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Beziehungskiller - fehlende Zeit

16. September um 19:36

Guten Abend in die Runde
Mein Mann und ich sind jetzt seit fast zehn Jahren zusammen, davon knapp eins verheiratet. Wir leben zusammen und doch auch irgendwie nicht und genau das ist mein Problem. Ich selbst arbeite im Moment als Krankenschwester und mein Mann hat einen Job, der ihn mit Arbeitszeiten (Schichtdienst auch an den Wochenenden und stellenweise Montage) sehr einspannt. Zusätzlich hat er sich noch für den Betriebsrat aufstellen lassen und wird Ausbilder, was noch mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Ich freue mich für ihn, dass er so in seinem Job aufgeht, aber die Zweisamkeit kommt definitiv zu kurz. Wenn er denn mal zu Hause ist, möchte er auch seine wenigen noch vorhandenen Freunde treffen und das kann ich ja auch verstehen. Wenn ich ihn dann aber schon auf die Situation anspreche und ihm sage, Mensch dann fahr doch zum Geburtstag deines Kumpels ins über 200 km entfernte Dortmund, aber es wäre schön wenn du dann am nächsten Tag nach dem Frühstück direkt los machst, damit wir wenigstens noch einen Nachmittag von deinem freien Wochenende haben, dann kommt er an dem Tag erst spät wieder und sag, er hätte so wenig Zeit für seine Freunde. Wäre ja vielleicht noch ok, wenns sein bester Freund wäre, aber den Typen hat er fast über 10 Jahre nie gesehen und zweimal im letzten Jahr.
Ich bin wirklich kein Mensch der schnell aufgibt und liebe ihn auch wirklich, bis jetzt haben wir auch schon viele, krassere Situationen gemeistert - Arbeitslosigkeit seinerseits, Ausbildungsplatzverlust meinerseits, fehlende Akzeptanz seitens meiner Eltern, seine Mutter, wollte ihn mit seiner Ex verkuppeln, ihm ist jemand vor dem Zug gesprungen - er ist Lokführer-,... überstanden, aber bei dieser Situatio weiß ich nicht mehr so recht weiter.
Er weiß, dass ich unter der Situation leide und sagt es tut ihm auch leid wie es ist, aber es ändert halt nichts an den Taten.
Seine Reaktion darauf war meinem jahrelangen Wunsch nach einem Hund nachzugeben und nun meint er, dieser könne das Problem der fehlenden gemeinsamen Zeit lösen. Ich liebe meine Hündin und sie ist toll, aber sie ersetzt doch nicht die gemeinsame Zeit mit meinem Mann.

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17. September um 5:44
In Antwort auf user72631

Wenig Zeit bin ich gewöhnt, wir haben 7,5 Jahre eine Fernbedienung geführt, aber damals haben wir die gemeinsame Zeit genutzt und jetzt hab ich das Gefühl ich komme hinter seinem Job und seinen Freunden und seinem Zocken am PC

Da würde ich ihn mal fragen, wozu ihr überhaupt eine Beziehung miteinander führt, wenn ihr im Grunde nicht miteinander (er)lebt.

Man kann nicht alles haben im Leben und allem und jedem (gleichzeitig) gerecht werden, manchmal muss man Prioritäten setzen. Sind die bei euch so verschieden, dass mindestens eine(r) darunter leidet, dann würde ich hinterfragen, ob man überhaupt zusammen passt.

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16. September um 20:07

Wenn er so stark eingespannt ist, kann er nicht etwas weniger arbeiten? Oder ist das finanziell nicht drin?

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16. September um 20:08

Offenbar fehlt ihm nix. Wie lange geht das schon so?

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16. September um 20:22
In Antwort auf schmetterlingaufreisen

Wenn er so stark eingespannt ist, kann er nicht etwas weniger arbeiten? Oder ist das finanziell nicht drin?

Im Moment kann er an seinem Job nichts ändern, da er sich mit der Weiterbildung dazu verpflichtet hat, eine bestimmte Zeit, jetzt noch etwa ein Jahr im Unternehmen zu bleiben, aber auch danach ist er dazu nicht bereit. Er könnte in den Nahverkehr als Lokführer wechseln und wäre jeden Tag zu Hause, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten, das ist ihm aber zu langweilig. Gleichzeitig sagt er aber er versteht mich, frage mich halt obs ne Hinhaltetaktik ist 

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16. September um 20:23
In Antwort auf coquette164

Offenbar fehlt ihm nix. Wie lange geht das schon so?

So extrem ist es seit etwa 3 Monaten, aber auch vorher war nicht Zeit im Überfluss da

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16. September um 21:38
In Antwort auf user72631

So extrem ist es seit etwa 3 Monaten, aber auch vorher war nicht Zeit im Überfluss da

Naja, dann wusstest du das aber von Anfang an, wenn die Zeit immer schon eher knapp war.

Habt ihr miteinander gesprochen, bevor er sich für den Betriebsrat aufstellen ließ bzw. die Ausbildung zum Ausbildner begonnen hat? Da hätte ja klar sein müssen, dass er dann in Zukunft noch weniger Zeit hat. Hast du damals schon zu ihm gesagt, dass dir das eigentlich nicht recht ist? Wenn ja, wie hat er reagiert?

So wie ich das anhand der derzeitigen Informationen sehe, heißt es für dich da eher friss oder stirb. Jetzt hat er diesen Job nunmal und er möchte ihn auch weiter machen. Du kannst nur hoffen, dass es ihm selbst irgendwann mal zuviel wird und er von sich aus kürzer tritt. Aber fordern kannst du das nicht, da hättest du vorher schon was sagen müssen.

Ich verstehe deinen Wunsch nach mehr gemeinsamer Zeit, aber die Frage ist, ob du dafür den richtigen Mann hast. Meiner Meinung nach eher nicht. Er braucht diese Nähe wohl nicht so sehr wie du. War er schon immer so? Wenn ja, würde ich sagen, er ist halt einfach so - du kannst nur damit leben oder dich trennen.

Wenn nein, dann könnte es sein, dass da noch etwas anderes dahintersteckt. Vielleicht ist er unzufrieden in der Ehe und weicht dir bewusst aus. Falls das so ist, solltest du mit ihm reden und herausfinden, was ihn stört.

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16. September um 22:19
In Antwort auf lunaviolet99

Naja, dann wusstest du das aber von Anfang an, wenn die Zeit immer schon eher knapp war.

Habt ihr miteinander gesprochen, bevor er sich für den Betriebsrat aufstellen ließ bzw. die Ausbildung zum Ausbildner begonnen hat? Da hätte ja klar sein müssen, dass er dann in Zukunft noch weniger Zeit hat. Hast du damals schon zu ihm gesagt, dass dir das eigentlich nicht recht ist? Wenn ja, wie hat er reagiert?

So wie ich das anhand der derzeitigen Informationen sehe, heißt es für dich da eher friss oder stirb. Jetzt hat er diesen Job nunmal und er möchte ihn auch weiter machen. Du kannst nur hoffen, dass es ihm selbst irgendwann mal zuviel wird und er von sich aus kürzer tritt. Aber fordern kannst du das nicht, da hättest du vorher schon was sagen müssen.

Ich verstehe deinen Wunsch nach mehr gemeinsamer Zeit, aber die Frage ist, ob du dafür den richtigen Mann hast. Meiner Meinung nach eher nicht. Er braucht diese Nähe wohl nicht so sehr wie du. War er schon immer so? Wenn ja, würde ich sagen, er ist halt einfach so - du kannst nur damit leben oder dich trennen.

Wenn nein, dann könnte es sein, dass da noch etwas anderes dahintersteckt. Vielleicht ist er unzufrieden in der Ehe und weicht dir bewusst aus. Falls das so ist, solltest du mit ihm reden und herausfinden, was ihn stört.

Also ja wir haben das vorher besprochen und ich hab ihm das auch vorher gesagt, aber er fragt nach meiner Meinung und zieht dann doch ohne sie zu berücksichtigen sein Ding durch. 

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16. September um 22:21
In Antwort auf lunaviolet99

Naja, dann wusstest du das aber von Anfang an, wenn die Zeit immer schon eher knapp war.

Habt ihr miteinander gesprochen, bevor er sich für den Betriebsrat aufstellen ließ bzw. die Ausbildung zum Ausbildner begonnen hat? Da hätte ja klar sein müssen, dass er dann in Zukunft noch weniger Zeit hat. Hast du damals schon zu ihm gesagt, dass dir das eigentlich nicht recht ist? Wenn ja, wie hat er reagiert?

So wie ich das anhand der derzeitigen Informationen sehe, heißt es für dich da eher friss oder stirb. Jetzt hat er diesen Job nunmal und er möchte ihn auch weiter machen. Du kannst nur hoffen, dass es ihm selbst irgendwann mal zuviel wird und er von sich aus kürzer tritt. Aber fordern kannst du das nicht, da hättest du vorher schon was sagen müssen.

Ich verstehe deinen Wunsch nach mehr gemeinsamer Zeit, aber die Frage ist, ob du dafür den richtigen Mann hast. Meiner Meinung nach eher nicht. Er braucht diese Nähe wohl nicht so sehr wie du. War er schon immer so? Wenn ja, würde ich sagen, er ist halt einfach so - du kannst nur damit leben oder dich trennen.

Wenn nein, dann könnte es sein, dass da noch etwas anderes dahintersteckt. Vielleicht ist er unzufrieden in der Ehe und weicht dir bewusst aus. Falls das so ist, solltest du mit ihm reden und herausfinden, was ihn stört.

Wenig Zeit bin ich gewöhnt, wir haben 7,5 Jahre eine Fernbedienung geführt, aber damals haben wir die gemeinsame Zeit genutzt und jetzt hab ich das Gefühl ich komme hinter seinem Job und seinen Freunden und seinem Zocken am PC

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17. September um 5:44
In Antwort auf user72631

Wenig Zeit bin ich gewöhnt, wir haben 7,5 Jahre eine Fernbedienung geführt, aber damals haben wir die gemeinsame Zeit genutzt und jetzt hab ich das Gefühl ich komme hinter seinem Job und seinen Freunden und seinem Zocken am PC

Da würde ich ihn mal fragen, wozu ihr überhaupt eine Beziehung miteinander führt, wenn ihr im Grunde nicht miteinander (er)lebt.

Man kann nicht alles haben im Leben und allem und jedem (gleichzeitig) gerecht werden, manchmal muss man Prioritäten setzen. Sind die bei euch so verschieden, dass mindestens eine(r) darunter leidet, dann würde ich hinterfragen, ob man überhaupt zusammen passt.

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17. September um 10:49

In diesem Fall ging es nicht weil ich arbeiten musste und außerdem ham die Katzen und wir nen Hund, war also in diesem Fall keine Option, aber auch dann hätten wir keine Zeit für uns gehabt

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17. September um 10:55

Wirkliche Unternehmungen selten, je nach Monat vielleicht 1, max. 2 mal. Manchmal auch gar nicht sondern nur mit Freunden. Außer du meinst ein gemeinsames Essen zu Hause, wo er dann auch den Fernseher an macht. Urlaub ist der einzige Zeitpunkt, wo wir garantiert zumindest die Hälfte der Zeit, wenn keine Freunde oder Familie mitfahren für uns haben

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17. September um 11:23

Na dann ist der erste Schritt ja einfach: macht den Fernseher aus und redet miteinander! Wenn das nicht einmal geht, klingt das eher nach wenig Interesse als wenig Zeit. Bzw nach Gewohnheit und eingeschlafener Beziehung. Dann solltet ihr überlegen, wie die wieder Frische kriegt.

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17. September um 12:58
In Antwort auf user72631

Also ja wir haben das vorher besprochen und ich hab ihm das auch vorher gesagt, aber er fragt nach meiner Meinung und zieht dann doch ohne sie zu berücksichtigen sein Ding durch. 

Tja, dann ist es also wirklich friss oder stirb, wie ich vermutet habe. Also musst du für dich überlegen, ob du das weiter mitmachst oder nicht. Entweder, du lebst damit, dass du eben eine eher untergeordnete Rolle in seinem Leben spielst und wartest ab, ob sich das mit dem Alter noch ändert oder du verlässt ihn.

Kinder habt ihr nicht, oder (zumindest hast du nichts von Kindern geschrieben)? Somit dürfte eine Scheidung nicht so dramatisch sein, sollte es soweit kommen.

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17. September um 12:59
In Antwort auf user72631

Wenig Zeit bin ich gewöhnt, wir haben 7,5 Jahre eine Fernbedienung geführt, aber damals haben wir die gemeinsame Zeit genutzt und jetzt hab ich das Gefühl ich komme hinter seinem Job und seinen Freunden und seinem Zocken am PC

Ja, wie schon gesagt - du hast in seinem Leben eben nicht die allerhöchste Priorität. Das ist bei vielen Menschen so.

Manche können sich gut damit arrangieren und suchen sich dann eben selbst Hobbys und sind dann kaum zu Hause oder sie können es nicht und trennen sich.

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17. September um 13:03
In Antwort auf user72631

Wirkliche Unternehmungen selten, je nach Monat vielleicht 1, max. 2 mal. Manchmal auch gar nicht sondern nur mit Freunden. Außer du meinst ein gemeinsames Essen zu Hause, wo er dann auch den Fernseher an macht. Urlaub ist der einzige Zeitpunkt, wo wir garantiert zumindest die Hälfte der Zeit, wenn keine Freunde oder Familie mitfahren für uns haben

Was stellst du dir denn unter gemeinsamer Zeit vor? Was soll denn da ablaufen?

Den Fernseher kann man abdrehen, aber das wird auch nicht helfen, wenn man sich einfach nichts zu erzählen hat.

Urlaube könntet ihr prinzipiell nur mehr zu Zweit buchen ohne Freunde und ohne Familie.

Und ihr könntet euch vornehmen, fix einmal im Monat irgendwas nur zu Zweit zu unternehmen.

Das geht aber alles nur dann, wenn dein Mann da auch mitzieht. Ich habe ja eher das Gefühl, dass du für deinen Mann sowas wie Inventar bist: du bist halt da und das ist selbstverständlich, aber besonders aufregend oder interessant ist das nicht mehr. Das ist fatal, aber ändern kannst du das nur, wenn er das auch möchte. Sieht er gar nicht ein, dass da Änderungsbedarf besteht, wird sich da auch nichts tun und in diesem Fall kannst du nur mehr für dich die Konsequenzen ziehen.

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17. September um 14:13
In Antwort auf user72631

Guten Abend in die Runde
Mein Mann und ich sind jetzt seit fast zehn Jahren zusammen, davon knapp eins verheiratet. Wir leben zusammen und doch auch irgendwie nicht und genau das ist mein Problem.  Ich selbst arbeite im Moment als Krankenschwester und mein Mann hat einen Job, der ihn mit Arbeitszeiten (Schichtdienst auch an den Wochenenden und stellenweise Montage) sehr einspannt. Zusätzlich hat er sich noch für den Betriebsrat aufstellen lassen und wird Ausbilder, was noch mehr Zeit in Anspruch nimmt. 
Ich freue mich für ihn, dass er so in seinem Job aufgeht, aber die Zweisamkeit kommt definitiv zu kurz. Wenn er denn mal zu Hause ist, möchte er auch seine wenigen noch vorhandenen Freunde treffen und das kann ich ja auch verstehen. Wenn ich ihn dann aber schon auf die Situation anspreche und ihm sage, Mensch dann fahr doch zum Geburtstag deines Kumpels ins über  200 km entfernte Dortmund, aber es wäre schön wenn du dann am nächsten Tag nach dem Frühstück direkt los machst, damit wir wenigstens noch einen Nachmittag von deinem freien Wochenende haben, dann kommt er an dem Tag erst spät wieder und sag, er hätte so wenig Zeit für seine Freunde. Wäre ja vielleicht noch ok, wenns sein bester Freund wäre, aber den Typen hat er fast über 10 Jahre nie gesehen und zweimal im letzten Jahr. 
Ich bin wirklich kein Mensch der schnell aufgibt und liebe ihn auch wirklich, bis jetzt haben wir auch schon viele, krassere Situationen gemeistert - Arbeitslosigkeit seinerseits, Ausbildungsplatzverlust meinerseits,  fehlende Akzeptanz seitens meiner Eltern, seine Mutter, wollte ihn mit seiner Ex verkuppeln, ihm ist jemand vor dem Zug gesprungen - er ist Lokführer-,... überstanden, aber bei dieser Situatio weiß ich nicht mehr so recht weiter.
Er weiß, dass ich unter der Situation leide und sagt es tut ihm auch leid wie es ist, aber es ändert halt nichts an den Taten.
Seine Reaktion darauf war meinem jahrelangen Wunsch nach einem Hund nachzugeben und nun meint er, dieser könne das Problem der fehlenden gemeinsamen Zeit lösen. Ich liebe meine Hündin und sie ist toll, aber sie ersetzt doch nicht die gemeinsame Zeit mit meinem Mann.

bei gemeinsamer Zeit ist Qualität wichtiger als Quantität.
Ich finde da 10 min bewußt MITeinander verbrachte Zeit wesentlich wichtiger und sinnvoller als 2h NEBENeinander Fernsehen. Kleine Rituale stärken da die VErbundenheit wesentlich mehr.

Ihr habt einen Hund? Ok, macht es wie wir: JEDEN Sonntag geht ihr zusammen mit ihr min. eine Stunde spazieren. Da kann man schwatzen, knutschen, sich austauschen, einfach zusammen die Natur bewundern, ... und als festes Ritual (heißt: wenn einer grad mit Grippe flachliegt natürlich nicht, aber in der Zeit werden keine anderen Termine gemacht. NIE. ) bringt Euch das bestimmt viel.

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17. September um 14:14

..mal von den jeweilige ''Prioritäten'' abgesehen -

wie soll der Mann merken, dass seine Frau so unzufrieden und unglücklich ist, wenn sie ihm immer wieder derart entgegenkommend  nachgibt ?

Mädel, jetzt hau mal ordentlich ''die Faust auf den Tisch'' und frag ihn direkt, ob er Dich liebt und ob ihm Euer Eheleben noch wichtig ist.

Ihr lebt schon viel zu lange so. Aber daran hättet IHR BEIDE auch immer wieder ''arbeiten'' müssen. Man KANN sich nicht immer nur die ''Rosinen'' rauspicken ...''das mach ich.. und das will ich nicht..''

Im Augenblick kann ich mir nicht einmal vorstellen, dass Eure Tiere überhaupt ''glücklich'' sind - die sehen Euch doch auch immer nur ''herein kommen und wieder gehen'' ?!

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17. September um 14:53

naja, ich habe so viel Zeit auch nicht und ich verbringe dennoch einen guten Anteil davon mit Zocken am PC. Weil das nun einmal mein Ausgleich ist. Würde ich statt dessen Joggen gehen oder ins Fitnesscenter als Ausgleich wäre das sicherlich allgemein anerkannter, aber für mich ist es nichts anderes.
Und sein Sozialleben komplett / nahezu komplett einzustellen, weil man im Job gerade sehr ausgelastet ist und auch eine Beziehung hat, fände ich jetzt auch wenig sinnvoll.

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17. September um 15:00
In Antwort auf avarrassterne1

naja, ich habe so viel Zeit auch nicht und ich verbringe dennoch einen guten Anteil davon mit Zocken am PC. Weil das nun einmal mein Ausgleich ist. Würde ich statt dessen Joggen gehen oder ins Fitnesscenter als Ausgleich wäre das sicherlich allgemein anerkannter, aber für mich ist es nichts anderes.
Und sein Sozialleben komplett / nahezu komplett einzustellen, weil man im Job gerade sehr ausgelastet ist und auch eine Beziehung hat, fände ich jetzt auch wenig sinnvoll.

Das sicher nicht. Aber du schreibst ja, dass du dir gewisse Zeiten für deine Familie freihältst und das fix einplanst. Da fährt dann die Eisenbahn drüber. Das macht der Mann der TE aber offensichtlich nicht. Er mag nicht mal mit ihr ein Essen einnehmen, ohne dass der Fernseher eingeschaltet wird.

Ich sehe da weniger Zeitmangel als Mangel an Bereitschaft. Die Frage ist, ob sich das ändern lässt.

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17. September um 15:12
In Antwort auf lunaviolet99

Das sicher nicht. Aber du schreibst ja, dass du dir gewisse Zeiten für deine Familie freihältst und das fix einplanst. Da fährt dann die Eisenbahn drüber. Das macht der Mann der TE aber offensichtlich nicht. Er mag nicht mal mit ihr ein Essen einnehmen, ohne dass der Fernseher eingeschaltet wird.

Ich sehe da weniger Zeitmangel als Mangel an Bereitschaft. Die Frage ist, ob sich das ändern lässt.

jaaa, meinst Du, das ist vom Himmel gefallen?
Wir haben diese Rituale eingeführt. Nach und nach. Weil wir oft darüber gesprochen haben, was uns fehlt, warum, wie man das ändern kann... MITEINANDER, nicht mit einem Forum. Es hätte sicher zu lange gebraucht, bis ich im Alltag, Arbeitsstreß etc. das überhaupt realisiert hätte, dass ich da etwas wesentliches vergessen habe.
Was jetzt auch nicht noch eine Pflicht ist, die ich irgendwie auch noch in meinen Terminkalender stopfen muss (so hat es sich tatsächlich im ersten Moment angefühlt, als mein Mann das angesprochen hat, muss ich zugeben - und genauso "kuschelig" fiel auch meine erste Reaktion aus, muss ich zu meiner Schande zugeben! ) - und nein, lag nie daran, dass mir meine Familie egal ist und ich meinen Mann eh nicht liebe.

Und es gab dafür auch einen Ausgleich in anderer Richtung - wir sind alle Gamer, also ist "etwas miteinander unternehmen" eben teilweise auch ingame. Oder ich habe nach den besagten 10min auch noch 30 min, wo ich wirklich allein in meinem Zimmer bin, dort in Ruhe landen kann -- und damit die 30min auch wirklich viel bringen, in der Zeit niemand "stört". Zum Glück ist mein Mann nicht lana, die jetzt bestimmt anbringen muss, dass die Familie nie stören kann - doch. Wenn es darum geht, die Reizüberflutung vom Tag zu verarbeiten, "stört" jeder Reiz, auch jeder postitive. Hat mein Mann und sogar unser Sohn verstanden - und das war eines der Dinge, die ich im Gegenzug "bekommen" habe - damit ich meinen Teil auch besser geben kann. Vorher kam da halt immer wieder jemand rum. Klar, Kind, Mann, Hund haben den ganzen Tag auf mich gewartet und freuen sich, mal ihren Anteil von mir zu bekommen - nur ohne diese Isolationszeit ging mein Streßlevel nicht schnell genug (an bösen Tagen auch überhaupt nicht) runter, um ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdienen.

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