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Beziehungsanbahnung im Islam

3. April um 17:38 Letzte Antwort: 6. April um 11:12

Hallo meine Lieben,

ich date gerade eine Moslem (ich bin Christin) und an sich läuft es gut. Wir haben schon über Beziehung gesprochen und an sich sind wir beide nicht abgeneigt. Nur sagte er, er wird es seinen Eltern nicht erzählen können, weil eine normale Beziehung im Islam nicht erlaubt ist.

Seine beiden Brüder, die mittlerweile verheiratet sind, haben ihre Beziehung vor den Eltern geheim gehalten, was sie sehr verletzt haben soll. Sein Vater hätte es den beiden immernoch nicht verziehen und ist kälter zu ihnen als früher. Zu ihm haben seine Eltern gesagt, er sei der Gescheiteste von allen und er würde sicher nicht das Gleiche tun. Diese Erwartungshaltung setzt ihn sehr unter Druck. Er hat Angst das Vertrauen und Anerkennung seiner Eltern zu verlieren, wenn er sie enttäuscht. Außerdem hat er Angst seine Eltern würden es ihm verbieten mich zu sehen. Deswegen will er ihnen von uns erst erzählen, wenn wir uns verloben würden. Das hält er in etwa 1,5 Jahren für realistisch. Das macht mich aber skeptisch, weil ich so nicht einschätzen kann, wie ernst er das Ganze meint. Ich hatte nämlich auch schon negative Erfahrungen. Ich empfinde das Geheimhalten als Sich- Nicht-Bekennen zur Beziehung.

Sonst gibt es keine Anzeichen, dass er es nicht ernst meinen könnte. Er ist sehr verbindlich und liebevoll, hat immer Zeit für mich, ist sehr verständnis- und liebevoll. Trotzdem möchte ich aufgrund von meinen schlechten Erfahrungen nicht zu blauäugig sein und sicher gehen  dass seine Gefühle echt sind bevor ich das Ganze offiziell mache. Weil das Letzte würde nur Auswirkungen auf mich haben. Nur ich würde es meinen Eltern und Freunden erzählen. Er hätte eh keine guten Freunde und hat nur Kontakt zu seiner Familie, die es ja nicht erfahren darf.

Er will sich nicht mal in seiner Stadt treffen (wir wohnen 30 km voneinander entfernt) weil seine Landsleute, die sich angeblich alle untereinander kennen, oder seine Verwandte uns sehen und es seinen Eltern erzählen könnten. Das macht mich aber super skeptisch und bringt Zweifel auf.

Gibt es hier jemanden, der auch im muslimischen Glauben aufgewachsen ist, und die Situation einschätzen kann?

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Beste hilfreiche Antwort

6. April um 9:47
In Antwort auf rickytawi

Hallo meine Lieben,

ich date gerade eine Moslem (ich bin Christin) und an sich läuft es gut. Wir haben schon über Beziehung gesprochen und an sich sind wir beide nicht abgeneigt. Nur sagte er, er wird es seinen Eltern nicht erzählen können, weil eine normale Beziehung im Islam nicht erlaubt ist.

Seine beiden Brüder, die mittlerweile verheiratet sind, haben ihre Beziehung vor den Eltern geheim gehalten, was sie sehr verletzt haben soll. Sein Vater hätte es den beiden immernoch nicht verziehen und ist kälter zu ihnen als früher. Zu ihm haben seine Eltern gesagt, er sei der Gescheiteste von allen und er würde sicher nicht das Gleiche tun. Diese Erwartungshaltung setzt ihn sehr unter Druck. Er hat Angst das Vertrauen und Anerkennung seiner Eltern zu verlieren, wenn er sie enttäuscht. Außerdem hat er Angst seine Eltern würden es ihm verbieten mich zu sehen. Deswegen will er ihnen von uns erst erzählen, wenn wir uns verloben würden. Das hält er in etwa 1,5 Jahren für realistisch. Das macht mich aber skeptisch, weil ich so nicht einschätzen kann, wie ernst er das Ganze meint. Ich hatte nämlich auch schon negative Erfahrungen. Ich empfinde das Geheimhalten als Sich- Nicht-Bekennen zur Beziehung.

Sonst gibt es keine Anzeichen, dass er es nicht ernst meinen könnte. Er ist sehr verbindlich und liebevoll, hat immer Zeit für mich, ist sehr verständnis- und liebevoll. Trotzdem möchte ich aufgrund von meinen schlechten Erfahrungen nicht zu blauäugig sein und sicher gehen  dass seine Gefühle echt sind bevor ich das Ganze offiziell mache. Weil das Letzte würde nur Auswirkungen auf mich haben. Nur ich würde es meinen Eltern und Freunden erzählen. Er hätte eh keine guten Freunde und hat nur Kontakt zu seiner Familie, die es ja nicht erfahren darf.

Er will sich nicht mal in seiner Stadt treffen (wir wohnen 30 km voneinander entfernt) weil seine Landsleute, die sich angeblich alle untereinander kennen, oder seine Verwandte uns sehen und es seinen Eltern erzählen könnten. Das macht mich aber super skeptisch und bringt Zweifel auf.

Gibt es hier jemanden, der auch im muslimischen Glauben aufgewachsen ist, und die Situation einschätzen kann?

ich habe dazu eine sehr dezidierte Privatmeinung: wenn einer oder beide oder alle Beteiligte einer Beziehung gläubig sind, ist das völlig in Ordnung. Wenn der Glaube von nur einem der Beteiligten allerdings gravierende Auswirkungen auf die Beziehung und deren Ausgestaltung haben sollte, können der oder die andere/n Beteiligte/n nur zwischen 2 Varianten wählen: Konfession annehmen und die Beschränkungen des eigenen Handelns für die Zukunft als gottgegeben hinnehmen oder auf weiteren Kontakt zu der/m entsprechenden Antragssteller/in verzichten.

Persönlich rate ich dir zu letzterem. Auf Grund meiner gut gepflegten Vorurteile bin ich davon überzeugt, dass alles was du beschrieben hast, nur der in gewissen Kreisen völlig üblichen Verarsche seiner Umgebung (und seines Gottes, dessen Regeln man befolgen soll) entspricht. Wenn Lug, Betrug und Verarsche deiner Umgebung in Zukunft zum Standardrepertoire deiner Überlegungen gehören sollen, dann magst du dich gerne auf den Kerl einlassen. 

Familie, die es ja eh nicht erfahren darf? Bist du sicher, dass du noch ganz sauber tickst? Falls du auch in Zukunft noch geradeaus denken magst, lass besser die Finger von dem Kerl. Er wird ohnehin Mittel und Wege finden, wie er dich auch in Zukunft davon überzeugen möchte und hoffentlich nicht kann, wie du die Regeln des ganz normalen Hausverstandes außer Kraft setzen und seinen kruden Vorstellungen von einer Moral, die nur im äußeren Anschein nach gelebt werden muss, folgen kannst.

Ich wünsche dir alles Gute und noch viele Begegnungen mit Männern, die keine Verkehrung deiner eignen Maßstäbe ins Idiotische, ins Faschistoide, ins Lügnerische und ins ganze Gegenteil ihrer selbst von dir verlangen, nur damit sie dich mit den Segnungen ihrer Gegenwart in deinem Leben beglücken können. Ernsthaft.

Freundliche Grüße,
Christoph

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3. April um 17:59

Wenn es so streng zu geht, werden die Eltern dich sowieso nicht akzeptieren. 

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3. April um 18:15
In Antwort auf fresh_0000

Wenn es so streng zu geht, werden die Eltern dich sowieso nicht akzeptieren. 

Na ja, die anderen beiden Frauen haben die im Endeffekt doch akzeptiert. Aber erst als es ums Heirat ging.

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3. April um 18:43

wie alt ihr seid?
aus welcher land er stamt?

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3. April um 20:07
In Antwort auf rickytawi

Na ja, die anderen beiden Frauen haben die im Endeffekt doch akzeptiert. Aber erst als es ums Heirat ging.

Haben sie die deutsche Staatsbürgerschaft eingebracht? Oder werden finanzielle Unterstützung erwartet? 

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3. April um 22:10
In Antwort auf fresh_0000

Haben sie die deutsche Staatsbürgerschaft eingebracht? Oder werden finanzielle Unterstützung erwartet? 

Haha,nein. Das ist ja doch eine Sammlung von Vorurteilen...

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3. April um 22:37
In Antwort auf rickytawi

Hallo meine Lieben,

ich date gerade eine Moslem (ich bin Christin) und an sich läuft es gut. Wir haben schon über Beziehung gesprochen und an sich sind wir beide nicht abgeneigt. Nur sagte er, er wird es seinen Eltern nicht erzählen können, weil eine normale Beziehung im Islam nicht erlaubt ist.

Seine beiden Brüder, die mittlerweile verheiratet sind, haben ihre Beziehung vor den Eltern geheim gehalten, was sie sehr verletzt haben soll. Sein Vater hätte es den beiden immernoch nicht verziehen und ist kälter zu ihnen als früher. Zu ihm haben seine Eltern gesagt, er sei der Gescheiteste von allen und er würde sicher nicht das Gleiche tun. Diese Erwartungshaltung setzt ihn sehr unter Druck. Er hat Angst das Vertrauen und Anerkennung seiner Eltern zu verlieren, wenn er sie enttäuscht. Außerdem hat er Angst seine Eltern würden es ihm verbieten mich zu sehen. Deswegen will er ihnen von uns erst erzählen, wenn wir uns verloben würden. Das hält er in etwa 1,5 Jahren für realistisch. Das macht mich aber skeptisch, weil ich so nicht einschätzen kann, wie ernst er das Ganze meint. Ich hatte nämlich auch schon negative Erfahrungen. Ich empfinde das Geheimhalten als Sich- Nicht-Bekennen zur Beziehung.

Sonst gibt es keine Anzeichen, dass er es nicht ernst meinen könnte. Er ist sehr verbindlich und liebevoll, hat immer Zeit für mich, ist sehr verständnis- und liebevoll. Trotzdem möchte ich aufgrund von meinen schlechten Erfahrungen nicht zu blauäugig sein und sicher gehen  dass seine Gefühle echt sind bevor ich das Ganze offiziell mache. Weil das Letzte würde nur Auswirkungen auf mich haben. Nur ich würde es meinen Eltern und Freunden erzählen. Er hätte eh keine guten Freunde und hat nur Kontakt zu seiner Familie, die es ja nicht erfahren darf.

Er will sich nicht mal in seiner Stadt treffen (wir wohnen 30 km voneinander entfernt) weil seine Landsleute, die sich angeblich alle untereinander kennen, oder seine Verwandte uns sehen und es seinen Eltern erzählen könnten. Das macht mich aber super skeptisch und bringt Zweifel auf.

Gibt es hier jemanden, der auch im muslimischen Glauben aufgewachsen ist, und die Situation einschätzen kann?

Ich bin zwar keine Muslima, aber konnte durch diverse Kontakte (Bekannte, Freundinnen, Ex-Partner und meinen Mann) schon einige Erfahrungen und Eindrücke diesbezüglich sammeln. Was er sagt, klingt meiner Erfahrung nach schon plausibel.
Es wird schon oft vorrangig darauf geachtet, den Schein nach außen zu wahren. Sind seine Eltern denn auch in Deutschland? Ich frage mich, wie er sich das mit der Verlobung vorstellt, wenn es soweit kommen sollte. Er wird wohl kaum behaupten können, dass du ihm vor die Füße gefallen bist und er sofort beschlossen hat, dich zu heiraten. Wärst du seine erste deutsche Freundin?
Ich bin immer dafür, der Liebe eine Chance zu geben und du wirkst auch nicht gerade naiv, deswegen finde ich einige Kommentare hier unangebracht. 

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3. April um 22:52
In Antwort auf rickytawi

Haha,nein. Das ist ja doch eine Sammlung von Vorurteilen...

Denke nicht, dass es Vorurteile nicht aber gut ist Deine Sache. 

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4. April um 13:43
In Antwort auf witnessinadaydream

Ich bin zwar keine Muslima, aber konnte durch diverse Kontakte (Bekannte, Freundinnen, Ex-Partner und meinen Mann) schon einige Erfahrungen und Eindrücke diesbezüglich sammeln. Was er sagt, klingt meiner Erfahrung nach schon plausibel.
Es wird schon oft vorrangig darauf geachtet, den Schein nach außen zu wahren. Sind seine Eltern denn auch in Deutschland? Ich frage mich, wie er sich das mit der Verlobung vorstellt, wenn es soweit kommen sollte. Er wird wohl kaum behaupten können, dass du ihm vor die Füße gefallen bist und er sofort beschlossen hat, dich zu heiraten. Wärst du seine erste deutsche Freundin?
Ich bin immer dafür, der Liebe eine Chance zu geben und du wirkst auch nicht gerade naiv, deswegen finde ich einige Kommentare hier unangebracht. 

Danke für die Antwort! Es beruhigt mich schonmal dass es für dich plausibel zu sein scheint. Ja seine Eltern wohnen auch in Deutschland, er wohnt sogar noch Zuhause, was das ganze noch schwieriger gestalten lässt weil er sich jedes Mal einen Grund einfallen lassen muss warum er gerade weggeht. Zumal eine Übernachtung dann auch nur eine Ausnahme sein kann. Er kann ja schlecht sagen er schläft jedes Wochenende bei Freunden. Ja, ich wäre seine erste deutsche Freundin.

Ich habe mich auch gefragt wie er das später sagen will. Aber bei denen ist es eh normal, dass man sich ja kaum kennenlernt bevor man heiratet deswegen wäre es denke ich, realistisch zu sagen wir haben uns vor kurzem kennengelernt? Wie soll es denn anders laufen wenn man keine normale Beziehung haben darf?

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4. April um 13:53

Liebe Ricky, auch ich halte die Aussagen deines Freundes für plausibel. Seine Kultur funktioniert so. Auch dass er sich nicht in seiner Stadt mit dir treffen will ist plausibel. Man kennt einander innerhalb der Gemeinschaft, und "Ehre" wird da sehr gross geschrieben. 

Man könnte jetzt sagen, dass er einfach sein Ding durchziehen und sich durchsetzen soll. Aber das ist gar nicht einfach, weil er Gefahr läuft, von der Verwandtschaft verstossen und mit schweren Vorwürfen eingedeckt zu werden. Und er wird ja bestimmt an seinen Eltern hängen. Loyalität innerhalb der Familie wird in solchen Kulturen noch wichtiger genommen als bei uns. Eine einfache Lösung gibt es also nicht, wenn ihr zusammenbleiben wollt.

Stammen denn die Frauen seiner Brüder aus seinem Herkunftsland? In solchen Kulturen bestehen die Eltern oft darauf.

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5. April um 18:34
In Antwort auf fresh_0000

Denke nicht, dass es Vorurteile nicht aber gut ist Deine Sache. 

Du denkst richtig. Diese Erfahrung mußte ich leider mit meiner Tochter machen. Jedes scheinbare Vourteil hat sich bestätigt

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5. April um 22:14
In Antwort auf witnessinadaydream

Ich bin zwar keine Muslima, aber konnte durch diverse Kontakte (Bekannte, Freundinnen, Ex-Partner und meinen Mann) schon einige Erfahrungen und Eindrücke diesbezüglich sammeln. Was er sagt, klingt meiner Erfahrung nach schon plausibel.
Es wird schon oft vorrangig darauf geachtet, den Schein nach außen zu wahren. Sind seine Eltern denn auch in Deutschland? Ich frage mich, wie er sich das mit der Verlobung vorstellt, wenn es soweit kommen sollte. Er wird wohl kaum behaupten können, dass du ihm vor die Füße gefallen bist und er sofort beschlossen hat, dich zu heiraten. Wärst du seine erste deutsche Freundin?
Ich bin immer dafür, der Liebe eine Chance zu geben und du wirkst auch nicht gerade naiv, deswegen finde ich einige Kommentare hier unangebracht. 

Ich kenne  Frauen die mit Muslimen verheiratet waren. Der eine mussste sich sogar christl. taufen lassen. Das war hinterher nach der Eheschließung der "Wolf im Schafspelz".
Die andere heiratete nur weil sie keinen dtsch Mann fand aus Verzweifelung einen 12 J. jüngeren Ägypter. Einen Sohn haben die der nun studiert aber Ihr Mann maht fast Nichts,, doch er ist Deutscher und sie leben getrennt in der gleichen Wohnung.
Das gibt noch Probleme mit dem Glauben die Frau ist danach das Eigentum.

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6. April um 4:17
In Antwort auf habibi

Liebe Ricky, auch ich halte die Aussagen deines Freundes für plausibel. Seine Kultur funktioniert so. Auch dass er sich nicht in seiner Stadt mit dir treffen will ist plausibel. Man kennt einander innerhalb der Gemeinschaft, und "Ehre" wird da sehr gross geschrieben. 

Man könnte jetzt sagen, dass er einfach sein Ding durchziehen und sich durchsetzen soll. Aber das ist gar nicht einfach, weil er Gefahr läuft, von der Verwandtschaft verstossen und mit schweren Vorwürfen eingedeckt zu werden. Und er wird ja bestimmt an seinen Eltern hängen. Loyalität innerhalb der Familie wird in solchen Kulturen noch wichtiger genommen als bei uns. Eine einfache Lösung gibt es also nicht, wenn ihr zusammenbleiben wollt.

Stammen denn die Frauen seiner Brüder aus seinem Herkunftsland? In solchen Kulturen bestehen die Eltern oft darauf.

Ja,das mit sich durchsetzen ist so das Problem. Er hat Angst die Gunst seiner Eltern zu verlieren. Da er noch bei ihnen wohnt, ist er in gewisser Weise abhängig davon.

Nein, die Frauen stammen nicht direkt aus dem gleichen Land, sind aber auch Moslems. 

0kalle11, ich habe es nicht ganz verstanden: du schreibst eine hat aus Verzweiflung einen jungen Ägypter geheiratet. Aber im nächsten Satz schreibst du dass ihr Mann Deutscher ist.

Und woher weißt du, dass sie ihn nur deswegen geheiratet hat weil sie keinen deutschen Mann gefunden hat? Ist es dann reine Zweck-Ehe für sie gewesen um Kinder zu bekommen?

Also bei uns ist es so dass weder er noch ich voneinander verlangen den Glauben zu verändern. Und als Eigentum behandelt er mich auch nicht. Sogar im Gegenteil herrscht bei uns absolute Toleranz was Andersartigkeit des Anderen angeht und er gibt mir mehr Freiheit als manch einer Ex von mir.

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6. April um 7:51
In Antwort auf rickytawi

Ja,das mit sich durchsetzen ist so das Problem. Er hat Angst die Gunst seiner Eltern zu verlieren. Da er noch bei ihnen wohnt, ist er in gewisser Weise abhängig davon.

Nein, die Frauen stammen nicht direkt aus dem gleichen Land, sind aber auch Moslems. 

0kalle11, ich habe es nicht ganz verstanden: du schreibst eine hat aus Verzweiflung einen jungen Ägypter geheiratet. Aber im nächsten Satz schreibst du dass ihr Mann Deutscher ist.

Und woher weißt du, dass sie ihn nur deswegen geheiratet hat weil sie keinen deutschen Mann gefunden hat? Ist es dann reine Zweck-Ehe für sie gewesen um Kinder zu bekommen?

Also bei uns ist es so dass weder er noch ich voneinander verlangen den Glauben zu verändern. Und als Eigentum behandelt er mich auch nicht. Sogar im Gegenteil herrscht bei uns absolute Toleranz was Andersartigkeit des Anderen angeht und er gibt mir mehr Freiheit als manch einer Ex von mir.

Ja sie hat Ihn geheiratet, weil sie durch einen Unfall (Schädelhirntrauma) ein wenig neben der Spur läuft und kinder haben wollte
. Dieser ägytische junge Mann der damals noch nicht de Zusammenhänge der dtsch Sprache gut kannte sagte natürlich bei so einem Angebot einer Deutschen JA. 
Ich dort unten im Urlaub.  Ich war ein wenig geschockt. Die Männer wollen alle dtsch. Frauen nur warum, wenn die schon viel Älter sind konnte keiner sagen ? 
Tipp werft beide den Glauben weg. lebt gemeinsam Euer Leben das Ihr nur einmal habt. Einen Gott gibt es ncht und das weiterleben wurde von einem Pharao und seiner ollen Nofrete erdacht und die Priester entwickelten es weiter, denn es ging um Frieden und Geld.
 

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6. April um 9:47
In Antwort auf rickytawi

Hallo meine Lieben,

ich date gerade eine Moslem (ich bin Christin) und an sich läuft es gut. Wir haben schon über Beziehung gesprochen und an sich sind wir beide nicht abgeneigt. Nur sagte er, er wird es seinen Eltern nicht erzählen können, weil eine normale Beziehung im Islam nicht erlaubt ist.

Seine beiden Brüder, die mittlerweile verheiratet sind, haben ihre Beziehung vor den Eltern geheim gehalten, was sie sehr verletzt haben soll. Sein Vater hätte es den beiden immernoch nicht verziehen und ist kälter zu ihnen als früher. Zu ihm haben seine Eltern gesagt, er sei der Gescheiteste von allen und er würde sicher nicht das Gleiche tun. Diese Erwartungshaltung setzt ihn sehr unter Druck. Er hat Angst das Vertrauen und Anerkennung seiner Eltern zu verlieren, wenn er sie enttäuscht. Außerdem hat er Angst seine Eltern würden es ihm verbieten mich zu sehen. Deswegen will er ihnen von uns erst erzählen, wenn wir uns verloben würden. Das hält er in etwa 1,5 Jahren für realistisch. Das macht mich aber skeptisch, weil ich so nicht einschätzen kann, wie ernst er das Ganze meint. Ich hatte nämlich auch schon negative Erfahrungen. Ich empfinde das Geheimhalten als Sich- Nicht-Bekennen zur Beziehung.

Sonst gibt es keine Anzeichen, dass er es nicht ernst meinen könnte. Er ist sehr verbindlich und liebevoll, hat immer Zeit für mich, ist sehr verständnis- und liebevoll. Trotzdem möchte ich aufgrund von meinen schlechten Erfahrungen nicht zu blauäugig sein und sicher gehen  dass seine Gefühle echt sind bevor ich das Ganze offiziell mache. Weil das Letzte würde nur Auswirkungen auf mich haben. Nur ich würde es meinen Eltern und Freunden erzählen. Er hätte eh keine guten Freunde und hat nur Kontakt zu seiner Familie, die es ja nicht erfahren darf.

Er will sich nicht mal in seiner Stadt treffen (wir wohnen 30 km voneinander entfernt) weil seine Landsleute, die sich angeblich alle untereinander kennen, oder seine Verwandte uns sehen und es seinen Eltern erzählen könnten. Das macht mich aber super skeptisch und bringt Zweifel auf.

Gibt es hier jemanden, der auch im muslimischen Glauben aufgewachsen ist, und die Situation einschätzen kann?

ich habe dazu eine sehr dezidierte Privatmeinung: wenn einer oder beide oder alle Beteiligte einer Beziehung gläubig sind, ist das völlig in Ordnung. Wenn der Glaube von nur einem der Beteiligten allerdings gravierende Auswirkungen auf die Beziehung und deren Ausgestaltung haben sollte, können der oder die andere/n Beteiligte/n nur zwischen 2 Varianten wählen: Konfession annehmen und die Beschränkungen des eigenen Handelns für die Zukunft als gottgegeben hinnehmen oder auf weiteren Kontakt zu der/m entsprechenden Antragssteller/in verzichten.

Persönlich rate ich dir zu letzterem. Auf Grund meiner gut gepflegten Vorurteile bin ich davon überzeugt, dass alles was du beschrieben hast, nur der in gewissen Kreisen völlig üblichen Verarsche seiner Umgebung (und seines Gottes, dessen Regeln man befolgen soll) entspricht. Wenn Lug, Betrug und Verarsche deiner Umgebung in Zukunft zum Standardrepertoire deiner Überlegungen gehören sollen, dann magst du dich gerne auf den Kerl einlassen. 

Familie, die es ja eh nicht erfahren darf? Bist du sicher, dass du noch ganz sauber tickst? Falls du auch in Zukunft noch geradeaus denken magst, lass besser die Finger von dem Kerl. Er wird ohnehin Mittel und Wege finden, wie er dich auch in Zukunft davon überzeugen möchte und hoffentlich nicht kann, wie du die Regeln des ganz normalen Hausverstandes außer Kraft setzen und seinen kruden Vorstellungen von einer Moral, die nur im äußeren Anschein nach gelebt werden muss, folgen kannst.

Ich wünsche dir alles Gute und noch viele Begegnungen mit Männern, die keine Verkehrung deiner eignen Maßstäbe ins Idiotische, ins Faschistoide, ins Lügnerische und ins ganze Gegenteil ihrer selbst von dir verlangen, nur damit sie dich mit den Segnungen ihrer Gegenwart in deinem Leben beglücken können. Ernsthaft.

Freundliche Grüße,
Christoph

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6. April um 10:54
In Antwort auf rickytawi

Ja,das mit sich durchsetzen ist so das Problem. Er hat Angst die Gunst seiner Eltern zu verlieren. Da er noch bei ihnen wohnt, ist er in gewisser Weise abhängig davon.

Nein, die Frauen stammen nicht direkt aus dem gleichen Land, sind aber auch Moslems. 

0kalle11, ich habe es nicht ganz verstanden: du schreibst eine hat aus Verzweiflung einen jungen Ägypter geheiratet. Aber im nächsten Satz schreibst du dass ihr Mann Deutscher ist.

Und woher weißt du, dass sie ihn nur deswegen geheiratet hat weil sie keinen deutschen Mann gefunden hat? Ist es dann reine Zweck-Ehe für sie gewesen um Kinder zu bekommen?

Also bei uns ist es so dass weder er noch ich voneinander verlangen den Glauben zu verändern. Und als Eigentum behandelt er mich auch nicht. Sogar im Gegenteil herrscht bei uns absolute Toleranz was Andersartigkeit des Anderen angeht und er gibt mir mehr Freiheit als manch einer Ex von mir.

Mir ist auch aufgefallen, dass du nur das lesen magst, was dir passt. Ich bin Muslima und ich sage dir eines: er verheimlicht dich weil du nicht akzeptierst wirst. Nicht in seinem Umfeld und auch nicht bei seinen Eltern. Zudem kannst du dich doch nicht mit den Ehefrauen seiner Geschwister gleichstellen. Die sind doch von Geburt an Musliminnen. Eine andere Mentalität. Die leben den glauben, ein anderes Leben, sprechen vermutlich auch die gleiche Sprache, obwohl sie nicht aus dem selben Land kommen. Die ticken einfach gleich. Wo bist du da? 

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6. April um 11:12
In Antwort auf rickytawi

Hallo meine Lieben,

ich date gerade eine Moslem (ich bin Christin) und an sich läuft es gut. Wir haben schon über Beziehung gesprochen und an sich sind wir beide nicht abgeneigt. Nur sagte er, er wird es seinen Eltern nicht erzählen können, weil eine normale Beziehung im Islam nicht erlaubt ist.

Seine beiden Brüder, die mittlerweile verheiratet sind, haben ihre Beziehung vor den Eltern geheim gehalten, was sie sehr verletzt haben soll. Sein Vater hätte es den beiden immernoch nicht verziehen und ist kälter zu ihnen als früher. Zu ihm haben seine Eltern gesagt, er sei der Gescheiteste von allen und er würde sicher nicht das Gleiche tun. Diese Erwartungshaltung setzt ihn sehr unter Druck. Er hat Angst das Vertrauen und Anerkennung seiner Eltern zu verlieren, wenn er sie enttäuscht. Außerdem hat er Angst seine Eltern würden es ihm verbieten mich zu sehen. Deswegen will er ihnen von uns erst erzählen, wenn wir uns verloben würden. Das hält er in etwa 1,5 Jahren für realistisch. Das macht mich aber skeptisch, weil ich so nicht einschätzen kann, wie ernst er das Ganze meint. Ich hatte nämlich auch schon negative Erfahrungen. Ich empfinde das Geheimhalten als Sich- Nicht-Bekennen zur Beziehung.

Sonst gibt es keine Anzeichen, dass er es nicht ernst meinen könnte. Er ist sehr verbindlich und liebevoll, hat immer Zeit für mich, ist sehr verständnis- und liebevoll. Trotzdem möchte ich aufgrund von meinen schlechten Erfahrungen nicht zu blauäugig sein und sicher gehen  dass seine Gefühle echt sind bevor ich das Ganze offiziell mache. Weil das Letzte würde nur Auswirkungen auf mich haben. Nur ich würde es meinen Eltern und Freunden erzählen. Er hätte eh keine guten Freunde und hat nur Kontakt zu seiner Familie, die es ja nicht erfahren darf.

Er will sich nicht mal in seiner Stadt treffen (wir wohnen 30 km voneinander entfernt) weil seine Landsleute, die sich angeblich alle untereinander kennen, oder seine Verwandte uns sehen und es seinen Eltern erzählen könnten. Das macht mich aber super skeptisch und bringt Zweifel auf.

Gibt es hier jemanden, der auch im muslimischen Glauben aufgewachsen ist, und die Situation einschätzen kann?

Dann lass es sein mit dem Daten.
Ein muslimischer Glaube ist u bleibt Gott.
Glauben ist u bleibt das was ich glauben will.

Glauben geht nun mal nicht über einschätzen

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