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Beziehung vorbei/ übles Tief

29. November 2009 um 2:02

Hallo Freunde,

ich befind mich in einer schlechten Verfassung seit der Trennung von meiner Freundin, die gleichzeitig die Mutter meines Sohnes ist. Wir waren 8 Jahre zusammen. Haben uns 4-5 mal zwischendurch getrennt und kamen wieder zusammen. Ich merkte, dass einiges nicht stimmt und die Trennungen schienen mir plausibel, aber wir versuchten es nochmal, denn nach jeder Trennung spätenstens nach zwei Monaten merkten wir, dass wir ohne einander nicht können, vor allem kennen wir uns ja seit der 11. Klasse ( seit 1998) und somit waren wir die wichtigsten Bezugspersonen füreinander und wichtige Gesprächspartner, das heißt, wir waren zwei jahre sehr gut befreundet, waren gerade zusammengekommen, als sie schwanger wurde und danach blieben wir zusammen, obwohl ich mit Anfang 20 extrem überfordert war und die Schwangerschaft, das Kind, der Beginn des Studiums und das Zusammenwohnen viel zu viel zusammen war und oft war ich unglücklich, trotzdem hing ich vom Anfang an stark an meinem Sohn, aber ich wurde bis zum Schluss nicht den Gedanken los, dass sie mit mir blieb, um mehr Unterstützung zu haben bzw. ich hatte oft das Gefühl, dass es sich alles um den Kleinen dreht und wir keine innie Beziehung mehr führen. Ich genoss zwar sehr die Zeit mit ihr, aber zu dritt mit dem Kind konnte ich einfach nicht. Oft richtete sich auch meine abneigung gegen ihn, hatte das Gefühl, dass sie nur an ihn denkt und ich zu kurz komme bzw. sie mich mit ihm unter Druck setzt. Wir haben dann vor 4 Jahren die Uni gewechlselt und jeder war dann in einer anderen Stadt, das heißt am Wochenende war ich bei ihr und sie hat mir ständig gefehlt aber soald ich bei ihr ankam drehte sich alles um den Kleinen. ich träumte schon fast davon, wieder mit ihr wegzugehen, auf eine Party oder zum Essen, aber selten war die Möglichket da. Seit Januar sind wir getrennt und ich habe wieder versucht, zu ihr zurückzugehen, diesmal blieb sie aber hart, irgendwann war auch neuer Freund da, habe den kleinen jedes 2. Wochenende, haben super Verhältnis ( ich und der Junge!), aber sie verstöt mich. Manchmal fehlt sie mir, ich telefoniere mit ihr und merke, wie schnell sie mich versteht und wie einsam ich ohne sie bin, auf der anderen Seite kotzt es mich an, dass von ihr aus wir tolle Freunde sein könnten, ich frage mich, wie sie so schnell bereit für eine neue Beziehung sein konnte, wie konnte sie es so schnel verarbeiten und ich bin voll drin, habe seit Wochen meine Arbeitsmotivation verloren, alles fällt mir schwer und ich lerne auch niemanden kennen, was mir bestimmt gut tun würde. Ich müsste eigentlich jetzt mich fürs Examen vorbereiten, aber die Tage vergehen so traurig, schlafe viel, und immer wieder die gleichen Gedanken.Wie kann ich jemanden kennenlenen? Bleibe ich dann immer allein. Versuche bei meiner Ex auf noch mehr Abstand zu gehen, ertrage schon ihre gute-Laune-Stimme am Telefon nicht. Ich kriege nix mehr hin,mach nur das Notwendigste. Ich habe Angst mich nie loslösen zu können, dass sich das voll in die Länge zieht. Weiß gar nicht, was mit mir los ist. Kann mir die Trennung usw. plausibel erklären, aber hätte nicht gedacht, dass es mir ohne sie wiederum Tag für Tag schlechter geht, jetzt trinke ich schon mehr als früher und dann dieser Druck, eigentlich soll ich fleißig sein, aber ich will das alles nicht mehr, es ist alles so freudlos. was soll ich tun? wie kann ich diese Situation in den Griff bekommen? Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Tipps geben würdet außer Mach Therapie oder Sport und so n Kram. Danke fürs Lesen.

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29. November 2009 um 15:54

TRENNUNG/SCHLECHTE PHASEN/SICH AUFRAFFEN KÖNNEN
Hallo Cefeu,

danke fürs Schreiben. Vielleicht hätte ich eher nach Erfahrungsberichten fragen sollen, denn etwa 2-3 Monate nach der Trennung war ich der Meinung, nun wäre die Trauer vorbei nd ich hätte alles kapiert und tatsächlich folgte auch eine gute Phase... aber dann wieder....Mich würde interessieren, wie die anderen ihre Zeit nach einer langen Beziehung beschreiben, ob es auch durchaus zu solchen längeren, über mehrere Monate, hinziehenden schlechten Zuständen kommen kann. Denn bis vor kurzem konnte ich mich beruhgigen und sagen: Diese Phase ist auch berechtigt, gehört auch zur Verarbeitung, es dauert halt, bs man wieder Kräfte sammelt, aber mittlerweile sind das schon 11 Monate....
Hinzu kommt glaube ich, dass ich selbst über meine Arbeitszeiten bestimmen kann, denn ich muss zu Hause schreiben und keiner kontrolliert einen und dementsprchend muss ich mich selbst organisieren und mir selber die Fristen setzen usw. Ja, ich muss mich selbst zwingen und ich wollte die Therapie-Nummer nicht hören, denn gleich bei der ersten größeren Krise will ich nicht gleich zum Therapeuten ( gibts genug Leute in meiner Stadt, die das wirklich brauchen und die Plätze sind begehrt usw.), bin auch grundsätzlich kein depressiver Typ und Hobbies habe ich auch und Freunde auch! Es ist eher ein innerer Ruckzug, einfach auf nix Bock haben, manchmal sind solche Phasen doch da oder? Und man kann nicht immer perfekt funktionieren. Ich muss wieder raus...
Liebe Grüße

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