Home / Forum / Liebe & Beziehung / Beziehungsunfähig geworden? Einfach erschöpft?

Beziehungsunfähig geworden? Einfach erschöpft?

19. November um 18:20

Hallo liebes Forum,

ich (m/21) stehe zurzeit in einer Lebenskrise. Die dreht sich nicht rein um Frauen und Beziehungen, aber darum soll es heute gehen.
Kurze zu mir: Ich bin seit ich klein bin, immer ein Mensch gewesen, der von der richtigen Frau geträumt hat, Kinder kriegen, Haus bauen, der Klassiker halt.
Bin 1,95m groß, würde mich rein äußerlich als attraktiv ansehen und lege viel auf Werte wie: "Humor, Treue, Freude am Leben, etc."
Mein Problem: Ich finde nicht den passenden Deckel. Ich weiß, ich bin 21, ich sollte mein Leben genießen, bliblablub
Ich suche nicht krampfhaft nach der Frau fürs Leben. Aber die letzten 2-3 Jahre nagen doch an meinem Selbstwert. Die meisten "Bekanntschaften oder Beziehungen" gingen in die Brüche, weil entweder das Vertrauen missbraucht wurde (kein fremdgehen) oder ich einfach aus meiner Einsamkeit heraus Frauen gedatet habe, die eigentlich nicht zu mir passten.
Und genau in der Lage stecke ich jetzt wieder.
Ich habe ein Mädchen in dem Pflegeheim meiner Oma kennengelernt bevor sie verstarb.
Da ich nach einigen Enttäuschungen Gefühle grundsätzlich ablehnte, war es für mich so hart es klingt, die nächste fürs Bett. Habe von Anfang an gesagt, dass ich zurzeit nicht weiß, was ich will und dass man gerne schauen kann wo das hinführt. Warum passt es nicht? Sie ist 19, war vor mir wohl gerne auf Partys und schnellen Bekanntschaften nicht abgeneigt, zeigte mir beim ersten Date Fotos und Videos von nackten Typen die sie auf Snapchat bekommt (Kranke Welt geworden), redet so blöd es klingt, "sehr assihaft", sagt keine netten Sachen, sondern schreibt diese lediglich. Ich wollte das schon mehrmals abbrehcne, aber sie kontaktierte mich immer wieder, dass das andere Vergangenheit sei und sie mich unbedingt behalten will.
So.. ich mit meinem Helfersyndorm gepaart mit EInsamkeit, gab dem ganzen eine Chance.
Und jetzt stehe ih wieder da... statt mein Selbstwert aus mir selbst zu ziehen, definiere ich mich komplett darüber, wie sie sich zu mir verhält. Sobald ich minimal merke, dass ich gerade nicht der Mittelpunkt bin, zweifel ich an mir und werde wütend auf sie. Ich denke das ist meiner aktuellen Lebenssituation geschuldet... Seit einem Jahr anhaltende, bisher unerklärliche körperliche Beschwerden, ein auf und ab zwischen "Das Leben ist so toll" und "Wo ist der Sinn?". Ich habe auch niemanden so richtig, der mich auffängt, mich einfach mal in den Arm nimmt und weiß, wie sehr ich seit dem letzten Jahr leide. Täglich denke ich darüber nach, wie und wann ich sterben werde, ob es meine Nieren sind, eine neurologische krankheit, was ganz anderes. Ich raffe mich immer wieder auf aber werde immer wieder umgehauen. Und langsam verliere ich den Überblick. Ich schaffe nicht, ihr zu sagen, dass das für mich alles nichts ist. Weil sie mir in den vergangenen Wochen auch oft gute Gefühle gegeben hat. Manchmal denke ich, ich halte gerade daran fest, damit ich wenn ich bald sterbe, nicht ganz alleine bin. Das klingt beim schreiben alles so heftig... ich weiß nicht mehr weiter.
 

Mehr lesen

19. November um 18:34

Du ziehst dich selbst ganz schön runter und das weißt du.
Denk mal über Therapie nach. 
Was die Frauen betrifft: schön, dass du ernste Beziehungen suchst ab 19jährige auf Familienwunsch festzunageln ist keine zeitgemäße Idee.
Ich vermute, dass du mit dem Verhalten irgendwelche Ängste versuchst zu kompensieren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. November um 19:12

vielleicht erstmal das selbstMitleid weglassen. 

Und aufhören Kontakt zu Frauen zu haben die du eigentlich gar nicht willst

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

19. November um 19:21

Therapie? Dringend.... Du versinkst gerade in Selbstmitleid, und das ist äusserst unattraktiv. So landest du in einem Teufelskreis. Da hilft nur professionelle Hilfe.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. November um 19:58
Beste Antwort

Also in dem Alter weiß ich noch sehr gut, dass ich vieles schnell überdramatisiert habe, wenns mal nciht so klappt. Da können schnell solche Depressionen geschehen, weil du halt nicht weiter denkst.
Du denkst z.b. dann nicht daran, dass sich in einem jahr scon wieder alles ändern kann, du hast ne beziehung und alles ist super . Genau das könnte aber passieren, also würde ich optimistischer sein.
Du bist ja gerade in dem Alter, wo du noch ne Menge leute kennenlernst Also genieß die Zeit. Später ärgerst du dich, wenn du es nicht tust.

Den Punkt Frauen kennenzulernen, mit denen man eigentich nicht zusammen will, hatte ich auch ganz genaaaau sooo. Es muss auch nicht unbedingt schlecht sein, wenn sich gerade nichts anderes ergibt. Solange man sie nicht total belügt oder eben nur negativ sieht.

Du weißt ganz genau, dass sie nicht ganz dein Fall ist also mach sie dir nicht schlecht. Akzeptiere sie als gute Freundin oder "Lebensabschnittsbegleiterin"

Ansonsten kann ich nur sagen, dass mein Werdegang war, dass ich auf zahlreichen Internetdating plattformen jede Menge Frauen kennengelernt hatte, und danach süchtig wurde weil es mir einfach spaß machte, zahlreiche unterschiedliche Charaktere kennenzulernen. Das wurden dann extrem viele die ich kennenlernte bis ich dann irgendwann eine Freundin hatte, die zu mir passte, dann wurds besser.
Das musst du nicht nachmachen, aber es ist ein Werdegang der bei den Depressionen gut geholfen hatte.

 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

19. November um 20:56

Hi,
lass dich in die nächste psychiatrische Klinik einweisen. Das ist bei dem von dir Beschriebenen die einzige logische Konsequenz. Deine Probleme sind nicht normal und dort kann man dir meist innerhalb weniger Tage/Wochen helfen. Evtl. findet man dort die auch die Ursache deiner körperlichen Beschwerden, deren Ursprung kann ja auch zwischen den Ohren angesiedelt sein.

In deinem Alter an Nierenversagen zu sterben ist in Ländern mit einem halbwegs funktionierenden Geshundheitssystem schwer, vor allem wenn du keine Vorgeschichte in diese Richtung hast.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. November um 21:28
Beste Antwort
In Antwort auf hill_e46

Hallo liebes Forum,

ich (m/21) stehe zurzeit in einer Lebenskrise. Die dreht sich nicht rein um Frauen und Beziehungen, aber darum soll es heute gehen.
Kurze zu mir: Ich bin seit ich klein bin, immer ein Mensch gewesen, der von der richtigen Frau geträumt hat, Kinder kriegen, Haus bauen, der Klassiker halt.
Bin 1,95m groß, würde mich rein äußerlich als attraktiv ansehen und lege viel auf Werte wie: "Humor, Treue, Freude am Leben, etc."
Mein Problem: Ich finde nicht den passenden Deckel. Ich weiß, ich bin 21, ich sollte mein Leben genießen, bliblablub
Ich suche nicht krampfhaft nach der Frau fürs Leben. Aber die letzten 2-3 Jahre nagen doch an meinem Selbstwert. Die meisten "Bekanntschaften oder Beziehungen" gingen in die Brüche, weil entweder das Vertrauen missbraucht wurde (kein fremdgehen) oder ich einfach aus meiner Einsamkeit heraus Frauen gedatet habe, die eigentlich nicht zu mir passten.
Und genau in der Lage stecke ich jetzt wieder.
Ich habe ein Mädchen in dem Pflegeheim meiner Oma kennengelernt bevor sie verstarb.
Da ich nach einigen Enttäuschungen Gefühle grundsätzlich ablehnte, war es für mich so hart es klingt, die nächste fürs Bett. Habe von Anfang an gesagt, dass ich zurzeit nicht weiß, was ich will und dass man gerne schauen kann wo das hinführt. Warum passt es nicht? Sie ist 19, war vor mir wohl gerne auf Partys und schnellen Bekanntschaften nicht abgeneigt, zeigte mir beim ersten Date Fotos und Videos von nackten Typen die sie auf Snapchat bekommt (Kranke Welt geworden), redet so blöd es klingt, "sehr assihaft", sagt keine netten Sachen, sondern schreibt diese lediglich. Ich wollte das schon mehrmals abbrehcne, aber sie kontaktierte mich immer wieder, dass das andere Vergangenheit sei und sie mich unbedingt behalten will.
So.. ich mit meinem Helfersyndorm gepaart mit EInsamkeit, gab dem ganzen eine Chance.
Und jetzt stehe ih wieder da... statt mein Selbstwert aus mir selbst zu ziehen, definiere ich mich komplett darüber, wie sie sich zu mir verhält. Sobald ich minimal merke, dass ich gerade nicht der Mittelpunkt bin, zweifel ich an mir und werde wütend auf sie. Ich denke das ist meiner aktuellen Lebenssituation geschuldet... Seit einem Jahr anhaltende, bisher unerklärliche körperliche Beschwerden, ein auf und ab zwischen "Das Leben ist so toll" und "Wo ist der Sinn?". Ich habe auch niemanden so richtig, der mich auffängt, mich einfach mal in den Arm nimmt und weiß, wie sehr ich seit dem letzten Jahr leide. Täglich denke ich darüber nach, wie und wann ich sterben werde, ob es meine Nieren sind, eine neurologische krankheit, was ganz anderes. Ich raffe mich immer wieder auf aber werde immer wieder umgehauen. Und langsam verliere ich den Überblick. Ich schaffe nicht, ihr zu sagen, dass das für mich alles nichts ist. Weil sie mir in den vergangenen Wochen auch oft gute Gefühle gegeben hat. Manchmal denke ich, ich halte gerade daran fest, damit ich wenn ich bald sterbe, nicht ganz alleine bin. Das klingt beim schreiben alles so heftig... ich weiß nicht mehr weiter.
 

Du hast kein Selbstbewusstsein
Beziehung ist für dich gleich "alles für die Beziehung tun" - egal ob es dir schadet oder nicht bzw. auch dann noch wenn es ausgeslos ist...wahrscheinlich, weil du es dir so antrainiert hast, dass du dich in einer Beziehung hinten anstellst. Kommt es zu Problemen suchst du zuerst nach einer Lösung, die Schuld bei dir und übersiehst dabei, dass genau DAS - deine devote, schuldbekennende Art und Weise, das Problem ist.

Du gönnst dir keinen "Weg der Erfahrungen". Jede Beziehung ist für dich sofort die perfekte und darum muss man kämpfen....fehltritte lässt du dir nicht zu

Genau darum bist du jetzt da angelangt wo du bist. Frustration, ein "Sch... auf alles Gefühl", Jammern,  Minderwertigkeitskomplexe und "Ich-bekomm-keine-ab"-Gedanken.

Das alles ist aber vollkommener Blödsinn. Scheitern ist Teil unseres Lebens....es bildet und formt unseren Charakter und unser Wesen. 

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

19. November um 22:42

Ich danke erstmal für alle Antworten.
Das Schlimmste daran ist, dass ich lange Zeit ein sehr hohes Selbstbewusstsein hatte. Diese familiär bedingte Angst vor Krankheiten hat den Kreislauf aber wieder angekurbelt. Ich schaue nicht mehr in den Spiegel, meinen geliebten Kraftsport musste ich aufgrund meiner Symptome an den Nagel hängen. All das, hat mich neben dem Abbruch meiner AUsbildung, extrem zurückgeworfen und ich denke, dass daher mein mangelndes Selbstbewusstsein rührt.
ich hab das Leben so genommen, wie es kam. Mir in meiner letzten beziehung keine Gedanken gemacht, ob ich eventuell betrogen werde, bzw. wusste ich, wenn es so ist, gibt es keinen Grund der Person nachzutrauern. Seitdem der Kraftsport weg ist, fühle ich mich auch so verweichlicht. Mein Gott, ich hab damals 1 Woche mit Magenkrämpfen verbracht und mir nichts dabei gedacht. Heute reicht ein ziehen und ich denke ich bin dem Tod geweiht. Manchmal denke ich, die Krankheitsangst ist so präsent, um irgendetwas anderes zu verdrängen oder ein Ausdruck anderer Ängste.
Und versteht mich nicht falsch.. ich fordere weder von ihr den WUnsch nach Familie oder sonstiges... im gegenteil.. ich bin der Arsch der von ihr Liebe und Zuneigung bekommen will, aber gebe selber nichts zurück, weil ich mich damit ja angreifbar machen könnte. Ich weiß, genau das stößt jetzt wieder auf viele böse Blicke, aber ich mache das nicht bewusst so.
Ich werde auf jeden Fall nächste Woche um einen Psychologen bitten, da ich einiges aufarbeiten muss wie ich denke.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. November um 0:32
Beste Antwort
In Antwort auf hill_e46

Hallo liebes Forum,

ich (m/21) stehe zurzeit in einer Lebenskrise. Die dreht sich nicht rein um Frauen und Beziehungen, aber darum soll es heute gehen.
Kurze zu mir: Ich bin seit ich klein bin, immer ein Mensch gewesen, der von der richtigen Frau geträumt hat, Kinder kriegen, Haus bauen, der Klassiker halt.
Bin 1,95m groß, würde mich rein äußerlich als attraktiv ansehen und lege viel auf Werte wie: "Humor, Treue, Freude am Leben, etc."
Mein Problem: Ich finde nicht den passenden Deckel. Ich weiß, ich bin 21, ich sollte mein Leben genießen, bliblablub
Ich suche nicht krampfhaft nach der Frau fürs Leben. Aber die letzten 2-3 Jahre nagen doch an meinem Selbstwert. Die meisten "Bekanntschaften oder Beziehungen" gingen in die Brüche, weil entweder das Vertrauen missbraucht wurde (kein fremdgehen) oder ich einfach aus meiner Einsamkeit heraus Frauen gedatet habe, die eigentlich nicht zu mir passten.
Und genau in der Lage stecke ich jetzt wieder.
Ich habe ein Mädchen in dem Pflegeheim meiner Oma kennengelernt bevor sie verstarb.
Da ich nach einigen Enttäuschungen Gefühle grundsätzlich ablehnte, war es für mich so hart es klingt, die nächste fürs Bett. Habe von Anfang an gesagt, dass ich zurzeit nicht weiß, was ich will und dass man gerne schauen kann wo das hinführt. Warum passt es nicht? Sie ist 19, war vor mir wohl gerne auf Partys und schnellen Bekanntschaften nicht abgeneigt, zeigte mir beim ersten Date Fotos und Videos von nackten Typen die sie auf Snapchat bekommt (Kranke Welt geworden), redet so blöd es klingt, "sehr assihaft", sagt keine netten Sachen, sondern schreibt diese lediglich. Ich wollte das schon mehrmals abbrehcne, aber sie kontaktierte mich immer wieder, dass das andere Vergangenheit sei und sie mich unbedingt behalten will.
So.. ich mit meinem Helfersyndorm gepaart mit EInsamkeit, gab dem ganzen eine Chance.
Und jetzt stehe ih wieder da... statt mein Selbstwert aus mir selbst zu ziehen, definiere ich mich komplett darüber, wie sie sich zu mir verhält. Sobald ich minimal merke, dass ich gerade nicht der Mittelpunkt bin, zweifel ich an mir und werde wütend auf sie. Ich denke das ist meiner aktuellen Lebenssituation geschuldet... Seit einem Jahr anhaltende, bisher unerklärliche körperliche Beschwerden, ein auf und ab zwischen "Das Leben ist so toll" und "Wo ist der Sinn?". Ich habe auch niemanden so richtig, der mich auffängt, mich einfach mal in den Arm nimmt und weiß, wie sehr ich seit dem letzten Jahr leide. Täglich denke ich darüber nach, wie und wann ich sterben werde, ob es meine Nieren sind, eine neurologische krankheit, was ganz anderes. Ich raffe mich immer wieder auf aber werde immer wieder umgehauen. Und langsam verliere ich den Überblick. Ich schaffe nicht, ihr zu sagen, dass das für mich alles nichts ist. Weil sie mir in den vergangenen Wochen auch oft gute Gefühle gegeben hat. Manchmal denke ich, ich halte gerade daran fest, damit ich wenn ich bald sterbe, nicht ganz alleine bin. Das klingt beim schreiben alles so heftig... ich weiß nicht mehr weiter.
 

ja, was soll ich da sagen?

Für mich stellt sich Deine Situation ganz anders dar, da ich mehr als 3x so ''alt'' bin, wie Du. Und eigentlich stehst Du auch noch so ziemlich am Beginn Deines erwachsenen Lebens - auch das gibt es zu bedenken. Hier hilft nur Geduld und sich Menschen gegenüber zu ''öffnen'' - eine andere Möglichkeit, Deiner Liebe zu begegnen, gibt es nicht.

Wie könnte ich jemanden ''lieben'', den ich noch nicht einmal genug kenne, um ihn überhaupt einschätzen zu können? Das gilt natürlich genauso für den künftigen Partner. Verliebt sein alleine, genügt da nicht. Man muss auch wissen, ob daraus was werden kann, geistig, wie körperlich.

Wenn Du Wunder erwartest, dann musst Du quasi enttäuscht werden. Liebe und Familiengründung, kann man nicht einfach mal eben ''aus dem Ärmel schütteln'' - da gibt es viel zu tun - für beide Partner. Da kannst Du gerne ältere Paare befragen, die haben ganz sicher den einen und anderen guten Tipp für Dich .

Aber rede Dir da bitte nicht ein, dass für Dich die Welt untergeht - Du bist damit ganz und gar nicht 'allein'. Wer drängt, kommt auch nicht schneller an sein Ziel ... nur Geduld und noch mehr Aufmerksamkeit - das wünsche ich Dir von Herzen

 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

20. November um 9:38
In Antwort auf hill_e46

Ich danke erstmal für alle Antworten.
Das Schlimmste daran ist, dass ich lange Zeit ein sehr hohes Selbstbewusstsein hatte. Diese familiär bedingte Angst vor Krankheiten hat den Kreislauf aber wieder angekurbelt. Ich schaue nicht mehr in den Spiegel, meinen geliebten Kraftsport musste ich aufgrund meiner Symptome an den Nagel hängen. All das, hat mich neben dem Abbruch meiner AUsbildung, extrem zurückgeworfen und ich denke, dass daher mein mangelndes Selbstbewusstsein rührt.
ich hab das Leben so genommen, wie es kam. Mir in meiner letzten beziehung keine Gedanken gemacht, ob ich eventuell betrogen werde, bzw. wusste ich, wenn es so ist, gibt es keinen Grund der Person nachzutrauern. Seitdem der Kraftsport weg ist, fühle ich mich auch so verweichlicht. Mein Gott, ich hab damals 1 Woche mit Magenkrämpfen verbracht und mir nichts dabei gedacht. Heute reicht ein ziehen und ich denke ich bin dem Tod geweiht. Manchmal denke ich, die Krankheitsangst ist so präsent, um irgendetwas anderes zu verdrängen oder ein Ausdruck anderer Ängste.
Und versteht mich nicht falsch.. ich fordere weder von ihr den WUnsch nach Familie oder sonstiges... im gegenteil.. ich bin der Arsch der von ihr Liebe und Zuneigung bekommen will, aber gebe selber nichts zurück, weil ich mich damit ja angreifbar machen könnte. Ich weiß, genau das stößt jetzt wieder auf viele böse Blicke, aber ich mache das nicht bewusst so.
Ich werde auf jeden Fall nächste Woche um einen Psychologen bitten, da ich einiges aufarbeiten muss wie ich denke.

niemand macht dir einen vorwurf!
du brauchst einfach hilfe!
finde ich gut dass du dir die holen willst

aber bitte sei zu der frau ehrlich

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook