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Beziehungskrise: ARMY-Freund Auslandseinsatz

6. März um 23:10 Letzte Antwort: 24. März um 18:46

Hallo ihr Lieben. ​
Ich bin ein bisschen verzweifelt und weiß einfach nicht so richtig was ich machen und/oder wie ich mich verhalten soll. ​Mein Freund ist bei der Army und aktuell immer für 4 Monate im Auslandseinsatz. Danach hat er 1 Monat Leave und muss wieder für 3-4 Monate weg. ​Ein Einsatz haben wir schon hinter uns, die Zeit war zwischendurch hart, aber es war okay. Die Zeit mit ihm Zuhause und im Urlaub dafür umso schöner und voller Liebe. ​Im Januar ist er jetzt wieder gegangen und am Anfang war alles gut, soweit man es als gut bezeichnen kann, dass der Partner im Iraq rumspringt ( das Chaos in Bagdad ist hat man ja in den Medien mitbekommen). ​Wir haben recht viel geschrieben und konnten auch immer mal wieder telefonieren, er hat ganz viele liebe Sachen geschrieben und auf Social Media gepostet und alles. Dann vor ungefähr einen Monat gab es Probleme mit dem WiFi dort, die Situation ist bisschen kritischer geworden und er hat eine neue Position dort eingenommen. Der Stress und Druck sind damit gestiegen, er hatte kaum Zeit zu schreiben, weil er immer “busy” war und dann wurde das WiFi ab nachmittags ausgeschalten. Seitdem können wir abends nicht mehr miteinander reden, tagsüber während er arbeitet, ist es unfassbar schwer. Die Texte wurden kürzer, die Belastung immer größer. Immer häufiger hatte er Mood Swings, war gereizt, kurz angebunden. Hat zwar immernoch geschrieben, dass er mich vermisst und die Tage zählt bis er wieder zuhause ist (im Mai) und das er mich liebt. ​Die Tage an denen er kurz angebunden war, sind immer mehr geworden. Er hat sich schlecht gefühlt, weil er meinte er hat das Gefühl keine Zeit mehr für mich zu haben und mich zu vernachlässigen. Sich dafür entschuldigt. Und ich hab ihm immer versucht deutlich zu machen, dass er ja nichts dafür kann und ich Verständnis habe. Was auch stimmt. Das Problem ist das durch das wenige Schreiben immer mehr eine Distanz entstand. Er hat kaum mehr was von sich erzählt, und seien es nur Kleinigkeiten wie was er zu Mittag hatte oder wie die Arbeit ist (er ist Ingenieur dort).
Auf meine Fragen ist er kaum noch eingegangen und ich hab teilweise fast Monologe geführt.
Immer mehr hab ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Am Wochenende dann hat er plötzlich gesagt, dass er extrem mit der ganzen Situation und das er kaum mit mir reden kann und wir kaum noch schreiben sehr leidet und damit zu kämpfen hat und nicht weiß wohin das Ganze führen soll. 
Ich hab versucht wieder dagegen zu reden und Verständnis zu zeigen, aber er verkopft sich häufig und man kriegt ihn nur sehr schwer aus dieser negativ Spirale raus. Hinzukommt, dass seine letzten beiden Beziehungen aufgrund der Army und seinem Leben weg von Zuhause gescheitert sind, seine Ex-Verlobte ihm viel vorgemacht und ihn betrogen hat und er eh schon kaum noch daran glaubt, dass es überhaupt funktionieren kann. Sagte immer wieder zu mir sowas wie “du wirst es auch irgendwann leid sein”, “ich kenn das alles schon”. Und wenn ich dagegen geredet habe und gesagt hab, dass ich aber nicht die anderen bin und wenn ich mich darauf einlassen ich auch nicht wegrenne, wenn es schwieriger wird. Was auch stimmt. Ich versuche immer sein Fels zu sein. ​Das Problem ist, dass wenn er sich so verkopft er das alles gar nicht mehr richtig hört und annehmen kann. Und sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und dem, dass er so stark darunter leidet, dass wir kein Kontakt haben.
Am Wochenende hat er dann gemeint, dass ihm bewusst ist, dass wir gerade stark auseinander driften und voneinander entfernen. Das er das Gefühl hat nicht mehr zu wissen was in meinem Leben vor sich geht und die Arbeit dort zu seinem einzigen Fokus geworden ist. Das er Zeit für Rauch braucht um mit sich selbst klar zu kommen und mich nicht durch das alles zu zerren. ​Da wir an so einem Punkt schon immer mal gewesen sind, hab ich wieder dagegen angeredet. Gesagt, dass es alles gar nicht so schlimm ist und wir das durchstehen. Natürlich ist es keine tolle Situation und mit dem fehlenden Wifi wirklich eine enorme Belastung. Aber das wir uns einfach bisschen mehr bemühen müssen, wieder zueinander zu finden. Und alles erzählen und notfalls eben zwar abends schreiben, aber es erst morgens zugestellt wird. Und das ich weiß, dass das alles gerade sehr sehr hart ist, aber wir nicht zulassen dürfen, dass uns das auseinander bringt. 
Sein Problem ist, dass er sich durch dieses Verkopfen auch “selbst sabotiert” und das hab ich ihm auch gesagt.
Daraufhin ist er völlig ausgerastet und hat gemeint, dass ich keine Ahnung davon habe was er fühlt und ich nichts verstehe. Wo er herkommt und in der Vergangenheit schon durchgemacht hat. Und dass wenn ich im Selbstsabotage vorwerfe und dass er damit auch irgenwo unsere Beziehung sabotiert, ich wohl absolut keine Ahnung habe. Und er jetzt erstmal von mir gar nichts hören will und ich ihn in Ruhe lassen soll. Er ist es leid, dass ich ihm immer wieder sage, dass alles gar nicht so dramatisch ist und ich ihn damit erdrücke. ​Ich hab mich dann für mein “Self-destructive” entschuldigt und gemeint, dass es halt auf mich einfach den Eindruck macht, dass er nur darauf gewartet hat dass es schwierig wird, um dann sagen zu können, dass er es eh wusste das es so kommt. Er meinte ich müsse mich nicht entschuldigen, scheinbar muss was dran sein, wenn er das früher schon gehört hat und ich noch so oft behaupten kann, dass ich Verständnis habe und glücklich bin, es letztlich gerade doch nur wie eine Wiederholung der vorhergehenden Beziehungen ist. Und ich akzeptieren muss, dass er gerade nicht glücklich ist. Er liebt mich und ich bin eine tolle Frau und er vermisst mich unfassbar, ich ihn aber in Ruhe lassen soll damit er mit sich klarkommt, weil wie sollen wir es bewältigen, wenn er sich selbst nicht herausfinden kann und er gerade kein gutes Gefühl über diese Beziehung hat. ​Mein Problem ist, dass ich das Gefühl habe, dass er sich völlig verkopft und jetzt aufgrund dem ganzen Stress an der Arbeit und alles, es für ihn leichter ist mich von sich zu stoßen (das macht er nämlich immer und weiß es auch - entschuldigt sich auch dafür) anstatt das wir es gemeinsam angehen. Aber da ist er dann wie so ein stures bockiges Kind irgendwie. ​Und die Kluft zwischen uns wird ja nicht weniger, wenn wir den Kontakt jetzt noch mehr reduzieren. Er war aber so sauer, dass er nicht mehr mit mir redet. ​Einzige Kontakt seit 3 Tagen war ein “Wie läuft dein Tag” und “viel Erfolg bei der Prüfung”. Vor einer Woche war noch alles “I love you”, “Can’t wait to be home” “I miss you baby girl”...​Ich hab jetzt so Angst, dass ich ihn verliere, weil er in seinem Kopf alles so negativ sieht und so ein gebranntes Kind von seiner Vergangenheit ist, dass er sich selbst völlig im Weg steht und gar nicht erkennt, dass was wir haben so gut ist und ich ihm immer den Rücken freihalten würde. Komme was wolle. ​Keine Ahnung was ich machen oder wie ich mit ihm umgehen soll, vorallem weil ich das Gefühl habe, dass er eine Art PTBS hat und das alles nur noch schwieriger macht... 😔
 

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7. März um 9:40

Und du bist dir sicher dass er bei der Armee ist?

wie lange seid ihr schon zusammen?

kennst du seine Eltern&Freunde? 

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7. März um 13:25
In Antwort auf carina2019

Und du bist dir sicher dass er bei der Armee ist?

wie lange seid ihr schon zusammen?

kennst du seine Eltern&Freunde? 

Hahah natürlich bin ich mir sicher, dass er bei der Army ist. Wie kommst du denn darauf? 
Wir sind seit nem guten Jahr zusammen und klar kenn ich seine Familie und Freunde. Sehr gut sogar.

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7. März um 17:00
In Antwort auf steinchen

Hahah natürlich bin ich mir sicher, dass er bei der Army ist. Wie kommst du denn darauf? 
Wir sind seit nem guten Jahr zusammen und klar kenn ich seine Familie und Freunde. Sehr gut sogar.

ach... schon vieles hier gelesen  


naja jetzt kannst du mus warten wie er weitermachen will

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7. März um 20:30

Haha ohwei. Nee also alles gut was das angeht. 
Klar kann ich jetzt einerseits nur warten, Frage ist wie ich ihn bisschen aus seinem "Schneckenhaus" und dieser Negativspirale, in der er sich befindet, raushelfen kann. Das meiste passiert nur in seinem Kopf bzw. weil er so ein gebranntes Kind aufgrund seiner Vergangenheit ist, projiziert er es auf uns, dabei gibt es eigentlich gar kein Grund. Weißt was ich mein? Und ich würde ihm einfach gern irgendwie helfen...

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8. März um 9:25
In Antwort auf steinchen

Haha ohwei. Nee also alles gut was das angeht. 
Klar kann ich jetzt einerseits nur warten, Frage ist wie ich ihn bisschen aus seinem "Schneckenhaus" und dieser Negativspirale, in der er sich befindet, raushelfen kann. Das meiste passiert nur in seinem Kopf bzw. weil er so ein gebranntes Kind aufgrund seiner Vergangenheit ist, projiziert er es auf uns, dabei gibt es eigentlich gar kein Grund. Weißt was ich mein? Und ich würde ihm einfach gern irgendwie helfen...

du kannst ihm nicht helfen. du solltest ihm jetzt nur Zeit geben.  

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8. März um 10:34

Ich weiß nicht, wie es ist mit einem Soldaten zusammen zu sein, aber ich stelle es mir nicht einfach vor.
Erstmal glaube ich dir, dass du unbedingt diese Beziehung willst und aufrecht erhalten möchtest.
Aber ich verstehe auch ein bisschen die Wut deines Freundes. Stell dir vor, jemand würde die ganze Zeit versuchen dir deine momentane Gefühlslage auszureden. Ich glaube nicht, dass da überwiegend nur sein Kopf mitspielt, sondern, dass er tatsächlich mit der Situation unglücklich ist und ich vermute, er fühlt sich dahingehend von dir nicht ernst genommen.
Du sagst immer wieder, es ist nicht so schlimm, aber für ihn ist es das gerade wahrscheinlich wirklich. 
Hinzukommt, keiner weiß so richtig, was er gerade alles miterleben muss im Irak.
Das spielt auch nochmal rein in seine Gefühlswelt, damit muss er auch noch fertig werden. 
Vielleicht will er dir das alles nicht zumuten.
Wenn man schlimme Dinge sieht, wie im Krieg, dann können viele gar nicht so einfach darüber reden. Nimm ihm das nicht übel, dass er dir nicht mehr so viel davon erzählt. Er muss es selber erstmal mit sich ausmachen. Das Reden kommt dann hoffentlich später.
Und doch, manchmal ist eine kleine Kontaktpause gar nicht so schlecht, um mal ein wenig mehr Freiheit zum Nachdenken zu haben. Gib ihm die, auch wenn es schwer fällt.
Sag ihm weiterhin, dass du diese Beziehung möchtest und du voll dahinter stehst, aber sag ihm nicht immer, es sei doch gar nicht so schlimm.
Für dich ist es das nicht, aber für ihn schon, er fühlt halt gerade so. Nimm seine Gefühle ernst.
Dass es mit seinen EX-en nicht so gut geklappt hat schwebt sicher in seinem Hinterkopf. Ich hoffe, er erkennt, dass du es ernst mit ihm meinst. 

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8. März um 10:56
In Antwort auf missdalton

Ich weiß nicht, wie es ist mit einem Soldaten zusammen zu sein, aber ich stelle es mir nicht einfach vor.
Erstmal glaube ich dir, dass du unbedingt diese Beziehung willst und aufrecht erhalten möchtest.
Aber ich verstehe auch ein bisschen die Wut deines Freundes. Stell dir vor, jemand würde die ganze Zeit versuchen dir deine momentane Gefühlslage auszureden. Ich glaube nicht, dass da überwiegend nur sein Kopf mitspielt, sondern, dass er tatsächlich mit der Situation unglücklich ist und ich vermute, er fühlt sich dahingehend von dir nicht ernst genommen.
Du sagst immer wieder, es ist nicht so schlimm, aber für ihn ist es das gerade wahrscheinlich wirklich. 
Hinzukommt, keiner weiß so richtig, was er gerade alles miterleben muss im Irak.
Das spielt auch nochmal rein in seine Gefühlswelt, damit muss er auch noch fertig werden. 
Vielleicht will er dir das alles nicht zumuten.
Wenn man schlimme Dinge sieht, wie im Krieg, dann können viele gar nicht so einfach darüber reden. Nimm ihm das nicht übel, dass er dir nicht mehr so viel davon erzählt. Er muss es selber erstmal mit sich ausmachen. Das Reden kommt dann hoffentlich später.
Und doch, manchmal ist eine kleine Kontaktpause gar nicht so schlecht, um mal ein wenig mehr Freiheit zum Nachdenken zu haben. Gib ihm die, auch wenn es schwer fällt.
Sag ihm weiterhin, dass du diese Beziehung möchtest und du voll dahinter stehst, aber sag ihm nicht immer, es sei doch gar nicht so schlimm.
Für dich ist es das nicht, aber für ihn schon, er fühlt halt gerade so. Nimm seine Gefühle ernst.
Dass es mit seinen EX-en nicht so gut geklappt hat schwebt sicher in seinem Hinterkopf. Ich hoffe, er erkennt, dass du es ernst mit ihm meinst. 

Danke dir erstmal.
und ja, es ist definitiv nicht immer einfach so eine Beziehung zu führen. Ich denke ich bin aber ein Mensch, der mit schwierigeren Situationen ganz gut umgehen kann und mehr Geduld habe, als viele andere wohl hätten. Ich unterstütze ihn und was er macht zu 100% und kann auch stark für uns beide sein, wenn es sein müsste und er jmd zum anlehnen braucht. Was meist ist, wenn er erstmal wieder nachhause kommt. Die ersten Tage ist er immer sehr unruhig und aufgewühlt, Menschenmassen müssen wir meiden und er ist sehr aufmerksam bzgl der Umgebung. Nach paar Tagen kommt er dann aber auch mental immer zuhause an, einzig hin und wieder bricht alles raus und dann redet er auch darüber. 
In all den Zeiten zeige ich ihm immer auf, dass was wir haben ganz arg gut ist und ich ihm nicht nur "leere Worte" sage, wie es bei den Exen war, sondern ich es tatsächlich so meine. Dass ihm das natürlich schwer fällt teilweise anzunehmen ("heard it all before and see what happened", aber ich bin optimistisch, dass wir dort hinkommen. Mit kleinen Schritten, aber es wird. 
Seine Wut, kann ich absolut nachvollziehen mir gegenüber mittlerweile. Er hat mich da jedoch absolut missverstanden. Denn natürlich hòre ich ihn und nehme wahr und ernst wie er sich fühlt. Niemals war das meine Intention, dass ich das runterspiele. 
Ich denke ich hab eher versucht ihm einfach aufzuzeigen, dass obwohl ich verstehe wie er sich gerade fühlt, es in Wirklichkeit gar nicht so schlecht ist. Im Versuch ihn dabei mit dem Dagegenreden aus seiner Negativspirale zu holen. Verstehst du was ich mein? Aber hat wohl nicht geklappt. 
Nach paar Tagen mehr oder weniger keinem Kontakt, schreibt er zumindest hin und wieder was ich so mache bzw jeden Morgen ein guten Morgen und heute kam sogar mal wieder ein "Babe" und dass er sich schon auf einen entspannten Tag im Bett mit Filmen und Popcorn freut. Was denk ich ein ganz gutes Zeichen ist. 
Auch wenn wir sicher darüber reden werden müssen, vielleicht nur besser wenn er zuhause ist. Damit nicht wieder irgendwelche  Missverständnisse entstehen. 
Ich weiß nur nicht, ob ich es allgemein jetzt damit auf sich beruhen lassen soll, oder ihn mal in paar Tagen frage, wie es ihm mittlerweile so geht. Weil es mir egtl wichtig ist zu wissen, möchte ihn nur auch nicht unnötig aufwühlen. 

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8. März um 11:32
In Antwort auf steinchen

Hallo ihr Lieben. ​
Ich bin ein bisschen verzweifelt und weiß einfach nicht so richtig was ich machen und/oder wie ich mich verhalten soll. ​Mein Freund ist bei der Army und aktuell immer für 4 Monate im Auslandseinsatz. Danach hat er 1 Monat Leave und muss wieder für 3-4 Monate weg. ​Ein Einsatz haben wir schon hinter uns, die Zeit war zwischendurch hart, aber es war okay. Die Zeit mit ihm Zuhause und im Urlaub dafür umso schöner und voller Liebe. ​Im Januar ist er jetzt wieder gegangen und am Anfang war alles gut, soweit man es als gut bezeichnen kann, dass der Partner im Iraq rumspringt ( das Chaos in Bagdad ist hat man ja in den Medien mitbekommen). ​Wir haben recht viel geschrieben und konnten auch immer mal wieder telefonieren, er hat ganz viele liebe Sachen geschrieben und auf Social Media gepostet und alles. Dann vor ungefähr einen Monat gab es Probleme mit dem WiFi dort, die Situation ist bisschen kritischer geworden und er hat eine neue Position dort eingenommen. Der Stress und Druck sind damit gestiegen, er hatte kaum Zeit zu schreiben, weil er immer “busy” war und dann wurde das WiFi ab nachmittags ausgeschalten. Seitdem können wir abends nicht mehr miteinander reden, tagsüber während er arbeitet, ist es unfassbar schwer. Die Texte wurden kürzer, die Belastung immer größer. Immer häufiger hatte er Mood Swings, war gereizt, kurz angebunden. Hat zwar immernoch geschrieben, dass er mich vermisst und die Tage zählt bis er wieder zuhause ist (im Mai) und das er mich liebt. ​Die Tage an denen er kurz angebunden war, sind immer mehr geworden. Er hat sich schlecht gefühlt, weil er meinte er hat das Gefühl keine Zeit mehr für mich zu haben und mich zu vernachlässigen. Sich dafür entschuldigt. Und ich hab ihm immer versucht deutlich zu machen, dass er ja nichts dafür kann und ich Verständnis habe. Was auch stimmt. Das Problem ist das durch das wenige Schreiben immer mehr eine Distanz entstand. Er hat kaum mehr was von sich erzählt, und seien es nur Kleinigkeiten wie was er zu Mittag hatte oder wie die Arbeit ist (er ist Ingenieur dort).
Auf meine Fragen ist er kaum noch eingegangen und ich hab teilweise fast Monologe geführt.
Immer mehr hab ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Am Wochenende dann hat er plötzlich gesagt, dass er extrem mit der ganzen Situation und das er kaum mit mir reden kann und wir kaum noch schreiben sehr leidet und damit zu kämpfen hat und nicht weiß wohin das Ganze führen soll. 
Ich hab versucht wieder dagegen zu reden und Verständnis zu zeigen, aber er verkopft sich häufig und man kriegt ihn nur sehr schwer aus dieser negativ Spirale raus. Hinzukommt, dass seine letzten beiden Beziehungen aufgrund der Army und seinem Leben weg von Zuhause gescheitert sind, seine Ex-Verlobte ihm viel vorgemacht und ihn betrogen hat und er eh schon kaum noch daran glaubt, dass es überhaupt funktionieren kann. Sagte immer wieder zu mir sowas wie “du wirst es auch irgendwann leid sein”, “ich kenn das alles schon”. Und wenn ich dagegen geredet habe und gesagt hab, dass ich aber nicht die anderen bin und wenn ich mich darauf einlassen ich auch nicht wegrenne, wenn es schwieriger wird. Was auch stimmt. Ich versuche immer sein Fels zu sein. ​Das Problem ist, dass wenn er sich so verkopft er das alles gar nicht mehr richtig hört und annehmen kann. Und sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und dem, dass er so stark darunter leidet, dass wir kein Kontakt haben.
Am Wochenende hat er dann gemeint, dass ihm bewusst ist, dass wir gerade stark auseinander driften und voneinander entfernen. Das er das Gefühl hat nicht mehr zu wissen was in meinem Leben vor sich geht und die Arbeit dort zu seinem einzigen Fokus geworden ist. Das er Zeit für Rauch braucht um mit sich selbst klar zu kommen und mich nicht durch das alles zu zerren. ​Da wir an so einem Punkt schon immer mal gewesen sind, hab ich wieder dagegen angeredet. Gesagt, dass es alles gar nicht so schlimm ist und wir das durchstehen. Natürlich ist es keine tolle Situation und mit dem fehlenden Wifi wirklich eine enorme Belastung. Aber das wir uns einfach bisschen mehr bemühen müssen, wieder zueinander zu finden. Und alles erzählen und notfalls eben zwar abends schreiben, aber es erst morgens zugestellt wird. Und das ich weiß, dass das alles gerade sehr sehr hart ist, aber wir nicht zulassen dürfen, dass uns das auseinander bringt. 
Sein Problem ist, dass er sich durch dieses Verkopfen auch “selbst sabotiert” und das hab ich ihm auch gesagt.
Daraufhin ist er völlig ausgerastet und hat gemeint, dass ich keine Ahnung davon habe was er fühlt und ich nichts verstehe. Wo er herkommt und in der Vergangenheit schon durchgemacht hat. Und dass wenn ich im Selbstsabotage vorwerfe und dass er damit auch irgenwo unsere Beziehung sabotiert, ich wohl absolut keine Ahnung habe. Und er jetzt erstmal von mir gar nichts hören will und ich ihn in Ruhe lassen soll. Er ist es leid, dass ich ihm immer wieder sage, dass alles gar nicht so dramatisch ist und ich ihn damit erdrücke. ​Ich hab mich dann für mein “Self-destructive” entschuldigt und gemeint, dass es halt auf mich einfach den Eindruck macht, dass er nur darauf gewartet hat dass es schwierig wird, um dann sagen zu können, dass er es eh wusste das es so kommt. Er meinte ich müsse mich nicht entschuldigen, scheinbar muss was dran sein, wenn er das früher schon gehört hat und ich noch so oft behaupten kann, dass ich Verständnis habe und glücklich bin, es letztlich gerade doch nur wie eine Wiederholung der vorhergehenden Beziehungen ist. Und ich akzeptieren muss, dass er gerade nicht glücklich ist. Er liebt mich und ich bin eine tolle Frau und er vermisst mich unfassbar, ich ihn aber in Ruhe lassen soll damit er mit sich klarkommt, weil wie sollen wir es bewältigen, wenn er sich selbst nicht herausfinden kann und er gerade kein gutes Gefühl über diese Beziehung hat. ​Mein Problem ist, dass ich das Gefühl habe, dass er sich völlig verkopft und jetzt aufgrund dem ganzen Stress an der Arbeit und alles, es für ihn leichter ist mich von sich zu stoßen (das macht er nämlich immer und weiß es auch - entschuldigt sich auch dafür) anstatt das wir es gemeinsam angehen. Aber da ist er dann wie so ein stures bockiges Kind irgendwie. ​Und die Kluft zwischen uns wird ja nicht weniger, wenn wir den Kontakt jetzt noch mehr reduzieren. Er war aber so sauer, dass er nicht mehr mit mir redet. ​Einzige Kontakt seit 3 Tagen war ein “Wie läuft dein Tag” und “viel Erfolg bei der Prüfung”. Vor einer Woche war noch alles “I love you”, “Can’t wait to be home” “I miss you baby girl”...​Ich hab jetzt so Angst, dass ich ihn verliere, weil er in seinem Kopf alles so negativ sieht und so ein gebranntes Kind von seiner Vergangenheit ist, dass er sich selbst völlig im Weg steht und gar nicht erkennt, dass was wir haben so gut ist und ich ihm immer den Rücken freihalten würde. Komme was wolle. ​Keine Ahnung was ich machen oder wie ich mit ihm umgehen soll, vorallem weil ich das Gefühl habe, dass er eine Art PTBS hat und das alles nur noch schwieriger macht... 😔
 

Ich denke, die Bundeswehr ist nicht mehr im Irak?

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8. März um 11:46
In Antwort auf melanie4131

Ich denke, die Bundeswehr ist nicht mehr im Irak?

Die Bundeswehr heißt auch nicht "ARMY".

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8. März um 11:49
In Antwort auf amiga

Die Bundeswehr heißt auch nicht "ARMY".

Das kann ja so ne internationale Bezeichnung sein, beantwortet aber nicht wirklich meine Frage.

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8. März um 11:53
In Antwort auf steinchen

Danke dir erstmal.
und ja, es ist definitiv nicht immer einfach so eine Beziehung zu führen. Ich denke ich bin aber ein Mensch, der mit schwierigeren Situationen ganz gut umgehen kann und mehr Geduld habe, als viele andere wohl hätten. Ich unterstütze ihn und was er macht zu 100% und kann auch stark für uns beide sein, wenn es sein müsste und er jmd zum anlehnen braucht. Was meist ist, wenn er erstmal wieder nachhause kommt. Die ersten Tage ist er immer sehr unruhig und aufgewühlt, Menschenmassen müssen wir meiden und er ist sehr aufmerksam bzgl der Umgebung. Nach paar Tagen kommt er dann aber auch mental immer zuhause an, einzig hin und wieder bricht alles raus und dann redet er auch darüber. 
In all den Zeiten zeige ich ihm immer auf, dass was wir haben ganz arg gut ist und ich ihm nicht nur "leere Worte" sage, wie es bei den Exen war, sondern ich es tatsächlich so meine. Dass ihm das natürlich schwer fällt teilweise anzunehmen ("heard it all before and see what happened", aber ich bin optimistisch, dass wir dort hinkommen. Mit kleinen Schritten, aber es wird. 
Seine Wut, kann ich absolut nachvollziehen mir gegenüber mittlerweile. Er hat mich da jedoch absolut missverstanden. Denn natürlich hòre ich ihn und nehme wahr und ernst wie er sich fühlt. Niemals war das meine Intention, dass ich das runterspiele. 
Ich denke ich hab eher versucht ihm einfach aufzuzeigen, dass obwohl ich verstehe wie er sich gerade fühlt, es in Wirklichkeit gar nicht so schlecht ist. Im Versuch ihn dabei mit dem Dagegenreden aus seiner Negativspirale zu holen. Verstehst du was ich mein? Aber hat wohl nicht geklappt. 
Nach paar Tagen mehr oder weniger keinem Kontakt, schreibt er zumindest hin und wieder was ich so mache bzw jeden Morgen ein guten Morgen und heute kam sogar mal wieder ein "Babe" und dass er sich schon auf einen entspannten Tag im Bett mit Filmen und Popcorn freut. Was denk ich ein ganz gutes Zeichen ist. 
Auch wenn wir sicher darüber reden werden müssen, vielleicht nur besser wenn er zuhause ist. Damit nicht wieder irgendwelche  Missverständnisse entstehen. 
Ich weiß nur nicht, ob ich es allgemein jetzt damit auf sich beruhen lassen soll, oder ihn mal in paar Tagen frage, wie es ihm mittlerweile so geht. Weil es mir egtl wichtig ist zu wissen, möchte ihn nur auch nicht unnötig aufwühlen. 

Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass du seine Gefühle gar nicht wahrnimmst, sondern dass du versuchen wolltest ihn zu "trösten", indem du sagst, es sei dich gar nicht so schlimm.
Aber manchmal bringt es einen gerade dann zur Weißglut, weil man einfach nur vom anderen hören möchte "Okay, dir geht es nicht gut, ich bin trotzdem für dich da" statt ständig alles herunterzuspielen. Auch wenn es gut gemeint war.
Wäre dein Freund jemand, der wegen jedem bisschen rumjammert und in allem was Schlechtes sieht, wäre das was anderes. Aber ihr seit ja in einer mehr oder weniger Extremsituation, vor allem er.

Ich würde ihn nicht direkt wieder auf das Thema ansprechen. Er hat sich gerade etwas gefangen und kommt langsam wieder auf dich zu.
Statt zu fragen "Wie geht es dir jetzt mit der Situation?", schreib doch einfach "Ich hoffe, dir geht es wieder besser" Da kann er selber entscheiden, ob er darauf eingehen möchte oder nicht. Da entsteht weniger Druck, unbedingt darauf antworten zu müssen, als bei einer direkten Frage. 
Es ist nicht leicht, so im Ungewissen zu sein, aber er kommt ja schon wieder auf dich zu, das solltest du positiv sehen 
Hatte er denn explizit gesagt, dass er sich eventuell trennen möchte?
 

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8. März um 13:06
In Antwort auf melanie4131

Das kann ja so ne internationale Bezeichnung sein, beantwortet aber nicht wirklich meine Frage.

Er arbeitet für die U.S. Army und ist nicht bewundert Bundeswehr  

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8. März um 13:21
In Antwort auf missdalton

Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass du seine Gefühle gar nicht wahrnimmst, sondern dass du versuchen wolltest ihn zu "trösten", indem du sagst, es sei dich gar nicht so schlimm.
Aber manchmal bringt es einen gerade dann zur Weißglut, weil man einfach nur vom anderen hören möchte "Okay, dir geht es nicht gut, ich bin trotzdem für dich da" statt ständig alles herunterzuspielen. Auch wenn es gut gemeint war.
Wäre dein Freund jemand, der wegen jedem bisschen rumjammert und in allem was Schlechtes sieht, wäre das was anderes. Aber ihr seit ja in einer mehr oder weniger Extremsituation, vor allem er.

Ich würde ihn nicht direkt wieder auf das Thema ansprechen. Er hat sich gerade etwas gefangen und kommt langsam wieder auf dich zu.
Statt zu fragen "Wie geht es dir jetzt mit der Situation?", schreib doch einfach "Ich hoffe, dir geht es wieder besser" Da kann er selber entscheiden, ob er darauf eingehen möchte oder nicht. Da entsteht weniger Druck, unbedingt darauf antworten zu müssen, als bei einer direkten Frage. 
Es ist nicht leicht, so im Ungewissen zu sein, aber er kommt ja schon wieder auf dich zu, das solltest du positiv sehen 
Hatte er denn explizit gesagt, dass er sich eventuell trennen möchte?
 

Ja ich versteh was du meinst, da hast du wohl recht. In dem Moment hab ich das gar nicht so gesehen, auch wenn ich rückblickend weiß, dass mich das wohl selbst auch zum kleinen Pulverfass gemacht hätte. 

Stimmt, mit der indirekten Frage/Ausaage ist eine gute Idee. Das wichtigste ist mir eh gerade, dass er wieder aus seinem kleinen Schneckenhaus rauskommt ☺️
Und ja, definitiv seh ich das positiv. Er hatte gefragt wie es mir geht und ich hab ihm erzählt, dass es mir gestern recht bescheiden ging, weil ich einen extrem starken Migräneanfall hatte. Darauf hin kam "Oh babe I wish I could give you a huge cuddle" was schon sehr liebevoll war, nachdem er die ganze Zeit vorher eher recht kühl gewesen ist und ja absolut nichts dergleichen gesagt oder irgendwelche Kosenamen benutzt hat. Hab ihm dann noch erzählt, wo ich gern mit ihm hinfahren möchte, wenn er wieder zuhause ist, weil ich glaube, dass es ihm gefallen könnte und direkt eine kleine Erinnerung zu einem unserer früheren Städtetrip wo wir uns durch alle lokalen Biersorten probiert haben, hervorruft. Das hat ihm gut gefallen und er meinte es wird bestimmt spaßig. 
Hahaha und ich hatte aus Spaß gesagt, dass jetzt mit meiner Gehaltserhöhung auf jeden Fall ein candle light dinner für uns beide bei McDonalds drin ist, sogar mit Dessert 🤣.  Daraufhin kam ein "can't wait for a romantic McDonald's" und "you're too good to me!" 
Denke das kann man auch als positiv einstufen haha. 



 

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8. März um 16:11
In Antwort auf steinchen

Danke dir erstmal.
und ja, es ist definitiv nicht immer einfach so eine Beziehung zu führen. Ich denke ich bin aber ein Mensch, der mit schwierigeren Situationen ganz gut umgehen kann und mehr Geduld habe, als viele andere wohl hätten. Ich unterstütze ihn und was er macht zu 100% und kann auch stark für uns beide sein, wenn es sein müsste und er jmd zum anlehnen braucht. Was meist ist, wenn er erstmal wieder nachhause kommt. Die ersten Tage ist er immer sehr unruhig und aufgewühlt, Menschenmassen müssen wir meiden und er ist sehr aufmerksam bzgl der Umgebung. Nach paar Tagen kommt er dann aber auch mental immer zuhause an, einzig hin und wieder bricht alles raus und dann redet er auch darüber. 
In all den Zeiten zeige ich ihm immer auf, dass was wir haben ganz arg gut ist und ich ihm nicht nur "leere Worte" sage, wie es bei den Exen war, sondern ich es tatsächlich so meine. Dass ihm das natürlich schwer fällt teilweise anzunehmen ("heard it all before and see what happened", aber ich bin optimistisch, dass wir dort hinkommen. Mit kleinen Schritten, aber es wird. 
Seine Wut, kann ich absolut nachvollziehen mir gegenüber mittlerweile. Er hat mich da jedoch absolut missverstanden. Denn natürlich hòre ich ihn und nehme wahr und ernst wie er sich fühlt. Niemals war das meine Intention, dass ich das runterspiele. 
Ich denke ich hab eher versucht ihm einfach aufzuzeigen, dass obwohl ich verstehe wie er sich gerade fühlt, es in Wirklichkeit gar nicht so schlecht ist. Im Versuch ihn dabei mit dem Dagegenreden aus seiner Negativspirale zu holen. Verstehst du was ich mein? Aber hat wohl nicht geklappt. 
Nach paar Tagen mehr oder weniger keinem Kontakt, schreibt er zumindest hin und wieder was ich so mache bzw jeden Morgen ein guten Morgen und heute kam sogar mal wieder ein "Babe" und dass er sich schon auf einen entspannten Tag im Bett mit Filmen und Popcorn freut. Was denk ich ein ganz gutes Zeichen ist. 
Auch wenn wir sicher darüber reden werden müssen, vielleicht nur besser wenn er zuhause ist. Damit nicht wieder irgendwelche  Missverständnisse entstehen. 
Ich weiß nur nicht, ob ich es allgemein jetzt damit auf sich beruhen lassen soll, oder ihn mal in paar Tagen frage, wie es ihm mittlerweile so geht. Weil es mir egtl wichtig ist zu wissen, möchte ihn nur auch nicht unnötig aufwühlen. 

hör bloß auf mit deiner Fragerei!!! du hast doch gemerkt wie er drauf reagiert. 

wie lange ist er überhaupt dort stationiert??

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8. März um 16:34
In Antwort auf carina2019

hör bloß auf mit deiner Fragerei!!! du hast doch gemerkt wie er drauf reagiert. 

wie lange ist er überhaupt dort stationiert??

Ist ja gut. Hab ja schon gesagt, dass ich es lasse. 
Er ist seit Januar wieder für 4 Monate dort, kommt im Mai für nen Monat wieder heim, dann wieder 3 Monate usw. Bis voraussichtlich Januar 2022.  

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8. März um 16:56
In Antwort auf steinchen

Ist ja gut. Hab ja schon gesagt, dass ich es lasse. 
Er ist seit Januar wieder für 4 Monate dort, kommt im Mai für nen Monat wieder heim, dann wieder 3 Monate usw. Bis voraussichtlich Januar 2022.  

bis Jänner 22?  wow   na dann hoff ich dass ihr das überlebt. sowas ist immer schwierig mit einer Beziehung

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8. März um 16:59
Beste Antwort
In Antwort auf carina2019

bis Jänner 22?  wow   na dann hoff ich dass ihr das überlebt. sowas ist immer schwierig mit einer Beziehung

Ich möchte EINMAL erleben, dass du konstruktive Hilfe geben würdest!
Stattdessen nur Häme und Besserwisserei!

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8. März um 22:17
In Antwort auf carina2019

bis Jänner 22?  wow   na dann hoff ich dass ihr das überlebt. sowas ist immer schwierig mit einer Beziehung

Wow. Du scheinst ein wirklich netter und positiver Mensch zu sein hey... Klar schaffen wir das, gibt keinen Grund warum nicht. Es gibt genug Soldaten, die in einer Beziehung sind.... Und ob du es glaubst oder nicht, mir ist durchaus klar, dass es manchmal schwierig werden kann. So wie es jetzt zum Beispiel war. Deine Miesmacherei find ich dennoch etwas fragwürdig und etwas frech um ehrlich zu sein. Aber nun gut. Wenn du nichts konstruktives zu sagen hast, lass es doch bitte einfach ganz bleiben. Danke. 

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8. März um 23:53
In Antwort auf missdalton

Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass du seine Gefühle gar nicht wahrnimmst, sondern dass du versuchen wolltest ihn zu "trösten", indem du sagst, es sei dich gar nicht so schlimm.
Aber manchmal bringt es einen gerade dann zur Weißglut, weil man einfach nur vom anderen hören möchte "Okay, dir geht es nicht gut, ich bin trotzdem für dich da" statt ständig alles herunterzuspielen. Auch wenn es gut gemeint war.
Wäre dein Freund jemand, der wegen jedem bisschen rumjammert und in allem was Schlechtes sieht, wäre das was anderes. Aber ihr seit ja in einer mehr oder weniger Extremsituation, vor allem er.

Ich würde ihn nicht direkt wieder auf das Thema ansprechen. Er hat sich gerade etwas gefangen und kommt langsam wieder auf dich zu.
Statt zu fragen "Wie geht es dir jetzt mit der Situation?", schreib doch einfach "Ich hoffe, dir geht es wieder besser" Da kann er selber entscheiden, ob er darauf eingehen möchte oder nicht. Da entsteht weniger Druck, unbedingt darauf antworten zu müssen, als bei einer direkten Frage. 
Es ist nicht leicht, so im Ungewissen zu sein, aber er kommt ja schon wieder auf dich zu, das solltest du positiv sehen 
Hatte er denn explizit gesagt, dass er sich eventuell trennen möchte?
 

Achso und bzgl ob er explizit gesagt hat, dass er sich trennen möchte. Nein. 
Nur, dass er sehr damit zu kämpfen hat, dass wir nicht miteinander reden können und er das Gefühl hat mich zu vernachlässigen und er einfach gerade nicht in der Lage ist das zu geben was er sollte. Das alles sehr hart ist gerade und er sich von der Außenwelt völlig abgeschottet fühlt und die Arbeit zu seinem einzigen Fokus geworden ist, bzw. er gar nicht weiß was in meinem Leben gerade passiert - obwohl ich egtl immer erzähle, aber ich hab das Gefühl er kann das gerade nicht richtig aufnehmen. Und das er gerade nicht glücklich ist bzw kein gutes Gefühl bzgl der Beziehung hat. Aber dann auch wieder, dass er mich unfassbar liebt und sehr vermisst und sich schon freut mich wiederzusehen...
Das war alles Anfang der Woche. Wie es aktuell hab ich ja vorhin schon geschrieben 🙂

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9. März um 4:00
In Antwort auf steinchen

Ist ja gut. Hab ja schon gesagt, dass ich es lasse. 
Er ist seit Januar wieder für 4 Monate dort, kommt im Mai für nen Monat wieder heim, dann wieder 3 Monate usw. Bis voraussichtlich Januar 2022.  

Das ist ein sehr ungewöhnlicher deployment Rhythmus. Was genau macht er denn? Was ist sein Job? Ist er ein enlisted soldier or commissioned officer? 

Mein Mann war die ersten Jahre unserer Beziehung auch oft monatelang in verschiedenen Teilen der Welt. Wir hatten auch nicht den Luxus jeden Tag Kontakt zu haben. Ich habe oft tagelang keinen Piep gehört, wusste nicht einmal wo er gerade ist. 

Ich weiß, das ist sehr schwierig. Es ist nicht nur schwierig für ihn..es ist auch schwierig für dich. Das muss er auch anerkennen. Er muss genauso viel für die Beziehung tun und wie du es an deinem Ende tust. 

Deine Beiträge lesen sich als würdest du die ganze Beziehungsarbeit leisten. Das geht auf Dauer nicht gut!

Wenn er Probleme mit mood swings, Depression, evtl. PTSD hat...dann muss er sich darum kümmern Hilfe zu bekommen. Diese Hilfe steht ihm zur Verfügung. Er muss sie annehmen. Du kannst nicht dafuer verantwortlich sein, dass er mit diesen schwerwiegenden Dingen zurechtkommt. 

Es gibt nach jedem deployment eine reintegration Phase. In dem Rahmen kann er Angebote wahrnehmen, um mit den Einsätzen, den nach Hause kommen und den Beziehungen die er hat besser zurecht zu kommen. 

Nimm nicht die volle Verantwortung für die Beziehung komplett auf dich. Ihr müsst beide zu gleichen Teilen daran arbeiten. Nehme auf keinen Fall die Rolle eines Counselors ein der ihm helfen will. Du kannst diese Rolle nicht ausfüllen. Er hat aber Zugang zu Counseling im Rahmen des Militärs. 

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9. März um 7:33

Deine Ratschläge sind fast noch besser als Lanas und das will was heißen. 😂

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9. März um 7:43

Sehr konstruktiver Ratschlag, du Möchtegern-Troll

@Steinchen
Ich finde, ihr seit momentan zwar auf Grund der Distanz auf einem schwierigen, aber relativ guten Weg. Ihm scheint ja auch viel an dir zu liegen.
Aber wie evaeden schon schrieb - bei allem Respekt, was er gerade leisten muss, darfst du dein Wohl nicht dabei vergessen. 
Tu dir was Gutes, lenkt dich ein bisschen ab mit Sachen, die dir Spaß, Kraft oder Erholung geben.
Und sollte er tatsächlich eine PTBS oder ähnliches haben, wie du vermutest, dann kannst du ihn zwar unterstützen, aber ihn nicht therapieren. Das müssen dafür ausgebildete Leute machen.
 

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9. März um 9:03
In Antwort auf steinchen

Wow. Du scheinst ein wirklich netter und positiver Mensch zu sein hey... Klar schaffen wir das, gibt keinen Grund warum nicht. Es gibt genug Soldaten, die in einer Beziehung sind.... Und ob du es glaubst oder nicht, mir ist durchaus klar, dass es manchmal schwierig werden kann. So wie es jetzt zum Beispiel war. Deine Miesmacherei find ich dennoch etwas fragwürdig und etwas frech um ehrlich zu sein. Aber nun gut. Wenn du nichts konstruktives zu sagen hast, lass es doch bitte einfach ganz bleiben. Danke. 

ich wünsche es euch doch dass ihr es schafft !!!
wirlich

aber sagt nicht: "gibt keinen grund warum nicht"

er hat gesagt er hat gerade kein gutes gefühl was die beziehung betrifft !!!

das meinte ich damit!

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20. März um 17:34
In Antwort auf evaeden

Das ist ein sehr ungewöhnlicher deployment Rhythmus. Was genau macht er denn? Was ist sein Job? Ist er ein enlisted soldier or commissioned officer? 

Mein Mann war die ersten Jahre unserer Beziehung auch oft monatelang in verschiedenen Teilen der Welt. Wir hatten auch nicht den Luxus jeden Tag Kontakt zu haben. Ich habe oft tagelang keinen Piep gehört, wusste nicht einmal wo er gerade ist. 

Ich weiß, das ist sehr schwierig. Es ist nicht nur schwierig für ihn..es ist auch schwierig für dich. Das muss er auch anerkennen. Er muss genauso viel für die Beziehung tun und wie du es an deinem Ende tust. 

Deine Beiträge lesen sich als würdest du die ganze Beziehungsarbeit leisten. Das geht auf Dauer nicht gut!

Wenn er Probleme mit mood swings, Depression, evtl. PTSD hat...dann muss er sich darum kümmern Hilfe zu bekommen. Diese Hilfe steht ihm zur Verfügung. Er muss sie annehmen. Du kannst nicht dafuer verantwortlich sein, dass er mit diesen schwerwiegenden Dingen zurechtkommt. 

Es gibt nach jedem deployment eine reintegration Phase. In dem Rahmen kann er Angebote wahrnehmen, um mit den Einsätzen, den nach Hause kommen und den Beziehungen die er hat besser zurecht zu kommen. 

Nimm nicht die volle Verantwortung für die Beziehung komplett auf dich. Ihr müsst beide zu gleichen Teilen daran arbeiten. Nehme auf keinen Fall die Rolle eines Counselors ein der ihm helfen will. Du kannst diese Rolle nicht ausfüllen. Er hat aber Zugang zu Counseling im Rahmen des Militärs. 

Hey  

sorry war bissl Chaos die letzte Zeit. Erstmal danke für deine/eure Antworten. 
Er ist kein aktiver Soldat mehr, sondern jetzt als contractor für die Army unterwegs. Daher auch dieser "andere" deployment Rhythmus. Sein Vetrag geht immer über ein Jahr und er ist Helikopteringenieur. 
Daher stehen ihm dort auch keine direkten Hilfen wie als aktiver Soldat zu weshalb es sich schwieriger gestaltet mit seinen mood swings usw. ich denke egtl auch recht sicher das es eine Art von PTBS ist, aber gut. Mir ist definitiv auch klar, dass ich ihm da nicht vollständig helfen kann, sondern er da professionellere Hilfe braucht bzw. es selbst angehen muss. Nur aktuell ist das eher nicht möglich, daher würde ich gern versuchen ihm seinen Aufenthalt dort irgendwie "angenehmer" zu machen. Klar müssen beide was für die Beziehung tun, ich würde es auch keinesfalls dauerhaft so laufen lassen, nur gerade ist es ihm nicht möglich mit noch mehr Druck umzugehen.
Die Lage dort ist sehr kritisch zur Zeit, die Anspannung damit enorm hoch. Ich würde gern wissen wie ich am besten darauf reagieren könnte. Was sagt man jmd der gerade jeden Tag damit rechnen muss wieder angegriffen zu werden und Anschläge hinter sich hat.
Wie bist du damit umgegangen und wie hast du da für es einen Mann reagiert? Was sollte man am besten machen, sagen und was lieber weglassen? Weißt du was ich meine?
zu unserem"Beziehungs-Auf-und-Ab", er sieht schon ein, dass es schwierig ist und er auch was machen muss und es tut ihm leid, dass er alles an mir ablässt. 
Das mit dem Counselor hat er mir tatsächlich einmal vorgeworfen. Ich hab es auch nie bewusst gemacht. Aber genau das ist es was ich meine, wie geht man am besten damit um. Er selbst kann es mir nicht sagen, weil er gerade völlig damit struggelt, weil so viel passiert.
Sein Leave wurde nämlich zu allem Überfluss vorerst gestrichen aufgrund der Covid-19 Situation... 
Und zu mir.. klar mach ich auch weiter Dinge, die mir guttun und alles. Ich vergess mich dabei nicht, aber angespannt bin ich dennoch ein bisschen jeden Tag. Man macht sich ja auch einfach Sorgen. 

Danke dir. 

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21. März um 6:29
In Antwort auf steinchen

Hey  

sorry war bissl Chaos die letzte Zeit. Erstmal danke für deine/eure Antworten. 
Er ist kein aktiver Soldat mehr, sondern jetzt als contractor für die Army unterwegs. Daher auch dieser "andere" deployment Rhythmus. Sein Vetrag geht immer über ein Jahr und er ist Helikopteringenieur. 
Daher stehen ihm dort auch keine direkten Hilfen wie als aktiver Soldat zu weshalb es sich schwieriger gestaltet mit seinen mood swings usw. ich denke egtl auch recht sicher das es eine Art von PTBS ist, aber gut. Mir ist definitiv auch klar, dass ich ihm da nicht vollständig helfen kann, sondern er da professionellere Hilfe braucht bzw. es selbst angehen muss. Nur aktuell ist das eher nicht möglich, daher würde ich gern versuchen ihm seinen Aufenthalt dort irgendwie "angenehmer" zu machen. Klar müssen beide was für die Beziehung tun, ich würde es auch keinesfalls dauerhaft so laufen lassen, nur gerade ist es ihm nicht möglich mit noch mehr Druck umzugehen.
Die Lage dort ist sehr kritisch zur Zeit, die Anspannung damit enorm hoch. Ich würde gern wissen wie ich am besten darauf reagieren könnte. Was sagt man jmd der gerade jeden Tag damit rechnen muss wieder angegriffen zu werden und Anschläge hinter sich hat.
Wie bist du damit umgegangen und wie hast du da für es einen Mann reagiert? Was sollte man am besten machen, sagen und was lieber weglassen? Weißt du was ich meine?
zu unserem"Beziehungs-Auf-und-Ab", er sieht schon ein, dass es schwierig ist und er auch was machen muss und es tut ihm leid, dass er alles an mir ablässt. 
Das mit dem Counselor hat er mir tatsächlich einmal vorgeworfen. Ich hab es auch nie bewusst gemacht. Aber genau das ist es was ich meine, wie geht man am besten damit um. Er selbst kann es mir nicht sagen, weil er gerade völlig damit struggelt, weil so viel passiert.
Sein Leave wurde nämlich zu allem Überfluss vorerst gestrichen aufgrund der Covid-19 Situation... 
Und zu mir.. klar mach ich auch weiter Dinge, die mir guttun und alles. Ich vergess mich dabei nicht, aber angespannt bin ich dennoch ein bisschen jeden Tag. Man macht sich ja auch einfach Sorgen. 

Danke dir. 

Ich kenne das ganze System ein wenig. Mein Mann war auch einige Jahre Soldat. Er war ein Pilot. Als er das Militär verlassen hat und dann nur noch Reservist war hat er als Zivilist für das DOD (Departement of Defense) gearbeitet?

Arbeitet dein Freund fuer die Regierung/Department of Defense? Falls das so ist hat er einen GS Job (Government Service)? Falls das der Fall ist fällt er in Deutschland unter das SOFA Agreement, er haette eine Government ID Card....und somit auch Zugang zu allen möglichen Services....unter anderem Counseling. Wir haben das fuer meinen Stiefsohn in Anspruch genommen. 

Falls er für einen Contractor arbeitet, dann arbeitet er nicht direkt für das DOD. Dann zählt was in seinem Arbeitsvertrag steht. Northrop Grumman waere so ein Unternehmen. Aber alle diese Contractors die in Deutschland Leute anstellen und einsetzen haben Regeln, dass sich ihre Mitarbeiter privat krankenversichern muessen. Also hat dein Freund auch keinen Fall ein Problem damit sich behandeln zu lassen, Counseling oder sonstige Hilfe für seine Probleme zu bekommen. Mit einer privaten Krankenversicherung werden sie ihm wahrscheinlich den roten Teppich ausrollen. 

Versteife dich nicht auch eine PTSD Diagnose. Man muss das erst sehen und man kann auch nicht alles auf PTSD Schieben. Auch wenn er emotionale Probleme hat...er kann nichts für seine Gefühle, aber er ist dafuer verantwortlich wie er mit dir umgeht. 

Wie habe ich meinen Mann unterstützt? Er hat ja nicht nur mich zurückgelassen, wenn er weg war, sondern auch seine 3 Kinder um die ich mich gekümmert habe. 

Ich habe ihm den Rücken freigehalten. Ich habe mich zu Hause um alles gekümmert und ihn nicht mit kleinen Alltagsproblemen belastet. Wenn wir uns virtuell gesehen haben,dann haben wir versucht, dass es Quality Time ist. 

Über wichtige Dinge im Leben muss man trotzdem reden....auch wenn sie problematisch sind. Aber es ist wichtig nicht auch ein Gespräch zu warten und dann sofort allen Frust rauszulassen und über 100 Probleme zu reden.

Ich wusste oft ein paar Wochen gar nicht in welchem Land er gerade ist. Ich weiß, dass ist nicht einfach und die Gedanken lassen sich nicht einfach abstellen. Er MUSS anerkennen und berücksichtigen, dass es auch für dich nicht einfach ist....dass er auch Verantwortung dafür trägt es dir so leicht wie möglich zu machen. 

Lebe trotzdem dein Leben, behalte eine Normalität bei und lass ihn an dieser Normalität teilhaben.

Frage einfach, wenn du manche Dinge noch konkreter wissen möchtest. Wie gesagt...das war lange Jahre mein Leben. 

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21. März um 9:32
In Antwort auf evaeden

Ich kenne das ganze System ein wenig. Mein Mann war auch einige Jahre Soldat. Er war ein Pilot. Als er das Militär verlassen hat und dann nur noch Reservist war hat er als Zivilist für das DOD (Departement of Defense) gearbeitet?

Arbeitet dein Freund fuer die Regierung/Department of Defense? Falls das so ist hat er einen GS Job (Government Service)? Falls das der Fall ist fällt er in Deutschland unter das SOFA Agreement, er haette eine Government ID Card....und somit auch Zugang zu allen möglichen Services....unter anderem Counseling. Wir haben das fuer meinen Stiefsohn in Anspruch genommen. 

Falls er für einen Contractor arbeitet, dann arbeitet er nicht direkt für das DOD. Dann zählt was in seinem Arbeitsvertrag steht. Northrop Grumman waere so ein Unternehmen. Aber alle diese Contractors die in Deutschland Leute anstellen und einsetzen haben Regeln, dass sich ihre Mitarbeiter privat krankenversichern muessen. Also hat dein Freund auch keinen Fall ein Problem damit sich behandeln zu lassen, Counseling oder sonstige Hilfe für seine Probleme zu bekommen. Mit einer privaten Krankenversicherung werden sie ihm wahrscheinlich den roten Teppich ausrollen. 

Versteife dich nicht auch eine PTSD Diagnose. Man muss das erst sehen und man kann auch nicht alles auf PTSD Schieben. Auch wenn er emotionale Probleme hat...er kann nichts für seine Gefühle, aber er ist dafuer verantwortlich wie er mit dir umgeht. 

Wie habe ich meinen Mann unterstützt? Er hat ja nicht nur mich zurückgelassen, wenn er weg war, sondern auch seine 3 Kinder um die ich mich gekümmert habe. 

Ich habe ihm den Rücken freigehalten. Ich habe mich zu Hause um alles gekümmert und ihn nicht mit kleinen Alltagsproblemen belastet. Wenn wir uns virtuell gesehen haben,dann haben wir versucht, dass es Quality Time ist. 

Über wichtige Dinge im Leben muss man trotzdem reden....auch wenn sie problematisch sind. Aber es ist wichtig nicht auch ein Gespräch zu warten und dann sofort allen Frust rauszulassen und über 100 Probleme zu reden.

Ich wusste oft ein paar Wochen gar nicht in welchem Land er gerade ist. Ich weiß, dass ist nicht einfach und die Gedanken lassen sich nicht einfach abstellen. Er MUSS anerkennen und berücksichtigen, dass es auch für dich nicht einfach ist....dass er auch Verantwortung dafür trägt es dir so leicht wie möglich zu machen. 

Lebe trotzdem dein Leben, behalte eine Normalität bei und lass ihn an dieser Normalität teilhaben.

Frage einfach, wenn du manche Dinge noch konkreter wissen möchtest. Wie gesagt...das war lange Jahre mein Leben. 

Guten Morgen, 

er arbeitet tatsächlich fürs DOD, aber nicht direkt angestellt, sondern weil er britischer Soldat war als Zivilist/Contractor. Dyncorp heißt das Unternehmen.
Bzgl Counseling/Hilfe weiß ich tatsächlich nicht wie es sich dort dann verhält, ich weiß bloß, dass wenn er krank wäre und medizinische Versorgung benötigen würde, fliegt man ihn irgendwo anders hin und behandelt es nicht direkt auf der Base. Außer es geht natürlich um sein Leben. 
Generell ist das Thema Counseling aber recht schwierig, weil ich nicht weiß wie ich es ansprechen sollte. Er ist unfassbar gereizt aktuell und fährt sehr schnell aus der Haut. 
Die letzte Woche war sehr.. sagen wir.. ereignisreich.. und sie mussten teilweise im Bunker schlafen bzw die Lage dort ist gerade die ganze Zeit auf high alert. Daher schläft er auch sehr schlecht und ist sehr "restless" und "on egde". 
Missversteh Dinge und rastet dann kurz völlig aus.. gestern zb meinte ich "maybe you could have an early night tonight without going somewhere else before, just straight to bed and take a wee more of your melatonin".. weil er nach der Arbeit sonst meist noch ins Gym geht (falls es nicht wieder gesperrt ist), Wäsche machen, etc.. hab also nichts Böses gemeint. Aber er ist total aus der Haut gefahren direkt und meinte "You've got 2min to explain that btw. What the fuck is that meant to mean, and this better be fucking good btw" und "how dare you".. wo ich gar nicht wusste wie mir geschieht, weil ich niemals irgendwas Böses gemeint hatte. Aber er lässt sich dann gerade auch sehr schwer runterbringen.
Deshalb weiß ich nicht wie ich gerade "kritischere" Themen ansprechen soll, weil er sich direkt angegriffen fühlt und in die Selbstverteidigung springt und "abschaltet". 
Später meinte er dann "I'm messed" und dass er gar nicht so snappy und angry oder frustrated sein will, aber es ihm gerade einfach schwerfällt. 
Und ich versteh, dass die Situation da gerade wirklich schlimm ist und mach mir auch echt Sorgen. 
Ich weiß nur manchmal gar nicht was ich lieber sagen soll oder darf, was will Mann in dem Moment hören. Man kann sich ja nur eher weniger in die Lage hineinversetzen. 
Wie bist du da dann auf deinen Mann eingegangen? 
Ich versuche natürlich, dass wir nicht nur über Probleme reden, sondern, dass ich die "heile" Bubble zuhause Aufrechthalte für ihn und ihm Alltagsdinge von zuhause erzähle. 
Ich hab aber auch das Gefühl, dass er damit teilweise nicht umgehen kann, weil er mal meinte "We may aswell be on totally different planets rn"... was wohl korrekt ist, aber daran kann ich doch nichts ändern. 
Natürlich steh ich voll und ganz hinter ihm und halte ihm den Rücken frei. Das steht für mich auch außer Frage. 
Und ich gestalte meinen Alltag klar ganz normal, dass es mich nicht ständig "belastet" oder einschränkt, aber man hat es halt im Kopf. Das ist aber auch ok für mich. 
Ich würde bloß gerne manchmal besser für ihn reagieren und hab das Gefühl ich trete manchmal in "Fettnäpfchen", die ich umgehen könnte wenn mir jmd sagen würde, wie man manchmal mit einem Soldaten umgehen muss, der gerade auf deployment ist und wer weiß sowas die letzte Zeit sehen musste. 
Falls du also da noch konkreter Tipps hast..oder dein Mann.. ich wär wirklich dankbar. 
Und vielleicht kam das falsch rüber, natürlich versteif ich mich nicht auf PTBS oder schieb alles darauf. Seine Emotionen sind wie sie sind und ich mache ihm keinen Vorwurf deswegen und will sie auch nicht runterreden. 
ich denke in all seinem Kopfchaos vergisst er nur manchmal, dass es für mich auch schwer ist - ganz anders als für ihn, aber dennoch nicht weniger wichtig- nur weiß ich nicht, wie ich ihm das manchmal klar machen soll, dass er nicht das Gefühl hat, dass ich seine Lage mit meinen "First world problems" belaste bzw vergleiche. Weißt du was ich meine? 
Wobei es keinesfalls so ist, dass er mich grundsätzlich nicht ernst nimmt. Das tut er definitiv. Und er sagt auch "I appreciate that you're so patient with me" und sowas. Nur manchmal ist's etwas schwierig, vorallem wenn so vie auf ihn einprasselt und er gar nicht mehr weiß was mit ihm los ist. 

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21. März um 22:38
In Antwort auf steinchen

Guten Morgen, 

er arbeitet tatsächlich fürs DOD, aber nicht direkt angestellt, sondern weil er britischer Soldat war als Zivilist/Contractor. Dyncorp heißt das Unternehmen.
Bzgl Counseling/Hilfe weiß ich tatsächlich nicht wie es sich dort dann verhält, ich weiß bloß, dass wenn er krank wäre und medizinische Versorgung benötigen würde, fliegt man ihn irgendwo anders hin und behandelt es nicht direkt auf der Base. Außer es geht natürlich um sein Leben. 
Generell ist das Thema Counseling aber recht schwierig, weil ich nicht weiß wie ich es ansprechen sollte. Er ist unfassbar gereizt aktuell und fährt sehr schnell aus der Haut. 
Die letzte Woche war sehr.. sagen wir.. ereignisreich.. und sie mussten teilweise im Bunker schlafen bzw die Lage dort ist gerade die ganze Zeit auf high alert. Daher schläft er auch sehr schlecht und ist sehr "restless" und "on egde". 
Missversteh Dinge und rastet dann kurz völlig aus.. gestern zb meinte ich "maybe you could have an early night tonight without going somewhere else before, just straight to bed and take a wee more of your melatonin".. weil er nach der Arbeit sonst meist noch ins Gym geht (falls es nicht wieder gesperrt ist), Wäsche machen, etc.. hab also nichts Böses gemeint. Aber er ist total aus der Haut gefahren direkt und meinte "You've got 2min to explain that btw. What the fuck is that meant to mean, and this better be fucking good btw" und "how dare you".. wo ich gar nicht wusste wie mir geschieht, weil ich niemals irgendwas Böses gemeint hatte. Aber er lässt sich dann gerade auch sehr schwer runterbringen.
Deshalb weiß ich nicht wie ich gerade "kritischere" Themen ansprechen soll, weil er sich direkt angegriffen fühlt und in die Selbstverteidigung springt und "abschaltet". 
Später meinte er dann "I'm messed" und dass er gar nicht so snappy und angry oder frustrated sein will, aber es ihm gerade einfach schwerfällt. 
Und ich versteh, dass die Situation da gerade wirklich schlimm ist und mach mir auch echt Sorgen. 
Ich weiß nur manchmal gar nicht was ich lieber sagen soll oder darf, was will Mann in dem Moment hören. Man kann sich ja nur eher weniger in die Lage hineinversetzen. 
Wie bist du da dann auf deinen Mann eingegangen? 
Ich versuche natürlich, dass wir nicht nur über Probleme reden, sondern, dass ich die "heile" Bubble zuhause Aufrechthalte für ihn und ihm Alltagsdinge von zuhause erzähle. 
Ich hab aber auch das Gefühl, dass er damit teilweise nicht umgehen kann, weil er mal meinte "We may aswell be on totally different planets rn"... was wohl korrekt ist, aber daran kann ich doch nichts ändern. 
Natürlich steh ich voll und ganz hinter ihm und halte ihm den Rücken frei. Das steht für mich auch außer Frage. 
Und ich gestalte meinen Alltag klar ganz normal, dass es mich nicht ständig "belastet" oder einschränkt, aber man hat es halt im Kopf. Das ist aber auch ok für mich. 
Ich würde bloß gerne manchmal besser für ihn reagieren und hab das Gefühl ich trete manchmal in "Fettnäpfchen", die ich umgehen könnte wenn mir jmd sagen würde, wie man manchmal mit einem Soldaten umgehen muss, der gerade auf deployment ist und wer weiß sowas die letzte Zeit sehen musste. 
Falls du also da noch konkreter Tipps hast..oder dein Mann.. ich wär wirklich dankbar. 
Und vielleicht kam das falsch rüber, natürlich versteif ich mich nicht auf PTBS oder schieb alles darauf. Seine Emotionen sind wie sie sind und ich mache ihm keinen Vorwurf deswegen und will sie auch nicht runterreden. 
ich denke in all seinem Kopfchaos vergisst er nur manchmal, dass es für mich auch schwer ist - ganz anders als für ihn, aber dennoch nicht weniger wichtig- nur weiß ich nicht, wie ich ihm das manchmal klar machen soll, dass er nicht das Gefühl hat, dass ich seine Lage mit meinen "First world problems" belaste bzw vergleiche. Weißt du was ich meine? 
Wobei es keinesfalls so ist, dass er mich grundsätzlich nicht ernst nimmt. Das tut er definitiv. Und er sagt auch "I appreciate that you're so patient with me" und sowas. Nur manchmal ist's etwas schwierig, vorallem wenn so vie auf ihn einprasselt und er gar nicht mehr weiß was mit ihm los ist. 

Ok, er hat also eine US Staatsangehörigkeit, sondern GB. 

Seine Basis ist aber in Deutschland, oder? Er kommt also zwischen Deployments nach D zurueck?

Was macht er genau? Helicopter in stand halten? Warten? Reparieren? Das ist eine sehr gute und gefragte Ausbildung. Damit kann er auch im nicht militärischen Bereich gut Arbeit finden und auch gut bezahlt. 

Das wäre im Prinzip die ultimative Lösung und er músste sich nicht mehr in diese Situation begeben die ihn so belastet. Nicht jeder kann das aushalten, verarbeiten. 

Du musst von dem Gedanken wegkommen, dass du etwas falsch machst...oder noch besser, noch vorsichtiger, noch richtiger reagieren könntest...und es ihm damit besser gehen würde. Was du machst ist "walking in egg Shells" und das bringt weder dir noch ihm etwas. 

Du bist seine Freundin, nicht seine Psychologin...in einer Beziehung macht und sagt man nicht immer das genau richtige das der andere im Moment hören will. 

Dass er so mit dir redet wie du es beschrieben hast finde ich sehr sehr bedenklich....das ist in meinen Augen verbal abuse. 

Was ich meinem Mann auf sowas geantwortet hätte? Don't even bother talking to me again if you can't get a grip. I will not be verbally abused by you. Not happening! Let me know when you are ready to apologize and have an adult conversation."

Ich würde vor allem mit ihm darüber reden, dass du so nicht weitermachen kannst.....weil diese Art psychological and verbal abuse eben nicht geht....und dass er fuer sich Hilfe in Anspruch nehmen muss....und sich einen anderen Job suchen, wenn er diese deployments nicht aushalten kann m

Er ist ja freiwillig dort. 

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22. März um 9:42
In Antwort auf evaeden

Ok, er hat also eine US Staatsangehörigkeit, sondern GB. 

Seine Basis ist aber in Deutschland, oder? Er kommt also zwischen Deployments nach D zurueck?

Was macht er genau? Helicopter in stand halten? Warten? Reparieren? Das ist eine sehr gute und gefragte Ausbildung. Damit kann er auch im nicht militärischen Bereich gut Arbeit finden und auch gut bezahlt. 

Das wäre im Prinzip die ultimative Lösung und er músste sich nicht mehr in diese Situation begeben die ihn so belastet. Nicht jeder kann das aushalten, verarbeiten. 

Du musst von dem Gedanken wegkommen, dass du etwas falsch machst...oder noch besser, noch vorsichtiger, noch richtiger reagieren könntest...und es ihm damit besser gehen würde. Was du machst ist "walking in egg Shells" und das bringt weder dir noch ihm etwas. 

Du bist seine Freundin, nicht seine Psychologin...in einer Beziehung macht und sagt man nicht immer das genau richtige das der andere im Moment hören will. 

Dass er so mit dir redet wie du es beschrieben hast finde ich sehr sehr bedenklich....das ist in meinen Augen verbal abuse. 

Was ich meinem Mann auf sowas geantwortet hätte? Don't even bother talking to me again if you can't get a grip. I will not be verbally abused by you. Not happening! Let me know when you are ready to apologize and have an adult conversation."

Ich würde vor allem mit ihm darüber reden, dass du so nicht weitermachen kannst.....weil diese Art psychological and verbal abuse eben nicht geht....und dass er fuer sich Hilfe in Anspruch nehmen muss....und sich einen anderen Job suchen, wenn er diese deployments nicht aushalten kann m

Er ist ja freiwillig dort. 

findest du denn, nach seinen ganzen aussagen, dass er die Beziehung will?  m

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22. März um 9:49
In Antwort auf evaeden

Ok, er hat also eine US Staatsangehörigkeit, sondern GB. 

Seine Basis ist aber in Deutschland, oder? Er kommt also zwischen Deployments nach D zurueck?

Was macht er genau? Helicopter in stand halten? Warten? Reparieren? Das ist eine sehr gute und gefragte Ausbildung. Damit kann er auch im nicht militärischen Bereich gut Arbeit finden und auch gut bezahlt. 

Das wäre im Prinzip die ultimative Lösung und er músste sich nicht mehr in diese Situation begeben die ihn so belastet. Nicht jeder kann das aushalten, verarbeiten. 

Du musst von dem Gedanken wegkommen, dass du etwas falsch machst...oder noch besser, noch vorsichtiger, noch richtiger reagieren könntest...und es ihm damit besser gehen würde. Was du machst ist "walking in egg Shells" und das bringt weder dir noch ihm etwas. 

Du bist seine Freundin, nicht seine Psychologin...in einer Beziehung macht und sagt man nicht immer das genau richtige das der andere im Moment hören will. 

Dass er so mit dir redet wie du es beschrieben hast finde ich sehr sehr bedenklich....das ist in meinen Augen verbal abuse. 

Was ich meinem Mann auf sowas geantwortet hätte? Don't even bother talking to me again if you can't get a grip. I will not be verbally abused by you. Not happening! Let me know when you are ready to apologize and have an adult conversation."

Ich würde vor allem mit ihm darüber reden, dass du so nicht weitermachen kannst.....weil diese Art psychological and verbal abuse eben nicht geht....und dass er fuer sich Hilfe in Anspruch nehmen muss....und sich einen anderen Job suchen, wenn er diese deployments nicht aushalten kann m

Er ist ja freiwillig dort. 

Er hat in dem Sinne keine richtige Base. Er war nachdem er aus der RAF ausgestiegen ist auf einem deployment hier in D, dann hat er sich dazu entschieden in den Iraq zu gehen, wo er jetzt ist. Was er macht oder wo er hingeht, wenn er on leave ist, ist in dem Sinne egal. Da ich/wir ja aber hier leben, kommt er zwischen seinen deployments aber natürlich heim nach D. Und genau, er hat die GB. 
Er ist Helikopteringenieur wartet, kontrolliert, repariert, troubleshootet, baut sie auseinander und wieder zusammen und checkt sie bevor er sie wieder losfliegen lässt. 
Natürlich könnte er irgendwo anders gute Arbeit finden, die nicht in so gefährlichen Gebieten ist. Dieser Plan steht auch. Er wollte vorher nur nochmal 1-2 Jahre ins Ausland, weil er dort das Gefühl hat mehr "bewirken" zu können und eher sieht wofür er macht was er macht. Weißt du was ich meine? 
Ich denke zwar auch immer mehr, dass er wahrscheinlich einfach einsehen muss, dass er es vielleicht nicht mehr so gut verpackt wie früher und es gesund für ihn wäre nur dieses Jahr fertig zu machen und nicht nochmal einen neuen Vetrag und damit auf ein neues 1-Jahres deployment dort hinzugehen, aber letztlich kann ich es ihm nicht verbieten. Und solange er das selbst nicht erkennt, redet man ein bisschen wie gegen eine Wand, weil er auch stur sein kann und Dinge gerne so wie er sie sich in Kopf gesetzt hat, durchziehen möchte.. 
Natürlich ist mir klar, dass man in einer Beziehung nicht immer alles richtig machen und sagen kann. Mir geht es auch nicht darum ihn in dem Sinne in Wattw zu packen und walking on egg sheels zu betreiben, denn das bringt unterm Strich klar keinem was. Was ich damit eher meinte ist, dass es dennoch ein paar allgemein "Dos/Don'ts" gibt, die man bei einem Soldaten, der gerade im Kriegsgebiet ist oder von dort kommt, beachten sollte.
Als psychological and verbal abuse hab ich das ganz tatsächlich gar nicht gesehen, auch wenn ich es definitiv auch drüber empfunden habe, aber ich weiß, dass er es grds gar nicht so schlimm meint wie er manchmal sagt. Er ist da eher wie so ein kleines trotziges Kind das um sich schlägt uns Leute von sich wegschubst obwohl er das egtl gar nicht will, weil es the easier way is und er sich so weniger damit auseinandersetzen muss bzw verletzt werden könnte. Bzw weil es ihm manchmal schwerfällt irgendwo Liebe anzunehmen bzw dem tatsächlich zu vertrauen. Was Quatsch ist, aber so denkt er manchmal. 
Wenn er das nächste mal aber so aus der Haut fährt, werde ich mal sowas wie du schreiben. 
Das "Problem" ist einzig, dass ich glaube, dass er irgendwo so überfordert und gestresst ist gerade mit allem, dass er selbs gar nicht weiß wie er aus der Spirale rauskommen soll und sich selbst nicht versteht. Er sagt ja immer wieder "I'm messed" "I don't know what wrong with me rn" ... 
Wie spricht man da am besten an, dass Counseling wohl eine ganz gute Idee wäre. Er ist die ganze Zeit so on edge, schläft kaum und hat jede Nacht bad dreams.. 
Für mich ist einfach schwer manchmal zu sehen, wie sehr er leidet und dann weiß ich nicht mal im Ansatz was in ihm los ist.. nur reden will er auch nicht "you have no idea how I feel rn" "I'm done with talking rn cos I'm just gonna get angry and frustrated".. 
Jetzt ist er aktuell wieder ein Eisklotz, redet quasi nichts mit mir. Antwortet zwar schon auf mein geschriebenes, aber es kommt nichts liebes oder irgendwas zurück. Und ich glaube gerade das würde ihm auch helfen wieder bissl aus seiner Festung rauszukommen, aber gut.

Das er freiwillig dort ist und es für mich manchmal auch scheiße ist, weiß er übrigens. Er kommt immer mal sowas wie "that's not fair to you. It was selfish.." 

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22. März um 9:56
In Antwort auf carina2019

findest du denn, nach seinen ganzen aussagen, dass er die Beziehung will?  m

Ja, ich bin mir sicher er will sie Beziehung noch, weil das was wir haben grundsätzlich was sehr sehr schönes und wertvolles ist und er ist sehr dankbar und glücklich mich gefunden zu haben.
Ich hab bloß das Gefühl, dass er gerade so sehr mit seinem ganzen Gefühlschaos und mood swings und ups and downs das Gute etwas vergisst bzw in Hintergrund stellt und nur all das negative und anstrengende gerade sieht. Und das es aktuell ständig zu unnötigem arguing kommt, dass ich gar nicht will, aber er einfach so gereizt ist, dass es doch passiert. 
Ich hatte mir aber jetzt überlegt, ob ich nicht so Sachen aus dem Weg gehe indem ich einfach gar nicht mehr auf so unnötige snappy Antworten eingehe sondern dem ganzen mit guter Laune und positivity entgegengehen, um ihn damit auch bissl aus dem negativen zu kriegen. 
Denke es ist gerade einfach eine harte Zeit, die wir durchziehen müssen, und vieles ist sicher auch der entfernung gerade geschuldet. Aber das ist nun mal die Realität gerade und daran können wir nichts ändern. Vieles würde sich klar viel leichter lösen lassen oder gar nicht er soweit kommen, wenn man physisch beieinander wäre.. aber ist halt nicht drin. 

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22. März um 10:34
In Antwort auf steinchen

Hallo ihr Lieben. ​
Ich bin ein bisschen verzweifelt und weiß einfach nicht so richtig was ich machen und/oder wie ich mich verhalten soll. ​Mein Freund ist bei der Army und aktuell immer für 4 Monate im Auslandseinsatz. Danach hat er 1 Monat Leave und muss wieder für 3-4 Monate weg. ​Ein Einsatz haben wir schon hinter uns, die Zeit war zwischendurch hart, aber es war okay. Die Zeit mit ihm Zuhause und im Urlaub dafür umso schöner und voller Liebe. ​Im Januar ist er jetzt wieder gegangen und am Anfang war alles gut, soweit man es als gut bezeichnen kann, dass der Partner im Iraq rumspringt ( das Chaos in Bagdad ist hat man ja in den Medien mitbekommen). ​Wir haben recht viel geschrieben und konnten auch immer mal wieder telefonieren, er hat ganz viele liebe Sachen geschrieben und auf Social Media gepostet und alles. Dann vor ungefähr einen Monat gab es Probleme mit dem WiFi dort, die Situation ist bisschen kritischer geworden und er hat eine neue Position dort eingenommen. Der Stress und Druck sind damit gestiegen, er hatte kaum Zeit zu schreiben, weil er immer “busy” war und dann wurde das WiFi ab nachmittags ausgeschalten. Seitdem können wir abends nicht mehr miteinander reden, tagsüber während er arbeitet, ist es unfassbar schwer. Die Texte wurden kürzer, die Belastung immer größer. Immer häufiger hatte er Mood Swings, war gereizt, kurz angebunden. Hat zwar immernoch geschrieben, dass er mich vermisst und die Tage zählt bis er wieder zuhause ist (im Mai) und das er mich liebt. ​Die Tage an denen er kurz angebunden war, sind immer mehr geworden. Er hat sich schlecht gefühlt, weil er meinte er hat das Gefühl keine Zeit mehr für mich zu haben und mich zu vernachlässigen. Sich dafür entschuldigt. Und ich hab ihm immer versucht deutlich zu machen, dass er ja nichts dafür kann und ich Verständnis habe. Was auch stimmt. Das Problem ist das durch das wenige Schreiben immer mehr eine Distanz entstand. Er hat kaum mehr was von sich erzählt, und seien es nur Kleinigkeiten wie was er zu Mittag hatte oder wie die Arbeit ist (er ist Ingenieur dort).
Auf meine Fragen ist er kaum noch eingegangen und ich hab teilweise fast Monologe geführt.
Immer mehr hab ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Am Wochenende dann hat er plötzlich gesagt, dass er extrem mit der ganzen Situation und das er kaum mit mir reden kann und wir kaum noch schreiben sehr leidet und damit zu kämpfen hat und nicht weiß wohin das Ganze führen soll. 
Ich hab versucht wieder dagegen zu reden und Verständnis zu zeigen, aber er verkopft sich häufig und man kriegt ihn nur sehr schwer aus dieser negativ Spirale raus. Hinzukommt, dass seine letzten beiden Beziehungen aufgrund der Army und seinem Leben weg von Zuhause gescheitert sind, seine Ex-Verlobte ihm viel vorgemacht und ihn betrogen hat und er eh schon kaum noch daran glaubt, dass es überhaupt funktionieren kann. Sagte immer wieder zu mir sowas wie “du wirst es auch irgendwann leid sein”, “ich kenn das alles schon”. Und wenn ich dagegen geredet habe und gesagt hab, dass ich aber nicht die anderen bin und wenn ich mich darauf einlassen ich auch nicht wegrenne, wenn es schwieriger wird. Was auch stimmt. Ich versuche immer sein Fels zu sein. ​Das Problem ist, dass wenn er sich so verkopft er das alles gar nicht mehr richtig hört und annehmen kann. Und sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und dem, dass er so stark darunter leidet, dass wir kein Kontakt haben.
Am Wochenende hat er dann gemeint, dass ihm bewusst ist, dass wir gerade stark auseinander driften und voneinander entfernen. Das er das Gefühl hat nicht mehr zu wissen was in meinem Leben vor sich geht und die Arbeit dort zu seinem einzigen Fokus geworden ist. Das er Zeit für Rauch braucht um mit sich selbst klar zu kommen und mich nicht durch das alles zu zerren. ​Da wir an so einem Punkt schon immer mal gewesen sind, hab ich wieder dagegen angeredet. Gesagt, dass es alles gar nicht so schlimm ist und wir das durchstehen. Natürlich ist es keine tolle Situation und mit dem fehlenden Wifi wirklich eine enorme Belastung. Aber das wir uns einfach bisschen mehr bemühen müssen, wieder zueinander zu finden. Und alles erzählen und notfalls eben zwar abends schreiben, aber es erst morgens zugestellt wird. Und das ich weiß, dass das alles gerade sehr sehr hart ist, aber wir nicht zulassen dürfen, dass uns das auseinander bringt. 
Sein Problem ist, dass er sich durch dieses Verkopfen auch “selbst sabotiert” und das hab ich ihm auch gesagt.
Daraufhin ist er völlig ausgerastet und hat gemeint, dass ich keine Ahnung davon habe was er fühlt und ich nichts verstehe. Wo er herkommt und in der Vergangenheit schon durchgemacht hat. Und dass wenn ich im Selbstsabotage vorwerfe und dass er damit auch irgenwo unsere Beziehung sabotiert, ich wohl absolut keine Ahnung habe. Und er jetzt erstmal von mir gar nichts hören will und ich ihn in Ruhe lassen soll. Er ist es leid, dass ich ihm immer wieder sage, dass alles gar nicht so dramatisch ist und ich ihn damit erdrücke. ​Ich hab mich dann für mein “Self-destructive” entschuldigt und gemeint, dass es halt auf mich einfach den Eindruck macht, dass er nur darauf gewartet hat dass es schwierig wird, um dann sagen zu können, dass er es eh wusste das es so kommt. Er meinte ich müsse mich nicht entschuldigen, scheinbar muss was dran sein, wenn er das früher schon gehört hat und ich noch so oft behaupten kann, dass ich Verständnis habe und glücklich bin, es letztlich gerade doch nur wie eine Wiederholung der vorhergehenden Beziehungen ist. Und ich akzeptieren muss, dass er gerade nicht glücklich ist. Er liebt mich und ich bin eine tolle Frau und er vermisst mich unfassbar, ich ihn aber in Ruhe lassen soll damit er mit sich klarkommt, weil wie sollen wir es bewältigen, wenn er sich selbst nicht herausfinden kann und er gerade kein gutes Gefühl über diese Beziehung hat. ​Mein Problem ist, dass ich das Gefühl habe, dass er sich völlig verkopft und jetzt aufgrund dem ganzen Stress an der Arbeit und alles, es für ihn leichter ist mich von sich zu stoßen (das macht er nämlich immer und weiß es auch - entschuldigt sich auch dafür) anstatt das wir es gemeinsam angehen. Aber da ist er dann wie so ein stures bockiges Kind irgendwie. ​Und die Kluft zwischen uns wird ja nicht weniger, wenn wir den Kontakt jetzt noch mehr reduzieren. Er war aber so sauer, dass er nicht mehr mit mir redet. ​Einzige Kontakt seit 3 Tagen war ein “Wie läuft dein Tag” und “viel Erfolg bei der Prüfung”. Vor einer Woche war noch alles “I love you”, “Can’t wait to be home” “I miss you baby girl”...​Ich hab jetzt so Angst, dass ich ihn verliere, weil er in seinem Kopf alles so negativ sieht und so ein gebranntes Kind von seiner Vergangenheit ist, dass er sich selbst völlig im Weg steht und gar nicht erkennt, dass was wir haben so gut ist und ich ihm immer den Rücken freihalten würde. Komme was wolle. ​Keine Ahnung was ich machen oder wie ich mit ihm umgehen soll, vorallem weil ich das Gefühl habe, dass er eine Art PTBS hat und das alles nur noch schwieriger macht... 😔
 

Ich druecke das mal milde aus: Man kann seinem Partner auch gewaltig auf den Sack gehen!! Diese staendige Schreiberei & Nachkriecherei. Herrgott er ist dort im Einsatz, er hat andere Probleme als mit dir ueber sein Mittagessen zu schreiben, lass ihn doch mal auf dich zukommen anstatt ihn immer wieder zu gaengeln.
Du hast null Emphatie denn sonst wuerdest du nicht dauernd irgendeine Hausfrauen-Psychologie Themen anschneiden & ihm einreden. Sowas entfernt dich immer mehr von ihm, merkste ja selber. Ernste Themen sollte man ohnehin persoenlich besprechen wenn er dann wieder da ist und nicht zwischen Tuer & Angel. Er braucht eine Frau die stark fuer beide ist und sich auch mal zusammenreissen kann auch wenn es weh tut. Ich spreche da auch aus Erfahrung. Fuer sowas muss man aber auch reif genug sein, das was du machst ist auf jeden Fall nicht Ruecken freihalten.
Zur Ablenkung: Hast du keine Hobbies? Du musst Inhalte nur fuer dich selbst finden, triff dich mit Freunden, geh weg, mach Sport etc. Staerke ihn wenn dann nur mit positiven Worten und vor allem lass ihn einfach mal eine Weile in Ruhe.

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22. März um 10:35
In Antwort auf steinchen

Ja, ich bin mir sicher er will sie Beziehung noch, weil das was wir haben grundsätzlich was sehr sehr schönes und wertvolles ist und er ist sehr dankbar und glücklich mich gefunden zu haben.
Ich hab bloß das Gefühl, dass er gerade so sehr mit seinem ganzen Gefühlschaos und mood swings und ups and downs das Gute etwas vergisst bzw in Hintergrund stellt und nur all das negative und anstrengende gerade sieht. Und das es aktuell ständig zu unnötigem arguing kommt, dass ich gar nicht will, aber er einfach so gereizt ist, dass es doch passiert. 
Ich hatte mir aber jetzt überlegt, ob ich nicht so Sachen aus dem Weg gehe indem ich einfach gar nicht mehr auf so unnötige snappy Antworten eingehe sondern dem ganzen mit guter Laune und positivity entgegengehen, um ihn damit auch bissl aus dem negativen zu kriegen. 
Denke es ist gerade einfach eine harte Zeit, die wir durchziehen müssen, und vieles ist sicher auch der entfernung gerade geschuldet. Aber das ist nun mal die Realität gerade und daran können wir nichts ändern. Vieles würde sich klar viel leichter lösen lassen oder gar nicht er soweit kommen, wenn man physisch beieinander wäre.. aber ist halt nicht drin. 

Dann würdest du dich im Prinzip aber verstellen... auch nicht Sinn der Sache oder

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22. März um 12:29
In Antwort auf carina2019

Dann würdest du dich im Prinzip aber verstellen... auch nicht Sinn der Sache oder

Nee tatsächlich eigentlich nicht, denn selbst wenn ich manchmal gestresst bin von allem, ist es mir den Streit oder die Diskussion egtl überhaupt nicht wert und ändert nichts daran, dass ich mir egtl die meiste Zeit denke es ist alles nicht so schlimm wie er es gerade in seinem Tunnelblick sieht. Ich hab gute Laune und bin positiv eingestellt, Versuch das gute immer zu sehen und deshalb eben auch, dass ich versuch das Jetz biss auf ihn zu übertragen. Alles andere funktioniert ja offensichtlich nicht.  

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22. März um 12:44
In Antwort auf sara88

Ich druecke das mal milde aus: Man kann seinem Partner auch gewaltig auf den Sack gehen!! Diese staendige Schreiberei & Nachkriecherei. Herrgott er ist dort im Einsatz, er hat andere Probleme als mit dir ueber sein Mittagessen zu schreiben, lass ihn doch mal auf dich zukommen anstatt ihn immer wieder zu gaengeln.
Du hast null Emphatie denn sonst wuerdest du nicht dauernd irgendeine Hausfrauen-Psychologie Themen anschneiden & ihm einreden. Sowas entfernt dich immer mehr von ihm, merkste ja selber. Ernste Themen sollte man ohnehin persoenlich besprechen wenn er dann wieder da ist und nicht zwischen Tuer & Angel. Er braucht eine Frau die stark fuer beide ist und sich auch mal zusammenreissen kann auch wenn es weh tut. Ich spreche da auch aus Erfahrung. Fuer sowas muss man aber auch reif genug sein, das was du machst ist auf jeden Fall nicht Ruecken freihalten.
Zur Ablenkung: Hast du keine Hobbies? Du musst Inhalte nur fuer dich selbst finden, triff dich mit Freunden, geh weg, mach Sport etc. Staerke ihn wenn dann nur mit positiven Worten und vor allem lass ihn einfach mal eine Weile in Ruhe.

Hey. 
hahaha ehm alles gut, immer frei raus. Ich wollte ihm nie auf den Sack gehen und bin stark für uns beide. Versuch ihm das auch immer klar zu machen, dass egal wie Moody er ist, dass nichts an uns ändert und er meine volle Unterstützung  hat bei dem was er macht. 
Es ist auch nicht unbedingt so, dass ich ihm ständig und permanent schreibe, das macht er schon durchaus auch. Er is dann bloß eher kurz angebunden oder so. 
Ich kann mich im übrigen durchaus zusammenreißen, mach ich auch. Natürlich will ich ihm kein zusätzlicher "Ballast". 
Was hast du für Erfahrungen gemacht?
Und klar hab ich Hobbies und unternehmt viel mit Freunden etc, Ich sitze nicht die ganze Zeit zu Hause rum bin einsam und jammer ihn voll. Das mach ich nicht. Auch lass ich meine kleinen Alltagsprobleme, die nebensächlich sind, nicht an ihm aus. 
Meinst du dann aber quasi ich soll einfach gar nicht auf die "Dramen" eingehen, wie ich das jetzt gedacht hab?
Ich weiß selbst manchmal gar nicht was so richtig los ist mit mir. Ich bin egtl stark und war es immer für uns beide, nie so "needy" oder sowas.. in letzter Zeit war es bloß glaub einfach nur sehr viel und ständig kommt was neues hinzu, auf das wir kein Einfluss haben, dass die ganze Situation drumrum angespannter macht (zB das er kein leave bekommt und jetzt nochmal 6 Monate wegbleibt aufgrund der ganzen Coronakrise, es dort sehr sehr gefährlich ist gerade, usw)... 

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22. März um 16:17
In Antwort auf steinchen

Hey. 
hahaha ehm alles gut, immer frei raus. Ich wollte ihm nie auf den Sack gehen und bin stark für uns beide. Versuch ihm das auch immer klar zu machen, dass egal wie Moody er ist, dass nichts an uns ändert und er meine volle Unterstützung  hat bei dem was er macht. 
Es ist auch nicht unbedingt so, dass ich ihm ständig und permanent schreibe, das macht er schon durchaus auch. Er is dann bloß eher kurz angebunden oder so. 
Ich kann mich im übrigen durchaus zusammenreißen, mach ich auch. Natürlich will ich ihm kein zusätzlicher "Ballast". 
Was hast du für Erfahrungen gemacht?
Und klar hab ich Hobbies und unternehmt viel mit Freunden etc, Ich sitze nicht die ganze Zeit zu Hause rum bin einsam und jammer ihn voll. Das mach ich nicht. Auch lass ich meine kleinen Alltagsprobleme, die nebensächlich sind, nicht an ihm aus. 
Meinst du dann aber quasi ich soll einfach gar nicht auf die "Dramen" eingehen, wie ich das jetzt gedacht hab?
Ich weiß selbst manchmal gar nicht was so richtig los ist mit mir. Ich bin egtl stark und war es immer für uns beide, nie so "needy" oder sowas.. in letzter Zeit war es bloß glaub einfach nur sehr viel und ständig kommt was neues hinzu, auf das wir kein Einfluss haben, dass die ganze Situation drumrum angespannter macht (zB das er kein leave bekommt und jetzt nochmal 6 Monate wegbleibt aufgrund der ganzen Coronakrise, es dort sehr sehr gefährlich ist gerade, usw)... 

ich glaube dein "alles wird gut" nervt ihn. das solltest du einfach mal sein lassen.   

lass es einfach entspannt laufen ....
und ausschlaggebend ist sowieso wie es ist wenn ihr euch dann endlich wieder seht

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24. März um 6:01
In Antwort auf steinchen

Hey. 
hahaha ehm alles gut, immer frei raus. Ich wollte ihm nie auf den Sack gehen und bin stark für uns beide. Versuch ihm das auch immer klar zu machen, dass egal wie Moody er ist, dass nichts an uns ändert und er meine volle Unterstützung  hat bei dem was er macht. 
Es ist auch nicht unbedingt so, dass ich ihm ständig und permanent schreibe, das macht er schon durchaus auch. Er is dann bloß eher kurz angebunden oder so. 
Ich kann mich im übrigen durchaus zusammenreißen, mach ich auch. Natürlich will ich ihm kein zusätzlicher "Ballast". 
Was hast du für Erfahrungen gemacht?
Und klar hab ich Hobbies und unternehmt viel mit Freunden etc, Ich sitze nicht die ganze Zeit zu Hause rum bin einsam und jammer ihn voll. Das mach ich nicht. Auch lass ich meine kleinen Alltagsprobleme, die nebensächlich sind, nicht an ihm aus. 
Meinst du dann aber quasi ich soll einfach gar nicht auf die "Dramen" eingehen, wie ich das jetzt gedacht hab?
Ich weiß selbst manchmal gar nicht was so richtig los ist mit mir. Ich bin egtl stark und war es immer für uns beide, nie so "needy" oder sowas.. in letzter Zeit war es bloß glaub einfach nur sehr viel und ständig kommt was neues hinzu, auf das wir kein Einfluss haben, dass die ganze Situation drumrum angespannter macht (zB das er kein leave bekommt und jetzt nochmal 6 Monate wegbleibt aufgrund der ganzen Coronakrise, es dort sehr sehr gefährlich ist gerade, usw)... 

Also du relativierst sozusagen alles was du vorher urspruenglich geschrieben hast, dann ist doch alles in Butter bei euch!

Welche Dramen? Wie gesagt, ich wuerde alles was negativ ist sowieso nicht schreiben denn das zieht ihn nur weiter runter. Biete ihm Hilfe an wenn er welche will aber ansonsten muss man nicht immer alles totquatschen und aus einer Muecke einen Elefanten machen. Er muss wissen das du fuer ihn da bist aber auch das du ein eigenes Leben hast und einen geregelten Alltag ohne ihn. Du bist ja nicht sein Seelsorger. 
Mein Mann war zwar nie bei der Army aber wir waren auch einmal beruflich in der Situation das wir getrennt voneinander waren und uns ein paar Mal im Jahr sehen konnten. Das war auch eine harte Zeit weil das niemand schoen findet aber da lernt man auch dass das Leben weitergehen muss und das man auch als eigenstaendige Person Inhalte finden muss. Heute leben wir schon lange im Ausland und diese Zeit hat uns beide nur weitergebracht und mehr zusammengeschweisst weil wir wissen was wirklich wichtig ist. Leute die nie einen Tag voneinander getrennt waren und dann rumheulen das der Partner mal 2 Wochen auf Geschaeftsreise ist kann ich ohnehin nicht verstehen, das sind auch immer die wo dann die Beziehung an sinnlosen Dingen auseinander bricht weil keiner eigenstaendig ueberleben kann und sein persoenliches Glueck nur aus dem Partner zieht.

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24. März um 6:05
In Antwort auf steinchen

Er hat in dem Sinne keine richtige Base. Er war nachdem er aus der RAF ausgestiegen ist auf einem deployment hier in D, dann hat er sich dazu entschieden in den Iraq zu gehen, wo er jetzt ist. Was er macht oder wo er hingeht, wenn er on leave ist, ist in dem Sinne egal. Da ich/wir ja aber hier leben, kommt er zwischen seinen deployments aber natürlich heim nach D. Und genau, er hat die GB. 
Er ist Helikopteringenieur wartet, kontrolliert, repariert, troubleshootet, baut sie auseinander und wieder zusammen und checkt sie bevor er sie wieder losfliegen lässt. 
Natürlich könnte er irgendwo anders gute Arbeit finden, die nicht in so gefährlichen Gebieten ist. Dieser Plan steht auch. Er wollte vorher nur nochmal 1-2 Jahre ins Ausland, weil er dort das Gefühl hat mehr "bewirken" zu können und eher sieht wofür er macht was er macht. Weißt du was ich meine? 
Ich denke zwar auch immer mehr, dass er wahrscheinlich einfach einsehen muss, dass er es vielleicht nicht mehr so gut verpackt wie früher und es gesund für ihn wäre nur dieses Jahr fertig zu machen und nicht nochmal einen neuen Vetrag und damit auf ein neues 1-Jahres deployment dort hinzugehen, aber letztlich kann ich es ihm nicht verbieten. Und solange er das selbst nicht erkennt, redet man ein bisschen wie gegen eine Wand, weil er auch stur sein kann und Dinge gerne so wie er sie sich in Kopf gesetzt hat, durchziehen möchte.. 
Natürlich ist mir klar, dass man in einer Beziehung nicht immer alles richtig machen und sagen kann. Mir geht es auch nicht darum ihn in dem Sinne in Wattw zu packen und walking on egg sheels zu betreiben, denn das bringt unterm Strich klar keinem was. Was ich damit eher meinte ist, dass es dennoch ein paar allgemein "Dos/Don'ts" gibt, die man bei einem Soldaten, der gerade im Kriegsgebiet ist oder von dort kommt, beachten sollte.
Als psychological and verbal abuse hab ich das ganz tatsächlich gar nicht gesehen, auch wenn ich es definitiv auch drüber empfunden habe, aber ich weiß, dass er es grds gar nicht so schlimm meint wie er manchmal sagt. Er ist da eher wie so ein kleines trotziges Kind das um sich schlägt uns Leute von sich wegschubst obwohl er das egtl gar nicht will, weil es the easier way is und er sich so weniger damit auseinandersetzen muss bzw verletzt werden könnte. Bzw weil es ihm manchmal schwerfällt irgendwo Liebe anzunehmen bzw dem tatsächlich zu vertrauen. Was Quatsch ist, aber so denkt er manchmal. 
Wenn er das nächste mal aber so aus der Haut fährt, werde ich mal sowas wie du schreiben. 
Das "Problem" ist einzig, dass ich glaube, dass er irgendwo so überfordert und gestresst ist gerade mit allem, dass er selbs gar nicht weiß wie er aus der Spirale rauskommen soll und sich selbst nicht versteht. Er sagt ja immer wieder "I'm messed" "I don't know what wrong with me rn" ... 
Wie spricht man da am besten an, dass Counseling wohl eine ganz gute Idee wäre. Er ist die ganze Zeit so on edge, schläft kaum und hat jede Nacht bad dreams.. 
Für mich ist einfach schwer manchmal zu sehen, wie sehr er leidet und dann weiß ich nicht mal im Ansatz was in ihm los ist.. nur reden will er auch nicht "you have no idea how I feel rn" "I'm done with talking rn cos I'm just gonna get angry and frustrated".. 
Jetzt ist er aktuell wieder ein Eisklotz, redet quasi nichts mit mir. Antwortet zwar schon auf mein geschriebenes, aber es kommt nichts liebes oder irgendwas zurück. Und ich glaube gerade das würde ihm auch helfen wieder bissl aus seiner Festung rauszukommen, aber gut.

Das er freiwillig dort ist und es für mich manchmal auch scheiße ist, weiß er übrigens. Er kommt immer mal sowas wie "that's not fair to you. It was selfish.." 

Wie spricht man das mit dem Counseling am besten an....ganz einfach: You are going to get help....counseling, psychotherapie, medication....you are doing something to get help because I cannot go on with you like this. I am not your counselor and I am not your punching ball you can verbally abuse. We are not doing this anymore. I don't deserve to be treated so poorly. 

Ganz ehrlich...ich sehe das ganze nicht positiv fuer dich, fuer euch. 

Du bist in deiner Helferrolle Gefangen und glaubst immer noch, wenn du nur das richtige sagen würdest, dich richtig verhalten würdest....das würde etwas für ihn und eure Beziehung verbessern. Dieser Glaube ist zu 100% falsch. Du suchst weiter Entschuldigungen und Erklärungen für sein Verhalten dir gegenüber. Aber er ist für sein Verhalten und für seine Worte zu 100% verantwortlich. Er ist nicht "schuld" an seinen Gefühlen....aber er hat die volle Verantwortung für seine Worte und Taten. 

Er ist weiterhin in einer Art Opferrolle gefangen. Er entscheidet sich völlig freiwillig dafür dort zu arbeiten, obwohl ihn das dermaßen aus der Bahn wirft. Das hat keinen Sinn und ist ihm selber und dir gegenüber sehr unfair. 

 Mein Mann hatte diese starke Belastung wegen den deployments nicht. Ihm war auch immer sehr bewusst, dass die Piloten und ihre Crews (mechanics wie dein Freund, Crew Chiefs usw.) sehr privilegiert waren unter den Soldaten und im Vergleich zu anderen Jobs wenig Gefahr und Stress aushalten mussten. 

Wenn er diesem Job psychisch nicht gewachsen ist soll er das so bald wie möglich beenden. Er findet jederzeit einen Job der nicht in einem Kriegsgebiet ist. 

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24. März um 13:12
In Antwort auf evaeden

Wie spricht man das mit dem Counseling am besten an....ganz einfach: You are going to get help....counseling, psychotherapie, medication....you are doing something to get help because I cannot go on with you like this. I am not your counselor and I am not your punching ball you can verbally abuse. We are not doing this anymore. I don't deserve to be treated so poorly. 

Ganz ehrlich...ich sehe das ganze nicht positiv fuer dich, fuer euch. 

Du bist in deiner Helferrolle Gefangen und glaubst immer noch, wenn du nur das richtige sagen würdest, dich richtig verhalten würdest....das würde etwas für ihn und eure Beziehung verbessern. Dieser Glaube ist zu 100% falsch. Du suchst weiter Entschuldigungen und Erklärungen für sein Verhalten dir gegenüber. Aber er ist für sein Verhalten und für seine Worte zu 100% verantwortlich. Er ist nicht "schuld" an seinen Gefühlen....aber er hat die volle Verantwortung für seine Worte und Taten. 

Er ist weiterhin in einer Art Opferrolle gefangen. Er entscheidet sich völlig freiwillig dafür dort zu arbeiten, obwohl ihn das dermaßen aus der Bahn wirft. Das hat keinen Sinn und ist ihm selber und dir gegenüber sehr unfair. 

 Mein Mann hatte diese starke Belastung wegen den deployments nicht. Ihm war auch immer sehr bewusst, dass die Piloten und ihre Crews (mechanics wie dein Freund, Crew Chiefs usw.) sehr privilegiert waren unter den Soldaten und im Vergleich zu anderen Jobs wenig Gefahr und Stress aushalten mussten. 

Wenn er diesem Job psychisch nicht gewachsen ist soll er das so bald wie möglich beenden. Er findet jederzeit einen Job der nicht in einem Kriegsgebiet ist. 

Gut, was würdest du denn dann an meiner Stelle machen?
Natürlich möchte ich nicht, dass wir in diesen Helfer/Opferrollen weiter gefangen bleiben. Und auch wenn es vielleicht so wirkt, als würde ich für alles was er macht eine Entschuldigung suchen/haben, so ist mir definitiv bewusst, dass es so keineswegs weitergehen kann. Um unser beider, der Beziehung und jedes einzelnen Willen.
Ich kenne ihn zu gut, als das ich weiß, dass er jetzt in diesem Moment kein Counseling oä dort in Anspruch nehmen würde, sondern wenn, dann wenn er zuhause ist und es "in Ruhe" machen kann. Dh wir müssen da jetzt noch irgendwie durch.
Als Pilot, mechanic oä bist du klar nicht so einer enormen Belastung ausgesetzt wie andere Soldaten. Die Belastung gerade rührt auch eher dadurch denke ich, dass sie eben mehrfach angegriffen wurden und die Situation jetzt eine seeeehr angespannte ist und damit die Belastung dann auch steigt. Zusätzlich zu dem, dass sie jetzt leave ban haben und nicht heimkommen können und das Wifi schlecht ist. Das kommt einfach alles dazu und macht die Sache damit nicht leichter. 
Wenn er zuhause sein wird, werden wir definitiv diese ganzen Sachen persönlich klären müssen, gar keine Frage. Nur jetzt gerade... 
Er ist im Übrigen gestern und heute wieder richtig gut drauf und lieb. 
Und ich bin ganz bei dir, dass der Job weder uns, aber vorallem ihm nicht mehr gut tut. Nur leider muss er ganz allein zu dieser Erkenntnis kommen, das kann ich ihm leider nicht "ausreden", nur darauf aufmerksam machen, dass es ihn wohl diesmal vie mehr belastet als es bisher war.

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24. März um 13:30
In Antwort auf sara88

Also du relativierst sozusagen alles was du vorher urspruenglich geschrieben hast, dann ist doch alles in Butter bei euch!

Welche Dramen? Wie gesagt, ich wuerde alles was negativ ist sowieso nicht schreiben denn das zieht ihn nur weiter runter. Biete ihm Hilfe an wenn er welche will aber ansonsten muss man nicht immer alles totquatschen und aus einer Muecke einen Elefanten machen. Er muss wissen das du fuer ihn da bist aber auch das du ein eigenes Leben hast und einen geregelten Alltag ohne ihn. Du bist ja nicht sein Seelsorger. 
Mein Mann war zwar nie bei der Army aber wir waren auch einmal beruflich in der Situation das wir getrennt voneinander waren und uns ein paar Mal im Jahr sehen konnten. Das war auch eine harte Zeit weil das niemand schoen findet aber da lernt man auch dass das Leben weitergehen muss und das man auch als eigenstaendige Person Inhalte finden muss. Heute leben wir schon lange im Ausland und diese Zeit hat uns beide nur weitergebracht und mehr zusammengeschweisst weil wir wissen was wirklich wichtig ist. Leute die nie einen Tag voneinander getrennt waren und dann rumheulen das der Partner mal 2 Wochen auf Geschaeftsreise ist kann ich ohnehin nicht verstehen, das sind auch immer die wo dann die Beziehung an sinnlosen Dingen auseinander bricht weil keiner eigenstaendig ueberleben kann und sein persoenliches Glueck nur aus dem Partner zieht.

Naja in Butter würde ich es nicht nennen, weil es schon arg schwierig ist mit den ganzen ups and downs. Ich werd mich aber bemühen ihm soweit wie geht den Rücken frei zu halten ohne mich selbst zu verlieren und zu sehr "Mutti" in der Helferrolle zu sein. Ich denke, dazu neige ich manchmal ohne, dass ich es wirklich bewusst mache. Klar, keine Rechtfertigung und ich weiß, dass ich da mehr drauf achten muss. 
Was ich bloß auch nicht will, ist ihm alles "durchgehen zu lassen", weil manchmal sein Verhalten einfach nicht ok ist und wie evaeden schon sagt, er ist zwar nicht schuld an seinen Gefühlen, aber durchaus verantwortlich für seine Handeln und Verhalten mir gegenüber. Und er soll sich nicht daran "gewöhnen", dass er alles mit mir machen kann wie es ihm gerade passt. 
Den Grat zu finden, was is ok was nicht bzw. was "ignorier" ich vorerst und was muss auf den Tisch egal ob er auf deployment ist gerade oder nicht, ist bloß schwer aktuell. Keine Ahnung. 
Wobei das Negative natürlich auch weniger werden könnte, wenn ich unsere positive Bubble aufrechthalte, sodass er mich mehr als seinen Ruhe- und weniger als "Stresspol" sieht.

Ach man, alles bissl doof gerade. 🙈 Am besten wäre einfach, wenn das ganze Coronadrama sich bald gelegt hätte und er im Mai doch noch heim kommen kann...

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24. März um 18:36
In Antwort auf steinchen

Naja in Butter würde ich es nicht nennen, weil es schon arg schwierig ist mit den ganzen ups and downs. Ich werd mich aber bemühen ihm soweit wie geht den Rücken frei zu halten ohne mich selbst zu verlieren und zu sehr "Mutti" in der Helferrolle zu sein. Ich denke, dazu neige ich manchmal ohne, dass ich es wirklich bewusst mache. Klar, keine Rechtfertigung und ich weiß, dass ich da mehr drauf achten muss. 
Was ich bloß auch nicht will, ist ihm alles "durchgehen zu lassen", weil manchmal sein Verhalten einfach nicht ok ist und wie evaeden schon sagt, er ist zwar nicht schuld an seinen Gefühlen, aber durchaus verantwortlich für seine Handeln und Verhalten mir gegenüber. Und er soll sich nicht daran "gewöhnen", dass er alles mit mir machen kann wie es ihm gerade passt. 
Den Grat zu finden, was is ok was nicht bzw. was "ignorier" ich vorerst und was muss auf den Tisch egal ob er auf deployment ist gerade oder nicht, ist bloß schwer aktuell. Keine Ahnung. 
Wobei das Negative natürlich auch weniger werden könnte, wenn ich unsere positive Bubble aufrechthalte, sodass er mich mehr als seinen Ruhe- und weniger als "Stresspol" sieht.

Ach man, alles bissl doof gerade. 🙈 Am besten wäre einfach, wenn das ganze Coronadrama sich bald gelegt hätte und er im Mai doch noch heim kommen kann...

Dein Freund hat einen Arbeitsvertrag mit einer Firma. Er ist kein Soldat der keinen Einfluss darauf hat, wenn sein deployment verlängert wird. 

Es ist also sehr sehr wahrscheinlich, dass er im Mai den Iraq verlassen kann, wenn er das wirklich will. 

Er muss sich schlau machen und es vorantreiben, dass er im Mai dort weg kann. Er ist ein Angestellter, kein Sklave dieser Firma. 
 

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24. März um 18:46
In Antwort auf steinchen

Gut, was würdest du denn dann an meiner Stelle machen?
Natürlich möchte ich nicht, dass wir in diesen Helfer/Opferrollen weiter gefangen bleiben. Und auch wenn es vielleicht so wirkt, als würde ich für alles was er macht eine Entschuldigung suchen/haben, so ist mir definitiv bewusst, dass es so keineswegs weitergehen kann. Um unser beider, der Beziehung und jedes einzelnen Willen.
Ich kenne ihn zu gut, als das ich weiß, dass er jetzt in diesem Moment kein Counseling oä dort in Anspruch nehmen würde, sondern wenn, dann wenn er zuhause ist und es "in Ruhe" machen kann. Dh wir müssen da jetzt noch irgendwie durch.
Als Pilot, mechanic oä bist du klar nicht so einer enormen Belastung ausgesetzt wie andere Soldaten. Die Belastung gerade rührt auch eher dadurch denke ich, dass sie eben mehrfach angegriffen wurden und die Situation jetzt eine seeeehr angespannte ist und damit die Belastung dann auch steigt. Zusätzlich zu dem, dass sie jetzt leave ban haben und nicht heimkommen können und das Wifi schlecht ist. Das kommt einfach alles dazu und macht die Sache damit nicht leichter. 
Wenn er zuhause sein wird, werden wir definitiv diese ganzen Sachen persönlich klären müssen, gar keine Frage. Nur jetzt gerade... 
Er ist im Übrigen gestern und heute wieder richtig gut drauf und lieb. 
Und ich bin ganz bei dir, dass der Job weder uns, aber vorallem ihm nicht mehr gut tut. Nur leider muss er ganz allein zu dieser Erkenntnis kommen, das kann ich ihm leider nicht "ausreden", nur darauf aufmerksam machen, dass es ihn wohl diesmal vie mehr belastet als es bisher war.

Was würde ich machen? Ich würde mir selbst ganz bewusst machen, dass ich nur mich selbst ändern kann und das was ich mache. 

Du wirst nie ändern können was er macht. 

Du kannst aber anders darauf reagieren und tun was für dich wichtig und richtig ist. 

An deiner Stelle würde ich ihm eine laaaange Email schreiben. Keine Vorw, keine Anklage, keine Forderung....einfach wie du dich fühlst, wie hilflos du bist, wie tief dich sein verbal abuse immer wieder trifft. 

Ich würde ihm schreiben, dass du damit abschließt und nie wieder akzeptieren wirst so behandelt zu werden. 

Schreib ihm du akzeptierst zu 100%, dass er mit seinen Problemen so umgeht wie er es für richtig hält....du wirst in dieser a Beziehung keine Ratschläge mehr geben oder dich in irgendeiner Form einmischen. 

Du wirst aber auch nie mehr das Ziel seiner Aggression und schlechten Laune sein. 

Falls er wieder verbally and/or psychologically abusive ist gibt es erst einmal eine Kontaktsperre und du wirst dir in Ruhe darüber klar werden wie und ob es mit euch weitergehen kann. 

Zum Schluss würde ich ihm schreiben, du bist bereit alles zu unterstützen wenn er bereit ist etwas positives für sich selbst zu machen....also einen anderen Job finden, counseling, treatment usw. 

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24. März um 15:47
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