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Beziehungsalltag - neutrale Meinung gewünscht

20. Dezember 2019 um 16:05 Letzte Antwort: 21. Dezember 2019 um 9:44

Hallo ihr Lieben,

ich hätte gerne mal eine ehrliche Meinung von euch. Ich bin nun schon mehrere Jahre mit meinem Freund zusammen, den ich über alles liebe. Allerdings habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass "unsere Beziehung Alltag geworden ist". Wir wohnen schon länger zusammen und gehen beide Vollzeit arbeiten. Kinder haben wir noch nicht. Mir ist klar, dass eine Beziehung sich entwickelt und mit dem Alltag vielleicht auch diese Anfangsverliebtheit nachlässt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihn total, wir haben die gleiche Vorstellung vom Leben und absolutes Vertrauen. Was mich nur schon länger traurig macht sind folgende Punkte:
- er sieht mich anders an, sagt mir weniger oft süße Dinge, der Körperkontakt ist sehr reduziert und jeder macht nach Feierabend sein Ding...oft habe ich Angst, dass er mich weniger mag (dass er mich liebt, dass glaube ich schon, aber halt anders als am Anfang) -> trotzdem haben wir auch tolle Gespräche, machen hin und wieder tolle Sachen und verstehen uns total gut
- er bemüht sich total, wenn ich sage, dass mich etwas stört...lässt es dann nach ein paar Wochen aber auch wieder (Bsp. Thema Haushalt, habe ihm mal in einen ganz netten und guten Gespräch gesagt, dass mich stört, dass er mir fast alles überlässt - danach war er übermotiviert und hat sich geändert, aber das hält dann nur ein paar Wochen an)
- für Freunde kann er sich immer total motivieren, für mich weniger, außerdem habe ich das Gefühl, dass er viel weniger auf meine Bedürfnisse eingeht

Alle Punkte (und mehr sind es wirklich nicht!) habe ich auch des Öfteren schon angesprochen. Er versteht die Punkte immer, ändert dann manchmal für ein paar Wochen etwas und dann lässt er es wieder... Begründen tut er es immer mit Stress. Und ja den hat er auch, er macht sich aber auch selbst immer total den Druck bei allen und ist genau wie ich auch viel am arbeiten. Auch sonst ist er eigentlich jemand der immer zu 100 Prozent alles perfekt machen will und er sagt selbst, dass ihm das - warum auch immer - in der Beziehung schon länger nicht mehr gelingt. Als wir beide noch studiert haben war das komplett anders.

Ich selbst habe aufgrund der beschriebenen Dinge in letzter Zeit so ein bisschen auf "abwesend, kühler, was auch immer" geschaltet. Wir haben uns nicht gestritten oder sonstiges. Aber das Verhältnis ist deutlich unterkühlter. Vor ein paar Tagen haben wir mal wieder etwas schönes zu zweit gemacht, das war auch richtig toll und auch in den Urlauben haben wir immer eine perfekte Zeit, aber ich möchte dies auch im Alltag. Keine Action, kein "ständig was machen" - das meine ich damit gar nicht. Aber ich möchte einen Alltag, in dem wir aufeinander achten und dem anderen die Liebe zeigen und das nicht nur alle paar ! 

Ich hoffe ich habe die Situation verständlich beschrieben und würde mich total über eure Meinungen hören. Vielleicht bin ich auch einfach doof was das angeht...
Was kann ich machen? Kann ich überhaupt was machen? Übertreibe ich?

Eine schöne Weihnachtszeit euch allen!

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20. Dezember 2019 um 16:34

Hallo Nicie,

deine Gefühle kann ich sehr gut verstehen.

Erst wenn der Alltag einkehrt, wird vielen klar, wie viel bewusste Arbeit eine Beziehung ist und das jeder selbst, jeden Tag aufs neue dafür Sorgen muss, dass es schön und spannend bleibt.

Der Fakt, dass er auf deine Wünsche nur Phasenweise eingeht, finde ich schwierig.
Vielleicht solltet ihr einen Haushaltsplan erstellen, wo seine täglichen Aufgaben gelistet sind, welche er dann abhaken muss. 
Sollte er die Aufgaben die erledigt haben, einfach alles stehen lassen und ihn an seine Pflichten erinnern.
Vielleicht hilft ihm das ja.

Was tust du denn, um die Beziehung am laufen zu halten ?

Machst du ihm Komplimente ?
schenkst du spontan etwas oder planst einen romantischen Wochenendtrip?
Ziehst du dir manchmal etwas nettes an und verführst ihn?

In erster Linie ist jeder für sein Glück selbst verantwortlich.
Wenn du selber alles tust und du siehst, es ändert sich nichts, dann hilft nur ein richtiges Krisengespräch in dem du klar sagst, dass du unglücklich bist und wenn das so bleibt, die Beziehung auf Dauer keinen Bestand hat.

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20. Dezember 2019 um 16:54
In Antwort auf nicie92

Hallo ihr Lieben,

ich hätte gerne mal eine ehrliche Meinung von euch. Ich bin nun schon mehrere Jahre mit meinem Freund zusammen, den ich über alles liebe. Allerdings habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass "unsere Beziehung Alltag geworden ist". Wir wohnen schon länger zusammen und gehen beide Vollzeit arbeiten. Kinder haben wir noch nicht. Mir ist klar, dass eine Beziehung sich entwickelt und mit dem Alltag vielleicht auch diese Anfangsverliebtheit nachlässt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihn total, wir haben die gleiche Vorstellung vom Leben und absolutes Vertrauen. Was mich nur schon länger traurig macht sind folgende Punkte:
- er sieht mich anders an, sagt mir weniger oft süße Dinge, der Körperkontakt ist sehr reduziert und jeder macht nach Feierabend sein Ding...oft habe ich Angst, dass er mich weniger mag (dass er mich liebt, dass glaube ich schon, aber halt anders als am Anfang) -> trotzdem haben wir auch tolle Gespräche, machen hin und wieder tolle Sachen und verstehen uns total gut
- er bemüht sich total, wenn ich sage, dass mich etwas stört...lässt es dann nach ein paar Wochen aber auch wieder (Bsp. Thema Haushalt, habe ihm mal in einen ganz netten und guten Gespräch gesagt, dass mich stört, dass er mir fast alles überlässt - danach war er übermotiviert und hat sich geändert, aber das hält dann nur ein paar Wochen an)
- für Freunde kann er sich immer total motivieren, für mich weniger, außerdem habe ich das Gefühl, dass er viel weniger auf meine Bedürfnisse eingeht

Alle Punkte (und mehr sind es wirklich nicht!) habe ich auch des Öfteren schon angesprochen. Er versteht die Punkte immer, ändert dann manchmal für ein paar Wochen etwas und dann lässt er es wieder... Begründen tut er es immer mit Stress. Und ja den hat er auch, er macht sich aber auch selbst immer total den Druck bei allen und ist genau wie ich auch viel am arbeiten. Auch sonst ist er eigentlich jemand der immer zu 100 Prozent alles perfekt machen will und er sagt selbst, dass ihm das - warum auch immer - in der Beziehung schon länger nicht mehr gelingt. Als wir beide noch studiert haben war das komplett anders.

Ich selbst habe aufgrund der beschriebenen Dinge in letzter Zeit so ein bisschen auf "abwesend, kühler, was auch immer" geschaltet. Wir haben uns nicht gestritten oder sonstiges. Aber das Verhältnis ist deutlich unterkühlter. Vor ein paar Tagen haben wir mal wieder etwas schönes zu zweit gemacht, das war auch richtig toll und auch in den Urlauben haben wir immer eine perfekte Zeit, aber ich möchte dies auch im Alltag. Keine Action, kein "ständig was machen" - das meine ich damit gar nicht. Aber ich möchte einen Alltag, in dem wir aufeinander achten und dem anderen die Liebe zeigen und das nicht nur alle paar ! 

Ich hoffe ich habe die Situation verständlich beschrieben und würde mich total über eure Meinungen hören. Vielleicht bin ich auch einfach doof was das angeht...
Was kann ich machen? Kann ich überhaupt was machen? Übertreibe ich?

Eine schöne Weihnachtszeit euch allen!

Was unternehmt ihr denn als Paar?

Habt ihr im Haushalt feste Aufgabenverteilungen?

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20. Dezember 2019 um 16:55

Wie wäre es denn mit einem regelmäßigen Beziehungsgespräch, z.B. am Wochenende eine halbe Stunde festlegen, zu der Ihr Euch austauscht wie es so läuft, wie es jedem von Euch so geht, was Euch bewegt. Das könnte ein Mittel gegen das ständige Abflauen sein.
Ja es ist Alltag und es klingt, als ob er Deiner so sicher sei, dass er sich eben nicht dauerhaft bemühen müsste und mit dem Basisprogramm über die Runden käme

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20. Dezember 2019 um 17:06
In Antwort auf creepyworld89

Hallo Nicie,

deine Gefühle kann ich sehr gut verstehen.

Erst wenn der Alltag einkehrt, wird vielen klar, wie viel bewusste Arbeit eine Beziehung ist und das jeder selbst, jeden Tag aufs neue dafür Sorgen muss, dass es schön und spannend bleibt.

Der Fakt, dass er auf deine Wünsche nur Phasenweise eingeht, finde ich schwierig.
Vielleicht solltet ihr einen Haushaltsplan erstellen, wo seine täglichen Aufgaben gelistet sind, welche er dann abhaken muss. 
Sollte er die Aufgaben die erledigt haben, einfach alles stehen lassen und ihn an seine Pflichten erinnern.
Vielleicht hilft ihm das ja.

Was tust du denn, um die Beziehung am laufen zu halten ?

Machst du ihm Komplimente ?
schenkst du spontan etwas oder planst einen romantischen Wochenendtrip?
Ziehst du dir manchmal etwas nettes an und verführst ihn?

In erster Linie ist jeder für sein Glück selbst verantwortlich.
Wenn du selber alles tust und du siehst, es ändert sich nichts, dann hilft nur ein richtiges Krisengespräch in dem du klar sagst, dass du unglücklich bist und wenn das so bleibt, die Beziehung auf Dauer keinen Bestand hat.

Vielen Dank für deine Antwort. Du hast völlig recht...in erster Linie ist jeder für sein Glück selbst verantwortlich und wenn ich ehrlich bin müsste ich deine Fragen wie folgt beantworten: 
"Was tust du denn, um die Beziehung am laufen zu halten?"
Momentan nicht mehr viel, weil ich es ein wenig leid bin, dass das meiste immer von mir kommt. 
"Machst du ihm Komplimente?"
Hin und wieder, aber auch das ist weniger geworden in letzter Zeit.
"Spontan etwas schenken und etwas romantisches am Wochenende machen?"
Ja, das schon. 

Ich gebe ganz ehrlich zu...vielleicht bin ich gerade auch zu sehr in Richtung "es muss jetzt einfach mal ganz viel von ihm kommen". Aber du hast recht, ich bin auch selbst dafür verantwortlich... ich glaube ich überrasche ihn gleich mal mit einem sleckeren Essen und einem Film und rede nochmal mit ihm. 

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20. Dezember 2019 um 17:11
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Was unternehmt ihr denn als Paar?

Habt ihr im Haushalt feste Aufgabenverteilungen?

Wir gehen öfter mal zusammen etwas essen, ins Kino, spazieren... haben auch einige gemeinsame Hobbys wie Sport. Aber es ist weniger romantisch, eher spaßig oder praktisch. Das ist auch okay, aber manchmal fehlt dann dieses Gefühl "ich bin ihm wichtig, er findet mich cool,...

Wir haben einen Haushaltsplan. Der wird aber seinerseits mal besser mal schlechter eingehalten und ich bin nicht "konsequent" genug im "nachharken", weil ich ihn auch nicht nerven will.

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20. Dezember 2019 um 17:16
In Antwort auf sophos75

Wie wäre es denn mit einem regelmäßigen Beziehungsgespräch, z.B. am Wochenende eine halbe Stunde festlegen, zu der Ihr Euch austauscht wie es so läuft, wie es jedem von Euch so geht, was Euch bewegt. Das könnte ein Mittel gegen das ständige Abflauen sein.
Ja es ist Alltag und es klingt, als ob er Deiner so sicher sei, dass er sich eben nicht dauerhaft bemühen müsste und mit dem Basisprogramm über die Runden käme

Vielen Dank für deine Antwort. 
Eigentlich ist das eine gute Idee... vielleicht auch einmal im Monat. Man kann mit ihm darüber auch immer total gut reden und er sieht es sogar genau so und ist sich dem bewusst. Er hat nur totale Schwierigkeiten das zu ändern und genau deshalb entsteht bei mir oft das Gefühl, dass ich ihm weniger wichtig bin.

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20. Dezember 2019 um 17:25
In Antwort auf nicie92

Vielen Dank für deine Antwort. 
Eigentlich ist das eine gute Idee... vielleicht auch einmal im Monat. Man kann mit ihm darüber auch immer total gut reden und er sieht es sogar genau so und ist sich dem bewusst. Er hat nur totale Schwierigkeiten das zu ändern und genau deshalb entsteht bei mir oft das Gefühl, dass ich ihm weniger wichtig bin.

hör bloß auf ... du kannst doch nicht ein fixes BeziehungsGespräch einmal im Monat einplanen 

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20. Dezember 2019 um 17:28
In Antwort auf nicie92

Vielen Dank für deine Antwort. 
Eigentlich ist das eine gute Idee... vielleicht auch einmal im Monat. Man kann mit ihm darüber auch immer total gut reden und er sieht es sogar genau so und ist sich dem bewusst. Er hat nur totale Schwierigkeiten das zu ändern und genau deshalb entsteht bei mir oft das Gefühl, dass ich ihm weniger wichtig bin.

Deswegen nicht Anlassbezogen sondern als Ritual um am Ball zu bleiben. Man kann ihm ja nicht vorwerfen, kritikunfähig oder unkommunikativ zu sein, aber er bleibt nicht am Ball und da würde das eben helfen. Nicht nur seine Schwächen, auch als allgemeiner Austausch zur Beziehung

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20. Dezember 2019 um 18:45
In Antwort auf nicie92

Hallo ihr Lieben,

ich hätte gerne mal eine ehrliche Meinung von euch. Ich bin nun schon mehrere Jahre mit meinem Freund zusammen, den ich über alles liebe. Allerdings habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass "unsere Beziehung Alltag geworden ist". Wir wohnen schon länger zusammen und gehen beide Vollzeit arbeiten. Kinder haben wir noch nicht. Mir ist klar, dass eine Beziehung sich entwickelt und mit dem Alltag vielleicht auch diese Anfangsverliebtheit nachlässt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihn total, wir haben die gleiche Vorstellung vom Leben und absolutes Vertrauen. Was mich nur schon länger traurig macht sind folgende Punkte:
- er sieht mich anders an, sagt mir weniger oft süße Dinge, der Körperkontakt ist sehr reduziert und jeder macht nach Feierabend sein Ding...oft habe ich Angst, dass er mich weniger mag (dass er mich liebt, dass glaube ich schon, aber halt anders als am Anfang) -> trotzdem haben wir auch tolle Gespräche, machen hin und wieder tolle Sachen und verstehen uns total gut
- er bemüht sich total, wenn ich sage, dass mich etwas stört...lässt es dann nach ein paar Wochen aber auch wieder (Bsp. Thema Haushalt, habe ihm mal in einen ganz netten und guten Gespräch gesagt, dass mich stört, dass er mir fast alles überlässt - danach war er übermotiviert und hat sich geändert, aber das hält dann nur ein paar Wochen an)
- für Freunde kann er sich immer total motivieren, für mich weniger, außerdem habe ich das Gefühl, dass er viel weniger auf meine Bedürfnisse eingeht

Alle Punkte (und mehr sind es wirklich nicht!) habe ich auch des Öfteren schon angesprochen. Er versteht die Punkte immer, ändert dann manchmal für ein paar Wochen etwas und dann lässt er es wieder... Begründen tut er es immer mit Stress. Und ja den hat er auch, er macht sich aber auch selbst immer total den Druck bei allen und ist genau wie ich auch viel am arbeiten. Auch sonst ist er eigentlich jemand der immer zu 100 Prozent alles perfekt machen will und er sagt selbst, dass ihm das - warum auch immer - in der Beziehung schon länger nicht mehr gelingt. Als wir beide noch studiert haben war das komplett anders.

Ich selbst habe aufgrund der beschriebenen Dinge in letzter Zeit so ein bisschen auf "abwesend, kühler, was auch immer" geschaltet. Wir haben uns nicht gestritten oder sonstiges. Aber das Verhältnis ist deutlich unterkühlter. Vor ein paar Tagen haben wir mal wieder etwas schönes zu zweit gemacht, das war auch richtig toll und auch in den Urlauben haben wir immer eine perfekte Zeit, aber ich möchte dies auch im Alltag. Keine Action, kein "ständig was machen" - das meine ich damit gar nicht. Aber ich möchte einen Alltag, in dem wir aufeinander achten und dem anderen die Liebe zeigen und das nicht nur alle paar ! 

Ich hoffe ich habe die Situation verständlich beschrieben und würde mich total über eure Meinungen hören. Vielleicht bin ich auch einfach doof was das angeht...
Was kann ich machen? Kann ich überhaupt was machen? Übertreibe ich?

Eine schöne Weihnachtszeit euch allen!

Ich sag dazu nur "willkommen im Alltag".

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21. Dezember 2019 um 2:44

Hallo nicie92,

dass du nicht nachhaken willst und ihn nicht nerven willst, obwohl es um Aufgaben geht, die seine sind, sehe ich schon als hausgemachtes Problem.
Konsequent zu sein ist zwar mitunter anstrengend, aber noch anstrengender und nervig ist es doch im Endeffekt für dich, wenn du es nicht bist.

Wenn eure Beziehung momentan eine "schwierige" Phase durchmacht, und es regelmäßig "Problemgespräche" gibt, bzw. du Erwartungen bezüglich seines Engagements hast,  finde ich es grundsätzlich nachvollziehbar, dass es auch für ihn anstrengend ist.
Was ich damit sagen will: wahrscheinlich ist es gerade für euch beide eine schwierige Zeit.
Keine Erwartungen zu haben ist immer leicht gesagt, aber es ist auch wirklich ein sinnvoller Tipp, weil Erwartungen einfach ganz oft mit Enttäuschungen und Frustration verbunden sind.

Ein Haushaltsplan wäre eine gute Grundlage, um ein bisschen "Gleichberechtigung" ins Spiel zu bringen.

Dann würde ich dir raten, deine Freizeit so zu gestalten, dass du Dinge tust, die dir Spaß machen, die dich aufbauen und stärken - und zwar ohne deinen Freund -, damit du dich mit dir selbst wohler fühlst und nicht so abhängig bist von seiner Aufmerksamkeit.
Die wird wahrscheinlich von alleine wieder ansteigen, wenn du für dich erwas tust und dich wohl fühlst.

Ich wünsche dir alles Liebe! 

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21. Dezember 2019 um 9:44
In Antwort auf sophos75

Deswegen nicht Anlassbezogen sondern als Ritual um am Ball zu bleiben. Man kann ihm ja nicht vorwerfen, kritikunfähig oder unkommunikativ zu sein, aber er bleibt nicht am Ball und da würde das eben helfen. Nicht nur seine Schwächen, auch als allgemeiner Austausch zur Beziehung

als Ritual regelmäßige beziehungsGespräche führen? 

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