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Bin ich verrückt?

10. November um 12:42

Hallo alle zusammen, ich bin hier noch nicht lange bin auch eher nicht so aktiv, aber ich würde euch gerne mal etwas erzählen und eure Meinung dazu wissen. Ich bin jetzt schon seit 6 Jahren Single und hatte bereits eine feste Beziehung und natürlich mehrere Dates etc., doch seit meiner letzten Beziehung hat es mit den Typen nie langfristig geklappt. Entweder war von meiner Seite aus mehr und von den Typen ihrer Seite aus nicht oder es hat nicht gepasst oder der Zeitpunkt hat nicht gepasst. Auf jeden Fall möchte ich wirklich nicht mehr Single sein und ich habe mir das Ziel quasi feste in meinen Kopf gesetzt und ich versuche auch Leute kennenzulernen, aber bei den letzten vier Typen hat es auch nicht geklappt. Dieses Jahr war ein Mann dabei, den ich wirklich sehr mochte und wir uns lange gedatet haben, aber er letzten Endes doch keine Beziehung wollte. Mittlerweile bin ich an einem Punkt, wo ich wirklich mega an mir selbst zweifle und ich mich frage, ob ich einfach so viel falsch mache oder zu „dumm“ bin Ich bin zwar erst 24, aber dieses Gefühl wenn alle deine Freunde in einer glücklichen Beziehung sind und man selbst nicht und jedes Mal wird man wieder enttäuscht, nervt. Trotz der Enttäuschungen gebe ich sozusagen trotzdem noch nicht auf und schreibe seit ca. einer Woche mit einem Typen und eigentlich war das am Anfang echt positiv, weil wir viel geschrieben haben, aber das Schreiben lässt seit ein paar Tagen nach und wir wollten uns eigentlich nächste Woche mal treffen, aber bezüglich dessen hat er jetzt auch nichts mehr gesagt. Ich weiß nicht, ob ich ihn nochmal fragen soll, weil ich es auch nicht mag jemandem hinterherzurennen. Vor allem bin ich jetzt gleich am Anfang wieder verunsichert, denke viel zu viel nach und denke immer gleich mh hat er überhaupt Interesse, vielleicht werde ich wieder enttäuscht, na er meldet sich kaum, vielleicht trifft er sich noch mit anderen etc. Ich finde das selbst echt nicht cool, worüber ich mir alles Gedanken mache, aber ich habe einfach Angst enttäuscht zu werden und denke jedes Mal „Mh vielleicht wird ja das mein nächster Freund.“ Ich hab das so feste in meinem Kopf abgespeichert, dass ich einen Freund will und dann immer davon ausgehe, dass sich gleich so viel ergeben muss und alles kritisch hinterfrage. Ich steiger mich einfach jedes Mal so rein, erwarte so viel und bin enttäuscht, wenn sich die Person dann mal weniger meldet, weniger Interesse zeigt und meine Laune ist davon abhängig... 
Habt ihr vielleicht Tipps, wie man von diesen Gedanken loskommen kann? Geht es jemandem so ähnlich?
 

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10. November um 12:59

Ich würde an deiner Stelle die Suche über Sportgruppen, andere gemeinsame Aktivitäten forcieren. So lernst du eventuelle Partner schon vorher auf einem eher freundschaftlichen Niveau kennen und malst dir nicht seine Persönlichkeit anders aus als sie dann in der Realität ist. Am wichtigsten ist aber mal kurz in dich zu gehen und dieses „ich muss einen Freund haben“ abzuschütteln. Du wirkst etwas verbissen in dieser Beziehung und die Außenwirkung dürfte wie bei jedem Erzwingen sein, es wirkt eher verzweifelt und das ist nun mal nicht attraktiv.
 

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