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Beziehungskiller - fehlende Zeit

16. September 2018 um 19:36

Guten Abend in die Runde
Mein Mann und ich sind jetzt seit fast zehn Jahren zusammen, davon knapp eins verheiratet. Wir leben zusammen und doch auch irgendwie nicht und genau das ist mein Problem. Ich selbst arbeite im Moment als Krankenschwester und mein Mann hat einen Job, der ihn mit Arbeitszeiten (Schichtdienst auch an den Wochenenden und stellenweise Montage) sehr einspannt. Zusätzlich hat er sich noch für den Betriebsrat aufstellen lassen und wird Ausbilder, was noch mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Ich freue mich für ihn, dass er so in seinem Job aufgeht, aber die Zweisamkeit kommt definitiv zu kurz. Wenn er denn mal zu Hause ist, möchte er auch seine wenigen noch vorhandenen Freunde treffen und das kann ich ja auch verstehen. Wenn ich ihn dann aber schon auf die Situation anspreche und ihm sage, Mensch dann fahr doch zum Geburtstag deines Kumpels ins über 200 km entfernte Dortmund, aber es wäre schön wenn du dann am nächsten Tag nach dem Frühstück direkt los machst, damit wir wenigstens noch einen Nachmittag von deinem freien Wochenende haben, dann kommt er an dem Tag erst spät wieder und sag, er hätte so wenig Zeit für seine Freunde. Wäre ja vielleicht noch ok, wenns sein bester Freund wäre, aber den Typen hat er fast über 10 Jahre nie gesehen und zweimal im letzten Jahr.
Ich bin wirklich kein Mensch der schnell aufgibt und liebe ihn auch wirklich, bis jetzt haben wir auch schon viele, krassere Situationen gemeistert - Arbeitslosigkeit seinerseits, Ausbildungsplatzverlust meinerseits, fehlende Akzeptanz seitens meiner Eltern, seine Mutter, wollte ihn mit seiner Ex verkuppeln, ihm ist jemand vor dem Zug gesprungen - er ist Lokführer-,... überstanden, aber bei dieser Situatio weiß ich nicht mehr so recht weiter.
Er weiß, dass ich unter der Situation leide und sagt es tut ihm auch leid wie es ist, aber es ändert halt nichts an den Taten.
Seine Reaktion darauf war meinem jahrelangen Wunsch nach einem Hund nachzugeben und nun meint er, dieser könne das Problem der fehlenden gemeinsamen Zeit lösen. Ich liebe meine Hündin und sie ist toll, aber sie ersetzt doch nicht die gemeinsame Zeit mit meinem Mann.

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16. September 2018 um 20:07

Wenn er so stark eingespannt ist, kann er nicht etwas weniger arbeiten? Oder ist das finanziell nicht drin?

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16. September 2018 um 20:08

Offenbar fehlt ihm nix. Wie lange geht das schon so?

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16. September 2018 um 20:22
In Antwort auf schmetterlingaufreisen

Wenn er so stark eingespannt ist, kann er nicht etwas weniger arbeiten? Oder ist das finanziell nicht drin?

Im Moment kann er an seinem Job nichts ändern, da er sich mit der Weiterbildung dazu verpflichtet hat, eine bestimmte Zeit, jetzt noch etwa ein Jahr im Unternehmen zu bleiben, aber auch danach ist er dazu nicht bereit. Er könnte in den Nahverkehr als Lokführer wechseln und wäre jeden Tag zu Hause, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten, das ist ihm aber zu langweilig. Gleichzeitig sagt er aber er versteht mich, frage mich halt obs ne Hinhaltetaktik ist 

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16. September 2018 um 20:23
In Antwort auf coquette164

Offenbar fehlt ihm nix. Wie lange geht das schon so?

So extrem ist es seit etwa 3 Monaten, aber auch vorher war nicht Zeit im Überfluss da

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16. September 2018 um 22:19

Also ja wir haben das vorher besprochen und ich hab ihm das auch vorher gesagt, aber er fragt nach meiner Meinung und zieht dann doch ohne sie zu berücksichtigen sein Ding durch. 

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16. September 2018 um 22:21

Wenig Zeit bin ich gewöhnt, wir haben 7,5 Jahre eine Fernbedienung geführt, aber damals haben wir die gemeinsame Zeit genutzt und jetzt hab ich das Gefühl ich komme hinter seinem Job und seinen Freunden und seinem Zocken am PC

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17. September 2018 um 10:49

In diesem Fall ging es nicht weil ich arbeiten musste und außerdem ham die Katzen und wir nen Hund, war also in diesem Fall keine Option, aber auch dann hätten wir keine Zeit für uns gehabt

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17. September 2018 um 10:55

Wirkliche Unternehmungen selten, je nach Monat vielleicht 1, max. 2 mal. Manchmal auch gar nicht sondern nur mit Freunden. Außer du meinst ein gemeinsames Essen zu Hause, wo er dann auch den Fernseher an macht. Urlaub ist der einzige Zeitpunkt, wo wir garantiert zumindest die Hälfte der Zeit, wenn keine Freunde oder Familie mitfahren für uns haben

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17. September 2018 um 11:23

Na dann ist der erste Schritt ja einfach: macht den Fernseher aus und redet miteinander! Wenn das nicht einmal geht, klingt das eher nach wenig Interesse als wenig Zeit. Bzw nach Gewohnheit und eingeschlafener Beziehung. Dann solltet ihr überlegen, wie die wieder Frische kriegt.

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17. September 2018 um 14:13
In Antwort auf user72631

Guten Abend in die Runde
Mein Mann und ich sind jetzt seit fast zehn Jahren zusammen, davon knapp eins verheiratet. Wir leben zusammen und doch auch irgendwie nicht und genau das ist mein Problem.  Ich selbst arbeite im Moment als Krankenschwester und mein Mann hat einen Job, der ihn mit Arbeitszeiten (Schichtdienst auch an den Wochenenden und stellenweise Montage) sehr einspannt. Zusätzlich hat er sich noch für den Betriebsrat aufstellen lassen und wird Ausbilder, was noch mehr Zeit in Anspruch nimmt. 
Ich freue mich für ihn, dass er so in seinem Job aufgeht, aber die Zweisamkeit kommt definitiv zu kurz. Wenn er denn mal zu Hause ist, möchte er auch seine wenigen noch vorhandenen Freunde treffen und das kann ich ja auch verstehen. Wenn ich ihn dann aber schon auf die Situation anspreche und ihm sage, Mensch dann fahr doch zum Geburtstag deines Kumpels ins über  200 km entfernte Dortmund, aber es wäre schön wenn du dann am nächsten Tag nach dem Frühstück direkt los machst, damit wir wenigstens noch einen Nachmittag von deinem freien Wochenende haben, dann kommt er an dem Tag erst spät wieder und sag, er hätte so wenig Zeit für seine Freunde. Wäre ja vielleicht noch ok, wenns sein bester Freund wäre, aber den Typen hat er fast über 10 Jahre nie gesehen und zweimal im letzten Jahr. 
Ich bin wirklich kein Mensch der schnell aufgibt und liebe ihn auch wirklich, bis jetzt haben wir auch schon viele, krassere Situationen gemeistert - Arbeitslosigkeit seinerseits, Ausbildungsplatzverlust meinerseits,  fehlende Akzeptanz seitens meiner Eltern, seine Mutter, wollte ihn mit seiner Ex verkuppeln, ihm ist jemand vor dem Zug gesprungen - er ist Lokführer-,... überstanden, aber bei dieser Situatio weiß ich nicht mehr so recht weiter.
Er weiß, dass ich unter der Situation leide und sagt es tut ihm auch leid wie es ist, aber es ändert halt nichts an den Taten.
Seine Reaktion darauf war meinem jahrelangen Wunsch nach einem Hund nachzugeben und nun meint er, dieser könne das Problem der fehlenden gemeinsamen Zeit lösen. Ich liebe meine Hündin und sie ist toll, aber sie ersetzt doch nicht die gemeinsame Zeit mit meinem Mann.

bei gemeinsamer Zeit ist Qualität wichtiger als Quantität.
Ich finde da 10 min bewußt MITeinander verbrachte Zeit wesentlich wichtiger und sinnvoller als 2h NEBENeinander Fernsehen. Kleine Rituale stärken da die VErbundenheit wesentlich mehr.

Ihr habt einen Hund? Ok, macht es wie wir: JEDEN Sonntag geht ihr zusammen mit ihr min. eine Stunde spazieren. Da kann man schwatzen, knutschen, sich austauschen, einfach zusammen die Natur bewundern, ... und als festes Ritual (heißt: wenn einer grad mit Grippe flachliegt natürlich nicht, aber in der Zeit werden keine anderen Termine gemacht. NIE. ) bringt Euch das bestimmt viel.

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17. September 2018 um 14:14

..mal von den jeweilige ''Prioritäten'' abgesehen -

wie soll der Mann merken, dass seine Frau so unzufrieden und unglücklich ist, wenn sie ihm immer wieder derart entgegenkommend  nachgibt ?

Mädel, jetzt hau mal ordentlich ''die Faust auf den Tisch'' und frag ihn direkt, ob er Dich liebt und ob ihm Euer Eheleben noch wichtig ist.

Ihr lebt schon viel zu lange so. Aber daran hättet IHR BEIDE auch immer wieder ''arbeiten'' müssen. Man KANN sich nicht immer nur die ''Rosinen'' rauspicken ...''das mach ich.. und das will ich nicht..''

Im Augenblick kann ich mir nicht einmal vorstellen, dass Eure Tiere überhaupt ''glücklich'' sind - die sehen Euch doch auch immer nur ''herein kommen und wieder gehen'' ?!

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17. September 2018 um 14:53

naja, ich habe so viel Zeit auch nicht und ich verbringe dennoch einen guten Anteil davon mit Zocken am PC. Weil das nun einmal mein Ausgleich ist. Würde ich statt dessen Joggen gehen oder ins Fitnesscenter als Ausgleich wäre das sicherlich allgemein anerkannter, aber für mich ist es nichts anderes.
Und sein Sozialleben komplett / nahezu komplett einzustellen, weil man im Job gerade sehr ausgelastet ist und auch eine Beziehung hat, fände ich jetzt auch wenig sinnvoll.

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17. September 2018 um 15:12

jaaa, meinst Du, das ist vom Himmel gefallen?
Wir haben diese Rituale eingeführt. Nach und nach. Weil wir oft darüber gesprochen haben, was uns fehlt, warum, wie man das ändern kann... MITEINANDER, nicht mit einem Forum. Es hätte sicher zu lange gebraucht, bis ich im Alltag, Arbeitsstreß etc. das überhaupt realisiert hätte, dass ich da etwas wesentliches vergessen habe.
Was jetzt auch nicht noch eine Pflicht ist, die ich irgendwie auch noch in meinen Terminkalender stopfen muss (so hat es sich tatsächlich im ersten Moment angefühlt, als mein Mann das angesprochen hat, muss ich zugeben - und genauso "kuschelig" fiel auch meine erste Reaktion aus, muss ich zu meiner Schande zugeben! ) - und nein, lag nie daran, dass mir meine Familie egal ist und ich meinen Mann eh nicht liebe.

Und es gab dafür auch einen Ausgleich in anderer Richtung - wir sind alle Gamer, also ist "etwas miteinander unternehmen" eben teilweise auch ingame. Oder ich habe nach den besagten 10min auch noch 30 min, wo ich wirklich allein in meinem Zimmer bin, dort in Ruhe landen kann -- und damit die 30min auch wirklich viel bringen, in der Zeit niemand "stört". Zum Glück ist mein Mann nicht lana, die jetzt bestimmt anbringen muss, dass die Familie nie stören kann - doch. Wenn es darum geht, die Reizüberflutung vom Tag zu verarbeiten, "stört" jeder Reiz, auch jeder postitive. Hat mein Mann und sogar unser Sohn verstanden - und das war eines der Dinge, die ich im Gegenzug "bekommen" habe - damit ich meinen Teil auch besser geben kann. Vorher kam da halt immer wieder jemand rum. Klar, Kind, Mann, Hund haben den ganzen Tag auf mich gewartet und freuen sich, mal ihren Anteil von mir zu bekommen - nur ohne diese Isolationszeit ging mein Streßlevel nicht schnell genug (an bösen Tagen auch überhaupt nicht) runter, um ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdienen.

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17. September 2018 um 22:10
In Antwort auf schmetterlingaufreisen

Na dann ist der erste Schritt ja einfach: macht den Fernseher aus und redet miteinander! Wenn das nicht einmal geht, klingt das eher nach wenig Interesse als wenig Zeit. Bzw nach Gewohnheit und eingeschlafener Beziehung. Dann solltet ihr überlegen, wie die wieder Frische kriegt.

Das mit der eingeschlafenen Beziehung finde ich auch. Aber er sagt immer das sei nach einer so langen Beziehung normal. Ich versuch schon immer Unternehmungen zu schaffen, zu Geburtstag, Weihnachten und Hochzeitstag gibt's schon immer Karten für Konzerte oder sowas, damit man mal nen schönen Abend nur zu zweit hat. Oder ich mach irgendwelche Vorschläge wie Kino oder Schwimmen gehen, aber da hat er dann häufig nicht die Lust zu

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17. September 2018 um 22:12

Nein Kinder haben wir leider oder was die derzeitige Situation angeht auch Gott sei Dank nicht. Vielleicht auch ein Punkt der mit reinspielt, denn wir versuchen es seit mehreren Jahren und sind beide frustriert was das Thema angeht

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17. September 2018 um 22:16

Das mit dem Inventar könnte stimmen. Unter gemeinsamer Zeit stell ich mir nichts spezifisches vor. Gemeinsame Spaziergängen mit dem Hund, Kino, Essen gehen, Schwimmen gehen, Kuscheln, Konzerte, Urlaub, gemeinsames Kuscheln auf der Couch mit Film, Entspannen mit Schwimmbad und Whitpool,..., gemeinsames Kochen, gemeinsame Aktivität und nicht nur parallel in einem Raum anwesend sein

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17. September 2018 um 22:17

Genau

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17. September 2018 um 22:19
In Antwort auf avarrassterne1

bei gemeinsamer Zeit ist Qualität wichtiger als Quantität.
Ich finde da 10 min bewußt MITeinander verbrachte Zeit wesentlich wichtiger und sinnvoller als 2h NEBENeinander Fernsehen. Kleine Rituale stärken da die VErbundenheit wesentlich mehr.

Ihr habt einen Hund? Ok, macht es wie wir: JEDEN Sonntag geht ihr zusammen mit ihr min. eine Stunde spazieren. Da kann man schwatzen, knutschen, sich austauschen, einfach zusammen die Natur bewundern, ... und als festes Ritual (heißt: wenn einer grad mit Grippe flachliegt natürlich nicht, aber in der Zeit werden keine anderen Termine gemacht. NIE. ) bringt Euch das bestimmt viel.

Find ich eine gute Idee, sowas in der Art hätten wir auch, wir sind jeden Sonntag Abend schwimmen gefahren. Aber da er immer nur den Dienstplan für eine Woche im Voraus bekommt, also Freitags für die Woche drauf und er viel nachts und auch am Wochenende arbeitet, könnten wir das leider nicht beibehalten

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17. September 2018 um 22:26
In Antwort auf gabriela1440

..mal von den jeweilige ''Prioritäten'' abgesehen -

wie soll der Mann merken, dass seine Frau so unzufrieden und unglücklich ist, wenn sie ihm immer wieder derart entgegenkommend  nachgibt ?

Mädel, jetzt hau mal ordentlich ''die Faust auf den Tisch'' und frag ihn direkt, ob er Dich liebt und ob ihm Euer Eheleben noch wichtig ist.

Ihr lebt schon viel zu lange so. Aber daran hättet IHR BEIDE auch immer wieder ''arbeiten'' müssen. Man KANN sich nicht immer nur die ''Rosinen'' rauspicken ...''das mach ich.. und das will ich nicht..''

Im Augenblick kann ich mir nicht einmal vorstellen, dass Eure Tiere überhaupt ''glücklich'' sind - die sehen Euch doch auch immer nur ''herein kommen und wieder gehen'' ?!

Ich haue schon mal mit der Hand auf den Tisch und dann läufts auch ne Weile besser, aber dann ändert es sich auch relativ schnell, wenn ich etwas bemängeln dann kommt immer nur, dass es daran liegt, dass ich Stress auf der Arbeit hätte oder sonst was. Und unser Hund sieht mich mehr Zeit als die meisten Hund ihre Besitzer. Bis diesen Monat habe ich halbtags gearbeitet. Jetzt sind meine Dienste 7 Stunden lang und ich wohn 5 Minuten von meiner Arbeit weg und bald geht es in den Schuldienst da ist WochenRbeotszeit vor Ort 26,5 Stunden und in Förderschulen für geistig behinderte darf man Hunde oft mitbringen. Unser Hund bekommt definitiv genug Zeit und Aufmerksamkeit wenn auch nicht immer von meinem Mann, aber doch von mir. Da lasse ich mir nichts vorwerfen. 

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17. September 2018 um 22:28
In Antwort auf avarrassterne1

naja, ich habe so viel Zeit auch nicht und ich verbringe dennoch einen guten Anteil davon mit Zocken am PC. Weil das nun einmal mein Ausgleich ist. Würde ich statt dessen Joggen gehen oder ins Fitnesscenter als Ausgleich wäre das sicherlich allgemein anerkannter, aber für mich ist es nichts anderes.
Und sein Sozialleben komplett / nahezu komplett einzustellen, weil man im Job gerade sehr ausgelastet ist und auch eine Beziehung hat, fände ich jetzt auch wenig sinnvoll.

Es geht auch nichts ums einstellen, dann hast du den Beitrag falsch verstanden und gelesen, er soll ja durchaus auch seine Sozialkontakte pflegen, ich hab ihm ja auch gesagt er soll zu dem Geburtstag fahren, aber keine Zeit mehr als Paar ohne andere Menschen zu haben ist auch keine Lösung und ich bin wirklich ein sozialer Mensch der gerne Menschen trifft und auch kompromissbereit

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18. September 2018 um 8:08
In Antwort auf user72631

Find ich eine gute Idee, sowas in der Art hätten wir auch, wir sind jeden Sonntag Abend schwimmen gefahren. Aber da er immer nur den Dienstplan für eine Woche im Voraus bekommt, also Freitags für die Woche drauf und er viel nachts und auch am Wochenende arbeitet, könnten wir das leider nicht beibehalten

genau sowas braucht Ihr aber.
Wenn "immer Sonntags 18 Uhr" nicht geht, dann müsst Ihr eine Regelung finden, die für Euch passt. Und kleine Alltagsrituale "für zwischendurch".

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19. September 2018 um 10:05
In Antwort auf user72631

Ich haue schon mal mit der Hand auf den Tisch und dann läufts auch ne Weile besser, aber dann ändert es sich auch relativ schnell, wenn ich etwas bemängeln dann kommt immer nur, dass es daran liegt, dass ich Stress auf der Arbeit hätte oder sonst was. Und unser Hund sieht mich mehr Zeit als die meisten Hund ihre Besitzer. Bis diesen Monat habe ich halbtags gearbeitet. Jetzt sind meine Dienste 7 Stunden lang und ich wohn 5 Minuten von meiner Arbeit weg und bald geht es in den Schuldienst da ist WochenRbeotszeit vor Ort 26,5 Stunden und in Förderschulen für geistig behinderte darf man Hunde oft mitbringen. Unser Hund bekommt definitiv genug Zeit und Aufmerksamkeit wenn auch nicht immer von meinem Mann, aber doch von mir. Da lasse ich mir nichts vorwerfen. 

ja, so dachte ich mir das ...

aber das ist ja gerade der Punkt in langen Beziehungen - es genügt nicht nur ab und zu einmal ordentlich auf den Tisch zu hauen. Tatsächlich muss das immer wieder nachgeholt werden, wenn diese Marotten nicht zur Gewohnheit werden sollen. Mit Kindern ist das nicht anders . Und ein Mann ist nunmal ein ''großes Kind'' und will spielen (ja lieber Männer, das ist keine Beleidigung, sondern nur meine Feststellung ) Es ist nahezu immer die Frau, die, wenn man mal in langjährigen Beziehungen umfragt, ihren Mann ''an der langen Leine'' führt. Weil er das braucht - nicht weil es so schön ist .

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19. September 2018 um 10:08

ja, der liebe Gatte scheint eben zu glauben, dass es genügt, seiner Frau den guten ''Erklärbär'' abzugeben - so als sei ER gar nicht beteiligt

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19. September 2018 um 10:10

Falls es mit deinem Mann zu tun hat, fühlt er sich vielleicht als Versager und schottet sich ab, weil er deinen Wunsch nicht erfüllen kann.

? interessanter Gedanke und gar nicht mal so abwegig ..... hmmm

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19. Oktober 2018 um 21:47
In Antwort auf avarrassterne1

genau sowas braucht Ihr aber.
Wenn "immer Sonntags 18 Uhr" nicht geht, dann müsst Ihr eine Regelung finden, die für Euch passt. Und kleine Alltagsrituale "für zwischendurch".

Das stimmt, hab ja schonmal an eine Art Kiste gedacht, wo jeder Wünsche für gemeinsame Aktivitäten reinschmeißt und dann wird an gemeinsamen freien Tagen immer abwechselnd ein Wunsch gezogem

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19. Oktober 2018 um 21:51

Ich hab mich vor einem Jahr testen lassen, bei mir ist alles in Ordnung, mein Mann schiebt es vor sich her, hätten die Absprache das er sich, wenns bis Oktober nicht klappt er sich testen lässt, aber er schiebt es jetzt wieder auf bis das Weihnachtsgeld kommt. Ich glaub noch nicht, dass er es überhaupt freiwillig macht. Unser Hausarzt hat ihn auch schon drauf angesprochen. Aber das hat auch nichts geholfen. Er meint er hätte Angst, dass ich ihn verlasse, wenns an ihm liegt. 

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19. Oktober 2018 um 21:54

Ginge auch zu Hause. Gemeinsames Kochen oder DVD gucken oder kuscheln, macht man ja durchaus auch zu Hause und er unternimmt ja auch gerne was, wie Eseen gehen oder Messen besuchen,... Er fragt halt immer noch Freunde ob sie auch mitwollen. 

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19. Oktober 2018 um 21:54
In Antwort auf gabriela1440

ja, so dachte ich mir das ...

aber das ist ja gerade der Punkt in langen Beziehungen - es genügt nicht nur ab und zu einmal ordentlich auf den Tisch zu hauen. Tatsächlich muss das immer wieder nachgeholt werden, wenn diese Marotten nicht zur Gewohnheit werden sollen. Mit Kindern ist das nicht anders . Und ein Mann ist nunmal ein ''großes Kind'' und will spielen (ja lieber Männer, das ist keine Beleidigung, sondern nur meine Feststellung ) Es ist nahezu immer die Frau, die, wenn man mal in langjährigen Beziehungen umfragt, ihren Mann ''an der langen Leine'' führt. Weil er das braucht - nicht weil es so schön ist .

Das scheint leider zu stimmen

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19. Oktober 2018 um 21:57
In Antwort auf gabriela1440

Falls es mit deinem Mann zu tun hat, fühlt er sich vielleicht als Versager und schottet sich ab, weil er deinen Wunsch nicht erfüllen kann.

? interessanter Gedanke und gar nicht mal so abwegig ..... hmmm

Mag sein. Aber mehr wie ihm sagen, dass es selbst wenn er unfruchtbar ist noch Möglichkeiten wie Pflegschaft oder Adoption gibt und dass ich ihn liebe und mit ihm und nicht mit jemand anders Kinder will, kann ich halt auch nicht

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20. Oktober 2018 um 8:40
In Antwort auf user72631

Mag sein. Aber mehr wie ihm sagen, dass es selbst wenn er unfruchtbar ist noch Möglichkeiten wie Pflegschaft oder Adoption gibt und dass ich ihn liebe und mit ihm und nicht mit jemand anders Kinder will, kann ich halt auch nicht

Das kommt mir alles sehr bekannt vor..
ist bei mir zuhause ganz ähnlich. Viel Arbeit,Altivitäten usw. unter der Woche eigentlich nie vor Mitternacht zuhause,am Wochenende hobbies nachgehen...
wir haben es so gelöst: 
wir haben einen gemeinsamen Kalender,wo jeder seine Termine einschreibt. Wenn ich mal ein freies Wochenende finde,dann überlege ich mir einen gemeinsamen Ausflug für den Tag. Diesen Sonntag machen wir zb Wellness.
und was ich auch eingeführt habe,ist ein Glas,wo alle positiven,gemeinsamen Erlebnisse des Jahres reinkommen,das ist gut,wenn man das Gefühl hat,dass man niiiieee was zusammen unternimmt.  
Es ist nicht immer einfach,und grade unerfüllter Kinderwunsch macht so traurig,auch das haben wir durch. Bin jetzt,nach 5 Jahren und 4 FG, im 4. Monat...

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21. Oktober 2018 um 17:45
In Antwort auf lalindi

Das kommt mir alles sehr bekannt vor..
ist bei mir zuhause ganz ähnlich. Viel Arbeit,Altivitäten usw. unter der Woche eigentlich nie vor Mitternacht zuhause,am Wochenende hobbies nachgehen...
wir haben es so gelöst: 
wir haben einen gemeinsamen Kalender,wo jeder seine Termine einschreibt. Wenn ich mal ein freies Wochenende finde,dann überlege ich mir einen gemeinsamen Ausflug für den Tag. Diesen Sonntag machen wir zb Wellness.
und was ich auch eingeführt habe,ist ein Glas,wo alle positiven,gemeinsamen Erlebnisse des Jahres reinkommen,das ist gut,wenn man das Gefühl hat,dass man niiiieee was zusammen unternimmt.  
Es ist nicht immer einfach,und grade unerfüllter Kinderwunsch macht so traurig,auch das haben wir durch. Bin jetzt,nach 5 Jahren und 4 FG, im 4. Monat...

Herzlichen Glückwunsch. Das mit dem Glas ist eine schöne Idee

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21. Oktober 2018 um 17:47

Das Kinderthema zeigt sich schon deutlich länger als die jetzt herrschende Situation und wenn du richtig gelesen hast steht da auch leider oder in der jetzigen Situation eher Gott sei Dank 

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21. Oktober 2018 um 17:51

I'm Moment läuft es bei uns zum Glück wieder etwas besser mit dem Sehen und der gemeinsamen Zeit. Der Urlaub vor zwei Wochen hat uns echt gut getan, es bleibt aber im Hinterkopf das dumpfe Gefühl, dass es sich wieder ändern könnte. Und wir haben die Probleme besprochen auch wenn wir nicht für alles eine Lösung finden konnte. Er bemüht sich im Moment sehr und es kommen auch Vorschläge von ihm für gemeinsame Unternehmungen. Hoffe es bleibt so. Und er hat einiges endlich verstanden. 

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