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Bin ich nicht liebenswert?

8. Dezember 2010 um 10:14 Letzte Antwort: 9. Dezember 2010 um 10:41

Seit ich nun in eine neue Umgebung (Umzug, neue Freunde) gekommen bin, ist mir etwas wieder verstärkt aufgefallen. Ich habe das Gefühl, dass ich keine auf lange Sicht wärmende Austrahlung habe.

Es ist so, komme ich in eine Gesellschaft, falle ich sofort auf. Ich bin hübsch und habe auch eine gute und sympathische Austrahlung. Wenn ich mich mit Leuten unterhalte, merken diese auch schnell, dass ich intelligent bin.

Das ist auf den ersten Blick sehr positiv für mich. Aber wenn ich mir das dann genau anschaue, fühle ich mich nur als leere Hülle betrachtet. Kaum jemand stellt mir persönliche Fragen von sich aus. Meist bin ich die aktive Gesprächsteilnehmerin und komme somit den Menschen näher. Sie mir aber nicht. Und eben einfach von alleine von meinen Gedanken und Gefühlen zu sprechen, möchte ich nicht. Das ist eine gewisse Selbstdarstellung, die ich nicht mag.

Ich habe oft das Gefühl, dass die Menschen mich als etwas wahrnehmen, was ich nicht bin. Ich möchte, dass jemand hinter die Fassade schaut, mein Innerstes berührt und mir zeigt, was ich wert bin.

Auch in Beziehungen war ich immer die intelligente hübsche Freundin, auf die andere Frauen etwas neidsch waren und andere Männer interessiert. Ich werde für mein Aussehen und meine Intelligenz bewundert. Ich glaube aber nicht, dass mich jemand richtig mag.

Ich selbst empfinde mich nicht als abweisende Person. Im Gegenteil, ich helfe anderen Menschen gern, ich koche für sie, bin mit Rat und Tat zu Seite, wenn man mich braucht. Ich lache auch viel mit Freunden. Empfinde aber immer eine gewisse Distanz.

Kennt jemand diese Empfindung? Ist sie nur mein Eindruck? Wie kann ich daran arbeiten, dass man mich als Person schätzt?

Vielen Dank für Eure Antworten.

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8. Dezember 2010 um 10:53

Selbstbild und Außenbild stimmt nicht überein
Oh, ich stelle mein Problem nicht aus Spaß hier ein. Ich bin wirklich interessiert mein Problem mit anderen Menschen zu analysieren und Anregungen zu bekommen. Ich selbst habe in diesem Forum einige gute Tipps bekommen und geben können.

Ich empfinde es als positiv mit Gleichgesinnten über das Thema zu schreiben oder auch mal einen Blick aus einer ganz anderen Richtung zu bekommen.

Zu dem Zitat: "Ich habe oft das Gefühl, dass die Menschen mich als etwas wahrnehmen, was ich nicht bin." Schon in meiner Schulzeit wurde ich anders wahrgenommen. Ich galt als das arrogante Püppchen. Hab aber immer wieder von Mitschüler zu hören bekommen, dass ich gar nicht arrogant bin. Ich war zu der Zeit nur extrem schüchtern.

Heute ist es so, dass ich aus mir herauskomme und auch sehr gut mit Menschen reden kann. Aber das Gespräch und die Atmosphäre ist nur solange interessant und positiv, solange ich Gesprächsthemen finde. Habe ich mal einen sehr ruhigen Tag und halte mich in der Konversation zurück, kommt auch überhaupt kein Gespräch zustande.

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8. Dezember 2010 um 10:59

Hallo biager,
danke dass Du mir antwortest.
Es ist kein Trost, aber es macht mich versöhnlicher mit dem Problem. Vielleicht ist das ja Trost?

Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und brauche auch den Kontakt zu Menschen. Es gab eine Zeit, da habe ich mit einer schweren Krise gekämpft und mich sehr zurückgezogen. Aber nun gehe ich gern auf Menschen zu. Vielleicht bin ich etwas zu mitreisend und überfordere sie mit meiner Art.

Und es steckt noch etwas von meiner Krise in mir, dass ich nicht offenlegen kann. Was aber bisher keiner mitbekommen hat.

Ich würde gern einen Weg finden, wie ich Menschen emotional berühre und sie mich als einen Freund ansehen ohne Berührungsänste oder Distanzen.

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8. Dezember 2010 um 11:24

Kein Smalltalk
Ich empfinde Kritik meist als gut, aber eben nur wenn sie angebracht ist. Ich habe in keiner Weise geschrieben, dass ich mit Freunden und Bekannten über oberflächlichen Smalltalk rede. Ganz im Gegenteil, viele Menschen erzählen mir persönlich Dinge über sich und so empfinde ich auch etwas für sie. In diesem Zusammenhang öffne auch ich mich ihnen gegenüber ein Stück. Aber wenn keine Nachfragen kommen, verschließe ich mich auch wieder. Weil das dann auch ein sehr unausgewogenes Gespräch ist. Du würdest Dich doch auch nicht wohlfühlen, wenn Du selbst zu 70% ein Gespräch führst und es eher auf eine Frage-Antwort und nicht Frage-Antwort-Gegenfrage hinausläuft.

Und ja ich habe einen gewissen Schutzwall aufgebaut. Der betrifft aber eben nun mal die schlimmsten Ereignisse in meinem Leben. Mit allen anderen Erlebnissen, Erfahrungen, Gedanken gehe ich sehr offen um und verberge diese auch nicht.

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8. Dezember 2010 um 11:31

Hallo xxbellaxx2,
danke für Deine Anteilnahme. Natürlich spreche ich nicht nur über oberflächliche Themen. Im Gegenteil, es kommt sehr oft zu sehr persönlichen und intimen Gesprächen, die ich sehr schätze. Das Problem ist, dass ich es sehr einseitig empfinde. Ich mag lieber ein kooperatives Gespräch, in dem beide Teilnehmer ihr Interesse am anderen und ihr Offenheit zeigen.

Ich empfinde mich nicht als Übermensch. Das bin ich auf keinen Fall. Aber ich kann ja schlecht einfach so in einem Gespräch über mich von mir aus erzählen, welche Ecken und Kanten ich habe. Bei meinen Gegenüber versuche ich das ja auch herauszufinden, in dem ich Fragen stelle oder Situationen analysiere.

Ich empfinde es so, dass andere überhaupt kein Interesse haben diese Sachen an mir herauszufinden.

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8. Dezember 2010 um 11:36

Hallo schornsteinfeger, (vielleicht bringst Du mir Glück )
ich versuche mich Menschen zu öffnen. Erzähle über meine Erlebnisse und auch über die schlechten. Aber ich empfinde das oft als einseitig. Ich möchte ja keinen Monolog mit Menschen führen.

Wenn ich kein Interesse der anderen Person mir gegenüber sehe, rede ich dann eben weniger über mich selbst und frage dann eher sie über ihr Leben.

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8. Dezember 2010 um 11:46

Hallo Bruce,
danke für Dein "Kopf hoch" .

Natürlich ist Aussehen ein Punkt, der einen an einem Menschen zuerst auffällt. Aber es ist kein Punkt, der für mich eine wesentliche Rolle spielt. Mein Mitbewohner meint, ich bin da ziemlich ungewöhnlich in meinem Denken.

Ich verbinde Attraktivität auch nicht nur mit dem Aussehen, sondern vielmehr mit dem Charakter. (Na, dass klingt gar nicht so ungewöhnlich). Ich empfinde Menschen auch als sehr attraktiv, die positiv sind oder auch schüchtern und eben dadurch sympathisch wirken. Hingegen sind Menschen mit einem übersteigerten Selbstwertgefühl/-sucht und ungerechten Wertvorstellungen in meinen Augen äußert unattraktiv.

Das reine Aussehen ist vergänglich und irgendwann blendet man das auch aus. Dann zählen für mich die berühmten inneren Werte.

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8. Dezember 2010 um 11:54


Gut, dann zählst Du unter Smalltalk etwas anderes als ich.
Die Hülle, die andere von mir wahrnehmen, empfinde ich so, weil sie mir eben selten persönliche Fragen stellen und mich somit nur als Hülle sehen können. Kommunikation hat für mich etwas mit Geben und Nehmen zu tun und sollte im idealen Fall gleichberechtigt sein.

Und ja, vielleicht sind die schlimmsten Dinge in meinem Leben, die an mir interessant sind. Aber das wäre in meinen Augen ja sehr beschämend, wenn meine anderen Eigenschaften und Fehler da ganz belanglos dastehen würden.

>>> Ich weiß. Und siehst Du: erkannte ich auch ohne dass Du es explizit ausgeschrieben hast

Du hast mich erwischt. Haben wir nicht alle etwas zu verbergen? Du vielleicht auch?

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8. Dezember 2010 um 12:19


Da gehe mit Dir überein. Und Anfangs kann das auch ein Türöffner sein. Aber auf lange Sicht gewöhnen sich andere an diese Austrahlung. Dann zählen die emotionalen Verbindungen um eine Freundschaft aufrechtzuhalten und das fehlt mir etwas.

Ich fühl mich manchmal wie ein Dienstleister, Psychologe, der immer für andere da ist, aber eben selbst nicht genügend ergründet wird.



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8. Dezember 2010 um 12:30

Ich bin 26.
Natürlich habe ich viel zu tun (wenn ich nicht gerade krank bin und mir über mein Leben Gedanken mache).

Ich habe viele Bekannte und einige Freunde. Habe aber eben hier das Gefühl, dass ich mit ihnen nicht die tiefe emotionale Bindung habe, wie ich gern möchte. Ich empfinde viel für einige Freunde und das wissen sie auch.

Und selbst die Beziehung zu meinem Freund stelle ich zur Zeit in Frage. Warum liebt er mich eigentlich? Welche Werte an mir gefallen ihm? Naja, das steht auch auf einem anderen Blatt.

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8. Dezember 2010 um 12:46

Hallo Markus,
wow, ich muss Dir ein Kompliment machen. Du trittst mir leicht aggressiv aber gewählt ausgedrückt gegenüber. Das spricht für Deine Intelligenz.

>>>Für mich ist Smalltalk jedes Gespräch, welches keine weitergehende Bedeutung hat und/oder anstelle weitaus wichtigerer Themen stattfindet.

Ja, das ist auch für mich Smalltalk. Aber welchen Themen man eine Bedeutung zuspricht, ist dann wohl situationsbezogen und indiviuell abhängig.

Ich möchte nur ungern mit meinen schlimmen Erfahrungen hausieren gehen und sehe auch diese nicht als Punkt, über den ich gerne reden möchte. Vielmehr empfinde ich andere Sachen an mir oder anderen viel interessanter. Warum sollte ich die Büchse der Pandora öffnen wollen?
Dieser von Dir sogenannte Stachel sitzt natürlich tief, lässt sich aber gut übergehen, so dass es mich nur in stillen Stunden stört aber in der Kommunikation mit anderen keine Rolle spielt.

Ich kreide die Kommunikation mit meinen Mitmenschen an, weil sie für mich einseitig und unvollkommen ist. Das kann aber auch an mir selbst liegen. Vielleicht stelle ich mich in Gesprächen unbewusst in die Rolle eines "Therapeuten" und gebe den anderen den Eindruck allen Gedanken und Gefühlen freien Lauf zulassen ohne selbst als partnerschaftlicher Kommunikationsteilnehmer aufzutreten. und Interesse zu wecken.

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8. Dezember 2010 um 12:58
In Antwort auf amilie_12850529

Selbstbild und Außenbild stimmt nicht überein
Oh, ich stelle mein Problem nicht aus Spaß hier ein. Ich bin wirklich interessiert mein Problem mit anderen Menschen zu analysieren und Anregungen zu bekommen. Ich selbst habe in diesem Forum einige gute Tipps bekommen und geben können.

Ich empfinde es als positiv mit Gleichgesinnten über das Thema zu schreiben oder auch mal einen Blick aus einer ganz anderen Richtung zu bekommen.

Zu dem Zitat: "Ich habe oft das Gefühl, dass die Menschen mich als etwas wahrnehmen, was ich nicht bin." Schon in meiner Schulzeit wurde ich anders wahrgenommen. Ich galt als das arrogante Püppchen. Hab aber immer wieder von Mitschüler zu hören bekommen, dass ich gar nicht arrogant bin. Ich war zu der Zeit nur extrem schüchtern.

Heute ist es so, dass ich aus mir herauskomme und auch sehr gut mit Menschen reden kann. Aber das Gespräch und die Atmosphäre ist nur solange interessant und positiv, solange ich Gesprächsthemen finde. Habe ich mal einen sehr ruhigen Tag und halte mich in der Konversation zurück, kommt auch überhaupt kein Gespräch zustande.

irgendwie
hab ich das gefühl, du hast dir da eine richtige fassade aufgebaut und fühlst dich nicht mehr wohl in dieser.

aus meiner sicht ist folgendes dazu zu sagen:
es wird immer menschen geben, die nur deine fassade sehen, dein äußeres und gar nicht feststellen können oder wollen, dass auch du ein mensch mit viel gefühl und wärme bist. sie haben vielleicht sogar angst vor dir.
mir geht es da oft genauso und wenn dann manche leute mich näher kennenlernen, kommen so aussagen: "ich dacht ja gar nicht, dass du so nett bist"....
trotzdem ich glaube jeder baut eine gewisse "äußere hülle" auf und nicht jeder mensch sollte die möglichkeit haben diese zu durchbrechen. es gibt wenige menschen, die fast alles von mir wissen, das sind freundschaften, die über jahre wachsen.
es gibt menschen, die trifft man regelmäßig, doch geht ein gespräch nie über smalltalk hinaus, andere hingegen, da wird das gespräch schon nach ner kurzen kennlernphase sehr intensiv.

zu deinem eingangsthread möcht ich noch sagen, dass du zuerst dich selbst lieben solltest und glücklich sein solltest mit deinem leben, mit deinen entscheidungen, denn das strahst du aus und dann haben auch andere menschen die möglichkeit dich zu mögen.

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8. Dezember 2010 um 13:07
In Antwort auf eartha_12776361

irgendwie
hab ich das gefühl, du hast dir da eine richtige fassade aufgebaut und fühlst dich nicht mehr wohl in dieser.

aus meiner sicht ist folgendes dazu zu sagen:
es wird immer menschen geben, die nur deine fassade sehen, dein äußeres und gar nicht feststellen können oder wollen, dass auch du ein mensch mit viel gefühl und wärme bist. sie haben vielleicht sogar angst vor dir.
mir geht es da oft genauso und wenn dann manche leute mich näher kennenlernen, kommen so aussagen: "ich dacht ja gar nicht, dass du so nett bist"....
trotzdem ich glaube jeder baut eine gewisse "äußere hülle" auf und nicht jeder mensch sollte die möglichkeit haben diese zu durchbrechen. es gibt wenige menschen, die fast alles von mir wissen, das sind freundschaften, die über jahre wachsen.
es gibt menschen, die trifft man regelmäßig, doch geht ein gespräch nie über smalltalk hinaus, andere hingegen, da wird das gespräch schon nach ner kurzen kennlernphase sehr intensiv.

zu deinem eingangsthread möcht ich noch sagen, dass du zuerst dich selbst lieben solltest und glücklich sein solltest mit deinem leben, mit deinen entscheidungen, denn das strahst du aus und dann haben auch andere menschen die möglichkeit dich zu mögen.

Danke engelsflug,
darüber werde ich mir Gedanken machen.

Eine Fassade habe ich eigentlich nicht aufgebaut. Ich gebe mich so, wie ich mich fühle.

Vielleicht habe ich in bestimmten Momenten zu viel Gefühl und Menschen erwarten das vielleicht nicht von mir. Ich werde mich jetzt erst mal etwas zurückziehen und mir über mich selbst versuchen klar zu werden.

Und im Endeffekt zählen wirklich nur Menschen, die sich wirklich für mich interessieren und emotionale Bindungen zu mir aufbauen wollen.

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8. Dezember 2010 um 13:45


>>> Es geht ja nicht um das Hausieren damit. Allerdings: einerseits möchtest Du, dass jemand mal hinter Deine Fassade blickt, andererseits willst über die Themen nicht reden. Ist das nicht ein Widerspruch?

Wenn mich jemand darauf anspricht, was für ein Grund es in meinem Leben gibt, dass ich so bin, wie ich bin oder welches schlimme Ereignis ich durchgemacht habe, dann werde ich das je nach Situation auch demjenigen mitteilen.

>>>Was z.B. findest Du an Dir denn interessanter?

Z.B. meine Einstellung zu aktuellen Themen oder eben meine Ausbildung, meine Interessen, meine Ängste, mein Menschenbild, mein Selbstbild, meine Visionen, meine Zukunftspläne, meine Beziehung zu anderen und und und

>>>Und warum die Büchse der Pandora öffnen? Siehst Du das so, dass dann unkontrolliertes Unheil ausbräche, würden besagte Themen auf den Tisch kommen?

Naja Unheil ist etwas hochgegriffen. Ich möchte nicht , dass man mich dann mit Mitleid sieht oder mich einfach damit konfrontiert, weil ich dann wohl einfach zu emotional reagiere.

>>>Wenn er sich so gut übergehen lässt, wieso habe ich ihn dann sofort bemerkt? Und wieso spielt er in unserer Kommunikation sogleich eine Rolle?

Vielleicht kannst Du einfach gut zwischen den Zeilen lesen. Und ich ihn hier auch einfacher unbeteiligter ansprechen kann, als wenn mir jemand gegenüber sitzt. In einem "normalen" Gespräch, welches über Smalltalk hinaus geht und bei denen das Wesen des anderen oder meiner Selbst das Thema ist, kommten mir nicht diese Erlebnisse in den Sinn. Weil es da einfach noch viele andere Sachen gibt, die ich für relevant erachte. Aber vielleicht hast Du hier Recht, dass das Unterdrückte unbewusst spürbar ist und somit den Zugang zu mir blockiert.

>>>Sich um die Probleme anderer zu kümmern hat einen wunderbaren Vorteil: es lenkt herrlich von eigenen Problemen ab, ist also Teil der Verdrängungs- und Abwehr-Arbeit.


Das stimmt. Aber ein aufmerksamer Gesprächspartner sollte doch merken, wenn auch beim Gegenüber Gesprächsbedarf ist. Mir wird das doch auch bewusst.

>>>Interesse weckt man in aller Regel, wenn man Interessantes von sich zu berichten weiß. Aber das lehnst Du ja ab, weil das für Dich eine "Selbstdarstellung" wäre, die Du (vorgeblich) nicht magst.

Vielleicht sollte ich es mal versuchen, meine inneren Dämonen herauszulassen. Vielleicht bricht dann das Eis und ich wirke dadurch menschlicher.

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8. Dezember 2010 um 19:13

Hallo
Ja, das alles kommt mir sehr bekannt vor....

Um es kurz zu machen: der Schlüssel liegt nur bei dir!

Du möchtest geliebt werden- schenke liebe

du möchtest dass jemand hinter deine Fassade schaut- öffne dich und zeige Interesse an deinem Gegenüber. Sei Autenthisch.

Dein Dilemma kannst du also lösen, indem du dir über deine positiven Charaktereigenschaften bewusst wirst und NICHT indem du dich aufgrund deines Aussehens für das du benieden wirst, verunsichern lässt.

Du darfst toll aussehen, und du darfst intelligent sein, du darfst auch benieden werden- aber das ist nicht das Mass aller Dinge. Du bist ein liebenswerter, wunderbarer Mensch. Gib den Leuten die Gelegenheit, das zu sehen. Sei offen, einfühlsam, schenke ein Lächeln und LIEBE DICH SELBST. Dann kommt alles von alleine.

Viel Glück in deiner neuen Umgebung!

Liebe Grüsse

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9. Dezember 2010 um 10:41
In Antwort auf femke_12094854

Hallo
Ja, das alles kommt mir sehr bekannt vor....

Um es kurz zu machen: der Schlüssel liegt nur bei dir!

Du möchtest geliebt werden- schenke liebe

du möchtest dass jemand hinter deine Fassade schaut- öffne dich und zeige Interesse an deinem Gegenüber. Sei Autenthisch.

Dein Dilemma kannst du also lösen, indem du dir über deine positiven Charaktereigenschaften bewusst wirst und NICHT indem du dich aufgrund deines Aussehens für das du benieden wirst, verunsichern lässt.

Du darfst toll aussehen, und du darfst intelligent sein, du darfst auch benieden werden- aber das ist nicht das Mass aller Dinge. Du bist ein liebenswerter, wunderbarer Mensch. Gib den Leuten die Gelegenheit, das zu sehen. Sei offen, einfühlsam, schenke ein Lächeln und LIEBE DICH SELBST. Dann kommt alles von alleine.

Viel Glück in deiner neuen Umgebung!

Liebe Grüsse


Wow, das finde ich schön. Danke Dir für Deine Worte.

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