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Beziehung zu einem Kurden

22. März 2014 um 22:56

Hallo,
ich bin seit über 4 Jahren mit einem Kurden zusammen der Moslem ist. Ich bin mittlerweile zum Islam übergetreten. Ich glaube fest an die Glaubensgrundsätze, lebe aber in punkto Beten nicht danach, trage kein Kopftuch und bin mit meinem Freund nicht verheiratet obwohl wir zusammen leben. Das Problem ist das er seine freie Zeit kaum mit mir sondern viel lieber mit seinen Kumpels verbringt. Er arbeitet 7 Tage die Woch in einem Dönerbistro. Abends sitzen wir zusammen - er surft im Internet, ich lese Zeitung, Buch. Samstag ist der einzige Tag an dem er abends Zeit hätte etwas zu unternehmen. Aber da fährt er grundsätzlich zu seinen Kumpels. Er und auch ich hatten dieses Jahr an einem Samstag Geburtstag, aber auch da war er lieber bei seinen Kumpels. Es gab auch Zeiten in denen er nicht gearbeitet hat. Da hatte er länger geschlafen und ist bis abends unterwegs gewesen - zu und mit seinen Kumpels. Mit mir hat er in all der Zeit mal einen ca. 2 Stunden-Ausflug gemacht und ist mit mir ab und zu Kaffee trinken gefahren. In den über 4 Jahren unserer Beziehung war er nicht einmal 24 Stunden am Stück mit mir zusammen. Wenn wir bei seiner Familie sind werde ich von ihm überhaupt nicht mit einbezogen. Er redet die ganze Zeit mit ihnen kurdisch ohne mal zwischendurch zu übersetzen oder mich mit einzubeziehen. Trotz allem liebe ich ihn und kann ihn nicht verlassen. Er sagt das er mich auch liebt, was ich ihm glaube. Hat jemand Erfahrung in einer kurdischen Beziehung ? Ist es möglich das er sich ändert ? Oder bleibt mir nur "akzeptieren oder trennen" ??

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22. März 2014 um 23:02

...
ändern wird er sich wohl kaum.
Musst Du wissen ob es Dir das auf Dauer Wert ist.

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23. März 2014 um 21:25

Islam
Also ich glaube an den Propheten Mohammed und an die Wahrhaftigkeit des Koran. Wir sind noch nicht verheiratet da die Scheidung in der Türkei noch nicht durch ist. Er war in Deutschland verheiratet und hat sich dann scheiden lassen. Die Scheidung muss ins Familienbuch in der Türkei eingetragen werden und das dauert so ewig. Mit dem beten ist es schwierig da ich einen Hund habe und ich habe nur das richtige Waschen und die entsprechenden Worte vor dem Gebet bisher gelernt.

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24. März 2014 um 11:32

Es tut mir Leid,aber ich gleube nicht,
daß er sich ändern wird und glücklich scheinst du auch nicht zu sein.
Stellst du dir wirklich so dein Leben vor,immerzu wartend?
Zum Thema Hund und das Beten,es ist möglich trotzdem zu beten.
Irgendein Zimmer wird ja wohl Hundefrei sein und man kann ja den Gebetsteppich benutzen!
Gebete kannst du in der Moschee erlernen oder auch per Videos(Internet macht's möglich)!
Mit der Zeit erlernst du alles.
Ihr müßt viel reden und Kompromisse finden,mit denen ihr beide leben könnt.
Aber ist er wirklich dazu bereit?
Ist er der Mann,mit den man eine Familie gründen kann und will oder mit dem man gemeinsam alt werden möchte?
Wenn er jetzt schon kaum Zeit für dich hat,wird er wohl auch später keine Zeit haben.
Viel Glück

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