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Beziehungsprobleme wg Geld

2. März um 14:20

Hallo,


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen... Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig...


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war... da musste ich jeder Rate nachlaufen....
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt... Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen... So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) ... Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit...
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema... Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich....?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch...








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2. März um 14:26
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

War klar das das darauf hinauskommt.... Am besten macht ihr getrennte Kassen, Problem gelöst 

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2. März um 14:50
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

Meine Erfahrung ist dass Beziehungen mit so einer Geldkluft nicht funktionieren, wenn die wohlhabendere Person auf diesen Luxus besteht. Die Person die sich alles finanzieren lässt, zieht immer den kürzeren und befindet sich permanent in einem Abhänigkeits- und Schuldverhältnis. 

Das ist selten eine Beziehung auf Augenhöhe. Erst recht nicht in eurem Fall.

Mir fällt kein Finanzmodell ein dass diese Kluft schließen könnte. Immerhin verdienst du doch kaum etwas und er bezahlt fast alles für euer Leben. Was willst du also finanziell beitragen? Genau genommen müsstet ihr alles 50/50 aufteilen, damit es fair ist.
Er wird nicht auf seinen Luxus verzichten wollen und du kannst es dir nicht leisten. Ausziehen ist vermutlich auch keine Option für ihn.

Dir bleibt also wohl nichts anderes übrig, als so weiter zu leben oder dich zu trennen...Hört sich für mich eh nicht nach Beziehung an. Zumindest nicht aus seiner Sicht.

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2. März um 14:58
In Antwort auf persephone0hades

Meine Erfahrung ist dass Beziehungen mit so einer Geldkluft nicht funktionieren, wenn die wohlhabendere Person auf diesen Luxus besteht. Die Person die sich alles finanzieren lässt, zieht immer den kürzeren und befindet sich permanent in einem Abhänigkeits- und Schuldverhältnis. 

Das ist selten eine Beziehung auf Augenhöhe. Erst recht nicht in eurem Fall.

Mir fällt kein Finanzmodell ein dass diese Kluft schließen könnte. Immerhin verdienst du doch kaum etwas und er bezahlt fast alles für euer Leben. Was willst du also finanziell beitragen? Genau genommen müsstet ihr alles 50/50 aufteilen, damit es fair ist.
Er wird nicht auf seinen Luxus verzichten wollen und du kannst es dir nicht leisten. Ausziehen ist vermutlich auch keine Option für ihn.

Dir bleibt also wohl nichts anderes übrig, als so weiter zu leben oder dich zu trennen...Hört sich für mich eh nicht nach Beziehung an. Zumindest nicht aus seiner Sicht.

Danke für deine Antwort! 

Wie meinst du das Konkret, dass es sich nicht nach Beziehung anhört?

Ich kann mir halt ein Leben mit meinen kleinen Mitteln leisten. Zahle ja auch zum Beispiel die Einkäufe usw. Oder halt dann einen ersparten Urlaub... 
Aber klar, so ein Luxus liegt in weiter ferne... 

Es ist so absurd, denn würden wir gleich viel verdienen, wäre irgendwie klar, dass wir zusammenlegen, weil wir gemeinsam einfach mehr hätten. So war es in früheren Beziehungen- Geld war da nie ein Thema...

So werde ich zum "Minus-Geschäft" für ihn... Und das tut weh...
 

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2. März um 15:25
In Antwort auf lola19821

Danke für deine Antwort! 

Wie meinst du das Konkret, dass es sich nicht nach Beziehung anhört?

Ich kann mir halt ein Leben mit meinen kleinen Mitteln leisten. Zahle ja auch zum Beispiel die Einkäufe usw. Oder halt dann einen ersparten Urlaub... 
Aber klar, so ein Luxus liegt in weiter ferne... 

Es ist so absurd, denn würden wir gleich viel verdienen, wäre irgendwie klar, dass wir zusammenlegen, weil wir gemeinsam einfach mehr hätten. So war es in früheren Beziehungen- Geld war da nie ein Thema...

So werde ich zum "Minus-Geschäft" für ihn... Und das tut weh...
 

persephone0hades hat es schon sehr gut zusammengefasst.

Es hört sich nicht nach Beziehung an, weil er Dich nicht nicht auf Augenhöhe hebt. Im wichtigen Bereich Finanzen bist Du außen vor.

Er behandelt Dich wie ein accessoires.

Ich will nicht sagen er liebt Dich nicht, das hat damit nichts zu tun. Aber wenn es mit seinem Geld eng wird, dann fühlt er sich benachteiligt, weil er Dir so viel abgeben "muss".

Das ist aber ein Gedankengang, der in einer Beziehung vermieden werden muss.

In einer Beziehung findet man einen Weg um so mit den Finanzen umzugehen, dass beide sich gut fühlen. Er gibt sich aber keine große Mühe oder kann es nicht.

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2. März um 15:48
In Antwort auf lola19821

Danke für deine Antwort! 

Wie meinst du das Konkret, dass es sich nicht nach Beziehung anhört?

Ich kann mir halt ein Leben mit meinen kleinen Mitteln leisten. Zahle ja auch zum Beispiel die Einkäufe usw. Oder halt dann einen ersparten Urlaub... 
Aber klar, so ein Luxus liegt in weiter ferne... 

Es ist so absurd, denn würden wir gleich viel verdienen, wäre irgendwie klar, dass wir zusammenlegen, weil wir gemeinsam einfach mehr hätten. So war es in früheren Beziehungen- Geld war da nie ein Thema...

So werde ich zum "Minus-Geschäft" für ihn... Und das tut weh...
 

Nun, er lebt finanziell unbeschwert und ist auch so aufgewachsen. Selbst wenn es nicht so wäre könnte ich absolut nachvollziehen, dass er diesen Luxus den er hat behalten möchte.

Inwiefern lädt er dich denn nicht in seine Welt ein? Ihr lebt in einer Wohnung in der die Miete höher ist als so manches Gehalt - Bezahlt von ihm. Selbst finanzierten Urlaub hattet ihr laut deiner Info auch noch nie. Und du schreibst doch dass ihr sehr gut lebt. Dieses Leben könntest du dir von deinem Gehalt vermutlich eher nicht leisten, oder irre ich mich da?
Du redest von "Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen" - Aber von welchem Geld peilst du denn diese Ziele an? Von deinem Gehalt könntest du dir sowas doch gar nicht leisten und wenn, dann nur sehr selten und mit einer Menge Einschränkungen.
Ein paar Zeilen davor hast du dich über seinen verschwenderischen Umgang mit Geld beschwert. Daraus schließe ich, dass du indirekt SEIN Gehalt für eine "gemeinsame Zukunft" (zu der du finanziell so gut wie nichts beiträgst) einplanst. Das klingt schon fast so, als wäre das eine Selbstverständlichkeit.
Natürlich entscheidet er wo ihr lebt und was ihr macht. Er bezahlt ja auch alles. Finde es schon ein wenig merkwürdig, dass du da wirklich Ansprüche erhebst. JA, das ist genau der springende Punkt und etwas, dass du selbst ja auch schon erkannt hast und was allgemein ein extrem großes Problem in solchen Beziehungen ist. Nicht nur bei eurer. Ich weiß das klingt sehr hart und gemein, aber das scheint ja ein Fakt zu sein.
Es ist sein Geld und er kann damit tun was er will. Das geht dich nichts an und das hast du nicht zu entscheiden. PRINZIPIELL. Und ich nehme an, das sieht er genauso. 
Wenn er dich wirklich sehr sehr lieben würde, würde er es vermutlich nicht so streng sehen. Er muss sich schon aktiv dazu entscheiden, dass er sein Geld gerne für dich ausgeben möchte. Wenn er das nicht tut, wird ihm die finanzielle Lage dauerhaft sauer aufstoßen.
Seine Liebe zweifel ich jetzt mal nicht so extrem an. Reiche Menschen sind leider etwas speziell - Zumindest diejenigen, die von kleinauf reich waren. Hast du denn mal wirklich ernsthaft mit ihm darüber gesprochen und konntest herausfinden was er dazu denkt?

Würdet ihr euch darauf einigen in Geldfragen gleich viel auszugeben, würde er den kürzeren ziehen. Ihr müsstet in eine kleinere Wohnung ziehen und er könnte sich seinen von kleinauf gewohnten Lebensstandard nicht mehr leisten, da die Finanzen sonst wieder ins Ungleichgewicht fallen würden.

Ich sehe da nur wenige Optionen:
a) Er bezahlt weiter alles alleine und du lebst mit den Konsequenzen
b) Ihr teilt die Kosten 50/50 auf, aber durch deine finanzielle Lage müsstet ihr massive Einschnitte in eurem Lebensstil erfahren und vermutlich eine günstigere Wohnung suchen
c) Du ziehst bei ihm aus und ihr wohnt getrennt
d) Ihr trennt euch

Ich meine das echt nicht böse. Aber du hast dich in dieser Beziehung leider in einer sehr untergeordnete Position katapultiert. Aus der wirst du wohl auch nicht mehr rauskommen. Höchstens mit einer radikalen Entscheidung.

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2. März um 16:02
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 


Habe ich etwas überlesen? Ich glaube, dass das noch nicht angesprochen wurde? Du bist Mitte 30, er will im Moment keine Kinder. Ganz so lange hast du, meiner Meinung nach nicht mehr Zeit um in dieser Frage zu zuwarten. 

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2. März um 16:41
In Antwort auf persephone0hades

Nun, er lebt finanziell unbeschwert und ist auch so aufgewachsen. Selbst wenn es nicht so wäre könnte ich absolut nachvollziehen, dass er diesen Luxus den er hat behalten möchte.

Inwiefern lädt er dich denn nicht in seine Welt ein? Ihr lebt in einer Wohnung in der die Miete höher ist als so manches Gehalt - Bezahlt von ihm. Selbst finanzierten Urlaub hattet ihr laut deiner Info auch noch nie. Und du schreibst doch dass ihr sehr gut lebt. Dieses Leben könntest du dir von deinem Gehalt vermutlich eher nicht leisten, oder irre ich mich da?
Du redest von "Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen" - Aber von welchem Geld peilst du denn diese Ziele an? Von deinem Gehalt könntest du dir sowas doch gar nicht leisten und wenn, dann nur sehr selten und mit einer Menge Einschränkungen.
Ein paar Zeilen davor hast du dich über seinen verschwenderischen Umgang mit Geld beschwert. Daraus schließe ich, dass du indirekt SEIN Gehalt für eine "gemeinsame Zukunft" (zu der du finanziell so gut wie nichts beiträgst) einplanst. Das klingt schon fast so, als wäre das eine Selbstverständlichkeit.
Natürlich entscheidet er wo ihr lebt und was ihr macht. Er bezahlt ja auch alles. Finde es schon ein wenig merkwürdig, dass du da wirklich Ansprüche erhebst. JA, das ist genau der springende Punkt und etwas, dass du selbst ja auch schon erkannt hast und was allgemein ein extrem großes Problem in solchen Beziehungen ist. Nicht nur bei eurer. Ich weiß das klingt sehr hart und gemein, aber das scheint ja ein Fakt zu sein.
Es ist sein Geld und er kann damit tun was er will. Das geht dich nichts an und das hast du nicht zu entscheiden. PRINZIPIELL. Und ich nehme an, das sieht er genauso. 
Wenn er dich wirklich sehr sehr lieben würde, würde er es vermutlich nicht so streng sehen. Er muss sich schon aktiv dazu entscheiden, dass er sein Geld gerne für dich ausgeben möchte. Wenn er das nicht tut, wird ihm die finanzielle Lage dauerhaft sauer aufstoßen.
Seine Liebe zweifel ich jetzt mal nicht so extrem an. Reiche Menschen sind leider etwas speziell - Zumindest diejenigen, die von kleinauf reich waren. Hast du denn mal wirklich ernsthaft mit ihm darüber gesprochen und konntest herausfinden was er dazu denkt?

Würdet ihr euch darauf einigen in Geldfragen gleich viel auszugeben, würde er den kürzeren ziehen. Ihr müsstet in eine kleinere Wohnung ziehen und er könnte sich seinen von kleinauf gewohnten Lebensstandard nicht mehr leisten, da die Finanzen sonst wieder ins Ungleichgewicht fallen würden.

Ich sehe da nur wenige Optionen:
a) Er bezahlt weiter alles alleine und du lebst mit den Konsequenzen
b) Ihr teilt die Kosten 50/50 auf, aber durch deine finanzielle Lage müsstet ihr massive Einschnitte in eurem Lebensstil erfahren und vermutlich eine günstigere Wohnung suchen
c) Du ziehst bei ihm aus und ihr wohnt getrennt
d) Ihr trennt euch

Ich meine das echt nicht böse. Aber du hast dich in dieser Beziehung leider in einer sehr untergeordnete Position katapultiert. Aus der wirst du wohl auch nicht mehr rauskommen. Höchstens mit einer radikalen Entscheidung.

Danke für deine ausführliche Antwort...

Ja, da hast du recht. Er kann mit dem Geld machen was er will. 
Ich kenne das so nicht, da mein Geld immer auch das Geld meiner Partner war und umgekehrt. Aber das ist natürlich leicht umzusetzen, wenn man ungefähr gleich viel hat. Aber tatsächlich ist das eigentlich mein Anspruch an eine Liebesbeziehung.
Und dann peile ich diese Ziele (Reisen, Sparen, etc) mit unserem Geld an. Aber vielleicht ist das arg naiv in dieser Konstellation.

Meine Erwartung ist nicht dass er mir 7000,- zur Verfügung stellt. Sondern dass wir gemeinsam planen und gemeinsam kalkulieren, in die Zukunft schauen. Da war dann tastächlich schon der Einzug in die Wohnung der Punkt an dem die Sache kippte. Denn ich finde, wie im übrigen auch alle anderen, 2500,- Miete ziemlich übertrieben (und auch die göße der Wohnung ist für 2 Personen geradezu lächerlich). Wie ich ja bereits geschrieben habe, wollte ich diese Wohnung nicht für uns gemeinsam und es hat ihn viel Überredungskunst gekostet, dass ich den Vertrag unterschreibe. Stimmt du hast recht, er lässt mich in sein Leben wird mir gerade klar (zumindest die Wohnung betreffend). Aber ob das auch das Leben ist das ich will ist eine andere Frage...
Genau das ist glaube ich mein Problem: Es geht nicht um uns und was wir wollen (darüber sollte doch nicht das Gehalt entscheiden, verzeih meinen Idealismus). 

Nocheinmal: Er zahlt die Miete und das wars. Ich zahle mein restliches Leben selbst. Und wir gehen jetzt auch nicht jede Woche und auch nicht in Sternerestaurants Essen.
Wir leben nebeneinander her ich mit wenig, er mit viel. Und deshalb fühle ich mich auch wie ein Gast in dieser Wohnung.

Ein Bsp. Für ihn gehts beruflich evtl bald öfter ins Ausland und meine Reaktion darauf war : Auuu ja dann komme ich mit  ! und er antwortete: Du , deinen Flug zahlt mein Arbeitgeber aber nicht... Das ist doch einfach... sorry aber ultra unromantisch?

Aber ja du hast recht. Ich bin in einer richtig besch*** Situation/Position. Die natürlich auch auf andere Bereiche abfährt. Wer so erfolgreich ist, hat natürlich auch immer Recht etc...  

Möglichkeit a) fällt weg b) ich würde sofort in eine andere Wohnung ziehen und habe auch schon mehrfach darum gebeten.
c) und d) :/
Und bei b) merk ich dann schon wieder: irgendwie will der Mann doch nichts mit mir gemeinsam machen?!

ach... anyway... danke so far.


 

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2. März um 17:02
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

Ich frage mich grad was macht er mit 7000 € dass am Ende vom Monat nicht's übrig bleibt?
Welche Hobbys hat er von denen du nicht's weißt? 

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2. März um 17:11
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

Ich will dich nicht beleidigen aber warum verdienst du so wenig Geld!? Wie stellst du dir dein Leben vor mit so wenig Geld? Irgendwelche Pläne? 

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3. März um 2:12
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

Er verdient 7000 Euro netto und ist nicht in der Lage mit seinem Geld so zu haushalten, dass er am Monatsende nicht vollkommen pleite ist? Stell Dir nun vor, Du würdest irgendwann eine Familie mit ihm gründen...Gute Nacht...Was willst Du denn von so einem verantwortungslosen Mann?

In einer Beziehung braucht man in der Regel kein Finanzmodell. 

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3. März um 2:18
In Antwort auf persephone0hades

Meine Erfahrung ist dass Beziehungen mit so einer Geldkluft nicht funktionieren, wenn die wohlhabendere Person auf diesen Luxus besteht. Die Person die sich alles finanzieren lässt, zieht immer den kürzeren und befindet sich permanent in einem Abhänigkeits- und Schuldverhältnis. 

Das ist selten eine Beziehung auf Augenhöhe. Erst recht nicht in eurem Fall.

Mir fällt kein Finanzmodell ein dass diese Kluft schließen könnte. Immerhin verdienst du doch kaum etwas und er bezahlt fast alles für euer Leben. Was willst du also finanziell beitragen? Genau genommen müsstet ihr alles 50/50 aufteilen, damit es fair ist.
Er wird nicht auf seinen Luxus verzichten wollen und du kannst es dir nicht leisten. Ausziehen ist vermutlich auch keine Option für ihn.

Dir bleibt also wohl nichts anderes übrig, als so weiter zu leben oder dich zu trennen...Hört sich für mich eh nicht nach Beziehung an. Zumindest nicht aus seiner Sicht.

Selbstverständlich funktionieren Beziehungen mit so einer Geldkluft und finden auf Augenhöhe statt. Man muß bloß das kleine Wörtchen "fair" aus dem Vokabular streichen, denn wenn alles 50/50, sprich "fair" aufgeteilt werden soll, dann führen wir das ganze Konstrukt "Beziehung" ad absurdum.  Denk mal drüber nach.

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3. März um 2:19

<<die, die am meisten haben sind am geizigsten!!!  

Das halte ich für ein Vorurteil und aus meiner persönlichen Erfahrung heraus kann ich Dir bestätigen, dass dem nicht so ist.

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3. März um 4:50
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

Das Problem ist, das ER die Vorgaben macht, weil ER das Geld hat.
Es wäre wohl besser seine/n Lebenspartner in dieser Frage zu beteiligen, was Wohnung, Miete, Einrichtung etc. betrifft.
Wer in der eigenen Beziehung, wenn es auch des Geldes wegen ist, wenig zu sagen hat, wird nicht glücklich.
Also im eigenen Leben wollte ich  IMMER  was zu sagen haben.
Lieber eine kleine 1 Zimmerwohnung aber wissen wo man steht.

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3. März um 10:11
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

Verfahrene Situation bei Euch.Mein Rat,er ist der Falsche für dich,vertrödle nicht deine "schwangerwerdenkönnen"zeit mit ihm.
Ich kenne beide Seiten,sehr viel Geld in der Schweiz pro Mt und sehr wenig Geld pro Mt zu haben.

Man kann wenn man will auch "arm glücklich sein" mit aktivitäten die wenig bis nix kosten
ABER ICH BEFÜRCHTE dein freund wird sowas nie wollen oder schätzen
alles liebe dir
 

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3. März um 10:26
In Antwort auf alyson_11905641

Selbstverständlich funktionieren Beziehungen mit so einer Geldkluft und finden auf Augenhöhe statt. Man muß bloß das kleine Wörtchen "fair" aus dem Vokabular streichen, denn wenn alles 50/50, sprich "fair" aufgeteilt werden soll, dann führen wir das ganze Konstrukt "Beziehung" ad absurdum.  Denk mal drüber nach.

Sehe ich ganz anders.

Genau das Wort "fair" sollte man meiner Meinung nach eben NICHT aus einer Beziehung streichen. Denn Unfairness führt früher oder später IMMER zu Unzufriedenheit.
Wenn einer immer mehr gibt als der andere (ob emotional, körperlich, oder eben finanziell) führt das zu einem Ungleichgewicht. Und ein Ungleichgewicht irgendwann zu einer Unzufriedenheit. Bei wem auch immer, aus welchen Gründen auch immer.
Möglicherweise denken wir beim Wort "fair" einfach an unterschiedliche Szenarien und kommen deswegen nicht auf denselben Nenner. 

Wenn ich von einer Geldkluft spreche, dann gehe ich nicht von Szenarien aus wo jemand ein Durchschnittsgehalt bekommt und die andere Person ein überdurchschnittliches. Denn jemand mit einem Durchschnittsgehalt kann immernoch jederzeit gehen und auch ohne die finanzielle Unterstützung anderer ein bequemes Leben führen.
Würde die TE selber ihre 3000€ Netto verdienen wäre das alles nicht die Rede wert. Aber dadurch dass sie eben am Mindestlohn (!!!) kratzt und manchmal sogar nichts verdient und ihr Partner "reich" ist, befindet sie sich in einem extremen Abhängigkeitsverhältnis und das führt zu Unzufriedenheit und wohin das führt muss ich ja wohl nicht nochmal ausführen.

Hab noch NIE erlebt dass Beziehungen mit einer solchen Konstellation gehalten haben. Auf die habe ich mich bezogen. Die "benachteiligte" Person entwickelt mit der Zeit Schuldgefühle und die sind Gift für eine Beziehung. Und wenn die benachteiligte Person sie nicht entwickelt, dann entwickelt die Person die immer mehr gibt als die andere negative Gefühle. Das ist genauso viel Gift.

Verstehe also überhaupt nicht was daran verwerflich sein soll, wenn man in einer Beziehung darauf achtet, dass alles im Gleichgewicht bleibt und niemand benachteiligt wird. Das ist fair. Und das finde ich muss in einer Beziehung auf jeden Fall sein. DAS ist eine Beziehung auf Augenhöhe.

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3. März um 11:14
In Antwort auf lola19821

Danke für deine ausführliche Antwort...

Ja, da hast du recht. Er kann mit dem Geld machen was er will. 
Ich kenne das so nicht, da mein Geld immer auch das Geld meiner Partner war und umgekehrt. Aber das ist natürlich leicht umzusetzen, wenn man ungefähr gleich viel hat. Aber tatsächlich ist das eigentlich mein Anspruch an eine Liebesbeziehung.
Und dann peile ich diese Ziele (Reisen, Sparen, etc) mit unserem Geld an. Aber vielleicht ist das arg naiv in dieser Konstellation.

Meine Erwartung ist nicht dass er mir 7000,- zur Verfügung stellt. Sondern dass wir gemeinsam planen und gemeinsam kalkulieren, in die Zukunft schauen. Da war dann tastächlich schon der Einzug in die Wohnung der Punkt an dem die Sache kippte. Denn ich finde, wie im übrigen auch alle anderen, 2500,- Miete ziemlich übertrieben (und auch die göße der Wohnung ist für 2 Personen geradezu lächerlich). Wie ich ja bereits geschrieben habe, wollte ich diese Wohnung nicht für uns gemeinsam und es hat ihn viel Überredungskunst gekostet, dass ich den Vertrag unterschreibe. Stimmt du hast recht, er lässt mich in sein Leben wird mir gerade klar (zumindest die Wohnung betreffend). Aber ob das auch das Leben ist das ich will ist eine andere Frage...
Genau das ist glaube ich mein Problem: Es geht nicht um uns und was wir wollen (darüber sollte doch nicht das Gehalt entscheiden, verzeih meinen Idealismus). 

Nocheinmal: Er zahlt die Miete und das wars. Ich zahle mein restliches Leben selbst. Und wir gehen jetzt auch nicht jede Woche und auch nicht in Sternerestaurants Essen.
Wir leben nebeneinander her ich mit wenig, er mit viel. Und deshalb fühle ich mich auch wie ein Gast in dieser Wohnung.

Ein Bsp. Für ihn gehts beruflich evtl bald öfter ins Ausland und meine Reaktion darauf war : Auuu ja dann komme ich mit  ! und er antwortete: Du , deinen Flug zahlt mein Arbeitgeber aber nicht... Das ist doch einfach... sorry aber ultra unromantisch?

Aber ja du hast recht. Ich bin in einer richtig besch*** Situation/Position. Die natürlich auch auf andere Bereiche abfährt. Wer so erfolgreich ist, hat natürlich auch immer Recht etc...  

Möglichkeit a) fällt weg b) ich würde sofort in eine andere Wohnung ziehen und habe auch schon mehrfach darum gebeten.
c) und d) :/
Und bei b) merk ich dann schon wieder: irgendwie will der Mann doch nichts mit mir gemeinsam machen?!

ach... anyway... danke so far.


 

lola mgst du mal auf unsere fragen antworten?

warum verdienst du so wenig geld? ist dir das peinlich?

man geht doch in die arbeit, um geld zu verdienen. um sich angenehmlichkeiten leisten zu können etc. wie willst du das bewerkstelligen mit so einem gehalt? das ist doch der sinn, der arbeit oder? besonders als selbstständige.

 

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3. März um 11:57
In Antwort auf persephone0hades

Sehe ich ganz anders.

Genau das Wort "fair" sollte man meiner Meinung nach eben NICHT aus einer Beziehung streichen. Denn Unfairness führt früher oder später IMMER zu Unzufriedenheit.
Wenn einer immer mehr gibt als der andere (ob emotional, körperlich, oder eben finanziell) führt das zu einem Ungleichgewicht. Und ein Ungleichgewicht irgendwann zu einer Unzufriedenheit. Bei wem auch immer, aus welchen Gründen auch immer.
Möglicherweise denken wir beim Wort "fair" einfach an unterschiedliche Szenarien und kommen deswegen nicht auf denselben Nenner. 

Wenn ich von einer Geldkluft spreche, dann gehe ich nicht von Szenarien aus wo jemand ein Durchschnittsgehalt bekommt und die andere Person ein überdurchschnittliches. Denn jemand mit einem Durchschnittsgehalt kann immernoch jederzeit gehen und auch ohne die finanzielle Unterstützung anderer ein bequemes Leben führen.
Würde die TE selber ihre 3000€ Netto verdienen wäre das alles nicht die Rede wert. Aber dadurch dass sie eben am Mindestlohn (!!!) kratzt und manchmal sogar nichts verdient und ihr Partner "reich" ist, befindet sie sich in einem extremen Abhängigkeitsverhältnis und das führt zu Unzufriedenheit und wohin das führt muss ich ja wohl nicht nochmal ausführen.

Hab noch NIE erlebt dass Beziehungen mit einer solchen Konstellation gehalten haben. Auf die habe ich mich bezogen. Die "benachteiligte" Person entwickelt mit der Zeit Schuldgefühle und die sind Gift für eine Beziehung. Und wenn die benachteiligte Person sie nicht entwickelt, dann entwickelt die Person die immer mehr gibt als die andere negative Gefühle. Das ist genauso viel Gift.

Verstehe also überhaupt nicht was daran verwerflich sein soll, wenn man in einer Beziehung darauf achtet, dass alles im Gleichgewicht bleibt und niemand benachteiligt wird. Das ist fair. Und das finde ich muss in einer Beziehung auf jeden Fall sein. DAS ist eine Beziehung auf Augenhöhe.

Am Ende sind ja beide benachteiligt. Und Geld muss man meinem Verständnis nach nicht mit Geld aufwerten. Was kochen betrifft hat er noch nie irgendwasgemacht und ich liebe kochen und mache das auch gern für ihn und uns. Nur mal z.B.
In dem Jahr bevor wir zusammen gezogen sind habe ich 2000 netto verdient und bin damit super klar gekommen. Konnte mir alles leisten was ich mir wünschte und Geld zurück legen, hatte eine richtige schöne kleine Wohnung. Ein Auto brauche ich nicht, wohne, bzw. wohnte immer in der Stadt. 
Ich kann immer nur durchschnittswerte von meinem Verdienst angeben und ich setze ja auch einen Großteil an Kosten ab, die für andere normale Ausgaben sind- zb Handy, Computer usw. Habe höhere Versicherungen zu zahlen etc...

Für mich ist ein Einkommen von 2000 absolut erstrebenswert und das peile ich auch wieder an. Wäre ich Altenpfleger oder Kindergärtnerin (allesammt wichtige Berufe unserer Gesellschaft) würde ich weniger verdienen, bzw. soviel wie jetzt...

Da ich seinen Reichtum finanziell nichts entgegen zu setzen habe muss es doch möglich sein das anders auszugleichen.
Oder bestimmt nun etwa doch die Kohle den Wert einer Person. So erlebe ich es gerade und daran kann und will ich nicht glauben. 

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3. März um 12:08
In Antwort auf fresh0089

lola mgst du mal auf unsere fragen antworten?

warum verdienst du so wenig geld? ist dir das peinlich?

man geht doch in die arbeit, um geld zu verdienen. um sich angenehmlichkeiten leisten zu können etc. wie willst du das bewerkstelligen mit so einem gehalt? das ist doch der sinn, der arbeit oder? besonders als selbstständige.

 

Ah sorry. 
Ich bin selbstständig. Verdiene mal einen Monat nichts, dann plötzlich 10000,-, dann wieder 2000,- usw... Viele Ausgaben die für Angestellte Kosten sind, setze ich ab. ZB Handy, Versicherungen usw. (also die kommen in den 1000,- bis 1500,- nicht vor)

Nein es ist mir nicht peinlich. Oft bedauere ich, dass ich mir einen Bereich ausgesucht habe, in dem man sehr kämpfen muss um sein Geld. Ich leide eher unter der Situation, dass das Geld so unregelmäßig rein kommt (Existenzängste- die kennt übrigens jeder Selbstständige ob arm oder reich). Ein Gehalt von 1500,- könnte ich locker handeln, oder wie bereits erwähnt 2000,- die ich anstrebe.

Um das zu ändern habe ich nun eine Teilzeitfestanstellung angenommen. D.h. mein Ziel von 2000,- ist erreicht. 
(Sorry, wenn man selbstständig ist, kann man immer nur rückwirkend angeben wieviel man tatsächlich verdient hat...)

Was jetzt der Sinn ist selbstständig zu werden, das sei mal dahin gestellt. Sicher gehen wir alle arbeiten um Geld zu verdienen. Manche auch um sich selbst zu verwirklichen. Das ist mitunter ein steiniger Weg.
 

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3. März um 12:55

Hallo, danke für deine Antwort. 
Oben habe ich bereits in einer Antwort geschrieben, dass ich mir eine feste Stelle gesucht habe. So werde ich mein persönliches Ziel erreichen und kann meine Selsbtständigkeit weiter machen, denn das liegt mir sehr am Herzen.

Ich denke auch, dass mir das immer klarer wird. Dass wir einfach nicht das gleiche vom Leben wollen. Das Geld ist da wohl nur ein Symptom. 
Ich möchte mit meinem Partner gemeinsame Entscheidungen treffen und eine Zukunft aufbauen und er hat wohl einfach nur das Gefühl, dass ich ihm etwas wegnehmen will... 
Ich bewundere seinen Erfolg sehr, auch dass er so wahnsinnig viel Geld verdient. Er ist so alt wie ich und das muss man erstmal schaffen. Trotzdem möchte ich nicht mit ihm tauschen, er arbeitet sehr viel, für Freunde bleibt kaum Zeit und für die Gestaltung einer Beziehung natürlich auch nicht. Aber ich akzeptiere dass er das so gewählt hat.

Dieses Gespräch haben wir schon geführt... mehrfach. Immer ist seine Antwort an Bedingungen geknüpft. Wenn ich diese dann erfülle fällt ihm eine neue ein.

Ich habe ihn letztens gefragt was er an mir anerkennt... Da ist ihm nichts eingefallen.
Das verdränge ich immer ein bisschen, weil das natürlich sehr schnmerzhaft ist. Und da ist das Kind dann eigentlich schon in den Brunnen gefallen und da müsste man auch eigntlich nicht mehr über Geld oder Wohnungen oder was auch immer reden....
 

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3. März um 13:03

Hey. Danke. Ja da hast du recht. Ich habe natürlich innerlich direkt emotional bewertet und interpretiert, dass er mich nicht dabei haben will, bzw. an irgendwelche Kosten denkt die ggfls. auf ihn zukommen... 

Ich war einfach enttäuscht, dass er nicht wie ich denkt "cool, zusammen da und da hin"... sondern wieder zunächst nur an das Geld.

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3. März um 13:15

Da werden halt Wünsche sofort erfüllt und auf nix gespart. 
Wenn ich merke ich will irgendwas Neues muss ich es mir ersparen oder finanzieren. Er geht einfach los und kauft es sich. Wenn man dann Wünnsche ab 1000,- aufwärts hat reichen halt auch 7000,- nicht mehr. Natürlich ist man auch privat gegen alles und jeden versichert, das kostet auch... Es sind im Prinzip ganz normale Sachen die jeder kaufen würde... aber da kostet der Staubsauger halt 500,- und ein Stuhl 400,- ... oder ne Flugmango für 10,-

Findet halt alles in einer anderen Liga statt. 

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3. März um 14:57

Er sagt er liebt mich. Aber ihm fällt halt nix ein was toll an mir ist, worauf er stolz is o.ä. ... ( :/ )
Ich führe ein recht unkonventionelles berufliches Leben im Vergleich, treffe sehr spannende unterschieldiche Menschen dadurch. Auch wenn sich das nicht auf dem Konto zeigt, ist es in anderer Hinsicht sehr "reich" und aufregend, da gibts immer was zu erzählen... Und es steht im harten Kontrast zu seinem eher konventionellen beruflichen Alltag...

Eigentlich könnten wir uns super ergänzen. Ich bringe echt viel mit, wenns halt auch einfach nicht viel Geld ist oder die krasse Karriere. Ich würd ihn so gern inspirieren in unserem Privatleben. Stecke voller Ideen. Aber er hat irgendwo einfach dicht gemacht...


Deshalb hab ich auch nach Anerkennung gefragt. Im Sinne von gesehen werden... 

 

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3. März um 20:01

Beschissene Idee. 

Sich noch mehr in ein Abhängigkeitsverhältnis drängen zu lassen und im schlimmsten Fall werden die Probleme auf der Arbeit in den eigenen vier Wänden ausgetragen.
Will mir gar nicht ausmalen wie viel Kritik von ihm auf sie runterhageln wird, wenn er ihr Vorgesetzter wäre. Dann müsste sie sich bestimmt so Sachen anhören wie z.B. dass es ihn nicht wundert dass die Selbständigkeit "gescheitert" ist, weil sie so miserabel arbeitet oder sowas. 

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4. März um 2:11
In Antwort auf fresh0089

lola mgst du mal auf unsere fragen antworten?

warum verdienst du so wenig geld? ist dir das peinlich?

man geht doch in die arbeit, um geld zu verdienen. um sich angenehmlichkeiten leisten zu können etc. wie willst du das bewerkstelligen mit so einem gehalt? das ist doch der sinn, der arbeit oder? besonders als selbstständige.

 

Was sind denn Angenehmlichkeiten? 
Frag beim nächsten Mal mal Deine Friseurin, warum sie so wenig verdient und sag ihr unbedingt, dass man "in die Arbeit geht, um sich Angenehmlichkeiten leisten zu können". 

Derjenige, der der Meinung war, dass es keine dummen Fragen gibt, gehört auf den Mond.

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4. März um 2:14
In Antwort auf lola19821

Am Ende sind ja beide benachteiligt. Und Geld muss man meinem Verständnis nach nicht mit Geld aufwerten. Was kochen betrifft hat er noch nie irgendwasgemacht und ich liebe kochen und mache das auch gern für ihn und uns. Nur mal z.B.
In dem Jahr bevor wir zusammen gezogen sind habe ich 2000 netto verdient und bin damit super klar gekommen. Konnte mir alles leisten was ich mir wünschte und Geld zurück legen, hatte eine richtige schöne kleine Wohnung. Ein Auto brauche ich nicht, wohne, bzw. wohnte immer in der Stadt. 
Ich kann immer nur durchschnittswerte von meinem Verdienst angeben und ich setze ja auch einen Großteil an Kosten ab, die für andere normale Ausgaben sind- zb Handy, Computer usw. Habe höhere Versicherungen zu zahlen etc...

Für mich ist ein Einkommen von 2000 absolut erstrebenswert und das peile ich auch wieder an. Wäre ich Altenpfleger oder Kindergärtnerin (allesammt wichtige Berufe unserer Gesellschaft) würde ich weniger verdienen, bzw. soviel wie jetzt...

Da ich seinen Reichtum finanziell nichts entgegen zu setzen habe muss es doch möglich sein das anders auszugleichen.
Oder bestimmt nun etwa doch die Kohle den Wert einer Person. So erlebe ich es gerade und daran kann und will ich nicht glauben. 

Da ich seinen Reichtum finanziell nichts entgegen zu setzen habe muss es doch möglich sein das anders auszugleichen.

In Natura vielleicht? Nein, Spaß

Also: der Typ ist nicht reicht, er verdient ganz gut, ist verschwenderisch ohne Ende und hat keine Achtung vor Dir. Such Dir doch mal jemand Vernünftiges. Bist doch bestimmt ein hübsches Mädchen.

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4. März um 2:16

<<Ihr müsst wirklich ein erstes Gespräch führen, in dem du ihm eine Frist vorgibst, bis wann du eine Entscheidung von ihm willst, oder er nun heiraten und eine Familie gründen will. Sagt er dann nein oder findet Ausflüchte, solltest du dich trennen. Wenn du noch Kinder willst, hast du nicht mehr lange Zeit und bindungswillige Männer mit Kinderwunsch wachsen nicht auf Bäumen. Das wäre momentan wichtiger als die Geldgeschichte, denn die könnt ihr immer noch irgendwie klären. Da hast du kein Zeitlimit - beim Kinderkriegen jedoch schon.

Na...das ist ja der Hammer. Hast Du den Thread gelesen? Den Typen findest Du als Partner geeigent?

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4. März um 6:52
In Antwort auf alyson_11905641

Was sind denn Angenehmlichkeiten? 
Frag beim nächsten Mal mal Deine Friseurin, warum sie so wenig verdient und sag ihr unbedingt, dass man "in die Arbeit geht, um sich Angenehmlichkeiten leisten zu können". 

Derjenige, der der Meinung war, dass es keine dummen Fragen gibt, gehört auf den Mond.

Ich hatte mir damals sehr viele Gedanken bei der Berufswahl gemacht. 

Es müsste mir Spaß machen. Es sollte mich fordern und es sollte richtig Geld bringen. 

wir sind alle gleich 

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4. März um 7:51

So sehe ich das auch. 

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7. März um 17:09
In Antwort auf lola19821

Hallo, 


ich habe folgende Frage:


Mein Freund und ich leben zusammen in einer Wohnung. Wir sind seit 4 Jahren zusammen.
Er verdient 7000,- netto festangestellt und kommt aus einer reichen Familie.
Ich bin selbstständig und verdiene im Durchschnitt ca. 1000,- - 1500,- netto, Meine Eltern hatten gemeinsam ca 3500,-.
Schon beim Zusammenziehen fing der Ärger an. Wir wohnen nun in einer 2500,- teuren Mietwohnung. Mein Freund übernimmt die Miete komplett, ich wollte nicht einziehen, aber er hat sich durchgesetzt „er wolle nicht unter seinem Standard leben“, das konnte ich nachvollziehen… Das mit der Miete hat sich so eingeschlichen, da ich auf Grund meiner Selbstständigkeit mal sehr viel und mal fast gar nichts verdiene, dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, da es mir sehr viel Druck rausnimmt, jedoch wäre für mich sowieso nur eine Miete von max 500,- möglich- das wusste er vorher.
Seit wir zusammen wohnen versuche ich ihn von den unterschiedlichsten Modellen zu überzeugen, wie wir mit unserem Geld klar kommen und unser ja gemeinsam eigentlich sehr reiches Leben genießen können. Alles Geld zusammen schmeißen oder gemeinsames Sparkonto oder zuletzt: zusammen 900,- in bar (ich 350,- (das ist alles was ich frei zur Verfügung habe..) er 550,-), da hat er sich über das Bargeld beschwert und gefragt warum er mehr in die Kasse geben muss.
Er ist am Monatsende blank, jeden Monat. Es ist nicht so, dass er ausser der Miete groß was für mich zahlt. Wenn wir Essen gehen zahlt meistens er. Ansonsten komme ich für alle Kosten selbst auf. Und versuche verzweifelt, von dem bisschen was ich verdiene zu sparen um mal in Urlaub fahren zu können. Denn wir waren noch nie in einem selbst finanzierten Urlaub. 2x haben uns seine Eltern eingeladen für Kurztrips und 2x meine Eltern. Er sagt ihm ist das nicht wichtig…


Ich fühle mich wie im falschen Film seit wir zusammen wohnen. Irgendwie lebe ich in einer Luxuswohnung und fühle mich wie eine arme Kirchenmaus als Gast, der keine Ansprüche haben darf, da sonst alles aufgerechnet wird was er zahlt (Miete und Essengehen).
Umgekehrt musste ich ihm schon öfter mal aushelfen, mal 50,- zum Ausgehen, mal 1000,- von meinen Steuerrücklagen, oder eine Finanzierung, da er bei der Schufa gemeldet war… da musste ich jeder Rate nachlaufen….
Zu guter letzt erhob er den Anspruch das Geld gar nicht zurückzahlen zu müssen, da er ja die Miete zahlt… Das hätte mir finanziell das Genick gebrochen. Ich habe mir noch nie Geld von ihm geliehen.


Auf ein gemeinsames Finanzmodell in dem er mehr beiträgt will er sich nicht einigen… So bleibt es immer ein Gemauschel in dem am Ende ich verliere...


Ich bin irgendwie total unglücklich über die Situation. Ich habe das Gefühl, dass uns unser unterschiedliches Einkommen trennt. Irgendwie läd er mich gar nicht in seine Welt ein. Oder schaut, in welcher Welt ich lebe.


Wir haben so wenig gemeinsame Zeit, da er natürlich sehr viel für das Geld arbeiten muss und ich wünsche mir so sehr dass wir gemeinsame Sache machen. Schöne Reisen oder uns gemeinsam ein schönes Leben machen, oder für die Zukunft sparen... Aber er scheint daran gar kein Interesse zu haben. Er zieht sein Ding durch, entscheidet wo wir leben und was er sich so kauft (zuletzt einen Staubsauger für 500,- (hallo???) … Da bleibt so wenig Gemeinsamkeit…
Heiraten will er auch nicht und Kinder seien für ihn jetzt auch noch kein Thema… Ich bin Mitte 30...




Ist er ein Arsch? Ist er geizig?
Bin ich ein Arsch? Will ich zu viel?
Gehen Beziehungen bei einem solchen Gefälle einfach nicht?
Vielleicht sind unsere Ansprüche auch zu unterschiedlich? Ich denke im wir , er im du und ich….?
Habt ihr ein Finanzmodell, dass ich ihm vorschlagen kann, so dass wir diese Grenze aufheben können?


Ich danke euch…








 

Es könnte schon passen, aber IHR passt nicht zusammen. Er braucht jemanden aus "seiner" Welt, eine Frau, die genau so viel verdient wie er. Denn einerseits will er nicht unter seinem Standard leben, andererseits gibt er Dir nicht die Möglichkeit mit ihm auf einer Stufe zu stehen. So kann eine Beziehung gar nicht funktionieren.

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