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Beziehungstief

25. Februar 2011 um 13:48

Hallo

ich möchte mich schon im voraus für ratschläge und beiträge bedanke!!

Ich und mein freund sind ca. 3,5 jahre zusammen und seit letztens Mai wohn ich auch hier mit bei ihm im noch Haus seiner Eltern

beitrag dazu :
http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f86460_couple1-Raus-aus-schwiegermonsters-Haus.html

Nun das Problem ist das ich hier nicht wohnen möchte weil es hier einfach nichts gibt und es hier sehr öde ist , zudem fühl ich mich hier nicht wohl und schleich auch durchs haus wenn er nicht da ist.
Nun haben wir das problem das er hier bleiben will wegen seinen eltern die ja angeblich alles immer für ihn getan haben . Haben sie aber nicht seine Mutter ist so eine die schon frühs rumschreit nur weil keine Kleiderbügel mehr da sind und diese bei uns im schrank hängen und sie nun die Wäsche macht.
Jedenfalls hab ich wirklich versucht mit ihm darüber zu reden aber ich habe immer mehr den eindruck das er mich und meine Probleme nicht ernst nimmt.
Wenn ich darüber reden will schaut er mich nichtmal wirklich an sondern schaut lieber tv, er sagt das ist Kindergartengetue und keine rationalen Gründe.
Ich leide aber sehr darunter und werde hier glaub ich langsam wirklich wahnsinnig, ich trau mich nichtmal die Post zu holen weil ich Angst hab ihr zu begegnen, sicherlich man könnte mit ihr reden und die ganzen Probleme aus der welt schaffen aber das ändert trotzdem nichts an der Tatsache das ich nicht mein ganzes leben lang hier versauern will um Menschen zu unterstützen die eine so versteifte weltansicht haben wie seine Mutter, selbst wenn wir mal Kinderhaben wird sie sich einmischen.

Nun ist die sache auch das ich im Sommer ausgelernt habe und mich auch dort beworben habe wo ich eine stunde Autofahrt hin hätte, er brauch von hier grad mal eine halbe Stunde zu seiner Arbeit. Auf den einwand das es sinnvoller wäre in die Mitte zu ziehen meinte er nur das man ja selten einen Arbeitsplatz genau am wohnort hat. Versteh nicht was das bedeuten soll. Die sache ist das ich zur zeit ja nichtmal einen führerschein hab und mir das die ersten paar Monate auch nicht gleich leisten werden kann und somit einen noch längeren Arbeitsweg hätte.

Ich weiss langsam nichtmehr was ich machen soll. In diesen Minuten hab ich unsagbare Wut auf ihn weil seine mutter wichtiger ist als ich und er garkeine rücksicht nimmt, andererseits hat er das bei der Mutter auch nie wirklich gelernt.

Gestern abend beim einschlafen is mir das auch alles zu viel geworden und ich habe geweint außer das er seinen arm auf mich draufgelegt hat kam da auch nicht mehr. Aber wie gesagt trösten hat er bei der Mutter auch nie gelernt.


Vor ein paar tagen hab ich ihm gesagt das ich finde das wir ein Beziehungstief haben. dem stimmte er zu aber mehr kam da auch nicht.
Sicherlich muss ich mich auch mal in seine lage versetzen aber dieses "lahmarschige" ist genau das was mich grade tierisch wütend und traurig macht.


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25. Februar 2011 um 13:57

Muttersöhnchen...
ich kann dir nur raten, pack' deine koffer und weg! du hast dir ein muttersöhnchen geangelt, der niemals (es sei denn, durch eine extrem räumliche trennung) von seiner dominanten mutter losgelassen wird. er wird immer zwischen zwei stühlen stehen und keine farbe bekennen können.
er ist für rationale argumente deinerseits nicht richtig aufnahmefähig, da immer die mutter im hintergrund steht.

wenn du dein glück in die eigenen hände nimmst und dich da niederlässt, wo du dich auch hinbeworben hast, wirst du weder wahnsinnig (wie du es beschrieben hast) noch "versauerst" du. es wäre aber eine trennung von deinem jetztigen freund (zumindest räumlich). wenn er dich wirklich liebt, wird er aufwachen und sich von seiner mutter lösen. anderenfalls kannst du froh sein, dieses muttersöhnchen los zu sein.

wie immer du dich auch entscheidest: ich wünsche dir alles gute!

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25. Februar 2011 um 14:05
In Antwort auf liv_12881041

Muttersöhnchen...
ich kann dir nur raten, pack' deine koffer und weg! du hast dir ein muttersöhnchen geangelt, der niemals (es sei denn, durch eine extrem räumliche trennung) von seiner dominanten mutter losgelassen wird. er wird immer zwischen zwei stühlen stehen und keine farbe bekennen können.
er ist für rationale argumente deinerseits nicht richtig aufnahmefähig, da immer die mutter im hintergrund steht.

wenn du dein glück in die eigenen hände nimmst und dich da niederlässt, wo du dich auch hinbeworben hast, wirst du weder wahnsinnig (wie du es beschrieben hast) noch "versauerst" du. es wäre aber eine trennung von deinem jetztigen freund (zumindest räumlich). wenn er dich wirklich liebt, wird er aufwachen und sich von seiner mutter lösen. anderenfalls kannst du froh sein, dieses muttersöhnchen los zu sein.

wie immer du dich auch entscheidest: ich wünsche dir alles gute!

Danke
ich dank dir für deinen ratschlag
und ich habe darüber auch schon nachgedacht, aber momentan kann ich noch nirgends hin. deswegen muss ich bis zum sommer hier aushalten

Muttersöhnchen im klassischen sinne ist er ja eigentlich nicht weil er seine mutter eigentlich auch nicht mag und nur wegen seime gewissen hier bleiben will

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25. Februar 2011 um 14:06

Ich kann dich ...
... nur zu gut verstehen. Auch wir waren in der Situation wo wir uns überlegten ob wir im Haus meiner Schwiegermutter bleiben sollten. Platz genug wäre gewesen. Ich muss allerdings gleich vorausschicken, dass meine Schwiegermami kein Monster ist. Im Gegenteil. Nur trotz allem ertrug ich (im "Testbetrieb" in den Ferien) diese räumliche Nähe nicht. Ich war das schlichtweg nicht gewohnt. Auch wenn sie sich nicht einmischte, es war immer irgendwer da der irgendwas wollte. Sei es Bruder oder Schwester oder wer auch immer. Auch ich schlich leise durch's Haus damit mich keiner hört, weil ich einfach zuweilen das Bedürfnis nach Ruhe und den "eigenen" vier Wänden hatte.
Mein Mann hat das allerdings sehr schnell erkannt und stand auf meiner Seite. Wir haben uns dann in der Nähe eine eigene Wohnung genommen und es war mit Sicherheit die beste Entscheidung.
Wenn er nicht zu dir steht, dann ist (leider) was faul. Es müsste ihm das Wichtigste sein dass es dir gut geht und dass du dich wohl fühlst.
Ich würde ihn vor diese Entscheidung stellen. Entweder zusammen weg oder nur du weg. Ob ihm dann ein Knopf aufgeht kann ich nicht sagen. Nur wenn nicht - und ich weiß wie leicht das gesagt ist und wie schwer das umzusetzen ist - dann soll er es auch nicht sein.
Dann fang ein neues Leben an aber quäl dich nicht tagtäglich dahin.

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