Forum / Liebe & Beziehung

Beziehung wegen kind aufrecht erhalten????

8. April 2015 um 1:23 Letzte Antwort: 8. April 2015 um 19:03

Hallo zusammen ich habe ein mega Problem. Zur Vorgeschichte: ich bin seit 9 Jahren mit meinem Mann zusammen seit 2 1/2 Jahren verheiratet und wir haben eine süsse 3 jährige Tochter. Leider ist mein Mann nicht grad der einfühlsamste. Habe bereits 2 Krebsbefunde gehabt und anstatt für mich da zu sein ist er "um es für sich zu verarbeiten" mit seinen Kumpels weg gegangen und ich sass allein mit meinem Kind zuhause. egal was ist er lässt mich ständig allein und ich muss mit allem allein klar kommen. Auch für mich wichtige Ereignisse versaut er mir immer wieder. Hochzeitsnacht zum Beispiel hat er 3 kumpels mit nach hauese genommen und mit denen gefeiert und ich bin allein ins bett. oder Weihnachten hatte er überhaupt keine Lust mit meiner familie zu feiern und hat das alle spüren lassen und somit die stimmung echt versaut. Naja wie auch immer hat es bei mir an Weihnachten irgendwie nen Schalter umgelegt und ich frag mich echt ob es noch einen sinn macht. wenn ich eh alles allein machen muss und mit allem allein da stehe. Das Problem ist einfach meine kleine Tochter. ich will nicht vorschnell entscheiden. ich habe Angst eine falsche Entscheidung zu treffen. was wenn es nur eine "Phase" ist. ich habe ihm auch ehrlich gesagt was sache ist und wir waren 4 wochen "getrennt" d.h. getrennte betten getrennter alltag usw. das hat mir auch sehr "gefallen". Nun haben wir gesagt wir probieren es nochmal aber ich habe weder ein Gefühl wenn ich ihn küsse und nähe kann ich überhaupt keine zu lassen. was mach ich nur????

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8. April 2015 um 8:19

Re
es ist halt dieser Zwispalt. auf der einen Seite sind wir erst sehr kurz verheiratet und sind erst im Oktober in ein Mietshaus gezogen was er unbedingt wollte und haben unsere Maus und auf der anderen Seite denk ich wenns vom gefühl nicht mehr geht gewöhnt sich die kleine auch daran. es ist so schwierig. habe das gefühl das ich meiner kleinen die Familie kaputt mach und nur an mich denk

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8. April 2015 um 10:34

Das ist genau das...
...was ich auch denk. ich bin eigentlich eh schon allein obwohl er da ist. ich vertrau ihm wirklich nicht mehr. als ich ihm das alles gesagt hab das ich mich allein gelassen fühle und das ich halt echt angst hab das ich beim nächsten krebsverdacht wieder allein da steh, meinte er das es ihm nicht bewusst gewesen sei und das er das beim nächsten mal versucht zu ändern. und genau das kann ich ihm nicht mehr glauben. ich bin mir sooo sicher das ich dann wieder nicht die Unterstützung bekomme die ich brauch. ich werde mich jetzt trotzdem nach einer Wohnung für mich und meine maus umschauen das geht ja auch net so schnell. und bis dahin muss ich da jetzt einfach durch ..

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8. April 2015 um 16:01

Ein paar Gedanken dazu aus Sicht eines "scheidungskindes"
Ja, die Trennung der Eltern ist für ein Kind ein einschneidendes Erlebnis. Aber ich hätte nie gewollt, dass meine Eltern meinetwegen zusammen bleiben. Ich will nicht "schuld" daran sein, dass meine Eltern viele Jahre in Ihrem Leben unzufrieden sind weil sie einen partner haben, mit dem Sie nicht glücklich sind.

Und ich finde, Kinder müssen lernen wie man eine liebevolle, gute Beziehung führt. Denn meine beobachtung zeigt, dass Kinder oft später auch die Art der Beziehung führen, die sie vorgelebt bekommen haben.
Wie willst du deinem Kind erklären, dass eine Beziehung aus gegenseitiger Rücksichtnahme fußt, wenn dein Kind sieht, dass dein Mann aberganz ananders mit dir umumgeht?

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8. April 2015 um 16:07

Tut das dem Kind nicht an...
... es ist ein Horror, wenn die Eltern sich eigentlich trennen sollten und es nicht tun - am schlimmsten noch, wenn sie es wegen dem Kind nicht tun.

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8. April 2015 um 19:03

Es ist so...
das ich 2012 einen bösigartigen schwarzen Hautkrebs hatte der mir so gut entfernt wurde das keine Chemo nötig war und im September 2014 hatte ich einen Tumor in der Brust der den Verdacht auf Brustkrebs hatte. Er wurde operativ entfernt und stellte sich dann als gutartig raus. ich bin seit Mai 2014 bereits in psychologischer Behandlung wegen meiner Vergangenheit die für mich sehr einschneidend war. es ist tatsächlich so das ich seit den krebsdiagnosen eine andere sicht aufs leben haben. natürlich hat mich auch das alles sehr geprägt. dank meiner psychologin kann ich dies gut aufarbeiten und bewältigen. dennoch sehe ich die dinge anderst und ich schau seitdem mehr was mir gut tut und ich habe einfach das gefühl das er es eben nicht ist. meine familie und freunde stehen bei allen entscheidungen hinter mir und dafür bin ich sehr dankbar. egal wie ich mich entscheide ich stehe nicht allein da und das gibt mir kraft. ich habe ihm schon mehrmals darum gebeten eine paartherapie zu machen aber es lehnt es konsequent ab. selbst als ich ihm gesagt habe das ich mich trennen möchte kam eine therapie für ihn nicht in frage. und da stell ich mir die frage wieso ich weiter kämpfen soll wenn er nichts dafür tut. klar er bemüht sich weitestgehend aber ich glaub einfach das es dafür zu spät ist.

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