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Beziehung noch eine Zukunft?! Was denkt ihr?

23. Oktober 2011 um 4:57

Hallo zusammen,

ich steh vor einem kleinen Problem bei dem ich nicht so richitg einschätzen kann, wo ich mit meinen Gefühlen stehe. Da ich hier viele interessante Ansätze gelesen habe, hab ich mich entschlossen auch mal mein Problem hier zu schildern, um einfach ein paar Meinungen dazu zu hören. Ratschläge sind sehr willkommen, denn ich denke ich bin nicht der Einzige, der sich mit dieser Art Problem rumschlägt. Allerdings weiss ich selbst nicht so recht weiter.

Ich bin mittlerweile 29 Jahre jung und seit etwas mehr als 4 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat einen Sohn mit in die Beziehung gebracht, der heute 9 Jahre alt ist.
Am Anfang beschreib ich es mal als die große Liebe und absolute Seelenverwandtschaft zwischen uns beiden. Ich hab mich noch nie so gut von einer Frau verstanden und in ihrer Nähe so unbeschreiblich gut gefühlt. Ein sehr schönes Gefühl.
Wir sind bereits nach einem Jahr zusammengezogen und haben mittlerweile 3 Umzüge hinter uns. Nun sind wir da angekommen wo wir hinwollten, haben unser eigenes Haus und wohnen da wo wir auch bis ins hohe Alter bleiben möchten.

Allerdings kommen mir seit einiger Zeit Zweifel, die ich nur schwer beschreiben kann. Ich weiß die Gefühle die sie auslösen nicht so recht einzuordnen. Beruflich bin ich selbstständig und habe das Glück, dass ich komplett von zuhause aus arbeiten kann. Ich steh morgens um halb 5 Uhr auf und fang an zu arbeiten. Um 7 mach ich dann den kleinen für die Schule fertig. Meine Freundin schläft zu der Zeit noch. Sie ist nicht berufstätig, sollte sich jedoch um den Haushalt kümmern, da ich viel arbeite. Vom Finanziellen her braucht sie keiner Tätigkeit nachgehen, was ich ansich vollkommen ok finde.

Nun ist es leider so, dass sie trotz einiger Gespräche (sie weiß das mich das stört) nicht allein aus dem Bett findet. Meist gehe ich gegen 9 Uhr rauf und bring ihr nen Kaffee, da ich um die Zeit eh meist Pause mache. Aber bis sie dann den Weg runter findet ists meist schon nach halb 10. Ich habe kein Problem damit den Kleinen morgens für die Schule fertig zu machen, allerdings kann ich irgendwo nicht nachvollziehen als erwachsener Mensch jeden Tag so lang im Bett zu liegen. Erst recht nicht, wenn ich weiß, dass meinen Partner das stört. Ihr?
Sie kümmert sich dann auch um den Haushalt, aber eben nur um das was unbedingt notwendig ist. Das finde ich irgendwo ein wenig schade, da in einem Eigenheim immer irgendwo was zu tun ist, sie die Arbeit aber nicht sieht, bzw. sehen will. Und wenn es im Garten ist, aber nein, dass mache zu 95% auch ich allein. So dass ich frühestens abends um 20-21 Uhr Feierabend habe.

Sie zieht es allerdings vor nach dem Mittagessen "lesen" zu gehen. Dann werden 2 oder 3 Seiten gelesen und nochmal 2-3 Std. bis in den späten Nachmittag geschlafen. Während der Zeit mache ich dann mit unserem Kleinen die Hausaufgaben.

Ich fühl mich da irgendwo etwas verarscht und kann nicht nachvollziehen wieso das so ist und wie ich bzw. wir da was ändern können. Da bin ich mit meinem Latein am Ende. Sie beteuert zwar immer das sie mich über alles liebt und mich nie verlassen würde. Aber ich stelle mir die Frage, warum ist das so? Weil ich alles für sie mache oder weil sie mich als Menschen so sehr liebt?
Es ist ja nicht so, dass ich die Probleme nicht angesprochen habe. Meist ist dann für ne Woche ne Besserung zu erkennen, die aber sehr schnell wieder einschläft und alles ist wieder da wo es vorher war. Begründet wird es mit Kopfschmerzen, Übelkeit, etc.

Habt ihr sowas schonmal erlebt? Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wo mir der Kopf steht und würde mich sehr freuen, wenn ich mich mit dem ein oder anderen hier austauschen könnte.

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23. Oktober 2011 um 7:43

Urgs...das ist aber bitter
Guten Morgen,

also wenn man von einem Mann soviel geboten bekommt, ein freies Leben geniessen kann, dann sollte die Dame auch den A**** hoch bekommen.

Reden bringt wohl nichts - da helfen nur Taten.

Ich würde es mal drauf ankommen lassen, die Arbeiten die sie verrichten sollte, ihr einfach liegen lassen. Kümmere dich ausschliesslich um dich und Deinen Job. Mach Deins, lass ihrs liegen.

Du hast die Vaterstelle angenommen, also darf das Kind nicht leiden - zumindest nicht was das in die Schule bringen anbelangt. Ich würde ihr die Pistole auf die Brust setzen und klare Ansage machen: Die Hausaufgaben sind ab sofort ihr Ding. Leider musst du dabei sehr konsequent vorgehen.Häg einen Aushang an den Kühlschrank mit den Aufgaben die ab sofort ihre Sache sind.

Ich kann nachempfinden wie dich das kaputt macht - wehret den Anfängen...hinterher ist es schwer das wieder zu ändern.

Da kann man richtig neidisch werden, so einen Mann hätten wir alle gerne, der uns ein solches Leben ermöglicht - allerdings würde ich persönlich alles in meiner Macht stehende dazu beitragen, dass es ein schönes Heim ist. Gartenarbeit zu zweit ist doch herrlich...Hegen und Pflegen des ganzen in jedwelcher Art auch immer, finde ich klasse!

Fazit: Die Frau hat NULL AHNUNG was es heißt jeden Tag die Brötchen zu verdienen, jeden Tag aufs Neue den Mann stehen usw.

Also ich bin neidiisch auf sie...ich hätte auch gerne einen Mann der mir das bietet...*grins* schade dass Du vergeben bist....

Viel Glück...

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23. Oktober 2011 um 9:53
In Antwort auf staubsaugerin

Urgs...das ist aber bitter
Guten Morgen,

also wenn man von einem Mann soviel geboten bekommt, ein freies Leben geniessen kann, dann sollte die Dame auch den A**** hoch bekommen.

Reden bringt wohl nichts - da helfen nur Taten.

Ich würde es mal drauf ankommen lassen, die Arbeiten die sie verrichten sollte, ihr einfach liegen lassen. Kümmere dich ausschliesslich um dich und Deinen Job. Mach Deins, lass ihrs liegen.

Du hast die Vaterstelle angenommen, also darf das Kind nicht leiden - zumindest nicht was das in die Schule bringen anbelangt. Ich würde ihr die Pistole auf die Brust setzen und klare Ansage machen: Die Hausaufgaben sind ab sofort ihr Ding. Leider musst du dabei sehr konsequent vorgehen.Häg einen Aushang an den Kühlschrank mit den Aufgaben die ab sofort ihre Sache sind.

Ich kann nachempfinden wie dich das kaputt macht - wehret den Anfängen...hinterher ist es schwer das wieder zu ändern.

Da kann man richtig neidisch werden, so einen Mann hätten wir alle gerne, der uns ein solches Leben ermöglicht - allerdings würde ich persönlich alles in meiner Macht stehende dazu beitragen, dass es ein schönes Heim ist. Gartenarbeit zu zweit ist doch herrlich...Hegen und Pflegen des ganzen in jedwelcher Art auch immer, finde ich klasse!

Fazit: Die Frau hat NULL AHNUNG was es heißt jeden Tag die Brötchen zu verdienen, jeden Tag aufs Neue den Mann stehen usw.

Also ich bin neidiisch auf sie...ich hätte auch gerne einen Mann der mir das bietet...*grins* schade dass Du vergeben bist....

Viel Glück...

Ich find's auch schade
Als Erstes mal ein Danke für die schnelle Antwort...!

Daran das Reden nichts mehr bringt habe ich auch schon gedacht, aber ich kann das einfach nicht nachvollziehen. Für mich sind die Arbeiten die ich erledige einfach selbstverständlich.

Ich denke, dass wenn ich ihre Sachen liegen lasse, werde ich mich nur noch mehr aufregen. Ich kann es aber gern mal versuchen.
Allerdings weiss ich wieviel Arbeit und Mühe ich ins Haus gesteckt hab und dann kann ich das nicht "verkommen lassen". Naja wobei "verkommen lassen" wohl das falsche Wort ist, denn wirklich dreckig ist es nie. Dafür nörgel ich dann zuviel und auch sie hat es lieber sauber.
Aber meine Frage ist nun warum muss ich überhaupt nörgeln? Das stört mich und das weiß sie. Nur sieht sie keine zusätzliche Arbeit. Wegen alles und jedem muss ich fragen oder mit der Nase drauf drücken.

Gartenarbeit liebe ich und auch sie macht es eigentlich gern. Nur leider frag ich mich immer was ich hier eigentlich mache, wenn ich seit 3 Std im Garten stehe und sie die ganze Zeit pennt.

Mich macht es einfach stutzig wie man so lange und vor allem immer wieder am Tag soviel schlafen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Mein schlechtes Gewissen setzt ja schon ein wenn ich am Wochenende mal nach dem Kleinen aufsteh (7 Uhr). Das ist ein Punkt der für mich nie in Frage kommen würde. Wobei nicht aus dem Grund das ich ihm nicht zutrau allein zu sein.

Ich befürchte auch schon, dass es wohl nie wieder so sein kann wie zu Anfangszeiten. Auf der anderen Seite weiß ich ja wie sie noch sein kann. Es sei denn, dass die Liebe mich am Anfang komplett geblendet hat, aber davon geh ich mal nicht aus.
Auf der einen Seite trauere ich glaub ich vergangen Zeiten hinterher und auf der Anderen scheue ich mich wohl vor den Konsequenzen und der Ungewissheit was danach sein könnte. Finde das für mich einen sehr schwierigen Konflikt und komm halt nicht vorran.

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23. Oktober 2011 um 10:04

...
zu 1.
Da gebe ich Dir vollkommen recht und ich finde schade, das das so ist. Wenn ich mich in ihre Situation versetzen würde, wäre meine erste Priorität, alles daran zu setzen meinen Teil auch dazu beizutragen und dabei alles dafür zu tun, meinem Partner unter die Arme zu greifen wo ich nur könnte. Das ist jetzt nicht das was ich von ihr erwarte, jedoch ein klein wenig mehr als das was sie macht sollte es schon sein.
Aber warscheinlich kann ich mich nicht so einfach in ihre Sitution versetzen, das wir ja eine unterschiedliche Ansicht von Wertschätzung haben.

zu 2.
Ich denke da habe ich vllt eine falsche Einstellung. Mich nervt es zwar wenn ich alles machen muss, aber für mich ist das normal das alles erledigt werden muss. Ab einem gewissen Punkt schaltet sich mein Gewissen ein und dieser Punkt scheint wohl deutlich vor ihrem zu liegen.

Mir bleibt aber wohl nichts anderes als zu versuchen die Sachen liegen zu lassen und nochmal das Gespräch zu suchen und auch konsequent zu bleiben.
Schade oder unverständlich finde ich daran nur, dass ich meine Partnerin auf sowas aufmerksam machen muss. Irgendwo spielt sich bei mir eine Beziehung auf Augenhöhe ab und möchte nicht als "ihr Chef" dastehen und ihr bestimmte Aufgaben zuweisen.

Hach, das Schreiben hier führt mir grad mal vor Augen wo wir eigentlich stehen und das find ich schon ein wenig beängstigend...

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23. Oktober 2011 um 10:19
In Antwort auf caitukam

Ich find's auch schade
Als Erstes mal ein Danke für die schnelle Antwort...!

Daran das Reden nichts mehr bringt habe ich auch schon gedacht, aber ich kann das einfach nicht nachvollziehen. Für mich sind die Arbeiten die ich erledige einfach selbstverständlich.

Ich denke, dass wenn ich ihre Sachen liegen lasse, werde ich mich nur noch mehr aufregen. Ich kann es aber gern mal versuchen.
Allerdings weiss ich wieviel Arbeit und Mühe ich ins Haus gesteckt hab und dann kann ich das nicht "verkommen lassen". Naja wobei "verkommen lassen" wohl das falsche Wort ist, denn wirklich dreckig ist es nie. Dafür nörgel ich dann zuviel und auch sie hat es lieber sauber.
Aber meine Frage ist nun warum muss ich überhaupt nörgeln? Das stört mich und das weiß sie. Nur sieht sie keine zusätzliche Arbeit. Wegen alles und jedem muss ich fragen oder mit der Nase drauf drücken.

Gartenarbeit liebe ich und auch sie macht es eigentlich gern. Nur leider frag ich mich immer was ich hier eigentlich mache, wenn ich seit 3 Std im Garten stehe und sie die ganze Zeit pennt.

Mich macht es einfach stutzig wie man so lange und vor allem immer wieder am Tag soviel schlafen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Mein schlechtes Gewissen setzt ja schon ein wenn ich am Wochenende mal nach dem Kleinen aufsteh (7 Uhr). Das ist ein Punkt der für mich nie in Frage kommen würde. Wobei nicht aus dem Grund das ich ihm nicht zutrau allein zu sein.

Ich befürchte auch schon, dass es wohl nie wieder so sein kann wie zu Anfangszeiten. Auf der anderen Seite weiß ich ja wie sie noch sein kann. Es sei denn, dass die Liebe mich am Anfang komplett geblendet hat, aber davon geh ich mal nicht aus.
Auf der einen Seite trauere ich glaub ich vergangen Zeiten hinterher und auf der Anderen scheue ich mich wohl vor den Konsequenzen und der Ungewissheit was danach sein könnte. Finde das für mich einen sehr schwierigen Konflikt und komm halt nicht vorran.

Das liegt an der Harmoniesucht...
...sorry ich gehöre auch zu den Menschen, die es hassen sich ständig damit auseinandersetzen zu müssen. Und bevor ich es dann krachen lasse, mache ich es selbst.

Naja, klar haben die Partner auch gute Seiten - nur reichen die aus um für den Rest des Lebens miteinander klar zu kommen?
Weißt, alles was danach kommt, kann nur besser sein - denn Du weißt heute bereits schon was dich glücklich macht und was nicht.

Sorry wenn ich es jetzt mal knallhart sage, die Dame ist die reinste Schmarotzerin...tolles Leben haben, dafür aber so gut wie nx tun! Tja, es gibt solche und solche...ich habe da kein Verständnis für. Liegt daran, dass ich weiß wie schwer man seine Kohle verdienen muss....

Aus meiner Erfahrung heraus, man läßt sich blenden, denn nichts war von Anfang nicht schon vorhanden. Nur hat man es nicht wahrgenommen, weil die Liebe größer war. Es wird sich nicht ändern - leider!
Beispiel: Mein Ex-Lebensgefährte hatte die Angewohnheit mit Händen und füßen am Frühstückstisch zu reden. Jedesmal war sein Platz rundherum verkrümelt, der Honig tropfte auf den Teppich usw. Nach jedem Frühstück saugen, mit Schwamm und Bürste sauber machen...das erträgt man ein paar Jahre. Er hatte auch dieses Schlafsyndrom - alleine schon bis er mal aufstand.
Es wird mit den Jahren immer schlimmer - irgendwann fragt man sich dann, wieso ertrage ich das? Ich habe es nicht mehr ertragen.
So hat sich das fortgesetzt..es kamen tausend Dinge dazu. Er hat es nicht wahrgenommen, dass ich es nicht mehr ertragen kann. Große Augen und Tränen weil ich das beendet habe. Jede Ansage, alles reden hat er ignoriert...über ein paar Jahre...dann knallte es...ich hab einfach und TSCHÜSS gesagt.

Heute würde ich es wieder tun, es müssen zwei identische Vorstellungen haben, damit auf lange Sicht gut gehen kann.
Und einen Partner der sich so verhält käme bei mir nicht in Frage...

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23. Oktober 2011 um 10:41
In Antwort auf staubsaugerin

Das liegt an der Harmoniesucht...
...sorry ich gehöre auch zu den Menschen, die es hassen sich ständig damit auseinandersetzen zu müssen. Und bevor ich es dann krachen lasse, mache ich es selbst.

Naja, klar haben die Partner auch gute Seiten - nur reichen die aus um für den Rest des Lebens miteinander klar zu kommen?
Weißt, alles was danach kommt, kann nur besser sein - denn Du weißt heute bereits schon was dich glücklich macht und was nicht.

Sorry wenn ich es jetzt mal knallhart sage, die Dame ist die reinste Schmarotzerin...tolles Leben haben, dafür aber so gut wie nx tun! Tja, es gibt solche und solche...ich habe da kein Verständnis für. Liegt daran, dass ich weiß wie schwer man seine Kohle verdienen muss....

Aus meiner Erfahrung heraus, man läßt sich blenden, denn nichts war von Anfang nicht schon vorhanden. Nur hat man es nicht wahrgenommen, weil die Liebe größer war. Es wird sich nicht ändern - leider!
Beispiel: Mein Ex-Lebensgefährte hatte die Angewohnheit mit Händen und füßen am Frühstückstisch zu reden. Jedesmal war sein Platz rundherum verkrümelt, der Honig tropfte auf den Teppich usw. Nach jedem Frühstück saugen, mit Schwamm und Bürste sauber machen...das erträgt man ein paar Jahre. Er hatte auch dieses Schlafsyndrom - alleine schon bis er mal aufstand.
Es wird mit den Jahren immer schlimmer - irgendwann fragt man sich dann, wieso ertrage ich das? Ich habe es nicht mehr ertragen.
So hat sich das fortgesetzt..es kamen tausend Dinge dazu. Er hat es nicht wahrgenommen, dass ich es nicht mehr ertragen kann. Große Augen und Tränen weil ich das beendet habe. Jede Ansage, alles reden hat er ignoriert...über ein paar Jahre...dann knallte es...ich hab einfach und TSCHÜSS gesagt.

Heute würde ich es wieder tun, es müssen zwei identische Vorstellungen haben, damit auf lange Sicht gut gehen kann.
Und einen Partner der sich so verhält käme bei mir nicht in Frage...

Genauso...
... geht es mir auch. Wenn ich was seh mach ich es, weil ich weiß wenn ich anfang zu diskutieren, dauert es eh länger und die Stimmung ist auch im Eimer. Aber mittlerweile glaub ich, dass genau das das Problem ist.

Ich denke wenn der Kleine nicht wäre, wäre ich vllt schon gegangen. Allein um ihr die Augen zu öffnen hät ich sie wohl schonmal vor die Tür gesetzt. Aber das kann ich dem Kleinen nicht antun. Er hat bereits 2 "Väter" verloren und käme mit einem derartigen Hin und Her nicht klar, was auch keinesfalls von ihm zu erwarten ist.
Es ist zum Glück mein Haus und ich könnte hier wohnen bleiben. Allerdings würde das bedeuten, dass der Kleine warscheinlich die Schule wechseln müsste und aus seinem Freundeskreis gerissen wird.
Klar, aber ich weiß auch das ich nur wegen ihm keine Beziehung aufrecht erhalten kann. Aber das ist alles leichter gesagt als getan.

Vor einiger Zeit war bei uns auch noch das Thema Hochzeit und ein gemeinsames Kind. Aber wenn ich ehrlich bin hab ich zur Zeit Angst mich derart eng an sie zu binden. Eben aufgrund der Ungewissheit wo wir mit unserer Beziehung stehen obwohl ich durchaus schon bereit wäre zu heiraten und selbst ein Kind zu haben. Ist ein großer Wunsch von mir, den ich mir in meinem Leben noch erfüllen möchte.

Manchmal denk ich darüber nach wie es wäre wenn wir uns trennen und manchmal wie wir als kleine glückliche Familie bis an unser Lebensende zusammen ein schönes Leben führen.
Vllt ist es nicht nur die Harmoniesucht, sondern die Angst davor einen Schritt den ich gehe später zu bereuen und festzustellen das ich zu kurzentschlossen gehandelt und einen riesen Fehler gemacht habe. Diese Unentschlossenheit kenn ich sonst nicht von mir.

Daher kann ich sagen, dass ich dich da irgendwo ein wenig beneide, dass du deine Situation zu deiner Zufriedenheit lösen konntest und es heute nochmal genauso machen würdest.

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23. Oktober 2011 um 10:43

...
Ich schreibe aus meiner persönlichen Perspektive, da ich euch beide ja nicht kenne.

Also:
Ich könnte das Leben deiner Freundin nicht führen. Ihr Job ist ja quasi nur für dich da zu sein.
Wie kann man sich da selber organisieren?
Es würden mir die festen Aufgabenbereiche fehlen.
Und viele Frauen machen ja auch gar nicht gerne die Hausarbeit. Man wird nicht gelobt, man bekommt keinen Geldlohn, man kann sich nicht weiterentwickeln wie in anderen Jobs, wo man Fortbildungen, Seminare und Aufstiegsmöglichkeiten hat.

Für mich ist "Hausfrau" kein Job, sondern bedeutet, man kümmert sich um sein Eigentum. Mehr nicht.
Und der Kleine wird auch größer. Ab der Pubertät möchten die meisten Kinder ganz gerne ihre alltäglichen Belange ohne die Eltern regeln.

Ich beneide zwar einerseits das Leben deiner Frau, denn es stimmt schon, so etwas geboten zu bekommen wirkt schon erstmal ganz nett. Aber andererseits wüsste ich in dieser Situation auch nicht, wie ich meine Tage auf Dauer befriedigend verbringen sollte.

Hat sie denn keinen Beruf? Kann sie denn nicht halbtags selber erwerbstätig sein? Dort kann sie sich persönlich entwickeln, kommt unter Leute und hat ihr eigenes Geld zur Verfügung.

Ich finde, sie ist in einem Alter, wo das noch wichtig ist.

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23. Oktober 2011 um 10:56
In Antwort auf caitukam

Genauso...
... geht es mir auch. Wenn ich was seh mach ich es, weil ich weiß wenn ich anfang zu diskutieren, dauert es eh länger und die Stimmung ist auch im Eimer. Aber mittlerweile glaub ich, dass genau das das Problem ist.

Ich denke wenn der Kleine nicht wäre, wäre ich vllt schon gegangen. Allein um ihr die Augen zu öffnen hät ich sie wohl schonmal vor die Tür gesetzt. Aber das kann ich dem Kleinen nicht antun. Er hat bereits 2 "Väter" verloren und käme mit einem derartigen Hin und Her nicht klar, was auch keinesfalls von ihm zu erwarten ist.
Es ist zum Glück mein Haus und ich könnte hier wohnen bleiben. Allerdings würde das bedeuten, dass der Kleine warscheinlich die Schule wechseln müsste und aus seinem Freundeskreis gerissen wird.
Klar, aber ich weiß auch das ich nur wegen ihm keine Beziehung aufrecht erhalten kann. Aber das ist alles leichter gesagt als getan.

Vor einiger Zeit war bei uns auch noch das Thema Hochzeit und ein gemeinsames Kind. Aber wenn ich ehrlich bin hab ich zur Zeit Angst mich derart eng an sie zu binden. Eben aufgrund der Ungewissheit wo wir mit unserer Beziehung stehen obwohl ich durchaus schon bereit wäre zu heiraten und selbst ein Kind zu haben. Ist ein großer Wunsch von mir, den ich mir in meinem Leben noch erfüllen möchte.

Manchmal denk ich darüber nach wie es wäre wenn wir uns trennen und manchmal wie wir als kleine glückliche Familie bis an unser Lebensende zusammen ein schönes Leben führen.
Vllt ist es nicht nur die Harmoniesucht, sondern die Angst davor einen Schritt den ich gehe später zu bereuen und festzustellen das ich zu kurzentschlossen gehandelt und einen riesen Fehler gemacht habe. Diese Unentschlossenheit kenn ich sonst nicht von mir.

Daher kann ich sagen, dass ich dich da irgendwo ein wenig beneide, dass du deine Situation zu deiner Zufriedenheit lösen konntest und es heute nochmal genauso machen würdest.

Tze...grins...nicht neidisch sein...
...sondern einfach das Leben in die Hand nehmen...

Weißt Du, es ist dir hoch anzurechnen, dass Du eines anderen Kind aufziehst, d.h. der Erzeuger hat sich verpisst, weil er gemerkt hat was da abgeht! Der nächste Partner hat also auch gemerkt was mit der Dame los ist - nun bist Du an der Reihe.
Natürlich tut mir das Kind auch in der Seele leid! In erster Linie das Kind!
Mal ehrlich, wenn wir den Respekt beleuchten, den man Dir entgegenen bringt, dann ist der wohl gleich bei null =0=
Und eins ist sicher wie die Steuer, wenn ihr heiratet und noch ein eigenes Kind bekommt, dann biste der DvD (Depp vom Dienst). Ehrlich, aus meiner Sicht betrachet, hast Du mein ganzes Mitgefühl...denn wenn sie merkt du willst nicht mehr, wird sie mit Sicherheit "schwanger" sein.

Schade, dass es Menschen gibt, die sich gegenüber ihrem Partner so mies verhalten...

Naja, es hat mich Kraft, Mut und viel Angst gekostet, mich zu befreien, von einem Menschen der mich allein gelassen hat und nicht respektiert hat. Natürlich kamen auch ein paar Fehlgriffe nach, die sich aber meist schon nach wenigen Monaten als Fehler zeigten (Schutzengel sei Dank). Dennoch habe ich gelernt, nur was mich glücklich macht, jemand der gemeinsam mit mir an den Visionen für den weiteren Lebensweg arbeiten kann und will ist für mich richtig und gut.

Ich habe auch Fehler - z.B. bin ich am WE gerne mal ungeschminkt, lässig in Freizeit-Lümmelklamotten, Sonntags völlig relaxt, ohne ständig draußen herum rennen zu müssen. Gammelsonntag auf dem Sessel, lange Spaziergänge "Dolce Vita" - das kann auch nicht jeder ab. Sonntags dann mal am PC sitzen...lesen wie es anderen geht...usw.
Viele Männer können auch nicht ab, dass ich weiterhin meine Freundschaften pflege, meine Interessen verfolge usw.

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23. Oktober 2011 um 11:11
In Antwort auf staubsaugerin

Tze...grins...nicht neidisch sein...
...sondern einfach das Leben in die Hand nehmen...

Weißt Du, es ist dir hoch anzurechnen, dass Du eines anderen Kind aufziehst, d.h. der Erzeuger hat sich verpisst, weil er gemerkt hat was da abgeht! Der nächste Partner hat also auch gemerkt was mit der Dame los ist - nun bist Du an der Reihe.
Natürlich tut mir das Kind auch in der Seele leid! In erster Linie das Kind!
Mal ehrlich, wenn wir den Respekt beleuchten, den man Dir entgegenen bringt, dann ist der wohl gleich bei null =0=
Und eins ist sicher wie die Steuer, wenn ihr heiratet und noch ein eigenes Kind bekommt, dann biste der DvD (Depp vom Dienst). Ehrlich, aus meiner Sicht betrachet, hast Du mein ganzes Mitgefühl...denn wenn sie merkt du willst nicht mehr, wird sie mit Sicherheit "schwanger" sein.

Schade, dass es Menschen gibt, die sich gegenüber ihrem Partner so mies verhalten...

Naja, es hat mich Kraft, Mut und viel Angst gekostet, mich zu befreien, von einem Menschen der mich allein gelassen hat und nicht respektiert hat. Natürlich kamen auch ein paar Fehlgriffe nach, die sich aber meist schon nach wenigen Monaten als Fehler zeigten (Schutzengel sei Dank). Dennoch habe ich gelernt, nur was mich glücklich macht, jemand der gemeinsam mit mir an den Visionen für den weiteren Lebensweg arbeiten kann und will ist für mich richtig und gut.

Ich habe auch Fehler - z.B. bin ich am WE gerne mal ungeschminkt, lässig in Freizeit-Lümmelklamotten, Sonntags völlig relaxt, ohne ständig draußen herum rennen zu müssen. Gammelsonntag auf dem Sessel, lange Spaziergänge "Dolce Vita" - das kann auch nicht jeder ab. Sonntags dann mal am PC sitzen...lesen wie es anderen geht...usw.
Viele Männer können auch nicht ab, dass ich weiterhin meine Freundschaften pflege, meine Interessen verfolge usw.

...
Da outet sich aber jemand hinter der Tastatur als vergällter Neidhammel. Du bist gemeint, Staubsaugerin.
Nennst die Männer von Müttern Depp vom Dienst. Du spinnst wohl.
Soll der Mann doch sein Dasein alleine fristen.
Weißt du, wie glücklich er sich schätzen kann, eine Partnerin zu haben?
Und dann noch eine, die seine Kinder austrägt.

Solche Frauen mit solchen Einstellungen gegenüber anderen Frauen wie du, sind überflüssig wie ein Kropf.

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23. Oktober 2011 um 11:11

also meiner
meinung nach machst du definitiv zu viel.
und deine freundin ist entweder nur faul oder vielleicht auch krank....
mich würde mal interessieren, was sie dazu sagt, wenn du ihr sagst, dass dir ihr verhalten tierisch auf den sender geht und du nicht einsiehst, dass du eigentlich alles machst und sie nur rumliegt....
oder ist sie vielleicht wirklich krank (herz oder depressionen)?
was tut sie denn definitiv für euch, ihr kind, euer leben?
und seit wann ist das so?
wie hat sie denn vor eurer beziehung gelebt? hat sie einen beruf? was hat sie für hobbies? hat sie freunde?
also ich finde nicht, dass sie in irgendeiner weise verantwortung für ihr leben übernimmt und du hast es auch eigentlich komplett übernommen.
sie hat ja quasi nen hauseigenen butler...sogar der kaffee wird ans bett serviert.
dass du dich liebevoll um den kleinen kümmerst ist ja sehr ehrenwert und ich find es toll, aber auch sie hat eine verantwortung gegenüber der beziehung und überhaupt...also red mit ihr und frag sie doch einfach mal, welchen part sie in zukunft übernehmen möchte....
red mit ihr, welche dinge du in zukunft nicht mehr machst und auch warum und wie du dir das alles vorstellst und dann setz es um....konsequent....

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23. Oktober 2011 um 11:15
In Antwort auf caitukam

Genauso...
... geht es mir auch. Wenn ich was seh mach ich es, weil ich weiß wenn ich anfang zu diskutieren, dauert es eh länger und die Stimmung ist auch im Eimer. Aber mittlerweile glaub ich, dass genau das das Problem ist.

Ich denke wenn der Kleine nicht wäre, wäre ich vllt schon gegangen. Allein um ihr die Augen zu öffnen hät ich sie wohl schonmal vor die Tür gesetzt. Aber das kann ich dem Kleinen nicht antun. Er hat bereits 2 "Väter" verloren und käme mit einem derartigen Hin und Her nicht klar, was auch keinesfalls von ihm zu erwarten ist.
Es ist zum Glück mein Haus und ich könnte hier wohnen bleiben. Allerdings würde das bedeuten, dass der Kleine warscheinlich die Schule wechseln müsste und aus seinem Freundeskreis gerissen wird.
Klar, aber ich weiß auch das ich nur wegen ihm keine Beziehung aufrecht erhalten kann. Aber das ist alles leichter gesagt als getan.

Vor einiger Zeit war bei uns auch noch das Thema Hochzeit und ein gemeinsames Kind. Aber wenn ich ehrlich bin hab ich zur Zeit Angst mich derart eng an sie zu binden. Eben aufgrund der Ungewissheit wo wir mit unserer Beziehung stehen obwohl ich durchaus schon bereit wäre zu heiraten und selbst ein Kind zu haben. Ist ein großer Wunsch von mir, den ich mir in meinem Leben noch erfüllen möchte.

Manchmal denk ich darüber nach wie es wäre wenn wir uns trennen und manchmal wie wir als kleine glückliche Familie bis an unser Lebensende zusammen ein schönes Leben führen.
Vllt ist es nicht nur die Harmoniesucht, sondern die Angst davor einen Schritt den ich gehe später zu bereuen und festzustellen das ich zu kurzentschlossen gehandelt und einen riesen Fehler gemacht habe. Diese Unentschlossenheit kenn ich sonst nicht von mir.

Daher kann ich sagen, dass ich dich da irgendwo ein wenig beneide, dass du deine Situation zu deiner Zufriedenheit lösen konntest und es heute nochmal genauso machen würdest.

...
Ich wäre an der Stelle deiner Frau schon längst ausgezogen. Ich hätte mir einen Job gesucht und etwas für meine Altersrente getan, bevor ich das zu große Haus von einem arbeitssüchtigen Angeber sauberhalte.

Ganz schnell ausziehen, sollte deine Mätresse. Und ihren Schatz mitnehmen. Mach dir selber einen.
Du kannst dich ja in deinem tollen Haus mit Putzfrauen arrangieren und wenn du ein bisschen Action haben willst, schaff dir doch einen Hund an.

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, auf was für einem hohen Ross zu dich wähnst.

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23. Oktober 2011 um 11:21
In Antwort auf fraurotkohl

...
Ich schreibe aus meiner persönlichen Perspektive, da ich euch beide ja nicht kenne.

Also:
Ich könnte das Leben deiner Freundin nicht führen. Ihr Job ist ja quasi nur für dich da zu sein.
Wie kann man sich da selber organisieren?
Es würden mir die festen Aufgabenbereiche fehlen.
Und viele Frauen machen ja auch gar nicht gerne die Hausarbeit. Man wird nicht gelobt, man bekommt keinen Geldlohn, man kann sich nicht weiterentwickeln wie in anderen Jobs, wo man Fortbildungen, Seminare und Aufstiegsmöglichkeiten hat.

Für mich ist "Hausfrau" kein Job, sondern bedeutet, man kümmert sich um sein Eigentum. Mehr nicht.
Und der Kleine wird auch größer. Ab der Pubertät möchten die meisten Kinder ganz gerne ihre alltäglichen Belange ohne die Eltern regeln.

Ich beneide zwar einerseits das Leben deiner Frau, denn es stimmt schon, so etwas geboten zu bekommen wirkt schon erstmal ganz nett. Aber andererseits wüsste ich in dieser Situation auch nicht, wie ich meine Tage auf Dauer befriedigend verbringen sollte.

Hat sie denn keinen Beruf? Kann sie denn nicht halbtags selber erwerbstätig sein? Dort kann sie sich persönlich entwickeln, kommt unter Leute und hat ihr eigenes Geld zur Verfügung.

Ich finde, sie ist in einem Alter, wo das noch wichtig ist.

Ergänzung
Zitat:
>Für mich ist "Hausfrau" kein Job, sondern bedeutet,
>man kümmert sich um sein Eigentum. Mehr nicht.

Ergänzung. Du schreibst DIR allein gehört das Haus und ihr seid nicht verheiratet.
Also soll sich die Arme um DEIN Eigentum kümmern. Ich würde dir nen Tritt in den Allerwertesten verpassen und ausziehen. Sofort.

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23. Oktober 2011 um 11:24
In Antwort auf fraurotkohl

...
Ich schreibe aus meiner persönlichen Perspektive, da ich euch beide ja nicht kenne.

Also:
Ich könnte das Leben deiner Freundin nicht führen. Ihr Job ist ja quasi nur für dich da zu sein.
Wie kann man sich da selber organisieren?
Es würden mir die festen Aufgabenbereiche fehlen.
Und viele Frauen machen ja auch gar nicht gerne die Hausarbeit. Man wird nicht gelobt, man bekommt keinen Geldlohn, man kann sich nicht weiterentwickeln wie in anderen Jobs, wo man Fortbildungen, Seminare und Aufstiegsmöglichkeiten hat.

Für mich ist "Hausfrau" kein Job, sondern bedeutet, man kümmert sich um sein Eigentum. Mehr nicht.
Und der Kleine wird auch größer. Ab der Pubertät möchten die meisten Kinder ganz gerne ihre alltäglichen Belange ohne die Eltern regeln.

Ich beneide zwar einerseits das Leben deiner Frau, denn es stimmt schon, so etwas geboten zu bekommen wirkt schon erstmal ganz nett. Aber andererseits wüsste ich in dieser Situation auch nicht, wie ich meine Tage auf Dauer befriedigend verbringen sollte.

Hat sie denn keinen Beruf? Kann sie denn nicht halbtags selber erwerbstätig sein? Dort kann sie sich persönlich entwickeln, kommt unter Leute und hat ihr eigenes Geld zur Verfügung.

Ich finde, sie ist in einem Alter, wo das noch wichtig ist.

Das stimmt...
Den Lebensstil den sie Leben möchte stelle ich ihr vollkommen frei. Wenn sie arbeiten gehen möchte, bin ich der Letzte der sagt, du muss aber die Hausarbeit machen und bleibst gefälligst zuhause. Aber ich gebe dir recht, für mich ist der Anreiz bei der Arbeit und die Weiterentwicklung meines Lebens auch sehr erstrebenswert. Darüber hole auch ich mir meine Bestätigungen.

Wenn sie ein anderes Leben führen möchte kann sie auch dies gern tun. Damit hab ich ja wie gesagt überhaupt kein Problem. Ich brauche sie auch nicht bezahlen für irgendwas, sie kann einfach einkaufen gehen wenn ihr danach ist und gut. Ich bin da kein Mensch der nach jedem ausgegebenen Euro fragt und eine Rechtfertigung will. Ein Problem habe ich eben nur mit dem jetzigen Lebensstil und das ich sehe, dass dadurch alles den Bach runtergehen kann. Und das finde ich sehr schade. Ich denke andere haben da weitaus schlimmere Probleme.

Sie hatte nicht so die rosige Kindheit, wie es mir gegönnt war und daher wurde da bei ihr auf gewisse Dinge nicht so drauf geachtet. Ihre Familie ist bis auf ihre Schwestern auch die reinste Katastrophe. Aber mit denen muss ich ja auch nicht mein Leben teilen. Sie hat eine Ausbildung, ist aber in ihrem Beruf derzeit nicht erwerbstätig.

Unter Leute kommen wäre für sie auch angebracht, da sie kaum Freunde hat, bzw. ihre Alten aufgrund des Umzugs usw. zurückgelassen hat.
Mittlerweile geht sie aber 3x die Woche zum Aerobic und vllt ergibt sich da ja was neues für sie. Gönnen würde ich es ihr und hoffe, dass sie dadurch noch zu ein wenig Ausgleich kommt.

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23. Oktober 2011 um 11:24
In Antwort auf staubsaugerin

Tze...grins...nicht neidisch sein...
...sondern einfach das Leben in die Hand nehmen...

Weißt Du, es ist dir hoch anzurechnen, dass Du eines anderen Kind aufziehst, d.h. der Erzeuger hat sich verpisst, weil er gemerkt hat was da abgeht! Der nächste Partner hat also auch gemerkt was mit der Dame los ist - nun bist Du an der Reihe.
Natürlich tut mir das Kind auch in der Seele leid! In erster Linie das Kind!
Mal ehrlich, wenn wir den Respekt beleuchten, den man Dir entgegenen bringt, dann ist der wohl gleich bei null =0=
Und eins ist sicher wie die Steuer, wenn ihr heiratet und noch ein eigenes Kind bekommt, dann biste der DvD (Depp vom Dienst). Ehrlich, aus meiner Sicht betrachet, hast Du mein ganzes Mitgefühl...denn wenn sie merkt du willst nicht mehr, wird sie mit Sicherheit "schwanger" sein.

Schade, dass es Menschen gibt, die sich gegenüber ihrem Partner so mies verhalten...

Naja, es hat mich Kraft, Mut und viel Angst gekostet, mich zu befreien, von einem Menschen der mich allein gelassen hat und nicht respektiert hat. Natürlich kamen auch ein paar Fehlgriffe nach, die sich aber meist schon nach wenigen Monaten als Fehler zeigten (Schutzengel sei Dank). Dennoch habe ich gelernt, nur was mich glücklich macht, jemand der gemeinsam mit mir an den Visionen für den weiteren Lebensweg arbeiten kann und will ist für mich richtig und gut.

Ich habe auch Fehler - z.B. bin ich am WE gerne mal ungeschminkt, lässig in Freizeit-Lümmelklamotten, Sonntags völlig relaxt, ohne ständig draußen herum rennen zu müssen. Gammelsonntag auf dem Sessel, lange Spaziergänge "Dolce Vita" - das kann auch nicht jeder ab. Sonntags dann mal am PC sitzen...lesen wie es anderen geht...usw.
Viele Männer können auch nicht ab, dass ich weiterhin meine Freundschaften pflege, meine Interessen verfolge usw.

Wenn das...
... alles so einfach wäre wie es sich bei dir anhört. Naja vllt ist es das ja sogar und ich mach mir das Leben nur selbst schwer.

Bei meinen beiden "Vorgängern" kann ich sagen, dass eher die beiden die DvD's waren. Ich durfte beide kennenlernen und musste feststellen, dass der Horizont von beiden nicht allzu weit ist. Und in beiden Fällen hat sie sich getrennt. Der Erzeuger ist absolut verantwortungslos und hat auch heute keinen Kontakt zu seinem Sohn, kümmert sich nicht und zahlt keinen Cent. Und der zweite spielt in einer ähnlichen Liga.

Aber du siehst das richtig, darum habe ich vor Hochzeit und Kind auch ein wenig Angst. Ob sie schwanger wird wenn sie merkt das ich nicht mehr will, wage ich zu bezweifeln. Das hatte ich bis jetzt noch zurückgehalten, aber von nichts kann man auch nicht schwanger werden...!

Also ich sehe es nicht als Fehler wenn man Sonntags ungeschminkt in Freizeitklamotten auf dem Sofa rumliegt oder die Natur genießt. Das sind Dinge die auch zum Leben gehören. Ohne diese Art Ausgleich wirds auf Dauer schwierig. Ich geh auch unter der Woche laufen, wenn ich über Sachen bei der Arbeit oder unser Privatleben nachdenken muss. Und weiterhin seine Freunde zu treffen ist doch das Natürlichste der Welt.

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23. Oktober 2011 um 11:25
In Antwort auf fraurotkohl

Ergänzung
Zitat:
>Für mich ist "Hausfrau" kein Job, sondern bedeutet,
>man kümmert sich um sein Eigentum. Mehr nicht.

Ergänzung. Du schreibst DIR allein gehört das Haus und ihr seid nicht verheiratet.
Also soll sich die Arme um DEIN Eigentum kümmern. Ich würde dir nen Tritt in den Allerwertesten verpassen und ausziehen. Sofort.

na
trotzdem...sie wird ja wohl behandelt wie die prinzessin auf der erbse....
sorry, aber deinen argumenten kann ich nicht folgen...

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23. Oktober 2011 um 11:30
In Antwort auf engelsflug

na
trotzdem...sie wird ja wohl behandelt wie die prinzessin auf der erbse....
sorry, aber deinen argumenten kann ich nicht folgen...

...
Sie sollte unbedingt einen außerhäusigen Teilzeitjob machen.
Oder sonstwas. Vielleicht auf dem 2. Bildungsjob studieren.

Was soll denn 3 x die Woche Aeorobic? Mit lauter Hausfrauen rumhampeln?
Kommt ihr vom Land?

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24. Oktober 2011 um 9:37
In Antwort auf engelsflug

also meiner
meinung nach machst du definitiv zu viel.
und deine freundin ist entweder nur faul oder vielleicht auch krank....
mich würde mal interessieren, was sie dazu sagt, wenn du ihr sagst, dass dir ihr verhalten tierisch auf den sender geht und du nicht einsiehst, dass du eigentlich alles machst und sie nur rumliegt....
oder ist sie vielleicht wirklich krank (herz oder depressionen)?
was tut sie denn definitiv für euch, ihr kind, euer leben?
und seit wann ist das so?
wie hat sie denn vor eurer beziehung gelebt? hat sie einen beruf? was hat sie für hobbies? hat sie freunde?
also ich finde nicht, dass sie in irgendeiner weise verantwortung für ihr leben übernimmt und du hast es auch eigentlich komplett übernommen.
sie hat ja quasi nen hauseigenen butler...sogar der kaffee wird ans bett serviert.
dass du dich liebevoll um den kleinen kümmerst ist ja sehr ehrenwert und ich find es toll, aber auch sie hat eine verantwortung gegenüber der beziehung und überhaupt...also red mit ihr und frag sie doch einfach mal, welchen part sie in zukunft übernehmen möchte....
red mit ihr, welche dinge du in zukunft nicht mehr machst und auch warum und wie du dir das alles vorstellst und dann setz es um....konsequent....

Hmm...
...also mir war es gar nicht aufgefallen, dass ich zuviel mache. Ich brauche halt ne Beschäftigung und hatte bisher immer die Einstellung, wenn ich Zeit übrig habe, dann tu ich denen die mir am Herzen liegen eben was Gutes, wie nen Kaffee ans Bett bringen. Scheint ja nicht so ne tolle Idee gewesen zu sein...

Wenn ich sie darauf anspreche, dann gibt sie mir recht und sagt, dass sie gern was ändern möchte. Wir einigen uns dann auf einige Dinge, die auch für ca. 2 Wochen eingehalten werden. Aber dann schleicht sich der Alltag wieder ein und alles ist beim Alten. Also entweder liegts an ihrem Willen etwas durchzuhalten oder an meinem Durchsetzungsvermögen, ich weiß es nicht.

Gerade jetzt nervt es mich wieder, da ich gleich nen Termin habe und noch weg muss. Sie schläft noch und der Kleine hat Ferien. Aber ich geh jetzt extra nicht hin, habe auch keinen Kaffee hingebracht.
Werde noch bis 10 warten und dann notfalls den Kleinen mitnehmen und später dann die Aussprache suchen. Denn so können wir keine schöne Beziehung führen. Mich nervt es einfach und ich reg mich darüber auf und dann ist gar keine Harmonie möglich.

Seit wann das Ganze so ist kann ich gar nicht so genau sagen. Das war ein schleichender Prozess, aber bewußt ist es mir so etwa die letzten 1,5 Jahre. Mal mehr mal weniger schlimm.

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24. Oktober 2011 um 11:47

Seid ihr alle vom Neid verblendet?
Sie ist nicht erwerbstätig, ist altervorsorgemäßig nicht abgesichert.
Sie hat kein Eigentum an dem Haus, soll es aber pflegen und sauberhalten.
Er hat sie nicht geheiratet.

Er hält sich eine billige Mätresse.

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24. Oktober 2011 um 13:22

Ich
würde gerne mal ihre Sicht der Dinge sehen. Denn ich wette es gibt da irgendeinen Grund, warum sie so ist.

Wenn ich mir vorstelle ich wäre an ihrer Stelle... also ganz ehrlich, ich seh es auch nicht ein morgens um 7 auf der Matte zu stehen, wenn ich nicht arbeiten gehen muss (gut, ich arbeite zurzeit, aber wenn ich Urlaub hab bin ich vor 10 nicht wach ). Es ist nicht ihr Haus, super, sie kriegt Geld von dir... kann einkaufen wann sie will... und was noch? So wie ich es rauslese arbeitest du ja fast die ganze Zeit, ansonsten gibts nur das Haus, was sie ja sauber halten soll. Ich glaube an ihrer Stelle wäre ich ziemlich frustriert. Denn im Grunde ist sie ja vollständig von dir abhängig.
Was sagt denn sie zum Thema arbeiten? Möchte sie es grundsätzlich erstmal nicht?

Mir kommt dein Text halt ziemlich lieblos vor, Haus hier, Arbeit da... führt Ihr auch eine Beziehung oder ist sie nur dein Hausmädchen?

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24. Oktober 2011 um 20:24
In Antwort auf fraurotkohl

Seid ihr alle vom Neid verblendet?
Sie ist nicht erwerbstätig, ist altervorsorgemäßig nicht abgesichert.
Sie hat kein Eigentum an dem Haus, soll es aber pflegen und sauberhalten.
Er hat sie nicht geheiratet.

Er hält sich eine billige Mätresse.

Tja
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn man das so liest könnte man meinen, dass du in einer ähnlichen Situation gesteckt hast und abgesägt wurdest.

Das sie nicht erwerbstätig ist, liegt bei ihr. Ich habe nie gesagt "du darfst aber nicht arbeiten gehen, sondern bleibst schön zu hause, räumst bei mir auf und machst dich von mir abhängig"
Für die Altersvorsorge gilt das Gleiche.

Wenn man nicht gemeinschaftlich das Geld zusammenlegt oder wie viele es auch machen einen Kredit aufnimmt, sondern eine Person das Haus rechtmäßig erwirbt, ist es nunmal so, dass nicht beide gleichberechtigte Besitzer am Haus sind. Zumal wir eben nicht verheiratet sind. Aber keine Sorge, Miete verlange ich nicht.

Ich habe nie gesagt, dass sie nur "mein" Haus pflegen und sauberhalten soll, sondern lediglich, dass sie sich nicht komplett gehen lassen soll. Lediglich ein wenig Unterstützung, in welcher Form auch immer, finde ich nicht zuviel verlangt. Ich habe absolut kein Problem mit kochen, bügeln oder wischen, wenn man dafür bei anderen Sachen einen gemeinsamen Nenner findet.
In einer BeziehungIch bin der Letzte, der feste Aufgaben verteilt und einen auf Pascha macht, wie man bis hierher ja auch deutlich lesen konnte und weshalb ich ja scheinbar jetzt auch dieses Beziehungsproblem habe.

Und geheiratet habe ich sie "noch" nicht, das ist richtig. Aber doch nur aus dem Grund, weil ich mir in dieser Form eine "lebenslange" Beziehung nicht vorstellen kann. Du magst mit jemandem zusammen sein können, der 14 oder 16 Stunden am Tag pennt, nur im Jogginganzug rumrennt wenns nicht grad zum Einkaufen geht und keine Motivation zu was auch immer zeigen kann.
Ich kann das jedenfalls nichts und daher versuche ich um meine Beziehung zu kämpfen. Wenn mir alles doch so egal wäre, dann würde ich sie rausschmeissen und mir eine neue Freundin suchen. Tu ich aber nicht.

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