere hast du nicht.

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15. November 2012 um 17:59
In Antwort auf bodil_12728098

Du bist völlig ok!!!
hallo Brandon
es tut mir in der Seele weh deine Geschichte zu hören auch wenn ich weiß dass es immer 2 zum Tango braucht. So eine Ehe ändert sich nicht über Nacht und die eigentliche Frage ist nicht ob deine Frau unrecht hat sondern welche Meinung du von Dir selber hast. Niemand darf einen anderen menschen schlecht behandeln, es passiert aber leider, aber eben nur dann wenn es der andere auch zuläßt. Denk nicht soviel über Scheidung nach sondern mehr über Dich und was Dir gut tut, was du von dir erwartest und von deiner frau. Ich weiß das sagt sich so einfach, aber das was du eben lernst ist auf dich zu schauen, wenn du lernst auf dich zu achten wird es deine frau vielleicht auch (wieder) lernen dich zu achten.
Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe du findest zu dir und somit wieder zu deiner Liebe, denn bedenke die Liebe die du für dich selber hast ist die einzige Liebe die du auch verschenken kannst, eine andere hast du nicht.

Vielen Dank....
....für die freundlichen Worte.
Nein, ich denke nicht (so viel) über Scheidung nach sondern mehr über die Familie, v.a. meine Kinder. Dank Euch (Frauen!) kann ich nun etwas aufatmen und mir sagen, ich habe zumindest nicht alles falsch gemacht und es gibt (evtl.) Frauen, die mit meiner Art und Weise der Familienverantwortung positiver umgegangen wären. Ja, evtl. sogar besser mit angepackt hätten so dass wir heute viel weiter, evtl. sogar fertig geworden wären. Dann hätten wir alle mehr Zeit füreinander, das ist doch auch was wert.

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15. November 2012 um 18:10
In Antwort auf nixnox70

Und manchmal trösten auch die Worte des Pfarrers
Hallo Brandon,

auch wir sind gläubig und ich habe es auch deshalb lange ausgehalten: Bis das der Tod Euch scheidet.
Und dann hat mir mein Pfarrer gesagt: es kann auch der Tod der Liebe sein.
Und recht hat er!
Was hat zu dem Sterben geführt: Keine Zeit mehr füeinander! Durch Jobwechsel viel Arbeit und lange Wege, das bißchen Zeit, was man hatte, fast nur den Kindern gegeben (was ich nicht bereue). Und dann war Mann zu erschöpft für das körperliche usw. Man hat sich einfach auseinandergelebt.
Wir habe es auch mit einer Paartherapie versucht (vor 3 Jahren), aber es gibt Menschen die glauben, es nützt eh nichts. Und ich habe keine Interesse mehr an solchen Selbstaufgebern. Ähnlich wie Deine Frau muß mein Mann nun lernen, das Leben allein zu bewältigen. Und ich muß lernen, ihn dabei nicht zu unterstützen, bevor er nicht selber fragt! Aber ich muss wenigstens keine Angst haben, dass er das Geld für die Kinder beim shoppen verprasst.
Deine Frau braucht da massive Hilfe.

Und ja, es war nicht immer einfach mit mir, das weis ich. Ich habe auch gemerkt, je mehr das körperliche gegangen ist, desto weniger hat er mir bedeutet (als Partner, als Freund/Vater ist er immer noch wundervoll).

Ich weis, es ist jetzt sehr anstrengend, aber irgenwann hast Du das Ziel erreicht, und es lohnt sich. Ich bin ja auch noch auf dem Weg ...

Sei ganz lieb gegrüßt
Sarah

Kurze Nachfrage
Sarah, wie ist das bei Dir als Frau mit dem "Körperlichen"? Es hört sich so an, als ob die Liebe bei Dir in gewissem Maße davon abhängt. Hätte evtl. ein Sexualtherapeut helfen können?

Was hätte Dein Mann tun können, um für Dich weiterhin "liebenswert" zu sein und ist es ganz ohne Mann schöner? Ich mein, wenn keine wirkliche Liebe mehr da ist, aber auch kein wirklicher Ärger, dann ist es evtl. immer noch besser als gar keine Liebe?

Ohne Dir jetzt reinreden zu wollen, möchte nur mal wissen, wie Frau so denkt, worauf es ihr ankommt?

Liebe Grüße!
Brandon

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16. November 2012 um 14:33
In Antwort auf nudd_12695532

Kurze Nachfrage
Sarah, wie ist das bei Dir als Frau mit dem "Körperlichen"? Es hört sich so an, als ob die Liebe bei Dir in gewissem Maße davon abhängt. Hätte evtl. ein Sexualtherapeut helfen können?

Was hätte Dein Mann tun können, um für Dich weiterhin "liebenswert" zu sein und ist es ganz ohne Mann schöner? Ich mein, wenn keine wirkliche Liebe mehr da ist, aber auch kein wirklicher Ärger, dann ist es evtl. immer noch besser als gar keine Liebe?

Ohne Dir jetzt reinreden zu wollen, möchte nur mal wissen, wie Frau so denkt, worauf es ihr ankommt?

Liebe Grüße!
Brandon

Nein, ohne Mann ist es nicht wirklich schöner
Hallo Brandon,

natürlich ist es ohne Mann auf Dauer nicht schöner, denn ich bin ja kein Stein.

Für mich ist die körperliche Zuwendung sehr wichtig, aber das ist halt nicht für alle Menschen so. Manche kommen auch ohne oder nur mit ganz wenig Nähe klar. Für mich muß der Partner begehrenswert sein und auch mich begehren. Ich möchte ja nicht nur die Haushälterin sein, sondern möchte auch als Frau gesehen werden.
Und es gibt auch Menschen, die weigern sich zum Therapeuten zu gehen oder sie gehen mit, sind dann aber eigentlich "nichtssagend".

Ich habe dieses "Zusammenleben ohne Liebe und ohne Ärger" lange genug probiert, aus Rücksicht auf die Kinder. Und ich werde nicht jünger. Ich möchte einfach die Chance nutzen für einen Neuanfang und nicht wie so ein Oma-Opa-Paar zusammenleben, nur weil man es so gewohnt ist (und manchmal auch die Eltern einen in diese Richtung geprägt haben).


Im Moment fühle ich mich total frei und unbeschwert und versuche es nun mal mit einer nicht so engen Beziehung, wo ich die Möglichkeit habe, den Alltag auszublenden. Da kann ich mal wieder ich selber sein und es ist schön, zu entdecken, wer man unter der Fassade (Mutter-Arbeitstier-und-sonsiger-Allrounder) eigentlich noch ist.

Aber ja, manchmal gibt es auch viele Tränen, weil es viele Jahre ja auch schön war. Und ich möchte die Zeit mit meinem Mann auch nicht streichen oder vergessen.

Ob Du jetzt mehr weist?

LG
Sarah

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17. November 2012 um 17:48


Vielen Dank!

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