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Beziehung zwischen Moslem und Christin - Eltern dagegen

1. November um 20:16

Hallo ihr Lieben,
Ich habe ein Problem das mich unendlich belastet. Ich hab schon unendlich viele Tränen deswegen vergossen und ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Zu meiner Story: Ich 21 (Christin) habe seit 2,5 Jahren einen Freund (22, Türke, Moslem)
ich hab absolut nichts gegen andere Religionen oder Kulturen, ich liebe es sogar andere Seiten kennen zu lernen.
nun ja leider sehen meine Eltern das nicht so.
sie verbieten mir meinen Freund zwar nicht aber ich merke das es ihnen absolut nicht passt es kommen immer so aussagen wie: Trägst du jetzt dann bald ein Kopftuch? 
ich hasse es sowas zu hören nur weil mein Freund einen anderen glauben hat heißt das ja nicht das ich jetzt auch einen anderen Glauben habe. Seine Eltern akzeptieren mich und haben mich auch lieben gelernt( war sogar im Sommer im Urlaub in der Türkei bei seinen Verwandten dabei ) 
aufjedenfall kommen immer so Stechereien von meinen Eltern gegen die türkische Kultur und den islam. und ich könnte mich so sehr darüber aufregen, da ich die türkische Kultur liebe und auch nichts gegen den islam oder andere Religionen habe.
Leider macht mich diese Situation so fertig ich bin immer so schlecht drauf deswegen obwohl ich mich eigl so glücklich schätzen kann was meinen Freund betrifft. wir lieben und von ganzem Herzen und ich bin mir sicher das er der Mann meines Lebens ist 
bitte helft mir was soll ich machen ?
reden kann ich mit meinen Eltern nicht darüber weil sie sofort dagegen reden oder abblocken
ich weiß einfach nicht mehr weiter 

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1. November um 20:33

Bist Du überzeugte Christin? Und akzeptiert das Dein Freund?
Deine Eltern haben Angst, weil sie vermutlich sehr gläubig sind, Dich in irgendeiner Form zu verlieren.
Ich selbst bin gläubige Christin und könnte es mir von meiner Seite aus nicht vorstellen, mit einem Moslem zusammen zu sein, was aber mehr an den Ritualen als an dem Glauben an sich liegt.
Ich glaube, dass das Christentum, der Islam und das Judentum denselben Ursprung haben, und nur verschieden ausgelegt werden. Wir glauben an einen Gott, an ein Leben nach dem Tod im Himmel, haben dieselben Wertvorstellungen (Polygamie steht nirgendwo im Koran!) und sollten das alles nicht so eng sehen.
Ich persönlich könnte mir niemals vorstellen auf Schweinefleisch oder Alkohol zu verzichten, aber wenn ihr solche Dinge gegenseitig akzekptiert, dann erkläre es Deinen Eltern, so wie ich es Dir hier erkläre.
Ich könnte altersmäßig Deine Mutter sein, und auch ich möchte nicht, dass mein Sohn mal zum Islam konvertiert, aber es gibt schlimmeres

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1. November um 21:41

Hi,

ich kann durchaus verstehen, dass dich die Situation belastet, aber dir wird das im Leben noch oft geschehen - dieser Gegenwind, wenn man einen eher ungewöhnlichen Weg einschlägt.

Du wirst halt gerade erwachsen, musst noch lernen, dich klarer gegenüber deinen Eltern zu positionieren und dir nicht alles so zu Herzen gehen zu lassen. 
Sticheleien sind nicht nett, eher unreif, und ich wünsche dir , dass du irgendwann offen mit deinen Eltern reden kannst und sie merken, dass sie nichts damit verbessern. Vor allem aber wirst du lernen müssen, über diesen Dingen zu stehen. Das kann dir leider keiner abnehmen.

Als gläubige Christin empfinde ich das ganze Dilemma allerdings auch als hausgemacht. Für mich ist es nicht vorstellbar, mit einem Moslem zusammen zu sein oder überhaupt mit einem nicht Gläubigen. Echter, gelebter Glaube durchdringt den Alltag und das führt einfach zu Problemen. Es ist ja nicht nur so, dass man sich mit Einflüssen umgibt, die einen eventuell vom Glauben wegziehen, auch der Alltag wird schwierig. Wenn ich z.B. regelmäßig in der Gemeinde bin, bete, wenn mir danach ist oder mit Freunden über Gott spreche, ist das für einen Nicht-Gläubigen befremdlich bis tierisch nervig, andererseits bleibt kein Platz für gelebten Glauben, wenn man es dem Nicht-Gläuben zuliebe alles nicht tut. Bei unterschiedlichen Religionen gerät man vermutlich mit unterschiedlichen Ritualen aneinander, etc.
Ich gehe allerdings nach deinem Text davon aus, dass du eigentlich nur eine Namens-Christin bist, den Glauben aber nicht lebst.

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1. November um 23:02
In Antwort auf chope

Hi,

ich kann durchaus verstehen, dass dich die Situation belastet, aber dir wird das im Leben noch oft geschehen - dieser Gegenwind, wenn man einen eher ungewöhnlichen Weg einschlägt.

Du wirst halt gerade erwachsen, musst noch lernen, dich klarer gegenüber deinen Eltern zu positionieren und dir nicht alles so zu Herzen gehen zu lassen. 
Sticheleien sind nicht nett, eher unreif, und ich wünsche dir , dass du irgendwann offen mit deinen Eltern reden kannst und sie merken, dass sie nichts damit verbessern. Vor allem aber wirst du lernen müssen, über diesen Dingen zu stehen. Das kann dir leider keiner abnehmen.

Als gläubige Christin empfinde ich das ganze Dilemma allerdings auch als hausgemacht. Für mich ist es nicht vorstellbar, mit einem Moslem zusammen zu sein oder überhaupt mit einem nicht Gläubigen. Echter, gelebter Glaube durchdringt den Alltag und das führt einfach zu Problemen. Es ist ja nicht nur so, dass man sich mit Einflüssen umgibt, die einen eventuell vom Glauben wegziehen, auch der Alltag wird schwierig. Wenn ich z.B. regelmäßig in der Gemeinde bin, bete, wenn mir danach ist oder mit Freunden über Gott spreche, ist das für einen Nicht-Gläubigen befremdlich bis tierisch nervig, andererseits bleibt kein Platz für gelebten Glauben, wenn man es dem Nicht-Gläuben zuliebe alles nicht tut. Bei unterschiedlichen Religionen gerät man vermutlich mit unterschiedlichen Ritualen aneinander, etc.
Ich gehe allerdings nach deinem Text davon aus, dass du eigentlich nur eine Namens-Christin bist, den Glauben aber nicht lebst.

Ich glaube an Gott und ich bete auch, aber gehe nie in die Kirche und lebe auch den Christentum nichts aus. Mein Freund ist Gläubiger moslem er geht in die Moschee zum beten würde mir aber niemals vorschreiben das ich zum islam konvertieren muss oder Ähnliches.
das habe ich meinen Eltern auch schon mehr Mals gesagt das sie sich keine Sorgen machen müssen das ich meinen Glauben wechsel.
ich wurde so erzogen und das ist auch gut so, was aber nicht heißt das ich den Glauben auch leben muss. Es kommt aber auch nicht für mich in Frage zum islam zu konvertieren.
Mein Problem ist halt einfach das meine Eltern nicht damit klar kommen das es in meiner Welt jetzt auch andere Traditionen gibt. Ich mein ich esse trotzdem noch schweinefleisch, Alkohol hab ich noch nie getrunken, genau so feiere ich auch Weihnachten 
es hat sich ja eigl in dem Sinne nicht wirklich was in meinem Leben geändert was negative Auswirkungen auf sie hat 

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3. November um 10:54

Nein er verbietet mir nichts. Wie schon gesagt er ist der liebevollste Mensch den ich kenne er tut alles für mich und will auch in jeder Hinsicht nur das beste für mich.
wenn wir heiraten dann standesamtlich und eine freie Trauung , wenn wir mal Kinder haben hätte ich nichts dagegen wenn die mit dem islam großgezogen werden allerdings auch mit So festen wie Weihnachten und Ostern aufwachsen. 
ich sehe einfach kein Problem darin eine Beziehungen zwischen zwei verschiedene Kulturen und Religionen zu haben.
und wie gesagt meine Eltern haben ja an sich nichts gegen meinen Freund sie laden ihn zu Familienfeiern ein und gehen ganz normal mit ihm um aber immer diese blöden Anspielungen auf seinen Glauben bzw. seine Kultur nerven und verletzten mich 

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3. November um 13:33
In Antwort auf user20132

Hallo ihr Lieben,
Ich habe ein Problem das mich unendlich belastet. Ich hab schon unendlich viele Tränen deswegen vergossen und ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Zu meiner Story: Ich 21 (Christin) habe seit 2,5 Jahren einen Freund (22, Türke, Moslem)
ich hab absolut nichts gegen andere Religionen oder Kulturen, ich liebe es sogar andere Seiten kennen zu lernen.
nun ja leider sehen meine Eltern das nicht so.
sie verbieten mir meinen Freund zwar nicht aber ich merke das es ihnen absolut nicht passt es kommen immer so aussagen wie: Trägst du jetzt dann bald ein Kopftuch? 
ich hasse es sowas zu hören nur weil mein Freund einen anderen glauben hat heißt das ja nicht das ich jetzt auch einen anderen Glauben habe. Seine Eltern akzeptieren mich und haben mich auch lieben gelernt( war sogar im Sommer im Urlaub in der Türkei bei seinen Verwandten dabei ) 
aufjedenfall kommen immer so Stechereien von meinen Eltern gegen die türkische Kultur und den islam. und ich könnte mich so sehr darüber aufregen, da ich die türkische Kultur liebe und auch nichts gegen den islam oder andere Religionen habe.
Leider macht mich diese Situation so fertig ich bin immer so schlecht drauf deswegen obwohl ich mich eigl so glücklich schätzen kann was meinen Freund betrifft. wir lieben und von ganzem Herzen und ich bin mir sicher das er der Mann meines Lebens ist 
bitte helft mir was soll ich machen ?
reden kann ich mit meinen Eltern nicht darüber weil sie sofort dagegen reden oder abblocken
ich weiß einfach nicht mehr weiter 

"Bitte helft mir, was soll ich machen"?
Wenn du es für deine Eltern tust, dann wird Ruhe sein? Oder auch nicht?
Kann ich nicht einschätzen, weil ich niemand von der Beteiligten kenne.

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