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Bin ich überhaupt in meinen Freund verliebt?

19. Januar 2017 um 21:59

Hey ihr Lieben!

Ich brauche mal euren Rat, da ich langsam das Gefühl bekomme, ich bin zu unfähig, um das selbst hinzubekommen.
Folgendes: Ich habe vor einigen Monaten jemanden wiedergesehen, den ich schon ein paar Jahre kenne. Damals war ich sehr in ihn verliebt und er wohl auch in mich, aber wie das manchmal so ist, sind wir nicht zusammen gekommen. Dann bin ich weggezogen und jetzt, knapp fünf Jahre später, habe ich ihn wiedergesehen. Es war auf einer Party und wir waren beide ziemlich betrunken, trotzdem hat es irgendwie gefunkt und wir haben uns gleich am nächsten Tag wieder getroffen. Ein paar Dates später waren wir zusammen und alle waren begeistert, dass wir es "endlich" hinbekommen haben.
Soweit, so gut.
Das Problem ist, dass ich mich nicht gut dabei fühle. Glaube ich jedenfalls. Ich verbringe gerne Zeit mit ihm, aber es stört mich auch nicht, ihn mal nicht zu sehen. Er bringt mich nur selten zum Lachen, wir haben einfach nicht den gleichen Humor. Der Sex ist zwar toll, aber küssen tu ich ihn auch nicht gerne. Ich kann nicht mal sagen, ob ich ihn eigentlich attraktiv finde. Manchmal schon, manchmal aber auch nicht. Das Alles bringt mich dazu, ständig darüber nachzudenken, ob das überhaupt das Richtige ist mit uns Beiden oder ob ich nur mit ihm zusammen bin, weil irgendwie alle unsere Freunde das erwartet haben. Ich weiß, dass ich ihn anfangs toll fand, aber mittlerweile denke ich ständig daran, die Beziehung zu beenden.
Aber mir vorzustellen, dass er dann eine andere glücklich macht, passt mir auch überhaupt nicht. Und ich weiß, dass es wehtun wird, denn natürlich habe ich ihn gern! Er ist so lieb zu mir, dass ich kaum glaube, jemals jemanden zu finden, der das toppen kann. Trotzdem frage ich mich ständig, ob ich es beenden sollte.
Ich will ihn nicht verletzen und ich habe auch Angst davor, die falsche Entscheidung zu treffen und erst zu spät zu merken, dass er doch der Richtige war. Ich weiß einfach nicht, ob ich in ihn verliebt bin Wie kann man sowas nicht wissen? Was soll ich tun? Ich kann nicht einfach still sitzen und abwarten, ob sich irgendetwas verändert oder eben nicht. Manchmal reden wir darüber zusammen zu ziehen und dann bin ich so überglücklich und schwärme den ganzen Tag davon und am nächsten Morgen sind da plötzlich wieder die Zweifel, ob ich das wirklich tun sollte. Ich verstehe meine eigenen Gefühle nicht!

Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?

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19. Januar 2017 um 22:07
In Antwort auf jillceline

Hey ihr Lieben!

Ich brauche mal euren Rat, da ich langsam das Gefühl bekomme, ich bin zu unfähig, um das selbst hinzubekommen.
Folgendes: Ich habe vor einigen Monaten jemanden wiedergesehen, den ich schon ein paar Jahre kenne. Damals war ich sehr in ihn verliebt und er wohl auch in mich, aber wie das manchmal so ist, sind wir nicht zusammen gekommen. Dann bin ich weggezogen und jetzt, knapp fünf Jahre später, habe ich ihn wiedergesehen. Es war auf einer Party und wir waren beide ziemlich betrunken, trotzdem hat es irgendwie gefunkt und wir haben uns gleich am nächsten Tag wieder getroffen. Ein paar Dates später waren wir zusammen und alle waren begeistert, dass wir es "endlich" hinbekommen haben.
Soweit, so gut.
Das Problem ist, dass ich mich nicht gut dabei fühle. Glaube ich jedenfalls. Ich verbringe gerne Zeit mit ihm, aber es stört mich auch nicht, ihn mal nicht zu sehen. Er bringt mich nur selten zum Lachen, wir haben einfach nicht den gleichen Humor. Der Sex ist zwar toll, aber küssen tu ich ihn auch nicht gerne. Ich kann nicht mal sagen, ob ich ihn eigentlich attraktiv finde. Manchmal schon, manchmal aber auch nicht. Das Alles bringt mich dazu, ständig darüber nachzudenken, ob das überhaupt das Richtige ist mit uns Beiden oder ob ich nur mit ihm zusammen bin, weil irgendwie alle unsere Freunde das erwartet haben. Ich weiß, dass ich ihn anfangs toll fand, aber mittlerweile denke ich ständig daran, die Beziehung zu beenden.
Aber mir vorzustellen, dass er dann eine andere glücklich macht, passt mir auch überhaupt nicht. Und ich weiß, dass es wehtun wird, denn natürlich habe ich ihn gern! Er ist so lieb zu mir, dass ich kaum glaube, jemals jemanden zu finden, der das toppen kann. Trotzdem frage ich mich ständig, ob ich es beenden sollte.
Ich will ihn nicht verletzen und ich habe auch Angst davor, die falsche Entscheidung zu treffen und erst zu spät zu merken, dass er doch der Richtige war. Ich weiß einfach nicht, ob ich in ihn verliebt bin Wie kann man sowas nicht wissen?  Was soll ich tun? Ich kann nicht einfach still sitzen und abwarten, ob sich irgendetwas verändert oder eben nicht. Manchmal reden wir darüber zusammen zu ziehen und dann bin ich so überglücklich und schwärme den ganzen Tag davon und am nächsten Morgen sind da plötzlich wieder die Zweifel, ob ich das wirklich tun sollte. Ich verstehe meine eigenen Gefühle nicht! 

Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?

...
Einen guten Ratschlag kann ich dir leider nicht geben.. Ich kann dir nur sagen, was meine Mum mir immer sagt und Unrecht hat sie damit nicht. Sie sagt immer, wenn man sich schon die Frage stellt, ob es der Richtige ist, ist es nicht der Richtige..

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19. Januar 2017 um 23:05

Hey,
ich kann verstehen, dass du nix falsch machen willst vor allem weil man als Frau ja meistens froh ist wenn man endlich einen Mann gefunden hat der einen auf Händen trägt und einen bedingungslos liebt. Das macht es umso schwerer die richtige Entscheidung zu treffen. aber in dem Fall wäre es nur fair auch ihm gegenüber ehrlich zu sein. Sprich mit ihm drüber! Das wird vielleicht etwas schmerzhaft, aber dir wird es besser gehen wenn du klare Linien gezogen hast.
Liebe Grüße
Bonnie

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19. Januar 2017 um 23:15

Die Frage ist: muss man imbedingt verliebt sein, um sich zu lieben? Definitiv nein, denn die Verliebtheit ist nach ein paar Wochen eh verflogen und einer wirklichen Liebe oder der großen Leere gewichen.

Viel wichtiger als Verliebtsein ist für mich Wohlfühlen und Richtigfühlen. Liebe ist wie zuhause ankommen. Bei Dir hört es sich nicht danach an.

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20. Januar 2017 um 9:51
In Antwort auf jillceline

Hey ihr Lieben!

Ich brauche mal euren Rat, da ich langsam das Gefühl bekomme, ich bin zu unfähig, um das selbst hinzubekommen.
Folgendes: Ich habe vor einigen Monaten jemanden wiedergesehen, den ich schon ein paar Jahre kenne. Damals war ich sehr in ihn verliebt und er wohl auch in mich, aber wie das manchmal so ist, sind wir nicht zusammen gekommen. Dann bin ich weggezogen und jetzt, knapp fünf Jahre später, habe ich ihn wiedergesehen. Es war auf einer Party und wir waren beide ziemlich betrunken, trotzdem hat es irgendwie gefunkt und wir haben uns gleich am nächsten Tag wieder getroffen. Ein paar Dates später waren wir zusammen und alle waren begeistert, dass wir es "endlich" hinbekommen haben.
Soweit, so gut.
Das Problem ist, dass ich mich nicht gut dabei fühle. Glaube ich jedenfalls. Ich verbringe gerne Zeit mit ihm, aber es stört mich auch nicht, ihn mal nicht zu sehen. Er bringt mich nur selten zum Lachen, wir haben einfach nicht den gleichen Humor. Der Sex ist zwar toll, aber küssen tu ich ihn auch nicht gerne. Ich kann nicht mal sagen, ob ich ihn eigentlich attraktiv finde. Manchmal schon, manchmal aber auch nicht. Das Alles bringt mich dazu, ständig darüber nachzudenken, ob das überhaupt das Richtige ist mit uns Beiden oder ob ich nur mit ihm zusammen bin, weil irgendwie alle unsere Freunde das erwartet haben. Ich weiß, dass ich ihn anfangs toll fand, aber mittlerweile denke ich ständig daran, die Beziehung zu beenden.
Aber mir vorzustellen, dass er dann eine andere glücklich macht, passt mir auch überhaupt nicht. Und ich weiß, dass es wehtun wird, denn natürlich habe ich ihn gern! Er ist so lieb zu mir, dass ich kaum glaube, jemals jemanden zu finden, der das toppen kann. Trotzdem frage ich mich ständig, ob ich es beenden sollte.
Ich will ihn nicht verletzen und ich habe auch Angst davor, die falsche Entscheidung zu treffen und erst zu spät zu merken, dass er doch der Richtige war. Ich weiß einfach nicht, ob ich in ihn verliebt bin Wie kann man sowas nicht wissen?  Was soll ich tun? Ich kann nicht einfach still sitzen und abwarten, ob sich irgendetwas verändert oder eben nicht. Manchmal reden wir darüber zusammen zu ziehen und dann bin ich so überglücklich und schwärme den ganzen Tag davon und am nächsten Morgen sind da plötzlich wieder die Zweifel, ob ich das wirklich tun sollte. Ich verstehe meine eigenen Gefühle nicht! 

Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?

Befinde mich aktuell in genau der gleichen Situation mit meiner Freundin.
Das Problem was du/ich haben: Du versuchst die logischen Argumente gegen Gefühle aufzugewichten.
Logisch betrachtet ist alles super, er trägt dich auf Händen ist lieb, nett, zuvorkommend usw. usf.
Auf der anderen Seite steht dein Gefühl, das irgendwie nicht richtig mitmacht. Es gibt zwar Situationen in denen auch dein Gefühl mit dabei ist, aber es wird seltener.
Nur kannst du diese beiden Sichten nicht gegeneinader Wiegen, sie müssen aber trotzdem im Einklang sein.
Es gibt Menschen die führen auch genau so eine Beziehung: Die allbekannte Vernunftsbeziehung.
Nachdem wie du schreibst gehörst du aber nicht zu diesen Menschen.
Irgendwann wird auch dein Partner merken, wenn er nicht schon tut, das du dich anders verhältst, auch wenn du dir Mühe gibst, dass man es dir nicht anmerkt.
Suche auf jeden Fall das Gespräch mit ihm. Das muss ich mit meiner Freundin auch tun.
Du wirst sonst auf Dauer immer unglücklicher, ziehst dich immer mehr zurück, sodass dein Freund auch immer unglücklicher wird.

Ich kann verstehen das du dir auch vor Augen hältst was du verlierst. Aber jeder von euch beiden hat einen Partner verdient, der auch mit dem Herzen dabei ist! Und so einen Menschen wird es auch noch für dich, wie für ihn geben.

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20. Januar 2017 um 19:54

Hallo duh

ich wollte dir gestern schon Antworten, kam aber leider nicht dazu. Ich hoffe du ließt es noch xD

Als bei mir war es vor ein Paar Monaten so (relativ am Anfang meiner Beziehung), dass ich ähnliches Emfunden habe wie du. Ich war mir (nach viel Euphorie und Glück) plötzlich wahnsinnig unsicher geworden, ob ich diese Beziehung und das Verhältnis zu diesem Menschen überhaupt will. 
Da ich mich jedoch ziemlich gut kenne, schloss ich darauf, dass ich vielleicht einfach schiss bekommen habe oder dass mein Gehirn einfach doof war und die Meinung hatte: bekommen, abgehackt. 

Ich persönlich habe das Problem nach knapp zwei Wochen begraben können. Ich habe mich viel mit mir selbst beschäftigt und versucht herauszufinden, wieso es so ist, dass ich mcih so fühle. Danach hab ich die Nähe zu meinem jetzigen Partner gesucht und mich komplett auf ihn eingelassen. Wir haben gemeinsame Hobbys gesucht udn gefunden, haben viel geredet und viel Zeit miteinander verbracht. Dies hat mir dann endgültig dabei geholfen meiner Entscheidung sicher zu werden, dass ich mit ihm zusammen sein will. 

Zu Mindestens bin ich sehr froh, dass ich diese anfängliche Einstellung meinerseits nicht direkt auf die Goldwaage gelegt habe und Panik geschoben habe. Manchmal hilft es auch, sich etwas Zeit zu nehmen, sich mit sich zu beschäftigen. 

Was ich demnach denke, was dir vielleicht helfen würde wäre:
- mehr Zeit für dich zu nehmen (alleine, ein Buch lesen, Musik hören etc.)
- deinen Partner aus einem Anderen Blickwinkel betrachten. (Nicht als der Kindheitsfreund von damals, in den man verliebt war)


Ich wünsche dir alles alles Gute und viel Glück. 

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21. Januar 2017 um 3:19

Hey, mir ging es ähnlich.

Vor ein paar Jahren habe ich meinen Traumtype kennengelernt. Es stimmte objektiv alles, und er war so super lieb zu mir, wie ich es mir nie hätte träumen lassen. Aber irgendwie war ich nicht verliebt. 

Nun war ich in meinem Leben überhaupt nur 3 Mal verliebt und es hat jedes Mal mehrere Wochen oder gar Monate gedauert (und ich fand keinen meiner Partner von Anfang an attraktiv). Also hatte ich viel Geduld und hielt es eine Weile für normal. Aber gleichzeitig hatte ich zwischendurch manchmal fast panische Angst, was wäre, wenn alles weiter so toll ist, ich mich aber einfach nicht verliebe. 

Was mir sehr geholfen hat, war mit ihm offen darüber zu reden. Wir waren bei solchen Gesprächen beide schrecklich traurig, aber auch das bringt einen nochmal näher. Wir haben auch ein paar Tricks zum verlieben ausprobiert, etwa Dr. Arthur Arons 36Fragen. Man kann es nicht erzwingen, aber bei uns gab es dann doch mehr und mehr Momente, in denen ich einen Anflug von Verlieben gespürt habe. Irgendwann habe ich mir auch keine Sorgen mehr gemacht. In unserer Beziehung kam die Liebe lange vor dem Verliebtsein und ich verliebe mich immer noch mehr in ihn. Dies ist die entpannteste und glücklichste Beziehung, die ich je hatte. Wir haben letztes Jahr auch unser erstes Kind bekommen 

Es war bei mir wohl so, dass das Einzige, womit ich mich in dieser Beziehung nicht gut gefühlt habe, das Nicht-Verliebt-Sein war. Jetzt, wenn ich Deinen Text lese, erinnere ich mich auch daran, dass ich ihn anfangs nicht gerne geküsst habe. Das hatte ich schon vergessen. 

Mag sein, dass Dein Bauchgefühl Dir sagen will, das etwas nicht stimmt (davor hatte ich in meiner Beziehung ca. 1 Jahr lang Angst). Kann aber auch sein, dass die Gefühle einfach etwas länger brauchen. 

Der einzig wichtige Rat, den Dir ja auch schon einige hier gegeben haben, ist: sprich offen mit Deinem Partner darüber.

Ich wäre gespannt zu erfahren, wie es bei Euch ausgeht. Würde mich sehr freuen, wenn Du irgendwann schreibst, ob ihr Euch getrennt habt oder was passiert ist. Du wirst sicher die richtige Entscheidung treffen.

 

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21. Januar 2017 um 3:20

Hey, mir ging es ähnlich.

Vor ein paar Jahren habe ich meinen Traumtype kennengelernt. Es stimmte objektiv alles, und er war so super lieb zu mir, wie ich es mir nie hätte träumen lassen. Aber irgendwie war ich nicht verliebt. 

Nun war ich in meinem Leben überhaupt nur 3 Mal verliebt und es hat jedes Mal mehrere Wochen oder gar Monate gedauert (und ich fand keinen meiner Partner von Anfang an attraktiv). Also hatte ich viel Geduld und hielt es eine Weile für normal. Aber gleichzeitig hatte ich zwischendurch manchmal fast panische Angst, was wäre, wenn alles weiter so toll ist, ich mich aber einfach nicht verliebe. 

Was mir sehr geholfen hat, war mit ihm offen darüber zu reden. Wir waren bei solchen Gesprächen beide schrecklich traurig, aber auch das bringt einen nochmal näher. Wir haben auch ein paar Tricks zum verlieben ausprobiert, etwa Dr. Arthur Arons 36Fragen. Man kann es nicht erzwingen, aber bei uns gab es dann doch mehr und mehr Momente, in denen ich einen Anflug von Verlieben gespürt habe. Irgendwann habe ich mir auch keine Sorgen mehr gemacht. In unserer Beziehung kam die Liebe lange vor dem Verliebtsein und ich verliebe mich immer noch mehr in ihn. Dies ist die entpannteste und glücklichste Beziehung, die ich je hatte. Wir haben letztes Jahr auch unser erstes Kind bekommen 

Es war bei mir wohl so, dass das Einzige, womit ich mich in dieser Beziehung nicht gut gefühlt habe, das Nicht-Verliebt-Sein war. Jetzt, wenn ich Deinen Text lese, erinnere ich mich auch daran, dass ich ihn anfangs nicht gerne geküsst habe. Das hatte ich schon vergessen. 

Mag sein, dass Dein Bauchgefühl Dir sagen will, das etwas nicht stimmt (davor hatte ich in meiner Beziehung ca. 1 Jahr lang Angst). Kann aber auch sein, dass die Gefühle einfach etwas länger brauchen. 

Der einzig wichtige Rat, den Dir ja auch schon einige hier gegeben haben, ist: sprich offen mit Deinem Partner darüber.

Ich wäre gespannt zu erfahren, wie es bei Euch ausgeht. Würde mich sehr freuen, wenn Du irgendwann schreibst, ob ihr Euch getrennt habt oder was passiert ist. Du wirst sicher die richtige Entscheidung treffen.

 

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19. Februar 2017 um 18:53
In Antwort auf jessiejackson

Hey, mir ging es ähnlich.

Vor ein paar Jahren habe ich meinen Traumtype kennengelernt. Es stimmte objektiv alles, und er war so super lieb zu mir, wie ich es mir nie hätte träumen lassen. Aber irgendwie war ich nicht verliebt. 

Nun war ich in meinem Leben überhaupt nur 3 Mal verliebt und es hat jedes Mal mehrere Wochen oder gar Monate gedauert (und ich fand keinen meiner Partner von Anfang an attraktiv). Also hatte ich viel Geduld und hielt es eine Weile für normal. Aber gleichzeitig hatte ich zwischendurch manchmal fast panische Angst, was wäre, wenn alles weiter so toll ist, ich mich aber einfach nicht verliebe. 

Was mir sehr geholfen hat, war mit ihm offen darüber zu reden. Wir waren bei solchen Gesprächen beide schrecklich traurig, aber auch das bringt einen nochmal näher. Wir haben auch ein paar Tricks zum verlieben ausprobiert, etwa Dr. Arthur Arons 36Fragen. Man kann es nicht erzwingen, aber bei uns gab es dann doch mehr und mehr Momente, in denen ich einen Anflug von Verlieben gespürt habe. Irgendwann habe ich mir auch keine Sorgen mehr gemacht. In unserer Beziehung kam die Liebe lange vor dem Verliebtsein und ich verliebe mich immer noch mehr in ihn. Dies ist die entpannteste und glücklichste Beziehung, die ich je hatte. Wir haben letztes Jahr auch unser erstes Kind bekommen 

Es war bei mir wohl so, dass das Einzige, womit ich mich in dieser Beziehung nicht gut gefühlt habe, das Nicht-Verliebt-Sein war. Jetzt, wenn ich Deinen Text lese, erinnere ich mich auch daran, dass ich ihn anfangs nicht gerne geküsst habe. Das hatte ich schon vergessen. 

Mag sein, dass Dein Bauchgefühl Dir sagen will, das etwas nicht stimmt (davor hatte ich in meiner Beziehung ca. 1 Jahr lang Angst). Kann aber auch sein, dass die Gefühle einfach etwas länger brauchen. 

Der einzig wichtige Rat, den Dir ja auch schon einige hier gegeben haben, ist: sprich offen mit Deinem Partner darüber.

Ich wäre gespannt zu erfahren, wie es bei Euch ausgeht. Würde mich sehr freuen, wenn Du irgendwann schreibst, ob ihr Euch getrennt habt oder was passiert ist. Du wirst sicher die richtige Entscheidung treffen.

 

Hey!
Erstmal vielen Dank für deine Antwort. Ich hatte die ganze Zeit im Hinterkopf, dass du meintest, du würdest dich über ein Update freuen und hier ist es nun: Wir sind nach wie vor zusammen und ich verliebe mich mit jedem Tag mehr in ihn. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Es kam über Nacht kann man sagen.
Mittlerweile ist es sogar so, dass ich denke, ich investiere mehr in unsere Beziehung und habe Angst, dass ich ihm vielleicht nicht reichen könnte. Verrückte Welt Ich habe wirklich keine Ahnung, wie das passiert ist, aber ich bin euch allen hier dankbar dafür, dass ihr mir geraten habt, dem ganzen Zeit zu geben. Denn es hat sich gelohnt. Ich bin wirklich glücklich.

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