Home / Forum / Liebe & Beziehung / Beziehung verfällt dem Alltagstrott..

Beziehung verfällt dem Alltagstrott..

8. März 2016 um 13:33 Letzte Antwort: 8. März 2016 um 19:11

Hallöchen,
Ich hab mich hier angemeldet weil ich mittlerweile irgendwie auch nicht mehr weiter weiß und meinen Frust irgendwie mal rauslassen muss.. Tut mir leid wird etwas lang..
Ich führe seit 3 Jahren eine Beziehung, ich bin nun 18, er ist 27.. Anfangs war es eine Fernbeziehung, wir hatten uns übers Internet kennengelernt, mittlerweile wohnen wir so gut wie zusammen und beziehen bald auch unsere eigene Wohnung. Ich bin auch wegen ihm in eine andere Stadt gezogen..
Es gibt allerdings ein paar Probleme wo ich einfach nicht mehr weiß wie ich damit umgehen soll. Mein Freund (türkischer Abstammung) hatte noch sehr lange bei seiner Mutter gewohnt, bezog dann später zwar seine eigene Wohnung aber seine Mutter, die auch im selben Haus dann wohnte trug ihm natürlich auch da alles hinterher.. Das ärgert mich total, er macht hier natürlich auch kaum etwas.. Ich fühl mich schon wie eine Mutter weil ich so vieles für ihn machen kann und auf Dauer macht mich das auch fertig, bin gerade frisch in der Krankenpflege Ausbildung, und dazu sozusagen noch einen Mann zuhause Der ist wie ein kleines Kind
Verbringt viel zu viel Zeit mit seinem Laptop, das erste was er macht wenn er wach wird: er bleibt nicht bei mir im Bett liegen, sondern macht direkt den Laptop an.. Er ist so besessen von diesem Ding. Und von Fußball.. Ich krieg nur abends etwas Aufmerksamkeit wenn man vielleicht mal zusammen Fernsehen guckt aber das reicht mir nicht ich bin sehr sensibel und er nimmt da selten Rücksicht drauf, sodass ich dann auch oft weinen muss wenn er dann mal nicht darüber nachdenkt was er zu mir sagt..
ich hab das Thema schon oft angesprochen bezüglich helfen bei der Hausarbeit etc aber ändern tut sich nichts.. Ich Weiss nicht wie ich das in den Griff bekommen soll, er ist (wenn ich das in meinem jungen alter sagen kann) meine große Liebe, und wir planen gemeinsam Zukunft, wollen heiraten, auch ich verstehe mich mit seiner Familie wunderbar aber ich habe keine Ahnung wie das in Zukunft weitergehen soll wenn man bspw mal Kinder hat und er dann immernoch nichts tut
Hinzu kommt auch noch dass er eine Zwangsstörung hat bezüglich Sauberkeit wo er mich auch andauernd verletzt.. Ich darf dies nicht anpacken, das nicht.. Er war auch einmal in Behandlung hatte diese aber wieder abgebrochen.. Arbeiten tut er momentan auch nicht weg seiner Zwangsstörung..

Tut mir leid für das wirrwarr aber das sind so viele Sachen die ich garnicht in einen Text verpacken kann..

Bin dankbar für jeden der sich die Zeit nimmt das durchzulesen und vielleicht irgendeinen Rat weiß.

Mehr lesen

8. März 2016 um 15:40

Wenn dein
Freund gerade ohnehin nicht arbeitet, soll er doch zumindest den Großteil des Haushalts schmeißen. Im Übrigen: Wenn die Zwangsstörung so schlimm ist, dass er deshalb nicht arbeiten kann, ist eine Therapie mehr als dringend notwendig.

Ansonsten könntest du es mal mit konkreten Anweisungen versuchen. Also sag nicht: "Du könntest mir echt mehr helfen", sondern ganz konkret: "Wir kochen jetzt Abendessen. Ich bereite das Fleisch vor, schäl du bitte schon mal die Kartoffel." Da kommt er dann nicht so einfach aus. Und das halt auch wirklich beinhart durchziehen. Das wird er erst mal ungemütlich finden, aber wenn es dir ernst mit ihm ist, musst du zu härteren Maßnahmen greifen, weil auf Dauer ist das wie es ist ja keine Lösung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
8. März 2016 um 19:10

Vielen Dank
Für die ausführliche Antwort.. Ich versuche das auch so durchzusetzen aber es fällt mir natürlich schon schwer.. Du hast mit einigem Recht was du sagst, obwohl ich ja auch nicht ganz unschuldig bin, mit den Sachen hinterher tragen.. Ich schau mal, vielen lieben Dank

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
8. März 2016 um 19:11
In Antwort auf coquette164

Wenn dein
Freund gerade ohnehin nicht arbeitet, soll er doch zumindest den Großteil des Haushalts schmeißen. Im Übrigen: Wenn die Zwangsstörung so schlimm ist, dass er deshalb nicht arbeiten kann, ist eine Therapie mehr als dringend notwendig.

Ansonsten könntest du es mal mit konkreten Anweisungen versuchen. Also sag nicht: "Du könntest mir echt mehr helfen", sondern ganz konkret: "Wir kochen jetzt Abendessen. Ich bereite das Fleisch vor, schäl du bitte schon mal die Kartoffel." Da kommt er dann nicht so einfach aus. Und das halt auch wirklich beinhart durchziehen. Das wird er erst mal ungemütlich finden, aber wenn es dir ernst mit ihm ist, musst du zu härteren Maßnahmen greifen, weil auf Dauer ist das wie es ist ja keine Lösung.

Sehe ich ja genauso
Aber er kennt das von zuhause halt anders vorallem weil seine Mutter ihn halt so verhätschelt hat..
Danke für deinen Rat, ich werde es mal versuchen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Noch mehr Inspiration?
pinterest