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Forum / Liebe & Beziehung

Bin ich depressiv?

Letzte Nachricht: 26. Oktober 2011 um 19:39
L
laurie_12103188
25.10.11 um 0:04

Hallo zusammen

also ich stelle mir jetzt schon seit ein paar Tagen die Frage, ob ich womòglich depressiv bin oder so etwas àhnliches. Ich verhalte mich nicht mehr so, wie ich mich normalerweise verhalte. Alles hat angefangen als meine Mutter mit mir umgezogen bin als 13 Jahre alt war. Zuvor hatten wir mit meinen Grossàltern zusammengelebt und sie waren fùr mich wie die 2. Eltern. Meinen Vater habe ich so gut wie nie gesehen. Als wir umgezogen sind ist auch der neue Freund meiner Mutter hinzugekommen, den ich einfach hasse. Ich versuche ihn zu mògen und immer wenn ich wieder einen starken Hass auf ihn sprùre bekomme isch Schuldgefùhle. Ich habe mich im 1. Jahr nach dem Umzug vòllig zurùckgezogen von allen weil ich es einfach nicht wahrhaben wollte dass ich nichtmehr in meiner geliebten alten Stadt leben konnte bei meinen ganzen Freunden. Ich war richtig beliebt und hatte ein tolles Leben. Das hat sich alles durch den Umzug geàndert. Inzwischen bin ich 17 Jahre alt und finde mich eigentlich wieder ganz gut zurecht in der "neuen" Stadt. Aber ich bin niewieder die alte geworden. Ich kann keine Gefùhle mehr zeigen und schon gar nicht in Worte fassen, ich fùrchte mich vor Kòrperkontakt, ich fùhle mich alleine aber ich will mit meinen Problemen zu niemandem gehen. Ich will nicht zugeben dass es mir schlecht geht. Zu Hause wùnsche ich mir dann immer, dass ich es einer guten Freundin erzàhle und nehme es mir auch immer fest vor, aber ich tue es dann nie, wenn ich ihr gegenùberstehe. Meine Freundinnen haben mir auch des òfteren gesagt, dass sie einfach nicht an mich rankommen. Ich gebe nichts von mir preis, ich erzàhle nichts.. Und es stimmt. Ich habe Angst den anderen etwas von mir zu erzàhlen. Ich habe solche Angst dass sie mir wehtun kònnten oder mich einfach nur auslachen. Und das schlimme ist: ich bin mir 1'00 prozentig sicher, dass sie mich verletzen werden, wenn sie irgendetwas ùber mich wissen. Mir ist auch nur mehr alles egal. Wenn mich jemand nicht mag, wenn ich schlechte Noten bekomme, wenn ich streite...alles. Das einzige was mir (noch) nicht egal ist, dass mir alles egal ist. Ich hab solche Angst, dass ich mich noch mehr abschirme und irgendwann ganz alleine bin. Ich fùhle mich zwar jetzt schon ziehmlich alleine da ich irgendwie niemanden finde, der mich versteht (denn wenn ich nur so von meinenn "problemchen" erzàhle kònnen sie nicht nachvollziehen wie schlimm es fùr mich in wirklickeit ist), aber wenigstens habe ich jetzt noch Freunde. Frùher ist es mir auch total leicht gefallen Freundschaften zu schliessen, jetzt find ich es viel schwerer. Hinzu kommt, dass ich auch noch eine menge Minderwertigkeitskomplexe habe. Meine Freunde sagen mir immer, ich soll mich òffnen. Und ich habe es versucht. Aber ich kann es nicht. Es geht einfach nicht! Ich bin eigentlich ein fròhlicher Mensch, aber kaum bin ich zu Hause alleine in meinem Zimmer kommt das alles wieder hoch und es geht mich hundehlend.
Ach ja und meine Mutter hat mit ihrem Freund 2 Kinder auf die ich sehr oft aufpassen muss, obwhol ich meine Mutter und ihren Freund dafùr hasse, dass sie mir auch noch das angetan haben.....

bin ich depressiv? Und was soll ich machen?
LG...

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L
lean_12240789
25.10.11 um 3:44

Vielleicht...
Kennst du das gute Gefühl, bei jemandem alles raus zu lassen und die ganze Last von der Seele zu reden?
Du merkst ja selbst, dass du jemanden brauchst, bei dem das möglich ist. Eine gute Freundin kann dafür die richtige sein, aber das funktioniert am besten, wenn du richtig vertrauen kannst, dass deine Verletzlichkeit nicht ausgenutzt wird.

Ich kenne das von mir, dass ich irgendwie funktionieren muss und deshalb den Schein wahren, mir ginge es gut. In vielen Bereichen ist das wohl auch ein sinnvoller Selbstschutz, aber wenn die Last auf deinem Herzen zu groß ist, solltest du schauen, dass du sie irgendwie los wirst.
Was auch helfen kann ist, dir die Last von der Seele zu schreiben, zum Beispiel in einem Tagebuch.

Ich konnte ab meinem 17. Lebensjahr mit meiner Mutter über meine Gefühle reden, immerhin kennt sie mich schon mein ganzes Leben lang. Die allermeisten Eltern lieben ihre Kinder sehr, auch wenn es ihnen manchmal schwer fällt, das zu zeigen.

Es ist vollkommen normal, dass es einem manchmal nicht so gut geht, das ist etwas sehr subtiles und kann zum Beispiel auch am Wetter liegen, oder wie viel Zeit man unter freiem Himmel verbringt.
Trübseligkeit kann sich mit der Zeit aber auch verselbstständigen. Dann fühlt man sich schlecht oder denkt sich Gründe aus, sich schlecht zu fühlen obwohl "objektiv" eigentlich alles einigermaßen in Ordnung ist. So etwas kann dann wirklich eine Depression sein.

Wenn du der Meinung bist, in einer Zwickmühle zu stecken, aus der du keinen richtigen Ausweg mehr siehst, dann solltest du zu deinem Hausarzt gehen und dich zu einem Psychotherapeuten überweisen lassen. Ich kann dir versichern, dass das einem viel mehr helfen kann, als man jemals vermutet hätte.

Ansonsten gibt es noch einiges an Literatur, die sich mit solchen Themen beschäftigt. Meiner persönlichen Favoriten sind "Glück kommt selten allein" und "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück". Diese beiden Bücher sind wunderbar zu lesen und helfen einem sehr dabei, einen etwas anderen Blickwinkel auf alles zu kriegen.


Ich wünsche dir alles Gute und würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

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L
laurie_12103188
25.10.11 um 19:48
In Antwort auf lean_12240789

Vielleicht...
Kennst du das gute Gefühl, bei jemandem alles raus zu lassen und die ganze Last von der Seele zu reden?
Du merkst ja selbst, dass du jemanden brauchst, bei dem das möglich ist. Eine gute Freundin kann dafür die richtige sein, aber das funktioniert am besten, wenn du richtig vertrauen kannst, dass deine Verletzlichkeit nicht ausgenutzt wird.

Ich kenne das von mir, dass ich irgendwie funktionieren muss und deshalb den Schein wahren, mir ginge es gut. In vielen Bereichen ist das wohl auch ein sinnvoller Selbstschutz, aber wenn die Last auf deinem Herzen zu groß ist, solltest du schauen, dass du sie irgendwie los wirst.
Was auch helfen kann ist, dir die Last von der Seele zu schreiben, zum Beispiel in einem Tagebuch.

Ich konnte ab meinem 17. Lebensjahr mit meiner Mutter über meine Gefühle reden, immerhin kennt sie mich schon mein ganzes Leben lang. Die allermeisten Eltern lieben ihre Kinder sehr, auch wenn es ihnen manchmal schwer fällt, das zu zeigen.

Es ist vollkommen normal, dass es einem manchmal nicht so gut geht, das ist etwas sehr subtiles und kann zum Beispiel auch am Wetter liegen, oder wie viel Zeit man unter freiem Himmel verbringt.
Trübseligkeit kann sich mit der Zeit aber auch verselbstständigen. Dann fühlt man sich schlecht oder denkt sich Gründe aus, sich schlecht zu fühlen obwohl "objektiv" eigentlich alles einigermaßen in Ordnung ist. So etwas kann dann wirklich eine Depression sein.

Wenn du der Meinung bist, in einer Zwickmühle zu stecken, aus der du keinen richtigen Ausweg mehr siehst, dann solltest du zu deinem Hausarzt gehen und dich zu einem Psychotherapeuten überweisen lassen. Ich kann dir versichern, dass das einem viel mehr helfen kann, als man jemals vermutet hätte.

Ansonsten gibt es noch einiges an Literatur, die sich mit solchen Themen beschäftigt. Meiner persönlichen Favoriten sind "Glück kommt selten allein" und "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück". Diese beiden Bücher sind wunderbar zu lesen und helfen einem sehr dabei, einen etwas anderen Blickwinkel auf alles zu kriegen.


Ich wünsche dir alles Gute und würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

Eigentlich kenne ich das Gefùhl
nicht....denn ich hab das glaube ich noch nie in meinem Leben getan. Ich hab manchmal vielleicht ein kleines miniproblemchen erzàhlt aber das war auch schon alles. Und bevor ich umgezogen bin hatte ich ein Perfektes Leben ohne Probleme. Ja, ich bràuchte jemanden, aber ich kann mich einfach nicht ùberwinden jemandem zu vertrauen. Ich habe sehr gute Freunde, aber ich kann tun was ich will, ich kann ihnen nie ganz verzeihen.
>sinvoller Sebstschutz< sagst du. also ist es in massen sogar recht gut? Ja, ich schreibe Tagebuch und es hilft mir auch ein kleinwenig, aber leider bin ich dan auch noch so gemacht, dass ich mich vor mir selber schàme. Ich denke immer daran dass andere Leute viel gròssere Probleme haben und ich mach so ein Drama aus meinen Problemchen...ich schàme mich vor mir selbst wenn ich mal ein bisschen in sebstmidleid zerfliesse, was eben deshalb sehr sehr selten vorkommt...Ich hatte schon of den Wusch einen Klon von mir zu haben der gleich denkt wie ich und alles versteht und genau weiss, wie er sich mit mir zu verhalten hat...
Zu meiner Mutter kann ich nicht gehen. Seit dem Umzug haben wir uns dauernd mehr voneinander entfernt. Frùher habe wir immer gekuschelt usw, aber jetzt umarmen wir uns wenn es gut geht 1 Mal im Jahr. Sie hòrt mir auch nie zu. Wenn ich ihr etwas erzàhle schaut sie vor sich hin, antowortet nicht usw. Ich hab es ihr schon oft vorgehalten, ùberhaupt weil sie bei ihrem Freund immer sofort antwortet und Feuer und Flamme ist, aber es àndert sich nichts.

Ich glaube nicht, dass es am Wetter liegt aber ich glaube, dass es bei mir einfach ein Teil von mir geworden ist, dass ich so trùbselig bin, da kònntest du recht haben.

An einen Psychologen hatte ich eigentlich auch mal nachgedacht. Er wird immerhin dafùr bezahlt dass ich ihm vertrauen kann, oder nicht? dann hàtte ich wenigstens jemanden zum reden und auch noch jemanden, der mich versteht. Aber meine Mutter wàre vollkommen dagegen, sie wùrde zuerst versuchen mit mir darùber zu reden usw und am Ende wùrde ich sowieso nicht zum Psychologen gehen. Das liegt bei uns in der Familie. Vor allem bei meiner Mutter ist das so. Wenn ich etwas brauche oder machen muss wo sie auch dabei sein muss oder àhnliches, wie zb den Ausweis zu erneuern, braucht es immer Ewigkeiten bis wir ùberhaupt zur Gemeinde gehen um dort das Formular zu HOLEN. Geschweige denn dass ALLES geregelt ist und wir es wieder abgeben. Dafùr braucht man mit meiner Mutter mindestens 3 Monate....und vor allem wenn es etwas ist was meine Mutter nicht fùr nòtig hàlt. Und einen Psychologen hàlt sie absolut nicht fùr nòtig...-.-

Danke fùr den Tipp von den Bùchern. Ich werde da mall reinlesen und hoffe sehr, dass es mir ein bisschen hilft.

Danke fùr die Anwort!!!!!

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lean_12240789
26.10.11 um 19:39
In Antwort auf laurie_12103188

Eigentlich kenne ich das Gefùhl
nicht....denn ich hab das glaube ich noch nie in meinem Leben getan. Ich hab manchmal vielleicht ein kleines miniproblemchen erzàhlt aber das war auch schon alles. Und bevor ich umgezogen bin hatte ich ein Perfektes Leben ohne Probleme. Ja, ich bràuchte jemanden, aber ich kann mich einfach nicht ùberwinden jemandem zu vertrauen. Ich habe sehr gute Freunde, aber ich kann tun was ich will, ich kann ihnen nie ganz verzeihen.
>sinvoller Sebstschutz< sagst du. also ist es in massen sogar recht gut? Ja, ich schreibe Tagebuch und es hilft mir auch ein kleinwenig, aber leider bin ich dan auch noch so gemacht, dass ich mich vor mir selber schàme. Ich denke immer daran dass andere Leute viel gròssere Probleme haben und ich mach so ein Drama aus meinen Problemchen...ich schàme mich vor mir selbst wenn ich mal ein bisschen in sebstmidleid zerfliesse, was eben deshalb sehr sehr selten vorkommt...Ich hatte schon of den Wusch einen Klon von mir zu haben der gleich denkt wie ich und alles versteht und genau weiss, wie er sich mit mir zu verhalten hat...
Zu meiner Mutter kann ich nicht gehen. Seit dem Umzug haben wir uns dauernd mehr voneinander entfernt. Frùher habe wir immer gekuschelt usw, aber jetzt umarmen wir uns wenn es gut geht 1 Mal im Jahr. Sie hòrt mir auch nie zu. Wenn ich ihr etwas erzàhle schaut sie vor sich hin, antowortet nicht usw. Ich hab es ihr schon oft vorgehalten, ùberhaupt weil sie bei ihrem Freund immer sofort antwortet und Feuer und Flamme ist, aber es àndert sich nichts.

Ich glaube nicht, dass es am Wetter liegt aber ich glaube, dass es bei mir einfach ein Teil von mir geworden ist, dass ich so trùbselig bin, da kònntest du recht haben.

An einen Psychologen hatte ich eigentlich auch mal nachgedacht. Er wird immerhin dafùr bezahlt dass ich ihm vertrauen kann, oder nicht? dann hàtte ich wenigstens jemanden zum reden und auch noch jemanden, der mich versteht. Aber meine Mutter wàre vollkommen dagegen, sie wùrde zuerst versuchen mit mir darùber zu reden usw und am Ende wùrde ich sowieso nicht zum Psychologen gehen. Das liegt bei uns in der Familie. Vor allem bei meiner Mutter ist das so. Wenn ich etwas brauche oder machen muss wo sie auch dabei sein muss oder àhnliches, wie zb den Ausweis zu erneuern, braucht es immer Ewigkeiten bis wir ùberhaupt zur Gemeinde gehen um dort das Formular zu HOLEN. Geschweige denn dass ALLES geregelt ist und wir es wieder abgeben. Dafùr braucht man mit meiner Mutter mindestens 3 Monate....und vor allem wenn es etwas ist was meine Mutter nicht fùr nòtig hàlt. Und einen Psychologen hàlt sie absolut nicht fùr nòtig...-.-

Danke fùr den Tipp von den Bùchern. Ich werde da mall reinlesen und hoffe sehr, dass es mir ein bisschen hilft.

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Sich schämen...
Ich finde nicht, dass du dich dafür schämen solltest, wenn du dich nicht gut fühlst, es gibt keinen Grund dafür.
Natürlich gibt es andere Leute, die andere Probleme haben, die existenziell sind und sich "im Vergleich" vielleicht mit mit einer anderen "Berechtigung" schlecht fühlen können. Aber das ist nicht wichtig. Du solltest in dem Fall nicht andere Leute zu dem Maßstab machen.

Wenn du das Gefühl hast, dass du deinen Freunden nicht ganz vertrauen kannst, weil sie dich in der Vergangenheit absichtlich verletzt haben, solltest du auf dieses Gefühl achten, vielleicht hat es wirklich seine Berechtigung. Ob du jemandem vertrauen kannst, merkt man übrigens vor allem daran, ob er schlecht über dritte redet oder sich andern gegenüber ungerecht verhält. Wenn deine Freunde ungerecht gegen andere sind, kann es durchaus sein, dass sie auch dir gegenüber irgendwann ungerecht werden.
Es gibt viele Menschen mit einem guten Herzen, aber es gibt auch viele Menschen, auf die man im Zweifelsfall nicht vertrauen sollte.

Mir ging es früher oft nicht gut, ohne dass ich den genauen Grund dafür überhaupt wusste. Ich habe es da oftmals sehr genossen, in meiner Trübseligkeit ein wenig zu zerfließen. Lass ruhig zu, dass du dich schlecht fühlst. Ich finde es schön, eigene Gefühle annehmen zu können, vielleicht weil ich damit auch ein wenig Probleme habe. Du solltest meiner Meinung nach versuche, zumindest erstmal dir gegenüber zu deinen Gefühlen zu stehen. Gefühle sind immer wahr und haben immer irgendeinen Grund, auch wenn man ihn nicht kennt.
Heute geht es mir auch nicht immer gut, aber ich habe diese Eigenschaft an mir weitestgehend angenommen. Das gehört einfach zu mir und ist wahrscheinlich garnicht mal so schlecht. Dass es dir nicht immer gut geht, hat vielleicht auch seine guten Seiten. Ich kann dir sagen, dass es sehr vielen anderen Menschen ähnlich geht. Du kannst mit solchen Menschen sicher besser mitfühlen, als Leute die das Gefühl der Trübseligkeit nicht kennen.
Du hast noch so viel Zeit in deinem Leben, dich selbst besser kennen zu lernen und herauszufinden, was gut für dich ist. Mach dir nicht zu viele Sorgen, wenn du im Moment noch nicht so genau weißt, wie das funktioniert.

Oft hängt die eigene Stimmung an den Erlebnissen, die man mit der Zeit so macht. Bei dir spielt der Umzug und das Verhältnis zu deiner Mutter sicher eine Rolle.

Um nochmal zum Thema Psychotherapie zu kommen: Meine Schwester, meine Mutter und ich haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht; obwohl mein Vater das überhaupt nicht verstehen kann. Er weiß bis heute nichts davon und würde es auch nicht verstehen. Es gibt bei der eigenen Psyche so viele Aspekte, die man selbst nur schwer erkennen kann und bei denen ein außenstehender Experte einem sehr gute Denkanstöße geben kann. Deine Mutter kann dir dabei wohl kaum Helfen, wenn sie ein Teil deines Problem ist.
Es gibt wahrscheinlich Möglichkeiten, dass du dir da Hilfe holst, ohne dass deine Mutter etwas erfährt. Zu deinem Hausarzt kannst du gehen, ohne dass deine Mutter etwas merkt. Du kannst dir einen Termin geben lassen und hingehen, ohne dass es jemand mitbekommt.

Was ich dir auch noch empfehlen kann ist die kostenlose "Nummer gegen Kummer": 0800 111 0 333
Hab keine Hemmungen, da mal anzurufen wenn es dir nicht so gut geht. Die Leute dort sind sehr seriös und können dir bei vielen Dingen helfen oder zuhören.


Prinzipiell ist das mit dem Kummer immer so eine Gratwanderung: Kleinen Kummer sollte man nicht so ernst nehmen, jeder hat mal einen schlechten Tag. Gegen großen oder andauernden Kummer sollte man aber etwas tun. Oft ist das nicht so leicht, da man wenn man Kummer hat sowieso nicht so motiviert ist. Gib dir einen Ruck...


Alles Gute und viel Erfolg!

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